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SOS Abendland: Die schleichende Islamisierung Europas von Ulfkotte Udo

Gebundene Ausgabe von Kopp, Rottenburg
Preis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 16,50

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3938516720, Erscheinungsdatum: Sept. 2008
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5 Kundenrezensionen:

Muamer Sijak
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Habe das Buch vor ein Paar Tagen gekauft. Und sieh da, es stehen wie vermutet Aussagen drinnen die vergleichbar mit dem Buch von Herman Rosenblatt sind. Das Buch wurde von Medien als (Holocaust-Romanze ) genannt. In letzten Momenten schaffte der Verlag die Memoiren zu stoppen. Amerikanische Verlage haben schon oft Geschichten gedruckt" die gar keine Geschichten waren, sondern Pure Erfindung von manchen um Kohle zu schlagen. Es scheint als ob es auch die deutschen Verlage gescheit erwischt hat.

Ich bin kein Experte auf Literaturgebiet, lese aber viel. Kein Buch wie dieses hat aber mich aufgefordert meine Meinung nieder zu schreiben.

Es ist einfach unappetitlich was sich Menschen mit hoher Ausbildung einfallen lassen um Menschen irre zu führen und Geld zu verdienen. Leider, in heutiger zeit werden viele Schriftstücke nicht genügend geprüft um solche Wracks" nicht entstehen zu lassen.
Lesen -so lange es das Buch noch gibt !
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ulfkotte berührt hier die Überlebensfragen unserer bügerlichen Gesellschaft in ihrer bisherigen Form überhaupt. Lesen Sie das Buch in Ihrem eigenen Interesse -solange es noch auf dem Markt zu haben ist!
Fakten bitte widerlegen !
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ein übliches Gegenargument zu einem Buch, das seine These mit nur einigen Fakten belegt, heisst :"Man kann doch wegen dieser vereinzelten, längst bekannten Begebenheiten nicht schlussfolgern dass ...usw !".
Ein Buch mit tausend belegten Fakten wird von deutschen Politikern mit dem Prädikat "Volksverhetzung" bedacht.Bravo !
Kritik an der Politik von Hitler, Ulbricht und Stalin wurde seinerzeit auch mit Volksverhetzung abgetan !
An einer unzulänglichen und fehlgeschlagenen Einwanderungs- und Integrationspolitik in Deutschland (und anderen Ländern Europas)Kritik zu üben, ist auch in einer Demokratie nicht erwünscht.
Eine geeignete Gegendarstellung (z.B. Der Bericht einer Untersuchungkommission des Bundestages zum ungeheuerlichen Vorwurf der "Volksverhetzung"), welche dieses Buch als jeglicher Wahrheit entbehrender, verleumderischen Darstellung des Verhaltens unserer Mitbürger des islamischen Kulturkreises entlarven würde,könnte der Demokratie mehr nützen als törichte politische Aussagen.
Gebrauchsanleitung zur legalen Hass-Schürerei?
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
In September 2008 wurde, nach langer Verzögerung, vom KOPP Verlag das Buch Udo Ulfkottes "SOS Abendland" veröffentlicht. Es handelt sich, wie bei "Heiliger Krieg in Europa" (März 2007 von Eichborn herausgegeben), um: "Die schleichende Islamisierung Europas".

Sammelsurium
Es ist ein Sammelsurium von wahren, unwahren oder entstellten Berichten aus meistens sekundären oder tertiären Quellen, gefiltert nach ihrer Relevanz für Dr. Ulfkottes seit dem Jahre 2002 verkündeten Axiom von der Unvereinbarkeit der Westlichen (christlichen) Kulturen mit der "Islamischen". Am Übelsten bei Udo Ulfkottes Litanei, sind die bösartige Interpretationen und fast nie auf eigenem Research gegründeten Verbindungen die er macht mit angeblichen Vorschriften des Islam, mit der Muslimbruderschaft und mit dem angeblichen Hochverrat der Linken Grünfaschisten, Sozialdemokraten, christlichen "Gutmenschen" und den großen Medien. Die meisten Sachen waren schon im "Akte Islam" (Teil der Webseite des Dr. Ulfkotte) veröffentlicht und wurden im Buche nur leicht überarbeitet.

Geheimdienstliche Desinformationsstrategie?
Oft habe ich gedacht, dass Ulfkotte, der bis 2002 eher araberfreundlich und anti-israelisch schrieb, dieses Versuch der Hetzliteratur nur macht, weil er meint, dass die In- und Ausländische Geheimdienste ihre Arbeit nicht genug nachgehen. Dazu gehört das sogenannte PSYOP, Psychologische Kriegsführung oder Desinformation (von Ulfkotte definiert auf Seite 353 seines Buches Der Krieg im Dunkeln, Februar 2006, Eichborn). Ulfkotte, weil er vielleicht meint, dass er es besser weißt als die Experte, oder der vermutet, dass es eine geheime Abmachung gibt zwischen den westlichen Regierungen und den Staaten des Nahen Ostens, um die christliche Kultur zu verraten zugunsten des Islam, möchte mit seiner Schreiberei einen Muster darstellen wollen, wie CDU und Rechts die Sache der Abgrenzung gegen dem Islam umsetzen sollten.

Viele falsche-, trübe-, eben lächerliche "Quellen"
Ein internationales Team ist im Begriff, die von Dr. Ulfkotte herbeigeführten Quellen zu untersuchen. Das Ergebnis wird bald veröffentlicht. Wir können schon sagen, dass vielen "Quellen" sich herausstellen als Parodien auf dasjenige, was ein Universitätsdiplomierter Experte unter Quellen verstehen sollte...
Ein Feuerwerk unglaublicher belegter Fakten
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ein Buch das unbedingt zu empfehlen ist, da dieses Buch nun doch wirklich auch den letzten Zweiflern an dieser Islamisierung die Augen öffnen sollte. Es ist nur zu gut nachvollziehen was von Ufkotte beschrieben wird, da die Probleme nun wirklich jeden in Deutschland lebenden Christ betrifft. Genau diese Belege sollten doch nun endlich auch die letzten Schlafmützen wachrütteln, vor allem die, die an der Macht sind, die Augen öffnen um zu erkennen das was unternommen werden muss sonst kann man wirklich nur noch sagen: "Gute Nacht Abendland". Dieses Buch ist für mich mehr als eine Pflichtlektüre und ich lese eigentlich keine Bücher...
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Produkt-Bild: Finanzcrash: Die umfassende Krisenvorsorge

Finanzcrash: Die umfassende Krisenvorsorge von Gerhard Spannbauer

Gebundene Ausgabe von Kopp, Rottenburg
Preis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 15,95

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 393851678X, Erscheinungsdatum: Oktober 2008
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5 Kundenrezensionen:

Kompromisslos auf den Punkt gebracht.
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Gerhard Spannbauer bringt mit klarer Sprache und leicht verständlichen Erklärungen die Probleme unserer Finanzwelt auf den Punkt. Expertenwissen wird dabei vom Leser nicht gefordert.
Danach macht der Autor genau dort weiter, wo alle anderen aufhören: Er gibt Tipps und Ratschläge zur eigenen Vorsorge (finanziell/allgemein) und zur persönlichen Sicherheit. Das Buch liest sich leicht und flüssig. Es gibt (überlebens-)wichtige Tipps für echte Krisenzeiten. Sehr empfehlenswert!
Einziger Kritikpunkt könnte die Kompromisslosigkeit darstellen, mit welcher der Autor vorgeht: Denn der sofortige Verkauf aller Aktienfonds und Lebensversicherungen könnte zu erheblichen Verlusten führen - sollte die schwere Krise erst in ein paar Jahren kommen.
Interessant zu lesen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wer sich für die Finanzmärkte interessiert sollte dieses Buch gelesen haben. Einen weiteren Buchtipp den ich empfehlen kann und den jeder mal gelesen haben sollte ist die strategien der börsenmillionäre von richard goldmanDie Strategien der Börsenmillionäre: Wie man an der Börse die erste Million macht - Bestseller
Ein Buch ,das die Augen öffnet
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieses Buch müßte jeder lesen,denn es muß uns allen klar sein ,daß es so nicht weitergehen kann.Ich finde es besser vor zu sorgen,als böse überrascht zu werden.Vielleicht schaffen wir es dann nach dem Crash eine bessere und gerechtere Welt aufzubauen, in der es wieder mehr miteinander gibt.
Hilfreicher und umfassender Krisenratgeber
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wenn Sie sich über die finanzielle Vorsorge hinaus für Krisen wappnen wollen, werden Sie hier fündig. Spannbauer gibt viele Tipps, was zu tun ist.
Schnellschuss ?
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Wer ein Survival Buch sucht, ist mit Spannbauers Werk gut bedient.Angekündigt wurde es aber als Ratgeber für die Wirrnisse der Finanzkrise.Genau hier greift das Buch viel zu kurz! Nur auf ca.50 Seiten geht es allgemein um "etwas " aktuelle Krise, bevor massiv dann die Überlebenstipps kommen. Die wenigen Hinweise für einen Finanzcrash erschöpfen sich meist in der Aufforderung alles zu verkaufen, was nicht niet-und nagelfest ist, zu sparen (immer gut!) sowie Gold und Silber zu kaufen. Dafür brauche ich aber keinen "Ratgeber Finanzcrash ". Vergeblich sucht man stattdessen nach Hinweisen auf die schlimmen Szenarien ,die uns in Rahmen der globalen Depression bevorstehen. Viel zu wenig oder gar nichts über hyperinflationäre Depression,Deflation, Währungsreform und Systemwechsel. Dafür gibt es aber bei Spannbauer dann Empfehlungen, welche Taschenlampe man für den Notfall sich daheim hinlegen sollte.Hier spricht wieder der Survival Experte und kein Finanzfachmann. Die Tipps sind für Neulinge des Themas durchaus wertvoll.Einzige-aber wichtige- Ausnahme ist der Rat des Buches an den Leser, mit Armbrust oder Sportschleuder gegen Einbrecher vorzugehen. Angesichts der unglaublich hohen Dichte illegaler Schusswaffen in Vebrecherhand spielt man hier mit seinem Leben.
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Produkt-Bild: Die Terrorflüge (Terrorlüge): Der 11. September 2001 und die besten Beweise, dass wirklich alles anders war

Die Terrorflüge (Terrorlüge): Der 11. September 2001 und die besten Beweise, dass wirklich alles anders war von Andreas von Rétyi

Gebundene Ausgabe von Kopp, Rottenburg
Preis bei Amazon: EUR 19,95

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3938516585, Erscheinungsdatum: Oktober 2007
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5 Kundenrezensionen:

