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Der Vorleser (Diogenes Taschenbuch, 22953) von Bernhard SchlinkTaschenbuch von Diogenes VerlagPreis bei Amazon: EUR 8,90, Angebote ab EUR 3,35 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3257229534, Erscheinungsdatum: Juni 1999, Auflage: 6 |
5 Kundenrezensionen:Triptychon 5 von 5 PunktenDer erste Teil des Romans spielt Ende der 1950er in Heidelberg. Der damals 15-jährige Ich-Erzähler Michael Berg lernt eine 36-jährige Frau kennen, die Straßenbahnschaffnerin Hanna Schmitz. Sie lieben sich, sie schlafen und sprechen miteinander. Hanna wünscht, dass der Gymnasiast Michael ihr aus seiner Schul-Lektüre vorliest. Diese Verquickung von Erotik und Literatur macht den ersten Teil zu einer poetischen Liebesgeschichte, die damit endet, dass Hanna unerwartet nach Hamburg zieht, scheinbar ohne Grund. Der zweite Teil beschreibt die Umstände, unter denen Michael sieben Jahre später (Mitte der 1960er) seiner Jugendliebe wieder begegnet, nämlich als Jurastudent bei einer Gerichtsverhandlung, in der Hanna etlicher Verbrechen beschuldigt wird, die sie als KZ-Wärterin begangen hat. An einem Verhandlungstag erfährt Michael, dass Hanna KZ-Häftlinge hatte vorlesen lassen, bevor diese von ihr "selektiert" und in den Tod geschickt wurden. Michael vermutet, dass Hanna Analphabetin sei, und versucht, daraus ihren kriminellen Werdegang zwar nicht zu rechtfertigen, aber besser zu verstehen (z.B. ihre Ablehnung von Tätigkeiten, die Schreiben oder Lesen erfordern, zugunsten einer groben Arbeit, bei der man sich, auch im übertragenen Sinne, die Hände schmutzig macht). Dieser zweite Teil befasst sich mit der schockierenden Erkenntnis des Ich-Erzählers, eine Verbrecherin geliebt zu haben, und mit der Trauer darüber, dass eine Frau ihr Leben ruiniert, weil sie das Leben anderer Menschen zerstört hat, aus Angst vor Strafe, aus falscher Scham vor einer Schwäche oder aus anderen Gründen, die schwer oder gar nicht zu verstehen sind. Hanna Schmitz wird zu lebenslanger Haft verurteilt. Der dritte Teil schildert, wie Hanna das Leben Michaels weiterhin beeinflusst. Er korrespondiert zwar nicht mit der Inhaftierten, schickt ihr aber Tonträger ins Gefängnis, die er, wiederum als ihr Vorleser, mit klassischer Literatur besprochen hat. Nach 18-jähriger Haft wird Hanna begnadigt. Kurz vor ihrer Entlassung begeht sie Suizid. Sie hinterlässt ein Testament (sie hat im Gefängnis notdürftig zu schreiben gelernt), in dem sie verfügt, dass ihr kärglicher Verdienst Überlebenden der Shoa zu Gute kommen soll. Der Ich-Erzähler, mittlerweile 50, beschließt seine Erzählung mit dem Versuch zu erklären, warum er die Ereignisse um Hanna aufgeschrieben hat. Der Roman handelt von der Trauer über das vertane Leben einer Deutschen, aber ohne das deutsche Selbstmitleid. Der Autor sucht zwar nach Erklärungen und lässt den Leser daran teilhaben (was ihm gelegentlich als nicht zum Erzählstil gehöriges Räsonieren vorgeworfen wird), aber er bietet keine Lösung an. Er könnte es auch nicht. Eine Frage der Schuld!? 5 von 5 PunktenIst der Vorleser ein gutes Buch, weil es aus einem anderen Blickwinkel geschrieben wurde, als andere Literatur nach`45? Ich denke schon. Es befasst sich mit der Protagonistin Hanna, die während ihrer Jahre es nicht geschafft hat lesen zu lernen und dadurch, laut Buch, am Tod von mehreren Juden angeklagt und verurteilt wird. Zuvor verbirgt sie ihren Analphabetismus aus Charme und sucht sich, bewußt oder unbewußt sei mal dahin gestellt, Jungen und Mädchen in jungen Jahren, um ihrem literarischen Durst nachgeben zu können. Hier kommt der Protagonist Michael ins Spiel, welchen sie weit nach der NS-Zeit kennen lernt. Außer "der Vorleser"-Beziehung zwischen den beiden entwickelt sich auch eine andere, körperliche Beziehung, die schon bald zu Intim für Hanna wird und sie sich dann von ihm trennt, oder besser gesagt flieht. Jahre später sehen sie sich wieder, nicht in einer heimlichen Wohnung oder im Schwimmbad, sondern in einem Gerichtssaal. Hanna wird verurteilt, obwohl sie vielleicht aufgrund ihres Analphabetismus für "Unzurechnungsfähig" erklärt werden könnte. Es beginnt eine Beziehung, ohne personellen Kontakt. Michael schickt Hanna Kassetten mit bekannter Literatur, aber ohne jemals selbst Kontakt zu ihr zu haben. Nach einiger Zeit lernt Hanna selbst lesen und findet sich nicht gar mehr so hilflos, doch nun schuldbewußt. Sie erfährt mehr über das Zeitalter in dem sie gelebt hat und das Regime für das sie gearbeitet hat. Kurz vor ihrer Entlassung endet das Leben Hannas...... Es ist ein brisantes Thema das von dem Autor hier angesprochen wird, was das Buch wiederum interessant macht. Es ist die Frage ob ein Mensch mit eingeschränkten Fähikeiten Schuldfähig sein kann und ob man selbst schuldig ist, wenn man selbst einen Menschen liebt, der sich mit so großer Schuld beladen hat! Ob dem so ist und wie man die Lage einschätzt bleibt jedem selbst überlassen. Anhand der Art und Weise wie es geschrieben ist, kann ich einfach nur sagen, dass es jetzt schon ein Klassiker ist und dies ein Werk des Jahrhunderts werden könnte, sollte!!! Gewollt und nicht gekonnt 1 von 5 PunktenSeit langer Zeit habe ich mich nicht so sehr über ein Buch geärgert wie über Bernhard Schlinks "Der Vorleser" . Als ich mir den Roman zugelegt habe, galt dieser bereits als internationaler Bestseller und dementsprechend waren meine Erwartungen hoch. Leider wurde mir schon nach wenigen Seiten klar, dass mein Geschmack in Sachen Literatur offensichtlich nicht massenkompatibel ist. Schlinks platter Stil, seine abgehackten Sätze, unverbunden aneinandergereiht, der völlige Mangel an Emotionalität und sprachlicher Gewandtheit haben bei mir den Eindruck erweckt, dass der Autor sich beim Schreiben seiner Geschichte nicht bewußt gemacht hat, dass ein Roman sich nicht herunterleiern läßt wie eine Juravorlesung. Zumal sich seine Ideenlosigkeit, die im Sprachlichen beginnt, bei der Wahl und Skizzierung seiner Protagonisten fortsetzt: Insbesondere in dem profillosen Michael Berg, Musterschüler und sonst nichts, vermag ich nicht mehr als den Durchschnitts-Jurastudenten mit akademischen Ambitionen mangels sonstiger Kompetenzen zu erkennen, und über die Frage, ob Bernhard Schlink sich hier vielleicht in erster Linie selbst beschreibt, reicht die Beziehung, die der Leser zu dieser Hauptfigur entwickelt, auch nicht hinaus. Wobei anzumerken ist, dass die Selbstbeschriebung als erzählisches Mittel generell durchaus literarische Würze besitzen kann, wenn denn der Autor ein interessanter Charakter ist - auf der anderen Seite bleibt ein langweiliger Jurastudent aber eben auch im Roman ein langweiliger Jurastudent. Alles in allem konnte ich mich schließlich des Eindrucks nicht erwehren, dass Bernhard Schlink uns mit diesem Roman kräftig aufs Korn nimmt: Seinen Mangel an literarischem Können verkauft er als nüchternen Stil, seine Einfallslosigkeit als bewußtes Erzählmittel - seine Figuren, sein Erzählstil wirken dabei jedoch sehr durchsichtig, beim Lesen muss sich der Leser mühsam über seine Sätze hinwegholpern und es verbleibt ein nachhaltiger Eindruck, dass hier mehr gewollt wurde als Können vorhanden war. Die eigentliche Geschichte und Thematik des Romans werden dementsprechend in Mitleidenschaft gezogen. Dabei ist die Handlung um die Analphabetin Hanna Schmitz und ihre Verantwortlichkeit für den grausamen Tot etlicher KZ-Häftlinge im NS-Regime nicht schlecht erdacht. Aber eine gute Handlung macht eben leider noch keinen guten Roman. Fazit: Bernhard Schlink sollte beim Verfassen von Jura-Lehrbüchern bleiben. Zu mehr reicht es leider nicht. Bedrückend, aufwühlend - aber unbedingt lesenswert 5 von 5 PunktenErzählt ist das leidenschaftliche aber zugleich schwierige sexuelle Verhältnis eines 15jährigen Jungen zu einer 31jährigen Frau. Das abrupte Ende der Beziehung, welches viele Fragen und Phantasien offenlässt. Das spätere Wiedertreffen vor Gericht bei den KZ-Prozessen: mit ihr als Angeklagte - und ihn als Zuhörer. Die sich verändernde Wahrnehmung der Vergangenheit, und der Umgang damit. Die Frage der Schuldzuweisung und -bewältigung im 2. Weltkrieg. Die Sprache ist klar, und die Erzählung sehr spannend geschrieben. Es geht im Wesentlichen ...um die Hilflosigkeit bei Schwächen wie Analphabetismus, und dem Überspielen dessen mit Verhalten von Härte und Distanz zu anderen ...um Scham, der fehlenden Offenheit den anderen Gegenüber und dem falschem Deuten des Verhaltens des anderen durch fehlende Kommunikation ...um Schuld, um Unvermögen, vor der Vergangenheit fliehen zu können und um den Umgang mit dieser - und um verpassten Chancen. Eine mitreissende Geschichte, die anhaltend nachdenklich stimmt. Eben eine typische Schullektüre 2 von 5 PunktenDieses Buch ist nur für Leute geeignet, die es in seine einzelnen Bestandteile interpretieren und erschließen wollen. Für den Leser, der eine spannende, abwechslungsreiche und vielleicht auch informative Lektüre bevorzugt ist dieses Buch denkbar unpassend. Einzelne Passagen werden oft unnötig in die Länge gezogen und was den Leser vielleicht am stärksten irritiert: Die chronologische Abfolge der Ereignisse wird im Buch nicht adäquat dargestellt, der Erzähler macht immer wieder Zeitsprünge. Zudem ist die Geschichte der Beziehung des 15-jährigen Michael mit der 36-jährigen Hanna mit zu vielen Zufällen verbunden und ist sehr an den Haaren herbeigezogen. Die weitere Entwicklung der Geschichte ist teilweise im Vergleich zum Anfang sehr schnell und steril erzählt. Wahrscheinlich fehlt mir der intellektuelle Zugang für diese Geschichte und ich gehe nicht ausreichend interpretierend und erschließend an den Inhalt heran. Wem das genau so geht, sollte die Finger von dem Buch lassen. i.A. F. Schmidt |
