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Naturschutz: Krise und Zukunft (edition unseld) von Josef H. ReichholfTaschenbuch von Suhrkamp VerlagPreis bei Amazon: EUR 10,00 ISBN: 3518260316, Erscheinungsdatum: Juni 2010, Auflage: Originalausgabe |
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50 einfache Dinge, die Sie tun können, um die Welt zu retten und wie Sie dabei Geld sparen von Andreas SchlumbergerTaschenbuch von Heyne VerlagPreis bei Amazon: EUR 5,95, Angebote ab EUR 3,00 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3453685156, Erscheinungsdatum: Sept. 2006 |
5 Kundenrezensionen:Präsentation 2 von 5 PunktenDas Buch war eigentlich für meine Eltern gedacht. Inhaltlich bestimmt gut geschrieben, wirkt es leider nicht sehr anprechend für Menschen die sich in das Thema Umweltschutz erst einlesen. Großartig! So retten wir die Welt! 5 von 5 PunktenWunderbare kostbare Tipps die man leicht anwenden kann. Wissenswertes über alle Bereiche des Lebens und wie man dort sparen kann. Nicht nur für die Umwelt sondern auch für jeden selbst. Ich finde es sollte Pflicht sein, dass die Kinder in der Schule dieses Buch lesen MÜSSEN. Denn dort liegt unsere Hoffnung die Welt nachhaltiger zu gestalten. Super Sache 5 von 5 Punktendieses buch ist nicht nur schön geschrieben, sondern liefert auch zukunftsorientierte aufklährungsarbeit!!! einfach ein prima buch und ECHT EMPFEHLENSWERT Umwelt schonen und Geld sparen -> Klassische Win-Win-Situation :-) 5 von 5 PunktenEs gibt ja inzwischen viele Bücher die einem sagen, das wir die Umwelt/Natur nicht weiter zerstören können, weil wir uns damit letztendlich unsere eigene Lebensgrundlage nehmen. Doch meistens enthalten sie keine klaren Ansagen, wie genau man Wasser/Energie/etc im Alltag sparen kann. Und genau da setzt dieses Buch an. Es ist für mich einer der besten praktischen Ratgeber, wie ich selbst in meinem Alltag Resourcen schonen kann, und dabei (geniale Motivation) auch noch Geld spare. Durch die Aufteilung in die Kapitel Haushalt, Garten, Essen, Lifestyle, Mobilität, usw. findet man sehr schnell Themen die einen besonders interessieren, aber auch von vorne bis hinten durchlesen ist sehr interessant. Ein Highlight war für mich, zu erfahren das direkt vor den Toren meines Wohnorts (Brandenburg an der Havel) das größte Photovoltaik-Kraftwerk der Welt entsteht das bei Fertigstellung 141 Megawatt produzieren soll und damit über 100.000 Menschen mit sauberem Sonnen-Strom versorgen wird. Dazu muß man wissen das Brandenburg an der Havel nur 60.000 Einwohner besitzt! In welche Richtung die Zukunft geht zeigen die viel-bestaunten Plusenergie-Häuser von Architekt Rolf Disch im Freiburger Stadtteil Vauban und an vielen anderen Orten. Diese Häuser gehen weit über den Passivhaus-Standard hinaus und sind damit die ökologischste Bauweise die es auf diesem Planeten zur Zeit gibt und bestätigen auch Hermann Scheer (Autor: Energieautonomie, Mitgestalter des Films "Die 4. Revolution") Sehr gut fand ich die Idee mit der Notierung des täglichen Wasserverbrauchs. Der Autor gibt an das über 130Liter/Tag deutlich zu viel sind, und das 70-100Liter/Tag eher sparsam sind. Ich weiß zwar nicht was ich früher verbraucht habe, aber seit ich den Wasserstand jeden Morgen notiere und damit den Wasserverbrauch des letzten Tages ausrechne ist mein Single-Haushalt-Wasserverbrauch(Heiß+Kalt) von 40Liter/Tag auf 13,5Liter/Tag gesunken!!! Ein auch sehr ökologisch denkender Freund brachte mich auf die Idee, mein Abwasser aufzufangen (Eimer unter Spüle und Waschbecken sowie Stöpsel in Dusche) und damit mein WasserCloset zu spülen. Aufgefallen ist mir, das die Tage an denen ich Wäsche wasche ziemlich den Durchschnitt versauen. Denn meine Waschmaschine verbraucht im normalen 30°-Buntwäsche-Programm knapp über 60 Liter. Da ich den Waschmaschinenablaufschlauch jetzt in meine Badewanne verlegt habe hab ich nach der Wäsche immer ne 2/3 volle Badewanne mit wunderbar nach Waschmittel duftendem Wasser mit dem ich großzügig mein Closet spülen kann (mit Eimer). Auch mein Geschirspül-Abwasser trägt zum frischen Duft meines Spülwasser-Reservoirs bei. Wenn ich nicht grad Wäsche Wasche habe ich allerdings immer grad soviel Spülwasser das es für die kleinen und großen Geschäfte reicht. Ich hab mir aber gedacht, das man auch in einer Regentonne auf dem Balkon Niederschlag auffangen könnte um damit zusätzliches Closet-Spülwasser zu haben. Laut dem Buch sollen die sparsamsten neuen Waschmaschinen unter 40Liter pro Waschgang verbrauchen. Da sich mein Bruder gerade ne neue Waschmaschine (AEG Öko-Lavamat) zugelegt hat möchte ich dazu noch den Tip geben, vor dem Kauf darauf zu achten, dass der Verbrauch der normalen Buntwäsche- und Kochwäsche-Programme, die man am häufigsten nutzt, einen geringen Verbrauch haben. Der Öko-Lavamat hat zum Beispiel ein sehr sparsames Programm das nur 35Liter pro Waschgang benötigt, aber dieses Programm ist nur 20-30min lang, reicht also wahrscheinlich nur für leicht verschmutzte Wäsche. Alles in Allem profitiert jeder der dieses Buch liest davon, denn er/sie hat danach ein gutes Gewissen, weil er/sie die Umwelt schont und weil jetzt am Ende des Monats auch mehr Geld im Geldbeutel bleibt. :-) Wirklich lehrreich 4 von 5 PunktenDas Buch hat sich meine Tochter (16) gewünscht!!!! Ich selbst hab auch mal reingelesen. Muss wirklich sagen, sind wirkliche gute Tipps und Tricks drin um Geld zu sparen. Und meine Tochter merkt auch so langsam, wenn Mutter sagt: Heizung zu beim Lüften ! ;-) Echt lehrreich - kann ich nur weiterempfehlen. |
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Wildes Deutschland: Bilder einzigartiger NaturschätzeGebundene Ausgabe von National GeographicPreis bei Amazon: EUR 39,95, Angebote ab EUR 14,95 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3866900120, Erscheinungsdatum: März 2008, Auflage: 3. Auflage. |
3 Kundenrezensionen:Schön, aber schade 3 von 5 PunktenDie Kunst, in der Natur zu fotografieren beherrscht Norbert Rosing einmalig. Jedes Foto ist ein Gemälde mit der Kamera. Enttäuschend nur, dass National Geographic die großformatigen Aufnahmen immer durch die Buchmitte geteilt hat und somit die Wirkung der Aufnahmen fast zerstört. Deshalb nur 3 Sterne. Wer Rosings Aufnahmen sehen möchte, sollte dies in einer Ausstellung tun. Die ferne Welt in Deutschland 5 von 5 PunktenWie bitte, das soll bei uns in Deutschland sein? Auf bemoostem Sandstein steht ein dürrer Nadelbaum, im Hintergrund ragt ein bewaldeter Fels aus dem Nebel empor -- ein Motiv wie aus einer asiatischen Bilderbuchlandschaft. Ein paar Seiten weiter purzelt eine Bärenfamilie durch dichten Urwald, wir blicken auf einen einsamen See, der in Kanada sein könnte. Diese und andere Naturschönheiten gibt es tatsächlich in Deutschland. Der Fotograf Norbert Rosing hat für den Bildband Wildes Deutschland (National Geographics) Bilder aus seiner Heimat zusammengetragen, die wie aus fernen