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In eisige Höhen: Das Drama am Mount Everest von Jon KrakauerTaschenbuch von PiperPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 2,80 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3492229700, Erscheinungsdatum: Dezember 2009, Auflage: 10., überarb. u. durchges. Aufl. |
Amazon.de-HörbuchrezensionObwohl der Leser von Anfang an weiß, dass sich ein Unglück zusammenbraut, wird der Leser rasch vom "Gipfelfieber" gepackt. Krakauer gibt die Geschichte und die Abenteuer großer Everest-Pioniere wieder, darunter Sir Edmund Hillary und Tenzing Norgay, die zwei Männer, die den Gipfel als Erste erreicht hatten. Er macht auch klar, dass der Everest ein unversöhnlicher Berg ist. Bevor es einem Menschen gelang, zum ersten Mal einen Fuß auf den Gipfel zu setzen, hatte er bereits 24 Menschen aus 15 verschiedenen Expeditionen das Leben gekostet. Einzelheiten zu den technischen Aspekten dieses Aufstiegs erläutern dem Kletterneuling, wie gefährlich -- selbst unter den günstigsten Bedingungen -- das Bestreben ist, das Dach der Welt zu erreichen. Die ernüchternde Bilanz dieser Unglücks-Expedition -- die tödlichste in der Geschichte des Everest: Bis zum Ende des Gipfeltages hatten acht Menschen ihr Leben gelassen. Info des Verlags zum Sprecher dieses Audiobooks: Christian Brückner (geb. 1943) arbeitet als Schauspieler und Sprecher. Er hat viele herausragende Hörspiele und Lesungen produziert. Als Synchronsprecher leiht er seine Stimme u.a. Robert de Niro. Christian Brückner erhielt 1990 den Adolf-Grimme-Preis. 5 Kundenrezensionen:packend 5 von 5 PunktenMitten im Hochsommer konnte ich dieses Buch nicht aus der Hand legen. Mir liefen wirklich kalte Schauer den Rücken runter, so fesselnd sind die dramatischen Begebenheiten bei der Expedition geschildert. Ich bin selber Hobbybergsteiger, aber das Ausmaß dieses Grauens dort am Mount Everest kann ich kaum erfassen. In eisige Höhen 5 von 5 PunktenSpannend und informativ. Neben der Schilderung menschlicher Tragödien gibt das Buch Aufschlüsse über das kommerzielle Bergsteigen und die damit einhergehende Umweltverschmutzung am Berg! wer dieses Buch liest, sollte unbedingt auch... 3 von 5 Punkten...Anatoli Boukreevs Version dieser Tragödie lesen "Der Gipfel: Tragödie am Mount Everest". Über Krakauers Buch wurde mehr als genug geschrieben...Der Gipfel: Tragödie am Mount Everest Sehr gut 5 von 5 PunktenIm direkten Vergleich mit "Der Gipfel" merkt man diesem Buch eine höhere Professionalität des Autors an. Spannend und interessant werden die Figuren vorgestellt und man nähert sich Stück für Stück der Katastrophe. Im Unterschied zu "Der Gipfel" werden hier weniger Interviews mit den Überlebenden geführt und es dominiert die Erzählperspektive des Autors. Trotzdem kann ich beide Bücher gleichermaßen empfehlen, denn die Wahrheit über die tatsächlichen Ursachen des Unglücks findet sich irgendwo dazwischen - und doch vielleicht auf keiner der Seiten... Unvorstellbare Qualen 5 von 5 PunktenWas für ein Werk über eine Expedition. Ich habe ja schon einiges zum Thema gelesen, auch Messner. Aber hier wird mal beschrieben, welchen unglaublichen Belastungen und Qualen sich manche Menschen aussetzen, um auf den Mount Everest zu kommen. Gleich, ob nun Boukreev und/oder de Walt den Bericht von Krakauer anzweifeln, ich konnte sehr plastisch erfahren, was es heisst, den höchsten Berg der Welt besteigen zu wollen. Nicht nur, dass es richtig viel Geld kostet, auch, dass ohne Erfahrung, Mut, körperliche und geistige Höchstbelastbarkeit und vor allem ohne eine riesige Portion Willenskraft überhaupt nichts geht. Warum bringt sich ein Mensch in eine solche Situation? Ist es die blanke Gier nach Anerkennung, auf diesen Berg zu gehen? Oder nach sportlichen Höchstleistungen, wobei doch bekannt ist, wie schnell am Mount Everest z.B. eine Wettersituation kippen kann und das Leben der gesamten Gruppe in allergrößte Gefahr bringt? Krakauer könnte sich jetzt darauf beziehen, dass er im Auftrag der Zeitschrift Outside gehandelt hat. Tut er aber nicht, sondern der Leser erfährt, dass es irgendetwas geben muss, dass Menschen auf diesen Berg zieht. Der Bericht liest sich teilweise wie ein Horrorroman, so genau und detailliert wird man informiert. Und man kann auch was lernen, nämlich, dass ein Pfandsystem für verbrauchte Sauerstoffflaschen eingeführt wurde, um den Berg wenigstens etwas vom Müll zu befreien. Lobenwert, allerdings darf bezweifelt werden, ob das einen dauerhaften Nutzen hat. |
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In die Wildnis: Allein nach Alaska von Jon KrakauerBroschiert von PiperPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 5,10 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 349225067X, Erscheinungsdatum: Oktober 2007, Auflage: 13 |
Aus der Amazon.de-Redaktion"Mein Gott, war er ein gescheiter Junge..." Also, warum hat Christopher McCandless eine rosige Zukunft -- College-Ausbildung, materiellen Komfort, außergewöhnliche Begabung und Charme -- gegen den Hungertod in einem ausrangierten Bus in den Wäldern von Alaska eingetauscht? Jon Krakauers Buch versucht, diese Frage zu klären, und obwohl es die Frage nicht mit Gewißheit beantwortet -- beantworten kann --, bringt In die Wildnis. Allein nach Alaska doch eine Menge Licht in die Sache. Nicht nur über McCandless' "Alaska-Odyssee", sondern auch über die Triebkräfte, die Menschen dazu bringen, aus der Gesellschaft "auszusteigen" und sich auf andere Weise auszuprobieren. Krakauer zitiert Wallace Stegners Schriften über einen jungen Mann, der in den dreißiger Jahren auf ähnliche Weise in der Wüste von Utah verschwand. "Mit 18 sah er sich in einem Traum [...] durch die romantischen Einöden dieser Welt wandern. Kein Mann, in dem noch die Essenz der Jugend fließt, hat diese Träume jemals vergessen." In die Wildnis zeigt uns, daß McCandless zwar extrem, keineswegs aber einmalig war. Der Autor macht den Eremit zu einem von uns -- etwas, das McCandless selbst nie schaffte. Am Ende des Buchs ist McCandless nicht mehr einfach ein Zeitungsausschnitt, sondern eine sympathische, seltsam anziehende Persönlichkeit. Ob er nun "ein mutiger Idealist oder ein leichtsinniger Idiot" war -- Sie werden Christopher McCandless nicht so schnell vergessen. 5 Kundenrezensionen:ständiges hin und her 3 von 5 PunktenDiese Geschichte ist so unglaublich toll, so interessant und so packend, dass ich nach dem Film unbedingt das Buch lesen musste! leider bin ich von dem buch selber enttäuscht! warum? weil es ständig den Ort und die Zeit wechselt! mal ist man in seiner kindheit, dann wieder bei seinem aktuellen trip, dann wieder am ende seines lebens...völlig verwirrend! was mich jedoch noch mehr genervt hat, waren die kapitel mit den vergleichen! schön und gut, dass herr krakauer so viel selbst erlebt hat und so viele tolle menschen kennt, aber meiner meinung nach hat das nichts in dem Buch verloren! und wenn er es schon hineinbringt, dann bitte nicht 4 kapitel!!!! naja, ich schau mir jetzt wieder den film an, den find ich VIEL besser! (große außnahme, normalerweise sind die bücher doch besser, wie die filme) Das nenn ich ein Buch 5 von 5 PunktenUnfassbar was ich hier lesen durfte. ICh bin total begeistert und gleichzeitig total erschüttert über diese Geschichte des jungen McCandless. Es ist bislang das beste Buch das ich je lesen durfte. Man kann gut verstehen warum es Jon Krakauer nicht mehr los lies und er dieses Buch schreiben musste. Kann ich nur empfehlen und hab ich auch! LG Ein echter Romantiker in der Kapitalistischen-Welt! 5 von 5 PunktenIch habe das Buch erst vor kurzem gelesen und bin begeistert. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der für alternatives Denken offen ist. Ein auf jeden Fall sehr interessantes Buch das zum denken anregt und wahrscheinlich das eigene Leben (positiv) beeinflusst. Viel Spaß beim lesen! mfg richard ps: Chris McCandless...Die wahren Helden werden niemals berühmt werden! Eine Geschichte die unter die Haut geht und bewegt! Boah! 5 von 5 PunktenDieses Buch hat teilweise mein Leben gedreht, die Geschichte von Alex Supertramp einem Aussteiger, der den heutigen Materialismus verachtet und sich auf die wichtigen Dinge des Lebens konzentriert. Ein wirklich schön geschriebenes Buch! Man möchte es garnichtmehr aus der Hand legen. Illustriert mit Karten seiner Wanderroute veranschaulicht Jon Krakauer die Geschichte, welche auf einer wahren Begebenheit beruht, einfach einzigartig! Wer das nicht gelesen hat, ist selber Schuld! Hier noch mein Lieblingszitat: "Es ist wohl kaum zu bestreiten, dass uns die Vorstellung von einem freien Leben schon immer begeistert hat. Wir verbinden mit diesem Gedanken eine Flucht, vor der Geschichte, vor Unterdrückung, dem Gesetz und vor unangenehmen Verpflichtungen. Absolute Freiheit!" Ein Buch das verzaubert 5 von 5 PunktenIch habe dieses Buch schon mehr als einmal gelesen. Es gehört zu meinen Lieblingsbüchern und verzaubert mich immer wieder. Ein Buch über einen Helden, der aus seinem Leben ausbricht und sein Leben lebt, wie er es wollte. Der sich Gedanken darüber machte, wo in einer geldgierigen und machtgeilen Welt, die wirklichen Werte wie Menschlichkeit, glücklich sein, Rücksichtnahme bleiben. Wunderschön geschrieben. |
