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Produkt-Bild: Früher war alles besser: Ein rücksichtsloser Rückblick

Früher war alles besser: Ein rücksichtsloser Rückblick von Henryk M. Broder, Josef Joffe, Dirk Maxeiner, Michael Miersch

Gebundene Ausgabe von Albrecht Knaus Verlag
Preis bei Amazon: EUR 16,99

ISBN: 3813503852, Erscheinungsdatum: Sept. 2010
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Produkt-Bild: Das glücklichste Volk: Sieben Jahre bei den Pirahã-Indianern am Amazonas

Das glücklichste Volk: Sieben Jahre bei den Pirahã-Indianern am Amazonas von Daniel Everett

Gebundene Ausgabe von Deutsche Verlags-Anstalt
Preis bei Amazon: EUR 24,95, Angebote ab EUR 20,33

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3421043078, Erscheinungsdatum: Februar 2010, Auflage: 5
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5 Kundenrezensionen:

Das glücklichste Volk
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich bin noch nicht dazugekommen, das Buch zu lesen. Beim Überfliegen hatte ich den Eindruck,dass es ein Buch ist, das man unbedingt lesen sollte. Man bekommt mit Sicherheit einen fundierten Einblick in eine für Europäer doch eher unbekannte Welt und ihre Bewohner, die man unbedingt in ihrer unbrührten Umwelt leben lassen soll.
Weder Fisch noch Fleisch, dennoch großartig!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Das Buch ist in der Tat "eine Aneinanderreihung von Familiengeschichten und Erlebnissen bei den Piranhas, linguistischen Abhandlungen, Beobachtungen der Pirahas und Ableitungen daraus", wie ein Rezensent hier schreibt. Die Ansicht, dieses Buch sei weder Fisch noch Fleisch ist nachvollziehbar. Der deutsche Titel ist, wie ebenfalls schon gesagt, relativer Nonsens, und es ist auch schade, dass Everett auf die Geschichte seiner "Bekehrung" nur am Rande eingeht. Kurz, allen wesentlichen Kritikpunkten gebe ich statt.

Trotzdem von mir fünf Sterne. Wofür? Für die Einfühlsamkeit,für die Ehrlichkeit,für die Echtheit. Für die Differenzierung und die Verknüpfung von Wissenschaft und eigenem Erleben, für den echten Erkenntnisgewinn den mir dieses Buch liefert. Wie viele Bücher ich auch schon über die Völker Amazoniens und andere gelesen habe, das was hier erlebt und aufgezeigt wurde ist für mich neu - neu in einer Weise, die weit über den bloßen Themenkomplex hinausgeht.

Ich habe viel durch dieses Buch gelernt. Vielen Dank dafür. Unbedingte Kaufempfehlung.
"Drei in Eins" - aber leider nur mäßig!
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Ich kann oder muss mich B.Veitl im Großen und Ganzen anschließen, möchte allerdings in der Kritik noch etwas weiter gehen.

Die eigene "Bekehrung" vom fanatischen evangelikalen Missionar zum überzeugten Atheisten hätte deutlich mehr Platz finden dürfen, als allein im recht kurzen Schlusskapitel. Das wäre sicher ein eigenes Buch wert gewesen.

"Das glücklichste Volk" ist ein wirklich idiotischer Titel, ich unterstelle jedoch, dass der Autor nichts dafür kann, denn im Original heißt das Buch "Don't Sleep, There are Snakes", was zumindest etwas näher beim Lebensgefühl dieses einzgartigen Urwaldvolkes ist, das aus der Zeit gefallen zu sein scheint.
DASS die Pirahã aber so selbstbewusst (überwiegend) den Versuchungen der Modernität widerstehen, dabei sogar Teile von ihr adaptieren, jedoch OHNE ihre eigene Identität dafür aufzugeben, ist eigentlich der wichtigste Aspekt dieses Buches. Da allerdings erzettelt sich Daniel Everett z.T. recht hausbacken in soziologischen und ethnologischen Allgemeinplätzen, garniert mit oberflächlicher Zivilisationskritik. Das hat man alles schon besser und fundierter gelesen. Mehr Beschreibung und Tiefgang, anstatt aneinandergereihte Anekdoten und laienhaften Analysen hätte ich da deutlich interessanter gefunden.

Richtiggehend geärgert hat mich dann allerdings, dass ich mit zunehmendem Lesen immer mehr den Eindruck gewonnen habe, dass da jemand unter Laienpublikum Komplizen für einen linguistischen Fachdisput finden will. So anregend und informativ ich die Betrachtungen über die Pirahã-Sprache, ihre Struktur und grundsätzliche Überlegungen über das Zusammenspiel von Kultur und Sprache finde, so unangemessen und in gewisser Weise auch lächerlich finde ich es andererseits, den Leser in eine Auseinandersetzung mit Naom Chomsky "hineinziehen" zu wollen.
An dieser Stelle drängt sich mir dann auch der Verdacht auf, dass Everett vielleicht nur in recht wichtigtuerischer Manier einen Sachverhalt zu einer Meinungsverschiedenheit aufbauscht, der am Ende möglicherweise nur EINE Facette linguistischer Betrachtung betrifft, die sich durchaus in Chomskys "Universalgrammatik" hineinpassen lässt.
Everett mag zwar Linguist sein und sozusagen der einzige nicht muttersprachliche "Experte" für das Pirahã. Welche Fachkompetenz er ansonsten hat, die ihn zu teilweise recht wackeligen Analysen befähigen, bleibt einigermaßen im Nebel. In sofern finde ich den Gedanken naheliegend, dass sich da jemand einfach ein bisschen zu wichtig nimmt.

Mein Fazit: zu kurz gefasst als Selbstfindungsgeschichte, wo es persönlicher und autobiografischer hätte sein können. Zu oberflächlich und laienhaft, wo es wirklich Auskunft über eine einzigartige Kultur hätte geben können. Und zu detailversessen und eitel, wo es eigentlich hätte darstellen und einem Laienpublikum Einblicke in allgemeine Aspekte der Linguistik hätte geben können.

Schade!
Drei Punkte gebe ich trotzdem, weil es unterm Strich eine Menge interessanter Lesestoff war und ich viel Neues gelernt habe.
Titel und Inhalt - weit voneinander entfernt
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Der Sprachforscher Prof. Daniel Everett reist mit seiner Familie in den brasilianischen Dschungel um die dort lebenden Piraha-Indianer zu missionieren und ihre Sprache zu erlernen. In den ersten Kapiteln erfährt der Leser vor allem zahlreiche Details aus dem Dschungel-Leben und von den harten Lektionen, die eine aus dem westlichen Kulturkreis stammende Familie dort zu lernen hat. Die dramatische Rettung von Ehefrau Keren kommt als spannender Abenteuerbericht daher und auch die Erzählungen über das Leben vor Ort ist oft beeindruckend, regt zur Reflektion über den eigenen Kulturkreis an und ist flüssig zu lesen. Zwischendurch allerdings kommen immer wieder Brüche in zu detailliert ausformulierten Ausführungen über die linguistischen Besonderheiten der Piraha-Sprache. Im hinteren Drittel des Buches wird dies für Nicht-Linguistiker zur wahren Geduldsprobe.

Der Titel "Das glücklichste Volk" ist unpassend, reicht allein die Tatsache, dass es in der Piraha-Sprache kein Wort für "Sorge" gibt als Argument für diese Behauptung nicht aus. Überzeugend in der Lebensweise der Piraha allerdings, dass sie in der Gegenwärtigkeit leben und sich weder in Vergangenheit noch Zukunft verlieren - ein philosophisches Konzept, das sich heutzutage viele Menschen mühsam versuchen anzueignen.

