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Atlas der Globalisierung: Die neuen Daten und Fakten zur Lage der Welt

Broschiert von Taz
Preis bei Amazon: EUR 12,00, Angebote ab EUR 6,77

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3937683070, Erscheinungsdatum: Sept. 2006, Auflage: 2., durchges. Aufl.
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5 Kundenrezensionen:

Mit kommunistischen Ideologien verseucht
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Kein Wunder das Greenpeace und so linksradikale Organisation das Buch so toll finden. Man muss kein Superliberaler oder Neokonserativer sein um zu behauptetn dass das nur linksradikale Propaganda ist. Wenn ich schon sowas lese wie "Die reichen Länder wollen den Eindruck erwecken sie würden sich um die Probleme Afrikas kümmern" oder wenn da was von kapitalistischen Lügen steht würde ich das Buch am liebsten aus dem Fenster werfen.
Sachlich, informativ, breites Spektrum- Auch als Einführung in Weltpolitik geeignet
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das Heft beinhaltet vielerlei Artikel, wobei immer großen Wert auf den gesamtgesellschaftlichen Kontext gelegt wird.
Die Menschen stehen im Vordergrund (wie man es von TAZ und Monde Diplomatique gewohnt ist). Zu jedem Thema (z.B. China) gibt es mehrere Artikel (Aufstieg, subjektive Sicht auf die Welt, Umwelt ect.), dem je eine Doppelseite gewidmet ist. Diese enthält viele Illustrationen (meist Landkarten, deshalb Atlas), die meist weltpolitische Aspekte verdeutlichen.
Meiner Meinung nach ist das Produkt einwandfrei und umfassend. Es lässt den Leser oft selbst Schlüsse ziehen und zeigt ausgezeichnet kulturell unterschiedliche Auffassungen der Realität und das globale Spiel der Supermächte auf.
Empfehlenswert für jeden, der sich mit Weltpolitik auseinandersetzen möchte.
Unverzichtbar für konstruktive Globalismuskritik
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Mehr noch als die erste Ausgabe, die schon revolutionär war und haptisch wertiger als die rote Broschurausgabe, gibt dieses Werk einen kompakten und zugleich prall mit Informationen gefüllten Überblick über nahezu alle Aspekte der Globalisierungsdynamik. Sowohl für Leser als auch für Lehrende oder Aktivisten unverzichtbar, noch dazu, wo die Karten auf der CD als Einzeldateien verwendet werden können. Dieses Buch hatte längst eine alternativen Literaturnobelpreis verdient! Kaufen!!!
Faktisch aufgebaut
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Viel private Meinung gibt der nun grün angestrichene ehemalige schwarze Politiker da zu geduldigem Papier. Sicher ist der ausverkauf der Ressourcen, wie z.b. der Regenwald und ähnliches an dem akuten Klimawandel schuld. Vielleicht hätte er ja erwähnen sollen das unter seiner Regierungszeit als Umweltminister der Import von Tropenholz in keinster Weise begrentzt wurde, sich aber zu der Zeit seine amerikanischen Kollegen bereits Gedanken zu Verwendung einheimischer Hölzer machten. Während das in Deutschland bis heute nicht passiert ist.
Seine Ansichten zum Aufstieg Asiens sind sehr trendig, doch nicht alles muß ja auch so weitergehen wie es einmal begonnen hat.
Im Vergleich mit anderen Werken von Politpamphleten wie z.b. die selbstmitleidsmemoirenhaften Büchern von Joschka Fischer sicher kein Highlight da dieser wenigstens phantastisch schreiben kann.
Trotz alledem faktisch und informativ aufgebaut.
Gut recherchierte und konzipierte, informative und kritische Darstellung, leider manchmal zu einseitig
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Dieser Atlas der Globalisierung ist in vielerlei Hinsicht eine der besten Darstellungen zur Globalisierung, die in letzter Zeit erschienen sind. In verschiedenen Kapiteln werden von renommierten Wissenschaftlern und Journalisten wichtige Fragen und Themen der Weltpolitik im Kontext der Globalisierung erläutert und bewertet, angefangen von Fragen des Umweltschutzes und des Klimawandels über geopolitische und wirtschaftliche Entwicklungen bis hin zu kulturellen Aspekten etwa im Zusammenhang der weltweiten Migration. Die Beiträge sind kurz und übersichtlich, aber faktenreich, und werden durch anschauliche grafische Abbildungen (Karten, Diagramme, Statistiken, etc.) veranschaulicht und durch Listen mit weiterführenden Weblinks ergänzt.

Wirklich beeindruckend ist, wie viele dieser Beiträge einem regelrecht die Augen öffnen für dringende Probleme und mögliche gefährliche Fehlentwicklungen. Wichtige Themen, die in den Massenmedien zu kurz kommen oder gänzlich totgeschwiegen werden, werden hier ausführlich und kenntnisreich ausgebreitet, sei es zur Problematik von Patenten auf Erbgut, zur Vereinnahmung der globalen Massenmedien durch große Firmenkartelle oder zur Unternehmenspoltik von Konzernen wie Walmart. Dass die meisten Autoren der Linken zuneigen, stört nicht, da die Darstellungen sich zwar äußerst kritisch mit vielen Entwicklungen auseinandersetzen, trotzdem aber zum ganz überwiegenden Teil sachlich und kenntnisreich geschrieben sind.

Damit komme ich auch zu den wenigen ärgerlichen Ausnahmen, die den Gesamteindruck leider etwas vermiesen und für die ich einen Stern abgezogen habe. So sind einige der Artikel zu kulturellen und geopolitischen Aspekten der Globalisierung leider sehr einseitig gehalten. Dass einer der Autoren zu der Meinung kam, der Bürgerkrieg im Sudan sei ein Konflikt, in den nicht von außen eingegriffen werden könne, kann nur Kopfschütteln auslösen. Würde es der Autor vielleicht vorziehen, einem Genozid von außen tatenlos zuzuschauen und die eigenen Hände in Unschuld zu waschen? Wirklich ärgerlich ist außerdem der Artikel über die Religionen Südostasiens, in dem der Verfasser nach Kräften versucht, die Bedrohung durch Islamisten zu relativieren und die südostasiatischen Muslime in ihrer selbst konstruierten Opferrolle zu bestärken. Dass dabei die Massenmorde und Massaker an Hunderttausenden nicht-muslimischen Timoresen, Papuas und Chinesen durch muslimische Indonesier mit keinem Wort erwähnt werden, stößt wirklich übel auf. Schließlich hält Indonesien seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts einen traurigen Rekord im Ausrotten religiöser und ethnischer Minderheiten.

Ein weiterer Kritikpunkt an diesem Atlas der Globalisierung ist, dass in den Listen mit Weblinks neben vielen nützlichen und informativen Adressen auch immer wieder Wikipedia-Artikel zur Einführung ins Thema empfohlen werden. Wer auf diese schwachsinnige Idee gekommen ist, hätte wirklich einen Comedy-Preis verdient. Über die vielen Unzulänglichkeiten der Wikipedia will ich mich hier lieber nicht weiter auslassen.