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Auf den Feldern der Ehre - Die Tragödie des Soldaten Pat Tillman von Jon KrakauerGebundene Ausgabe von Piper Verlag GmbHPreis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 7,58 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3492052282, Erscheinungsdatum: Sept. 2009 |
Aus der Amazon.de-RedaktionNach annähernd 450 Seiten aufwühlender Ermittlungsarbeit schlägt man das Buch zu, erschöpft und verzweifelnd an dieser Welt der Kriegsrituale auf gar nicht so ehrenhaften Feldern. Erzählt wird das tragische Ende des 27-jährigen Footballstars Pat Tillman, einem Grenzsucher, immer ins Risiko verliebt, dabei stets dem tieferen Sinn des Lebens nachspürend. Mit den Anschlägen des 11. September 2001 fand diese Sinnsuche schlagartig ihre Erfüllung. Nicht wenige US-Bürger staunten damals, als der ?Safety? der Arizona Cardinals einen millionenschweren Vertrag in der NFL in den Wind schlug, um sich bei der US-Army einzuschreiben. Die Patriotismuswelle hatte Pat Tillman erfasst und er beschloss, am Hindukusch sein Land gegen al-Qaida und die Taliban zu verteidigen. Es kam anders. In der Abenddämmerung des 22. April 2004 fand Specialist Tillman auf einem felsigen Hügel im Südosten Afghanistans sein grausames Ende. Er starb im Feuerhagel der eigenen Kameraden! ?Maverick?, so pflegen Amerikaner Menschen wie Pat zu nennen. Unkontrollierbare einsame Wölfe, nur der eigenen Idee verpflichtet. Charaktere, wie sie Jon Krakauer seit jeher magisch anziehen. Wie ein akribischer Detektiv ? und in der würdigen Nachfolge eines Norman Mailer -, schreitet Krakauer Pats Leben minutiös ab. Er entwirft das Bild eines förmlich Getriebenen, der sich nur in der Waghalsigkeit zu spüren vermochte. Großherzig und aufopfernd einerseits, unbarmherzig in seinen Aggressionsschüben, wenn er seinen unstillbaren Gerechtigkeitssinn verletzt sah. Zusammen mit Kevin, dem jüngeren Bruder, durchlief der durchtrainierte Pat die knallharte Ranger-Spezialausbildung der US-Army. Nach den Highschool- und Footballjahren betritt Krakauer nun den Kriegsschauplatz. Er tut dies mit aller gebotenen Sorgfalt, umfangreichem Kartenmaterial, akkuraten Mannschaftslisten, und einer der Dramatik des Geschehens angemessenen Sachlichkeit, die dennoch vor Spannung bebt. Pat Tillmans erster Irak-Einsatz galt der Befreiung der hübschen Soldatin Jessica Lynch, die damals als TV-taugliche Kriegs-Ikone auf allen Kanälen gefeiert wurde. Krakauer rückt die vom Militär damals propagierte Faktenlage gnadenlos zurecht. Ironischerweise sollte der spätere Tod des Footballstars ähnlich propagandistisch ausgeweidet werden. Man hasst inzwischen das Kriegsgeschehen und seine heroisch hohlen Rituale, die windigen Ehrbegriffe, die dreiste Irak-Lüge und den schauerlich verniedlichenden Begriff des ?friendly fire?, des ?Freundbeschusses?. Diesem kommt am Ende die Hauptrolle zu. Folgen wir also Pat Tillman und den 44 Army-Rangern auf dem Weg zu ihrem letzten Gefecht. Ein liegengebliebener Humvee soll geborgen werden. Mitten in der afghanischen Provinz Khost. Einer Talibanhochburg. Der Befehl, den Zug zu teilen, sollte sich als verhehrend erweisen. Die Lektüre wird zunehmend härter. Dann fallen die Schüsse?und ein ehemaliger Footballstar namens Pat Tillman steigt endgültig in den nationalen Heldenhimmel auf. Krakauer hat Pats Frau Marie befragt, vor Ort recherchiert, Briefe und Tagebucheinträge zu Rate gezogen, schließlich Pats Kameraden interviewt. Starke Waffen gegen eine US-Administration, die nach den Folterfotos von Abu Ghreib und einer drastisch sinkenden Kriegsbegeisterung die wahre Todesursache Pat Tillmans gnadenlos verschleiern wollte. Selbst die Angehörigen wurden im Unklaren gehalten, wie und durch wen Pat ums Leben kam. Jon Krakauer, dieser notorische Chronist ebenso notorischer Grenzgänger, hat den Nebel der Propaganda durchdrungen. Was man danach zu sehen bekommt, ist ebenso zum Fürchten. Pat Tillmans Schicksal wird uns noch lange verfolgen. ?Ravi Unger 5 Kundenrezensionen:Ich liebe die Bücher von Krakauer, aber dieses Buch hat mir nicht gefallen... 1 von 5 PunktenLeider ist dieses Buch sehr langatmig und aus meiner Sicht langweilig geschrieben. Krakauer beschreibt in allen Einzelheiten das Leben eines amerikanischen Footballstars, der sich entschließt seine Karriere temporär für einen patriotischen Einsatz auf Eis zu legen. Leider fällt dieser Footballstar den Gesetzen des Krieges zum Opfer. Das Thema ist höchst brisant und eine Auseinandersetzung damit sicher sehr empfehlenswert. Krakauer schafft es meiner Meinung nach nicht einen roten Faden zu erzeugen, der eine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema "Sinnhaftigkeit/Moral eines Krieges" ermöglicht hätte. Vielmehr ist der Roman nichts anderes als eine minutiöse Darstellung der letzten Tage des Pat Tillmann (wobei natürlich schon auch noch ein Teil des Romans auf seine Vergangenheit eingeht). Wäre Pat Tillmann nicht Footballstar gewesen, könnte das Buch als Tagebuch eines unbedeutenden amerikanischen Staatsbürgers betrachtet werden, der leider zum falschen Zeitpunkt eine fragwürdige Entscheidung getroffen hat. War nicht so überzeugt 4 von 5 PunktenDie Entscheidung einen millionenschweren Vertrag sausen zu lassen und in den Krieg zu ziehen, ist einem Europäer nur schwer verständlich zu machen. Wer allerdings das im Vergleich zu Deutschland weitaus höhere Prestige des Militärs in der US Gesellschaft kennt, den wundert das zwar noch immer aber doch nicht mehr ganz so sehr. Allerdings kann mir dieses Buch trotzdem die Hintergründe dieser persönlichen Entscheidung nicht ganz verständlich machen. Angelsachsen und Amerikaner sind von diversen Mannschaftssportarten besessen. Ich bin es nicht. Dementsprechend habe ich die unzähligen Seiten über diverse Spiele im Eiltempo überflogen. Es kann natürlich sein, das mir dabei die Motive der Hauptperson für seine eigenwillige Entscheidung entgangen sind. Langatmige Schilderung enes Skandals 3 von 5 PunktenPat Tillman, ein berühmter Footballspieler, schlug einen Profivertrag in Millionenhöhe aus, um als einfacher Soldat für sein Vaterland zu kämpfen. Er starb in Afghanistan durch das Feuer seiner eigenen Kameraden. Solche bedauerlichen Vorgänge ereignen sich in jedem Krieg und sind leider unvermeidlich. Vorausgegangen waren Fehlentscheidungen verschiedener militärischer Führer. Auch so etwas wird immer wieder vorkommen. In höchstem Maße skandalös war aber, wie höchste Ebenen von Militär und Politik diesen Vorfall zu vertuschen suchten und für ihre politischen Ziele zurechtlogen. Insoweit ein gut recherchiertes, lesenswertes Buch, aber dazu hätten weniger als 100 Seiten ausgereicht. Völlig überflüssig ist die langatmige Schilderung von Tillmans Karriere als Footballer - für jemand, der nicht mit den Regeln vertraut ist, ohnehin schwer nachvollziebar- sowie seiner Jugend und Ehe. Stattdessen hat der Autor versäumt zu berichten, ob und wenn ja wie die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen wurden. Möglicherweise wegen noch laufender Untersuchungen, aber darauf hätte er hingweisen müssen, sonst bleibt das Gefühl, der Skandal wurde aufgedeckt,ohne dass dies für irgendjemand Konsequenzen hatte. Und das wäre wiederum ein Skandal. Lesenswert, wenn auch manchmal etwas langatmig ! 3 von 5 PunktenIch bin durch Amazon auf dieses Buch aufmerksam geworden und die Thematik hat mich sofort interessiert. Mein Fazit gleich vorneweg: Das Buch hält für mich im Großen und Ganzen was es verspricht - man taucht in das durchaus faszinierende Leben und in die Biographie von Pat Tillman ein und lernt nebenbei eine Menge über die Hintergründe des (aktuellen) Afghanistankrieges, das ist spannend und lehrreich. Mir hat es geholfen viele Zusammenhänge noch besser zu verstehen, ohne hochwissenschaftliche oder theoretische Abhandlungen lesen zu müssen. Faszinierend und gleichzeitig erschütternd fand ich in der Aufbereitung der Geschehnisse, die mitunter befremdliche "Logik des Militärs" und das politische Kalkül hinter der ganzen Sache. Ein sehr unwürdiges Nachspiel für jemanden, der für seine Ideale alles gegeben hat - das hat mich an diesem Buch beeindruckt! Nun ja, und nebenbei lernt man zudem noch eine Menge über American Football - das fand ich aber eher zu langatmig, daher der Punktabzug! Ein zufälliger Fund! 5 von 5 PunktenDurch einen Zufall stand ich in einem Buchladen vor diesem Buch und fand den Titel sehr anziehend.Ich nahm das Buch und begann drin zu lesen.Ich nahm das Buch zwar nicht mit,aber merkte mir den Titel und kaufte es über amazon.de.Durch Zufall sah kurz vor dem Kauf eine Reportage über dieses Buch auf ZDF.Das regte mich noch mehr an dieses Buch zu lesen.Warum fasziniert uns Pat Tillmann?Diese Frage ist relativ einfach zu beantworten.Er war ein großer Star im American Football und wurde von mehreren Teams umworben.Er blieb aber für 500.000$ Jahresgehalt bei den Arizona Cardinals und spielte dort weiter.Nach 9/11 faßte er und sein Bruder Kevin den Entschluß,etwas für sein Land tun zu müssen.Er schlug ein Angebot der Cardinals über 3,5 Mill. Dollar aus und verpflichtete sich stattdessen für knapp 18000 $ Jahresgehalt bei den US-Rangern. Nach der Ausbildung kam er kurze Zeit in den Irak,kam aber dort nicht zum gewünschten Einsatz.Dann kam der Einsatz in Afghanistan,wo er schließlich durch friendly fire ums Leben kam. Traurig ist,dass die hohen Militärs der US-Army in zum Helden stilisieren wollten (er bekam den Silver Star /dritthöchste Auszeichnung für Heldentum),um die bröckelnde Zustimmung innerhalb der amerikanischen Bevölkerung nach den Vorfällen in Abu Ghraib rückgängig zu machen.Das man dafür die Hinterbliebenen belog,ist sehr piätätlos.Noch viel schlimmer fand ich,dass Kameraden von ihm gezwungen wurden,für die Sache zu lügen.Das wirft kein gutes Bild auf die Militärführung der Vereinigten Staaten. Das Buch ist wirklich eines der interessantesten Bücher,die ich bis jetzt gelesen habe.Allein die Tatsache seines Entschlußes ist absolut unfassbar.Er hatte alles: Geld,Ruhm,Anerkennung,eine tolle Frau.Aber er war Pat Tillmann und er lebte für seine Prinzipien.Er handelte nach einem bekannten amerikanischen Leitmotto:Frage nicht,was Dein Land für Dich tun kann,sondern was Du für Dein Land tuen kannst.Dieses Buch ist eine Hommage für Pat Tillmann!!!! Kauft es und lest es.Ihr werdet es nicht bereuen. |
