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Produkt-Bild: Die Leber wächst mit ihren Aufgaben. Kurioses aus der Medizin

Die Leber wächst mit ihren Aufgaben. Kurioses aus der Medizin von Eckart von Hirschhausen

Taschenbuch von Rowohlt TB-V. Rnb.
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 5,80

3,5 von 5 Punkten
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3499623552, Erscheinungsdatum: April 2008, Auflage: 16., Aufl.
Zoom ± Produkt-Bild: Die Leber wächst mit ihren Aufgaben. Kurioses aus der Medizin

5 Kundenrezensionen:

Zum schmunzeln!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Dr. med. Eckart von Hirschhausen ist endlich mal wieder ein Kabarettist, der nicht diesen platten, abgedroschenen Comedians hinterhereifert. Genau so erfrischend ist auch sein etwas anderes Buch der Medizin, mit dem er den Leser zum schmunzeln bringt.
Der Karikaturist Erich Rauschenbach trägt mit seinen Illustrationen ebenso treffend zu diesem Werk bei. Ein rundum gelungenes Büchlein - bitte mehr davon!
Ist das the Secret - das Geheimnis
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Endlich schafft es jemand mit seinem Buch die Menschen zu öffnen und Ihnen unterschwellig mitzuteilen, wie es denn so ist mit "Krankheit" ja es ist der Glaube an das was man eben Glauben will.

Ich lachte mich vielfach schebbs aber erkannte auch den Hintergrund den er meinte. Als er dann bei Maischberger auftrat mit anderen "Heilern" und das Thema Gesundheit besprach, wurde mir es noch klarer.

Seit Filmen wie What the Bleep Do We (K)now?! (Einzel-DVD) oder The Secret - Das Geheimniswird man sich und der Welt immer bewusster, und viele Menschen sehen sehr klar, dass z.Bsp.: Krankheit immer auch einen Wandel in einem selber verlangt.

Naja Rüdiger Dahlke der Erfolgsautor hat es ja auch schon vor 20 Jahren geschrieben: Krankheit als Spiegel der Seele.... und es gilt noch heute.
Gute Unterhaltung für Zwischendurch
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich bin vor Kurzem beim Stöbern auf diesen Titel gestoßen. Mein Interesse war geweckt. Ein paar gelesene Seiten später habe ich das Buch gekauft.

Das Buch ist in viele kleine, meist 2-4 Seiten lange Episoden aufgeteilt, die inhaltlich eigentlich nichts miteinander zu tun haben. Mal schreibt der Autor über Probleme mit dem Schnarchen, mal analysiert er Matratzen, er überlegt, welchen Sinn eigentlich Parfüm hat und vieles mehr.

Die Geschichten haben meist einen ernsten Hintergrund und bringen sogar so manches Hintergrundwissen zutage, sind dabei aber so witzig und überspitzt, dass mir schon der eine oder andere laute Lacher beim Lesen entwichen ist ein schmunzeln ist schon Standard.

Eckart von Hirschhausen liebt wortspielerein und vermag diese sehr pointiert einzusetzen. Die Lecktüre ist sehr kurzweilig und eignet sich besonders zum Lesen für Zwischendurch. Ein Buch, welches ich garantiert behalten und immer mal wieder lesen werde.
Kabarettgeplänkel
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Hirchhausen sucht es ALLEN recht zu machen: ALLE sollen über seine Witzchen lachen können, ALLE sollen sein Büchlein kaufen, ALLE sollen zu seinen Live-Auftitten kommen und ALLE sollen sich dabei amüsieren. Und das GEHT NICHT, es sei denn, man macht seichtes Kabarettgeplänkel, das keinem wirklich ein Licht aufsteckt und vor allem: keinem wirklich wehtut.

Schade. Hirschhausen hätte mehr Potential.
Leichte Kost
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Hirschhausen mag live witzig sein, sein Buch hat mich allerdings nur ein oder zweimal zum Lachen gebracht. Zwar legt er ein paar interessante Sichtweisen an den Tag, aber insgesamt ist das Buch sehr leicht, wenn nicht sogar seicht. Behalten habe ich nichts. Es gibt tonnenweise Bücher, die leicht zu lesen sind und bei denen Inhalt transportiert wird. Im Zweifelsfall auf so etwas ausweichen.
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Produkt-Bild: Mieses Karma

Mieses Karma von David Safier

Broschiert von Rowohlt Tb.
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 3,80

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3499244551, Erscheinungsdatum: Mai 2008, Auflage: 11., Aufl.
Zoom ± Produkt-Bild: Mieses Karma

Aus der Amazon.de-Redaktion


Die Nacht der Sterne naht, etwas anders als gedacht vielleicht. Kim Lange, Deutschlands wichtigster Polittalkshow-Moderatorin, soll der Deutsche Fernsehpreis verliehen werden. Nach peinlicher Pobacken-Pannenveranstaltung zwischen Wickert und Verona, folgt der endgültige Absturz auf dem Fuße. Dass ausgerechnet das Waschbecken einer herabstürzenden russischen Raumstation einen unserer brilliantesten Showköpfe kürzt, gehört zum Humorprogramm dieses Romans. Dann aber: „Der Tag an dem ich starb, hat nicht wirklich Spaß gemacht“. Gottseidank! Wir atmen auf. Die witzig-scharfzüngige Kim lebt weiter unter uns. Und dies darf durchaus wörtlich genommen werden!
Gleißendes Licht, Leben im Schnellrücklauf, Tunnelblick. Alles wie gehabt. Dann allerdings wird's schwer kafkaesk. Sechs Beinchen? Rundes Köpfchen? Extrem lange Fühler? Kim Lange erkennt sich kaum wieder. Von der attraktiven Talklady zur gemeinen Ameise geschrumpft! Schuld war nur das böse Karma. Der große Ameisenbuddha tritt erklärend auf und tröstet: Echte Bösewichte, vom Schlage eines Hitler und Co., müssten gar als wiedergeborene Darmbakterien Buße tun. Kein rechter Trost für eine frisch Reinkarnierte. Und ab geht's zur Fronarbeit in einen Ameisenhügel, der fatal ans Innere des Mutterschiffs aus „Independance Day“ erinnert.
Dies ist der Ausgangspunkt für David Safiers Rückfahrtticket. Fans kennen seinen speziellen Humorsound, irgendwo angesiedelt zwischen forsch zeitgeistig, krachledern und naiv charmant, der schon TV-Serien wie „Nikola“, „Berlin, Berlin“, sowie „Mein Leben und Ich“ zum Blühen brachte. Natürlich wird Kim Lange vom Ameisenbuddha auf den mühevollen Rückweg ins frühere Leben geschickt, ihr mieses Karma abzubauen und Buße zu tun bei allen von ihr Beleidigten und Betrogenen. Und ebenso natürlich bietet sich Safier hier Gelegenheit zum giftigsten und schnoddrig-fiesesten „Sex and the City“-Sprüchefestival. Am Ende dieser frühlingshaft leichten Jenseitsgeschichte muss die tote Moderatorin gar erkennen, dass es fürs richtige Nirwana gar kein Nirwana braucht. Nun wird die Ameise noch richtig adornig. Stimmen wir also ein in den Jubel unserer Kärntner Amazon-Rezensentin: "Wow"... Ich lese sehr viele Bücher und dieses ist das Beste, was ich je unter meine Augen bekam. Man sieht, manchmal brauchts nicht mehr! -- Ravi Unger
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5 Kundenrezensionen:

Reinkarnativ gut...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das vorliegende Buch von David Safier ist eine Perle. Unter den Humoristen, die mit einem weinenden und lachenden Auge schreiben ist er einer der Besten. Schwungvoll, ideenreich und sooooo lustig. An alle: Kaufen; Lesen und ab ins Nirwana.
Aus Casanovas Erinnerungen....
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
... ein schönes Buch - das den Leser großartig und kurzweilig unterhält, wirklich witzig und spassig ist... einfach richtigen Spaß beim Lesen bereitet. Irgendwie eine echte "Feel-Good-Geschichte"...zwei Tage echtes Vergnügen für 8,95 ¬....literarischer Supertiefgang, sprachliches Meisterwerk, Diskussionsgrundlage für ca. 6 Wochen ? Nö, wollte ich auch gar nicht, sondern genau das wie bereits beschrieben...die "Miesepeter" des Buches sollten sich evtl. Dostojewskij's "Die Brüder Karamasow" besorgen,lesen,schwelgen und sich letzendlich positiv in literarischer Diskussion ereifern ! Gibt von mir auch 5 Punkte - weil ich eben genau das lesen wollte...damals bei dem Buch
brilliant
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
wer sich auf heitere art mit "schweren" gedanken beschäftigt wie den tod, wie man das leben gestaltet und wie man mit anderen menschen umgeht etc. findet in diesem kreativen roman einen gedankenanstoss, der spass macht. mein absolutes lieblingsbuch 2008! und genauso ging es denen, denen ich das buch geschenkt habe. danke dafür an herrn safier
Und täglich grüsst das Murmeltier ...
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Bei der Lektüre von "Mieses Karma" musste ich immer wieder an diesen Film mit Bill Murray denken. Bei David Safier läutet zwar nicht der Wecker am Morgen und alles beginnt wieder von vorn, dafür folgt dem Tod sofort ein neues Leben. Und Wiedergeburt ist kein singuläres Ereignis und die Wiederkehr endet erst im Nirwana. So plastisch konnte ich mir die Auswirkungen der Reinkarnationslehre noch nie vorstellen. "Mieses Karma" ist einfach total witzig, liebenswert, intelligent und sehr unterhaltsam geschrieben. Sicher das lustigste Buch aus Deutschland seit Jahren.
Wunderbares Buch mit Humor
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich kann dieses Buch echt nur jedem ans Herz legen, der eine Geschichte zum ein bisschen über sich selbst Nachdenken, zum Lachen und zum Weinen möchte.
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Produkt-Bild: Schwertgesang

Schwertgesang von Bernard Cornwell

Broschiert von Rowohlt Tb.
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 6,90

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3499248026, Erscheinungsdatum: Dezember 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Schwertgesang

5 Kundenrezensionen:

...in Wessex nichts neues
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
...zum vierten mal kämpft sich Uhtred von Schildwall zu Schildwall. Das liest sich wieder sehr gut und ist beste Unterhaltung. Allerdings ähneln sich die Handlungen doch sehr. Daher werde ich auch den 5. Teil lesen, hoffe aber das er langsam zum Ende kommt...
Toll - Geschichte pur
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das Buch "Schwertgesang" von Bernard Cornwell war von mir sehnsüchtig erwartet worde. Es ist das vierte einer Reihe, die bisher klasse war.Der Krieger Uhtred zieht durch das frühmittelalterliche England und erlebt Geschichte im Umfeld Alfred des Großen. Cornwell bleibt sich treu und liefert beste Unterhaltung. Er hat nicht die übliche Sex&Crime Sauce nötig die die üblichen Verfasser historischer Romane brauchen um ihre Bücher in die Regale der Buchhandlungen zu drücken. Er stellt das tägliche Leben naturgetreu nach. Hier wird nichts aufgeplustert oder verherrlicht. Das Buch setzt die Reihe gut fort und macht Freude. Gut so!
Spannend..... Hoffentlich geht es bald weiter!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Sicherlich eine ganze Menge fiktiver Geschehnisse, aber äußerst spannend und unterhaltsam. Ich finde es einfach toll, dass der Autor nichts beschönigt und als "schrecklich romatisch" verkauft. Teilweise ziemlich brutal, aber so wird es wohl auch gewesen sein. Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht, es werden ja immer wieder, wenn Uther als alter Mann erzählt, kleine Hinweise auf zukünftige Geschehnisse eingestreut, was das Ganze nochmal etwas spannender macht. Ich freue mich sehr auf den nächsten Teil!
"Denn die Zeit zum Kämpfen war gekommen ..."
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten

Uhtred bekommt mal wieder einen herzallerliebsten Auftrag von seinem verhassten König Ælfred. Diesmal soll er die Dänenbrüder Sigefrid und Erik Thurgilson aus Lundene werfen. Doch natürlich wäre Ælfred nicht der, dem Uhtred liebend gern den Hals umdrehen würde, wenn es da nicht eine klitzekleine Bedingung gäbe: Uhtred darf wieder mal die ganze Drecksarbeit machen, während sein scheinheiliger Vetter Æthelred die Lorbeeren einheimsen soll. Der aufmerksame Cornwell-Leser ist nichts anderes gewohnt, doch diesmal zieht Uhtred sein Ding durch, pfeift auf die Befehle und heckt seinen eigenen Plan aus.
Tatsächlich muss er in diesem Band gleich zweimal eine Verteidigungsanlage knacken: das erste Mal das alte London, etwas später ein vorgelagertes Nest an der Themse - diesmal im Auftrag der Liebe. Denn neben der Rückeroberung Merciens gilt es eine Herzensangelegenheit höchster Priorität zu regeln: Die unglücklich verheiratete Æthelflaed gerät in die Hände der frisch vertriebenen Dänenbrüder Sigefrid und Erik, die prompt ein sattes Lösegeld fordern. Während ihrer Gefangenschaft verliebt sich die geraubte Prinzessin allerdings in ihren Entführer, und bittet Uhtred händeringend um Hilfe. (Das Stockholm-Syndrom war damals wahrscheinlich noch nicht bekannt, aber irgendwie ist es wohl nicht ganz unpassend es in diesem Zusammenhang einmal zu erwähnen). Und natürlich lässt sich Uhtred abermals weichklopfen, doch dann kommt alles ganz anders.

