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50 einfache Dinge, die Sie tun können, um die Welt zu retten und wie Sie dabei Geld sparen von Andreas Schlumberger

Taschenbuch von Heyne Verlag
Preis bei Amazon: EUR 5,95, Angebote ab EUR 3,87

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3453685156, Erscheinungsdatum: Sept. 2006
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5 Kundenrezensionen:

Großartig! So retten wir die Welt!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wunderbare kostbare Tipps die man leicht anwenden kann. Wissenswertes über alle Bereiche des Lebens und wie man dort sparen kann. Nicht nur für die Umwelt sondern auch für jeden selbst.
Ich finde es sollte Pflicht sein, dass die Kinder in der Schule dieses Buch lesen MÜSSEN. Denn dort liegt unsere Hoffnung die Welt nachhaltiger zu gestalten.
Umwelt schonen und Geld sparen -> Klassische Win-Win-Situation :-)
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Es gibt ja inzwischen viele Bücher die einem sagen, das wir die Umwelt/Natur nicht weiter zerstören können, weil wir uns damit letztendlich unsere eigene Lebensgrundlage nehmen.
Doch meistens enthalten sie keine klaren Ansagen, wie genau man Wasser/Energie/etc im Alltag sparen kann.

Und genau da setzt dieses Buch an. Es ist für mich einer der besten praktischen Ratgeber, wie ich selbst in meinem Alltag Resourcen schonen kann, und dabei (geniale Motivation) auch noch Geld spare.

Durch die Aufteilung in die Kapitel Haushalt, Garten, Essen, Lifestyle, Mobilität, usw. findet man sehr schnell Themen die einen besonders interessieren, aber auch von vorne bis hinten durchlesen ist sehr interessant.

Ein Highlight war für mich, zu erfahren das direkt vor den Toren meines Wohnorts (Brandenburg an der Havel) das größte Photovoltaik-Kraftwerk der Welt entsteht das bei Fertigstellung ca. 2/3 dieser Stadt mit Sonnenstrom versorgen könnte und wenn alle die Stromspartipps aus diesem Buch befolgen wahrscheinlich sogar die ganze Stadt :-)

Sehr gut fand ich die Idee mit der Notierung des täglichen Wasserverbrauchs. Der Autor gibt an das über 130Liter/Tag deutlich zu viel sind, und das 70-100Liter/Tag eher sparsam sind.
Ich weiß zwar nicht was ich früher verbraucht habe, aber seit ich den Wasserstand jeden Morgen notiere und damit den Wasserverbrauch des letzten Tages ausrechne ist mein Single-Haushalt-Wasserverbrauch(Heiß+Kalt) von 40Liter/Tag auf 13,5Liter/Tag gesunken!!! Ein auch sehr ökologisch denkender Freund brachte mich auf die Idee, mein Abwasser aufzufangen (Eimer unter Spüle und Waschbecken sowie Stöpsel in Dusche) und damit mein WasserCloset zu spülen.
Aufgefallen ist mir, das die Tage an denen ich Wäsche wasche ziemlich den Durchschnitt versauen. Denn meine Waschmaschine verbraucht im normalen 30°-Buntwäsche-Programm knapp über 60 Liter.
Da ich den Waschmaschinenablaufschlauch jetzt in meine Badewanne verlegt habe hab ich nach der Wäsche immer ne 2/3 volle Badewanne mit wunderbar nach Waschmittel duftendem Wasser mit dem ich großzügig mein Closet spülen kann (mit Eimer). Auch mein Geschirspül-Abwasser trägt zum frischen Duft meines Spülwasser-Reservoirs bei. Wenn ich nicht grad Wäsche Wasche habe ich allerdings immer grad soviel Spülwasser das es für die kleinen und großen Geschäfte reicht. Ich hab mir aber gedacht, das man auch in einer Regentonne auf dem Balkon Niederschlag auffangen könnte um damit zusätzliches Closet-Spülwasser zu haben.

Laut dem Buch sollen die sparsamsten neuen Waschmaschinen unter 40Liter pro Waschgang verbrauchen. Da sich mein Bruder gerade ne neue Waschmaschine (AEG Öko-Lavamat) zugelegt hat möchte ich dazu noch den Tip geben, vor dem Kauf darauf zu achten, dass der Verbrauch der normalen Buntwäsche- und Kochwäsche-Programme, die man am häufigsten nutzt, einen geringen Verbrauch haben. Der Öko-Lavamat hat zum Beispiel ein sehr sparsames Programm das nur 35Liter pro Waschgang benötigt, aber dieses Programm ist nur 20-30min lang, reicht also wahrscheinlich nur für leicht verschmutzte Wäsche.

Alles in Allem profitiert jeder der dieses Buch liest davon, denn er/sie hat danach ein gutes Gewissen, weil er/sie die Umwelt schont und weil jetzt am Ende des Monats auch mehr Geld im Geldbeutel bleibt. :-)
Gut! - Eignet sich auch als Geschenk
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Mir gefällt das Buch und vor allem die Gliederung in einzelne "Lebensbereiche" sehr gut - so kann man schneller etwas nachschlagen. Für eine oberflächliche "Erleuchtung" gut geeignet, zum Vertiefen sollten Interessierte aber noch andere Literatur zur Hand nehmen
Wirklich lehrreich
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Das Buch hat sich meine Tochter (16) gewünscht!!!! Ich selbst hab auch mal reingelesen. Muss wirklich sagen, sind wirkliche gute Tipps und Tricks drin um Geld zu sparen. Und meine Tochter merkt auch so langsam, wenn Mutter sagt: Heizung zu beim Lüften ! ;-) Echt lehrreich - kann ich nur weiterempfehlen.
Super Sache
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
dieses buch ist nicht nur schön geschrieben, sondern liefert auch zukunftsorientierte aufklährungsarbeit!!! einfach ein prima buch und ECHT EMPFEHLENSWERT
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Produkt-Bild: Einfach die Welt verändern. 50 kleine Ideen mit großer Wirkung

Einfach die Welt verändern. 50 kleine Ideen mit großer Wirkung von Eugénie Harvey, David Robinson

Broschiert von Littlependo
Preis bei Amazon: EUR 12,90, Angebote ab EUR 3,44

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3866120753, Erscheinungsdatum: Februar 2006, Auflage: 2., Aufl.
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Aus der Amazon.de-Redaktion


"Wir sind, was wir tun.? So heißt eine Initiative, die in England begann und nun auch hierzulande immer mehr Leute begeistert. 50 kleine Ideen, die, wenn Millionen sie umsetzen, Großes bewirken. Einfach die Welt verändern zeigt, wie es geht.
Wussten Sie zum Beispiel, dass die Deutschen etwa 5,3 Milliarden Plastiktüten für ihre Einkäufe verbrauchen? Und wussten Sie, dass jede dieser Tüten erst nach etwa 500 Jahren vollständig verrottet ist? Beispiele wie diese gibt es viele in dem Buch, und sie zeigen: Es ist nicht schwer, an Veränderungen mitzuwirken. Man muss ja nicht gleich zum Jutebeutel greifen?
Einfach die Welt verändern ist ein Buch, das glücklich macht. Und, richtig angewendet, dürfte es das Leben durchaus bereichern: ?Gib fünf Nachbarn deine Telefonnummer?, heißt einer der Tipps. Fordere sie auf, dich anzurufen, wenn sie Hilfe brauchen. Und wer sich nicht traut, kann es mit anderen Dingen probieren: ?Verschenk die Vorfahrt?, lautet zum Beispiel die Regel zum entspannteren Miteinander im Straßenverkehr.
Die Beispiele sollen anregen zur Entwicklung eigener Ideen. Dass das fruchtbar ist, kann man auf der Internetseite des Projektes besichtigen. Hier finden sich viele neue Ideen zur Veränderung der Welt. Mit den Einnahmen aus dem Verkauf des Buches, dessen Gestaltung und verlegerische Betreuung unentgeltlich erfolgte, will man die Produktionskosten decken. Bleibt etwas übrig, sollen weitere Projekte angeschoben werden. Kann man 7,90 Euro besser anlegen? Das Motto lautet also: Buch kaufen und weitersagen! Sich und andere glücklich machen und die Welt ein bisschen besser -- es geht! Und es geht ganz einfach! --Mathias Voigt
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5 Kundenrezensionen:

Gute Ideen, die zum Mitmachen anstecken!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Gute, teils schon bekannte Ideen, um die Welt ein bisschen besser zu machen. Die einzelnen Seiten sind optisch sehr ansprechend gestaltet. Auch wenn nicht alle Impulse völlig neu sind, macht es Spaß die Tipps zu lesen. Sie stimmen ein bisschen nachdenklich, über das, was wir unserem Planeten mit vielen Kleinigkeiten alles antun. Ein tolles Geschenk für Klimawandel - Gegner, Umweltaktivisten und Weltverbesserer!
Auch sehr zu empfehlen: Einfach die Welt verändern im Job.
Einfache Tips, die das eigene Leben und die Welt verbessern
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dies ist ein Buch, das sich sehr gut zu jeder Gelegenheit verschenken lässt, aber erst, nachdem man es selbst gelesen hat :-)
Es ist sehr einfach zu lesen, oft nur ein Satz pro Seite.Der Inhalt ist leicht umzusetzen, hat aber doch grosse Wirkung.Es ist witzig und bunt.
Im Grunde ist es eine sehr nette Art um die Welt zu verändern.
Ich habe mehr erwartet
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
In diesem Buch werden einfache Ideen vorgestellt um die Welt ein wenig besser zu machen. Wenn jeder die Vorschläge beherzigt haben sie eine große Wirkung. Es ist freundlich und bunt gestaltet. Kurze Texte stellen auf jeder Doppelseite eine Aktion vor. Es ist auch die Internet-Adresse von "we are what we do" angegeben für weitere Vorschläge, Anmerkungen und Informationen. Da mich der Titel angesprochen hat, habe ich mir dieses Buch gekauft. Bei der Lektüre war ich allerdings sehr enttäuscht. Auf einer Seite nach der anderen habe ich Vorschläge gelesen, die ich bereits kenne. Der größte Teil ist im meinem Alltag schon jahrelang Selbstverständlichkeit.
"Wir sind das, was wir tun"
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
"We are what we do" - so ist der britische Originaltitel: "Change the world for a fiver"/Für fünf Pfund die Welt verändern.

Ist dieses Buch auf Deutschland übertragbar gewesen? Ja, und es ist auch von der Aufmachung und dem Witz darin äußerst gut - der Profi-Agentur sei dank, deren Team dieses Buch offenbar für einen guten Zweck kostenlos gestaltete. Die Buchgestaltung ist - zumal für diesen niedrigen Preis - absolut hervorragend und allein schon zum Zunge-Schnalzen.
Inhaltlich werden diejenigen, die sich für das Buch interessieren/ die es kaufen, natürlich genau die sein, die wohl schon viel davon Tag für Tag tun. Gleichwohl birgt "Einfach die Welt verändern" selbst dann die ein oder andere Anregung oder Auffrischungsidee. Der Rezensent raffte sich z.B. endlich mal wieder zum Blutspenden-Gehen auf.

Endlich nach dem Dieter-Bohlen-Schr.. ein gutes Buch des pendo-Verlags: danke!

Lesen und (so würde es das Buch empfehlen) umweltfreundlich weitergeben/-verschenken.
Oft sind es schon kleine Dinge...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
..die für Veränderung sorgen. In diesem Buch findet man in jedem Fall eine gute Portion Anregungen für sich selbst & sein(e) Umw(f)elt...ein Buch, dass eigentlich in jedem Wartezimmer ausliegen sollte ;)
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Produkt-Bild: Wildes Deutschland: Bilder einzigartiger Naturschätze

Wildes Deutschland: Bilder einzigartiger Naturschätze

Gebundene Ausgabe von National Geographic
Preis bei Amazon: EUR 39,95, Angebote ab EUR 14,96

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3866900120, Erscheinungsdatum: März 2008, Auflage: 3. Auflage.
Zoom ± Produkt-Bild: Wildes Deutschland: Bilder einzigartiger Naturschätze

3 Kundenrezensionen:

Schön, aber schade
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Die Kunst, in der Natur zu fotografieren beherrscht Norbert Rosing einmalig. Jedes Foto ist ein Gemälde mit der Kamera.
Enttäuschend nur, dass National Geographic die großformatigen Aufnahmen immer durch die Buchmitte geteilt hat und somit die Wirkung der Aufnahmen fast zerstört. Deshalb nur 3 Sterne.
Wer Rosings Aufnahmen sehen möchte, sollte dies in einer Ausstellung tun.
Die ferne Welt in Deutschland
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wie bitte, das soll bei uns in Deutschland sein? Auf bemoostem Sandstein steht ein dürrer Nadelbaum, im Hintergrund ragt ein bewaldeter Fels aus dem Nebel empor -- ein Motiv wie aus einer asiatischen Bilderbuchlandschaft. Ein paar Seiten weiter purzelt eine Bärenfamilie durch dichten Urwald, wir blicken auf einen einsamen See, der in Kanada sein könnte.
Diese und andere Naturschönheiten gibt es tatsächlich in Deutschland. Der Fotograf Norbert Rosing hat für den Bildband Wildes Deutschland (National Geographics) Bilder aus seiner Heimat zusammengetragen, die wie aus fernen Welten anmuten. Die Fotos aus den schönsten und ökologisch wertvollsten Nationalen Naturlandschaften" zeigen, dass unser Land nicht nur dicht besiedelt, sondern in weiten Teilen wild und naturbelassen ist.
MATTHIAS NIESE
Bildhafte Ode über das eigene Land
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wer Deutschland denkt, hat oft dichte Besiedelung, überfüllte Autostrecken und versiegelte Flächen vor Augen. Das ist auch verständlich, wenn man bedenkt, dass 75% der ursprünglich existierenden Natur verändert, umgewandelt, zerstört sind. Bleiben also noch 25% übrig.

Diese fantastische Ressource von Ursprünglichkeit hat der Fotograf Norbert Rosing im Auftrag von National Geographic Deutschland eingefangen, ja zum Zauber erhoben. Er reiste, radelte, fuhr und durchschritt ein ganzes Jahr lang die Naturlandschaften der Republik, hielt fest, was die Biosphärenreservate, die Natur- und Nationalparks zu bieten haben. Eines zeigt sich eindeutig: Deutschland ist schön ? eine Aussage, die sich in den hunderten zu unterschiedlichsten Tages- und Jahreszeiten Farbaufnahmen widerspiegelt.

Die Einzigartigkeit der Bilder ? besser der vorhandenen Naturgegebenheiten in Deutschland ? sind es, die einen bisweilen glauben machen, der Autor und Fotograf wäre in einem Land weit, weit weg gewesen, hätte sich in einem exotisch-üppigen Gebiet unseres Planeten befunden. Aber es sind ?unsere? Regionen von der Küste Schleswig-Holsteins und Mecklenburg-Vorpommerns über Brandenburg, Niedersachsen, Hessen, den Rhein entlang bis hin nach Bayern. Eine große Übersichtskarte auf den letzten Seiten hilft beim Auffinden der einzelnen Zonen.

Sensibel und aussagekräftig zeigt Norbert Rosing in seinen Fotografien die sensiblen und mächtigen, die geheimnisvollen und bedrohten Landschaften in ihrer oft atemraubenden und einzigartigen Schönheit. Dieses Buch weckt die Lust auf Erkundung des eigenen Landes, lässt ferne Ziele unbedeutsam werden und ist ein großartiger Appel, den letzten Rest dieses geschenkten Schatzes zu bewahren, zu pflegen und gegen die Einflüsse der Entwicklung zu schützen.

