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Der Energie-Irrtum: Warum Erdgas und Erdöl unerschöpflich sind von Hans-Joachim ZillmerGebundene Ausgabe von HerbigPreis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 17,98 ![]() 2,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3776626089, Erscheinungsdatum: Juli 2009, Auflage: 1 |
5 Kundenrezensionen:... der eine Stern tut weh! 1 von 5 PunktenDieses Buch gehört zum schlechtesten, was ich ich jemals gelesen habe. Der Autor scheint nicht die geringste Ahnung von der komplexen Materie zu haben. Was die Motivation eines Bauingenieur ist (der sich gern mit falschen Auszeichnungen schmückt, siehe Website esowwatch), sich als Sachbuchautor zu versuchen, wird immer sein Geheminis bleiben. Auf den Inhalt des Buches einzugehen, erspare ich Ihnen - und mir. Nur ganz kurz: Das ganze ist ein wirrer Brei aus neu aufgewärmten, deshalb aber nicht originelleren, und falschen Thesen und hat keinerlei nachprüfbare Connection zur Realität. Wie ein Autor dieser Güteklasse es schafft, einen Verlag zu finden, keine Ahnung. Bestechung? Erpressung? Energiephönix 3 von 5 PunktenIn seinem Buch greift Dr. Zillmer die immer wieder einmal (zuletzt von dem Österreicher Dr. Emanuel Tischler) aufgebrachte These vom schier unerschöpflichen Energievorrat der Erde auf. Sein neues Werk allerdings bedarf einer gewissen Vorbildung über die Haupt-/Volksschule hinaus. Man benötigt schon einen gewissen Überblick über die Aktionen und Reaktionen von Chemie und Physik. Dänikanern sei gleich gesagt, dass in diesem Buch keine Raumfahrer vorkommen. Zillmer ist Naturwissenschaftler und er weiß, wovon er spricht. Andererseits kamen mir beim Lesen immer wieder folgende Gedanken hoch: Wenn das so ist, wie geschildert, mit all den Möglichkeiten, die sich selbst erneuernde Gase, oder besser, sich selbst erneuernde Vorräte an Gasen, bietet, warum ist davon nichts bekannt geworden? Warum werden Milliarden in Bohrinseln etc. gesteckt, nur um die schwindenden Vorräte zu strecken? Sind alle Wissenschaftler blöde? Gegen schier unerschöpfliche Vorräte ist die Fee mit den drei Wünschen ein alter, langweiliger Hut. Trotzdem empfehle ich dieses brillant geschriebene Buch als ideales Geschenk oder natürlich als sehr fesselnde Lektüre. Hätte ich die Möglickeit, würde ich Dr. Zillmer nach der Herkunft des ostpreußischen Bernsteins fragen. Schon die Pharaonen wussten ihn zu schätzen. Und dieser seit 6.000 Jahren abgebaute Schmuck soll von Baumharz stammen? Und wenn, warum nur von jenem ostpreußischen Urwald? Warum Erdgas und Erdöl unerschöpflich sind / wirklich? 4 von 5 PunktenDer Titel DER ENERGIE - IRRTUM von Hans - Joachim Zillmer mit dem Untertitel WARUM ERDGAS UND ERDÖL UNERSCHÖPFLICH SIND war so provokant, dass ich das Buch unbedingt lesen musste - sollten wir uns alle irren? Ist es so einfach? Es klingt doch toll das die Erdkruste schier unerschöpfliche Energiereserven bietet, oder ist es doch etwas schwerer? Der Autor bietet revolutionäre und provokante Thesen auf und stellt die aktuelle Diskussion in Frage. Sollte die Hysterie nun zu Ende sein, gibt es eine zukunftsweisende Perspektive? Wer ist für den Klimawandel verantwortlich, der Mensch oder die Sonne? Warum gibt es erhebliche Ausgasungen der Erdkruste von Methan und Ethan und warum wird das nicht in die Modelle einbezogen - also Erdkruste oder Kühe - wer ist Schuld? Seine These zur Entstehung von Kohlenwasserstoffen, abiogen statt organisch ist ein Husarenstreich und muss erstmal verdaut und geprüft werden - aber was steht denn nun in diesem Buch? Zu aller erst einmal glaube ich dass der Titel und das Cover ein wenig provokant gemeint sind, denn der Inhalt ist bei weitem nicht so auf Konfrontation aufgemacht, wie der erste Eindruck es vermuten lässt. Dennoch sind die Thesen und Theorien des Autoren Hans - Joachim Zillmer interessant und durchaus es wert das man darüber ein wenig nachdenkt. Es geht hier nicht um das Fahren mit Vollgas und die Verschwendung von Rohstoffen, weil sie im Überfluss vorhanden sind. Vielmehr geht es um die Energiereserven des Planeten an sich, um die Entstehung eben dieser und anderer Energiequellen wie Öl, Gas und Kohle und letztendlich um die Argumentationen, wenn es darum geht die Öffentlichkeit zu informieren. Werden Methanhydrate wirklich zur Kenntnis genommen und wie lassen sie sich wirtschaftlich und sicher bergen? Stabilisieren sie den Untergrund und was passiert wenn wir sie von dort entfernen? Bilden sich Ölvorräte durch abiogene Vorgänge im Untergrund immer wieder nach? Könnte es sein das im Erdinneren noch gewaltige Energiereserven in Form von Gasen und anderen Energieträgern schlummern? Sind Vergleiche mit Planeten in unserem Sonnensystem möglich und wenn ja, was besagen diese? Das Buch DER ENERGIE - IRRTUM von Hans - Joachim Zillmer ist provokant und regt zum nachdenken an. Empfehlenswert! Lesenswert! 4 von 5 PunktenHerr Zillmer hat das niedergeschrieben, was ich ihm in etwas anderer Form bereits vor 4 Jahren mitgeteilt hatte, er leider unkommentiert ließ. Heute weiß ich warum. Aber es sei ihm gegönnt, dass er die Ideen anderer recht erfolgreich weiterentwickeln konnte. Ich hatte damals vorgeschlagen, die Erde als Hohlkörper mit Gasfüllung zu betrachten, vorzugsweise Kohlendioxid und Kohlenmonoxid und hier auch elektrische Prozesse zwischen Sonne und Planeteninnerm anzunehmen. Er sieht die Erde als tiefgefrorenen Körper mit metallischem Wasserstoff angereichert. Zugegeben ist es die bessere Füllung, vor allem in Sachen Elektromagnetismus. Die Schwerkraft nach Newton komplett als Folge elektrischer Wechselwirkungen zu betrachten, wie von mir vorgeschlagen, traute sich Herr Zillmer in diesem Buch noch nicht konsequent, geht den moderaten Weg und betrachtet diese als viel zu geringwertig im Vergleich mit den Coulomb- Kräften, verweist auf Widersprüche, die sich aus der herkömmlichen Schwerkraft- Definition bei Betrachtung des Weltalls ergeben. Wiederum ein anderer Autor, welcher sich mit freier Energie beschäftigte, war von einer mit Methan gefüllten Hohlkugel ausgegangen, nur seine Schwerkraft- Interpretation ging von einer Expansionsrate des gesamten Weltalls aus. Aber es scheint, als hätte sich Herr Zillmer auch bei weiteren Autoren Anreize geholt, z.B. bei Matthias Härtel, der mit Bezug auf Kaul und Schauberger von einer eiskalten und dunklen Sonne überzeugt war. Genau diese Aussagen, werden in diesem Buch leicht abgewandelt, dafür technisch-physikalisch konkreter behandelt. Es wird auch viel über Evolution eingewoben und das Prinzip der "Selbstorganisation" von der unbelebten zur belebten Materie erläutert. Demnach sind alle Lebewesen letzterdings aus Graphit entstanden. Wir sind also alle miteinander "nur" Rußmännchen, die das Glück hatten, in einem dynamischen geolelelektrischen Spannungsfeld mit gerade den richtigen Elementen kombininiert worden zu sein. Allerdings leuchtet mir noch nicht ein, wie das Problem der Enzyme gelöst wurde. Heutzutage ist es noch immer rätselhaft, wie identische Reduplikation erstmals funktionierte, ohne dass die erforderlichen Enzyme vorhanden waren.Was war zuerst da, das Huhn oder das Ei? :o) Ja, Graphit hat ähnliche Atomabstände wie die DNS, aber die DNS ist ohne das Heer von Enzymen, welchers benötigt wird, um Enzyme zu produzieren vollkommen sinnlos wie eine Schallplatte ohne Plattenspieler. Neben diesem Problem liegt der größte Erklärungsmangel in der Molekulargenetik, dass man die Strukturinformation für das fertige Lebewesen nicht aus den Transkriptionsmechanismen herleiten kann. Es ist quasi nur ein Bauplan für Eiweiße vorhanden, aber die Endgestaltung ist sehr fragwürdig, das Problem der Differentiation der Zellen und vieles mehr. Der Buchtitel selbst ist m. E. nur Nebensache. Herr Zillmer weist darauf hin, dass sich permanent Kohlenwasserstoffe in der Erdkruste bilden und daher Energieerzeugung niemals problematisch werden wird. Die Klimahysterie wird als unbegründet bewiesen, denn offenbar ist allein die Sonne mit ihrer Emission an geladenen Teilchen für das Wetter verantwortlich. CO2 und Methan, die beiden Treibhausgase sind in der Mehrheit anorganischen Ursprungs, werden permanent freigesetzt, was man beim Blick in das Sonnensystem nachweisen kann. Dort bestehen die Atmosphären mehrer tiefstgefrorener Planeten zu einem erheblichen Anteil aus Methan und CO2 und es gibt dort keinerlei auf Photosynthese basierendes Leben, wie auch bei bis zu hundert Grad Celsius unter Null? Der Mensch kann das Klima nur in einem bescheidenen Umfang manipulieren(z.B. durch Wolkenimpfung, möglicherweise auch durch Hochfrequenz- Atmosphärenaufheizung wie im Falle HAARP), doch der Löwenanteil geht auf solare und geoelektrische Prozesse zurück. Wie geschrieben, ein absolut lesenswertes Buch! warum zwingt mich amazon zu einem stern? 1 von 5 Punktenzu diesem "buch" kann kein mensch eine rezension schreiben ohne anschließend zum beichten gehen zu müssen. (ich gestehe, dass ich wertvolle lebenszeit sinnlos vergeudet habe, pater) |
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Darwins Irrtum: Vorsintflutliche Funde beweisen: Dinosaurier und Menschen lebten gemeinsam von Hans-Joachim ZillmerGebundene Ausgabe von Langen/MüllerPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 8,30 ![]() 3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3784460089, Erscheinungsdatum: 2009, Auflage: 9. aktualisierte Auflage. |
2 Kundenrezensionen:Meinung eines Christen: Klasse Buch mit vielen Denkanstößen 5 von 5 PunktenEin Klasse Buch! Es bietet in kompakter Form eine Fülle von Material zum Thema Gleichzeitigkeit von Dinosauriern und Menschen, Tatsache Sintflut mit allen geologischen Folgen, Mythos Evolution, Fehlerhafte Datierungen u.s.w. Ich habe das Buch fast in einem Rutsch verschlungen. Man ist wirklich etwas geschockt, wenn man langsam einsehen muss, wie man von den Medien und Teilen der ideologischen Wissenschaft an der Nase herum geführt wird. Viel Material zum Weiterstöbern und selber Nachdenken. Mir wurde durch dieses Buch so richtig klar, warum die Evolutionstheoretiker so viel Zeit für ihr modernes Märchen brauchen, und wie die Evolutionstheorie wie ein Kartenhaus zusammenbrechen würde, wenn man einige der Funde als echt akzeptieren würde! Ich finde es eine Frechheit, dass uns Materialien und archäologische Funde die nicht ins Schema passen, einfach vorenthalten werden! Es sollte mehr Leute wie H. Zillmer geben, die es wagen, der verblendeten ideologisierten Masse zu widersprechen und selber nach der Wahrheit suchen. Faszinierenderweise steht in der Bibel (2. Petr 3,3-6) auch etwas dazu: Zitat "Vor allen Dingen müßt ihr wissen, daß in dieser letzten Zeit Menschen auftreten werden, die nicht nach Gottes Willen fragen, sondern rücksichtslos nur das tun, wozu sie Lust haben. Nichts ist ihnen heilig; sie machen sich über alles lustig. Spöttisch werden sie euch fragen: «Wo ist denn nun euer Christus? Hat er nicht versprochen, daß er wiederkommt? Schon unsere Väter haben vergeblich gewartet. Sie sind längst gestorben, und alles ist so geblieben, wie es von Anfang an war!» Dabei wollen sie nicht wahrhaben, daß Gott schon einmal durch das Wasser der Sintflut diese Erde zerstörte, die er durch sein Wort am Anfang der Welt aus dem Wasser erschuf." Bibelzitat Ende In den paar Versen ist eigentlich alles gesagt, was H. Zillmer auch entdeckt hat: Spottende Leute in der Zukunft. Sie behaupten, alles bleibt so wie früher, nur unmerkliche kleinste Veränderungen (Lyells' Theorie) Sie wollen (!!!) nicht wahrhaben. Es liegt nicht an fehlenden Beweisen. Es gab eine weltweite Sintflut. Es gibt haufenweise Beweise, nicht nur in der Geologie. Da ich bekennender Christ bin, habe ich das Buch natürlich gerade auch von der Bibel her gelesen, es enthält ja auch einige Bibelzitate. Leider ist H. Zillmer hier etwas über das Ziel hinausgeschossen. Mit den Psalmzitaten der Bergerhebungen und Talsenkungen