Der 4. Teil der Uhtred-Saga hat mir ausgesprochen gut gefallen, sodass ich ihn mit einem Happs verschlungen habe. Nachdem der 3. Teil (Die Herren des Nordens) meinen Lesehunger eher gebremst hat, fand ich diesen Band wieder so fesselnd wie Teil 1 (Das letzte Königreich) und 2 (Der weiße Reiter).

Es ist schon erstaunlich, wie Cornwell eine friedliebende Leserin in eine blutrünstige Kriegerin verwandeln kann, denn normalerweise bleiben bei mir die Messer in der Schublade und die Streitaxt im Keller. Doch sobald ich seine Geschichten lese, streife ich mir das Kettenhemd über, wetze das Schwert und überprüfe noch einmal den korrekten Sitz meiner Saxe. Bernhard Cornwell schafft es auf bestürzende Weise, den Leser mit in seinen Schildwall zu nehmen, durch Regen und Matsch waten zu lassen und den Dänen das Fürchten zu lehren. Das Sympathische an der ganzen Sache ist, dass es keine schwarzweiß-Malerei gibt. Die Dänen sind mindestens so liebenswert wie die sächsischen Halunken. Dabei ist es immer wieder erstaunlich, dass sie, kurz bevor sie sich gegenseitig abmurksen, nochmal schnell nach dem Namen fragen, schließlich will man sich später in Odins Halle wieder treffen, zusammen besaufen und den Ausgang der Schlacht ausdiskutieren.
Volle Punktzahl für den 4. Teil, ich habe ihn geliebt.
Konnte mich wieder voll und ganz begeistern!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Lang ersehntes Warten hat sich gelohnt, denn der vierte Teil der Serie "The Saxon Stories" ist dem Autor Berard Cornwell wieder hervorragend gelungen. Für alle, die sich schon von den ersten drei Teilen "Das letzte Königreich", "Der weiße Reiter" und "Die Herren des Nordens" überzeugen konnten, wird es ohne Frage ein absolutes Muss sein, nun auch "Schwertgesang" zu lesen. Fand ich das Cornwell sich immer weiter steigerte und mit jedem Buch besser wurde, empfand ich das diesmal nicht. Aber er bleibt gleichbleibend gut, ohne irgentwas einzubüßen.

Die Geschichte um Uhtred basiert in diesem Teil zwar mehr auf Fiktion, als seine Vorgänger, enthält aber immer noch einen großen Teil historischer Ereignisse, die weiterhin interessant und spannend bleiben. Cornwell hat ein Gespür beides zu verbinden, damit es unterhaltsam und informativ beim Leser ankommt. Auch sonst bleibt er seinem Stil treu, indem er die Geschichte in der Ich-Form aus Uhtreds Sicht erzählt, sprachlich unverblümt und die Handlung fesselnd. Außerdem bekommt man ein gutes Bild von den Engländern und den Dänen, denn weiterhin werden beide Seiten gleichermaßen mit eingebunden.

Uhtred konnte mich hier wieder am meisten begeistern, denn durch seinen vielfältigen, eigenwilligen und keinesfalls perkekten Charakter, ist er mir nun richtig ans Herz gewachsen. Aber auch Pater Pylig bringt neben Uthred besonders viel Witz mit in die Geschichte und ich habe mich über ein Wiedersehen mit ihm gefreut. Genauso wie über Uhtreds Schwurmänner Finan, Cerdic, Sihtric, Rypere und Clapa. Auch Steapa, Beocca und diesmal auch zwei weibliche Charaktere, nämlich Gisela und Æthelflead waren sympathisch und liebenswürdig. Alfred, der zwar nach dem ersten Teil immer sympathischer dargestellt wurde, hat sich seid dem letzten Teil diesmal nicht verändert. Der Norweger Erik zeigt, dass Cornwell auf schwarz-weiß Malerei verzichtet, da er als Gegner Uhtreds trotzdem ein toller Charakter ist.

Die Handlung in diesem Roman ist die Eroberung Lundene (London), die Uhtred für Alfred einnehmen soll. Dies geschieht natürlich nicht, ohne viel Blut zu vergießen. Genauso kennen wir diese Geschichte und es wird auch in diesem Teil nicht langweilig.

Abwechslungsreiche, spannende und unvorhersehbare Wendungen haben mich wieder ins England, diesmal im Jahre 885 (Die Jahrezahl auf dem Buchrücken, die mit 855 angegeben wird, stimmt nicht, käme auch mit den Vorgängern nicht hin, weswegen ich im Internet mach der richtigen Jahreszahl gesucht und auch gefunden habe) eintauchen und mitfiebern lassen. Wieder einmal kann ich dieses Buch nur weiter empfehlen und freue mich auf eine weitere Fortsetzung, die es noch geben wird.
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Produkt-Bild: Kalte Asche

Kalte Asche von Simon Beckett

Taschenbuch von Rowohlt Tb.
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 4,50

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3499241951, Erscheinungsdatum: August 2008, Auflage: 5., Aufl.
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Aus der Amazon.de-Redaktion


Merkwürdig sieht die verbrannte Leiche aus, die der forensische Anthropologe David Hunter auf der abgelegenen Hebriden-Insel Runa zu Gesicht bekommt. Durch die unglaubliche Hitze des Feuers ist sie fast gänzlich zu Asche zerfallen -- bis auf Beine und Füße, die fast unversehrt in den Raum ragen. Auch in der Umgebung des unmittelbaren Tatorts hat das Feuer kaum Schaden angerichtet: anders als wenig später, als das Gemeindehaus der Insel, ein Wohnwagen mitsamt des darin wachenden Polizisten und ein Boot inklusive einer allzu neugierigen Reporterin in Flammen aufgehen. Denn auf Runa treibt ein unheimlicher Mörder sein Unwesen, der im Schatten des Rauchs seine dunkle Vergangenheit verbergen will. Bei der Suche nach der Wahrheit sind David Hunter, der Dorfpolizist und sein pensionierter Kollege ganz auf sich allein gestellt. Nach einem Sturm ist Runa von der Außenwelt abgeschnitten...
„Konzentriere dich auf das Rätsel!“ lautet ein Motto Hunters. Simon Beckett, der mit dem Bestseller Die Chemie des Todes einen sensationellen Durchbruch erlebte, hält sich in Kalte Asche nicht an diese Devise. Viel Zeit braucht er, bis seine Geschichte in die Gänge kommt. Und viel Zeit braucht er auch, um seine Figuren zu entwickeln: So lange, bis sie dem Leser -- ebenso wie Hunter -- sympathisch oder eben unsympathisch geworden sind.
Diese Taktik erweist sich im Verlauf der Handlung als geschickter Schachzug. Denn auf diese Weise kann man quasi hautnah miterleben, wie schwer dem Forensiker, der schon in Die Chemie des Todes der Hauptheld war, diesmal die Ermittlungen fallen. Denn die Leichen sind eben keine bloßen Leichen mehr, die er auf den Seziertisch bekommt, sondern sie waren einmal, wenn auch entfernte, Bekannte. So raubt die Geschichte, die Elemente des Kammerspiels und des Schauerromans mit einbezieht, bis zum dramatischen Ende ihren Lesern doch das ein oder andere Mal den Atem. Kalt jedenfalls lässt der spannende Roman einen nicht. -- Thomas Köster, Literaturanzeiger.de
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5 Kundenrezensionen:

erstklassig bis zum epilog
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Nach Chemie des Todes wollte ich Kalte Asche eigendlich nicht lesen da ich es mir nicht vorlstellen konnte David Hunter erneut leiden zu sehen ^^ aber als an weihnachten das buch unter dem baum lag konnte ich nicht anders und las es... innerhalb von 3 tagen hatte ich das durch und so schnell hatte ich bislang noch kein buch verschlungen

ich fande das buch durchweg gut, spannend und besser als den vorgänger... das Ende bzw. der Täter ist absolut überaschend und wer die chemie des todes mag sollte sich das buch durchaus in erwegung zuiehen

jedoch der Epilog... was soll ich sagen ? sowas ist absolut arm... eine lächerliche Anspielung auf eine Fortsetzung ? aber warum ? grml... ich habe jedenfalls die letzten seiten herausgerissen und das buch weiter gegeben zum lesen, denn ohne diese seiten ist es ein wirklich gutes buch, warscheinlich sogar eines der besten die ich je gelsenen habe... aber wegen dem Epilog gibts einen Stern abzug !
Lauer Anfang, aber dann Spannung pur
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das Buch fängt auf den ersten 100 Seiten etwas schleppend an. Aber dann geht es rasend weiter, Spannung pur bis zum Schluss. Viele unerwartete Wendungen machen das Buch lesenswert, vor allem Dingen ein Schluss, den man so nicht erwartet hätte und anders ist als man es von den meisten Büchern aus dem Thriller / Krimi - Genre kennt.

Absolut empfehlenswert!
Sehr spannend, tolle Sprache
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich habe gerade "Kalte Asche" zu Ende gelesen und bin noch total im Bann des Buches gefangen. Nach "Chemie des Todes" war ich bezüglich der Folgestory zurückhaltend neugierig und skeptisch. Aber sofort nach den ersten Zeilen bin ich vollständig in der spannenden und atmosphärisch sehr dichten Geschichte versunken. In der Story regnet es ständig, ich spürte förmlich die feuchte Kälte, so wunderbar anschaulich und bildhaft sind die Beschreibungen. Auch die Charaktäre sind sehr "spürbar" dargestellt. Fazit: Fantastische und spannende Story in einer sehr düsteren, grauen Atmosphäre mit vielen Überraschungen. Ich freue mich auf die Nummer drei!!
Spannend bis zum letzten Buchstaben!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
"Kalte Asche" ist nun schon das zweite Buch von Simon Beckett, das ich mit voller Begeisterung innerhalb kürzester Zeit gelesen habe. "Kalte Asche" war nicht so makaber wie "Chemie des Todes", aber Simon Beckett schafft es auch hier, die Spannung bis zum letzten Buchstaben aufrecht zu erhalten und einen doch noch zu überraschen, wo man sich endlich am Ende der Geschichte glaubte. Uneingeschränkt empfehlenswert! Man kann einfach nicht wieder aufhören zu lesen, bis man nicht endlich weiss, wer der Bösewicht denn nun war. Ein wirklich fantastisches Buch! Ich freue mich schon auf den dritten Teil "Leichenblässe"...
Kalte Asche von Simon Beckett
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Dem eigentlichen Inhalt will ich Nichts vorwegnehmen. Die Krimifreude sei ungebremst.
Überraschend durchlebt man in dem Buch die weitere tragische Entwicklung des Helden "David Hunter". Beckett skizziert hier weiter das Persönlichkeitsprofil seines Romanhelden. Einem ständigen Feilen gleich gewinnt unser bekannter Held an Profil. Zunehmendend versteht man die menschlichen Seiten des aus dem Buch "Chemie des Todes" bekannten anthropologischen Forensikers.
Stimmungsmäßig ist der auf der Insel anhaltende Sturm praktisch spürbar und kriecht einem ständig, einem anhaltendem Schauder gleichend, unter die Haut. Zieht Euch warm an und legt das Regenzeug nicht ab, denn die überraschenden Wendungen im Krimiverlauf kommen ebenso plötzlich wie ein im Sturm in Ärmel und Kragen schlagender Regenguss.
Interessant sind auch die präzisen Beschreibungen der Folgen eines Feuertodes. Stimmungsvoll steigern sich die Elemente Sturm und Feuer gegenseitig bis zum flammenden Finale. Man hat aber nicht nur den Eindruck das das Feuer menschliches Leben verzehrt und Spuren von Verbrechen verwischen soll, nein vielmehr brennen in diesem Roman auch die Seelen unserer Helden.
Lasst Euch anstecken und viel Spass beim Lesen.
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Produkt-Bild: Denken Sie selbst! Sonst tun es andere für Sie

Denken Sie selbst! Sonst tun es andere für Sie von Vince Ebert

Broschiert von Rowohlt Tb.
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 8,00

3,5 von 5 Punkten
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3499623862, Erscheinungsdatum: Oktober 2008, Auflage: 3., Aufl.
Zoom ± Produkt-Bild: Denken Sie selbst! Sonst tun es andere für Sie

5 Kundenrezensionen:

Gute Nacht Lektüre
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Ganz nett zu lesen vor dem Schlafengehn. Doch keine wirklich neuen Erkenntnisse.Liest sich an als wenn ein Physikstudent seine Weltaschauung anderen mitteilen möchte. Einige Witze, doch spätestens nach 100 Seiten ist es doch eher langweilig.Für mich sicher kein Bestseller.
Thema verfehlt
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Ebert möchte mit seinem Buch das eigene Denken des Lesers anregen - und scheitert damit grandios. "Denken Sie nicht selbst - ich denke für Sie" wäre ein besserer Titel. Auf 200 Seiten ist eine Ansammlung von Comedy-Texten gebündelt, notdürftig zum Thema "Denken" strukturiert.
Eine Anregung zum eigenen Denken gibt es nicht, vielmehr gibt Eberts lediglich seine eigene Meinung wieder, die - da er als Physiker Wissenschaftler ist - automatisch richtig ist.
Gespickt sind die Ausführungen dann mit witzigen Sprüchen, oder waren zuerst die witzigen Sprüche da, die dann mit Text verbunden wurden?
Auf jeden Fall werden die Witze langweilig, da sie meist nach dem gleichen Schema aufgebaut sind: Der Mensch an sich sollte intelligent sein, aber er kennt jemand, der es nicht ist.

