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Die Pfeiler der Macht von Ken FollettTaschenbuch von LübbePreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 2,49 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3404125010, Erscheinungsdatum: April 1996, Auflage: 28., Aufl. |
Aus der Amazon.de-RedaktionSchon der erste Satz im Roman von Ken Follett gehört zu den Anfangssätzen, bei denen einfach alles stimmt. Wie mit einem unsichtbaren Sog wird der Leser in die Handlung des Buches hineingezogen: "An jenem Tag, an dem die Tragödie ihren Lauf nahm, standen alle Schüler der Windfield School unter Hausarrest und durften ihre Zimmer nicht verlassen." An einem heißen Nachmittag im Jahre 1866 unternimmt eine kleine Gruppe von Jungen unerlaubterweise einen Ausflug zu einem Badesee. Für einen der Buben endet der Ausflug tödlich. Sein Tod wird vertuscht, doch noch Jahre später geistert dieses Unglück immer noch durch das Leben seiner Kameraden. War es ein Unfall? Ein dummer Jungenstreich oder war es ein kaltblütig geplanter Mord? Der Unfall spielt hinein in das große und angesehene Bankhaus Pilaster. Mittelpunkt der traditionsbewußten Bankiersfamilie ist Augusta Pilaster, die mit allen Mitteln dafür sorgt, daß ihr Sohn auf keinen Fall in Zusammenhang mit dem unglückseligen Badeunfall gebracht wird. Augusta ist der erste weibliche Bösewicht aus der Feder von Ken Follett. Sie ist eine faszinierende, herrlich bösartige Frau, die bei ihren Mitmenschen ein ungeahntes Potential an krimineller Energie entfachen kann. Die Mitglieder und Freunde der Familie umkreisen Augusta wie Planeten. Sie werden von ihr mit unbeschreiblicher Kraft angezogen und können sich ihrem Bann nicht entziehen. Augusta gibt ihrem Leben die Richtung, allerdings nicht immer zum Besten der Betroffenen, sondern sie spinnt ihre feinen Intrigen nur zu ihrem eigenen Vorteil. Alles was sie will, ist Macht -- und die um jeden Preis. Das dafür notwendige Geld hat sie schon, denn sie ist mit dem geachteten Bankier Joseph Pilaster verheiratet. Augusta träufelt ihr Gift wohl dosiert und beständig in den Kreislauf der Familie und Follett beschreibt auf seine unvergleichliche Art, wie es langsam, aber dennoch tödlich wirkt. Ken Follett hat sich nach seinem grandiosen Mittelalterepos Die Säulen der Erde nun dem England des 19. Jahrhunderts zugewandt. Übrigens sind sich die beiden Titel nur auf deutsch so frappierend ähnlich. Im Original heißt das neue Buch viel passender A Dangerous Fortune. In seinem Roman Die Pfeiler der Macht schildert er das viktorianische England mit seiner sozialen Ungerechtigkeit, der vorgeschobenen Prüderie, der Prostitution und der aufkeimenden Frauenbewegung. Ken Follett gelingt es meisterhaft, historisches Zeitkolorit mit fesselnden Charakteren zu verbinden. Für den Leser ergibt das einen gelungenen Lesecocktail. Ganz besonders schön sind die Buchkunstarbeiten. Es sind Illustrationen und Vignetten von Achim Kiel, die die Atmosphäre des viktorianischen Londons einfangen. Erfreulich ist, daß es immer noch Verlage gibt, die auf solche Schmankerl für den Leser nicht verzichten. --Manuela Haselberger 5 Kundenrezensionen:Spannend bis zur letzten Seite 5 von 5 PunktenEin zu anfangs aufgrund der vielen Namen recht verwirrendes Buch. Doch nach den ersten paar Seiten (nach Ende des Schulbesuchs der Hauptdarsteller), kann man es einfach nicht mehr aus der Hand legen. Ken Follet weiß einfach, wie man unterschiedliche Charaktere spannend einsetzt! Ein klasse Buch!!! 19. Jahrhundert oder 2008? 5 von 5 PunktenGenau diese Frage habe ich mir gestellt, als ich das Buch vor ein paar Wochen gelesen habe. Follett skizziert Portrait der englischen Oberschicht im 19. Jahrhundert mit all seinen Facetten: Liebe, Tod, Intrigen, Erfolgen,... Besonders bemerkenswert ist jedoch der Angelpunkt aller Handlungen in diesem Roman - das Bankhaus Pilaster. Fast unheimlich fande ich beim Lesen das Deja'vu einer durch ein irrsinnige Millionenüberweisung in Bedrängnis geratene Bank. Fast fühlt man sich dadurch zu der Aussage hingerissen, dass die Menschen heut nicht schlauer als die von gestern waren. Alles in Allem also ein typischer Follett-Roman mit dem typischen Follett-Problems des "Nicht-aus-der-Hand-legen-könnes" und einer durchaus aktuellen Geschichte. Das Beste Buch von Ken Follett 5 von 5 PunktenFür mich ist dieses Buch das Beste von Ken Follett (dicht gefolgt von Die Säulen der Erde). Einfach klasse...man lebt mit dieser Familie, so sehr wie in diesem Roman konnte ich mich noch nie mit den Hauptdarstellern identifizieren. Follett überzeugt einfach! Spannend 4 von 5 PunktenDie Story ist schon spannend geschrieben und führt den Leser in die Finanzwelt Englands/Londons des 19.Jahrhunderts ein. Prinzipiell hat mit das Buch schon sehr gut gefallen, wobei die Story teilweise doch recht konstruiert und bemüht erschien. Das störte bisweilen schon. Dennoch gebe ich diesem Buch 4 Sterne. Tolles Buch! 5 von 5 PunktenDas Buch hat mir wirklich gut gefallen. Der Klappentext war für mich gar nicht so interessant, aber nun hatte ich das Buch und wusste, dass Ken Follett gute Bücher schreiben soll, also fing ich an zu lesen. Und ich las und las und hatte echt Schwierigkeiten, das Buch auch mal aus der Hand zu legen - so hatte ich die knapp 680 Seiten mühelos in 3 Tagen gelesen. Man möchte immer unbedingt wissen, wie es weiter geht... Oft konnte ich nur entsetzt mit dem Kopf schütteln über das, was die böse Tante Augusta und Micky Miranda nun schon wieder im Schilde führten. Ein durch und durch empfehlenswertes Buch. Viel Spaß beim Lesen! |
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Der Schläfer von Daniel SilvaBroschiert von PiperPreis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 8,90 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3492252591, Erscheinungsdatum: November 2008, Auflage: 2 |
Aus der Amazon.de-RedaktionGabriel Allon hat Pech gehabt. Soeben hat ihm ein Kunsthändler 200.000 Pfund für die Restaurierung eines Gemäldes geboten, hinter dessen fast undurchdringlicher Verschmutzung er mit kundigem Blick den Pinselstrich des Altmeisters Rubens erkannt hat. Jetzt sitzt er in einer Kirche in Venedig seinem anderen Auftraggeber, Shamron, gegenüber, der ihn an sein anderes, weitaus gefährlicheres Leben jenseits der Kunst erinnert. Shamron zeigt Gabriel Allon Bilder: Allon auf dem Campo di Ghetto Nuovo, im Restaurant, beim Verlassen der Kirche San Giovanni Chrisostomo. Kein Zweifel: Seine Gegner, die Gegner des Staates Israel, haben ihn enttarnt. Die Fotos mit Allon entstammen einer CD, die in Zusammenhang steht mit einem grausigen Anschlag auf die israelische Botschaft in Rom. Agent Allon wird mit der Aufklärung des Falles betraut. Der palästinensische Freiheitskämpfer und Terrorist Chaled al-Chalifa, von dem nur ein Kinderbild existiert, scheint der Drahtzieher zu sein. Allon macht das, was er auch als Restaurator macht, wenn auch mit anderer Intention: Schicht für Schicht legt er hinter dem nebulösen Schmutz des Anschlags die Wahrheit frei, bringt Licht ins Dunkel, entlarvt den spezifischen Pinselstrich al-Chalifas -- und muss erkennen, dass der Mann ohne Gesicht einen noch schlimmeren Anschlag plant und darüber hinaus ein grausames Spiel mit ihm spielen will... Der US-amerikanische Autor Daniel Silva (Die LogeDer Zeuge) ist der ungekrönte König des modernen Spionageromans. In seinen besten Büchern rund um den Geheimagenten Gabriel