der Erde hat er vollkommen Recht (Ps 104,5-9) auch mit den Riesen, die es gab (1.Mose 6,4) , auch die Wasserhülle um die Erde, dem Regenbogen, den Jahreszeiten ab der Flut, aber die Zitate aus der Offenbarung kommen zeitlich zu früh. Der Meteoriteneinschlag aus Offenbarung 8 steht uns erst noch aus, da die Offenbarung uns noch zukünftige Dinge enthüllt (Auch wenn es nicht mehr sehr lange dauern wird!). Auch die Stelle in Jes 24,20 "Die Erde wird taumeln wie ein Trunkener und wird hin und her geworfen wie eine schwankende Hütte; denn ihre Missetat drückt sie, daß sie fallen muß und nicht wieder aufstehen kann." ist zukünftig. Man beachte das "wird"! Mit dem Kometeneinschlag als Auslöser für die Schrägstellung der Erdachse, der Polvereisung und dem Aussterben der Saurier kann ich leben, aber ich hätte als eindeutigen Beweis für die gleichzeitige Existenz von Menschen und Sauriern einfach die menschliche Beschreibung von zwei Sauriern (Iguanodon) aus dem Buch Hiob Kap 40 und 41 erwähnt. Sieh doch den Behemot, den ich mit dir gemacht habe! Gras frißt er wie das Rind. Sieh doch seine Kraft in seinen Lenden und seine Stärke in den Muskeln seines Bauches! Er läßt seinen Schwanz gleich einer Zeder hängen, die Sehnen seiner Schenkel sind Röhren aus Bronze sind seine Knochen und seine Gebeine wie Stangen aus Eisen. Er ist der Anfang der Wege Gottes. Der ihn gemacht, hat sein Schwert beschafft. Denn die Berge bringen ihm Tribut, und alle Tiere des Feldes, die dort spielen. Unter Lotosbüschen lagert er im Versteck von Rohr und Sumpf. Die Lotosbüsche, sein Schatten, bedecken ihn; es umgeben ihn die Bachpappeln. Siehe, der Strom schwillt mächtig an - er hastet nicht davon. Er fühlt sich sicher, Ziehst du den Leviatan mit der Angel herbei, und hältst du mit dem Seil seine Zunge nieder? Kannst du einen Binsenstrick durch seine Nase ziehen und mit einem Dorn seine Kinnlade durchbohren? Wird er dich lange anflehen oder dir schmeichelnde Worte geben? Wird er einen Bund mit dir schließen, daß du ihn zum Knecht nimmst für ewig? Willst du mit ihm spielen wie mit einem Vogel und ihn für deine Mädchen anbinden? Werden die Handelsgenossen um ihn feilschen, ihn verteilen unter die Kaufleute? Kannst du seine Haut mit Spießen spicken und seinen Kopf mit der Fischharpune? Lege nur deine Hand an ihn! Denk an den Kampf! Du wirst es nicht noch einmal tun! Siehe, die Hoffnung auf ihn erweist sich als trügerisch. Wird man nicht schon bei seinem Anblick niedergeworfen? Niemand ist so tollkühn, daß er ihn aufreizte. - Und wer ist es, der vor mir bestehen könnte? Wer hat mir zuvor gegeben, daß ich ihm vergelten sollte? Nicht schweigen will ich von seinen Gliedern und von seiner Kraftfülle und von der Schönheit seines Baues. Wer deckte die Oberseite seines Gewandes auf? In sein Doppelgebiß, wer dringt da hinein? Wer öffnete die Türflügel seines Gesichts? Rings um seine Zähne Ein Stolz sind die Schuppenreihen, verschlossen und fest versiegelt. Eins fügt sich ans andere, und kein Hauch dringt dazwischen, eins haftet am andern, sie greifen ineinander und trennen sich nicht. Sein Niesen strahlt Licht aus, und seine Augen sind wie die Wimpern der Morgenröte. Aus seinem Rachen schießen Fackeln, sprühen feurige Funken hervor. Aus seinen Nüstern fährt Rauch wie aus einem angefachten und glühenden Kochtopf. Sein Atem entzündet Kohlen, und eine Flamme fährt aus seinem Rachen. In seinem Hals wohnt Stärke, und vor ihm hüpft die Angst her. Die Wampen seines Fleisches haften zusammen, sind ihm fest angegossen, unbeweglich. Sein Herz ist fest wie Stein und fest wie der untere Mühlstein. Vor seinem Erheben fürchten sich Machthaber, vor Bestürzung ziehen sie sich zurück. Trifft man ihn mit dem Schwert, es hält nicht stand, noch Speer, noch Wurfspieß oder Harpune. Er hält Eisen für Stroh Der Pfeil kann ihn nicht vertreiben, Schleudersteine verwandeln sich für ihn in Stoppeln. Wie Stoppeln gilt ihm die Keule, und er lacht über den Aufprall des Krummschwertes. Bibelzitat Ende Man beachte die menschlichen Versuche mit Eisenwerkzeugen gegen einen Saurier zu kämfen! Etwas verwirrt hat mich das Fazit von H. Zillmer nach all seinen archäologischen Recherchen. Wer so viele Übereinstimmungen in seiner Forschungsarbeit mit der Bibel entdeckt, müsste sich doch glaubensvoll an den Gott der Bibel und an seinen Sohn Jesus Christus wenden. Leider landet Herr Zillmer bei Außerirdischen Anunnakis die uns von den Sumerern überliefert wurden. Aber immerhin steht am Anfang eine Intelligenz und kein dummer zufälliger Knall. Glasklar hat es Zillmer auf Seite 282 erkannt: Zitat "Wer möchte, kann auch weiterhin an Gott, den allmächtigen Schöpfer glauben, denn falls Außerirdische den Menschen erschaffen haben sollten, bleibt die Frage: Wer erschuf die Außerirdischen?" Zitat Ende. Dem ist nichts hinzuzufügen. Mein Fazit: Ein sehr gutes, leicht lesbares Buch mit naturwissenschaftlich sehr gutem Inhalt und Fakten die man lange suchen muss. Wenn man die letzten Seiten kritisch liest, bleibt eine eindeutige Empfehlung mit 5 Sternen. Ein Buch, das man mehrmals lesen kann! F. Lutz Seriosität ist fraglich 1 von 5 PunktenDie Evolutionstheorie beweist sich jeden Tag millionenfach. Und da kommt dieser Herr daher, und stellt sie in Frage? Ist die Welt etwa auch eine Scheibe? Wenn er "Beweise" hat, dasss sich Darwin irrte, warum kommen diese "Beweise" dann nur in seinen Büchern vor? Das riecht mir zu sehr nach Kreationismus. Es ist grotesk, dass sich immer wieder Leute und Verlage finden, die die naturwissenschaftlichen Fakten ignorieren und ihre eigenen Idelogien zur Wahrheit machen wollen. Ich kann nur empfehlen, die gemachten Aussagen kritisch zu prüfen und mit den Fakten zu vergleichen. Versäumen tut man sicherlich nichts bei einem solchen Buch. |
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Die Evolutionslüge. Die Neandertaler und andere Fälschungen der Menschheitsgeschichte von Hans-Joachim ZillmerGebundene Ausgabe von Langen/MüllerPreis bei Amazon: EUR 22,90, Angebote ab EUR 11,74 ![]() 3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3784430260, Erscheinungsdatum: Januar 2007, Auflage: 2. Auflage |
5 Kundenrezensionen:Die Evolutionslüge 4 von 5 PunktenAusgezeichnet, nur etwas zu technich für den normal Verbraucher. Es muss etwas geschrieben sein für den 10 und 12 jährigen! zB. Wo kommt Raum, Zeit, die Elemente wie Sauerstoff, Gold, etc her? Es sind vorwiegend die Schulkinder die wir überzeugen müssen von dem Unsinn des Darwinismus. In allen Belangen unterirdisch schlecht 1 von 5 PunktenIch kann eigentlich gar nicht ausreichend beschreiben, wie schlecht dieses Machwerk wirklich ist. Viele der anderen Rezensionen zu diesem Unsachbuch listen schon die allergröbsten Fehler auf (wohl gemerkt nur die allergröbsten, trotz der Länge vieler dieser Rezensionen!), weshalb ich auf die Einzelheiten gar nicht näher eingehen will. Denn wollte man jede fehlerhafte Aussage auflisten, dann wäre dieser Text hier ebenso lang wie das eigentliche Buch. Deshalb beschränke ich mich hier auf die methodischen Fehler in Herrn Zillmers Angriff auf den gesunden Menschenverstand. Ganz allgemein mangelt es diesem Machwerk an... ... Recherche: Herr Zillmer ignoriert fundamentalste Erkenntnisse aus allen Wissenschaftsgebieten, die er angreift. Er erwähnt diese Erkenntnisse teilweise nicht einmal, da ihm offenbar nicht für jede These der Welt eine absurde Gegentheorie eingefallen ist. Die, die er erwähnt, werden auf hanebüchen verzerrte Art und Weise entstellt; Herr Zillmer hat sich entweder 1) ganz offensichtlich gar nicht oder nur sehr oberflächlich informiert oder aber 2) er lügt den Leser ganz bewusst an - beides wäre schlimm, aber für einen Wissenschaftler ist die Lüge natürlich am schwersten zu ertragen. ... Seriosität: Nicht eine (!) wissenschaftliche Quelle wird von Herrn Zillmer korrekt zitiert. Er behauptet von jeder der wissenschaftlichen Theorien, die er erwähnt, sie wäre falsch. Was für eine Anmaßung muss ein Mann aufbringen können, sich zu solch einer Behauptung aufzuschwingen! Er bahauptet damit ja, besser zu sein als alle Wissenschaftler dieser und der vorangegangenen Generationen zusammen. Und das von einem Mann, der selbst nie wissenschaftlich gearbeitet hat (sein angeblicher Doktortitel hat sich ja mittlerweile auch als mit ziemlicher Sicherheit gefälscht herausgestellt - das sagt doch schon viel über Herrn Zillmer aus). ... Logik: Wie zu erwarten, wimmelt das Buch auch von zahlreichen Logikfehlern in Zillmers eigenen kruden Hypothesen-Gebäuden. Er widerspricht sich selbst zahlreiche Male, viele dieser Widersprüche werden schon in anderen Rezensionen erwähnt (Mikroevolution, Mutationen, Datierungsmethoden usw.). ... Lösungen: Zillmer erfindet zwar (durch tölpelhafte Verzerrung wissenschaftlicher Theorien) zahlreiche Fehler und Probleme. Er bietet jedoch auch für diese erfundenen Probleme keine Lösungen an - er verweist lediglich auf folgende Bücher von ihm - eine wirklich sehr geschickte Marketingstrategie! Es sei hier noch einmal klipp und klar gesagt: KEINER dieser Fehler existiert, der Autor hat sie erfunden! Die Theorien, die Zillmer kritisiert, gibt es überhaupt nicht und jeder Wissenschaftler und auch jeder Laie, der sich nur eine Viertelstunde mit dem jeweiligen Thema beschäftigt hat, wird nur den Kopf schütteln können, angesichts solcher kruden Behauptungen und Verfälschungen, wie sie Herr Zillmer am laufenden Band produziert. Ich kann nur jedem, der im Zweifel ist raten: Lesen sie das Buch! Aber kaufen sie es sich dafür bloß nicht, leihen sie es in einer Bibliothek aus, alles andere wäre Geldverschwendung! Dann können sie sich selbst ein Bild von dem absurden Inhalt machen und wenn das Buch auch ansonsten zu nichts gut ist, dann doch wenigstens dazu ihnen zu zeigen, dass nichts hinter Herrn Zillmers Behauptungen steckt, als viel heiße Luft - und die Lektüre wird ihnen zweifelsfrei ein paar kurzweilige Stunden bittersten Humors verschaffen, denn bitter ist es, dass manche Menschen wirklich glauben, was in diesem Machwerk geschrieben steht. Und das ist ein Bestseller? 2 von 5 PunktenIch kann mir nicht helfen, das Buch erinnert mich zu sehr an Erich von Dänikens abstruse Gedankengebäude und "Beweise". Allein im 1. Kapitel (Verjüngungskur) werden mehr als 17 Mal Schriftquellen/Autoren zitiert, die dann aber in der im Anhang zitierten Literatur gar nicht auftauchen. Oder soll der Leser besser erst gar nicht woanders nachschauen? Auch sonst wird viel behauptet, ohne dass nachprüfbare Quellen genannt werden. Auch die ständigen Wiederholungen der selben Sachverhalte nerven. Die enthaltenen Skizzen und Fotos beweisen auch nichts und sind zudem häufig von unzureichender Qualität. Da wird einfach alles an den Haaren herbeigezogen, was gegen die Evolutionstheorie verwendbar erscheint. Schade, dabei gibt es ja tatsächlich genügend ernsthafte Kritikpunkte an dieser Theorie, die aber im vorliegenden Buch im Wust der übrigen Pseudoargumente untergehen. Der unbedarfte Laie ist damit hoffnungslos überfordert. Das Thema hätte eine bessere Aufbereitung verdient gehabt. Billige Retourkutsche! 