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Produkt-Bild: Die Henkerstochter

Die Henkerstochter von Oliver Pötzsch

Broschiert von Ullstein Tb
Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 4,90

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3548268528, Erscheinungsdatum: April 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Die Henkerstochter

5 Kundenrezensionen:

Nicht das, was ich mir versprochen hatte
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Ich war durch die vielen positiven Rezensionen neugierig geworden, und ich hatte mich durch sie auf einen spannenden wie auch lehrreichen historischen Roman eingestellt. Leider wurden meine Erwartungen sehr enttäuscht: Die Handlung ist relativ vorhersehbar, wirkliche Überraschungen gibt es nicht, der eigentliche Plot der Handlung wird bereits früh vorweg genommen, und bei den vorgestellten Charakteren fehlt es meinem Geschmack zufolge deutlich an Profil. Das Buch enthält viele Längen, durch die ich mich regelrecht durchgequält habe, dann wieder wird innerhalb weniger Zeilen die Handlung so schnell voran getrieben, dass erst garkeine rechte Spannung aufkommen kann. Zwei Sterne bekommt das Buch von mir alleine aus dem Grund der offenbar guten Recherche über die Hintergründe der Hexenverfolgung.
Schwer aus der Hand zu legen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die Geschichte ist super recherchiert und gibt interessante Einblicke in das Leben im Mittelalter. Das Leben eines Henkers und seiner Familie, der Alltag und Aberglaube der Leute, wie schnell eine rechtschaffene Hebamme in den Verdacht der Hexerei kommt und vieles mehr. Fesselnd geschrieben, tolle Hauptpersonen (selbst der Henker kommt einem sympatisch rüber) schwer aus der Hand zu legen. Ich freue mich schon auf den Fortsetzungsroman, der im Mai rauskommt.
Warum gibt es nicht mehr Romane dieser Güteklasse?
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
"Die Henkerstocher" ist für mich eines der besten neuen Bücher des Jahres. Ein Ort in Bayern im 17. Jahrhundert, mehrere Morde an Kindern, ein Henker, ein Arzt, eine Hebamme, die als Hexe angeklagt wird, Politik und Handel, das alles verwebt Oliver Pötzsch zu einer ungemein dichten Handlung, ohne den Spannungsbogen absetzen zu müssen. Die Charaktere sind großartig beschrieben, die Detailfülle ist perfekt, nicht überbordend, so daß sie die Handlung stören würde, aber ausreichend, um sich in Zeit und Handlung hineinversetzen zu können.
Ein großes Dankeschön für diese Buch, daß den Kritikern (hoffentlich) zeigt, dass auch in Deutschland großartige Romane geschrieben werden.
Ich finde "Die Henkerstochter" um Klassen besser als z.B. "Die Kathedrale des Meeres".
Ganz nett, aber nicht begeisternd!
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Nach längerer Zeit, mal wieder einen historischen Krimi, den ich gelesen habe. Er konnte mit interessanten Einblicken der damaligen Zeit, besonders das Leben eines Henkers überzeugen. Der Autor schafft es die Gefühle eines Henkers glaubwürdig hervorzuheben und zeigt, dass es diesen auch nicht immer leicht fällt seinen Beruf auszuüben und das auch er darunter zu leiden hat. Nicht nur die brutale Art der Folter und der Hinrichtung wird erwähnt, sondern auch welche Probleme diese Familien damit haben. Einen Henker auch mal zu verstehen und zu mögen hat bisher nur Titus Müller mit "Die Todgeweihte" bei mir erreicht und jetzt auch Oliver Pötzsch mit diesem Roman.

Oftmals wird die Hexenverfolgung nach dem dreißig-jährigen Krieg im 17. Jahrhundert als Vorlage für einen Roman gewählt und ich habe schon einige Bücher dazu gelesen, aber jeder Autor erzählt ja seine eigene Geschichte. Wie leicht damals die Hexen verfolgt und verurteilt wurden, erschreckt mich dabei aber immer wieder aufs neue. Das Schicksal der Verurteilten Martha Stechlin in diesem Roman, war zwar traurig geschildert, vermochte mich aber nicht sonderlich zu berühren. Das war zu sehr vorhersehbar und deswegen auch nicht spannend.

Auch sonst waren die Charaktere zwar waren ganz nett gezeichnet, besonders mochte ich den Henker Kuisl, aber sonst konnte mich keiner richtig begeistern, mit dem ich mitgefiebert hätte.

Warum eine Nebenfigur den Anspruch des Titels verdient, kann ich auch nicht ganz nachvollziehen, ist mir aber in Grunde genommen auch egal. Trotzdem passte der Name des Titels überhaupt nicht zur Handlung. Ich glaube aber nicht, dass deswegen falsche Erwartungen geweckt werden.

Der Autor Oliver Pötzsch erzählt in diesem Roman die Geschichte seiner Vorfahren. Er selbst stammt nämlich aus der hier erzählten Henkersfamilie des Jakob Kuisl. Der Schreibstil war meiner Meinung nach nur Mittelmaß. Oftmals werden sich bayrische Sätze bei den Dialogen bedient, was wohl zur Geschichte passte, mir persönlich aber nicht sonderlich gefiel. Der Dialekt war dabei zwar verständlich, störte aber ein wenig den Lesefluss. Da diese Art auch nur gelegentlich benutzt wird, konnte ich mich mit diesen paar Sätzen auch nicht anfreunden, oder mich daran gewöhnen.

Für mich ist dies ein eher mittelmäßiger Roman, der mich zwar gut unterhalten konnte, aber zu vorhersehbar und eintönig war. Deswegen kann ich "Die Henkerstochter" nur beschränkt weiter empfehlen.
Als beruflicher Henker kann ich bestätigen, dass
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
... alle diesbezüglichen Angaben richtig sind.
Drum-Herum hat der Autor eine nette Liebesgeschichte und einen spannenden Krimi geschrieben. Was mir nicht so gefiel:
-kein richtiges Happy-End der Liebesgeschichte. Wurden die Beiden jetzt ein Paar und wie konnte der Medicus-Sohn die Henkerstochter ehelichen?
-der Übeltäter wurde verschont, er wurde nicht seiner gerechten Strafe zugeführt.
Ansonsten hat mich der Roman berührt und über Stunden gefesselt.
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Produkt-Bild: Fucking Berlin: Studentin und Teilzeit-Hure

Fucking Berlin: Studentin und Teilzeit-Hure von Sonia Rossi

Broschiert von Ullstein TB-Verlag
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 5,28

3 von 5 Punkten
3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3548372643, Erscheinungsdatum: Juli 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Fucking Berlin: Studentin und Teilzeit-Hure

5 Kundenrezensionen:

Durch Zufall an das Buch gekommen, aufjedenfall zu empfehlen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das Buch ist wirklich gut geschrieben, wer gerne Bographien liest (Wüstenblume...) sollte sich das Buch aufjedenfall kaufen und sich dann ein Wochenende frei nehmen, da man es nicht mehr weglegen kann.
Hut ab vor dieser Frau!!!!
Tolles Buch
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Bin noch ziemlich jung, daher für mich ein Vorteil, dass das Buch leicht zu lesen ist.
Ich fand es sehr interessant mal die perspektive einer jungen "normalen" frau die als prostituierte arbietet zu sehen. meist werden solche geschichte nur über drogenabhängige und ähnliche formuliert.
Ich denke, das Buch soll den Leuten zeigen, dass Prostitution für viele Menschen ein normaler Job ist und sie auch respektiert werden wollen.
Ich jedenfalls konnte mich von diesem Buch kaum lösen und werde in nächster Zeit auch ein Referat darüber halten.
5 Sterne von mir!
Konstruierte, langweilige Erzählung einer unsympathischen Heldin
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Ich bin wirklich enttäuscht von dem Buch. Ich hatte ziemlich hohe Erwartungen und dachte "Yeah, mal was anderes".

Erstens: Es ist alles so klischeehaft, um wahr zu sein. Als hätte sie sich die Geschchte ausgedacht. Zwei Ausländer treffen sich, er bleibt einfach bei ihr, sie heiraten, damit er eine Arbeitserlaubnis bekommt und nicht mehr auf den Strich gehen muss. Außerdem kifft er denganzen Tag. Sie betrügt ihn... Und alles wirkt irgendwie konstruiert. Die ganzen Gespräche, die sie wiedergibt. Das Buch soll doch eine wahre Geschichte wiederspiegeln, oder nicht? Wie kann sie dann die ganzen Unterhaltungen Wort für Wort wiedergeben? Hat mich ziemlich gestört.

Zweitens: Auch, wenn alles konstruiert wirkt - sie enthüllt nichts Neues, es gibt nichts Überraschendes. Es ist in jedem Bordell dasselbe und es wundert mich, dass sie mit den ganzen langweiligen Geschichten ein ganzes Buch mit fast 300 Seiten gefüllt hat. Ihre Schilderungen sind weder erotisch, noch ekelhaft. Alles ist neutral, langweilig, geradlinig. Sie tut jedoch die ganze Zeit so, als ihr Leben etwas ganz Besonderes, was ich so nicht nachvollziehen kann.

Drittens: Sie erwähnt Dinge im Buch, die für den Verlauf der Geschichte keine Rolle spielen und auch zu keiner Atmosphäre beitragen. Sie sind einfach unnötig. Man wartet die ganze Zeit, dass sie nochmal auftauchen und vielleicht im späteren Verlauf des Buches aufgegriffen werden und so einen Sinn machen. Aber man wird enttäuscht. Es ist stilistisch wirklich schlecht und langweilig geschrieben. Sie reiht nur immer wieder ihre Geschichten, die sich immer wieder wiederholen aneinander und schildert diese auf monotone Weise.

