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Der Sinn des Lebens von Terry EagletonGebundene Ausgabe von Ullstein HcPreis bei Amazon: EUR 18,00, Angebote ab EUR 13,90 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3550087209, Erscheinungsdatum: November 2008 |
Eine Kundenrezension:unterhaltsam und lehrreich - werde ich auch verschenken 5 von 5 PunktenIch habe das Buch gekauft, weil ich eine sehr gute Kritik dazu gelesen hatte, und es ist wirklich großartig. Der Autor führt einen erstmal auf höchst unterhaltsame Weise durch die Philosophiegeschichte und fasst zusammen, was zum Sinn des Lebens von verschiedenen Philosophen gesagt wurde: Aristoteles, Nietzsche, Spinoza, Marx, Wittgenstein, auch Dichter wie Shakespeare oder Tschechow kommen zu Wort. Einiges davon hat man schon mal gehört, aber vieles war mir neu, und es ist wirklich sehr locker und witzig erklärt. Dabei wird klar, dass der Sinn des Lebens nicht in einem Satz oder einer Formel besteht, sondern eher in einer Praxis", d.h. darin, wie man sein Leben gestaltet. Liebe und Glück spielen eine wichtige Rolle, und ein gutes Leben führen ist ein bisschen wie in einer Jazzband spielen: Die Bandmitglieder improvisieren frei, nehmen dabei aber Rücksicht auf die Freiheit der anderen Musiker. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, auf 160 Seiten lernt man viel und wird bestens unterhalten. |
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Happy Aua. Ein Bilderbuch aus dem Irrgarten der deutschen Sprache von Bastian SickTaschenbuch von Kiepenheuer & Witsch VerlagPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 3,80 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3462039032, Erscheinungsdatum: August 2007 |
5 Kundenrezensionen:Das perfekte Toilettenbuch 4 von 5 PunktenWer Bastian Sicks recht wortreiche Werke der DER DATIV IST DEM GENITIV SEIN TOD-Reihe zu schätzen wusste, wird angesichts eines "Bilderbuchs aus dem Irrgarten der deutschen Sprache" möglicherweise die Stirne in Falten legen und genau das vermuten, was im Kontext manch einer hier bereits verfassten Kritik geargwöhnt wurde: der große Reibach. Und sicherlich ist es so, dass manch ein Käufer, der ohne Seitenblick die Sickschen DATIV-Publikationen links oder rechts hat liegen lassen, bei diesem Buch schwach wird und zugreift. Weil: Bilder! Zwar stehen auf den Bildern und darunter kurze Texte, aber um die geht es in dem Fall eben, da kann man ein Auge zudrücken. Es ist eine auf das Rudimentärste reduzierte Variante dessen, was Sick ansonsten bietet - der Reiz und die Reaktion ohne das erhellende oder belehrende Begleitwort. Auch mal schön. Man kann es mögen oder nicht. Wer es nicht mag, muss es nicht kaufen. Ich persönlich hatte immer Freude an der Tafel einer Imbissbude, die mich eine zeitlang allsamstäglich in der Stadt begrüßte, mit kuriosen Wortneuschöpfungen und überraschend andersartigen Gerichten. Als ich unlängst auf einer ähnlichen Tafel "Ostorte" für 2,50 Euro angeboten bekam, habe ich mich ebenfalls gefreut, auch wenn ich nicht genau wusste, wo diese preiswerten Orte eigentlich liegen. Man muss kein schlechtes Gewissen haben, wenn man über solche Dinge lacht. Auch wenn sie schnell und manchmal schmutzig sind. So eignet HAPPY AUA sich auch vortrefflich für einen Ort, an dem man ernstzunehmende Bücher eher selten antrifft. Niemand liest einen Roman auf der Toilette. Da braucht es kleinere Häppchen. Vor allem lustige. Wie die in diesem Buch zum Beispiel. Sein Geld wert 4 von 5 Punktenist dieses Büchlein trotzdem, finde ich. Denn man kann es immer wieder zur Hand nehmen, wenn man einfach mal lauthals lachen möchte! Sicher ist es ein Bilderbuch (anders als das englischsprachige Pendant, "Lost in Translation", das ich denjenigen, die gut Englisch verstehen, wärmstens ans Herz legen kann), aber trotzdem, mir hat es viel Spaß gemacht, und ich habe schon gleiches Geld für viel minderwertigere Lektüre ausgegeben. Ich finde es nur erschreckend, wie brutal offenbar viele Leute mit der deutschen Sprache umgehen, denn viele Beispiele sind keine versehentlichen Auslassungen oder Zufügungen, sondern einfach nur schnell hingehauener Blödsinn von Leuten, die offensichtlich sogar zu faul sind , einfach mal das Rechtschreibprogramm ihres Computers zu Rate zu ziehen, wenn sie schon die einfachsten Worte nicht vernünftig schreiben können. Erfrischend witzig, aber leider wenig lehrreich und dafür zu teuer 3 von 5 PunktenBastian Sick veröffentlicht hier Bilder von Entgleisungen der deutschen Sprache auf Schildern und aus Zeitungen. Als Quelle dienten dem Autor seine Fans, die ihn mit entsprechenden Einsendungen "fütterten". Bastian Sick hat diese Einsendungen, sortiert, kommentiert und unter dem Titel "Happy Aua" veröffentlicht. Das ist soweit in Ordnung. Ich habe viel gelacht. Hatte das Buch allerdings nach 45 Minuten durch und dachte mir dann, dass knapp 10,- Euro dafür ein wenig viel sind. Insbesondere, da man doch einige der Bilder aus diversen Spaß-Mails bzw. von Internetseiten her kennt. Der aus "Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod" Band 1-3 bekannte und von mir auch geschätzte lehrreiche Anteil fehlt hier völlig. In "Happy Aua" geht es nur um die witzigen Auswüchse aus Fehlern anderer Erdenbürger. FAZIT: Unterhaltsam, teilweise bekannt, wenig lehrreich und dafür relativ teuer. Also: EIN SUPER GESCHENK !!! Einfach nur klasse! 5 von 5 PunktenAls mein Deutschlehrer das Buch vor zwei Wochen durch die Klasse gegeben hat und ich mir ein paar Seiten anschaute, wusste ich, dass ich mir das Buch kaufe. Ich bestellte es hier sofort und ich muss wirklich sagen, dass es ein tolles Buch ist. Die Kommentare zu den Bildern sind allesamt witzig und es gibt eigentlich keine Seite, bei der ich nicht lachte. Allerdings ist der Umfang des Buches (140 Seiten) relativ gering und man blättert das Buch sehr schnell durch. Trotzdem ist es immer wieder unterhaltsam, mal etwas durch das Buch zu blättern und man kann immer wieder lachen. Ich hoffe auf eine Fortsetzung des Buches! Also ganz eindeutig fünf Sterne und ich kann dieses Buch eigentlich jedem ans Herz legen, der gut unterhalten werden möchte. Rechtschreibung mal anders 5 von 5 PunktenDieses Buch ist wirklich herrlich. Ich habe mich selten so gut amüsiert. Allerdings kann ich nicht emphelen es im Bus oder der Straßenbahn zu lesen. Ich musste teilweise so laut lachen, dass andere Fahrgäste mich anstarrten, als hätte ich sie nicht mehr alle. Aber wer gerne Tränen lacht, sollte sich das Werk zur Gemüte führen, es lohnt sich wirklich. Auch ein wirklich guter Geschenktip. Das einzige Manko ist: Es ist viel zu kurz! |