Wer einfach ein Comedy-Buch sucht, ist damit eventuell zufrieden, seinen eigenen Anspruch erfüllt das Buch jedoch bei weitem nicht.
mittelwitzig
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Na ja, sooo lustig und witzig und intelligent ist das Büchlein Vince Eberts auch wieder nicht. Es ist ganz nett und hat als Nachtkästchenlektüre gewiß seine Berechtigung. Aber der Überbrüller ist es nicht, und Aufklärung, die zu umsetzbarer neuer Erkenntnis führte, ist es auch nicht. Vince Ebert muß als Autor noch genausoviel lernen wie als Bühnenakteur, bei beidem fehlt noch einiges an Substanz. Und er muß aufpassen, dass er nicht zum Hanswurst wird auf der Ebene von Elton oder Stefan Raab, in deren Gesellschaft und auf deren unlustigem Comedy-Niveau er sich zuviel tummelt.
Denken bitte abschalten - Ein Kalauer-Handbuch
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Also nein. Wie konnte diese Ansammlung von Plattheiten so viele Sterne bei den Bewertungen sammeln? Ich bin sehr enttäuscht, nicht nur weil ich mir doch wesentlich mehr Wissensvermittlung und weniger eine Aufbereitung von Kalauern erhofft hatte, sondern auch weil der Humor von Vince Ebert offenkundig bei sehr sehr Vielen ankommt. Das Denken kann man beim Lesen des Buches getrost einstellen. Es ist weder anregend, inspirierend, überraschend noch vermittelt es Wissen, wie es der Titel ja durchaus suggeriert. Wer Witze z.B. über Polen, Roberto Blanco oder über einen fiktiven "Kumpel Jörg" mag oder wer Frau-Mann-Beziehungskisten a la Mario Barth und Albernheiten im Generellen schätzt, der möge zu diesem Buch greifen. Kleines Beispiel: "Deswegen heißt Solarenergie auch so. Weil sie so lala funktioniert". Ein echter Brüller, gel? Derlei Schenkelklopfer gibt es reichlich in der sicherlich sehr schön aufbereiteten Lektüre. Dafür, und für die Richtigstellung des Begriffs "Quantensprung" erhält das Buch von mir einen Stern.
Gute Comedy mit einer Agenda
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Zunächst: es handelt sich hier um Comedy-Buch. Diejenigen Rezensenten, welche der Ansicht waren, es handele sich um ein Sachbuch, haben wohl vor dem Kauf nicht aufgepasst.

Vince Ebert schreibt hier auf sehr amüsante Art und Weise über häufige Denkfehler, falsche Annahmen und ungünstige Verhaltensweisen.

Und Vince Ebert hat eine Meinung, die er klar vertritt. Das wird nicht jedem Leser gefallen, denn Ebert ist antiesoterisch, antireligiös und klar prowissenschaftlich.

Lesern von "Esotera", der Bibel oder anderer metaphysischer Schriften wird daher besonders zur Lektüre dieses Buches geraten.
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Produkt-Bild: Die Chemie des Todes

Die Chemie des Todes von Simon Beckett

Taschenbuch von Rowohlt
Preis bei Amazon: EUR 9,90, Angebote ab EUR 3,69

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3499241978, Erscheinungsdatum: August 2007, Auflage: 9. Auflage
Zoom ± Produkt-Bild: Die Chemie des Todes

Aus der Amazon.de-Redaktion


David Hunter war einst Englands berühmtester Rechtsmediziner. Nach dem Unfalltod seiner Frau und der gemeinsamen Tochter hat er London den Rücken gekehrt und sich in Manham, einem kleinen Dorf in der Grafschaft Devon, als einfacher Allgemeinmediziner niedergelassen. Weder sein Arbeitgeber, der alte Dr. Maitland, noch die Dorfbewohner wissen etwas von seiner Vergangenheit.
Drei Jahre sind seitdem vergangen, als von zwei Jungen die Leiche der ortsansässigen Schriftstellerin Sally Palmer entdeckt wird. Die Ermordete wurde mit zwei angesteckten Schwanenflügeln aufgefunden. Auf Drängen des örtlichen Chief Inspector Mackenzie obduziert Hunter den Leichnam. Währenddessen verschwindet eine zweite Bewohnerin des Dorfes. Die Verdächtigungen der Einheimischen richten sich zuallererst gegen David Hunter, den in ihren Augen immer noch Fremden ...
Die Chemie des Todes erzeugt Spannung durch gewohnte, aber gelungen zusammen gestellte Zutaten. Ein überschaubarer Kreis von möglichen Tätern, Dorfbewohner, die sich gegenseitig verdächtigen sowie mehrere falsche Fährten, die der Autor geschickt auslegt. Das gerichtsmedizinische Moment ist interessant beschrieben, ohne jedoch zu sehr ins Detail zu gehen. Stark auch die Darstellung der zunehmenden Hysterie im Ort, die durch einen zur Selbstjustiz aufrufenden Pfarrer noch geschürt wird. Lobend zu erwähnen ist auch die sprachlich einfühlsame Übersetzung von Andree Hesse.
Aber es gibt auch eine deutliche Schwäche in dem Erstlingswerk des britischen Autoren. Sehr schade ist, dass Simon Beckett unnötigerweise so ziemlich alle bekannten Klischees des in den letzten Jahren so erfolgreichen Psychopathen-Genres benutzt. Durch diese Anhäufung verlieren die Handlung an Glaubwürdigkeit und der Roman an Qualität. Fazit: Die Chemie stimmt nicht ganz in Die Chemie des Todes. --Christian Koch
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5 Kundenrezensionen:

Die Spannungsblase platzt zu früh.
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Was macht einen guten Krimi aus?
Für mich ist das vor allem die Tatsache, dass man erst zum Ende hin merkt, wer der Täter ist - so steigert sich die Spannung bis zum Finale.

Genau das versucht Beckett mit seinem Roman auch.
Er versteht es durchaus spannend zu erzählen: Die Beschreibungen von Situationen und Gefühlen sind überaus gelungen. Ebenso die Darstellung der einzelnen Charaktere.
Doch leider verspielt er dieses Potential. Denn schon im 19. Kapitel von insgesamt 31 wurde mir ziemlich klar, wer der Mörder ist - und eben diese Person war es auch. So war es nicht wirklich mehr spannend den Roman bis zum Ende zu lesen, da sich lediglich das bestätigt, was man schon Kapitel zuvor "endeckt" hatte. Einzig und allein die Frage, ob das letzte Opfer überlebt, sorgt für eine Restspannung.

Nicht das ein falsches Bild ensteht: Der Roman ist wirklich gut. Man kann sich nur schwer davon lösen - das Unterhaltungspotential ist hoch. Doch die Tatsache, dass ich meiner Meinung nach den Ausgang zu früh erahnen konnte, trübt das Bild.
Gutes Buch mit Spannung und Weiterlesen-Effekt
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Habe das Buch zu Weihnachten von meiner Schwester bekommen und war anfangs skeptisch.