Welten anmuten. Die Fotos aus den schönsten und ökologisch wertvollsten Nationalen Naturlandschaften" zeigen, dass unser Land nicht nur dicht besiedelt, sondern in weiten Teilen wild und naturbelassen ist. MATTHIAS NIESE Bildhafte Ode über das eigene Land 5 von 5 PunktenWer Deutschland denkt, hat oft dichte Besiedelung, überfüllte Autostrecken und versiegelte Flächen vor Augen. Das ist auch verständlich, wenn man bedenkt, dass 75% der ursprünglich existierenden Natur verändert, umgewandelt, zerstört sind. Bleiben also noch 25% übrig. Diese fantastische Ressource von Ursprünglichkeit hat der Fotograf Norbert Rosing im Auftrag von National Geographic Deutschland eingefangen, ja zum Zauber erhoben. Er reiste, radelte, fuhr und durchschritt ein ganzes Jahr lang die Naturlandschaften der Republik, hielt fest, was die Biosphärenreservate, die Natur- und Nationalparks zu bieten haben. Eines zeigt sich eindeutig: Deutschland ist schön ? eine Aussage, die sich in den hunderten zu unterschiedlichsten Tages- und Jahreszeiten Farbaufnahmen widerspiegelt. Die Einzigartigkeit der Bilder ? besser der vorhandenen Naturgegebenheiten in Deutschland ? sind es, die einen bisweilen glauben machen, der Autor und Fotograf wäre in einem Land weit, weit weg gewesen, hätte sich in einem exotisch-üppigen Gebiet unseres Planeten befunden. Aber es sind ?unsere? Regionen von der Küste Schleswig-Holsteins und Mecklenburg-Vorpommerns über Brandenburg, Niedersachsen, Hessen, den Rhein entlang bis hin nach Bayern. Eine große Übersichtskarte auf den letzten Seiten hilft beim Auffinden der einzelnen Zonen. Sensibel und aussagekräftig zeigt Norbert Rosing in seinen Fotografien die sensiblen und mächtigen, die geheimnisvollen und bedrohten Landschaften in ihrer oft atemraubenden und einzigartigen Schönheit. Dieses Buch weckt die Lust auf Erkundung des eigenen Landes, lässt ferne Ziele unbedeutsam werden und ist ein großartiger Appel, den letzten Rest dieses geschenkten Schatzes zu bewahren, zu pflegen und gegen die Einflüsse der Entwicklung zu schützen. Begleitet werden alle Aufnahmen von den Erlebnisberichten und verschriftlichten Entdeckungen des Autors. Hinweise zu den Veränderungen oder Bedingungen für Pflanzen und Tiere, aber auch die Einwirkungen der Moderne auf ganze Gebiete werden erzählend vermittelt. Übersichtskästen am Ende der einzelnen Kapitel informieren knapp über die Besonderheiten einer Region und helfen bei der Zuordnung, in welchem Gebiet die Aufnahmen entstanden und auf Zelloid gebannt wurden. Ein großes Buch über Deutschland, das einen das eigene Land mit neuen Ansichten ganz neu lieben lernen lässt. Entdecken muss man es dann aber selbst. |
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Grund zur Hoffnung: Autobiographie von Jane Goodall, Phillip BermanTaschenbuch von Riemann VerlagPreis bei Amazon: EUR 12,95, Angebote ab EUR 9,94 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3570500799, Erscheinungsdatum: Dezember 2006, Auflage: Sonderausgabe |
Aus der Amazon.de-RedaktionAls junge Frau war Jane Goodall hauptsächlich für ihre bahnbrechende Feldforschung mit den Schimpansen von Gombe in Afrika bekannt. Goodalls Arbeit war schon immer umstritten, hauptsächlich deswegen, weil sie mit der Tradition der wissenschaftlichen Forschung brach, indem sie sinnvolle Beziehungen zu ihren "Forschungsobjekten" aufbaute und deren Leben genauso respektierte, wie das Leben anderer Menschen. Heute, im Alter von 60 Jahren, bricht sie immer noch mit der wissenschaftlichen Tradition und erzählt, wie sich ihre Forschungsarbeit und ihre Naturschutzeinrichtungen auf der ganzen Welt auf ihre, bereits als Kind empfundene, Berufung und ihre spirituellen Überzeugungen als erwachsene Frau gründen. Reason for Hope ist ein flüssig geschriebener Lebensbericht, der sich nicht scheut, den Realitäten der Umweltzerstörung, des Tiermißbrauchs und des Völkermords ins Gesicht zu schauen. Als Gegenmittel zum Gift der Verzweiflung bietet Goodall jedoch konkrete Beispiele für die Gründe, warum sie den Glauben nicht verloren hat. Sie beschreibt zum Beispiel die spirituelle Erleuchtung, die ihr während eines Besuchs im Konzentrationslager Auschwitz widerfahren ist, und ihren Mut angesichts der Gefangenschaft von Schimpansen in medizinischen Labors. Und sie widmet ein ganzes Kapitel den Menschen, den Firmen und den Staaten, die das Richtige tun. Aber vor allem bietet sie ein wunderschön geschriebenes Plädoyer dafür, warum jeder einen Grund zur Hoffnung finden kann -- und soll. --Gail Hudson 3 Kundenrezensionen:Plädoyer für Natur-und Umweltschutz 5 von 5 PunktenDie ergreifende Lebensgeschichte einer faszinierenden Frau, deren Lebenstraum sich erfüllt hat: In Afrika Tiere erforschen. Ohne Studium und per Zufall trifft sie auf Louis Leakey, der sie als Sekretärin engagiert und ihr ermöglicht zur bedeutenden Primatenforscherin zu avancieren. Goodall resümiert über ihre Studien im Urwald von Gombe, über Erfolge und Tiefschläge, über ein bewegtes Privatleben. Bis heute engagiert sie sich weltweit für Tier-und Artenschutz sowie Umweltbildung. Ihr Buch wird getragen von tiefer Ehrfurcht, Respekt und Achtung vor unseren Mitgeschöpfen und ist ein engagiertes Plädoyer für Feldforschung und Naturschutz. Im Hinblick auf unsere Umweltsituation motiviert Goodalls ungebrochener Optimismus und gibt -wie der Titel schon sagt- Grund zur Hoffnung. Neben Sachbüchern eine lohnende Lektüre für alle, die Natur erforschen und schützen! Die Lebensgeschichte einer bewundernswerten Forscherin 5 von 5 PunktenEin interessantes und hilfreiches Buch für alle, die sich mit den Problemen der Welt befassen. Es ermutigt mit begründeten Argumenten zur Hoffnung und zum Glaube an einen Weg wie man die Situation verändern kann. Da dieses Buch sich stark mit Religion und ethischen Problemen befasst könnte man es als eine Art "Bibel der Neuzeit" beschreiben. Natürlich ist es wissenschaftlich höchst interessant wobei auch Rückschlüsse der Erkenntnisse bei den Forschungsarbeiten in Verbindung mit menschlicher Ethik gebracht werden. Ich persönlich zähle es zu meinen Lieblingsbüchern. Ein Buch mit tiefer Wahrheit und Erkenntnis 4 von 5 PunktenEs ist dieses Buch allen zu empfehlen, die auf der Suche nach tiefer und echter spiritueller Erkenntnis abseits ausgelatschter amtskirchlicher und amtsreligiöser Wege sind. Für viele, die auf der Suche nach religiöser Umorientierung oder erst nach Aufbau eines religiösen Lebens sind, könnte dieses Buch eine wertvolle Hilfe sein. Der einzige kleine Kritikpunkt,den ich habe ist, daß es manchmal sentimental etwas zu dick aufträgt. |
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Einfach die Welt verändern. 50 kleine Ideen mit großer Wirkung von Eugénie Harvey, David RobinsonBroschiert von LittlependoPreis bei Amazon: EUR 12,90, Angebote ab EUR 1,47 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3866120753, Erscheinungsdatum: Februar 2006, Auflage: 2., Aufl. |