Begleitet werden alle Aufnahmen von den Erlebnisberichten und verschriftlichten Entdeckungen des Autors. Hinweise zu den Veränderungen oder Bedingungen für Pflanzen und Tiere, aber auch die Einwirkungen der Moderne auf ganze Gebiete werden erzählend vermittelt. Übersichtskästen am Ende der einzelnen Kapitel informieren knapp über die Besonderheiten einer Region und helfen bei der Zuordnung, in welchem Gebiet die Aufnahmen entstanden und auf Zelloid gebannt wurden.

Ein großes Buch über Deutschland, das einen das eigene Land mit neuen Ansichten ganz neu lieben lernen lässt. Entdecken muss man es dann aber selbst.
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Produkt-Bild: Flora von Deutschland und angrenzender Länder: Ein Buch zum Bestimmen der wild wachsenden und häufig kultivierten Gefäßpflanzen

Flora von Deutschland und angrenzender Länder: Ein Buch zum Bestimmen der wild wachsenden und häufig kultivierten Gefäßpflanzen von Jost Fitschen, Otto Schmeil

Gebundene Ausgabe von Quelle & Meyer
Preis bei Amazon: EUR 28,95, Angebote ab EUR 24,00

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 349401468X, Erscheinungsdatum: März 2009, Auflage: 94., unveränderte Auflage.
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4 Kundenrezensionen:

Zu viele Fehler
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Hatte mir dieses Buch für meinen Botanischen Bestimmungskurs an der Uni bestellt. Alsdort mein Tutor erfahren hat, dass ich das getan habe, meinte er ich sollte es solange es noch geht zurückschicken.
Und wie ich im Verlauf der Bestimmungsügungen erfuhr, hatte er recht behalten. Dieses Buch weißt sehr viele Verweisfehler auf, was ein Bestimmen, wenn man vorher nicht eh schon weiß wo man raus kommen muss, sehr schwer bis gar unmöglich macht. Aussserdem muss ich sagen geht dieses Buch beim Bestimmen zu schnell ins Detail (in vergleich zu meinem jetzigen "Rothmaler") schnell muss man seine Lupe und Pinzette auspacken und anfangen z.B. Staubblätter zu zählen.
Auch für Laien geeignet
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Nach drei Wochen Gebrauch und ca. 40 erfolgreichen Bestimmungen kann ich das Buch uneingeschränkt empfehlen. Zur Benutzung wird vom Laien allerdings eine gewisse Geduld abverlangt, aber zufällig wird das "bilderlose" Werk vermutlich ja auch nicht gekauft. Zwingend erforderlich für die erfolgreiche Bestimmung ist die Kenntnis grundlegender botanischer Begriffe bzgl. des Pflanzenaufbaus. Diese werden in einem ersten Abschnitt kompakt vorgestellt. Nach der Lektüre dieses Abschnittes kann man direkt in die Bestimmung einsteigen. Zur Übung habe ich erst einmal Pflanzen bestimmt, bei denen ich mir sicher war diese namentlich korrekt zu bezeichnen. Dieses Vorgehen war sehr hilfreich, um einen Einstieg in die Systematik zu bekommen. Danach klappen auch die unbekannten Pflänzchen. Hilfreich ist der Beipackzettel, auf dem die zahlreichen Abkürzungen zusammengefasst sind, so dass man nicht ständig im Buch nach diesen suchen muss. Bilder gibt es nicht, aber dafür zahlreiche Detailzeichnungen. Insgesamt eine deutliche Kaufempfehlung.
Hilfreiches Bestimmungsbuch für Botaniker
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieses Buch ist ein hilfreicher Begleiter bei der Pflanzenbestimmung und kann auch in die Natur mitgenommen werden, da es relativ handlich und leicht ist.
Leider beinhaltet es immer noch die veraltete Einteilung in Monokotylen und Dikotylen und ist deshalb botanisch nicht ganz korrekt. Jedoch lassen sich Pflanzen mit Hilfe der Anfangsklassifikation zu Beginn des Buches gut bestimmen.
Für Bio-Studenten
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Wir mussten uns dieses Buch für den botanischen Teil unseres Evolutions-Praktikums zulegen und es hat sich gelohnt.
Es ist kein einfaches Bestimmungsbuch mit hübschen, wenig helfenden Bildern, sondern eine echte Hilfestellung. Man wird über mehrere Fragen bis hin zum Ergebnis geleitet. Unterstützt wird man von Beschreibungen und Zeichnungen. Allein die vielen verwirrenden Abkürzungen sind Gewöhnungssache.
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Produkt-Bild: Unsere 500 ältesten Bäume: Exklusiv aus dem Deutschen Baumarchiv

Unsere 500 ältesten Bäume: Exklusiv aus dem Deutschen Baumarchiv von Bernd Ullrich, Stefan Kühn, Uwe Kühn

Gebundene Ausgabe von BLV Buchverlag
Preis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 14,78

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3835403761, Erscheinungsdatum: März 2009, Auflage: 1., Aufl.
Zoom ± Produkt-Bild: Unsere 500 ältesten Bäume: Exklusiv aus dem Deutschen Baumarchiv

4 Kundenrezensionen:

Gebunden ist anders
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
das Buch ist nicht gebunden sondern geklebt wie ein Taschenbuch
als Baumreiseführer ist es zu teuer
wenn man ein Buch mit guten Fotos vom Bäumen haben will dann kauft man besser ein anderes
Ein geniales Geschenk für Naturliebhaber
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieses Buch habe ich als Geschenk gekauft und vor dem Schenken durchgeblättert. Ich war fasziniert und werde mir dieses Buch selber kaufen. Dank der genauen Standortangaben und den interessanten Bildern werden hieraus auch einige Reisen und Wanderschaften mit Vorfreude erfolgen. Zwei von diesen alten Bäumen habe ich im Urlaub schon gesehen und jetzt habe ich auch für andere alte Bäume Vorab-Informationen, die ich damals bei den anderen zwei vermisst habe. Auf der Rückseite des Buches wurde ein weiteres Buch empfohlen "Bäume die Geschichten erzählen", auch dieses Buch werde ich mir kaufen und bestimmt mit viel Interesse lesen, neues Wissen erfahren, tollen Bildern geniessen und ganz bestimmt an andere Naturliebhaber weiter verschenken.
Unbedingtes Must Have !
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Faszinierendes Buch zu einem faszinierenden Thema. Fast alle Bäume mit Farbfoto abgebildet und augenscheinlich mit hinreichend genauen Standortangaben versehen. Zudem übersichtlich mit Kartendarstellung nach Bundesländern sortiert, aufgeführt. Perfekt wären exakte Koordinatenangaben. Vielleicht sollte jeder, der einen der Bäume aufsucht und über die technischen Möglichkeiten verfügt, die Koordinaten notieren und den Autoren für eine spätere Auflage zur Verfügungs stellen - ich arbeite daran.
Trotzdem klare 5 Sterne !
Umfassende Zusammenstellung zu Altbäume
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Unsere 500 ältesten Bäume: Exklusiv aus dem Deutschen Baumarchiv

Auf dieses Buch hat der Liebhaber alter Bäume schon lange gewartet. Erstmals wird in Deutschland in einem Buch wirklich umfassend die umfangsstärksten Bäume dargestellt. Im Buch werden vom Deutschen Baumarchiv die 520 herausragendsten Bäume Deutschlands, die nach einem strengen Auswahlkriterium anhand des Stammumfanges ausgewählt wurden, in kompakter Weise vorgestellt. Zu jedem Baum wird das geschätzte Alter, der konkrete Stammumfang und eine Kurzbiographie mit teilweise geschichtlichem Rückblick genannt. Bilder zu beinahe jedem aufgeführten Baum, einen Einleitungsteil mit geschichtlichem Rückblick, Erläuterungen zur Umfangsmessung und der Altersschätzung, zur Pflege alter Bäume und einem in dieser Fülle einmaligen Zusammenstellung von Baumliteratur runden das gelungene Buch ab.
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Produkt-Bild: Home. Erkennen, sich informieren, fragen, verstehen, handeln. Das Buch zum Film. Das Standardwerk zur Nachhaltigkeit

