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Produkt-Bild: Vergebung (3): Roman: Millennium Trilogie 3

Vergebung (3): Roman: Millennium Trilogie 3 von Stieg Larsson

Taschenbuch von Heyne Verlag
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 5,98

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3453434064, Erscheinungsdatum: Mai 2009
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Aus der Amazon.de-Redaktion


Lisbeth Salander hat es wieder einmal nicht geschafft. Mit einer Axt hat die Ermittlerin versucht, ihrem Erzeuger und ewigen Erzfeind Alexander Zalatschenko das Leben zu nehmen, aber der skrupellose Kriminelle, der seine Tochter zuvor lebendig begraben hatte, überlebt und jagt Salander zudem noch eine Kugel in den Kopf. Nun liegen beide mit schweren Verletzungen, aber genesend, fast Tür an Tür im selben Krankenhaus. Derweil versucht Salanders Kollege Mikael Blomkvist, Salander vom Vorwurf des dreifachen Mordes reinzuwaschen ? und sticht dabei in ein wahres Wespennest aus Korruption und krimineller Energie. Und er stößt auf ein gewaltiges Komplott von Mächten, die seine Ermittlungen empfindlich zu behindern suchen. Dann gibt es weitere Morde?
Als Verblendung, Verdammnis und Vergebung des schwedischen Journalisten und Herausgebers der Zeitschrift EXPO, Stieg Larsson, als Krimi-Trilogie in Deutschland erschien, war das auch hierzulande eine kleine Sensation. Denn der Experte für Rechtsradikalismus und Neonazismus hatte mit den drei Bänden einen Maßstab gesetzt, der zeigen konnte, wohin die Reise des modernen Thrillers gehen kann. Vergebung als Abschluss der Trilogie zeigt dies vielleicht eindinglicher als die beiden Bände zuvor: Denn so atemberaubend spannend wie dieses Buch ist lange keines mehr gewesen.
2004 erlag Stieg Larsson im Alter von nur 50 Jahren unerwartet einem Herzinfarkt. Was er an schmalem Werk aber hinterlassen hat, gehört zum besten, was die Krimiliteratur in letzter Zeit zu bieten hatte. -- Stefan Kellerer
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Großartig! Nicht anfangen zu lesen, wenn man wenig Zeit hat!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Der dritte Teil dieser Trilogie ist großartig! Teil 1 habe ich nicht besonders schnell gelesen und fand ihn im Vergleich zu Teil 2 und 3 etwas schwächer. Aber Verdammnis und Vergebung hatte ich mit im Sommerurlaub und somit zum Glück viel Zeit. Ich habe 5 Tage lang nur gelesen und war froh darüber, dass ich keine andere Verpflichtung hatte ;-)
Absolute Suchtgefahr, also vorsicht, wenn Sie anfangen möchten zu lesen. Man vernachlässigt alles und jeden, weil man nur noch lesen lesen lesen möchte!
Spannung Pur!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wer die ersten beiden Teile der "Millenium-Trilogie" gelesen hat, wird auch diesen verschlingen. Ein sehr guter Abschluss einer hervorragenden Buch-Trilogie.
was für ein Finale
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Genialer Abschluss einer der besten Triologien, die jemals geschrieben wurden. Schade, dass es nicht weitergeht. Unbedingt die Reihenfolge einhalten und mit Verblendung anfangen!
Grandioser Abschluss einer hervorragenden Trilogie
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Lisbeth Salander hat den Anschlag auf ihr Leben mit schwersten Verletzungen überlebt und auch ihr Vater wird überleben. Beide liegen nur zwei Zimmer voneinander getrennt auf der Intensivstation. Während Lisbeth langsam wieder gesund wird, kämpft Mikael Blomquist mit allen in seiner Macht stehenden Möglichkeiten darum, die Unschuld von Lisbeth zu beweisen. Doch er hat starke Gegner: Die Sektion. Eine Geheimgruppe innerhalb der SiPo, die mit allen Mitteln die Wahrheit um Zalatschenko, Lisbeths Vater, zu verheimlichen versucht. So schrecken sie auch vor Mord nicht zurück, um ihre illegalen Machenschaften zu verbergen. Erika Berger hat mittlerweile nun auch ihren neuen Job bei einer großen schwedischen Zeitung angetreten. Bei ihren geplanten Umstrukturierungen innerhalb der Redaktion stößt sie immer wieder an ihre Grenzen und zu allem Überfluss sieht sie sich plötzlich auch noch einem perversen Stalker ausgeliefert, der auch vor einem Einbruch in ihr Haus nicht zurückschreckt.

Mit dem Abschluss seiner Trilogie hat Stieg Larsson wahrlich ein Meisterwerk abgeliefert. Die Handlung ist wieder äußerst komplex angelegt und umfasst mehrere Erzählstränge, wobei der Fokus natürlich bei Mikael Blomquist und dessen Recherchen liegen, um die wahren Hintergründe der Zalatschenko-Gruppe aufzudecken und so die Unschuld von Lisbeth beweisen zu können. Und so findet er nach und nach immer mehr Informationen und Details über deren Hintermänner, die weit bis in die 1970er Jahre zurückreichen. Gleichzeitig muss er feststellen, dass die Sektion ihn überwacht und seine Wohnung wie auch sein Handy verwanzt haben. Doch mit Hilfe von Milton Security gelingt es ihm, diese gekonnt auszutricksen.

Stieg Larsson legte auch dieses Mal wieder sehr viel Wert auf Details. So werden auch noch die kleinsten Nebendarsteller genauestens beschrieben und erhalten einen ausführlichen Background. Mag sein, dass dies für einige Leser langwierig erscheint, in meinen Augen macht dies aber die gesamte Trilogie aus. So erhält man von wirklich jedem Mitwirkenden ein sehr gutes Bild und die Geschichte wirkt hierdurch absolut rund und lässt zum Schluss keine Fragen mehr offen.

Obwohl der Autor sich oft in Details verliert, nimmt dies der Story jedoch absolut nicht die Spannung. Ganz im Gegenteil. Von der ersten bis zur letzten der rund 840 Seiten ist diese durchweg auf extrem hohem Niveau und die Wechsel zwischen den unterschiedlichen Handlungssträngen sind sehr gut gewählt.

So geht Stieg Larsson u.a. auch ausführlich auf Erikas neuen Job und ihre Probleme in der dortigen Redaktion ein, verknüpft hier noch geschickt eine Story, mit der sich gerade ein Mitarbeiter von Millennium beschäftigt, die von "Toilettenschüsseln" handelt und lässt auch der Story rund um Erika und dem Stalker viel Platz. Auch erfährt man wieder ein wenig mehr über das Gefühlsleben von Lisbeth, ihren Schwierigkeiten mit Ärzten und der Polizei und obwohl ihr Charakter wieder sehr introvertiert dargestellt wird, wächst Lisbeth einem sofort wieder ans Herz.

Fazit: Ein mehr als gelungener Abschluss einer hervorragenden Trilogie, mit einer sehr komplexen Handlung, die von der ersten Seite an extrem spannend umgesetzt ist.
Quälend langatmig
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Nein, der letzte Teil dieser Trilogie hat mir nicht gefallen.
Zu langatmig und detailverliebt die Szenen, zu konstruiert und nahezu tollkühn die Irrungen,
Wirrungen und Wendungen.
Ich will keine Einzelheiten verraten, nur soviel: Das Fräulein Salander - das ich eigentlich als Typ klasse finde,
erinnerte mich in ihren Fähigkeiten manchmal an diesen Riesen mit den Metallzähnen aus irgendeinem James-Bond-Film.
Wenn man alle drei Bücher um alles unwichtige gekürzt und in ein 400-Seiten-Buch gepackt hätte, dann wärs ein guter Thriller
geworden.
Aus einer fortlaufenden Geschichte diese drei Schinken zu produzieren ist reine Geldmacherei.