Aus der Amazon.de-Redaktion"Wir sind, was wir tun.? So heißt eine Initiative, die in England begann und nun auch hierzulande immer mehr Leute begeistert. 50 kleine Ideen, die, wenn Millionen sie umsetzen, Großes bewirken. Einfach die Welt verändern zeigt, wie es geht. Wussten Sie zum Beispiel, dass die Deutschen etwa 5,3 Milliarden Plastiktüten für ihre Einkäufe verbrauchen? Und wussten Sie, dass jede dieser Tüten erst nach etwa 500 Jahren vollständig verrottet ist? Beispiele wie diese gibt es viele in dem Buch, und sie zeigen: Es ist nicht schwer, an Veränderungen mitzuwirken. Man muss ja nicht gleich zum Jutebeutel greifen? Einfach die Welt verändern ist ein Buch, das glücklich macht. Und, richtig angewendet, dürfte es das Leben durchaus bereichern: ?Gib fünf Nachbarn deine Telefonnummer?, heißt einer der Tipps. Fordere sie auf, dich anzurufen, wenn sie Hilfe brauchen. Und wer sich nicht traut, kann es mit anderen Dingen probieren: ?Verschenk die Vorfahrt?, lautet zum Beispiel die Regel zum entspannteren Miteinander im Straßenverkehr. Die Beispiele sollen anregen zur Entwicklung eigener Ideen. Dass das fruchtbar ist, kann man auf der Internetseite des Projektes besichtigen. Hier finden sich viele neue Ideen zur Veränderung der Welt. Mit den Einnahmen aus dem Verkauf des Buches, dessen Gestaltung und verlegerische Betreuung unentgeltlich erfolgte, will man die Produktionskosten decken. Bleibt etwas übrig, sollen weitere Projekte angeschoben werden. Kann man 7,90 Euro besser anlegen? Das Motto lautet also: Buch kaufen und weitersagen! Sich und andere glücklich machen und die Welt ein bisschen besser -- es geht! Und es geht ganz einfach! --Mathias Voigt 5 Kundenrezensionen:Gute Ideen, die zum Mitmachen anstecken! 4 von 5 PunktenGute, teils schon bekannte Ideen, um die Welt ein bisschen besser zu machen. Die einzelnen Seiten sind optisch sehr ansprechend gestaltet. Auch wenn nicht alle Impulse völlig neu sind, macht es Spaß die Tipps zu lesen. Sie stimmen ein bisschen nachdenklich, über das, was wir unserem Planeten mit vielen Kleinigkeiten alles antun. Ein tolles Geschenk für Klimawandel - Gegner, Umweltaktivisten und Weltverbesserer! Auch sehr zu empfehlen: Einfach die Welt verändern im Job. Einfache Tips, die das eigene Leben und die Welt verbessern 5 von 5 PunktenDies ist ein Buch, das sich sehr gut zu jeder Gelegenheit verschenken lässt, aber erst, nachdem man es selbst gelesen hat :-) Es ist sehr einfach zu lesen, oft nur ein Satz pro Seite.Der Inhalt ist leicht umzusetzen, hat aber doch grosse Wirkung.Es ist witzig und bunt. Im Grunde ist es eine sehr nette Art um die Welt zu verändern. Ich habe mehr erwartet 3 von 5 PunktenIn diesem Buch werden einfache Ideen vorgestellt um die Welt ein wenig besser zu machen. Wenn jeder die Vorschläge beherzigt haben sie eine große Wirkung. Es ist freundlich und bunt gestaltet. Kurze Texte stellen auf jeder Doppelseite eine Aktion vor. Es ist auch die Internet-Adresse von "we are what we do" angegeben für weitere Vorschläge, Anmerkungen und Informationen. Da mich der Titel angesprochen hat, habe ich mir dieses Buch gekauft. Bei der Lektüre war ich allerdings sehr enttäuscht. Auf einer Seite nach der anderen habe ich Vorschläge gelesen, die ich bereits kenne. Der größte Teil ist im meinem Alltag schon jahrelang Selbstverständlichkeit. "Wir sind das, was wir tun" 5 von 5 Punkten"We are what we do" - so ist der britische Originaltitel: "Change the world for a fiver"/Für fünf Pfund die Welt verändern. Ist dieses Buch auf Deutschland übertragbar gewesen? Ja, und es ist auch von der Aufmachung und dem Witz darin äußerst gut - der Profi-Agentur sei dank, deren Team dieses Buch offenbar für einen guten Zweck kostenlos gestaltete. Die Buchgestaltung ist - zumal für diesen niedrigen Preis - absolut hervorragend und allein schon zum Zunge-Schnalzen. Inhaltlich werden diejenigen, die sich für das Buch interessieren/ die es kaufen, natürlich genau die sein, die wohl schon viel davon Tag für Tag tun. Gleichwohl birgt "Einfach die Welt verändern" selbst dann die ein oder andere Anregung oder Auffrischungsidee. Der Rezensent raffte sich z.B. endlich mal wieder zum Blutspenden-Gehen auf. Endlich nach dem Dieter-Bohlen-Schr.. ein gutes Buch des pendo-Verlags: danke! Lesen und (so würde es das Buch empfehlen) umweltfreundlich weitergeben/-verschenken. Oft sind es schon kleine Dinge... 5 von 5 Punkten..die für Veränderung sorgen. In diesem Buch findet man in jedem Fall eine gute Portion Anregungen für sich selbst & sein(e) Umw(f)elt...ein Buch, dass eigentlich in jedem Wartezimmer ausliegen sollte ;) |
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Die Eroberung der Natur: Eine Geschichte der deutschen Landschaft von David BlackbournGebundene Ausgabe von Pantheon VerlagPreis bei Amazon: EUR 16,95, Angebote ab EUR 15,00 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 357055063X, Erscheinungsdatum: Dezember 2008, Auflage: 2 |
5 Kundenrezensionen:Das Buch aus geografischer Sicht 3 von 5 PunktenAls Schulgeograf muss man die Erscheinung dieses Buches, das die Nutzungs- änderung von Räumen in Deutschland zum Thema hat, begrüßen, ist es doch ein Bereich, der oft unter dem -oft unreflektierten- Oberbegriff "Inwertsetzung von Räumen" betrachtet wird. Die vom Autor behandelten Themen sind (z.B. Tullasche Rheinkorrektur) oder waren (z.B. Moorkulti- vierung) Bestandteile des Lehrplans. Bei der Lektüre kommt aber zusehends Ärger auf: Wenn der Autor sagt "Außerdem wuchs in mir die Überzeugung, dass das Buch auch das enthalten sollte, was Geographen, Botaniker und Ökologen zu sagen hatten" (S.28), dann ist das ein netter Spruch, der aber in Bezug auf die Geografen in keiner Weise eingelöst wird. Wenn er z.B. von den glazial überformten Gebieten Norddeutschlands redet, dann wäre ein Rückgriff auf die Begrifflichkeit der Glazialmorphologie wie z.B. Glaziale Serie, Alt- & Jungmoränen etc. durchaus angebracht gewesen. Wenn er die Umgestaltungen an Oder & Rhein darstellt, hätten beispielsweise die Begriffe Prall- & Gleithang sowie Tiefenerosion einiges präziser gefasst. Ärgerlich sind die vielen Fehler, die sowohl im großen als auch im kleinen Maßstab vorhanden sind: 1. Wenn die Aralsee-Katastrophe auf gewaltige sowjetische Wasserkraftan- lagen an den Zuflüssen zurückgeführt wird (S.21), dann ist das Unsinn. 2. Die Ausführungen über die malariaträchtigen Gebiete sind interessant, aber nicht ganz überzeugend. Was genau brachte die Malaria zum Verschwinden? Hier interessiert auch: Unter welchen Bedingungen kann die Malaria wieder Einzug halten. Nach meiner Kenntnis haben Limnologen hier noch keine schlüssige Antwort. Auf jeden Fall ist es Unfug, von "malaria- trächtigem Watt des Jadebusens" zu reden. 