Home. Erkennen, sich informieren, fragen, verstehen, handeln. Das Buch zum Film. Das Standardwerk zur Nachhaltigkeit von Yann Arthus-Bertrand

Gebundene Ausgabe von Knesebeck Verlag
Preis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 12,95

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3868731148, Erscheinungsdatum: Mai 2009, Auflage: 2. Auflage 2009
Zoom ± Produkt-Bild: Home. Erkennen, sich informieren, fragen, verstehen, handeln. Das Buch zum Film. Das Standardwerk zur Nachhaltigkeit

4 Kundenrezensionen:

ein Prachtband
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Yann Arthus-Bertrand gelingt es mit diesem Buch, die Freude an schöner Fotografie zu wecken und das Ganze sogar praktischerweise mit einem umweltbewussten Umdenken und Handeln zu verbinden. Dabei präsentiert er nicht nur wunderschöne Bilder, sondern auch klare Fakten zum Thema, die kompetent aufbereitet wurden. So wird das Ökosystem der Erde erklärt, die Schönheit der Natur deutlich gemacht und viele Anregungen für ein umweltbewusstes Handeln vorgestellt.

In neun Kapiteln führen die Fotografien die wichtigsten Themen der Ökologie und Nachhaltigkeit vor, wie Landwirtschaft, Städte, Öl, Meer, Wasser, Wald und - last but not least - der Mensch. So wird deutlich, wie sich jeder Einzelne für die Umwelt einsetzen kann. Die brillanten Bilder zeigen uns unmissverständlich die tatsächliche Schönheit unseres Planeten.

Analog zu den phantastischen Aufnahmen aus Natur und Tierreich stehen dabei die im Kontrast dargestellten Bilder von menschlichen Eingriffen in diese Welt. Der Gesamteindruck des Buches zeigt die Hochwertigkeit des Bandes, den der Verlag gewohnt professionell gestaltet hat. Informative Diagramme und Stastitiken tragen zur inhaltlichen Qualität des Buches bei und unterstreichen das hervorragende Gesamtkonzept.

Das Zitat Bertrands zeigt dabei mehr als deutlich, welche Prioritäten gesetzt werden sollten:
"Es geht nicht um die fünfzig Prozent des Waldes, die bereits zerstört wurden, sondern um die fünfzig Prozent, die uns bleiben."

Dem bleibt dann ja wohl nichts mehr hinzuzufügen.
Schön, aber zu klein!
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Ich hatte mich sehr gefreut auf dieses Buch u. vor allem auf die Bilder im Großformat! Doch man muss genau hinsehen, denn das Buch hat nur etwa A5-Querformat. Für diese tollen Bilder einfach zu mickrig. Schade! Sicherlich dachte der Autor eher an ein Begleitbuch zum Film. Trotzdem: A4-Querformat sollte es schon sein!
Schöne Fotografie mit dem Anspruch an ein umweltbewusstes Umdenken
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Pünktlich zum Weltumwelttag 2009 bringt Knesebeck den Bildband "HOME - Erkennen, sich informieren, Fragen stellen, Handeln" heraus. Auf seinen knapp 200 Seiten im handlich kompakten Format lernt der Leser unsere Erde mit ganz neuen Augen zu sehen und sich und sein Tun in Bezug auf die Umwelt in Frage zu stellen.

Yann Arthus-Bertrand schafft es mit diesem Buch, den ganz weiten Bogen von berührenden Bildern hin zu fundierten Fakten zu schlagen. Nehmen einen seine meisterlichen Fotografien der atemberaubenden Natur oder der durch den Menschen verursachten Veränderungen emotional gefangen, so ist man dadurch sehr viel offener für die Message dieses Buches. Der Leser erkennt die Schönheit und Einzigartigkeit der Natur und wie sehr diese gefährdet ist. In vielen kleinen Essays informiert das Buch dann über die komplexen Zusammenhänge, die innerhalb des Ökosystems Erde herrschen und wie einzelne Veränderungen die Gesamtheit beeinflussen. Viele einzelne Gesichtspunkte werden gezielt herausgegriffen und separat erklärt, doch nie geht dabei der Überblick verloren, immer wieder gibt es Anknüpfpunkte zu vorhergehenden Themen. Schrittweise stellen sich dann die Fragen , wie der Einzelne seinen Beitrag zu einem Umdenken in Umweltfragen beisteuern kann. Dieses Buch liefert schlussendlich dann auch viele Antworten und Anregungen zu einem umweltbewussten Handeln.
Isabelle Delannoy als Ressourcenmanagerin greift in ihren kleinen Abhandlungen stets auf aktuelle Studien vieler namhafter privater, staatlicher und internationaler Organisationen zurück, vielfach UN-Institutionen. Zahllose Links helfen einen schnell, sich weiter mit den jeweiligen Themen zu beschäftigen. Hinzu kommen auch zahlreiche Schaubilder, Diagramme und Statistiken, die einen mit zusätzlichen Zahlenmaterial beeindrucken.
Diese Symbiose aus Bild und Text lässt den Leser auf sehr eindringliche Weise die Verantwortung bewusst werden, die ein jeder Mensch für unser aller Zuhause, die Erde hat.

Den eigentlichen Charme dieses Buches machen am Ende die vielen Fotos von Yann Arthus-Bertrand aus. Auf den brillanten und zum Teil außergewöhnlichen Aufnahmen führt uns Bertrand die gesamte Schönheit unseres Planten mit allen seinen Facetten vor Augen. Zum einen die ganze Pracht der Erde mit seiner Tier- und Pflanzenwelt sowie seinen imposanten Landschaften. Zum anderen als starken Kontrast die zahllosen Eingriffe des Menschen in seine Umwelt. Durch das kleine Format des Buches kommen zwar viele Details der Bilder nicht in gleichem Maße zur Geltung wie in seinen anderen Büchern, das schmälert den Gesamteindruck jedoch nur unwesentlich. Vielmehr wirken die Fotos durch die teilweise sehr ungewöhnliche Vogelperspektive, durch das brillante Farbspiel und die starken Kontraste oder die imposante Gesamterscheinung eines Motivs. Zudem nimmt man dieses Buch wegen seiner Kompakten Ausmaße sicherlich sehr viel öfter und entspannter zur Hand. Manche Motive mögen durch vorangegangene Publikationen bekannt sein, das stört jedoch den Gesamteindruck nicht.

Dieses Buch überzeugt neben dem Inhalt auch durch die von Knesebeck gewohnte hervorragende Verarbeitungsqualität in Bezug auf Papier, Druck und Bindung.

Ein Buch, welches die Freude an schöner Fotografie mit dem Anspruch an ein umweltbewusstes Umdenken und Handeln verbindet - bestes Infotainment in Buchform.
Ergeiziges Rettungsprojekt von Yann Arthur Bertrand
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wir wissen längst, wie es um unseren Planeten, die Erde, unser Zuhause, unser Heim bestellt ist.

Dieses Buch zeigt mit den bekannt außergewöhnlich kunstvollen und ausdrucksstarken Farbfotos die Entwicklungen und Vielgestalt des Planeten Erde, ergänzt um übersichtliche Erläuterungstexte zu unterschiedlichen Bereichen der Bedrohung, Belastung aber auch Rettungschancen.

