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Der Baader-Meinhof-Komplex: von Stefan Aust

Broschiert von Goldmann Verlag
Preis bei Amazon: EUR 10,00, Angebote ab EUR 6,98

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3442469015, Erscheinungsdatum: August 2008
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Aus der Amazon.de-Redaktion


Gerade noch rechtzeitig, bevor sich das 68-er Jubiläumsjahr mit dem Kinostart des oskarverdächtigen Spielfilms Der Baader Meinhof Komplex zu Ende neigt, hat der Autor der Drehbuchvorlage, Stefan Aust, eine neue Version seines gleichnamigen Werkes von 1985 vorgelegt. Natürlich drängt sich bei diesem Timing der Verdacht auf, es ginge dem unlängst geschassten Chefredakteur des Nachrichtenmagazins Der Spiegel darum, beflügelt vom Hype um den Film noch einmal kräftig Kasse zu machen. Doch die Anschaffung des inzwischen auf knapp 900 Seiten angewachsenen Opus Magnus von Aust lohnt sich tatsächlich!
Nicht umsonst galt Austs ebenso präzise wie unvoreingenommene Chronik der Ereignisse vom Juni 1967 bis zum „Deutschen Herbst“ 1977 schon bald nach Erscheinen der Erstauflage als Standardwerk. Die Eliminierung von Fehlern, die Anreicherung mit weiteren Details und die Illustration mit Fotos, die der Autor für die dritte Ausgabe geleistet hat, wird diesen Anspruch sicherlich weiter zementieren. Erstehanderfahrungen und die persönliche Bekanntschaft mit etlichen Akteuren der RAF und deren Umfeld machten das Buch seit jeher so einzigartig und authentisch. Dabei hat es der Sache nur wenig Abbruch getan, dass Aust, der sich seine ersten Sporen noch unter der Ägide von Ulrike Meinhof bei der linksradikalen Postille Konkret verdiente, mit dem Verdikt des Revisionisten und Karrieristen im inneren Zirkel der RAF stets auf eine Mauer des Schweigens stieß. Durchbrochen lediglich von einer Handvoll Renegaten, die sich vor allzu unvorsichtigen Äußerungen freilich gehütet haben dürften, um ihre Bewährung nicht zu gefährden.
Vor allem im Umgang mit ihnen und den offiziellen Quellen, die noch immer weit davon entfernt sind, ungefiltert zu sprudeln, ist investigatives Gespür gefragt. Und über ein solches verfügt der alte Hase des Enthüllungsjournalismus zweifellos in einem weit höheren Maße als die meisten anderen Publizisten, die sich in den letzten Jahrzehnten mit der RAF auseinandergesetzt haben. Trugen bei der Neuausgabe von 1997 vor allem Unterlagen des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) sowie Aussagen einiger in der DDR untergetauchter RAF-Mitglieder zur weiteren Erhellung des dunkelsten Kapitels der deutschen Nachkriegsgeschichte bei, so kreist Austs Spot diesmal über den zwielichtigen Machenschaften westdeutscher Geheimdienstler, die er schon in seiner TV-Dokumentation beleuchtete. Auch in dieser Hinsicht eine erhellende Lektüre! Roland Detsch, literaturanzeiger.de
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5 Kundenrezensionen:

Gutes Buch - etwas einseitig - leider aber auch mit Qualitätsmängeln
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Zum Buch muss man nicht viel schreiben. Wer sich (vllt. zum ersten mal) mit der R.A.F. befasst, sollte dieses Buch nicht außer acht lassen. Gerade nach der Überarbeitung und den zahlreichen Bildern, die den Personen ein Gesicht geben (zumindest für diejenigen, die die Fahndungsplakate der Vergangenheit nicht mehr im Kopf haben oder noch nicht auf der Welt waren) ist das Buch eine gute Wahl.
Ich ziehe einen Stern ab für die etwas einseitige Berichterstattung bzw. wiedergabe. Es ist auch einiges mehr von den Geheimdiensttätigkeiten bekannt.
Einen wieteren Stern ziehe ich dafür ab, dass nach der Entfernung des Schutzumschlages die schwarze Farbe des Titels auf dem Buch abfärbt. Ständig schwarze Finger und dreckigen Schreibtisch - das muss ja nicht sein.
Das aktualisierte und erweiterte Standartwerk zur RAF-Geschichte
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die arg kontrovers diskutierte Verfilmung des von Stefan Aust verfassten Klassikers zur Geschichte der RAF "Der Baader-Meinhof-Komplex" wird durch eine komplett überarbeitete und erstmals mit Bildmaterial versehene Neuauflage des Buches begleitet. Durchgesehen vom Autor und um 100 Seiten Text sowie 150 Fotos erweitert liegt das bei Hoffmann und Campe erschienene Standartwerk zum Terrorismus in Deutschland gewichtig in der Hand. Und dies gleich im doppelten Sinne, denn neben den wälzerhaften Ausmaßen bleibt es bei der schon vor 23 Jahren beim erstmaligen Erscheinen gültigen Aussage, dass dieses Buch mit seinem populärwissenschaftlichen Anspruch nicht ignoriert werden kann und Stefan Aust ein fassbares Porträt der terroristischen Unfassbarkeit sowie der dabei agierenden Personen geschaffen hat.
erhellend erschreckend
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Sie können die vielen Kommentare lesen, der Einblick zum Thema RAF ist enorm.
Nur zwei besondere Aspekte die hier auffallen:
- Hat sich während der Zeit des Kampfes gegen die RAF je jemand wirklich mit deren Thesen auseinandergesetzt? Auch mit deren ursprünglichen Thesen? Verwunderlich, wie wenig es danach aussieht und wie wenig Aust zu Ansichten von Baader, Meinhof und Co schreibt.
- Der erschreckende zweite Aspekt: Aust wirft Fragen auf. Wie beugt ein Staat sein eigenes Recht um Recht zu schaffen? Nicht nur Fehler sondern auch bewusste "Fehler" des Polizeiapparates werden aufgedeckt und hinterfragt. Ein überforderter Staat greift zu auf rechtsbrechende Kontrolle?! Automatisch stellt sich der Leser die Frage nach Parallelen zu heute.