3. Die Ausführungen, die zur Kultivierung von Geest & Moor gemacht werden (S.176ff), sind z.T. hanebüchen. In folgendem Satz "Eine Überweidung und die Praxis, die oberste, mit Gras bewachsene Schicht zu entfernen, um den angebauten Feldfrüchten den Zugang zu Nährstoffen zu erleichtern, setzten die Oberfläche dem Wind aus..." finden sich drei Fehler: 3.1 Es wuchs nicht Gras, sondern Heide. 3.2 Die obere Heideschicht wurde abgestochen (Plaggenhieb) & in die Ställe verbracht. Die Kot-Heideplacken-Mischung wurde dann zur Bodenver- besserung auf die Felder gebracht. Diese wurden dadurch im Lauf der Jahrhunderte um bis zu einem Meter erhöht (Plaggenesch). 3.3 "Zugang zu Nährstoffen erleichtern" ist Unfug. Darunter gab es keine! Hier greift der Prozess der Podsolierung incl. Ortsteinbildung. Später wurde in Meliorationsprogrammen der Ortstein wieder hochgepflügt. In der Folge finden sich weitere Fehler, deren Benennung ich hier unter- drücke. Da der Autor bei seinem großen Wurf z.T. sehr &überraschend ins Detail geht, bleiben zusätzliche kleinere Fehler wohl nicht aus. Damit wird man - je nach Einstellung- leben können. Lesevergnügen 5 von 5 PunktenAuf über 400 Seiten (plus 150 Seiten Anhang) schildert uns David Blackbourn wie die Deutschen in den letzten 250 Jahren ihre Landschaft umgestaltet haben. Angefangen bei der Trockenlegung der Sümpfe und Moore durch Friedrich dem Großen, über Begradigungungen von Flußläufen, Talsperrenbau im Westen und Eroberung von "Lebensraum" durch die Nazis im Osten, bis zur Bekämpfung des Hochwassers im Oderbruch in den letzten Jahren reicht sein Kaleidoskop. Blackbourn zeigt uns, daß der Eingriff in die Natur seinen Preis hat (beispielsweise durch den Rückgang der Sumpfgladiole durch Trockenlegung der Überschwemmungsgebiete im Rahmen der Rheinbegradigung innerhalb weniger Jahrzehnte). Auch Berufe sterben aus, so z.B. bei der Rheinbegradigung: Goldwäscher, Schilfrohrschneider und Vogelsteller. Demgegenüber steht die wirtschaftliche Prosperität. Aber auch die Natur profitiert manchmal vom Umbau: z.B. Ansteigen der Käfervielfalt im Rahmen des Talsperrenbaus. Einige Begriffe, wie z.B. "weiße Kohle" (für Wasserkraft), waren neu für mich. Den Terminus "hydrologisches Chinasyndrom" (für Probleme bei der Flußströmung beim Bau bayerischer Talsperren) führt Blackbourn sogar neu in die Literatur ein. Wegen seiner lebendigen Darstellung, inklusive diverser Anektoden über die handelnden Protagonisten - meist Ingenieure, ist "Die Eroberung der Natur" ein Musterbeispiel für gelungene Geschichtsschreibung. Unbedingt lesenswert 5 von 5 PunktenDer Autor gibt interessante, aufregende und spannende Einblicke in die deutsche (Landschafts)Geschiche. Die Leserin/der Leser ist immer wieder erstaunt, welche grossen landschaftlichen Änderungen mit Muskelkraft erreicht wurden. Der Blick auf die hiesige Kulturlandschaft, aber auch auf aktuelle Veränderungen, wird geschärft. Vielleicht wertet man auch Forderungen nach dem unreflektierten Erhalt bestimmter Landschaftsbilder anders, wenn die Erkenntnis kommt, dass auch diese Gegenden schon lange von Menschenhand umstrukturiert wurden. In jedem Fall wunderbar zu lesen. Ein überaus lesenswertes, informatives und lehrreiches kulturgeschichtliches Sachbuch 5 von 5 PunktenEs ist nun schon wieder zehn Jahre her, dass im Osten Deutschlands und in den angrenzenden Gebieten Polens und Tschechiens die Elbe, die Oder und andere Flüsse über die Ufer traten und ein wirklich verheerendes "Jahrhunderthochwasser", das ausnahmsweise diesen Superlativ einmal verdiente, große Gebiete dieser Länder überflutete. Mehr als hundert Polen und Tschechen verloren ihr Leben, Tausende Familien wurden obdachlos. In kleinerem Ausmaß spielte sich dasselbe im November 2007 an den Küsten der Nordsee ab mit der ernüchternden Erkenntnis, dass trotz aller Errungenschaften moderner Technik der Mensch offensichtlich nicht in der Lage ist, die Kräfte der natur zu beherrschen. Und doch hat er es immer wieder versucht. Von diesen Projekten handelt dieses erstaunliche und lesenswerte, dabei überaus informative und lehrreiche Sachbuch des amerikanischen Historikers David Blackbourne, der an der Harvard Universität Europäische Geschichte lehrt und als einer der ausgewiesensten Kenner der Entwicklung des modernen Deutschland gilt. In seinem neuen Buch versucht er am Beispiel der grundlegenden Veränderung und Umgestaltung der deutschen Landschaft seit dem 18. Jahrhundert aufzuzeigen, wie diese planvollen Projekte etwas zu tun hatten und haben mit der ureigenen deutschen Geschichte. Die Deutschen machten sich seit dieser Zeit auf zu einem regelrechten Feldzug gegen ihre Umwelt und bezwangen zielstrebig die Tier- und Pflanzenwelt, damals noch wilde Flüsse wurden begradigt und schiffbar gemacht und weite Flächen von Mooren, Sümpfen und Marschland wurden trockengelegt und wirtschaftlich nutzbar gemacht. Von Friedrich dem Großen, der die Trockenlegung von Sumpfland als "Eroberungen von der Barbarei" bezeichnete, spannt Blackbourne den historischen und kulturgeschichtlichen Bogen über Johann Gottfried Tulla, den "Bändiger des Rheins" und den Dammbauer Otto Intze bis hin zu den Nationalsozialisten, deren Ziel die Eroberung von "Lebensraum" im Osten war. Blackbourne zeigt minutiös auf, wie dabei Landgewinnung modernster Art und nationalsozialistische "Rassenpolitik" Hand in Hand gingen. Dabei hatten schon früh Intellektuelle und Gelehrte darauf hingewiesen, dass diese Anstrengung zum Wohle der ganzen Menschheitsgattung unternommen würden. Schon 1780 sagte der Schotte James Dunbar: "Wir sollten lernen, gegen die Naturgewalten zu kämpfen, nicht gegen unsere eigene Gattung." Diese Ansicht setzte sich über Jahrhunderte in der deutschen Geistesgeschichte fort. Blackbourne zitiert Sigmund Freud aus dessen 1915 erschienenem Aufsatz "Zeitgemäßes über Krieg und Tod", wo Freud die Überzeugung vertrat, dass "die technischen Fortschritte in der Beherrschung der Natur" einen Glauben an die friedliche Regelung menschlicher Konflikte bestärkt hätten. Walter Benjamin, marxistischer Kulturkritiker, stieß nach dem Ersten Weltkrieg in dasselbe Horn, als er beklagte, anstatt Flüsse zu kanalisieren, lenke die Gesellschaft den Menschenstrom in das Bett ihrer Schützengräben. Blackbourne zeigt auf, dass die historische Wirklichkeit anders war. "Weit häufiger als wir denken, war die Entwässerung eines Sumpfes oder die Umleitung eines Flusses weniger das 'moralische Äquivalent des Krieges' ( um William James zu zitieren), als das Abfallprodukt oder die Dienerin des Krieges." Bei der Abwägung, ob er bei seiner wissenschaftlichen Arbeit eher der pessimistischen Sicht zuneige, die die mörderischen Angriffe des Menschen als quasi-religiösen Sündenfall bewertet (vgl. die ganze Debatte in Deutschland seit etwa 1980, die Gründung von Bürgerinitiativen und den Grünen und die Diskussionskultur damals) und einer optimistischen Sicht, die die Unterwerfung der Natur als Befreiung für den Menschen bewertet, zitiert Blackbourn den amerikanischen Umwelthistoriker Richard White: "Die Forderung