Viertens: Sie ist gänzlich unsympathisch. Sie prahlt damit rum, dass sie im Studium fast nur 2en hat, obwohl sie so selten hingeht. Sie tut so, als würde sie ein außergewöhnliches Leben führen "In meiner Branche bla blah". Als erfülle sie es mit Stolz. Zugleich beklagt sie sich nur über ihr schreckliches Leben. Und dann diese ganzen strohdoofen Entscheidungen, die sie in ihrem Leben getroffen hat. Sie ist doch ein gebildeter Mensch - warum dann so naiv? Sie hat keine sozialen Kompetenzen, wahrscheinlich kann sie nur mit Zahlen umgehen. Sie wollte wohl erreichen, dass man ein anderes Bild von Huren erhält. Bei mir ist ihr das nicht gelungen. Ich habe Huren nie für dumme Menschen gehalten - sie hat mich vom Gegenteil überzeugt.

Da stellt sich doch die Frage, warum sie dieses Buch geschrieben hat... haha, um Geld zu verdienen. Und das merkt man auch. Ein einfaches Buch, das schnell runtergelesen ist, einen jedoch nicht weiter bringt.
Wer schauriges erwartet wird enttäuscht !
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Dieses Buch ist in der Form einer Autobiographie geschrieben. Wer sensationelles erwartet wird enttäuscht. Sonia Rossi schreibt nun mal darüber wie SIE diese Jahre ihres Lebens erlebt hat. Tiefblickende Einblicke in Ihre Seele verweigert sie dem Leser aber erwartet man das ? Die Autorin scheint ziemlich "cool" mit der Tatsache umgegangen zu sein, sich zu prostituieren, und so kommt das Buch auch rüber. Doch ich als Frau denke, das man in diesem Gebiet auch cool sein muß, sonst kann man das überhaupt nicht. Ich kenne auch ein Frau, die in diesem Gewerbe arbeitet und aber auch eine ganz normale Beziehung hat. Sie sagt, sie kann das ganze total ausblenden wenn sie mit Ihrem Freund zusammen ist. Ich denke man sollte über so jemand nicht urteilen von wegen eingebildet und so weiter. Früher war ich auch schnell mit Urteilen, bin aber auch schon in Situationen in meinem Leben gekommen, die ich mir vorher nicht hätte träumen lassen. Seit dem lebe ich nach der Devise "Urteile über niemanden in dessen Schuhen du noch nicht gelaufen bist". Und wenn Frau Rossi gute Zensuren hatte, warum darf sie das nicht sagen oder schreiben ??? Macht doch jeder andere "normale" Mensch auch.
Das einzige was mich bei der ganzen Sache stört ist die Ausländerthematik.
In dem Buch werden mehrere Charaktere beschrieben, z.b. auch ihr Freund Ladja, der als sie ein Kind bekommt, Stütze vom deutschen Staat erhält, aber selbst kaum gearbeitet hat. Das sind halt Sachen da kann ich an die Decke gehen, wenn ausländische Mitbürger denken, sie können hier her kommen und auf Saatskosten leben. Ich beispielsweise hätte auch gerne studiert, bei uns war es aber einfach finanziell nicht drin und so hat man es halt gelassen. Mich stört halt diese Selbstverständlichkeit mit der manche Ausländer hier her kommen und denken wird schon gehen, ohne einen Gedanken daran zu verschwenden wie man hier arbeiten könnte.
Fragwürdige Geschichte
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Ist Prostitution etwas Schlimmes?
Das bleibt die Frage, wenn man dieses Buch gelesen hat.
Was von Anfang an positiv auffällt, ist der relativ simple Schreibstil. Man kann das Buch schnell runterlesen, muss sich nicht lange damit aufhalten und mäßig spannend ist es auch. Das war's dann leider auch.
Um zur Eingangsfrage zu kommen- ein junges Mädchen kommt nach Deutschland, hat kein Geld und dieser Weg führt sie direkt in die Prostitution. Emotionen? Fehlanzeige. Natürlich betont die Autorin, wie schwierig das war und wie sich sich teilweise geekelt hat, aber der Weg zur Prostitution schien ihr nicht besonders viel Überwindung abzutrotzen. Und genau da liegt das Problem- auf der einen Seite bedauert das Mädchen, dass sie anschaffen gehen muss, auf der anderen Seite kommt dieses Bedauern nicht wirklich rüber. Es klingt eher nach 'Schön war es nicht, aber wenn es sein muss.' Wie ein Zahnarztbesuch. Und teilweise wie eine Sicht, nicht aufhören zu können. Manche Argumente, wieso sie bei der Prostitution bleibt, sind einfach schwach. Schwache Entschuldigen, die in einem eine Wut auf die Autorin auslösen.
Als kurze Lektüre ohne großen Tiefgang sicherlich interessant, aber leider nichts Neues und auch nicht besonders berührend- schade, bei diesem Thema.
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Produkt-Bild: Niveau ist keine Hautcreme: Gepflegte Sprüche für alle Lebenslagen

Niveau ist keine Hautcreme: Gepflegte Sprüche für alle Lebenslagen von Günther Willen

Broschiert von Ullstein Tb
Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 4,49

2,5 von 5 Punkten
2,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3548372260, Erscheinungsdatum: Mai 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Niveau ist keine Hautcreme: Gepflegte Sprüche für alle Lebenslagen

5 Kundenrezensionen:

toll als Geschenk geeignet
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich habe diese Buch meiner Schwester zu Weihnachten geschenkt. Sie fand es sehr witzig. Es ist super für die leichte Unterhaltung.
Manchmal wirft sie mir mit einem dicken Grinsen einen der Sprüche um die Ohren.
Natürlich ist es kein literarisches Meisterwerk. Dort wurde aber vieles zusammengetragen, was man noch garnicht kannte.
Es ist super sortiert und man findet sogar den passenden Spruch für sein Leben nach dem Tod.
in diesem Sinne:
"Schwitzen ist, wenn die Muskeln weinen" :D
Kein Niveau und nicht gepflegt
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Nach dem originellen Cover und dem Versprechen gepflegter Sprüche für alle Lebenslagen hätte ich mir wesentlich mehr erwartet. Aber je mehr ich las, desto enttäuschter war ich. Die dargebotenen Sprüche haben zum allergrößten Teil weder Niveau noch sind sie gepflegt. Ich jedenfalls halte es nicht für niveauvoll, jemanden mit "Hallöchen Popöchen" oder mit "Ach sieh mal einer Guck" zu begrüßen, oder jemanden "frohe Arschnachten, Ihr Weinlöcher zu wünschen", oder sich von jemandem mit "Bye-Bye, Arschgeweih" zu verabschieden. Floskeln wie:"Ich habe Schwierigkeiten mir Deinen Namen zu merken, darf ich dich einfach Holzkopf nennen", oder "Wie geht es deiner Frau und meinen Kindern", halte ich nicht für gepflegt sondern für geschmacklos. Man muss wirklich etwa 20 Seiten durchblättern um einmal auf einen einigermaßen originellen Spruch zu stoßen wie zum Beispiel: "Rot: Stehen bleiben! Grün: Fahren! Gelb: Schneller fahren!" (an der Verkehrsampel), oder "Meine Batterie braucht ein neues Auto" Im Großen und Ganzen würde ich niemendem raten, dieses Buch zu kaufen.
Leider nicht ganz so nett, wie erhofft.
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Ich habe mir dieses Buch gekauft, weil ich die Aufmachung und den Titel absolut nett fand und mich das Layout neugierig machte. Auch bin ich ein großer Fan von Wortwitzen, Sprüchen und Zitaten. Im Idealfall kann man den ein oder andern klugen Spruch dann auch im Alltag zum Besten geben. Erhofft hatte ich mir davon, ein wenig meinen Spruchhorizont zu erweitern.
Leider - finde ich - sind sehr viele dieser Sprüche absolut nicht "alltags-tauglich". Teilweise an der Grenze des Geschmacklosen, oder einfach nur langweilig. Viele der Sprüche haben mir nur ein müdes Lächeln entlockt.
Das Buch ist quasi eine simple Aneinanderreihung von Sprüchen. Tendenziell eher "flach" als geistreich.
warum nur...
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
...wollen die Leute alle nur niveaulose Trivialliteratur lesen, anstatt das Geld lieber in den Hut eines Bedüftigen zu werfen oder damit Lotto zu spielen? Beides wär sicher vernünftiger, als das Geld für dieses Machwerk auszugeben. Sprüche in Masse bekommt man doch kostenlos im Internet. Allein bei den hier vorgefundenen Rezensionen hat man schon das halbe Buch gelesen. Lustig ist es selten, Kalauer kommen umso mehr daher. An den Verkaufszahlen des Buches erkennt man traurigerweise, was die Leute wirklich lesen wollen, aber auf keinen Fall nachdenken. Hauptsache, man hat auf der nächsten Snob-Party die richtigen Sprüche parat und demonstriert gekonnt aufgeblasenes Halbwissen. Das Buch hat sicher nicht allzu viel Arbeit gemacht, dabei fehlen sogar noch die altbackenen Sprüche wie ZUM BLEISTIFT o.ä.
Nun ja, der Trend zeigt ja, wohin es gehen soll: Mit Büchern auf Teufel komm raus Geld verdienen; die Literatur selbst kann dabei getrost auf der Strecke bleiben. Dann doch lieber noch nicht mal selbst verfasste Beweihräucherungs-Biografien von Promis kaufen oder sich in Feuchtgebieten tümmeln. Na dann bleibt einem nur noch, im Niveau des rezensierten Buches zu bleiben: Bis baldrian! ...
Einfallsreich ist nur der Titel
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Niveau ist keine Hautcreme: Gepflegte Sprüche für alle Lebenslagen
Das einzige, was an diesem Buch gelungen ist, sind Titel und Covergestaltung. Man nimmt es gleich in die Hand, wenn man es liegen sieht. Mit Nivea verbindet jeder etwas. Nur leider hört schon gleich nach dem Cover das Niveau auf. Platte Sprüche nach Themen sortiert. Leider gar nicht mein Geschmack!
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Produkt-Bild: Der Crash kommt: Die neue Weltwirtschaftskrise und wie Sie sich darauf vorbereiten

Der Crash kommt: Die neue Weltwirtschaftskrise und wie Sie sich darauf vorbereiten von Max Otte

Broschiert von Ullstein Tb
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 5,90