Carla Berling Im Netz der Meister
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Produkt-Bild: Verdammnis (2): Roman: Millennium Trilogie 2

Verdammnis (2): Roman: Millennium Trilogie 2 von Stieg Larsson

Taschenbuch von Heyne Verlag
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 4,99

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3453433173, Erscheinungsdatum: August 2008
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5 Kundenrezensionen:

Ein würdiger Nachfolger des ersten Teils...!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Nachdem ich schon den ersten Teil von Stieg Larssons Millenium-Trilogie begeistert gelesen hatte war ich umso neugieriger auf den zweiten Teil "Verdammnis".
Im zweiten Teil werden hauptsächlich die Geschichten über die, bereits aus dem 1.Teil, bekannten Charaktere weitergeführt.
Man erfährt so einiges über Lisbeths Vorgeschichte und lernt auch den Journalisten Mikael noch genauer kennen.
Natürlich fehlt auch eine spannende Nebenstory nicht.
Statt sich, wie im ersten Teil, auf die Suche nach einer vermissten Person zu machen,muss der Journalist Mikael das Geheimnis um einen Mädchenhandel im großen Stil lösen.Und als wäre das nicht genug wird seine frühere Partnerin Lisbeth landesweit wegen Mordes gesucht.
Mehr sollte man hier auch nicht verraten....
Auf jeden Fall kommt man den Geheimnissen der Hauptpersonen in diesem Buch ein gutes Stück näher.
Stieg Larsson überzeugt auch hier mit sehr interessanten Haupt-und Nebenfiguren und einer unglaublich spannenden Story die einen das Buch nur sehr ungern aus der Hand legen lässt.
Auch dieses Buch ist absolut empfehlenswert!
der Horror geht weiter
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Auch der zweite Band überzeugt. Man erfährt mehr über Salanders Vergangenheit und versteht, warum sie so ist, wie sie ist. Auch für das zweite Buch gilt: Genial!
bester krimi aller zeiten
5 Punkte 5 von 5 Punkten
absoluter hammer!! die verdammnis trilogie gehört mit zum besten, was jemals in der spannungs-literatur zu papier gebracht wurde.
ein meisterwerk - ich habe die 3 bände in 1 woche ausgelesen.
Spannend
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Auch dieser Roman ( Verblendung ) fesselte mich wie im 2 Roman ( Verdammnis )
Die Spannung stieg von der ersten bis zur letzten Seite
Kann Teil 1 nicht übertrumpfen
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Nach einem so grandiosen ersten Teil war es sowieso unwahrscheinlich, dass Stieg Larsson sich noch selbst übertreffen könnte.
Die Spannung und die cleveren Dialoge, die mich im ersten Teil so begeistert haben, sind hier irgendwie nur von untergeordneter Bedeutung. Die Atmosphäre, die im ersten Teil aufgebaut wurde, fehlt hier durch den ständigen Wechsel des Handlungsortes fast völlig. Die Tiefe, die Larsson seinen Charakteren im ersten Teil verliehen hat, wird hier stellenweise sogar durch Klischee ersetzt (Erika Berger).
Nicht, dass "Verdammnis" langweilig wäre, nein keineswegs. Dennoch reicht es in Sachen Spannung einfach nicht an den ersten Teil der Trilogie heran. Er weiß einfach nicht so zu fesseln.
Vor allem im Mittelteil verliert sich der Autor oft in den ewig gleichen Beschreibungen und Gedanken zu Lisbeth Salander. An einigen Stellen wirkt der Text holprig (Streckenweise heißt Opfer Irina P. auch mal Irene), was aber auch der Übersetzung geschuldet sein kann.
Nichtsdestotrotz ist es ein gutes Buch: gut geschrieben, gut zu lesen und eine interessante Abwechslung zum klassischen Kriminalroman oder Politthriller.
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Produkt-Bild: Verblendung (1): Roman

Verblendung (1): Roman von Stieg Larsson

Taschenbuch von Heyne Verlag
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 4,90

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3453432452, Erscheinungsdatum: Mai 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Verblendung (1): Roman

5 Kundenrezensionen:

Spannung pur!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Endlich mal wieder ein Buch, das mich richtig gefesselt hat.
Hätte es am liebsten an einem Zug durchgelesen.

Eine spannende und unvorhersehbare Handlung, interessante Hauptcharaktere, von denen man gerne noch mehr lesen möchte und ein flüssiger Schreibstil zeichnen dieses Buch aus. Vor allem hebt sich die Handlung stark von typischen Kriminalromanen, die alle immer nach dem gleichen Muster aufgebaut sind, stark ab. Die beiden anderen Stieg Larsson Bände stehen schon auf meiner persönlichen Buchwunschliste.
Ein echter Krimi
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Dieses Buch hat mich voll überzeugt. Es ist wirklich ein Genuss, dieses Buch zu lesen.

Die Erzählweise des Autors hat mir besondes gut gefallen. Die Charaktere werden ausführlich und detailliert beschrieben aber in einer Weise, die zu keinem Zeitpunkt langweilig zu werden droht. So haben die Nebenhandlungen wie etwa die Auseinandersetzung von Blomkvist mit dem Industriellen Wennerström oder der Kampf von Lisbeth Salander gegen ihren Vormund zwar (auf den ersten Blick) wenig mit der eigentlichen Handlung zu tun. Sie machen das Buch aber gleich doppelt lesenswert, denn dadurch gewinnt die gesamte Handlung unheimlich an Tiefe.

Auch die Kriminalgeschichte selber, Blomkvist soll das spurlose Verschwinden einer Nichte von Henrik Vanger, das 40 Jahre zurüpckliegt, aufklären, bietet viel Spannung und der Autor nutzt dies auch sehr gut aus. Zwar hat man in der Mitte des Geschehens ab und zu das Gefühl in einem Agatha Christie Roman gelandet zu sein (die Tat kann nur einer aus einer abgeschlossen Gruppe von Personen begangen haben), das Ende macht aber Lust auf die Fortsetzungen des Buches.

Kleine Warnung: Sollte jemand vorhaben die skandinavische Verfilmung des Ganzen anzuschauen, unbedingt vorher das Buch lesen. Ich fand den Film um Längen schlechter und man ruiniert sich durch die Kenntnis einiger Fakten das Lesen des Buches.
Schockierende Familiengeschichte als Symptom einer zerfallenden Gesellschaft
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Der Journalist Mikael Blomkvist, Mitherausgeber der Zeitschrift Millennium, wurde zu drei Monaten Haft wegen böswilliger Verleumdung des Industriellen Wennerström verurteilt. Blomkvist beschließt, seine Arbeit bei der Zeitschrift einzustellen. In diesem Moment bekommt er ein Angebot des Industriellen Henrik Vanger, das Verschwinden seiner Nichte Harriet vor fast 40 Jahren aufzuklären. Mikael Blomkvist lässt sich auf das Angebot ein und recherchiert, getarnt als Biograf, in der Vangerschen Familiengeschichte. Er sucht dabei die Unterstützung der jungen, sehr eigenwilligen und genialen Lisbeth Salander. Gemeinsam stoßen sie auf immer schrecklichere Geheimnisse des Vangerschen Clans.

Larsson baut die Spannung in seinem Buch langsam auf. Er erzählt den Verlauf der Geschichte aus den unterschiedlichen Perspektiven von Vanger, Blomkvist und Salander, ohne den Zusammenhang oder die Charaktere tiefgreifend zu erläutern. Die Protagonisten entwickeln ihre Persönlichkeit langsam und unvollständig. Die Geschehnisse verquicken sich und werden klarer, der Nervenkitzel steigt kontinuierlich.

Larsson schreibt locker und leicht, der Grusel und Wahnsinn mancher Verhaltensweisen wird dadurch nur noch größer. Einzelne technische Fehler oder einige logische Ungereimtheiten seien ihm verziehen. Dafür ist die Story vielschichtig, gesellschafts- und wirtschaftskritisch und trotzdem oder gerade deswegen extrem fesselnd. Die Handlung dieses Buches ist in sich abgeschlossen und als Basis für den zweiten Teil der Trilogie bestens geeignet.
Konnte es nicht mehr aus der Hand legen - TOP!!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Die Verblendung von Stieg Larsson ein Hammer Buch das man unbedingt lesen muss.
Ich muss gestehen ich hatte es schon einmal angefangen zu lesen und wieder aufgehört, doch nach langer Zeit hab ich noch einmal angefanngen und habe mich über die ersten 100 Steiten geplagt aber wenn man die überwunden hat dann kann man
das Buch nicht mehr aus der Hand legen - ich hatte es in 2 Tagen gelesen :)

Hat man den ersten Teil gelesen muss man die Triologie vervollständigen!
Genial
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Normalerweise habe ich so meine Probleme mit Schweden-Krimis (Thriller) aber dieser hier hat mich schlicht vom Hocker gehauen. Unglaublich dicht und gut geschrieben - viele Personen mit Vergangenheit, sodass man aufpassen muss, nicht die Übersicht zu verlieren, aber einfach nur genial geschrieben. Absolut empfehlenswert und nicht zu vergleichen mit Mankell
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Produkt-Bild: Hummeldumm. Das Roman

Hummeldumm. Das Roman von Tommy Jaud

Broschiert von Scherz Verlag
Preis bei Amazon: EUR 13,95, Angebote ab EUR 6,99

3,5 Punkte.
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3502110379, Erscheinungsdatum: Februar 2010, Auflage: 1
Zoom ± Produkt-Bild: Hummeldumm. Das Roman