Wer sich für Linguistik interessiert, dem sei dieses Buch empfohlen, wen das eher kalt lässt, wird sich mit einigen Kapiteln schwer tun. Abenteuer trifft Wissenschaft, wer diese Mischung mag ist hier richtig.
Toller Titel - nicht zufriedenstellender Inhalt
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Das Buch ist interessant geschrieben. Ein Abenteuerroman, der uns Einblicke in das Leben des Volkes der Pirahã gibt. Ein Urwaldvolk, die in den Amazonas leben und zum grösstenteil der Modernität widerstehen. Allerdings verspricht der Titel mehr, als der Inhalt des Buches hergibt. Ich hätte mir mehr Tiefgang gewünscht, anstatt der vielen aneinandergereihten Anekdoten. Aus diesem Grund empfehle ich dieses Buch: Kanada - Das Chaos schlägt wieder zu
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Produkt-Bild: Vatikan AG: Ein Geheimarchiv enthüllt die Wahrheit über die Finanz- und Politskandale der Kirche

Vatikan AG: Ein Geheimarchiv enthüllt die Wahrheit über die Finanz- und Politskandale der Kirche von Gianluigi Nuzzi

Gebundene Ausgabe von Ecowin Verlag
Preis bei Amazon: EUR 22,50, Angebote ab EUR 15,81

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3902404892, Erscheinungsdatum: März 2010, Auflage: 6., Aufl.
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5 Kundenrezensionen:

Prompt und Schnell
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Sehr schnell und in bestem Zustand geliefertVatikan AG: Ein Geheimarchiv enthüllt die Wahrheit über die Finanz- und Politskandale der Kirche
Vatikan AG
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Dieses Buch lest sich, wie schon in den Presseaussendungen beschrieben, wie ein Krimi, man muß sich nur sehr genau die einzelnen Personen gut merken, um die Zusammenhänge zu verstehen.Ich möchte aber auch hier dem Autor meinen Respekt zollen, das er den Mut hatte,dieses Buch zu veröffentlichen.
Hochgelobtes Buch, das "?" aufwirft...
2 Punkte 2 von 5 Punkten
.. doch von Anfang an:

Ich habe mir dieses Buch gekauft, weil es in der Presse so hoch gelobt worden war.

Bis ich auf Seite 113 ankam, war ich auch erschlagen von der 'Genauigkeit der Recherche',
von der Vielzahl von - z.T. auch für den Laien ( in doppeltem Wortsinne... nämlich a) als 'Nicht-Kleriker' und b)
als Nicht-Banker ) nachvollziehbaren Quellen etc.
Doch angekommen auf Seite 113 stockte ich kurz, lass nochmal.... dachte nach und habe den Abschnitt dann 3x durchgelesen
um dann zu einer für mich enttäuschenden Konklusion zu kommen: da stimmt was nicht!!

Hier der Abschnitt: (Seite 113 )
"Als 1981 in der Villa Gellis, des Gründers der Freimaurerloge Propagande Due (P2), in Castiglion Fibocchi, einer kleinen Gemeinde
in der Provinz Arezzo, deren Mitgliederlisten sichergestellt wurden, kam ans Licht, dass Bisignani seit 1997 mit der Mitgliedsnummer 1689 geführt wurde..."

Hallo?
Warum lese ich überall nur hervorragende Rezensionen, warum lese ich hier bei Amazon nur 'wie toll' das Buch sei, wenn hier derartige Fehler enthalten sind?
Im Jahre 1981 wird eine Liste beschlagnahmt in der ein Mitglied ab 1997 geführt wird?
Ist das wirklich noch keinem aufgefallen? Und falls doch, warum wird dies nicht erwähnt?

Ich habe den Originaltext nicht, kann also nicht sagen ob das dort auch schon so falsch steht.
Aber: Selbst wenn es 'nur' in der Übersetzung falsch ist, dann ist dies für mich in einem Buch, dass den Anspruch hat 'aufzuklären' und die 'Wahrheit'
an das Licht zu bringen ein Armutszeugnis.Denn dies zeigt mir, dass das Lektorat 'geschlafen' hat und sich offensichtlich niemand um Qualität bemüht hat.
Wäre bei so vielen Zahlen und Daten viel verlangt?

Ja und Nein! Ja, weil es nur noch so von Zahlen und Daten wimmelt. Nein, weil gerade von einem solchen Buch würde ich 'Qualität' aufgrund des eigenen
Anspruches des Buches erwarten. Was nun? Was kann man nun von diesem Buch halten? Nun, bis ich zur Seite 113 kam fand ich das Buch gut, nun bin ich mir nicht sicher was sich noch für Fehler bzw Fehlübersetzungen darin befinden. Insofern lese ich dieses Buch als FIKTIVEN WIRTSCHAFTSKRIMI weiter.
Den Anspruch "Enthüllung" zu sein hat es verwirkt. Ich weiß, mag 'Kleingeist'-mässig klingen, aber das Buch / der Autor / der Verlag hat den Anspruch selber erzeugt, nun muß er mit dieser Meinung leben.

PS: Dennoch lesenswert, als Wirtschaftskrimi.

Dafür aber nur 2 Punkte, weil die Ursprungsintention für mich nicht die war einen Krimi zu kaufen.
Sehr mässig
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Als ich das Buch gelesen haben, war ich schier erschlagen. Unzählige italienische Namen werden genannt. Teilweise werden Protokolle die abgebidelt sind, nochmals im Text wortwörtlich wiederholt. Handlungen werden nur sehr schwer nachvollziehbar dargestellt.

Der Erzählverlauf ist sehr holprig. Sicherlich ist die Recherche sehr genau, aber man kann dieses Buch eigentlich nur dann lesen, wenn man sich Seite für Seite Notizen macht, um den Gesamtzusammenhang weiter zu verstehen. Ansonsten liest man und liest man und weiss nicht mehr, was vor drei Seiten geschrieben war.

Ich kenne andere Sahbücher, die wesentlich interessanter geschrieben sind als dieses.

Daher nur einen Punkt.
Nummernkonten im Vatikan
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Dass es, wie in allen Institutionen, auch unter den Gottesmännern schwarze Schafe gibt, muss nicht Wunder nehmen. Schließlich sind die Strukturen, die sich im Zusammenleben zeigen, zu allererst in den Menschen selbst angelegt. Skrupellose Machenschaften der Finanzwelt, wie sie Geldanlegern und Steuerzahlern in den vergangenen Jahren schmerzlich zu schaffen machten, waren auch in der Bank des Vatikan, die seit 1942 existiert, üblich. Unseriöse Operationen dreister Akteure schädigten den Fiskus, Insider und vertrauensselige Gläubige. Verflechtungen der Vatikan-Bank zum wechselseitigen Nutzen (oder auch Schaden) reichten von der Mafia bis zur Politik, um nur zwei der involvierten "Instanzen" zu nennen. Tarnung und "Rechtfertigung" verschafften Bezeichnungen wie "Spenden", "karitative Stiftungen" und das "Leben in Armut".
"Das Schreiben fiel schwer, auch die Erkenntnis, dass das Vertrauen vieler Menschen in ihre Kirche missbraucht wurde", äußerte der Autor bei der Vorstellung der deutschen Übersetzung in München. Das Werk ist dennoch flüssig lesbar und spannend bis zur letzten Seite.
Die Enthüllungen aus der Finanzwelt des Vatikan offenbaren Prinzipien, Methoden und Auswüchse, die sehr "weltlich" anmuten und aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft wohlbekannt sind: Intrigen, Korruption, Betrug, Erpressung, Unterschlagung, Veruntreuung, Verleumdung, Verschleierung, Vertuschung, doppelte Rechnungslegung, Geldwäsche und mangelndes "Erinnerungsvermögen". Wo es geboten erschien, wurde beschwichtigt und behauptet, für größtmögliche Transparenz und "rückhaltlose Aufklärung" sorgen zu wollen; meist dort, wo gerade das Gegenteil angestrebt wurde. Denn es ging um Eigeninteressen und Klüngelei; schließlich Einflussnahme auf die Weltwirtschaft und Weltpolitik. Was hier verschärfend hinzukommt: die Immunität vieler Beteiligter, die ungeahnte Möglichkeiten eröffnet und ein Maß an Vertraulichkeit gewährleistet, das auch dunkle Kräfte magisch anzieht. Dass bei alledem mit der Sprache der Kirche und der Wohltätigkeit operiert wird, das hat an mancher Stelle etwas geradezu Amüsantes.
Nun mögen, eben wie im "richtigen Leben", in vielerlei Hinsicht auch Verschwiegenheit, Nachlässigkeit, Blauäugigkeit, mangelnde Kontrolle, Unfähigkeit und daraus resultierende Prozesse in verhängnisvolle Abgründe geführt haben, ohne dass man allen Beteiligten echtes Verschulden anlasten könnte. Und selbst bei den schwärzesten Schafen gibt es Beispiele von karitativem Engagement und Nächstenliebe, auch wenn diese sich in verhältnismäßig engen Grenzen halten mögen oder gar nur als Vorwand dienen. Woher umfangreiche Summen kamen und in welchem Ausmaß Opfer zu beklagen sind, kann oft nur vermutet werden. Ob Papst Benedikt XVI. die Macht hat, sich gegen Kräfte von innen und außen zu behaupten und Veränderungen, die er eingeleitet hat, dauerhaft zum Besseren zu führen, wird sich zeigen.