3,5 von 5 Punkten
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3548369758, Erscheinungsdatum: April 2008, Auflage: aktualisierte Ausgabe.
Zoom ± Produkt-Bild: Der Crash kommt: Die neue Weltwirtschaftskrise und wie Sie sich darauf vorbereiten

Aus der Amazon.de-Redaktion


Was, wenn sich der Traum von der Steuerbarkeit der Wirtschaftsentwicklung als große Illusion entpuppt? Wenn der anhaltende globale Aufschwung der letzten Jahrzehnte in einem großen Crash zu Ende geht und in eine lange Ära der Depression mündet? Der bekannte Finanzprofessor und Buchautor Max Otte ist sich sicher: Der Crash kommt. So heißt das neue Buch des Wormser Ökonomieprofessors, der sich der Rolle des ökonomischen Ketzers zeigt. Sein Buch ist eine flammende Anklageschrift gegen die herrschende Lehrmeinung der ökonomischen Zunft. Und eine dringende Mahnung: Es ist wichtiger denn je, Vorsorge zu treffen -- bevor es zu spät und der Crash da ist.
Ottes Anklage gilt dem Machbarkeitsglauben der Ökonomen, durch die Steuerung der Geldmenge die Inflation beeinflussen zu können. „Genau das kann sie nicht!“, proklamiert Otte. Denn der Geldsegen aus der Notenpresse fließe vor allem „in immer spekulativere Investments“. Und irgendwann werde „die Masse der Schulden unter ihrem eigenen Gewicht zusammenbrechen“, prophezeit der Autor: „Nach allem, was mir meine Daten sagen, ist eine Weltwirtschaftskrise in den nächsten fünf Jahren sehr wahrscheinlich. Die Globalisierung selbst hat eine große Blase erzeugt, die über kurz oder lang entweder schnell platzen oder langsam in sich zusammensinken muss.“ Die Folge: Vermögen wird vernichtet. Die Wirtschaft schrumpft. Deflation regiert -- mit drastischen Auswirkungen: Staatsbankrott, Währungsreform. Das Gespenst von 1929, der letzten großen Weltwirtschaftkrise.
Ottes Mahnung: „Treffen Sie die notwendigen Vorbereitungen, seien Sie gelassen, und vermeiden Sie Verluste!“ Den Vorkehrungen gegen die kommende Krise ist der zweite Teil des Buches gewidmet. Otte verrät hier Anlagestrategien, die es ermöglichen sollen, eine Weltwirtschaftskrise zu überstehen. Seine Empfehlung: sich vorbereiten und seine Vermögensangelegenheiten in die eigenen Hände nehmen. Dabei kommen als antiquiert angesehene Formen der Wertanlage zu neuen Ehren: Bargeld und Gold sollen helfen, die Krise zu überdauern.
Ottes Warnungen sind drastisch. Ob man ihnen Glauben schenkt oder nicht, ist letztlich wiederum eine Frage des Glaubens. Oder der theoretischen Vorentscheidung: Ist man ökonomischer Pessimist oder Optimist? Sieht man in der Krise einen normalen Begleitumstand des Wirtschaftens oder hält man sie für eine vermeidbare Panne? Ob man richtig lag, weiß man leider immer erst nachher.-- Winfried Kretschmer
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5 Kundenrezensionen:

Nach dem Crash ist vor dem Crash
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Vorneweg: wer sich von einem Buch eine detaillierte Strategie für die aktuelle Krise erwartet, wird natürlich enttäuscht, vor allem, wenn er Ottes Empfehlungen (aus 2006!) mit dem heutigen Wissen beurteilt. Wie jedes Buch, ist es vor allem gut, um eigenes Nachdenken zu fördern.

Zum Glück habe ich dieses Buch schon vor 1 Jahr gelesen - auch wenn meine persönliche Investmentstrategie natürlich eigenem Nachdenken folgte, so lieferte Otte doch ein paar wichtige Informationen und Ansichten, die (im wahrsten Sinne des Wortes) Gold wert waren - wenn sich die Ausgaben für ein Buch jemals lohnten, dann diese.
Natürlich sagte Prof. Otte nicht alles richtig voraus (wenn er das könnte, würde er wohl kaum seine Zeit mit Vorlesungen und Bücher schreiben verbringen). Z.B. ist seine Empfehlung für Immobilien auch beim Ausbleiben eines Immobiliencrashes in Deutschland (bis jetzt) inzwischen wohl überholt. Auch seine Empfehlungen für einzelne Aktien kann man im Nachhinein kritisch überdenken.
Wichtig derzeit ist vor allem, was aus seinen Überlegungen für die Zukunft folgt: Otte hat, im Gegensatz zu den Aussagen vieler anderer, diese Krise als eine Krise der Verschuldung und übermäßigen Konsums vor allem in den angelsächsischen Ländern beschrieben - insofern ist die Finanzkrise nur eine Facette einer weitaus umfassenderen Krise. Er hat auch die jetzigen Gegenmaßnahmen in diesen Ländern vorausgesehen und beschreibt die (zum jetzigen Zeitpunkt, Neujahr 2009) noch vor uns liegenden Folgen: ein rapider Anstieg der Zinsen, Inflation und drohender Staatsbankrott in einigen Ländern. Deshalb lohnt sich die Lektüre auch jetzt noch, da der Crash schon eingetreten zu sein scheint, da ähnlich wie die Folgen der Dot.com Blase mit einer noch größeren Blase bekämpft wurden, so wird die aktuelle Krise mit Maßnahmen bekämpft, die eine weitere Verschärfung der wirtschaftlichen Probleme nach sich ziehen.

Wichtig ist, daß der Leser dieses Buch als Anstoß begreift, selbst weiter kritisch nachzudenken, da der bisherige Verlauf der Krise zeigte, daß auch Prof. Otte, wie oben bemerkt, nicht alle Details richtig voraussagen kann - für einen solchen Leser ist das Buch von außerordentlichem Wert.
Tausendsassa
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Insgesamt ein sehr interessantes und lehrreiches Buch. Max Otte versteht es mit Erfolg Buecher zu schreiben. Er hat auf jeden Fall schon ueber ein halbes Dutzend interessante Buecher publiziert. Leider verstrickt er sich in letzter Zeit haeufiger in Widersprueche und gibt teilweise folgenschwere "Tipps". Kann er, denn die Verantwortung wird er nicht uebernehmen (koennen), genauso wenig wie die Konstrukteure der MBS and CDOs und wie Sie alle heissen moegen. Waren ihm vor ein paar Jahren 7% Rendite noch zu wenig - er hat auf jeden Fall ueber Leute, die so investieren gelacht - und "tolle" Optimierungs Tipps gegeben - so sieht es heute etwas anders aus. Weltwirtschaftskrise - Immobilien - Gold - Silber - Staatsanleihen - und auf jeden Fall weg mit den Dollars, aber nur den amerikanischen,... . Mehr als 7% Rendite? Altersrente soll sich nun in Luft aufloesen. Toll. Wird er dieses Mal richtig geraten haben? Oder ist es nur eine Entschuldung fuer seine in der Vergangenheit abgegebenen Ratschlaege. Herr Professor - wie viele Hedge Fonds managen Sie? Gibt es dies Mal einen Grund, dass Sie richtig liegen? Die Schulden reduzieren soll man - macht oekonomisch in einer inflationaeren Phase keinen grossen Sinn, Herr Professor Otte. Am besten in Anleihen aus der USA invesieren, das haetten Sie wohl am liebsten, Mister Boston. Es fehlen nur noch die Tipps wo ich meine Goldklumpen am sichersten vergraben kann - ahh - in den USA meinen Sie! Ohh Gold rush.
Verkaufen Sie alle Dollars die Sie haben - es wird in Kuerze eine neue Waehrung geben. Danke fuer ihre Aufmerksamkeit.
Das beste Buch zur Krise!-Fundierte Erklärungen, flüssiger Stil, passende Rezepte
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wer die derzeitige Krise in ihrer Entstehung und ihrem Verlauf verstehen will und wer nicht weiß oder sich unsicher ist, mit welcher Anlagestrategie man am besten durch die Rezession kommt, der kommt an diesem Buch einfach nicht vorbei!

Prof. Otte gelingt es, mit seinem flüssigen und lebendigen, gut lesbaren Stil ein breites Publikum anzusprechen. Ob Wirtschaftswissenschaftler oder Ingenieur, ob Briefträger oder Hausfrau, es dürfte jedem mit ein wenig Interesse für wirtschaftliche Zusammenhänge sehr leicht fallen, den Argumentationsmustern des Autors zu folgen.

Schon im Jahre 2006 erkannte Otte die Frühwarnsignale eines Zusammenbruchs des amerikanischen Finanzsystems, er warnte vor der Subprime-Krise und deren Folgen für die reale Wirtschaft. Dabei geriert er sich nicht als der Prophet, der das ganze Übel schon immer kommen sah, sondern macht mit spitzer Feder auf die großen Risiken, die sich hinter (oder in) der Immobilienblase verbergen, aufmerksam. Er sammelt eine ganze Fülle von Indizien für eine lange Krise und präsentiert dabei die Daten erfreulich lebendig und sehr schlüssig. Er tritt gleichsam mit dem Leser in einen Dialog und nimmt die Sorgen und Ängste des imaginären Gesprächspartners sehr ernst. Dabei lässt sich mit Begeisterung feststellen, mit welch spielerischer Lockerheit und Einfachheit er dem Leser selbst hochkomplexe Zusammenhänge in der globalen Wirtschaft vermitteln kann. Ich habe vorher noch nie ein Wirtschaftsbuch verschlungen, bis Max Otte kam. So manch ein (deutscher) Wirtschaftsprofessor könnte sich hier eine Scheibe abschneiden!Insoweit hat dieses Buch jetzt schon das Zeug zum Klassiker.

Max Otte belässt es aber nicht bei einer Analyse der Weltwirtschaft, sondern zeigt auf sehr pragmatische und nachvollziebare Weise, wie man als Kleinanleger der Krise begegnen kann. Dabei stehen eher strategische Überlegungen zur Gestaltung einer krisenfesten Vermögensstruktur im Vordergrund als konkrete Aktienempfehlungen. Für die selbstständige Aktienanalyse und Anlageentscheidung empfiehlt sich eher sein ebenfalls sehr gutes Buch [[ASIN:3548372244 Investieren statt sparen: Wie man mit Aktien ein Vermögen aufbaut]zur Lektüre.