Das Buch ist lesenswert, ein Stück der Geschichte des Nachkriegsdeutschlands, ein Teil unserer Geschichte und vielleicht die Chance in Zusammenhang mit Film und Buch auch die inhaltlichen Fragen der RAF aufzuarbeiten und als Volk zu verarbeiten. Vielleicht auch die Chance stärker für das Thema der staatlichen Überwachung sensibilisiert zu werden.
Bin frustriert
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Nachdem ich einige Reportagen im TV gesehen hatte, wollte ich näheres über die RAF wissen und bin auf Aust gestossen in der Erwartung daß alle meine Fragen geklärt werden. Da ich zu der Zeit der RAF noch mit den Mücken geflogen bin, ist es mir jedoch leider extrem schwer gefallen, ihm zu folgen. So beschreibt er z.B. über eine halbe Seite daß Meinhoff durch den Prozess gegen Strauß (sie hatte ihn mit Hitler verglichen) berühmt geworden ist, erwähnt jedoch mit keinem Ton, wie sie dazu gekommen ist. Er hält es nicht für nötig zu erklären warum Rudi Dutschke so wichtig war, wenigstens weiß ich jetzt aber genau wie der Attentäter angezogen war. Genauso geht es munter weiter, immer wieder tauchen Personen auf, politische Ereignisse ohne diese näher zu erklären. Übrig bleiben ein Haufen (zumindest für mich) unwichtige Informtionen, eine Aufreihung von Demonstrationen und hohlen Parolen, die für Neueinsteiger wie mich schwer einzuschätzen sind. Ich hab das Buch nach 1/3 frustriert und genervt weggelegt. Wenn mir jemand ein gutes Buch über Motive und Hintergründe der RAF nennen kann wäre ich dankbar.
Sehr gute Dokumentation...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Stefan Aust war 1967 bis 1969 Redakteur der Zeitschrift "konkret", in der auch Brigitte Meinhof mitarbeitete, bevor sie mit der Befreiung Baaders in den Untergrund ging und der RAF beitrat. Mit dem RAF-Aussteiger Peter Homann befreite er 1970 sogar auf eigene Faust die Meinhof-Zwillinge Bettina und Regine Röhl, die von Mitgliedern der RAF nach Sizilien verschleppt worden waren. Dafür bekam er Morddrohungen von der RAF.

Daraus erkennt man bereits, wie eng verflochten Aust auch persönlich mit der von ihm meisterhaft recherchierten Arbeit zur Entstehung und Zerschlagung der Baader-Meimhof-Gruppe war. 1985 erstmals erschienen, legt der langjährige Spiegel-Mitarbeiter 1997 eine aktualisierte und erweiterte Fassung vor, die möglich wurde durch die Einbeziehung der Akten des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR nach dem Fall der innerdeutschen Grenze 1989. Er betont im Vorwort zur neueren Ausgabe auch, daß u.a. dadurch bessere Einblicke in das Wissen um den Selbstmord der Stammheim-Häftlinge bei der RAF selbst und auch in das ganze Ausmaß des Versagens beim staatlichen Fahndungsapparat im Zusammenhang mit der Schleyer-Entführung möglich wurden.

Das Buch mag nicht strengen wissenschaftlichen Ansprüchen genügen, da einzelne Textquellen und ein Literaturverzeichnis fehlen, dennoch ist es überaus gründlich recherchiert, indem Aust auf Interviews und die Analyse von 60 laufenden Metern Akten zurückgriff. Es geht streng chronologisch vor, wenn auch eingeleitet mit dem "Tod in Stammheim" in der Nacht zum 18. Oktober 1977 als Reaktion auf die mißglückte Entführung der Lufthansa-Maschine "Landshut".

Im 1. Teil "Wege in den Untergrund" erfährt der Leser anläßlich der Befreiung Andreas Baaders 1970 die Entstehungsgeschichte der Rote Armee Fraktion im Gefolge der (versehentlichen?) Erschießung des pazifistischen Romanistik-Studenten Benno Ohnesorg durch einen Polizisten bei einer Berliner Demonstration gegen den Schah-Besuch am 2. Juni 1967, die Führungsgestalten werden dabei in ihrem biografischen Bezug und ihrer Motivation zum Untergrundkampf gegen den Staat genauer vorgestellt.

Der 2. Teil "Die ungestüme Herrlichkeit des Terrors" beschreibt die inneren Auseinandersetzungen der RAF-Mitglieder und das tägliche Leben auf der Flucht vor der staatlichen Verfolgung, die Organisation des Überlebens mit Banküberfällen, Klau von Autos und Anmieten von Wohnungen, Aufsuchen von Unterschlupfmöglichkeiten bei Sympathisanten und die Verhaftungen der ersten RAF-Mitglieder im Sommer 1972.

Im 3. Teil "Die Kostüme der Müdigkeit" geht es um den Terror der Organisation "Schwarzen September" 1972 im Zusammenhang mit den olympischen Spielen, durch den palästinensische Gefangene in Israel mittels brutaler Gewalt freigepreßt wurden und deren Beispiel von den Inhaftierten der RAF als vorbildlich gelobt wurde. Berichtet wird im Folgenden die lange Untersuchungs- (Isolations-) haft der 5 Kernmitglieder der Gruppe (Andreas Baader, Gudrun Ensslin, Ulrike Meinhof, Hoger Meins und Jan-Carl Raspe) mit mehreren Hungerstreiks und Zwangsernährung, die Holger Meins schließlich das Leben kosteten. Es wird deutlich, wie gut es den Gefangenen gelang, sich trotz Isolation zu verständigen und sogar Waffen einzuschmuggeln. Der Sturm einer sich formierenden 2. RAF-Generation auf die deutsche Botschaft in Stockholm zur Befreiung der Baader-Meinhof-Bande im April 1975 scheitert. Dafür war vorher geglückt die Freipressung der sechs Inhaftierten Horst Mahler, Verena Becker, Gabriele Kröcher-Tiedemann, Ingrid Siepmann, Rolf Heißler und Rolf Pohle anläßlich der Entführung des Berliner CDU-Spitzenkandidats Peter Lorenz im Februar 1975.

Der 4. Teil behandelt den Strafprozeß, der der Baader-Meinhof-Gruppe gemacht wird und sich vom 21. Mai 1975 bis zum 28. April 1977 hinzog, unterbrochen nur kurz vom Selbstmord Ulrike Meinhofs in ihrer Stammheim-Zelle in der Nacht zum 9. Mai 1976.

Im 5. Teil "44 Tage im Herbst" wird schließlich geschildert die Entführung und schließliche Ermordung des Arbeitgeberpräsidenten Hanns Martin Schleyer, die vergebliche Entführung der Lufthansmaschine "Landshut" mit dem Reflex des Selbstmordes der 3 Stammheimhäftlinge Baader, Ensslin und Raspe, sowie dem mißglückten Selbstmordversuch Irmgard Möllers in der Nacht zum 18. Oktober 1977.

Das sehr lesenswerte Buch ist möglichst neutral geschrieben und informiert sachlich und sehr umfassend über alle wichtigen Details dieser 10 Jahre bundesdeutscher Geschichte vom "heißen Herbst" 1967 bis 1977. Von mir daher uneingeschränkt 5 Sterne. (13.12.08)
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Produkt-Bild: SPQR I - Ein Krimi aus dem alten Rom - Sonderausgabe

SPQR I - Ein Krimi aus dem alten Rom - Sonderausgabe von John Maddox Roberts

Taschenbuch von Goldmann Verlag
Preis bei Amazon: EUR 5,00, Angebote ab EUR 0,95

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3442552249, Erscheinungsdatum: 2001
Zoom ± Produkt-Bild: SPQR I - Ein Krimi aus dem alten Rom - Sonderausgabe