Alle wie üblich begeisternden Fotos werden so zu Zeugen der Schönheit einerseits und der Verletzlichkeit andererseits. Es sind somit Aufrufe, gemeinsam sich für den Erhalt des Planeten, nachhaltig Ressourcen schonende Nutzung und konkrete Hilfsaktivitäten zum Erhalt unserer Heimat.

Wissenschaftlich fundiert werden in vielen Tabellen und grafischen Darstellungen übersichtlich mittel- und langfristige Veränderungen der Wälder, der Meere oder Energiequellen aufgezeigt und erläutert. Wissenschaftlich fundiert und doch knapp, aber verständlich gehalten erläutert der Fotograf und Autor belegbar die jeweiligen Fakten und Daten, stellt Möglichkeiten des Handelns vor, den Untergang des Planeten aufzuhalten.

Der Tenor des "HOME"-Projektes des engagierten Fotografen Yann Arthur Bertrand, gemeinsam die Erde zu retten, erhält durch diesen dokumentarischen Bericht und die schützenswerten Ansichten unserer Erde einen dringenden Anschub, auch als Einzelne und Einzelner etwas zum Schutz des Planeten Erde zu tun. Das, was wir lieben, gilt es zu erhalten und dazu kann Jede und Jeder beitragen. © 6/2009, Redaktionsbüro Geißler, Uli Geißler, Freier Journalist, Fürth/Bay.
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Produkt-Bild: Vögel beobachten in Ostdeutschland: Die besten Beobachtungsgebiete zwischen Rügen und Thüringer Wald

Vögel beobachten in Ostdeutschland: Die besten Beobachtungsgebiete zwischen Rügen und Thüringer Wald von Christian Wagner, Christoph Moning

Broschiert von Kosmos (Franckh-Kosmos)
Preis bei Amazon: EUR 29,90

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3440111296, Erscheinungsdatum: April 2009, Auflage: 1., Aufl.
Zoom ± Produkt-Bild: Vögel beobachten in Ostdeutschland: Die besten Beobachtungsgebiete zwischen Rügen und Thüringer Wald

Eine Kundenrezension:

Sehr anregend, sehr nützlich
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die beiden Erfolgsautoren haben ihre Buchserie auf Mitteldeutschland, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern ausgeweitet. Im Unterschied zu den vorangegangenen Büchern kannten sie diesmal die Exkursionsziele nur in den wenigsten Fällen aus eigener Anschauung und mußten sich deshalb auf einheimische Berater stützen. Bei der leider unvollendeten Serie Botanische Wanderungen in deutschen Ländern, Bd.3, Sachsen, Botanische Wanderungen in deutschen Ländern, Bd.2, Berlin und Brandenburg usw., hat man sich für jedes Bundesland auf einheimische Experten als Verfasser gestützt. Wäre das nicht auch in diesem Falle die bessere Lösung gewesen?

Das Erzgebirge fehlt vollständig und auch so manches andere lohnende Ziel. Aber irgendwie muß sich ja so ein Band beschränken. Ehrlicher wäre auch die Titelwahl "Wasservögel beobachten und andere Arten unterwegs zu Wasser- und Sumpfgebieten", denn der "Feldornithologe" im engeren Sinne kommt etwas kurz weg.

Dennoch, ganz sicher ein wertvolles Buch, das eine Lücke füllt, und nur noch von besseren Büchern übertroffen werden kann. -
Anfahrten (auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln), Zufahrtswege, Parkplätze und Exkursionsrouten werden genauso ausführlich behandelt wie die wahrscheinlich anzutreffenden Vogelarten. Die deutschen Artnamen sind durch Fettdruck hervorgehoben, die Beobachtungspunke in Karte und Text markiert. Da braucht man nur noch zum Fernglas greifen und kann losziehen.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Lebendes Wasser: Über Viktor Schauberger und eine neue Technik unsere Umwelt zu retten

Lebendes Wasser: Über Viktor Schauberger und eine neue Technik unsere Umwelt zu retten von Olof Alexandersson

Taschenbuch von Ennsthaler
Preis bei Amazon: EUR 19,40, Angebote ab EUR 9,00

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 385068377X, Erscheinungsdatum: Januar 2008, Auflage: Neuauflage, Nachdruck.
Zoom ± Produkt-Bild: Lebendes Wasser: Über Viktor Schauberger und eine neue Technik unsere Umwelt zu retten

5 Kundenrezensionen:

Unkenntnis
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Dieses Buch gehört als Standardwerk in Schulen. Zumindest die Erkenntnisse von V. Schauberger sollten einem größtmöglichen Kreis von Menschen gelehrt werden. Leider ist bis heut selbst Fachleuten der Name und das Lebenswerk völlig unbekannt und die Fehler die im Umgang mit der Natur gemacht werden sind die selben wie vor hundert Jahren. Wen man das erkannt hat und sich weiter mit dem Thema beschäftigt, bekommt man so ein beklemmendes Gefühl und den Drang dieses Buch jedem unter die Nase zu reiben, ob er will oder nicht.
Inspirierend
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich habe mir dieses Buch aus einer nahen Bibliothek ausgeborgt und in 3 Stunden "verschlungen". Die Beschreibungen von Viktor Schaubergers Leben, Arbeiten, Erfindungen und Umfeld sind fesseln beschrieben. Weiters hat es mich dazu inspiriert, weiter in diese Richtung zu forschen und mehr über diese Themen zu lesen und zu forschen, und mußte feststellen, daß es auch in der heutigen Zeit eine Reihe von Leuten gibt, die Schaubergers Visionen weitertreiben und vervollständigen und die genauso plausibel wie Schauberger bevorstehende notwendige Revolutionen prophezeihen.
Alles in allem: Unbedingt lesen. Das gilt für jeden.
Ein Buch darüber, wie das Leben funktioniert
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wer dieses Buch gelesen hat, wird nie mehr unbefangen ein Glas Leitungswasser trinken können. Denn er versteht, dass ein lebendiges Wasser etwas komplett anderes ist. Schaubergers Entdeckungen in Bezug auf das Wasser sind so überzeugend, weil sie aus der Beobachtung der Natur entstanden sind. Und seine Erkenntnis, dass wir die Natur zerstören, weil wir unsere Energie durch ein zerstörerisches Verfahren erzeugen, die Explosion, anstatt das aufbauende System der Natur zu verwenden, die Implosion, kann einen wirklich verändern, weil man das Grundübel versteht. Das führt direkt zu den Grundlagen der freien Energie. Die vielen Anwendungen, die er erfunden hat, sind genial. Aber das Buch liest sich auch spannend wie ein Krimi, denn der Förster und Forscher Schauberger hatte einen sehr beschwerlichen Lebensweg und wurde, wie der Autor berichtet, letztlich mundtot gemacht. Ein Grundlagenbuch, das grundlegend verändern kann. Sehr zu empfehlen.
kann es wirklich sein, dass wir gar nicht die grössten sind?
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ich dachte lange jahre, daß wasser H2O ist. und nach dem lesen dieses buches erfahre ich nun immer mehr, das wasser aus H2O besteht. man beachte den unterschied! Ich verehre menschen, die ein konsequentes leben leben und dabei die verantwortung für die welt als "messlatte" ihrer bemühungen betrachten. die geschichte eines solchen mannes - viktor schauberger- ist ganz wundervoll mit hineingeschrieben.
Unbedingt lesenswert
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Faszinierend, spannend, interessant und auch lebensverändernd. Wirklich 100 Jahre seiner Zeit voraus. Ehrlich empfehlenswert. Bin sehr berührt und bewegt über derartige Erkenntnisse, weil sie auch stimmen.
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Die Eroberung der Natur: Eine Geschichte der deutschen Landschaft von David Blackbourn

Gebundene Ausgabe von Pantheon Verlag
Preis bei Amazon: EUR 16,95, Angebote ab EUR 12,50