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Wo kein Zeuge ist von Elizabeth GeorgeTaschenbuch von GoldmannPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 5,20 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3442468698, Erscheinungsdatum: November 2008, Auflage: 1. |
Aus der Amazon.de-RedaktionKimmo Thorne ist eine auffällige Erscheinung. Als der junge weiße Transvestit eines Tages seltsam zugerichtet und tot aufgefunden wird, wird der Polizei schnell klar, dass er das Opfer eines bisher unerkannten Serientäters wurde. Ein brisanter Fall, der Inspektor Lynley und Barbara Havers über ihre persönlichen Grenzen führen wird. Elizabeth George verbindet ausgefeilte psychologische Feinzeichnung mit permanent gehaltener Spannung zu einem ungewöhnlich dichten Kriminalroman. Obwohl dies bereits der 13. Fall des feinsinnigen Inspektors und seiner raubeinigen Assistentin ist, hat die Autorin nichts an Schreibfreude und Frische verloren, sondern scheint sich im Gegenteil immer noch zu steigern. Dabei bleibt den Protagonisten ebenso wenig erspart wie dem von der ersten Seite an vom Buch gefesselten Leser: Die grausamen Details des Mordes an Kimmo Thorne weisen die Spur zu drei weiteren ermordeten Jungen. Da diese afrikanischer Abstammung waren, hatte sich bisher allerdings noch niemand sonderlich für die Fälle interessiert. Die Morde waren als angebliche Streitigkeiten unter Kleinkriminellen jeweils schnell in den Akten verschwunden. Nun jedoch, da die perverse Handschrift des Täters endlich erkannt wurde, gilt es, den Wettlauf gegen die Zeit zu gewinnen, bevor er erneut zuschlägt. Die Presse bekommt Wind von den Versäumnissen der Polizei und giert nach weiteren Skandalen. Der Druck auf Inspektor Lynley und Barbara Havers steigt stündlich. Doch damit nicht genug, gerät schließlich auch das Privatleben der Ermittler in den Strudel der Ereignisse. Und wieder wird eine Leiche gefunden ... Die Kalifornierin Elizabeth George gilt zu Recht als zeitgenössische Meisterin des englischen Kriminalromans. Ihre sympathischen und facettenreichen Protagonisten überzeugen durch ungewöhnliche Lebendigkeit und Glaubwürdigkeit. George widmet den menschlichen Gefühlslandschaften dabei mindestens ebenso viel Aufmerksamkeit wie den äußeren Geschehnissen. So erscheinen die beiden Ermittler dem Leser schließlich so vertraut, dass am Ende des Buches schon fast so etwas wie Abschiedsstimmung aufkommt. Da bleibt nur die Vorfreude auf Fall 14. --Ulrike Künnecke, Literaturtest 5 Kundenrezensionen:Vorsicht Hochspannung... 1 von 5 PunktenIch muss sagen, es ist meine eigene Schuld: ich habe wider besserem Wissen nach Langem wieder einen EG Krimi gekauft. Sicher auch verführt von den teilweise recht guten Rezensionen. Ich bin jetzt auf Seite 300 und habe mich entschlossen das Buch nun zu entsorgen, da ich nur mehr noch müde bin. Selten ein Buch gelesen, das so konsistent uninteressant und langweilig ist wie dieses. Wer auf solche Literatur steht, dem sei das Wiener Telefonbuch ans Herz gelegt... Durch Nachfolgebuch und Rezensionen schon auf das Ende vorbereitet, dennoch spannend 4 von 5 PunktenIch habe das Buch jetzt erst gelesen, dann aber mich kaum trennen können. Obwohl auch mir schon relativ früh klar war, wer der Täter ist (es sind zu viele Hinweise gegeben worden, außerdem entspricht es E. George, wie sie ihn und andere Verdächtige beschreibt), war das Buch bis zum Ende spannend. Ich will jetzt nicht zu viel vom Inhalt verraten, denn die Rezensionen sind ja in erster Linie für Leute, die eine Kaufentscheidungshilfe benötigen. Es geht um einen Serienkiller, der nach drei schwarzen bzw. gemischtrassigen Jugendlichen einen weißen Jugendlichen ermordet, wodurch die Polizei erst aufgerüttelt wird. Die eigentliche Tätersuche konzentriert sich sehr schnell auf das Wesentliche, weshalb schon viel verraten wird, aber es bleibt zum einen immer spannend, wie lange es wohl dauern wird, bis der Täter gefunden und überführt ist, zum anderen sind die "Nebenschauplätze" super interessant. Sehr spannend fand ich das Verhältnis zwischen Linley, Nkata und Havers einerseits und Hillier und der Pressestelle andererseits. Hillier, der beweisen will, dass die Polizei keine Rassenunterschiede macht, befördert zunächst Nkata und "zwingt" ihn dann an allen Pressekonferenzen teilzunehmen. Die Beziehungen, die sich hierdurch wieder zwischen den beteiligten Ermittlern (neben den genannten auch noch Steward) ergeben, sind sehr interessant zu verfolgen. Daneben setzt Hillier auch noch ungefragt und sehr zum Ärger von Linley einen Profiler ein. Zum krönenden Abschluss lässt er dann sogar noch einen Reporter zum Team, was die Ermittler als großes Sicherheitsrisiko einstufen, welches Hillier völlig ignoriert. Was mich störte, sind folgende Punkte: - der zweite Täter (das war nur aufgesetzt und nicht nachvollziehbar - mehr will ich dazu gar nicht sagen) und sein Gehilfe + der Riesenzufall der Entdeckung. - die Geschichte um den Pflegevater eines der Opfer, der sich zurücksehnt nach seinen afrikanischen Wurzeln, die nicht zu Ende gebracht wird - die massive Häufung von Pädophilen, über die die Ermittler ständig (zufällig) stolpern - die übertrieben dargestellte Inkompetenz von Hillier - der Schluss mit der Befreiungsaktion (es handelt sich um Beamte von New Scotland Yard und nicht um irgendwelche Naivlinge, die ihre Handys vergessen, Fahrzeuge fahren, die nicht anspringen etc., andererseits aber genau zum richtigen Zeitpunkt zufällig am richtigen Ort sind, sich aber (wieder zufällig) auch noch nicht zu erkennen gegeben haben. Warum sollte der Täter eigentlich Barbara Havers nicht gesehen haben? Auf einem Krankenhausparkplatz muss doch nun wirklich jeder auch mit nächtlichen Besuchern rechnen. Mitfiebern hoch drei 5 von 5 PunktenDer 13. Fall von Inspector Lynley und seiner Kollegin Barbara Havers ist ein ganz besonderer: zum ersten Mal haben es die Ermittler mit einem Serienmörder zu tun, dem Jungen im jugendlichen Alter von 12, 13 Jahren zum Opfer fallen. Anfangs wird der Tod der dunkelhäutigen Jungen nicht besonders ernst genommen. Erst als ein 4. Opfer, diesmal ein weisser Junge names Kimmo Thorne gefunden wird, wird New Scotland Yard auf den Fall angesetzt und schnell stellt sich heraus, dass alle Morde Gemeinsamkeiten aufweisen, die sogar ein gewisses Ritual darzustellen scheinen. Nun sitzt den Ermittlern die Presse im Nacken und sie müssen sich des Verdachts des Rassismus erwehren. Dies führt zu allerlei merkwürdigem Aktionismus des Vorgesetzten Hillier, der zum einen einen Reporter an die Seite von Lynley und Havers stellt, der die Polizei wieder in einem guten Licht erscheinen lassen soll und auf der anderen Seite einen Profiler hinzuzieht, der anhand der Leichen und der Umstände des Auffindens seine Schlüsse über den möglichen Täter zieht. Dies passt unseren Ermittlern, zu denen auch der schwarze Beamte Nkata gehört, überhaupt nicht und sie versuchen, diesem ganzen zusätzlichen Trubel aus dem Weg zu gehen, jedoch ohne großen Erfolg. Im Gegenteil: die beiden ungeliebten Begleiter, der Reporter und der Profiler spielen für den Verlauf der Handlung eine nicht unerhebliche Rolle. Mehr soll dazu aber nicht verraten werden. Wie immer in den Romanen der Lynley-Reihe verfolgt auch "Wo kein Zeuge ist" die Lebensläufe der Protagonisten. So nähert sich Nkata auf umständliche Weise seiner Angebeteten Yas und Barbara Havers kommt ihrem Nachbarn Azhar näher, während Lynley ohne Vorwarnung in seine größte private Katastrophe schlittert. Wer den vorhergehenden Roman von Elizabeth George "Am Ende war die Tat", der nicht direkt in die Lynley-Reihe gehört, gelesen hat, weiß, wo auch dieses Buch endet. Wie immer hat mir auch dieser Roman sehr gefallen. Elizabeth George versteht es, den Leser zu fesseln, den Spannungsbogen immer größer werden zu lassen, um uns zum Schluss mit einer Trauer zurück zu lassen. Schade, daß das Werk zu Ende ist, ich freu mich schon auf das nächste, sobald es als Taschenbuch erscheint. Mit einer der besten von Elizabeth George! 