Dipl.-Kfm. Gerlinde Böbel
Journalistin in München
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Produkt-Bild: Schöpfer der Wirklichkeit - Der Mensch und sein Gehirn - Wunderwerk der Evolution

Schöpfer der Wirklichkeit - Der Mensch und sein Gehirn - Wunderwerk der Evolution von Dr. Joe Dispenza

Gebundene Ausgabe von KOHA Verlag
Preis bei Amazon: EUR 21,95, Angebote ab EUR 18,88

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 386728136X, Erscheinungsdatum: Juni 2010
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3 Kundenrezensionen:

Superinteressant für jeden einfach nachvollziehbar erklärt
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich habe mir beides gekauft, dieses Buch und die DVD "Evolve your brain" und bin von beiden begeistert.
Frei von wissenschaftlichem Fachchinesisch erklärt Dr. Dispenza für jeden verständlich die Funktionsweise des Gehirns, was geschieht, wenn Gedanken aufkommen, welche Wirkung die Gedanken auf unser Gehirn, unser Fühlen und Sein haben, wie daraus eine fest erscheinende Verhaltensstruktur entsteht und wie diese wieder änderbar ist.

Sehr interessant und eindrücklich erklärt er auch, welche Auswirkungen Stress auf unseren Körper und unser Befinden hat. Dr. Dispenza lässt uns an seiner eigenen Heilungserfahrung teilhaben. Nach seiner Genesung hatte er geforscht, welche Faktoren zusammenkommen, wenn Heilung geschieht. Er trägt die Vorraussetzungen / Faktoren zusammen, die den Heilungen, mit denen vorher #rztlicherseits niemand gerechnet hatte, gemeinsam sind. Dies besonders hat mir sehr gut gefallen, denn ich hab mich immer schon gefragt, was Leute "tun" / was dahinter steckt, wenn Heilung entgegen ärztlicher Diagnose geschieht.

Das Buch ist gespickt mit einigen interessanten Berichten von wissenschaftlichen Versuchen, aus denen ersichtlich wird, dass auch die Stimmung, in der wir uns befinden, größere Auswirkungen auf uns und unseren Körper hat, als bisher gedacht. Oder hätten Sie gewußt, daß sich bei Menschen, die Sport in einer Stimmung von Wut machen, der Sport nicht positiv auf den Körper auswirkt ... ganz im Gegensatz zu Menschen, die dabei gut aufgelegt sind ? Oder daß Glücklichsein bei Diabetikern positiven Einfluss auf deren Blutzuckerspiegel haben kann ? Weitere sehr interessante Themen sind Dankbarkeit, die Plastizität und Veränderbarkeit des Gehirns, die Möglichkeit der Wiederherstellung der Beweglichkeit von z.B. durch Schlaganfall gelähmten Armen bzw. Beinen u.v.m. auch bei älteren Patienten mit jahrelangen Lähmungen.

Das Buch mit fast 500 Seiten ist hier jedoch um einiges ausführlicher als die DVD, daher kann ich nur jedem, der sich für das Thema interessiert, empfehlen, sich beides (Buch und DVD), auf jeden Fall aber das Buch zu kaufen, da es ausführlicher ist. Die DVD empfinde ich als hochinteressante komprimierte Zusammenfassung des Wichtigsten aus dem Buch.
Das Buch ist der Top-Knaller
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Für alle "The Secret" und "Bleep" Begeisterte und Realitätsgestalter, denen "etwas fehlt". Hier stehts drin. Ich habe Herrn Dr. Dispenza auf dem Bleep-Kongress erleben dürfen. Daraufhin habe ich mir dieses Buch gekauft, und sofort gelesen. Für mich herausragende Erklärungen, die endgültig zum Verständnis führen, warum man immer wieder in die gleiche "Falle" tappt. Zudem die Beschreibung, wie man sein Leben, dass man führen möchte, umändert.
Hochinteressante eigene Schicksalsgeschichte des Dr. Dispenza seiner eigenen Heilung. Erforschung der Spontanheilungen, neuestes Hintergrundwissen der Hirnforschung plausibel erklärt.
Ich kann das Buch jedem, der sich mit diesen Themen befasst unbedingt empfehlen. Wer den Vortrag nicht live gesehen hat, dem empfehle ich zusätzlich die DVD Evolve your Brain. Ist mit deutscher Übersetzung.
5 Sterne für ein tolles aufschlussreiches Buch und einen faszinierenden Autor Dr. Dispenza,
weil ich hier 6 oder mehr Sterne leider nicht geben kann.
Dr Joe Dispenza... einfach Super
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Hi,

ich habe Dr. Joe auf dem Bleepkongress live erleben dürfen: SENSATIONELL !!! Ich kannte ihn ja nur aus dem Film What the Bleep Do We (K)now?! (Einzel-DVD) und da war er mir mit seiner total ruhigen sachlichen und fachlich tip toppen Aussagen sofort total sympathisch. Durch ihn habe ich erstmal verstanden, was im Gehirn eigentlich vor sich geht und wie sich Synapsen bilden, also sich Verdrahtungen einstellen zu bestimmten Ereignissen, die man so erlebt.

Mit diesem Buch und seinem Film Evolve your Brain - Verändern Sie Ihr BewusstSein zeigt er beeindruckend, wie es jedem Einzelnen möglich ist, sich zu verändern, sein Bewusstsein zu verändern.

Das was Du denkst, das bist DU!

Interessant für FORTGESCHRITTENE ! ! !
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Produkt-Bild: Der reichste Mann von Babylon: Erfolgsgeheimnisse der Antike - Der erste Schritt in die finanzielle Freiheit

Der reichste Mann von Babylon: Erfolgsgeheimnisse der Antike - Der erste Schritt in die finanzielle Freiheit von George Samuel Clason

Taschenbuch von Goldmann Verlag
Preis bei Amazon: EUR 9,00, Angebote ab EUR 5,49

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3442163838, Erscheinungsdatum: Januar 2002
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5 Kundenrezensionen:

10 Sterne hat dieses Buch verdient
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Leider gibt es die nicht. Es ist eines der wichtigsten und praktischten Bücher über Vermögensaufbau. Zum Glück hatte ich eine Mutter, die mir das sparen schon in meiner Kindheit gezeigt hat.

Mit 13 Jahren lieferte ich für unseren Dorfbäcker die Semmel mit einem Korb am Rücken mit dem Fahrrad aus. Am Nachmittag reinigte ich noch eine Stunde die Backstube. Ich bekam damals 15 Schilling in der Stunde, das war 1972 sehr, sehr viel Geld. So kam ich täglich auf 45.- öS, das 6 Tage in der Woche. Meine Mutter verpflichtete mich davon 50 Prozent auf die Seite zu legen. Mit 18 Jahren konnte ich mir schon meine erste Wohnung kaufen und Einrichten, ohne einen groschen von der Bank. Wenn man Geld von der Bank hat ist man abhängig. So wie es Clason in seinem Buch beschreibt. Man ist ein moderner Sklave.