5 Kundenrezensionen:

Rotstift gesucht!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Ein Krimi im alten Rom ist faszinierend ungewöhnlich. Ein gut bestücktes Glossar erleichtert auch dem, der sich nicht mit alter Geschichte beschäftigt hat, den Einstieg. Den aber, der Latein gelernt hat, ärgert die Schlamperei, mit der mit lateinischen Vokabeln umgegangen wird. Selbst das kleinste Lexikon klärt auf über das Genus der Substantive, zeigt die Deklinationsregeln und die Pluralformen. Man fragt sich, warum kein Lektor die vielen Verstöße gegen die Regeln der deutschen Grammatik moniert hat. Immer wieder wird das Lesevergnügen durch unnötige Fehler gestört.
Aber trotzdem: Die Geschichte macht großen Spaß.
Spannend und lehrreich
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Eigentlich bin ich kein Freund von Kriminalgeschichten, aber schon den Hauptcharakter, den lasterhaften und unkonventionellen Decius Caecilius Mettelus, muss man einfach mögen. Auf der Suche nach dem Mörder eines unbedeutenden Gladiatoren, bewegt er sich durch das plastisch beschriebene, alte Rom und begegnet dabei auch historischen Figuren, wie Gaius Julius Caesar. Verrat, Intrigen und hohe Politik begleiten den Leser auf Schritt und Tritt. Das Leben und Sterben im historischen Rom wird dabei so lebendig, dass die eigentliche Kriminalgeschichte fast in den Hintegrund tritt.
Wer Decius auf seinen Streifzügen begleitet, lernt mehr über Rom, als je ein Geschichtslehrer vermitteln konnte...und das auf ein äußerst unterhaltsame Art.
Klasse, humorvoll und spannend
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Mit guten Gewissen kann ich sagen, dass dieser Roman mehr ist, als ein "nur" Krimi mit historischem Hintergrund. Schon alleine die Beschreibungen aus dem alten Rom sind beeindruckend.
Der Charakter von Decius Cecilius Metellus aus der Komission der 26. ist mit Charm und einen kräftigen Schuss Humor beglückt und zeigt uns seine Stadt: Das Rom der Antike. In seinem ersten spannenden Fall bringt er uns die Römer und ihre Lebensweise näher.
Das Buch hat neben seinem großen Unterhaltungswert eine weitere angenehme Seite, denn es zeigt uns das historische Rom in bildlicher Sprache. Ein Klasse Roman!
Ein grandioser historischer Thriller aus dem alten Rom
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
70 Jahre vor Christus ist Rom noch auf dem Weg zum Weltreich, doch das Leben in der Stadt ist oft gefährlich und kurz. Als der ehemalige Gladiator Markus Ager, alias Sinistrius, ermordet aufgefunden wird, muss der Hauptmann der örtlichen Stadtwache (der Vigilen, einer römischen Nachtwache) Decius Caecilius Metullus der Jüngere die Ermittlungen übernehmen. Doch noch am selben Tag wird Decius von der Kommission der Drei vorgeladen, welche ihm die Ermittlungen am Mord des Griechen Paramedes übertragen. Paramedes werden allerdings Verbindungen zum König von Pontus unterstellt, mit dem sich Rom gerade im Krieg befindet. Ein heikler Fall, wird Decius bei seinen Ermittlungen doch versucht zu bestechen und entdeckt, dass durch Zuhilfenahme des Arztes Asklepiodes dass eine Verbindung zwischen beiden Mordfällen bestehen könnte, denn Paramedes wurde von einem Linkshänder erdolcht und der Name des Dolchkämpfers Sinistrius bedeutet "linkshändig". Decius bedient sich schon seiner Kontakte zur antiken Unterwelt, doch scheinen ihn gewisse Senatoren sabotieren zu wollen und sogar ein Konsul interveniert in diesem Fall, denn wie sich herausstellt sind auch ranghohe römische Beamte und Politiker in die Morde verwickelt, wie die Konsuln Crassus und Pompejus, aber auch der armenische Prinz Tigranes...

Bereits der erste Band von SPQR ist faszinierend und besticht durch eine dichte Atmosphäre, die den Leser in das antike Rom eintauchen lässt. Lateinische Begriffe und zahllose geschichtliche Randbemerkungen verdichten sich zu einem einzigartigen Leseerlebnis, bei dem man allen Ernstes sogar noch einiges über die römische Geschichte lernt. Der Glossar am Ende des Buchs liefert zusätzlich noch einige der wichtigsten Begriffserläuterungen. Hinter den Morden und Krimielement findet man allerdings eine noch viel aufregendere Welt von Intrigen, Korruption und Machtspielen der Römischen Republik, was SPQR insgeheim zum bemerkenswerten Politthriller werden lässt. Fast ist man geneigt ihn auch mit Robert Harris Imperium aus der Cicero-Trilogie zu vergleichen, denn in beiden Werken steht ein eindrucksvoller Charakter gerade am Anfang seiner politischen Karriere. Decius Caecilius Metullus hat noch eine lange Karriere vor sich, die sich parallel zum Niedergang der Republik entwickeln wird.

Decius Metellus ist ein extrem geradliniger Held, kaum korrumpierbar, einer inneren Moral verpflichtet und zynisch gegenüber der Hocharistokratie. Dass seine Einstellung ihm zwangsläufig Probleme bereiten wird, stellt sich schon bald als unausweichlich heraus. Der Plot bleibt dennoch voller Überraschungen und macht Lust auf mehr, denn mancher Handlungsstrang wird sich erst in den nachfolgenden Teilen weiterentwickeln. Historisch korrekt, trifft man in SPQR eine Vielzahl an alten Römern, wie Crassus, Pompejus, aber auch Gaius Julius Cäsar, den Decius aufgrund seiner Schulden und demagogischen Politik sehr kritisch beäugt. Eindrucksvoll ist SPQR auch weil das Buch in der Ich-Form gehalten, einen sehr persönlichen Zugang zur Geschichte erlaubt und ohne Nebenhandlungen auskommt, man erlebt das antike Rom direkt durch die Augen Decius.

Fazit:
Wären doch alle historischen Thriller so gut wie SPQR. Das Buch profitiert von einer dichten Atmosphäre, so dass man Geschichte hautnah miterlebt. Dazu kommen ein wendungsreicher Plot und detailreiche Kulissen
Gelungene Mischung aus Scherz und Detail
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Was für ein Glück, dass ich diese Reihe erst vor kurzem entdeckt habe, und so noch ca. 15 Bände vor mir habe. Die Figur des Sprößlings einer alten Adelsfamilie mit viel Humor, Bescheidenheit und Eifer ist sehr sympathisch. Das beste an den Bänden ist aber das so lebendig und ausführlich geschilderte Lokalkolorit. Man meint, mitten dabei zu sein. Und das genau aus der Zeit, die jede/r Lateinschüler/in verinnerlicht hat: Caesar kurz vor seinem Aufstieg bis Augustus. Inklusive "Live-Szenen" mit Cicero oder Cato! Ich danke John Maddox Roberts, dass er von den Science-fiction-Romanen ins alte Rom gegangen ist.
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Produkt-Bild: Einfach glücklich sein!: 7 Schlüssel zur Leichtigkeit des Seins

Einfach glücklich sein!: 7 Schlüssel zur Leichtigkeit des Seins von Pierre Franckh

Gebundene Ausgabe von Goldmann Verlag
Preis bei Amazon: EUR 16,95, Angebote ab EUR 14,40

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3442337933, Erscheinungsdatum: April 2008, Auflage: 2
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3 Kundenrezensionen:

Glück kann man erlesen!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich kann das Buch wirklich jedem empfehlen. Es beinhaltet sehr viele hilfreiche Tipps und schenkt viele Erkenntnisse die das Leben leichter und glücklicher werden lassen. An dieser Stelle meinen Dank an Pierre Franckh der dieses Buch in einfachen Worten so tiefgründig und berührend geschrieben hat. Man kann es immer und immer wieder lesen und wird stets beseelt mit positiver Energie und Freude.
Deshalb kann ich nur sagen: Lesen und spüren. Es lohnt sich!!!
Ist es wirklich sooooo einfach?
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Glück - was ist das eigentlich? Wie definieren wir Glück und wovon machen wir Menschen unser persönliches Glück abhängig? Fragen über Fragen, denen Pierre Franckh in seinem Buch auf den Spuren ist.