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 357055063X, Erscheinungsdatum: Dezember 2008, Auflage: 2
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5 Kundenrezensionen:

Das Buch aus geografischer Sicht
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Als Schulgeograf muss man die Erscheinung dieses Buches, das die Nutzungs-
änderung von Räumen in Deutschland zum Thema hat, begrüßen, ist es doch
ein Bereich, der oft unter dem -oft unreflektierten- Oberbegriff
"Inwertsetzung von Räumen" betrachtet wird. Die vom Autor behandelten
Themen sind (z.B. Tullasche Rheinkorrektur) oder waren (z.B. Moorkulti-
vierung) Bestandteile des Lehrplans. Bei der Lektüre kommt aber zusehends
Ärger auf:
Wenn der Autor sagt "Außerdem wuchs in mir die Überzeugung, dass das Buch auch das enthalten sollte, was Geographen, Botaniker und Ökologen zu sagen
hatten" (S.28), dann ist das ein netter Spruch, der aber in Bezug auf die
Geografen in keiner Weise eingelöst wird. Wenn er z.B. von den glazial
überformten Gebieten Norddeutschlands redet, dann wäre ein Rückgriff auf
die Begrifflichkeit der Glazialmorphologie wie z.B. Glaziale Serie, Alt-
& Jungmoränen etc. durchaus angebracht gewesen. Wenn er die Umgestaltungen
an Oder & Rhein darstellt, hätten beispielsweise die Begriffe Prall- &
Gleithang sowie Tiefenerosion einiges präziser gefasst.
Ärgerlich sind die vielen Fehler, die sowohl im großen als auch im kleinen
Maßstab vorhanden sind:
1. Wenn die Aralsee-Katastrophe auf gewaltige sowjetische Wasserkraftan-
lagen an den Zuflüssen zurückgeführt wird (S.21), dann ist das Unsinn.
2. Die Ausführungen über die malariaträchtigen Gebiete sind interessant,
aber nicht ganz überzeugend. Was genau brachte die Malaria zum Verschwinden? Hier interessiert auch: Unter welchen Bedingungen kann die
Malaria wieder Einzug halten. Nach meiner Kenntnis haben Limnologen hier
noch keine schlüssige Antwort. Auf jeden Fall ist es Unfug, von "malaria-
trächtigem Watt des Jadebusens" zu reden.
3. Die Ausführungen, die zur Kultivierung von Geest & Moor gemacht werden
(S.176ff), sind z.T. hanebüchen. In folgendem Satz
"Eine Überweidung und die Praxis, die oberste, mit Gras bewachsene Schicht
zu entfernen, um den angebauten Feldfrüchten den Zugang zu Nährstoffen zu
erleichtern, setzten die Oberfläche dem Wind aus..."
finden sich drei Fehler:
3.1 Es wuchs nicht Gras, sondern Heide.
3.2 Die obere Heideschicht wurde abgestochen (Plaggenhieb) & in die Ställe
verbracht. Die Kot-Heideplacken-Mischung wurde dann zur Bodenver-
besserung auf die Felder gebracht. Diese wurden dadurch im Lauf der
Jahrhunderte um bis zu einem Meter erhöht (Plaggenesch).
3.3 "Zugang zu Nährstoffen erleichtern" ist Unfug. Darunter gab es keine!
Hier greift der Prozess der Podsolierung incl. Ortsteinbildung. Später
wurde in Meliorationsprogrammen der Ortstein wieder hochgepflügt.
In der Folge finden sich weitere Fehler, deren Benennung ich hier unter-
drücke. Da der Autor bei seinem großen Wurf z.T. sehr &überraschend ins
Detail geht, bleiben zusätzliche kleinere Fehler wohl nicht aus. Damit wird man - je nach Einstellung- leben können.
Lesevergnügen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Auf über 400 Seiten (plus 150 Seiten Anhang) schildert uns David Blackbourn wie die Deutschen in den letzten 250 Jahren ihre Landschaft umgestaltet haben.
Angefangen bei der Trockenlegung der Sümpfe und Moore durch Friedrich dem Großen, über Begradigungungen von Flußläufen, Talsperrenbau im Westen und Eroberung von "Lebensraum" durch die Nazis im Osten, bis zur Bekämpfung des Hochwassers im Oderbruch in den letzten Jahren reicht sein Kaleidoskop.
Blackbourn zeigt uns, daß der Eingriff in die Natur seinen Preis hat (beispielsweise durch den Rückgang der Sumpfgladiole durch Trockenlegung der Überschwemmungsgebiete im Rahmen der Rheinbegradigung innerhalb weniger Jahrzehnte).
Auch Berufe sterben aus, so z.B. bei der Rheinbegradigung: Goldwäscher, Schilfrohrschneider und Vogelsteller.
Demgegenüber steht die wirtschaftliche Prosperität. Aber auch die Natur profitiert manchmal vom Umbau: z.B. Ansteigen der Käfervielfalt im Rahmen des Talsperrenbaus.
Einige Begriffe, wie z.B. "weiße Kohle" (für Wasserkraft), waren neu für mich.
Den Terminus "hydrologisches Chinasyndrom" (für Probleme bei der Flußströmung beim Bau bayerischer Talsperren) führt Blackbourn sogar neu in die Literatur ein.
Wegen seiner lebendigen Darstellung, inklusive diverser Anektoden über die handelnden Protagonisten - meist Ingenieure, ist "Die Eroberung der Natur" ein Musterbeispiel für gelungene Geschichtsschreibung.
Unbedingt lesenswert
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Der Autor gibt interessante, aufregende und spannende Einblicke in die deutsche (Landschafts)Geschiche. Die Leserin/der Leser ist immer wieder erstaunt, welche grossen landschaftlichen Änderungen mit Muskelkraft erreicht wurden. Der Blick auf die hiesige Kulturlandschaft, aber auch auf aktuelle Veränderungen, wird geschärft. Vielleicht wertet man auch Forderungen nach dem unreflektierten Erhalt bestimmter Landschaftsbilder anders, wenn die Erkenntnis kommt, dass auch diese Gegenden schon lange von Menschenhand umstrukturiert wurden.

In jedem Fall wunderbar zu lesen.
Ein überaus lesenswertes, informatives und lehrreiches kulturgeschichtliches Sachbuch
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Es ist nun schon wieder zehn Jahre her, dass im Osten Deutschlands und in den angrenzenden Gebieten Polens und Tschechiens die Elbe, die Oder und andere Flüsse über die Ufer traten und ein wirklich verheerendes "Jahrhunderthochwasser", das ausnahmsweise diesen Superlativ einmal verdiente, große Gebiete dieser Länder überflutete. Mehr als hundert Polen und Tschechen verloren ihr Leben, Tausende Familien wurden obdachlos. In kleinerem Ausmaß spielte sich dasselbe im November 2007 an den Küsten der Nordsee ab mit der ernüchternden Erkenntnis, dass trotz aller Errungenschaften moderner Technik der Mensch offensichtlich nicht in der Lage ist, die Kräfte der natur zu beherrschen. Und doch hat er es immer wieder versucht.

Von diesen Projekten handelt dieses erstaunliche und lesenswerte, dabei überaus informative und lehrreiche Sachbuch des amerikanischen Historikers David Blackbourne, der an der Harvard Universität Europäische Geschichte lehrt und als einer der ausgewiesensten Kenner der Entwicklung des modernen Deutschland gilt.

In seinem neuen Buch versucht er am Beispiel der grundlegenden Veränderung und Umgestaltung der deutschen Landschaft seit dem 18. Jahrhundert aufzuzeigen, wie diese planvollen Projekte etwas zu tun hatten und haben mit der ureigenen deutschen Geschichte. Die Deutschen machten sich seit dieser Zeit auf zu einem regelrechten Feldzug gegen ihre Umwelt und bezwangen zielstrebig die Tier- und Pflanzenwelt, damals noch wilde Flüsse wurden begradigt und schiffbar gemacht und weite Flächen von Mooren, Sümpfen und Marschland wurden trockengelegt und wirtschaftlich nutzbar gemacht.