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Bildung. Alles was man wissen muß. 12 CD's: Höredition - Sonderausgabe von Dietrich SchwanitzAudio CD von EichbornPreis bei Amazon: EUR 23,97, Angebote ab EUR 18,00 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3821853778, Erscheinungsdatum: Januar 2005, Auflage: 1 |
Aus der Amazon.de-RedaktionDas Buch ist natürlich eine Frechheit. Das war nicht anders zu erwarten bei einem Autor, der bundesrepublikanische Bildungszustände mit seinem Erfolgsroman Der Campus dem Gelächter preisgegeben hat. Das Buch ist natürlich nicht die Frechheit, als die es daherkommt. Das ist heute nicht mehr zu erwarten, wo demonstrative Unbildung als ausgesprochen telegen gilt ("Hier wird Sie geholfen!"). Bildung, lautet das Credo derer, die dazugehören, kann man ja nicht lernen, man muss sie erwerben. Mühsam. Ein Leben lang: Klavier mit vier, humoristisches Gumminasium mit Griechisch und Latein, Tanzstunde, Auslandsstudium. Am Ende sagt man dann Sätze, die alle klingen wie bei Schwanitz: "Wie Sie wissen, ist der Strukturalismus nur ein verkappter Neukantianismus." Aber wichtig ist, wie man auf so einen Partysatz zu reagieren hat, um als gebildeter Mensch zu gelten. Zum Beispiel kann man guten Gewissens "ein Geräusch verursachen wie eine Kuh, die zu muhen anhebt, aber es sich dann anders überlegt". Landläufige Bildung in Europa ist ja keineswegs allumfassend. Die Zahl der Themen und Gegenstände, über die es Bescheid zu wissen gilt, ist überschaubar. Ihnen widmet Schwanitz die erste Hälfte des Bandes: Literatur, Kunst, Musik, Philosophie, Ideologien pointiert, witzig und äußerst erhellend dahingeplaudert. Der eigentliche Kern aber ist der zweite Teil, der sich damit beschäftigt, das im ersten Teil erworbene Wissen strategisch richtig und eben "gebildet" anzuwenden. Schwanitz dürfte viel diskutiert werden (kaufen, lesen und -- gebildet -- mitreden!), aber der Band reflektiert ungeachtet der Ironie durchaus ein wichtiges Thema: Was ist Bildung? --Michael Winteroll 5 Kundenrezensionen:Eine Freude... 5 von 5 Punkten... ihn zu lesen und zu hören. Ich habe beides getan und finde, dass sollte man sich antun. Ein wirklich gutes Stück erkenne ich daran, dass es mit jedem weiteren Mal immer besser wird und das ist für mich beim Schwanitz der Fall. Sicherlich bin ich nicht gleich umfassend "gebildet" (denn Bildung ist eben keine bestimmte Menge an Wissen, sondern eher ein geistiger Zustand), wenn ich ihn gelesen und schon garnicht, wenn ich nur die CDs gehört habe, aber er hat die aus meiner Sicht wichtigste Aufgabe grandios erfüllt: Lust auf Bildung zu machen und den Prozess der Bildung zu beschreiben und so zu erreichen, dass ein Großteil in der Lage sein wird, zu erkennen was Bildung ist, warum sie notwendig ist um sich selbst und die Gesellschaft zu verstehen und das, ohne bereits "gebildet" zu sein, denn um den Stoff, den wir zur Bildung zählen und um die Art und Weise des Umgangs mit ihm kommen wir natürlich nicht drumrum. Ich habe so etwas schon einmal erlebt beim Prof.Dr.Dr.Radermacher, der etwas ähnliches zum Thema Globalisierung in einem Vortrag von ca. 1 Stunde hingebracht hat. Seit ihm ist mir klar, wo die wirkliche Herausforderung guter Wisseschaft liegt: Ein komplexes Thema so darzustellen, dass zumindest viele in der Lage sind, an den vorhandenen Medien und Zuständen vorbei, zu erkennen, wo das eigentliche Problem liegt. Die dafür notwendige Komprimierung ist nicht leicht und sollte auf keinen Fall dazu führen, dass diejenigen, die Goethe und Shakespeare schon mehrfach gelesen haben, sich von oben herab über die Trivialität des Werkes auslassen (die sollten ihn noch 2-3 mal hören, denn sie sind es, die ihn nicht verstanden haben. Zur Übergewichtung der klassischen, also geschichtlich-literarischen Bildung, kann ich nur sagen, dass wir in dieser erheblichen Nachholbedarf haben. Ich bin Physiker und in sofern ist meine Einschätzung sicherlich einseitig, aber da gebe ich Schwanitz völlig Recht: Das Wissen um technische oder naturwissenschaftliche Dinge ist sehr schön und versetzt uns in die Lage, so zu leben wie wir es heute tun und den Globus zu zerstören, zum Verständniss unserer und anderer Gesellschaften und der Menschen, die in Ihnen Leben, trägt sie allerdings kaum bei. Da wir aber nur sehen können, was wir schon wissen, ist die Kenntniss der gesellschaftlichen Symbolsysteme, der historischen Entwicklung und deren Ergebnisse extrem wichtig. Schwanitz macht es von außen, richtige Bildung kennt die Situationen von innen, durch die Literatur, die wir allgemein zur Bildung zählen. Kenne ich sie nicht, bin ich blind. Mein Urteil: Sehr empfehlenswert! Sehr gut zu lesen 5 von 5 PunktenDas Buch ist sehr angenehm zu lesen und mischt sehr gut Wortwitz mit allerlei nützlichen Informationen. Natürlich kann es nicht alles und auch nicht alle Abschnitte betrachten und der historische Teil ist im Verhältniss etwas lang geraten, aber man erfährt sehr viel in Sachen Allgemeinbildung (gerade was man gut in gepflegten Konversationen benutzen kann). Obwohl eine große Masse an Informationen übermittelt wird, hält der Autor den Schreibstil angenehm und er versucht nicht, besonders kryptisch zu schreiben (was gewisse Kritiker ja generell schlecht finden). Der Witz dabei überzeugt und besonders das Kapitel "Was man nicht wissen muss" lässt einen schmunzeln. Sehr schönes Buch insgesamt, ich überlege daher mir auch das Hörbuch zu bestellen. 