Zusammenstellung alter Berichte.
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Das Buch hat alles was man von dieser Art Lektüre erwarten kann. Es zeigt, das vieles in der US-Regierung eben nicht den demokratischen und freiheitlichen Grundsätzen entspricht, die dieses Land immer so toll in den Vordergrund rückt. Trotz der spannenden Erzählweise kommt mir dieses Buch doch nur vor wie eine Zusammenstellung alter und neuer Artikel und Veröffentlichungen zu diesem Thema. Wer den z.B. Film "Loose Change" gesehen hat weiß was ich meine und erkennt die Gemeinsamkeiten. Wirklich neues erfährt auch der zu diesem Thema interessierte Leser leider nicht, da alles irgendwo schonmal Veröffentlicht wurde.
Dennoch bleibt ein faszinierendes Bild eines Ereignisses haften, das uns zeigt, wie demokratisch doch eine Demokratie sein kann(hahaha)und wie die Freiheit ganzer Völker mit Füßen getreten wird. So haben Kriege und Revolutionen angefangen und man fragt sich nur noch wann endlich alles aufgeklärt wird.
Verschwörungstheorie mit Betonung auf Theorie!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Nüchtern und unparteiisch gelesen enthält dieses Buch viele wertvolle Informationen über die Hintergründe und die Ereignisse des 11. September 2001.
Nüchtern gelesen meine ich so, daß ich es schier nicht war haben will daß eine Regierung die eigenen Bürger angreift, um einen Grund zu haben in mehreren arabischen Ländern einzumarschieren, die Menschenrechte zu beschneiden und Häftlinge zu foltern.
Unparteiisch gelesen heißt daß es reiner Wahnsinn währe wenn eine islamistische Glaubensgemeinschaft ein so großes Land wie die Vereinigten Staaten auf diese feige Art und Weise angreift.
Wie auch immer, dieses Buch regt zum Nachdenken an und läßt einen die Geschehnisse in größerem Zusammenhang sehen.
hoch interessant wie brisant...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
In dem Moment, als die Anschläge durch die Medien publik gemacht wurden, hatte ich ein merkwürdiges Gefühl. Riesige Fragezeichen ???
Nun bin ich kein Politwissenschaftler und dennoch kritisch genug, um mir eine eigene Meinung von Ereignissen zu bilden, die in den Medien doch für die große Masse zurechtgekocht werden, und so von den meisten auch zu sich genommen werden. Ich denke da z.B. an ein bekanntes Tagesblatt, das viele kaufen, aber keiner liest. Ich persönlich würde keinen cent dafür ausgeben, denn ich habe diverse Male darin geblättert, wenn es irgendwo auf dem Tisch lag. Mit solchen Schlagzeilen soll die große Masse für dumm verkauft werden, und es gelingt scheinbar. Denn warum gibt es zu diesem brisanten Thema so wenig Rezensionen? Oder was müssen wir befürchten, wenn wir uns kritisch dazu äußern und Fragen stellen?
Dann müßte der Autor wohl am meisten bangen.
Die Geschichte zeigt jedenfalls, dass hier und da "kleine Opfer" gebracht werden, um größere, weitreichendere Ziele zu erreichen. So grausam und brutal diese Anschläge doch waren, sollte sich jeder fragen, ob die Suppe, die uns vorgesetzt wird, auch tatsächlich so zu genießen ist?
Was sich hinter verschlossenen Türen eines Staatsapparates an Intrigen, Korruption und kriminellen Machenschaften abspielt, können wir wahrscheinlich kaum erahnen. Was wir erfahren, dürfte nur die Spitze des Eisberges zeigen. Ich kann jedem, der auch nur leiseste Zweifel an den Geschehnissen und den Darstellungen des benannten Tages hat, empfehlen, dieses Buch zu lesen. Auch, wenn wir es nicht mehr ändern können, so können wir doch künftige Ereignisse vielleicht kritischer, und aus einem anderen Blickwinkel, als dem der großen Masse, beleuchten?
Zumindest gibt dieses Buch Antworten auf Fragen, die ich schon damals hatte und ich bin sehr froh, das ich nicht der einzige Kritiker der öffentlichen Darstellung bin.
ein gutes buch
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
wer die wahrheit sucht wird sie auch finden.
was ich nicht verstehe ist warum es immer noch leute gibt
die nach dem irakkrieg der bushregierung überhaupt nichts zutrauen.
was mich beunruhigt ist das es den anschein hat als währe das lügengebäude ganz bewusst nicht perfekt.
beim erstmaligen hören eines raketeneinschlages im pentagon dachte ich an einen haufen verrückter.
Ein Augenöffner !!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wer sich schon immer gefragt hat was dran ist an den Verschwörungstheorien zum 11. September 2001, der liegt mit diesem Buch goldrichtig!!
Eine Lektüre die Ihnen die Augen öffnen wird.
Anhand sehr ordentlicher recherchen legt der Autor die angeblichen "Theorien" gnadenlos auf den Tisch und untermauert somit deren Wahrheitsgehalt.
Innerhalb von nur 3 Tagen ( ich arbeite nebenbei auch noch!! ) habe ich dieses Buch verschlungen!!!
Es viel mir sehr schwer es wieder aus der Hand zu legen, weil es einfach super informativ und spannend zu lesen ist.

Ein absolutes muss für Wahrheitsfanatiker !!!!!
Absolute kaufempfehlung!!!!!
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Produkt-Bild: Barack Obama: Wie ein US-Präsident gemacht wird

Barack Obama: Wie ein US-Präsident gemacht wird von Webster Griffin Tarpley

Gebundene Ausgabe von Kopp, Rottenburg
Preis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 15,95

3 von 5 Punkten
3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3938516747, Erscheinungsdatum: Sept. 2008
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5 Kundenrezensionen:

Beinahe hereingefallen!
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Da wäre ich doch beinahe hereingefallen! Auf der Suche nach einer Bio über Barack Obama, die auch kritische Ansätze haben soll, hätte ich beinahe nach diesem Buch gegriffen. Ich habe es nicht gekauft und gelesen, da ich den Klappentext und schließlich den Namen des Autors las: Gerhard Wisnewski! Der Verschwörungstheoretiker, der schon den Grimme-Preis für ein Buch (armes Deutschland) bekam, in dem er behauptete, dass die 3. und 4. Generation RAF vom Staat inszeniert worden sei und pünktlich nach dem 9/11 die Amerikaner für den Anschlag auf das World Trade Center verantwortlich gemacht hat. Man könnte diesen Autoren einen Vollidioten nennen, wenn er nicht so hervorragend dabei verdienen würde.
Ich selbst HÄTTE in den USA Barack Obama gewählt!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wieso? Na das ist doch offensichtlich ... äh, weil ... äh - ich meine ... mhhh.
Ich hätte keinen guten Grund gehabt! Außer, dass er Afro-Amerikaner ist, Demokrat und gänzlich anders scheint als George Bush.

Ich hatte keine Ahnung wem gegenüber er loyal ist, wer seine Unterstützer sind und was sein politisches Programm sein soll...

Dieses Buch wurde in der Zeit des Wahlkampfes geschrieben. Als die Presse Obama hofierte, über Clinton verächtlich und Mc Cain stiefmütterlich berichtete. Wer ist Barack Obama? Lesen Sie dieses Buch, das Ihnen weit über diese Frage hinaus antworten liefern wird. Antworten auf Fragen, die Sie wahrscheinlich nie stellen würden - obwohl es Sie etwas angeht! Sie hier in Deutschland!

Ich bestelle gerade weitere Exemplare für Freunde...
Eine fundierte Kritik am neuen US-Präsidenten
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Entgegen der üblichen Lobhudeleien beschäftigt sich dieses Buch sachlich und fundiert mit den Schattenseiten des neuen US-Präsidenten. Und es gibt mehr davon als man denkt. Dieses Buch hat mir wirklich die Augen geöffnet. Es beantwortet wichtige Fragen, die sich jeder stellen sollte: Wer finanziert Barack Obama? Wessen Interessen vertritt er? Vor allem aber auch: Was hat Deutschland von ihm zu erwarten?

Dass ein paar unverbesserliche Obama-Jünger das Buch als »Verschwörungstheorie« abtun, liegt in der Natur der Sache. Man sollte aber die Augen vor den Fakten nicht verschließen, sonst gibt es bald ein böses Erwachen!

Deshalb auch 5 Sterne für das bislang einzige kritische Obama-Buch in Deutschland!
Wie wird denn jetzt ein US-Präsident gemacht?
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Darauf bietet Webster Griffin Tarpley in seinem Buch nämlich keine konkrete Antwort, viel eher schießt er sich mit einer Verschwörungstheorie auf den ehemaligen Nationalen Sicherheitsberater Jimmy Carters, Zbigniew Brzezinski ein. "Zbig" wie in Tarpley gelegentlich nennt hat noch im Vorwahlkampf der Demokraten seine Sympathie gegenüber Barck Obama bekündet und dessen Kandidatur unterstützt, was ihm in manchen US-Zeitungen den Titel "Barack Obamas Gehirn" eingebracht hat, genauso wie Bill Clinton zeitweise als Obamas Stabschef im Gespräch war, nachdem Hillary eben nicht zum Running Mate wurde. Dabei gibt sich Tarpleys Buch als bis dato "einziger kritischer" Bericht über Barack Obama, was so nicht mehr ganz stimmt, aber den Autor auch keinesfalls für seine irrationalen Pauschalurteile und die frappante Themenverfehlung entschuldigt, denn mit Obamas Wahlkampf hat das Machwerk nur sehr wenig zu tun.

Für den mit Verschwörungstheorien eher unvertrauten Leser ist die Lektüre von "Wie ein US-Präsident gemacht wird" auf nüchternen Magen vor allem verwirrend, wenn in ein und demselben Satz von der Trilateralen Kommission, der RAND Corporation und den Skulls and Bones die Rede ist, die beiden letzteren aber von da an nur noch am Rande erwähnt werden, damit das Buch gut zu anderen Werken passt, die auch schon mal die guten alten Illuminaten und Freimaurer ins Rampenlicht rücken. Spätestens mit der Beschreibung von Obamas Kampagne, fühlt man sich eher an einen Thriller erinnert denn an ein Sachbuch, ist diese doch (S. 17) "ein merkwürdiger Zwitter 1. zwischen einer politischen Kampagne 2. und einer relativ neuen Form verdeckter Operationen der Nachrichtendienste, mit dem Ziel, Massenhysterien zugunsten eines Kandidaten anzufachen."

Wie kommt der Mann zu dieser Überzeugung fragt man sich und erfährt Seiten später von jenem verflixten 7. Januar 2008, als er auf MSNBC Bilder einer Obama-Wahlveranstaltung sah und sich nur dachte (S. 33) "Mein Gott! [...] Das ist eine Farbenrevolution in den USA!". Für den Publizisten der mit seiner unauthorisierten Biografie George H. W. Bushs maßgeblich an der gescheiterten Wiederwahl des 41. US-Präsidenten beteiligt gewesen sein, will war es ein bewegender Moment, denn "An diesem Punkt änderte sich meine gesamte politische Orientierung, und zwar schnell." Der Mann der anfangs noch in Rudy Guiliani und Hillary Clinton zwei Kandidaten sah, die man unbedingt in die Schranken weisen musste, hatte eine weit größere Bedrohung für Amerika und die Welt erkannt, Barack Obama.