Insgesamt ist dieser Atlas der Globalisiereung aber ein äußerst lesenswertes Buch, dass den Preis von 12 Euro auf jeden Fall wert ist und dem Leser viele neue Perspketiven eröffnen kann!
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Produkt-Bild: Kulturgeschichte des Klimas: Von der Eiszeit zur globalen Erwärmung

Kulturgeschichte des Klimas: Von der Eiszeit zur globalen Erwärmung von Wolfgang Behringer

Gebundene Ausgabe von Beck
Preis bei Amazon: EUR 22,90

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 340652866X, Erscheinungsdatum: Februar 2008, Auflage: 3., unveränderte Auflage
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4 Kundenrezensionen:

Eine positive Botschaft als bittere Pille für Apokalyptiker
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Eines der gravierendsten Probleme der menschlichen Urteilskraft liegt in der zeitlichen Beschränkung ihres geistigen Horizonts, der meistens nur wenige Jahrzehnte zurückreicht und dazu neigt, die Vergangenheit als "die gute alte Zeit"zu verklären. Nirgendwo wird dieses Manko deutlicher als in der aktuellen Klimadebatte. Ungewohnte Hitzesommer und milde Winter ohne Schnee verunsichern die Menschen, deren Eindruck durch reißerische Presseberichte über Monate mit Rekordtemperaturen verstärkt wird. Die veröffentlichte Meinung hat sich dabei einseitig auf den Menschen als Verursacher dieser Klimaveränderung festgelegt, die angeblich unsere ganze Zivilisation zu vernichten droht, wenn ihr nicht mit einschneidenden Maßnahmen gegengesteuert wird.

Da der Kern der Debatte, ob die Klimaveränderung anthropogenen Ursprungs ist oder nicht, für die meisten naturwissenschaftlichen Laien unentscheidbar ist, hilft ein Rückblick in die Geschichte des Klimas. An dieser Aufgabe versuchte sich der Historiker Wolfgang Behringer, der in seiner "Kulturgeschichte des Klimas - Von der Eiszeit zur globalen Erwärmung" untersucht, wie sich das Klima auf der Erde entwickelte und dabei den Verlauf der Menschheitsgeschichte beeinflusste.

Verblüfft nimmt der Leser zur Kenntnis, dass es weder einen konstanten Klimaverlauf gab, noch einen dynamischen Pendeln um einen bestimmten Durchschnittswert herum. Perioden mit eisfreien Polkappen wechselten mit Eiszeiten ab. Auf Klimaoptima folgten -pessima. Und all diese Phasen waren nicht frei von extremen Ausschlägen. Ein Referenzwert für ein "normales" Klima lässt sich dabei nicht ausmachen. Behringer hält sich nicht lange mit der Erörterung der naturwissenschaftlichen Ursachen dieses Wandels auf, sondern zeigt auf, wie er sich auf die menschliche Zivilisation ausgewirkt hat. Es ist erstaunlich, wie fast jedem historischen Epochenwechsel ein Klimawandel vorausging, so wie beispielsweise beim Übergang von der Jagd- und Sammlerkultur der Mittleren Steinzeit zur Ackerbaukultur der Jungsteinzeit oder von der Bronze- zur Eisenzeit. Aber den Schwerpunkt des betrachteten Zeitrahmens legt Behringer auf die in den Beginn der Neuzeit fallende Kleine Eiszeit, die Europa vor gewaltige Herausforderungen stellte. Ihre Auswirkungen führt Behringer dem Leser nachfühlbar vor Augen, indem er die Auswirkungen des nassen, kalten Wetters und der eisigen Winter bis in die menschliche Psyche hinein nachgeht. Die Kleine Eiszeit markiert für Behringer die europäische Abwendung vom religiösen Irrationalismus, der Hexen oder die Strafe Gottes für wetterbedingte Missernten verantwortlich machte, durch an der Vernunft orientierten Lösungen, an deren Ende die Industrielle Revolution stand. Erst ab hier wurde der Mensch dank der Technik unabhängig von den unberechenbaren Launen des Klimas.

Ohne sich auf eine bestimmte Ursache für den Klimawandel festzulegen, geht Behringer in seinen Schlussbetrachtungen mit den Alarmisten und ihren Prognosen, die sich oft als unzutreffend herausstellten, hart ins Gericht: "Was heute wahr erscheint, ist morgen Schnee von gestern." Ebenso kritisiert er die einseitige Festlegung der Klimaforschung auf das Kohlendioxid als maßgeblichen Verursacher der Erwärmung und fragt spitz: "Wenn der CO2-Anteil der Atmosphäre die Temperatur bestimmt und der vorindustrielle CO2-Anteil konstant bei 280 ppm lag, woher kamen dann die Temperaturschwankungen des letzten Jahrtausends? Ist die Hypothese falsch? Sind die Messdaten falsch? Oder wurde nur die Statistik gefälscht, um den Klimawandel zu dramatisieren?"

Statt der absurden Vorschläge zur Reduktion der Kohlendioxid-Emissionen empfiehlt er Gelassenheit und eine pragmatische Anpassung an den Klimawandel, der ohnehin unvermeidbar sei. "Die Welt wird nicht untergehen", so Behringers positive Botschaft, die auf manchen mit apokalyptischen Szenarien aufwartenden Klimaforscher wie eine bittere Pille wirken muss.

Es ist zu hoffen, dass dieses Buch eine möglichst breite Verbreitung findet, um die feste Phalanx der Alarmisten zu durchbrechen. Wer auch als Laie eine sichere Grundlage in der Klimadebatte haben will, sollte unbedingt zu Behringers Werk greifen. Danach kann er die nächsten Schreckensmeldungen der "falschen Propheten und moralischen Unternehmer", die aus einer herbeigeredeten Klimakrise Kapital zu schlagen versuchen, beruhigter angehen.
Klima ist mehr als Tagespolitik
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Obgleich schon andere Rezensenten Treffendes zu dem Buch von W.Behringer gesagt haben, möchte ich hier noch ein paar Zeilen hinzufügen, da ich den Eindruck habe, dass es dieses Buch wirklich verdient, gelesen zu werden. Wenn man als 'Normalmensch' --sprich man ist kein Klimaexperte-- dem heutigen Bombardement an Schlagzeilen und politischen Verlautbarungen zum Thema Klima ausgesetzt ist, dann kann sehr wohl Verwirrung oder gar Panik aufkommen, sofern man nicht einfach 'abschaltet', sprich das Thema verdrängt. Eine Lektüre des Buhces von B. kann hier sehr wohltuend wirken. Er erklärt einführend auf gut verständliche Art, wie die Klimatologen überhaupt zu ihren Daten kommen. Und schon bald eröffnet sich dem Leser das Bild einer weiten Landschaft von vielen Millionen und gar Miliarden Jahren, in der die heutige Diskussion ihren Platz ganz neu findet: die Veränderungen die wir heute feststellen sind real, aber sie sind --verglichen mit dem, was die Erde an Veränderungen schon erlebt hat-- keinesfalls ausserordentlich; vor dem Hintergrund der Geschichte des Klimas sind sie eigentlich 'normal'. Was die klimatischen Veränderungen heute so 'ungemütlich' machen ist allerdings die Tatsache, dass sich seit ein paar tausend Jahren die heutigen Menschen in einer Weise auf der Erde ausgebreitet und eingerichtet haben, dass schon kleine klimatische Änderungen für menschliche Verhältnisse grosse --wenn nicht gar dramatische-- Wirkungen zeitigen können. B. zeigt in seinem Buch auf spannende Weise, wie das Klima Menschheitsgeschichte schon immer nachhaltig beeinflusst hat, Zusammenbrüche ganzer Kulturen eingeschlossen. Damit soll das Problem des Klimawandels --der als solcher nicht in Frage steht-- nicht verharmlost werden. Aber die Darstellungen von B. können doch helfen, das Problem in einen grösseren Zusammenhang einzuordnen. Natürlich ist die Existenz von Menschen in komplexen Gesellschaften ein völlig neuer Faktor im Kontext der Klimageschichte; dies sowohl als wirkender Faktor, der das Klima mitverändert (das wird im Buch auch sehr klar), wie auch als neuer Bezugspunkt, auf den hin die Änderungen aus Sicht der Menschheit eine neue Qualität bekommen. Wenn zu früheren Zeiten immer wieder mal 60 - 90% aller Arten aufgrund von Vorgängen auf der Erdoberfläche und in der Atmosphäre ausgestorben sind, sind dies Dramen der Vergangenheit. Doch wenn wir als Menschen aus unserer engen anthropogenen Perspektive mit solchen Vorgängen in Berührung kommen, ist dies unsere eigene Existenz. Die Relativierung der heutigen 'kleinen' klimatischen Veränderungen ist also eine Sache, die darin dennoch enthaltene mögliche Bedrohung menschlicher Gesellschaften heute und in der Zukunft eine andere. Auch diese Überlegungen finden sich in dem sehr, sehr lesenswerten Buch von B.
Nie war das Reden über das Wetter spannender
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Empfohlen wurde mir das Buch unter der Prämisse, dass endlich mal jemand die Lüge vom Menschen gemachten Klimawandel widerlegt.
Aber das ist nicht das Thema des Buches.
Der Saarbrücker Historiker Behringer weist spannend wie ein Krimi nach, dass es das natürliche Gleichgewicht der Erde nie gab, dass es immer Klimaschwankungen gegeben hat und dass auf globale Katastrophen wie das Aussterben der Saurier eine neue Blüte des Lebens folgte.

