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Der literarische Katzenkalender 2009: Zweifarbiger Wochenkalender von Julia Bachstein, Esther ScheideggerKalender von SchöfflingPreis bei Amazon: EUR 19,90, Angebote ab EUR 14,95 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3895617431, Erscheinungsdatum: Juni 2008 |
5 Kundenrezensionen:Die Entdeckung für Katzenliebhaber 5 von 5 Punkten...und zwar für solche, die nicht nur "süüüüüüß!!" schreien, sondern sich an der subtilen, durchsetzungskräftigen Wesensart ihrer Lieblinge erfreuen und ab und zu vielleicht auch ein Buch lesen. Ich fand die Texte meistens mehr als passend und habe auch mehr als einmal schallend gelacht. Eine wunderbare Mischung aus nicht immer niedlichen, aber typischen und schönen Schwarz-Weiß-Bildern, keine gewollt gestellten Bilder, sondern solche aus dem Leben. Kauf ich gerne wieder. Enttäuschend 1 von 5 PunktenAlso für mich als Katzenliebhaber mit dem Hobby Fotografie ist dieser Kalender mehr als enttäuschend. Die Bilder sind zum Teil eine Zumutung und viele Zitate haben mit Katzen gar nichts zu tun. Habe den Kalender 2009 geschenkt bekommen, werde ich aber mit Sicherheit nicht aufhängen. Schade um das Geld. Ein absolutes Muss für jeden Katzenbesitzer/Liebhaber 5 von 5 PunktenIch bin jedes Jahr von diesem Kalender begeistert und nicht ein Blatt wird weggeschmissen, ich tapeziere sämtliche Wände damit :-) Er ist einfach zur amüsant und köstlich und die Bilder "zucker".... Ich freue mich jede Woche auf ein neues Blatt. Wunderschön und tiefsinnig 5 von 5 PunktenIch habe diesen Kalender zum ersten mal gekauft. Er fiel mir sofort ins Auge, mir gefallen die Schwarz weiss Fotos sehr, sie sehen aus als hätte man sie per Schnappschuß gerade selbst fotographiert.Unheimlich natürlich und trotzdem sehr inspirierend.Manchmal ist weniger mehr! Durch sinnige Sprüche und Zitate wird der eigensinnige Charakter der Stuben und draußen Tiger sehr zutreffend umschrieben. Manchmal tiefsinnig und manchmal zum Schmunzeln. Auf jeden Fall gibt es ab Januar 2009 kein gelangweiltes umblättern 1 x im Monat sondern die Freude auf ein wöchentlich neues hinreißendes Kalenderblatt. Ich freue mich schon darauf das ein oder andere Blatt nach Ablauf der Woche zu Rahmen. Sehr empfehlenswert. Hervorzuheben ist auch die hochwertige Papierqualität. Der Preis ist gerechtfertigt. Kein Jahr ohne meinen Lieblingskalender 5 von 5 PunktenDer literarische Katzenkalender 2009: Zweifarbiger Wochenkalender AB August eines jeden Jahres fange ich an, nach dem nächsten Literarischen Katzenkalender Ausschau zu halten. Habe ihn jetzt kürzlich bekommen und freue mich jedes Mal wieder an den Bildern und den Sprüchen. Kaufe ihn seit ca. 2002 und möchte zukünftig in keinem Jahr darauf verzichten. Für Katzenliebhaber bestimmt ein Genuss, jeden Montag ein neues Wochenblatt aufzuschlagen. |
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Der literarische Gartenkalender 2009: Vierfarbiger WochenkalenderKalender von SchöfflingPreis bei Amazon: EUR 22,90, Angebote ab EUR 19,86 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3895618756, Erscheinungsdatum: Juli 2008 |
3 Kundenrezensionen:Ein Hauch von Luxus 4 von 5 PunktenMein literarischer Gartenkalender 2004 hängt, zugegeben: zeitlos, wieder an meiner Wand. Die Wochentage stimmen nicht mit dem aktuellen Datum überein, aber die Fotos und die Texte gefallen mir immer noch, ich schaue ihn mir gerne an. Habe aber wegen des Preises voriges Jahr von der Anschaffung abgesehen. Vielleicht gönne ich mir für das kommende Jahr ein Exemplar?! Schöne Ansichten, diese Fotos, ansprechende Texte- aber eben der Preis: kann Papier so teuer sein??? Zauberhafter Jahresbegleiter 5 von 5 PunktenFür alle Freunde des Wortes und der Natur stellt der literarische Gartenkalender eine wöchentlich wiederkehrende Freude und Bereicherung dar. Textauswahl und Bild sind individuell und liebevoll ausgewählt und aufeinander abgestimmt. So zum Beispiel im Juni: Das Leben ohne Phlox ist ein Irrtum...Wer die Pracht und den Duft der Sommerstauden kennt, weiß was gemeint ist.- Ich kann ihn empfehlen. Auch eine gute Geschenkidee. nicht überzeugend 3 von 5 Punkteneigentlich hatte ich von diesem kalender ( 2004 )mehr erwartet. aber fotos und texte stimmen jahreszeitlich nicht überein, dazu sind die texte manches mal nicht überzeugend. bei diesem preis werde ich mir lieber einen guten fotokalender kaufen. |