700 seiten ironie 4 von 5 Punktender dickste und schickste stichpunktzettel in meinem bücherregal. wer wissen sucht, soll den brockhaus lesen. wer seine mitschriften aus der schule schon vor jahren ins altpapier geworfen hat, kann hier reinschauen. Sollte man gelesen haben 5 von 5 PunktenEine Bibliothek in einem Buch - lohnt sich für alle die ihr Allgemeinwissen verbessern wollen. Macht Spaß zu lesen! Riesige Luftblase 1 von 5 PunktenIch habe das Buch mit großer Neugier in Angriff genommen, die widersprüchlichen Rezensionen taten ihr übriges hinzu. Um zu einem eigenen Urteil zu kommen, habe ich mich dann zuerst den Kapiteln gewidmet, in denen ich mich selbst ausreichend auszukennen glaube - und da wurde mir dann doch eher schlecht. Haarsträubendes bis schlichtweg Falsches, elegant verpacktes Halb- oder Unwissen, anachronistisches Durcheinander und Ahnungslosigkeit, wohin man nur sieht. Im Kapitel "Musik" reicht das faktische Wissen kaum über durchschnittliches Unterstufenniveau am Gymnasium hinaus - und da ich ähnliches dann auch für andere Bereiche befürchten muss, habe ich mir die weitere Lektüre erspart. Das Ganze erscheint wie ein ziemlich aufgeblähtes Schein-Bildungs-Geprotze, das dann wirklich höchstens für Thekengespräche ausreichen dürfte. Ich kann nur abraten! |
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Meine allerersten WörterGebundene Ausgabe von Ravensburger BuchverlagPreis bei Amazon: EUR 3,50, Angebote ab EUR 1,50 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3473311995, Erscheinungsdatum: Juni 2008, Auflage: Neuauflage. |
5 Kundenrezensionen:gutes buch,aber.... 4 von 5 Punkteneigentlich gefällt uns das buch sehr gut, aber wie schon in anderen rezensionen beschrieben, gibt es dort gegenstände, die in einem babyalltag nicht vorkommen...schade Nicht so toll 3 von 5 PunktenIch finde das Buch nicht pädagogisch wertvoll, da zu viele Sachen auf den Seiten abgebildet sind. Für Kinder ab 9 Monaten ist das definitiv nicht geeignet. "Allererste Wörter?" 3 von 5 PunktenDas Buch selber ist nett gemacht. Um meinem Kind wirklich die ersten Worte zu lernen hätte ich mir eine bessere Auswahl gewünscht. Kipplader, Eierbecher, Mobile und Hampelmann wird mein Kind sicher noch nicht so schnell sagen können. Die Tiere darin sind in Form von Stofftieren oder Holzfiguren abgebildet, was ich auch nicht so schön finde. Vor allem die Kuh sieht merkwürdig aus. Wörter aus dem Babyalltag? 3 von 5 PunktenDas Buch ist nett gemacht, auch ganz praktisch wegen der kleinen Größe und den dicken Seiten, aber unter Wörtern aus dem Babyalltag hab ich mir doch ein bißchen etwas anderes vorgestellt: Kipplader, Pfanne, Hammer, Schokolade, Gießkanne oder Kerze kommt bei uns z.B. sehr selten vor.... Während ich hingegen Wörter wie Auto, Bett, Blume z.B. vermisst habe. Einfach nur gut... 5 von 5 PunktenDas Buch ist wirklich gut. Auch unsere Tochter hat es schon mit 9 Monaten angeschaut. Die Abbildungen sind einfach gut und sehr realistisch. Ein sehr geliebtes Buch in guter Qualität, gutem Format und auf jeden Fall gut für die Sprachentwicklung. Und wieso sollte man mit dem Wort Kipplader noch warten? Kinder sind so wiss- und lernbegierig, schaden kann vorsprechen und lesen sicher nicht. Aber ich versteh schon das sind dann die Leute die sagen "Schau da ist der Wau Wau" "magst du trinkitrinki" alles ganz kindgerecht und so einfach!! |
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Happy Aua 2: Ein Bilderbuch aus dem Irrgarten der deutschen Sprache von Bastian SickBroschiert von Kiepenheuer & WitschPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 3,87 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3462040286, Erscheinungsdatum: November 2008, Auflage: 2 |
4 Kundenrezensionen:Eher zum Heulen 3 von 5 PunktenAlso "Tränen lachen" bei der Lektüre dieses Bändchens erscheint mir übertrieben. Es ist doch eher zum Weinen, was einige aus unserer Sprache machen. Viele Leser werden sicher auch bei vielen Beiträgen fragen: "Wiso? Is doch ales rischtich!" Und Happy Aua kommt auch nicht von glücklich und aua (Schmerz) sondern vom lautmalerischen "Happy Hour". Es ist ganz amüsant, diesen Quatsch zu lesen, aber dann ist es auch abgehakt und weggelegt. Noch einmal lesen werde ich es vielleicht in ein paar Jahren, wenn ich mich wegen einsetzender Alters-Demenz nicht mehr erinnern kann. Ins Langzeit-Gedächtnis gehen diese Stilblüten sicher nicht ein. Vortsetzung 5 von 5 PunktenWem der erste Band (Happy Aua) gefallen hat, der kann auch beim zweiten bedenkenlos zuschlagen. Bastian Sick hat wieder jede Menge köstliche Sprachunfälle aus seiner Zwiebelfischkolumne zusammengestellt. Schilder, Anzeigen, Werbung. Ungünstige Schreibfehler, sinnentstellende Satzzeichensetzungen und hemmungslose Wortschöpfungen. Unglaublich, wie viel Spaß unsere Sprachen bereiten kann. Dieses Buch bringt einen zum Lachen. Die perfekte Unterhaltung für Zwischendurch. Auch das Drumherum stimmt: Die Fundstücke wurden wieder nett kommentiert und bei der Gestaltung hat man sich noch mehr ins Zeug gelegt als beim ersten Band. Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass Bastian Sick bald einen neuen Band in seiner Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod-Reihe folgen lässt. Ein Plädoyer für Sorgfalt in der Sprache 5 von 5 Punkten"Happy Aua 2" ist eine gelungene Fortsetzung des ersten Bandes und verschafft einem sehr viele Schmunzler, Lacher und vor allem Lachkrämpfe. Faszinierend ist es, auf welche Schreibweisen man kommen kann und wie dies dann oft den Sinn des Gemeinten völlig verdreht. Zwar ist die Pointe nicht immer sogleich erkennbar - doch dies macht gerade den Reiz des Buches - oder soll man doch besser von einer Sammlung sprechen? - aus. "Happy Aua" ist quasi ein Synonym geworden für Spaß ("Happy") und Schmerz ("Aua"), welche man empfindet beim Lesen und Betrachten dieser Sprach-Kuriositäten. Und diese "Fundstücke aus dem Irrgarten der deutschen Sprache" sind keinesfalls nur von migrationshintergründigen Personen ausgelegt worden. Es wird deutlich, wie rasch ein Alltagssprachgebrauch das Eindeutige missen lässt und es zu schwerwiegenden Fehlern kommt, die erst aufgeschlüsselt werden müssen. Die Kommentare von Bastian Sick zu den einzelnen Fundstücken sind wieder sehr deutlich und klar und pointieren so manches Mal die "Sprach- bzw. Schreibfehler". Die Fotos selber sind wiedermal meist amateurhaft, wie es bei den vielen zugesandten Bildern nicht anders zu erwarten ist; zumal wohl viele Menschen die "Fundstücke" eher "im Vorbeigehen festgehalten" haben. Das Buch eignet sich hervorragend als Geschenk für Menschen, die mit Sprache in unterschiedlichen Zusammenhängen zu tun haben, egal ob nun als Lektor/-in, Journalist/-in oder Lehrer/-in. Es lässt sich aber ebenso auch gut als Mitbringsel verwenden und dürfte bei einigen Feiern und Festen für lachtränende Augen sorgen. Zudem dürfte der günstige Preis weiter dazu beitragen, dass man sich selbst den Gefallen tut, und das Buch kauft: damit man auch künftig noch mit Sorgfalt die Sprache nutzt, deren Hauptzweck ja die Verständigung ist. Und wer weiß, der ein oder andere Lesende wird vielleicht künftig auch mal über den ein oder anderen Fehler hinwegsehen; damit Sprachsorgfalt nicht zur Pedanterie verkommt... Óriginalität hat ein Verfallsdatum 3 von 5 PunktenDer Stil ist bekannt: originelle bis hahnebüchene Rechtschreib-Irrtümer, wenn man denn überhaupt noch von Rechtschreibung und der Kenntnis von Orthograf(?)ie und Grammatik reden kann. Logische Fortsetzung von Band 1, manches lustig, vieles einfach nur noch der Irrsinn des Alltags und Verschlampung der Sprache. Entsprechend sind viele der "Fehler" Folge von Nicht-Kennntis, Nicht-Denken, NIcht-Denken. SMS-oder Hör-Sprache eben, wo egal (?) ist, ob man "viel" mit "f" oder "v" oder statt "ie" dann mit "ih" schreibt. Der leichte Vorwurf: Es gibt im Buch kaum noch Stilblüten (Beispiel: Jemand, der nicht weiß, was Synchronschimmen ist, aber das Wort aufgeschnappt hat, macht daraus "Zehn-Kronen-Schwimmen), aberwitziges beamtendeutsch. Es geht einfach fast nur um Dummheit,Denglizismen bzw. Türkismen. Man blättert durch, schmunzelt hin und wieder - aber braucht das Buch kein 2. Mal in die Hand nehmen. Es hat den Wert eines Tageszeitungsschmunzlers, manchmal. Und das ist mir ein wenig zu wenig für einen Teil 2 - oder gar für Teil 3 oder 4. Entweder origineller suchen, besser finden. Oder diese Dinge in (zu recht sehr vergänglichen) Tages- odere Wochenzeitungen lassen. Meine Meinung: Gucken und blättern reicht, zum kaufen oder verschenken eher nicht geeignet. Es verhuscht sich einfach. Es ist zu wenig, dass den Moment über im Kopf bleibt |
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Die Welle: Bericht über einen Unterrichtsversuch, der zu weit ging von Morton RhueTaschenbuch von Ravensburger BuchverlagPreis bei Amazon: EUR 5,95, Angebote ab EUR 0,99 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3473580082, Erscheinungsdatum: November 2008, Auflage: Neuauflage. |
Aus der Amazon.de-RedaktionWäre Die Welle ein Roman, man könnte den Inhalt des Buchs kaum glauben. Aber so (oder doch zumindest ähnlich) ist es wirklich passiert, in der Klasse des Lehrers Ron Jones in den USA -- einer Klasse an einer Schule also, die sich so weit weg wähnte vom deutschen Nazi-Terror, und die dann doch auf schmerzliche Weise am eigenen Leib erfahren musste, dass die Regeln des Faschismus auch heute noch funktionieren und dass es jeden treffen kann. In Die Welle beginnt alles mit einem Film über den Holocaust. Der junge Lehrer Ben Ross zeigt den Schülern der Gordon High School Bilder von ausgermergelten Juden im Konzentrationslager. Alle sind angewidert und entsetzt, aber eine Gruppe um Laurie Saunders von der Schülerzeitung "Die Ente" kann und will nicht glauben, dass Menschen zu derlei Grausamkeiten überhaupt fähig sind. Um sie und andere zu überzeugen, startet Ross ein Experiment, dass auf fast unbemerkte Art und Weise Methoden der Diktatur installiert. Und plötzlich zerfällt der Klassenverbund in Opfer und Täter -- bis die Situation auf schreckliche Weise eskaliert. Inzwischen gehört Die Welle des 55-jährigen Autors Morton Rhue (Ich knall euch ab!, Asphalt Tribe) zum Kanon auch an deutschen Schulen. Und das ist gut so. Denn das Buch räumt mit dem weit verbreiteten Vorurteil auf, dass der Nationalsozialismus ein historisches Phänomen war, das nicht wiederkommen kann. "Wie kann man Millionen von Menschen abschlachten, ohne dass jemand etwas davon weiß?" Auch wenn Die Welle Fragen wie diese nicht beantworten kann, so wirft der Roman sie doch auf. Umso wichtiger ist seine Lektüre. --Isa Gerck 5 Kundenrezensionen:Ein lehrreiches Buch 5 von 5 Punkten"Die Welle" gilt für mich (26 J.alt) als eins der besten Schulbücher, die die Frage der Nazi aus Schülerperspektive behandelt. Häufig fragen sich empört Kinder und Erwachsene, wie es zu Konzentrationslagern, Menschenvernichtung und furchtbaren Gewalttaten (1939-1945) in Deutschland vorkam? Dieses Buch zeigt durch einen spielerische Art, wie Menschen leicht und schnell gegeneinder manipulierbar sind. Zwar stehen hier Schüler und Schülerinnen im Mittelpunkt, aber selbst die hier auftauchenden Erwachsenen nehmen das sogenánte "Experiment" esrt etwas später wahr. Dieses Buch sollte jedes Kind bis 17 Jahre alt lesen. Die Grausamkeiten den Juden gegenüber können hierdurch vielleicht für immer vermieden werden. Ich wundere mich sehr heute vor zunehmender rechter Gewalt in der gesellschaft, während die PolitikerInnen ruhig zusehen.... Wollen wir noch bloße BeobachterInnen