Der Weg aus der Schuldenfalle, wie ihn Clason beschreibt ist einfach genial. Von 70 Prozent zu leben, und 10 Prozent zu sparen und 20 prozent rückzuzahlen. So ist garantiert, dass die Gläubiger, die ja dem Kreditleiher im guten Glauben, das Geld gegeben haben, zurückbekommen. Denn eines ist sicher, wer seine Schulden begleicht und seine Gläubiger bezahlt hat, hat mehr Selbstvertrauen. Diese ganze Konkurssache vernichtet doch den einzelnen Menschen und so landen die Menschen auf den Straßen, in Obdachlosenheimen und in Psychatrien. Weil sie einfach mit ihrem Leben nicht fertig werden.

Die Leute sollen sich einfach vorstellen, wenn einem die Banken kein Geld leihen, wie sie es schaffen, trotzdem mit Arbeit Geld zu verdienen. Wenn man mit offen Augen durch die Welt geht, sieht man wieviel Reichtum es gibt und es gibt sicher für jeden, der wirklich will, eine Lücke womit er Geld verdienen kann. Ein erwachsener Mensch braucht keinen Boss, der ihm anschafft was er zu tun hat. Ab einem Alter von 17 Jahren könnte sich jeder Mensch selbst erhalten und muss von niemanden abhängig sein. Ausgenommen der Mensch ist wirklich krank und da haben wir die Verpflichtung zu helfen.
Nicht empfehlenswert - veraltete Anschauung
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Nachdem ich das Buch las, stelle ich fest, dass die Ratschläge leider nur für früher galten, da Gold als Wert bestehen blieb.
Heute größere Summen anzusparen, wie als erster Schritt geraten wird, erweist sich als nicht hilfreich:
Heute sind Anlagen bei Banken nur noch Buch/Giralgeld, und gehen in Crash-Zeiten verloren.

Der zweite wichtige Rat des Buches lautet: sein Geld "arbeiten" zu lassen.
Geld/Gold kann aber niemals arbeiten, dies tun immer Menschen!
Heute z.B. für Rendite besonders in den armen Ländern.

Dieses Buch vertritt die kapitalistische Ideologie, seinen Reichtum durch Investition und Geldverleih zu begründen,
letztlich geschieht es auf dem Rücken anderer. Es ist überholt und eine neue Wirtschaftsweise dringend not-wendig.

Wir müssen nicht besonders "reich" werden, um gut zu leben.Und wir sollten aufhören, andere für uns arbeiten zu lassen -
im sagenhaften Babylon standen Sklaven an der untersten Kante, man verkaufte seine eigene Familie, wenn man sein Darlehen nicht zurückzahlen konnte! Dies ist kein nachahmenswerter Weg, um "reich" zu werden.
Heute verkauft man sein Gewissen, und schädigt für Profit nachfolgende Generationen.

Babylon ist letztlich trotz Gold und Pracht - untergegangen
Dieses Buch ist der Anfang, nicht das Ende
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Reichtum ist für jeden etwas anderes.
Mit viel Geduld, dem Willen und Durchhaltevermögen sollte es jeder schaffen können sich seine Träume zu erfüllen.
Das jedoch nicht von heute auf morgen.

Wer zu Vermögen kommen will muss dafür arbeiten, nicht aber sich dafür kaputt machen.
Man muss viel lernen über die Möglichkeiten die die Welt einem bietet und auch über die Gefahren und Betrüger die in ihr lauern.
Dieses Buch zeigt einen Weg auf.
Gehen muss man ihn schon selbst.
"Der reichste Mann von Babylon" "Das Taschengeld Spiel"
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich kann beide Artikel nur empfehlen, sie sind einfach Klasse.

Das Taschengeldspiel wird von den Kindern sehr gern gespielt, sie lernen mit Geld umzugehen und überlegen wie sie Ihr Geld ausgeben, Sie lernen wie sie Geldverdienen und Anlegen können.
Ein zeitloser Klassiker!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Der reichste Mann von Babylon erzählt auf eine spannende und interessante Art die Grundlagen für finanzielle Freiheit. Der Klassiker und Bestseller liest sich wie ein spannender Roman und enthält sehr viele leicht verständliche Weisheiten und Tipps die zum Nachdenken und Umsetzen anregen.
Ein gutes "Einsteigerbuch" in die Matiere "Geld" und "Finanzielle Freiheit".
Als weiterführende bzw. vertiefende Bücher empfehle ich:
Der Weg zur finanziellen Freiheit: Die erste Million oder
Die Tipps der Millionäre: Ihre persönliche Strategie zur finanziellen Freiheit
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Produkt-Bild: Das Universum der Dinge: Zur Ästhetik des Alltäglichen

Das Universum der Dinge: Zur Ästhetik des Alltäglichen von Konrad Paul Liessmann

Gebundene Ausgabe von Zsolnay
Preis bei Amazon: EUR 17,90, Angebote ab EUR 13,98

5 Punkte, sehr zu empfehlen!
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3552055118, Erscheinungsdatum: August 2010
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Eine Kundenrezension:

So spannend kann Ästhetik sein
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Auf Konrad Liessmann, Professor für Philosophie an der Universität Wien, stieß ich an einem Vortrag über Kitsch. Und was er damals in der Schweiz zu diesem für Kunstfreunde eher heiklen Thema sagte, begeisterte mich so, dass ich danach jedes seiner Bücher zur Pflichtlektüre erhob. Bereut habe ich diesen Entschluss auch diesmal nicht. Denn obwohl Konrad Liessmann inzwischen nicht mehr der Einzige ist, der sich mit der Ästhetik des Alltäglichen befasst, gibt es nur wenige, die ihre Betrachtungen und Gedanken so präzis und gleichzeitig unterhaltsam zu Papier bringen können.

Gerade weil Konrad Liessmann auf den Originalitätsanspruch verzichtet, sind seine Ausführungen auch immer ein Stück Kunst- und Geistesgeschichte. Er zeigt die Wurzeln seiner eigenen Theorien auf, bezeichnet die Weggabelungen, an denen er von den Modellen anderer Philosophen Abschied nimmt und begründet seine Schritte gut nachvollziehbar. Zudem streut er gerne kleine Polemiken ein, wo ihm dies notwendig scheint.

Wie es sich für einen guten Kritiker gehört, kann der Autor auch über sich und seine Berufsstand lachen. Das wird bereits im Vorwort klar, in dem Konrad Liessmann zugibt, dass längst nicht jede These, Theori und Abhandlung unsere Aufmerksamkeit verdient. Daher sind internationale anerkannte Zeitschriften auch kein Garant für überraschende Einsichten und funkelnde Edelsteine aus Wissensschätzen. So eingestimmt erfährt der Leser dann, was Liessmann unter der Metaphysik der Gebrauchsgegenstände meint und welche Rolle die Industrialisierung in der Ästhetik spielt. Allein dieses Kapitel würde den Kauf dieses Buches bereits rechtfertigen. Die Gesetze der Alltagsästhetik neu deutend führt uns Liessmann im Folgenden durch Kitschwelten und verschiedenste Kunsttheorien. Und auch in der Abteilung Musik richtet der Autor seinen Blick auf Gegenstände und Wahrnehmungen, die wir gewöhnlich nicht mit Ästhetik verbinden. Erhellend auch seine Betrachtungen zur Eventkultur, zum Fußballspiel und zum Rennrad, inklusive Abstecher ins Fitness-Center. Ob wir die falschen Götter anbeten, beantwortet Liessmann, wenn er über schöne Menschen und ihre Idole spricht. Und was das Ding an sich ist, enthüllt er im letzten Kapitel "Koboldschätze".