1 von 5 PunktenIch bin eher der Meinung, dass Herr Zillmer es der Evolution, die ihn selbst leider ausgespart hat, mit gleicher Münze zurück zahlen will. Ich wäre da auch sauer! Unqualifiziertes Machwerk eines Kreationisten 1 von 5 PunktenWir haben es bei diesem Buch mit einem ganz schlechten Versuch der Widerlegung der Evolutionstheorie zu tun. Der Autor bewegt sich dabei zu grossen Teilen auf "Bild"-Niveau und rein emotionalen Ansprachen (wie beispielweise: wollen sie wirklich von einem Affen abstammen?). Er zweifelt Datierungsmethoden generell(!) an, nur um sie als gesichert zu verwenden wenn ihm ein Datum so in etwa in den Kram passt. Das Werk ist von einem wissenschaftlichen Anspruch extrem weit entfernt. Als Beleg für den mangelnden Anspruch habe ich im folgenden nur auszugsweise(!) und sehr kurz einiges herausgegriffen. So beschwert er sich z.b. über stratigraphische Methoden: "...Warum spielten Fossilien von Landtieren in Bezug auf die Stratigraphie [des Tertiärs] keine Rolle ?..." die Antwort liegt darin dass sie zu selten sind und zu unzuverlässig auftreten um als Leitfossilien verwandt werden zu können. Diese Stelle steht stellvertetend für viele andere in denen Zillmer eine Wissenschaftsposition angreift, ohne etwas von der Wissenschaft zu verstehen, die er angreift. Stattdessen betrachtet er die Wissenschaftler als mafiöse Bande, die eigentlich nie auf ihre Ergebnisse gucken, sondern nur vorgefasste Meinungen wiedergeben. Ich werde darauf weiter unten nochmals zurückkommen. Zillmer stellt zahlreiche Behauptungen ohne fachliche Grundlage auf, wie z.b.: "...die Freisetzung von Methangas ist eine bisher noch unterschätzte Ursache von Katastrophen..." wohlgemerkt, ohne eine Quelle für seine Behauptung nennen zu können, ohne überprüft zu haben ob das überhaupt funktionieren könnte. Nicht vorhandene Fachkenntnis beweist der Autor auch an einer Stelle in der er einen artikel zitiert in welchem steht, dass viele vorhandenen Säugerordnungen schon vor 100 Millionen jahren existiert haben. Zillmer versucht dem leser weiszumachen, alle Arten(!) hätten bereits seit dieser zeit existiert, tatsächlich gilt das jedoch nur für die Ordnungen was zwei völlig verschiedene Dinge sind. An einer anderen Stelle schreibt er "...aber ein Fisch kann nicht mehr als einige Minuten ausserhalb des wassers leben..." ,die Gattung der Schlammspringer demonstriert daß diese Aussage Unsinn ist, diese Fische verbringen bis zu 90% ihres lebens ausserhalb des Wassers. Er versteht auch in keiner Weise die Evolutionstheorie was unter anderem anhand folgender Aussage zu erkennen ist: "... da die natürliche auslese nicht über ein Bewusstsein verfügt, kann auch keine willentlich Auswahl zur Erreichung höherer Komplexität erfolgen...". In der Evolutionstheorie ist aber zu keinem Zeitpunkt die Rede von einer willentlichen Auswahl oder einer Zunahme der Komplexität. Erschreckend ist auch, daß der Autor bewusst Sachverhalte unterschlägt(!) bzw. verändert und so seinen Standpunkt stärken möchte. So behauptet er zum Beispiel daß Gebirge fortlaufend jünger datiert werden müssen und gibt zur Begründung dann das Alter auf Vorland des Himalaya gefundener Glimmerkörnchen mit 36-40 Millionen Jahre an. Er wertet dies als Beleg dafür dass der Himalaya unmöglich bereits vor 60 Millionen Jahren entstanden sein kann. Dumm nur daß die Autoren im Artikel auf den er verweist, verschiedene Gesteinsalter vorfinden unter anderem auch Steine mit einem Alter bis zu 1000 Millionen Jahre, was der Autor Zillmer dem geneigten Leser sicherheitshalber verschweigt, da das seine Schlussfolgerungen gefährden würde. Ein weiteres Beispiel ist die Behauptung, daß Vögel nicht von den Dinosauriern abstammen(der Autor zitiert dazu eine Quelle). In dieser Quelle steht aber lediglich daß Confuciornis also lediglich eine(!!) Art als direkter(!) Vorfahre der Vögel ausscheide. der Autor demonstriert entweder seine erschreckende Unkenntnis oder er versucht unumwunden und direkt den Leser zu belügen. Man mag sich aussuchen, was in diesem Kontext schlimmer ist. An anderer Stelle zitiert er einen Artikel der besagt, daß sich die Drehachse der Erde kurzfristig geringfügig(!) geändert haben könnte. Die zitierten Autoren geben dafür ein Alter von 82 Millionen Jahren an. Diese Datierung komplett ignorierend macht Zillmer das als Ursache für das Sterben der Dinosaurier aus (fand vor 65 Millionen Jahren statt). Da er dem Leser diese 17 Millionen Jahre-Diskrepanz vorenthält (er erwähnt die Datierung nicht) handelt es sich um einen bewussten Täuschungsversuch. Er zitiert auch Eingeborenenmythen als Beleg(!) für ein Flutereignis: "...der Gott des Bösen bedeckte die Erde mit einer grossen Flut..." ohne auch nur im geringsten zu berücksichtigen, daß man aus der Vielzahl der zur Verfügung stehenden Erzählungen von Eingeborenen weltweit so ziemlich alles absurde was man möchte ableiten könnte. Im übrigen könnte man dann auch schlussfolgern, daß Gott der Gott des Bösen ist. Seine eigenen Ideen weisen enorm viele Fehler auf und ausserdem fälscht(!) Zillmer auch hier wieder Daten. So behauptet der Autor in seiner Erdexpansionstheorie daß sich die Erde einfach ausgedehnt hätte. Alle heutigen Landmassen haben als Zusammenschluss demnach damals die Oberfläche der Erde gebildet. Diese Theorie ist aus mehreren Gründen lächerlich: man setzte die heutige Landfläche gleich der Oberfläche einer fiktiven Kugel, dann bekommt man heraus daß sich der erdradius um ca. 83% vergrössern hätte müssen(der autor lügt auch hier, indem er nur 40% ansetzt). Der Planet wäre unter diesen Umständen ungefähr 6-mal dichter gewesen und seine Durchschnittsdichte wäre gleich der dreifachen von blei gwesen! Die Wassermassen der Ozeane sollen damls in der Athmosphäre gebunden worden sein. Die Athmosphäre wäre damit aber vielfach übersättigt gewesen und hätte das Wasser gar nicht halten können. An anderer Stelle berichtet der Autor dass seine Erdexpansionstheorie erkären würde daß die Dinosaurier ausgestorben sind, die Gravitation hätte zugenommen, damit wären sie ausgestorben da sie schlichtweg zu schwer geworden seien. Der Haken an sich ist wieder mal, daß der Autor keine Ahnung hat: die Graviation hätte sich in der Tat geändert sie hätte allerdings abgenommen(!) und es wäre für Dinosaurier wenn man dem Argument folgt nur noch leichter geworden die Tiere hätten also nach Zillmer bestenfalls schwerer werden müssen. Eine seiner vielen absurden Rechnungen ist die das Alter mithilfe des Magnetstärkeabfalls berechnen zu wollen. Tatsächlich hat das Feld eine Feldstärke-Einbusse von etwa 5% innerhalb der letzten 150 Jahre verzeichnet (Zillmer macht daraus lieber 15%, muss ja mit der rechnung gut hinkommen). Die Überprüfung auskristalliserten Gesteins hat jedoch ergeben daß das Feld im Laufe seiner jahrmillionen-währenden Geschichte seine Feldstärke aufrecht erhalten hat. Es handelt sich also um eine aktuelle Erscheinung, doch Zillmer benutzt die 15% lieber um abenteurlich hohe feldstärken für die Vergangenheit auszurechen und damit zu ermitteln, daß die Erde extrem jung sein müsse. Gegen Ende des Buches packt Zillmer an Lächerlichkeit noch einiges drauf: er macht die Evolutionstheorie für Terrorismus,Rassismus,Gewalt und Krieg verantwortlich. Das ist derart schlecht ich glaube, dazu muss nicht mehr viel gesagt werden. Ich wünsche dem Autor also direkt eine Zeitreise ins spassige Mittelalter, wo alles so friedlich und freundlich war... Diese Rezension ist insbesondere an jene gerichtet, die hoffen ein ernsthaftes buch kaufen zu können. Das Buch von Zillmer scheidet zu diesem Zweck vollkommen aus und ist nichts als eine wirre Aneinanderreihung von absurden Behauptungen, Beleidigungen(!) und Unterstellungen. Es sollte noch angemerkt werden, daß dieses Buch keinen Stern verdient hat, aber leider ist mindestens ein Stern Pflicht. |
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Irrtümer der Erdgeschichte. Die Urzeit war gestern. von Hans-Joachim ZillmerGebundene Ausgabe von Langen/MüllerPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 4,99 ![]() 2,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3784460127, Erscheinungsdatum: November 2008, Auflage: 5. Auflage |
Aus der Amazon.de-RedaktionDas Buch für alle, die sich schon immer gefragt haben, woher unsere Vorfahren wohl "Drachen" gekannt haben, wenn Riesenechsen wirklich bereits Jahrmillionen zuvor ausgestorben waren. Für alle an Erdgeschichte Interessierten und vor allem für all jene, die es lieben, wenn etablierter Wissenschaft unangenehme Fragen gestellt werden. Hans-Joachim Zillmer ist nicht Erich von Däniken. Er hat studiert, ist Bauingenieur und kennt sich folglich aus mit Gesteinen, mit der Chemie und mit der Physik des Bodens. Seine Argumente sind intensiv recherchiert, Zillmer hantiert nicht mit esoterischen Vermutungen, enthält sich aller demagogischer Versuche, Leser zu beeinflussen, er geht Zweifeln nach, formuliert häufig in der Frageform. Und doch bleibt ein Hauch Däniken: Es war keine gute Idee, Bazon Brock Vorwort und Klappentext verfassen zu lassen. Dass ein Professor für Ästhetik ein Buch über Erdgeschichte lobt, verschafft diesem Buch eben gerade keine Autorität: Nichtfachmann lobt Außenseiter. Der Leser durchschaut, dass er beeindruckt werden soll durch ein "o. Univ.-Prof. Dr." und stößt sich am Widerspruch: Wenn etablierte Wissenschaft so viel gilt, dass ein Professortitel allein schon die Wahrscheinlichkeit von Thesen zu steigern vermag, warum sollte man dann ausgerechnet einem Autor zuhören, der solche Autoritäten in Frage stellt? Zillmers Argumente lesen sich spannend und sie haben Hand und Fuß. Auf jeden Fall wird sein Buch die Vertreter der herrschenden Lehre zwingen, die eigenen Datierungslinien zu überdenken. Auf die Reaktion der Scientific Community darf man gespannt sein und gelassen abwarten darf man sie auch: Wenn etwas dran ist an Zillmers Funden und Schlüssen, wird sich diese Wahrheit auf mittlere Sicht durchsetzen. --Michael Winteroll 5 Kundenrezensionen:Eine Freude für jeden Wissenschaftsinteressierten 4 von 5 PunktenIrrtümer der Erdgeschichte soll einen wachrütteln, die Grundfesten der etablierten Wissenschaft erschüttern. Doch was der Autor hier abgeliefert hat, liest sich eher wie eine Parodie auf ein Fachbuch. Beim überlesen scheint es, als würde der Autor tatsächlich unser Bild der Erde neu erstellen. Er belegt dies mit Funden, Zitaten und wissenschaftlichen Erklärungen. "Renomierte" Wissenschaftler melden sich zu Wort und wiederlegen Darwin, Wegener und Co. Doch beginnt man stichprobenartig Zillmers Theorien, Quellen und Begründungen auf den Grund zu gehen und selbst weiter zu recherchieren, dann fällt das Kartenhaus in sich zusammen. Zillmer muss in vielen Bereichen fehlendes Verständnis und Wissen wissenschaftlicher Methoden und Messverfahren vorgeworfen werden. Er versucht in so vielen Themenbereichen zum Angriff überzugehen, dass er sich in vielen Bereichen nur lächerlich machen kann. Selbst die Quantenphysik versucht er neu zu erfinden. Er tut dabei dass, was er in jedem zweiten Satz der gesamten wissenschaftlichen Welt vorwirft. Fakten missachten und sich einseitig nur auf Hinweise beziehen, die die eigene Theorie stützen. Die Rede ist von einem Komplott von Darwinisten und Wegeneranern, welche die Schaltstellen der Wissenschaft besetzt haben und in Magazinen und wissenschaftlichen Journalen versuchen der gesamten Welt ihre falschen Theorien einzuimpfen während Kritiker mundtot gemacht werden. Er spricht allen Wissenschaftlern, die sich mit dem Thema auseinandersetzen ihre Kritikfähigkeit ab (zu diesem Thema würde ich dem Autor das Buch "Was soll das alles?" von Feymann empfehlen). So schön logisch (und einfach) seine Erklärungen und Begründungen manchmal auch sind, so schnell lassen sich die meisten relativ schnell wiederlegen. Er versucht mit einfachen Faustformeln anhand des Schneefalls zu beweisen, dass das Grönlandeis nur 5000 Jahre alt ist und nach der Sintflut entstand. Er macht bei seinen Berechnungen dabei genau die Fehler, die er den Wissenschaftlern vorwirft. Die zugehörigen Publikationen über Messmethoden und Vorgehen der Wissenschaftler scheint er nicht gelesen zu haben und stellt eigene Schlussfolgerungen aus seinen lückenhaften Informationen an (besonders deutlich wird dies bei der Beschreibung der "Jahresschichten" im Eiskern, die in Zillmers Beschreibung unzulässig vereinfacht und dadurch verfälscht wird). Dennoch macht es großen Spass das Buch zu lesen und mitzuverfolgen, wie sich der Autor mit pseudowissenschaftlichen Sätzen in den abstrusesten Theorien verhäddert und versucht diese z.B. in Einklang mit der Quantenmechanik zu bringen (beispielsweise im Bereich der "Elektrogravitation"). Wer die Freude am Buch noch weiter erhöhen will, sollte sich wirklich die Zeit nehmen und Zillmers Quellen und Fakten anhand der Fachliteratur zu verfolgen. Das Buch ist das was es nach Ansicht des Autors auch sein soll. Ein Lehrstück über kritische Wissenschaft. Nur andersherum. Explosiv und gefährlich! 