sein, die durch ihr ruhiges Verhalten eine bestimmte Menschegruppe zum Sündebock machen? Nein! So was, Nie wieder! Aus diesem Grund empfehle ich allen Haushalten und Schulen dieses Buch in ....Nur im Keime der Gesellschaft kann man noch etwas bewegen... Lesen Sie bitte dieses Buch weiter....den Film dazu könnte ein schönes Geburtstagsgeschenk sein. Selbst das beste Beispiel für Manipulation und Massenkonformität: der unhinterfragte Glaube an die Richtigkeit der "Welle" 1 von 5 PunktenEin Politiklehrer an einer amerikanischen Highschool unternimmt einen Unterrichtsversuch, bei dem seine Schüler, ein schlapper und fauler Haufen, durch Symbole, Disziplin und Führung plötzlich um 180 Grad verwandelt und zu einer für alle Zwecke zu missbrauchenden Kampftruppe werden. Moral von der Geschicht: Die Schüler, Mitglieder einer freien Gesellschaft, haben sich selbst in kürzester Zeit zu einer jener willenlosen Massen formen lassen, mit denen die Nazis Europa in den Weltkrieg stürzten. Inzwischen gibt es kaum einen Schüler, der während seiner Schullaufbahn diesem Plot in Gestalt des Films oder des Buches "Die Welle" entkommt. Der vermeintliche Tatsachenbericht "über einen Schulversuch, der zu weit ging" hat inzwischen fast den Rang eines Glaubensbekenntnisses angenommen, das da heißt: Oh Herr, beschützte mich vor dem Nazi in mir und meiner eigenen Verführbarkeit durch Autoritäten, so dass nie mehr geschehen kann, was in der Nazi-Zeit geschah." In Wahrheit handelt es sich bei diesem Buch um eines der erschreckendsten Beispiele für massenmedial verbreiteten Schwachsinn. Dass Menschen manipulierbar sind, ist natürlich richtig, aber die Sozialpsychologie weiß seit langem, dass dazu zunächst und vor allem die extreme Isolierung von der normalen Lebenswirklichkeit gehört, sodann eine pausenlose emotionale und kognitive Reizüberflutung, die dem zu Manipulierenden keine Möglichkeit lässt, zu Sinnen zu kommen. Nach diesem Muster, unterstützt durch Schlafentzug und eine bestimmte Diät, funktioniert die so genannte Gehirnwäsche" bei Sekten oder religiösen Organisationen, ein Unternehmen, das aber immer wieder in Gefahr gerät, wenn die gerade erst Manipulierten wieder in Kontakt mit der Wirklichkeit geraten. Vergleicht man dieses vielfach erforschte und wissenschaftlich anerkannte sozialpsychologische Design von Manipulation und Gehirnwäsche mit dem so genannten Schulversuch an der fraglichen US- Highschool wird sofort klar, dass die vom Autor behauptete Manipulierung einer Schülergruppe so wie beschrieben nie und nimmer stattgefunden haben kann. Eine so weitgehende Mentalitätsveränderung, wie sie in dem Buch behauptet wird, kann nicht durch einen Lehrer verursacht werden, der seine Schüler gerade mal zwei, maximal drei Stunden pro Woche sieht. Und selbst wenn er es versuchen sollte, hätte er gegen die mentalitätsbildende Kraft, die von Mitschülern anderer Kurse, Freunden, Geschwistern, Eltern, den Massenmedien und den Freizeitveranstaltungen, also von 99 % der Schülerwirklichkeit ausgeht, keine Chance. Jeder, der diese Zeilen liest und zweifelt, stelle sich nur einmal für eine Sekunde vor, wie lächerlich es ihm vorgekommen würde, wenn sein Politik- oder Geschichtslehrer in der Stunde plötzlich die Faust geballt und "Kraft durch Disziplin" gefordert hätte. Handelt es sich also bei dem Plot der "Welle" um absoluten Nonsens, ist der weltweite Erfolg dieses Machwerkes doch auch wieder erschütternd und lehrreich zugleich. Denn wenn sich die Lobpreiser dieses Werkes, das landauf landab an den Schulen gezeigt wird, vor den Gefahren der Manipulation, der Verführung und der Konformitätsneigung wirklich so fürchten, dann liefern sie mit Buch und Film Die Welle" und dem allgemein propagierten Glauben an die Richtigkeit der dort vermittelten Botschaft selbst den besten Beweis für die Verführbarkeit der Menschen. Aber es ist dann wie immer in der Geschichte eine Verführbarkeit und Verdummung durch die, die uns vermeintlich vor der Verführbarkeit und der Verdummung schützen wollen. Dem unbedingt notwendigen Ziel einer Erziehung gegen rechts- und linksradikale Intoleranz leistet "Die Welle" in ihrer gedanklichen Dürftigkeit deswegen leider einen Bärendienst. Hatte mir mehr erhofft 3 von 5 PunktenNachdem alle dieses Buch in den Himmel gelobt haben, hatte ich doch einige Erwartungen. Es ist nicht schlecht, allerdings doch eher ein Standartwerk auf einfachem Leseniveau. Es hätte meiner Meinung nach tiefer gehen können. Ich habe es gelesen, kann mitreden, würde es aber nicht unbedingt empfehlen. Absolut aktuell! 5 von 5 PunktenBei dem Roman Die Welle" von Morton Rhue, welcher als Originalausgabe 1981 bei Delacorte Press, New York, erschien, handelt es sich um ein Jugendbuch, das sich hauptsächlich um Faschismus und Vorurteile dreht. In seinem Geschichtskurs bearbeitet der junge Ben Ross, an einer amerikanischen High School, das Thema Nationalsozialismus im 2. Weltkrieg. Dieses schockiert die Schüler und wirft zunächst bei ihnen viele Fragen auf, die Ben Ross zunächst nicht zu beantworten weiß. Aus diesem Grund ruft er die Welle", eine Bewegung die sich durch ihre Grundsätze Macht durch Disziplin, Macht durch Gemeinschaft, Macht durch Handeln" auszeichnet, ins Leben. Die Schüler lassen sich durch das Experiment euphorisch mitreißen. Kaum ein Schüler bemerkt, wie die Bewegung außer Kontrolle gerät. Hierbei werden Nichtmitglieder und Widerstandleistende unterdrückt und eingeschüchtert. Das Thema hat von seiner Aktualität nichts eingebüßt, da Faschismus beinahe immer und überall entstehen kann und - vielleicht auch unbemerkt - auftritt. Die Thematik bzw. Problematik Vorurteile" ist in Deutschland nicht von der Bildfläche verschwunden, deshalb ist dieses Buch aufklärend für die Zielgruppe der Jugendlichen. Der Roman basiert auf einer wahren Begebenheit und wir konnten uns als Leser gut in die Lage der Schüler hineinversetzen. Die Aussage des Buches ist faszinierend, da man klar erkennt, wie leicht Menschen, und gerade auch junge Menschen, manipulierbar sind und verändert werden können. Wir können das Buch nur weiterempfehlen! Auch wenn die Zielgruppe die Jugend ist, können auch Erwachsene Die Welle" prima lesen. Auch als Unterrichtsstoff ist es zu empfehlen! (Beim Ravensburger Verlag können Materialien zur Unterrichtspraxis bestellt werden). Von Lukas, Peter und Tobias (Johanna-Sebus-Gymnasium Kleve, Klasse 10a) Ein muß für alt und jung 5 von 5 PunktenDieses Buch muß man gelesen haben oder (für die lesefaulen) zumindest den guten deutschen Film mit Jürgen Vogel gesehen haben. Lehrreich, interessant und eine Warnung an jeden Menschen auf dieser Erde. Weil dieses Buch "ein muß für alt und jung" ist gibt es natürlich 5 Sterne von uns. |