Doch Obama ist nichts weiter als die Marionette Zbigniew Brzezinskis und der Trilateralen Kommission, die unter seiner Präsidentschaft einen Krieg gegen Russland vom Zaun brechen könnten, der die Welt in den dritten Weltkrieg und womöglich einen nuklearen Holocaust führt, eine Möglichkeit auf die Tarpley immer wieder geschickt anspielt. Für Big Zbig ist Obama der Manchurian Candidate der seine Anweisungen bedingungslos ausführen wird, was auf eine Gehirnwäsche und tiefgehende Indoktrination während Obamas Studienzeit in New York zurückgehen soll. Der geborene Pole Brzezinski hat sich mit seinem gesamten Clan dem Ziel verschrieben Russland zu vernichten und damit die Verbrechen der Sowjets an Polen zu rächen. Wäre es mit Obama nichts geworden, durch seinen Neffen Ian Brzezinski hätte das Mastermind auch einen loyalen Agenten im Lager John McCains gehabt. Doch Obamas Kampagne konnte gar nicht scheitern, wurde sie ja von der CIA initiiert, die dabei ihre neuesten erprobten Techniken aus Osteuropa anwenden konnten, wo auf die gleiche weise schon Viktor Juschtschenko an die Macht verholfen wurde,

Fakten oder Quellen dazu weist Webster Griffin Tarpley allerdings nicht aus, er baut auf Spekulationen und anonyme Quellen in der CIA. Aber was wenn der Enthüllungsjournalist dabei selbst ein ehemaliger KGB-Spion ist, der reaktiviert wurde, um die US-Politik von einem aggressiveren Vorgehen gegen Russland abzuhalten? ;-) Schwer zu sagen, was jetzt nicht Fiktion an Tarpleys Theorien ist, aber manchmal wird auch Erfundenes real, hoffen wir's jedenfalls nicht.

Tatsache ist allerdings, der Autor lässt es stark an Sachlichkeit fehlen und steigert sich massiv in seine Hasstiraden auf Zbigniew Brzezinski hinein. Das mag zum Teil sogar berechtigt sein, Zbig hat ja den Afghanistan-Krieg und das damit verbundene Desaster für die UdSSR zu verschulden und anti-russische Ressentiments mögen ihn tief geprägt haben, aber Tarpleys Ausführungen fehlt die Klarheit um das zu vermitteln. Carters ehemaliger Top-Berater ist ein Dinosaurier, ein Falke aus dem Kalten Krieg, doch er gehört gerade aufgrund seiner Verbindungen zur Afghanistan zu einem der besten Experten für den gegenwärtigen Kampf gegen die Taliban, den sich Obama auch auf die Fahnen geschrieben hat. Egal was am Buchtitel steht, der Inhalt ist ein völlig anderer, denn der Schmöker mit seinen knapp 205 Seiten ohne Register ist leider kein Buch über den anderen Obama, der als Kandidat des politisch-militärischen Komplexes an einer Verbesserung der Beziehungen zu den NATO-Staaten, aber in keinem Fall einer Teilung der Macht mit China oder gar Indien interessiert ist. Es hätte dem Buch durchaus gut getan wäre der Autor nicht in seinem verschwörungstheoretischen Kreuzzug abgehoben und hätte sich mehr mit den greifbaren Kritikpunkten der Obama-Kampagne befasst.

Nicht gar so selten vergreift sich Tarpley im Ton, nämlich nicht nur wenn er Tschechen und Polen unterstellt allesamt Kriegstreiber zu sein, die die USA zum Angriff auf Russland zwingen wollen, um sich für die Besatzung durch die UdSSR zu rächen, sondern auch wenn er nach Ursachen für die Beliebtheit Obamas sucht. In eine ähnliche Kerbe schlägt er mit seinen Aussagen über die Generation X, alle zwischen 1963 und 1982 geborenen. (S. 67) "Die 'Xer' wurden zumeinst in Familien hineingeboren, in denen Dorgenkonsum, Promiskuität, Alkoholismus, Verbrechen, kulturelle Erniedrigung und Scheidung an der Tagesordnung waren..." (S. 68) "Amerikas Xer sind die Altersgruppe die ohne zu Zögern der Bombardierung des Irak im Ersten Golfkrieg, den Bombardierungen Serbiens und dem jetzigen Irak-Krieg zugestimmt hat." An eine Volksbefragung zu diesen kann sich wohl niemand entsinnen, aber egal, alles was also noch an Katastrophen und Kriegen kommt, haben die Nachgeborenen zu verschulden - scharfzüngige Worte aus dem Munde eines bekennenden Baby-Boomers, der unumwunden zu postulieren scheint, dass seine Generation ohnehin die beste war und nichts gutes mehr nach ihr kommt. Natürlich bietet er einen Ausweg an (S. 71) "Niemand sollte etwa meinen, der Zufall seiner Geburt in einem bestimmten Jahr zwinge ihn, etwas Bestimmtes zu glauben oder zu tun."

Wer also folglich annimmt, Obamas Zugeknöpftheit über seine Jahre in New York, wo er an der Columbia University Politikwissenschaften studiert hat und dabei in Wirklichkeit von Brzezinski und der CIA in geheimnisvollen Experimenten zum Manchurian Candidate gemacht wurde, der dann durch die Triade zum Präsidentschaftsbewerber aufgebaut wurde liegt goldrichtig, alles andere ist gezielte Falschinformation, wie in der Biografie Barack Obamas. Diese gibt nämlich relativ wenig über die New Yorker Jahre her, wohl auch weil Obama in dieser Zeit nicht nur vom Tod seines Vaters erfahren hat, sondern zugleich seine Drogenphase durchmachte.

Die Art und weise mit denen Tarpley gegen Obama argumentiert ist manchmal auch einfach zu lächerlich und man fühlt sich durchaus zum Schmunzeln veranlasst, wenn er nach einer überraschenden Analyse der Morde an McKinley und JFK zum Schluss kommt "Man muss Obama also als eine Art 'Manchurian Candidate' im Besitz des Bankenkonsortiums der US-Stiftungen, Trilateralen und des Council on Foreign Relations ansehen." Auch ein Gustostückerl die Aufzählung von Personen aus Obamas Umfeld mit Verbindungen zur Ford Fondation, nach ihm selbst, seiner Mutter und dem mutmaßlichen Terroristen Bill Ayers, der seine Taten beging als Obama in etwa acht Jahre war, kommt noch folgender Satz (S. 114) "An Obamas inzwischen berüchtigter Kirche Trinity United Church of Christ predigt u.a. ein Pastor, der Stipendiant der Ford Foundation war, und außerdem kommt ein wichtiger Lehrer und Sprecher dieser Kirche ebenfalls von der Ford Foundation." Unbemerkt bleibt meist der kleine Übersetzungsfehler von Baracks Autobiografie, die im Buch "Traum von meinem Vater" genannt wird, als holprige Direktübersetzung des Originaltitels "Dreams from my father". Korrekt wäre hingegen "Ein amerikanischer Traum" bzw. der Unter-Untertitel "Die Geschichte meiner Familie", wenngleich man auch "Der Traum meines Vaters" als bessere Übersetzung hätte verwenden können.

Aber auch intellektuelle Denkspiele und vielleicht Albträume über die zahllosen Lincoln-Vergleiche, die von Obamas Wahlkampfmanager David Axelrod forciert wurden, nimmt Webster Griffin Tarpley zu ernst, etwa die Spekulationen, ob Obama die USA nicht einen, sondern noch mehr spalten könnte. Das ist nicht völlig abwegig, aber dass er die Bedrohung durch einen Zweiten Amerikanischen Bürgerkrieg unreflektiert als real erachtet, bringt dem Leser zumindest das Verständnis näher, warum Mr. Tarpley in Obama bzw. Brzezinski, der ja hinter all dem steckt, die Reinkarnation Hitlers oder Mussolinis zu erkennen glaubt.

Geht man von den Aussagen Tarpleys und seiner beiden Co-Autoren aus, sieht man sich angesichts ihres oft doch irritierenden Verständnisses der US-Politik zur Frage genötigt, sind diese Herren wirklich Amerikaner? Dann wüssten sie vielleicht die Antwort auf die Frage, von Bruce Marshall (S. 135), warum die Demokraten nie eine Obstruktionspolitik gegen den Irak-Krieg verfolgt haben. Ein Kuriosum, einerseits geben sich die Autoren als hätten sie das System in all ihren Facetten durchschaut stellen dann aber Fragen, die in ihrer Naivität mehr über das gesamte theoretische Konstrukt aussagen, als beabsichtigt. Politischer Selbstmord, denn wie in allen Debatten um den Irak-Krieg können sich auch die Demokraten nicht vollständig aus der Verantwortung ziehen, sie haben den Krieg mitzuverantworten und würden sie es versuchen, die Republikaner könnten das für ihre Zwecke ausschlachten, um sich als die einzig wahren Patrioten zu verkaufen, womit ihnen nach einen Sturm der patriotischen Entrüstung die nächsten Wahlen sicher wären.

"Er [Brzezinski, Anm. des Rez.] hat einmal gesagt, die USA würden kein zweites Japan in Asien tolerieren - mit anderen Worten, keinen weiteren erfolgreichen Übergang von Rückständigkeit zu einer funktionierenden Gesamtwirtschaft." (S. 154-155) und scheinbar übersieht der Autor ganz dass es da noch China, Indien, Südkorea und allerlei andere Tigerstaaten gibt, was diese Behauptung gänzlich unsinnig macht, es sei denn die Trilaterale Kommission möchte den im Grunde stärksten Wirtschaftsblock in die Steinzeit zurückbomben, was wohl kaum im Interesse der japanischen Kommissionsmitglieder liegen dürfte.

Selbst wenn Webster Griffin als Kind des Kalten Krieges womöglich insgeheim an diesen guten alten Zeiten hängen mag und daher überall eine Verschwörung sieht, ist es bedenklich dass er sich genau jener angstschürenden Rhetorik bedient, die man heute nur noch aus Geschichtsbüchern kennen will. Der Dritte Weltkrieg naht, die USA werden das neue Nazi-Deutschland, die nukleare Bedrohung nimmt rapide zu und die Nachgeborenen sind dafür verantwortlich. Ähnlich negative Eindrücke gab es schon über die 68er, zu denen sich Tarpley wohl auch zählt, ohne es explizit anzuführen. Geschichte wiederholt sich und fördert die denkwürdigsten Konstellationen, wenn die Rollen wechseln und die damals als "Kommunisten" beschimpften, heute Obama-Anhänger pauschal als "Faschisten" verdammen.

Zum Leidwesen der Obama-Anhänger hat der oft wirre Kritiker mit manchen Ansätzen dessen ungeachtet Recht, wenn er da schreibt (S. 185) " Obama bewirbt sich nicht um das Präsidentenamt, er bewirbt sich als Erlöser. Seine Kampagne hat keine politische Reform anzubieten, sondern vielmehr die Aussicht auf ein neues Goldenes Zeitalter, in dem sich der Löwe friedlich neben dem Lamm schlafen legt." und betont (S. 205) "Es liegt im nationalen Interesse Amerikas, gute Beziehungen zu Russland zu unterhalten." Problematisch ist in jeder Hinsicht dass Tarpley seine Ansichten im Großen und Ganzen derart überzogen darstellt, dass sie kaum noch ernst zu nehmen sind, daran ändert auch der wahre Kern nichts.