Jetzt kann ich aber sagen, dass das Buch gute Unterhaltung bietet und sich hervorragend liest. Mir fehlt die Qualifiaktion und die Erfahrung, um zu beurteilen, ob es sich um gute "Weltliteratur" handelt :-) Vermutlich eher nicht.

Das Buch ist spannend und liest sich einfach, ist spannend und verfängt sich nicht in endlosen Monologen. Diesen Eindruck hatte ich bsp. von "Gottlos".

Ein schönes Buch, was sich wegliest und spannend unterhält. Ich habe mir auch schon "Kalte Asche" von Beckett besorgt.
Empfehlung !
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Kurz gesagt: Tolles Buch, sehr spannend ! Lese wenig, dieses Buch hat mich begeistert und so habe ich es an 2 Tagen durchgelesen. Die meisten Bücher sind bei mir ansonsten eher 2 Monate im Gebrauch. Das sagt schon alles :)
Erstklassige Thrillerqualität
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die Chemie des Todes war mein erstes Buch von Beckett, aber bestimmt nicht mein Letztes! Erstklassige Thrillerqualität wird einem hier geboten. Ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen. Es wird auf keiner Seite langweilig und der überaus spannende Countdown erinnert ganz leicht an "Das Schweigen der Lämmer". Als Krimi/Thrillerfan muss man dieses Buch gelesen haben. Werde mir umgehend seinen nexten Thriller bestellen!
Spannung pur
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Selten hat mir ein Buch so gefesselt wie die Chemie des Todes. Das Buch ist genau das was mir gefällt. Simon Beckett schafft es wirklich die Spannung von der ersten Seite bis zur letzten aufrechtzuhalten. Ein wirrwar von Spannung und Verdächtigungen. Sehr gutes Buch!!! Lese gerade das 2te Buch "Kalte Asche", warte aber scohn gespannt auf den dritten Teil
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Produkt-Bild: Der Mathematikverführer: Zahlenspiele für alle Lebenslagen

Der Mathematikverführer: Zahlenspiele für alle Lebenslagen von Christoph Drösser

Broschiert von Rowohlt Tb.
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 6,00

ISBN: 3499624265, Erscheinungsdatum: Dezember 2008
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Produkt-Bild: Die Welt ist nicht immer Freitag

Die Welt ist nicht immer Freitag von Horst Evers

Taschenbuch von Rowohlt TB-V. Rnb.
Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 4,49

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3499242516, Erscheinungsdatum: Juli 2006, Auflage: 2., Aufl.
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5 Kundenrezensionen:

Der Charme des Kleinen Mannes!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Den bringt uns Horst Evers mit seiner Kurzgeschichtensammlung Die Welt ist nicht immer Freitag auf angenehm liebenswerte Art und Weise näher. Wenn ein Buch in der 9. Auflage verlegt wird, muss der Inhalt schon den ein oder anderen Leser begeistert haben. Die Geschichten aus der Welt des Horst Evers, geboren in Diepholz, lange Zeit in Berlin lebend, und immer mit einem Blick ins Herz des Kleinen Mannes unterwegs, sind dazu bestens geeignet.

Wollten sie schon immer etwas über Sex in der Wahlkabine wissen? Oder wie abtörnend es für die Angebetete des beabsichtigten One Night Stands ist, wenn der Auserwählte auf dem Klo einschläft? Interessieren sie sich für das Berliner U-Bahn-Netz, vor allem für die Endhaltestellen, an denen man geweckt wird, wenn man mal wieder seine Station verschlafen hat? Oder sind sie eher der Typ, der sich für das Leben um die Jahrtausendwende erwärmen kann? Egal, was sie bewegt, Horst Evers kann ihnen da ganz sicher mit ein paar Tipps aus dem Leben eines würdevollen Verlierers zur Seite stehen. Kurz, knapp und bündig hat er selbst zu schwierigsten Themen etwas zu sagen. Und zwar so, dass wir alle das verstehen. Was will man mehr?

Vielleicht ist Die Welt ist nicht immer Freitags nicht unbedingt der ganz tiefsinnige, wahnsinnig nachdenkliche Humor, der auf dem nächsten Humoristikfestival preisgekrönt wird, aber den will Evers vermutlich auch nicht abliefern. Dann schon lieber straight vom Magen in den Kopf, ein Witz für den Kleinen Mann. Das ist verdammt lustig, macht Spaß auf mehr und lässt sich gut lesen. Wie Horst Evers sagen würde: "Jetzt ist erst mal wieder Schluss mit Denken!"
Muß man nicht gelesen haben
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Ich war von dem Buch wirklich enttäuscht. Aufgrund der Rezensionen freute ich mich auf eine lustige Urlaubslektüre, aber habe mich gelangweilt und geärgert dieses Buch überhaupt gelesen zu haben. War das erste Buch, daß ich nachdem Lesen sofort entsorgt habe.
Horst Evers ist klasse
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich hab dieses Buch eigentlich nur wegen des schönen Covers gekauft (gestaltet von Bernd Pfarr) und war dann aber auch sofort vom Inhalt begeistert. Horst Evers schreibt ähnlich aber nicht so elegant und genial wie Max Goldt - aber nun gut - wer kann das schon? Horst Evers Geschichten sind trotz alledem lustig, nett, erheiternd und beschwingt.

Und unbedingt empfehlenswert: Horst Evers Lesungen sind spitze!! Egal ob Fan oder absoluter Lese-Muffel - JEDER geht begeistert aus einer Horst Evers-Lesung!
mhm, naja.. gelacht hab ich schon mal
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
.. wie gesagt, gelacht hab ich ein paar mal. allerdings fand ich es oft sehr (sorry) dämlich. irgendwie hatte ich mir be den vielen guten rezensionen mehr erhofft.
also mein fall isses nicht
Humor aus dem Alltag :)
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
"Die Welt ist nicht immer Freitag" ist eine Ansammlung von kleinen, leider eher zusammenhanglosen Geschichten, die jeden zum Lachen bringen werden.
Der Autor erzählt von seiner Faulheit im Alltag, Wehleidigkeit bei Erkrankungen, seinen Frauengeschichten.
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Produkt-Bild: Vater unser

Vater unser von Jilliane Hoffman

Broschiert von Rowohlt Tb.
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 4,37

2,5 von 5 Punkten
2,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 349924456X, Erscheinungsdatum: Oktober 2008
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Aus der Amazon.de-Redaktion