5 von 5 PunktenMich hat dieses Buch voll überzeugt. Die Spannung wurde stetig weiter aufgebaut, man konnte gut miträtseln, wer denn nun der Täter ist. Das macht meiner Meinung nach schon viel aus. Was etwas nervig war, ist die genaue Beschreibung der Straßen Londons, wo wer an welcher Kreuzung in eine Straße abbiegt usw. Meine Empfehlung: Lesen! Fast wie aus dem Fernseher 4 von 5 PunktenElizabeth George neuester Thriller "Wo kein Zeuge ist", ist im weiteren Sinne des Wortes, eine schwer verdauliche Kost. Ein Serienmörder, der sein Augenmerk auf naive junge Männer geworfen hat, muss unbedingt verhaftet werden. Das ist der Auftrag den Lynley, von seinem exzentrischen Chef, als leitender Inspektor zugeteilt bekommt. Seine degradierte Kollegin Barbara Havers (vom Aussehen anders beschrieben, als im Film), wird zwar nicht sofort wieder befördert, läuft aber, vielleicht nur deswegen, zu Bestleistung auf. Während ihr Chef des öffteren, der Presse und seinem Vorgesetzten Rechenschaft abgeben muss. Ferner kommt noch eine private Tragödie, die anders als im Fernsehen gezeigt wurde dazu. Die Polizeiarbeit, die übrigens sehr gut von der Autorin beschrieben wird, müssen vornehmlich Havers und ihre Kollegen verrichten. Sie bewegen sich im Strichermilieu, besuchen Vereine junger Männer und gehen noch so geringe Spuren nach, um letztendlich den Täter zu stellen. |
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Die Chirurgin von Tess GerritsenGebundene Ausgabe von BlanvaletPreis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 3,79 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3442360676, Erscheinungsdatum: November 2008 |
Aus der Amazon.de-RedaktionIn den Vereinigten Staaten wurde Die Chirurgin als einer der besten Spannungsromane des Jahres gefeiert. Und tatsächlich fällt es schwer, sich ein Buch vorzustellen, das Lesernerven einer größeren Belastung aussetzt. Vor zwei Jahren wurde die Ärztin Catherine Cordell von einem Serienmörder brutal vergewaltigt. Es gelang ihr zwar, sich zu befreien und den Täter zu erschießen, aber die Erinnerung daran wird sie nie wieder verlassen. Inzwischen arbeitet sie als erfolgreiche Chirurgin in Boston, wo niemand um ihre Vergangenheit weiß. Doch eine Reihe von Gewalttaten reißen sie unvermittelt aus ihrem Alltag heraus -- und sie gleichen auf's Haar den Morden des Mannes, den sie getötet hat! Die beiden Polizisten, die in dem Fall ermitteln, sind aus unterschiedlichen Gründen ausgesprochen engagiert: Jane Rizzoli ist die einzige Frau bei der Bostoner Mordkommission, und sie hat gelernt, dass es nur eine Möglichkeit gibt, sich den Respekt der Männer zu sichern -- sie muss besser sein als sie. Ihr Kollege Thomas Moore trauert noch immer seiner jüngst verstorbenen Frau nach und versucht, dies mit Arbeit zu kompensieren. Ausgerechnet er lässt sich auf eine Affäre mit Dr. Cordell ein, die immer mehr ins Fadenkreuz des Killers gerät. Und noch fehlt jede Spur. Tess Gerritsen hat eine Karriere als Internistin aufgegeben, um ihren Weg als Schriftstellerin zu gehen. Ihr naturwissenschaftliches Fachwissen verleiht dem Roman einen hohen Grad an Authentizität, ohne dass ein reiner Medizin-Thriller daraus wird. Gerritsen hat ein Gespür für Menschen in Extremsituationen, und ihr gelingt es, auch noch der unwichtigsten Nebenfigur Leben einzuhauchen. Allerdings gehen ihre Beschreibungen der Morde gelegentlich bis an die Schmerzgrenze und darüber hinaus. Harter Stoff, gekonnt in Szene gesetzt! --Felix Darwin 5 Kundenrezensionen:Rizzolli I 4 von 5 PunktenDas war mein erstes Buch von Tess Gerritsen und nicht das Letze. - Und entgegen der weitläufigen Meinung bin ich nicht der Ansicht, dass dieses Buch das beste von Tess Gerritsen ist. Es ist durchaus ein richtig guter Thriller! - Spannend, schaurig, überraschend, und die Auflösung ist auch gut ... Nur Rizzoli ist ein Kapitel für sich! - Ich mochte sie nicht und war schwer enttäuscht, als ich herausfand, dass sie zukünftig die Hauptrolle spielen wird (mittlerweile haben wir uns aber arrangiert). Etwas (um nicht ziemlich sagen zu müssen) haben mich die Passagen gestört, als Catherine "gearbeitet" hat (also ihre Einsätze als Chirurgin) - sie waren ziemlich detailliert beschrieben und das hat mich auch nicht gestört, aber ich bin manchmal nur dagesessen und hab mir überlegt, welch Relevanz das für das Geschehen hat - Erkannt habe ich sie nämlich nicht! Gestört hat es mich insofern, als es sich wirklich über Seiten erschreckt hat... Aber ich fand das Buch trotzdem sehr gut! - Obwohl ich jetzt im Nachhinein weiß, dass die anderen Bücher von Tess Gerritsen teilweise durchaus besser sind. Ziemlich gut 5 von 5 PunktenSehr guter Thriller mit wenigen Tiefen, wenn man nicht auf alle Kleinigkeiten schaut durchaus empfehlenswert. Vertraue keinem! 5 von 5 PunktenDas ist wohl das was man aus diesem Buch lernt. Das Böse kann sich überall verstecken, es kann sich hinter lieben Gesichtern verbergen. Und die die wirklich Böse sind sehen oft nicht so aus. Wie immer beschäftigt sich Tess Geritsen mit den schlimmsten Verbrechen und Verbrechern die man sich nur vorstellen kann. Oft hatte ich Gänsehaut beim lesen und ich Frage mich wie Böse muss man sein um sich solche Geschichten auszudenken. Wahrscheinlich gar nicht, aber die Story ist teilweise wirlich "blutig" und nichts für empfindliche Seelen. Ich brauche eigentlich in den Büchern nicht soviel Blut, um mich gut unterhalten zu fühlen, aber Mrs. Geritsen schreibt so gut, dass man sich trotz allem in die Geschichte reingezogen fühlt und unbedingt wissen will wie es weiter geht. All ihre Bücher enthalten viele Medizinische Fachbegriffe, da sie ja Ärztin ist. Im Ablauf der Geschichte stört das aber nicht. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Eines der besten Bücher! 5 von 5 PunktenDen Tipp dieses Buch zu lesen erhielt ich von einem CIAO-Mitglied. Und ich habe es nicht bereut, denn das Buch wurde zu einem meiner Favoriten. *~*~*Die Autorin*~*~* Tess Gerritsen wurde in San Diego, Kalifornien geboren. Nach ihrer medizinischen Ausbildung in San Francisco arbeitete sie als Internistin in Honolulu. In ihrer Mutterschaftspause begann sie mit dem Schreiben. Aus Spaß beteiligte sie sich mit einer Kurzgeschichte an einem Wettbewerb des Honolulu Magazine und gewann den ersten Preis. 1987 veröffentlichte sie ihren ersten Roman, dem acht weitere sowie auch ein Drehbuch folgten. Zu ihrem ersten Medizin-Thriller wurde sie durch eine zufällige Unterhaltung inspiriert. Ein Ex-Polizist erzählte ihr von einem Fall in Russland. Einige Waisenkinder in Moskau waren plötzlich verschwunden. Man vermutet, dass sie von der russischen Mafia als Organspender ins Ausland verkauft wurden. Dies entsetzte Tess Gerritsen so sehr, dass sie zunächst über einen befreundeten Reporter Nachforschungen anstellen ließ und später den Roman Harvest veröffentlichte, der auf Anhieb zum Bestseller wurde, in zwanzig Sprachen übersetzt und auch verfilmt wurde. Nachdem sie diesem Roman zwei weitere Bestseller aus dem medizinischen Bereich folgen ließ, zog sie sich aus der Medizin zurück und machte das Schreiben zur Vollzeitbeschäftigung. Tess Gerritsen lebt mit ihrem Mann, dem Arzt Jacob Gerritsen, in Camden, Maine. Sie liebt die Gartenarbeit und spielt gerne Geige. (Quelle: www.krimi-couch.de) *~*~*Inhalt*~*~* Die Geschichte spielt in einem Sommer in Boston. Es ist sehr heiß und stickig, was einem immer wieder vermittelt wird. Und in diesem Sommer geschieht ein schrecklicher Mord. Eine Frau, Elena Ortiz, wird überfallen, gefesselt, gequält, zerstümmelt und ihr wird die Gebärmutter entnommen, bevor sie mit einem Schnitte durch die Kehle umgebracht wird. Das ganze in ihrem Bett, in ihrer Wohnung. Aber wer tut so etwas