Mein Fazit: Wer die Hintergründe und möglichen Folgen der derzeitigen Krise verstehen will, und sich auf eine mögliche längere Durststrecke vorbereiten muss, dem sei dieses Buch wärmstens ans Herz gelegt.
Mit großer Vorsicht zu genießen!
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Max Otte - so hört man - ist derzeit ein gefragter Mann. Genau wie Al Gore in seinem CO2-Kreuzzug eilt Otte von Vortrag zu Vortrag, um dem gemeinen Volk zu erklären, wie es am besten durch die mittlerweile allgegenwärtige Krise kommt. Und für alle die Benachteiligten, die einen solchen Vortrag nicht besuchen können, hat er dieses Buch geschrieben. Ein edler Zug.

Aber ist dieses Buch wirklich für "das gemeine Volk" geschrieben? Rein äußerlich ja, im Detail nein. Warum das so ist, läßt sich leicht erklären: Die wenigsten Otto-Normalos können mit Ottes Hilfestellung real etwas anfangen. Aber der Reihe nach...

Das Buch ist in zwei Teile gegliedert. Teil 1 dreht sich um eine (nicht sooooo schlechte) Analyse der Situation und wie es dazu kommen konnte. Otte führt all die Grauslichkeiten auf, die sich da so ereignet haben: Spekulationsblasen, Hedge Fonds und Private Equity, und die allgegenwärtige Überschuldung von Staat und Privat. Er beleuchtet dabei die geschichtlichen Hergänge und betrachtet die verschiedenen Wirtschaftsräume im Detail (klar, daß Europa dabei am Schlechtesten wegkommt). Leider muß man sagen, hat Otte vieles selbst noch nicht verstanden. Zinsen sind für ihn kein Problem, und schon gar nicht Ursache des Problems. "Gesundes" Wirtschaftswachstum ist für ihn auch ein Dogma. Und er verliert keine Silbe darüber, wie es nach der Krise weitergehen soll. An dieser Stelle kann ich nur ein Zitat bringen:"Wer an unbegrenztes Wachstum in einem mit Grenzen vesehenen System glaubt, ist entweder wahnsinning oder Ökonom." Ich empfehle also jedem, der sich Ottes Analyse zu Gemüte führen will, dies nicht unrefektiert und unkritisch zu tun. Am besten, man ließt zuerst Bernd Senfs "Die blinden Flecken der Ökonomie", dann sieht man die Dinge klarer.

Nun denn, all dies könnte man noch als Streit verschiedener Strömungen der VWL abtun. Aber so richtig dicke kommts dann im Teil 2 - Wie man durch die Krise kommt. Otte empfiehlt, daß ein 4-Kopf Haushalt 300.000¬ zur Seite legt und sicher anlegt. Hallo? Bei 30.000¬ Jahreseinkommen wären das volle 10 Jahresgehälter, die man in einem Zeitraum von 3-4 Jahren (seit Ersterscheinung des Buches bis zur Krise) zurücklegen sollte. Wer kann denn das? Selbst die Minimallösung von 100.000¬ ist für die wenigsten wirklich stemmbar. Daher Eingangs meine Kritik: Diese Tipps sind fürs gemeine Volk unbrauchbar, weil illusorisch. Und selbstredend. Wer 300.000¬ mal so zur Seite legen kann, wird das auch sicher tun. Auch die anderen Weißheiten wie "Schulden abbauen", "In sichere Anlagen gehen", "breit gestreutes Einkommen (Zinsen mal wieder)" usw... sind Hausverstands-Sachen, für die ich keinen Max Otte brauche.

Fair wäre gewesen, offen darauf hinzuweisen, daß dieses Buch gewisse Grundvoraussetzungen verlangt, wie eben einen ausreichenden Kapitalstock. Dann könnte all diejenigen, die dies nicht haben, sich zumindest die 8¬ für dieses Buch sparen. Das schmälert zwar Ottes "breites Einkommen", aber um einen guten Freund von "Helikopter"-Ben Barnanke braucht man sich keine Sorgen deshalb machen.
Der Crash kommt oder: der Crash ist da! Oder haben wir die berühmte Talsohle schon erreicht?
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Ob man Max Otte bescheinigen kann, dass er mit seinem schon früh erschienenen Buch zu einer neuen Weltwirtschaftskrise recht behalten würde oder ob er noch immer maßlos übertrieben hat, kann jeder beurteilen wie er mag. Jedenfalls hat schon Otte in seinem Buch aufgrund fauler Immobilienkredite und einem heillosen Haushaltsdefizit in den USA früh erkannt, dass die anhaltende Schuldenpolitik der USA zu einer größeren wirtschaftlichen Katastrophe führen muss. Und nachdem der FED-Chef Bernanke im Frühjahr 2008 vehement die Zinsen gesenkt hat, konnte es jedem offensichtlich sein, dass der Konjunktur-Auftrieb seit 2003 nicht mehr lange weitergehen kann.

So stieß ja auch der DAX seit 2007 an seine obere Schmerzgrenze von über 8000 Punkte. Und so konnte es nicht mehr lange dauern, außer irgendeine Branche hätte einen echten Innovationsschub in Wirtschaft und Konsum erzeugt, und dann musste das Schmerzensszenario für Bullen Realität werden. Dort sind wir jetzt angekommen oder an der Schwelle davon und wir müssen uns möglicherweise warm anziehen im nächsten Jahr, z.B. auch bezüglich der Sicherheit von Arbeitsplätzen.

Ich habe Ottes Buch im Frühsommer diesen Jahres gelesen und war fasziniert von seinen Analysen und Vorhersagen. Mir schienen seine Prognosen als zutreffend. Und so kann ich sein Buch wirklich nur empfehlen. Es wappnet einen zumindest davor, in Fragen von Geld und Anlagen, eigenem Haushalten und Konsum in richtiger Weise vorsichtiger zu werden und die Zeichen der Zeit richtig zu erkennen. Insofern ist dieses Buch zur Zeit einfach ein Muss.

Meine Bewertung generell lautet: 5 Sterne = absolut herausragend (Weltliteratur oder Tendenz zu Weltliteratur); 4 Sterne = sehr gut, sehr zu empfehlen; 3 Sterne = wirklich gut, zu empfehlen; 2 Sterne = lesenswert, aber nicht ganz überzeugend; 1 Stern = abzuraten.
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Ich lieb' dich nicht, wenn Du mich liebst: Nähe und Distanz in Liebesbeziehungen

Ich lieb' dich nicht, wenn Du mich liebst: Nähe und Distanz in Liebesbeziehungen von Dean C. Delis, Cassandra Phillips

Broschiert von Ullstein Tb
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 7,90

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3548366554, Erscheinungsdatum: Oktober 2003, Auflage: 1
Zoom ± Produkt-Bild: Ich lieb' dich nicht, wenn Du mich liebst: Nähe und Distanz in Liebesbeziehungen

5 Kundenrezensionen:

absolut toll
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich dachte immer, unsere Beziehungsprobleme sind so eigenartig, dass es sie kein zweites Mal gibt. Und siehe da, jetzt lese ich ein ganzes Buch darüber. Es hat zwar ein bisschen weh getan, als ich am Anfang schon habe, dass ich die Unterlegene bin, aber es ist ein sehr hilfreiches Buch, dass viel mehr enthält, als der Titel angibt!
"Das Spiegel-Phänomen" halte ich für wirkungsvoller
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
weil hier beschrieben wird, wie man über die Selbstliebe hin zur gesunden, partnerschaftlichen Liebe gelangt. Auch ohne Bewertung des Anderen oder etwaigen Schuldzuweisungen, da diese letztendlich wie ein Bumerang auf einen selbst zurückfallen. Bleib bei dir und gehe von da aus auf andere zu, Distanzüberwindung durch die neue Nähe zu sich selbst - hin zur Nähe zum Anderen. So konnte ich meine Beziehung, die ich schon fast aufgegeben hatte, retten.
Nicht bewertende Beschreibung von Beziehungen; Lösungsstrategien ohne Schuldzuweisung um alles wieder einzupendeln
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Von der Idee, die diesem Buch zugrunde liegt, hatte ich schon gehört, aber mich nicht weiter damit beschäftigen wollen. Nun hat mir meine Freundin nach erneutem Liebeskummer dieses Buch geschenkt.

Und ich kann nur sagen, es ist so, als sei es nur für mich geschrieben worden! Im Gegensatz zu den meisten amerikanischen Autoren, die sich ständig wiederholen, als wollten sie einem eine Gehirnwäsche verpassen oder hielten einen für vollkommen verblödet...ist dieses Buch sehr klar und deutlich geschrieben. Dadurch, daß es nicht so extrem gefühlsbeladen geschrieben ist, führt seien Klarheit und Neutralität zu MEHR INNERER RUHE. Und es ist für Männer ebenso hilfreich, wie für Frauen, da es beide Seiten beleuchtet.

Nun aber die Bewertung einer Unterlegenen und Frau:
Es zeigt einem ersteinmal auf, wie man sich in der Beziehung verhält und vor allem warum. Man ist nicht verrückt oder beziehungsunfähig, sondern reagiert nur aufeinander auf eine ungesunde Art. Weil man es nicht besser weiß und nicht besser kann, aber nicht, weil man es nicht will. Und das ungute Gefühl, daß irgendetwas nicht richtig verläuft, bildet man sich nicht nur ein.

So besehen ist es gar nicht so unbegreiflich, daß einen der Expartner erst vergöttert und einem hinterher läuft und auf einmal so wirkt, als habe er ein Herz aus Eis.
Natürlich kann man behaupten, mit dem stimmt was nicht. Er hat sich komplett verändert, mit mir ist aber alles okay und beim alten. Auf einen Partner würde das sicher zutreffen, aber wenn es sich wie ein Muster durch die Beziehungen zieht, fragt man sich doch, "Warum bekomme ich immer die beziehungsunfähigen Männer ab? Warum können sie sich so gut verstellen, um nach einiger Zeit doch zum gefühlskalten Monster zu mutieren? Was stimmt mit mir nicht, daß ich mir immer denselben Typen Mann suche?!"