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Auf den Gipfeln der Welt: Die Eiger-Nordwand und andere Träume von Jon KrakauerTaschenbuch von PiperPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 0,74 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3492231977, Erscheinungsdatum: Juli 2009, Auflage: 8 |
Aus der Amazon.de-RedaktionEgal wie die gegenwärtige Temperatur auch sein mag, nach einigen Seiten von Auf den Gipfeln der Welt werden Sie zu frieren beginnen. Wenn Sie die Mitte des Buches erreicht haben, werden Sie ein völlig neues Verständnis für Ihre Finger, Ihre Zehen und die Tatsache bekommen haben, daß Sie noch eine Nase besitzen. Und am Ende dieser Sammlung werden Sie einigen häufig gebrauchten Redewendungen eine völlig neue Bedeutung beimessen. Das subtile "etwas frische Luft schnappen" oder das neckische "Flugstunden zurücklegen" sind Bergsteigereuphemismen für "Abstürzen", während "Krater" das Zurücklegen von Flugstunden bis zum Boden bezeichnet. "Summiting", die Bezeichnung für das Erreichen eines Gipfels, wirkt dagegen geradezu farblos. Die diversen Helden, Risikoeingehenden, Nichtskönner und Individualisten, die Krakauer beschreibt, sind allerdings schillernd, ob sie nun "summiten" oder nicht. Der Autor interessiert sich mehr für das Erforschen der Sucht nach Risiko -- der Intensität der Anstrengung -- als für reinen Triumph. Da gibt es zum Beispiel den mythischen Minimalisten John Gill, dessen Ruhm "ausschließlich auf Aufstiegen von unter zehn Metern beruht"; oder die Gebrüder Burgess, die ausgeflippten englischen Zwillinge, die stets dann die richtigen Entscheidungen zu treffen scheinen, wenn es darauf ankommt, und deshalb es fast nie schaffen, den Gipfel zu erreichen. Natürlich sind sie noch am Leben. Über diesen und anderen talentierten Kletterern schwebt eine bösartige, unendlich kreative Natur, deren Föhnwinde Leute zum Wahnsinn treibt, und deren Lawinen noch viel Schlimmeres anrichten. Auf den Gipfeln der Welt ist ein Adrenalinfest für die Müden, eine längst überfällige Untersuchung einer stilvollen, mutigen Subkultur. Wie einer der von Krakauer beschriebenen Helden seine Beschäftigung umreißt: "Es ist ein bißchen wie Spaß haben, nur anders." 5 Kundenrezensionen:Solide, aber nur teilwiese wirklich fesselnd 4 von 5 PunktenJon Krakauer ist vermutlich eher durch "In eisige Höhen" oder "In die Wildnis" bekannt, aber Leser des erstgenannten Buches, sollten vielleicht auch überlegen, "Auf den Gipfeln der Welt" zu lesen. Die zwölf Kurzgeschichten beleuchten sehr viele, unterschiedliche Aspekte des Bergsteigens die, obwohl das Buch schon etwas älter ist, wohl auch heute noch Gültigkeit haben und als Erklärung dafür gesehen werden können, worin die Faszination dieses Sports liegt. Wer auch schon andere Bücher zum Thema Bergsport wie "Am seidenen Faden" von Hans Kammerlander gelesen hat, wird immer wieder auf die ein oder andere bekannte Figur stoßen und auch die ein oder andere Geschichte nicht mehr als brandneu empfinden. Trotzdem war es interesannt für mich, die gleichen Erlebnisse auch aus anderen Blickwinkeln kommentiert zu sehen. Dadurch, dass die 12 Geschichten jeweils in sich abgeschlossen und völlig unabhängig voneinander sind, eignet sich dieses Buch besonders für Leser, die nicht so regelmäßig zum Lesen kommen, oder aber die immer wieder mal zwischendurch eine kurze Geschichte lesen wollen. Fazit: 4 Sterne gibt es von mir für ein Buch, das interessante Einblicke in eine Sportart gibt, die, für mich, absolut faszinierend ist. Ich ziehe einen Stern ab, weil teilweise schon sehr weit ausgeholt wird und sich bei ein oder zwei Geschichten der Eindruck nicht ganz wegleugnen lässt, dass sie nur im Buch sind, um die Seiten zu füllen. Trotzdem gute Lektüre für Bergsportfans und Leute, die sich zwischendurch mit kleinen Lesehappen versorgen wollen. Krakauer hätte mehr draus machen können 3 von 5 Punkten12 kurze Geschichten von Jon Krakauer über das Bergsteigen und seine verschiedensten Facetten verspricht dieses Buch und somit auch interessanten Lesegenuss. Doch dieser konmmt nur teilweise auf. Zwar sind die Geschichten gut gewählt - sie weisen eine hohe Bandbreite auf, von eigenen Erlebnissen Krakauers und Erzählungen über mutige und entschlossene Personen an den verschiedensten Schauplätzen der Welt - doch empfindet der Leser meistens eine gewisse Distanz zu dem geschriebenen. Man kann nicht so recht in diese dort beschriebenen, zweifellos faszinierenden Welten, eintauchen und auch die Personen bleiben einem fremd, man leidet und zittert nicht mit ihnen. Nur in einigen wenigen Passagen wird der Abenteuerer in einem selbst gepackt und man hört das Eis knirschen, den Wind pfeifen und die Anstrengung in seinen Fingern. Ansonstend ist das Buch eher anstrengend für den Leser. Zwar fachlich auf höchster Ebene, literarisch aber leider nur mittelmaß. "Nette" Stories, teilweise etwas zu viel blabla. 2 von 5 PunktenDas Buch beinhaltet mehrere Kapitel mit unabhaengigen Stories die alle bereits in diversen auch nicht alpinen Zeitschriften veroeffentlicht wurden. Unten den jeweils einzeln Geschichten sind interessante dabei aber auch "weniger" interessante (teilweise fuer die Yellow-Press geschriebene Stories). Dem ganzen Buch fehlt es an durchgaengigkeit und Wuerze. Verglichen mit "In eisigen Hoehen" ist das Buch nicht zu empfehlenswert. Schöne Übersicht, klasse Schreibstil 5 von 5 PunktenWer jemals darüber nachdenkt einen Berg zu besteigen, der sollte dieses Buch lesen und sich nachher entscheiden zwischen a) ich mach's trotzdem oder b) nein, lieber doch nicht. Wer sich für a) entschieden hat, sollte dann allerdings schleunigst zu detaillierter Fachliteratur greifen, denn zu diesem Genre gehört Krakauers Buch definitiv nicht. Das soll nicht heißen, dass den Leser nicht eine Menge an (auch nützlichen) Informationen erwartet. Das Buch gibt einen guten Überblick darüber, was ein Grüppchen, von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommener "Verrückter" -genannt Bergsteiger und andere Extrem-Abenteurer- in der Welt erleben bzw woran es sterben kann. Das Buch ermöglicht einem Laien einen perfekten Einblick in eine Welt jenseits der Vorstellungskraft eines Durchschnittsurlaubers. Die abgeschlossenen Geschichten in dem Buch können natürlich nicht alle Abenteuer auf dieser Welt abdecken, doch ist der gewonnene Überbick nicht zu verachten (natürlich nur auf die Welt der Bergsteiger begrenzt). Das Buch ist auch für Leute geeignet, die mit Bergsteigen absolut nichts am Hut haben (totlangweilen sollte es sie natürlich auch nicht). Ich weiß nur, sollte ich irgendwann einmal mit einem Haufen weiterer Touristen per Bahn das Montblanc-Massiv "erklimmen", werde ich mir dank dieses Buches sehr wohl bewusst sein, dass an diesem Berg schon mehr Menschen, als am Mount Everest gestorben sind. Was den Schreibstil anbelangt, so macht es einfach Spaß Krakauer zu lesen. Der Mann ist hauptberuflich nämlich nicht Bergsteiger, sondern Journalist (mit Bergsteigen als Hobby) und versteht sein Handwerk. Die Beschreibungen sind an den richtigen Stellen sachlich, informativ, aber auch ironisch bis herrlich zynisch. interessant 4 von 5 PunktenJon Krakauer erzählt in diesem Buch 12 verschiedene Geschichten (u.a. Burgess Boys, Club Denali, Canyoning, K2) welche sich rund um das Bergsteigen drehen. Es werden Besteigungen beschrieben, er berichtet über Charaktere des Bergsports und unter anderem über herausfordernde Regionen dieser Erde. Manche Kapitel beginnen etwas fade, doch zur Mitte hin entwickeln sie sich zu lesenswerten Informationsquellen. Besonderst erfrischend an diesem Buch ist, dass auch Themen abgehandelt werden über die man noch nicht viel gehört hat und doch oder gerade deswegen Neugierde Wecken ( Ein höherer Berg als der Everest?, Valdez-Eis) |
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Into the Wild von Jon KrakauerTaschenbuch von Pan BooksPreis bei Amazon: EUR 10,80, Angebote ab EUR 5,33 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 033045367X, Erscheinungsdatum: Sept. 2007 |