Aus der Amazon.de-Redaktion


Zwei Wochen Namibia ? das klingt doch eigentlich nach Traumurlaub in wilder Natur, nach Abenteuer und Freiheit. Doch bei Tommy Jaud wird aus dem Traum, wie kann es anders sein, schnell ein Alptraum und für Matze Klein beginnen am Flughafen von Windhoek ?die zwei schlimmsten Wochen meines Lebens.? Matze wird mit Freundin Sina in einem Kleinbus voller Bekloppter durch Namibia gekarrt ? ?neun Idioten in alberner Wanderkleidung? angeführt von ihrem namibischen Tourguide Bahee. Als Matzes Fluchtversuch an der letzten Tankstelle vor der Namibwüste misslingt, ist die Katastrophe vorprogrammiert. Auf seiner Jagd nach Adaptern, Handynetz und Internetzugang taumelt Matze von einer Blamage in die andere und strapaziert seine Beziehung zu Sina bis zum Brechen.
Hummeldumm ist nach Vollidiot (2004), Resturlaub (2006) und Millionär (2007) bereits der vierte Roman von Comedy-Star Tommy Jaud, der die Torturen einer Busrundreise durch Namibia am eigenen Leib erlebt hat. Voller Sprachwitz und Situationskomik skizziert Jaud die neun Trottel der Reisegruppe (zwei Österreicher, ein Franke und Ossi dürfen natürlich nicht fehlen) ? allesamt Exemplare der Kategorie ?hummeldumm?. Jaud weiß, wie man Pointen setzt, mit Klischees spielt und den Leser bei Laune hält. Dabei trifft er sicherlich nicht jedermanns Humor. Wer aber über die Vorgänger lachen konnte, der wird auch hier gut bedient. Spaßige Lektüre für den kleinen Hunger zwischendurch, extrem unterhaltsam und schnell konsumierbar. -- Alexandra Plath
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5 Kundenrezensionen:

Teilweise brüllend komisch, dreht sich aber leider rasch im Kreis
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Tommy Jaud, unter anderem Gagschreiber für Anke Engelke, hat mit seinen Romanen "Vollidiot", "Resturlaub" und "Millionär" bereits riesige Erfolge gelandet. In "Hummeldumm" schickt er den Leser an der Seite von Matze auf eine Namibia-Reise, die es in sich hat. Der einzige, der halbwegs nett ist, ist der liebenswerte, leicht chaotische einheimische Reiseleiter - den Rest der kleinen Gruppe kann man schlicht in die Tonne kloppen. Verpeilte kleingeistige Rentner und deren unausstehliche Gattinnen, ein hirnloser Sportler, der bald Freundin Sina schöne Augen macht, eine strunzdumme Wetterfee und weitere Absurditäten treiben Matze in den Wahnsinn. Die Story ist leichtfüßig erzählt und vor allem zu Beginn brüllend komisch, so gekonnt nimmt Tommy Jaud die Macken der grauenhaften Mitreisenden auf die Schippe. Man bemitleidet den Protagonisten heftig und schämt sich fremd für die deutsche Reisegruppe, obwohl Matze sich zugebenermaßen das Leben selbst zur Hölle macht und es scheinbar drauf anlegt, auf jeden Fall einen furchtbaren Urlaub zu verleben.

Dann flacht die Handlung aber zusehends ab, weil sich der Roman buchstäblich nur um ein einziges Thema dreht: die fehlende Überweisung für die Wohnung. Klar, es ist recht witzig zu lesen, wie der Held der Geschichte sich abmüht, die heimische Sparkasse zu erreichen, aber mehr gibt "Hummeldumm" fast nicht her. Matze taumelt von Reisestation zu Reisestation und überall ist es dasselbe er versucht mit teils skurrilen Bemühungen anrufen oder ins Internet zu kommen, es klappt nicht, er versucht es wieder, gleiches Ergebnis. Zwischendurch gibt es Streit und Missverständnisse mit Sina, bis Matze wie ein totaler Trottel dasteht. Trotz der teils genialen Situationskomik ist das irgendwann sehr ermüdend zu lesen und man wünscht sich, dass die verdammte Überweisung endlich mal rausgehen würde, damit der Autor ein anderes Thema aufgreifen kann. Aber bis es soweit ist, vergehen im wahrsten Sinne des Wortes hunderte von Seiten.

"Hummeldumm" ist ein ultraleichter, teils sehr komischer Roman für Zwischendurch, der keinen Anspruch auf Tiefgang hat, jedoch verblüffend treffende Beschreibungen von schrecklichen Mitreisenden liefert. Hier möchte man pausenlos heftig mit dem Kopf nicken, denn freudlose Spießer, tumbe Sportler mit Ossi-Akzent und peinlich von sich überzeugte Rentner mit Brechstangen-Humor hat wohl jeder selbst schon mal erlebt. Die Handlung kommt allerdings kaum in Schwung und dreht sich pausenlos im Kreis. Für Jaud-Fans bestimmt ein großer Spaß, aber auf keinen Fall sein bestes Buch.
Witzig
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Vielleicht muss man ihn mögen, diesen speziellen Humor. Ich mag ihn und ich habe mich gut amüsiert. Eine witzige Urlaubslektüre, ohne einen hohen intellektuellen Anspruch. So ist das Buch wohl auch gedacht.
Wirklich lustig...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
...ist dieses Buch.
Zu Anfang ist dieses Buch wirklich sehr komisch, aber ab der Hälfte ungefähr hat es etwas an Witz verloren.

Trotzdem kann ich es nur empfehlen, weil die Story in dem Buch sehr lustig ist.

Außerdem ist das Buch sehr verständlich geschrieben.
2,5 Sterne für langweiliges Mittelmaß
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Das Buch ist in keinster Weise ein würdiger Nachfolger von Vollidiot, Resturlaub und Millionär. Hummeldumm hat einfach keinen Witz. Mit viel Glück darf man mal Schmunzeln, aber mehr ist nicht. Die Geschichte hätte mehr hergegeben, aber mehr bei den offensichtlichen, schlechten Klische-Witzen hat man eher Mitleid und weigert sich sogar aus Trotz zu Lächeln.
Wie alle Jaud-Bücher liest es sich schnell und einfach. Die Geschichte ist einem guten Fluss und nie langweilig, aber mehr als Lückenfüller ist dieses Buch nicht. Humorvoll leider in keinster Weise, ein neutraler Zeitvertreib. Sehr schade.
Top-notch-Unterhaltung
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Gurkentruppe auf Safari. Klasse Typskizzen, flotte Sprüche, gutes Tempo, prima Einfälle. OK, die Story ist vielleicht nicht durchgehend glaubwürdig und einzelne Situationen mögen "zu viel" sein. Aber wer hier ein Namibia-Sachbuch erwartet hat, hat Dinge erwartet, die gar nicht in Aussicht gestellt wurden. Ich hatte beim Lesen viel und laut zu lachen, und zum Ende hin wurde es auch noch ein bißchen rührend. Alles dabei, was Urlaubslektüre bieten soll, sehr unterhaltsam und leicht verdaulich und doch steckt mancher Tiefsinn drin. Unbedingt lesen!
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Ich schreib dir morgen wieder

Ich schreib dir morgen wieder von Cecelia Ahern

Gebundene Ausgabe von Krüger, Frankfurt
Preis bei Amazon: EUR 16,95, Angebote ab EUR 12,89

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 381050145X, Erscheinungsdatum: Mai 2010, Auflage: 2
Zoom ± Produkt-Bild: Ich schreib dir morgen wieder

5 Kundenrezensionen:

Cecelia Ahern und Josefine Preuß - Ein Dream-Team
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Wer eine Geschicte sucht, in der es um Liebe, Verlust, Geheimnisse und die ständige Frage nach dem Warum geht, wer selbst eine Aufmunterung braucht oder diese für einen anderen sucht, der liegt mit "ich schreib dir morgen wieder" genau richtig!
Es geht um ein Geheimnis, das bis zuletzt eines bleibt und eine vermeintliche Fürsorge, die alles andere als das ist.

Es ist eine typische, sehr gute Cecelia Ahern-Geschichte von einer typischen, sehr guten Josefine Preuß gelesen.

