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Wer bin ich - und wenn ja wie viele?: Eine philosophische Reise von Richard David PrechtBroschiert von Goldmann HCPreis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 10,00 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3442311438, Erscheinungsdatum: Sept. 2007 |
5 Kundenrezensionen:Wer bin ich? 4 von 5 Punkten"Wer bin ich - und wenn ja wie viele?" hat mich in einer Lebensphase "erwischt", in der ich mir darüber tatsächlich immer häufiger Gedanken gemacht habe. Ich erhoffte mir also von diesem Buch, ein paar Antworten oder wenigstens ein paar Denkanstöße. Nicht unbedingt, ob es Gott gibt oder nicht. Oder was der Sinn des Lebens ist. Dazu hat - glaube ich - sowieso jeder seine ganz eigene Einstellung und seinen eigenen Glauben. Und das ist - glaube ich wiederum - auch ganz gut so. Na ja, wirkliche Antworten habe ich nun nicht gefunden. Mag aber auch daran liegen, dass ich vielleicht noch nicht einmal die Fragen kennen. Was ich mit Sicherheit zu dem Werk von Richard David Precht aber sagen kann ist, dass es mich sehr bewegt hat und garantiert auch sehr zum Nachdenken angeregt hat. Auch hat es mir - ganz leicht und locker - die Philosophie wieder ein Stückchen näher gebracht. Es gefällt mir immer besser mich mit diesen Themen und Gedanken zu beschäftigen. Und daran ist garantiert auch Prechts Wer bin ich ... "schuld". Faszinierend 5 von 5 PunktenFaszinierend an dem Buch ist, wie spielerisch Precht mit den unterschiedlichsten Themen umgeht und sie dem interessierten Neuling so nahe bringen kann, dass dieser hungrig auf "mehr" wird. Ich jedenfalls, habe das Buch genossen. Unaufgregte Philosophie 4 von 5 PunktenPrecht gibt einen unaufgeregt ruhigen Streifzug duch die Philosophie von den Anfängen bis zum neurologischen Bezug der Gegenwart. Das Buch ist lesbar, unterhaltsam und dabei anspruchsvoll. Bravo. Zu wissenschaftlich... 2 von 5 PunktenDas Buch an sich ist sehr gut was die beinhaltenden Informationen betrifft. ABER, jetzt kommt das Große ABER, es ist viel zu wissenschaftlich aufgebaut. Der Umschlag des Buches lässt einen eher einfachen Text mit übersichtlichen und essenziellen Informationen ewarten, doch dieses Buch ist gefüllt mit unnützen Informationen jeglicher Philosophen. Wie sie aufgewachsen sind, was sie getan haben, wer ihre Eltern waren und woher sie stammen und letztendlich dann WAS sie gesagt haben und was sie so berühmt gemacht hat. Meiner Meinung nach könnte man das Werk um zwei drittel reduzieren und dabei würden die wichtigen Intentionen des Buches immer noch an den Mann gebracht werden. Fazit: Guter Inhalt, nur viel zu viel um den heißen Brei herumgeredet. Mehr "Aua" als "Aha" 1 von 5 PunktenNach der Lektüre von Prechts "Wer bin ich und wenn ja, wie viele?" überkommt mich ein "Faust-Feeling": "Habe nun, ach! Philosophie (hier: die 400 Seiten lange "philosophische Reise" von Herrn Precht) ... durchaus studiert, mit heißem Bemühn. Da steh ich nun, ich armer Tor, und bin so klug als wie zuvor!", denn auf die entscheidende Frage: "Wer bin ich?", die auch Faust umtrieb, gibt das Buch keine Antwort! Die Enttäuschung wird noch vergrößert durch das Vorkommen vieler sachlicher Fehler. So kam ich beim Lesen zu mehr "Aua"- als zu den erhofften "Aha"-Erlebnissen! Einige Beispiele: Die Menschenfamilie "Hominae" gibt es nicht. Es ist die der "Hominidae". Dendriten sitzen nicht an Axonen, sondern entspringen typischerweise den Zellleibern der Neuronen. Nervenimpulse wandern nicht "von einer Synapse ... in eine andere", sondern von der prä- zur postsynaptischen Membran der Synapse. Mitochondrien sind keine Zellorgane, sondern Zellorganellen. Die "Gattung Homo sapiens" auf Seite 246 tut einem Biologen besonders weh! Außerdem darf man nicht, nur weil man möglicherweise betonen möchte, dass an der Uni Parma Hervorragendes in der Hirnforschung geleistet wird, diese zur ältesten Universität Europas erklären. Die befindet sich nun einmal in Bologna und wurde bereits 330 Jahre früher gegründet! Störend wirken zudem die vielen vermeidbaren Schreibfehler. Und, und, und ... Prechts Buch wurde trotz dieser Mängel zum Bestseller. Warum? Mag sein, dass sich viele Leser mit dem "Weg als Ziel" zufrieden geben und weniger interessiert sind an einer überzeugenden Antwort auf die im Buchtitel gestellte Frage. Wahrscheinlicher aber ist, dass das Glücksversprechen von Frau Heidenreich: "Wenn Sie dieses Buch lesen, haben Sie den ersten Schritt auf dem Weg zum Glück schon getan", nicht unerheblich dazu beigetragen hat. Dem Versprechen folgte jedoch bei mir die Enttäuschung! Dennoch, es gibt sie, die Antworten auf die sog. "letzten Fragen": "Wer bin ich?" und "Was ist der Sinn des Lebens?", allerdings nicht aus philosophischer sondern aus naturwissenschaftlicher Sicht! Das entsprechende Angebot erhält man unter dem Stichwort/Tag "Welt-Erklärung" hier bei amazon.de. |
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Die letzte Spur von Charlotte LinkBroschiert von Goldmann TBPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 3,00 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3442464587, Erscheinungsdatum: März 2008 |
5 Kundenrezensionen:Rosamunde Pilcher mit Krimielementen 2 von 5 PunktenBisher habe ich von Frau Link nur zuverlässige Spannung gelesen. Leider wurden meine Erwartungen, hervorgerufen durch den vielversprechenden Klappentext, nicht erfüllt. Einige der Handlungsstränge hätten ganz weggelassen oder deutlich gekürzt werden können, teilweise werden Details unnötig ausgeschmückt (ist es wirklich wichtig, dass Blaubeermuffins "frisch und himmlisch duftend" sind?), was stellenweise kitschig wirkt. Die Handlung an sich ist schon spannend und zeigt viele unerwartete WEndungen, insgesamt wirkt die Story allerdings fast pilcher-like. Eins der Besten!! 5 von 5 PunktenWie immer hat Charlotte Link mich wieder total in die Spannung mit rein gerissen. Habe das Buch im Urlaub gelesen und konnte gar nicht mehr aufhören. Am Abend bin ich immer viel zu spät ins Bett (hätte am liebsten die ganze Nacht durchgelesen!) Und morgens immer ganz früh auf, um weiterzulesen!! Werde das Büch jetzt auch meiner Schwägerin zu Weihnachten kaufen, da es einfach genial ist!! Die letzte Spur ist wirklich für jeden geeignet, der Spannung áb der ersten Seite braucht!!! Mehr will ich nicht veraten ;o) "Psychologischer Spannungsroman"? Pustekuchen... 