Barack Obama ist nicht dass als was er uns verkauft wird, er kann nämlich nicht auf Wasser wandeln, aber ist es denn so schwer sich einzugestehen dass ein Populist legal Wahlen gewinnen kann, auch in den USA? Muss es denn immer die CIA sein, wenn den kritischen Geistern etwas nicht passt? Eine CIA deren Erfolgsgeschichte die weit größeren Fehlschläge nur mühsam unter den Teppich kehren kann und schon einmal die militärische Stärke des damals noch sowjetischen Russlands stark überschätzte. In einer Schattenwelt, wo immer neue Verantwortliche für 9/11 ausgemacht werden, je nachdem wer gerade in den angeblich verhassten und abgelehnten Massenmedien der Mainstreampresse steht, ist jeder Fehler in einer Verschwörungstheorie allerdings egal, man kann sie mit neuen "Erkenntnissen" bereinigen und selbst Widersprüche dadurch ausgleichen, indem man einfach davon ausgeht, dass die Verschwörung eben noch tiefer geht. Was Webster Griffin Tarpley im vorliegenden Buch noch nicht berücksichtigen konnte, wird daher in seiner inoffiziellen Obama-Biografie zweifelsfrei nicht widerrufen, sondern ans Konzept angepasst werden, denn ein gutes hat es ja wenn man an jeder Ecke Verschwörer entdecken kann, der Stoff für neue Bücher geht einem nie aus.

Auch anderen Präsidentschaftskandidaten ist maßlos zugejubelt worden und dass Obama die Farbe blau als Kampagnenfarbe wählte, hängt vielleicht damit zusammen, dass es die Parteifarbe der Demokraten ist. Den gravierenden Unterschied machten jedoch viele Einzelfaktoren aus, von denen die Bedeutung seines rhetorischen Talents eines der beeindruckendsten ist. Er braucht keine Drogen wie die CIA eines Mr. Tarpley um die Massen in Aufregung zu versetzen, er nutzt einfach ein Phänomen dass man auch in amerikanischen Super Churches mitverfolgen kann und ich bezweifle dass es der Weihrauch ist, der für die berauschende Wirkung einer wortgewaltigen Predigt verantwortlich ist. Dass man den Leuten allerlei Schwachsinn erzählen kann und dabei problemlos auf hohle Phrasen setzen kann, so lange man sich bestimmter Vortragstechniken bedient ist kein Mysterium, dass eine CIA-Abteilung entdeckt hat, es ist geistiges Allgemeingut seit den Zeiten antiker Kriegsherren die mit ihren Ansprachen die Heere zu motivieren suchten.

Im Grunde hat Webster Tarpley erkannt dass alle Menschen und damit auch Politiker ausnahmslos fehlerbehaftet sind und solche Mängel in hohen Machtpositionen unweigerlich Folgen haben. Scheinbar weigert er sich entgegen dieser Erkenntnis, sachlich an die Kritik Barack Obamas heranzugehen. Dazu kommt dass er mit seinen Argumenten einfach an ihm vorbeischießt und die Themenverfehlung alles andere überwiegt, klarstellen sollte man es nichtsdestoweniger, dass es gerade bei Barack Obama wirkungsvoller wäre, die nötige Coolness an den Tag zu legen, um den Mythos zu zerlegen und anhand von Fakten zu zerlegen. Dass dafür auch Interviews mit realen Personen nötig wären und nicht nur das Verweisen auf mögliche Freunde bei der Agency, sowie ausgedehnte Zeitungslektüre, steht im krassen Gegensatz zur Quellenlage des vorliegenden Buchs.

Es gibt Zweifel an der rechtmäßigen US-Staatsbürgerschaft Barack Obamas? Daraus hätte sich was machen lassen, wenn man widerlegen kann, dass mit dem Verweis auf die US-Staatsbürgerschaft von Obamas Mutter, die sogar kurze Zeit im Staatsdienst stand, nicht schon alles gesagt ist. Oder noch viel interessanter, wenn Tarpley wie es der Titel suggeriert den Vorwahlkampf analysiert hätte, um seine Kritik am Nominierungsprozess bei dem Obama die wichtigsten Staaten zwar alle verloren hat, aber ungeachtet dessen Clinton mit seinen Delegiertenstimmen überholen konnte. Viele Leser fragen sich trotz den schockiernden Enthüllungen über die Verschwörung Zbigniew Brzezinskis nämlich, wie dieser postmoderne Coup funktionieren konnte, darauf gibt der Autor keine Antwort und hat damit jegliche Anerkennung für sein Werk verspielt.

Dass die Außenpolitik der USA durch den Antritt der Obama-Administration am 20. Jänner 2009 einen Wandel erleben wird und sich neu orientieren wird, was auch einen Wechsel der Feinde herbeiführen wird, ist kein Unikum, es liegt in der Natur von Regierungswechseln. Ob Brzezinskis Parteigänger im Beraterstab Obamas sich langfristig halten steht keinesfalls fest, denn im weißen Haus herrscht ein reges Kommen und gehen, wegen Launen des Präsidenten oder Intrigen der Mitarbeiter gegeneinander.

Seriösere Autoren haben bereits nachgezeichnet wie Obama seine Kampagne aufbauen konnte und welche Strategien er anwandte um die Wahlen zu gewinnen. Davon erfährt man bei Tarpley kein Wort, auch nicht über Obamas findige Wahlkampfmanager, die ihr Werk womöglich besser verstehen als mancher CIA-Agent. Nun, Obama setzte neben massiven Negative Campaigning auf Slogans, die eine Verbindung zur Kennedy-Ära darstellen sollten, während er mit seinem Thema "Change" allen anderen Kandidaten die Spielregeln aufzwang, denn der Wandel von Bush zum 44. Präsidenten der Vereinigten Staaten, sollte kein einfacher Regierungswechsel werden sondern ein besonderer "Regime Change". Mit seinen überlegenen Ressourcen bootete er McCain schon von vornherein aus, genauso wie Hillary Clinton und das obwohl sein Programm folgerichtig von seinen Gegnern als "heiße Luft" erkannt wurde.

In Luft lösten sich auch Beteuerungen auf, Obama sei ein freier Kandidat, der im Establishment nicht verankert ist und aus dem nichts kommt. Man weiß ja, der Junge hat in Harvard studiert und es zum ersten afroamerikanischen Präsidenten der Harvard Law Review gebracht, also ein klares Statement gegen das "Nobody"-Prädikat. Schon von vornherein hatte Obama wohl die richtigen Kontakte geknüpft und auch das ist nichts besonderes, man nennt es Networking und es wird von ausnahmslosen allen Managementratgebern empfohlen. Schlussendlich hat selbst Obama jedoch den Preis der Macht entrichtet und altes demokratisches Establishment zurück in die Regierung geholt, einerseits um Unterstützung abzugelten, andererseits um sich mit zuverlässigem und erfahrenem Personal zu umgeben. Verwerflich? Eher pragmatisch.

Er wurde uns als Mr. Perfect präsentiert, der Prinz Charming und personifizierte American Dream ohne Makel, ein Saubermann sondergleichen. Er hat sich gut verkauft, es ist zu schön um wahr zu sein. Um diese kultartige Verklärung zu bekämpfen ist vieles erlaubt, man muss jedoch auf dem Boden der Tatsachen bleiben, sonst verspielt man die Seriosität und landet in einer Schublade mit wirren Schreihälsen. Pauschalurteile und Verschwörungstheorien sind eine radikale Form der Kritik, aber sie werden bei überzeugten Obama-Anhängern eher auf reflexartige Ablehnung stoßen, als gut belegbare Argumente und Fakten.

Der Witz an Tarpleys Theorien, im Grunde hat er recht, der POTUS (President of the United States) ist wie alle Mitglieder seiner Administration fremdgesteuert, denn in Anbetracht der Kompetenzfülle ist er schlichtweg auf seine Berater und Referenten angewiesen, die ihm zuarbeiten und dabei nicht selten Gelegenheit haben eine ganz eigene Politik zu verwirklichen. Und hier kann eine Nähe zu Lobbys und Organisationen wie der Trilateralen Kommission ins Spiel kommen, die auch als Kaderschmieden dienen können und einen Teil des Weltbildes prägen, nie und nimmer jedoch für die vollständige Korrumpierung sorgen können. Am Ende bleibt es immer den Einzelnen selbst überlassen, inwieweit sie die Interessen ihrer Geldgeber vertreten, ob nur pro forma, total oder auf Basis von Kompromissen. Nicht zu vergessen, Lobbys sind mehr als nur Organisationen die mit Geld um sich werfen, wie mancher vielleicht denkt, sie setzen auch auf "politische Bewusstseinsbildung", also Studien, Feldforschung, Seminare und Vorträge. Und Kontakte zu den richtigen Institutionen können beruflich nützlich sein, besonders in der Demokratie wo Legislaturperioden die Dauer eines Arbeitsvertrages vorgeben, kann es für manche vorteilhaft erscheinen gute Beziehungen zu möglicherweise zukünftigen Geschäftspartnern/Arbeitgebern zu halten, schließlich ist "Washington" auch ein Arbeitsmarkt für sich. Auch da ein Widerspruch bei Tarpley, er legitimiert unbeabsichtigt die Korruption, indem er es so darstellt, als würden die Geheimgesellschaften eh alles kontrollieren, als hätte der einzelne keinen Einfluss mehr darauf. An Gegenkonzepten fehlt es ohnehin.

Webster Griffin Tarpley ist nicht Michael Moore, bedient sich aber einer ähnlichen Methodik, wenngleich er seine Ansichten in Form einer Verschwörungstheorie weit aggressiver und ernsthafter vertritt. Dabei scheut er auch nicht vor Verleumdungen der gesamten Familie Brzezinski zurück und stellt abenteuerliche Theorien auf, in denen Barack Obama zwar kein Alien, Illuminat oder Gewährsmann Osama bin Ladens ist, sondern die Marionette des ehemaligen Nationalen Sicherheitsberaters Zbigniew Brzezinski, der ihn einer Gehirnwäsche unterzogen haben soll. Dabei geht der Autor meist einfach zu weit, er stürzt sich in haltlose Pauschalurteile, Unterstellungen und künstliche Aufregung, die nur verbergen, dass er im Grunde die Realität anhand eines Hollywood-Streifens analysiert, einer etwas unorthodoxen Vorgehensweise für entsprechend aufgeschlossene Leser.