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Der literarische Reisekalender 2009: Vierfarbiger Wochenkalender von Elsemarie MaletzkeKalender von SchöfflingPreis bei Amazon: EUR 22,90, Angebote ab EUR 19,90 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3895618284, Erscheinungsdatum: Juli 2008 |
2 Kundenrezensionen:...will ich immer wieder haben... 5 von 5 PunktenEin wunderschöner Kalender. Pro Woche gibt es ein tolles Bild und einen schönen passenden literarischen Erguss dazu. Gut, nicht jedes Bild würde ich mir übers Bett hängen. Aber der Kalender im allgemeinen weckt einfach die Sehnsucht nach Reise, nach Unterwegs sein, nach Neuem und das gefällt mir so gut an ihm. Ich habe ihn zu Weihnachten als Geschenk bekommen und werde im Dezember beiläufig erwähnen, dass ich mir das sehr gut wieder als Geschenk vorstellen könnte. Reise durch die Welt der Literatur 4 von 5 PunktenWenn Sie jemandem, der Literatur im allgemeinen wie auch im etwas ausgefallenerem liebt, eine erfreulichen Gefallen und eine gelungene Überraschung bereiten wollen liegen Sie mit dem lietrarischen Reisekalender wie auch schon letztes Jahr richtig. Jede Woche ein eiprägsames Bild mit interessantem Hintergrund. |
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Der Außenseiter von Sadie JonesGebundene Ausgabe von SchöfflingPreis bei Amazon: EUR 22,90, Angebote ab EUR 15,00 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3895613851, Erscheinungsdatum: Juli 2008, Auflage: 4. |
5 Kundenrezensionen:ein sehr schöner Debütroman 5 von 5 PunktenErzählt wird die Geschichte eines Einzelgängers Lewis, der von der Gesellschaft zum Außenseiter gestempelt wird. Am Anfang des Buches wird ein nicht bewältigtes Kindheitstrauma des zehnjährigen Jungen Lewis erzählt. Schuldgefühle führen zu Widersprüchen und blockieren das notwendige Vertrauensverhältnis eines heranwachsenden Jugendlichen zu seinem Vater. Das Missverhältnis zwischen beiden mündet in eine Katastrophe. Nach zweijährigem Gefängnis kehrt Lewis in das Haus seines Vaters zurück und versucht, sich nützlich zumachen. Doch jeder positive Ansatz wird durch das Misstrauen und durch die Vorurteile seiner Familie und seiner Mitmenschen in der Kleinstadt zerstört. Sehr geschickt wird ein weiterer Konflikt, die Misshandlung eines Mädchens Kit durch ihren Vater, in die Haupthandlung eingeflochten. Die Autorin versteht es wunderbar, die Gefühle und Gedanken eines Außenseiters zu beschreiben. Seine Reaktionen erscheinen schlüssig und lassen dem Leser das Unrecht des Vaters und der engstirnigen Kleinstadtmenschen spüren. Besonders gelungen finde ich die emotionale Darstellung des Verhältnisses von Lewis zu seinem Vater und seiner Stiefmutter Alice. Vielleicht ist die Auflösung der Konflikte am Ende ein bisschen konstruiert, dem wunderbaren Erzählstil der Autorin schadet es aber nicht. Ich empfehle jedem Leser dieses Buch, der gerne Romane mit psychologischen Verwicklungen liest. Atemberauben zu lesen 5 von 5 PunktenIch habe das Buch in einem Zug durchgelesen, konnte es einfach nicht weglegen und habe die ganze Nacht damit verbracht. Sehr guter Aufbau und durchdachte Handlung in einem Prolog und anschließenden drei Teilen, alle 410 Seiten voll mit Spannung und in einheitlichem "Guss" der tragischen Geschichte und des Psychogramms des Lewis Aldrige. Ebenso ergreift das offene Ende den geneigten Leser. Wie viele solche Schicksale, die einfach in ihrer Geschichte und den belastenden life events es doch auch heute gibt! Ich fieberte mit und hoffte immer wieder, dass der Held endlich zu seinen Gefühlen und einer adäquaten verbalen Äußerung finden könnte. Die Figur des Vater Gilbert, ebenfalls durch den