5 von 5 PunktenErstmals wird die Plattentektonik belegt hinterfragt und eine Alternative angeboten, die Hilgenberg bereits 1933 vorstellte: Die Expansion der Erde als eine weitere entwickelte Plattentektonik-Theorie. Der Mythos der Subduktionszonen wird genauso in Rauch aufgelöst wie das angebliche Schwimmen" (Verschieben) der Kontinente. Denn eine Verschiebung" der Kontinente würde ja unendliche viele Risse in der spröden Kontinentalplatte erzeugen. Als Bauingenieur bringt Zillmer hier seine Kenntnisse in Festigkeitslehre ins Spiel und zeigt, dass das Schwimmen" der Kontinente nicht funktioniert, die Kontinente bei einer Erdexpansion dagegen stationär sind und sich trotzdem voneinander entfernen! Die Widersprüche der Plattentektonik werden so aufgelöst: Faszinierend und doch geniel einfach! Sind außerdem elektrische Kräfte im Sonnensystem wirksam, die auch für die Verschiebung der Erdachse verantwortlich sind? Was ist Gravitation bzw. gibt es eine "Elektrograviation"? Ein Buch, das man gelesen haben muss, das aber Fachleuten nicht gefallen kann, da Zillmers ketzerische Ideen den Geowissenschaftlern den Boden unter den Füßen wegzieht. Dabei bedient sich Zillmer ausgrechnet neuester wissenschaftlicher Beweise und belegt so seine Ausführungen, wie Professor Bazon Brock richigerweise im Vorwort ausführt: Zillmer leugnet nicht die erhobenen Daten und Erkenntnisse, sondern stützt seine Argumentation gerade auf solche wissenschaftlichen Erkenntnisse (S. 9/10) - deutet diese jedoch nur um bzw. anders im Sinne des Katastrophismus. Zum Ärgernis der Normalwissenschaftler", für die dieses Buch hoch explosiv und GEFÄHRLICH ist! Unwissenheit hoch drei 1 von 5 PunktenAuch ich würde lieber 0 Sterne geben. Ich habe es geschafft bis Seite 60 durchzuhalten. Man kann als Geowissenschaftler oder als interessierter Laie eigentlich über die eklatante Ignoranz nur mit dem Kopf schütteln. Es sei jedem das Recht gelassen wissenschaftliche Theorien zu kritisieren. Aber bitte dann auf gleichem Niveau. Woher will der Autor wissen, daß es sich um einen Fußabdruck handelt, der einen angeblichen Trilobiten zertreten hat? Und Anazasizeichungen die einen Dinosaurier darstellen! Woher weiss Zillmer das? Haben es ihm die Anazasi auf irgend eine Weise mitgeteilt? Das ist doch so lächerlich! Ich würde mich schämen so etwas zu behaupten. Etwas anderes ist exemplarisch für Leute wie den Autoren (Kreationisten und sonstige Pseudowissenschaftler): die dürftige Darstellung der "Beweise". Man schaue sich doch nur die unscharfen und meist kleinen Abbildungen an. Da kann alles hinein interpretiert werden! Was das scheinbare Problem rascher Versteinerung angeht, so existiert dieses Problem nicht. Eine rasche Bedeckung des Tieres im Schlamm reicht aus, um es in aller Ruhe konservieren, sprich versteinern zu lassen. Was eine rasche Sedimentationsrate angeht, so ist es Geologen durchaus bekannt, das dies durch plötzliche Ereignisse (Vulkanausbrüche, Schuttströme, etc.) möglich ist. Im übrigen kann ich mich den oberen "schlechten" Rezensionen nur anschließen. Die Geowissenschaften sind seit Lyell weit gekommen, beim Autor muß man das bezweifeln. Vorsicht, Verführer am Werk 1 von 5 PunktenVon diesem Buch sollte man tunlichst die Finger lassen! Es macht einem geradezu Angst und man wird traurig, dass 100, ja sogar 200 Jahre Wissenschaft übergangen werden und solche Pseudoforscher mehr und mehr Gläubige um sich scharren. Dieses Buch fordert zum kritischen Denken auf was an sich richtig ist. Inhaltlich enthält es jedoch eine Aneinanderreihung nicht belegter Tatsachen und längst wiederlegten Thesen voriger Jahrhunderte. Das Problem ist, wie es sich in den Rezensionen widerspiegelt, eine Spaltung der Leserschaft. Wissenschaftliche ausgebildete (ich bin Geoökologe) schütteln den Kopf über die grenzenlose Wirrung des Autors. Interessierte Leute ohne wissenschaftlichen background finden hier leicht verdaulicher Kost mit vielen kleinen Fotos. Sie können sich aber nicht wirklich kritisch mit dem Inhalt auseinandersetzen, sind vermutlich begeistert, dass endlich mal jemand verständlich schreibt und sich scheinbar gegen die sonst ach so Schlauen anlegt. Man lässt sich durch Leute wie Zillmer, von Däniken und Co leicht mitreissen. Deshalb meine Warnung an alle denen die Grundlagen der Geologie und Biologie etc. fehlen: Vorsicht. Bei diesem Buch werden Sie nicht schlauer sondern werden aufs Glatteis geführt! 0 Sterne wären wirklich besser 1 von 5 PunktenHier schreibt einer größten Unfug und bringt die wissenschaftliche Leistung von hunderten fleißigen und intelligenten Geologen und Paläontologen in Mißkredit. Es ist schon verwunderlich, wie dabei einige Rezensenten auf den Gedanken kommen können, dass das neue Ideen seien, die das Land brauche, und die Behauptungen von H.-J. Zillmer gar wissenschaftlich fundiert wären. Nichts davon ist der Fall. Das ganze ist Humbug, Schade um das Papier. Man muss davon nichts wissen, um mitreden zu können, höchstens um auf Dinnerparties mitzuschwafeln. |
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Kolumbus kam als Letzter: Als Grönland grün war: Wie Kelten und Wikinger Amerika besiedelten. Fakten, Funde, neue Theorien von Hans-Joachim ZillmerGebundene Ausgabe von HerbigPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 9,05 ![]() 3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3776650265, Erscheinungsdatum: März 2009, Auflage: 2. Auflage. Sonderausgabe. |
5 Kundenrezensionen:Viel mehr als Amerika - Überblick über Vor- und Zeitgeschichte 5 von 5 PunktenIch kann gut verstehen, daß eine Rezension den Titel trägt "Weniger ist mehr". Das liegt aber zum Teil an dem schlecht gewählten Titel des Buches (Kolumbus kam als Letzter). Denn das Buch bietet viel viel mehr: einen großen Überblick über den Stand der kritischen Chronologie-Forschung. Zillmer verbindet nämlich seine Fachkunde (Paläologie und Saurier) mit den Ergebnissen einer ganzen Reihe von kritischen Wissenschaftlern zur Vor- Zeitgeschichte. Darum sind die einzelnen Themen immer vergleichsweise kurz ausgeführt. Wer die Bücher von Kammeier, Topper, Muck, Velikovski, Heinson und einer Reihe anderer gelesen hat, wird die Themen wiedererkennen und die Zusammenfassung würdigen können. Es geht um nichts anderes als den Versuch, einen alternativen Zeitpfeil aufgrund der neuesten Erkenntnisse der kritischen Wissenschaft zu erstellen. Zillmer bietet eine ganze Reihe von möglichen Lösungen für Probleme der Geschichte, Archäologie, Paläologie, zur Eiszeitfrage, Sintflut, Religionsgeschichte an, die bisher unerklärlich waren. Man sollte das Buch nicht als neues Dogma verstehen, sondern als Anstoß, als Denkanreiz, um der Wahrheit näher zu kommen. Unwissenschaftlich und unhaltbar 1 von 5 PunktenIch hätte nichts dagegen gehabt, eine kontroverse Meinung zum gängigen Konsens zu lesen - interessant untermauert kann sowas zumindest ein spannendes Lesevergnügen und tolles Gedankenspiel sein, und wer weis denn schon, ob nicht auch an abenteuerlichen Thesen etwas dran ist? Ich muss allerdings sagen, dass mich "Kolumbus kam als Letzer" in jeder Hinsicht enttäuscht hat. Zillmer schreibt konfus und reisst häufig eine These nach der anderen an, ohne sich irgendeinem Thema mal wirklich zu widmen. Ein typischer "Zillmer-Beweis" sieht so aus, das er eine These in den Raum stellt, einen nicht notwendigerweise zusammenhängenden Fund erwähnt und damit sämtliche Gegenansichten als ausgehebelt betrachtet... so sehr, dass er sie gar nicht nennt, geschweige denn diskutiert. Einen Beweis oder auch nur eine schlüssige Argumentation für Irgendetwas liefert er nicht, sondern lediglich reine Spekulationen unter Ausblendung von hunderten alternativer Erklärungen. Gegenläufige Ansichten, Erkenntnisse oder Funde werden konsequent verschwiegen (weswegen auch immer) oder schlichtweg aus dem Zusammenhang gerissen und falsch zitiert. Toll ist auch Zillmers Logik wenn es um Falsifikation bestehender Theorien geht: er blendet immer wieder "elegant" aus, das selbst wenn Theorie A nicht 100% zutreffend ist deswegen nach lange nicht zwangsläufig Theorie B (also seine) bewiesen ist. Hinzu kommt eine erschreckende Vereinfachung, die Zillmer's wissenschaftlichen Anspruch an seine Werke leider völlig lächerlich wirken lässt. Selbst für sehr komplexe Themengebiete benötigt Zillmer in aller Regel wenige Seiten, einfach weil er sträflich simplifiziert und das Meiste, was gegen seine Ansichten spricht, großzügig unter den Tisch kehrt. Viele Thesen von Zillmer werden darüber hinaus mit Scheinargumenten wie "Ist es nicht verwunderlich, dass..." unterfüttert. Hierzu nur soviel: wenn ich Sachverhalte sehr einseitig darstelle und gröbstens (!) vereinfache stoße ich zwangsläufig IMMER auf "komische" Zusammenhänge. In der Pseudowissenschaft wird leider häufig so gearbeitet, bei Zillmer, der sich so gerne als Wissenschaftler feiert, geschieht dies allerdings besonders penetrant und in höchst ärgerlicher Weise. Alles in allem: wissenschaftliche Beweisführung sieht leider völlig anders aus. Hinzu kommt noch ein schlichtweg schlechter Schreibstil, der den Leser für dumm verkauft und welcher nach kurzer Zeit jeden Nerv raubt. Zillmer stürzt sich hektisch und konfus, wie bereits geschildert, von einer These in die Nächste. Klare Argumentationen, Reflektionen und Gegenüberstellung von These und Gegenthese, Diskussionen? Fehlanzeige. Ich kann für mich nur das Fazit ziehen, dass Zillmer höchst unwissenschaftlich arbeitet, keine seiner gewagten und abstrusen Thesen tatsächlich belegt und leider nicht mal interessant schreiben kann. Die Medaille hat... 4 von 5 PunktenEin Nichtfachmann stellt aus eigenen Nachforschungen eigene Theorien auf und bringt damit studierte wie studierende Völkerkundler zur Weissglut. Heulend und zähneknirschend verreissen diese das Werk, ohne ernsthaft auf elementare Schlussfolgerungen einzugehen. Dabei fällt vor allem auf, dass man sich immer ein paar Krümel herauspickt, die man gefahrlos zu Fehlinterpretationen erklären kann, und aus diesen wenigen schlechten Krümeln auf die Verdorbenheit des ganzen Kuchens schließt. Nun ja, dieses Spiel ist ebenso langweilig, wie es alt ist. Wie auch immer. Das römische Reich muss es nicht gegeben haben, Latein kann eine Kunstsprache, das Keltentum die dominierende Kultur der Antike gewesen sein. Wer sich für die Argumente interessiert, die für diese außergewöhnlichen Behauptungen sprechen, sollte zuschlagen. Natürlich müssen auch Gegenmeinungen eingeholt werden, solange diese nicht polemisch, sondern fundiert und nüchtern begründet sind. Merke: Wer schreit, hat Unrecht! Das Buch liest sich stellenweise etwas zäh, bildet jedoch eine wohltuende Abwechslung zu den momentan anerkannten Meinungen. Gerade Studenten sollten sich rational mit solchen Gegenpositionen beschäftigen, anstatt stur für ihre Professoren und deren Meinungen in den Krieg zu ziehen. Es sei denn natürlich, sie wollen nur nachbeten. einfach nur ärgerlich 1 von 5 PunktenIch habe mit dieses Buch gekauft, da ich mich ungewöhnliche Theorien und neue Blickwinkel der Geschichte interessieren und der Titel machte mich schon neugierig auf die NEUEN Erkenntnisse, die ich eventuell aus diesem Buch ziehen könnte. Zum Glück glaube ich nicht alles, was sogenannte (und selbsternannte) Experten so von sich geben. Zu nächst einmal war ich sehr enttäuscht, dass die Ankündigung im Untertitel (Als Grönland grün war: Wie Kelten und Wikinger Amerika besiedelten) dann im Buch so nebensächlich behandelt wurde. Statt dessen lässt sich Zillmer über die Römer, die katholische Kirche usw. aus. Er springt von einem Thema zum anderen, behandelt keines