Grausames? Genau das sollen mehrere Polizisten aus Boston herausfinden. Unter ihnen der Detective Thomas Moore und Inspector Jane Rizzoli. Jane ist die einzige Frau im Team zu diesem Fall und hat es schwer sich in der Männerwelt durchzusetzen, doch sie ist ehrgeizig. Genau wie die anderen wollen die Beamten so schnell wie möglich den Mörder finden, der einer jungen Frau das Leben genommen hat. Bei ihren Ermittlungen stoßen die beiden auf identische Mordfälle. Schon einmal wurde eine junge Frau, Diana Sterling, auf solch brutale Art und Weise ermordet und operiert. Und das ist das Stichwort. Da den Frauen von einer Person mit Fachkenntnis immer die Gebärmutter herausoperiert wird bezeichnet man den Mörder bald als den Chirurgen. Die Ermittlungen gehen immer weiter und es stellt sich ein Muster heraus. Der Mörder vergreift sich an schwachen, hilflosen Frauen. Frauen, die kurz zuvor bereits vergewaltigt wurden und in Angst leben. Die Spur führt die Polizisten auch zu der hübschen Ärztin Catherine Cordell. Sie hat die Stunden der Angst vor drei Jahren schon einmal miterlebt, konnte sich aber aus ihren Fesseln befreien und ihren Mörder erschießen, noch bevor er mit der tödlichen OP beginnen konnte. Catherine hat gerade wieder ihren Weg in das Arbeitsleben gefunden, als sie von den Ermittlungen der Polizisten wieder an diese grausame Vergangenheit erinnert wird. Aber sie steht den Beamten hilfsbereit zur Seite, denn es wird vermutet, dass der Mörder sein nächstes Opfer bereits ausgewählt hat. Doch die Ereignisse überschlagen sich. Es kommt zu weiteren Opfern und schnell stellt sich heraus, dass der Chirurg es eigentlich auf Catherine abgesehen hat. Er will die Serie von vor drei Jahren beenden. Doch was hat der aktuelle Mörder mit dem getöteten Mörder aus Catherines Vergangenheit zu tun. Detective Moore nimmt sich der hübschen Ärztin an und zeigt sich sehr besorgt und verständnisvoll, bis es kommt wie es kommen musste. Die beiden verlieben sich. Moore wird von Catherine sozusagen entfernt, um die Ermittlungen nicht zu behindern. Er muss nach Savannah, Catherines Ort des Schreckens, und dort Ermittlungen bezüglich der damaligen Mordserie machen. Und tatsächlich kommt er auf eine heiße Spur. In der Zwischenzeit nehmen Moores Vertreter ihre Aufgabe nicht zu ernst und lassen Catherine aus den Augen. Es kommt wie es kommen muss. Catherine wird entführt und dahinter steckt natürlich der Chirurg. Die Situation ist aussichtslos, denn noch weiß keiner wo Catherine ist, wer der Mörder ist und wie schlimm es um ihr Leben steht. Wird Catherine überleben? Wird man den Mörder finden? Und geschieht dies rechtzeitig? Gibt es eine Chance für die Beziehung zwischen Thomas und Catherine? *~*~*Mein Fazit*~*~* Mehr möchte ich nicht über den Inhalt verraten, denn ich will euch nicht die Spannung nehmen. Die Geschichte ist einfach absolut fesselnd und man tut sich schwer das Buch mal aus der Hand zu legen. Man ist in Gedanken ständig bei drei Dingen. 1. Bei der Beziehung zwischen Thomas und Catherine Man fiebert mit, sieht ihre Entwicklung und hofft, dass es doch endlich klappt mit den beiden. Auch dieser Teil des Buches ist sehr spannend aufgebaut und fesselt einen. 2. Die nächsten Schritte des Mörders Man lebt sich in das Handeln des Mörders hinein. Man erfährt bis ins kleinste Details, wie er seinen Frauen quält und umbringt. Man bangt mit, wann es ein nächstes Opfer geben wird und wie der Chirurg sich verhält. 3. Die Ermittlungen Man erfährt immer den neusten Stand der Ermittlungen und bekommt Schritt für Schritt mit, wie sich der Fall immer mehr klärt. Man versucht mitzurätseln, wer der Mörder sein könnte. Hier wird man richtig in den Fall miteinbezogen. Sehr spannend in allen 3 Punkten und wie gesagt nur schwer aus der Hand zu legen, da man immer wissen möchte wie es weitergeht. Mittendrin findet man immer wieder einzelne Passagen, welche kursiv geschrieben sind. Diese Abschnitte stammen immer aus den Gedanken des Mörders und geben einem zusätzliche Hinweise zu dem Fall. Doch das Hilft alles nicht. Man ist das ganze Buch über am Rätseln und wird am Ende doch erstaunt sein. Also: Spannung bis zur letzten Seite. Der Schreibstil ist wirklich prima. Wie ich schon mal erwähnt habe liebe ich schnelles Lesen. Es gibt nichts Schlimmeres, wenn man ewig an einer Seite hängt, da der Text zu kompliziert geschrieben ist. Dies ist hier absolut nicht der Fall. Man kann die Geschichte wirklich gut runterlesen. So macht das Lesen Spaß. Es handelt sich hier um einen Medizin-Thriller, das sollte einem vorher schon bewusst sein. Man erfährt viel von Catherines Arbeitsleben und der Vorgehensweise des Mörders, aber aus medizinischer Sicht. Es wird alles sehr detailliert beschrieben und wird auch stellenweise sehr blutig, aber in keinster Weise so, dass es einen anekeln würde. Es ist alles noch in einem Rahmen, der mir nicht zu viel ist. Ich hätte noch ewig weiterlesen können, da ich absolut gefesselt war und bin. Werde mir auf jeden Fall weitere Bücher der Autorin kaufen, in der Hoffnung, dass diese ähnlich fantastisch sind. Ich vergebe hier 5 Sterne und spreche meine Empfehlung aus.Was bleibt mir auch anderes übrig.Ein spannendes, fesselndes, gut zu lesendes Buch ... was will man mehr.Ich kann wirklich jedem Thriller-Fan empfehlen sich dieses Buch zu besorgen.Lasst euch nicht von den blutigen Szenen abschrecken. Die sind zu ertragen :-) Spannender gehts nicht mehr 5 von 5 PunktenTess Gerritsen ist wirklich eine grandiose Schriftstellerin. Ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen und es kam noch nicht oft vor, das ein Buch mich dermaßen gefesselt hat. Ich war teilweise selber richtig schreckhaft während des lesens und bei offenem Fenster konnte ich schon gar nicht mehr schlafen (müsst ihr lesen um das zu verstehen ;-)). Das Ende ist fulminant und rasant. Es ist eine Mischung aus hoffen, bangen und mit dem schlimmsten rechnen. Ich kann das Buch nur jedem ans Herz legen. |
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Erntedank: Kluftingers zweiter Fall von Volker Klüpfel, Michael KobrTaschenbuch von PiperPreis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 4,90 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3492245110, Erscheinungsdatum: Oktober 2007, Auflage: 12 |
5 Kundenrezensionen:Spannung und Gänsehaut bis zum Ende 5 von 5 PunktenDer zweite Teil der Kluftinger-Reihe ist einfach total gelungen! Kommissar Kluftinger und sein Team haben diesmal einen äußerst mysteriösen Fall zu lösen, der mit einigen Wendungen zu einem sehr überraschenden und nervenkitzelnden Ende führt. Ich mag solche mythischen Elemente sehr und dem Autorenpaar ist die Verbindung dieser mit dem alteingesessen Kommissar Kluftinger wirklich äußerst gut gelungen. that`s it 5 von 5 PunktenMit Abstand der beste Klufti- sowohl was die Krimihandlung angeht als auch auf privater Ebene- einfach spitze! Bei der Apfelsaftszene wäre ich schier abgebrochen. Und mir würde nicht nur ein Allgäuer einfallen, der dabei Klufti live sein könnte. die Sense wird schon gedengelt 4 von 5 PunktenDer zweite Fall von Kommissar Kluftinger, aber bereits mein 3., da ich den Folgeband vorgezogen habe. "Erntedank" hat mir bisher am besten gefallen. Aber auch dieser Roman ist wieder weniger ein Krimi im herkömmlichen Sinn, als vielmehr eine Allgäuer Komödie um die Person des schrulligen Ermittlers. Nacheinander werden zwei Leichen gefunden, bei denen der Täter Zeichen und Hinweise hinterlassen hat, die schon recht bald Parallelen in die Sagen- und Mythenwelt des bayrischen Landstrichs legen lassen. Klufti ermittelt wiederum in seiner unkonventionellen Art mit seinen üblichen Weggefährten. Und auch Dr. Langhammer darf natürlich nicht fehlen, mit dem Klufti weiterhin auf Kriegsfuß steht. Diesmal gibt sich unser Held die Blöße bei einem Spielabend und im Bade- und Saunaparadies. Besonders gut gefallen hat mir die Unterteilung der Kapitel durch das Gedicht von C. Brentano, das im Handlungsverlauf eine nicht unbedeutende Rolle spielt. Wie der "Prolog" mit dem Fall zusammenhängt, klärt sich erst ganz am Schluss auf. Es gibt wieder einiges zum Schmunzeln bei diesem Buch. Die Fettnäpfen sind aufgestellt, und Kluftinger wird wieder kaum eines auslassen. Doch natürlich ist es auch wieder er, der die Schlüsse zieht, damit der Fall aufgeklärt werden kann. Entweder man mag seine Art, oder eben nicht. Die Autoren bleiben jedenfalls ihrem Stil treu. P.S.: Man sollte den 3. (Seegrund) übrigens nicht vor dem 2. Band lesen, da eine der Täterpersonen (halte mich mal so neutral, um selber nicht zu viel zu verraten) nochmals auftaucht und man dann schon fast weiß, dass der Mörder diesmal nicht der Gärtner ist. Nicht nur für Bayern ein Leseschmaus! 