Amazon.co.ukWhat would possess a gifted young man recently graduated from college to literally walk away from his life? Noted outdoor writer and mountaineer Jon Krakauer tackles that question in his reporting on Chris McCandless, whose emaciated body was found in an abandoned bus in the Alaskan wilderness in 1992. Described by friends and relatives as smart, literate, compassionate and funny, did McCandless simply read too much Thoreau and Jack London and lose sight of the dangers of heading into the wilderness alone? Krakauer, whose own adventures have taken him to the perilous heights of Everest, provides some answers by exploring the pull the outdoors, seductive yet often dangerous, has had on his own life. --Amazon.com Amazon.comWhat would possess a gifted young man recently graduated from college to literally walk away from his life? Noted outdoor writer and mountaineer Jon Krakauer tackles that question in his reporting on Chris McCandless, whose emaciated body was found in an abandoned bus in the Alaskan wilderness in 1992. Described by friends and relatives as smart, literate, compassionate, and funny, did McCandless simply read too much Thoreau and Jack London and lose sight of the dangers of heading into the wilderness alone? Krakauer, whose own adventures have taken him to the perilous heights of Everest, provides some answers by exploring the pull the outdoors, seductive yet often dangerous, has had on his own life. 5 Kundenrezensionen:the spirit of youth 4 von 5 PunktenAuthor: Jon Krakauer Title: Into the wild Time: 1992 Destination: Alaska Length: four months Type: some hitchhiking, some walking Rating: 8/10 The spirit of youth J.K. writes about Christopher McCandless, a young man who ventured out into the wilderness of Alaska in the spring of 1992, stayed there by himself for four months, and eventually died due to malnutrition. The story is well paced and compact (around 200 pages), and while seeming very thoroughly researched, it presents itself in a rather emotional form of journalism that even borders gonzo at times. I liked it. The thing I liked most about it was the strong empathy pulsing from the author towards the young and reckless McCandless. J.K. clearly avoids idolizing the young man, but when he talks about his own mountaineering experiences in the 70s, I cant help but find it apologetic for McCandless behavior fifteen years later. There is one paragraph that I highlighted: It is hardly unusual for a young man to be drawn to a pursuit considered reckless by his elders; engaging in risky behavior is a rite of passage in our culture no less than in most others. Danger has always held a certain allure. True that. the call of the wild 5 von 5 PunktenFirst things first: "Into the wild" is not a novel but rather a lengthy reportage in book format. Structure and style are strongly journalistic. Taking McCandless's vagabond life as a starting point, the author reflects on (as Jack London put it) the call of the wild, the yearning for isolation and loneliness and the will to test one's limits surrounded by a challenging nature. Roughly half of the book tells McCandless's story and how he ended up as a twentysomething leading a vagabond life in America's Southwest till he went to Alaska where he died of starvation. (The book starts with McCandless's death so don't think I'm spoiling it!) ;-) The other half deals with other rather famous people who succumbed to the call of the wild, Krakauer being one of them himself - yet unlike others he survived. The author also interviews McCandless's family, friends and acquaintances. He highlights the loss and pain the family suffered. Ultimately, Krakauer thinks that youth, idealism and a certain unwillingness to forgive other people's mistakes are some of the main reasons why people go into the wild and severe all contact with their families. großartig spannender tatsachenbericht 5 von 5 Punktender bergsteiger und journalist j. krakauer schildert im vorliegenden buch einen erschütterneden tatsachenbericht um das verschwinden des jungen chris mccandless in der wildnis alaskas. die meinungen über seinen tod sind sehr unterschiedlich, von anfeindungen wegen seines fahrlässigen, schlecht vorbereiteten "abenteuers" bis hin zur bewunderung seines mutes. krakauer hat seinen roman sehr gut mit hilfe der familie von chris und zahlreichen reisebegenungen recherchiert. die geschichte ist sehr spannend und fast wie eine dokumetation aufgebaut. krakauer versucht auch nicht eine sympathie oder antipathie für den helden zu polarisieren. es bleibt immer noch dem leser überlassen ob man mccandless handlungen gutheißt oder ihn als dummen jungen abenteurer sieht. für mich ist das eindringen in die wilde schönheit der natur, die einsamkeit und das überleben in der wildnis ein interessanter gedanke. doch alle handlungen von chris kann ich nicht nachvollziehen, zb warum er sein geld verbrennt - das scheint mir dumm und trotzig. die verfilmung von sean penn interessiert mich sehr, doch ich wollte zuerst das buch lesen um eigene bilder im kopf entstehen zu lassen. bin also sehr gespannt. das buch ist auf jedenfall sehr empfehlenswert und erschütternd. Abenteuerlust 5 von 5 PunktenZu Chris Mccandless Ausbruch aus gesellschaftlichen Denkmustern und seine Wanderung in die "Wildnis" ist viel geschrieben und diskutiert worden. Wer sich hier ein bißchen umtut sieht schnell, daß Krakauers Buch stark polarisiert. Entweder wird Chris Mccandless von seinen Anhängern enthusiastisch gefeiert oder es wird mit erstaunlicher Wut über sein Scheitern gelästert. Ich habe dieses Buch geliebt. Es hat mich beschäftigt wie schon lange kein Buch mehr. Entscheidend sind für mich nicht Chris mögliche Fehler und warum er es nicht geschafft hat, der Wildnis wieder zu entkommen. Entscheidend ist für mich, warum er in die Wildnis gegangen ist. Hier liegt die Stärke von Krakauers Buch, detailreich schildert er die Motive eines jungen Mannes aus wohlbehüteten Verhältnissen, radikal aus einem vorgebenen Lebenslauf auszubrechen und sich auf eine Wanderung quer durch Amerika zu begeben. Gleichzeitig zeichnet Krakauer in groben Zügen eine amerikanische Tradition von Everett Ruess bis zu sich selbst nach, in der einzelne immer wieder aus festgefahrenen Lebensläufen ausbrachen, um in der Wildnis zu sich selbst zu finden. Natürlich, und hier setzt vielfach die Kritik an Krakauer an, ist sein Buch nur eine Interpretation dessen, was möglicherweise wirklich geschehen ist. Eine Schwäche seines Buchs ist ganz klar die Deutung der Umstände die zu Chris Mccandless Tod führten. Was Krakauer immer nur am Rande erwähnt, ist, daß Chris tatsächlich eine Karte dabei hatte und er für seine Wanderung in die Wildnis gezielt auf dieser Karte den Stampede Trail ausgewählt hat. Auf jeder Karte Alaskas, die den Stampede Trail verzeichnet, ist immer auch der Denali Park, einer der touristisch meistbesuchten Parks Alaskas verzeichnet. Im Sommer ist hier wirklich was los und Chris befand sich in Laufnähe des Parks. Daß Chris sich in irgendeiner Weise, durch wilde Kartoffelpflanzen vergiftet hat, ist durch toxikologische Gutachten widerlegt worden. Chris Mccandless ist verhungert. Völlig außer Acht läßt Krakauer das SOS Schreiben, das Chris an den Bus gepinnt hatte. Hier schreibt er, daß er verletzt ist. Wer sich das berühmte Foto, das Chris sitzend im karierten Hemd vor dem Bus zeigt, genau anschaut, wird feststellen, daß der rechte Ärmel seines Hemdes leer ist. Er hat den rechten Arm unter dem Hemd und nicht im Ärmel, was auf eine Schulterverletzung hindeutet, die übrigens bei einer Autopsie nicht zwingend festgestellt werden kann. Fazit: Absolut lesenswert. Natürlich schildert Krakauer seine Interpretation des Geschehens, aber genau das macht das Buch auch so spannend. great experience 3 von 5 PunktenJon Krakauer really earns respect for his writing and the result of his research after the death of this lost soul. He describes the way of this young guy to Alaska using his diary and what people said who met him. He travels the way himself and so his own impressions make this work complete. The whole time I was thinking what does he want? Why does he do this? Why does he die? I was confused, but I felt what the guy must have been through. He does what other people won't because of fear. And it hurt so bad that he really wanted to go back home and couldn't. It is not really a novel. It is more a report. Sometimes I wished for some more objectiveness. This guy met all this crazy good people he could have been murdered or whatever alone on the road like that, but he made friends and was not seeing what he had. This book should have been about the people giving a lost human shelter. |
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Mord im Auftrag Gottes: Eine Reportage über religiösen Fundamentalismus von Jon KrakauerGebundene Ausgabe von PiperPreis bei Amazon: EUR 22,90, Angebote ab EUR 9,80 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3492045715, Erscheinungsdatum: Dezember 2003, Auflage: 2., Aufl. |