Ich kann es nur empfehlen und warte schon auf das hoffentlich nächste Hörbuch dieser Konstellation!
Eine Geschichte mit viel Magie
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Tamara, 16 Jahre alt, ist ein reiches und verwöhntes Mädchen, das zusammen mit ihren Eltern in der Nähe von Dublin in einer luxuriösen Villa lebt.
Alles scheint perfekt zu sein: sie hat viele Freunde, geht auf Partys und bekommt alles was sie möchte.
Doch von ein auf den anderen Tag verändert sich ihr Leben um 180°. Ihr Vater begeht aufgrund von Geldsorgen Selbstmord und lässt die Familie mit den Schulden allein zurück. Nun heißt es Abschied nehmen von dem perfekten Leben in Dublin, denn alles was sie hatten mussten sie verkaufen, um die Schulden des Vaters zu begleichen. Zusammen mit ihrer Mutter zieht Tamara zu ihrer Tante und ihrem Onkel auf Land.
Während Tamara versucht sich langsam an das ruhige und nicht prunkvolle Leben zu gewöhnen, ist ihre Mutter kaum noch ansprechbar. Sie ist so vertieft in ihre Trauer, dass sie alles um sich herum vergisst.
Als ihr bei der Flying Library" ein Tagebuch in die Hände fällt ist sie anfangs doch sehr verunsichert. Denn eigentlich schreiben ja nur die Uncoolen" Tagebuch und zu der Gruppe möchte sie sich eigentlich nicht dazu zählen. Als sie sich doch dazu durchringt einen Eintrag zu verfassen ist sie sehr überrascht, denn es steht schon etwas drin: Ihr Tagebucheintrag von morgen. Von da an verändert sich ihr Leben und wird zu einem kleinen Abenteuer, dass sie sich auf dem langweiligen Land nicht hätte vorstellen können.

Ich bin von diesem Buch total begeistert! Ich habe zwar einige Tage gebraucht, um mich reinzufinden, was aber wahrscheinlich eher an der Wärme und meiner Unlust, als an dem Schreibstil und dem Inhalt des Buches liegt!
Doch als ich es dann doch geschafft habe, habe ich die Seiten verschlungen und das Buch wurde zum Pageturner für mich!
Dieses ist mein drittes Buch von ihr und ich kann wirklich sagen, dass der Schreibstil und die Geschichte an sich sehr typisch für Cecelia Ahern ist. Es ist wie immer eine sehr nachdenkliche Geschichte, die einen Funken Magie und eine Prise Übersinnlichen in sich trägt, doch dieses Mal ist noch etwas anderes als Zutat in dieser Geschichte: Krimi.
Eigentlich erwartet man schöne Liebesgeschichte von Cecelia Ahern, doch dieses Mal überrascht uns die Autorin mit einer Familientragödie, die einem wirklich sehr schnell ans Herz geht und einen sehr rührt.
Tamara ist eine sehr besondere Figur und ein besonderer Ich-Erzähler. Sie ist sehr selbstkritisch, analysiert und interpretiert ihr Verhalten, dass sie vor dem Tod ihres Vaters an den Tag gelegt hat und zeigt selbst auf in welcher Form sie sich verbessert hat bzw. sie sich allgemein verändert hat. Sie erzählt die Geschichte in einem sehr lockeren und umgangssprachlichen Ton, halt frei Schnauze" und punktet damit beim Leser! Von außen betrachtet wirkt sie sehr tough, doch innerlich ist sie sehr gefühlvoll, was man jedoch fast ausschließlich beim Lesen der Tagebucheinträge erkennt.
Doch muss ich zugeben, dass ich es teilweise doch hinterfrage, ob dieses Verhalten von ihr wirklich mit der Realität übereinstimmend sein kann. Vielleicht hat sie die Wendung durch den Tod ihres Vater gemacht, denn normalerweise verändern sich Menschen nicht so schnell von 0 auf 100.
Was ich an dem Schreibstil am schönsten fand, ist dass sie die Umgebung, die Natur und auch Gefühle mit vielen menschlichen Sachen vergleicht, die man sich als Leser sehr gut vorstellen kann und die Wirkung dieser Sachen auf Tamara besser versteht.

Da man ja eigentlich eine komplette Liebesgeschichte bei Frau Ahern erwartet kommt ein bisschen Gefühl und Romantik auch nicht zu kurz. Tamara lernt in der Flying Library" und an dem Schloss, das sich hinter dem Haus ihrer Tante befindet, 2 Jungs kennen. Beide versuchen ihren Charme spielen zu lassen und mit ihr zu flirten, was ich wirklich sehr reizend fand! Doch leider kamen nicht diese Gänsehautgefühle auf, die ich bei P.S. Ich liebe Dich" und Für immer vielleicht" hatte.
Schade fand ich nur, dass Cecelia Ahern sich beim genauen beschreiben sehr auf Tamara gestürzt hat. Die Nebenfiguren, wie ihre Mutter, Tante und Onkel, sowie die beiden Jungs, die sie auf dem Dorf kennenlernt, sind sehr oberflächlich beschrieben und geben leider nur nette Randfiguren ab!
Was der Geschichte überhaupt nicht schadet, doch hätte ich mir mehr gewünscht die anderen Figuren besser kennenzulernen.

Und ich möchte noch anmerken, dass es mir zum ersten Mal passiert ist, dass ich beim Lesen eingeschlafen bin und beim Schlafen und Träumen das Buch weitergeträumt habe. Doch leider ist es alles nicht so eingetreten, was ich eigentlich in meinen Träumen für Tamara geplant hatte!

Fazit:

Die Zutaten dieses Buches: Magie, Mystik, Krimi, Denkanstöße, Liebe und Humor fassen dieses Werk zu einem tollen Rezept zusammen. Ein Rezept, dass zum Nachdenken anregen soll, wie man das Leben gestalten könnte und was wichtig im Leben ist. Eine wunderschöne Geschichte!
Gefühlvoll, fantasievoll, traumhaft!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich werde es mir sparen, lange über den Inhalt dieser Geschichte auszuschweifen, da Sie dies ohnehin schon in nahezu jeder Rezension vor mir nachlesen können. Ich habe dieses Buch vor etwa zwei Wochen gekauft, bereits der Klapptext auf dem Einband konnte mich überzeugen! Allerdings hätte ich den Kauf zugegebenermaßen auch ansonsten getätigt, weil ich ein absoluter Fan von Cecilia Aherns Schreibstil bin!
Wieder einmal hat sie es geschafft, mich nicht zu enttäuschen! Die Protagonisten sind, jeder für sich, sehr gefühlvoll und authentisch beschrieben und man bekommt nach einer Weile beinahe das Gefühl, die Figuren selbst zu kennen, "dabei zu sein", und das ist es, was ein Buch meiner Meinung nach schaffen soll - den Leser in eine andere Welt zu entlocken! Ich konnte teilweise jegliche Art von Kummer oder Stress vergessen - einfach nur Dank dieses Buches und ich muss zugeben, dass ich fast traurig war, als ich die letzte Seite gelesen hatte, einfach weil ich gerne noch viel länger "dabei" gewesen wäre! Sehr empfehlenswert!
wunderschön
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ist meiner Meinung nach das 2 beste Buch von Cecelia Ahern,
lohnt sich also für PS: Ich liebe dich Fans zu lesen ;-)
Man möchte es gar nicht mehr aus der Hand legen...
Also von mir gibts ***** Sternchen
Enttäuschend für Fans...
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Zwei Sterne bekommt dieses Buch für die Idee, die dahintersteht: Ein Tagebuch zu finden, indem das eigene Leben schon aufgezeichnet ist, ist eine schöne Idee, fast schon märchenhaft.
Dennoch...ich habe bis jetzt alle Cecilia Ahern Bücher gelesen, alle bisher mit großer Begeisterung. Ich habe an Aherns Schreibweise geschätzt, dass man spätestens nach 20 Seiten sich total mit einer der Figuren identifizieren konnte und Spaß hatte weiterzulesen, weil man von den Schicksalen betroffen war. Bei diesem Buch ist das anders. Meiner Meinung nach, hat sich Aherns Schreibweise verändert. Man merkt plötzlich, dass sie vermehrt für Film und Fernsehen schreibt, was sich in der Form der Dialoge zeigt. Früher war sie eine Meisterin Gefühle, Stimmungen zu beschreiben, in "Ich schreib dir morgen wieder" ist davon nicht mehr viel übrig, überhaupt wirkt das Buch nicht sehr "durchdacht" wie ich es nennen möchte. Klar, die Idee der Story ist ,wie bereits geschrieben, gut, aber man bekommt als Leserin der Vorgänger-Bücher den Eindruck, dieses Buch wäre lieblos schnell geschrieben worden, um möglichst rasch publizieren zu können. Dass ich mich für den Inhalt und die Art, wie er geschrieben ist kaum begeistern kann,hat sicherlich auch damit zu tun, dass Ahern bisher immer Menschen in ihrer eigenen Altersklasse beschrieben hat, was ich sehr gut fand. Die Beschreibungen der Generation 25-35 waren authentisch. Nun ist die Protagonistin ein Teenie. Und wird folglich mit zu vielen Klischees überladen. (reiches Ding, pubertäres Getue). Das war doch schon 1000x da und findet sich in der Jugendbuch-Literatur auch sicher oftmals wieder. Ahern sollte nicht zur Jugendbuch-Autorin mutieren, da gibt es schon zu viele, die das besser machen. Ich freue mich auf das nächste Buch mit erwachsenen Protagonisten und wieder mehr Emotionalität in der gewohnt liebevollen Schreibweise.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Erbarmen: Thriller