4 von 5 PunktenIm absoluten Mittelpunkt der Geschichte des bayrischen Duos Klüpfel/Kobr steht ihr Kommissar Kluftinger - und der ist wirklich eine klasse Type: herrlich eigen und trotzdem sagenhaft vertraut. Der ganz alltägliche Wahnsinn (z. B. Abenteuer Hallenbad- und Saunabesuch :-)) wird hier so lebensnah und voller Vergnügen präsentiert, dass ich mehr als einmal hellauf lachen musste. Man merkt da einfach, wie viel Spaß die beiden Autoren selbst an ihrem Kluftinger haben und wie sie sich gegenseitig bei seinen Erlebnissen beflügeln. Und dann noch als Gegenpart der Dr. Langhammer, ein schnöseliger Unsympath als Kluftingers Intimfeind, das ist schon super! Aber auch die Krimihandlung eines Serienmordes in Kluftingers Wirkungsgebiet kommt nicht zu kurz und ist durchaus interessant und auch nicht durchschaubar bis zum Schluss. Somit ein echt gelungenes Werk aus der neuen deutschen Krimischmiede! Ein Stern Abzug nur dafür, dass alle anderen Personen um Kluftinger herum denn doch sehr typisiert und karikiert wirken, ohne selbst so richtig zu "leben". Aber gegen den Kluftinger hatten sie vielleicht einfach keine Chance mehr ... Lustig und unterhaltsam! Ein Mord in guter Verpackung! 4 von 5 PunktenKluftinger hat wirklich das Zeug zum Kult-Kommissar. Er ist einmalig. Seine Wesenszüge, die die Autoren beschreiben, sind realistisch und nicht zu übertrieben. Er ist eigen, ja zugegeben, aber gerade dies macht seinen Charme aus. Dieser Fall ist besser als der erste. Gerade das Eintauchen in die Mythen des Allgäus sind interessant und auch für nicht Allgäuer spannend. Das Suchen der Nadel im Heuhaufen und die Hektik, die aufkommt, als der Fall vor der Lösung steht, ist für den Leser gut nachvollziehbar und spannend. Die Morde an scheinbar nicht in Verbindung stehenden Personen auf bestialische Art bringt die SOKO Erntedank (ein lustiges Namenssuchspiel entwickelt sich in einer Szene im Buch - sehr unterhaltsam) an ihre Grenzen. Das Töten mit einer Sense ist ungewöhnlich und so ist nicht nur das Auftauchen eines Serienmörders bedrückend, sondern auch die Art des Tötens. Das Ende ist gut gelungen und es sind kurzweilige Lesestunden. Als sich am Ende die losen Fäden, die Hinweise verschiedenster Art, endlich in ein Bild fügen lassen, wird es schnell und spannend. Es kommt richtiges Krimifeeling auf. Abgesehen vom Inhalt des Buches sind auch die Personen gut gelungen. Das dialektale Verhalten der verschiedenen Figuren wird amüsant in die deutsche Schriftsprache tranformiert ohne die Eigenheiten vollständig auszuradieren. Manchmal muss man eine Passage auch laut lesen, um alles zu verstehen (besonders bei Kluftingers niederbayerischen Chef). Allerdings muss ich auch Kritik an dem Buch üben - nicht am Inhalt. Die Seiten (wie Piper leider macht) sind wahnsinnig eng und klein bedruckt. Das kann bei langer Lesedauer (was bei mir üblich ist) schon mal Kopfschmerzen und Augenflimmern trotz Brille verursachen. Daher gebe ich vier Sterne, weil solche Handicaps den Lesespass minimieren. Dennoch eine wirklich gute Fortsetzung und lesenswert! |
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Warte, bis du schläfst von Mary Higgins ClarkGebundene Ausgabe von HeynePreis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 14,00 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3453266064, Erscheinungsdatum: Oktober 2008 |
5 Kundenrezensionen:etwas dahinplätschernde Handlung mit überraschendem Schluss 4 von 5 Punkten"Warte bis du schläfst" war mein zweites Buch dieser Autorin."Wenn wir uns wiedersehen" ist mir als spannender Psychothriller in Erinnerung geblieben und so war ich doch überrascht, dass die Handlung dieses Romans so dahinplätscherte und keine rechte Spannung aufkommen ließ. Die Geschichte erzählt vom Verschwinden eines jungen Mannes, der sich jedes Jahr zu Muttertag telefonisch zu Hause meldet.Keiner weiß, ob Mack aus persönlichen Gründen untergetaucht ist, oder entführt wurde. Als dann eine junge Frau ebenfalls spurlos verschwindet und sich telefonisch meldet und verspricht sich nächstes Jahr am Muttertag wieder zu melden, werden unweigerlich Parallelen zum Fall des jungen Mannes gezogen.Soweit die grobe Handlung, die sich erst einmal spannend anließ, dann aber doch nicht so weiterging, wie ich es mir von einem Thriller vorstellte. Was ich positiv an diesem Buch fand, war die Tatsache, dass der Täter bis zum Schluss nicht erraten wurde. Mary Higgins Clark hat es geschickt verstanden , immer neue falsche Fährten zu legen und den Leser in die Irre zu führen. Trotzdem hielt sich die Spannung sehr in Grenzen, bis auf die letzten 20 Seiten, auf denen der Mörder auch entlarvt wurde. Allerdings überschlagen sich da die Ereignisse derart, dass ich es etwas übertrieben und abrupt fand.Die Lobeshymnen über dieses Buch kann ich nicht ganz nachvollziehen, es war Durchschnitt, aber auch nicht mehr. Deshalb 3,5 Sterne. Thriller? 3 von 5 PunktenAlso als Thriller würde ich dieses Buch nicht bezeichnen. Es liest sich zwar ganz nett und plätschert so dahin, aber so richtige Spannung kommt doch erst auf den letzten Seiten auf. In diesem Buch wird sich gerne unterhalten, es werden Vermutungen aufgestellt und Verhöre gemacht. Aber Gänsehaut bekommt man hier nicht (jedenfalls ich nicht). Ich bin andere Bücher gewohnt, die sich dann wirklich Thriller nennen dürfen; aber vielleicht bin ich ja verwöhnt. Es war nicht schlecht, leicht nebenher zu lesen, mehr aber auch nicht. Spannender Thriller!! 5 von 5 PunktenDies war mit Abstand eines der besten Bücher die ich je gelesen habe, Mary Higgins Clark ist einfach fabelhaft! Ich habe nur eines auszusetzen an diesem Buch, wobei das Auslegungssache ist: Ich mag es nicht wenn Bücher von Kapitel zu Kapitel springen und immer eine andere Situation entsteht, da verlier ich schnell den Faden und brauche immer etwas um von der einen auf die andere Situation zu springen und folgen zu können. Wären es nur 2 wäre das ok aber hier sind es sicher bis zu 8 oder mehr verschieden Ansichten, z.b. die des Täters, Carolyn der Hauptperson, den Kramers, dem Hausverwalter und seinem Chef, der Polizei usw. Da machte es mir etwas schwer zumal man anfang des Buches mit Namen erschlagen wird und diese nicht alle parat hat um gleich zu wissen von wem nun wieder die Rede ist! Wer damit kein Problem hat sollte dieses Buch unbedingt lesen!!!Und da die geschichte so enorm spannend ist gibt es trotzdem 5 Sterne! Mary Higgins Clark: warte bis du schläfst 4 von 5 Punktenich kann mich meiner Vorschreiberin nur anschliessen. Ich habe alle Bücher von Mary Higgins Clark gelesen. Ich finde alle super, aber dieses war mir von den Personen, Denkweisen und Kapiteln zu sprunghaft. Man wird am Anfang regelrecht erschlagen von den verschiedenen Personen und weiss oft gar nicht mehr, wer jetzt wer ist. Die Schreibweise dieses Buches gefällt mir persönlich nicht, da waren die anderen besser. Da aber die Geschichte an sich superspannend ist, habe ich 4 Sterne gegeben, obwohl ich am Anfang öfter überlegt habe, das Buch nicht zu Ende zu lesen. Super...... 4 von 5 Punktenein sehr schönes Buch von ihr... Super geschrieben... Die Spannung ist in diesem Buch leider nicht all zu Groß habe mir mehr erhofft gehabt aber alles in allem weiter zu empfehlen..... |
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Der Engelmörder von Erica SpindlerTaschenbuch von MIRA TASCHENBUCH IM CORA VERLAGPreis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 3,99 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3899413474, Erscheinungsdatum: August 2008 |