Mein Fazit: Wer sich über Ästhetik Gedanken macht und weiter kommen will als Schiller, Schopenhauer, Goethe oder Adorno, sollte sich dieses Lesevergnügen nicht entgehen lassen. Konrad Liessmann bettet seine klugen Gedanken immer auch in einen geschichtlichen Rahmen ein, womit sie noch besser nachvollziehbar sind. Und nach der Lektüre seiner Betrachtungen über Fußball und Fitnesscenter wird man das Geschehen auf dem grünen Rasen oder an martialischen Geräten anders wahrnehmen.
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Produkt-Bild: Die verbotenen Evangelien: Apokryphe Schriften

Die verbotenen Evangelien: Apokryphe Schriften von Katharina Ceming, Jürgen Werlitz

Broschiert von Piper
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 4,95

4 Punkte, empfehlenswert.
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3492250270, Erscheinungsdatum: Sept. 2007, Auflage: 3
Zoom ± Produkt-Bild: Die verbotenen Evangelien: Apokryphe Schriften

5 Kundenrezensionen:

Guter Lesestoff
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Etwas trocken geschrieben, aber wenn man erstmal bei den verbotenen Evangelien angekommen ist, lässt es einen nicht mehr los.
Falsche Ausgabe wurde geliefert, Kapitel fehlten
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Ich weiß nicht ob das jedesmal passiert, wenn man dieses Buch bestellt, aber ich erhielt eine andere Ausgabe dieses Buches, das zwar den gleichen (oder zumindes einen sehr ähnlichen) Einband hat, jedoch nicht alle zu dieser Ausgabe gehörenden Kapitel enthält. Beispielsweise das Marienevangelium fehlte vollständig. Schade. Die Rückgabe funktionierte - so wie bei Amazon üblich - problemlos. Leider gab es aber nur das Geld zurück, ein Umtausch in die richtige Ausgabe war nicht möglich. Das Buch nocheinmal zu bestellen, um so vielleicht diesmal die richtige Ausgabe zu erhalten, traue ich mich nicht. Dann eben keine apokryphen Schriften. Nochmal: schade.
informativ, seriös
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Eine kritische und vollständige Arbeit, die das ergänzt, was uns die kanonischen Texte vorenthalten. Klare Kommentare helfen, wo dem Leser Hintergrundinformationen zu Zeitgeschichte und Umfeld fehlen. Fundiert dargelegte Übersetzungen mit kritischen Anmerkungen, die aus dem Kontex die Arbeit des Übersetzers nachverfolgen lassen. Dennoch leicht lesbar, ohne unnötige pseudowissenschaftliche Formulierungen.
Das Beste jedoch ist, dass die Autorin das Thema ohne wegzulassen angeht, sie zitiert alle belegten und verfügbaren alten Texte, sowie auch ohne eine Tendenz zu verfolgen, wie es leider viele Schriften zu diesem Thema von der ersten Zeile ab tun.
Der Text ist neutral, weder die konservativ-christliche Seite, noch esoterisch abgehobene Spekulationen haben hier Raum.

Aus jeder Sicht ABSOLUT LESENSWERT!
Unnötiges Buch !!
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Ich bin enttäuscht !!!!
Sehr viel Drumherum am Anfang, um einen pseudowissenschaftlichen Anstrich zu haben,
später dann Histörchen, die nicht erhellen.

Ich hätte mir mehr über Maria Magdalena + zB Frauen im frühen Christentum
gewünscht.

Verbotene Evangelien lautet der Titel, Unnötige Evangelien fänd ich passender.
Die verbotenen Evangelien sind von der Kirche zurech abgelehnt.
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Man ist ja recht gespannt einmal in diesen "verbotenen Büchern" zu lesen. Und was hörten wir alles für Gründe, warum sie verboten worden seien. Nur eines habe ich bisher nicht gelesen, daß es, schlicht ausgedrückt, zum großen Teil Unsinn, billige Kolportage, ja, man muß es sagen, unter dem Niveau unserer heutigen Sensationspresse
wie BILD etc. liegt, was hier geboten wird. Eine Zumutung. Unverständlich, wer seinen guten Namen für Herausgabe, Übersetzung, und in gewisser Weise damit auch für eine Bewertung hergegeben hat. Als Verleger hätte ich das Buch nicht gemacht, aber das ist natürlich dessen eigene Sache. Das sog. Geheime Markusevangelium, eine
Frechheit. Das sog. Kindheitsevangelium des Thomas enthält so viel Blödsinn, daß es
eigentlich nur als Gotteslästerung empfunden werden kann. Und dann habe ich aufgehört zu lesen, aber diese Beispiele qualifizieren das Buch eben, wie oben dargestellt. Bleiben wir bei "unseren Leisten", lassen wir uns unseren Glauben nicht versauen, die Wahrheit finden wir bei unseren Evangelisten.
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Freakonomics: Überraschende Antworten auf alltägliche Lebensfragen - Warum wohnen Drogenhändler bei ihren Müttern? * Führt mehr Polizei zu weniger ... Revolver? * Macht gute Erziehung glücklich?

Freakonomics: Überraschende Antworten auf alltägliche Lebensfragen - Warum wohnen Drogenhändler bei ihren Müttern? * Führt mehr Polizei zu weniger ... Revolver? * Macht gute Erziehung glücklich? von Steven D. Levitt, Stephen J. Dubner

Taschenbuch von Goldmann Verlag
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 5,46

3,5 Punkte.
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3442154510, Erscheinungsdatum: Sept. 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Freakonomics: Überraschende Antworten auf alltägliche Lebensfragen - Warum wohnen Drogenhändler bei ihren Müttern? * Führt mehr Polizei zu weniger ... Revolver? * Macht gute Erziehung glücklich?

Aus der Amazon.de-Redaktion


"Wenn Moral die Art und Weise repräsentiert, wie die Welt nach unseren Vorstellungen funktionieren sollte, und die Ökonomie uns zeigt, wie sie tatsächlich funktioniert...". So beginnt der äußerst unterhaltsame Streifzug des preisgekrönten Wirtschaftswissenschaftlers Steven D. Levitt und des New Yorker Journalisten Stephen J. Dubner durch die Mysterien des Alltags -- eine Gratwanderung an der Schnittstelle dieser beiden Welten.
Levitt kombiniert Statistiken, deren Zusammenführung und Gegenüberstellung auf den ersten Blick absurd erscheint, durch seine Analysetechnik aber zu erstaunlichen Erkenntnissen führt. Heftigste Diskussionen löste seine These über den Zusammenhang der Legalisierung der Abtreibung in den USA 1973 und der 21 Jahre später deutlich sinkenden Kriminalitätsrate aus.
Aber auch seine anderen "alltäglichen Lebensfragen" sind nicht weniger ungewöhnlich: Betrügen Sumoringer, und, wenn ja, warum? Warum wohnen die meisten Drogendealer bei ihren Müttern? Warum fürchten wir uns mehr vor Revolvern als vor Pommes Frites? Warum betrügen Lehrer? Welche Auswirkungen hat die Wahl des Vornamens auf den Lebensweg eines Kindes? Das sind nur einige von Levitts sonderbaren Studienthemen.
Erstaunlich ist, dass in Freakonomics auch die scheinbar abstrusesten Fragen durch Levitts Analyse gesellschaftliche Relevanz bekommen. Und je länger man in dem Werk liest, desto deutlicher wird einem, dass sich hinter den merkwürdig zusammenhanglos scheinenden Themen ein Leitmotiv verbirgt: die Frage, nach welchen Kriterien man Zusammenhänge von Ursache und Wirkung erkennen kann. Der Leser erfährt gewissermaßen am eigenen Leib, dass es dazu mehr braucht mehr als Computer und Datensammlungen. So lautet eine der Lehren aus Levitts Analysen: Sei kritisch, sei wachsam und sieh grundsätzlich lieber zwei Mal hin, bevor du einer Interpretation Glauben schenkst!
Levitt ist ein Schelm. Das bewahrt ihn davor, ein weiterer Experte im Analystendschungel zu werden, genauso wie diese Eigenschaft es ihm erlaubt, munter zu kombinieren und sich dabei über so manches Tabu hinwegzusetzen. --Astrid Vogelpohl
© 1998-2010 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Unterhaltsam, aber kaum wissenschaftlich
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Das Gute vorweg: ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen und fand es sehr spannend und unterhaltsam. Als Urlaubslektüre absolut zu empfehlen.