Krieg und die neue Partnerschaft mit einer viel jüngeren Frau belastet und der weiblichen Protagonistinnen Tamsin und deren Schwester Kit, sowie der vor schlechtem Gewissen gebeutelten Stiefmutte Alice sind wundervoll gezeichnet und nachvollziehbar. Zeitlos und authentisch erhebt sich auch die Meinung der Allgemeinheit über die aggressiven Handlungen Lewis' und zuletzt auch des Vaters der beiden so unterschiedlichen Mädchen Tamsin und Kit. Ein konservatives Umfeld im UK der Nachkriegszeit mit regelmäßigen Kirchenbesuchen bilden den Rahmen der Handlung. In diesem Sinne ist auch seine (für mich sehr symbolich gefärbte) Straftat zu sehen, die ihn für zwei Jahre ins Gefängnis bringen soll. Zwei Jahre Strafhaft sind "keine lange Zeit, doch für einen Siebzehnjährigen eine der wichtigsten Phasen seines Lebens" und eben daher eben keine kurze Phase. Bei der Entlassung sind ihm die bei der Verhaftung abgenommenen Kleidungsstücke bei der Rückgabe zu klein und muss er sich neues Gewand kaufen, bevor er zurück zu seinem Vater und der Stiefmutter aufbricht. Ich fragte mich so oft, warum er nicht aus der Kleinstadtidylle ausbricht und an einen Ort zieht, so ihn keiner kennt und die Vorurteile der Gesellschaft nicht über ihn richten. Ein lesenswerter, spannender Roman in flüssiger Sprache und mit wunderbar gezeichneten Charakteren, ich kann ihn nur wärmstens empfehlen. Überaus bewegend und fesselnd, unbedingt lesen!!! 5 von 5 PunktenÜber den Inhalt wurde ja schon viel geschrieben. Deswegen hierzu von mir nichts mehr. Ein wunderbares Buch mit viel Tiefgang, trotzdem flüssig und fesselnd zu lesen, mit unerwarteten Wendungen und einem sehr verstörendem Thema. Das Ende macht Hoffnung. Unbedingt lesen!!! Überkonstruiert 2 von 5 PunktenNach einem Tipp von Christine Westermann habe ich den Außenseiter gelesen und kann die hier vorherrschende Begeisterung nicht teilen. Lewis Persönlichkeitsstörung hat mich persönlich (ebenso wie ihn meist) kaltgelassen. Insgesamt liest sich die Geschichte wie ein in eine Geschichte verpackter Artikel zum Thema Borderline-Persönlichkeitsstörung, nichts weiter. Mich hat keine Wendung überraschen können, die Einführung jeder Figur hat schon deren spätere Rolle plakativst eingeführt, so kommt keine Spannung auf. Das Ende ist auch hanebüchen zusammengeschustert, vieles bleibt unglaubwürdig. Die Sprache hat mich auch nicht überzeugt, da ich sie auch der Zeit nicht angemessen fand. Solide, aber keinswegs herausragend. Ganz grosse Klasse! 5 von 5 PunktenEin Meisterwerk dieser Erstling von Sadie Jones! Das Buch ist wunderbar geschrieben, wirklich zum Heulen schön. Schon auf Seite 47 hatte es Satzpassagen, die mich spontan zum Heulen brachten vor so viel Glanz und Schönheit in der Sprache und Aussage. Auch an das schreckliche Cover gewöhnt man sich rasch und findet plötzlich, es gehört dazu. Ganz grosse Klasse! Erstaunlich! Macht sprachlos......! |
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Schilf von Juli ZehGebundene Ausgabe von SchöfflingPreis bei Amazon: EUR 19,90, Angebote ab EUR 11,99 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3895614319, Erscheinungsdatum: August 2007, Auflage: 4 |
5 Kundenrezensionen:Sprachliches Bonbon einer Ausnahme-Autorin 5 von 5 PunktenJuli Zeh ist in der weiten Landschaft der modernen Autorinnen schon ein Ausnahme-Talent. Von ihrer Sprache muss man einfach gefesselt sein, sie verpackt ihre Filosofien und Reflektionen geschickt in geschliffenen Formulierungen, aber so, dass es weder langatmig noch langweilig wird. Es gibt Spannung, man wird intelektuell angesprochen bzw. angeregt, das Buch hat einfach alles, was einen guten Roman für mich ausmacht. Über den Inhalt selber wurde ja schon alles gesagt, ich kann das Buch jedem, der anspruchsvolle Unterhaltung sucht, nur empfehlen. Ein ausergeöhnlicher Krimi 4 von 5 PunktenMit einem geradezu lyrischen Schreibstil ist dieser Krimi der als Roman tituliert wurde von mir verschlungen wurden. Eins der Bücher, bei denen man erst seinen Seelenfrieden findet, wenn man es fertig gelesen hat. Eine