5 Kundenrezensionen:Ganz ordentlich 4 von 5 PunktenDas Buch ist sicherlich nicht das Allerbeste, und meines Erachtens hinken Vergleiche zu Tess Gerritsen und Co. Aber es unterhält gut und liest sich spannend. Es ist absolut klassisch aufgebaut und hat den Fehler, nicht dicht genug an seinen Charakteren zu sein, deren Motivation und Erlebniswelt wird zwar beschrieben, bleibt aber emotional unberührt. Es ist also keine wirkliche Überraschung, aber dennoch kann man ordentliche Krimikost erwarten. Völlig konstruiert 1 von 5 PunktenLeider habe ich das Buch bis zum Ende gelesen. Dies war einfach vergeudete Zeit. Selten habe ich eine Geschichte gelesen, die so konstruiert war. Die Hauptfiguren (zwei Frauen), reagieren in dieser Geschichte nicht glaubwürdig. Bei der Handlung habe ich den Eindruck, dass Frau Spindler ständig irgendeine neue Idee kommt, die dann willkürlich in die Handlung eingepresst wird. Dieses war das erste und letzte Buch was ich von Frau Spindler gelesen habe. Vielleicht sollte sie wieder zur Malerei zurück gehen. Absolut genial... 5 von 5 Punkten... und spannend bis zum Schluss! Ich habe selten so ein mitreißendes Buch gelesen und auch kurz vorm Ende nicht gewusst, wer denn nun der Mörder ist. Man wird auf total unterschiedliche Fährten bezüglich des Täters gelockt und ich konnte manchmal vor Herzklopfen gar nicht mehr weiterlesen weil das Buch so aufregend war. Man findet leicht ins Geschehen, die Handlung steigert sich immer mehr und der Leser kann sich auf ein offenes Ende bezüglich des Privatlebens der "Heldin" freuen. So soll es doch sein... Dritte Liga 1 von 5 PunktenTitel und bisherige Bewertungen führen denjenigen in die Irre, der einen intelligenten und packenden Kriminalroman erwartet. Geboten wird ein Arrangement aus dem Zettelkasten, das dann auch noch hölzern beschrieben wird. Im wesentlichen handelt es sich um Dialoge zwischen den beiden im Zentrum stehenden Polizistinnen. Dabei wird einem immer noch mal erklärt, wie man das gerade Gelesene zu verstehen hat. Krimi für Doofe? Opfer und Täter sind randständig und werden so oberflächlich abgehandelt, dass sie zu keiner Zeit richtig lebendig werden. Im Mittelpunkt stehen die Beziehungskisten der beiden Polizistinnen und der Rest läuft so nebenher ab. Dazu wird dann auch kein Klischee ausgelassen. Der Empfehlung von Amazon entnehme ich, dass Kunden die diese Schmonzette kauften auch Bücher von Stieg Larsson gekauft haben. Der spielt aber im Gegensatz zu Frau Spindler definitiv in einer ganz anderen Liga! ...man kann sich auch täuschen! 2 von 5 PunktenWenn man sich die bisherige Bewertung dieses Thrillers anschaut, läuft man Gefahr, dass man zu hohe Erwartungen stellt. Zwar handelt es sich bei "Engelmörder" um einen soliden Thriller, jedoch war ich nach meiner Lektüre schon ein wenig enttäuscht. Ein einfach gehaltener Schreibstil, eine voraussehbare Handlung, die ständige Wiederholung der Leidensgeschichte der Hauptakteurin Kitt Lundgren und ein Ende, in dem der Haupttäter "Deus ex machina" als Bösewicht auftaucht, machen das als "Psychothriller" angekündigte Buch zu einer platten Massenproduktion ohne Tiefgang. Wie eben auch schon erwähnt war vor allem das Ende nicht sehr mitreißend und eher langweilend! Eine für den bisherigen Verlauf der Geschichte unwichtige und ohne Struktur erscheinende Figur wird plötzlich zum Teufel in persona. Meiner Meinung nach also nicht empfehlenswert. |
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Amokspiel von Sebastian FitzekBroschiert von KnaurPreis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 4,40 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3426637189, Erscheinungsdatum: April 2007, Auflage: 1. Auflage |
5 Kundenrezensionen:Spannung pur 5 von 5 PunktenDas Buch ist vom Anfang bis zum Ende durchweg spannend, was bei vielen Büchern ja leider nicht der Fall ist. Die Spannung wird durch andauernde überraschende Wendungen immer wieder neu aufgebaut. Auch die Charaktere sind im Buch sehr gut beschrieben und nicht die typischen "Superhelden". Wer spannende Krimis und Thriller liebt, kann ich dieses Buch nur empfehlen. Immer brav ans Telefon gehen, es könnte jemand Wichtiges dran sein! 5 von 5 PunktenAmokspiel ist nicht weniger spannend als Die Therapie oder Der Seelenbrecher, aber in meinen Augen ist das Buch anders - es ist nicht so hart/beängstigend/verstörend/was auch immer wie die beiden anderen Bücher. Es hat sicher seine verstörenden/gruseligen Momente, aber alles in allem ist es viel ruhiger. Das Buch ist sehr spannend, die Story ist toll, die einzelnen Personen sind Sympathieträger (sogar die vermeindlich Bösen). Als einzigen Kritikpunkt kann ich anbringen, dass ich mir einmal dachte, dass es schon sehr viele Zufälle gibt - aber darüber kann ich hinwegsehen. Aus diesem Grund gibt es fünf Sterne von mir! Nichts ist so, wie es scheint! 5 von 5 PunktenDieses Buch gefiel mir wesentlich besser als "Die Therapie" und "Der Seelenbrecher" vom selben Autor. Der Prolog macht sofort neugierig und Lust auf's Weiterlesen, ist er doch ausgesprochen mysteriös. Und nachdem Jan May den Radiosender gestürmt hat überstürzen sich derartig die Ereignisse, daß man kaum noch nachkommt. Wer ist ein Opfer? Wer ist ein Täter? Diese Fragen darf sich der Leser mehrmals versuchen zu beantworten, und er wird immer wieder Überraschungen erleben... Ein hochspannender Thriller, der nicht nur das Radiomilieu hervorragend einfängt, sondern auch die Jagd durch Berlin anhand von authentischen Straßen und Plätzen sehr genau beschreibt. Man ist in Gedanken immer mit von der Partie, wenn sich etwas z.B. auf dem Potsdamer Platz oder auf der Lietzenburger Straße abspielt. Die Rasanz der Sprache, Emotionen und Handlungen ist einfach beeindruckend! Ich hatte spannende Lesestunden und war begeistert von der Auflösung. völlig ins Aus,... 3 von 5 PunktenEine aussergwöhnliche Geschichte fängt vielversprechend an. Anfangs kleinere Spielereien aber dann, Herr Fitzek gelingt ein Wurf über die Grenzen hinaus. Es brennt,.... es wird dann richtig spannend. Wer steckt nun eigentlich dahinter und welche Überraschung hat Herr Fitzek für uns. Das Spiel beginnt, Jan May dreht durch und das anscheinend zu recht. Irgendetwas stimmt hier nicht, aber was? Gänsehaut pur. Aber dann, aus unerklärlichen Gründen wird die Story verwirrt. Ganz schlecht beschrieben, alles wird unglaubwürdig und von sehr sehr weit her geholt. Nein, so geht das nicht. Herr Fitzek verliert völlig den Faden. Die beeindruckende Geschichte verläuft sich ins AUS. Das einzig wahre ist Sprecher Simon Jäger der hier die 3 Sterne reinholt. Fitzek kanns!! 4 von 5 PunktenDer Psychologe Jan May erhält einen seltsamen Anruf von seiner Verlobten Leonie, mit der er verabredet ist. Noch während er sie am Telefon hat, klingelt es an der Haustür. Ein Polizist steht dort und teilt ihm mit, daß seine Verlobte vor einer halben Stunde einem schweren Autounfall erlegen ist. 8 Monate Später: Im Berliner Radio 101Punkt5 verschanzt sich Jan May mit 6 Geiseln. Die Forderung: seine Verlobte Leonie. Jede Stunde will er das beliebte Cash call spielen, bei dem ein Zuhörer mit der richtigen Parole Geld gewinnen kann. Jan ändert allerdings die Regeln. Ich höre 101Punkt5 und nun lass eine Geisel frei!" ist die neue Parole. Wenn der Anrufer sie sagt, will Jan eine Geisel freilassen, wenn nicht, eine Geisel erschießen. Daß binnen kürzester Zeit nicht nur ganz Berlin, sondern ganz Deutschland in Aufruhr ist, kann man sich denken. Als Verhandlungsführerin akzeptiert Jan nur die labile, alkoholkranke Ira Samin. Deren Tochter hat vor kurzem Selbstmord begangen und Ira gibt sich offensichtlich die Schuld daran. Gerade an diesem Morgen hat sie vor, ihrer Tochter ins Jenseits zu folgen, doch es soll ganz anders kommen.... Recht schnell steckt man in einem Heer von Intrigen und weiß eigentlich die ganze Zeit nicht, was man glauben soll. Ist Jan wirklich der böse Geiselgangster und kann man ihn stoppen? Was ist mit Leonie? In welchem Zusammenhang steht Ira? Die Story ist superspannend erzählt, entbehrt aber auch leider nicht einiger Klischees und Ungereimtheiten. Natürlich ist ausgerechnet Iras zweite Tochter versehentlich mit unter den Geiseln, mehrfach entgeht Ira so dermaßen knapp dem Tod, daß es schon wirklich an Wunder und Zauberei grenzt. Auch der leichte Hang zu Übertreibungen mit einem Showdown, der James Bond durchaus Konkurrenz machen könnte, ist Geschmackssache. Sieht man hierüber allerdings hinweg, ist Fitzek mal wieder ein echter Pageturner gelungen, der den Vergleich mit amerikanischen Thriller-Autoren nicht fürchten muß. |
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Milchgeld: Kluftingers erster Fall (Piper Boulevard) von Volker Klüpfel, Michael KobrTaschenbuch von PiperPreis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 3,49 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3492262279, Erscheinungsdatum: Sept. 2007, Auflage: 8 |