Allon rekonstruiert der das Ursprungsmotiv seiner Geschichte genauso wie seine Hauptfigur ein altes Gemälde. In diesem Sinn ist auch Der Schläfer ein kleines Meisterwerk: von dichter Atmosphäre, mit glaubwürdigen Figuren und von atemberaubender Spannung. -- Thomas Köster, Literaturanzeiger.de 5 Kundenrezensionen:Solide aber mit einigen Schwächen 3 von 5 PunktenIch habe mir dieses Buch aufgrund der guten Rezensionen hier bei Amazon bestellt. Es war auch das erste, was ich von Daniel Silva, bzw. von dieser Reihe um den Agenten Gabriel Allon gelesen habe. Ich bin aber von diesem Buch nicht so uneingeschränkt beeinduckt wie in den anderen Rezensionen zu lesen war. Zum einen fand ich es relativ schwer sich mit dem Protagonisten zu identifizieren, da er ziemlich unnahbar und oberflächlich beschrieben ist, was sich negativ auf die Spannung auswirkt. Auch waren die Spannungsmomente in einer Art beschrieben, die nicht wirklich packend dargestellt war. Ohne zuviel zu verraten, so gibt es gegen Ende eine Art Countdown, an dessen Ende sich etwas dramatisches abspielt, das kam aber in keinster Weise fesselnd rüber. Dafür war die Beschreibung zu distanziert, genauso wie das Finale. Alles andere als packend. Meines Erachtens insgesamt zu sachlich beschrieben. Was mich darüber hinaus noch gestört hat, dass der zu Grunde liegende Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern eindeutig zu einseitig dargestellt wird. Gut, der Held gehört eben der einen Seite an, aber deswegen die ganze Problematik um den Ghaza-Streifen und den langjährigen Krieg der beiden Seiten nur den Palästinensern in die Schuhe zu schieben, dass diese für die ganze Problematik verantwortlich sind und Israel eigentlich nichts dafür kann und sich nur verteidigt, bzw. alles rechtens ist, was von Ihnen unternommen wird halte ich für eine etwas zu undifferenzierte Darstellung. Israel = gut, Palästinenser = böse, diese Aufteilung ist zumindest mir etwas zu flach. Ansonsten ein solider Agenten-Thriller mit den aus meiner Sicht oben angemerkten Schwächen. Alles in allem muss man dieses Buch aber nicht unbedingt gelesen haben. Spannend und klug - was will man mehr? 5 von 5 PunktenWieder mal bin ich nur zufällig auf einen Autor gestoßen. Da fragt man sich doch, warum sagt mir keiner was? Jeder weiß doch, dass ich gute, spannende und vor allem exzellent recherchierte Bücher liebe? Da schreibt dieser Silva seinen fünften Spionagethriller um den israelischen Geheimagenten Gabriel Allon, und bis dato habe ich nichts davon gehört. Gut, man kann nicht alles lesen, hat seine Vorlieben und sicher gibt es auch in der Literatur Parallelwelten und es ist auch gut so. Nun denn, ein klasse Buch. Vor allem beeindruckt mich die neutrale Position, die Daniel Silva beschreibt. Der Nahost-Konflikt und seine Geschichte, die Sache der Palästinenser und der Juden, die Vertreibungen, die Lager, die Bombenattentate, Selbstmordkommandos und der Zustand der Welt, wird nicht einseitig beschrieben, nein - bei aller Brutalität der jeweiligen Vorgehensweise, gibt es eine Singularität, auf die man sich immer wieder interessiert stützen kann. Alles hat seine Ursache, in bescheuerten Religionen und daraus resultierenden Fanatismen zum Beispiel. Gemeinsam ist allen Beteiligten, dass der "Globus quietscht und eiert" aber man selbst sehen muss, dass man überlebt. Und dafür, eben für Israel, ist der Geheimagent Gabriel Allon da. Im vorliegendem Buch misst er sich mit dem Spross einer Terroristenfamilie in der dritten Generation, der im Mantel eines biederen Frauenlieblings und Archäologieprofessors, blutige Spuren in Europa hinterlässt. Es ist Sache von Gabriel Allon, ihm auf die Spur zu kommen. Bis dahin ist es ein spannender, hochinformativer Ritt durch die Zeit - und Kulturgeschichte nicht nur Vorderasiens, denn auch Gabriel als Restaurator von Gemälden alter Meister, wird wie nebenbei, hochintelligent vermittelt. Dass ich irgendwie die ganze Zeit Bruce Willis vor Augen habe, der in der eventuellen Verfilmung der dramatischen Romanvorlage, in einer Mischung aus Resignation und steter Loyalität, den Gabriel spielt, mag meine Macke sein. Aber ich würde mich drauf freuen. Es gibt ihn noch, den intelligenten und spannenden Spionagethriller! 5 von 5 PunktenIch freue mich immer wieder, wenn ich mal wieder einen intelligenten und spannenden Thriller jenseits von Serienkillern und Triebtätern zu lesen bekomme. Nur zufällig fiel mir Daniel Silvas Spionagethriller "Der Schläfer" in die Hand und konnte mich so fesseln, dass ich ihn in einem Zuge durchgelesen habe. Ein brutaler Anschlag auf die israelische Botschaft in Rom erfordert Nachforschungen des israelischen Geheimdienstes, um den Drahtzieher hinter dem kaltblütigen Unternehmen aufzuspüren. Schnell kommt der israelische Agent Gabriel Allon einem Mythos auf die Spur: Chaled al-Chalifa, der Sohn und Enkel eines berüchtigten palästinensischen Freiheitskämfers scheint hinter dem Anschlag zu stecken. Nur wenige Informationen über seine Person liegen vor, lediglich ein Foto aus Kindertagen bezeugt seine Existenz. Unbeirrbar folgt Allon den Spuren Chaled al-Chalifas und entdeckt, daß dieser einen noch verheerenderen Coup plant. Doch Allons Leben und das der Angehörigen von Chaled al-Chalifa sind bereits seit langer Zeit miteinander verbunden und längst hat der Attentäter Allon in das Netz seiner Pläne verwoben und stellt ihn vor die grausame Wahl das Leben hunderter Unschuldiger oder das seiner geliebten Frau zu retten... Leider wusste ich nicht, dass "Der Schläfer" bereits der fünfte Teil einer Reihe um den israelischen Agenten Gabriel Allon ist, glücklicherweise tat es meinem Lesevergnügen keinerlei Abbruch, da Daniel Silva im Roman selbst ausreichend Informationen aus der Vergangenheit des Agenten einflicht und abgesehen davon im Anhang eine kurze Zusammenfassung des bisherigen Lebens von Gabriel Allon enthalten ist. Reizvoll an Daniel Silvas Thriller ist nicht nur die packende Handlung, die so tragend ist, dass der Autor ohne die Ansammlung der üblichen Cliffhanger auskommt, und der interessante Protagonist, sondern vor allem, dass Daniel Silva sich in seinem Roman mit der israelisch-palästinensischen Geschichte kritisch auseinandersetzt. Daniel Silvas intelligenter und packender Spionagethriller "Der Schläfer" ist brandaktuell und versteht seine Leser in atemberaubender Spannung gefangen zu nehmen. Mein erster Thriller von Daniel Silva wird sicher nicht der letzte sein! Schon besseres gelesen 4 von 5 PunktenWieder ein Krimi mit dem Mossad-Agenten Gabriel Allon. Anfangs- vor allem für Kenner der letzten Romane- sehr uninspiriert geschrieben, so dass z.B. ein Anschlag auf eine römische Niederlassung mit etlichen Toten emotional völlig am Leser vorbei geht.Das Tempo steigt, aber richtig überzeugen kann der Roman diesmal nicht. Weder nimmt man Allon ab, dass er sich erst noch von seinem Ziehvater Schamron (im Alter von 50 Jahren) über die Geschichte Israels informieren lassen muss, noch zeigt der Roman neutrale Tendenzen das Nahostproblem zu betrachten. Vielmehr zeigen sich beim Autor starke patriotistische Tendenzen. Der israelische Soldat zieht nämlich seine Waffen- im Gegensatz zu den verschlafenen Franzosen- in unter 2 Sekunden!!! Toll! Naja, ein bisschen Chauvinismus gehört dazu. Leider hat sich aber die Person Allon auch nicht wirklich zu den anderen Büchern weiterentwickelt und darbt in klischeehaften Vergangenheitskrämpfen und seiner Eheunfähigkeit. Fazit: Der Engländer oder auch andere der Serie sind besser. Ein weiterer intelligenter, spannender Krimi um den Nahost-Konflikt 5 von 5 PunktenDie Romane von Daniel Silva um den Mossad-Agenten Gabriel sind keine einseitige Parteinahme für Israel, sondern problematisieren beide (irgendwie) hoffnungslos ineinander verwobenen Seiten: die der Palästinenser und die der Juden, deren Rache aneinander längst jedes Maß verloren hat. Ich mag die Krimis von Daniel Silva vor allem auch deshalb, weil es ihm gelingt in diesem Sinne eine ausgleichende Balance zu halten und irgendwie echte Geschichten zu erzählen, Verständis für beide Seiten zu wecken. Ich habe in diesem Sinne mehr über die jüngste Geschichte im Nahen Osten gelernt als in vielen Geschichtsbüchern. Die ersten 200 Seiten entwickeln sich eher langweilig, leicht zäh, man kennt (als Leser der anderen Silva-Romane) viele Dinge schon, nur um dann in umso größere Spannung überzugehen. Ein weiterer wirklich intelligenter Krimi von Daniel Silva. |