wirklich befriedigend und stellt nur Behauptungen auf, die aus meiner Sicht nicht argumentativ untermauert werden. Ich kann nicht verstehen, dass dieses zusammengestöpselte Machwerk doch von einigen so gute Kritiken bekommen hat, begründet mit den sensationellen, die etablierte Wissenschaft erschütternden Erkenntnissen. Behauptungen und an den Haaren herbeigezogene Vergleiche sind nun mal KEINE WISSENSCHAFTLICHEN Methoden oder Beweise für eine Theorie. Dies aber so dem Leser zu verkaufen ist bestenfalls fahrlässig. Diejenigen, die dieses Buch für so toll halten, weil angeblich die wissenschaftliche Welt erschütternde Erkenntnisse dargelegt werden, sollten erst einmal lernen Behauptungen, Argumente, Theorien und Beweise zu unterscheiden. Als Beispiel gilt hier die Darstellung der klimatischen Verhältnisse vor über 2000 Jahren. (Kapitel 9). Er behauptet ?Wissenschaftlich will man nichts davon wissen, dass unser Klima seit dem Ende der Eiszeit ... regelrechte Sprünge macht.? Dann verkauft er wissenschaftlich schon lange etablierte Erkenntnisse als NEUERE Untersuchungen (Quellen von 1999) und stellt sie der GÄNGIGEN Lehrmeinung gegenüber (die dem Widersprechen soll) ohne genauer auszuführen, wie der momentane Stand der Forschung genau aussieht (er behauptet einfach, dass Wissenschaftler von einem recht konstanten Klima ausgehen würden).Als Beleg führt er nur aus, dass Untersuchungen von 1923 (!!!!!) nicht beachtet wurden. Also bitte, so geht?s nicht. Der Experte weiß um den momentanen Stand der Forschung (als Geowissenschaftler kann ich das sehr wohl beurteilen) und erkennt sofort die (absichtliche?) Falschaussage, der Laie hingegen wird irregeführt durch diese (scheinbare) Widerlegung der aktuellen wissenschaftlichen Lehrmeinung. Würde Zillmer den aktuellen Forschungsstand herangezogen haben, hätte er halt nicht die normalen Wissenschaftler als die DUMMIES, die nichts schnallen, hinstellen können. Fazit: Dieses Buch taugt noch nicht einmal zur Erheiterung über abstruse Ideen. Es ist einfach nur ärgerlich, für diesen Schund auch noch Geld ausgegeben zu haben. Leider kann man keine Minus-Sterne vergeben. Zu konfus 2 von 5 PunktenIch moechte zu Beginn anmerken, dass ich zwar selten mit den Theorien von Zillmer uebereinstimme, dennoch habe ich seine beiden Werke "Darwins Irrtum" und "Irrtuemer der Erdgeschichte" gerne gelesen. Sie sind fluessig geschrieben und regen doch in gewissem Sinne zum nachdenken an. Bei "Kolumbus kam als Letzter" ist es leider anders. Der Aufbau des Buches ist total konufs. Er springt von der Steinzeit ins Mittelalter, von dort in die Bronzezeit, vor zur Antike und zurueck in die Eisenzeit. Mal geht es um Suedamerika, im naechsten Satz ist man ploetzlich in Aegypten. Auch diskutiert er mal geologische Ereignisse um dann auf einmal auf Keramikfunde umzuschwaenken. Auch stoeren die staenigen Querverweise auf seine anderen Buecher. Der Zusammenhang zu diesen scheint oft gekuenstelt, nur um sie mal erwaehnt zu haben und Werbung zu schlagen. Sowas muss nicht sein. Das Buch vertritt im Grossen und ganzen zwei Hauptthesen: 1. Es gab schon vor Kolumbus transatlantische Kontakte 2. Die Kirche schreib die Geschichte vor dem Jahre 1400 um und verlaengerte sie kuenstlich Erstere These kann mit Funden durchaus schluessig belegt, wenn natuerlch auch nicht bewiesen werden. These Nummer zwei erinnert allerdings mehr an eine Theorie a la Sakrileg und liest sich auch so, wenn man die Adjektive beruecksichtigt, die Zillmer zur Beschreibung der katholischen Kirche verwendet. Fazit: Der schlechteste der drei Zilmmers, die ich gelesen habe. |
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Die Evolutionslüge von Hans-Joachim ZillmerGebundene Ausgabe von Langen/MüllerPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 4,93 ISBN: 3784460178, Erscheinungsdatum: 2009, Auflage: 4. Unveränd. |
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Die Evolutionslüge: Die Neandertaler und andere Fälschungen der Menschheitsgeschichte von Hans-Joachim ZillmerMP3 CD von RADIOROPA HörbuchPreis bei Amazon: EUR 9,80, Angebote ab EUR 7,58 ![]() 3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3866678150, Erscheinungsdatum: Juli 2007, Auflage: 1., Aufl. |
5 Kundenrezensionen:Die Evolutionslüge 4 von 5 PunktenAusgezeichnet, nur etwas zu technich für den normal Verbraucher. Es muss etwas geschrieben sein für den 10 und 12 jährigen! zB. Wo kommt Raum, Zeit, die Elemente wie Sauerstoff, Gold, etc her? Es sind vorwiegend die Schulkinder die wir überzeugen müssen von dem Unsinn des Darwinismus. In allen Belangen unterirdisch schlecht 1 von 5 PunktenIch kann eigentlich gar nicht ausreichend beschreiben, wie schlecht dieses Machwerk wirklich ist. Viele der anderen Rezensionen zu diesem Unsachbuch listen schon die allergröbsten Fehler auf (wohl gemerkt nur die allergröbsten, trotz der Länge vieler dieser Rezensionen!), weshalb ich auf die Einzelheiten gar nicht näher eingehen will. Denn wollte man jede fehlerhafte Aussage auflisten, dann wäre dieser Text hier ebenso lang wie das eigentliche Buch. Deshalb beschränke ich mich hier auf die methodischen Fehler in Herrn Zillmers Angriff auf den gesunden Menschenverstand. Ganz allgemein mangelt es diesem Machwerk an... ... Recherche: Herr Zillmer ignoriert fundamentalste Erkenntnisse aus allen Wissenschaftsgebieten, die er angreift. Er erwähnt diese Erkenntnisse teilweise nicht einmal, da ihm offenbar nicht für jede These der Welt eine absurde Gegentheorie eingefallen ist. Die, die er erwähnt, werden auf hanebüchen verzerrte Art und Weise entstellt; Herr Zillmer hat sich entweder 1) ganz offensichtlich gar nicht oder nur sehr oberflächlich informiert oder aber 2) er lügt den Leser ganz bewusst an - beides wäre schlimm, aber für einen Wissenschaftler ist die Lüge natürlich am schwersten zu ertragen. ... Seriosität: Nicht eine (!) wissenschaftliche Quelle wird von Herrn Zillmer korrekt zitiert. Er behauptet von jeder der wissenschaftlichen Theorien, die er erwähnt, sie wäre falsch. Was für eine Anmaßung muss ein Mann aufbringen können, sich zu solch einer Behauptung aufzuschwingen! Er bahauptet damit ja, besser zu sein als alle Wissenschaftler dieser und der vorangegangenen Generationen zusammen. Und das von einem Mann, der selbst nie wissenschaftlich gearbeitet hat (sein angeblicher Doktortitel hat sich ja mittlerweile auch als mit ziemlicher Sicherheit gefälscht herausgestellt - das sagt doch schon viel über Herrn Zillmer aus). ... Logik: Wie zu erwarten, wimmelt das Buch auch von zahlreichen Logikfehlern in Zillmers eigenen kruden Hypothesen-Gebäuden. Er widerspricht sich selbst zahlreiche Male, viele dieser Widersprüche werden schon in anderen Rezensionen erwähnt (Mikroevolution, Mutationen, Datierungsmethoden usw.). ... Lösungen: Zillmer erfindet zwar (durch tölpelhafte Verzerrung wissenschaftlicher Theorien) zahlreiche Fehler und Probleme. Er bietet jedoch auch für diese erfundenen Probleme keine Lösungen an - er verweist lediglich auf folgende Bücher von ihm - eine wirklich sehr geschickte Marketingstrategie! Es sei hier noch einmal klipp und klar gesagt: KEINER dieser Fehler existiert, der Autor hat sie erfunden! Die Theorien, die Zillmer kritisiert, gibt es überhaupt nicht und jeder Wissenschaftler und auch jeder Laie, der sich nur eine Viertelstunde mit dem jeweiligen Thema beschäftigt hat, wird nur den Kopf schütteln können, angesichts solcher kruden Behauptungen und Verfälschungen, wie sie Herr Zillmer am laufenden Band produziert. Ich kann nur jedem, der im Zweifel ist raten: Lesen sie das Buch! Aber kaufen sie es sich dafür bloß nicht, leihen sie es in einer Bibliothek aus, alles andere wäre Geldverschwendung! Dann können sie sich selbst ein Bild von dem absurden Inhalt machen und wenn das Buch auch ansonsten zu nichts gut ist, dann doch wenigstens dazu ihnen zu zeigen, dass nichts hinter Herrn Zillmers Behauptungen steckt, als viel heiße Luft - und die Lektüre wird ihnen zweifelsfrei ein paar kurzweilige Stunden bittersten Humors verschaffen, denn bitter ist es, dass manche Menschen wirklich glauben, was in diesem Machwerk geschrieben steht. Und das ist ein Bestseller? 2 von 5 PunktenIch kann mir nicht helfen, das Buch erinnert mich zu sehr an Erich von Dänikens abstruse Gedankengebäude und "Beweise". Allein im 1. Kapitel (Verjüngungskur) werden mehr als 17 Mal Schriftquellen/Autoren zitiert, die dann aber in der im Anhang zitierten Literatur gar nicht auftauchen. Oder soll der Leser besser erst gar nicht woanders nachschauen? Auch sonst wird viel behauptet, ohne dass nachprüfbare Quellen genannt werden. Auch die ständigen Wiederholungen der selben Sachverhalte nerven. Die enthaltenen Skizzen und Fotos beweisen auch nichts und sind zudem häufig von unzureichender Qualität. Da wird einfach alles an den Haaren herbeigezogen, was gegen die Evolutionstheorie verwendbar erscheint. Schade, dabei gibt es ja tatsächlich genügend ernsthafte Kritikpunkte an dieser Theorie, die aber im vorliegenden Buch im Wust der übrigen Pseudoargumente untergehen. Der unbedarfte Laie ist damit hoffnungslos überfordert. Das Thema hätte eine bessere Aufbereitung verdient gehabt. Billige Retourkutsche! 1 von 5 PunktenIch bin eher der Meinung, dass Herr Zillmer es der Evolution, die ihn selbst leider ausgespart hat, mit gleicher Münze zurück zahlen will. Ich wäre da auch sauer! Unqualifiziertes Machwerk eines Kreationisten 1 von 5 PunktenWir haben es bei diesem Buch mit einem ganz schlechten Versuch der Widerlegung der Evolutionstheorie zu tun. Der Autor bewegt sich dabei zu grossen Teilen auf "Bild"-Niveau und rein emotionalen Ansprachen (wie beispielweise: wollen sie wirklich von einem Affen abstammen?). Er zweifelt Datierungsmethoden generell(!) an, nur um sie als gesichert zu verwenden wenn ihm ein Datum so in etwa in den Kram passt. Das Werk ist von einem wissenschaftlichen Anspruch extrem weit entfernt. Als Beleg für den mangelnden Anspruch habe ich im folgenden nur auszugsweise(!) und sehr kurz einiges herausgegriffen. So beschwert er sich z.b. über stratigraphische Methoden: "...Warum spielten Fossilien von Landtieren in Bezug auf die Stratigraphie [des Tertiärs] keine Rolle ?..." die Antwort liegt darin dass sie zu selten sind und zu unzuverlässig auftreten um als Leitfossilien verwandt werden zu können. Diese Stelle steht stellvertetend für viele andere in denen Zillmer eine Wissenschaftsposition angreift, ohne etwas von der Wissenschaft zu verstehen, die er angreift. Stattdessen betrachtet er die Wissenschaftler als mafiöse Bande, die eigentlich nie auf ihre Ergebnisse gucken, sondern nur vorgefasste Meinungen wiedergeben. Ich werde darauf weiter unten nochmals zurückkommen. Zillmer stellt zahlreiche Behauptungen ohne fachliche Grundlage auf, wie z.b.: "...die Freisetzung von Methangas ist eine bisher noch unterschätzte Ursache von Katastrophen..." wohlgemerkt, ohne eine Quelle für seine Behauptung nennen zu können, ohne überprüft zu haben ob das überhaupt funktionieren könnte. Nicht vorhandene Fachkenntnis beweist der Autor auch an einer Stelle in der er einen artikel zitiert in welchem steht, dass viele vorhandenen Säugerordnungen schon vor 100 Millionen jahren existiert haben. Zillmer versucht dem leser weiszumachen, alle Arten(!) hätten bereits seit dieser zeit existiert, tatsächlich gilt das jedoch nur für die Ordnungen was zwei völlig verschiedene Dinge sind. An einer anderen Stelle schreibt er "...aber ein Fisch kann nicht mehr als einige Minuten ausserhalb des wassers leben..." ,die Gattung der Schlammspringer demonstriert daß diese Aussage Unsinn ist, diese Fische verbringen bis zu 90% ihres lebens ausserhalb des Wassers. Er versteht auch in keiner Weise die Evolutionstheorie was unter anderem anhand folgender Aussage zu erkennen ist: "... da die natürliche auslese nicht über ein Bewusstsein verfügt, kann auch keine willentlich Auswahl zur Erreichung höherer Komplexität