5 Kundenrezensionen:Eine Mischung aus Brunetti und dem Bullen von Tölz 4 von 5 PunktenEin netter Krimi zum schnell lesen. Ein Mischung aus Brunetti ( den er leider nicht erreicht ) und dem Bullen von Tölz ( dem er manchmal zu ähnlich ist ). Sehr kurzweilig. Eine nette Urlaubslektüre. Herrlich 5 von 5 PunktenWas für ein Glück, dass mich eine Bekannte auf die Geschichten um Kommissar Kluftiger gestoßen hat. Nachdem ich Milchgeld quasi am Stück "verschlungen" habe, habe ich mir innerhalb von Wochenfrist auch die Folgewerke von Klüpfel/Kobr zu Gemüte geführt. Diese lesen sich meiner Meinung nach hervorragend und eignen sich für all diejenigen, die Spaß haben wollen beim Lesen und dabei auch eine gute Geschichte nicht missen wollen. Wer dabei noch Freude an der bayrischen Dialektik hat, ist hier gut aufgehoben! Passt scho... 3 von 5 PunktenIch finde Milchgeld auch überbewertet. Sicher ein netter und gemütlicher Krimi aber mehr auch nicht. Es hat freillich spaß gemacht das Buch zu lesen ist aber eher eine lauwarme Muich. Irgendwie hat man alles schon mal gelesen und wirklich Spannung kommt eigentlich nie auf. Wie schön erwähnt wurde hatte es auch ein Fall für den Bullen von Tölz sein können an dem Kluftinger schon sehr stark angelegt ist. Insgesamt gesehen eher "a fade Nockn" ! mehr als nur ein Krimi 5 von 5 PunktenWie Donna Leon Commissario Brunetti nicht nur in der Arbeit sondern auch im häuslichen Umfeld beschreibt, so steht auch bei Kluftinger nicht nur der Mordfall im Mittelpunkt. Dabei gelingt es den Autoren, typische Allgäuer Eigenschaften und Begebenheiten mit einzubringen, dass ich immer wieder schallend lachen musste. Nicht umsonst ist Klufti im Allgäu inzwischen zum Kult geworden. Entmündigung des Lesers 2 von 5 PunktenKann man ja mal probieren, ein Krimi mit Lokalbezug, warum nicht? Soweit die Erwartugen. Das Buch allerdings wird schon diesem Anspruch nicht gerecht. Es will keine rechte Kurzweile aufkommen. Die Dialoge wirken unterm Strich sehr hölzern, die Figuren künstlich und das ständige Bemühen um Lokalbezug nervt spätestens nach ein paar Seiten. Nach kurzer Zeit fällt ungemein störend auf, dass die Autoren scheinbar zu jeglichen Handeln ihrer Figuren die entsprechende Motivlage bis ins kleinste mitliefern. Nichts bleibt dabei der Phantasie überlassen, keine Regung der Figuren unerklärt. Keine Empfehlung - der letzte Satz ist der Beste. |
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Sunset von Stephen King, Hannes Riffel, Sabine Lohmann, Karl-Heinz EbnetGebundene Ausgabe von Heyne VerlagPreis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 14,00 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3453266048, Erscheinungsdatum: November 2008 |
5 Kundenrezensionen:Mäßig und aufgewärmt 2 von 5 PunktenDer neue Roman von King liefert auf knapp 500 Seiten 13 mehr oder weniger spannende Kurzgeschichten. Mich selbst hat keine so wirklich begeistert. Entweder waren sie mir vom Stil her schon so geläufig, wie einige Vorgänger" aus King`s Feder und somit sehr vorhersehbar oder sie waren einfach nur schlichtweg langweilig. Wie sich beim Lesen des Buches herausstellte, sind die meisten der Geschichten auch nicht neu, sondern im Gegenteil, sie haben bereits mehrere Jahre "auf dem Buckel". Einige davon wurden in Amerika schon vor längerer Zeit veröffentlicht. So erschien z.B. die Kurz-Story Willa" bereits vor einigen Jahren in einer Ausgabe des amerikanischen Playboy". Nach dem Lesen habe ich mich wirklich wieder einmal mehr ermahnt, endlich die Finger von sogenannten Neuerscheinungen" meines einstmals liebsten Schriftstellers zu lassen. Fazit für mich: Bei einem stolzen Preis von knapp 20 Euro sollte man lieber die Finger davon lassen und wenn man als treuer Fan, so wie ich es (leider immer noch) bin, unbedingt - allein der Sammelleidenschaft wegen -alle Ausgaben von Stephen King haben muss", ist es mit Sicherheit nicht die verkehrteste Lösung, wenn man auf eine günstige Taschenbuchausgabe von Sunset" wartet. Diese dürfte wohl auch nicht all zu lange auf sich warten lassen. Der Kurzgeschichten King 5 von 5 PunktenWie so viele hat mich Stephen King durch meine Jugend begleitet und mich zum treuen Leser gemacht.Später wurde ich nach den meineserachtens eher mauen "Der Buick" und "LOVE" untreu und habe eher Fitzek,Beckett,Preston/Child und co gelesen. Durch "PULS" bin ich wieder "angefixt" worden und habe auch "Qual" und "Wahn" verschlungen. Stephen King zu lesen, ist wie Post von einem alten Kumpel zu bekommen. Er schreibt sympathisch und weiß es wie er den Leser fesseln kann, so auch bei Sunset!! Kurzgeschichten sind ein Metier,dass King beherrscht wie kein zweiter.Habe mich jeden abend auf meine "Gutenachtgeschichte" gefreut und war ein wenig traurig als ich sie beendet hatte. Nun zu den 13 Storys: Willa ist eine Geistergeschichte.Ganz okay, aber kein Nägelkauer Das Pfefferkuchen-Mädchen ist ein knallharter Thriller, der nach einer Verfilmung schreit.Spannend und hart, King halt ;-) Harveys Traum: Kings altes Thema- das Grauen, das urplötzlich dem Alltag entspringt Der Rastplatz: Autoren und ihr alter ego, davon kann der meister ein lied singen...Bachman/King.Was tun wenn man auf dem rastplatz schreie hört? Der Hometrainer: Sport ist Mord ;-) Fantasy a la Twilight Zone. Hinterlassenschaften: Kings Verarbeitung des 11.September, natürlich übernatürlich Abschlusstag: Katastrophenszenario N.: Der Höhepunkt der Sammlung.Hommage an Arthur Machens "Der große Pan", Wahnsinn und das Grauen, dass im Verborgenen lauert Die Höllenkatze: Kleine,fiese Horrorgeschichte für Katzenhasser Die New York Times zum Vorzugspreis: Ein Anruf aus dem Jenseits, man kann sich gut in die Protagonistin hineinversetzen.Unheimlich und bewegend Stumm: Ein weiteres Highlight über Ehebruch und einen mysteriösen Anhalter.Herrlich, mit einer guten Pointe! Ayana: King über Krankheit und das Thema Wunder.Schön! In der Klemme: Eine neue Phobie vom Meister.Eingeschlossen im DIXIE....heftig und dreckig.... Und danach die Anmerkungen, wie er auf die Geschichten kam, zeigen mal wieder, dass Stephen King ein sympathischer Geschichtenerzähler ist. Ich muss sagen,dass diese Sammlung einen unheimlich unterhält und verschiedene Genres liefert.Sie ist wie eine Pralinenschachtel.Jeden abend freut man sich auf die nächste Story. Jetzt ist wieder warten angesagt, auf Kings nächsten Streich.Aber in der momentanen Verfassung kann man sich wirklich freuen. Ich kann diese Sammlung nicht nur Horrorfans empfehlen!! Bei Zweifeln: N oder Das Pfefferkuchenmädchen oder in der Klemme probe lesen! klasse 5 von 5 Punktenna endlich ist es soweit - der neue king ist zu haben. diesmal kein 1000 seiten roman sondern ein kurzgeschichtenband gespickt mit überaus interessanten - teils amüsanten und fast immer gänsehauterzeugenden ideen. "sunset" beeinhaltet 13 short stories die allesamt flüssig zu lesen sind und teilweise den vergleich mit seinen besten romanen nicht zu scheuen brauchen . ich sage bewußt teilweise , da eine , wie der name schon sagt rel. kurze erzählung schwerlich die gleiche sogwirkung und intensität entwickeln kann wie dies ein roman vermag. im gegensatz zu einigen mitrezensenten bin ich absolut nicht der meinung das stephen king im moment eine schwächephase durchmacht - im gegenteil in meinen augen nehmen seine schriftstellerischen fähigkeiten mit zunehmendem alter qualitätsmäßig eher zu - vergleichbar mit einem guten wein der ebenfalls erst im alter seine volle geschmacksintensität entfaltet - denn wenn ich an sein vorletztes werk "wahn" denke so muß ich doch sagen das dies meiner meinung nach als herausragend zu bezeichnen wäre. aber es geht hier nicht um "wahn" sondern um "sunset" , bei dessen umsetzung der autor erneut beweist das er geschichten erzählen kann wie kaum ein anderer und die fähigkeit besitzt den leser mit haut und haaren in eine andere welt eintauchen zu lassen aus der es bis zum letzten satz kein entrinnen gibt. als zusätzliches schmankerl finden sich am ende des buches die sog. liner notes in denen der autor in rel knapper form erzählt was in dazu bewogen hat die jeweiligen geschichten zu schreiben - das mag zwar nicht jedermann in gleicher weise interessiern - ich fand `s aufschlussreich und informativ. fazit : gut gelungen und für mich als unverbeserlicher stephen king fan ein absolutes must have. Gute Geschichten, weiterhin guter King! 4 von 5 PunktenKings letzter Roman WAHN war meiner Meinung nach schon sehr gut und sein bester in den letzten Jahren, und mit der Kurzgeschichtensammlung SUNSET bleibt er auf seinem seit gut zwei Jahren endlich wieder hohen Niveau. Wir können uns also schon mächtig auf UNDER THE DOME im nächsten Jahr freuen. Doch ganz an das Sprachniveau von WAHN kommt King in dieser Sammlung nicht heran, wenngleich ich bei meiner Meinung bleibe: die Geschichten in