Doch das tue ich scheinbar gar nicht. In meiner letzten Beziehung war erst ich die Überlegene und dann die Unterlegene. Wie in der Beziehung davor auch. Und es ist NORMAL, daß Beziehungen nicht immer in der Waage sein können, dafür ist das Leben zu unvorhersehbar und wandelbar. Doch es ist sehr, sehr hilfreich ein paar Strategien zur Hand zu haben, um sie wieder einpendeln zu können, bevor alles zu sehr aus dem Ruder läuft.

Und ja, hätte ich es nur schon früher gelesen! Aber nun kann ich sicherer in die nächste Beziehung gehen und diese hat wirklich die Chance zu bestehen.

Ich fand dieses Buch sehr hilfreich und würde es jedem weiterempfehlen, selbst wenn er sich in einer glücklichen Beziehung befindet, denn auch äußere Umstände können schnell zu einem Ungleichgewicht in der Beziehung führen.
Vielen Dank.
Endlich verstehe ich alles......
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieses Buch hat mir wirklich sehr geholfen zu verstehen, was mich bisher immer verzweifeln lies: Immer wenn ich den "Richtigen" finde und mich bis über beide Ohren verliebe, werde ich wieder fallen gelassen und all die, die mich kaum interessieren, klammern wie verrückt...............
Es lag nicht daran, dass ich immer an die falschen geraten bin.
Es lag an mir!
Dieses Buch ist nur zu empfehlen. Es hat mich verdammt begeistern mich bis ins kleinste Detail in diesen Sätzen wiederzufinden und zu verstehen warum ich so handel wie ich bisher gehandelt und gefühlt habe.

Lest dieses Buch! Es hilft ungemein sich wiederzufinden!
Endlich Antworten und Klarheit bekommen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Leider habe ich dieses Buch ein Jahr zu spät entdeckt.
Die Liebe meines Lebens hat mich mit Fragen über Fragen zurück gelassen. Dieses Buch hat alle meine Fragen beantwortet. Der Rückzug meines Partners, seine Provokationen und dieses ständige, für mich unerklärliche zu sich Heranziehen und wieder Wegstossen.
Inhaltlich ist diese Buch sehr gut aufgebaut. Beide Seiten werden beleuchtet und die Aktionen und Reaktionen des Partners verständlich und plausibel dargestellt. Was mich gestört haben, waren die vielen Fallbespiele, aber die kann man ja überspringen.
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Produkt-Bild: Der Erlöser

Der Erlöser von Jo Nesbø

Broschiert von Ullstein Tb
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 6,80

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3548269680, Erscheinungsdatum: Sept. 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Der Erlöser

4 Kundenrezensionen:

Unter Schatten
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Selten entgehen Serienhelden einer gewissen Langeweile, weil sie sich Fall für Fall durchs Leben kämpfen und einem zu vertraut werden. Jo Nesbos Harry Hole gehört nicht dazu. Dass verdankt er einem Autor, der ihn nicht nur mit einem schillernden Charakter ausgestattet hat, der sich vielmehr darauf versteht, die Verbrechen so geschickt zu verschlüsseln, dass sie, selbst wenn es an die Aufdeckung geht, überraschende Haken schlagen. Niemand kann ein Ende wie hier so überzeugend vertreten wie Nesbos Harry Hole. Dass er nicht nur vom Alkohol gezeichnet ist, sich Anweisungen seiner Vorgesetzten durch stoisches Überhören zu widersetzen weiß, kennt man aus früheren Romanen. In Der Erlöser verliebt er sich beinah wieder, widersteht der Versuchung jedoch im letzten Moment, weil er einen Schatten zu spüren glaubt. Die persönliche Tragödie geschieht nebenher. Harry Hole schwimmt die ganze Zeit gegen den eigenen Strom an. Er weiß, wenn er sich nicht mehr bewegt, wird er untergehen. Das dunkle Geheimnis einer Vergewaltigung, die am Anfang beschrieben wird, wächst zum bleiernen Gefühl der Erniedrigung an, mit dem sich die Opfer durchs Leben schleppen. Nesbo braucht die Tat nicht auszustellen, um Gewalt an sich zu stilisieren. Er beschreibt sie als ein Verbrechen, von dem man nicht erlöst wird. Dass er die Handlung ausgerechnet ins Milieu der Heilsarmee verlegt, verschafft ihr zusätzliche Brisanz. Unter den scheinbar Gutmütigen toben sich die Abgründe ebenso aus, wie in der normalen Welt. Auch hier geht es um Einfluss, Macht, lässt man sich bestechen. Mit Der Erlöser wirft Jo Nesbo wiederum einen scharfen Blick auf seine Welt. Seine Antwort ist nicht unbedingt konsensfähig, bei weitem nicht Besserwisserisch. Sein Harry Hole ist zu schwach, um sich zum Helden aufzuschwingen. Er lebt von Tag zu Tag. Wie wir mit Nesbo von Fall zu Fall.
Sehr komplex und super spannend
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das Buch ist zu jeder Zeit spannend, es gibt keine Phase, in der irgendwie Langeweile aufkommt. Zu Beginn wechseln oft, auch innerhalb des Kapitels die Szenen und Akteure, daher komplex aber extrem gut geschrieben.
Super Krimi
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wie alle Bücher von Jo Nesbo, Spannung bis zum überraschenden Ende.Symphatischer,wenn auch chaotischer Kommissar,intelligente Handlung,macht unbedingt Lust auf mehr.Sehr empfehlenswert.
Spannung und (!) Lesegenuss für Liebhaber nordländischer Kriminalkommissar-Melancholie.
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das Umschlagklappen-Zitat von Anne Holt kann ich guten Gewissens unterzeichnen. In Sachen Skandinavien-Krimis dieser Krimi ein ab-so-lutes (!) Highlight. Trüb- bis tiefsinnig skandinavische Melancholie prägt die Handlung. Ein Hauptkommissar, der alles andere als "einfach gestrickt" und dennoch sympathisch wie kaum ein anderer ist. Ein Mörder, der bereits entlarvt, dennoch kaum zu fassen ist um nicht zu sagen (spoilern!): Ein Unsichtbarer. Schließlich noch die Opfer, die als Figuren in einem undurchsichtigen Spiel langsam Konturen gewinnen, jedoch ebenso schnell "erlöst" werden. Sie alle haben etwas mit der Heilsarmee, oder deren Realitäten (Immobilien und Finanzen) zu tun.

Aber es ist besser Sie wissen vorher so wenig wie möglich über den Verlauf der Handlung. "Der Erlöser" ist nun wirklich kein Krimi, bei dem man anfangs auch nur irgendetwas ahnt, noch vorhersehen kann.

Nicht zuletzt eine etwas ausführliche Bemerkung zum "Leseerlebnis". Dieser Autor, also Joe Nesboe, besitzt das seltene Talent den Leser so tief in die Geschichte hineinzuziehen, dass man - mitten im Sommer! - beinahe anfängt zu frösteln. So eindrücklich schildert er die Kälte, die zur Zeit der Handlung von "Der Erlöser" in Oslo das Geschehen prägt. Genauso eindrücklich erinnere ich mich noch - nach weit mehr als einem Jahr - an den Vorgänger-Roman "Das fünfte Zeichen". Damals spielte die Handlung im Sommer - und die Bilder sich bei mir eingebrannt haben, zeigen mir noch immer eine Szene, die sich auf einer heißen Dachterrasse abspielt.

In "Der Erlöser" herrscht jedenfalls eisige Kälte vor. Nicht nur in der Stadt! Auch zwischen Harry Holes neuem Chef und ihm herrscht eine Art Eiszeit. Dabei hat Harry seine Trennung von Rakel (die man nun getrost als "Ex" bezeichnen darf) beinahe schon verarbeitet. Alkohol spielt zwar auch noch eine Rolle in seinem Leben, aber meist nur, wenn er bei den AA's über seine Vergangenheit redet. Oder wenn er mit seinem Ex-Chef, dem sympathischen Bjarne Moeller zu tun hat.

(Achtung! Die Handlung knüpft einige Monate nach den Geschehnissen von "Das fünfte Zeichen" an. Es ist aber nicht zwingend notwendig diesen Vorgänger-Roman zu kennen. Nur wenn Sie "Den Erlöser" gelesen haben, ist die Spannung für "Das Fünfte Zeichen" vermutlich futsch.)

Joe Nesboe erschuf wieder einmal einen Norwegischen Kriminalroman von Gottes Gnaden, der genau diese Bezeichnung verdient. Es handelt sich tatsächlich um einen Krimi UND um einen Roman. Spannender Lesegenuss für Fans der norwegischen oder schwedischen Kriminalkommissar-Berufs-Melancholiker.

Die aktuell komplette Harry Hole-Serie erschien in der folgenden Reihenfolge:
Der Fledermausmann
Kakerlaken
Rotkehlchen
Die Fährte
Das fünfte Zeichen
Der Erlöser
Schneemann (soeben "Gebunden" erschienen)
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Produkt-Bild: Maria, ihm schmeckt's nicht!: Geschichten von meiner italienischen Sippe. Mit einer neuen Geschichte!

Maria, ihm schmeckt's nicht!: Geschichten von meiner italienischen Sippe. Mit einer neuen Geschichte! von Jan Weiler

Broschiert von Ullstein Tb
Preis bei Amazon: EUR 10,00, Angebote ab EUR 4,85

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3548264263, Erscheinungsdatum: Juni 2006, Auflage: 1
Zoom ± Produkt-Bild: Maria, ihm schmeckt's nicht!: Geschichten von meiner italienischen Sippe. Mit einer neuen Geschichte!