hochbrisante Handlung um zwei sich streitende Physiker wurde spannungsreich gestaltet. Von einem Krimi unterscheidet er sich in so fern, dass man zeitig mit den Mörder konfrontiert wird. Dieser erweckte bei mir aber Mitleid. Zu Einem, da er zur Tat erpresst wird und zum anderen weiß der Leser sofort, dass der Täter aufgrund seiner dillethantischen Art entdeckt wird. Mitleid mit einem Mörder? Ist das krank? Vielleicht, aber die Handlung will es so. Die Entstehung des Mordes ist genau so falal wie genial konstruiert; der Täter soll eigentlich nur gezwungen werden, seine Lehrmeinung zum aktuellen Fachstreit abzulegen. Vermutlich ist mein moralischer Instinkt aber noch intakt, denn noch mehr Mitgefühl als mit dem Mörder hatte ich mit dem ermittelnden genialen Kommissar, dessen tragisches Ende ebenfall gnadenlos eintritt. Die Preise, welche Juli Zeh bisher bekam, scheinen gerechtfertigt, ebenso wie die Übersetzungen ihrer Bücher in 28 Sprachen. Sprachgewaltig 5 von 5 PunktenEin Buch, das sich wohltuend aus der Masse abhebt, mit absolutem Wiedererkennungswert. Es wird als Kriminalgeschichte verkauft. Das hat mich eher abgeschreckt - aber einen Krimi mit den Guten und Bösen und den typischen Klischees erwartet einen Gott sei dank dann doch nicht. Das zeigt sich schon auf der ersten Seite. Ein Einstieg in die Geschichte wie im Intro eines Films. Vielleicht am ehesten vergleichbar mit dem segelnden Blatt in Forrest Gump. Juli Zeh schreibt unglaublich wortgewaltig. Sie lässt nicht nur Bilder im Kopf entstehen, sie gibt mit ihren brillianten Formulierungen immer neue Anregungen. Es gibt etliche Stellen, die man mehrmals und gerne liest, weil sie treffsicher formuliert sind wie in einem journalistischen Kommentar. Manche mögen sich an der Verspieltheit der Sprache stören, aber das macht diesen Roman eben auch so betörend und verstörend zugleich: Sie beschreibt ganz banale Dinge, die schon hundertfach beschrieben wurde, aus einer ganz anderen Sicht. Beispiele gefällig? - "Die Scheinwerfer eines Autos reißen eine Handvoll Bäume an sich und schleudern sie gleich darauf zurück in die Dunkelheit." - "Um die Laterne, die noch immer nicht brennt, tanzt eine Wolke Mücken, offenbar angezogen von der bloßen Erinnerung an Licht." - "Eine vorbeiziehende Wolke fegt die Helligkeit von den Fassaden." Juli Zeh gibt den Blick auf die Möglichkeiten der Sprache, der Gewaltigkeit der Worte. Mich hat es so beeindruckt, dass ich es weiter verschenke: Wer viel und gerne liest, wird sich an dem Buch erfreuen. Parallelgesellschaft 5 von 5 PunktenSehe, dass die Meinungen zu diesem Buch stark auseinandergehen. Den einen ist es zu schwer lesbar und zu wenig Krimi, den anderen ist die dimensionslose Größe Zeit nicht hinreichend genug erklärt (als ob das ein einzelnes Buch leisten könnte). Mir gefällt "Schilf" ausgesprochen gut, es hat mich gefesselt und auch meinen Intellekt befriedet, es hat mich mitfühlen und mitleiden lassen. Ich finde, dass Juli Zeh die äußerst unterschiedlichen Charaktere ihrer Hauptpersonen wahnsinnig gut herausarbeitet. Mich fasziniert ihr Stil, den ich poesievoll, aber nicht abgedroschen nennen möchte. Mir gefällt ihre bildreiche Sprache und Passagen, wie "Die Scheinwerfer eines Autos reißen eine Handvoll Bäume an sich und schleudern sie gleich darauf zurück in die Dunkelheit. Schattenpartisanen huschen über das Gras" kann ich mir sehr gut vorstellen. Absolut beklemmend die Entwicklung ihrer Geschichte als Entführungsfall verbunden mit einem Mord, der nie begangen werden sollte. Die Personen - angefangen bei Sebastian, dem aparten Physiker mit Familie (Maike und Liam), der die Viele-Welten-Theorie vertritt, über Oskar, dem arroganten Großphysiker aus Genf, der an der Teilchenbeschleunigung arbeitet (durchaus als Mephisto zu sehen), über Rita (ob)Skura, der grobschlächtigen Polizeibeamtin, bis zu Schilf, dem totgeweihten Kommissar, sind sehr detailliert beschrieben. M.E hat Juli Zeh eine sehr genaue Beobachtungsgabe und ein erstaunliches Vermögen, sich in andere hineinzuversetzen. Es ist