Fazit:
Keine fundierte Kritik an Barack Obama, sondern ein Buch das nicht hält was es verspricht. Eine Verschwörungstheorie mit so gut wie keinem Bezug zum Titel, dass die grundlegende Frage offen lässt und stattdessen nur Ziel und Zweck dient, Zbigniew Brzezinski und seine Gesinnungsgenossen in denkbar schlechtes Licht zu rücken.
Fakten? Neeein
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Für mich als Student der "nur" durch die offiziellen Medien den Wahlkampf in der USA verfolgte, ist dieses Buch sehr willkürlich geschrieben. Man muss sich durch seiten von Vermutungen und Vorwürfen über die Weltpolitik kämpfen bis das eigentliche Thema "angesprochen" wird. Die Informationen die dann das Buch liefert sind dann auch(und waren es schon) alles andere als sachlich rechechierte Fakten, das Buch baut nur auf Vermutungen auf.
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Das geheime Wissen der Goldanleger von Bruno Bandulet

Gebundene Ausgabe von Kopp, Rottenburg
Preis bei Amazon: EUR 19,90, Angebote ab EUR 15,60

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3938516526, Erscheinungsdatum: August 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Das geheime Wissen der Goldanleger

3 Kundenrezensionen:

Ein wichtiger Ratgeber für Goldanleger
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ein fundiertes Buch, dass das Thema Gold sehr umfassend und gründlich beschreibt. Der Autor gibt auch einen historischen Überblick und legt den ewigen Kampf Gold versurs Papiergeld gut dar.

Ganz besonders interessant - und bisher nur in diesem Buch gelesen - fand ich die Erläuterung zum Euro mit dessen Sollbruchstelle und "gutes und schlechtes" Eurogeld in unseren Geldbörsen.

Ein Muss für alle, die die grundlegenden Zusammenhänge des Geldes verstehen wollen und einen wertvolles Wissensbaustein dazufügen möchten.
Unverzichtbare Lektüre für die eigene finanzielle Zukunft
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Eine Investition in Gold ist wieder modern und wird derzeit in sämtlichen Medien diskutiert. Dr. Bruno Bandulet zeigt in diesem Buch sein Profiwissen über die Finanzmärkte, deren Geschichte und die Rolle des gelben Edelmetalls in diesem Zusammenhang.
Das Buch liest sich flüssig und gibt Hintergrundwissen, das ich bislang aus keiner anderen Quelle erhalten konnte. Zum Thema Gold bleibt keine Frage offen: Bandulet erörtert die jahrzehntelange Konkurrenz zwischen Papierwährungen und Gold; er diskutiert die Kaufkraftentwicklung und die Absicherungsmöglichkeiten in Krisenzeiten. Er blickt zurück auf die Zeit, als der Staat von Privatleuten das Gold einforderte und erörtert Gold als möglichen Inflationsschutz. Er versucht eine neutrale Prognose der Kursentwicklung, die jedoch aufgrund externer Manipulationen schwer erscheint; desweiteren diskutiert er, ob es eine objektive Obergrenze für den Goldpreis geben könnte. Der Autor beschreibt die fatale Schuldensituation Deutschlands und entwickelt ein langfristiges Szenario. Alles in allem: Ein super Buch, das man lesen sollte, wenn man sich Gedanken über die eigene, finanzielle Zukunft macht.
Pflichtlektüre für den Goldinvestor
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Während Charttechnik und Fundamentalanalyse für Dax, Dow und Co ausreichen, hat der Goldmarkt seine eigenen Regeln.
Gold ist ein Politikum, eng verknüpft mit den Leitwährungen dieser Welt und menschlichen Emotionen.
Bandulet erklärt die Hintergründe, teils historisch rückblickend, teils sachlich nüchtern, und auch anekdotisch.

Das Buch ist flüssig zu lesen und versucht nicht, den Leser mit Handelsempfehlungen zu beeinflussen:
Das nötige Hintergrundwissen gibt Ihnen dieses Buch; ob Sie Gold anschließend kaufen, verkaufen oder gar nicht handeln,
müssen Sie selbst entscheiden. Was der kluge Investor ohnehin tut...
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Produkt-Bild: 21. Dezember 2012 - Das Ende unserer Welt: Ein neuer Blick auf die Prophezeiungen der Maya

21. Dezember 2012 - Das Ende unserer Welt: Ein neuer Blick auf die Prophezeiungen der Maya von Adrian Gilbert

Gebundene Ausgabe von Kopp, Rottenburg
Preis bei Amazon: EUR 19,90, Angebote ab EUR 14,90

3,5 von 5 Punkten
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3938516453, Erscheinungsdatum: Mai 2007
Zoom ± Produkt-Bild: 21. Dezember 2012 - Das Ende unserer Welt: Ein neuer Blick auf die Prophezeiungen der Maya

5 Kundenrezensionen:

mmhh schade, hab mehr erwartet....
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
leider muss ich sagen, dass das buch meine erwartungen nicht erfüllen konnte. ein sicherlich treffenderer titel wäre gewesen: "die geschichte der mayawissenschaft" oder ähnliches, denn der autor nennt so gut wie jeden franziskaner mönch und jeden autor, der mal irgendetwas von den maya aufgefasst und niedergeschrieben hat, er spricht über handelsbeziehungen von lateinamerikanischen völken mit den ägyptern und ihre mögliche abstammung von europäischen völkern und vieles mehr. diese enorme menge an zusamengetragenen informationen, die ohne frage ein hohes maß an fachwissen und akribischer recherche vorausetzen, lassen den leser immer wieder auf den titel des buchen schaun und ihn sich fragen, wann der autor diesen denn nun endlich mal aufgreift. das buch hat den untertitel "Ein neuer Blick auf die Prophezeiungen der Maya", doch leider sind die informationen, spekulationen und fakten, im bezug auf den maya-kalender, an sich, und ein mit ihm verbundenes "(Das) Ende unserer Welt", wie es uns der autor ja selbst als einen denkanstoß mitgibt, in einem so umfangreichen werk viel zu knapp vertreten.
Coundown läuft Nur noch 4 Jahre
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Der absolute Hammer. Die größtmögliche Ergänzung. Schon immer war das Universum beteiligt an Göttlichkeiten und deren Geburten und Wiederkünfte.Jesus von Nazareth der dann sowieso vom Vater im Himmel dazu eingesetz wurde den krönenden Abschluß nach 2012 zu machen, aber noch nicht 2012.Erst wenn der Mond Blutrot und die Sonne am Tage dunkel ist, wie als wenn man durch einen härenden grob gewebten Sack sieht
inmitten der Drangsaalszeit(nach dreieinhalb Jahren).
Für mich eine Bestätigung eines Geheimnisses aus der Bibel.
Denn die größten und genauesten und zahlreichsten Prophetien, sind immer noch in der Bibel zu finden den alle Prophetien sind im Gegensatz zu anderen Hellsehern zu absolut 100% in Erfüllung gegangen. Wer wollte den dann noch zweifeln?
Dieses Buch Dezember 2012 ist die beste Ergänzung, kombiniert mit Aussagen der Bibel!!!Es ist ein riesiges Pusselbild wo diese Aussagen sehr gut passen.
In der Offenbarung steht das zwei Zeugen von Himmel her kommen ,dreieinhalb Jahre weissagen in Jerusalem und dort ermordet werden. Danach drei Tage von allen Menschen aller Nationen gesehen werden wie sie tod auf dem Markplatz liegen usw.. . Das heist im Klartext das hier schon das Fernsehen und das laufende Bild im Handy am Pc vorausgesagt wurde .Wer also wirklich hungrig ist auf echte Zukunfts Aussagen: Maya lesen dann Bibel Paralelstellen ausgraben und tiefsinnig Paralelstellen vergleichen aber immer nur zum Thema .Wer das Ziel genau kennt wird auch sehr helles Licht auf seinem Weg haben haben und nicht im dunkel der Finsterniss umher irren!!!
Die Weisheiten der Maya
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wie konnte das Volk der Maya Jahrtausende vor unserer Zeitrechnung dieselben Dinge prophezeien, die auch berühmte Seher wie Nostradamus oder Irlmaier unabhängig voneinander ebenfalls erkannt haben wollen ? Der Kalender der Maya prophezeit für das Jahr 2012 die Rückkehr der Götter, die nach Auffassung der Maya Besucher aus dem Weltall waren.Was wird dann geschehen ? Eine hochspannende Lektüre über ein beunruhigendes Thema, dessen sich niemand verweigern sollte.
Hände weg!
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Hände weg von diesem Buch! Wer wirklich über 2012 informiert werden will, mit all den Theorien drum herum, findet genug andere Bücher, bei denen nicht jeder Cent rausgeschmissenes Geld ist!
334 Seiten, in 12 Kapitel eingeteilt, enthalten hauptsächlich endloses Geschwafel, gemischt mit viel zu detaillierten Informationen (angebliches Maya-Alphabet, Sternkarten usw.), die einen Laien absolut nicht weiterbringen auf dem Weg zum 21. 12. 2012. Das Buch könnte in einem kurzen Kapitel als Gesamtübersicht zusammengefasst werden, die Bezugnahmen auf 2012 füllen allenthalben gerade mal 2-3 Seiten, für mich viel zu wenig, um im Titel "2012 - Das Ende unserer Welt" stehen zu haben...
Ein absolutes MUSS
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieses Buch ist absolut genial. Möglicherweise muss man einige Passagen zwei Mal lesen um genau zu verstehen, was gemeint ist - kann sein. Sicher ist, dass die Prophezeiungen der Maya und der anderen Kulturen sehr genau sind.
Ich möchte nicht zu viel verraten, da sich jeder Leser seine eigene Meinung bilden soll, bzw. muss.

Fakt ist: Dieses Buch ist ein Sachbuch und es sollte ein wenig Vorwissen mitgebracht werden. Das soll nicht heißen, dass das Buch "schwer" zu verstehen ist. Weiterhin liest sich das Buch um einiges Leichter, wenn man nicht jeden "Müll" glaubt, den die Politik, die kath. Kirche und weitere angeblich "führende" Institutionen vorgeben glaubt. (siehe Klimawandel usw).

Dieses Buch muss mit "offenen Augen" gelesen werden. Es empfiehlt sich ebenso für Personen, die mit allen Glaubensaspekten nichts anfangen können.