Auch dieses Buch von Pierre Franckh gibt uns Anlass über uns selbst nachzudenken. Wie oft verschieben wir Glück auf "später". Was ist später? Warum leben wir nicht im heute und hier?

Viel zu oft verweilen wir in der Vergangenheit; lassen diese nicht los. Oder aber wir beschäftigen uns mit der Zukunft. Mit alle dem, was wir "später" einmal machen wollen.

Pierre Franckh gibt in diesem Buch behutsame Tipps und Anregungen, wie es uns gelingen kann, dass wir Glück heute empfinden und nicht glauben, dass Glück an einem bestimmten Erlebnis, oder einem bestimmten Punkt zu finden ist.

Er stützt sich dabei auf Studien, die deutlich belegen, dass auch Menschen, die z. B. viel Geld gewinnen nicht auf Dauer glücklich sind deshalb. Ja, natürlich. Im ersten Moment haben sie ein enormes Glücksempfinden. Aber fragt man dieselben Menschen in ein paar Monaten, so erkennt man, dass sich das Ursprungsgefühl vor dem Gewinn wieder eingestellt hat. Geld hat somit also nicht zwingend etwas mit Glück zu tun. Es gibt ebenso reiche Menschen, wie arme Menschen, die nicht glücklich sind. Letztendlich gilt also: Innerer Reichtum ist nicht über Materielles zu erreichen.

Was besonders auffällt ist, dass Pierre Franckh viel aus seinem eigenen Leben Preis gibt. Er erzählt eigene Geschichten, Erlebnisse und persönliche Erfahrungen, bei denen wir schnell feststellen werden, dass auch wir sie in unserem Lebenskreis haben. Oder wer von uns kennt nicht das "teure Geschirr und die edlen Kristallgläser", die nur bei besonderem Anlass zu verwenden sind. Ich persönlich mußte schmunzeln, als ich diesen Absatz gelesen habe, denn bereits vor Jahren habe ich angefangen, meine tägliche Ration Wasser aus Weingläsern zu trinken, da mir dicke Wasserglasränder einfach zu Wider sind. Alle in meinem Umfeld haben sich damals daran gestört, dass ich Wasser aus Weingläsern trinke. Oftmals habe ich damals erklärt, dass ich es ästhetischer finde, wenn ich ein filigranes und "schönes" Glas in Händen halte (was nicht heißen muss, dass diese Gläser teuer sind). Heute - Jahre später - trinken viele meiner Freunde und Bekannten ihr Wasser aus Weingläsern. Und falls nicht, dann bekomme ich zumindest immer ein Weinglas, wenn ich auf Besuch bin. D A S ist Glück, denn Freunde und Bekannte achten auf einem, gehen sorgsam mit einem um und sie tun Dinge, die sie normalerweise nicht getan hätten, weil sie wissen, dass wir uns darüber freuen.

Die Ausrichtung unserer Gedanken ist also für unser eigenes Glück verantwortlich! Und wir selbst sind es. Nicht unser Partner, nicht unsere Kinder - keine anderen Menschen. Ja, sie können uns eine Freude machen, aber glücklich machen können wir uns nur selbst. Nur wir, denn nur wir können frei entscheiden. Wir haben täglich morgens die Möglichkeit unser Leben zu ändern, wenn es uns nicht gefällt. Ebenso haben wir täglich die freie Wahl, ob wir diesen Tag glücklich, oder unglücklich verbringen wollen. Werte, Impulse und zugelassene Gedanken heißt es zu überdenken. Vielleicht auch neu zu regeln.

Ein erstaunliches Buch, welches den Leser anregt über SEIN LEBEN, seine Wege und seine Ziele nachzudenken. Welches uns zum Schmunzeln, aber auch zum Staunen und Nachdenken bringt, wenn wir ehrlich zu uns selbst sind. Und wir alle werden beim Lesen feststellen, dass wir manche der 7 Schlüssel noch nicht in Händen hielten, vielleicht noch nicht mal kannten, andere dagegen bereits ins Schlüsselloch gesteckt haben, nur zu bequem, vielleicht auch ängstlich waren, sie umzudrehen.

Das Buch wird Ihr Leben bereichern, denn es lässt Ihnen die freie Wahl sich von Dingen, die Ihnen nicht (mehr) gut tun zu verabschieden und Dinge, die Sie glücklich und fröhlich machen in Ihr Leben einzuladen.

Petra Eibl im Juli 2008
Wieder eines der Bücher das man von Pierre Franckh auf jeden Fall lesen sollte
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich finde es wieder sehr beeindruckend, mit welcher wunderbaren Einfachheit Herr Pierre Franckh den Schlüssel zum Glück erklärt.
Persönlich ist dieses Buch wieder ein Geschenk..... ( DANKE )
Einfach lesen und es alles möglich..... :o)
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Undank ist der Väter Lohn von Elizabeth George

Taschenbuch von Goldmann Verlag
Preis bei Amazon: EUR 10,00, Angebote ab EUR 0,72

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3442449820, Erscheinungsdatum: April 2001
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Aus der Amazon.de-Redaktion