Eine Hommage an das Leben!

Auch die Kulturgeschichte wird unter klimatischen Gesichtspunkten betrachtet. Große Reiche entstehen und gehen unter in Zeiten des Klimawechsels.
Dass die heutige Klimaerwärmung menschengemacht sein könnte, streitet B. nicht ab.
Dass verantwortlicher Umgang mit Ressourcen geübt werden muss, streitet er nicht ab.
Dass der Klimawandel eine Katastrophe sei, das streitet er ab.

Köstlich sind seine Vergleiche mit den Panikmachereien der 60-ger Jahre, als man noch von einer globalen Eiszeit ausging. Man wollte doch tatsächlich die arktischen Gebiete mit schwarzen Folien abdecken und mehr CO² in die Luft blasen, um die Kälte zu stoppen.
30 Jahre später werden ähnlich absurde Maßnahmen vorgeschlagen nur in umgekehrter Richtung!

Was habe ich gelernt?
U.a. dass die jüngste Eiszeit eigentlich ganz gemütlich war, kalt aber mit stabilen Hochdrucklagen, wenig Stürmen und selten extremen Temperaturen.
Dass jede Warmzeit (in der Antike und im hohen Mittelalter) zur kulturellen Blüte führte, auch wenn manche Gebiete (die Sahara) unbewohnbar wurden.
Dass die kleine Eiszeit in der Neuzeit schreckliche Folgen hatte (Hungersnöte, Pest und Krieg, siehe Lieder von Paul Gerhard), aber die Menschen auch zu großartigen Innovationen bewegt hat.
Dass alle jammern, wie viele Arten der Klimawandel koste (die schönen Eisbären, die aber auch keiner im Garten will!), aber niemand von einer neuen Artenvielfalt redet, die dorthin zurückkehrt, wo sie vor 1000 Jahren schon mal war.
Grönland war ein grünes Land und in Dänemark hat man guten Wein produziert.
Der Klimawandel ist eine Frage des Blickwinkels, Artenschutz ist nicht selten purer Konservativismus: Alles soll bleiben wie es ist.
War es aber nie.
B. bleibt immer wissenschaftlich misstrauisch seinen eigenen Analysen gegenüber, getreu dem Motto: Meine Aussagen gelten nur, bis das Gegenteil erwiesen wurde, und daran arbeite ich hart.
die Kultur-Klima Wechselwirkung
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wolfgang Behringer ist Historiker und führt den Leser auf eine Reise durch die Geschichte der Menschheit, von den eiszeitlichen Jägern über die Antike, das Mittelalter bis hin zur Gegenwart. Das Besondere: immer unter dem Aspekt des Klimas.

Bücher zum Thema Klima stützen sich in der Regel vorwiegend auf naturwissenschaftlich gewonnene Daten, wie z.B:
- Sedimente
- Eisbohrkerne
- Dendrochronologie

Dahingegen nutzen Geschichtsbücher als Quellen meist nur menschliches Schrifttum, welches im Falle des Klimas erst seit dem Mittelalter in brauchbarem Umfang zur Verfügung steht.
Behringer kombiniert beide Sorten von "Archiven".

Im Laufe der Betrachtungen stellt sich immer wieder heraus: Das Klima ist eine einzige Katastrophe! Ob es wärmer, kälter, trockener oder feuchter wird, immer stehen perfekt angepasste menschliche Gesellschaften vor grossen Herausforderungen. Das Austrocknen der Sahara zur Zeit des sehr warmen Atlantikums zum Beispiel führt mit der Konzentration der Menschen im Niltal erst zum Aufstieg Ägyptens, bevor eine weitere Dürre dem alten Reich den Garaus macht. Dann wird es wieder feuchter, so dass Nordafrika zur Kornkammer des römischen Reiches werden kann. Als diese dann trocken fällt, beschleunigt das den Untergang des weströmischen Reiches. Das Wärmemaximum des Hochmittelalters korreliert dann mit der Entstehung der ersten Hochkulturen in Mittel- und Nordeuropa. Mit Beginn der "kleinen Eiszeit" im 14.Jhdt kommt es zu vermehrt zu Missernten, bei denen die Sekundäreffekte (religiöse Verfolgungen, Krieg und Pest) weit gravierender sind als die eigentliche Klimaverschlechterung. Erst als religiöse Schuldzuweisungen von aufgeklärtem Denken abgelöst werden, geht es -trotz anhaltend schlechten Klimas- wieder aufwärts.

FAZIT: Nie hat es ein echt stabiles Klima gegeben, so dass es gerechtfertigt erscheint, den zum Unwort gewordenen Begriff "Klimawandel" fast inflationär benutzen zu dürfen.

Im letzten Kapitel geht es dann um das Modethema "anthropogener Klimawandel". Hier liegt m.E. eine kleine Schwachstelle, da manchmal nicht ganz klar wird, ob der Autor die wohlbekannten gängigen Klima-Apokalypsen eher unter der Kategorie "religiöse Schuldzuweisung" oder als Beispiel für "aufgeklärtes Handeln zum Wohle der Menschheit" ansieht.

Überhaupt erhebt das Buch keinen Anspruch auf wissenschaftliche Exaktheit. So stimmt z.B. weder der physikalische Zusammenhang der Strahlungsbilanz der Erde (S.29), noch der volkswirtschaftliche Zusammenhand zwischen Getreidepreisen und Nachfrage (S.149).
Im ersten Fall reicht der Energieerhaltungssatz bei weitem nicht zur Lösung der Gleichungen, sondern es muss -mit vielen Annahmen!- modelliert werden (daraus resultiert ja die Kontroverse). Im zweiten Fall (Brotpreis in Silber) ist nicht von Belang, ob die Bevölkerung schneller wächst als die Getreideproduktion, sondern, ob die Silbermenge schneller wächst als die Getreideproduktion. (Und das tat sie seit ca. 1500, als die Kulturen Südamerikas von den Spaniern geplündert wurden).

Aber darum geht es im Buch auch gar nicht. Es geht um die Kultur als Instrument zur Anpassungsfähigkeit an unsere Umwelt. Klimawandel anthropogen oder nicht: entscheidend ist, was wir daraus machen!