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Der Schwarm. Sonderausgabe. 10 CDs von Frank SchätzingAudio CD von Dhv der HörverlagPreis bei Amazon: EUR 21,47, Angebote ab EUR 12,93 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3899408217, Erscheinungsdatum: März 2006, Auflage: Unveränd. Neuaufl. |
Aus der Amazon.de-Redaktion"Die Yrr haben die Welt für alle Zeiten verändert." Letzter Tagebucheintrag, nachdem die Welt haarscharf am Untergang entlanggeschrammt war. Alles hatte angefangen mit einem peruanischen Fischer. Das letzte was Ucañan in seinem Leben zu sehen bekam, war eine riesige silbrig glitzernde Fläche, die näher kam. Ein Schwarm Goldmakrelen, dachte er erfreut. Ucañan irrte. Was ihn das Leben kostete, sollte sich sehr bald zu einer unheimlichen und existenziellen Bedrohung für den gesamten Planeten auswachsen. Unter der Meeresoberfläche brodelt es neuerdings gehörig. Im Nordwesten Amerikas verschwinden Wale spurlos, um bald darauf gar nicht mehr artgerecht wieder aufzutauchen. Australien gibt Quallenalarm. Vor Norwegens Küste entdecken Ölbohrfachleute eine unbekannte Wurmspezies, deren monströse Kauwerkzeuge einen halben Kontinent zum Einsturz bringen können. Dem Meeresbiologen und Schöngeist Sigur Johanson schwant Übles: Die gesamte Meeresfauna und -flora scheint sich ferngesteuert gegen die Menschheit zu wenden. Ein wissenschaftliches Dreamteam nimmt den Kampf auf. Unglaubliche 1.000 Seiten (angeblich Verlagsrekord!), routiniert erzählt und -- so weit es sich überblicken lässt -- solide recherchiert (immerhin ging ein wissenschaftlicher Beraterstab von annähernder Heeresstärke dem Autor zur Hand). Die Ökothematik zerdehnt zwar die Story, aber so nebenbei erfährt man allerhand über die Ölgewinnung auf den riesigen Plattformen vor Norwegens Küste und wird mit dem weit gehend unerforschten Ökosystem Tiefsee vertraut gemacht. Für den spannenden Plot hat Tausendsassa Schätzing (der Mann leitet eine Werbeagentur, ist Musikproduzent, sieht gut aus und hat eine mehr als bewegte Website), diverse Erfolgsrezepte zusammengerührt und mit Öko abgeschmeckt. Nicht unclever und präventiv erwähnt Schätzing im Roman das Quellgebiet, das er geistig angezapft hat. Michael Crichtons uvre, Independence Day, Contact mit Jodie Foster und ganz besonders James Camerons Erfolgsfilm Abyss, sie alle grüßen herzlich aus nicht allzu großer Ferne. Im letzten Drittel wird kräftig (Methan-)Gas gegeben. Tsunamis schwappen, Gallertartiges triumphiert. Höllengleich mutieren Zellverbände zu formenreichen Glibberwesen voller Tentakel. Knietief jagt Schätzing uns durch den intelligenten Schleim, der die Menschheit vor ihre größte Herausforderung stellt. Beängstigender Ökothriller! Bitte sofort die Ölheizung abdrehen! --Ravi Unger Hörbuch-RezensionEin Fabelrekord! Frank Schätzings infernalische Tiefseemär belegt nun schon seit Monaten die ersten Plätze der Bestsellerliste. Schon wird gemunkelt, Hollywood habe sein begehrliches Auge auf den atemberaubenden Ökothriller des Deutschen geworfen, sonst eher eine Domäne von Crichton & Co. Wir erinnern uns: Orcas greifen unvermittelt Menschen an, Quallen und Krabben blasen zum Angriff, Tiefseewürmer bringen ganze Kontinentalhänge zum Einstürzen, riesige Tsunamis schwappen über halb Europa. Der intelligente Plot um eine entfesselte Meeresfauna, gesteuert von einer geheimnisvollen tiefseeischen Intelligenz, ließ Abertausende von Leserhaaren förmlich zu Berge stehen! Versteht sich, dass ein Multitalent und Kontrollfreak wie Schätzing auch seine Hörspielfassung generalstabsmäßig durchplante. Zu seinem Leidwesen mussten die sage und schreibe 1.000 Seiten des Buches gehörig eingedampft werden. Eine Straffung, die, so möchte man sagen, der Story gut getan hat. Die Sprecher stellen die Creme des Synchrongewerbes dar, allen voran der füchsische Edelmime Manfred Zapatka als Erzähler. Den Meeresbiologen Sigur Johanson spricht der knarzige Bass Joachim Kerzel, der bereits Jack Nicholsons, Dustin Hoffmans und Anthony Hopkins` deutsche Stimmbänder zum Schwingen bringt. Dauerquasselstrippe Ralph Morgenstern finden wir in einer überraschenden Nebenrolle und -- natürlich Schätzing selbst, der als CIA-Fiesling Jack Vanderbilt debütiert. Auch hier macht der Mann eine gute Figur. Schätzing-Spezi Loy Wesselburg, Komponist diverser Tatorte, wie auch Dominik Grafs Die Sieger, zimmerte -- zusammen mit dem Autor, versteht sich -- einen Soundtrack, der Hollywood zur Ehre gereicht. Seine maritimen Soundeffekte verwandeln jedes heimische Wohnzimmer zum Zentrum eines furchterregenden Seebebens. Dem ohnehin edel designten Schuber fügte Schätzing noch einen ausführlichen Werkstattbericht bei, versehen mit zahlreichen Schauspielerportraits und Foto-Dokumenten der Aufnahmesessions. Zwölf apokalyptische Tauchfahrtstunden zu den Yrr! Mehr kann man nicht verlangen. Die Sensation geht weiter! Gekürzte Hörspielfassung, 10 CD im Schuber, Gesamtlaufzeit ca.726 min. --Ravi Unger 5 Kundenrezensionen:Spannend bis zur letzten Seite 5 von 5 PunktenIch fand das Buch klasse. Ein interessantes Thema, welches, mit reichlichen Informationen versehen, super umgesetzt wurde. Ähnlichkeiten zu div. Filmen kann ich da nicht feststellen, deswegen verstehe ich die Kritik diesbezüglich nicht. Ich habe das Buch jedenfalls verschlungen. Nur am Ende hätte ich mir noch ein paar Seiten mehr gewünscht - hier hätte man das Buch sogar noch weiter ausbauen können. Intelligente Rache aus der Tiefe 4 von 5 PunktenUnerklärliche Attacken von Walen auf Touristenboote und schwere Tanker, angriffslustige Tiefseekrabben und vergiftete Hummer, so wie neu entdeckte Würmer die sich in Methanhydrat fressen, nur um bald darauf zu verenden. Dies alles gibt den Wissenschaftlern in Schätzings Roman Der Schwarm Rätsel auf. Die Gleichung mit der großen Unbekannten scheint nicht lösbar, bis eine Hand voll Experten aus den verschiedensten Bereichen sich gemeinsam mit den Angst verbreitenden Phänomenen beschäftigt. Die Antwort ist so verblüffend wie komplex: Yrr. Frank Schätzing ist mit Hilfe von jahrelanger Recherche und verständlich erklärter Geowissenschaft ein Roman gelungen, der zum Nachdenken über unseren Umgang mit der Umwelt anregt, und uns ganz nebenbei den Thron um die Alleinherrschaft über die Erde verweigert. Das einzige, was ich an Schätzing leider bemängeln muss, ist sein Schreibstil. Ein paar Dutzend Seiten weniger Wissenschaft, stattdessen mehr Tiefe der Charaktere und der Figurenentwicklung hätten dem Roman nicht geschadet. Aus diesem Grund nur 4 von 5 Sternen. Sehr spannendes Hörbuch ! 