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Brockhaus! Was so nicht im Lexikon steht 2009: Kuriositäten, Histörchen und merkwürdige Geschichten von Joachim HeimannsbergBroschiert von Bibliographisches Institut & F. A. BrockhausPreis bei Amazon: EUR 10,90, Angebote ab EUR 9,00 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3411800003, Erscheinungsdatum: April 2008, Auflage: 14., Aufl. |
5 Kundenrezensionen:Guter Kalender 4 von 5 PunktenIch kaufe mir den Brockhaus-Kalender schon seit seiner Einführung. Der 10. Kalender war eine Enttäuschung, weil man sich einfach dachte, man nimmt die besten Blätter der letzten 9 Jahre ... also nichts neues sondern viel bekanntes. Der Kalender des 2008 präsentiert sich grafisch aufgepeppt (allerdings auch gleich 3 EUR teurer) mit überwiegend interessanten Fragen, allerdings auch manchmal leider nur mit Andeutungen bzw. offensichtlichem Halbwissen und Vermutungen ... das muss nicht sein. Insgesamt aber ein unterhaltsamer, nicht angestaubter Kalender für den Tisch. Leider ist das Aufhängen des Kalenders nicht zu empfehlen und leider ist (wie bei allen Kalendern dieser Machart) auch das Hinstellen des Kalender auf dem Tisch bedingt sinnvoll, weil nach einem halben Jahr der Pappständer dermaßen angeschlagen ist, dass der Kalender regelmäßig bei der kleinsten Erschütterung zusammenklappt. Bei mir liegt er deswegen schon ab dem ersten Tag auf dem Tisch. Enttäuschend... 1 von 5 PunktenBei der Suche nach einem Nachfolger für meinen Kalender 2006 bin ich bei dem Tischkalender von Brockhaus hängengeblieben und war wirklich gespannt auf die Dinge, die da auf mich einfließen mögen. Leider kann der Kalender nicht halten was er verspricht. Teilweise kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Autoren in der Bemühung moderne und witzige Fragen auf das Deckblatt zu bringen, schlicht und einfach vergessen haben, die Sätze zu beenden. Bestes Beispiel: "Keine Grille. Wo kämpfen sie?". Ich weiss jetzt, warum viele der Dinge so nicht im Lexikon stehen und kann den Tischkalender leider nicht weiterempfehlen. Brockhaus - da hätte ich mehr erwartet 2 von 5 PunktenDer Kalender hat mich 2005 sehr enttäuscht. Es gab nur etwa 20 Blätter, deren Fragen ich tatsächlich interessant fand. Und dass manche Themen tagelang (2 bis 4) hingezogen werden, nervt. Ich hatte mir mehr griffige Informationen erwartet. Heute zB: "Wer schrieb Shakespeares Werke?" Antwort: O-Ton "Kann sein, dass er es selbst war, kann aber auch nicht sein. Man weiß es nicht, es ist eine gute Frage." Hallo? Dafür brauche ich keinen Kalender und schon gar keinen von Brockhaus. Den Duden Kalender habe ich auch gekauft - der ist viel besser. Alles in allem ist der Brockhaus Kalender eine Enttäuschung. Ein lohnenswertes Geschenk mit hohem Erinnerungswert 5 von 5 PunktenOft sind es die kleinen Geschenke, die uns über das ganze Jahr viel Freude bereiten. Und wer freut sich als Schenkender nicht, wenn der Beschenkte das ganze Jahr über täglich an einen denkt? Der Brockhaus-Kalender, der für jeden Tag eine Seite zum Abreisen bietet, ist auch in der Ausgabe 2007 eine tolle Sammlung von Fragen, die wir alle schon mal gestellt haben und oft keine Antwort darauf gefunden haben. Im Gegensatz zu anderen Abreißkalendern, die uns mit Kochrezepten, Mondphasen oder Sonnenaufgangszeiten langweilen, finden sich hier wirklich jeden Tag interessante Einzelheiten aus Geschichte, Wissenschaft, Sprache und anderen lebensnahen Gebieten. Man ist geneigt, den Kalender gleich beim Auspacken von vorne bis hinten durchzublättern und all die schönen Erklärungen zu lesen und zu schmunzeln. Deshalb eignet sich dieser Kalender sowohl als kleines Geschenk mit "großem" Inhalt für andere oder auch als Geschenk für einen selber. - Empfehlenswert. Sehr interresant 5 von 5 PunktenIch habe jetzt schon in denn neuen Kalender von 2006 hinein geschnuppert und ich finde es eigentlich sehr Interresant, was da so drinnen steht. zB: wird auch aufgelistet was die Titanic an Essen an Bort gehabt hat. Für alle die interresse an Gott und der Welt zeigen, ist das der Richtige Kalender. |
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Geschüttelt, nicht gerührt: James Bond und die Physik von Metin Tolan, Joachim StolzeGebundene Ausgabe von PiperPreis bei Amazon: EUR 16,90, Angebote ab EUR 11,61 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3492050824, Erscheinungsdatum: Dezember 2008, Auflage: 3 |