Das Buch ist gut recherchiert, nett aufgemacht und beleuchtet das Thema von vielen Seiten. Es ist jeden seiner ca. 20 Euro wert!
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Produkt-Bild: Der Klimawandel: Diagnose, Prognose, Therapie

Der Klimawandel: Diagnose, Prognose, Therapie von Stefan Rahmstorf, Hans-Joachim Schellnhuber

Taschenbuch von Beck
Preis bei Amazon: EUR 7,90, Angebote ab EUR 3,99

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3406508669, Erscheinungsdatum: Sept. 2007, Auflage: 5. aktualisierte Auflage
Zoom ± Produkt-Bild: Der Klimawandel: Diagnose, Prognose, Therapie

5 Kundenrezensionen:

Übersichtlich, knapp, kompetent
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das Buch bietet eine kurz gefasste, sehr übersichtliche Einführung in den Stand der Erforschung des globalen Klimawandels. Einige - in meinen Augen wichtige - Punkte fallen der gerafften Darstellung zum Opfer: Die Systembedeutung von CO2 Senken oder die Problematik des Individualverkehrs. Aber auf knapp 130 Seiten können eben nicht alle Problembereiche erörtert werden. Gut gelungen sind die Kapitel "Klimadiskussion in den USA" und "Die Lobby der Leugner". Als Beleg für deren Aussagen können gleich die Amazon-Rezensionen dienen...
Unzuverlässige, einseitige Informationen zu Hauf
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Um es vorwegzunehmen: Mit dem sachlichen, hochinformativen Buch von Mojib Latif zum gleichen Thema (Fischer-Verlag) ist man wesentlich besser bedient. Ursachen des Klimawandels und die wissenschaftlichen Grundlagen dazu behandlen die Autoren Rahmstorf/Schellnhuber knapp, aber kompetent und sehr verständlich auf den ersten etwa 50 Seiten. Danach gerät das Buch ins Trudeln. Bei den "Folgen des Klimawandels" werden einem durchweg schlimmere Einschätzungen präsentiert als im offiziellen IPCC-Bericht. Z.B. steht im IPCC-Bericht, mit einem Abreißen des Golfstromes sei definitiv nicht zu rechnen; Rahmstorf/Schellnhuber hingegen warnen vor dieser Gefahr. Rahmstorf/Schellnhuber warnen auch vor der Ausbreitung von Malaria durch den Klimawandel, im IPCC-Bericht heißt es jedoch, dass sich neue Ausbreitung und Rückgang anderswo die Waage halten werden. Ein dicker Fehler ist Rahmstorf/Schellnhuber unterlaufen, wo sie berichten, laut WHO gebe es heute schon 150 000 zusätzliche Klimatote im Jahr; sieht man auf der WHO-WEbsite nach, findet sich, dass sich die Zahl auf einen Zeitraum von 30 Jahren (von 1970 von 2000) bezieht und zudem noch unbereinigt ist, also die durch die Erwärmung vermidenen Kältetoten nicht berücksichtigt. Es handelt sich also auch bei dieser unbereinigten Zahl in Wahrheit um 5000 Tote weltweit im Jahr, eine Zahl, die in derselben Größenordnung liegt wie die der Verkehrstoten allein in Deutschland (meines Wissens ruft niemand danach, wegen dieser Toten in Deutschland den Autoverkehr abzuschaffen). Diese Zahl ist vernachlässigbar gering angesichts der Millionen Toten durch andere, durch preiswerte Schutzmaßnahmen leicht vermeidbare Ursachen wie Malaria oder HIV. Nachdem die Autoren nicht ganz zuverlässig die Folgen des Klimawandels abgehandelt haben, kommen sie zu den Gegenmaßnahmen. Dies ist der Hauptteil des Buches. Hier weichen die Atoren nun in umgekehrter Richtung vom IPCC-Bericht ab, indem sie explizit feststellen, dass stringente CO2-Vermeidungsmaßnahmen 10-mal so billig sind, wie vom IPCC behauptet. Ich kann nicht einschätzen, ob die von ihnen dafür ins Feld geführte wirtschaftswissenschaftliche Berechnung verlässlich ist; ich weiß aber auch nicht, ob sie es können. Bei ihren Vorschlägen, wie dies im einzelnen zu erreichen sei, scheint es sich um bloße Meinungsäußerungen zu handeln. Zum Beispiel werben sie dafür, einen Großteil des CO2 durch Speicherung des Kohlendioxids in der ERde zu vermeiden; bei Mojib Latif und anderen liest man, dass gerade diese Maßnahme ungeeignet sei -- wem soll man nun glauben? Experten für Enrgiewesen sind diese Autoren alle nicht. Es fehlt in diesem Hauptteil gänzlich eine tierere Diskussion oder Kosten-Nutzen-Analysen der Maßnahmen. Kurz, ich finde das Buch als zusätzliche Meinungsäußerung interessant, aber als Information für völlige Laien auf dem Gebiet Klimawandel nur auf den ersten knapp 50 Seiten geeignet. Damit ist es in der Beck-Reihe nicht gut platziert.
Gutes Marketing ist nicht alles
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Wer sich in der Szene etwas auskennt weiß, daß Herr Rahmstorf schon seit vielen Jahren sehr gern vor größerem Publikum über den Klimawandel spricht und ausgibig darüber schreibt.

Pünktlich zur Veröffentlichung des letzten IPCC Berichts erschien sein Buch! Vom Marketing her war das perfekt. Ein Bestseller kam dabei heraus.

In seinem Buch versucht er den Eindruck zu erwecken, als sein die Entwicklung des Klimas bestens verstanden. Aber wer sich ausführlich mit dem Thema beschäftigt, wird schnell erkennen, wie komplex das Klima in Wirklichkeit ist. Diese Wissenschaft steckt noch in den Kinderschuhen.

Den einzigen 'Beweis' für die Prognosen des Klimawandels liefern Computersimulationen. Herr Rahmstrof versucht deren Ergebnisse als wissenschaftlich akzeptabel darzustellen. Doch in Wirklichkeit ist deren Qualität nicht viel besser als von Prognosen durch Kaffeesatzlesen. Schon allein die Bandbreite der Klimaprognosen zeigt, wie unsicher die Ergebnisse sind. Die Simulationen selbst berücksichtigen nur einen kleinen Teil der realen Einflußfaktoren, entweder um einfach Rechenzeit zu sparen oder weil bestimmte Wechselwirkungen überhaupt noch nicht verstanden worden sind. Letztlich haben wir nur für ca. 100 Jahre wirklich brauchbare globale Klimadaten. Das ist sehr dürftig, um ein globales Phänomen wie das Klima, das ehr in tausenden von Jahren lebt, zu verstehen.

Es ist sehr bedauerlich, daß hier Herr Rahmsdorf dem Leser gegenüber nicht ehrlich ist und statt dessen mit großem Selbstbewußtsein unser Klimaverständnis als sehr solide darstellt. Wirklich schade! Jeder Klimatologe weiß, daß es in seiner Wissenschaft große weiße Flecken und einen enormen Interpretationsspielraum gibt. Schon allein die Tatsache spricht Bände, daß immer wieder gesagt wird: Unter den Klimawissenschaftlern der Welt bestehe ein Konsens hinsichtlich der globalen Erwärmung. Eine Wissenschaft, die auf den Konsens der Wissenschaftler angewiesen ist, um den Wahrheitsgehalt von Aussagen zu belegen, ist vom Status einer echten Wissenschaft, wie der Physik oder der Chemie, noch weit entfernt. Davon ist in dem Buch leider nichts zu lesen.