1 von 5 PunktenDer Klappentext verspricht vieles, aber ich persönlich konnte mich noch nicht einmal dazu bewegen dieses Buch bis zum Schluss durchzulesen. Und daran sind noch nicht einmal die teils etwas holprigen Formulierungen Schuld. Nein, Charlotte Link schafft es fast alle Ihre Charaktere blutleer und unglaubwürdig darzustellen, überall hockt das Klischee in der Ecke. Der Psychopat ist ein stumpfer Sadist, die mutige, intelligente "Heldin" ist hin und hergerissen zwischen Job, (Patchwork-)Familie und Romanze. Hätten die Charaktere eine Dimension mehr, dann wäre das ganze geschwulste vielleicht erträglich gewesen, so war bei mir der Ofen nach immerhin 300 Seiten aus. Auch dieses Buch hat ja anscheinend seine Zielgruppe, aber für mich ist jeglicher Reiz den es haben könnte einfach kalt ermordet worden. gute psychologischen Verwicklungen 3 von 5 PunktenIn diesem Roman von Charlotte Link geht es um eine Journalistin, die hartnäckig versucht etwas über das Verschwinden ihrer Bekannten aus der Jugendzeit heraus zu bekommen. Dabei wird dieser Journalistin bewusst, wie unglücklich sie selbst mit ihrem eigenem Leben ist und nebenbei wird ein seit Jahren unaufgeklärter Serienmord aufgeklärt. Auf dem Einband von der 5. Auflage Ausgabe April 2008 steht, dass die Journalisten Rosanna Hamilton durch ihre Suche selbst in Lebensgefahr schweben würde - auf diesen Moment habe ich lange gewartet und es kam eigentlich nie wirklich zu einer Lebensgefahr von Rosanna Hamilton. Es ist psychologisch sehr raffiniert geschrieben, man wird öfters auf eine falsche Spur gelotst. Die Charaktere, Umgebungen und Empfindungen werden gekonnt und mitfühlend beschrieben. Sehr schön zu lesende aussagekräftige und eindruckvolle Sätze. Die Autorin versteht es die deutsche Sprache gekonnt anzuwenden. Mein persönliches Fazit: Ich habe 636 Seiten gelesen, teilweise mit Lust teilweise mit etwas Frust, aber es hat trotzdem Spaß gemacht sich durch die psychologischen Verwicklungen und die Geschehnisse zu lesen. Das Ende war überraschend, unerwartet und hat mich in erster Linie verärgert und enttäuscht. Zum einem weil ich mich jetzt schon in einem Buch von einem Menschen getäuscht habe und zum andern weil ich es nicht habe kommen sehen und das macht das Ende tragischerweise so realistisch. Empfehlen kann ich diesen ROMAN den Lesern, welche gerne, viel und öfter lesen. Es ist zwar nicht so schwer, fordert aber stellenweise sehr viel Geduld zum lesen. Spurensuche in England 5 von 5 PunktenDieser Kriminalroman spielt in der heutigen Zeit. Rosanna, die Hauptperson dieser Geschichte, geht auf eine journalistische Entdeckungsreise in ihre alte Heimat England. Es sollen Morde aufgeklärt werden, die in einem Zusammenhang untereinander und auch mit ihr in Verbindung stehen. Rosanna läßt die Lesenden an ihren Gedanken und Vermutungen teilhaben und beleuchtet Hintergründe. Der Inhalt ist spannend aufgebaut, aber nicht fortlaufend geschrieben. Orte, Personen und Handlungen wechseln einander ab. Man erfährt etwas, will mehr wissen und schon kommt eine neue Szene. Ähnlich wie im Film - mit großen Sprüngen und Schnitten. Letztendlich fügt sich alles zusammen. Charlotte Link hat einen spannenden Kriminalroman geschrieben, der unterhaltsam und gut konstruiert ist. Dieses Buch ist wie (fast) alle Bücher von Charlotte Link empfehlenswert. |
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Das Mondjahr 2009 Kalender von Johanna Paungger, Thomas PoppeKalender von GoldmannPreis bei Amazon: EUR 9,40 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3442318106, Erscheinungsdatum: August 2008 |
5 Kundenrezensionen:Wunderschön 5 von 5 PunktenDies ist meines Erachtens ein sehr schönes Geschenk für Menschen mit einer Neigung zu Esoterik, Mystik etc., und derer gibt es ja viele (meist bei uns Frauen). Der Kalender ist sehr schön aufgemacht, enthält stimmige Fotos, hat Platz für Notizen und ist mit Sinnsprüchen unterlegt. Inhalt super, Bilder naja 3 von 5 PunktenKaufe mir diesen Kalender schon mehrere Jahre. Der Inhalt ist klasse, dafür 5 Sterne, aber die Bilder finde ich nur langweilig, das könnte man viel besser machen - dann wäre der Kalender perfekt. Dieses Jahr deshalb ein anderes Produkt.... das Original 5 von 5 Punktendas Original ist halt immer noch das Beste, oft kopiert, nie erreicht. Gute Übersichtlichkeit und Tipps rund um den Mond. Bestens zu empfehlen. Einfach unübertroffen! 5 von 5 PunktenGerade habe ich den soeben erschienenen Kalender "Das Mondjahr 2008" entdeckt - welch Freude! Das Produkt aus dem Hause Paungger/Poppe ist einfach unübertroffen, ich würde nie auf einen anderen umwechseln. Die Mond-Photos sind jedes Jahr aufs Neue stimmungsvoll und wunderschön, der Kalender ist sehr übersichtlich und die monatlichen Sinnsprüche sind immer lesenswert! Meine Wäsche wird seit 1995 nur noch an Wasserzeichen-Tagen gewaschen und die Haare im Sternzeichen Löwe oder Jungfrau geschnitten. Bis jetzt fahre ich damit sehr gut - deshalb werde ich daran auch nichts mehr ändern. Der Kalender liegt bereits in 2facher Ausführung in meinem Einkaufswagen, ich kann es kaum erwarten, bis er bei mir eintrifft! Das Beste an Mondkalendern 5 von 5 Punktenwas es auf dem Markt gibt. Ich habe diesen Kalender seit vielen Jahren und jedes Jahr mit anderen verglichen. Es gibt keinen Vergleich. Die schönsten Aufnahmen, der beste Überlick durch die Symbole. Es war schon immer etwas teurer, etwas Gutes zu haben. |
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The Secret - Das Geheimnis (Arkana) von Rhonda ByrneGebundene Ausgabe von GoldmannPreis bei Amazon: EUR 16,95, Angebote ab EUR 10,00 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3442337909, Erscheinungsdatum: Sept. 2007, Auflage: 13 |
5 Kundenrezensionen:Klappt nicht... 1 von 5 PunktenVorweg: Das Buch habe ich geschenkt und wärmstens empfohlen bekommen. Es funktioniert aber nicht: Ich wünsche mir von ganzem Herzen, dass dieses Buch endlich verschwindet, aber es ist immer noch da... Es funktioniert also nicht. Aber eines muss man dem Buch lassen: Wenn man einigermaßen Naturwissenschaftlich gebildet ist handelt es sich bei diesem Buch um sehr kurzweilige Literatur die für viele Schmunzler und Lacher gut ist - vor allem wenn über "Gesetze" und "Energie" geredet wird. Was mich am meisten gestört hat: Das Buch wiederholt sich in seiner Aussage ständig. Nach den ersten paar Seiten ist eigentlich alles gesagt. Aber wenns hilft... Leben und Leben lassen. Selten 1 von 5 Punkten.. so einen Stuss über so viele Seiten gelesen. Es wiederholt sich ständig Alles und die Botschaft ist nicht neu: Denk positiv! Punkt! Mehr steht da nicht. Fazit: Ein Buch mehr für die Mülltonne, bzw. die Stadtbücherei (die freuen sich immer über gut erhaltene Bücher). Schwachbrüstig 1 von 5 PunktenGlücklicherweise hatte ich mir das Buch nur geliehen, sonst hätte ich mich in Grund und Boden geärgert. Alte Weisheiten billig in amerikanischem Stil dargeboten. Oberflächliche Esoterik, von der man nur abraten kann Oft ist weniger mehr 1 von 5 PunktenIch habe das Buch auf Anraten einer Buchhändlerin gekauft und war schon sehr gespannt auf dessen Inhalt. Das Geheimnis. Schon der Buchumschlag und die Seiten waren entsprechend aufgemacht. Doch dann - nach den ersten Kapiteln - musste ich feststellen, dass mich das Buch in keinster Weise irgendwie ansprach. Man wird quasi von Anfang bis zum Ende mit Leitsätzen und Lehrsätzen konfrontiert die sich alle sehr ähnlich sind. Nach der Hälfte des Buches beschränkte ich mich darauf nur noch die Zusammenfassungen am jeweiligen Ende jedes Kapitels zu lesen. Die Botschaft des Buches: "Glaube daran und es wird geschehen", oder "Der Glaube versetzt Berge" ist sicher in Ordnung, aber sowohl dem Buch als auch dem Film fehlt die Wärme. Das