SUNSET sind lesenswert und gut. Aber es gibt halt Ausnahmen, die dazu führen, dass ich diesem Buch nur 4 Sterne gegeben habe; Highlights in dieser Sammlung sind zweifellos N. und DAS PFEFFERKUCHEN-MÄDCHEN, jedoch gibt es Geschichten wie HARVEYS TRAUM oder HINTERLASSENSCHAFTEN, die diese Sammlung nicht ganz abrunden. Dennoch bleibt der Sprachstil auf gutem Niveau, es macht besonders bei N. Spaß, den "alten" King mal wieder zu entdecken. Im Großen und Ganzen lohnt es sich, die Sammlung zu kaufen, und einige Geschichten machen Lust auf mehr King. Jenen King, den wir dann im nächsten Jahr - UNDER THE DOME - wieder entdecken können. Ein Muß für (Kurzgeschichten-)Fans 5 von 5 PunktenWow, mal wieder frische Kost vom Meister, und dazu noch so klasse! Klar "Die Höllenkatze" kennen wir, sogar verfilmt worden ist sie schon, aber in so einer Sammlung haben wir sie noch nicht. Ein besonderer, nun ja, "Genuß" ist "In der Klemme" - diese Geschichte ist nicht zu empfehlen, wenn man grad beim Essen ist. Mir hat dies leider niemand vorher gesagt... Irgendwie mal wieder typisch King, wenn's mit Erschrecken nicht klappt, Ekel funktioniert immer! Eine richtig comic-mäßige Geschichte um Rache und Gerechtigkeit. Richtig gruslig und sehr unheimlich und verstörend war "N.", ein eher lovecraftsches Werk. Als weiteres Sahnestück kann ich "Das Pfefferkuchen-Mädchen" empfehlen. Fazit: Wieder mal eine Kurzgeschichten-Sammlung des Herrn King, die im Regal nicht fehlen und immer wieder gern zur Hand genommen werden darf! |
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Blutportale von Markus HeitzBroschiert von KnaurPreis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 10,00 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3426663392, Erscheinungsdatum: Dezember 2008 |
5 Kundenrezensionen:Grauenhaft 1 von 5 PunktenIch wende mich immer mal wieder den Büchern von Markus Heitz zu in der Hoffnung, einmal ein gutes Buch in Händen zu halten, doch diese Hoffnung ist mit diesem Machwerk einmal mehr zerschlagen worden. Den Charakteren und der Story fehlt es an Tiefe und Kontinuität, eine fechtende Köchin und ein indischer Florist verstricken sich in dämonische Machenschaften und werden plötzlich zu den Rettern der Welt, was einen schon nach 50 Seiten dazu verleitet, das Buch entnervt aus der Hand zu legen. Die Figuren entwickeln sich nicht, und wenn, dann nur aufgrund dämonisch-bösen Einflusses, und die hektisch hin und her geworfene, trotz Fantasy- und Mystery-Elementen erschreckend unglaubwürdige und dünne Story wird ständig von langatmigen Visionen der Hauptfiguren unterbrochen, so daß man sich nach der 50. Vision beherrschen muß, nicht ein paar Seiten zu überschlagen. Die ganze Handlung wirkt wie eine billige Mischung aus einer Star Trek-Parodie und einem Erfahrungsbericht mit dem Titel "So erlebte ich meinen ersten LSD-Rausch", die einem spätenstens nach Seite 100 nur noch auf die Nerven geht, während die Heitz-typischen Berge von Leichenteilen und literweise spritzendes Blut einem nur ein müdes Lächeln entlocken können und einmal mehr deutlich machen, daß der Autor dies wohl unter "Horror" versteht, was jedoch nur im Hinblick auf dieses haarsträubend schlechte Machwerk gelten kann. Den Höhepunkt an Unkreativität und billiger Science-Fiction bietet der Autor mit der Wiederverwendung von Figuren aus früheren Romanen, hier speziell Ritus bzw. Sanctum, da die Halbschwester Erics eine tragende Rolle in Blutportale spielt, nachdem sie passenderweise vom Tode auferstanden und in die Hölle verfrachtet worden ist, aus der sie dann von der Fechtmeisterin versehentlich befreit wird, um die Welt zu retten. Für manche vielleicht ein Geniestreich, für mich nur krampfhafte Unkreativität und allenfalls ein genervtes Kopfschütteln wert. Ein unterirdisch schlechtes Buch, das einen mit 665 Seiten quält und das schon grottenschlechte Ritus in einem unerwartet positiven Licht erscheinen läßt, so daß ich eimal mehr in der Erkenntnis bestärkt bin, daß von diesem Autor kein gutes Buch zu erwarten ist. Wieder ein gutes Buch von Markus Heitz! 5 von 5 PunktenUnd wieder sind gute 700 Seiten zu Ende gegangen, 8 Stunden verdammt gute Unterhaltung für knapp 15 Euro. Ich bin nicht entäuscht! Das Buch begann etwas schleppend, ich hatte schon das gleiche Gefühl bei den anderen Heitz Büchern, ausgenommen die Zwergen Reihe. Wie ein guter Wein, muß sich anscheinend ein Heitz Buch erst entfalten. Die Geschichte ist sehr rasant, es treten viele bekannte Heitz Gesichter aus vergangenen Büchern auf, und es geht darum die Erde vor dem schlimmsten zu bewahren, und das erzählt Markus Heitz mal wieder sehr spannend. Seine Art den Hauptdarstellern in seinen Romanen Leben einzuhauchen, sie mit all Ihren Stärken und auch Schwächen zu beschreiben, sowie die rasante Erzählweise die den Spannungsbogen immer aufrecht erhält, gefallen mir auch in diesem Buch sehr! Die Hauptdarsteller sind sehr gut beschrieben, die Geschichte trägt sich sehr angenehm und rasant voran und das Finale kommt auch nicht zu knapp. Ich persönlich empfinde dieses Buch als einen typischen Heitz und kann dies jedem Fan seiner Bücher empfehlen. Auch Liebhaber von von Unterweltwesen werden hier Ihren Spaß haben. Fazit, sehr lesenswert. Für Fans ein muß, für Neulinge eine Einstiegsdroge ;) Spannung von der ersten Seite an 4 von 5 PunktenEigentlich wollte ich mir "Blutportale" erst gar nicht kaufen. Aber ich habe meinem Bauchgefühl vertraut und bereue nicht eine Seite in "Blutportale" das ich es gekauft habe. Es ist ein super gelungener Roman. Spannung ist zur genüge vorhanden, das ist einfach nur klasse. Es ist das erste Buch von Markus Heitz was ich mir gekauft habe. Kinder des Judas habe ich mir schon gekauft und freue mich schon rießig darauf es zu "verschlingen".... Das Beste aus seiner "Dunklen Spannung"-Reihe 5 von 5 PunktenIch lese schon sehr lang Bücher von diesem Autor und ich muss sagen, dass er mein Lieblingsautor ist. Von Ritus und Sanctum war ich eher mittelmäßig begeistert, Kinder des Judas gefiel mir schon eher. Doch Blutportale reicht für mich als Fantasyfan an seine großen Fantasywerke heran. Es hat mir endlich wieder Lust zum lesen gemacht. Der Klappentext hat eher wenig mit der tatsächlichen Handlung des Buches zu tun, in Wirklichkeit ist der Plot viel besser. Es ähnelt sehr seinen anderen Büchers aus dieser Reihe und es tauchen auch wieder einige Figuren aus Ritus, Sanctum und Kinder des Judas auf, wovon ich sehr überrascht war und mich sehr gefreut hat. Es gibt wieder zwei parallele Handlungsstränge, dieses Mal stellen sie jedoch nicht Vergangenheit/Gegenwart da, sondern Gut und... nu ja, "böse" wenn man es so bezeichnet. Das Buch lässt sich sehr gut lesen. Man kommt schnell in die Story rein, unter anderem, da es in bekannten Gegenden spielt, es ist verdammt spannend und man will das Buch eigentlich nicht mehr aus der Hand legen sobald man angefangen hat. Was manche Leser stören könnte sind die doch recht häufigen französischen Ausrufe der Justine. Aber selbst ich konnte mir alles zusammenreimen(ich hab diese... Sprache nie gelernt und mag sie auch nicht besonders). Für mich machte es das Buch zusätzlich noch lesenswerter. Für jüngere oder zart besaitete Leser ist dieses Buch allerdings nichts, da manche (u.a. blutige Szenen) sehr plastisch dargestellt werden. Die Charaktere sind wie immer sehr gut dargestellt, es werden viele bekannte Orte gut beschrieben. (Baikalsee, Speicherstadt Hamburg etc.). Über den Plot selber ist in den anderen Rezensionen etwas zu finden, da brauche ich nichts mehr zu schreiben ;) Ich schließe mich hiermit meinen Vorrednern an: Für Horror, Fantasy und Heitzfans ein muss! Schöne Vampirgeschichten 5 von 5 PunktenAls erstes Buch von Heitz habe ich Kinder des Judas gelesen und war sofort von dieser Sicht auf Vampire und dem Schreibstil begeistert. Als ich dann Blutportale entdeckt habe, war es eigentlich sofort klar, dass ich das Buch kaufen werde. Die Geschichte dreht sich diesmal nicht (nur) um Vampire und mischt eigentlich alles, was man in diesem Genre schonmal gesehen hat: Dämonen, Vampire, mysteriöse Buderschaften. Manchmal ist das ganze etwas zu verworren, aber immer spannend. Die Story wirkt manchmal etwas überzogen, als müsste noch Platz für die ganzen Genre-Vertreter geschaffen werden. Der pseudohistorische Hintergrund passt gut zur Geschichte und das Buch hat mich nicht enttäuscht. Wer Kinder des Judas mochte, wird auch dieses Buch mögen. |
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