Wer nach einer qualitativ hochwertigen Alternative zu diesem doch recht einseitigem Buch sucht, ist mit dem Titel 'CO2 und Klimaschutz: Fakten, Irrtümer, Politik'
von Horst-Joachim Lüdecke bestens bedient. Der Autor nimmt direkt Bezug auf 'Der Klimawandel'. Und wie kann es anders sein, auch Herr Rahmstorf und seine Freunde greifen in ihrem Klima-Blog klimalounge Herrn Lüdecke scharf an. Ich warte nur noch auf den ersten Tatort über einen Mord in der Klimaskeptiker/schützer-Szene.
Exzellente Einführung in das Thema
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Eine hervorragende Einführung zum Thema Klimawandel, die sowohl für Fachleute als auch für interessierte Laien geeignet ist. Auf nur 144 Seiten bieten die beiden international renommierten Klimaforscher Schellnhuber und Rahmstorf umfangreiches Faktenwissen zur Klimageschichte, zu wissenschaftlichen Debatten sowie verschiedenen Zukunftsszenarien und zeigen auch mögliche Lösungswege auf. Dabei setzen sie sich auch mit anderen Positionen sachlich und kompetent auseinander und zeigen, wo mittlerweile weitgehend Einigkeit besteht und wo noch Fragen offen sind. Die Informationen sind auf einem sehr aktuellen Stand; es wird auch auf klimarelevante Ereignisse der letzen Jahre eingegangen. Auch wenn die Ausführungen den Laien an manchen Stellen etwas überfordern könnten, ist das Buch insgesamt gut verständlich geschrieben. Als kurzer, aber informativer und höchst sachkundiger Einstieg in das Thema ist es daher sehr zu empfehlen.

Zu einigen der an Schmähkritik grenzenden Verrisse, die hier auch zu lesen sind:
Von einer einseitigen Darstellung kann überhaupt keine Rede sein; die Autoren geben vielmehr äußerst souverän den aktuellen Forschungsstand wieder und setzen sich auch mit anderslautenden Ansichten sachlich auseinander. Einige der Kritiker versuchen Rahmstorf und Schellnhuber trotzdem aus politischen Gründen zu diffamieren und erheben dann ironischerweise selbst noch den Vorwurf der politischen Motivation. Wer die Dabtten um den Klimawandel allerdings aufmerksam verfolgt, wird schnell feststellen, dass politische Motivation, da wo sie wirklich vorhanden ist, eher bei denjenigen anzutreffen ist, die die menschliche Verantwortung für den Klimawandel und dessen mögliche Folgen leugnen. Das gilt besonders für Laien außerhalb der wissenschaftlichen Gemeinde, die sich plötzlich mehr Fachwissen als die Mehrzahl der renommiertesten Atmosphärenforscher weltweit anmaßen. Und es gilt leider auch für einige Mitglieder der wissenschaftlichen Gemeinde. Wie sonst ist es denn zu erklären, dass prominente Klimawandel-Skeptiker wie die amerikanischen Forscher Michaels, Christy und Balling Vorträge für einen wirtschaftsliberalen Think Tank halten? Es sind also nicht preisgekrönte Wissenschaftler wie Schellnhuber und Rahmstorf, die von politischen Motiven getrieben werden, sondern ein Großteil ihrer Kritiker.
Ökoterror
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Ein weiteres Buch was den Mainstream zum Thema Klimawandel bedient. Wia auch in anderen Werken werden gegenläufige Meinungen durchaus renommierter Wissenschaftler totgeschwiegen oder lächerlich gemacht. Gerne werden Wissenschaftler die der Meinung, dass der Mensch in erster Linie den derzeit zu beobachtenden zu verantworten hat, kritisch gegenüber stehen, verunglimpft und als LEUGNER bezeichnet und damit in die Nähe der Holocaust-LEUGNER gerückt! Keiner der Wissenschaftler, die nicht den Menschen sondern andere Faktoren für die Klimaänderung verantwortlich machen, stellt in Frage, dass es gut ist, dass endlich Energie gespart wird und dass weniger kostbares Erdöl verbrannt wird ... was diese Wissenschaftler stört ist, dass den Menschen bewusst abweichende Meinungen vorenthalten werden. Letzten Endes geht es doch darum: Endlich, endlich hat die ganze Umweltlobby ein Thema, was bei den Menschen ankommt! Endlich wird man gehört, man ist plötzlich wichtig, populär! Na ja und da übertreibt man auch gerne mal und schürt die Angst noch ein wenig mehr! Nicht nur Sex sales auch mit der Angst lässt sich wunderbar Geld verdienen! Und die Politiker springen gerne auf den Ökozug auf - man kann sich so herrlich mit dem Klimathema profilieren! Letzten Endes ist es doch eine riesige Heuchelei, was da abläuft. Keiner glaubt allen Ernstes, dass der Mensch den Klimawandel aufhalten, geschweige denn stoppen kann, außer irgendwelchen naiven, schlecht informierten Gutmenschen. Es geht um Kohle und Macht und Ansehen, um nichts anderes. Der "kleine Mann" wird zur Kasse gebeten werden, während die "oberen Zehntausend" weiterhin mit den Jets, die nicht besteuertes (!!!) Kerosin verbrennen, um die Welt von Kliamkonferenz zu Klimakonferenz fliegen un dabei mehr CO2 in die Atmosphäre blasen als tausende Autos oder Heizungsanlagen unserer Häuser. Neue Braunkohlekraftwerke gehen ans Netz und und und ... Ich kann nur jedem empfehlen, seinen gesunden Menschenverstand einzuschalten und auch einmal Literatur in die Hand zu nehmen, die dem aktuellen "Klimamainstream" skeptisch gegenüber steht (z.B. das Buch "Klimafakten").
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Produkt-Bild: GEO Themenlexikon: GEO Themenlexikon 31 Wetter und Klima: Begriffe, Forschung, Prognosen: Bd 31

GEO Themenlexikon: GEO Themenlexikon 31 Wetter und Klima: Begriffe, Forschung, Prognosen: Bd 31

Gebundene Ausgabe von Brockhaus, Mannheim
Preis bei Amazon: EUR 17,90

ISBN: 3765394610, Erscheinungsdatum: Februar 2008, Auflage: 1
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Produkt-Bild: Atlas der Globalisierung

Atlas der Globalisierung

Gebundene Ausgabe von Taz
Preis bei Amazon: EUR 25,00, Angebote ab EUR 21,90

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3937683135, Erscheinungsdatum: Mai 2007, Auflage: Erweiterte und aktualisierte Auflage.
Zoom ± Produkt-Bild: Atlas der Globalisierung