Berührende, das eine Saite im Innern anzustimmen vermag und sich gut anfühlt beim Lesen. Das hatte ich schwer vermisst. Man wird permanent zugeschüttet mit Ratschlägen und Lehrsätzen verschiedener Leute (Philosophen, Metaphysiker, Unternehmer etc.) und will eigentlich nur noch das Buch zu Ende bringen in der Hoffnung, dass vielleicht doch noch was passiert... Fazit: Nicht zuviel erwarten. Ich würde es mir nicht mehr kaufen. Es gibt bessere Bücher. für jeden hilfreich, der bereit dafür ist 5 von 5 Punktenich habe mir vor 7 tagen dieses buch gekauft, nachdem ich es in der buchhandlung einige male in den händen hatte. jedesmal legte ich es zugunsten eines anderen buches wieder weg. den medienaufstand, den es wohl darum gab, habe ich nicht mitbekommen. auch von der dvd hatte ich nie etwas gehört oder gesehen. das ich es mir dann doch vor einigen tagen kaufte, werte ich als zeichen, das ich innerlich vorher einfach noch nicht für dieses buch bereit war. auch mir hat es im grunde wenig neues erzählt, zumal ich schon sehr lange daran glaube, das es keine zufälle gibt und auch in dem sprichwort "jeder ist seines glückes schmied" schon immer sehr viel wahrheit gefunden habe. aber es hat mir mein persönliches halbwissen, oder besser gesagt meinen horizont stark erweitert und deswegen ist dieses buch für mich sehr wertvoll. manchmal ist es eben gut, einfach mal eine neue sichtweise über etwas lang bekanntes zu bekommen. natürlich vermittelt es im grundatz, das "positives denken" wichtig für ein glückliches leben ist. aber was ist denn daran verkehrt? und vorallem: wie schnell vergessen wir positiv zu denken, so lange es uns gut geht? wer ist denn heute noch in guten zeiten dankbar FÜR die guten zeiten? ist es nicht vielmehr so, das wir (genau wie es das buch beschreibt) erst in den schlechten zeiten merken, das die guten zeiten vorbei sind? und dann fangen wir plötzlich an, alles nur noch negativ zu sehen. von eben auf jetzt sieht alles schwarz aus, selbst wenn ein funken weiß dazwischen kommt. auch der wird schnell mit schwarz überdeckt und erstickt. und hier setzt das buch an. es bringt uns bei, das weiß / das helle / das strahlende im leben wieder zu entdecken und es anzuziehen. man kann über inhalt und wirkung des buches sicher noch jahrelang hin und her streiten und tausende rezensionen pro und contra darüber verfassen und lesen. ich bin der meinung, das dieses buch, wie alle bücher aus dieser richtung, jedem das gibt, was er sucht. wer also nichts sucht, wird auch nichts finden - so einfach ist das. denen, die eine anleitung für ein glückliches und zufriedenes leben suchen, kann ich es aus tiefster überzeugung empfehlen. die, die meinen alles im griff zu haben, glücklich sind und im grunde nichts ändern wollen, weil alles gut ist, sollten die finger davon lassen. diese leute brauchen das buch nicht, denn sie wenden das geheimnis längst an, wahrscheinlich ohne es zu wissen. wunderbar! weiter so! man sollte allerdings nicht davon ausgehen, das man für sein glück nichts tun muss. das ist in vielen negativen rezensionen zu lesen, aber diese leute haben das buch entweder nicht aufmerksam genug gelesen, oder es einfach nicht verstanden. natürlich muss man dafür etwas tun! niemand mit wachem verstand kann allen ernstes davon ausgehen, das ich mir nur einen mit essen gefüllten teller wünschen muss und schwupps taucht er vor mir auf! wir sprechen hier schließlich nicht von einem buch über zauberei! ich habe auch einige kommentare gelesen, worin gefragt wird, wie es denn sein kann, das beispielsweise opfer eines zugünglücks oder einer anderen katastrophe dieses unglück in ihr leben gezogen haben - das könne doch wohl nicht sein. woher wollen sie das denn wissen? woher wollen sie wissen, ob es nicht tatsächlich so war, das sich viele menschen trafen, die ihres lebens (ob bewusst oder unbewusst) überdrüssig waren? die toten können nicht mehr danach gefragt werden. und von den überlebenden werden sicher sehr, sehr viele sagen, das mit ihrem ÜBERleben ein neues leben voller dankbarkeit begonnen hat und die meisten davon seither einen zweiten geburtstag feiern. wenn man das buch aufmerksam liest, wird einem klar, das solche begebenheiten durchaus passieren können und das sie absolut durch das buch zu erklären sind. auch las ich in verschiedenen rezensionen - sinngemäß - wie es denn sein kann, das ein baby tot geboren wird. es könne sich doch noch gar nicht wünschen, sterben zu wollen. wieso denn eigentlich nicht? haben ungeborene kein bewusstsein, kein gefühlsleben? glauben sie das nach heutigen erkenntnissen wirklich noch? ist das (unter)bewusstsein eines neugeborenen wirklich so "neu", so "leer", das es sich das nicht wünschen kann? könnte es vielmehr nicht auch so sein, das das kind - aus welchem grund auch immer - tatsächlich den wunsch hatte, NICHT in DIESE familie geboren zu werden? vielleicht weil es spürte, das es nicht willkommen ist? derer möglichkeiten und überlegungen gibt es tausende. ich wollte auch nur auf diese beiden beispiele eingehen, weil sie mir in dieser oder ähnlicher form in den rezensionen des öfteren begegnet sind. kurz nochmal zurück zum buch: man kann es als ECHTE lebenshilfe verstehen und nutzen, wenn man die seiten AUFMERKSAM liest und sich die mühe macht, den inhalt wirklich zu VERSTEHEN. nur einfach darüber hinweg fliegen, ohne die aussagen aufzunehmen und deren wahrheit im eigenen leben zu suchen, führt unweigerlich zu den negativ-rezensionen, die vielfach zu lesen sind. ich wünsche allen von ganzem herzen, das sie (mit oder ohne dieses buch) ein wunderschönes leben führen!!! |
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Meditation für Anfänger: Mit CD mit 6 geführten Meditationen für Einsicht, innere Klarheit und Mitempfinden von Jack KornfieldGebundene Ausgabe von GoldmannPreis bei Amazon: EUR 16,00, Angebote ab EUR 15,99 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 344233733X, Erscheinungsdatum: April 2008, Auflage: 6., Aufl. |
5 Kundenrezensionen:Hat mir sofort gefallen! 