Aus der Amazon.de-RedaktionAm 24. Juli 1984 trat Dan Lafferty im Hause seines Bruders Allen mit einem Ausbeinmesser an das Kinderbett seiner kleinen Nichte Erica. "Ich weiß nicht genau, worum es hier geht", sagte er, "aber anscheinend ist es Gottes Wille, dass du diese Welt verlässt; vielleicht können wir später mal darüber reden." Dann schlitzte er der Kleinen die Kehle auf und tötete anschließend ihre Mutter Brenda. Zu dem Doppelmord angestiftet worden war er von seinem Bruder Ron, und der hatte den Mordauftrag angeblich direkt von Gott. Ron wurde später zum Tode verurteilt. Dan selbst zu zweifach lebenslanger Haft. Das sind kurz zusammengefasst die Fakten dieser von zwei aus der "Kirche Christi der Heiligen der Letzten Tage" exkommunizierten fundamentalistischen Mormonen begangenen Bluttat. Als Hintergrund vermutet man Rache. Offenbar machte Ron seine Schwägerin dafür verantwortlich, dass ihm seine Frau im Streit um den rechten Glauben zuerst den Gehorsam verweigert hatte und ihm dann auch noch davongelaufen war. Wohl daraufhin befahl der entrüstete Mormonengott -- "Es ist mein Wille und Gebot, dass du die folgenden Menschen beseitigst" --, Brenda samt ihres Kindes zu töten. Doch von dem vordergründig persönlichen Motiv darf man sich nicht in die Irre führen lassen. Der "religiöse" Hintergrund ist nämlich, wie Jon Krakauer in seinem neuen Buch sehr anschaulich belegt, aus mehreren Gründen über die konkrete Tat hinaus von einiger Bedeutung. Zwar gehören Ron und Dan Lafferty zu einer Splittergruppe mormonischer Fundamentalisten. Doch auch die offizielle "Kirche Jesu der Heiligen der Letzten Tage", die -- bei beängstigend hoher Geburtenrate -- über eine Millionenschar äußerst missionsfreudiger Anhänger verfügt, beruht selbst auf dem extrem verqueren Gebräu einer vermeintlich göttlichen Offenbarung. Diese soll 1823 dem Wahrsager Joseph Smith aus Vermont in der Gestalt eines Engels mit dem Namen Mormoni zuteil geworden sein, der ihm eine in massive Goldplatten geprägte heilige Schrift zuspielte, die er mithilfe einer wundersamen Brille und eines Zaubersteins entziffert und übersetzt haben will. Das Ergebnis ist das 1828/29 von ihm diktierte Book of Mormon, das der 1830 gegründeten mormonischen Kirche seither als Bibel gilt. Einige Jahre später hat der mit seiner Goldplattenfantasie unerwartet erfolgreiche Autor unter dem Titel Lehre und Bündnisse ein weiteres, die mormonische Lehre ausdifferenzierendes Werk mit angeblichen Offenbarungen vorgelegt, das den Erfolg noch beschleunigte. Außer der darin vorgeschriebenen (und für die enorme Geburtenrate mitverantwortlichen) Vielehe, die die "Kirche Christi der Heiligen der Letzten Tage" mittlerweile offiziell verworfen hat, gibt es noch so manch anderes denkwürdige Gebot, für das mancher Mormone notfalls sein eigenes Leben herzugeben bereit ist. Dan Lafferty sieht selbst eine Parallele zwischen sich und den Terrorpiloten vom 11. September. Diese, so sagt er, seien bereit gewesen, im Wesentlichen dasselbe zu tun wie er, allerdings mit dem Unterschied, dass sie im Gegensatz zu ihm einem falschen Propheten gefolgt seien. Die Islamisten dürften dies genau umgekehrt sehen. Woraus wir einmal mehr den Schluss ziehen, dass jeder gefährlich ist, der vorgibt einen direkten Draht zu Gott zu haben. Egal um welchen Gott es sich handelt! Eine aufschlussreiche Lektüre. --Andreas Vierecke 5 Kundenrezensionen:Mord im Auftrag Gottes 4 von 5 PunktenEin Buch, das eine Menge Neues enthält, nach meinem Geschmack auch recht objektiv über Land und Leute in Utah berichtet. Es ist kein abwertendes Buch gegen die Mormonen, vielmehr ein Bericht über Randerscheinungen, Kriminelle, die es wie überall gibt, auch Fanatiker oder Geisteskranke. Das behält der Autor aber im Fokus. Und der Leser sollte nicht vergessen, dass Utah ein gastfreundliches Land mit netten Menschen und vielen Sehenswürdigkeiten ist. Ein Tourist kommt in ein Land mit einer denkbar niedrigen Kriminalität. Keiner muss Angst haben vor Gotteskriegern. Dass die Kirche nicht zu ihrer Geschichte steht und solche Vorfälle am liebsten ignoriert, weil sie imageschädigend sind, ist eine andere Sache. Auch wenn die Täter keine Mitglieder der Kirche sind, waren sie früher doch aktiv und man hat sie sicher noch in ihrer Nachbarschaft in ganz anderer Erinnerung. Darüber ging die Kirchenführung offenbar hinweg- zumindest diplomatisch nach außen. Ob richtig oder nicht- darüber möchte ich nicht urteilen. Es sind aber wirklich nur sehr seltene Fälle, die Krakauer aufgreift, erhellt und mit aller Ausführlichkeit mögliche Motive des schrecklichen absurden Tuns kranker Hirne ebenso schildert wie frühere Vorfälle von Gewalt als denkbare Rache gegen erlittenes Unrecht. Der Autor beschränkt sich auf das zugegeben interessante Thema und lässt den Leser unbeabsichtigt vergessen, dass es die Nadel im Heuhaufen ist, nach der er erfolgreich gesucht hat. Eine Geschichte einer gewalttätigen Überzeugung 4 von 5 Punkten"Mord im Auftrag Gottes. Eine Reportage über den religiösen Fundamentalismus" ist der etwas reisserische Titel von John Krakauers Reportage. Der Originaltitel ist dagegen schon fast sachlich: "Under the Banner of Heaven. A Story of Violent Faith". Krakauer nimmt einen aktuellen Mord von Mormonen-Extremisten zum Anlass, um die heutige Vielfalt von Mormonen-Gemeinschaften zu beschreiben. Auf der einen Seite ist die offizielle Kirche, welche nach aussen hin gemässigt ist. Auf der anderen Seite existieren viele Mormonen-Sekten, die den Idealen der Gründerväter nachleben, namentlich indem sie noch heute die Polygamie praktizieren. Diese Zustände sind äusserst bedenklich und abartig und sprengen jegliches Vorstellungsvermögen, dass solch schreckliche Zustände in einer zivilisierten Gesellschaft überhaupt noch möglich sind. Daneben beschreibt Krakauer die Geschichte der Mormonenkirche, die sich selbst von ihren Gründungsprinzipien (Mehrehe) entfernt hat und deshalb bei den Mormonen-Sekten als Verräterin an den wahren Werten aufgefasst wird. Krakauers Buch ist eine Reportage, eine journalistische und literarische Verarbeitung des Phänomens des Mormonentums. Jedenfalls ist es kein Sachbuch, das Wissen verbreiten will. Darum geht die Kritik eines Vorrezensenten, der auf ein Schulbuch verweist, völlig fehl. Durch das Buch wird sehr klar, dass es keine grundsätzlichen Unterschiede zwischen einem islamischen und einem christlichen Fundamentalismus gibt. Der Blick auf Al Kaida versperrt somit vielen Amerikanern den Blick, dass sie selbst viele Extremisten im eigenen Land haben. Empfehlenswert ist die Taschenbuchausgabe, da diese ein zusätzliches Nachwort von Krakauer enthält, wo er sich namentlich mit der Kritik an seinem Buch auseinandersetzt. Darin legt er auch seinen eigenen Standpunkt dar. Krakauers Buch ist eine kritische und differenzierte Auseinandersetzung mit dem Mormonentum und ist weder einseitig noch von Vorurteilen geprägt. Jon Krakauer öffnet eine neue Welt 3 von 5 PunktenDas Buch wurde mir empfohlen. Keine "Soap" sondern ein "Dokumentarfilm". Keine Belletristik, sondern die Präsentation von gut untersuchtem Forschungsmaterial. Auch hier gilt, dass der Neuigkeitswert des Buches von den bereits vorhandenen Vorkenntnissen abhängig ist. Mir waren die fundamentalistischen Strömungen innerhalb des Glaubens der Mormonen nicht bekannt. Erschreckend was man da liest, aber das gilt für jede Art von Fudamentalismus. Auch erschreckend die Tatsache, das Fliehen vorm Fundamentalismus fast unmöglich ist. Schön, dagegen, der Gedanke, dass jedes Mitglied der Mormonen im Prinzip in Kontakt zu Gott kommen kann. Empfehlenswert für diejenigen mit wenigen Vorkenntnissen, die sich mit der Religion der Mormomen vertraut machen möchten. 3 Sterne von mir, aber das ist nicht schlecht. Fremdes Land Amerika 4 von 5 PunktenDem europäischen Bewusstsein erscheint die nicht mehr ganz so neue Welt zumeist als vertrauter größerer Bruder. Eigentlich ist er fast so wie man selber, halt nur ein bisschen größer, toller, spannender. Und natürlich übernimmt man all die kleinen Eigenarten und Allüren des großen Bruders. Er ist halt ein Vorbild. Und all das, was man nicht versteht - nun ja, es ist halt der große Bruder. Wer einmal ein Stück von der völligen Andersartigkeit des amerikanischen Bruders verstehen will, der lese dieses Buch. Jon Krakauer erzählt - ausgehend von dem äußerst brutalen Mord an Brenda Wright Lafferty und ihrem Baby - die Geschichte des Mormonentums, einer Religion, die Anfang des 19. Jahrhunderts im Zuge der sogenannten 2. großen Erweckung entstand und die heute die "schnellstwachsende Religion in der westlichen Hemisphäre" darstellt. "Auf dem gesamten Planteten übersteigt die Zahl der Mormonen mittlerweile die der Juden", schreibt Jon Krakauer am Beginn seiner Reportage. Es handelt sich um eine Sekte nahezu weltreligiösn Ausmaßes, die den meisten von uns völlig unbekannt ist, aus deren Kreisen sich nichtsdestotrotz bereits Präsidentschaftskandidaten rekrutieren. Was hat es also auf sich mit den Mormonen? Der weitaus größte Teil der Mormonen lebt heute in einer unwegsamen wüstenartigen Welt im Staate Utah und im Arizona Strip nördlich des Grand Canyon. Innerhalb der äußerst strengen Religion, in der jegliche Freude und Ablenkung wie Zeitung, Fernsehen, Alkohol usw. untersagt sind, existieren jedoch noch weit strengere fundamentalistische Gruppierungen wie die "Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage". Diese fundamentalistische Abspaltung predigt und praktiziert die Polygamie und sie ist deshalb nach schweren Auseinandersetzungen mit dem Staat Utah im Jahre 1887, dem sogenannten Utah-Krieg, verboten. Dennoch existieren die Polygamisten fort und ihre Zahl nimmt laufend zu. Die Familienbeispiele, die Krakauer hier aufzählt, ziehen dem ordentlichen Bürger schlichtweg die Schuhe aus. In den Gemeinden der Polygamisten haben Frauen faktisch keinen Rechtsstatus. Sie werden vom zeugungsfähigen Alter, ab 14 Jahren, gegen ihren Willen verheiratet und leben dann in Familien mit bis zu weiteren 10 Frauen. Die Kinderschar nimmt astronomische Ausmaße an. Die Schicksale der Mädchen, die in Krakauers Buch geschildert werden, sind erschütternd. Wenn sie aufsässig sind, werden sie innerhalb der Familie oder an den kirchlich höhergestellten weitergereicht. Inzest ist die Tagesordnung. Von Frauen der Kingston-Sekte der Mormonen wird berichtet, sie hätten