nach einer Rückkehr zur Natur ist eine Pose. Sie ist ein religiöses Ritual, in dem die Reue über unsere Sünden und ein Gelöbnis, nicht mehr zu sündigen, die Wiederherstellung einer Reinheit verheißen. Manche glauben, dass Sünden vergehen. Doch Geschichte vergeht nicht." Dies detailliert und faktenreich darzustellen, ist das große Verdienst dieses außerordentlichen Buches. Man sollte es allen mit diesen Fragen befassten Politikern, Verwaltungsbeamten und Landschaftsplanern als korrektive Lektüre auf den Dienstschreibtisch legen. Gerade weil das Buch ihre Tätigkeit differenziert beschreibt und bewertet, könnten sie großen Gewinn daraus ziehen. Für alle anderen an deutscher Geschichte interessierte Leser ist das Buch ein Hochgenuss. Besonders hingewiesen sei auf Blackbournes Nachwort "Wo alles anfing", in dem er sich speziell mit dem Oderbruch und seiner Zukunft befasst und dabei literarische Quellen (Grass, Fontane, Christa Wolf) hinzuzieht. Anekdoten der Eroberung 2 von 5 PunktenDas Positive vorweg. Die eine Geschichte der deutschen Landschaft, die Blackbourn beschreibt, ist angenehm und nett zu lesen. Die Erzählung, "wie die Deutschen ihre Landschaft in den letzten 250 Jahren umgestaltet haben" (: 11 ), beginnt mit der Trockenlegung des Oderbruches im 18. Jhd. und endet mit 'ökologisch' "nachhaltigen Hochwasserschutz" (: 439), der zur Zeit, nach dem letzten Oderhochwasser 1997 propagiert wird. Dazwischen scheint alles, was irgendwie mit Wasserbau zu tun hatte und die Landschaft prägte , ge-nannt: die Rektifikation des Rheines, Küstenschutz und Militärhafenbau am Jadebusen, Moorkolonisation in Nordwestdeutschland, Dampfschiffahrt, indus-trielle Gewässerverschmutzung, Talsperrenbau, Trinkwassergewinnung mit Grundwasserabsenkung, Wasserkraftnutzung, Hochwasserschutz, völkermor-dende Raumplanung ebenso wie Partisanen schützende Sümpfe während des Ostfeldzuges und schließlich Natur- und Umweltschutz in West- wie weiterhin Umweltverschmutzung in Ostdeutschland. Und dies alles ist bis aufs äußerste detailliert. Nichts aber auch gar nichts scheint ausgelassen. Umfangreich erscheinen die Projekte in allen Widersprü-chen, Haupt- und Nebensachen, mit beabsichtigten Folgen wie ungeplanten Rückschlagen, inklusive der sozialen wie ökologischen Wirkungen, im Guten wie im Bösen, immer unter Beachtung zeitgenössischer und rückblickender Kritik beschrieben. Zudem ist der gesellschaftlich-kulturelle Kontext mit Zitation von vielerlei Schriftstellern, Philosophen, Soziologen und Naturwissenschaft-lern wie von den jeweiligen Herrscher und Politiker hergestellt. So beginnt beispielsweise die Erzählung der Trockenlegung des Oderbruches mit den Märchen der Gebrüder Grimm, schließt die schwere Kindheit Fried-richs des Großen ebenso wie die zeitgleich stattgefundene Weltreise Georg Forsters ein, führt die Biographien und Taten ebenso wie deren Zwänge und Nöte der bauleitenden 'Ingenieure' aus, schildert das Elend der ansässigen Bevölkerung, denen mit dem Wasser die Fischgründe und damit die Lebens-grundlage genommen wurde (bevor den Enkel ein besseres Leben als Land-wirte gegeben wart) ebenso wie die Mühen der Neusiedler, die nach entbeh-rungsreiche Anreise in den Jahrzehnten der Urbarmachung hungerten und schließt kulturell-literarisch ab mit Romantikern, die entgegen den Erfolgen der Trockenlegung allgemein die Schönheit der Natur priesen bei besonderer Er-wähnung des durch Mark Brandenburg wandernden Theodor Fontane, der die Trockenlegung als "Vernichtungskrieg" (: 88) bezeichnete. Hierin besteht die Angenehme des Buches. Es ist eine Reihung von (meist) netten Anekdoten. Jeder findet etwas: Der volkskundlich Interessierte die schaurige Erzählung von Iffe Diercks, der sich 1717 vor einer Sturmflut im Ja-debusen mit seiner Frau auf einen Baum retten konnten jedoch, als diese dort verstarb, die Leiche mit dem von ihrem Kopfe gelosten Haar auf dem Baum befestigte, um ihr nach der Flut ein christliches Begräbnis zu ermöglichen; der Sozialhistoriker die Erzählung der Geschichte des Oder-Neusiedler Paulsen, der bereits auf der Anreise zum Oderbruch überfallen und beraubt wurde, dort durch Krankheiten sein Vieh und durch Mäuse sein Ernte verlor und schließ-lich, nachdem sein Haus bei einem Hochwasser zerstört wurde, in seine Hei-mat zurück kehrte; (dem Liebhaber von Abenteuerromanen wird die vom ame-rikanischen Autor immerwieder hergestellte Analogie zu den leidvollen Trecks in den amerikanischen Westen begeistern;) der heimatschützlerische Natur-schützer findet mit der Schilderung der frühen Mühen zur landschaftlichen Einbindung von Talsperren seine Arbeit bestätigt; während der naturschützle-rische Ökologe nach einer reicht allgemeinen Schilderung des Artenrückgan-ges durch die Rektifikation des Rheines Trost durch das gleichzeitige Entste-hen artenreicher Biotope (Altarme) findet; der kameralistische Ökonom mag den Verlust der Staateinnahmen bedauern, nachdem die Goldwäscherei infol-ge der Rheinrektifikation zum erliegen kam; der Bildungsbürger ist am einfa-chen Fischmahl Goethes erbaut, daß dieser vor der Rektifikation in einer ärm-lichen Hütte aus Holz und Schilf genoß (nicht ohne vom Verfasser auf die oh-nehin implizite Analogie zu Philemon und Baucius durch Nennung der Namen hingewiesen zu werden) und letztlich kann der Landschaftsplaner am erzähl-ten Lebenslauf von Brenckenhoff, der beauftragt die Sümpfe der Neumark und Pommerns trockenzulegen, privates Geld zuschoß und Pleite ging, eine Ana-logie zum Ruin Pückler Muskaus herstellen. Allesamt nette Geschichten, die großteils Lokalhistorien entnommen sind. In der Zusammenstellung zu einer Landschaftsgeschichte erhalten sie mit Anfüh-rungen von Schriftstellern, Philosophen und Naturwissenschaftlern einen bil-dungsbürgerlich-kulturelle Rahmen. In Deutschland war, nach Blackbourn, "die «Eroberung der Natur» allzusehr mit der Idee einer Eroberung von anderen verbunden" (: 440). Dieses 'andere' ist jedoch ebenso anekdotisch geschildert wie die Projekte selbst. Der sozio-ökonomische Kontext, in dem die Projekte realisiert wurden, wie die Ideologie, die ihnen Zugrunde lag, ist somit allenfalls implizit zu gegen. Auch wenn die einzelnen Geschichtchen durchaus interessant sind, besteht in ihnen auch das Ärgerliche des Buches. Die Vollständigkeit und in jeder Hin-sicht abgewogen dargestellte Anekdotensammlung täuscht in der chronologi-schen Reihung eine geschichtliche Notwendigkeit vor, die so nicht gegeben ist und die Projekte einer kritischen Betrachtung enthebt. In der chronologischen, scheinbar kritischen Reihung gehen Unterschiede und Bedeutungen verloren. In der hergestellten 'Logik der Chronologie' ist geflissentlich über die Beweg-gründe, Absichten, Kontexte hinweggesehen. So steht das Leid der von Sturmfluten betroffenen Küstenbewohner gleichermaßen neben dem der aus dem Oderbruch oder aus den Rheinniederungen vertriebenen Fischer. Die Folgen von Naturgewalten