5 von 5 PunktenInhalt der CD: 1. Verbindung mit dem Atem aufnehmen 2. Mit Körperempfindungen arbeiten 3. Mit Gefühlen arbeiten 4. Die Gedanken beobachten 5. Vergebungs-Meditation 6. Herzensgüte-Meditation Dies ist meine erste Meditations-CD, die ich auch tatsächlich benutze und gerne höre! Ich bin begeistert! Das Buch ist außerdem auch ästhetisch wunderbar anzusehen und anzufassen! Allein der Blick auf das Cover gibt mir ein gutes Gefühl. Die Meditationen habe ich alle schon mehrfach durchgeführt. Den Ratschlag des Autors täglich zu üben, wie auch beim Klavierspielen halte ich für unnötig, denn es tut so gut, dass man automatisch Lust auf eine weitere Meditation verspürt! Das Buch ist eine wunderbare Ergänzung, da es sich auf die wesentlichen wissenswerten Hintergründe beschränkt, die zum tieferen Verständnis der Meditation nötig sind. Mir fehlt hier nix! Mehr ist auch einfach nicht zu sagen! Ein echter Schatz. Wenn, dann das! 5 von 5 PunktenDas Buch und vor allem die CD von Kornfield haben alles, was ein Anfänger braucht, wenn er mit dem Meditieren anfangen will. Mit einer klaren und angenehmen Stimme führt er in die jeweiligen Meditationen ein, wobei er nur bei der ersten Meditation (Verbindung mit dem Atem aufnehmen) eine etwas längere Einführung gibt, wie man sitzen sollte etc. Bei den anderen fängt er direkt mit der Meditation an. Auch während der Meditation spricht er nur, wenn es notwendig ist und führt einen tatsächlich immer dann wieder zum Wesentlichen (dem Atem) zurück, wenn man gerade mit den Gedanken abschweift. Kornfield macht das Ganze ohne Schnick Schnack,denn es ist ganz schlicht und einfach gehalten. Gerade für Menschen, die einen stressigen Alltag haben ist dies das beste Mittel, um "runter zu kommen". Die Länge der Meditationen sind auch sehr angenehm. Jede Meditation dauert zwischen 10 und 15 Minuten und man kann ohne Probleme mehrere hinter einander absolvieren. Schön finde ich auch die Vergebungs- und Herzengütemeditation, die etwas über das reine körperliche Beobachten hinaus gehen.. Das Buch geht dann nochmal mehr in die Einzelheiten, was zum Beispiel während der Meditationen auftauchen kann etc. WENN jemand meditieren lernen will, dann mit diesem Buch/CD Paket! Es lohnt sich!! Ein Grundstein für neues Lebensempfinden 5 von 5 PunktenBevor sie nach den Sternen greifen, greifen sie zu diesem Buch und dieser CD! Mit unglaublicher Klarheit und Einfachheit führt dieses Werk den Menschen zu sich selbst zurück. Prädikat "aussergewöhnlich wertvoll!" Wichtig und gut! 5 von 5 PunktenDas Buch ist sehr gut geschrieben, man bekommt einen ersten guten Eindruck von Meditation und ihrer Geschichte. Stück für Stück bringt der Autor einen näher ans Ziel. Die CD mit den geführten Meditationen ist eine gute Hilfe, absolut Empfehlenswert!!! Prädikat : Wertvoll Alltagstauglich! 5 von 5 PunktenDas Angebot besteht aus einem kleinen Büchlein und einer CD zum Praktizieren. Das Buch besteht aus einfachen, praktischen Erläuterungen und den Meditationstexten, die CD präsentiert die Meditationstexte für die Praxis mit einem sehr angenehmen Sprecher. Für mich war das genau der richtige Einstieg, wenig Theorie, einfach Tun. So konnte ich mit der nötigen Leichtigkeit beginnen und habe nach einem Jahr immer noch Spaß an der Meditation und an der CD. Ich finde sie immer wieder wunderbar, fühle mich nicht überfordert (was bei so etwas "einfachem" wie Sitzen-und-Meditieren ganz schnell passiert) und kann immer und überall üben. Zum Einstieg unschlagbar! |
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LOA - Das Gesetz der Anziehung. Mit CD (Arkana) von Christian ReilandGebundene Ausgabe von GoldmannPreis bei Amazon: EUR 16,95, Angebote ab EUR 12,50 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3442337992, Erscheinungsdatum: November 2008, Auflage: 3. Auflage |
5 Kundenrezensionen:Hervorragende Hilfe, um erfolgreich zu werden. 5 von 5 PunktenDas Buch von Christian Reiland, LOA - das Gesetz der Anziehung, ist eine wahre Fundgrube aus verschiedenen Techniken, die einem helfen, innere Blockaden und Schwierigkeiten zu lösen. Nicht alles spricht einen persönlich an und so sagt es auch der Autor, dass man sich die Dinge heraussuchen soll, die für einen zur Zeit die richtigen Instrumente sind, um Blockaden zu lösen und die eigenen Ziele zu erreichen oder anzuziehen. Der Autor betreibt auch eine eigene Webseite und ein Forum und bietet seit Kurzem einen Onlinekurs über das Thema LOA - das Gesetz der Anziehung an. Als besonderen Service bietet der Autor jede Woche 2 Telefonkonferenzen à 45 Minuten mit den Teilnehmern an. Wann kann man schon mal mit einem Top-Trainer, Autor und Coach persönlich sprechen ? Auf diese Art und Weise löst Christian Reiland das immer wieder aufkommende Problem bei solchen Motivations- und Arbeitsbüchern - dass man an einer Stelle hängt und dann schlimmstenfalls das Buch weglegt und das Ganze sein lässt. So hat man zeitnah eine Lösung für auftretende Fragen und Probleme. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich nutze es auch immer wieder, um eine andere Technik auszuprobieren, Neues zu erfahren oder Altes aus einem neuen Blickwinkel zu sehen. habe mehr erwartet... 1 von 5 Punktenich habe ab der hälfte des buches aufgehört zu lesen. ich habe mir wirklich mehr von diesem buch erhofft. es ist für meine begriffe einfach viel zu kompliziert geschrieben und alles wird einfach künstlich in die länge gezogen. ein gutes buch muss für mich einfach und verständlich sein und man muss spaß beim lesen haben. das alles trifft auf dieses buch nicht zu. zu jedem thema welches der autor beschreibt, wird auch eine dazugehörige übung empfohlen um sich besser in die materie einzufühlen.....und nach der 5. übung ist man schon ein wenig genervt, da es im grunde genommen immer die gleichen übungen sind, nur jedesmal anders umschrieben.das buch erscheint eher wie eine kopfwäsche , nicht wie eine unterhaltung oder weiterbildung. und es ist anstrengend es zu lesen. LOA würde ich nicht weiterempfehlen.gibt denkbar bessere lektüre. Achtung hier erwartet Sie Arbeit 5 von 5 PunktenVorab, dieses Buch ist eins der besten die ich je in die Finger bekommen habe. Mir gefällt am besten, dass hier nicht "Die" Methode zum Glücklich werden verkauft wird, sondern hier wird erklärt wie das Leben funktioniert und eine breite Auswahl an unterschiedlichen Wegen wird erklärt und angeboten. Man wird aufgefordert diese Erkenntnisse in sein Leben zu integrieren und zwar in jedem Moment. Und das ist so wie Fahrrad fahren lernen. Am Anfang muss man sich mächtig anstrengen und das ein oder andere mal fällt man noch hin. Aber ab einem gewissen Punkt geht es dann einfach schneller und einfacher voran. Allen Lesern viel Spaß dabei. Sehr gelungen!!! 5 von 5 PunktenHier steckt alles drin! Mein Tipp: Von vorne bis hinten durchlesen und wieder vorne starten! Anfangs etwas schwere Kost aber mit jeder Seite wächst das Verständnis. Die CD ist gut, hätte aber nicht sein müssen. ausprobiert und funktioniert 5 von 5 PunktenIch habe dieses gut strukturierte Buch durchgelesen und mich dafür entschieden, es mit dem "Mala-Matra" (Rosenkranz) zu versuchen. Meine Affirmation war: "Ich liebe es, auf angenehme Weise und dauerhaft viel mehr Geld zu erhalten, als ich ausgeben kann. Dies geschieht zum Wohle aller. Dafür bin ich dankbar." Das habe ich zweimal am Tag (108 Wiederholungen) durchgeführt. Schon am vierten Tag (geplant habe ich 42 Tage) kam die Überraschung: Auf meinem Konto waren völlig unerwartet über 3.000 ¬ eingegangen. Mit diesem Geld habe ich nie gerechnet. Ich bin verblüfft, wie schnell es wirkt. Danke!!! |
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Eine kurze Geschichte von fast allem von Bill BrysonTaschenbuch von GoldmannPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 6,59 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3442460719, Erscheinungsdatum: August 2008 |