angeblich "nur Protoplasmaklumpen" zur Welt gebracht und seien acht oder neunmal schwanger gewesen, ohne nur eine einziges lebendes Kind zu gebären. Vielfach nimmt der Mann neben der Mutter auch noch die Stieftöchter aus früheren Verbindungen dieser Frau zum Weib. Abenteuerlich ist auch die Entstehung der Mormonen. Der junge, aus einfachen Verhältnissen stammende Joseph Smith aus Vermont, 1805 geboren, ruft im Jahre 1830 die neue Religion ins Leben, nachdem ihm ein Engel zu den goldenen Tafeln auf der Erhebung Cumorah geführt hat, deren Entzifferung schließlich das Buch Mormon ergibt. In dem Buch Mormon wird der Kampf zwischen den Ureinwohnern Amerikas, den weißen Nephiten und den roten Lamaniten geschildert, die beide von Jesus auf seiner Reise nach Amerika missioniert werden. Dennoch bringen die Lamaniten 400 Jahre später alle Nephiten um. Tja, deshalb traf Kolumbus 1498 auch nur auf Indianer. Allerdings hat ein Nephite überlebt: Moroni, der Sohn des heldenhaften Mormon - und dies ist auch der Engel, der Smith den Weg zu den Tafeln weist. Nun, ja. Mit der sich rasch vergrößernden Mormonensekte gibt es jedoch in der Mitte des 19. Jahrhunderts immer wieder fast kriegerische Auseinandersetzungen, so dass sie 1846/47 schließlich ihren Exodus nach Utah quer durch das noch unerschlossene Land des amerikanischen Westens antreten. Krakauer erzählt die Geschichte der Mormonen lebendig und leicht. Allerdings ist er so detailgenau, dass das Buch auch manche Längen hat. In erster Linie handelt es sich um eine Reportage über den schrecklichen Mord an Brenda Lafferty in den 80er Jahren; diese weitet sich aber schnell zu einem gesamten Panorama des Mormonentums aus. Eine sehr lohnende Lektüre, die uns europäischen Nivellieren auch einmal die uns unverständliche Andersartigkeit dieses großen Landes aufzeigt. Thomas Reuter Für diejenigen , die wirklich mehr wissen möchten... 1 von 5 PunktenDas Buch schildert nur die Vorurteile, die die Menschheit schon gegen die Mormonen hat. Wer wirklich mehr wissen will, dem empfehle ich das Buch von Albert Mössmer ( Die Mormonen. Kirche Jesu Christi der heiligen der letzten Tage). Ich habe mich eingehend mit dieser Religion beschäftigt und Mössmer`s Buch ist wirklich sehr zu empfehlen, weil er sehr neutral untersucht hat und negatives und positives gleichermasen wiedergibt. Und für knapp 5? ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. |
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In die Wildnis . Mord im Auftrag Gottes: Zwei Bestseller in einem Band von Jon KrakauerBroschiert von PiperAngebote ab EUR 5,03 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3492254020, Erscheinungsdatum: Mai 2009 |
Eine Kundenrezension:Unglaublich gut! 5 von 5 PunktenMir wurde das Buch 'Mord im Auftrag Gottes' von meinem Onkel aus Amerika empfohlen, der im Mormonen-Staat Utah lebt. Er erzählte mir von dieser Geschichte und dass es darüber ein Buch gäbe, was aber in Salt Lake City und Umgebung in keinem Buchladen mehr zu finden ist. Natürlich machte ich mich gleich nach dem Gespräch daran, dieses Buch bei Amazon aufzuspüren - und fand es :-) 'In die Wildnis' hat mir nichts gesagt - und ich bestellte das Buch eigentlich hauptsächlich wegen des günstigen Preises und weil ich die Geschichte 'Mord im Auftrag Gottes' lesen wollte. Allerdings hat mich die Geschichte 'In die Wildnis' über Chris McCandless in dermaßen fasziniert, dass ich noch 5 Tage nachdem ich die Geschichte zu Ende gelesen habe, daran zu knabbern habe. Dass es eine wahre Begebenheit ist, macht das Ganze noch unglaublicher. Ich konnte mich teilweise sehr gut in die Person Alex hineinversetzen - und doch wieder überhaupt nicht. Ich kann dieses Buch wirklich nur empfehlen! Der Schreibstil ist sehr gut und es liest sich sehr flüssig und leicht. Man fliegt nur so über die Seiten und kann garnicht genug davon bekommen, endlich herauszufinden, was da geschehen ist. Wie es nur dazu kommen konnte.... Unbedingt lesen!! |
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Into the Wild von Jon KrakauerTaschenbuch von AnchorPreis bei Amazon: EUR 11,46, Angebote ab EUR 7,07 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 0385486804, Erscheinungsdatum: Januar 1997, Auflage: 1 |
Amazon.co.ukWhat would possess a gifted young man recently graduated from college to literally walk away from his life? Noted outdoor writer and mountaineer Jon Krakauer tackles that question in his reporting on Chris McCandless, whose emaciated body was found in an abandoned bus in the Alaskan wilderness in 1992. Described by friends and relatives as smart, literate, compassionate and funny, did McCandless simply read too much Thoreau and Jack London and lose sight of the dangers of heading into the wilderness alone? Krakauer, whose own adventures have taken him to the perilous heights of Everest, provides some answers by exploring the pull the outdoors, seductive yet often dangerous, has had on his own life. --Amazon.com Amazon.com"God, he was a smart kid..." So why did Christopher McCandless trade a bright future--a college education, material comfort, uncommon ability and charm--for death by starvation in an abandoned bus in the woods of Alaska? This is the question that Jon Krakauer's book tries to answer. While it doesn't?cannot?answer the question with certainty, Into the Wild does shed considerable light along the way. Not only about McCandless's "Alaskan odyssey," but also the forces that drive people to drop out of society and test themselves in other ways. Krakauer quotes Wallace Stegner's writing on a young man who similarly disappeared in the Utah desert in the 1930s: "At 18, in a dream, he saw himself ... wandering through the romantic waste places of the world. No man with any of the juices of boyhood in him has forgotten those dreams." Into the Wild shows that McCandless, while extreme, was hardly unique; the author makes the hermit into one of us, something McCandless himself could never pull off. By book's end, McCandless isn't merely a newspaper clipping, but a sympathetic, oddly magnetic personality. Whether he was "a courageous idealist, or a reckless idiot," you won't soon forget Christopher McCandless. 5 Kundenrezensionen:the spirit of youth 4 von 5 PunktenAuthor: Jon Krakauer Title: Into the wild Time: 1992 Destination: Alaska Length: four months Type: some hitchhiking, some walking Rating: 8/10 The spirit of youth J.K. writes about Christopher McCandless, a young man who ventured out into the wilderness of Alaska in the spring of 1992, stayed there by himself for four months, and eventually died due to malnutrition. The story is well paced and compact (around 200 pages), and while seeming very thoroughly researched, it presents itself in a rather emotional form of journalism that even borders gonzo at times. I liked it. The thing I liked most about it was the strong empathy pulsing from the author towards the young and reckless McCandless. J.K. clearly avoids idolizing the young man, but when he talks about his own mountaineering experiences in the 70s, I cant help but find it apologetic for McCandless behavior fifteen years later. There is one paragraph that I highlighted: It is hardly unusual for a young man to be drawn to a pursuit considered reckless by his elders; engaging in risky behavior is a rite of passage in our culture no less than in most others. Danger has always held a certain allure. True that. the call of the wild 5 von 5 PunktenFirst things first: "Into the wild" is not a novel but rather a lengthy reportage in book format. Structure and style are strongly journalistic. Taking McCandless's vagabond life as a starting point, the author reflects on (as Jack London put it) the call of the wild, the yearning for isolation and loneliness and the will to test one's limits surrounded by a challenging nature. Roughly half of the book tells McCandless's story and how he ended up as a twentysomething leading a vagabond life in America's Southwest till he went to Alaska where he died of starvation. (The book starts with McCandless's death so don't think I'm spoiling it!) ;-) The other half deals with other rather famous people who succumbed to the call of the wild, Krakauer being one of them himself - yet unlike others he survived. The author also interviews McCandless's family, friends and acquaintances. He highlights the loss and pain the family suffered. Ultimately, Krakauer thinks that youth, idealism and a certain unwillingness to forgive other people's mistakes are some of the main reasons why people go into the wild and severe all contact with their families. großartig spannender tatsachenbericht 5 von 5 Punktender bergsteiger und journalist j. krakauer schildert im vorliegenden buch einen erschütterneden tatsachenbericht um das verschwinden des jungen chris mccandless in der wildnis alaskas. die meinungen über seinen tod sind sehr unterschiedlich, von anfeindungen wegen seines fahrlässigen, schlecht vorbereiteten "abenteuers" bis hin zur bewunderung seines mutes. krakauer hat seinen roman sehr gut mit hilfe der familie von chris und zahlreichen reisebegenungen recherchiert. die geschichte ist sehr spannend und fast wie eine dokumetation aufgebaut. krakauer versucht auch nicht eine sympathie oder antipathie für den helden zu polarisieren. es bleibt immer noch dem leser überlassen ob man mccandless handlungen gutheißt oder ihn als dummen jungen abenteurer sieht. für