5 Kundenrezensionen:

Super lustig!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieses Buch ist super lustig geschrieben und einfach nur eine Freude zu lesen. Man kann einfach nicht anders als weiterlesen. Ich kann dieses Buch nur empfehlen, auch als Geschenk.
...das beste Buch seit langem
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
;) kurz zum Kauf des Buches: Für mich sollte es relativ schnell gehen,
am Flughafen auf dem Weg in die Türkei suchte ich noch schnell etwas zum "Zeitvertreib" denn man will ja nicht nur sinnlos in der Gegend rumliegen wenn man am Strand schaut.....

Ich bin selber Halbitalienerin, mein Vater ist Italiener, meine Mutter deutsche. Das ich für mich ein perfektes Buch "unbewusst" gewählt hatte, das merkte ich sofort am Anfang dieses Buches.

Das Buch muss man einfach gelesen haben, diese Sprachgewandheit der Italiener, dieser Humor, und diese ironische Ernsthaftigkeit sind zusammen ganz klar italienisch/deutsche Familienverhältnisse.

Wer selber in einer ähnlichen Situation ist, der sollte dieses Buch echt mal gelesen haben, ich selber bin zwar keine Leseratte..aber ich bin sicher, es wird euch gefallen..

Ich warte schon sehnsüchtig auf den zweiten Band.. "Antonio im Wunderland"
liebevoll und witzig
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Ein Buch mit viel Herz und Humor, Lebensweisheit und intuitiver Klugheit in liebevoller Verpackung. Das Buch unterhält und macht Spaß. Nachdem ich jedoch schon Antonio im Wunderland gelesen habe, wiederholt sich manches, kommt schon zu bekannt vor, das sehe ich als einzigen Abstrich. Trotzdem es lohnt sich zu lesen!
Hat mir leider nicht geschmeckt...
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Von einer Bekannten bekam ich das Buch mit den Worten: "Musst du unbedingt lesen!", ausgehändigt. Allerdings konnte ich die Begeisterung leider nicht teilen. Ich lese gerne lustige Bücher, aber dieses vermochte mein Humorzentrum leider nicht so zu treffen, wie es offenbar bei vielen anderen Rezensenten der Fall ist. Hätte ich nicht gewusst, dass die Bekannte mir beim nächsten Treffen Fragen stellen würde wie: "Hast du dies gelesen? Wie fandest du das Kapitel?", hätte ich es vermutlich nach den ersten 30 Seiten weg gelegt. Und das kommt bei mir äußerst selten, eigentlich so gut wie nie, vor!
Jan, ihm schmeckt's doch!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Evangelista ist ein großer Italien-Fan und kann sich (mit Ausnahme des Mafia-, Streik- und Müllwesens) eigentlich für so gut wie alle Bereiche des transalpinen Lebens begeistern. Daher schlug auch dieses Büchlein, ein Geburtstagsgeschenk zum 30er, entsprechend ein.

Jan Weiler versteht es ganz vortrefflich, das janusköpfige Klischee »schöngeistig-italienverliebter Deutscher - pragmatisch deutsche Präzision verehrender Italiener« auszukosten; natürlich muß er zu diesem Zwecke Zynismus und ironische Übertreibung reichlich ausfassen - aber das schafft nun auch einen Großteil der Unterhaltung: die Erwartung des Lesers, welcher Seitenhieb in diesem familiären »clash of civilizations« denn als nächstes landet... Am besten funktioniert's natürlich bei den vielen sprachlichen Mißverständnissen und Irrtümern: und da bleiben sich weder Antonio Marcipane (der vermutlich hinreißendste aller Schwiegerväter) mit seinem »Beweis in meiner Hose« (S. 210), noch sein angeheirateter tedesco Jan Weiler z. B. mit der verhängnisvollen Verwechslung von Blinker (freccia) und weiblichem Geschlechtsteil (fregna; S. 251) etwas schuldig. Man kann schlicht und einfach nur Tränen lachen.

Das tut man auch bei einigen farbenfrohen Sittenstudien und Milieuschilderungen, beispielsweise über das italienische Privatfernsehen (S. 139), über Plastik-Weihnachtsbäume (S. 233), über das Kartenspiel im Hause Marcipane in Campobasso (S. 237), dem abgelegenen Heimatstädtchen von Jan Weilers italienischer Sippe, wo ihm Antonio anläßlich eines mehrtägigen Besuchs seine von langer Hand geplante »Lebensbeichte« ablegt.

Und diese Geschichten sind es denn auch, die einen willkommenen, mitunter sehr nachdenklichen Kontrapunkt zu all dem Ulk setzen: da werden Episoden aus der ärmlichen, tristen Mezzogiorno-Kindheit erzählt oder aber beschämende Tatsachen aus dem Deutschland der 60er Jahre berichtet (wo man mit südeuropäischen Gastarbeitern UND mit denen, die sie heiraten wollten, nicht gerade zimperlich umging...), da werden auf den ersten Blick völlig unübersichtliche Lebensstränge entwirrt und tiefe Weisheiten offenbart; spätestens hier erkennt der Leser, daß der Autor wesentlich mehr beabsichtigt, als nur komödiantischen Zins aus seinem reichen autobiografischen Kapital zu schöpfen: gleichzeitig setzt er seiner südlichen Familie hier liebevoll eine Art Denkmal. Berührend ist das letzte Kapitel, der gemeinsame Autokauf von Antonio und Jan; ich kann mich nicht erinnern, jemals so über Schwiegervater und -sohn gelesen zu haben.

Und warum Evangelista dann trotzdem nur vier Sterne vergibt? Hmmm... Es geht in anderen Bücher halt doch noch höher hinaus. Aber dieses hier, meine Herrschaften, ist wirklich sehr empfehlenswert.
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Produkt-Bild: Der Gotteswahn

Der Gotteswahn von Richard Dawkins

Broschiert von Ullstein Tb
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 9,00

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3548372325, Erscheinungsdatum: Oktober 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Der Gotteswahn

Aus der Amazon.de-Redaktion


Zwei Dinge vorweg: Einen tatsächlichen Gottesbeweis zu führen, an dem keine berechtigten Zweifel mehr angebracht wären, ist bislang niemandem gelungen. Das Umgekehrte freilich gilt gleichermaßen! Auch ein Beweis für die Nichtexistenz Gottes konnte bisher nicht erbracht werden. Und es steht auch nicht zu erwarten, dass sich daran in absehbarer Zeit etwas ändern könnte. Auch wenn er selbst felsenfest vom Gegenteil überzeugt sein mag, und wenn noch so viele ihm folgen mögen: Auch Richard Dawkins ist dies mit Der Gotteswahn nicht gelungen. Das freilich ist auch kein Wunder, weil eine endgültige Antwort auf diese, die gesamte Menschheitsgeschichte durchziehende Streitfrage nun einmal schlechterdings unmöglich ist.
Soweit, so gut. Aber bedeutet dies, dass man sich die Lektüre dieses mit großem Furor verfassten Werkes sparen sollte? Mitnichten! Denn vieles von dem, was der Evolutionsbiologe Dawkins gegen die Religionen vorbringt -- denn nur gegen diese und nicht etwa gegen den nach seiner festen Überzeugung gar nicht existierenden Gott kann seine Kampfschrift ja gerichtet sein -- lohnt es, dass man sich damit ebenso unvoreingenommen wie kritisch auseinandersetzt. Auch wenn man die Schlussfolgerungen des Autors nicht teilen mag, so bietet Der Gotteswahn doch einen, wenn auch sehr subjektiven Überblick der Genese der „Gotteshypothese“, der gängigen Argumente für und wider die Existenz Gottes sowie der Wurzeln von Moral und Religion. Auch Dawkins Entwicklung seiner Hypothese, dass Religiosität nichts weiter als der Ausdruck einer -- was freilich zu denken geben sollte, mehr als massenhaft vorkommenden und ergo wohl anthropologisch einigermaßen konstanten -- psychischen Dysfunktion sei, lohnt nachvollzogen zu werden (und sei es auch nur, um sie für sich zu widerlegen). Über die Existenz oder Nichtexistenz Gottes freilich ist damit immer noch nichts Abschließendes gesagt. Aber das war ja auch nicht zu erwarten.
Dawkins hat seinem Buch ein Zitat des 2001 verstorbenen Schriftstellers Douglas Adams vorangestellt, dem das Buch gewidmet ist: „Genügt es nicht zu sehen, dass ein Garten schön ist, ohne dass man auch noch glauben müsste, dass Feen darin wohnen?“ Gewiss, so wollen wir meinen, das würde genügen. Aber wenn nun doch tatsächlich auch Feen darin wohnten? Wäre das wirklich so schlimm? Solange wir uns nicht um sie schlügen, wäre das doch eine feine Sache! Und wenn wir uns doch um sie schlügen, dann wären die Feen doch immer noch da?! Und so ist es am Ende doch wie immer: der Vorhang zu und alle Fragen offen. --Andreas Vierecke
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5 Kundenrezensionen:

Nicht schlüssige Argumentation mit zuviel Wiederholungen
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Es liegt mir fern in dieser Rezension den Inhalt Atheismus vs. Theismus zu erörtern und die Bewertung an meiner Präferenz anzulehnen. Jedoch habe ich mir von einem renomierten Schriftsteller und Wissenschaftler einen anderen Aufbau des Buches erwartet. Jeder wissenschaftlichen oder juristischen "Beweisführung" sollte ein roter Faden zu Grunde liegen, der für den Betrachter oder Leser schlüssig nachvollziehbar ist. Ich vermisse diesen logischen Aufbau, welcher durch die Aneinanderreihung von Einzelthesen ersetzt wird, die wiederum nicht abschließend erörtert und im Falle von religiösen Thesen nicht in angemessenen Detaillierungsgrad widerlegt werden.

Daß es grundsätzlich einen Konflikt zwischen Darwins Theorie der Selektion und den Religionen gibt ist nicht wirklich neu und ich gehe davon aus, daß neben mir noch andere Leser mit dieser Vorkenntnis gestartet sind und mit der Erwartung darauf aufbauend zusätzliche Erkenntnisse zu erlangen. Stattdessen kratzt Dawkins lediglich an der Oberfläche von Thesen und Argumenten und bedient sich dazu noch unzähliger Wiederholungen, die das Lesen nicht gerade interessant machen.