Aus der Amazon.de-RedaktionBill Bryson, bislang vor allem bekannt für seine amüsanten Reiseberichte, hat sich diesmal einem anderen Thema zugewandt oder besser: so ziemlich allen anderen Themen, die es gibt. Denn in Eine kurze Geschichte von fast allem unternimmt er nichts Geringeres als den Versuch, die Welt und das Universum auf knapp 700 Seiten zu erklären. Ausgangspunkt ist ein traumatisches Erlebnis. In einem Schulbuch entdeckte der kleine Bill eine Abbildung, auf der man das Erdinnere sehen konnte. Doch das Buch war sterbenslangweilig, und vor allem beantwortete es keine der Fragen, die Bill auf den Nägeln brannten. Fragen wie "Warum verbrennen wir uns am Erdboden nicht die Füße, wenn das Erdinnere so heiß ist?" Und vor allem: "Woher wissen die das alles?" Die Enttäuschung des kleinen Bill war -- bei allem Mitgefühl -- ein Glück für uns. Denn nur deshalb können wir heute dieses großartige, urkomische, lehrreiche Buch lesen. Worum geht es? Zum Beispiel darum: das Universum und seine Entstehung; Albert Einstein und die Quantentheorie; die Feinheiten der Teilchenphysik; die Wunder der Tiefsee und die Entstehung des Lebens; Mikroorganismen und Fossilien; die Entdeckung der DNA und die Entwicklung des Menschen. Doch wer sich fragt: "Woher wissen die das alles?", der muss sich zwangweise auch und vor allem für die Menschen interessieren, denen wir unser Wissen verdanken. Und so wimmelt es in diesem Buch vor skurrilen Typen, verkannten Entdeckern, passionierten Amateuren und unglaublichen Zufällen. Denn Wissenschaft ist ein Teil des Lebens und Wissenschaftler sind auch nur Menschen. Da gibt es den australischen Reverend, der mit seinem kleinen Fernrohr mehr Supernovae entdeckt hat, als alle modernen Hochleistungsteleskope zusammen. Oder den britischen Gentleman, der Muscheln in seinem hohlen Gehstock aus einem Museum schmuggelte. Oder den Mann, der uns nicht nur das Blei im Benzin bescherte, sondern die FCKWs gleich oben drauf etc. Wer Bill Bryson mag, wird dieses Buch lieben. Wer sich für die Wissenschaft von fast allem interessiert, ebenso. Und selbst wenn Sie schon eine Menge über das Universum und den ganzen Rest wissen: Dieses Buch hält garantiert auch für Sie noch einige Überraschungen bereit. --Gabi Neumayer 5 Kundenrezensionen:Naturwissenschaft-Geschichte 5 von 5 PunktenEs ist ein Sachbuch , liest sich jedoch so flüssig wie ein interessanter Roman, unterteilt in themenbezogene Abschnitte von der Entstehung des Universum bis heute. Bill Bryson gibt vor, von Naturwissenschaften "keine Ahnung" zu haben. Nun, das Gegenteil ist der Fall. Er führt den Roten Faden der Geschichte von einem Thema zum nächsten und zeigt dabei ein so hohes erzählerisches Können, dass es mir oft schwer gefallen ist, das Buch zwischendurch aus der Hand zu legen. Am Anfang zeigt er die Größenverhältnisse der Planeten und gegenseitige Entfernungen zueinander in einem Maßstab, den man leicht begreift. Später schreibt er über die Erde umgebende Atmosphäre: wäre die Erde so groß wie ein Globus, die Atmospäre wäre nur einige Lackschichten dick. Er geht sehr detailliert auf zahlreiche geschichtliche Entwicklungen ein und ich muss daher hervorheben, dass ein gewisses Interesse für Naturwissenschaften vorhanden sein sollte, da man sonst mit zu vielen Einzelheiten überfordert wird. Aber gerade diese oft ins Detail gehenden geschichtliche Zusammenhänge machen seine Erklärungen für mich anschaulich und das Buch interrsant. Leider gravierende sachliche Fehler 1 von 5 PunktenIch habe, bevor ich dieses Buch anfing zu lesen, "Big Bang" von Simon Singh gelesen. Ich war also in Sachen Urknall ein wenig "vorgebildet". So fiel mir auf, dass auf den ersten 5 Seiten bereits 3 Fehler zu finden waren. Es ist eben falsch, wenn man schreibt, dass mit dem Urknall alles anfing, die meiste Zeit also nichts war. Das ist deshalb total falsch, weil die Zeit mit dem Urknall erst entstanden ist. Es gab vor dem Urknall keine Zeit. Wenn man das Thema halbweges recherchiert und ich denke das sollte man tun, wenn man solch ein Buch schreibt, darf ein solcher Fehler nicht passieren. Da ich auf den ersten Seiten noch andere Fehler gefunden habe (und ich bin kein Wissenschaftler) habe ich dieses Buch weggelegt. Der plauderhafte Stil des Authors ist Geschmackssache. Man sollte nicht zu Depressionen neigen.... 4 von 5 Punkten...wenn man sich an diese Wälzer heranwagt. Die menschliche Existenz steht auf wackeligen Beinen. Ein fehlgeleiteter größerer Asteroid, die nächste anstehende Eiszeit (alle reden von Treibhauseffekt, da wird das Pendant gerne mal übersehen), ein mutierter, außer Kontrolle geratener Virus, größere tektonische Verschiebungen und das Leben wäre nicht mehr so, wie wir es kennen. Zum Glück wird unser Zentralgestirn noch ein paar Millionen Jahre weiterbrutzeln, bevor seine Energie aufgebraucht sein wird. Abgesehen davon hat das über 600 Seiten starke Buch den Anspruch, eine Geschichte von fast allem zu erzählen, zumindest in naturwissenschaftlicher Richtung. Da kann vieles natürlich nur angerissen werden. Doch nach seiner aufmerksamen Lektüre, hat sich zumindest bei mir so manche Wissenslücke geschlossen. Das Werk ist gut leserlich geschrieben und eignet sich durch auch als Bettlektüre. Etwas negativ fällt auf, dass mit Jahreszahlen und Biografiedaten nur so um sich geworfen wird. Jedoch vieles an Detailwissen zu den Wissenschaftlern und hellen Köpfen ist rasch gelesen und ebenso schnell auch wieder vergessen. Die Grenzenlosigkeit des Welt, sowohl in die eine Richtung (unendliche Dimensionen des Weltalls) wie auch in die andere (immer wieder neue Unterteilung der Atomteile), die Zufälligkeit der Entstehung des Lebens auf der Erde, die Wahrscheinlichkeit von weiterem intelligenten Leben auf anderen Planeten, die Theorie der unendlichen Wiederholbarkeit der Entstehung der Welt lassen den Mensch und die komplette menschliche Kulturgeschichte plötzlich sehr klein und sandkornartig erscheinen. Doch, es ist das einzige, was wir haben. Wir sollten es achtsam behandeln. Klassiker 5 von 5 PunktenMehr kann man dazu nicht sagen. Sicher kann man in einem Buch nicht alles zur Entstehung von Weltall und Menschheit sagen und auch nicht alle Gebiete der Physik, Chemie, Biologie und Astronomie vollständig abgrasen, aber dem Autor gelingt es meisterhaft in einem guten Plauderton sehr viel Interessantes zu diesen Themen in einer witzigen Art unterzubringen. Hinterher weiß man nicht (fast) alles, aber sehr viel mehr, man versteht Zusammenhänge und bekommt Lust sich mit manchen Dingen intensiver und vielleicht auch wissenschaftlicher zu befassen. 5 Sterne von mir! Almanach des Wissens 5 von 5 PunktenEin Sachbuch, 672 Seiten stark. Es ist nicht mehr und nicht weniger, als die Geschichte von allem. Um genau zu sein: "Eine kurze Geschichte von fast allem". Und wenn man es gelesen hat, kann man dem fast nur noch hinzufügen: Es stimmt. Es steht gefühlt alles erklärt darin. Vom Aufbau des Universums, von Atome, der Chemie, Physik, Geologie, Paläontologie und so weiter. Das alles als rein Fakten wär öde, fad, schwer verdaulich. Bill Bryson reichert dies alles aber an mit einer Vielzahl von Geschichten und Anekdoten rund um die verschiedenen Entdeckeungen und Experimente, mit Hintergründen zu den Forschern, ihren Verbindung, Feindschaften und Freundschaften. Wenn man nur 5 Promille dessen behalten würde, was das Buch fast, man würde als allwissend gelten. |