Es gibt von mir trotzdem nur drei Sterne, weil das Buch leider einen wissenschaftlichen Anspruch erhebt, dem es nicht gerecht wird. Die angeführten "Beweise" für teilweise gewagte Thesen beruhen auf recht willkürlich ausgesuchten Statistiken.

Fazit: kaufen, lesen und als Denkanstoß für interessante Betrachtungsweisen nehmen, aber bitte nicht als Referenz eigene Aufsätze.
Unterhaltsame und lehrreiche Statistiken über Verbrecher und Kinder
5 Punkte 5 von 5 Punkten
In Freakonomics geht es nur am Rande um Wirtschaft, sondern um Themen, die die Autoren interessanter finden. Bei deren Auswahl haben sie anscheinend eine Vorliebe für Verbrechen und Kinder. Die Themen werden mit den "Instrumenten der Ökonomie" bearbeitet, was in diesem Buch meist statistische Auswertungen sind. Die Autoren erklären oft wie sie Daten ausgewertet haben, bleiben aber für Laien verständlich, und präsentieren den Lesern dann mit Witz und Ironie interessante und erstaunliche Ergebnisse.

Ohne ein echtes übergeordnetes Thema werden in den ersten beiden Kapiteln Anreize für "Regelverstöße" behandelt, wie Experten Informationsvorsprünge ausnutzen und Beispiele in denen Betrügereien aufgedeckt werden.
In den Kapiteln drei und vier wird mit konventionellem Wissen über Drogendealer und dem Rückgang der Verbrechen in New York aufgeräumt, und außerdem gezeigt wie weit entfernte Ereignisse unerwartete und dramatische Folgen haben können.
In den letzten beiden Kapiteln geht es überwiegend darum, was Eltern für ihre Kinder tun können, wie sie deren Schulleistungen beeinflussen können und welche Signale mit Kindernamen gesetzt werden.

Mit der unterhaltsamen Präsentation von interessanten Personen, ihrem Vorgehen und der Ergebnisse liefern die Autoren dem Leser Beispiele, wie sie sich selbst und ihre Umwelt hinterfragen können.
exploring the hidden side of - well - almost everything
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Sind die Dinge wirklich immer so, wie sie auf den ersten Blick zu sein scheinen? Vor dem Hintergrund dieser Fragestellung begeben sich Steven D. Levitt und Stephen J. Dubner auf eine Art Schatzsuche - eine Suche nach den Antworten auf die sonderbarsten Fragen und Rätsel des alltäglichen Lebens. Was haben zum Beispiel Lehrer und Sumo-Ringer gemeinsam? Inwiefern gleicht der Ku-Klux-Klan einer Gruppe von Immobilienmaklern? Warum leben Drogenhändler noch immer bei ihren Müttern? Wo sind alle Kriminellen geblieben? Und was kennzeichnet eigentlich perfekte Eltern? Betrachten wir diese Fragen, die die Überschriften der einzelnen Kapitel von Freakonomics bilden, so scheinen diese auf den ersten Blick nicht wirklich viel mit Ökonomie zu tun zu haben. Nach dem Motto "so the aim of this book is to explore the hidden side of - well - almost everything" greifen die Autoren jedoch mithilfe der Analyse empirischer Daten sowie einfacher statistischer Methoden - Werkzeugen, welche uns die Ökonomie zur Verfügung stellt - eine Vielzahl an interessanten Themen auf, die weit über den Themenbereich der Ökonomie hinausreichen.

Auf eine durchaus ansprechende und verständliche Art und Weise sowie anhand zahlreicher Beispiele vermitteln die beiden Autoren dem Leser gewisse Grundannahmen, welche die im Rahmen von Freakonomics dargestellten Forschungsarbeiten Steven D. Levitts prägen:
So repräsentiert die Moral beispielsweise eine - nach unseren Vorstellungen - ideale Welt, doch die Ökonomie zeigt uns, wie die Welt wirklich funktioniert. Des Weiteren reagieren Menschen auf Anreize - ein Aspekt, der auch hinsichtlich der Thematik des Betruges - ein Bestandteil unseres täglichen Lebens - eine wesentliche Rolle spielt: So ergaben sich zum Beispiel Hinweise darauf, dass sich Lehrer im Rahmen standardisierter Tests durchaus zu einem Betrug verleiten lassen, und dass auch im Rahmen von Sumo-Ringkämpfen - des mit Ehre verbundenen Nationalsports Japans - Vereinbarungen auf Gegenseitigkeit getroffen werden. Eine weitere Grundannahme bezieht sich auf die Macht von Informationen, die es Experten - wie z.B. Immobilienmaklern - ermöglicht, ihre Position bzw. ihren Informationsvorsprung zu missbrauchen, oder beispielsweise Einfluss auf die Aktivitäten des Ku-Klux-Klans nehmen konnte. Weiters erweist sich unser konventionelles Wissen oftmals als falsch - so bleibt z.B. vielen Drogenhändlern (trotz ihrer scheinbar lukrativen Tätigkeit) nichts anderes übrig, als bei ihren Müttern zu wohnen, da Drogenbanden ähnlich wie kapitalistische Unternehmen zu funktionieren scheinen: d.h. nur jene Mitglieder, die sich in der Hierarchie weit oben befinden, verfügen über ein gutes Einkommen. Des Weiteren wird im Rahmen von Freakonomics Bezug auf die Annahme genommen, dass dramatische Auswirkungen oftmals ganz entfernte oder subtile Ursachen besitzen können: So wird der Rückgang der Kriminalitätsrate in den USA zum Beispiel als eine Folge der im Jahre 1973 im Falle "Roe vs. Wade" beschlossenen Legalisierung der Abtreibung betrachtet.
Im Rahmen des Kapitels "Was kennzeichnet perfekte Eltern?" beschäftigen sich Steven D. Levitt und Stephen J. Dubner abschließend mit der Frage: Wie wichtig sind Eltern eigentlich wirklich? In Bezug auf die Schulleistungen der Kinder scheint es hierbei beispielsweise vor allem darauf anzukommen, was oder wie Eltern sind, und nicht so sehr darauf, was Eltern tun. In weiterer Folge beziehen sich die beiden Autoren auf die erste offizielle Handlung der Eltern - die Namensgebung - und gehen näher auf deren Bedeutung sowie die Verbreitung von Namen ein.

Manchmal sind die Dinge nicht so, wie sie auf den ersten Blick zu sein scheinen, und es lohnt sich, einen anderen Blickwinkel einzunehmen: "Denn auf neue Ideen und kreative Lösungen kommen wir nur, wenn wir Probleme aus einer anderen als der gewohnten Perspektive betrachten." Dies wäre für mich persönlich die Botschaft dieses durchaus empfehlenswerten Buches. Die Ausführungen Steven D. Levitts und Stephen J. Dubners sind jedoch - meines Erachtens nach - mit einem gewissen Abstand zu betrachten, und eine ausführlichere Beschreibung der methodischen Aspekte der dargestellten Forschungsarbeiten wäre im Rahmen einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit "Freakonomics" sowie im Sinne einer besseren Nachvollziehbarkeit wünschenswert gewesen. Aus diesem Grunde würde ich für die Suche nach der "hidden side of everything" nur 3 von 5 Sternen vergeben, die Lektüre dieses Buches aber dennoch ruhigen Gewissens jedem weiterempfehlen, da "Freakonomics" zum Nachdenken anregt und eine gute Diskussionsgrundlage für eine Vielfalt an Themenbereichen bietet. Sehr empfehlenswert ist zudem die gut lesbare englische Ausgabe von "Freakonomics: a rogue economist explores the hidden side of everything".
ganz witzig aber n bisschen platt
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Dieses Buch wurde mir wärmstens empfohlen, daher war meine Erwartungshaltung sehr hoch und diese hohe Erwartung wurde nicht erfüllt. DAs Buch ist unterhaltsam und witzig, aber auch ein wenig wiederholend und unstrukturiert. Es erklärt nicht die Welt, aber beleuchtet auf witzige Weise Details. MEhr sollte man nicht erarten, dann wird man auch nicht enttäuscht
Freakonomics, deutsche Ausgabe
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Ich möchte ohne große Umschweife starten und das (für mich) Wichtigste kurz zusammenfassen:

Positiv:
-schöne, witzige Aufmachung des Buches (Man kann sagen, was man will. Das Auge isst doch mit.)
-interessante und witzige Informationen
-gut und einfach geschrieben, sodass das Lesen nicht anstrengt und man einen schönen Lesefluss hat
-bringt einen ein wenig ins Grübeln
-spannende Einblicke in Denkstrukturen und moralische Fragen

Negativ:
-Zum Ende des Buches in meinen Augen viel Selbstbeweihräucherung (welche man aber, da dies als separater Teil gehalten ist, gut und gerne überspringen kann
-z.T. zu viel Zahlenwirrwarr, welcher zwar ganz interessant ist, der auf diesen Gebieten nicht bewanderte Leser (ich), verwirrt
-teils für mich nicht nachvollziehbare Argumente, welche ich so nicht unterschreiben kann (Thema: Erziehung)

Alles in allem kann ich das Buch jedem empfehlen, der genug von kitschigen Romanen hat und einen kleinen, in mancher Hinsicht auch humoristischen Einblick in die Ökonomie bekommen möchte.
Es macht trotz meiner genannten Kritik, Spaß, das Buch zu lesen.
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Produkt-Bild: Das Leben im Mittelalter

Das Leben im Mittelalter von Robert Fossier

Broschiert von Piper Verlag GmbH
Preis bei Amazon: EUR 10,95, Angebote ab EUR 5,98

4,5 Punkte, empfehlenswert.
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3492257208, Erscheinungsdatum: Juli 2009, Auflage: 4
Zoom ± Produkt-Bild: Das Leben im Mittelalter

5 Kundenrezensionen:

Ein hervorragender erster Teil, gefolgt von einem schwächeren zweiten
4 Punkte 4 von 5 Punkten

Vor ein paar Wochen wollte ich mich näher mit dem Thema "Ernährung im Mittelalter" beschäftigen, zu dem es bereits mehrere Darstellungen im Internet gibt. Nach einigem Stöbern bei Amazon entschied ich mich für für Fossiers vielgerühmte Darstellung des mittelalterlichen Lebens insgesamt und für Schuberts detaillierte Abhandlung über das Essen und Trinken dieser Epoche (Essen und Trinken im Mittelalter).

Als Einstieg ist Fossiers Werk, das nicht zuletzt durch seinen bemerkenswerten Preis und sein wunderschönes Design besticht, bestens geeignet. Höchst anschaulich und ungeheuer atmosphärisch beleuchtet der Autor den Alltag der "einfachen" Leute, vom Familienleben über das Wohnen und Arbeiten, Tiere und Pflanzen bis eben - genau - hin zum Essen und Trinken. En passant räumt er mit dem einen oder anderen Vorurteil auf, etwa was die Stellung der Frau oder die Rolle der Kirche angeht. Der Leser erfährt, wie karg der mittelalterliche Mittagstisch in der Regel gedeckt war, weshalb der regelmäßige Genuss von Wein nicht unbedingt ein Zeichen von allzu großer Freude am Rausch war, sondern eine Frage der Gesundheit angesichts des häufig unreinen Wassers und dass die Frage, welches Wild gegessen wurde, nicht unbedingt vom jeweiligen Stand abhing. Fossier schreibt locker und durchaus launig und macht das Mittelalter lebendig. Leider - und das ist mein einziger Kritikpunkt (wenn auch nicht gerade ein kleiner) - gilt das nur für den ersten Teil des Buches. Im zweiten Teil begibt er sich auf eine etwas spirituelle Ebene und verlässt dadurch gerade sein eigentliches Thema, nämlich den Alltag der "ganz normalen" Menschen.

Für denjenigen, der anschließend näher in das Thema Essen und Trinken im Mittelalter einsteigen will, ist Schuberts Werk praktisch ein Muss. Dort, wo Fossier zwangsläufig an der Oberfläche bleiben musste, geht Schubert ins Detail: Brot und Salz, Rind und Schaf, Hering und Stockfisch, Gemüse und Kräuter, Wein und Bier, Mahlzeiten und Tischsitten - nichts, wirklich nichts bleibt unbetrachtet. Das Werk will und soll zweifellos wissenschaftlichen Ansprüchen genügen (und tut dies auch); ich hätte mir manchmal Schuberts Akribie bei der Recherche gemixt mit Fossiers Lockerheit bei der Darstellung gewünscht, denn stellenweise ist Schuberts 400-Seiten-Buch schon ein wenig zähflüssig. Dennoch hat man nach seiner Lektüre ein umfassendes Bild, wie unsere Vorfahren im Mittelalter gegessen und getrunken haben. Schubert kann sich mehrfache Seitenhiebe gegen die heutigen "Essen wie im Mittelalter"-Anpreisungen von Restaurants und Stadtfesten nicht verkneifen, und nach der Lektüre seines Buches wird man ihm aus ganzem Herzen zustimmen. Auch optisch ist das Buch übrigens gelungen, das Cover stimmt auf das Thema bestens ein. Leider ist das Buch im wörtlichen Sinne recht schwer und deshalb als Nachtlektüre im Bett nicht ganz so gut geeignet :-).

Fazit: Zwei weitgehend gelungene Bücher, die sich einführend und vertiefend dem hochspannenden Thema "Essen im Mittelalter" widmen.
Pseudo-wissenschaftlich und pseudo-vergnüglich
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Dieses Buch hat mich immer wieder geärgert.
1. Ein trockenes wissenschaftliches Buch voller Zitate und Quellen KANN ich der Information wegen lesen (Ernst Schubert).
2. Ein witzig geschriebenes und fachlich nicht ganz so anspruchsvolles Buch MAG ich zur Unterhaltung lesen.

In diesem Buch versucht Robert Fossier beides gleichzeitig zu vollbringen, was ihm in meinen Augen sehr viel Glaubwürdigkeit nimmt und ihn mir stellenweise unglaublich arrogant erscheinen lässt.
Immer wieder widerspricht er seinen eigenen Aussagen. Dauernd hat man den Eindruck, keine Tatsachen, sondern einfach Dahingesagtes á la "wie ja jeder weiß" und "alle Fachleute sagen A, ich aber sage B" zu lesen. Ich habe schließlich versucht die arroganten und betont "witzigen" Passagen zu überfliegen und nur die nackten Tatsachen aus den Kapiteln zu lesen. Ich habe aufgegeben, denn auch die Struktur des Buches scheint nicht konsistent.
Fossiers Strukur und Humor scheinen sich mir nicht zu erschließen. Die Informationen über das Mittelalter sind mir zu unstrukturiert gestreut.
Ich fand dieses Buch nicht spannend und inhaltlich sehr enttäuschend und widme mich lieber meinen anderen Mittelalterbüchern.
Absolut lesenswert!
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Zufällig bin ich vor 2 Tagen auf das Buch von Robert Fossier gestoßen. Ich habe bisher noch kein Buch über das Mittelalter in den Händen gehabt, das ich mit solchem Vergnügen gelesen habe. Für jemanden, der sich zur Zeit "wissenschaftlich" mit mittelalterlichen Themen befassen muss, ist "Das Leben im Mittelalter" eine Erholung. Keine Fußnoten, keine Quellen- und Literaturangaben, die vom Text ablenken können: das ist pures Lesevergnügen.
Die 5 Sterne sind verdient.
Bester Lesestoff (natürlich aus Frankreich !)
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Ich gebe den positiven Rezensenten uneingeschränkt Recht : ein interessanter & lohnender Blick auf`s Mittelalter, auch wenn man schon viel übers Mittelalter gelesen hat. Geschrieben natürlich, muss ich sagen, von einem französischen Autor. Es deprimiert, wenn man dann sieht, wie manche deutsche Professoren der "alten Garde" (noch immer) versuchen, den endlos ausgeleierten & faden Themen wie z.B. Canossa wieder einmal (zum wievielten Mal eigentlich ??) "ganz neue" Seiten abzugewinnen.
Es ist nicht alles Gold was glänzt
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Das Buch ist tatsächlich launisch geschrieben, witzig und leicht zu lesen und dennoch fehlt es an einigen wesentlichen Punkten. So gibt es weder ein Quellenverzeichnis noch bibliographische Angaben. Was mich aber tatsächlich stört, sind einige schulmeisterliche Passagen und Witzversuche, die allzu billig daherkommen. Hier ein Beispiel von Seite 231: "Der Mensch...ist entschlossen diese (die Tiere Anm.) zu beherrschen, nicht zuletzt weil Gott ihm diesen Aufgabe zugewiesen hat. Allerdings waren sich mit Ausnahme einzelner Hunde oder Pferde die fraglichen Tiere dieser Tatsache wohl niemals wirklich bewusst...