Die preisgekrönte Romanautorin Elizabeth George A Great Deliverance, Well-Schooled in Murder ist wieder da mit Undank ist der Väter Lohn, der 10. Folge ihrer Lynley-Havers-Reihe.
Kriminalinspektor Thomas Lynley hat alle Hände voll zu tun: Zwei verstümmelte Leichen werden innerhalb eines prähistorischen Steinkreises in Derbyshire gefunden. Eine davon ist die der Tochter von Lynleys ehemaligem Mentor, Andy Maiden. Darüber hinaus wurde die Partnerin des Inspektors, Barbara Havers, vom Dienst suspendiert und wegen Körperverletzung und versuchten Mordes angeklagt. Wollte Havers wirklich einem ertrinkenden Kind das Leben retten oder hat sie einen Befehl verweigert? Warum hat sie dann auf den Kriminaloberinspektor geschossen, und wie könnte Lynley das moralisch rechtfertigen? Während er sich mit den Auswirkungen der radikalen Gehorsamsverweigerung seiner Partnerin herumschlagen muß, nimmt der Fall in Derbyshire entmutigend komplexe Formen an.
Wieder einmal präsentiert Elizabeth George eine kompliziert ineinander verschlungene Handlung, die den Leser durch fast 600 Seiten führt. Unterwegs begegnet der Leser reizenden Nebenfiguren -- von der unansehnlichen Phoebe, die die erste übel zugerichtete Leiche findet, bis hin zum würdevollen Andy Maiden: "Sein Gesicht war von Erschöpfung gezeichnet, und der Wuchs seines Backenbartes breitete sich von seinem Schnurrbart fächerartig aus und verdunkelte seine Wangen." Georges Anhänger bekommen natürlich auch einiges von dem geboten, wofür die Autorin am bekanntesten ist -- ihren anschaulichen Todesbeschreibungen: "Zu ihren Füßen lag ein junger Mann, zusammengekauert wie ein Fötus, von Kopf bis Fuß nur in Schwarz gekleidet -- die gleiche Farbe zierte das aufgeworfene, verbrannte Fleisch, das sich vom Auge bis zum Kiefer auf einer Gesichtshälfte streckte." --Rebekah Warren
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5 Kundenrezensionen:

Mal wieder gut!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Nun, nach unzähligen Lynley-Büchern die ich schlecht fand, war das mal wieder ein guter Band.

Es war spannend, auch wenn ich ziemlich schnell auf den Mörder gekommen bin. Das lag aber nicht an dem Buch oder an der Autorin.
Jedenfalls ist die Geschichte mal toll. Die ganzen Verwicklungen, die Hintergründe.
Alles mal wieder sehr "düster".

Leider ist es auch hier sehr detalliert. Einige Sachen möchte man einfach überlesen, aber hier habe ich mich oft zusammen gerissen, weil ich das Buch an sich ganz gut fand und nichts verpassen wollte.

Es ändert aber nichts ander Tatsache das ich Lynley nicht mag. Auch in diesem Buch nicht. Für einen Inspector, der nach einem Mörder sucht, waren mir seine Argumente warum "ab" oder "xy" es nicht sein können, etwas... lasch. Mit ihm werde ich einfach nicht warm.

Ich kann dieses Buch empfehlen, allerdings finde ich, sollte man ab einem bestimmten Punkt, die Bücher nach der Reihe lesen. Es sind einige Zusammenhänge die man nur versteht, wenn man auch die anderen Bücher gelesen hat. Auch wenn die Autorin immer wieder mal dieses und jenes erwähnt, was wir Leser schon aus anderen Büchern kannten.
Spannend
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Unheimlich spannend, interessant und flüssig geschrieben.
Ich liebe die Inspektor Linley-Reihe und habe dieses, wie seine Vorgänger verschlungen.
Mehr.mehr.mehr
Spannende Lesenächte garantiert
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wieder ein Lynley/Havers Krimi und ein sehr spannender noch dazu. 2 Menschen werden im Moor ermordet aufgefunden und haben im ersten Moment irgendwie nichts miteinander zu tun. Lynley wird auf Wunsch des Vaters der Ermordeten, ein Ex-Polizist, dazugezogen und ermittelt vor Ort. Havers muss in London bleiben, Computerarbeit erledigen, da sie wegen Fehlverhaltens degradiert wurde und sich zwischen Lynley und Havers ein Konflikt angebahnt hat, der natürlich am Ende des Buches aus der Welt geschaffen wird. Hier fand ich es etwas schade, dass Lynley so eine sture Position gegenüber seiner langjährigen Teamgefährtin eingenommen hat.

Im Laufe der Geschichte hat fast jeder ein Motiv (auch der Vater) und macht sich verdächtig. Die Ermordete Nikki arbeitete in London als Domina und da ergeben sich viele Tatverdächtigte, ein geprellter Liebhaber, die Möchtegern-Freundin von diesem, der ehemalige Zuhälter, über den verärgerten Gönner, bis zur eifersüchtigen Ex-Kollegin der Mitbewohnerin.

Havers ermittelt auf den Spuren des Ermordeten Terry. Ein brotloser Künstler, und Card-boy, der die Postkarten der Prostituierten unters Volk bringen soll. Hier entwickelt sich ein neuer Verdacht. Erpressung. Erbstreitigkeiten. Bis alle Fäden am Ende zusammenlaufen und sich alles löst, ist jeder verdächtig.
Für Fans
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Was mir an diesem Buch gefallen hat, ist die nahtlose Anknüpfung an EG`s sensationellen Roman "Denn sie betrügt man nicht". Doch leider kann das Buch in punkto Spannung und Aufbau der Figuren nicht mit seinem Vorgänger mithalten. Schon im Klappentext wird angedeutet, dass es um drei Todesfälle geht, wovon eines ein Selbstmord ist. Dieser ereignet sich gleich im ersten Kapitel und wird erst im lezten Viertel des Romans wieder aufgegriffen, was meiner Meinung nach viel zu lang ist. Daher hat der Leser keine Chance den Mörder zu entlarven, da die Zusammenhänge der Todesfälle erst viel zu spät erklärt werden. Die Figuren des Romans haben mir zwar nicht so gut gefalen wie in Georges anderen Romanen, doch sie schafft es auch diesmal den Leser in die Abgründe der menschlichen Empfindungen zu führen.
Die Idee des Konfliktes zwischen Lynley und Havers hat mir anfangs gut gefallen (in er Produktbeschreibung hat sich übrigens ein Fehler eingeschlichen, denn Havers wird nur degradiert, nicht aber wegen Mordes angeklagt, den sie hat niemanden getötet sondern nur verletzt und es gab überhaupt keinen Prozess gegen sie). Jedoch taten mir die Handlungen der beiden Figuren beim Lesen fast schon weh: Lynley weigert sich strikt Havers anzuhören und selbige widersetzt sich ständig hartnäckig seinen Anweisungen, so dass der Leser nur noch darauf wartet, dass sie ihren Job ganz verliert und ihr Vorgesetzter total ausrastet. Am Ende löst Havers den Fall und plötzlich ist zwischen beiden alles wieder gut, ein wenig zu plötzlich für meinen Geschmack.

Fazit: Für Fans der Autorin und des Genres lesenswert, es ist auch auf keinen Fall ein schlechtes Buch, jedoch nicht eines der Bestern der Autorin. Hätte gerne noch ein Plus hinter die drei Sterne gesetzt aber für vier reicht es meiner Meinung nach nicht :-).
Elizabeth George schreibt faszinierend!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ein erfolgreicher Komponist nimmt sich das Leben - am Abend der Premiere seines umjubelten Musicals.
In einem Moor findet eine Spaziergängerin eine halb verbrannte Männerleiche, und nicht weit davon liegt dann noch die Leiche einer jungen Frau. Es ist die Tochter eines Polizeikollegen von Thomas Lynley.
Aber erst die - wie immer - unkonventionellen Methoden von Barbara Havers decken die wahren Hintergründe auf.