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Kennen wir uns nicht? von Sophie KinsellaBroschiert von GoldmannPreis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 3,99 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3442466555, Erscheinungsdatum: Oktober 2008 |
Aus der Amazon.de-RedaktionNoch glaubt Lexi Smart allen Ernstes, dass dies „der beschissenste Abend meines ganzen scheißbeschissenen Lebens“ ist. Mit Freundinnen ist sie in einen angesagten Karaoke-Club im Südwestens Londons gefahren; jetzt steht sie durchnässt im strömenden Regen und wartet vergeblich auf ein Taxi. Während ihre Freundinnen gut gelaunt „It’s raining men“ schmettern oder irgendwelchen Zufallsbekanntschaften ihre Zunge in den Hals rammen, hat sie ihr Freund trotz aller Versprechungen nicht abgeholt -- ein Autoverkäufer zudem, der meint, er sähe aus wie Bruce Willis in Pulp Fiction, in Wirklichkeit aber den Spitznamen Loser Dave trägt. Der Tod ihres Vaters trübt Lexi Smart ebenso die Sinne wie der tropfende Regen, und so ist es kein Wunder, dass sie mit ihren Billigschuhen aus dem Ausverkauf auf der Treppe ausrutscht und das Bewusstsein verliert... Aber: Ist sie überhaupt auf einer Treppe ausgerutscht? Hat sie tatsächlich (immer noch) einen Knallkopf namens Loser Dave zum Freund? Und: Trägt sie wirklich No-Name-Klamotten oder doch eher Designerkleidung inklusive einer Tasche von Louis Vuitton? Die Tasche jedenfalls findet sich im Schrank ihres Krankenhauszimmers. Da, wo sonst zerkaute Nägel waren, blinkt jetzt fein Manikürtes in hellem Rosa. Und auch ihre eigene Biografie, die ihr das Krankenhauspersonal auftischt, klingt fast zu fremd, um wahr zu sein. Demnach hat Lexi einen schwerreichen Ehemann und führt ein Leben in Saus und Braus. Die Erinnerung ihres Treppensturzes, sagt man ihr, liegt drei Jahre zurück. Lexi Smart versteht die Welt -- und sich -- nicht mehr. Und dann platzt da auch noch ein Mann in ihr Leben, der sie noch mehr verwirrt. Mit Romanen wie Die Schnäppchenjägerin oder Prada, Pumps und Babypuder avancierte die britische Autorin Sophie Kinsella zur ungekrönten Königin der romantischen Komödie. Mit Kennen wir uns nicht?, das die Cinderella-Thematik in die Gegenwart transportiert (und originell weiterspinnt), wird sie dieser Rolle einmal mehr gerecht. Beste Unterhaltung. -- Isa Gerck, Literaturanzeiger.de 5 Kundenrezensionen:Klasse Buch und einfach zu lesen 5 von 5 PunktenIch habe mir das Buch "Kennen wir uns nicht?" vor Weihnachten zugelegt, weil es gut klang. Ich habe nun am 1. Weihnachtsfeiertag begonnen zu lesen und konnte gar nicht mehr aufhören. Innerhalb von zwei Tagen war ich durch. Das Buch ist wirklich gut. Wobei es ein typisches Frauenbuch ist. Also wer so was nicht mag für den ist das nichts. Aber wer genau das mag - dann kann ich nur sagen - Kaufen. Es liest sich gut und die Story ist auch gut. Inhaltlich mag ich allerdings nichts verraten. Viel Spaß beim lesen. gutes Buch, aber die üblichen Stellen zum Lachen fehlen 4 von 5 PunktenBuch ist wirklicht gut und auch flüssig zu lesen, ganz wie die übrigen Bücher von Sophie Kinesella. Allerdings fehlt hier der Witz die Komödie ansich ist auf der Strecke geblieben. Schade! Einfach wieder nur Genial!! 5 von 5 PunktenSophie Kinsella schafft es wieder einen zu fesseln. Konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Es war so spannend zu erfahren, was mit Lexy geschehen war. Einfach nur genial! Würde es am liebsten direkt ein zweites mal lesen! ;o) Tolle Unterhaltung! 5 von 5 PunktenWer von uns hat nicht schon einmal davon geträumt, aufzuwachen und etliche Kleidergrößen schlanker zu sein, eine Platin-Kreditkarte in einer Designerhandtasche zu haben und mit einem umwerfend attraktiven, smarten, millionenschweren Ehemann in einem eleganten Loft im besten Viertel der Stadt zu wohnen? Lexi Smart ergeht es so. In einem Moment die um ihre Weihnachtsprämie geprellte Assistentin des Abteilungsleiters für Bodenbeläge, im nächsten erfolgreiches Vorstandsmitglied der Firma und knallharte Karrierefrau. Und schuld daran ist ein Gedächtnisverlust, der drei Jahre aus ihrem Leben radiert. Nur langsam entdeckt sie, was in diesen drei Jahren alles passiert ist, und dass sie mehr verloren als gewonnen hat. Sophie Kinsella erzählt die Geschichten von Lexi Smart und ihrem chaotischen, bizzarren Leben auf gewohnt witzige Weise, und dennoch so spannend, dass man das Buch nicht weglegen kann. Der Schluss kommt vielleicht etwas abrupt, aber schließlich wünscht man der guten Lexi ja ein Happy End Jenseits von Bloomwood 5 von 5 PunktenIch weiß,ich werde mir Prügel einhandeln, aber ich bin froh, daß Sophie Kinsella den Mut hatte, ihrer zuletzt doch arg heruntergekommenden Kult - Heldin Becky Bloomwood eine Pause zu gönnen und neue Hauptpersonen ins Rennen zuschicken. Und Lexy Smart fand ich persönlcih sehr erfrischend, auch wenn es Becky - Fans verstören mag, daß nicht dauernd geshoppt wird. Lexy hat ganz andere, aber auch sehr unterhaltsam beschriebene Probleme und wer Aschenputtel - Stories mag, wird hier gut bedient. Man blättert und liest und träumt sich selbst ein Leben zurecht, wie Lexy es erlebt, nachdem sie aus der Amnesie erwacht:Über Nacht ist ein graues o8/15 - Dasein in ein Märchen verwandelt worden und Lexy hat, ohne zu wissen, wie und wodurch alles, wovon sie je träumte und noch mehr. Es ist Sophie Kinsella hoch anzurechnen, daßß sie ihrer Heldin den Raum für Anstand und Charakter beläßt und sie nicht blindlings drauflos jetsetten lässt, so einladend das sein mag. Das macht uns die verletzliche Person Lexy nach wie vor greifbar, verständlich und wir haben nicht so eienn abgedrehten Paris Hilton- Klon mit Hündchen in der Handtasche vor dem inneren Auge. Und Sophie Kinsella beweist viel Gespür für die Nebenrollen,die großartig besetzt wurden, außerdem hat sie mit ungewohnt feiner Feder eine geradezu atemberaubend romantische Stimmung beschworen, der man sich kaum entziehen kann. Ich sage nur: Sonnenblumen!!! Das ist für mich große Kunst. Ich lese viel und leider auch viel Mieses, Enttäuschendes, nur selten stockt mir noch der Atem, aber es gibt Szenen in "Kennen wir uns nicht?", die so liebevoll und warmherzig, so intensiv und lebensnah, so rührend und ergreifend ohne Kitsch geschrieben sind, daß Sophie Kinsella mit diesem Buch meiner Meinung nach ihr Meisterwerk abgeliefert hat. Für einen leichten Frauenroman ein großer Griff! Schön, romantisch, weihnachtlich, lesenswert!!! |
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Der Baader-Meinhof-Komplex: von Stefan AustBroschiert von Goldmann VerlagPreis bei Amazon: EUR 10,00, Angebote ab EUR 6,98 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3442469015, Erscheinungsdatum: August 2008 |