5 von 5 PunktenDiese Rezension bezieht sich ausdrücklich auf das HÖRBUCH ! Durch die Kürzung des Originaltextes, den Einsatz der guten bis sehr guten Sprecher, und der Ausstattung mit tollen Soundeffekten und passender Musiken ist dieses Hörspiel von der ersten bis zur letzten CD spannend. Die Qualität der Produktion offenbart sich erst so richtig, wenn man das Ganze mit einem guten, geschlossenen Kopfhörer hört. Dann ist man förmlich mitten im Geschehen "live" dabei. Was die Spannung zusätzlich erhöht. leider teilweise trivial 3 von 5 PunktenIm Prinzip eine spannende Geschichte. Leider fehlt es an literarischer/sprachlicher Qualität. Die Dialoge sind teilweise auf Groschenroman-Niveau. Wozu die immer wieder eingestreuten schmalzigen bis pseudo-erotischen Einlagen ? Hinzu kommt , dass es leider einige Totalausfälle bei der Rollenbesetzung gibt. Einige Sprecher/Innen lesen wirklich amateurhaft aufgesetzt, was die schon erwähnten schwachen Dialoge noch verschlimmert. Selbst so ein guter Sprecher wie J.Kerzel bleibt deutlich unter seinen Möglichkeiten. Warum also noch 3 Sterne ? Der Plot der Geschichte ( in der Hörspielfassung ) ist durchaus spannend und bewegt zum "Dranbleiben". Und dann gibt es da zum Glück noch M.Zapatka und M.Großmann, die sich mit ihrer Sprech-Leistung deutlich von allen anderen absetzen. So muss es sein ! Eine Umsetzung als komplettes Hörbuch wäre die bessere Wahl gewesen. Insgeamt kein Hörbuch-"Muss", aber noch empfehlenswert. Spannend 5 von 5 PunktenWährend ich das Buch teilweise sehr langatmig fand und mich zwischendurch regelrecht durchquälen musste, überraschte mich die spannend aufgemachte Hörbuchversion, die mich auf lange Autofahrten begleitete und die Autofahrt regelrecht zu einem Hörkino machte. Habe selten so kurzweilige Autofahrten gehabt obwohl ich alleine unterwegs war. Die Mischung von klassisch vorgelesenem Hörbuch und Hörspielbestandteilen fand ich gut gelungen. |
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Schleichendes Gift von Val McDermidBroschiert von Droemer/KnaurPreis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 4,50 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3426500728, Erscheinungsdatum: Oktober 2008 |
4 Kundenrezensionen:Val Mc Dermid ist die Beste! 5 von 5 PunktenWelche Freude ein neuer Thriller von einer meiner Lieblingsautorinnen, Val McDermid, mit Dr. Tony Hill. Und wie immer die Autorin hält, was der Klappentext verspricht (Das ist ja nicht bei allen Schriftstellern so!) Tony Hill kriegt erst mal eins ab und zwar gewaltig. Ein Irrer schlägt mit dem Beil auf ihn ein. Und das alles nur, weil Tony Hill Schlimmeres verhüten wollte. Nun liegt er im Krankenhaus und kann Carol Jordan nicht so richtig beistehen. Die muss sich inzwischen mit seltsamen Vergiftungsfällen herumplagen und es dauert eine Weile, bis der Polizei klar wird, dass diese zusammenhängen. Wie üblich super geschrieben, die Spannung hält an, die Taten sind grauslich und Tony Hill gibt uns tiefe Einblicke in psychische Details. Bitte schnell das nächste Buch schreiben! Kein Knaller 3 von 5 PunktenIch bin ein begeisterter Leser der Hill/Jordan Reihe. Dieser Teil gehört aber meiner Meinung nach eher zu den schwächeren der Serie. Tony Hill liegt nach einem Angriff verletzt im Krankenhaus und ist nicht voll einsatzfähig, die Beziehung zwischen ihm und Carol Jordan ist weiterhin angespannt. Gleich zwei Fälle beschäftigen das Team, ein Vergiftungsfall an einem bekannten Fussballprofi und außerdem ein scheinbarer Terrorangriff. Viele Irrungen, Wirrungen und auch durchaus spannende Entwicklungen. Aber insgesamt bewerte ich die Story als nur mäßig. Der Roman lässt dich gut weglesen, und ist für Fans der Reihe durchaus empfehlenswert. Es bleibt abzuwarten ob auch diese Reihe, wie bei vielen anderen Krimireihen auch, weiter abschwächt und man sich dann doch auf Dauer anderen zuwenden muss. mäßig spannend 3 von 5 PunktenDas Ermittlerteam um Inspector Carol Jordan und Profiler Tony Hill hat diesmal mit einem besonders verzwickten Fall zu tun: die Opfer werden ganz altmodisch und eher unauffällig vergiftet! Doch welche Verbindung gibt es zwischen einem Fußballspieler, einem Eisenbahnfan und einem Polizisten im Ruhestand? Gleichzeitig geht im Fußballstadion eine Bombe hoch, und das eher plumpe Anti-terrorteam rückt an und behindert die Ermittlungen. Die Ermittlungen kommen eher schwer in Gang, und darunter leidet auch das Buch. Lange steht im Mittelpunkt eher das persönliche Schicksal des Profilers Hill, ohne das dies jedoch besonders packend geschildert wird. Statt Spannung/Spannungen zwischen dem Team Jordan und Hill aufkommen zu lassen, ergeht sich die Autorin hier ganz ungewohnt eher in nüchternen Schilderungen. Es passiert einfach zu lange überhaupt nichts. Zugegeben, die Idee mit dem Giftmord ist originell und rätselhaft - aber auch erst als nach ungefähr der Hälfte des Buches langsam der Verdacht eines Serientäters aufkommt (womit der Profiler mindestens 200 Seiten lang völlig überflüssig ist, aber na gut). Parallel breitet sich in dieser ersten Hälfte auch die Vorbereitung des Bombenlegers aus, ohne allzuweit in die Gedankenwelt des Attentäters einzusteigen. Das Ganze nervt eher ein bißchen, denn es wirkt wie ein gezwungener Versuch, besonders aktuell zu sein. Zugegeben, das Buch wird in der zweiten Hälfte deutlich spannender und es ergeben sich ungewohnte Wendungen. Sogar die leidige Terrorismus-Story gewinnt an Fahrt, auch wenn die Auflösung hier etwas unwahrscheinlich wirkt. Dennoch kann das Ganze den extrem zähen Anfang nicht ganz wieder wettmachen. Als krimi ok und sicher besser als der Durchschnitt - für die Autorin aber ungewohnt schwach! Sie kann es besser 4 von 5 PunktenGleich mit zwei Fällen haben es Carol Jordan und Tony Hill im neusten Buch von Val McDermid zu tun. Während der Ermittlungen zu einem Giftmord an Bradfords beliebtesten Fußballspieler explodiert im Stadion eine Bombe, die viele Menschen mit in den Tod reißt. So ermitteln die beiden gemeinsam an den zwei völlig verschiedenen Fällen und ihr verqueres Verhältnis zueienander macht die Ermittlungen nicht immer leicht. Drei Jahre habe ich sehnsüchtig auf das neue Buch um die beiden Ermittler gewartet, vor allem auch weil ich wissen wollte, wie sich die Beziehung zwischen beiden entwickelt. Nun, hier wurde ich enttäuscht, denn dieser Aspekt, der in den vorigen Büchern immer einen wichtigen Raum einnahm, tritt hier in diesem Buch eher in den Hintergrund, denn beide benehmen sich weiterhin wie die Königskinder. Dafür lernen wir Tony Hills dominante Mutter kennen und ahnen, warum Tony zu dem verschlossenen und gestörten Menschen wurde, der er ist. Er ist auch derjenige, der in diesem Buch eindeutig im Fokus steht, nachdem die letzten beiden Bücher sich mehr auf Carol Jordan konzentriert haben. Die beiden Kriminal-Fälle sind durchaus interessant und zumindest die Auflösung des Bombenanschlages bietet ein überraschendes Ende, mit dem man nicht gerechnet hat, während die Auflösung des Giftmord-Falles den Leser eher unbefriedigt zurücklässt. Die beiden Handlungsstränge und der damit ständige Wechsel der Handlungsorte und Ermittlungen tragen dazu bei, den Spannungsbogen konstant aufrecht zu erhalten, sodass beim Lesen nie Langeweile oder Durchhänger entstehen. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und schnörkellos und leicht zu lesen. Alles in allem ein guter Krimi, auch wenn ich die atmosphärische Dichte und psychologische Tiefe der Vorgänger vermisst habe. Ich hoffe, dass ich nicht wieder drei Jahre auf den nächsten Band um Tony und Carol warten muss und wünsche mir, dass Val McDermid sich dann wieder mehr ihren beiden Ermittlern widmet als sie es diesmal getan hat. |