erscheinen ebenso unabwendbar schicksalhaft, wie die Folgen der ausgeführten Entwürfe zur 'Eroberung der Natur'. Dieser Art ist nichts aus der Geschichte zu lernen, außer daß sie eben stattfand und zwar chronologisch. Wie die Landschaft, deren Veränderung durch Nutzung selbst-verständlich erwähnt ist, nicht nur im (deutschen) Titel zur Natur deklariert ist, wird implizit die 'Eroberung der Natur', die Durchsetzung der Projekte als Na-tur, als eine vermeintlich natürliche, d.h. notwendig gegebene Entwicklung zu erzählt. Letztlich, so das Resümee, wird alles Gut. So ist, wie gütlich ausgeblickt, für den beabsichtigten 'ökologisch nachhaltigen' Hochwasserschutz an der Oder geplant oberhalb des Oderbruchs grenzüberschreitenden und im europäi-schen Kontext Dörfer zu räumen, um Polder anzulegen. Zwar werden "... Menschen, die dort leben, ... den Verlust spüren. Ihre Unsicherheit wird ein Ende haben, aber nur um den Preis einer Umsiedlung. Es wäre sehr wahrschein-lich kein Trost für sie, wenn man ihnen sagte, auch wenn es wahr ist, dass die heute verfolgte Strategie nicht nur umweltfreundlicher ist, sondern auch ein hö-heres Maß an wirklicher Sicherheit für die meisten Menschen verspricht, die an der Oder leben. Und es würde sie zweifellos ebenfalls nicht trösten, obwohl auch dies der Wahrheit entspräche, dass diese Politik nur durch ein Abkommen zwi-schen Deutschland, Polen und Tschechien unter der Schirmherrschaft der EU gelingen kann. Diese beiden Wahrheiten sollten für uns Übrige jedoch ein Grund zur Freude sein, ... ." (: 439-440). In der anekdotischen Versammlung der Eroberungsgeschichten hat Black-bourn völlig übersehen oder bewußt ignoriert, daß genau dies in allen von im erwähnten Projekten gegeben war. Was Blackbourn als 'Grund zur Freude' fei-ert, die 'Schirmherrschaft der EU', war für alle Großprojekte grundlegend: Eine starke zentrale Staats- resp. Territorialgewalt zur Durchsetzung der Großpro-jekte gegen lokalen Widerstand. So wurde, wie auch von Blackbourn anekdo-tisch berichtet, schon die Trockenlegung des Oderbruches durch das Preußi-sche Reich gegen den lokalen Adel und die Rektifikation des Rheines bereits in internationaler Zusammenarbeit durchgesetzt. Vor allem sind die Großpro-jekte durch Vertreibung und durch leidvollen Verlust von Heimat, Besitz, Ar-beits- und Lebensgrundlagen der lokalen Bevölkerung einerseits und durch die Verheißung eines 'besseren' (jetzt 'sicheren') Lebens für die 'Übrigen' anderer-seits gekennzeichnet. Aufmerksam, von den Anekdötchen und Geschichtchen unabgelenkt gegen den Strich gelesen, wird durch die Erzählung auch klar, daß entgegen dem immer eintreffenden Leid die Verheißungen nie eintrafen, jedenfalls nicht in der geplanten oder beabsichtigen Weise. An der Oder wird dies in einigen Jahren und dann leider leidvoll mit dem nächsten Hochwasser eintreffen und ärgerlicherweise von Planern wie Politikern in dem Jargon den Blackbourn anschlägt bedauert. Dies wird weder für die Zwangsumgesiedelten noch für die dennoch Überschwemmten tröstlich sein, obwohl oder gerade weil dies ganz besonders der Wahrheit entspräche. Und dies sollte auch für 'uns Übrige' kein Grund zur Freude sein. |
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Lebendes Wasser: Über Viktor Schauberger und eine neue Technik unsere Umwelt zu retten von Olof AlexanderssonTaschenbuch von EnnsthalerPreis bei Amazon: EUR 19,40, Angebote ab EUR 11,89 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 385068377X, Erscheinungsdatum: Januar 2008, Auflage: Neuauflage, Nachdruck. |
5 Kundenrezensionen:Unkenntnis 2 von 5 PunktenDieses Buch gehört als Standardwerk in Schulen. Zumindest die Erkenntnisse von V. Schauberger sollten einem größtmöglichen Kreis von Menschen gelehrt werden. Leider ist bis heut selbst Fachleuten der Name und das Lebenswerk völlig unbekannt und die Fehler die im Umgang mit der Natur gemacht werden sind die selben wie vor hundert Jahren. Wen man das erkannt hat und sich weiter mit dem Thema beschäftigt, bekommt man so ein beklemmendes Gefühl und den Drang dieses Buch jedem unter die Nase zu reiben, ob er will oder nicht. Inspirierend 5 von 5 PunktenIch habe mir dieses Buch aus einer nahen Bibliothek ausgeborgt und in 3 Stunden "verschlungen". Die Beschreibungen von Viktor Schaubergers Leben, Arbeiten, Erfindungen und Umfeld sind fesseln beschrieben. Weiters hat es mich dazu inspiriert, weiter in diese Richtung zu forschen und mehr über diese Themen zu lesen und zu forschen, und mußte feststellen, daß es auch in der heutigen Zeit eine Reihe von Leuten gibt, die Schaubergers Visionen weitertreiben und vervollständigen und die genauso plausibel wie Schauberger bevorstehende notwendige Revolutionen prophezeihen. Alles in allem: Unbedingt lesen. Das gilt für jeden. Ein Buch darüber, wie das Leben funktioniert 5 von 5 PunktenWer dieses Buch gelesen hat, wird nie mehr unbefangen ein Glas Leitungswasser trinken können. Denn er versteht, dass ein lebendiges Wasser etwas komplett anderes ist. Schaubergers Entdeckungen in Bezug auf das Wasser sind so überzeugend, weil sie aus der Beobachtung der Natur entstanden sind. Und seine Erkenntnis, dass wir die Natur zerstören, weil wir unsere Energie durch ein zerstörerisches Verfahren erzeugen, die Explosion, anstatt das aufbauende System der Natur zu verwenden, die Implosion, kann einen wirklich verändern, weil man das Grundübel versteht. Das führt direkt zu den Grundlagen der freien Energie. Die vielen Anwendungen, die er erfunden hat, sind genial. Aber das Buch liest sich auch spannend wie ein Krimi, denn der Förster und Forscher Schauberger hatte einen sehr beschwerlichen Lebensweg und wurde, wie der Autor berichtet, letztlich mundtot gemacht. Ein Grundlagenbuch, das grundlegend verändern kann. Sehr zu empfehlen. kann es wirklich sein, dass wir gar nicht die grössten sind? 5 von 5 Punktenich dachte lange jahre, daß wasser H2O ist. und nach dem lesen dieses buches erfahre ich nun immer mehr, das wasser aus H2O besteht. man beachte den unterschied! Ich verehre menschen, die ein konsequentes leben leben und dabei die verantwortung für die welt als "messlatte" ihrer bemühungen betrachten. die geschichte eines solchen mannes - viktor schauberger- ist ganz wundervoll mit hineingeschrieben. Unbedingt lesenswert 5 von 5 PunktenFaszinierend, spannend, interessant und auch lebensverändernd. Wirklich 100 Jahre seiner Zeit voraus. Ehrlich empfehlenswert. Bin sehr berührt und bewegt über derartige Erkenntnisse, weil sie auch stimmen. |
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Ulmer Naturführer Schmetterlinge: Die Tagfalter Deutschlands von Josef Settele, Roland Steiner, Rolf Reinhardt, Reinart Feldmann, Gabriel HerrmannBroschiert von Ulmer (Eugen)Preis bei Amazon: EUR 15,90 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3800158981, Erscheinungsdatum: März 2009, Auflage: 2. Auflage. |