Aus der Amazon.de-RedaktionGerade noch rechtzeitig, bevor sich das 68-er Jubiläumsjahr mit dem Kinostart des oskarverdächtigen Spielfilms Der Baader Meinhof Komplex zu Ende neigt, hat der Autor der Drehbuchvorlage, Stefan Aust, eine neue Version seines gleichnamigen Werkes von 1985 vorgelegt. Natürlich drängt sich bei diesem Timing der Verdacht auf, es ginge dem unlängst geschassten Chefredakteur des Nachrichtenmagazins Der Spiegel darum, beflügelt vom Hype um den Film noch einmal kräftig Kasse zu machen. Doch die Anschaffung des inzwischen auf knapp 900 Seiten angewachsenen Opus Magnus von Aust lohnt sich tatsächlich! Nicht umsonst galt Austs ebenso präzise wie unvoreingenommene Chronik der Ereignisse vom Juni 1967 bis zum Deutschen Herbst 1977 schon bald nach Erscheinen der Erstauflage als Standardwerk. Die Eliminierung von Fehlern, die Anreicherung mit weiteren Details und die Illustration mit Fotos, die der Autor für die dritte Ausgabe geleistet hat, wird diesen Anspruch sicherlich weiter zementieren. Erstehanderfahrungen und die persönliche Bekanntschaft mit etlichen Akteuren der RAF und deren Umfeld machten das Buch seit jeher so einzigartig und authentisch. Dabei hat es der Sache nur wenig Abbruch getan, dass Aust, der sich seine ersten Sporen noch unter der Ägide von Ulrike Meinhof bei der linksradikalen Postille Konkret verdiente, mit dem Verdikt des Revisionisten und Karrieristen im inneren Zirkel der RAF stets auf eine Mauer des Schweigens stieß. Durchbrochen lediglich von einer Handvoll Renegaten, die sich vor allzu unvorsichtigen Äußerungen freilich gehütet haben dürften, um ihre Bewährung nicht zu gefährden. Vor allem im Umgang mit ihnen und den offiziellen Quellen, die noch immer weit davon entfernt sind, ungefiltert zu sprudeln, ist investigatives Gespür gefragt. Und über ein solches verfügt der alte Hase des Enthüllungsjournalismus zweifellos in einem weit höheren Maße als die meisten anderen Publizisten, die sich in den letzten Jahrzehnten mit der RAF auseinandergesetzt haben. Trugen bei der Neuausgabe von 1997 vor allem Unterlagen des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) sowie Aussagen einiger in der DDR untergetauchter RAF-Mitglieder zur weiteren Erhellung des dunkelsten Kapitels der deutschen Nachkriegsgeschichte bei, so kreist Austs Spot diesmal über den zwielichtigen Machenschaften westdeutscher Geheimdienstler, die er schon in seiner TV-Dokumentation beleuchtete. Auch in dieser Hinsicht eine erhellende Lektüre! Roland Detsch, literaturanzeiger.de 5 Kundenrezensionen:Gutes Buch - etwas einseitig - leider aber auch mit Qualitätsmängeln 3 von 5 PunktenZum Buch muss man nicht viel schreiben. Wer sich (vllt. zum ersten mal) mit der R.A.F. befasst, sollte dieses Buch nicht außer acht lassen. Gerade nach der Überarbeitung und den zahlreichen Bildern, die den Personen ein Gesicht geben (zumindest für diejenigen, die die Fahndungsplakate der Vergangenheit nicht mehr im Kopf haben oder noch nicht auf der Welt waren) ist das Buch eine gute Wahl. Ich ziehe einen Stern ab für die etwas einseitige Berichterstattung bzw. wiedergabe. Es ist auch einiges mehr von den Geheimdiensttätigkeiten bekannt. Einen wieteren Stern ziehe ich dafür ab, dass nach der Entfernung des Schutzumschlages die schwarze Farbe des Titels auf dem Buch abfärbt. Ständig schwarze Finger und dreckigen Schreibtisch - das muss ja nicht sein. Das aktualisierte und erweiterte Standartwerk zur RAF-Geschichte 5 von 5 PunktenDie arg kontrovers diskutierte Verfilmung des von Stefan Aust verfassten Klassikers zur Geschichte der RAF "Der Baader-Meinhof-Komplex" wird durch eine komplett überarbeitete und erstmals mit Bildmaterial versehene Neuauflage des Buches begleitet. Durchgesehen vom Autor und um 100 Seiten Text sowie 150 Fotos erweitert liegt das bei Hoffmann und Campe erschienene Standartwerk zum Terrorismus in Deutschland gewichtig in der Hand. Und dies gleich im doppelten Sinne, denn neben den wälzerhaften Ausmaßen bleibt es bei der schon vor 23 Jahren beim erstmaligen Erscheinen gültigen Aussage, dass dieses Buch mit seinem populärwissenschaftlichen Anspruch nicht ignoriert werden kann und Stefan Aust ein fassbares Porträt der terroristischen Unfassbarkeit sowie der dabei agierenden Personen geschaffen hat. erhellend erschreckend 4 von 5 PunktenSie können die vielen Kommentare lesen, der Einblick zum Thema RAF ist enorm. Nur zwei besondere Aspekte die hier auffallen: - Hat sich während der Zeit des Kampfes gegen die RAF je jemand wirklich mit deren Thesen auseinandergesetzt? Auch mit deren ursprünglichen Thesen? Verwunderlich, wie wenig es danach aussieht und wie wenig Aust zu Ansichten von Baader, Meinhof und Co schreibt. - Der erschreckende zweite Aspekt: Aust wirft Fragen auf. Wie beugt ein Staat sein eigenes Recht um Recht zu schaffen? Nicht nur Fehler sondern auch bewusste "Fehler" des Polizeiapparates werden aufgedeckt und hinterfragt. Ein überforderter Staat greift zu auf rechtsbrechende Kontrolle?! Automatisch stellt sich der Leser die Frage nach Parallelen zu heute. Das Buch ist lesenswert, ein Stück der Geschichte des Nachkriegsdeutschlands, ein Teil unserer Geschichte und vielleicht die Chance in Zusammenhang mit Film und Buch auch die inhaltlichen Fragen der RAF aufzuarbeiten und als Volk zu verarbeiten. Vielleicht auch die Chance stärker für das Thema der staatlichen Überwachung sensibilisiert zu werden. Bin frustriert 1 von 5 PunktenNachdem ich einige Reportagen im TV gesehen hatte, wollte ich näheres über die RAF wissen und bin auf Aust gestossen in der Erwartung daß alle meine Fragen geklärt werden. Da ich zu der Zeit der RAF noch mit den Mücken geflogen bin, ist es mir jedoch leider extrem schwer gefallen, ihm zu folgen. So beschreibt er z.B. über eine halbe Seite daß Meinhoff durch den Prozess gegen Strauß (sie hatte ihn mit Hitler verglichen) berühmt geworden ist, erwähnt jedoch mit keinem Ton, wie sie dazu gekommen ist. Er hält es nicht für nötig zu erklären warum Rudi Dutschke so wichtig war, wenigstens weiß ich jetzt aber genau wie der Attentäter angezogen war. Genauso geht es munter weiter, immer wieder tauchen Personen auf, politische Ereignisse ohne diese näher zu erklären. Übrig bleiben ein Haufen (zumindest für mich) unwichtige Informtionen, eine Aufreihung von Demonstrationen und hohlen Parolen, die für Neueinsteiger wie mich schwer einzuschätzen sind. Ich hab das Buch nach 1/3 frustriert und genervt weggelegt. Wenn mir jemand ein gutes Buch über Motive und Hintergründe der RAF nennen kann wäre ich dankbar. Sehr gute Dokumentation... 