mich ist das eindringen in die wilde schönheit der natur, die einsamkeit und das überleben in der wildnis ein interessanter gedanke. doch alle handlungen von chris kann ich nicht nachvollziehen, zb warum er sein geld verbrennt - das scheint mir dumm und trotzig. die verfilmung von sean penn interessiert mich sehr, doch ich wollte zuerst das buch lesen um eigene bilder im kopf entstehen zu lassen. bin also sehr gespannt. das buch ist auf jedenfall sehr empfehlenswert und erschütternd. Abenteuerlust 5 von 5 PunktenZu Chris Mccandless Ausbruch aus gesellschaftlichen Denkmustern und seine Wanderung in die "Wildnis" ist viel geschrieben und diskutiert worden. Wer sich hier ein bißchen umtut sieht schnell, daß Krakauers Buch stark polarisiert. Entweder wird Chris Mccandless von seinen Anhängern enthusiastisch gefeiert oder es wird mit erstaunlicher Wut über sein Scheitern gelästert. Ich habe dieses Buch geliebt. Es hat mich beschäftigt wie schon lange kein Buch mehr. Entscheidend sind für mich nicht Chris mögliche Fehler und warum er es nicht geschafft hat, der Wildnis wieder zu entkommen. Entscheidend ist für mich, warum er in die Wildnis gegangen ist. Hier liegt die Stärke von Krakauers Buch, detailreich schildert er die Motive eines jungen Mannes aus wohlbehüteten Verhältnissen, radikal aus einem vorgebenen Lebenslauf auszubrechen und sich auf eine Wanderung quer durch Amerika zu begeben. Gleichzeitig zeichnet Krakauer in groben Zügen eine amerikanische Tradition von Everett Ruess bis zu sich selbst nach, in der einzelne immer wieder aus festgefahrenen Lebensläufen ausbrachen, um in der Wildnis zu sich selbst zu finden. Natürlich, und hier setzt vielfach die Kritik an Krakauer an, ist sein Buch nur eine Interpretation dessen, was möglicherweise wirklich geschehen ist. Eine Schwäche seines Buchs ist ganz klar die Deutung der Umstände die zu Chris Mccandless Tod führten. Was Krakauer immer nur am Rande erwähnt, ist, daß Chris tatsächlich eine Karte dabei hatte und er für seine Wanderung in die Wildnis gezielt auf dieser Karte den Stampede Trail ausgewählt hat. Auf jeder Karte Alaskas, die den Stampede Trail verzeichnet, ist immer auch der Denali Park, einer der touristisch meistbesuchten Parks Alaskas verzeichnet. Im Sommer ist hier wirklich was los und Chris befand sich in Laufnähe des Parks. Daß Chris sich in irgendeiner Weise, durch wilde Kartoffelpflanzen vergiftet hat, ist durch toxikologische Gutachten widerlegt worden. Chris Mccandless ist verhungert. Völlig außer Acht läßt Krakauer das SOS Schreiben, das Chris an den Bus gepinnt hatte. Hier schreibt er, daß er verletzt ist. Wer sich das berühmte Foto, das Chris sitzend im karierten Hemd vor dem Bus zeigt, genau anschaut, wird feststellen, daß der rechte Ärmel seines Hemdes leer ist. Er hat den rechten Arm unter dem Hemd und nicht im Ärmel, was auf eine Schulterverletzung hindeutet, die übrigens bei einer Autopsie nicht zwingend festgestellt werden kann. Fazit: Absolut lesenswert. Natürlich schildert Krakauer seine Interpretation des Geschehens, aber genau das macht das Buch auch so spannend. great experience 3 von 5 PunktenJon Krakauer really earns respect for his writing and the result of his research after the death of this lost soul. He describes the way of this young guy to Alaska using his diary and what people said who met him. He travels the way himself and so his own impressions make this work complete. The whole time I was thinking what does he want? Why does he do this? Why does he die? I was confused, but I felt what the guy must have been through. He does what other people won't because of fear. And it hurt so bad that he really wanted to go back home and couldn't. It is not really a novel. It is more a report. Sometimes I wished for some more objectiveness. This guy met all this crazy good people he could have been murdered or whatever alone on the road like that, but he made friends and was not seeing what he had. This book should have been about the people giving a lost human shelter. |
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In eisige Höhen. Das Drama am Mount Everest von Jon KrakauerGebundene Ausgabe von Malik VerlagAngebote ab EUR 2,11 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3890291104, Erscheinungsdatum: 2000, Auflage: Neuausgabe. |
Amazon.de-HörbuchrezensionObwohl der Leser von Anfang an weiß, dass sich ein Unglück zusammenbraut, wird der Leser rasch vom "Gipfelfieber" gepackt. Krakauer gibt die Geschichte und die Abenteuer großer Everest-Pioniere wieder, darunter Sir Edmund Hillary und Tenzing Norgay, die zwei Männer, die den Gipfel als Erste erreicht hatten. Er macht auch klar, dass der Everest ein unversöhnlicher Berg ist. Bevor es einem Menschen gelang, zum ersten Mal einen Fuß auf den Gipfel zu setzen, hatte er bereits 24 Menschen aus 15 verschiedenen Expeditionen das Leben gekostet. Einzelheiten zu den technischen Aspekten dieses Aufstiegs erläutern dem Kletterneuling, wie gefährlich -- selbst unter den günstigsten Bedingungen -- das Bestreben ist, das Dach der Welt zu erreichen. Die ernüchternde Bilanz dieser Unglücks-Expedition -- die tödlichste in der Geschichte des Everest: Bis zum Ende des Gipfeltages hatten acht Menschen ihr Leben gelassen. Info des Verlags zum Sprecher dieses Audiobooks: Christian Brückner (geb. 1943) arbeitet als Schauspieler und Sprecher. Er hat viele herausragende Hörspiele und Lesungen produziert. Als Synchronsprecher leiht er seine Stimme u.a. Robert de Niro. Christian Brückner erhielt 1990 den Adolf-Grimme-Preis. 5 Kundenrezensionen:packend 5 von 5 PunktenMitten im Hochsommer konnte ich dieses Buch nicht aus der Hand legen. Mir liefen wirklich kalte Schauer den Rücken runter, so fesselnd sind die dramatischen Begebenheiten bei der Expedition geschildert. Ich bin selber Hobbybergsteiger, aber das Ausmaß dieses Grauens dort am Mount Everest kann ich kaum erfassen. In eisige Höhen 5 von 5 PunktenSpannend und informativ. Neben der Schilderung menschlicher Tragödien gibt das Buch Aufschlüsse über das kommerzielle Bergsteigen und die damit einhergehende Umweltverschmutzung am Berg! wer dieses Buch liest, sollte unbedingt auch... 3 von 5 Punkten...Anatoli Boukreevs Version dieser Tragödie lesen "Der Gipfel: Tragödie am Mount Everest". Über Krakauers Buch wurde mehr als genug geschrieben...Der Gipfel: Tragödie am Mount Everest Sehr gut 5 von 5 PunktenIm direkten Vergleich mit "Der Gipfel" merkt man diesem Buch eine höhere Professionalität des Autors an. Spannend und interessant werden die Figuren vorgestellt und man nähert sich Stück für Stück der Katastrophe. Im Unterschied zu "Der Gipfel" werden hier weniger Interviews mit den Überlebenden geführt und es dominiert die Erzählperspektive des Autors. Trotzdem kann ich beide Bücher gleichermaßen empfehlen, denn die Wahrheit über die tatsächlichen Ursachen des Unglücks findet sich irgendwo dazwischen - und doch vielleicht auf keiner der Seiten... Unvorstellbare Qualen 5 von 5 PunktenWas für ein Werk über eine Expedition. Ich habe ja schon einiges zum Thema gelesen, auch Messner. Aber hier wird mal beschrieben, welchen unglaublichen Belastungen und Qualen sich manche Menschen aussetzen, um auf den Mount Everest zu kommen. Gleich, ob nun Boukreev und/oder de Walt den Bericht von Krakauer anzweifeln, ich konnte sehr plastisch erfahren, was es heisst, den höchsten Berg der Welt besteigen zu wollen. Nicht nur, dass es richtig viel Geld kostet, auch, dass ohne Erfahrung, Mut, körperliche und geistige Höchstbelastbarkeit und vor allem ohne eine riesige Portion Willenskraft überhaupt nichts geht. Warum bringt sich ein Mensch in eine solche Situation? Ist es die blanke Gier nach Anerkennung, auf diesen Berg zu gehen? Oder nach sportlichen Höchstleistungen, wobei doch bekannt ist, wie schnell am Mount Everest z.B. eine Wettersituation kippen kann und das Leben der gesamten Gruppe in allergrößte Gefahr bringt? Krakauer könnte sich jetzt darauf beziehen, dass er im Auftrag der Zeitschrift Outside gehandelt hat. Tut er aber nicht, sondern der Leser erfährt, dass es irgendetwas geben muss, dass Menschen auf diesen Berg zieht. Der Bericht liest sich teilweise wie ein Horrorroman, so genau und detailliert wird man informiert. Und man kann auch was lernen, nämlich, dass ein Pfandsystem für verbrauchte Sauerstoffflaschen eingeführt wurde, um den Berg wenigstens etwas vom Müll zu befreien. Lobenwert, allerdings darf bezweifelt werden, ob das einen dauerhaften Nutzen hat. |
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Auf den Feldern der Ehre: Die Tragödie des Soldaten Pat Tillman von Jon KrakauerBroschiert von PiperPreis bei Amazon: EUR 9,95 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3492264026, Erscheinungsdatum: Februar 2011 |