erfolgen...". In der Evolutionstheorie ist aber zu keinem Zeitpunkt die Rede von einer willentlichen Auswahl oder einer Zunahme der Komplexität. Erschreckend ist auch, daß der Autor bewusst Sachverhalte unterschlägt(!) bzw. verändert und so seinen Standpunkt stärken möchte. So behauptet er zum Beispiel daß Gebirge fortlaufend jünger datiert werden müssen und gibt zur Begründung dann das Alter auf Vorland des Himalaya gefundener Glimmerkörnchen mit 36-40 Millionen Jahre an. Er wertet dies als Beleg dafür dass der Himalaya unmöglich bereits vor 60 Millionen Jahren entstanden sein kann. Dumm nur daß die Autoren im Artikel auf den er verweist, verschiedene Gesteinsalter vorfinden unter anderem auch Steine mit einem Alter bis zu 1000 Millionen Jahre, was der Autor Zillmer dem geneigten Leser sicherheitshalber verschweigt, da das seine Schlussfolgerungen gefährden würde. Ein weiteres Beispiel ist die Behauptung, daß Vögel nicht von den Dinosauriern abstammen(der Autor zitiert dazu eine Quelle). In dieser Quelle steht aber lediglich daß Confuciornis also lediglich eine(!!) Art als direkter(!) Vorfahre der Vögel ausscheide. der Autor demonstriert entweder seine erschreckende Unkenntnis oder er versucht unumwunden und direkt den Leser zu belügen. Man mag sich aussuchen, was in diesem Kontext schlimmer ist. An anderer Stelle zitiert er einen Artikel der besagt, daß sich die Drehachse der Erde kurzfristig geringfügig(!) geändert haben könnte. Die zitierten Autoren geben dafür ein Alter von 82 Millionen Jahren an. Diese Datierung komplett ignorierend macht Zillmer das als Ursache für das Sterben der Dinosaurier aus (fand vor 65 Millionen Jahren statt). Da er dem Leser diese 17 Millionen Jahre-Diskrepanz vorenthält (er erwähnt die Datierung nicht) handelt es sich um einen bewussten Täuschungsversuch. Er zitiert auch Eingeborenenmythen als Beleg(!) für ein Flutereignis: "...der Gott des Bösen bedeckte die Erde mit einer grossen Flut..." ohne auch nur im geringsten zu berücksichtigen, daß man aus der Vielzahl der zur Verfügung stehenden Erzählungen von Eingeborenen weltweit so ziemlich alles absurde was man möchte ableiten könnte. Im übrigen könnte man dann auch schlussfolgern, daß Gott der Gott des Bösen ist. Seine eigenen Ideen weisen enorm viele Fehler auf und ausserdem fälscht(!) Zillmer auch hier wieder Daten. So behauptet der Autor in seiner Erdexpansionstheorie daß sich die Erde einfach ausgedehnt hätte. Alle heutigen Landmassen haben als Zusammenschluss demnach damals die Oberfläche der Erde gebildet. Diese Theorie ist aus mehreren Gründen lächerlich: man setzte die heutige Landfläche gleich der Oberfläche einer fiktiven Kugel, dann bekommt man heraus daß sich der erdradius um ca. 83% vergrössern hätte müssen(der autor lügt auch hier, indem er nur 40% ansetzt). Der Planet wäre unter diesen Umständen ungefähr 6-mal dichter gewesen und seine Durchschnittsdichte wäre gleich der dreifachen von blei gwesen! Die Wassermassen der Ozeane sollen damls in der Athmosphäre gebunden worden sein. Die Athmosphäre wäre damit aber vielfach übersättigt gewesen und hätte das Wasser gar nicht halten können. An anderer Stelle berichtet der Autor dass seine Erdexpansionstheorie erkären würde daß die Dinosaurier ausgestorben sind, die Gravitation hätte zugenommen, damit wären sie ausgestorben da sie schlichtweg zu schwer geworden seien. Der Haken an sich ist wieder mal, daß der Autor keine Ahnung hat: die Graviation hätte sich in der Tat geändert sie hätte allerdings abgenommen(!) und es wäre für Dinosaurier wenn man dem Argument folgt nur noch leichter geworden die Tiere hätten also nach Zillmer bestenfalls schwerer werden müssen. Eine seiner vielen absurden Rechnungen ist die das Alter mithilfe des Magnetstärkeabfalls berechnen zu wollen. Tatsächlich hat das Feld eine Feldstärke-Einbusse von etwa 5% innerhalb der letzten 150 Jahre verzeichnet (Zillmer macht daraus lieber 15%, muss ja mit der rechnung gut hinkommen). Die Überprüfung auskristalliserten Gesteins hat jedoch ergeben daß das Feld im Laufe seiner jahrmillionen-währenden Geschichte seine Feldstärke aufrecht erhalten hat. Es handelt sich also um eine aktuelle Erscheinung, doch Zillmer benutzt die 15% lieber um abenteurlich hohe feldstärken für die Vergangenheit auszurechen und damit zu ermitteln, daß die Erde extrem jung sein müsse. Gegen Ende des Buches packt Zillmer an Lächerlichkeit noch einiges drauf: er macht die Evolutionstheorie für Terrorismus,Rassismus,Gewalt und Krieg verantwortlich. Das ist derart schlecht ich glaube, dazu muss nicht mehr viel gesagt werden. Ich wünsche dem Autor also direkt eine Zeitreise ins spassige Mittelalter, wo alles so friedlich und freundlich war... Diese Rezension ist insbesondere an jene gerichtet, die hoffen ein ernsthaftes buch kaufen zu können. Das Buch von Zillmer scheidet zu diesem Zweck vollkommen aus und ist nichts als eine wirre Aneinanderreihung von absurden Behauptungen, Beleidigungen(!) und Unterstellungen. Es sollte noch angemerkt werden, daß dieses Buch keinen Stern verdient hat, aber leider ist mindestens ein Stern Pflicht. |
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Irrtümer der Erdgeschichte: Die Wüste Mittelmeer, der Urwald Sahara und die Weltherrschaft der Dinosaurier (1 MP3 CD) von Hans-Joachim ZillmerAudio CD von RADIOROPA HörbuchPreis bei Amazon: EUR 9,80, Angebote ab EUR 6,79 ![]() 2,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 386667824X, Erscheinungsdatum: Juni 2007, Auflage: 1., Aufl. |
Aus der Amazon.de-RedaktionDas Buch für alle, die sich schon immer gefragt haben, woher unsere Vorfahren wohl "Drachen" gekannt haben, wenn Riesenechsen wirklich bereits Jahrmillionen zuvor ausgestorben waren. Für alle an Erdgeschichte Interessierten und vor allem für all jene, die es lieben, wenn etablierter Wissenschaft unangenehme Fragen gestellt werden. Hans-Joachim Zillmer ist nicht Erich von Däniken. Er hat studiert, ist Bauingenieur und kennt sich folglich aus mit Gesteinen, mit der Chemie und mit der Physik des Bodens. Seine Argumente sind intensiv recherchiert, Zillmer hantiert nicht mit esoterischen Vermutungen, enthält sich aller demagogischer Versuche, Leser zu beeinflussen, er geht Zweifeln nach, formuliert häufig in der Frageform. Und doch bleibt ein Hauch Däniken: Es war keine gute Idee, Bazon Brock Vorwort und Klappentext verfassen zu lassen. Dass ein Professor für Ästhetik ein Buch über Erdgeschichte lobt, verschafft diesem Buch eben gerade keine Autorität: Nichtfachmann lobt Außenseiter. Der Leser durchschaut, dass er beeindruckt werden soll durch ein "o. Univ.-Prof. Dr." und stößt sich am Widerspruch: Wenn etablierte Wissenschaft so viel gilt, dass ein Professortitel allein schon die Wahrscheinlichkeit von Thesen zu steigern vermag, warum sollte man dann ausgerechnet einem Autor zuhören, der solche Autoritäten in Frage stellt? Zillmers Argumente lesen sich spannend und sie haben Hand und Fuß. Auf jeden Fall wird sein Buch die Vertreter der herrschenden Lehre zwingen, die eigenen Datierungslinien zu überdenken. Auf die Reaktion der Scientific Community darf man gespannt sein und gelassen abwarten darf man sie auch: Wenn etwas dran ist an Zillmers Funden und Schlüssen, wird sich diese Wahrheit auf mittlere Sicht durchsetzen. --Michael Winteroll 5 Kundenrezensionen:Eine Freude für jeden Wissenschaftsinteressierten 4 von 5 PunktenIrrtümer der Erdgeschichte soll einen wachrütteln, die Grundfesten der etablierten Wissenschaft erschüttern. Doch was der Autor hier abgeliefert hat, liest sich eher wie eine Parodie auf ein Fachbuch. Beim überlesen scheint es, als würde der Autor tatsächlich unser Bild der Erde neu erstellen. Er belegt dies mit Funden, Zitaten und wissenschaftlichen Erklärungen. "Renomierte" Wissenschaftler melden sich zu Wort und wiederlegen Darwin, Wegener und Co. Doch beginnt man stichprobenartig Zillmers Theorien, Quellen und Begründungen auf den Grund zu gehen und selbst weiter zu recherchieren, dann fällt das Kartenhaus in sich zusammen. Zillmer muss in vielen Bereichen fehlendes Verständnis und Wissen wissenschaftlicher Methoden und Messverfahren vorgeworfen werden. Er versucht in so vielen Themenbereichen zum Angriff überzugehen, dass er sich in vielen Bereichen nur lächerlich machen kann. Selbst die Quantenphysik versucht er neu zu erfinden. Er tut dabei dass, was er in jedem zweiten Satz der gesamten wissenschaftlichen Welt vorwirft. Fakten missachten und sich einseitig nur auf Hinweise beziehen, die die eigene Theorie stützen. Die Rede ist von einem Komplott von Darwinisten und Wegeneranern, welche die Schaltstellen der Wissenschaft besetzt haben und in Magazinen und wissenschaftlichen Journalen versuchen der gesamten Welt ihre falschen Theorien einzuimpfen während Kritiker mundtot gemacht werden. Er spricht allen Wissenschaftlern, die sich mit dem Thema auseinandersetzen ihre Kritikfähigkeit ab (zu diesem Thema würde ich dem Autor das Buch "Was soll das alles?" von Feymann empfehlen). So schön logisch (und einfach) seine Erklärungen und Begründungen manchmal auch sind, so schnell lassen sich die meisten relativ schnell wiederlegen. Er versucht mit einfachen Faustformeln anhand des Schneefalls zu beweisen, dass das Grönlandeis nur 5000 Jahre alt ist und nach der Sintflut entstand. Er macht bei seinen Berechnungen dabei genau die Fehler, die er den Wissenschaftlern vorwirft. Die zugehörigen Publikationen über Messmethoden und Vorgehen der Wissenschaftler scheint er nicht gelesen zu haben und stellt eigene Schlussfolgerungen aus seinen lückenhaften Informationen an (besonders deutlich wird dies bei der Beschreibung der "Jahresschichten" im Eiskern, die in Zillmers Beschreibung unzulässig vereinfacht und dadurch verfälscht wird). Dennoch macht es großen Spass das Buch zu lesen und mitzuverfolgen, wie sich der Autor mit pseudowissenschaftlichen Sätzen in den abstrusesten Theorien verhäddert und versucht diese z.B. in Einklang mit der Quantenmechanik zu bringen (beispielsweise im Bereich der "Elektrogravitation"). Wer die Freude am Buch noch weiter erhöhen will, sollte sich wirklich die Zeit nehmen und Zillmers Quellen und Fakten anhand der Fachliteratur zu verfolgen. Das Buch ist das was es nach Ansicht des Autors auch sein soll. Ein Lehrstück über kritische Wissenschaft. Nur andersherum. Explosiv und gefährlich! 