Die Raffinesse der Bücher von Elizabeth George ist ohne Zweifel zutiefst britisch. Und man schaut hinter die Fassaden, sieht die dunklen Gedanken der Darsteller, fiebert und leidet mit ihnen mit.
Elizabeth George kann in allen Teilen mit P.D. James, Ruth Rendell oder Dorothy Sayers mithalten.
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Produkt-Bild: Die Schiffe der Kleopatra. Ein Krimi aus dem alten Rom.: Ein Krimi aus dem alten Rom

Die Schiffe der Kleopatra. Ein Krimi aus dem alten Rom.: Ein Krimi aus dem alten Rom von John Maddox Roberts

Taschenbuch von Goldmann Verlag
Preis bei Amazon: EUR 7,90, Angebote ab EUR 3,25

3,5 von 5 Punkten
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3442441188, Erscheinungsdatum: 2000
Zoom ± Produkt-Bild: Die Schiffe der Kleopatra. Ein Krimi aus dem alten Rom.: Ein Krimi aus dem alten Rom

5 Kundenrezensionen:

Nichts für einsteiger der Serie
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Vorweg..ich bin ein grosser Fan der Serie und habe Bücher wie SPQR oder Tod eines Centurio verschlungen..wer sich ind die Römische Krimiwelt einlesen möchte seien diese Bücher ans Herz gelegt..Schiffe der Cleopatra ist zu langatmig und es will keine Rechte Stimmung aufkommen..bisher der schlechteste Titel der Serie...
Nicht in Form
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Ich bin wirklich ein großer Freund der SPQR-Reihe und habe mit diesem Buch auch schon 9 Bände gelesen, aber was Roberts hier abliefert ist wirklich nichts. Der Kriminalfall ist sehr kurz und zudem noch recht langweilig, die historischen Erzählungen, die sonst immer das faszinierendste an den Büchern sind, wirken hier langatmig und nicht wirklich interessant erzählt. Wer sich hier auf eine spannende Piratenjagd freut wird enttäuscht. Millo taucht erst viel zu spät auf und übernimmt das Problem, das leider nicht groß beschrieben wird.

Wer die ganze Reihe lesen möchte wird dieses Buch bestimmt auch lesen wollen, für alle anderen besser überspringen und mit dem nächsten spannenden Band weiter fortfahren.
Geht doch!!!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Im Gegensatz zu einigen anderen Rezensenten, sehe ich diesen Band der SPQR-Reihe als einen Aufwärtstrend nach zwei schwächeren Teilen.
Das liegt in erster Linie daran, dass ich immer sehr die Ironie geschätzt habe, mit der Roberts die üblichen Teile versehen hat. Eben diese kam mir in den letzten beiden Bänden zu kurz. Doch in "Die Schiffe der Kleopatra" findet Roberts wieder zu alter Stärke zurück und hat mir beim Lesen den ein oder anderen Schmunzler entlockt.
DCM muss zur Piratenjagd nach Zypern. Dort angekommen, stellt er enttäuscht fest, dass die ihm zur Verfügung stehenden Mittel alles andere als geeignet sind um Piraten Einhalt zu gebieten. Zu wenig Schiffe, keine vertrauenswürdigen Kämpfer und Inselbewohner (unter anderem exilierte Römer), die nur ihren eigenen Interessen im Sinn haben.
Glücklicherweise versteckt sich Kleopatra gerade auf Zypern, da in Ägypten unruhige Zeiten herrschen. Bereitwillig nimmt Decius die ihm angebotene Hilfe Kleopatras an, ihm bem Piratenjagen zu unterstützen. Dies soll er jedoch schnell bereuen, als Sabotageakte auf seine Flotte ausgeübt werden.
Zudem wird DCM´s Gastgeber, der Statthalter Silvanus, auf kuriose Weise ermordet, aufgefunden. Und so nehmen die Dinge ihren "gewohnt" ungewohnten Lauf...in deren Decius selber mehr als einmal um sein Leben fürchten muss.
Alles in allem also ein Aufwärtstrend für mich in der SPQR-Reihe mit erfreulichem Ausgang für alle Hermes-Fans....
Zypern = Rom
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Und wieder mit Decius unterwegs im alten Rom. Diesmal ist er aber nicht in Rom, sondern auf Zypern. Piraten jagen mit der 17 Jahre alten Kleopatra. Sie wird als herzliches Inzucht-Früchtchen geschildert. Einfach herrlich! Milo bekommt die Verbannung aus Rom gar nicht gut, aber dafür ist er sein Weib endlich los. Ach ja, und Hermes wird am Ende endlich ein Bürger. Ich liebe die Geschichten um Decius.
Prima
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
- es mag sein, daß der eine oder andere Titel mal spannender oder weniger spannend ist, es mag sein daß das eine Thema dem einen besser und dem andern weniger gut gefällt - aber eins ist sicher - wenn John Maddox Roberts den Stilus schwingt, ist man im antiken Rom und nicht in den Kinderzimmern irgendwelcher Gymnasiatinnen, die glauben Romane schreiben zu können, weil sie `ne 1 in Geschichte beim Lehrer erschleimt haben.
Oder in Klardeutsch: John Maddox Roberts schreibt so, daß man nach 10 Seiten in Rom ist und nicht in der staubigen Schulklasse irgendeines Steißtrommlers.
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Produkt-Bild: Stopp! Die Umkehr des Alterungsprozesses

Stopp! Die Umkehr des Alterungsprozesses von Andreas Campobasso

Broschiert von Goldmann Verlag
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 7,95

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3442218586, Erscheinungsdatum: Sept. 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Stopp! Die Umkehr des Alterungsprozesses

3 Kundenrezensionen:

Überraschung
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Mein Freund hat das Buch von unserem Hausarzt empfohlen bekommen und hat sich sehr widerwillig durch das erste Kapitel gekämpft. In der Zwischenzeit liest er ständig darin und ich habe schon einige Exemplare bestellen müssen- dürfen, die er zu Weihnachten an liebe Menschen verschenken wird.
Und es weht ein neuer Wind in unserem Leben - habe ich von der Dame vorher geklaut;-)!
Das Buch ist eindrücklich, aber positiv und es zeigt, dass es gar nicht so schwer ist sein Leben so einzurichten, dass es auch Spass macht und, dass ein gesunder Geist in einem gesunden Körper wohnt!
Gratulation an den Autor!
Das habe ich gesucht
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Endlich einmal ein Buch das auf den Punkt kommt und nicht von Möglichkeiten der zukünftigen Wissenschaft nur ziellos herum schwärmt. Sondern im Hier und Jetzt etwas praktisch in die Hand gibt. Ich hab etwas gesucht wie ich ohne künstliche Hormonbehandlungsmurgs und seltsame Cremedöschen das Altern etwas abbremsen kann. Kurz ich hab mit diesem Buch (viel mehr!) gefunden als was ich eigentlich gesucht habe: Eine logisch strukturierte natürliche Lösung, mit Herz, Seele und Hand, welche ich sofort umsetzen kann. Und ich kann nur sagen, es geht mir sehr gut damit.

Zu Mir: Die Fältchen unter den Augen sind so gut wie verschwunden, die Haut erscheint straffer, glatter und fester (gesund prall), rosiger. Ich habe mehr Energie und Konzentration. Festeres Haar. Es weht ein äußerst positiver Wind durch mein Leben (ich lache viel mehr) und jetzt bin ich gespannt wie es weitergeht. (Gerstengras ist echt ein Hürde für mich gewesen, inzwischen gehört es zu meinem Leben).