Mit diesem Buch erachte ich es als unwahrscheinlich, daß er auch nur einen Gläubigen zum Atheisten konvertiert.

Mich wundert es, wie es dieses Buch auf diverse Bestseller-Listen geschafft hat. Vielversprechendes Thema, leider mangelt es stark an Qualität in der Umsetzung.
Der "Bestsellerfalle" auf den Leim gegangen
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Dieses Buch ist keine philosophische Auseinandersetzung mit der Frage, ob der Glaube an "Gott" durch gute Argumente begründbar oder widerlegbar ist, auch wenn dies in einigen Kapiteln versucht wird. Es handelt sich vielmehr um den polemischen Versuch, die Verbesserung der Welt durch die Beseitigung der Religionen zu propagieren. Dieses Unterfangen wird nicht einmal verhehlt und statt dessen mit dem Etikett "Naturwissenschaft" aufgewertet, worunter Dawkins im wesentlichen die Evolutionslehre versteht, die er als Schablone nicht nur aller menschlichen Tätigkeit überlegt, sondern auch z. B. der Entwicklung des Kosmos. Umgesetzt wird dieses Vorgehen durch ständige Verweise auf die bekannten religiösen Auswüchse wie Fundamentalismus und Terrorismus, die angeblich von "der Religion" ausgehen.

Das Buch ist am Ende nicht Fisch nicht Fleisch. Ist es auch nicht wirklich philosophisch-wissenschaftlich, so hätte es vielleicht noch als Kampfschrift gegen den Kreationismus durchgehen können. Dafür ist es jedoch zu oberflächlich und eigentlich auch überflüssig, denn wer an "intelligent design" oder "young earth" glauben zu müssen meint, dem ist ohnehin nicht zu helfen. Gekrönt wird der populärphilosophische Anteil übrigens durch zahlreiche unglücklich gewählte Analogien sowie eine mangelhafte Anwendung des anthropischen Prinzips auf die Frage, ob "Gott" aufgrund seiner Unwahrscheinlichkeit existieren kann.

Die empirische "Religion", die Dawkins bekämpft, verdient den Namen nicht. Was bleibt ist ein Werk, das weit unter den Möglichkeiten eines angesehenen Naturwissenschaftlers bleibt. Wer sich der existentiellen Frage nach "Gott" ernsthaft nähern möchte, dem sei vom "Gotteswahn" abgeraten. Ich empfehle dem gegenüber "Der Gott der Philosophen" von Wilhelm Weischedel, das allerdings zwangsläufig höhere Ansprüche stellt.
Schuster bleib bei deinen Leisten
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Ich selbst bin Atheist und habe Richsrd Dawkins stets als guten Neodarwinisten geschätzt. Mit seinem Buch "Der Gotteswahn" hat sich RD aufs ideologische Glatteis begeben und hat in einer recht abgedroschenen, plumpen und inkompetenten Weise seinen Gegnern (z.B. Vertretern des "Intelligent Design") mit seiner emotionalen Argumentation direkt in die Hände gespielt. Schade, ich hätte etwas Intelligenteres von ihm erwartet. Sein Freund und Philosoph Dan Dennett hätte das Thema viel witziger, leichter - und damit schlagender - runtergeschrieben. Den Atheisten hat RD mit diesem Buch keinen guten Dienst erwiesen.
Großartig unverblümt!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten

Das, was Herr Dawkins sich getraut hat in seinem Buch zu veröffentlichen, traut sich eine große Zahl vermutlich nicht zu denken. Er schreibt offen und äußert provokativ, ohne dabei beleidigend zu werden. Das Buch kann auch bestätigend für manch einen sein, bestätigend in dem Sinne, zu wissen, das es Personen gibt welche eine ähnliche, eventuell sogar die gleiche Meinung oder Gedanken haben wie einer selbst.
Skeptische oder aber auch neugierige Leser haben die Gelegenheit im ausführlichen Quellenverzeichnis selbst nachzuforschen und die Themen, welche nicht ausführlich behandelt werden (was auch viel zu viel gewesen wäre) aber doch interessieren zu verfolgen und sich damit zu beschäftigen. Es lohnt sich auf jeden Fall.
Einige Dinge sind schwer verständlich, deshalb sollte es vielleicht ein zweites Mal gelesen werden. Das Buch verlangt einiges an naturwissenschaftliche Kenntnisse ab, was einen Normalsterblichen dann doch mal zum Lexikon greifen lässt. Herr Dawkins weiß auch um die Besessenheit der religiösen Menschen und trotzdem hat er dieses Buch verfasst. Auch wenn sich (fast) alle Menschen nicht umstimmen lassen finde ich, dass es eine Bereicherung ist. Dawkins setzt das Zeichen, Mut zu zeigen wenn Mut angebracht ist. Mut zu zeigen, wenn kein anderer es tut.
Schade...
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Der Autor verfügt über ein hervorragendes Wissen über die Evolution und ich kann ihm nur beipflichten.
Nur leider ist sein literarischer Stil selbst für ein Sachbuch miserabel.
Was mich stört, ist seine Sprunghaftigkeit, bedingt durch die ständige Vermischung seiner Vita mit Fakten und Analysen.
Das könnte mit etwas Talent vielleicht sogar sehr interessant sein, aber hier ist es eher infantil und naiv.
Manchmal meinte ich, er hätte das Buch einfach so in den Laptop gehackt, ohne sich um einen roten Faden zu kümmern.
Er schreibt also zumeist sehr persönlich, scheint selbst dem Gotteswahn mit umgekehrten Vorzeichen zu erliegen. Also auch nur ein Opfer der Kirche.
Eine gewisse Selbstverliebtheit macht sich zwischen den Zeilen bemerkbar. Vieles könnte er sich besser für eine Autobiographie aufheben...
Dann wiederholt er manches bis zur Penetranz, als würde er nach zeilen bezahlt.

Schade, denn Recht hat er, ansonsten soll mich auf der Stelle der Teufel holen!
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Produkt-Bild: Der Fledermausmann

Der Fledermausmann von Jo Nesbø

Taschenbuch von Ullstein Tb
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 5,28

3 von 5 Punkten
3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3548253644, Erscheinungsdatum: Februar 2002
Zoom ± Produkt-Bild: Der Fledermausmann

Aus der Amazon.de-Redaktion


Vierzigtausend Jahre lebten die Aboriginies isoliert in ihrer Heimat. Bis die ersten Engländer kamen, das unbebaute Land verächtlich als Terra nullius bezeichneten und es an sich rissen. Damit war der Friede vorbei und die Zeiten unzähliger Ungerechtigkeiten begannen.
Der alkoholkranke Polizist Harry Hole wird aus Norwegen nach Australien geschickt, um den Mord an einer jungen Norwegerin aufzuklären. Er bekommt Unterstützung von seinem australischen Kollegen Andrew, ein Aboriginie. Andrew führt Harry durch Sydney, er lernt den homosexuellen Otto und Toowoomba kennen, der für Andrew beinahe wie ein Sohn ist -- wie Andrew sind die beiden Aboriginies. Die Nachforschungen zeigen, daß der Mord an der Norwegerin kein Einzelfall war, sondern daß es die Polizisten mit einem Serientäter zu tun haben, der eine Vorliebe für blonde Frauen hat. Für Harry ist der Hauptverdächtige der Ex-Freund der Norwegerin, ein Drogendealer. Doch erst viel zu spät erkennt er, daß sein Partner bemüht ist, ihn auf die eigentlich richtige Spur zu bringen. Bei der Suche nach dem Täter verliert Harry sein Herz an die Schwedin Brigitta. Nach langer Zeit kann er sich endlich wieder öffnen. Bis die große Katastrophe ihren Lauf nimmt.
Sehr gefühlvoll und weich erzählt der norwegische Autor diesen Thriller. In fast lyrischen Passagen beschreibt er die Schönheiten Australiens und die Liebesgeschichte zwischen seinem Helden und Brigitta. Doch genauso sensibel, wie Nesbø es versteht, kleine Paradiese entstehen zu lassen, versteht er es, seine Hauptfiguren in die Katastrophe zu stürzen. Sehr intelligent vermischt Jo Nesbø den Krimi mit Betrachtungen über die Aboriginies, ermöglicht Einblicke in ihre Kultur, Philosophie und ihre Probleme.
Schritt für Schritt wird der Leser -- ebenso wie Harry Hole -- in die Tiefen und Geheimnisse des Landes und des rätselhaften Mordfalles geführt. Man wird hin- und hergerissen zwischen einer traumhaften Welt der australischen Mythologie aus der uralten "Zeit der Träume" und den Abgründen blutiger und brutaler Realität. Was fast sanft und ruhig beginnt, endet in einem unglaublich spannenden, zerstörerischen Strudel. --Susanne Solau
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5 Kundenrezensionen:

Batman in Australien?
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
"Der Fledermausmann" ist der erste der Teil der Krimireihe um den norwegischen Polizist Harry Hole. Um bei der Aufklärung der Ermordung einer jungen norwegischen Frau zu helfen, wird Harry Hole nach Sydney beordert. Dort steht ihm Andrew Kensington, ein Kollege und Aborigine, zur Seite. Durch Andrew erfährt Harry eine Menge über Australien, dessen Geschichte und die dort lebenden Menschen. Während der Ermittlungsarbeiten stellt sich heraus, dass es sich bei dem Mord nicht um einen Einzelfall, sondern um die Tat eines Serientäters handelt. Gemeinsam machen sich die Polizisten auf, um den Täter zu fassen.

Im Vergleich mit den nachfolgenden Bänden ist "Der Fledermausmann" noch etwas schwach. Jo Nesbø konzentriert sich zu sehr auf die Beschreibung des Drumherums (z.B. die Informationen über Australien) und verliert dabei teilweise das eigentliche Thema, die Suche nach dem Mörder. So plätschert die Geschichte anfangs ein wenig vor sich her und wird erst am Ende spannend.

Meiner Meinung nach lohnt es sich jedoch trotzdem, das Buch zu lesen, da es der Einstieg in eine von Band zu Band besser werdende Krimireihe ist.