Georgia Adams wird es mulmig. Zunächst glaubt die Telefonistin der Notrufzentrale von Miami an einen schlechten Scherz, als sie am anderen Ende der Leitung eine schwache Stimme hört. „Helfen Sie uns“, sagt die Stimme: „Ich glaube, er kommt zurück.“ Die Stimme gehört einem der drei kleinen Kinder des renommierten Chirurgen David Marquette. Als Adams die Polizei zu jener Adresse schickt, die ihr der Computer angibt, ist es bereits zu spät. Marquettes Kinder wurden bestialisch ermordet, ebenso seine Frau. Der Arzt liegt übel zugerichtet daneben. Und trotzdem sieht alles so aus, als sei er selbst es gewesen, der seine Familie getötet hat.
Die Staatsanwältin Julia Valentine ist überrascht, als sie den Auftrag erhält, den Mordfall Marquette der Abteilung „Major Crimes“ zu übernehmen. Aber ihre Quote an Verurteilungen ist einfach zu gut, um die clevere Juristin zu übergehen. Fest scheint zu stehen, dass Marquette der Täter ist. Aber: Warum wurde er zum Mörder? Leidet er wirklich an Wahnvorstellungen und hat seine Familie in einem Zustand psychischer Unzurechnungsfähigkeit ermordet, wie seine Verteidiger sagen? Oder ist er jener berechnende Killer, für den die Polizei ihn hält? Gemeinsam mit Detective John Lantorino und mit dem griesgrämigen Richter Farley im Nacken macht sich Valentine auf die Suche nach der Wahrheit in einem Fall, in dem nicht nur politische Machtgelüste, sondern auch die Geheimnisse ihrer eigenen Vergangenheit eine Rolle spielen...
Konsequent und mit viel Sinn für Atmosphäre entwickelt die ehemalige Staatsanwältin von Florida und jetzige Bestsellerautorin Jilliane Hoffman (Cupido, Morpheus) ihren bedrückenden Plot, der mitten hineinführt ins Herz zwischenmenschlicher Finsternis. Vater unser ist Seite für Seite intelligent geschriebene und klug komponierte Hochspannung pur. Äußerst empfehlenswert. -- Stefan Kellerer, Literaturanzeiger.de
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5 Kundenrezensionen:

Eine Berg- und Talfahrt
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Ich habe das Buch vor kurzem gelesen und bin eigentlich ein recht schneller Leser. Dieses Buch hat sich jedoch an manchen Stellen so sehr hingezogen, das ich nicht selten das Buch einfach weggelegt habe. Die Handlung an sich ist eigentlich nicht schlecht. Jedoch muss man sich vorallem gegen Mitte des Buches mehr mit den privaten Familien- und Liebesproblemen der Julia Valenciano beschäftigen, als mit der eigentlichen Handlung des Buches. Auch kann man sich nur sehr schwer mit den einzelnen Charakteren identifizieren, und wegen der mangelhaften Beschreibung auch nur sehr schwer vorstellen.
Zudem kann man das Ende bereits sehr Früh vorausahnen.

Im grossen und ganzen ist das Buch für Leser mit geringeren Ansprüchen sicher kein Fehlkauf, wer aber mehr nacht einem satten Thriller mit geladener Spannung ohne grosse Schnörkel sucht, sollte sich nach Autoren wie Beckett oder Hayes umsehen.
Langweilig
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Wie konnte dieses Buch auch nur andeutungsweise auf einer Bestsellerliste landen. Noch nie habe ich mich so durch ein Buch gequält, in der Hoffnung das muss doch endlich mal spannend werden.
Meine Empfehlung: Lieber eine Wiederholung von Barbara Salesch oder Richter Alexander Hold - das ist spannender.
Und wo bitte bleibt die Spannung?
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Ich habe mich wirklich auf dieses Buch gefreut und wurde bitter enttäuscht. Es liest sich zwar flüssig, bis zur Hälfte des Buches auch spannend...aber man hat den Eindruck, als ob die Autorin keine Lust mehr hatte, sich ein spannendes Ende auszudenken.
Das Ende ist langweilig, viele Fragen bleiben leider offen. Das hätte Jiliane Hoffman besser machen können!
Spannend
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Der Anfang ist ein wenig unspektakulär, und ja, man sollte schon etwas Intelligenz und Einfühlungsvermögen mitbringen für dieses Buch.
Ich finde es fesselnd und spannend, nichts zum weglegen nach der ersten Hälfte...
Mich würde interessieren, wie es weitergeht, mit der Staatsanwältin Juju und dem Cop, und vor allem ob der Mörder doch noch seine gerechte Strafe erhält...
Klasse Buch, aber nichts reisserisches, regt eher zum nachdenken an...
Schade: Guter Anfang, schlechtes Ende
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Trotz der sicher nicht immer guten Übersetzung habe ich das Buch über weite Strecken gerne gelesen. Das Ende aber ist derart schlecht, dass ich jede Minute bereut habe, die ich damit verbracht habe. Viele gute Leads fallen am Schluss ohne Erklärung einem breiten Schweigen der Autorin zum Opfer. So bleibt einem ein unlogischer, emotional schaler und offener Ausgang nicht erspart. Aus der Story hätte man mehr machen müssen.
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Die Vermessung der Welt. von Daniel Kehlmann

Broschiert von Rowohlt
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 3,99

3,5 von 5 Punkten
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3499241005, Erscheinungsdatum: Februar 2008
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Aus der Amazon.de-Redaktion


Das Verfahren ist bekannt und bewährt: Man nehme einen Denker aus der deutschen Geistesgeschichte und schlage literarischen Profit aus dessen Verschrobenheit. Ganz vorzüglich ist das beispielsweise Gert Hofmann mit Georg Christoph Lichtenberg in Die kleine Stechardin gelungen. Bernhard Setzwein hat mit Nicht kalt genug einen vorzüglichen Nietzsche-Roman vorgelegt, und Klaas Huizing widmete sich in Das Ding an sich auf hoch vergnügliche Weise dem Königsberger Philosophen und Kant-Vertrauten Johann Georg Hamann. Nun versucht sich auch Daniel Kehlmann erfolgreich an diesem Genre und porträtiert in seinem Roman gleich zwei deutsche Geistesgrößen: Das Mathematikgenie Carl Friedrich Gauß und den Universalgelehrten und großen Naturforscher Alexander von Humboldt. Im Zentrum steht ein Treffen der beiden 1828 in Berlin, auf einem Naturforscherkongress, für den Gauß nur sehr widerwillig sein Göttingen verlässt. Die zwei Großdenker haben sich beide auf ihre eigene Weise der Vermessung der Welt gewidmet, kommen sich aber nur zaghaft näher.
Der Roman kann sich auf knapp 300 Seiten Leben und Werk der beiden allerdings nur schlaglichtartig widmen, eher skizzenhaft und sehr kurzweilig erleben wir wichtige Stationen ihres Schaffens in einer geschickten Mischung aus Fakten und Fiktion: Humboldt auf seinen strapaziösen Exkursionen nach Südamerika, Gauß dagegen eher zerrissen zwischen der hehren Welt der Zahlen und dem schnöden Alltag, denn auch ein Genie hat Zahnschmerzen und muss sich mit Frau und Kindern herumplagen. Die Komik des Romans speist sich dabei nicht nur aus den ironisch beleuchteten Charakteren von Gauß und Humboldt, sondern auch aus der Spannung zwischen Größe und Lächerlichkeit. Humboldts große Forschungsreise nach Russland etwa gerät zur Farce, weil er schon zu berühmt ist: die ganze Expedition gerät zur Massenveranstaltung mit über 100 Teilnehmern, und statt zu Forschen verbringt Humboldt die meiste Zeit auf Empfängen.
Am Ende kann man Daniel Kehlmann gleich doppelt gratulieren: Zu diesem ebenso unterhaltsamen wie niveauvollen Roman -- und zur Nominierung von Die Vermessung der Welt zum in diesem Jahr erstmals verliehenen Deutschen Buchpreis. --Christian Stahl