sehr spannend zu lesen, dass der Mörder einmal nicht nur gejagt und der Fall auf 380 Seiten gelöst wird, sondern dass es um ein Hineinfühlen dessen geht, was Gefühle, Erwartungen und Enttäuschung aulösen können. Für Sebastian verwandelt sich das Paralleluniversum in eine Parallelgesellschaft. Dummheit, Hysterie und Heuchelei regieren und verwandeln das Leben in ein Karussell. Clever, grotesk und fein gezeichnete Charaktere 5 von 5 PunktenAllein schon die Beschreibungen der hier agierenden Personen zu verfolgen, ist ein Genuss. Hinzu kommt eine Handlung, elegant geschrieben und intelligent ausgedacht, die stellenweise wirklich verblüfft. Natürlich geht es hier nicht nur um die Krimihandlung - Entführung, Mord, Ermittlung - sondern auf weiteren Ebenen um Fragen der Schuld, um Zufall, furchtbare Missverständnisse, misslungene Experimente und Theorien der Physik. Der weltanschauliche Disput der beiden Physiker ist der Dreh- und Angelpunkt der Geschichte, der alles ins Rollen bringt und ohne den die Geschichte nicht funktionieren würde. Faszinierend böse wirkt es, wie Zufall und Hochmut in dieser Erzählung fast nebenbei eine Existenz zerstören. Juli Zehs Art muss einem durchaus liegen, um dieses Hörbuch zu mögen. Wie in ihren anderen Romanen auch fordert sie Aufmerksamkeit und Mitdenken. Manche Formulierungen mögen etwas abgedreht sein und bemüht intellektuell wirken, doch insgesamt wirkt diese skurrile Erzählung wie eine schöne Melodie, die sich auch sprachlich angenehm vom Durchschnitt abhebt. Häufig wird Juli Zeh zur Last gelegt, dass ihre Figuren viel zu gebildet und elitär seien, viel zu abgedreht, viel zu wenig von dieser Welt, siehe zum Beispiel in ihrem Roman "Spieltrieb". Und tatsächlich findet man in diesem Hörbuch kaum einen "normalen" Charakter - die Physiker sind exzentrisch, der Kommissar denkt auf ungewöhnlichen Wegen und so weiter und so fort, niemand bedient sich der Umgangssprache. Aber mal ehrlich - wer will denn in einem Roman von stinknormalen, alltäglichen Figuren lesen, die sich genauso verhalten wie der Durchschnittsmensch von nebenan? Der Plot mag konstruiert sein, die Figuren ungewöhnlich handelnd und denkend, aber es ist eine sehr reizvolle Konstruktion, die Zeh hier vor dem Hörer ausbreitet und die trotz aller "Verkopfheit" oft sinnlich wirkt. Gelesen wird diese autorisierte Lesefassung von "Schilf" von Tatja Seibt. Frauen sind im Hörbuchgenre eher unterrepräsentiert - umso besser, dass hier zu einer Frauenstimme gegriffen wurde, denn Seibt liest ganz hervorragend. Ihre eher nüchterne Art und die Stimme, der man das Alter anhört - die Sprecherin ist Jahrgang 1944 -, holen auch sprachlich gewagte Sätze wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Fazit: Clever, grotesk und mit fein gezeichneten Charakteren - eine tolle Lesung eines eher ungewöhnlichen Kriminalfalls aus dem Wissenschafts-Milieu. |
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Mensch Engel von Gunther GeltingerGebundene Ausgabe von SchöfflingPreis bei Amazon: EUR 19,90, Angebote ab EUR 14,85 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3895613665, Erscheinungsdatum: August 2008, Auflage: 1 |
4 Kundenrezensionen:Schwer verdauliche Geschichte, phänomenales Sprachreichtum 4 von 5 PunktenIch sage es vorneweg: Manches im Buch "Mensch Engel" trifft nicht meinen Geschmack. Die Erzählung hat mir zu wenige lichte Momente; wann immer ein Hoffnungsschimmer aufleuchtet, folgt die Katastrophe. Folglich ist die Lektüre schwer verdaulich und zwischenzeitlich hätte ich mir gewünscht, der Autor wäre ein wenig mehr auf seinen Leser zugegangen. Faszinierend finde ich hingegen Gunther Geltingers Sprache. Sein Debütroman öffnet die Tür in eine Welt der Sprachvielfalt, wie sie in der Literatur schon ausgestorben schien. Kraftvoll, poetisch, ehrlich, unverblümt, leidenschaftlich und schön. Die Erzählweise ist in meinen Augen der eigentliche Kaufanreiz für das Buch. Und sie macht große Lust aufs weitere, die sich sicher genauso schwer aus der Hand legen lassen werden wie dieses. Vier Sterne