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Das Kindermädchen von Elisabeth HerrmannTaschenbuch von Goldmann TBPreis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 4,74 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3442464552, Erscheinungsdatum: November 2007 |
5 Kundenrezensionen:Überraschend gut 4 von 5 PunktenDer etwas banale Titel und die nichtssagende Umschlaggestaltung hätten mich selbst niemals zum Kauf dieses Buches verleitet. Das Lesen der ersten Seiten schienen mein Vorurteil zu bestätigen. Wenig Klarheit worum es geht, gleichzeitige Einführung einer Unmenge von Figuren. Fast ist man geneigt abzubrechen und das Buch, ungelesen, beiseite zu legen. Doch weit gefehlt, sehr schnell steigert sich die Geschichte zu einer temporeich und spannend erzählten Story, die man nicht mehr aus der Hand legen möchte. Überzeugend dargestellte Charaktere (abgesehen vom Klischee der schusseligen Anwältin) und weitgehend glaubwürdige Handlungsabläufe führen zu kurzweiliger Lektüre. Der Inhalt bietet viel mehr als das äussere Eindruck erwarten lässt. Lesenswert. Sehr gut zu lesen, spannend geschrieben 4 von 5 PunktenSehr gut geschrieben, ich habe es quasi an einem Wochenende zu Ende gelesen. Spannende Geschichte und ein guter Plot. Absolut empfehlenswert für ein verregnetes Herbstwochenende oder als Urlaubslektüre am Strand. Durchaus spannender Krimi mit geschichtlichem Hintergrund 5 von 5 PunktenIch habe mich an diesem spannenden Krimi durchaus erfreut. Die Figuren sind interessant, die Handlungsorte sehr unterschiedlich und die ganze Geschichte mal "etwas anderes". Ich hätte mich über ein Sachbuch sicherlich nicht mit dem Thema befasst und fand diese Kombination Unterhaltung/Geschichte äußerst kurzweilig und gelungen, da sie mir quasi nebenbei einen für mich neuen Aspekt zum Thema Zwangsarbeiter bot. Unerwartet spannend - ein Berlin-Krimi mit Tiefgang 5 von 5 PunktenEinfach gut geschrieben, ohne Längen und dabei mit einem völlig überraschenden Thema der braunen Vergangenheit Deutschlands. So ist dieses Buch eine tolle Kombination aus Geschichte, Krimi, gewürzt mit Sozialkritik an einer Oberschicht, die nicht durch eigene Hände Arbeit zu dem wurde, wofür sie in der Gesellschaft anerkannt wird. Die Hauptfigur ist eine Mischung aus sympatisch-laxem Sonnyboy mit Tiefgang, Selbstreflexion und einer Portion Draufgängertum. Also insgesamt einfach ein tolles Rezept für gut 400 Seiten spannenden Lesestoff. Spannung, Witz und Geschichte- was will man mehr?! 5 von 5 PunktenDer Rechtsanwalt Joachim Vernau führt ein ruhiges und luxuriöses Leben an der Seite seiner zukünftigen Verlobten Sigrun Zernikow. Doch gerade als alles zum Besten steht und Joachim die Partnerschaft in der renommierten Kanzlei seines zukünftigen Schwiegervaters angeboten werden soll, tritt erst eine alte, dann eine jüngere Ukrainerin in das Leben der adeligen Familie. Beide fordern, dass die Zernikows die Zwangsarbeitszeit des früheren Kindermädchens Natalja Tscherdnitschenkowa, die während des zweiten Weltkrieges bei der angesehenen Familie gearbeitet hat, anerkennen. Von da an steht Joachims Leben Kopf. Es geschieht ein Mord, der in direktem Zusammenhang zu Joachims angehender Familie steht; er wird erpresst, zusammengeschlagen und schließlich von seiner Verlobten und der gesamten Familie Zernikow verstoßen. Der sonst so gewiefte Anwalt ist auf einen Schlag rat- und brotlos. Erst als seine frühere Lebensgefährtin Marie-Luise wieder Kontakt zu ihm aufnimmt, beginnt Joachim, Nachforschungen anzustellen. Mit der Hilfe der Anwältin Marie Luise kann Joachim jedoch langsam Licht in die dunkle Vergangenheit der Zernikows bringen. Schließlich glaubt er, den Schuldigen gefunden zu haben und begibt sich und alle, die Näheres wissen, für die Aufklärung des brisanten Falles in Lebensgefahr. Doch am Ende ist nicht alles so, wie es scheint. Joachim muss die Puzzleteile genauer unter die Lupe nehmen und erneut zusammenfügen, um zur Lösung zu gelangen. Elisabeth Herrmann schafft es mit ihrem Buch "Das Kindermädchen", geschichtliche Hintergründe mit Witz und Spannung zu kombinieren, so dass das Lesen Spaß macht und gleichzeitig zur kleinen Geschichtsstunde wird. Die Hauptfigur Joachim Vernau wirkt sofort sympathisch und authentisch, ebenso wie die anderen Personen, die Elisabeth Herrmann in ihrem Buch beschreibt. Sie alle scheinen wie aus dem Leben gegriffen; ihre Ängste und Hoffnungen, aber auch ihre Probleme bleiben bei all der Spannung, die aufkommt, dennoch weltlich und lebensnah. Was auf den insgesamt 444 Seiten des Buches passiert, liest sich nicht nur flüssig und bringt einen dazu, Nächte durchzulesen, sondern eignet sich sogar als Filmstoff. Fazit: Unbedingt empfehlenswert! |
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Verstummt von Karin SlaughterGebundene Ausgabe von BlanvaletPreis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 13,70 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3764502665, Erscheinungsdatum: Sept. 2008 |
Aus der Amazon.de-RedaktionDie Nachbarin von Michael Ormewood war nur zur falschen Zeit am falschen Ort. Sonst nämlich wäre sie wohl kaum auf den pathologischen John Shelley getroffen, die den zwielichtigen Polizisten vom Atlanta Police Departement für sein ganzes verpfuschtes Leben verantwortlich macht. Jahrelang hat John wegen des Mordes an der fünfzehnjährigen Mary Alice Finney hinter Gittern gesessen, den er im Drogenrausch begangen haben soll, hat sich verhöhnen und unter den gefangenen Vergewaltigern und Pädophilen der Anstalt hin und her reichen lassen. Jetzt sieht er seine Chance gekommen. Denn die Nachbarin überrascht John, als er in Michaels Ormewoods Wohnung einbricht, und stürzt tödlich, als dieser sie verfolgt. Also schneidet John der toten Frau die Zunge heraus -- genauso, wie es der Mörder von Mary Alice Finney getan hat. Oder, genauer, fast genau so: Denn dem Mädchen war damals die Zunge herausgebissen worden, damit sie nicht mehr reden konnte... Immer enger zieht Besteller-Autorin Karin Slaughter in Verstummt die Schlinge in ihrer Geschichte um den wahren Täter -- wobei bis zum Schluss unklar bleibt, welche Rolle John Shelley und Michael Ormewood in dem grausigen Schauspiel spielen. Aber Special Agent Will Trent und die Polizistin Angie Polanski, die Ormewood hasst und auf den Fall angesetzt ist, bringen schließlich die Wahrheit ans Licht, wobei letztere sich in tödliche Gefahr begibt. Schier unerträglich ist dabei das schreckliche Schicksal fast aller Protagonisten in Slaughters Roman, in dem es von brutalen und drogensüchtigen Eltern, Schicksalen in Waisenhäusern und sexuellen Missbrauchsfällen nur so wimmelt. Hartgesottene Leser aber kommen in Verstummt garantiert auf ihre Kosten. Denn Slaughters Buch ist harte, aber gute Thriller-Kost: spannend bis zur letzten Seite -- und einfach gut geschrieben. -- Stefan Kellerer, Literaturanzeiger.de 5 Kundenrezensionen:Bis jetzt das beste Buch von Slaughter! 