Erbarmen: Thriller von Jussi Adler-Olsen

Taschenbuch von Deutscher Taschenbuch Verlag
Preis bei Amazon: EUR 14,90, Angebote ab EUR 9,50

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3423247517, Erscheinungsdatum: Oktober 2009
Zoom ± Produkt-Bild: Erbarmen: Thriller

5 Kundenrezensionen:

Düsterer Albtraum
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Zum Inhalt: Am 2. März 2002 verschwindet eine Frau spurlos auf der Fähre von Rødby nach Puttgarden, man vermutet Tod durch Ertrinken. Doch sie ist nicht tot, sondern wird in einem Gefängnis aus Beton gefangen gehalten. Wer sind die Täter? Was wollen sie von dieser Frau? Und: Kann ein Mensch ein solches Martyrium überleben?

Das Buch erzählt des absoluten Alptraum einer Frau. Sie wird über Jahre festgehalten. Mal in totaler Finsternis, mal bei gleißendem Licht, gleichzeitig wird ständig der Luftdruck erhöht. Ich fand, dass das Buch erst nicht richtig in Gang kam und ich war geneigt es abzubrechen, aber dann wurde es nahezu schlagartig spannend und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Klasse geschrieben und eine irre Idee, die der Autor da hatte. Fast schon krank, aber eben sehr spannend erzählt und man wünscht sich, nie in so eine Situation zu geraten.
Warnung...
1 Punkte 1 von 5 Punkten
...dieses Buch sollte man auf keinen Fall lesen, nachdem man Stieg Larsson gelesen hat. Es war einfach nur furchtbar. Es ist mir ein Rätsel, wie dieses Buch zu den ganzen positiven Bewertungen kommt. Viel zu simple Sprache, völlig wirkungslose Witze (falls ich mich nicht irre) und vorhersehbar (ich wußte schon nach kürzester Zeit wer der Mörder sein wird).
Vorhersehbar und schlecht geschrieben
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Ich hatte Stieg Larson verschlungen und bin verzweifelt in die Buchhandlung gegangen und bat um Empfehlungen, in der Gewissheit dass es erstmal sehr schwer wird etwas derart überzeugendes zu finden. Denn der Maßstab ist nach Larson sehr sehr hoch! Aber nun gut. Ich kam zu dem Buch "Erbarmen". Ich hätte am Liebsten ständig Seiten überblättert/übersprungen, die Art der Recherche des Kommissars...öde. Das einzig Spannende sind die Momente wenn man als Leser bei Merete (dem Opfer) ist, alles andere so langweilig. Auch finde ich dass der Autor eine primitive Art des Schreibens und Spannungsaufbaus hat. Immer wenn es spannend wird wechselt die Szene, es nervt eher als dass es spannend ist! Bei einer bestimmten Szene brach er wie gewohnt ab als Merete endlich klar wurde wer der Täter ist, und ich habe mir den Spaß gemacht und durchgeblättert bis zu der Stelle man als Leser wieder bei Ihr ist (über 40!!!! Seiten). Mal ehrlich, das ist doch keine Kunst des Schreibens. Diese 40 Seiten sind mit langweiligster Recherche gespickt! Ich bin sehr enttäuscht von diesem Buch! Es langweilte meine verwöhnte Thriller-Seele zutiefst! Nie wieder dieser Schriftsteller!!!
"Bitte habt Erbarmen"
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Eine sehr packende Geschichte, die in die Hintergründe einer beliebten Politikerin, Merete, eintaucht, welche im Jahr 2002 entfürht wurde und deren Fall (der zuerst für einen Unfall gehalten wurde, der zu ihrem Tod geführt hat) die Polizei 2007 mit dem neuen Sonderdezernat Q neu aufrollt. Dabei kommen viele dunkle Verschleierungen ans Licht, bis die richtige Spur gefunden wird.

Eine spannend geschriebene Geschichte, die einmal aus Sicht von Merete erzählt und außerdem von Carl Morck, dem Polizisten des Sonderdezanats Q gemeinsam mit seinem Assistenten Assad. Es wird in den verschiedenen Zeiten geschrieben, beginnend mit dem Jahr der Entführung und wechselt dann in den Jahren zwischen der Suche durch die Polizei 2007 und dem Leiden der entführten Merete die Jahre hindurch. Trotz den kapitelweisen Jahressprüngen kommt man gut in der Geschichte mit, da Erkenntnisse der Polizei zum Teil wieder in Meretes "Erzählung" widerlegt oder bestätigt werden, oder noch weitere Infos liefern. Das macht es spannend mit zu fiebern, wer wohl der/die Täter sein könnte/n - mir war dies bis fast am Ende unklar. Es werden sehr viele Hintergrundinformationen aufgezeigt, welche ich am Anfang etwas übertrieben finde, die dann aber gut zur Geschichte und Handlung passen und zum Teil auch notwendig sind. Die beiden Hauptpersonen sind beide sehr sympathisch und, was nicht in allen Büchern der Fall ist, auch recht realistisch gestaltet. Jeder hat seine eigenen Probleme und sein eigenes Leben, beispielsweise die regelmäßigen Gebete von Assad auf Grund seiner Religion. Nicht so gut hat mir der Schluss der Geschichte gefallen, er war etwas verquer geschrieben, sodass ich erstmal verwirrt war, was denn nun Sache ist (mehr darf ich leider nicht schreiben, ohne das Ende zu verraten).

Definitiv ein Buch das es sich gelohnt hat zu lesen und das seinen Platz in meinem Bücherregal mit Sicherheit nicht so schnell verlieren wird.
Ganz furchtbar langweilig!!!
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Das ist das erste Mal,daß ich eine Rezesion schreibe.Ich tue dies aus nur einem Grund:um alle anderen zu warnen vor dem langweiligsten Krimi den ich je gelesen habe.Gähn!Normalerweise fange ich mit einem Krimi an und lege ihn nur noch ungerne weg,weil er so spannend ist (wie z.B.die Bücher von Sebastian Fitzek).Aber dieses Buch verfolgt mich schon seit Wochen.Ich komme einfach nicht weiter.Über den Inhalt muss ich gar nicht viel schreiben,weil es vor mir schon genügend andere gemacht haben.Es ist einfach nur öde,zieht sich wie Kaugummi und auf gar keinen Fall zu empfehlen!
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Produkt-Bild: Gezeichnete des Schicksals

Gezeichnete des Schicksals von Lara Adrian

Broschiert von Lyx
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 5,50

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3802583205, Erscheinungsdatum: Juni 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Gezeichnete des Schicksals

5 Kundenrezensionen:

Gezeichnete des Schicksals
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Mir gefällt an der Autorin Lara Adrian die Art wie sie sich in die Geschichte einfühlt sehr gut.
Dieses Buch läßt sich gut lesen. Man mag es gar nicht mehr aus der Hand legen. Für mich ist die
Story um die Pilotin Alexandra und den Vampirkrieger Kade spannend geschrieben und dabei gleichzeitig
auf eine liebenswerte Art kommt die Erotik nicht zu kurz.
Für alle die ein gewisses Maß an Spannung aber auch diese gewisse Art der Erotik mögen, ist dieser Roman
bzw. die ganze Reihe unbedingt lesenswert.
Und dabei fand ich Kade sooo uninteressant - 7. Teil der Midnight Breed Series
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Kurzbeschreibung:
Die Krieger in Boston erfahren von seltsamen Morden in Alaska. Da Kade gebürtig aus Alaska stammt, wird er vom Orden geschickt, der Sache auf den Grund zu gehen. Dort wird er von seiner Vergangenheit eingeholt, da es so aussieht, als ob sein Zwillingsbruder Seth mehr mit der Sache zu tun hat, als er eigentlich wahr haben will...

Alexandra Maquire ist Pilotin, die auf einem ihrer Lieferflüge die komplette Familie Toms zerfleischt vorfindet. Dieses Grauen erinnert sie an den Mord ihrer Mutter und ihres Bruders, weswegen sie eigentlich in Alaska ein neues Leben beginnen wollte.
---
Also zuerst einmal vor weg, ich war bei Weitem nicht so gespannt auf diesen Teil, wie auf die anderen, da Kade bisher immer nur eine kleine Rolle hatte und für mich relativ uninteressant erschien. Aber weit gefehlt, ein toller Charakter, der mich wieder einmal mitgerissen hat.