Von Friedrich dem Großen, der die Trockenlegung von Sumpfland als "Eroberungen von der Barbarei" bezeichnete, spannt Blackbourne den historischen und kulturgeschichtlichen Bogen über Johann Gottfried Tulla, den "Bändiger des Rheins" und den Dammbauer Otto Intze bis hin zu den Nationalsozialisten, deren Ziel die Eroberung von "Lebensraum" im Osten war.

Blackbourne zeigt minutiös auf, wie dabei Landgewinnung modernster Art und nationalsozialistische "Rassenpolitik" Hand in Hand gingen.
Dabei hatten schon früh Intellektuelle und Gelehrte darauf hingewiesen, dass diese Anstrengung zum Wohle der ganzen Menschheitsgattung unternommen würden. Schon 1780 sagte der Schotte James Dunbar: "Wir sollten lernen, gegen die Naturgewalten zu kämpfen, nicht gegen unsere eigene Gattung." Diese Ansicht setzte sich über Jahrhunderte in der deutschen Geistesgeschichte fort. Blackbourne zitiert Sigmund Freud aus dessen 1915 erschienenem Aufsatz "Zeitgemäßes über Krieg und Tod", wo Freud die Überzeugung vertrat, dass "die technischen Fortschritte in der Beherrschung der Natur" einen Glauben an die friedliche Regelung menschlicher Konflikte bestärkt hätten.

Walter Benjamin, marxistischer Kulturkritiker, stieß nach dem Ersten Weltkrieg in dasselbe Horn, als er beklagte, anstatt Flüsse zu kanalisieren, lenke die Gesellschaft den Menschenstrom in das Bett ihrer Schützengräben.

Blackbourne zeigt auf, dass die historische Wirklichkeit anders war. "Weit häufiger als wir denken, war die Entwässerung eines Sumpfes oder die Umleitung eines Flusses weniger das 'moralische Äquivalent des Krieges' ( um William James zu zitieren), als das Abfallprodukt oder die Dienerin des Krieges."
Bei der Abwägung, ob er bei seiner wissenschaftlichen Arbeit eher der pessimistischen Sicht zuneige, die die mörderischen Angriffe des Menschen als quasi-religiösen Sündenfall bewertet (vgl. die ganze Debatte in Deutschland seit etwa 1980, die Gründung von Bürgerinitiativen und den Grünen und die Diskussionskultur damals) und einer optimistischen Sicht, die die Unterwerfung der Natur als Befreiung für den Menschen bewertet, zitiert Blackbourn den amerikanischen Umwelthistoriker Richard White:
"Die Forderung nach einer Rückkehr zur Natur ist eine Pose. Sie ist ein religiöses Ritual, in dem die Reue über unsere Sünden und ein Gelöbnis, nicht mehr zu sündigen, die Wiederherstellung einer Reinheit verheißen. Manche glauben, dass Sünden vergehen. Doch Geschichte vergeht nicht."
Dies detailliert und faktenreich darzustellen, ist das große Verdienst dieses außerordentlichen Buches. Man sollte es allen mit diesen Fragen befassten Politikern, Verwaltungsbeamten und Landschaftsplanern als korrektive Lektüre auf den Dienstschreibtisch legen. Gerade weil das Buch ihre Tätigkeit differenziert beschreibt und bewertet, könnten sie großen Gewinn daraus ziehen.

Für alle anderen an deutscher Geschichte interessierte Leser ist das Buch ein Hochgenuss. Besonders hingewiesen sei auf Blackbournes Nachwort "Wo alles anfing", in dem er sich speziell mit dem Oderbruch und seiner Zukunft befasst und dabei literarische Quellen (Grass, Fontane, Christa Wolf) hinzuzieht.
Anekdoten der Eroberung
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Das Positive vorweg. Die eine Geschichte der deutschen Landschaft, die Blackbourn beschreibt, ist angenehm und nett zu lesen. Die Erzählung, "wie die Deutschen ihre Landschaft in den letzten 250 Jahren umgestaltet haben" (: 11 ), beginnt mit der Trockenlegung des Oderbruches im 18. Jhd. und endet mit 'ökologisch' "nachhaltigen Hochwasserschutz" (: 439), der zur Zeit, nach dem letzten Oderhochwasser 1997 propagiert wird. Dazwischen scheint alles, was irgendwie mit Wasserbau zu tun hatte und die Landschaft prägte , ge-nannt: die Rektifikation des Rheines, Küstenschutz und Militärhafenbau am Jadebusen, Moorkolonisation in Nordwestdeutschland, Dampfschiffahrt, indus-trielle Gewässerverschmutzung, Talsperrenbau, Trinkwassergewinnung mit Grundwasserabsenkung, Wasserkraftnutzung, Hochwasserschutz, völkermor-dende Raumplanung ebenso wie Partisanen schützende Sümpfe während des Ostfeldzuges und schließlich Natur- und Umweltschutz in West- wie weiterhin Umweltverschmutzung in Ostdeutschland.
Und dies alles ist bis aufs äußerste detailliert. Nichts aber auch gar nichts scheint ausgelassen. Umfangreich erscheinen die Projekte in allen Widersprü-chen, Haupt- und Nebensachen, mit beabsichtigten Folgen wie ungeplanten Rückschlagen, inklusive der sozialen wie ökologischen Wirkungen, im Guten wie im Bösen, immer unter Beachtung zeitgenössischer und rückblickender Kritik beschrieben. Zudem ist der gesellschaftlich-kulturelle Kontext mit Zitation von vielerlei Schriftstellern, Philosophen, Soziologen und Naturwissenschaft-lern wie von den jeweiligen Herrscher und Politiker hergestellt.
So beginnt beispielsweise die Erzählung der Trockenlegung des Oderbruches mit den Märchen der Gebrüder Grimm, schließt die schwere Kindheit Fried-richs des Großen ebenso wie die zeitgleich stattgefundene Weltreise Georg Forsters ein, führt die Biographien und Taten ebenso wie deren Zwänge und Nöte der bauleitenden 'Ingenieure' aus, schildert das Elend der ansässigen Bevölkerung, denen mit dem Wasser die Fischgründe und damit die Lebens-grundlage genommen wurde (bevor den Enkel ein besseres Leben als Land-wirte gegeben wart) ebenso wie die Mühen der Neusiedler, die nach entbeh-rungsreiche Anreise in den Jahrzehnten der Urbarmachung hungerten und schließt kulturell-literarisch ab mit Romantikern, die entgegen den Erfolgen der Trockenlegung allgemein die Schönheit der Natur priesen bei besonderer Er-wähnung des durch Mark Brandenburg wandernden Theodor Fontane, der die Trockenlegung als "Vernichtungskrieg" (: 88) bezeichnete.
Hierin besteht die Angenehme des Buches. Es ist eine Reihung von (meist) netten Anekdoten. Jeder findet etwas: Der volkskundlich Interessierte die schaurige Erzählung von Iffe Diercks, der sich 1717 vor einer Sturmflut im Ja-debusen mit seiner Frau auf einen Baum retten konnten jedoch, als diese dort verstarb, die Leiche mit dem von ihrem Kopfe gelosten Haar auf dem Baum befestigte, um ihr nach der Flut ein christliches Begräbnis zu ermöglichen; der Sozialhistoriker die Erzählung der Geschichte des Oder-Neusiedler Paulsen, der bereits auf der Anreise zum Oderbruch überfallen und beraubt wurde, dort durch Krankheiten sein Vieh und durch Mäuse sein Ernte verlor und schließ-lich, nachdem sein Haus bei einem Hochwasser zerstört wurde, in seine Hei-mat zurück kehrte; (dem Liebhaber von Abenteuerromanen wird die vom ame-rikanischen Autor immerwieder hergestellte Analogie zu den leidvollen Trecks in den amerikanischen Westen begeistern;) der heimatschützlerische Natur-schützer findet mit der Schilderung der frühen Mühen zur landschaftlichen Einbindung von Talsperren seine Arbeit bestätigt; während der naturschützle-rische Ökologe nach einer reicht allgemeinen Schilderung des Artenrückgan-ges durch die Rektifikation des Rheines Trost durch das gleichzeitige Entste-hen artenreicher Biotope (Altarme) findet; der kameralistische Ökonom mag den Verlust der Staateinnahmen bedauern, nachdem die Goldwäscherei infol-ge der Rheinrektifikation zum erliegen kam; der Bildungsbürger ist am einfa-chen Fischmahl Goethes erbaut, daß dieser vor der Rektifikation in einer ärm-lichen Hütte aus Holz und Schilf genoß (nicht ohne vom Verfasser auf die oh-nehin implizite Analogie zu Philemon und Baucius durch Nennung der Namen hingewiesen zu werden) und letztlich kann der Landschaftsplaner am erzähl-ten Lebenslauf von Brenckenhoff, der beauftragt die Sümpfe der Neumark und Pommerns trockenzulegen, privates Geld zuschoß und Pleite ging, eine Ana-logie zum Ruin Pückler Muskaus herstellen.