5 von 5 PunktenErstmals wird die Plattentektonik belegt hinterfragt und eine Alternative angeboten, die Hilgenberg bereits 1933 vorstellte: Die Expansion der Erde als eine weitere entwickelte Plattentektonik-Theorie. Der Mythos der Subduktionszonen wird genauso in Rauch aufgelöst wie das angebliche Schwimmen" (Verschieben) der Kontinente. Denn eine Verschiebung" der Kontinente würde ja unendliche viele Risse in der spröden Kontinentalplatte erzeugen. Als Bauingenieur bringt Zillmer hier seine Kenntnisse in Festigkeitslehre ins Spiel und zeigt, dass das Schwimmen" der Kontinente nicht funktioniert, die Kontinente bei einer Erdexpansion dagegen stationär sind und sich trotzdem voneinander entfernen! Die Widersprüche der Plattentektonik werden so aufgelöst: Faszinierend und doch geniel einfach! Sind außerdem elektrische Kräfte im Sonnensystem wirksam, die auch für die Verschiebung der Erdachse verantwortlich sind? Was ist Gravitation bzw. gibt es eine "Elektrograviation"? Ein Buch, das man gelesen haben muss, das aber Fachleuten nicht gefallen kann, da Zillmers ketzerische Ideen den Geowissenschaftlern den Boden unter den Füßen wegzieht. Dabei bedient sich Zillmer ausgrechnet neuester wissenschaftlicher Beweise und belegt so seine Ausführungen, wie Professor Bazon Brock richigerweise im Vorwort ausführt: Zillmer leugnet nicht die erhobenen Daten und Erkenntnisse, sondern stützt seine Argumentation gerade auf solche wissenschaftlichen Erkenntnisse (S. 9/10) - deutet diese jedoch nur um bzw. anders im Sinne des Katastrophismus. Zum Ärgernis der Normalwissenschaftler", für die dieses Buch hoch explosiv und GEFÄHRLICH ist! Unwissenheit hoch drei 1 von 5 PunktenAuch ich würde lieber 0 Sterne geben. Ich habe es geschafft bis Seite 60 durchzuhalten. Man kann als Geowissenschaftler oder als interessierter Laie eigentlich über die eklatante Ignoranz nur mit dem Kopf schütteln. Es sei jedem das Recht gelassen wissenschaftliche Theorien zu kritisieren. Aber bitte dann auf gleichem Niveau. Woher will der Autor wissen, daß es sich um einen Fußabdruck handelt, der einen angeblichen Trilobiten zertreten hat? Und Anazasizeichungen die einen Dinosaurier darstellen! Woher weiss Zillmer das? Haben es ihm die Anazasi auf irgend eine Weise mitgeteilt? Das ist doch so lächerlich! Ich würde mich schämen so etwas zu behaupten. Etwas anderes ist exemplarisch für Leute wie den Autoren (Kreationisten und sonstige Pseudowissenschaftler): die dürftige Darstellung der "Beweise". Man schaue sich doch nur die unscharfen und meist kleinen Abbildungen an. Da kann alles hinein interpretiert werden! Was das scheinbare Problem rascher Versteinerung angeht, so existiert dieses Problem nicht. Eine rasche Bedeckung des Tieres im Schlamm reicht aus, um es in aller Ruhe konservieren, sprich versteinern zu lassen. Was eine rasche Sedimentationsrate angeht, so ist es Geologen durchaus bekannt, das dies durch plötzliche Ereignisse (Vulkanausbrüche, Schuttströme, etc.) möglich ist. Im übrigen kann ich mich den oberen "schlechten" Rezensionen nur anschließen. Die Geowissenschaften sind seit Lyell weit gekommen, beim Autor muß man das bezweifeln. Vorsicht, Verführer am Werk 1 von 5 PunktenVon diesem Buch sollte man tunlichst die Finger lassen! Es macht einem geradezu Angst und man wird traurig, dass 100, ja sogar 200 Jahre Wissenschaft übergangen werden und solche Pseudoforscher mehr und mehr Gläubige um sich scharren. Dieses Buch fordert zum kritischen Denken auf was an sich richtig ist. Inhaltlich enthält es jedoch eine Aneinanderreihung nicht belegter Tatsachen und längst wiederlegten Thesen voriger Jahrhunderte. Das Problem ist, wie es sich in den Rezensionen widerspiegelt, eine Spaltung der Leserschaft. Wissenschaftliche ausgebildete (ich bin Geoökologe) schütteln den Kopf über die grenzenlose Wirrung des Autors. Interessierte Leute ohne wissenschaftlichen background finden hier leicht verdaulicher Kost mit vielen kleinen Fotos. Sie können sich aber nicht wirklich kritisch mit dem Inhalt auseinandersetzen, sind vermutlich begeistert, dass endlich mal jemand verständlich schreibt und sich scheinbar gegen die sonst ach so Schlauen anlegt. Man lässt sich durch Leute wie Zillmer, von Däniken und Co leicht mitreissen. Deshalb meine Warnung an alle denen die Grundlagen der Geologie und Biologie etc. fehlen: Vorsicht. Bei diesem Buch werden Sie nicht schlauer sondern werden aufs Glatteis geführt! 0 Sterne wären wirklich besser 1 von 5 PunktenHier schreibt einer größten Unfug und bringt die wissenschaftliche Leistung von hunderten fleißigen und intelligenten Geologen und Paläontologen in Mißkredit. Es ist schon verwunderlich, wie dabei einige Rezensenten auf den Gedanken kommen können, dass das neue Ideen seien, die das Land brauche, und die Behauptungen von H.-J. Zillmer gar wissenschaftlich fundiert wären. Nichts davon ist der Fall. Das ganze ist Humbug, Schade um das Papier. Man muss davon nichts wissen, um mitreden zu können, höchstens um auf Dinnerparties mitzuschwafeln. |
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Kolumbus kam als Letzter. Als Grönland grün war: Wie Kelten und Wikinger Amerika besiedelten von Hans-Joachim ZillmerGebundene Ausgabe von Langen/MüllerPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 5,00 ![]() 3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3784460038, Erscheinungsdatum: 2006, Auflage: 2. Auflage |
5 Kundenrezensionen:Viel mehr als Amerika - Überblick über Vor- und Zeitgeschichte 5 von 5 PunktenIch kann gut verstehen, daß eine Rezension den Titel trägt "Weniger ist mehr". Das liegt aber zum Teil an dem schlecht gewählten Titel des Buches (Kolumbus kam als Letzter). Denn das Buch bietet viel viel mehr: einen großen Überblick über den Stand der kritischen Chronologie-Forschung. Zillmer verbindet nämlich seine Fachkunde (Paläologie und Saurier) mit den Ergebnissen einer ganzen Reihe von kritischen Wissenschaftlern zur Vor- Zeitgeschichte. Darum sind die einzelnen Themen immer vergleichsweise kurz ausgeführt. Wer die Bücher von Kammeier, Topper, Muck, Velikovski, Heinson und einer Reihe anderer gelesen hat, wird die Themen wiedererkennen und die Zusammenfassung würdigen können. Es geht um nichts anderes als den Versuch, einen alternativen Zeitpfeil aufgrund der neuesten Erkenntnisse der kritischen Wissenschaft zu erstellen. Zillmer bietet eine ganze Reihe von möglichen Lösungen für Probleme der Geschichte, Archäologie, Paläologie, zur Eiszeitfrage, Sintflut, Religionsgeschichte an, die bisher unerklärlich waren. Man sollte das Buch nicht als neues Dogma verstehen, sondern als Anstoß, als Denkanreiz, um der Wahrheit näher zu kommen. Unwissenschaftlich und unhaltbar 1 von 5 PunktenIch hätte nichts dagegen gehabt, eine kontroverse Meinung zum gängigen Konsens zu lesen - interessant untermauert kann sowas zumindest ein spannendes Lesevergnügen und tolles Gedankenspiel sein, und wer weis denn schon, ob nicht auch an abenteuerlichen Thesen etwas dran ist? Ich muss allerdings sagen, dass mich "Kolumbus kam als Letzer" in jeder Hinsicht enttäuscht hat. Zillmer schreibt konfus und reisst häufig eine These nach der anderen an, ohne sich irgendeinem Thema mal wirklich zu widmen. Ein typischer "Zillmer-Beweis" sieht so aus, das er eine These in den Raum stellt, einen nicht notwendigerweise zusammenhängenden Fund erwähnt und damit sämtliche Gegenansichten als ausgehebelt betrachtet... so sehr, dass er sie gar nicht nennt, geschweige denn diskutiert. Einen Beweis oder auch nur eine schlüssige Argumentation für Irgendetwas liefert er nicht, sondern lediglich reine Spekulationen unter Ausblendung von hunderten alternativer Erklärungen. Gegenläufige Ansichten, Erkenntnisse oder Funde werden konsequent verschwiegen (weswegen auch immer) oder schlichtweg aus dem Zusammenhang gerissen und falsch zitiert. Toll ist auch Zillmers Logik wenn es um Falsifikation bestehender Theorien geht: er blendet immer wieder "elegant" aus, das selbst wenn Theorie A nicht 100% zutreffend ist deswegen nach lange nicht zwangsläufig Theorie B (also seine) bewiesen ist. Hinzu kommt eine erschreckende Vereinfachung, die Zillmer's wissenschaftlichen Anspruch an seine Werke leider völlig lächerlich wirken lässt. Selbst für sehr komplexe Themengebiete benötigt Zillmer in aller Regel wenige Seiten, einfach weil er sträflich simplifiziert und das Meiste, was gegen seine Ansichten spricht, großzügig unter den Tisch kehrt. Viele Thesen von Zillmer werden darüber hinaus mit Scheinargumenten wie "Ist es nicht verwunderlich, dass..." unterfüttert. Hierzu nur soviel: wenn ich Sachverhalte sehr einseitig darstelle und gröbstens (!) vereinfache stoße ich zwangsläufig IMMER auf "komische" Zusammenhänge. In der Pseudowissenschaft wird leider häufig so gearbeitet, bei Zillmer, der sich so gerne als Wissenschaftler feiert, geschieht dies allerdings besonders penetrant und in höchst ärgerlicher Weise. Alles in allem: wissenschaftliche Beweisführung sieht leider völlig anders aus. Hinzu kommt noch ein schlichtweg schlechter Schreibstil, der den Leser für dumm verkauft und welcher nach kurzer Zeit jeden Nerv raubt. Zillmer stürzt sich hektisch und konfus, wie bereits geschildert, von einer These in die Nächste. Klare Argumentationen, Reflektionen und Gegenüberstellung von These und Gegenthese, Diskussionen? Fehlanzeige. Ich kann für mich nur das Fazit ziehen, dass Zillmer höchst unwissenschaftlich arbeitet, keine seiner gewagten und abstrusen Thesen tatsächlich belegt und leider nicht mal interessant schreiben kann. Die Medaille hat... 4 von 5 PunktenEin Nichtfachmann stellt aus eigenen Nachforschungen eigene Theorien auf und bringt damit studierte wie studierende Völkerkundler zur Weissglut. Heulend und zähneknirschend verreissen diese das Werk, ohne ernsthaft auf elementare Schlussfolgerungen einzugehen. Dabei fällt vor allem auf, dass man sich immer ein paar Krümel herauspickt, die man gefahrlos zu Fehlinterpretationen erklären kann, und aus diesen wenigen schlechten Krümeln auf die Verdorbenheit des ganzen Kuchens schließt. Nun ja, dieses Spiel ist ebenso langweilig, wie es alt ist. Wie auch immer. Das römische Reich muss es nicht gegeben haben, Latein kann eine Kunstsprache, das Keltentum die dominierende Kultur der Antike gewesen sein. Wer sich für die Argumente interessiert, die für diese außergewöhnlichen Behauptungen sprechen, sollte zuschlagen. Natürlich müssen auch Gegenmeinungen eingeholt werden, solange diese nicht polemisch, sondern fundiert und nüchtern begründet sind. Merke: Wer schreit, hat Unrecht! Das Buch liest sich stellenweise etwas zäh, bildet jedoch eine wohltuende Abwechslung zu den momentan anerkannten Meinungen. Gerade Studenten sollten sich rational mit solchen Gegenpositionen beschäftigen, anstatt stur für ihre Professoren und deren Meinungen in den Krieg zu ziehen. Es sei denn natürlich, sie wollen nur nachbeten. einfach nur ärgerlich 1 von 5 PunktenIch habe mit dieses Buch gekauft, da ich mich ungewöhnliche Theorien und neue Blickwinkel der Geschichte interessieren und der Titel machte mich schon neugierig auf die NEUEN Erkenntnisse, die ich eventuell aus diesem Buch ziehen könnte. Zum Glück glaube ich nicht alles, was sogenannte (und selbsternannte) Experten so von sich geben. Zu nächst einmal war ich sehr enttäuscht, dass die Ankündigung im Untertitel (Als Grönland grün war: Wie Kelten und Wikinger Amerika besiedelten) dann im Buch so nebensächlich behandelt wurde. Statt dessen lässt sich Zillmer über die Römer, die katholische Kirche usw. aus. Er springt von einem Thema zum anderen, behandelt keines wirklich befriedigend und stellt nur Behauptungen auf, die aus meiner Sicht nicht argumentativ untermauert werden. Ich kann nicht verstehen, dass dieses zusammengestöpselte Machwerk doch von einigen so gute Kritiken bekommen hat, begründet mit den sensationellen, die etablierte Wissenschaft erschütternden Erkenntnissen. Behauptungen und an den Haaren herbeigezogene Vergleiche sind nun mal KEINE WISSENSCHAFTLICHEN Methoden oder Beweise für eine Theorie. Dies aber so dem Leser zu verkaufen ist bestenfalls fahrlässig. Diejenigen, die dieses Buch für so toll halten, weil angeblich die wissenschaftliche Welt erschütternde Erkenntnisse dargelegt werden, sollten erst einmal lernen Behauptungen, Argumente, Theorien und Beweise zu unterscheiden. Als Beispiel gilt hier die Darstellung der klimatischen Verhältnisse vor über 2000 Jahren. (Kapitel 9). Er behauptet ?Wissenschaftlich will man nichts davon wissen, dass unser Klima seit dem Ende der Eiszeit ... regelrechte Sprünge macht.? Dann verkauft er wissenschaftlich schon lange etablierte Erkenntnisse als NEUERE Untersuchungen (Quellen von 1999) und stellt sie der GÄNGIGEN Lehrmeinung gegenüber (die dem Widersprechen soll) ohne genauer auszuführen, wie der momentane Stand der Forschung genau aussieht (er behauptet einfach, dass Wissenschaftler von einem recht konstanten Klima ausgehen würden).Als Beleg führt er nur aus, dass Untersuchungen von 1923 (!!!!!) nicht beachtet wurden. Also bitte, so geht?s nicht. Der Experte weiß um den momentanen Stand der Forschung (als Geowissenschaftler kann ich das sehr wohl beurteilen) und erkennt sofort die (absichtliche?) Falschaussage, der Laie hingegen wird irregeführt durch diese (scheinbare) Widerlegung der aktuellen wissenschaftlichen Lehrmeinung. Würde Zillmer den aktuellen Forschungsstand herangezogen haben, hätte er halt nicht die normalen Wissenschaftler als die DUMMIES, die nichts schnallen, hinstellen können. Fazit: Dieses Buch taugt noch nicht einmal zur Erheiterung über abstruse Ideen. Es ist einfach nur ärgerlich, für diesen Schund auch noch Geld ausgegeben zu haben. Leider kann man keine Minus-Sterne vergeben. Zu konfus 2 von 5 PunktenIch moechte zu Beginn anmerken, dass ich zwar selten mit den Theorien von Zillmer uebereinstimme, dennoch habe ich seine beiden Werke "Darwins Irrtum" und "Irrtuemer der Erdgeschichte" gerne gelesen. Sie sind fluessig geschrieben und regen doch in gewissem Sinne zum nachdenken an. Bei "Kolumbus kam als Letzter" ist es leider anders. Der Aufbau des Buches ist total konufs. Er springt von der Steinzeit ins Mittelalter, von dort in die Bronzezeit, vor zur Antike und zurueck in die Eisenzeit. Mal geht es um Suedamerika, im naechsten Satz ist man ploetzlich in Aegypten. Auch diskutiert er mal geologische Ereignisse um dann auf einmal auf Keramikfunde umzuschwaenken. Auch stoeren die staenigen Querverweise auf seine anderen Buecher. Der Zusammenhang zu diesen scheint oft gekuenstelt, nur um sie mal erwaehnt zu haben und Werbung zu schlagen. Sowas muss nicht sein. Das Buch vertritt im Grossen und ganzen zwei Hauptthesen: 1. Es gab schon vor Kolumbus transatlantische Kontakte 2. Die Kirche schreib die Geschichte vor dem Jahre 1400 um und verlaengerte sie kuenstlich Erstere These kann mit Funden durchaus schluessig belegt, wenn natuerlch auch nicht bewiesen werden. These Nummer zwei erinnert allerdings mehr an eine Theorie a la Sakrileg und liest sich auch so, wenn man die Adjektive beruecksichtigt, die Zillmer zur Beschreibung der katholischen Kirche verwendet. Fazit: Der schlechteste der drei Zilmmers, die ich gelesen habe. |