4 Kundenrezensionen:Sensationell! 5 von 5 PunktenDas Buch ist wirklich gut und hat mich voll überzeugt. Spannend geschrieben, witzig und auch für Nicht-Physikverrückte sehr lesenswert. Eine uneingeschränkte Empfehlung! Einfach genial. Hintergrundinfos und Überlegungen vom Feinsten. 5 von 5 PunktenEin super Buch. Unter absolut spannenden Fragestellungen werden diverse James Bond Szenen aufgearbeitet. Wieso spiegelt sich der Angreifer in "Goldfinger" falsch in der Pupille und wieso konnte James Bond ihn überhaupt erkennen? Nach lesen des Kapitels stellt sich heraus, dass der Angreifer physikalisch berechnet bei einem Abstand von 2m ca. 12,5m groß sein. Also ein Filmtrick. Viele weitere spannende Situationen gibt es in diesem Buch. Einfach klasse. Ich bin begeistert. Auch für Leute verständlich, die kein Physik Leistungskurs hatten. James Bond und die Physik 5 von 5 PunktenDieses Buch ist ein Muss für jeden James Bond Fan, der sich immer schon gefragt hat, wie 007 es jedes Mal schafft, in atemberaubenden Stunts, sich nicht den Hals zu brechen. Sei es bei der einen oder anderen Verfolgungsjagd, bei einem Bungee-Sprung von einer Staumauer, oder dem nervenkitzelnden Klippensprung in "Golden Eye". Wer dann noch Interesse an der Physik hat, ist mit diesem Buch gut unterhalten. Auf anschauliche Weise wird die Vermittlung von physikalischem Wissen dem Leser Nahe gebracht.Die strukturelle Einteilung des Buches erleichtert einem sich gut zurechtzufinden. Auch die Rubrik "Besserwisser" ist eine gute Idee, denn hier kann sich jeder , der wirklich Interesse an der Physik hat, richtig austoben. Am Ende wird einem schnell klar, James Bond ist nicht nur ein super durchtrainierter,gutaussehender,frauenverstehender,leistungsstarker Topagent, nein, er kennt sich auch bestens in der Physik aus! Mit diesem Buch ist eine tolle Brücke geschlagen worden, zwischen Vermittlung von physikalischem Wissen, und guter Unterhaltung. Sehr speziell - Knüller für Physikfreunde 5 von 5 PunktenMetin Tolan hatte schon länger angekündigt, ein Buch über die Physik in den JB-Filmen herauszubringen. Gut, dass es so lange gedeuert hat. Es ist das beste Zeichen für die Mühe die sich Tolan mit seinen vielen kleinen Helferchen gegeben hat. Dass es kurz vorm Filmstart erscheint, um die verkaufszahlen in die Höhe zu treiben sei dem Physiker verziehen. Nächste Pluspunkt: Physikhasser werden mit der Materie vertraut gemacht. Dennoch ist das Buch sehr speziell, und wer sich nicht wenigstens ein bisschen für Physik interessiert, sollte die Finger davon lassen. Die Aufmachung ist spitze und es ist dem Autoren hoch anzurechnen, dass er nicht den bekannten Bond-Schreiber Herrn Tesche mit hat schreiben lassen, denn dessen JB-Informationen sind jetzt schon überall erschienen und bringen nichts Neues. Tolan hat sich ein Gebiet vorgenommen, das vor ihm noch keiner so genau unter die Physiklupe gebommen hat und das Buch ist wirklich eine Freude für alle Sammler spezieller Literatur. Danke Herr Tolan ;-) |
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Duden Allgemeinbildung 2009: Das große Quiz fürs ganze Jahr von Axel Gierke, Alexander MerseburgBroschiert von Bibliographisches Institut & F. A. BrockhausPreis bei Amazon: EUR 6,90, Angebote ab EUR 3,49 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3411800100, Erscheinungsdatum: April 2008, Auflage: 8., Aufl. |
5 Kundenrezensionen:Gute Idee, aber super-schlechte Verarbeitung!!!!!!!!!!!!!!! 1 von 5 PunktenIch habe diesen Kalender aufgrund der guten Rezensionen bestellt um ihn zu verschenken. Die Idee mit den Fragen und der Erläuterung auf der Rückseite fand ich sehr gut. Leider geht bereits heute (03.01.09) der gesamte Kalender aus dem Leim, d.h. die Blätter fliegen einzeln durch die Gegend. Der Inhalt mag gut sein, aufgrund der schlechten Verarbeitung werde ich zukünftig die Finger von Duden Kalender lassen. Wissen sammeln Nebenbei 3 von 5 PunktenCoole Idee: Täglich etwas Wissenswertes lernen. Hab den Kalender erst durchgeblättert, kann ihn aber empfehlen.Manchmal sind die Themen zu speziell und zu schwierig für einen Otto-Normalbürger, deshalb zwei Sterne Abzug. Der Kalender ist einsame Spitzenklasse 5 von 5 PunktenDieser Kalender ist einsame Spitzenklasse, man kann seine Allgemeinbildung auf diese Weise testen. Restpekt an die Erschaffer des Kalenders!!! Ganz okay - manchmal etwas zu sehr im Detail 3 von 5 PunktenGrundsätzlich hat mich das Konzept des Kalenders fasziniert. Und viel Fragen sind sehr interessant und spannend. Es wird fast auf jeder Seite nach dem "Wer-wird-Millionär-Prinzip" verfahren. Will heißen - eine Frage - vier Antworten. Auf der Rückseite findet man dann die Erklärung. Da aber nicht nur die richtige Antwort erklärt wird, sondern meistens auch noch zumindest ein kurzer Überblick zur Aufklärung über die nicht richten Antworten gegeben wird, kommt irgendwie alles zu kurz. Zudem sind manchmal Themen dabei die dermaßen ins Detail gehen, dass ein z. B. Physik-Neulin, ein Nicht-Musiker usw nicht wirklich mitkommen. Man schmeißt den Zettel halt dann weg und hofft morgen auf etwas Besseres. Mich hat der Kalender also nicht sooo überzeugt. Trotzdem 3 Sterne weil viele Fragen interessant und davon auch die meisten realtiv gut erklärt sind. "Jeden Tag ein bisschen schlauer" 5 von 5 PunktenAuch 2005 kann man mit Hilfe dieses Werkes seine Allgemeinbildung testen - und wieder ist dieser Kalender, der so schön auf einem Schreibtisch stehen kann, ein Fall für Denker. Toll ist, dass sehr viele Wissensgebiete behandelt werden; weniger toll, dass man draufkommt, dass man vieles nicht weiß...Aber manche dieser Lücken kann man mit diesem Kalender füllen! |
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Kinder fordern uns heraus: Wie erziehen wir sie zeitgemäß? von Rudolf Dreikurs, Vicki SoltzBroschiert von Klett-CottaPreis bei Amazon: EUR 14,90, Angebote ab EUR 13,99 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3608944001, Erscheinungsdatum: November 2008, Auflage: 15., völlig überarb. u. aktual |