5 Kundenrezensionen:

Mit kommunistischen Ideologien verseucht
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Kein Wunder das Greenpeace und so linksradikale Organisation das Buch so toll finden. Man muss kein Superliberaler oder Neokonserativer sein um zu behauptetn dass das nur linksradikale Propaganda ist. Wenn ich schon sowas lese wie "Die reichen Länder wollen den Eindruck erwecken sie würden sich um die Probleme Afrikas kümmern" oder wenn da was von kapitalistischen Lügen steht würde ich das Buch am liebsten aus dem Fenster werfen.
Sachlich, informativ, breites Spektrum- Auch als Einführung in Weltpolitik geeignet
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das Heft beinhaltet vielerlei Artikel, wobei immer großen Wert auf den gesamtgesellschaftlichen Kontext gelegt wird.
Die Menschen stehen im Vordergrund (wie man es von TAZ und Monde Diplomatique gewohnt ist). Zu jedem Thema (z.B. China) gibt es mehrere Artikel (Aufstieg, subjektive Sicht auf die Welt, Umwelt ect.), dem je eine Doppelseite gewidmet ist. Diese enthält viele Illustrationen (meist Landkarten, deshalb Atlas), die meist weltpolitische Aspekte verdeutlichen.
Meiner Meinung nach ist das Produkt einwandfrei und umfassend. Es lässt den Leser oft selbst Schlüsse ziehen und zeigt ausgezeichnet kulturell unterschiedliche Auffassungen der Realität und das globale Spiel der Supermächte auf.
Empfehlenswert für jeden, der sich mit Weltpolitik auseinandersetzen möchte.
Unverzichtbar für konstruktive Globalismuskritik
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Mehr noch als die erste Ausgabe, die schon revolutionär war und haptisch wertiger als die rote Broschurausgabe, gibt dieses Werk einen kompakten und zugleich prall mit Informationen gefüllten Überblick über nahezu alle Aspekte der Globalisierungsdynamik. Sowohl für Leser als auch für Lehrende oder Aktivisten unverzichtbar, noch dazu, wo die Karten auf der CD als Einzeldateien verwendet werden können. Dieses Buch hatte längst eine alternativen Literaturnobelpreis verdient! Kaufen!!!
Faktisch aufgebaut
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Viel private Meinung gibt der nun grün angestrichene ehemalige schwarze Politiker da zu geduldigem Papier. Sicher ist der ausverkauf der Ressourcen, wie z.b. der Regenwald und ähnliches an dem akuten Klimawandel schuld. Vielleicht hätte er ja erwähnen sollen das unter seiner Regierungszeit als Umweltminister der Import von Tropenholz in keinster Weise begrentzt wurde, sich aber zu der Zeit seine amerikanischen Kollegen bereits Gedanken zu Verwendung einheimischer Hölzer machten. Während das in Deutschland bis heute nicht passiert ist.
Seine Ansichten zum Aufstieg Asiens sind sehr trendig, doch nicht alles muß ja auch so weitergehen wie es einmal begonnen hat.
Im Vergleich mit anderen Werken von Politpamphleten wie z.b. die selbstmitleidsmemoirenhaften Büchern von Joschka Fischer sicher kein Highlight da dieser wenigstens phantastisch schreiben kann.
Trotz alledem faktisch und informativ aufgebaut.
Gut recherchierte und konzipierte, informative und kritische Darstellung, leider manchmal zu einseitig
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Dieser Atlas der Globalisierung ist in vielerlei Hinsicht eine der besten Darstellungen zur Globalisierung, die in letzter Zeit erschienen sind. In verschiedenen Kapiteln werden von renommierten Wissenschaftlern und Journalisten wichtige Fragen und Themen der Weltpolitik im Kontext der Globalisierung erläutert und bewertet, angefangen von Fragen des Umweltschutzes und des Klimawandels über geopolitische und wirtschaftliche Entwicklungen bis hin zu kulturellen Aspekten etwa im Zusammenhang der weltweiten Migration. Die Beiträge sind kurz und übersichtlich, aber faktenreich, und werden durch anschauliche grafische Abbildungen (Karten, Diagramme, Statistiken, etc.) veranschaulicht und durch Listen mit weiterführenden Weblinks ergänzt.

Wirklich beeindruckend ist, wie viele dieser Beiträge einem regelrecht die Augen öffnen für dringende Probleme und mögliche gefährliche Fehlentwicklungen. Wichtige Themen, die in den Massenmedien zu kurz kommen oder gänzlich totgeschwiegen werden, werden hier ausführlich und kenntnisreich ausgebreitet, sei es zur Problematik von Patenten auf Erbgut, zur Vereinnahmung der globalen Massenmedien durch große Firmenkartelle oder zur Unternehmenspoltik von Konzernen wie Walmart. Dass die meisten Autoren der Linken zuneigen, stört nicht, da die Darstellungen sich zwar äußerst kritisch mit vielen Entwicklungen auseinandersetzen, trotzdem aber zum ganz überwiegenden Teil sachlich und kenntnisreich geschrieben sind.

Damit komme ich auch zu den wenigen ärgerlichen Ausnahmen, die den Gesamteindruck leider etwas vermiesen und für die ich einen Stern abgezogen habe. So sind einige der Artikel zu kulturellen und geopolitischen Aspekten der Globalisierung leider sehr einseitig gehalten. Dass einer der Autoren zu der Meinung kam, der Bürgerkrieg im Sudan sei ein Konflikt, in den nicht von außen eingegriffen werden könne, kann nur Kopfschütteln auslösen. Würde es der Autor vielleicht vorziehen, einem Genozid von außen tatenlos zuzuschauen und die eigenen Hände in Unschuld zu waschen? Wirklich ärgerlich ist außerdem der Artikel über die Religionen Südostasiens, in dem der Verfasser nach Kräften versucht, die Bedrohung durch Islamisten zu relativieren und die südostasiatischen Muslime in ihrer selbst konstruierten Opferrolle zu bestärken. Dass dabei die Massenmorde und Massaker an Hunderttausenden nicht-muslimischen Timoresen, Papuas und Chinesen durch muslimische Indonesier mit keinem Wort erwähnt werden, stößt wirklich übel auf. Schließlich hält Indonesien seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts einen traurigen Rekord im Ausrotten religiöser und ethnischer Minderheiten.

Ein weiterer Kritikpunkt an diesem Atlas der Globalisierung ist, dass in den Listen mit Weblinks neben vielen nützlichen und informativen Adressen auch immer wieder Wikipedia-Artikel zur Einführung ins Thema empfohlen werden. Wer auf diese schwachsinnige Idee gekommen ist, hätte wirklich einen Comedy-Preis verdient. Über die vielen Unzulänglichkeiten der Wikipedia will ich mich hier lieber nicht weiter auslassen.

Insgesamt ist dieser Atlas der Globalisiereung aber ein äußerst lesenswertes Buch, dass den Preis von 12 Euro auf jeden Fall wert ist und dem Leser viele neue Perspketiven eröffnen kann!
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Zaubergesang: Frequenzen zur Wetter- und Gedankenkontrolle von Grazyna Fosar, Franz Bludorf

Taschenbuch von Argo
Preis bei Amazon: EUR 23,00, Angebote ab EUR 17,99

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3980820661, Erscheinungsdatum: Dezember 2005, Auflage: 5. Auflage.
Zoom ± Produkt-Bild: Zaubergesang: Frequenzen zur Wetter- und Gedankenkontrolle