Zum Buch selbst: Es ist flüssig zu lesen, nennt die Dinge mutig beim Namen, ist geradeaus, es ist sehr verständlich und bildhaft geschrieben, vermittelt einfach wissenschaftliche Erkenntnisse, öffnet die Augen, leicht lesbar, amüsant, schockt sympatisch, auf den Punkt, mit großartigen Wirkungen und wichtig: es ist umsetzbar (Gewohnheit!).

Wer es nicht hat ist selber schuld.
Beste Buch zum Thema
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Es ist das beste Buch zum Thema.
Es bleibt nicht bei Antioxidanzien und Vitamine stehen, sondern scheint das Machbare auszureizen.
Manche der Anwendungen zeigen schon schöne Resultate, andere benötigen sicher etwas mehr Zeit, aber ich bin guter Hoffnung.
Das Buch ist vollgepfropft mit guten Informationen und Anwendungen ohne einen zu erschlagen, ganz im Gegenteil, es liest sich flüssig, ist logisch aufgebaut und ist spannend mit viel Fundament geschrieben.
Es wirkt nicht steril, da man den Autor durch die Zeilen spüren kann und man sich aufgehoben fühlt.
Ich hab das Buch im praktischen Teil angefangen zu lesen und heute, 10 Tage später fühle ich mich elastischer, jünger, frischer und etwas abgenommen hab ich auch.
Für jedes "do not!" bekommt man eine mindestens gleichwertige gesunde Alternative, so das mir nie der Eindruck entstand etwas vermissen zu müssen. Das Buch vermittelt einen ganzheitlichen Lösungsansatz, dass einem liebenswert Alternativen bietet.
Das Buch enthält nur Ratschläge und Anwendungen natürlicher Art, der Autor scheint kein Freund von Pillen zu sein und das ist auch gut so.
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Produkt-Bild: Der Fluch des Volkstribun. SPQR. Ein Krimi aus dem alten Rom.: Ein Krimi aus dem alten Rom

Der Fluch des Volkstribun. SPQR. Ein Krimi aus dem alten Rom.: Ein Krimi aus dem alten Rom von John Maddox Roberts

Taschenbuch von Goldmann Verlag
Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 2,59

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3442431905, Erscheinungsdatum: 1996
Zoom ± Produkt-Bild: Der Fluch des Volkstribun. SPQR. Ein Krimi aus dem alten Rom.: Ein Krimi aus dem alten Rom

5 Kundenrezensionen:

Witzig!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Zugegeben, was die eigentliche Geschichte betrifft hatte John Maddox Roberts schon bessere. Aber diese hier ist zusammen mit dem ersten Band die witzigste. Allerdings sollte man schon einige Bücher dieser Reihe gelesen haben, um den sehr subtilen Humor zu verstehen. Köstlich!
Wahlkampf
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Unser Held Decius Caecilius Metellus der Jüngere ist auf dem besten Weg
zum Ädilen gewählt zu werden, auch wenn das Wahlergebnis schon fast feststeht muss er vorher Wahlkampf auf dem Forum betreiben.
Und für diesen Zweck wurde Decius auch von dem Heerlager des Cäsars
freigestellt. Es dauert nicht lange, bis er Zeuge einer frevelhaften
Verfluchung wird, die den ausziehenden Crassus trifft. Ein neuer Fall
beginnt.

Leider ist dieser Band nicht ganz auf dem Niveau der Vorläuferbände, er
ist zwar auch spannend aber irgendwie plätschert die Geschichte nur so
vor sich hin und Spannung kommt erst zum Schluss auf. Vielleicht liegt
das daran, dass der Vorläuferband so gut war.
DCM wichtigster Fall
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Wir schreiben das Jahr 55 v. Chr. Die Atmosphäre in der Stadt Rom ist sehr angespannt, weil der Konsul Crassus kurz davor steht mit seinen Truppen gen Parthien aufzubrechen um dort einen Krieg zu führen, dem nur wenige Römer positiv gegenüberstehen. Es werden sogar Wetten darüber abgeschlossen, ob der verhasste Konsul es überhaupt schaffen wird das Stadttor Roms zu erreichen, ohne ermordert zu werden. Als er es doch geschafft hat bis zur Befestigungsanlage vorzudringen, steht auf dem Tor der Volkstribun Ateius, ein erbitterter Gegner des Crassus und verhängt vor versammeltem Volk einen furchtbaren rituellen Fluch über die Unternehmung des Konsuls. Nach Vollendung seines Fluches ist Ateius plötzlich wie vom Erdboden verschluckt und die abergläubischen Bewohner Roms sind starr vor Entsetzen, weil sie fürchten, dass der Fluch auf die Stadt selbst zurückfallen könnte.
Als Ateius kurze Zeit später ermordet aufgefunden wird, ist das Volk über diese Tat dennoch so erbost, dass ein Aufstand förmlich in der Luft liegt (einen Volkstribunen zu töten galt als schweres Sakrileg). Der zweite Konsul- Pompeius Magnus- muss seine ganze Authorität in die Waagschale werfen um dies zu verhindern und beauftragt schließlich Decius Caecilius Metellus damit den Mörder zu finden- in drei Tagen. Unserem Protagonisten ist klar: Diesmal steht das Schicksal Roms auf dem Spiel, denn falls er versagen sollte und es infolgedessen einen richtigen Aufstand gäbe, könnte im schlimmsten Fall die ganze Stadt niederbrennen.
Dieser siebte Teil der populären Krimireihe braucht ein wenig Zeit um richtig in Fahrt zu kommen, bietet diesmal aber eine solch überraschende Auflösung, dass selbst Krimiprofis erstaunt sein dürften.
was soll man sagen...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Es erübrigt sich, seitenlange Rezensionen zu schreiben. Wieder einmal eine tolle Story über das alte Rom, spannend, flüssig, fesselnd - bitte kaufen!
Decius wird besser...aber Roberts?!?
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Decius ist nach 3 Jahren Legionärsleben, in Cesars Linien, zurück in Rom. Er steht kurz vor seiner Kandidatur zum Aedil und er genießt, trotz seiner langen Abwesenheit, mittlerweile ein recht stattliches Ansehen.
Rom indessen durchlebt unruhige Zeiten. Crassus will in die Krieg gegen die Parther ziehen. Am Tag seines Aufbruches wird er vom Volkstribun Ateius mit einem uralten, mächtigen Fluch belegt. Dieser wiederum wird kurze Zeit später ermordet aufgefunden. Das Volk fürchtet den Zorn der Götter und droht mit Aufstand. Ausländische Gottheiten und alte, relegiöse Praktiken führen Decius Metellus, mit seinen Ermittlungen, zunächst in die Irre...oder doch nicht?!?
Immer wichtiger werden für DCM seine engsten Freunde. Julia beweist von Zeit zu Zeit ähnliches Gespür, wie ihr heroischer Gatte. Milo, der die Karriereleiter unaufhaltsam hinaufsteigt, ist für mehr als einmal Lebensretter gewesen, ähnlich wie sein alter Freund Asklepiodes. Und auch, sofern man von einem "Freund" sprechen darf, Hermes wird immer sympathischer.
Der Fluch des Volkstribun glänzt weniger durch Spannung, dafür aber um so mehr mit Durchtriebenheit, Machtgier und Korruption. Für Decius wahrscheinlich einer der wichtigsten Fälle seiner Karriere, für J. M. Robberts wohl eher nicht. Für mich der bisher "schwächste" Teil der Reihe....sofern es das geben sollte.
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Produkt-Bild: SPQR: Die Rache der Flußgötter. Ein Krimi aus dem alten Rom.: Ein Krimi aus dem alten Rom