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Kolumbus kam als Letzter: Als Grönland grün war: Wie Kelten und Wikinger Amerika besiedelten (1 MP3 CD) von Hans-Joachim ZillmerAudio CD von Technisat/Radioropa HörbuchPreis bei Amazon: EUR 9,80, Angebote ab EUR 6,10 ![]() 3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3866678312, Erscheinungsdatum: Juli 2007, Auflage: 1., Aufl. |
5 Kundenrezensionen:Viel mehr als Amerika - Überblick über Vor- und Zeitgeschichte 5 von 5 PunktenIch kann gut verstehen, daß eine Rezension den Titel trägt "Weniger ist mehr". Das liegt aber zum Teil an dem schlecht gewählten Titel des Buches (Kolumbus kam als Letzter). Denn das Buch bietet viel viel mehr: einen großen Überblick über den Stand der kritischen Chronologie-Forschung. Zillmer verbindet nämlich seine Fachkunde (Paläologie und Saurier) mit den Ergebnissen einer ganzen Reihe von kritischen Wissenschaftlern zur Vor- Zeitgeschichte. Darum sind die einzelnen Themen immer vergleichsweise kurz ausgeführt. Wer die Bücher von Kammeier, Topper, Muck, Velikovski, Heinson und einer Reihe anderer gelesen hat, wird die Themen wiedererkennen und die Zusammenfassung würdigen können. Es geht um nichts anderes als den Versuch, einen alternativen Zeitpfeil aufgrund der neuesten Erkenntnisse der kritischen Wissenschaft zu erstellen. Zillmer bietet eine ganze Reihe von möglichen Lösungen für Probleme der Geschichte, Archäologie, Paläologie, zur Eiszeitfrage, Sintflut, Religionsgeschichte an, die bisher unerklärlich waren. Man sollte das Buch nicht als neues Dogma verstehen, sondern als Anstoß, als Denkanreiz, um der Wahrheit näher zu kommen. Unwissenschaftlich und unhaltbar 1 von 5 PunktenIch hätte nichts dagegen gehabt, eine kontroverse Meinung zum gängigen Konsens zu lesen - interessant untermauert kann sowas zumindest ein spannendes Lesevergnügen und tolles Gedankenspiel sein, und wer weis denn schon, ob nicht auch an abenteuerlichen Thesen etwas dran ist? Ich muss allerdings sagen, dass mich "Kolumbus kam als Letzer" in jeder Hinsicht enttäuscht hat. Zillmer schreibt konfus und reisst häufig eine These nach der anderen an, ohne sich irgendeinem Thema mal wirklich zu widmen. Ein typischer "Zillmer-Beweis" sieht so aus, das er eine These in den Raum stellt, einen nicht notwendigerweise zusammenhängenden Fund erwähnt und damit sämtliche Gegenansichten als ausgehebelt betrachtet... so sehr, dass er sie gar nicht nennt, geschweige denn diskutiert. Einen Beweis oder auch nur eine schlüssige Argumentation für Irgendetwas liefert er nicht, sondern lediglich reine Spekulationen unter Ausblendung von hunderten alternativer Erklärungen. Gegenläufige Ansichten, Erkenntnisse oder Funde werden konsequent verschwiegen (weswegen auch immer) oder schlichtweg aus dem Zusammenhang gerissen und falsch zitiert. Toll ist auch Zillmers Logik wenn es um Falsifikation bestehender Theorien geht: er blendet immer wieder "elegant" aus, das selbst wenn Theorie A nicht 100% zutreffend ist deswegen nach lange nicht zwangsläufig Theorie B (also seine) bewiesen ist. Hinzu kommt eine erschreckende Vereinfachung, die Zillmer's wissenschaftlichen Anspruch an seine Werke leider völlig lächerlich wirken lässt. Selbst für sehr komplexe Themengebiete benötigt Zillmer in aller Regel wenige Seiten, einfach weil er sträflich simplifiziert und das Meiste, was gegen seine Ansichten spricht, großzügig unter den Tisch kehrt. Viele Thesen von Zillmer werden darüber hinaus mit Scheinargumenten wie "Ist es nicht verwunderlich, dass..." unterfüttert. Hierzu nur soviel: wenn ich Sachverhalte sehr einseitig darstelle und gröbstens (!) vereinfache stoße ich zwangsläufig IMMER auf "komische" Zusammenhänge. In der Pseudowissenschaft wird leider häufig so gearbeitet, bei Zillmer, der sich so gerne als Wissenschaftler feiert, geschieht dies allerdings besonders penetrant und in höchst ärgerlicher Weise. Alles in allem: wissenschaftliche Beweisführung sieht leider völlig anders aus. Hinzu kommt noch ein schlichtweg schlechter Schreibstil, der den Leser für dumm verkauft und welcher nach kurzer Zeit jeden Nerv raubt. Zillmer stürzt sich hektisch und konfus, wie bereits geschildert, von einer These in die Nächste. Klare Argumentationen, Reflektionen und Gegenüberstellung von These und Gegenthese, Diskussionen? Fehlanzeige. Ich kann für mich nur das Fazit ziehen, dass Zillmer höchst unwissenschaftlich arbeitet, keine seiner gewagten und abstrusen Thesen tatsächlich belegt und leider nicht mal interessant schreiben kann. Die Medaille hat... 4 von 5 PunktenEin Nichtfachmann stellt aus eigenen Nachforschungen eigene Theorien auf und bringt damit studierte wie studierende Völkerkundler zur Weissglut. Heulend und zähneknirschend verreissen diese das Werk, ohne ernsthaft auf elementare Schlussfolgerungen einzugehen. Dabei fällt vor allem auf, dass man sich immer ein paar Krümel herauspickt, die man gefahrlos zu Fehlinterpretationen erklären kann, und aus diesen wenigen schlechten Krümeln auf die Verdorbenheit des ganzen Kuchens schließt. Nun ja, dieses Spiel ist ebenso langweilig, wie es alt ist. Wie auch immer. Das römische Reich muss es nicht gegeben haben, Latein kann eine Kunstsprache, das Keltentum die dominierende Kultur der Antike gewesen sein. Wer sich für die Argumente interessiert, die für diese außergewöhnlichen Behauptungen sprechen, sollte zuschlagen. Natürlich müssen auch Gegenmeinungen eingeholt werden, solange diese nicht polemisch, sondern fundiert und nüchtern begründet sind. Merke: Wer schreit, hat Unrecht! Das Buch liest sich stellenweise etwas zäh, bildet jedoch eine wohltuende Abwechslung zu den momentan anerkannten Meinungen. Gerade Studenten sollten sich rational mit solchen Gegenpositionen beschäftigen, anstatt stur für ihre Professoren und deren Meinungen in den Krieg zu ziehen. Es sei denn natürlich, sie wollen nur nachbeten. einfach nur ärgerlich 1 von 5 PunktenIch habe mit dieses Buch gekauft, da ich mich ungewöhnliche Theorien und neue Blickwinkel der Geschichte interessieren und der Titel machte mich schon neugierig auf die NEUEN Erkenntnisse, die ich eventuell aus diesem Buch ziehen könnte. Zum Glück glaube ich nicht alles, was sogenannte (und selbsternannte) Experten so von sich geben. Zu nächst einmal war ich sehr enttäuscht, dass die Ankündigung im Untertitel (Als Grönland grün war: Wie Kelten und Wikinger Amerika besiedelten) dann im Buch so nebensächlich behandelt wurde. Statt dessen lässt sich Zillmer über die Römer, die katholische Kirche usw. aus. Er springt von einem Thema zum anderen, behandelt keines wirklich befriedigend und stellt nur Behauptungen auf, die aus meiner Sicht nicht argumentativ untermauert werden. Ich kann nicht verstehen, dass dieses zusammengestöpselte Machwerk doch von einigen so gute Kritiken bekommen hat, begründet mit den sensationellen, die etablierte Wissenschaft erschütternden Erkenntnissen. Behauptungen und an den Haaren herbeigezogene Vergleiche sind nun mal KEINE WISSENSCHAFTLICHEN Methoden oder Beweise für eine Theorie. Dies aber so dem Leser zu verkaufen ist bestenfalls fahrlässig. Diejenigen, die dieses Buch für so toll halten, weil angeblich die wissenschaftliche Welt erschütternde Erkenntnisse dargelegt werden, sollten erst einmal lernen Behauptungen, Argumente, Theorien und Beweise zu unterscheiden. Als Beispiel gilt hier die Darstellung der klimatischen Verhältnisse vor über 2000 Jahren. (Kapitel 9). Er behauptet ?Wissenschaftlich will man nichts davon wissen, dass unser Klima seit dem Ende der Eiszeit ... regelrechte Sprünge macht.? Dann verkauft er wissenschaftlich schon lange etablierte Erkenntnisse als NEUERE Untersuchungen (Quellen von 1999) und stellt sie der GÄNGIGEN Lehrmeinung gegenüber (die dem Widersprechen soll) ohne genauer auszuführen, wie der momentane Stand der Forschung genau aussieht (er behauptet einfach, dass Wissenschaftler von einem recht konstanten Klima ausgehen würden).Als Beleg führt er nur aus, dass Untersuchungen von 1923 (!!!!!) nicht beachtet wurden. Also bitte, so geht?s nicht. Der Experte weiß um den momentanen Stand der Forschung (als Geowissenschaftler kann ich das sehr wohl beurteilen) und erkennt sofort die (absichtliche?) Falschaussage, der Laie hingegen wird irregeführt durch diese (scheinbare) Widerlegung der aktuellen wissenschaftlichen Lehrmeinung. Würde Zillmer den aktuellen Forschungsstand herangezogen haben, hätte er halt nicht die normalen Wissenschaftler als die DUMMIES, die nichts schnallen, hinstellen können. Fazit: Dieses Buch taugt noch nicht einmal zur Erheiterung über abstruse Ideen. Es ist einfach nur ärgerlich, für diesen Schund auch noch Geld ausgegeben zu haben. Leider kann man keine Minus-Sterne vergeben. Zu konfus 2 von 5 PunktenIch moechte zu Beginn anmerken, dass ich zwar selten mit den Theorien von Zillmer uebereinstimme, dennoch habe ich seine beiden Werke "Darwins Irrtum" und "Irrtuemer der Erdgeschichte" gerne gelesen. Sie sind fluessig geschrieben und regen doch in gewissem Sinne zum nachdenken an. Bei "Kolumbus kam als Letzter" ist es leider anders. Der Aufbau des Buches ist total konufs. Er springt von der Steinzeit ins Mittelalter, von dort in die Bronzezeit, vor zur Antike und zurueck in die Eisenzeit. Mal geht es um Suedamerika, im naechsten Satz ist man ploetzlich in Aegypten. Auch diskutiert er mal geologische Ereignisse um dann auf einmal auf Keramikfunde umzuschwaenken. Auch stoeren die staenigen Querverweise auf seine anderen Buecher. Der Zusammenhang zu diesen scheint oft gekuenstelt, nur um sie mal erwaehnt zu haben und Werbung zu schlagen. Sowas muss nicht sein. Das Buch vertritt im Grossen und ganzen zwei Hauptthesen: 1. Es gab schon vor Kolumbus transatlantische Kontakte 2. Die Kirche schreib die Geschichte vor dem Jahre 1400 um und verlaengerte sie kuenstlich Erstere These kann mit Funden durchaus schluessig belegt, wenn natuerlch auch nicht bewiesen werden. These Nummer zwei erinnert allerdings mehr an eine Theorie a la Sakrileg und liest sich auch so, wenn man die Adjektive beruecksichtigt, die Zillmer zur Beschreibung der katholischen Kirche verwendet. Fazit: Der schlechteste der drei Zilmmers, die ich gelesen habe. |
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