darum für diesen ambitionierten Jungautor, der hoffentlich seinem Erstling sehr bald einen zweiten, möglicherweise dann etwas weniger bedrückenden Roman folgen lässt. Ich drücke ihm die Daumen für eine vielversprechende Karriere! Mensch Engel 3 von 5 PunktenDie Geschichte beeindruckt insbesondere durch den sprachlichen Reichtum. Bei aller Tragik muss man siuzidal-automutilatorische Szenen bis hin zu ödipalen Psychosen hinnehmen. Wer's mag. erstaunliches nachdenkliches Debüt 4 von 5 PunktenNachdem ich einiges über dieses Buch gelesen hatte, bin ich neugierig darauf geworden. Mensch Engel ist die Geschichte von Leonard Engel, der plötzlich in Teenagerjahren von einer inneren Leere getroffen wird. Er findet sich im Leben nicht mehr zu Recht, schlittert durchs Leben, hat Sex mit den verschiedensten Männern, wird von Depressionen geplagt und schreibt seine Geschichte auf. Erst in Boris findet er einen Partner, der ihm hilft und wo Engel sich zumindest etwas angekommen fühlt. Ob das was Engel erzählt wahr ist oder nicht, ist eigentlich nebensächlich, denn die Geschichte ist packend erzählt und sehr eindrucksvoll und bildhaft erzählt. Die Sätze sind oft sehr lang, aber Gunter Geltinger hat eine tolle Sprache, so dass man bei manchen Sätzen innehalten muss, um sie noch mal zu lesen, weil sie so toll geschrieben sind. Ein leidenschaftliches Selbstproträt 5 von 5 PunktenDie Schilderungen, Erinnerungen und Impressionen in Mensch Engel sind in einer unvergleichlichen, phantastischen und für meine Begriffe einmalig genialen Sprache geschrieben die mich tief beeindruckt hat. Obwohl bei vielen Sätzen kein Ende abzusehen ist und es in ihnen keine Einheit der Handlung, des Ortes oder Zeit gibt, lassen sie sich ohne Verständnisschwierigkeiten - aber auch ohne Ungeduld - lesen. Alle diese Geschichten stimmen, doch keine ist wahr: das leidenschaftliche Selbstporträt des jungen Mannes Engel wird sehr beeindruckend, sehr leidvoll aber eben mit großer Sprachgewalt geschildert. Dabei ist aber wohl das Problem des Außenseiters oder des Anders - Seins mehr als das des anderen Ufers die eigentliche Ursache der Zerrissenheit. Die Sexualität ob so oder anders- ist ein integrierter und angenommener Bestandteil in diesen Leben, das aber in kein Schema passt und nach Halt sucht. Sehr schön und einfühlsam das fast letzte Kapitel über Elsa, die Mutter, und der Rückblick auf die Familie. Gunther Geltinger ist mit seiner ersten Buchveröffentlichung Mensch Engel ein ganz großer Wurf gelungen. Für mich ein Leseerlebnis das nachwirkt und nach Wiederholung strebt. |
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Das Walnusshaus von Miljenko JergovicGebundene Ausgabe von SchöfflingPreis bei Amazon: EUR 24,90, Angebote ab EUR 15,90 ![]() 3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3895613916, Erscheinungsdatum: Februar 2008, Auflage: 3. |
2 Kundenrezensionen:Familiensaga aus Dubrovnik 4 von 5 PunktenMit der verrückten Manda, die den Briefträger beißt, beginnt alles und damit, dass sie im Krankenhaus von einem Arzt mit einer Überdosis eingeschläfert wird. 97 ist die Alte und hat ein ganzes Jahrhundert in Dubrovnik erlebt. Stück für Stück rollt der Autor ihr Leben auf, geht zurück und nach und nach erleben wir die Geschichte der Frau wie ihrer Heimatstadt Dubrovnik. Kroatisch ist sie, als Manda stirbt; davor belagerten serbische Tschetniks sie; jahrzehntelang gehörte sie zu Titos Jugoslawien und alle weinten, als der große Vater starb; im zweiten Weltkrieg kämpften faschistische Ustascha Truppen, serbischen Tschetniks und kommunistischen Partisanen um sie; zwischen den Kriegen herrschte das jugoslawische Königreich und als die Heldin geboren wurde, regierte der österreichische Kaiser Franz Joseph. Rückwärts erzählt der Roman die Geschichte, beginnt beim Tod und endet in der Kindheit. Friedlich ist sie auch nicht. Die Brüder der verrückten Manda scheitern bis auf den, der sich aller Politik entzieht und als reicher Käsehändler in Italien endet. Sie selbst verliebt sich in einen Doppelgänger Rudolph Valentinos, der