5 von 5 PunktenVerstummt ist für mich das absolut beste Buch von Karin Slaughter bis jetzt. In keinem Vorgänger hat sie es geschafft, die Personen so herauszuarbeiten, ihnen Leben einzuhauchen und sie einem so nahe zu bringen. Die Sicht aus drei verschiedenen Perspektiven, die rasante Geschichte und die nicht vorhersehbaren Wendungen machen dieses Buch für mich zu einem wirklichen Highlight. Muss ich in absehbarer Zeit unbedingt noch einmal lesen! Verstummt? Das ich bin ich wohl auch des öfteren ... 5 von 5 PunktenTja was soll man zu so einem Buch sagen?^^ Ich fand es spannend, prickelnd und überaus gruselig an manchen Stellen. Also zuhause alleine vor dem Kamin sollte man es nicht lesen, wenn draußen dazu noch ein kräftiger Sturm im gange is! Einige haben ja bereits bemängelt, das es in diesem Buch unlogische Sprünge in die Vergangenheit gibt. Mhm... Ich finde gerade das ist es, was das Buch aus macht! Man erfährt langsam was in der Vergangenheit alles passiert ist und warum John Shelley (Einer der Hauptprotagonisten) im Gefängnis saß, bzw. warum er so still, zurückhaltend geworden ist und wirklich jeden Dollar zu schätzen weiß! Man kann viel besser nachvollziehen, wie seine Jugend war und das eben auch eine gute Ärztefamilie seine Schattenseiten hat ;) Wie hätte Karin Slaughter es denn sonst anstellen sollen? Alles in ein Kapitel pressen auf wenige Seiten sein Leben herunter rattern? Wer nämlich genau aufgepasst hat, könnte bei dem namen des Polizisten schon stuztig werden. Ich war es nicht ._. Auf jedenfall war das eine gute Methode, um alles anschaulich und besser verständlich auf vielen Seiten darzustellen. In jedem Fall finde ich auch die anderen zwei Hauptchars Will und Angie sehr ansprechend beschrieben und irgendwie total sympathisch. Gerade ihre vielen Fehler machen sie interessant. Sie sind keine Übermenschen, denen alles gelingt. Auch sie machen Fehler...(Ok, Angie mutiert zweifelsohne zur männerfressenden *****, aber auch das ist irgendwie mensclich an ihr. Man versteht einfach, warum sie nicht anders kann, zwecks ihrer Vorgeschichte.) Die Morde sind mal wieder ausreichend detailiert geschildert, sodass man sich den Vorgang im inneren Auge mitdenken kann. (Was manchmal etwas too much sein kann^^) Man erahnt, das Mrs. Slaughter sich eigehend mit der Anatomie des Menschen und deren "Ausweidung" auseinander gesetzt hat. Ich würde das würdigen,denn wieviele Romane geben an genau diesen Stellen, wo es auf das präzise Beschreiben von Tatvorgängen und den Opfern ankommt, halbherzige Erläuterungen, wo ich mir auch nen Stück Brot mit Marmelade vorstellen könnte??? Ihre Opfer sind immer autentisch, genauso wie die Mordfälle und das Vorgehen der Polizei bzw. des GBI etc. . Die Will Trent-Reihe fing mit diesem Buch entsprechend würdevoll an und ich erwarte voller Freude den nächsten Band, der leider erst Ende 2009 veröffentlicht wird .__. Sie versteht es gekonnt Personen miteinander zu verweben, Handlungsstränge zu ergänzen und so das Geschehen spannend zu gestalten. Ich kann dieses Buch nur empfehlen und erwarte sehnlichst die übersetzung von "Fractured" ;) Superguter Pageturner! 5 von 5 Punkten"Verstummt/Triptych" ragt aus der Unmenge an Kriminalromanen raus wie das Matterhorn. Die Handlung ist klug, komplex konstruiert und dennoch rasant und ergreifend von der ersten bis zur letzten Seite. Die Protagonisten sind hervorragend gelungen; jede Figur hat Licht- und Schattenseiten und kommt glaubwürdig in 3D rüber - John, Angie und Will sind wirklich Highlights! Etwas weniger gelungen sind leichte Inkonsistenzen in der Schilderung der Vergangenheit einzelner Figuren; einerseits bin ich dadurch richtig gut von einigen Wendungen überrascht worden, andererseits hab ich immer wieder zurückblättern müssen, weil ich manche, vorher geschilderte Einzelheiten mit den neuen Wendungen erst mal nicht in Einklang bringen konnte. Trotz dieser leichten Schwäche allein schon aufgrund der supertoll geglückten Protagonisten 5 Sterne. Absolut enttäuschend-schade ! 2 von 5 PunktenHabe mir das Buch zu Weihnachten gewünscht, da ich bisher alle Bücher der Autorin regelrecht verschlungen hatte und ein großer Fan von ihr bin. Leider war ich dann von diesem Buch bitter enttäuscht,es ist langatmig und in ordinärem Gossenjargon geschrieben. Man kann nur hoffen, dass das nächste Buch wieder besser wird. Hä? 3 von 5 PunktenDas Grauen bricht ein in die Welt des Vertrauten! Lesen sie diesen Thriller nicht, wenn Sie allein sind und nicht nach Einbruch der Dunkelheit! Der furiose neue Thriller! Karin Slaughter führt uns an dunkle, verborgene Orte, wohin andere Autoren sich niemals wagen würden! Hä? Irgendwie muß bei mir das falsche Buch im Einband gesteckt haben. ''Verstummt'' ist zwar nicht gänzlich langweilig, aber beim besten Willen kein ''Schocker''. Die Hauptfigur John Shelley, der wegen des Mordes an einem jungen Mädchen für 20 Jahre im Gefängnis war, ist sympathisch und es kommt schon bald der Verdacht auf, daß er unschuldig sein könnte. Wer der wahre Bösewicht ist, kommt viel zu schnell heraus. Ich hab mich von der Beschreibung locken lassen, doch wie so oft, wenn ein Thriller dermaßen hochgelobt wird, erzeugt es nicht den erwarteten ''Thrill''. Die ''Grant-County''-Reihe (von Belladonna bis Gottlos) mit Sara Linton und Chief Tolliver war bei Weitem besser. Schade, aber ''Verstummt'' ist kein typischer Slaughter-Thriller. |
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Kalte Herzen von Tess GerritsenTaschenbuch von BlanvaletPreis bei Amazon: EUR 7,90, Angebote ab EUR 3,90 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3442358809, Erscheinungsdatum: Sept. 2008 |
5 Kundenrezensionen:Spannung pur 5 von 5 PunktenDieses war mein drittes Buch von Tess Geritsen, ich habe es verschlungen. Leider ist es nicht so dick und am Ende hätten ruhig noch zwei Kapitel dran sein können. Aber eigentlich war alles gesagt, und der Plot aufgelösst. Beunruhigendes Thema Organhandel, der Mensch als Ersatzteillager, illigale Machenschaften und längeres Leben für die, die das Geld haben für ein neues Herz. Leber oder sonstige Lebenserhaltende Organe zu bezahlen. Und so nicht gezwungen sind zu lange auf ein "ERSATZTEIL" zu warten bis es zu spät ist.... Fazination pur 5 von 5 PunktenWas fuer ein fesselnder Roman....., voller Spannung und Aufregung....wieder eines dieser Buecher, welches ich nicht weglegen konnte. Dieses Buch kann ich nur weiterempfehlen! zu schnelles Ende! 4 von 5 PunktenAls ich angefangen habe, das Buch zu lesen, fiel es mir schwer, es wieder aus der Hand zu legen. Ab der Mitta konnte man sich zwar schon denken, was die Handlungen im 1. Kapitel damit zu haben, aber trotzdem musste ich es zu Ende lesen. Über dieses war ich dann etwas enttäuscht. Nicht auf Grund der Handlung, sonder wegen der Schnelligkeit wie es erzählt wurde. Da hätten gut und gerne noch 20 Seiten geschrieben werden können. Trotzdem 4 Sterne für den Spannungsfaktor!! Tess Gerritsen in ihrem Element 5 von 5 PunktenDa von dem Buch überall so geschwärmt wurde, war es für mich klar, dieses Buch auch lesen zu wollen - es war nur eine Frage der Zeit. Mit großen Erwartungen ging ich an das Buch ran und ganz am Anfang hab ich mir schon überlegt, warum denn alle so schwärmen... Das erste "richtige" Kapitel fand ich eher schleppend, im zweiten Kapitel wurde das Buch schlagartig richtig richtig spannend. Und die Spannung ließ im ganzen Buch über nicht mehr nach. Ständig gibt es neue Überraschungen, teilweise