5 Kundenrezensionen:Also .... 3 von 5 Punktenich hab dieses Buch verschlungen, nicht weil ich ein 'schlimmes' Kind habe, oder ich völlig verzweifelt bin, sondern weil ich einige Rezessionen gelesen habe und es interessant fand, wie viel ich schon längst instinktiv angewandt habe bevor ich dieses Buch gelesen habe. Wenn man sich auf sein Kind einlässt und so reagiert, wie man es sich selbst gegenüber wünscht, dann ist alles andere kein Problem mehr. Ich habe das Gefühl dieses Buch ist für Eltern, die besser sein wollen als die Anderen und kein Gefühl dafür besitzen, was das eigene Kind braucht. Es gibt einige Themen, die ich nicht nach vollziehen kann bzw. möchte. Z.B.: Wenn meine Kinder streiten, sollte ich nicht dazwischen gehen. Kommt darauf an, was genau passiert und um das zu wissen, muß ich eben nach schauen gehen. Ich hatte mal Besuch von einer Freundin (da waren wir beide etwa 8 Jahre alt) und wir gerieten in einen höllischen Streit mit würgen, kratzen schlagen. Im Endeffekt lag sie auf den Knien und ich prügelte mit den Fäusten auf ihren Rücken ein, sie bekam keine Luft mehr. Wenn meine Mutter damals nicht dazwischen gegangen wäre, ich hätte ganz sicher nicht aufgehört zu schlagen, wer weiß was dann passiert wäre.... Und sie hat ordentlich geschimpft. Gerauft hab ich nie wieder! Oder: Das Bettnässen, ich kann doch nicht mein Kind im nassen Bett schlafen lassen, oder es alleine das Bett überziehen lassen. Das ist für uns Erwachsene schon anstrengend genug und das Kind schämt sich auch so schon, das finde ich dann demütigend ihm gegenüber. Mein Sohn hat auch nachdem er trocken war noch ein paar Mal in der Nacht eingenässt, aber ich hab automtisch einfach kein Drama draus gemacht, ihn frisch angezogen (es war immerhin mitten in der Nacht) bei uns schlafen lassen und am nächsten Tag das Bett neu gemacht. Jetzt ist er trocken und es war mir immer egal wann genau das passiert. Das sich mein fast 4-jähriger fast komplett alleine anziehen kann wusste ich auch schon, aber wenn der Zipverschluss mal sperrig ist und nicht mal ich ihn ordentlich zu bekomme, wie sollte es dann ein kleines Kind können. Da sag' ich bestimmt nicht: "Doch Du kannst es!" und lass' es dann alleine. Am Besten finde ich die Sache mit dem Wecker und dass man seinen Kindern die Verantwortung für das Aufstehen überlässt. Das würde ich aber nur anwenden, wenn mein Kind partout nicht aufstehen möchte/kann (hätte mir viel geholfen in der Kindheit :)) Ansonsten, was gibt es denn schöneres als von Mama in der früh zärtlich geweckt zu werden? Im Großen und Ganzen hat mir das Buch nur gezeigt, dass ich einiges richtig mache mit der Erziehung. Die einzelnen Fallbeispiele zeigen viele Familien auf, in denen es nicht funktioniert. absolut hilfreich! 5 von 5 PunktenNach so einigen Erziehungsbüchern die ich gelesen habe kann ich nur sagen: Man braucht nur ein einziges Buch und zwar "DIESES". Absolut hilfreich, verständlich geschrieben, läßt sich gut umsetzen. Dieses Buch hat mich und mein Umfeld verändert. Lesen - verstehen - (nicht)handeln 5 von 5 PunktenAuf dieses Buch wurde ich über eine andere Rezension aufmerksam, in der von diesem als "meine persönliche Erziehungsbibel" geschrieben wurde. Die Neugier war in mir geweckt, und nach dem kurzweiligen Selbststudium weiß ich nun, was ich bei meiner Tochter nun nicht tun werde :)) Folgen erleben lassen ... natürlich nur solange keine Gefahr für Leib und Leben droht. Natürlich kein Allheilmittel ! 5 von 5 PunktenDas kann man von keinem Ratgeber verlangen. Seitdem ich wieder halbtags arbeite kommt es immer häufiger zu Spannungen zwischen mir und meinen Kindern (Tochter 3 Jahre; Sohn 1 1/2 Jahre). Meine Tochter hat einen Trotzanfall nach dem anderen und widersetzt sich mir wo sie kann und mein Sohn schaut sich das mit Begeisterung ab ! Es kommt zwischen den Kindern ständig zu Zankereien mit viel Geschrei und Gebrüll. Abends sitze ich erschöpft auf dem Sofa und denke : Schlimmer kanns nicht kommen. Ich habe dieses Buch mit wachsender Begeisterung gelesen und hatte ziemlich viele Aha-Erlebnisse. Dieses Buch zeigt den Eltern sehr einleuchtend und nachvollziehbar, wie sie von ihren eigenen Kindern manipuliert werden und dabei auch noch meinen alles im Griff zu haben. Es zeigt an vielen realitätsnahen Beispielen das Verhalten der Erwachsenen (Inkonsequenz, Beherrschung, Bevormundung, fehlerhaftes Zeitmanagement etc.) und die Mechanismen, mit denen Kinder darauf reagieren (Machtkampf, Rache, Vergeltung, "Wasserkraft" etc.). Es bietet (auch für Geschwisterkinder) zur Nachahmung geeignete Lösungsansätze, wie die Mitarbeit der Kinder zu gewinnen ist und wie wieder etwas mehr Harmonie ins Familienleben kommen kann. Manche Tipps habe ich schon angewendet (natürliche Folgen eintreten lassen; konsequent sein und nicht so viel Reden; sich ins Badezimmer zurückziehen und abwarten, was passiert; den Kindern besser zuhören und sich mehr Zeit lassen) und siehe da ... es wirkt allmählich ! Meine Tochter ist selbständiger (und mächtig STOLZ darauf) und wenn die Kinder streiten wird weniger gebrüllt und nach Mama geschrien. Es ist jetzt erst ca. 3-4 Woch her, das ich angefangen habe das Buch zu lesen und versucht habe mich umzuorientieren und es ist tatsächlich etwas ruhiger geworden. Es bedarf sicherlich noch viel Zeit, Geduld und Durchhaltevermögen, aber Licht am Tunnel ist zu sehen ;-) In diesem Sinne Machs mit, machs nach, machs besser Große Enttäuschung! 1 von 5 PunktenIch kann mich der Euphorie meiner Mit-Rezensenten leider nicht anschließen. Natürlich erleichtert dieses Buch den Blick auf sich selbst. Natürlich erkennt man, dass man in manchen Situationen vieles ziemlich falsch macht. Aber: Das Buch ist ein Kind seiner Zeit. Das sieht man daran, dass beinahe in jedem Fallbeispiel die Kinder von ihren verzweifelten Eltern geschlagen werden. Auch kann ich einer Pädagogik nicht folgen, die empfiehlt, dass Kinder, die einnässen (obwohl sie eigentlich schon aufs Töpfchen gehen könnten), mal eben den restlichen Tag in ihren nassen Kleidern verbringen oder - noch besser - in der nassen Bettwäsche schlafen sollen. Und das nur um die Konsequenzen ihrer Fehler zu spüren? Auch halte ich es für fragwürdig, sich vor seinen trotzigen oder wütenden Kindern im Klo einzuschließen, bis diese sich wieder beruhigt haben. Kinder haben etwas besseres verdient, als in diesen schwierigen Phasen mit ihren Sorgen, den Nöten oder ihrer Wut alleine gelassen zu werden. |
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