5 Kundenrezensionen:

Beängstigend, doch leider sehr realistisch
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Nach der Lektüre von "Im Netz der Frequenzen" von den gleichen Autoren wurde ich neugierig und bestellte mir auch dieses Buch. Als ausgebildetem Elektroingenieur waren mir die in den ersten Kapiteln hergestellten Zusammenhänge zu keltischen und anderen Mythen etwas zu "esoterisch", aber je weiter man liest, desto nachdenklicher wird man bis hin zu Aussagen wie "Das darf doch nicht wahr sein!" Nun, ein "objektives" Urteil über die Inhalte des Buches abzugeben ist wohl niemandem möglich, da man einiges nicht streng wissenschaftlich beweisen kann. Aber das Buch enthält mehr als genug "harte Fakten", sodass es einen zumindest sehr nachdenklich macht. Gut recherchiert, leicht zu lesen, empfehlenswert!
absolut lesenswert!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
In diesem Buch werden die Themenkreise Geomantie, die Sagenwelt um Elfen und Druiden, Mind-Control, Neuropsychologie und Physik schlüssig zu einem fesselnden Gesamtwerk verwoben, welches durch die Vielfalt der Quellen und dem gelungenem Spagat zwischen wissenschaftlichem und mystischem selbst den sehr schnell gelangweilten Leser in seinen Bann zieht.
Die Erkenntnis dass auch in Mitteleuropa schon fleißig an Gedanken- bzw. Gefühlsmanipulation durch ELF-Wellen auf breiter Ebene experimentiert wird, hinterlässt allerdings dann doch ein wenig Verunsicherung, was im günstigsten Falle auch beim bisher noch wenig informierten Leser eine wünschenswerte themenbezogene Sensibilisierung verankert.
Phänomenal !
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Eines der brisantesten und ungewöhnlichsten Bücher, dass ich in letzter Zeit gelesen habe. Sehr spannend und informativ geschrieben.
Echte Wissenschaft !
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Was das besondere an diesem Buch ist, ist das die Autoren die westliche
Wissenschaft mit den alten Esoterischen Weisheiten der vergangenen
Kulturen verbinden. Was meiner Meinung nach, für das überleben der
westlichen Zivilisationen von grundlegender bedeutung ist, denn die meisten "zivilisierten" Menschen sind kaum noch in der lage, vorurteilslos
das Wissen, der als "primitiv" eingestuften vergangenen Hochkulturen
und ihre okkulten Weisheiten zu untersuchen, geschweige erkenntnisse
daraus ins eigene Leben zu übertragen, sie verlassen sich meist lieber
auf eine "gekaufte" "Wissenschaft die häufig nur im trüben fischt, oder
den Großindustrien dient, statt dem Leben allgemein.
Was die erkenntnisse in diesem Buch betrifft, bin ich teilweise schockiert
mit welcher gewissenlosigkeit im frequenz-technischen-sinne heute schon an der Menschheit herummanipuliert wird, ohne rücksicht auf verluste.
Übrigens sind alle Bücher der Autoren sehr zu empfehlen. Toll!!
Einfach NUR super!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ein tolles Buch, in dem man viel lernt über das HAARP-Projekt in Alaska, das im Verdacht steht, die Ionosphäre aufzuheizen und eventuell auch an den Wetterturbulenzen der letzten Jahre nicht ganz unschuldig zu sein (Oderflut, Dürresommer 2003). HAARP kann auch die Schumann-Frequenzen manipulieren und damit unkalkulierbare Gefahren für die Gehirne ganzer Bevölkerungen heraufbeschwören. Es werden sehr ausführlich die Schumann-Frequenzen und -wellen erklärt und was es mit den unhörbaren Frequenzsignalen auf sich hat, die von bestimmten Rundfunksendern zu bestimmten Anlässen zusammen mit dem normalen Musikprogramm ausgestrahlt wurden, um die Bevölkerung in einen bestimmten Bewusstseinszustand zu bringen. Außerdem erfährt man einiges über das El Nino-Phänomen und wie auch dieses mit künstlichen Wettermanipulationen zusammenhängen könnte.

Ganz ausführlich widmet man sich dem Magnetfeld der Erde, weshalb es seit einigen Jahrzehnten abnimmt, was die Folgen für die Menschen sind und weshalb es uns offensichtlich schon seit einiger Zeit in eine wachere, sensitivere Stimmung versetzt. Was bedeutet ein abnehmendes Magnetfeld für uns und die Erde? Was passiert, wenn es gegen 0 läuft? Was ist in diesem Zusammenhang der befürchtete (erwartete) Polsprung und wie hängt er eventuell zusammen mit den untergegangenen Kulturen der Vergangenheit?

Ein phantastisches Buch, das vieles klar macht. Man sollte aber keine Ängste bekommen - man sollte NUR aufwachen und sich "auf den Weg machen". Jemand, der weiß, wie alles zusammenhängt, kann sich schützen.
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Klimatologie von Christian-Dietrich Schönwiese

Taschenbuch von UTB, Stuttgart
Preis bei Amazon: EUR 29,90, Angebote ab EUR 20,00

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3825217930, Erscheinungsdatum: Oktober 2008, Auflage: 3., verbesserte und aktualisierte Aufl.
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3 Kundenrezensionen:

Gute Einführung mit breitem Überblick
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Schöne Einführung in das Gebiet der Klimatologie, also der Studie der sich über lange Zeiträume einstellenden Wetterphänomene, ihrer zugrunde liegenden Ursachen und der Auswirkungen; hat auch eine gute Einführung in die physikalischen Hintergründe des Wetters gegeben, sowie in die Methodik der Klimatologie und _endlich_ mal eine sachlich fundierte Darstellung des natürlichen sowie anthropogenen Treibhauseffekts geliefert.
Also - für eine erste Annäherung an das Thema sicher nicht das schlechteste Buch.
Zum Einstieg empfehlenswert
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Zum Einstieg in das Gebiet der Klimatologie ist dieses Buch durchaus empfehlenswert! Ich habe es für die Vordiplomsprüfung benutzt! Es zeigt leicht und verständlich die wichtigsten klimatologischen Phänomene, geht auch auf die Änderung durch den Menschen ein und erklärt auch Wirbelstürme usw, die in anderen Fachbüchern zu kurz kommen!
Wer sich allerdings mehr mit den physikalischen Hintergründen der Atmosphäre, des Regens usw. beschäftigen will, bzw. sich deutlich intensiver mit dem Thema beschäftigen will, dem sei die Kombination "Weischet - Einführung in die allgemeine Klimatologie" und Schönwiese nahegelegt... der Weischet ist zwar deutlich komplizierter, aber auch deutlich detailierter!
Guter Überblick
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieses Buch bietet eine gute Übersicht über die Aspekte der Klimatologie. Es ist auch geeignet zum Selbststudium. Sehr gut hat mir gefallen, dass der Autor nicht nur auf Aspekte der Klimatologie eingeht, sondern auch über grundlegende Themen der Meteorologie schreibt. Dadurch ist das Buch auch für Leser interessant, die sich noch nicht sehr viel mit Meteorologie im Allgemeinen befasst haben.
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Klima von Latif Mojib

Broschiert von Fischer (Tb.), Frankfurt
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 2,00

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3596161258, Erscheinungsdatum: Februar 2006, Auflage: 2., Aufl.
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Eine Kundenrezension:

Sehr Interessant, jedoch nicht immer einfach....
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Mir hat dieses Buch sehr sehr gut gefallen und ich habe auch sehr viel daraus mitnehmen können. Das Zusammenspiel der verschiedenen Schichten der Atmosphäre und die Wechselwirkungen verschiedener Gebiete sind sehr gut erklärt.

Leider gibt es jedoch immer wieder ein paar kleinere Textpassagen die nicht so einfach verständlich sind. Die muss man dann evtl. auch öfter mal lesen. Mir persönlich machte das nicht sonderlich viel aus. Da es aber ein Buch für 'Laien' sein soll, deshalb der Punkt abzug.

Ansonsten fand ich es eine Klasse Lektüre für Zwischendurch. :-)
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Bringen wir das Klima aus dem Takt?: Hintergründe und Prognosen. Forum für Verantwortung von Mojib Latif

Broschiert von Fischer (Tb.), Frankfurt
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 4,39

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3596172764, Erscheinungsdatum: Dezember 2006, Auflage: 5., Aufl.
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5 Kundenrezensionen:

Für Leser mit Vorkenntnissen gut geeignet!
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Ich habe das Buch in wenigen Tagen durchgelesen, denn es hat mich ziemlich gefesselt. Ich finde den Inhalt gut strukturiert und übersichtlich. Gute Abbildungen!
Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich wahrscheinlich nicht so begeistert gewesen wäre,wenn ich nicht gerade in der Uni eine Vorlesung zum Thema Klimageographie besucht hätte. So waren mir die Fachbegriffe und die Probleme geläufig.
Als absoluter Einstieg in das Thema, ohne Vorkenntnisse zu den Zusammenhängen in der Atmosphäre, dem allgemeinen Wettergeschehen und Kenntnisse über den Strahlungshaushalt der Erde, kann ich mir vorstellen, dass dieses Buch nicht so gut geeignet ist.
Ansonsten gut, leicht verständlich und vor allem fachlich kompetent geschrieben ohne dabei zu reißerisch zu wirken.
Gute und aktuelle Übersicht zum Thema
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Inzwischen gibt es sehr viele Sachbücher zum Thema Klimawandel. Viele konzentrieren sich aber auf die politischen Konsequenzen und streifen nur die eigentlichen wissenschaftlichen Tatsachen, die zu diesen Entscheidungen führen. Die eher wissenschaftlich orientierten Bücher sind dagegen schon ein paar Jahre alt und spiegeln den enormen wissenschaftlichen Fortschritt in dieser Zeit nicht wider.