Die Hauptprotagonistin fand ich super toll. Starker Charakter, starke Frau, die für alle, die sie liebt, ihr letztes Hemd geben würde. Toll fand ich auch, dass wieder eine Hündin namens Luna eine große Rolle hatte.

Was mir ein bisschen fehlte (deswegen der Stern Abzug), waren die alten lieb gewonnenen Charaktere. Die Charaktere Tegan, Hunter, Chase spielten zwar eine Rolle, aber Lucan, Dante, Niko wären mir lieber gewesen...

Fazit: Ich bin absolut begeistert von der Reihe und überzeugt, dass der nächste Teil der Reihe wieder gut sein wird. Brock und Jenna lernte man bereits kennen und ahnen, dass da noch etwas passieren wird.

1. Geliebte der Nacht (Lucan & Gabrielle)
2. Gefangene des Blutes (Dante & Tess)
3. Geschöpf der Finsternis (Tegan & Elise)
4. Gebieterin der Dunkelheit (Rio & Dylan)
5. Gefährtin der Schatten (Nikolai & Renata)
6. Gesandte des Zwielichts (Andreas & Claire)
7. Gezeichnete des Schicksals (Kade & Alexandra Maguire)
8. Geweihte des Todes (Brock & Jenna) (kommt im Dezember 2010)
sehr gut!!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Als Lara Adrian Fan war dieses Buch natürlich ein Muss für mich, auch wenn ich am Anfang skeptisch war, da Kade für mich eher eine "unwichtige" Randfigur darstellte. Nun ja, der 07. Teil der "Midnight-Breed" Reihe hat das grundlegend geändert ;-)

Diesmal ist der Ort des Geschehens das eisige, verlassene Alaska. Dies bietet Abwechslung, da sich die anderen Teile doch eher auf Boston beschränken.

Als Die Pilotin Alexandra Maguire, Besitzerin eines Transportunternehmens, eine Lieferung von Lebensmitteln in eine abgelege Siedlung schaffen will, entdeckt sie mehrere übel zugerichtete Leichen. Auf Grund dessen wird sie an den Mord ihrer Mutter und ihres kleinen Bruders erinnert, der ähnlich ablief. Um dies zu vergessen, oder zu verdrängen, flüchtete sie von Florida ins einsame Alaska.

Der Orden in Boston wird derweil alamiert, da Bilder der Morde in Alaska im Internet zu finden sind. Schnell ist klar, dass Vampire ihre Finger im Spiel haben und dem Vampirkrieger Kade wird befohlen, sich nach Alaska zu begeben um die Probleme zu lösen. Er für seinen Teil flüchtete Jahre zuvor aus dieser Gegend, um persönlichen Krisen mit seinem Bruder Seth, welcher die gleiche Gabe wie kade besitzt, aus dem Weg zu gehen. Nun wird er wieder mit seiner Vergangenheit konfrontiert und muss sich mit
dieser auseinandersetzten.

Wie es das Schicksal so will finden Alex und Kade bald zueinander. Aber das ist auch so ziemlich das EInzige, was sich schon am Anfang des Buches erahnen lässt.Zum genaueren Inhalt an sich weurde hier schon soviel beschrieben, dass ich nicht nochmal alles wiederholen muss.

Es erwarten einen viele überraschende Wendungen, eine spannende Geschichte, Erotik und ein unerwartetes Ende - auf jeden Fall ein Buch, das es sich zu lesen lohnt :-)
potive bewertung
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Die Bücher von Lara Adrian bringen spannung,gefühl und aktion mit sich. wenn man auf vampire steht sind diese zu empfehlen, ich denke nicht nur was für frauen.
Gezeichnete des Schicksals
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Die Serie ist total cool. Man weiß eigentlich nie so recht was pasiert, aber es ist toll sie zu lesen. Es ist immer traurig wenn man das Buch fertig hat und so lange auf die anderen Teile warten muß weil man unbedingt wissen will wie die Serie weiter geht.
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Produkt-Bild: Mordsfreunde

Mordsfreunde von Nele Neuhaus

Broschiert von List Tb.
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 6,10

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3548608868, Erscheinungsdatum: Mai 2009
Zoom ± Produkt-Bild: Mordsfreunde

5 Kundenrezensionen:

Mord(s)spaß
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Nach dem Debütroman "Eine unbeliebte Frau", der zu überzeugen wusste, war es nur selbstverständlich, sich den zweiten Teil zu besorgen (und auch vorsichtshalber den dritten Teil). Auch der zweite Teil überzeugt durch die Beschreibung der Region und lässt den Opelzoo und auch die politischen Gegenheiten aus dem Jahr 2006 vor dem inneren Auge erscheinen. Die beiden Hauptprotagonisten erhalten mehr und mehr an Charakterzügen und der Leser wird im zweiten Teil auch mit mehr Informationen über das private Glück/Unglück versorgt.
Leider (und hierfür einen Stern weniger) ähnelt der Aufbau wirklich zu sehr dem ersten Teil, wenn vielleicht auch nicht bewusst.

Trotz alle dem macht es Spaß sich von Nele Neuhaus auf falsche Fährten locken zu lassen.

Eine Verfolgungsjagd durch den Taunus am Ende des Krimis rundet die Geschichte ab. So wohl der erste als auch der zweite Band sind wunderschöne Urlaubslektüren.

Und daher wird auch der dritte und mittlerweile vierte Band (Schneewittchen muss sterben) von mir gelesen.
Mords Freunde - Mords Unterhaltung
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Die Geschichte ist sehr gut durchdacht. Hat mir alles gut gefallen und war schlüssig. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut und werde sicher weitere Bücher der Autorin lesen. Hat Spaß gemacht das Buch zu lesen und wenn nebenbei der Haushalt liegen geblieben ist.
Ich hoffe auf weitere Bücher der Autorin. Von mir für dieses Werk 5 Sterne. Danke, Nele!
oh Mannomann
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Ich habe mich jetzt bis zur Seite 262 durchgekämpft - normal sage ich, was mich nach 100 Seiten nicht begeistert ist nicht meins - aber da kommt nix! Ich wohne in der Nähe vom Opel-Zoo, hab mir ne Menge Lokalkolorit versprochen, aber irgendwie finde ich es nur gruselig! Ein Kommissar, der "von" heißt, ist mir eh schon suspekt, ständig tauchen neue Namen und Familienverhältnisse auf, man kann dieses Buch nicht lesen - aus der Hand legen - nach 3 Tagen weiterlesen - das geht einfach nicht! Liebe Nele Neuhaus, "Schneewittchen" werde ich mir gar nicht erst antun
Ein guter Krimi
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Auch der zweite Taunus-Krimi kann voll überzeugen.

Das Buch ist gut geschrieben, die Protagonisten sind sympathisch und die Geschichte fesselt.

Negativ könnte man anmerken, dass das Grundgerüst im Wesentlichen wieder dem des ersten Taunus-Krimi (Eine unbeliebte Frau) entspricht. Zwei Tote - wobei der zweite diesmal erst etwas später auftaucht - stellen die Ermittler vor zahlreiche Rätsel und lassen sie in ein Wespennest lokaler Intrigen und Kriminalität stoßen. Wieder werden durch die Aufklärung der Verbrechen auch politische bzw. wirtschaftliche Skandale aufgedeckt. Wieder taucht eine Leiche auf, die den Leser um das Schicksal einer Person bangen lässt, bis sich herausstellt, dass letztere wohlauf ist und die Leiche nichts mit der eigentlichen Geschichte zu tun hat.

Positiv ist im Vergleich zum ersten Buch anzumerken, dass Nele Neuhaus zwar anfangs wieder zahlreiche potentielle Mörder ins Spiel bringt, viele von diesen allerdings recht bald wieder aus dem Zentrum der Geschichte verschwinden, sodass am Ende etwas weniger Verdächtige übrigbleiben, was dem Buch ziemlich gut tut. Dies mag damit zusammenhängen, dass das Buch von der Autorin um ca. 100 Seiten gekürzt wurde. Allerdings bleibt dadurch auch mancher begonnener Nebenerzählstrang etwas offen, wodurch der erste Taunus-Krimi im Vergleich zu diesem in sich etwas "runder" erscheint.

Ebenfalls positiv ist, dass das Privatleben der beiden Protagonisten diesmal eine ausführlichere Rolle spielt und sie dadurch etwas mehr Tiefe erhalten.