hatte ich zwar schon etwas in der Art vermutet, aber ich war mir nicht sicher und dann die Erkenntnis... Oh ja, sehr spannend. Auffallend war für mich, dass es sich hier um einen "reinen" Medizinthriller, wie ich meine, handelt. Bei z.B. der Rizzolli-Reihe steht doch die Polizeiarbeit im Vordergrund oder ist zumindest der "Medizinarbeit" gleichgestellt. Hier spielt die Polizei eine untergeordnete Rolle. Ich finde nicht, dass es stört, es ist nur etwas gewöhnungsbedürftig. Auch die Liebesgeschichte ist noch nicht so ausgereift, wie in anderen Werken, was aber auch nicht stören sollte... Das sind keine Kritikpunkte, denn mir hat das Buch sehr gut gefallen, es ist eben nur auffallend. Spannung pur... 4 von 5 PunktenEine junge, erfolgreiche Assistenzärztin gerät in die Fänge der Organhandelmafia und verliert ihre Arbeit, ihren Verlobten und beinahe ihr Leben. Tess Gerritsen schreibt so spannend und schnell, dass man nicht anders kann als nach Atem ringend das Buch in einem Rutsch zu verschlingen. Am Ende trägt sie ein bisschen zu dick auf, als die Protagonistin noch selbst auf dem OP-Tisch der Organmafia landet und von ihrem eigenen Verlobten aufgeschlitzt wird... aber das sei verziehen. Gute Unterhaltung, alles in allem! |
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Leise rieselt der Schnee... Der Krimi-AdventskalenderTaschenbuch von Ullstein TbPreis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 3,00 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3548269729, Erscheinungsdatum: November 2008 |
Aus der Amazon.de-RedaktionEin Adventskalender der besonderen Art: 24 Kurzkrimis von 24 verschiedenen Autorinnen, das dürfte die ohnehin spannende Zeit bis zum Fest der Liebe nun wahrlich noch fesselnder gestalten. Mit „morbiden Gedanken“ spinnen Verbrecher, Betrüger und Mörder zielstrebig ihr Netz um „perfekte Mordopfer“. Kurz, kurzweilig und ganz schön kriminell! „Haben Sie auch schon einmal überlegt, was Sie mit der Leiche anstellen würden?...Man könnte die Einzelteile eines Toten einfach ihn alle Welt verschicken.“ Mörderische Pläne, ausgeheckt von so arglos scheinenden Zeitgenossen. Und wenn sich der Weihnachtsmann „mit einer für seine Leibesfülle erstaunlichen Geschwindigkeit ins Zimmer geschoben und die Tür zum Korridor geräuschlos hinter sich geschlossen“ hat, heißt das noch lange nicht, dass er in friedlicher Weihnachtsmission kommt! Eine herrliche Mischung und eine prima Alternative zu allzu rührseliger Adventsstimmung. Ein attraktives Buch, das für ein paar Wochen zum Begleiter wird, für so eine Geschichte ist allemal Zeit, auch im Weihnachtsstress! Hübsche Idee der Autorinnen und der Herausgeberin Gisa Klönne: jede Geschichte ist mit dem Titel eines Weihnachtsliedes überschrieben, gaukelt heile Welt vor, die sich dann aber auf jeweils nur wenigen Seiten als alles andere als heil und harmonisch herauskristallisiert. „Morgen kommt der Weihnachtsmann“...na, ja, wer’s denn glaubt, zumal aus der Küche ein seltsam „süßlicher Fleischgeruch“ wehte... Allesamt, auch das ein Pluspunkt für das Buch, sind es bisher unveröffentlichte Geschichten, viele der Autorinnen sind bekannt, wie Gisa Klönne selbst, daneben Jutta Wilbertz, Ursula Steck oder Christa von Bernuth. Und einen literarischen Hang zum Kriminellen haben sie alle. „Ich unterdrückte das Zittern meiner Hand, in der ich jetzt die Pistole halte.“ Na dann: „Fröhliche Weihnachten überall“.--Barbara Wegmann 5 Kundenrezensionen:Langweilig und uninspiriert 1 von 5 PunktenDie Geschichten sind völlig belanglos. Keine Spur von einer guten Idee (zumindest bis zum 17.). Zusätzlich wiederholen sich die "überraschenden" Pointen mehrfach. Unglaublich, dass das die bekanntesten deutschen Autorinnen verfasst haben sollen. Die Idee, die Geschichten nach Weihnachtsliedern zu benennen ist übrigens auch völlig an den Haaren herbeigezogen und meist nur mühsam erklärbar. Geld- und Zeitverschwendung! Das schlechteste Buch das ich je gelesen habe 1 von 5 PunktenSelbst wenn es nur dieses Buch auf der Welt gäbe, würde ich mich dafür stark machen, dass es auf dem letzten und nicht auf dem ersten Platz der Bestsellerliste wäre. Die Geschichten sind langweilig, teils völlig sinnentleert und haben mit Krimi nicht das geringste zu tun. Vielleicht bin ich auch das falsche Klientel, da ich die Emma nicht abonniere. Ich kann jedenfalls jedem nur empfehlen das Geld, das für dieses Buch ausgegeben werden soll, besser zu verbrennen, dann hat man es wenigstens etwas warm. Ein Stern nur, weil es das mindeste ist, was man anklicken muss. 9. Geschichtchen 2 von 5 PunktenAlso ganz im Gegensatz zu den Vorrezensenten finde ich die Geschichten eher so lala. Nichts besonderes - noch nicht mal gute Krimis mit Spannung. Ich habe bisher nur weitergelesen, weil ich hoffte, dass noch etwas Spannendes passiert. Die Idee an sich ist ok - aber die Überschriften könnten doch mit dem Datum versehen sein, damit man auch als Erwachsener das Adventskalender-Feeling bekommt. Und ganz ehrlich muss ich am 1. Dezember nicht eine Geschichte lesen, die an Heilig Abend spielt. Schade - rausgeschmissenes Geld. Langweilige, vorhersehbare Kurzgeschichten - leider bislang keine Krimis 2 von 5 PunktenIch habe dieses Buch aufgrund der guten Bewertungen als Advents-Geschenk bestellt und es zufällig auch selbst als solches bekommen. Nach den ersten 5 Geschichten hatte ich schon keine rechte Lust mehr, weiterzulesen... Nach mittlerweile 9 Geschichten, greife ich lieber wieder zu einem "richtigen" Buch. Die Geschichten sind sehr konstruiert und leicht vorhersehbar. Sicherlich ist es schwer, innerhalb von 10 Seiten einen Krimi zu verfassen, aber wenn man die Geschichten liest, bekommt man den Eindruck, dass das auch gar nicht das Ziel der Autoren war. Es handelt sich vielmehr um Schilderungen von verschiedenen Morden - zum Teil zumindest mit Pointe - bei vielen ist aber auch die nicht zu finden. Außerdem hätte ich erwartet, dass die 24 Krimis in der Art eines Adventskalenders wenigstens nummeriert sind. Kann doch nicht zuviel verlangt sein. Ich fange jedesmal im Inhaltsverzeichnis an zu zählen, welche Geschichte nun dran ist... Kurzum, ich bin sehr enttäuscht von dem Buch und schäme mich fast, es verschenkt zu haben! Langeilig und eigendlich auch keine Krimis 3 von 5 PunktenDie Idee ist witzig, Aufmachung auch, aber die Geschichten nicht. Den Untertitel Krimi-Adventskalender trägt das Buch zu Unrecht, denn ein Krimi ist eigendlich etwas anderes (ok vieleicht ist damit auch das Lesen des Buches gemeint). Es handelt sich meist um langweilige Geschichten ohne Unterhaltungswert, Spannung oder gar tieferen Sinn. Alles in allem: schade um das Geld 3 Sterne nur desshalb, weil die Geschichte 2. wirklich genial ist, also ab in die Buchhandlung kurz die Geschichte lesen und sich das Geld für das Buch sparen. |
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Vergebung von Stieg LarssonBroschiert von HeynePreis bei Amazon: EUR 9,95 ISBN: 3453434064, Erscheinungsdatum: Juni 2009 |
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Klassentreffen von Simone van der VlugtBroschiert von DianaPreis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 5,00 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3453351770, Erscheinungsdatum: November 2008 |