Allesamt nette Geschichten, die großteils Lokalhistorien entnommen sind. In der Zusammenstellung zu einer Landschaftsgeschichte erhalten sie mit Anfüh-rungen von Schriftstellern, Philosophen und Naturwissenschaftlern einen bil-dungsbürgerlich-kulturelle Rahmen. In Deutschland war, nach Blackbourn, "die «Eroberung der Natur» allzusehr mit der Idee einer Eroberung von anderen verbunden" (: 440). Dieses 'andere' ist jedoch ebenso anekdotisch geschildert wie die Projekte selbst. Der sozio-ökonomische Kontext, in dem die Projekte realisiert wurden, wie die Ideologie, die ihnen Zugrunde lag, ist somit allenfalls implizit zu gegen.
Auch wenn die einzelnen Geschichtchen durchaus interessant sind, besteht in ihnen auch das Ärgerliche des Buches. Die Vollständigkeit und in jeder Hin-sicht abgewogen dargestellte Anekdotensammlung täuscht in der chronologi-schen Reihung eine geschichtliche Notwendigkeit vor, die so nicht gegeben ist und die Projekte einer kritischen Betrachtung enthebt. In der chronologischen, scheinbar kritischen Reihung gehen Unterschiede und Bedeutungen verloren. In der hergestellten 'Logik der Chronologie' ist geflissentlich über die Beweg-gründe, Absichten, Kontexte hinweggesehen. So steht das Leid der von Sturmfluten betroffenen Küstenbewohner gleichermaßen neben dem der aus dem Oderbruch oder aus den Rheinniederungen vertriebenen Fischer. Die Folgen von Naturgewalten erscheinen ebenso unabwendbar schicksalhaft, wie die Folgen der ausgeführten Entwürfe zur 'Eroberung der Natur'. Dieser Art ist nichts aus der Geschichte zu lernen, außer daß sie eben stattfand und zwar chronologisch. Wie die Landschaft, deren Veränderung durch Nutzung selbst-verständlich erwähnt ist, nicht nur im (deutschen) Titel zur Natur deklariert ist, wird implizit die 'Eroberung der Natur', die Durchsetzung der Projekte als Na-tur, als eine vermeintlich natürliche, d.h. notwendig gegebene Entwicklung zu erzählt.

Letztlich, so das Resümee, wird alles Gut. So ist, wie gütlich ausgeblickt, für den beabsichtigten 'ökologisch nachhaltigen' Hochwasserschutz an der Oder geplant oberhalb des Oderbruchs grenzüberschreitenden und im europäi-schen Kontext Dörfer zu räumen, um Polder anzulegen. Zwar werden
"... Menschen, die dort leben, ... den Verlust spüren. Ihre Unsicherheit wird ein Ende haben, aber nur um den Preis einer Umsiedlung. Es wäre sehr wahrschein-lich kein Trost für sie, wenn man ihnen sagte, auch wenn es wahr ist, dass die heute verfolgte Strategie nicht nur umweltfreundlicher ist, sondern auch ein hö-heres Maß an wirklicher Sicherheit für die meisten Menschen verspricht, die an der Oder leben. Und es würde sie zweifellos ebenfalls nicht trösten, obwohl auch dies der Wahrheit entspräche, dass diese Politik nur durch ein Abkommen zwi-schen Deutschland, Polen und Tschechien unter der Schirmherrschaft der EU gelingen kann. Diese beiden Wahrheiten sollten für uns Übrige jedoch ein Grund zur Freude sein, ... ." (: 439-440).
In der anekdotischen Versammlung der Eroberungsgeschichten hat Black-bourn völlig übersehen oder bewußt ignoriert, daß genau dies in allen von im erwähnten Projekten gegeben war. Was Blackbourn als 'Grund zur Freude' fei-ert, die 'Schirmherrschaft der EU', war für alle Großprojekte grundlegend: Eine starke zentrale Staats- resp. Territorialgewalt zur Durchsetzung der Großpro-jekte gegen lokalen Widerstand. So wurde, wie auch von Blackbourn anekdo-tisch berichtet, schon die Trockenlegung des Oderbruches durch das Preußi-sche Reich gegen den lokalen Adel und die Rektifikation des Rheines bereits in internationaler Zusammenarbeit durchgesetzt. Vor allem sind die Großpro-jekte durch Vertreibung und durch leidvollen Verlust von Heimat, Besitz, Ar-beits- und Lebensgrundlagen der lokalen Bevölkerung einerseits und durch die Verheißung eines 'besseren' (jetzt 'sicheren') Lebens für die 'Übrigen' anderer-seits gekennzeichnet. Aufmerksam, von den Anekdötchen und Geschichtchen unabgelenkt gegen den Strich gelesen, wird durch die Erzählung auch klar, daß entgegen dem immer eintreffenden Leid die Verheißungen nie eintrafen, jedenfalls nicht in der geplanten oder beabsichtigen Weise. An der Oder wird dies in einigen Jahren und dann leider leidvoll mit dem nächsten Hochwasser eintreffen und ärgerlicherweise von Planern wie Politikern in dem Jargon den Blackbourn anschlägt bedauert. Dies wird weder für die Zwangsumgesiedelten noch für die dennoch Überschwemmten tröstlich sein, obwohl oder gerade weil dies ganz besonders der Wahrheit entspräche. Und dies sollte auch für 'uns Übrige' kein Grund zur Freude sein.
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Produkt-Bild: Traumhafte Privatgärten in Deutschland. Eine Bildreise zu den Offenen Gartenpforten

Traumhafte Privatgärten in Deutschland. Eine Bildreise zu den Offenen Gartenpforten von Silke Kluth, Gary Rogers

Gebundene Ausgabe von BLV Verlagsgesellschaft
Preis bei Amazon: EUR 29,90, Angebote ab EUR 25,00

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3835400894, Erscheinungsdatum: Mai 2007, Auflage: 1
Zoom ± Produkt-Bild: Traumhafte Privatgärten in Deutschland. Eine Bildreise zu den Offenen Gartenpforten

Eine Kundenrezension:

Private Einblicke
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Private Einblicke gewährt dieses schöne Gartenbuch. Man kann sich gar nicht sattsehen an den vielen schönen Fotos. Die Beschreibungen der Gärten duch Frau Kluth lesen sich spannend und man merkt, dass Sie selbst Freude hatte, die jeweiligen Gärten besuchen und dann kommentieren zu dürfen.
Ein relativ preiswertes Vergnügen.
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