Insgesamt handelt es sich wieder um einen lesenswerten Krimi, den man innerhalb kürzester Zeit verschlingt und der große Lust auf den nächsten Teil aufkommen lääst.
Hochspannung mit filmreifem Finale
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Vor ein paar Jahren habe ich dieses Buch bereits schon einmal gelesen, als es die Autorin noch selbst herausgegeben hatte. Mittlerweile ist es im LIST-Verlag erschienen und die vorgenommenen Kürzungen und Straffungen haben dem Buch nicht sehr geschadet. Früher war noch ein wenig mehr "Taunus" drin, was uns Ortsansässige natürlich freut. Die Spannung blieb absolut erhalten, ich fühlte mich drei Abende lang wieder bestens unterhalten. Und das Finale - ich hoffe, dass es eines Tages verfilmt wird! Einfach große, große Klasse! Eines meiner absoluten Lieblings-Buch-Enden.

Eine Bemerkung noch zu den Ein-Sterne-Rezensionen, die allgemein hier vermehrt auftreten. Kennzeichen dieser Rezensenten: phantasievolle Nicknames und - keine weiteren Rezensionen. Nur die eine schlechte. Das finde ich sehr seltsam und sehr unfair. Aber das ist nur meine eigene unmaßgebliche Meinung.
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Produkt-Bild: Headhunter

Headhunter von Jo Nesboe

Broschiert von Ullstein Tb
Preis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 10,90

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3548280455, Erscheinungsdatum: Juli 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Headhunter

5 Kundenrezensionen:

Intelligente Unterhaltung
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Headhunter ist mein erster Nesbo Thriller, daher war ich umso mehr auf den Schreibstil und die Story gespannt,
die mich schon in der Leseprobe fasziniert haben.

Inhalt:
Roger Brown ist Headhunter- nicht irgendeiner sondern DER headhunter überhaupt.
Niemand, der jemals durch ihn vermittelt wurde, wurde nicht eingestellt. Er weiß zu überzeugen,
tritt selbstbewusst, kühl und distanziert, aber mit der nötigen Freundlichkeit auf.
Doch sein hoher Lebensstandard bzw. vor allem der seiner Frau hat ih in den Ruin getrieben.
Er denkt, sie nur durch Reichtum halten zu können, weil sie ihm ihren größten Wunsch überhaupt verwehrt:
ein Kind zu bekommen. Um an Geld zu kommen, hintergeht er seine Klienten schamlos.

Stil:
Nesbo bietet hier intelligente Unterhaltung vom Allerfeinsten!
Er schreibt sprachgewaltig, rasant und gnadenlos, reißt den Leser mit einer
ungeheuren Macht mit sich, und überzeugt mit starken Charakteren!

Fazit:
Dies wird nicht mein letzter Nesbo gewesen sein! Viel Spaß beim Schmökern!
Nicht der Beste von Nesbo
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Ich hatte mich so sehr auf dieses Buch gefreut.
Gesehen, gekauft und sofort angefangen zu lesen ... und ... bin enttäuscht !!!

Ich würde es nicht als schlecht beurteilen, aber auch auf gar keinen Fall als richtig gutes, spannendes Buch. Es fehlte mir das gewisse Etwas, das Jo Nesbo sonst so in seinen Büchern rüberbringt ... Knistern.
Ich hatte tatsächlich schon das halbe Buch gelesen und im Grunde war nichts passiert. Der erste Teil erinnerte mich eher an ein Sachbuch oder so was, Thema "Arbeiten als Headhunter" - ob das tatsächlich so ist kann und will ich nicht beurteilen und erlaube mir auch keine Bewertung, aber meine Erwartung an das Buch war eben eine andere.

Zusammenfassung:Die Story hat mich gelangweilt, kein fesselndes Buch - und ganz sicher kein Vergleich zum Schneemann oder Leopard... Schade !
Vom Jäger zum Gejagten
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Roger Brown ist der erfolgreichste Headhunter Oslos und stolz darauf. Aber es scheint als müsse er seine, in seinen Augen, mangelnde Körpergröße, durch die Tatsache der Beste in seinem Job zu sein, kompensieren.
Auch der Liebe seiner Frau ist er sich nie sicher gewesen. Immer wieder glaubt er, sie nicht verdient zu haben und versucht sich so die Liebe seiner Frau zu kaufen.

Dumm nur, daß selbst der beste Headhunter Oslos nicht genügend Geld verdient, um den Luxus eines riesigen Eigenheimes und einer Kunst-Galerie als Wirkungsstätte fürs Frauchen zu finanzieren.

Also hat sich Roger noch eine mehr oder minder einträgliche "Nebenbeschäftigung" besorgt: Er erleichtert die Kandidaten, die sich bei ihm wegen neuer Jobs vorstellen, um ihre Kunstwerke und macht sie über einen Hehler zu Geld.

Soweit so gut! Dumm nur, daß Roger irgendwann an Clas Greve gerät! Der ehemalige Elite-Soldat und Manager eines Mikrosender-Unternehmens stellt Rogers Leben ein für alle Mal auf den Kopf und so wird der Hunter schnell zum Gejagten.

Nach acht Krimis über Harry Hole wagt sich Jo Nesbø jetzt an einen Thriller ohne seinen Erfolgs-Kommissar und enttäuscht nicht:
In seinem bekannt lockeren und flüssigen Schreibstil schafft es Nesbø über die gesamte Strecke des Buchs die Spannung aufrecht zu erhalten und selbst, wenn man meint, man hätte das Geheimnis, das hinter der Jagd steht, gelüftet, so wird man am Ende des Buches eines besseren belehrt. Denn die eigentliche Lösung wird überraschen!

Jo Nesbø gelingt es mit "Headhunter" nicht nur die Leser, die ihn schon kennen und lieben zufrieden zu stellen, sondern wird mit diesem Buch sicher auch neue Leser begeistern können!
Ein absoluter pageturner
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Jo Nesbo ohne Harry Hole - das klingt zunächst einmal gewöhnungsbedürftig. Aber hat man sich auf die neue Erzählperspektive aus Sicht des Headhunters Roger Brown einmal eingelassen, fesselt dieses Buch und lässt den Leser nicht mehr los.
Brown ist beileibe kein Held. Karriere hat er gemacht, und er ist stolz darauf, einer der besten zu sein. Muss er auch, hat er doch seine geringe Körpergröße von 1,68 m zu kompensieren und den extravaganten Lebenswandel seiner Gattin zu finanzieren. Doch dafür reicht auch sein Einkommen nicht: Er wird zum Bilderdieb. Alles scheint sich zum Guten zu wenden, als bei einem Geschäftskunden ein Rubensgemälde auftaucht. Doch Vorsicht: Es lockt eine Falle und von jetzt an ist man vor Überaschungen nicht mehr gefeit.
Ein temporeicher Triller von Nesbo, unbedingt lesenswert!
Headhunter
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Headhunter ist das erste Buch, das ich von Jo Nesbo gelesen habe. Vergleiche mit seinen Harry Hole-Krimis kann ich daher nicht anstellen, aber so konnte ich das Buch unvoreingenommen lesen.

Die Story fand ich im Großen und Ganzen spannend. Die Geschichte startet mit einem Prolog, in dem der Ich-Erzähler in einem verunglückten Auto liegt und erzählt, wie er da hingekommen ist. Roger Brown, Norwegens erfolgreichster Headhunter, klaut mit einem Komplizen nebenher wertvolle Kunstwerke aus den Wohnungen der Leute, die er vermittelt, um damit den nicht gerade billigen Lebensstil seiner Frau zu finanzieren. Bei einer Vernissage in der durch eben dieses Geld gekaufte Galerie stellt ihm seine Frau den holländischen Topmanager Clas Greve vor, der zufällig grade ohne Anstellung ist. Roger kommt der Holländer wie gerufen, denn zum einen sucht er grade jemanden, um eine Spitzenposition in einer Firma zu besetzen, zum anderen stellt sich heraus, dass Greve beim Renovieren der Wohnung seiner Großmutter einen seit dem zweiten Weltkrieg verschollenen Rubens gefunden hat. Getrieben von der Aussicht auf ein paar dringend benötigte Millionen steigt Roger ganz nach seinem üblichen Beuteschema in die Wohnung ein, um den Rubens zu klauen. Ab hier geht dann alles gründlich schief.