Als kleine Hilfe für alle, die nach diesem Buch noch mehr über Harry Hole und seine Fälle lesen möchten, hier die richtige Reihenfolge der Romane:

1.) "Der Fledermausmann"
2.) "Kakerlaken"
3.) "Rotkehlchen"
4.) "Die Fährte"
5.) "Das fünfte Zeichen"
6.) "Der Erlöser"
7.) "Schneemann"
langatmig
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
also ich finde das Buch nicht sehr spannend - die Handlung wird von den langatmigen Beschreibungen der Ureinwohner Australiens in die Ecke gedrängt....
Mich hat das Buch nicht überzeugt.
Er kann es besser !
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Dies ist wohl das schwächste Buch aus der "Harry Hole" Serie.
Ich habe - wie wohl viele- mit diesem Buch,der Nr. 1, angefangen und war wirklich nicht begeistert. Ich kann aber alle weiteren Bücher absolut EMPFEHLEN ! Mittlerweile bin ich bei : "Das fünfte Zeichen".
Ergebnis = Suchtfaktor hoch !
abgestürzte Geschichte
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Wahrscheinlich ist es für einen skandinavischen Krimiautoren schlicht unmöglich, einfach einen Kriminalroman zu schreiben. So liefert auch Nesbo die übliche Sozialkritik zusammen mit einer eigenwilligen Story, die den ehemaligen Alkoholiker Harry Hole (!) nach Australien führt, wo er mithelfen soll, den Mord an einer Norwegerin aufzuklären.
Das liefert dem Autoren in der knapp ersten Hälfte des Romans allerhand Stoff für Betrachtungen über Sydney sowie den Status und die Geschichte der Aborigines. Der Roman ist bis dahin ein bisschen wie gutes Bildungsfernsehen, man merkt dem Autor an, dass er dem Leser Wissen vermitteln will, und das nimmt man ihm auch gerne ab. In der Tat lernt man manches Wissenswerte über die Stadt und deren Bewohner. Nesbo reflexiert und philosophiert über die Liebe und das Leben und man lernt diesen Autor dabei eigentlich sehr schätzen, auch wenn im Grunde nichts besonders Aufregendes geschieht.
Dann scheint sich Nesbo zu erinnern, dass er ja einen Thriller schreiben wollte - und der Rest des Romans geht in Leichenteilen, der Kotze des rückfällig gewordenen Ex-Alki Hole in einem Finale unter, das man nur noch als atemberaubenden Stuss klassifizieren kann.
Aber auch in dieser zweiten Hälfte gibt es noch Momente der Reflexion, die man schätzen lernt, wie etwa über das Fallschirmspringen oder den gewaltsamen Tod.
Fazit: schade um die verkorkste Geschichte, aber Nesbos weitere Romane kann man bestimmt näher ins Auge fassen, wenn man sich niveuamäßig ein wenig über amerikanische Durchschnittsreißer erheben will.
Hier braucht man Durchhaltevermögen!!
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Jo Nesbo wurde überall gelobt, also kaufte ich mir ein Buch von ihm. Jetzt kann ich verstehen, wenn einige Leser dieses Buch einfach aufgaben. Es ist super langweilig. Keine Spannung. Vom eigentlichen Mordfall kaum etwas zu lesen. Dafür jede menge Alkohol- Drogen und Beziehungsprobleme. Von der vor ewigen Zeiten verflossenen Exfreundin ständige Szenen. Das gehört einfach nicht in einen Krimi. Um das Buch rasch durchzulesen sollte es draußen 30Grad Minus und Schneefall haben. Dann hat man vielleicht eine Chance
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Leise rieselt der Schnee... Der Krimi-Adventskalender

Leise rieselt der Schnee... Der Krimi-Adventskalender

Taschenbuch von Ullstein Tb
Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 3,00

3,5 von 5 Punkten
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3548269729, Erscheinungsdatum: November 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Leise rieselt der Schnee... Der Krimi-Adventskalender

Aus der Amazon.de-Redaktion


Ein Adventskalender der besonderen Art: 24 Kurzkrimis von 24 verschiedenen Autorinnen, das dürfte die ohnehin spannende Zeit bis zum Fest der Liebe nun wahrlich noch fesselnder gestalten. Mit „morbiden Gedanken“ spinnen Verbrecher, Betrüger und Mörder zielstrebig ihr Netz um „perfekte Mordopfer“. Kurz, kurzweilig und ganz schön kriminell!
„Haben Sie auch schon einmal überlegt, was Sie mit der Leiche anstellen würden?...Man könnte die Einzelteile eines Toten einfach ihn alle Welt verschicken.“ Mörderische Pläne, ausgeheckt von so arglos scheinenden Zeitgenossen. Und wenn sich der Weihnachtsmann „mit einer für seine Leibesfülle erstaunlichen Geschwindigkeit ins Zimmer geschoben und die Tür zum Korridor geräuschlos hinter sich geschlossen“ hat, heißt das noch lange nicht, dass er in friedlicher Weihnachtsmission kommt!
Eine herrliche Mischung und eine prima Alternative zu allzu rührseliger Adventsstimmung. Ein attraktives Buch, das für ein paar Wochen zum Begleiter wird, für so eine Geschichte ist allemal Zeit, auch im Weihnachtsstress! Hübsche Idee der Autorinnen und der Herausgeberin Gisa Klönne: jede Geschichte ist mit dem Titel eines Weihnachtsliedes überschrieben, gaukelt heile Welt vor, die sich dann aber auf jeweils nur wenigen Seiten als alles andere als heil und harmonisch herauskristallisiert. „Morgen kommt der Weihnachtsmann“...na, ja, wer’s denn glaubt, zumal aus der Küche ein seltsam „süßlicher Fleischgeruch“ wehte...
Allesamt, auch das ein Pluspunkt für das Buch, sind es bisher unveröffentlichte Geschichten, viele der Autorinnen sind bekannt, wie Gisa Klönne selbst, daneben Jutta Wilbertz, Ursula Steck oder Christa von Bernuth. Und einen literarischen Hang zum Kriminellen haben sie alle. „Ich unterdrückte das Zittern meiner Hand, in der ich jetzt die Pistole halte.“ Na dann: „Fröhliche Weihnachten überall“.--Barbara Wegmann
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5 Kundenrezensionen:

Langweilig und uninspiriert
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Die Geschichten sind völlig belanglos. Keine Spur von einer guten Idee (zumindest bis zum 17.). Zusätzlich wiederholen sich die "überraschenden" Pointen mehrfach. Unglaublich, dass das die bekanntesten deutschen Autorinnen verfasst haben sollen.
Die Idee, die Geschichten nach Weihnachtsliedern zu benennen ist übrigens auch völlig an den Haaren herbeigezogen und meist nur mühsam erklärbar.
Geld- und Zeitverschwendung!
Das schlechteste Buch das ich je gelesen habe
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Selbst wenn es nur dieses Buch auf der Welt gäbe, würde ich mich dafür stark machen, dass es auf dem letzten und nicht auf dem ersten Platz der Bestsellerliste wäre.
Die Geschichten sind langweilig, teils völlig sinnentleert und haben mit Krimi nicht das geringste zu tun.
Vielleicht bin ich auch das falsche Klientel, da ich die Emma nicht abonniere.
Ich kann jedenfalls jedem nur empfehlen das Geld, das für dieses Buch ausgegeben werden soll, besser zu verbrennen, dann hat man es wenigstens etwas warm.
Ein Stern nur, weil es das mindeste ist, was man anklicken muss.
9. Geschichtchen
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Also ganz im Gegensatz zu den Vorrezensenten finde ich die Geschichten eher so lala. Nichts besonderes - noch nicht mal gute Krimis mit Spannung. Ich habe bisher nur weitergelesen, weil ich hoffte, dass noch etwas Spannendes passiert.
Die Idee an sich ist ok - aber die Überschriften könnten doch mit dem Datum versehen sein, damit man auch als Erwachsener das Adventskalender-Feeling bekommt.
Und ganz ehrlich muss ich am 1. Dezember nicht eine Geschichte lesen, die an Heilig Abend spielt.
Schade - rausgeschmissenes Geld.
Langweilige, vorhersehbare Kurzgeschichten - leider bislang keine Krimis
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Ich habe dieses Buch aufgrund der guten Bewertungen als Advents-Geschenk bestellt und es zufällig auch selbst als solches bekommen. Nach den ersten 5 Geschichten hatte ich schon keine rechte Lust mehr, weiterzulesen... Nach mittlerweile 9 Geschichten, greife ich lieber wieder zu einem "richtigen" Buch.
Die Geschichten sind sehr konstruiert und leicht vorhersehbar. Sicherlich ist es schwer, innerhalb von 10 Seiten einen Krimi zu verfassen, aber wenn man die Geschichten liest, bekommt man den Eindruck, dass das auch gar nicht das Ziel der Autoren war. Es handelt sich vielmehr um Schilderungen von verschiedenen Morden - zum Teil zumindest mit Pointe - bei vielen ist aber auch die nicht zu finden.
Außerdem hätte ich erwartet, dass die 24 Krimis in der Art eines Adventskalenders wenigstens nummeriert sind. Kann doch nicht zuviel verlangt sein. Ich fange jedesmal im Inhaltsverzeichnis an zu zählen, welche Geschichte nun dran ist...
Kurzum, ich bin sehr enttäuscht von dem Buch und schäme mich fast, es verschenkt zu haben!
Langeilig und eigendlich auch keine Krimis
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Die Idee ist witzig, Aufmachung auch, aber die Geschichten nicht.
Den Untertitel Krimi-Adventskalender trägt das Buch zu Unrecht, denn ein Krimi ist eigendlich etwas anderes (ok vieleicht ist damit auch das Lesen des Buches gemeint). Es handelt sich meist um langweilige Geschichten ohne Unterhaltungswert, Spannung oder gar tieferen Sinn.
Alles in allem: schade um das Geld

3 Sterne nur desshalb, weil die Geschichte 2. wirklich genial ist, also ab in die Buchhandlung kurz die Geschichte lesen und sich das Geld für das Buch sparen.
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