Daher füllt dieses Buch eine Lücke. Denn Latif behandelt beides. Der Aufbau ist konsequent und logisch. Die Behandlung einiger Themen dürfte dem Experten aber manchmal zu oberflächlich erscheinen. Auch hätte er meiner Meinung nach viele Aussagen noch mehr durch die Zitate von Originalarbeiten belegen müssen. Dies gilt insbesondere für die aktuellen Forschungsthemen. Der Treibhauseffekt wird ausreichend knapp behandelt, denn dieser gehört seit Jahrzehnten ja zum Standardwissen der Geowissenschaften. Für den Laien wären aber ein paar zitierte Physik- oder Meteorologielehrbücher, die diese Grundlagen ausführlicher behandeln, hilfreich, denn gerade um den Treibhauseffekt ranken sich in der Öffentlichkeit immer noch Mythen.
Tolles Buch
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich hab das Buch in wenigen Tagen ausgelesen.
Es ist ausführlich geschreiben und geht wirklich gut auf die versch. Wechselwirkungen zw. Hyrosphöre, Atmosphäre und Biosphäre ein.
Ohne Vorkenntnissse In Naturwissenschaften ist es sicherlich schwere Lektüre für den Laien da viele Fachbegriffe vorkommen die nur zum Teil erklärt werden.
Ich gebe dem Buch 5 Sterne weil sehr detailiert ist und einen tollen Einblick in die Problematik des Klimas mit all seinen komplexen Zusammenhängen und Rückkoppelungen gibt.
Es gibt keinen Treibhauseffekt!
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Der derzeitig zu beobachtende Aktionismus zur "Volksaufklärung" wie besonders durch Prof. Latif bzgl. CO2 ist völlig unbegründet. Wir wissen überhaupt nicht, ob menschliche Einflüsse Wetter und Klima global, aber auch in kleinerem Maßstab relevant beeinflussen können, auch wenn die Entscheidungs-bildenden "Klimatologen" ziemlich unreflektiert vom Gegenteil ausgehen. Alle verständlichen Versuche, "Wetter zu machen", wie z.B. durch Iod-Bomben, sind bislang fehlgeschlagen. Die vermeintlichen Fachleute wie Prof. Latif können genau vorhersagen, wie das Klima, besonders die Temperaturen und Meeresstände, in 50 Jahren sein wird, doch das Wetter läßt sich bestenfalls um 5 Tage vorhersagen. Und daß CO2 der "Klimakiller" schlechthin ist, wird auch durch Prof. Latif als gesichert angesehen und überhaupt nicht mehr hinterfragt: Neue Geldquellen, eine ganze "Klimaschutzindustrie" bauen darauf auf (z.B. Klimaspende im Flugverkehr).Doch, die wesentliche drei Beweise für CO2 als "Treibhausgas" sind von der Wissenschaft als nichtig erkannt: (1) Das älteste Argument von Arrhenius (immer noch zitiert) zum Strahlungsgleichgewicht beruht auf einem längst erkannten Rechenfehler, (2) die Vostok-Eisbohrdaten aus der Antarktis zeigen bei genauer Analyse, daß erst die Temperatur steigt bzw. sinkt, dann CO2: ein wesentliches Arguments ist damit ad absurdum geführt, und (3) die gängige volkstümliche Erklärung des Treibhauseffekts (eingestrahltes Sonnenlicht kann nicht mehr nach Umwandlung als Wärmestrahlung entweichen) ist spektroskopisch schlicht falsch (aber Herr Latif ist schließlich kein Spektroskopist). Wenn überhaupt, wären Wasserdampf und Methan spektral die wirksameren "Treibhausgase". Aber wer wird Wasserdampf verbieten wollen? Ein Mensch verdunstet allein ca. 1 Tonne im Jahr und atmet dabei 250 Kg CO2 aus! Vor diesem Hintergrund sind CO2 - Rechnungen sinnlos: Die Atmosphäre hat etwa 0,036% CO2. Und nur wenige Prozente davon sind menschlichen Ursprungs. Da ist die echte oder vermeintliche Erhöhung von 280 auf 380 ppm seit Beginn der Industrialisierung nur Zahlenspielerei und ein völlig irrelevanter Popanz!

Prof. Dr. Werner Schmidt (Biophysiker)
zu komplex für jedermanns Geschmack
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ein sehr informatives Buch ist da unserem "Chefklimatologen" in Deutschland gelungen. Das Niveau ist durchgehend sehr hoch und unter Umständen für manchen auch zu hoch. Das soll niemanden abwerten, aber die Meteorologie und die Klimatologie sind halt einfach keine trivialen Gebiete. Das könnte man ihm entsprechend auch vorwerfen, dass er solch komplexe Themen wie El Nino zu erklären versucht. Auf der anderen Seite aber ist es genau das, was ich an diesem Buch sehr gut fand; endlich mal eine vernünftige Erklärung für Klimaphänomene zu bekommen, ohne erst in Physikwälzern blättern zu müssen.

Auf unsere heutige Klimaveränderung geht er in allen Kapiteln ein und erklärt eindrucksvoll, wieso der Weg so gefährlich ist, auf dem wir uns bewegen. Es ist aber vor allen Dingen auch ein interessantes Buch für alle, die mehr über das Thema "Klima" an sich lesen und lernen wollen, was es mit Milankovitch-Zyklen auf sich hat, was die NAO ist etc.
Und, hey, wer sich aufregt, NOCH ein Buch über Klimatologie zu sehen und "oh, wieder dieses Thema", mein Gott, dann lasst das Buch doch einfach im Regal stehen! Es ist doch niemand gezwungen, es zu lesen.
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Klimatologie von Wilhelm Lauer, Jörg Bendix

Broschiert von Westermann
Preis bei Amazon: EUR 20,50, Angebote ab EUR 16,40

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3141602840, Erscheinungsdatum: 1993, Auflage: 2., neu bearb. u. korrig. A.
Zoom ± Produkt-Bild: Klimatologie

3 Kundenrezensionen:

gar nicht öde
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Im Gegenteil zu vielen Werken aus der Fachliteratur ist dieses Buch wirklich gut zu lesen. In nicht zu langen (noch wie so häufig möglichst fremdwortgespickten) Sätzen werden die Grundlagen der Klimatologie erklärt. Die Themen sind gut verständlich aufbereitet und durch zahlreiche Abbildungen veranschaulicht (was v.a. visuell veranlagten Leuten wie mir absolut entgegenkommt). Ein gutes Lehrbuch trägt auch erheblich zur Motivation bei (ich konnte mich beim Lernen deshalb für Klima immer am ehesten aufraffen) deshalb kann ich es nur empfehlen, für alle die gerade ihre Zwischenprüfung o.ä. vor sich haben.
Empfehlenswert
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das Buch "Klimatologie" ist in seiner Gänze als absolut empfehlenswert zu bezeichnen. Jedes Thema ist logisch ,und vor allem bei so einem komplexen Thema, sehr gut beschrieben. Alles was in diesem Buch geschrieben steht, ist klar verständlich. Somit eignet es sich hervorragend für die Vorbereitung auf Klausuren und Zwischenprüfung. Ich bin selber Geographiestudent und kann nur Positives über dieses Buch berichten.
Optimale kompakte Information für Interessierte
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieses Buch besteht aus wissenschaftlich fundierten Informationen, welche in kompakter und anschaulicher Form repräsentiert werden.
Viele Abbildungen verdeutlichen die Sachverhalte.
Ideal für Studium und Schmökern für Interessierte.
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