Aus der Amazon.de-RedaktionNach annähernd 450 Seiten aufwühlender Ermittlungsarbeit schlägt man das Buch zu, erschöpft und verzweifelnd an dieser Welt der Kriegsrituale auf gar nicht so ehrenhaften Feldern. Erzählt wird das tragische Ende des 27-jährigen Footballstars Pat Tillman, einem Grenzsucher, immer ins Risiko verliebt, dabei stets dem tieferen Sinn des Lebens nachspürend. Mit den Anschlägen des 11. September 2001 fand diese Sinnsuche schlagartig ihre Erfüllung. Nicht wenige US-Bürger staunten damals, als der ?Safety? der Arizona Cardinals einen millionenschweren Vertrag in der NFL in den Wind schlug, um sich bei der US-Army einzuschreiben. Die Patriotismuswelle hatte Pat Tillman erfasst und er beschloss, am Hindukusch sein Land gegen al-Qaida und die Taliban zu verteidigen. Es kam anders. In der Abenddämmerung des 22. April 2004 fand Specialist Tillman auf einem felsigen Hügel im Südosten Afghanistans sein grausames Ende. Er starb im Feuerhagel der eigenen Kameraden! ?Maverick?, so pflegen Amerikaner Menschen wie Pat zu nennen. Unkontrollierbare einsame Wölfe, nur der eigenen Idee verpflichtet. Charaktere, wie sie Jon Krakauer seit jeher magisch anziehen. Wie ein akribischer Detektiv ? und in der würdigen Nachfolge eines Norman Mailer -, schreitet Krakauer Pats Leben minutiös ab. Er entwirft das Bild eines förmlich Getriebenen, der sich nur in der Waghalsigkeit zu spüren vermochte. Großherzig und aufopfernd einerseits, unbarmherzig in seinen Aggressionsschüben, wenn er seinen unstillbaren Gerechtigkeitssinn verletzt sah. Zusammen mit Kevin, dem jüngeren Bruder, durchlief der durchtrainierte Pat die knallharte Ranger-Spezialausbildung der US-Army. Nach den Highschool- und Footballjahren betritt Krakauer nun den Kriegsschauplatz. Er tut dies mit aller gebotenen Sorgfalt, umfangreichem Kartenmaterial, akkuraten Mannschaftslisten, und einer der Dramatik des Geschehens angemessenen Sachlichkeit, die dennoch vor Spannung bebt. Pat Tillmans erster Irak-Einsatz galt der Befreiung der hübschen Soldatin Jessica Lynch, die damals als TV-taugliche Kriegs-Ikone auf allen Kanälen gefeiert wurde. Krakauer rückt die vom Militär damals propagierte Faktenlage gnadenlos zurecht. Ironischerweise sollte der spätere Tod des Footballstars ähnlich propagandistisch ausgeweidet werden. Man hasst inzwischen das Kriegsgeschehen und seine heroisch hohlen Rituale, die windigen Ehrbegriffe, die dreiste Irak-Lüge und den schauerlich verniedlichenden Begriff des ?friendly fire?, des ?Freundbeschusses?. Diesem kommt am Ende die Hauptrolle zu. Folgen wir also Pat Tillman und den 44 Army-Rangern auf dem Weg zu ihrem letzten Gefecht. Ein liegengebliebener Humvee soll geborgen werden. Mitten in der afghanischen Provinz Khost. Einer Talibanhochburg. Der Befehl, den Zug zu teilen, sollte sich als verhehrend erweisen. Die Lektüre wird zunehmend härter. Dann fallen die Schüsse?und ein ehemaliger Footballstar namens Pat Tillman steigt endgültig in den nationalen Heldenhimmel auf. Krakauer hat Pats Frau Marie befragt, vor Ort recherchiert, Briefe und Tagebucheinträge zu Rate gezogen, schließlich Pats Kameraden interviewt. Starke Waffen gegen eine US-Administration, die nach den Folterfotos von Abu Ghreib und einer drastisch sinkenden Kriegsbegeisterung die wahre Todesursache Pat Tillmans gnadenlos verschleiern wollte. Selbst die Angehörigen wurden im Unklaren gehalten, wie und durch wen Pat ums Leben kam. Jon Krakauer, dieser notorische Chronist ebenso notorischer Grenzgänger, hat den Nebel der Propaganda durchdrungen. Was man danach zu sehen bekommt, ist ebenso zum Fürchten. Pat Tillmans Schicksal wird uns noch lange verfolgen. ?Ravi Unger 5 Kundenrezensionen:Ich liebe die Bücher von Krakauer, aber dieses Buch hat mir nicht gefallen... 1 von 5 PunktenLeider ist dieses Buch sehr langatmig und aus meiner Sicht langweilig geschrieben. Krakauer beschreibt in allen Einzelheiten das Leben eines amerikanischen Footballstars, der sich entschließt seine Karriere temporär für einen patriotischen Einsatz auf Eis zu legen. Leider fällt dieser Footballstar den Gesetzen des Krieges zum Opfer. Das Thema ist höchst brisant und eine Auseinandersetzung damit sicher sehr empfehlenswert. Krakauer schafft es meiner Meinung nach nicht einen roten Faden zu erzeugen, der eine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema "Sinnhaftigkeit/Moral eines Krieges" ermöglicht hätte. Vielmehr ist der Roman nichts anderes als eine minutiöse Darstellung der letzten Tage des Pat Tillmann (wobei natürlich schon auch noch ein Teil des Romans auf seine Vergangenheit eingeht). Wäre Pat Tillmann nicht Footballstar gewesen, könnte das Buch als Tagebuch eines unbedeutenden amerikanischen Staatsbürgers betrachtet werden, der leider zum falschen Zeitpunkt eine fragwürdige Entscheidung getroffen hat. War nicht so überzeugt 4 von 5 PunktenDie Entscheidung einen millionenschweren Vertrag sausen zu lassen und in den Krieg zu ziehen, ist einem Europäer nur schwer verständlich zu machen. Wer allerdings das im Vergleich zu Deutschland weitaus höhere Prestige des Militärs in der US Gesellschaft kennt, den wundert das zwar noch immer aber doch nicht mehr ganz so sehr. Allerdings kann mir dieses Buch trotzdem die Hintergründe dieser persönlichen Entscheidung nicht ganz verständlich machen. Angelsachsen und Amerikaner sind von diversen Mannschaftssportarten besessen. Ich bin es nicht. Dementsprechend habe ich die unzähligen Seiten über diverse Spiele im Eiltempo überflogen. Es kann natürlich sein, das mir dabei die Motive der Hauptperson für seine eigenwillige Entscheidung entgangen sind. Langatmige Schilderung enes Skandals 3 von 5 PunktenPat Tillman, ein berühmter Footballspieler, schlug einen Profivertrag in Millionenhöhe aus, um als einfacher Soldat für sein Vaterland zu kämpfen. Er starb in Afghanistan durch das Feuer seiner eigenen Kameraden. Solche bedauerlichen Vorgänge ereignen sich in jedem Krieg und sind leider unvermeidlich. Vorausgegangen waren Fehlentscheidungen verschiedener militärischer Führer. Auch so etwas wird immer wieder vorkommen. In höchstem Maße skandalös war aber, wie höchste Ebenen von Militär und Politik diesen Vorfall zu vertuschen suchten und für ihre politischen Ziele zurechtlogen. Insoweit ein gut recherchiertes, lesenswertes Buch, aber dazu hätten weniger als 100 Seiten ausgereicht. Völlig überflüssig ist die langatmige Schilderung von Tillmans Karriere als Footballer - für jemand, der nicht mit den Regeln vertraut ist, ohnehin schwer nachvollziebar- sowie seiner Jugend und Ehe. Stattdessen hat der Autor versäumt zu berichten, ob und wenn ja wie die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen wurden. Möglicherweise wegen noch laufender Untersuchungen, aber darauf hätte er hingweisen müssen, sonst bleibt das Gefühl, der Skandal wurde aufgedeckt,ohne dass dies für irgendjemand Konsequenzen hatte. Und das wäre wiederum ein Skandal. Lesenswert, wenn auch manchmal etwas langatmig ! 3 von 5 PunktenIch bin durch Amazon auf dieses Buch aufmerksam geworden und die Thematik hat mich sofort interessiert. Mein Fazit gleich vorneweg: Das Buch hält für mich im Großen und Ganzen was es verspricht - man taucht in das durchaus faszinierende Leben und in die Biographie von Pat Tillman ein und lernt nebenbei eine Menge über die Hintergründe des (aktuellen) Afghanistankrieges, das ist spannend und lehrreich. Mir hat es geholfen viele Zusammenhänge noch besser zu verstehen, ohne hochwissenschaftliche oder theoretische Abhandlungen lesen zu müssen. Faszinierend und gleichzeitig erschütternd fand ich in der Aufbereitung der Geschehnisse, die mitunter befremdliche "Logik des Militärs" und das politische Kalkül hinter der ganzen Sache. Ein sehr unwürdiges Nachspiel für jemanden, der für seine Ideale alles gegeben hat - das hat mich an diesem Buch beeindruckt! Nun ja, und nebenbei lernt man zudem noch eine Menge über American Football - das fand ich aber eher zu langatmig, daher der Punktabzug! Ein zufälliger Fund! 5 von 5 PunktenDurch einen Zufall stand ich in einem Buchladen vor diesem Buch und fand den Titel sehr anziehend.Ich nahm das Buch und begann drin zu lesen.Ich nahm das Buch zwar nicht mit,aber merkte mir den Titel und kaufte es über amazon.de.Durch Zufall sah kurz vor dem Kauf eine Reportage über dieses Buch auf ZDF.Das regte mich noch mehr an dieses Buch zu lesen.Warum fasziniert uns Pat Tillmann?Diese Frage ist relativ einfach zu beantworten.Er war ein großer Star im American Football und wurde von mehreren Teams umworben.Er blieb aber für 500.000$ Jahresgehalt bei den Arizona Cardinals und spielte dort weiter.Nach 9/11 faßte er und sein Bruder Kevin den Entschluß,etwas für sein Land tun zu müssen.Er schlug ein Angebot der Cardinals über 3,5 Mill. Dollar aus und verpflichtete sich stattdessen für knapp 18000 $ Jahresgehalt bei den US-Rangern. Nach der Ausbildung kam er kurze Zeit in den Irak,kam aber dort nicht zum gewünschten Einsatz.Dann kam der Einsatz in Afghanistan,wo er schließlich durch friendly fire ums Leben kam. Traurig ist,dass die hohen Militärs der US-Army in zum Helden stilisieren wollten (er bekam den Silver Star /dritthöchste Auszeichnung für Heldentum),um die bröckelnde Zustimmung innerhalb der amerikanischen Bevölkerung nach den Vorfällen in Abu Ghraib rückgängig zu machen.Das man dafür die Hinterbliebenen belog,ist sehr piätätlos.Noch viel schlimmer fand ich,dass Kameraden von ihm gezwungen wurden,für die Sache zu lügen.Das wirft kein gutes Bild auf die Militärführung der Vereinigten Staaten. Das Buch ist wirklich eines der interessantesten Bücher,die ich bis jetzt gelesen habe.Allein die Tatsache seines Entschlußes ist absolut unfassbar.Er hatte alles: Geld,Ruhm,Anerkennung,eine tolle Frau.Aber er war Pat Tillmann und er lebte für seine Prinzipien.Er handelte nach einem bekannten amerikanischen Leitmotto:Frage nicht,was Dein Land für Dich tun kann,sondern was Du für Dein Land tuen kannst.Dieses Buch ist eine Hommage für Pat Tillmann!!!! Kauft es und lest es.Ihr werdet es nicht bereuen. |
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