SPQR: Die Rache der Flußgötter. Ein Krimi aus dem alten Rom.: Ein Krimi aus dem alten Rom von John Maddox Roberts

Taschenbuch von Goldmann Verlag
Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 2,49

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3442436362, Erscheinungsdatum: 1997
Zoom ± Produkt-Bild: SPQR: Die Rache der Flußgötter. Ein Krimi aus dem alten Rom.: Ein Krimi aus dem alten Rom

5 Kundenrezensionen:

Die große Flut
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
In diesem Buch wird sehr anschaulich über die Pflichten eines plebejischen Ädilen (aediles plebei) berichtet. Unser Held Decius Caecilius Metellus hat dieses Amt nämlich inne. Dem Autor gelingt es uns ins alte Rom zu versetzen und das alte Rom entsteht aufs Neue vor unserem geistigen Auge.
Decius Caecilius Metellus hat es in diesem Buch nicht leicht, er muss die ganze Korruption und Schlamperei seiner Vorgänger ausbaden, zudem stürzt noch eine Mietskaserne ein und begräbt über 200 Menschen unter sich. Ein spannender Fall über Korruption und Pfusch am Bau entwickelt sich.

Nach zuletzt einem etwas schwächeren Band der SPQR Reihe (Der Fluch des Volkstribuns) geht es wieder spannend und vor alledem informativ weiter. Ich kenne kaum eine andere Reihe, die Geschichte so informativ und spannend präsentiert wie diese.
prima
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
- es mag sein, daß der eine oder andere Titel mal spannender oder weniger spannend ist, es mag sein daß das eine Thema dem einen besser und dem andern weniger gut gefällt - aber eins ist sicher - wenn John Maddox Roberts den Stilus schwingt, ist man im antiken Rom und nicht in den Kinderzimmern irgendwelcher Gymnasiastinnen, die glauben Romane schreiben zu können, weil sie `ne 1 in Geschichte beim Lehrer erschleimt haben.
Oder in Klardeutsch: John Maddox Roberts schreibt so, daß man nach 10 Seiten in Rom ist und nicht in der staubigen Schulklasse irgendeines Steißtrommlers.
Baupfusch im alten Rom
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Decius Caecilius Metellus steht in diesem Band der populären Krimireihe vor der schwersten Herausforderung seiner Karriere: Er bekleidet das Amt des Ädilen, welches bei seinen Inhabern nicht bloß gewaltigen Stress verursachte, sondern auch gewaltig ans Vermögen ging, da die staatlichen Mittel, die für das Amt zur Verfügung standen, bei weitem nicht ausreichten. Zu der ganzen Belastung, die das Amt ohnehin schon mit sich bringt, kommt für Decius auch noch der Zusammenbruch einer insula (einem mehrstöckigen Mietshaus), bei dem mehrere hundert Menschen ums Leben kommen. Da die Kontrolle der Einhaltung der Bauvorschriften auch zu den Pflichten eines Ädilen gehörte, muss Decius sich auch noch um diese Angelegenheit kümmern. Schon bald nach Beginn seiner Ermittlungen stößt Decius jedoch auf erste Ungereimtheiten und schon bald stellt sich die Frage, ob es sich überhaupt um einen Unfall handelte...
Auch im achten Anlauf schafft es Roberts mit seiner unnachahmlichen Mischung aus Krimi und Historienroman einen faszinierenden Lesespaß mit Augenzwinkern zu zaubern. Da historische Zusammenhänge und geschichtliche Hintergrundinformationen (wie immer) einfach und verständlich (und dennoch weitestgehend authentisch) dargestellt werden, kann das Buch auch dem Anhänger konventioneller Krimis nur ans Herz gelegt werden. Hilfreich ist auch wie immer das Glossar, welches dem interessierten Laien potentiell unklare Begriffe erklärt.
hinkt etwas hinterher, aber trotzdem ein tolles Buch
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Wieder eine tolle Geschichte von unserem Meteller. Zwar ist das Buch nicht ganz so fesselnd wie die Vorgänger, trotzdem liest es sich flüssig und ist ebenfalls nur zu empfehlen!
...wieder nicht...
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Sorry...aber leider kommt dieser Teil der SPQR-Reihe wieder nicht an seine Vorgänger ran. "Wieder nicht"...weil der direkte Vorgänger "Fluch des Volkstribun" auch schon schwächer war, als die davor.
Decius bekleidet das Amt eines Aedilen, welches wohl eines der Kostspieligsten ist, muss man doch seinen Wählern was bieten, will man Praetor werden. Auch die Pflichten sind nicht die Aufregendsten. So muss sich DCM u.a. in der römischen Kloake herumtreiben.
Nach dem Einsturz einer Insula mit mehreren Todesopfern, kommt DCM Baupfuschern auf die Spur und schwört sich dem zur Wehr zu setzen. Dabei stößt er (wie's bei DCM so üblich ist) auf Kontrahenten, die über Leichen gehen.
Einzig unterhaltsam bei der Spurensuche war für mich beim Lesen die Zusammenarbeit Decius' mit dem alten Cato, der aussterbenden Sorte "richtiger Römer" früherer Tage. Das Ende ist zwar spektakulär, aber, wie ich finde, untypisch für die SPQR-Reihe. Bei den ersten Bänden mochte ich immer den ironischen angehauchten, dezenten Ausgang der Geschichten.
Alles in Allem setz ich also meine Hoffnungen auf den nächsten Band...wobei ich einer Geschichte mit Kleopatra, ja eigentlich, guter Dinge bin.
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Produkt-Bild: Liebe: Ein unordentliches Gefühl

Liebe: Ein unordentliches Gefühl von Richard David Precht

Gebundene Ausgabe von Goldmann Verlag
Preis bei Amazon: EUR 17,95

ISBN: 3442311845, Erscheinungsdatum: März 2009
Zoom ± Produkt-Bild: Liebe: Ein unordentliches Gefühl
Produkt-Bild: Das Mieterlexikon. Ausgabe 2007: Das Nachschlagewerk für Fachleute und Laien

Das Mieterlexikon. Ausgabe 2007: Das Nachschlagewerk für Fachleute und Laien

Broschiert von Goldmann
Preis bei Amazon: EUR 13,00, Angebote ab EUR 8,94

ISBN: 3442168635, Erscheinungsdatum: November 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Das Mieterlexikon. Ausgabe 2007: Das Nachschlagewerk für Fachleute und Laien