5 Kundenrezensionen:Sehr gutes Bestimmungsbuch, mit guten Ausführungen zur Ökologie der Tagfalter 5 von 5 PunktenDer einführende Teil des Buches befasst sich, ausführlich und interessant geschrieben, mit allgemeinen Beschreibungen zur Entwicklung, Morphologie, Ökologie und Biologie der außeralpinen Tagfalter Deutschlands. Die Hinweise zur Handhabung des Buches sowie zur Bestimmung von Tagfaltern sind gut und nützlich, und wichtig der Hinweis, dass manche Arten sich z. B. nur anhand des Genitalapparates eindeutig bestimmen lassen. Für die Benutzung im Rahmen des Tagfalter-Monitorings oder auch für den einfach interessierten "Laien" sicher gut zu wissen. Jeweils auf einer Doppelseite werden 2 Tagfalter vorgestellt. Auf der linken Seite sind textliche Beschreibungen zu Merkmalen, Lebensraum und Lebensweise, Nahrungspflanzen, Ökologie, Gefährdung und Seltenheit zu finden. Eingeklinkt ist jeweils ein (sehr) kleines Foto der Falter mit Verweis auf die entsprechende Seite der Bildtafeln im hinteren Buchteil. Leider fehlt jeweils der Hinweis, ob es sich auf dem Foto um die Ober- oder Unterseite handelt - das kann man nur durch Abgleich mit dem Tafelteil herausfinden. Die Verbreitung der Arten und ihr Rote-Liste-Status in den Bundesländern werden anhand einer Tabelle und kleinen Karte gezeigt. Die Texte sind knapp, aber sehr informativ. Die rechte Seite zeigt den Falter in einem großen Foto in typischer Ruheposition, also meist mit zusammengefalteten Flügeln. Des Weiteren sind (kleine!) Fotos von Eiern oder Raupen, selten von Puppen eingefügt. Entgegen der Ankündigung auf dem Buchrücken gibt es die Darstellung von Raupen also n i c h t zu allen Arten! Ein Phänogramm mit den jeweiligen Zeiten von Eiablage, Raupe, Puppe und Falter findet sich zu jeder Art. Toll sind die Fototafeln im hinteren Teil des Buches. Diese 60 Seiten umfassende Übersicht über alle (!) Tagfalter in Originalgröße, mit Hinweisen auf die besonderen Kennzeichen, und der Darstellung von Ober- und Unterseite in Fotos ist sehr gut, und erinnert an die (leider vergriffenen!) wunderbaren Tagfalter-Bestimmungsbücher von Tolman & Lewington oder Higgins & Riley. Fazit: Der Beschreibungsteil der Arten mit den Fotos ist sehr gut gelungen und besitzt eine hohe Informationsdichte. Die Bildtafeln sind sehr gut und sehr hilfreich zur Bestimmung. Das Buch ist didaktisch gut aufgebaut, und von Fachleuten aus der Praxis für die Praxis von Ehrenamtlichen und Laien geschrieben. Auch einfach zum Lesen und Blättern daheim - ein schönes Buch! Einziges Manko, wenn man es so nennen will: das Buch enthält ausschließlich Fotos. Ich persönlich finde Zeichnungen in einem Bestimmungsbuch geeigneter. Aber dennoch die volle Sternchen-Zahl. Das Buch kann nur empfohlen werden. Und ist vergleichsweise gar nicht teuer. Guter Feldführer aber.... 4 von 5 PunktenEin meiner Meinung nach sehr guter Feldführer, wobei ein Feldführer allerdings nicht broschiert sein sollte. Nach mehrmaliger Benutzung zerfällt dieses Buch leider sehr schnell. Bei einem so tollen Inhalt sollte doch eine Bindung für einen gewissen Aufpreis möglich sein. Idealer Begleiter für Schmetterlingsfreunde 5 von 5 PunktenDieser umfassende Naturführer zeigt alle heimischen außer-alpinen Tagfalter. Jede Art wird im Porträtteil mit mehreren Farbfotos von Falter, Raupe und Ei vorgestellt. In dieser stark überarbeiteten 2.Auflage liefert das erfahrene Autorenteam den neuesten Stand zu Vorkommen und Schutz der Schmetterlinge. Dank der Verbreitungskarten und Grafiken zum Lebenszyklus erfährt man auf einen Blick, wo und wann jede Art zu finden ist. Der Tafelteil ist eine Besoderheit alle Falter lebensgroß und im direkten Vergleich! Fotos von Ober- und Unterseite jeder Art mit eindeutig markierten Unterscheidungsmerkmalen machen schnelles und sicheres Bestimmen ganz einfach. "Es ist bemerkenswert, welche Fülle an Informationen in diesem preiswerten Büchlein untergebracht werden konnte" urteilt die Mitgliederzeitschrift der Deutschen Gesellschaft für allgemeine und angewandte Entomologie DGaaE-NAchrichten. Als Feldführer unschlagbar 5 von 5 PunktenDas vorliegende Buch ist eine kompakte, Freiland-freundliche Form des Buches Die Tagfalter Deutschlands vom selben Autoren-Team (zit. Vorwort). Nach einer kurzen und knappen (es soll als 'Feldführer' und nicht als Handbuch dienen) Einführung (18 Seiten) folgen die Porträts aller 146 heimischen außeralpinen Tagfalter (jeweils 2 pro Seite). Das Weglassen alpiner Arten ist sicher günstig, da dies eher verunsichern würde (z. B. bei der 'komplizierten' Gruppe der Mohrenfalter, von denen nur 6 vorgestellt werden). Wie für einen Feldführer nicht verwunderlich, ist der Text kurz und knapp: dabei werden nicht alle bestimmungsrelevanten Kennzeichen aufgeführt; Angaben zur Variabilität fehlen weitgehend. Dem Text gegenübergestellt finden sich zumeist hervorragende, aussagekräftige Naturaufnahmen der Falter; Präimaginalstadien werden z. T. in kleinen Einschüben dargestellt; meist sucht man aber detailliertere Angaben zur Unterscheidung von Eiern, Raupen oder Puppen (letzteres überhaupt nicht beschrieben) vergebens. Hervorzuheben sind die farbigen Phänogramme, die in sehr übersichtlicher Form das zeitliche Auftreten aller Entwicklungsstadien zeigen. Eine schematische Karte (gegliedert nach Bundesländern) mit anschließender Übersicht über den Gefährdungsgrad in jedem dieser Länder runden das Bild ab. Besonders hervorheben möchte ich aber den anschließenden, nicht weniger als 60 Seiten umfassenden Tafel-Teil, in dem alle Falter als fotografierte Präparate mit Ober- UND Unterseite vorgestellt werden und bestimmungsrelevante Kennzeichen mittels Pfeilen hervorgehoben werden. Dieser Teil des Buches ist besonders hilfreich bei der 'Bestimmung im Feld', da ähnliche Arten auf einer Seite gegenübergestellt werden. Mittels dieser Übersichten sollte es mit etwas Übung möglich sein, die 'schwierigen' Gruppen der Würfel-Dickkopffalter, Bläulinge oder Scheckenfalter zu erkennen. Den Abschluß bildet eine Synopsis der wichtigsten Raupenfraßpflanzen in tabellarischer Form (m. E. nach ist eine zusätzliche Abbildung der Pflanzen entbehrlich, da jeder Insekten-Interessierte über ein einschlägiges Pflanzen-Bestimmungsbuch verfügen wird). Fazit: als Feldführer zur Bestimmung aller heimischer Tagfalter im Falter-Stadium bestens geeignet und unbedingt empfehlenswert. Die Übersichts-Tafeln sind dabei besonders herzuheben. Für die Arbeit im Feld ist die robuste Bindung gut geeignet. Negativ: zur Bestimmung der Präimaginalstadien sind die zumeist sehr kleinen Abbildungen und knappen Texte wenig/nicht geeignet. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist ausgezeichnet. Perfektes Bestimmungsbuch für Tagfalter 5 von 5 PunktenDieses Buch halte ich für das bestgemachte Bestimmungsbuch für Tagfalter (keine Kleinschmetterlinge oder Nachtfalter) (auch besser als den großen Kosmos Schmetterlingsführer, der aber umfangreicher ist). Hier die Gründe: + Es gibt aussagekräftige Fotos UND Zeichnen der Ober- und Unterseite; + Verbreitungskarten und Verbreitungszeit werden übersichtlich angezeigt; + ES gibt eine Tafel mit den vorgestellten Tagfaltern; Auf diesen Tafeln werden die Merkmale, mit der Bestimmungen möglich sind, durch Markierungen und Pfeile hervorgehoben. Ich muss also nicht einen Text lesen und mir überlegen, was der Autor den nun mit "orangenen Saumbinden" meint, der Pfeil weißt ja darauf. Mein Wunsch wäre, dass in dieser Bestimmungsart endlich auch Bücher zu anderen Tiergruppen erscheint (Insekten, Käfer, Spinnen, etc.). |