Das Buch liest sich flüssig, so dass ich es nach einem Tag durch hatte. Allerdings bin ich mit keinem der Charaktere so richtig warm geworden. Brown ist ein ziemlich arroganter und wenig sympatischer Typ, der seine Kandidaten nach einer FBI-Verhörmethode vernimmt. Wahrscheinlich muss man so sein, um seinen Job zu machen. Seine Frau bleibt ziemlich blaß und wirkt wie verzogene Großstadtzicke. Greve wirkt auf mich ein bißchen konturenlos, ebenso Lotte, Rogers Geliebte. Das Ende finde ich ein bißchen unglaubwürdig, ganz so dumm dürften die Ermittlungsbehörden dann wohl doch nicht sein ...

Insgesamt ist das Buch aber eine gute Sommerunterhaltung.
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Produkt-Bild: Der Augensammler

Der Augensammler von Sebastian Fitzek

Gebundene Ausgabe von Droemer/Knaur
Preis bei Amazon: EUR 16,95, Angebote ab EUR 9,89

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3426198517, Erscheinungsdatum: Juni 2010
Zoom ± Produkt-Bild: Der Augensammler

Aus der Amazon.de-Redaktion


Der Augensammler ist sauer. Er fühlt sich von der Presse missverstanden. Schon das Etikett des Sammlers ist ihm nicht angemessen. Es stimmt: Der Augensammler tötet die Mütter, entführt die Kinder und gibt den Ermittlern die Chance, in etwas mehr als 45 Stunden seine Opfer zu finden, bevor er diesen ein Auge entfernt. Aber der Mörder will sich weniger als Sammler, sondern eher als Spieler verstehen.
Zum Spiel gehört auch der Reporter Alexander Zorbach, der einmal zur Polizei gehörte. Ihn sucht die blinde Physiotherapeutin Alina Gregoriev auf, die aussagt, den Augensammler in Behandlung (und dabei Visionen) gehabt zu haben. Und so nimmt eine Geschichte ihren Lauf, in der der Ich-Erzähler Zorbach erkennen muss, dass er mehr zum Spielball geworden ist, als ihm in diesem tödlichen Duell lieb sein kann...
Seit seinem Roman Die Therapie gilt der in Berlin geborene Schriftsteller Sebastian Fitzek als einer der wichtigsten deutschen Autoren des Psychothrillers. Dabei hat man ihm von Anfang an vorwerfen können, dass seine Plots nicht immer ganz stringent und im Besonderen allzu konstruiert wirken. Auch beim Bestseller Splitter, der durchaus zu begeistern wusste, war das der Fall. Aber bei Splitter täuschte eine ungeheuer rasante Handlung über derartige Schwächen noch hinweg. Da gab es keinen überflüssigen Satz, im Gegenteil: Beizeiten hätte man sich als Leser vielleicht sogar die ein oder andere Passage, die ein oder andere Erklärung mehr gewünscht, um etwas zur Ruhe zu kommen
Bei Der Augensammler ist es genau umgekehrt: Hier ware man als Leser mehr als froh, wenn die Geschichte etwas schneller zur Sache käme. Dabei stimmt die Grundidee. Und trotzdem schleppt sich die Handlung und zieht sich hin. Es hilft alles nichts: 50 Seiten weniger hätten dem Augensammler mehr als gut getan. Hartgesottene Fitzek-Fans wird dies natürlich trotzdem nicht stören. -- Stefan Kellerer
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5 Kundenrezensionen:

Gutes Buch
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Habe dieses Buch zum Geburtstag bekommen und muss sagen, dass mich auch hier wieder der Schreibstil von Fitzek absolut überzeugt hat. 4 Punkte habe ich bloß gegeben, weil es anfangs etwas schwerlastig ist und ich die Story mit der blinden "Seherin" etwas weit hergeholt fand. Ich habe dieses Buch dennoch in drei Tagen durchgelesen, da ich erstens wissen wollte, wer der Täter ist und mich die ganze Geschichte alles in allem doch sehr gefesselt hat!
Naja!
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Sein schwächstes Buch. Wäre ich nicht eingefleischter Fitzek- Fan, hätte ich das Buch vielleicht gar nicht zuende gelesen.
Typisch Fitzek gibt es viel Surreales, jedoch diesmal für meinen Geschmack in übertriebener Form und etwas zu sehr realitätsfern, mit weniger zügiger, mitreißender Handlung als sonst. Es gibt viele spannende Phasen im Buch, aber leider (und das ist neu ) auch viele gummiartige-Gähnpassagen, die zum Zuklappen animieren. Alles in allem lesenswert, wenn man gerne Thriller liest, aber sicherlich nicht das beste, und leider auch nicht das beste von Fitzek.
Ich habe mir was besseres...
2 Punkte 2 von 5 Punkten
vorgestellt. Vorbhersehbar, zu einem bestimmten Zeitpunkt (und das war schon in der Mitte des Buches) wusste ich wer der Augensammler ist, oder eher ich vermutete es, und es bewahrheitete sich dann auch. Nachdem ich so gute Kritiken gelesen habe und es mir auch nur deshalb gekauft habe, auch weil es ein Berlin-Krimi ist, bin ich nun doch frustriert über das schöne Geld, dass ich hätte in ein anderes Buch investieren können.
Durchschnittliche leistung.
Packend, brutal und clever aufgebaut
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Nach den beiden letzten Büchern "Der Seelenbrecher" und "Splitter", wo der Reiz des Außergewöhnlichen, des Unwahrscheinlichen irgendwann auf Kosten von Logik und Unterhaltung ging - die beiden Romane waren teilweise etwas nervig und chaotisch -, hat Sebastian Fitzek mit "Der Augensammler" wieder einen superspannenden und auch schlüssigen Thriller geschaffen, in dem es erneut ein wenig übersinnlich zugeht. Fitzek besinnt sich dabei wieder auf altbewährte Zutaten, das aber gekonnt: Im Mittelpunkt steht der Ich-Erzähler Alexander Zorbach, ehemaliger Polizeipsychologe und nun Polizeireporter. Wie auch viele andere Figuren von Fitzek ist Zorbach im Privatleben gescheitert und durch ein einschneidendes Erlebnis traumatisiert, er kämpft mit Halluzinationen - ein geschicktes Spiel mit dem Leser, der natürlich bald argwöhnt, dass Zorbach entweder selbst der Augensammler ist oder dass er eine Verbindung zu ihm hat - oder ist doch alles ganz anders als gedacht? Immer wenn man gerade glaubt, die Lösung zu haben, passiert wieder etwas, das die Handlung in eine neue Richtung treibt.

Das Buch ist mit einer ebenso simplen wie genialen Idee aufgebaut: Es beginnt mit dem Epilog und endet mit dem ersten Kapitel; die Kapitelzahlen sind ebenso rückwärts angeordnet wie auch die Seitenzahlen (was beim Leser immer wieder für kurzen Schrecken sorgt: Auf Seite 300 bin ich schon? Ach ne, doch nicht.) Warum dieser rückwärtsgerichtete Aufbau für die Handlung entscheidend ist, wird am Ende schmerzhaft deutlich. Man fühlt sich beim Lesen wie bei einem Countdown, und das Ende des Buches zu erreichen heißt, dass der Countdown abgezählt ist und etwas Schreckliches passiert - trotzdem blättert man natürlich weiter. So viel darf verraten werden: Es handelt sich nicht um einen Memento-Klon, die Geschichte wird durchaus vorwärts erzählt.
Immer wieder wechselt Sebastian Fitzek während der Handlung die Perspektive, springt von Alexander Zorbach zur blinden Alina, dann wieder zu dem entführten Jungen, der um sein Leben kämpft, während das Ultimatum abläuft. Hier gibt es sogar ein wenig Saw-Feeling, was Freunde von schaurigen Horrorszenarien freuen wird.

"Der Augensammler" ist spannend und clever aufgebaut - ein ausgeklügeltes Versteckspiel, ein fieser Psychotrip. Fitzeks neuester Thriller ist ein mitreißender Pageturner, der zwar manchmal etwas übertreibt und sich vieler Horrorfilm-Klischees bedient, dabei aber nie zu konstruiert wirkt. Lesenswert ist übrigens auch die ungewöhnlich lange, sympathisch geschriebene und bebilderte Danksagung des Autors am Ende des Buches.

Eine Leseprobe und weitere Infos gibt es hier auf der Verlagswebseite.
Also echt gemein Herr Fitzek...
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich kann nur hoffen, dass sie schon an der Fortsetzung des Augensammlers arbeiten!! Sie haben in ihrem Buch eine Email Adresse für Beschwerden angeben...ich beschwere mich hiermit!!!
Ich habe die letzten Zeilen gelesen...und das Buch schließlich entsetzt zugeklappt. Meine Nerven halten das nicht aus...!!
Ich verlange eine Fortsetzung!!
Ich denke, so geht es jedem der diesen fantastischen Thriller gelesen hat.
Für mich das Buchhighlight 2010!!
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