Schwer zu beschreiben, daher nur dieser eine Tipp:
Lest das Buch in aller Ruhe, macht euch selbst Gedanken zu dem Thema - Fertig.
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Produkt-Bild: Verbotene Archäologie. Die verborgene Geschichte der menschlichen Rasse

Verbotene Archäologie. Die verborgene Geschichte der menschlichen Rasse von Michael A. Cremo, Richard L. Thompson

Gebundene Ausgabe von Kopp, Rottenburg
Preis bei Amazon: EUR 29,90, Angebote ab EUR 15,90

3 von 5 Punkten
3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 393851633X, Erscheinungsdatum: Dezember 2006
Zoom ± Produkt-Bild: Verbotene Archäologie. Die verborgene Geschichte der menschlichen Rasse

5 Kundenrezensionen:

Langeweile über hunderte von Seiten
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Sicher gibt es immer wieder Fakten in der Menschheitsgeschichte, die verschwiegen werden oder von denen wir nie Kenntnis erlangen werden.
Aber hunderte Seiten von Ausführungen wer wann welchen Ritz in welchen Knochen in welchem Muschelkalk gefunden hat oder ebenso ellenlange Diskusionen über vermeintliche Faustkeile und Feuersteine die bearbeitet sein könnten - dann aber wieder geologischen Erosionen zugeschrieben werden - NEIN DANKE !!
Im Einband wurde angekündigt, das dieses Buch auch für den Laien geschrieben wurde, trotzdem wir ein immenses Fachverständnis vorausgesetzt.
Archäologie ist glaube ich, etwas anderes und kann auch sehr interessant geschrieben sein wie viele (andere) Autoren beweisen.
Fazit : Dieses Buch könnte man ungeachtet der vielen angesprochen und auch zweifellos gut recherchierten Fakten auf einen Bruchteil minimieren. Es ist aber keinesfalls sein Geld wert !!
Esoterische Nahrungsquelle
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Liebe Frau Inez,
Wissenschaft bedeutet, anhand von Beweisen Hypothesen aufzustellen und diese an der Wirklichkeit zu prüfen, ggf. zu verwerfen oder als richtig dazustellen, abhängig davon, ob sie mit Beweisen vereinbar sind oder nicht. Das setzt erst einmal aber voraus, daß die Beweise sorgfältig, sorgsam und unvoreingenommen ausgewertet werden. Hier unterscheiden sich wirkliche Wissenschaftler von solchen Pseudowissenschaftlern wie Däniken, dessen Theorien mittlerweile fast vollständig widerlegt sind.
Steinerne Werkzeuge sind ein ganz besonderes heikles Thema, da es teilweise unmöglich ist, die von Menschen gemachte von natürlichen Steinen zu unterscheiden. Zu was Wunschdenken der Pseudowissenschaftler führen kann, hat man vor Jahren mit dem Gesicht auf dem Mars gesehn. Es gab unzählige Bücher darüber, daß eine solche Formation nur und ausschließlich von Menschen geschaffen sein kann, alle Hinweise der Wissenschaftler auf eine einfache Lichttäuschung wurde ähnlich verworfen, wie Sie hier argumentieren. Neuesten Satellitenaufnahmen von Mars bewiesen jedoch, daß die Wissenschaft Recht hatte.
Bei der Auswertung von Beweisen ist Unvoreingenommenheit Pflicht. Ein Werkzeug inmitten von 250 Mio Jahre alten Gestein bedeutet noch lange nicht, daß damals schon Menschen gelebt haben, er kann einfach in eine Erdspalte reingefallen sein oder durch Gesteinsbewegungen durch die Schichten wandern. Oder wurde einfach durch Grabungsarbeiten von Menschen, die nach Erdschätzen suchten, in der Tiefe der Erde vergessen? Erst ein Geologe mit jahrelanger praktischer Erfahrung kann feststellen, wie der Sachverhalt wirklich aussieht, aber sicherlich kein Hobbywissenschaftler, der nach Feierabend ein Buch liest. Eine Metalkugel, die von Stahl nicht angekratzt werden kann, ist keine Seltenheit, lesen Sie doch einfach ein Chemiebuch. Außerdem ist eine Abstammung von einem Meteoriten mehr als wahrscheinlich, Beweise für ähnliche "Erzeugnisse" des Himmels gibt es sehr viele, ebenso sind natürliche Metalformation, die wie Röhre aussehen, zwar wenig wahrscheinlich in der Natur, aber keinesfalls unmögich sind.

So alte Skelettfunde können recht einfach anhand der C14 Methode auf ihr Alter untersucht werden, vielleicht beachtet man sie aber auch deswegen nicht, weil es Knochen tierischen Ursprungs sind? Menschliche Knochen von tierischen auseinanderzuhalten, ist nicht immer einfach, vor allem dann nicht, wenn die letzten möglicherweise von einem unbekannten, längst ausgestorbenem Tier stammten? Auch Fußabdrücke im uralten Gestein sind ohne weiteres möglich, nach einem Erdrutsch oder Erdbeben können untere Erdschichten frei werden und erst allmählich wieder zum festen Gestein erstarren, ohne dabei wesentlich viel an ihrer Struktur zu verlieren, so daß sie auf den ersten Blick (aber nicht bei tiefgehenden, professionellen Untersuchungen) als seit Jahrmillionnen unangetastet erscheinen.

Selbst wenn die von Ihnen aufgeführten "Beweise" richtig sein sollten, verstehe ich überhaupt nicht, wieso sie die Evolutionstheorie verneinen. Bestenfalls würden sie die Zeitfenster der Evolution verändern, aber in keinem einzigen Punkt widersprechen sie der Evolution an sich. Übrigens, Darwin war sich tatsächlich dessen nicht sicher, daß der Mensch vom Affen stand, da er ein Wissenschaftler war und erst einmal Beweise finden wollte, ohne durch unqualifizierte Aussagen aufzufallen, aber er hat erst die Theorie begründet und die Pforte weiterer Forschungen geöffnet. DIese haben dann gezeigt, daß er mit der Abstammung vom Affen tatsächlich falsch lag, beide, Menschen und Affen, stammen vom gemeinsamen Vorfahren. Dies ist durchaus auch beweisbar, ich verweise nur auf einschlägige Literatur. Diese hat übrigens häufig für dasselbe Geld wesentlich mehr an Wert, als dieses Buch hier.

Liebe Frau Inez, Sie verneinen die Wissenschaft und ihre Beweise, obwohl abertausende hochgebildeter, fachlich brilliannter und über viele Jahrzehnte Erfahrung verfügende Wissenschaftler sie geprüft und für richtig befunden haben, glauben aber bedenkenlos einigen wenigen Autoren? Wie kommen Sie darauf, daß sich diese nicht auch irren können? Die Wissenschaft leugnet keine Forschungen und keine Beweise, es ist nur so, daß sich all zu viele dieser "Beweise" als Fälschungen erweisen oder schlicht und einfach auch anders gedeutet werden können, vielleicht weniger spektakulär, aber dennoch richtig. Sehe Dänikens Deutung einer Tonfigur aus Ägypten als Flugzeug, obwohl sie durchaus auch einen Vogel darstellen konnte. Liebe Frau Inez, die Wissenschaft gibt uns unzählige Werkzeuge in die Hand, um solche Beweise auf ihre Richtigkeit zu überprüfen. Vermutlich kamen die betreffenden Wissenschaftler, die diese Proben untersucht haben, anhand ihrer Untersuchung zu einem anderen, vermutlich wesentlich plausiblerem Schluß. Nicht alles, was man gerne hätte, ist auch wahr, manchmal ist die Wirklichkeit einfach unspektakulär, nicht desto trotz aber richtig.
rainer.selk@freesurf.ch
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Dieses Buch ist zu langatmig. Es ist bemüht, in den Bahnen der Fachwissenschaft zu argumentieren, zu beschreiben und zu begründen. Es ist ausserordentlich interessant. Wäre es nur halb so dick und würde sich auf das Wesentliche beschränken, wäre die Lesbarkeit für den fachlich unbelasteten Laien wesentlich einfacher.- Ich räume aber ein, dass es für die beiden Verfasser ausserordentlich schwer ist, gegen das gängige Wissenschaftsestablishment anzulaufen, wenn nicht 'fundiert' argumentiert wird. Wer also die Geduld hat, das alles zu lesen, kommt auf seine Kosten
Geschichte ist das, worauf sich die Wissenschaftler geeinigt haben...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
... die aber nicht zwangsläufig wahr sein muss - wie dieses Buch eindrucksvoll beweist.
Nach dem Lesen dieses (mittlerweile unzensierten) Werkes wird nichts mehr so sein, wie es einmal war. Man wird erkennen, wie die sog. Geschichte verfälscht und man selber getäuscht wurde.

Die Autoren veranschaulichen, dass eindeutige Beweise dafür vorhanden sind,
- dass der Homo sapiens bereits seit 5 Millionen Jahren existiert und nicht erst seit 100 000 Jahren,
- dass es Spuren von menschlichen Lebens von vor 505 Millionen Jahren (Zeitalter des Kambrium) gibt,
- dass ein Eisenbecher in Gesteinsschichten gefunden wurde, die 312 Millionen Jahre alt sind,
- dass es Skelettfunde von vor 280 Mill. Jahren gibt (alle in den USA),
- dass ein menschlicher Fußabdruck in 150 Mill. Jahre altem Gestein in der Turkmenischen Republik (im Jura - z. Zt. der Dinosaurier!!!) gefunden wurde,
- dass Metallrohre im heutigen Frankreich gefunden wurden, die 100 Mill. Jahre alt sind (also in der Kreidezeit)
- dass die Wiege der Menschheit keineswegs in Afrika stand

und diese Beweise ignoriert - ja sogar geleugnet werden, weil sie nicht in die gängige Evolutionstheorie passen.

Selbst Darwin war sich seiner damaligen Behauptung nicht sicher, dass der moderne Mensch vom Affen abstamme aber diese These hält sich bis heute hartnäckig in den Lehrbüchern. Wie Darwin erklärte, gibt es für diese Behauptung keine fossilen Beweise, die den Übergang vom Affen zum Menschen eindeutig darlegen. Dass wir mit dem Affen verwandt sind, ist bewiesen aber nicht, dass wir von ihm abstammen, dazu fehlen bis heute (!!!) stichhaltige Beweise (Fossilien), es stützt sich alles auf Theorien und Schlussfolgerungen.

Auch die Metallkugel (die der vorh. Rezensent schon erwähnte) die in Südafrika in Schichten gefunden wurde, die 2,8 Milliarden!!! Jahre alt sind und die so hart ist, dass sie nicht einmal eine Stahlspitze anzukratzen vermag, gibt Rätsel auf. Der letzte Satz in diesem Buch bezieht sich auf diese Kugel, und die Autoren kommen darin unweigerlich zu dem Schluss, dass sie von einem intelligenten Wesen stammen muss.... Die Frage ist nur - von welchem ?! Dazu sollte sich jeder seine eigene Meinung bilden.

Irgendwann muss die Geschichte neu geschrieben werden, denn sie passt hinten und vorne nicht mehr zusammen (wie uns bereits E.v. Däniken ziemlich stichhaltig dargelegt hat)!
Phänomenal
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Cremo und Tomson präsentieren mit ihrem Werk "Verbotene Archäology", dass innerhalb der archäologischen Forschung mehr rätselhafte Funde aufgetaucht sind als viele annehmen. Und das beispielsweise nicht nur in Amerika, sondern Weltweit. Dabei geht nicht nur um künstliche Röhrensysteme in Frankreich, mit denen Flüssigkeiten vor 400.000 Jahren in weite Entfernungen tramsportiert wurden, sondern auch künstlich hergestellte Magnetkugeln aus 2.900.000 Jahre alten Schichten, die noch heute Funktionstüchtigkeiten wie moderne kompasse besitzen.
Wer war im Stande vor 3.000.000 Jahren derartige Erfindungen zu vollbringen, wofür naturwissenschaftliche Kenntnisse erforderlich waren?
Wer hinterlies in Millionen Jahre alten Schichten Artefakte künstlichen Ursprungs, als die Mesnchen noch in den Savannen ziellos herum rannten?
Ein interessantes Buch das auf 1000 Seiten nach Antworten verlangt, die offizielle Stellen noch immer nicht beantworten können.
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Produkt-Bild: Brisante Archäologie: Geschichte ohne Dogma - Kosmische Spuren, Band 6 -

Brisante Archäologie: Geschichte ohne Dogma - Kosmische Spuren, Band 6 -

Gebundene Ausgabe von Kopp, Rottenburg
Preis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 14,89

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3938516666, Erscheinungsdatum: Mai 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Brisante Archäologie: Geschichte ohne Dogma - Kosmische Spuren, Band 6 -

3 Kundenrezensionen:

Ein Buch, das nachdenklich macht
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das Buch bietet einen guten Querschnitt zum Thema PaläoSeti und Präastronautik. Zahlreiche Autoren kommen mit kurzen Beiträgen zu Wort. Schwerpunkte sind die Rätsel der Megalithkulturen und die Geheimnisse des alten Ägyptens. Sicherlich enthalten einige Beiträge sachliche Fehler, doch unbestreitbar ist, dass die menschliche Geschichte jenseits archäologischer Dogmen noch viele Mysterien bereithält. Als ausführlichere Begleitliteratur empfehle ich die folgenden Buchtitel:

Geheimsache außerirdisches Leben. Beweise für das Unmögliche
und
Dinge, die es nicht geben dürfte. Mysteriöse Museumsstücke aus aller Welt
Top Buch aus der Prä-Astronautik-Forschung
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich schliesse mich der Rezension zuvor an.