sie bald verlässt, heiratet einen Seemann, der, wie sich herausstellt, eine Geliebte in den USA hat und monatelang durch das umkämpfte Jugoslawien des zweiten Weltkriegs irrt. Überhaupt hat jede Figur des Romans ihre eigene Geschichte, begegnet anderen Personen, die wiederum eigene Geschichten haben, ist konfrontiert mit dem blutigen und wechselhaften Hin und Her des zwanzigsten Jahrhunderts zwischen Adria und Balkan, zwischen dem alten Dubrovnik, das über Jahrhunderte unabhängig war und Bosnien, das bis 1878 zum osmanischen Reich gehörte. Nur wenige Kilometer trennen beide, aber sie könnten verschiedener nicht sein. Die Vielzahl der Figuren und Geschichten faszinieren und manchmal ermüden sie auch. Wie Gabriel Garcia Marquez fabuliert Jergovic und wie dieser verliert er sich manchmal in seinen Geschichten. So liest sich vieles atemberaubend, bei anderem fragt man sich dann aber doch, warum es eigentlich erzählt wird. Straffen hätte dem opulenten Werk durchaus gut getan. Das Niveau des Vorgängers "Buick Rivera" erreicht dieses Buch nicht. Eher ist es eine Familiensaga, die vom Leser einiges an Durchhaltevermögen abverlangt, ihn allerdings auch immer wieder mit grandiosen Stellen belohnt. Nicht vergessen sollte man den Stil, Jergovic ist ein Meister der Sprache, ohne sich in Manierismen zu verlieren. Eines allerdings hätte dem Buch gut getan: Ein Anhang mit Fakten der Geschichte. Für Kroaten mag es bekannt sein, warum Ende der Vierziger Stalin erst geliebt, dann gehasst werden musste, für deutsche Leser ist die Kenntnis des Bruchs zwischen Stalin und Tito 1948 und manches andere nicht selbstverständlich. Vor allem jüngere Leser dürften an manchen Stellen ratlos davor stehen. So ist das Buch eine opulente Familiensaga, stilistisch blendend formuliert, manchmal mitreißend erzählt, manchmal aber auch etwas langatmig. (C) Hans Peter Roentgen Leider enttäuschend! 2 von 5 PunktenVon diesem Buch bin ich leider enttäuscht. Ich fand sowohl das Cover, als auch den "Waschzettel" und die Besprechungen des Verlages so interessant, dass ich kaum erwarten konnte, es zu lesen. Doch schon nach den ersten dreißig Seiten war es ... nur noch eine Überwindung. Ich habe mich jetzt bis zu einem Dreiviertel durchgebissen und vorerst aufgegeben. Der Autor hat meiner Meinung nach zu wenig Liebe und Tiefe in die Charaktere investiert. Der Faden der Geschichte spult sich rückwärts ab, wir beginnen also in der Gegenwart, beim Tod einer psychisch kranken, aggressiven und sich im wahrsten Sinne widerlich benehmenden alten Frau. Geschildert werden ihre kotschmierenden (sowohl verbal als auch tätlich) Ausbrüche von ihrer Tochter, die alles darum gibt, ihre Mutter endlich in die Psychatrie einweisen lassen zu können um mit ihren beiden Kindern endlich wieder ein normales Leben zu führen. Doch das, was dann interessiert, nämlich das Leben jener mittlerweile verstorbenen Regina, bleibt im Ungewissen. Stattdessen legt uns der Autor immer wieder neue, die Historie Kroatiens sicherlich näherbringende, aber doch eben weitschweifend erzählte, Biographien, die ... einfach ermüdend sind. Ich fragte mich die ganze Zeit, wo jetzt der Zusammenhang sein soll und hatte oft eher das Gefühl, Kurzgeschichten zu lesen, denn der eigentlich umfangreiche Roman wirkte wie "zerrupft". Vielleicht habe ich den Kern dieses Buches einfach verfehlt, aber es gehört zu den wenigen Büchern dieses Jahres, die ich enttäuschend fand. Wofür Herr Jergovic zwei Sterne bekommt, ist die Sprache, die ich trotz allem bewundern muss. |
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Das Land der Menschen von Juli ZehGebundene Ausgabe von SchöfflingPreis bei Amazon: EUR 16,90 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3895614327, Erscheinungsdatum: August 2008, Auflage: 1 |