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Ökologische Lebenskunst: Was jeder Einzelne für das Leben auf dem Planeten tun kann (suhrkamp taschenbuch) von Wilhelm SchmidTaschenbuch von Suhrkamp VerlagPreis bei Amazon: EUR 7,00, Angebote ab EUR 1,83 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 351846034X, Erscheinungsdatum: November 2008, Auflage: Originalausgabe |
Aus der Amazon.de-RedaktionKein Politiker, kein Sozialwissenschaftler und kein Klimaforscher schreibt hier, wohlmöglich noch mit abschreckendem erhobenen Zeigefinger, nein, es ist ein Philosoph, der darlegt. ?Was jeder Einzelne für das Leben auf dem Planeten tun kann.? Der Klimawandel und seine Folgen, einmal ganz anders gesehen und schon von daher spannend und unbedingt lesenswert. Die Einleitung des Buches katapultiert weit weg: ins Jahr 1957, als das ?Weltraumzeitalter? begann. ?...von diesem Zeitpunkt an richtete sich der menschliche Blick nicht mehr nur von der Erde aus ins All, sondern auch...vom All aus auf die Erde.? Und die Erde selbst wird somit ?zum Gegenstand der Beobachtung?. Nun, mit der ?Wahrnehmung des Planeten als Ganzes? beginnt ein Umdenken: ?Wahrnehmung der Schönheit des Planeten?, seine ?Erfahrung als Heimat?, ?Sensibilität für die Bedingungen der menschlichen Existenz?. Heimat ist plötzlich nicht mehr auf Ländergrenzen beschränkt. Alle Lebewesen sitzen im selben Boot, im ?Raumschiff Erde?. Ein ?globales Bewusstsein? entsteht. Wilhelm Schmid ist Philosoph, jemand der sich über das Leben und seine Facetten bereits in vielen Büchern lesenswerte Gedanken machte. Diese rund 140 Seiten nun beginnen mit dem atemraubenden Blick, ob von Astronauten beschrieben oder im Internet möglich gemacht, weit weg im Weltall, dort, von wo aus man die Erde sieht, ein Anblick, ?der die Sinne überwältigt?. Schmid fordert Aufmerksamkeit und Interesse am Thema, zitiert viele Philosophen, baut Gedankenkonstrukte, aber wer ihm folgt, verinnerlicht die Verantwortung für unser Ökosystem nachhaltig. Der Autor geht vom Globalen in die kleinsten Zellen dieser Erde, das Haus in dem wir wohnen, die Stadt und die Gesellschaft, er nimmt mit auf eine Zeitreise von der Antike bis zu einem Ausblick auf das Leben im 3. Jahrtausend. ?Handle so, dass du die Grundlagen der eigenen Existenz nicht ruinierst.?- der Imperativ der ökologischen Lebenskunst.--Barbara Wegmann Eine Kundenrezension:Die Zukunft wird ökologisch 5 von 5 PunktenW. Schmid ist Vielen schon durch seine Lebenskunstbücher bekannt, doch das aktuelle Buch macht das Beiwort "Ökologische" zum Hauptwort. Das Buch ist stilistisch ein Genuss, theoretisch ein Aufklärer und praktisch wirklich ein Gewinn, weil es viele Tipps für die individuelle Lebensführung bis hin zur globalen liefert. Anmerkung: Im Textnachweis steht, dass der ganze Inhalt des Büchleins bereits in dem weit umfangreicheren Buch "Philosophie der Lebenskunst" enthalten ist. Zunächst stellt Schmid die Entwicklung des "modernen ökologischen Bewusstseins" anhand der "Zerbrechlichkeit" der Erde dar, indem einige Zitate von Astronauten angeführt werden. (Interessantes Kapitel!)Dann liefert er eine kurze Geschichte von Institutionen und wichtigen Personen, die sich für dieses neue Bewusstsein einsetzen bzw. eingesetzt haben, und stellt dann seine Idee theoretisch und praktisch vor. Im Theorieteil (den der Autor nicht so nennt) wird nicht nur die ökologische Lebenskunst klar dargestellt, sondern deren Grundlage, die drei ökologischen Imperative, welche der eigentliche Kern und die Essenz des Buches sind, würde ich sagen. Das Buch ist wirklich nicht dick und verlangt nicht viel Zeit, zumal das Format eher klein und die Schrift eher groß ist. Dennoch bringt es wichtige Aspekte klar zum Ausdruck, und angesichts der derzeitgen Lage bezüglich dem Verhältnis "Wirtschaft und Erde" ist dieses Buch ein Muss für verantwortungsbewusste Menschen, ganz gemäß dem Motto: "Handle so, dass du die Grundlagen deiner eigenen Existenz nicht ruinierst." (1. ö. Imperativ) An einer Stelle heißt es: "Mag sein, dass die Ökologie bisweilen der Ökonomie entgegensteht, vor allem aber stellt sie deren unverzichtbare Grundlage dar, denn womit sonst sollte den gewirtschaftet werden, wenn die Luft nicht mehr geatmet werden könnte und die ökologischen Zusammenhänge zusammenbrächen?" Dies ist natürlich eine weithin bekannte Tatsache, (die auch öfters ignoriert wird), doch dabei bleibt Schmid nicht stehen, denn es folgen eine Reihe von Vorschlägen und Möglichkeiten, wie man es besser machen kann. Das Buch ist daher nur zu empfehlen, weil die darin enthaltenen Informationen allgemeines Bildungsgut werden sollte. Für dieses Buch eindeutig 6 Sterne!!! Mit "Ökologisch" ist um- und weitsichtig in dem Sinn gemeint, dass alles miteinander verbunden ist und sich wechselseitig beeinflusst. Die Zeit zu glauben, wir könnten den Planeten ausbeuten ohne mit Folgen zu rechnen ist vorbei. Jetzt muss gehandelt werden! Hierzu noch ein Zitat, dass ich Ihnen bis zum Erwerb und Lesen des buches ans Herz legen will: "Das planetarische Bewusstsein, dass dem erweiterten Bürgersinn zugrunde liegt, meint die Aufmerksamkeit auf all das, was über das Selbst, das eigene Haus, die eigene Stadt und Region, das eigene Land weit hinaus geht. (...) eine Umkehrung der Perspektive ermöglicht dem Individuum, sich vom wohlstandszentrierten Blick zu lösen, der eine stillschweigende und damit nur umso gewaltsamere Rücksichtlosigkeit in sich birgt, um mit den Augen von Menschen der 'Driiten Welt' gen Noren zu blicken;" |
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Traumhafte Privatgärten in Deutschland. Eine Bildreise zu den Offenen Gartenpforten von Silke Kluth, Gary RogersGebundene Ausgabe von BLV VerlagsgesellschaftPreis bei Amazon: EUR 29,90, Angebote ab EUR 14,95 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3835400894, Erscheinungsdatum: Mai 2007, Auflage: 1 |
Eine Kundenrezension:Private Einblicke 5 von 5 PunktenPrivate Einblicke gewährt dieses schöne Gartenbuch. Man kann sich gar nicht sattsehen an den vielen schönen Fotos. Die Beschreibungen der Gärten duch Frau Kluth lesen sich spannend und man merkt, dass Sie selbst Freude hatte, die jeweiligen Gärten besuchen und dann kommentieren zu dürfen. Ein relativ preiswertes Vergnügen. |
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