Ein wirklich SEHR gutes Buch aus dem Forschungsbereich der Prä-Astronautik. Zahlreiche Forscher der "Forschungsgellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI" legen in diesem umfangreichen Buch ihre Ergebnisse vor.

Alles in allem kann ich sagen, dass diese Buch PFLICHT ist, wenn man "up to date" in Sachen Prä-Astronautik / "Däniken-Forschung" sein will.

Das Buch regt an, über die Themen des Buches zu diskutieren. Also: Ziel erreicht, denn das ist Sinn und Zweck der gesamten Däniken-Thematik.

Ich vergebe 5 Sterne uneingeschränkt. Preis-Leistung & Qualität stimmt auch.
Brisant - im wahrsten Sinne des Wortes!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die vorliegende Anthologie präsentiert einen thematisch reichhaltigen Querschnitt des Schaffens zahlreicher A.A.S.-Autoren. So begegnet man bekannten Namen wie Erich von Däniken, Andreas Rétyi, Armin Risi, Peter Fiebag, Luc Bürgin, Reinhard Habeck oder Willi Grömling wie auch "Newcomern", so Marco Alhelm, Marie-Marthe Rennel oder Charalabos Tsilimekis. Die Schwerpunkte behandeln die Epoche der Pharaonen, die megalithische Ära, das Zeitalter der Menschen und Paläo-SETI-Aspekte.

Angesichts der Themenvielfalt und der eher kurz gehaltenen Beiträge eignet sich dieses Werk vorzüglich für jenen Leserkreis, der sich erstmals näher mit Kernfragen der Prä-Astronautik und deren breites Umfeld befassen möchte. Wissenschaft wird kritisch hinterfragt, unwahrscheinliche Lösungen ernsthaft diskutiert und Fakten angesprochen, die es eigentlich gar nicht geben dürfte. Dank der "Freiheit des Denkens", angesiedelt jenseits jeglicher wissenschaftlicher und historischer Dogmatik, erfährt der Leser bzw. die Leserin ein Geschichtsbild, das den Weg zu mehr Fragen öffnet, als es plausible Antworten erschliesst.

Ein reichhaltiges Literurverzeichnis und eine vielsagende Illustration runden dieses Buch ab. Es wartet auf eine neugierige, kritisch denkende Leserschaft, die sich offen für neue Horizonte zeigt!
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Staatsbankrott. Wann kommt die nächste Währungsreform?

Staatsbankrott. Wann kommt die nächste Währungsreform? von Günter Hannich

Gebundene Ausgabe von Kopp, Rottenburg
Preis bei Amazon: EUR 14,90

3,5 von 5 Punkten
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3938516275, Erscheinungsdatum: Juni 2006
Zoom ± Produkt-Bild: Staatsbankrott. Wann kommt die nächste Währungsreform?

3 Kundenrezensionen:

Ein Horrorszenario ?
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Für alle, die das Thema Staatsbankrott für ein reines Horrorszenario halten, sollte ein Blick in die Tageszeitung genügen... Zwar ist das Buch von G. Hannich sehr langatmig geschrieben und es nerven die ständigen Wiederholungen der einzelnen Argumente, aber es führt dennoch zu einem gewissen Aha-Effekt und gibt zumindest eine Einführung in die Krisen der Vergangenheit (und lässt ahnen, was da noch kommen könnte). Vor dem Hintergrund, dass "seriöse" Reportagen und Analystenkommentare Themen wie Staatsbankrott, Abwertung, Währungsreform derzeit noch vollkommen ausblenden, ist es mal ganz interessant, was ein ausgesprochener Pessimist für Szenarien ausmalt. Zur Abrundung eines nüchternen Blicks auf die derzeitge Finanzkrise (Stand Dez. 2008) sind die 2 Jahre alten Aussagen (2. Auflage Dez. 2006) ganz hilfreich und entbehren nicht einer gewissen Aktualität. Wer ein ökonomisches Fachbuch sucht, dem ist mit diesem Buch jedoch nicht weitergeholfen.
Wichtiges Buch zu den Hintergründen (Abgründen) unseres Geldsystems
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich kann das neue Buch von Günter Hannich nur empfehlen. In Besitz auch der meisten anderen Werke Hannichs, war ich positiv überrascht, dass nur wenige Wiederholungen erfolgen oder die Fakten durch einen neuen Blickwinkel oder in einen neuen Zusammenhang gestellt dem Leser neue Einblicke in die für Laien nicht ganz leicht zu durchschauende Materie ermöglichen. Sein Hauptthema, die Fehlkonstruktion des Geldes und die daraus erwachsenden katastrophalen Folgen, wird mit neuen und interessanten Vorgängen und Zusammenhängen aus den letzten beiden Jahrhunderten belegt. Besonders interessant ist dabei seine Analyse der jüngsten Vergangenheit, wie der Beginn der Europäischen Währungsunion, die Einführung des Euro, die Folgen der deutschen Vereinigung, das aktuelle usamerikanische Handelsbilanzdefizit und die momentane Immobilienblase in vielen Ländern weltweit. Am Ende schließen sich seine (üblichen) Ratschläge zur Krisensicherung an. Das Buch ist sehr flüssig geschrieben und besitzt auch eine gewisse Spannung, so dass man gerne darin liest. Der Preis ist sicher etwas hoch, 182 Seiten in relativ kleinem Buchformat und in verhältnismäßig großer Schrift, dafür aber mit einer festen und sehr ordentlichen Bindung.
Vorrezensent W. bemängelt, dass der Autor seine Thesen wiederholt. W. erscheint mir aber eher als Beispiel dafür, dass Hannich noch mehr hätte wiederholen müssen, denn W. hat offensichtlich die Hauptthesen Hannichs nicht recht verstanden. Es entsteht den Eindruck, dass W. das kritisierte Werk nur flüchtig gelesen hat. Wie sonst könnte er ausführen, dass "wir bekanntermassen seit 35 Jahren erstmalig in einem 100%igen Papierstandard leben", wo doch Hannich wiederholt Beispiele aus den letzten 200 Jahren anführt, wo es auch schon einen Papierstandard gab. Was W. genau mit " ... seit 35 Jahren erstmalig in einem 100%igen Papierstandard leben, ohne Deckung jedwelcher Kreditwährung. D.h. die letzten 200 Jahre, können eben nicht 1:1 übertragen werden", bleibt unverständlich. Dagegen sind die Texte Hannichs klar und gut verständlich ausgeführt. Die Hauptthese ist, dass ein Geldsystem, welches mit Zinsen operiert, im Grundsatz falsch aufgebaut ist und durch die sich über Jahre und Jahrzehnte durch den Zinseszins aufbauenden unfassbaren und nicht rückzahlbaren hohen Schulden (vor allem Staat und Unternehmen) zwangsweise kollabieren muss in Krise, Armut, Verlust an Ersparnissen und Währungsschnitt, "optimiert" durch eine Vernichtung möglichst vieler Sachwerte in einem Krieg. Diese These, die auch von anderen vertreten wird, ist m.W. bisher unwiderlegt. Daneben wendet sich Hannich gegen die aktuell sich vermehrenden Propheten, die in einem goldgedeckten Geld Rettung und Lösung sehen. Mit einfachen und klaren Argumenten widerlegt Hannich solches. Ein Goldstandard würde vielmehr den Zusammenbruch deutlich beschleunigen!
Auch der nächste Kritikpunkt von W. (Goldwährung in England) ist oberflächlich und falsch; wobei W. Recht zu geben ist, dass man sich (auch) an diesem Punkt Literaturhinweise zur weiteren Vertiefung wünschen würde. Vor 1819 hatten man in England eine Silberwährung. Da Silber viel häufiger vorkommt als Gold, war genügend Geld im Umlauf und vor allem der breiten Masse ging es verhältnismäßig gut. Da jedoch die Aristokraten und die Geldverleiher durch sinkende Preise (Deflation) profitieren wollten, setzten sie die Goldwährung gegen den Widerstand der Bevölkerung durch, die dann den Schaden mit Armut und Elend
zahlen mußte.
S.136: W. verwechselt hier den Marktzins mit dem künstlichen, willkürlich festgelegten Notenbankzins, die beide nichts miteinander zu tun haben. So erklären sich scheinbar widersprüchliche Aussagen Hannichs. S. 136: "Sinkende Zinsen bedeuten immer eine deflationäre Entwicklung und deuten auf eine zurückgehende Kreditaufnahme hin" bezieht sich auf den Marktzins. Deflation und sinkende (Markt)Zinsen sind immer miteinander verbunden. Bei einem deflationären Umfeld sinken die Marktzinsen, weil immer weniger investiert und damit immer weniger Kredite genommen werden. Dazu kommt, dass durch eine kleinere Inflationsrate der Inflationsanteil im Kreditzins immer kleiner wird und damit auch das ganze Zinsniveau nach unten geht. Wenn nun die Zinsen niedrig sind, dann gibt es immer weniger Anreiz Geld zu verleihen und auch das Kreditangebot geht nach unten.
S.138: "Nach dem Jahr 2000 mit seinen Kurseinbrüchen senkte die amerikanische Notenbank sehr schnell die Zinsen, um eine augenblickliche Deflationskrise zu verhindern.". Hier ist (deutlich) die Rede vom willkürlich festgelegten Notenbankzins. Mit niedrigen Notenbankzinsen versuchte die Notenbank, die Kreditaufnahme und damit die Geldmenge wieder zu vergrößern. Die Folge davon sind dann Spekulationsblasen (Immobilien).
Auch der letzte Kritikpunkt von W. (S.166 in "Staatsbankrott") kann nicht unwidersprochen bleiben. Die Erhöhung der Geldmenge M3 ist kein "Widerspruch zu einer strikten Inflationsbekämpfung". M3 ist eben genau das "Buchgeld", dass sich (hauptsächlich) auf Grund des von Hannich als so fatal dargestellten Zinseszinseffektes quasi selbständig weiter vermehrt. Diese M3 ist nicht für die Preisentwicklung relevant, wie Untersuchungen zeigen, Buchgelder haben darauf keinen Einfluss. Die Bargeldmenge macht nur 1/10 des M3 Volumens aus, da kann man nicht von einer übermäßigen Geldmengenausweitung sprechen. Selbst wenn die Geldmenge sich vergrößert, macht auch das keine Aussage darüber, inwieweit es Inflation gibt oder nicht. Relevant ist nur das Geld, welches auf dem Markt als Kaufkraft erscheint. Geld, welches nicht für Käufe benutzt wird ist irrelevant - wie als ob es gar nicht vorhanden wäre. Deshalb ist im heutigen System die Geldmengenentwicklung ein sehr schlechter Indikator für Inflation und Deflation. Viel zuverlässiger sind hier die Lohnentwicklung und der Marktzins.
Ein weiteres Hannich-Werk ...
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Der Titel des Buches hat mich sehr interessiert, den Inhalt hätte meine damalige Deutschlehrerin wohl aber mit "Thema verfehlt" unterzeichnet. Der Autor fasst viele Thesen seiner zuvor veröffentlichten Bücher erneut unter einem anderen Titel zusammen, ebenso sind viele Grafiken aus seinen früheren Werken bekannt. Von daher möchte ich grundsätzlich bedenken, dass eine Investition in dieses Buch nur lohnt, wenn man die früheren Bücher des Autors nicht kennt.
Einige Aussagen sind widersprüchlich, eingige offensichtlich falsch. Beispiele:

S. 23, Mitte: "Erst nachdem man die grundlegenden, sich immer wiederholenden Fehler der zurückliegenden 200 Jahre erkannt hat, lassen sich Schlussfolgerungen daruas ziehen und Prognosen darüber abgeben, was uns in Zukunft erwarten könnte".
M.E. ist genau dies nicht der Fall, da wir bekanntermassen seit 35 Jahren erstmalig in einem 100%igen Papierstandard leben, ohne Deckung jedwelcher Kreditwährung. D.h. die letzten 200 Jahre, können eben nicht 1:1 übertragen werden.

S. 31: "In England wurde unter dem Druck der Aristokratie und der Geldverleiher eine Goldwährung durchgesetzt." Mein Kenntnisstand ist der, dass die Menschen seit jeher Edelmetalle von sich aus als Tauschmittel benutzen. Keine Obrigkeit hat dies den Menschen aufoktruiert. Grundsätzlich werden oft Aussagen in dieser Art ohne jedwelche Quellenangabe gemacht.

S. 136: "Sinkende Zinsen bedeuten immer eine deflationäre Entwicklung und deuten auf eine zurückgehende Kreditaufnahme hin." Meines Wissens nach ist genau das Gegenteil der Fall: Bei sinkenden Zinsen vergrößert sich die Geldmenge, sprich die Entwicklung ist inflationär, keinesfalls deflationär. Der Autor ist sich dessen wohl auch nicht so sicher, da nur 2 Seiten weiter folgendes zu lesen ist: "Nach dem Jahr 2000 mit seinen Kurseinbrüchen senkte die amerikanische Notenbank sehr schnell die Zinsen, um eine augenblickliche Deflationskrise zu verhindern.". Was nun? Verhindern sinkende Zinsen eine Deflation (S.138) oder bewirken Sie eine solche (S.136)?

S. 166: Der Autor erwartet keine Inflation weil, Zitat "alle Notenbanken auf strikte Inflationsbekämpfung eingeschworen sind". Genau das Gegenteil scheint mir der Fall zu sein. Bekanntermassen stieg die US-Geldmenge exponentiell, bevor die FED sich verbat, dem Publikum öffentlichen Einblick in Ihre M3-Zahlen zu gewähren, und auch die EZB weitet die Geldmenge p.a. derzeit mit > 8% aus. Dies als "strikte Inflationsbekämpfung" zu bezeichnen erscheint mir suboptimal.

Wer sich fndiert über Geldfragen informieren möchte, sollte das neue Buch von R.Deutsch "Das Silberkomplott" zum Kauf erwägen.
Der Inhalt dieses Buches hat mit dessen Titel wenig zu tun.
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Falsch informiert!: Vom unmöglichsten Buch der Welt, Henochs Zaubergärten und einer verborgenen Bibliothek aus Metall von Erich von Däniken

Gebundene Ausgabe von Kopp, Rottenburg
Preis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 10,00

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3938516569, Erscheinungsdatum: Sept. 2007
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5 Kundenrezensionen:

Spannend wie immer, aber auch...
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Wer fast alle EVD Bücher gelesen hat und eigentlich also der Thematik sehr zugetan oder zumindest offen dafür ist, wundert sich über die "persönliche Angegriffenheit", die hier sehr deutlich rüber kommt.
Was hat unser lieber EVD? Er weiß selbst seit mehr als 50 Jahren, dass er eine nicht gerade "leichte Kost" als These vertritt! Warum ist er immer noch so erregt, wenn es Kritiker für ihn gibt? Die gibt es in dieser Sparte der Literatur zuhauf!!! Ich persönlich drücke ihm die Daumen, dass er gesundheitlich durchhält und uns etwas mehr "Fakten" zukommen lässt. Und wenn er eine Hypothese aufstellt, dann diese auch so kennzeichnet. Dann ist auch alles im Lot! Ruhe und Gelassenheit im Metier siegen letztendlich über die Ignoranz der Kritiker! Herzlichen Grüße an die Leser!
Endlich! Das Buch zum Film
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Und irgendwie erinnerte mich alles ein wenig an Indiana Jones Suche nach dem Kristallschädel. Die Zutaten sind sowohl beim Film als auch beim Buch dieselben. Ganz wichtig natürlich: Ein Schatz! Egal ob aus Metall(platten) oder Kristall; auf jeden Fall muss nach seiner Entdeckung die Geschichte neu geschrieben werden. Genauso wichtig: Böse, gemeine Schurken, die sich verschwören, um dem Held die Entdeckung zu vermasseln. Freilich diffamieren sie ihn auch heftig und wollen seinen guten Ruf als Wissenschaftler zerstören. Dagegen setzt sich der Held natürlich mit probaten Mitteln zur Wehr; entweder mit Feder oder Peitsche. Zu guter Letzt eine kräftige Portion Aliens, das rundet die Geschichte schön ab, löst sämtliche Probleme und klärt alle offenen Fragen.
Wer fantastische Filme liebt, an guten Storys interessiert ist, der wird - so wie ich - das Buch geradezu verschlingen.
Alter Wein in neuen Schläuchen
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Wer irgend etwas Neues erwartet, wird hier bitter enttäuscht. Der Autor berichtet über die dubiose Metall-Tafel-Sammlung des Paters Crespi und widmet sich ebenso ausführlich der bekannten Metallbibliothek in equadorianischen Höhlen, von der niemand weiß, ob sie überhaupt existiert Nirgendwo gibt es neue Informationen oder bislang unbekannte Querverbindungen zu entdecken. Was v. Däniken 35 Jahre lang bereits zig Mal erzählt hat, wird hier noch einmal zusammengefasst, wiederholt und neu aufgewärmt. Ich bin ein absoluter Däniken-Fan, doch mit diesem Buch hier und seinem letzten Werk Tomy und der Planet der Lüge", das eher ein schlechter Scherz zu sein scheint, hat sich der Autor keinen Gefallen getan.
Wieder einmal...
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Natürlich hat sich Erich von Däniken nicht geirrt! Main Gott, ja: Ein paar Informationen hat er voreilig verwertet, aber das daraus entstehende Debakel verschulden die Journalisten. Und die Wissenschaftler, die bekanntlich besonders engstirnig sind. Die glauben ja nicht einmal, daß Astronauten in grauer Vorzeit die Ägypter im Pyramidenbau unterrichtet haben und den südamerikanischen Indianern zusätzlich ein paar andere Geheimnisse verraten haben. Dass diese Vorzeit-Astronauten auch die Saurier ausgerottet haben, weil sie auf Alpha Centauri als Delikatesse galten, verschweigt Däniken. Vorerst zumindest. Däniken-Anhänger kommen auf ihre Rechnung, alle anderen haben ein Buch mit hohem Lachfaktor in Händen. Und diesen Lachfaktor, und sonst nichts, belohne ich mit vier Sternen.
Informiert, aber richtig!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Mit seinen 70+ Jahren hat sich Erich von Däniken nun rangemacht, ein neues Buch zu veröffentlichen, und es scheint, als sei sein Wissensdurst noch lange nicht versiegt.
Per se wollte ich keine Rezension hierzu schreiben, doch wenn man so manch andere hier liest, muss ich doch ein paar Dinge klar herausstellen.
Vielen ist gar nicht klar, dass Dänikens Thesen einer ständigen Entwicklung unterliegen, da Däniken selbst immer weiter sucht und sich dadurch natürlich neue Erkenntnisse, Querverbindungen und Schlussfolgerungen ergeben. Das Resultat sind Bücher, die daher selbstverständlich Altes neu aufrollen müssen um es zu erweitern und eventuell zu korrigieren.
Das ist daher nicht Faulheit seitens Erich von Däniken, sondern ein ständig wachsendes Gesamtbild.

Wer meint, Herr Däniken hätte nichts neues zu bieten, irrt gewaltig. "Falsch informiert" startet mit einer Exkursion zum Voynich-Skript, wandert dann durch Südamerika, durch die Geschichte der Mormonen, und fügt alte, bereits bekannte, Überlieferungen zu einem Bild mit neuem Bezug zusammen.
Besonders aufrüttelnd ist hierbei der Teil, in dem von Däniken die gesamte unglaubliche Geschichte der Entdeckung der ecuadorianischen Metallbibliothek aufrollt, über die er selbst vor 30 Jahren schrieb und dadurch Hohn und Spott erntete. Fast schon beschämend ist die Art und Weise, wie mit ihm umgegangen wurde und noch umgegangen wird, und umso mehr Respekt muss man davor haben, wie er selbst damit klar kommt.

Man mag über Däniken lachen, schimpfen, die Nase rümpfen, er schafft es als einziger, alte Überlieferungen koherent, realistisch und schlüssig zu deuten, ohne irgendwann in religiöses Geschwurbel abzudriften.
Man mag noch so laut rufen, Däniken habe keine Beweise - ab einem gewissen Punkt macht der Verstand sie überflüssig. Und stichfeste Beweise gegen ihn hatte man sowieso nie in der Hand.
Stellenweise schwenkt EvD ab in seine eigenen Deutungen über die Motive der ETs, aber diese Freiheit sei ihm gewährt, nachdem er über hundert Seiten lang akribisch Textstellen unter die Lupe nimmt und vergleicht, um dem Leser schlüssig seine Ansichten zu belegen.

Überraschenderweise findet man gegen Ende des Buches einen reich bebilderten Zusatz über allerneueste Messdaten in Nazca, die einem schon ab und an die Kinnlade runterklappen lassen - was nicht ganz leicht ist nach so einem packenden Hauptbuch.
Nach seinen Ausführungen kehrt EvD zum Voynich-Skript zurück, um eine Lösung für das unentzifferbare Werk anzubieten, die mindestens so erwägenswert ist wie alle anderen, wenn nicht mehr.
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