Ebenfalls störend sind zahlreiche Widersprüche im Text. Egal ob es das durchschnittliche Heiratsalter der Männer ist, das einmal 18 Jahre dann wieder 28 Jahre ist. Oder diese Passage: Auf Seite 205 schreibt der Autor: "Und schon damals wurde versucht, den Delfin als Freund des Menschen zur Fischerei abzurichten, wenn auch mit mäßigem Erfolg." Auf Seite 241 erfährt man dann aber: "Seltsamerweise hat man niemals versucht, die Dienste des Delfins beim Fischfang in Anspruch zu nehmen..." Was nun? - das fragt man sicher leider allzu oft.
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Produkt-Bild: Die kürzeste Geschichte allen Lebens: Eine Reportage über 13,7 Milliarden Jahre Werden und Vergehen

Die kürzeste Geschichte allen Lebens: Eine Reportage über 13,7 Milliarden Jahre Werden und Vergehen von Harald Lesch, Harald Zaun

Broschiert von Piper
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 5,44

3,5 Punkte.
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3492257143, Erscheinungsdatum: Juli 2010, Auflage: 3
Zoom ± Produkt-Bild: Die kürzeste Geschichte allen Lebens: Eine Reportage über 13,7 Milliarden Jahre Werden und Vergehen

5 Kundenrezensionen:

Fast forward für Laien
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Mag sein, dass das Buch in den Augen von Spezialisten die eine oder andere Schwäche oder Ungenauigkeit aufweist. Für einen astronomisch-biologischen Laien wie mich ist es eine sehr gut verständliche, spannend lesbare Zusammenfassung der 13 Milliarden Jahre seit dem Big Bang. Vor allem hat mich das Zusammenwirken von Astrophysik und Biologie fasziniert. So kompakt und verständlich habe ich das zuvor noch nie in einem Buch vorgefunden! Also Spezialisten kauft euch wissenschaftlichere Bücher, wir Laien finden mit dieser "Kurzfassung" das Auslangen und sind damit hervorragend informiert.
Biologie mangelhaft
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Die Entstehung und die Entwicklung des Lebens in den Rahmen der Entwicklung des Universums zu stellen, liegt angesichts der bis heute gewonnenen Erkenntnisse in Kosmologie und Biologie nahe und das Thema wurde von anderen Autoren auch schon für Laien aufbereitet. Dies noch einmal kürzer und griffig darzustellen, ist sicher nützlich. Es erfordert selbstverständlich profunde Kenntnisse in Kosmologie und Biologie. Dass Harald Lesch die Kosmologie beherrscht, scheint mir sicher. Dass er Harald Zaun als erfahrenen Publizisten dazugewonnen hat, ist dem Buch wohl zugute gekommen. Aber er hätte dringend auch einen Biologen mit an Bord nehmen sollen! Durch dieses Versäumnis wird etliches Falsche im Bereich der Biologie verbreitet. Teilweise werden Dinge falsch dargestellt, die schon ein Abiturient wissen muss. Beispiele (Seitennummern der Taschenbuchausgabe): Mikroben vermehren sich im Vakuum mit Leichtigkeit; Cyanobakterien gehören zu den allerersten Organismen (S. 112), Nachfahren von Urbakterien sind als Stromatolithen zu bestaunen; Cyanobakterien sind die Erfinder der Photosynthese; bei der oxygenen Photosynthese stammt der frei werdende Sauerstoff aus dem Kohlendioxid (S. 113). DNS trat in Cyanobakterien zuerst auf (S. 115). Der UV-Schutz durch Ozon hat die Entstehung von Eukaryoten ermöglicht (S. 120). Danach erst wurde die Zellteilung erfunden (S. 121). Flora und Fauna konnten Sauerstoff aus dem im Meer aufgelösten Kohlendioxid extrahieren (S. 136). Nahe dem Infrarot ist keine Photosynthese möglich (S. 208 f.). Aber auch außerhalb der Biologie hapert es manchmal: Wolkenteppiche aus Methan und Kohlendioxid schirmen nahezu jegliches Sonnenlicht ab (S. 120). Meteore schlagen ein (S. 147, 150). DNS fungiert als Software (S. 116). Mein Facit: Ich empfehle das Buch nicht, es gibt bessere.
Eine zu kurz geratene Geschichte
2 Punkte 2 von 5 Punkten
Bei der Unternehmung, diese kürzeste Geschichte zu schreiben, ist vieles auf der Strecke geblieben. Im Erzählstil der Medien und auch in dessen Sprache wird sehr schnell über 13,7 Mrd. Jahre hinweggegangen. Die Sprache ist populär und locker, aber nicht genau. Es ist beeindruckend, was alles vorkommt, aber es wird sehr wenig wirklich erklärt. (Gerade mal der Phasenübergang als Ursache für die Inflation wird erläutert.) Es ist mehr eine eilige Aufzählung.
Das Buch bleibt eine Skizze. Leider bietet es nur Text, keine nützlichen Bilder, Übersichten oder Diagramme. Die Zeichnungen von Bruchstücken (ähnlich Fraktalen) auf Buchdeckel und vor jedem Kapitel sind nicht hilfreich. Das Daumenkino" rechts unten mit der Entwicklung eines Sauriers zum einem Vogel ist zumindest eine gute Idee.
Will man den dargebotenen Stoff wirklich verstehen (warum es so lief), dann ist man auf die empfohlenen Bücher angewiesen, allen voran Im Anfang war der Wasserstoff" von Hoimar von Ditfurth. Ich halte es nach wie vor für das beste Buch zu diesem Thema. Vielleicht braucht man zum Verständnis auch noch "Die ersten 3 Minuten" von Steven Weinberg.
Anfangs zu kompliziert dann aber ganz interessant
3 Punkte 3 von 5 Punkten
Ich musste mich durch die ersten 100 Seiten ziemlich durchkämpfen, die Sprache ist teilweise schwer verständlich. Unter "vielfach ausgezeichneter Wissensvermittlung" stelle ich mir etwas anderes vor. Schade, dass nicht eine einzige Grafik verwendet wird. Der zweite Teil - ab der Beschreibung der Entstehung der Menschen - liest sich dann wesentlich einfacher und ist zumindest von der Sprache her bildhafter geschrieben. Das ein oder andere wird daher hängen bleiben.
Ein geniales Buch mit kurzer und verständlicher Erklärung
5 Punkte 5 von 5 Punkten
Viele Bücher, die sich mit der Schöpfung, dem Universum und der Erde beschäftigen sind häufig schwer verständlich und sehr zäh. Ganz anders ist dieses Buch. Leicht verständlich wird die Schöpfung und der Rahmen in Worte gefasst, noch dazu in eine spannende Geschichte verpackt.
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