Amazon.de Audiobook-Rezension


In seinem fünften und bisher besten Roman widmet sich der junge Daniel Kehlmann gleich zwei großen Geistern der an deutschen Genies reichen Epoche des 19. Jahrhunderts. Abwechselnd lässt er Carl Friedrich Gauß und Alexander von Humboldt die Welt erforschen und vermessen, am Ende begegnen sich die beiden, inzwischen alt und berühmt geworden, in Berlin. So leicht, geistreich und zugleich witzig ist schon lange nicht mehr über deutsche Dichter und Denker erzählt worden, über die allzumenschliche Lächerlichkeit auch im Genial-Erhabenen. Ob das alles wirklich so war, fragt der glückliche Leser nicht, auch wenn die leicht karikaturhaften Züge nicht zu leugnen sind. Etwa wenn Humboldt mit seinem Begleiter Bonpland von Paris nach Madrid reitet, um dort am Hof um die Erlaubnis für seine erste Südamerikaexpedition anzusuchen, sie aber einfach nicht vorankommen, weil Humboldt nicht aufhören kann, nebenbei zu messen und zu forschen: “Ein Hügel, von dem man nicht wisse, wie hoch er sei, beleidige die Vernunft, mache ihn unruhig. Ohne stetig die eigene Position zu bestimmen, könne ein Mensch sich nicht fortbewegen. Ein Rätsel, wie klein auch immer, lasse man nicht am Wegesrand.“
Gäbe es einen Preis der prägnantesten Hörbuchstimmen, hätte Ulrich Matthes sicher gute Chancen. Es genügen wenige Worte, um ihn zweifelsfrei zu erkennen. Unverkennbarkeit einerseits, grandioser Schauspieler andererseits, wie Matthes in zahlreichen Stücken, Filmen und Hörbüchern bewiesen hat. Auch aus dem Kehlmann-Roman macht er ein akustisches Ereignis und vermag die Wirkung dieses glänzenden Stücks Literatur noch strahlender zu machen. Dringend zu empfehlen!
Spieldauer: ca. 345 Minuten, 5 CDs, Hörbuchfassung des Autors
--Christian Stahl
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Völlig überbewertet!
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Inhaltlich wurde zu diesem Buch wohl schon alles geschrieben, deshalb gebe ich hier nur meine Meinung dazu wieder.
Neugierig geworden, weil sich das Buch sowohl sehr lange auf den Bestsellerlisten hielt als auch von der Kritik hochgelobt wurde, habe ich es nun auch gelesen. Und ich war mehr als enttäscht! Leben und Werk von Gauß und Humboldt werden tatsächlich nur skizzenhaft dargestellt (wenn überhaupt) und die "skurrilen" oder "ironisch dargestellten" Eigenheiten der beiden sind einfahc nur lächerlich. Der gesamte Schreibstil hat mir überhaupt nicht gefallen. Er mag originell und außergewöhnlich sein, ist deshalb aber noch lange nicht gut. Ich habe mich selten so sehr gequält, ein Buch zu Ende zu lesen. Es kommt überhaupt kein Lesefluss auf!
Lesevergnügen
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Wer hätte das gedacht: ein deutscher Autor schreibt einen intelligenten und interessanten Roman mit Humor und leichter Feder! Schon dafür hat Daniel Kehlmann einen Preis verdient. Mit viel dichterischer Freiheit beschreibt er Leben und Werken der Wissenschaftler Gauß und Humboldt. Beide versuchen auf ihre Art, die Natur zu verstehen. Und kommen am Ende ihres Lebens zu weisen Einsichten ganz anderer Art als gewohnt.

Es bringt ganz einfach Spaß, diesen Roman zu lesen. An keiner Stelle erhebt er den Anspruch, authentisch zu sein. Aber er regt zum Nachdenken darüber an, was vor unserer Zeit alles gedacht und erforscht wurde (und vor allem unter welchen Umständen). Man kann sich beim Lesen gern mal fragen, wo man selber heute stehen würde, hätte es solche und ähnliche Menschen wie Gauß und Humboldt nicht gegeben.
beste Unterhaltung....
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Zugegeben, ich habe sehr lange "die Vermessung der Welt" auf den Schreibpults und Wohnzimmertischen und auch in den Bücherregalen meiner Bekannten und Freunden ignoriert; hauptsächlich deshalb, weil mich Massenhysterie für gewöhnlich bremst. Dann schließlich, im Frühjahr 2008, habe ich mich erbarmt und mir still und leise und unbemerkt die Taschenbuchausgabe vorgeknüpft und ich muß sagen: ich war auch infiziert und fasziniert von Sprache und Phantasiewelt eines D. Kehlmanns. Einziges Manko war für mich der pädophile Anstrich, mit dem Kehlmann Humboldt bekleckerte. Das könnte auf den heutigen Zeitgeist zutreffen, aber eher nicht auf preußischen Verklemmtheiten im 19. Jht.
Jedenfalls: ein großer Wurf, ein literarisch unterhaltsames Werk, welches durchaus in gutbestückte Heimbibliotheken gehört.
Wie national ist die "Vermessung der Welt"?
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Daniel Kehlmanns "Vermessung der Welt" ist in meinen Augen sein handwerklich ausgereiftestes Werk. Kehlmann bringt viele seiner vorher erprobten schriftstellerischen Ideen zum Einsatz. Das Spiel mit Fiktion und Wirklichkeit und Humor sind dabei am wichtigsten.

Doch hat der Roman auch eine bedenkliche Seite: mir drängt sich nämlich der Eindruck auf, dass Daniel Kehlmann mit der "Vermessung der Welt" trotz der darin enthaltenen Ironie die Idee einer nationalen deutschen Kultur liefert, auf die man wieder stolz sein kann.

Es scheint mir das passende Buch zu einer Republik zu sein, die gerade dabei ist, (mental und in echt) ihre Preußenschlösser wiedezuerrichten.
"Erklärt" den essentiallen Unterschied zwischen einem Entdecker und einem Forscher
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Kurz: Einfach genial. Meine Wissenschaftler und Geschichtsinteressierter: Dieses Buch "erklärt" den essentiallen Unterschied zwischen einem Entdecker und einem Forscher. Ein Buch was man gerne am Stück liesst. Vorzüglich geschrieben, aber eventuell langweilig für jene die sich nicht durch die Manie des Wissensgewinns begeistern können. Höchstnote.
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