2 Kundenrezensionen:Eine schöne Wintergeschichte 4 von 5 Punkten"Das Land der Menschen" ist das erste Kinderbuch der Autorin Juli Zeh. Sie erzählt hier eine Wintergeschichte, in der es um die Menschen geht, die die kalte Jahreszeit mögen und auch um die, die es lieber wärmer mögen. So ist es auch bei Robs und seiner Mutter! Sie leben doch eher im Süden und es gibt nur sehr wenige wirkliche Wintertage. Robs sehnt sich schon so sehr danach, während seine Mutter es lieber noch wärmer hätte. Immer wieder träumt Robs vom Winter und dem Schnee und als er in einem Buch über Gröndland liest, geschieht etwas Überraschendes. Plötzlich scheinen Realität und Traum zu verschwimmen und er unterhält sich mit dem Eskimomädchen Nitta. Von ihr erfährt er auf welch fantastische Weise der Winter und der Schnee tatsächlich entstehen. Nur in diesem Jahr gibt es ein Problem... Eine wirklich bezaubernde, kleine Geschichte, die toll auf die nun kommende Jahreszeit einstimmt! Sie ist sicher für alle geeignet, egal ob man nun den Winter mag oder nicht. Besonders beeindruckt haben mich die tollen Zeichnungen im Buch. Diese sind wunderschön und ich habe (um ehrlich zu sein) die Bilder noch mehr genossen, als schon die Geschichte. Das Buch ist wirklich eine herrliche Komposition aus Erzählung und Bildern. Ich hätte mir nur gewünscht, dass noch etwas mehr auf die Figuren eingegangen wird. Trotzdem: Ein absolut empfehlenswertes Buch und es ist ganz bestimmt nicht nur für Kinder geeignet - auch das Vor- und Selberlesen machen viel Freude. Das Land der Menschen 5 von 5 PunktenRobs hat sich etwas in den Kopf gesetzt: er will Schnee. Um seinem Ziel näher zu kommen träumt er sich in eine andere Welt, vermischt dies und das mit der Realität. Nitta erscheint, ein Eskimo-Mädchen. Mit Fellmütze und eiskalten Fingern berichtet sie wie das geht mit dem Schnee und warum es bei Robs recht selten welchen gibt. Sie erzählt wie es kam, dass die Kälte ging und dabei ist der eisige Norden nah, als liefen wir ihr hinterher, in ihren winzigen Spuren durch eine weiße Pulverschicht. Robs Exkursion wird zu einem spannenden Abenteuer, bis hoch nach Grönland folgen wir seiner Vorstellungskraft. Die Sprache von Juli Zeh ist dabei bildhaft schön, psychedelisch fast und phantasiereich sind Text und Illustrationen, die Kombination lässt ein lesenswertes und gern anzusehendes Buch entstehen - für Vater, Mutter, Kind, Oma, Onkel, Cousine und zum Freude dran haben: bestens geeignet. |
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KatzenAdvent 2008: Adventskalender mit 24 TürchenKalender von SchöfflingPreis bei Amazon: EUR 7,20, Angebote ab EUR 2,95 ![]() 2 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3895618020, Erscheinungsdatum: Oktober 2008 |
Eine Kundenrezension:Keine Schoki!! 2 von 5 PunktenSchade, ich dachte, da wäre noch was süßes oder ähnliches hinter den Türchen. Ist aber "nur" ein ganz platter Adventskalender.... Die Bilder habe ich mir noch nicht angesehen - der Kalender ist als Geschenk gedacht. Nur muss ich jetzt die Schoki dazukaufen.... *schnief* Für einen reinen Bilderkalender empfinde ich ca. 8,00 EUR als teuer. |
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Das Zimmermädchen von Markus OrthsGebundene Ausgabe von SchöfflingPreis bei Amazon: EUR 16,90, Angebote ab EUR 9,40 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3895610992, Erscheinungsdatum: Juli 2008, Auflage: 2 |
Eine Kundenrezension:Bettlektüre 5 von 5 PunktenNehme Sie dieses kleine und feine Buch mit auf ihre nächste Reise. Lesen Sie es abends in ihrem Hotelzimmer. Man ist schnell damit durch, aber VORSICHT: Sie kommen auch drin vor. Ihre Schlafgeräusche sind ab heute kein Geheimnis mehr. Die Farbe Ihrer Socken harmoniert, das ist nun auch bekannt, mit Ihrer Einsamkeit. Genehmigen Sie sich noch ein Bier aus der Minibar und finden Sie sich damit ab, daß das Buch auch ein bißchen in Ihnen geblättert und gelesen hat. So ist das immer mit guter Literatur. Und gute Literatur ist das "Zimmermädchen" sowieso. Es ist ein poetisches Buch, ein Buch der leisen Geräusche. Halten Sie also nicht nur die Augen offen. Und versuchen Sie es einmal: Schlafen Sie, wie das Zimmermädchen Lynn, einfach unterm Bett. Gut möglich, daß dadurch einiges anders wird! |
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