5 Kundenrezensionen:Tolles Buch! 5 von 5 PunktenIch fand das Buch absolut klasse. Es liest sich von der ersten Seite an sehr gut. Auch ich habe das Buch an einem Tag verschlungen. Packend 4 von 5 Punkten"Das Klassentreffen" ist nur bedingt spannend - trotzdem lässt einen das Buch nicht los. Sabine, die Hauptdarstellerin, beginnt nach Jahren der Verdrängung sich Stück für Stück wieder an den Tag zu erinnern, an dem eine Klassenkameradin spurlos verschwand: Ein Mädchen, das einst ihre beste Freundin war, sich dann jedoch von ihr abgewendet und begonnen hat, sie systematisch zu schikanieren. Sabine ahnt, dass sie den Täter kennt und kehrt an den Ort der Geschehnisse zurück, weil sie hofft, dass dort ihre Erinnerungen wieder lebendig werden. Als dies tatsächlich passiert, ist die Identität des Mörders zwar keine wirklich riesengroße Überraschung - aber eine Gänsehaut bleibt doch. Das Buch ist sicherlich kein Knüller an Spannung und Action, sondern schlägt eher vorsichtige Töne an - ist aber auf jeden Fall empfehlenswert! spannend bis zur letzten seite 5 von 5 Punktenich habe es verschlungen.... mal was anderes... .. spannende wendungen... .. sehr empfehlenswert... super Buch 5 von 5 PunktenIch habe das Buch innerhalb 3 Tagen verschlungen. ,,Klassentreffen ist ein super spannendes Buch. Ich würde es jedem raten der gerne spannende und gruselige Bücher liest. Es lohnt sich aufjedenfall !!! Mir fehlt Spannung ... 3 von 5 PunktenDie guten Kritiken und die Kurzbeschreibung des Buches hatten mich wirklich neugierig gemacht. Also schnell gekauft und schnell gelesen. *~*~*Die Autorin*~*~* Simone van der Vlugt, geboren 1966, ist als Autorin von historischen Jugendromanen international erfolgreich. Ihr zweiter großer Erfolgsroman Schattenschwester" eroberte in den Niederlanden wie das Debüt Klassentreffen" kurz nach Erscheinen die Bestsellerlisten. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Alkmaar. (Infos aus dem Buch selber) *~*~*Inhalt*~*~* Sabine ist eine junge Frau Anfang 20, die allerlei Probleme in ihrem Leben hat. Sie hatte eine schwere Kindheit, litt in der Jugend unter Mobbing und heute ist ihre Familie in ganz Europa verteilt, was ihr auch nicht wirklich leicht fällt. So musste es kommen, dass sie einen Burn-Out hatte und über ein halbes Jahr ihrer Tätigkeit im Büro nicht nachkommen konnte. Während dieser Zeit haben sich sämtliche Freunde von ihr abgewendet, da mit der labilen Sabine keiner mehr umgehen konnte. Als Sabine nach der langen Zeit wieder an ihre Arbeitsstelle kommt ist alles anders. Ihre ganzen Kollegen und Freunde haben das Unternehmen verlassen und Rene, die damals von Sabine selber eingestellt wurde, ist neue Leiterin im Sekretariat, was Sabine schnell zu spüren bekommt. Ob wohl sie nur eine halbe Stelle hat, wird jeder Arbeitstag zur Qual für sie. Alte Erinnerungen kommen wieder hoch. Mobbing, wie heute an der Arbeitsstelle, hat sie schon einmal erlebt. Es gab mal eine beste Freundin ... Isabel. Diese sonderte sich aber nach und nach von Sabine ab und kam in eine Clique, welche Sabine die Aussenseiterposition mehr als spüren liess. Das hat das junge Mädchen damals sehr belastet. Als dann Isabel verschwunden war (und bis heute ist) ging es mit Isabel bergab. Ihre Psyche macht ihr bis heute wegen Isabel zu schaffen und sie hat riesige Gedächtnislücken, was die Geschehnisse von damals angeht. Erst als sie eine Einladung zu einem Klassentreffen in der Zeitung entdeckt, kommen so nach und nach schlimme Erinnerungen in Sabines Kopf. Weiss sie doch mehr von Isabels Verschwinden? Sabine ist sehr belastet, doch zum Glück tritt Olaf in ihre Leben. Der Schwarm der Frauen im Sekretariat interessiert sich nur für Sabine und tut alles für sie. Eine große Liebe scheint zu entfachen, aber der Schein trügt. Olafs Liebe wird nahezu fanatisch, was Sabine immer mehr zu schaffen macht. Kann Sabine das Rätsel von damals lösen? Kann sie weiterhin mit Olaf umgehen? Taucht Isabel doch wieder aus? Lest selber ... *~*~*Leseprobe*~*~* Ich steige aus, gehe durch meine Straße und schaue hoch zu meiner Wohnung. Die Sonne spiegelt sich in den Fenstern, die Warnsignale auszusenden scheinen. Mich beschleicht ein seltsames Unbehagen. Meine Schritte auf der Treppe klingen anders als sonst. Nicht fest und sicher, wie von jemanden der nach Hause kommt und sich auf seine gemütliche Wohnung freut. Nein, ich gehe ganz leise, mein Herz scheint die Anstrengung des Treppensteigens kaum zu verkraften. Oben angekommen, starre ich misstrauisch auf die Tür. War jemand in meiner Wohnung? Ich drücke die Klinke - die Tür ist abgeschlossen. Ich stecke den Schlüssel ins Schloss, drehe ihn um und stosse die Tür weit auf. Wie eine gewiefte Krimiheldin bleibe ich vorsichtshalber auf einmal stehen. Ich ärgere mich immer masslos über diese vorhersehbaren Thrillerszenen: Die Heldin wittert Gefahr und schleicht zitternd in ihre dunkle, auf den Kopf gestellt Wohnung. Dass sie sich nach einer Waffe umsehen, die Polizei rufen oder einfach nur Licht machen könnte, kommt ihr offen bar nicht in den Sinn. In meiner Wohnung ist es nicht dunkel. Und sie wurde auch nicht auf den Kopf gestellt. Aber es war jemand drin. Ich sehe es von der Schwelle aus, durch die offene Wohnzimmertür. Ein Strauß roter Rosen steht auf dem Tisch, hübsch arrangiert in einer Vase. Gefährlich wirken sie nicht direkt, die Rosen. Trotzdem kostet es mich Überwindung, die Wohnung zu betreten. Mir fällt nur ein Mensch ein, dem ich so eine romantische Geste zutraue. Aber wie kommt der an meinen Schlüssel? Mit gemischten Gefühlen gehe ich zum Tisch und drehe das Kärtchen um, das an einer der Rosen hängt. Der Text ist nicht so romantisch wie erwartet: Ruf mich an. Olaf!" (Kapitel 25, S. 209) *~*~*Mein Fazit*~*~* Ich weiss nicht, aber ich glaube bald ich leide unter Wahrnehmungstäuschungen ... Warum bewerten alle diese Buch so gut? Ich meine es ist nicht schlecht, aber auch alles andere als gut. Cover und Rückentext sind noch recht vielversprechend und haben mich wie gesagt wirklich neugierig gemacht. Und es beginnt auch recht interessant. Sabine mit ihren Problemen und dann die neue Liebe mit Olaf. Diese beiden Punkte sind wirklich interessant zu verfolgen und auch in gewisser Weise fesselnd. Als Sabine dann auch beginnt Nachforschungen in Sache Isabel zu unternehmen, kommen wirklich gute kleine Nebengeschichten ans Tageslicht, die einen miträtseln lassen, was wohl hinter dem Verbrechen steckt. Das Liebe ich ja an Krimis und Thrillern, wenn der Leser in gewisser Weise selbst zum Ermittler wird. Aber in meinen Augen ist das alles irgendwie zu unspannend verpackt. Ich war ungelogen auf S.300, wo mir der Gedanke kam: Wann passiert hier denn endlich mal etwas, das dieses Buch zum Thriller macht?". Und ich hatte nur noch 90 Seiten vor mir ... Es gibt eine gute Wendung und man hat ständig wechselnde Vermutungen, aber meine allererste Vermutung auf den Mörder hat sich bestätigt, da ich das alles etwas zu durchsichtig und auffällig fand. Ich gebe ja zu, dass ich ab und zu ins Schwanken kam, aber es hat sich dann auch bestätigt. Simone van der Vlugt hat einen angenehmen Schreibstil, wegen welchem ich mir das zweite Werk Schattenschwester" auch zulegen werde. Das Buch liess sich schnell und flüssig lesen, nach 2 Abenden hatte ich das durch. Dennoch wurde ich hier weder überzeugt noch gefesselt und somit ein wenig enttäuscht. Dennoch spreche ich euch meine Empfehlung aus, kann aber einfach nicht mehr als 3 Sterne geben, denn in meinen Augen fehlt es hier an Spannung und Bauchkribbeln. |
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