5 von 5 PunktenStefan Aust war 1967 bis 1969 Redakteur der Zeitschrift "konkret", in der auch Brigitte Meinhof mitarbeitete, bevor sie mit der Befreiung Baaders in den Untergrund ging und der RAF beitrat. Mit dem RAF-Aussteiger Peter Homann befreite er 1970 sogar auf eigene Faust die Meinhof-Zwillinge Bettina und Regine Röhl, die von Mitgliedern der RAF nach Sizilien verschleppt worden waren. Dafür bekam er Morddrohungen von der RAF. Daraus erkennt man bereits, wie eng verflochten Aust auch persönlich mit der von ihm meisterhaft recherchierten Arbeit zur Entstehung und Zerschlagung der Baader-Meimhof-Gruppe war. 1985 erstmals erschienen, legt der langjährige Spiegel-Mitarbeiter 1997 eine aktualisierte und erweiterte Fassung vor, die möglich wurde durch die Einbeziehung der Akten des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR nach dem Fall der innerdeutschen Grenze 1989. Er betont im Vorwort zur neueren Ausgabe auch, daß u.a. dadurch bessere Einblicke in das Wissen um den Selbstmord der Stammheim-Häftlinge bei der RAF selbst und auch in das ganze Ausmaß des Versagens beim staatlichen Fahndungsapparat im Zusammenhang mit der Schleyer-Entführung möglich wurden. Das Buch mag nicht strengen wissenschaftlichen Ansprüchen genügen, da einzelne Textquellen und ein Literaturverzeichnis fehlen, dennoch ist es überaus gründlich recherchiert, indem Aust auf Interviews und die Analyse von 60 laufenden Metern Akten zurückgriff. Es geht streng chronologisch vor, wenn auch eingeleitet mit dem "Tod in Stammheim" in der Nacht zum 18. Oktober 1977 als Reaktion auf die mißglückte Entführung der Lufthansa-Maschine "Landshut". Im 1. Teil "Wege in den Untergrund" erfährt der Leser anläßlich der Befreiung Andreas Baaders 1970 die Entstehungsgeschichte der Rote Armee Fraktion im Gefolge der (versehentlichen?) Erschießung des pazifistischen Romanistik-Studenten Benno Ohnesorg durch einen Polizisten bei einer Berliner Demonstration gegen den Schah-Besuch am 2. Juni 1967, die Führungsgestalten werden dabei in ihrem biografischen Bezug und ihrer Motivation zum Untergrundkampf gegen den Staat genauer vorgestellt. Der 2. Teil "Die ungestüme Herrlichkeit des Terrors" beschreibt die inneren Auseinandersetzungen der RAF-Mitglieder und das tägliche Leben auf der Flucht vor der staatlichen Verfolgung, die Organisation des Überlebens mit Banküberfällen, Klau von Autos und Anmieten von Wohnungen, Aufsuchen von Unterschlupfmöglichkeiten bei Sympathisanten und die Verhaftungen der ersten RAF-Mitglieder im Sommer 1972. Im 3. Teil "Die Kostüme der Müdigkeit" geht es um den Terror der Organisation "Schwarzen September" 1972 im Zusammenhang mit den olympischen Spielen, durch den palästinensische Gefangene in Israel mittels brutaler Gewalt freigepreßt wurden und deren Beispiel von den Inhaftierten der RAF als vorbildlich gelobt wurde. Berichtet wird im Folgenden die lange Untersuchungs- (Isolations-) haft der 5 Kernmitglieder der Gruppe (Andreas Baader, Gudrun Ensslin, Ulrike Meinhof, Hoger Meins und Jan-Carl Raspe) mit mehreren Hungerstreiks und Zwangsernährung, die Holger Meins schließlich das Leben kosteten. Es wird deutlich, wie gut es den Gefangenen gelang, sich trotz Isolation zu verständigen und sogar Waffen einzuschmuggeln. Der Sturm einer sich formierenden 2. RAF-Generation auf die deutsche Botschaft in Stockholm zur Befreiung der Baader-Meinhof-Bande im April 1975 scheitert. Dafür war vorher geglückt die Freipressung der sechs Inhaftierten Horst Mahler, Verena Becker, Gabriele Kröcher-Tiedemann, Ingrid Siepmann, Rolf Heißler und Rolf Pohle anläßlich der Entführung des Berliner CDU-Spitzenkandidats Peter Lorenz im Februar 1975. Der 4. Teil behandelt den Strafprozeß, der der Baader-Meinhof-Gruppe gemacht wird und sich vom 21. Mai 1975 bis zum 28. April 1977 hinzog, unterbrochen nur kurz vom Selbstmord Ulrike Meinhofs in ihrer Stammheim-Zelle in der Nacht zum 9. Mai 1976. Im 5. Teil "44 Tage im Herbst" wird schließlich geschildert die Entführung und schließliche Ermordung des Arbeitgeberpräsidenten Hanns Martin Schleyer, die vergebliche Entführung der Lufthansmaschine "Landshut" mit dem Reflex des Selbstmordes der 3 Stammheimhäftlinge Baader, Ensslin und Raspe, sowie dem mißglückten Selbstmordversuch Irmgard Möllers in der Nacht zum 18. Oktober 1977. Das sehr lesenswerte Buch ist möglichst neutral geschrieben und informiert sachlich und sehr umfassend über alle wichtigen Details dieser 10 Jahre bundesdeutscher Geschichte vom "heißen Herbst" 1967 bis 1977. Von mir daher uneingeschränkt 5 Sterne. (13.12.08) |
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Die Bibel nach Biff: Die wilden Jugendjahre von Jesus, erzählt von seinem besten Freund von Christopher MooreTaschenbuch von GoldmannPreis bei Amazon: EUR 10,90, Angebote ab EUR 6,08 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3442541824, Erscheinungsdatum: Oktober 2008 |
5 Kundenrezensionen:Selten so gelacht 5 von 5 PunktenDieses Buch ist einfach eine reine Witzbombe. Ich habe noch nie bei einem Buch so gelacht wie bei "Die Bibel nach Biff", auf jeder Seite muss man lächeln oder sogar laut auflachen. Dabei ist die Schreibweise fließend und dem Thema angepasst. Man wünscht sich das, dass Buch noch mehr Seiten hat und man das Ende hinauszögern kann. In nur vier Tagen hatte ich das Buch durchgelesen. Fazit: Wer lachen möchte und einfach nur gute Laune brauch ist bei diesem Buch richtig. Witzig nur für engstirnige Menschen 1 von 5 PunktenIch fand das Buch nur mäßig witzig. Es möchte "unanständig" daherkommen, indem es sich über Jesus lustig macht. Echte Freidenker werden von diesem Konzept nicht unterhalten sondern nur gelangweilt. Es ist wohl eher was für fromme Menschen, die "etwas frivoles" lesen möchten. Dazu passt der platte Humor. Macht den Messias menschlich 4 von 5 PunktenGeschichtliche Fakten mit erfundenen Elementen gekoppelt - und das auch noch gut! Mr. Moore hat es geschafft, den Menschen hinter dem Messias zu zeigen und - das war für mich ein sehr schöner Gedankenansatz - wie er zu seiner Religion gekommen ist. Was er erlebt und gelernt hat, BEVOR er anderen predigte. Er gibt dem Christen Jesus etwas Weltoffenes - eine wundervolle Idee! Auch wenn er damit einfach nur ein lustiges Buch schreiben wollte; er hatte offenbar die Befürchtung, damit eventuelle fundamentalistische Christen zu verärgern. Ich seh das umgekehrt - mir als Freizeit-Christ hat er ein Stück Glaube gegeben! Biff - der seine Version der Geschichte damals erzählt - schreibt einfach so, wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Vor allem 1. Teil des Buches kann sich die zwei jungen Burschen gut vorstellen, wie sie mit ihren Lockenköpchen barfuß durch das Dorf laufen. Natürlich kann man bei diesem Schreiberling ein hochliterarisches Werk erwarten - war er doch gelernter Steinmetz und sein ganzes Leben lang hauptberuflich Bester Freund des Messias. *g* Das Ende ist sehr überraschend - so garantiert es bis zum Schluß auch ein bisschen Spannung (auch wenn man die "Story Jesu" ja eigentlich kennt). Noch nie bei einem Buch so gelacht 5 von 5 PunktenDieses Buch ist einfach eine reine Witzbombe. Ich habe noch nie bei einem Buch so gelacht wie bei "Die Bibel nach Biff", auf jeder Seite muss man lächeln oder sogar lauf auflachen. Dabei ist die schreibweise fließend und dem Thema angepsst. Man wünscht sich das, dass Buch noch mehr Seiten hat und man das Ende hinauszögern kann. In nur vier Tagen hatte ich das Buch durchgelesen. Fazit: Wer lachen möchte und einfach nur gute Laune brauch ist bei diesem Buch richtig. Und jetzt Mut beweisen 2 von 5 PunktenOk. Ganz lustig. Wenn Mr. Moore jetzt auch noch ein Buch schreibt: "Der Koran nach Biff Die wilden Jugendjahre von Mohammed", dann hätte ich echt Respekt. |
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