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Schmitz' Katze: Hunde haben Herrchen, Katzen haben Personal von Ralf Schmitz

Broschiert von Fischer Taschenbuch Verlag GmbH
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 4,50

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3596179785, Erscheinungsdatum: Sept. 2008, Auflage: 1
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Aus der Amazon.de-Redaktion


Hunde haben Herrchen, Katzen haben Personal, so der treffende Untertitel des Buches. Und jeder Katzenbesitzer weiß genau, wovon die Rede ist. Ralf Schmitz, der als Comedian mit der preisgekrönten "Schillerstraße" deutschlandweit populär wurde, hat mit Schmitz' Katze seinen WG-Alltag mit Katze Minka dokumentiert. Länger als so manche Ehe hält diese Beziehung inzwischen und gab bzw. gibt offensichtlich haufenweise Anlass für Anekdoten und Geschichten rund um die Katz'. Wenn das interessiert? Katzenfans und Schmitz-Fans, und davon gibt es ziemlich viele.
Erfreulicherweise wird das Buch auch beiden Fangemeinden mehr als gerecht. Auch auf dem Papier entfaltet Autor Schmitz' Wort und Witz, dass einem die Tränen kommen vor Gelächter und Katze Minka ist in ihrer Rolle als Hauptdarstellerin oskarverdächtig. Bei Ralf Schmitz lebt eine Katze, die nicht nur jedem Katzenklischee entspricht, sondern auch jede Gelegenheit für absurde Situationen und unerklärliches Verhalten sofort zu nutzen weiß. Der Leser wird darüber informiert, was zu tun ist, wen die Katze auf's Klo muss, sich den Magen verrenkt hat, in die Pubertät kommt oder das eigene Liebesleben empfindlich stört. Weil das Thema Katze allein textlich aufbereitet zu viel Potenzial verschenkt, läuft Minka dem Leser immer wieder in Illustration oder Foto über den Weg. Manchmal sagen Bilder einfach mehr als tausend Worte... Daneben unterhalten Fakten, die niemand wirklich braucht: Z.B., dass sich die Lebenserwartung von Katzen seit 1930 von acht auf sechzehn Jahre verdoppelt hat. Oder dass es in England Kontaktlinsen für Katzen gibt. Oder dass eine Katze ein Drittel ihrer aktiven Zeit mit Putzen verbringt. Aha. Katzenbesitzer, Katzenfreunde und Katzenmenschen jeglicher Couleur werden es trotzdem lieben, das Katzenbuch von Ralf Schmitz und es sei ihnen und ihren Katzen wärmstens empfohlen. Sandra-Kathrin Buck
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5 Kundenrezensionen:

Besser gehts nicht!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Also ich habe mir dieses Buch gleich nach dem Herauskommen gekauft und geradezu verschlungen! Ich hatte Tränen vor Lachen in den Augen, Bauchschmerzen vor lachen. Denn ich habe auch schon einen 16-jährigen Kater und nicht nur der Titel passt haargenau sondern auch vieles aus dem Buch! Also ich kann wirklich nur jedem Noch-Nicht-Katzenbesitzer raten dieses Buch zu lesen, denn hier bekommt man wirklich einen Einblick in das Zusammenleben mit einer Katze! Einfach super!!! :-))
Katzen würden "Schmitz' Katz' " kaufen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Von der ersten bis zur letzten Seite ein Brüller. Ich habe selbst 2 Katzen und kann jedem Satz - was sage ich, jedem WORT - von Ralf Schmitz lebhaft beipflichten. Dieses Buch brauchen Sie mehrfach: ein paar zum Verschenken und eins zum selber lesen.

=^o^= Von führenden Dosenöffnern empfohlen!
Enttäuschend!
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Ich habe dieses Buch aufgrund der begeisterten Rezensionen gekauft - Katzen und was zu lachen, immer eine prima Kombi! Aber meine Erwartungen wurden leider nicht im entferntesten erfüllt. Was Schmitz beschreibt, sind Situationen die jeder, aber auch wirklich jeder, Katzenbesitzer kennt. Nun ist es durchaus komisch, wenn mein Kater vorm Fenster sitzt und einen 30 Meter entfernten Vogel beschwörend anmurmelt, oder wenn er seine fünf Minuten bekommt und wie ein Rocker durch die Wohnung tobt, aber.... das Original ist bei weitem komischer als es nochmal 1:1 aufgeschrieben zu lesen! Wer gern über die vielen, wirklich unzähligen, seltsamen Macken von Katzen lacht, der sollte gehen und sich eine anschaffen.
Jeder Katzbesitzer der im Umgang mit der Katze hauptsächlich mit Humor reagiert ist auf der sicheren Seite! Und der hat dann eine unglaublich komische, niedliche, gelegentlich sehr vorwurfsvolle One Cat Show (ok, oder auch mehr) zu Hause, die jeden Tag stattfindet und einen immer wieder aufs neue überrascht. Und ausserdem - jeder Mensch mit genügend Humor um die Katze nicht tragisch zu nehmen hat spätestens ein Jahr später genügend Erfahrung mit kätzischem Benehmen, um dieses Buch ganz genauso zu schreiben...
Leser auf der Suche nach komischen Katzenbüchern empfehle ich "Die Katze mit den blauen Augen", das Buch ist schuld daran dass ich Katzen besitze - und nach 20 Jahren kann ich immer noch drüber lachen.
Klasse
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Klasse oder nein Weltklasse!!
Ich fühle mich wie Er selbst !!
Meine Katze ist genau so und deshalb ist es so unterhaltsam!Musste ein paar mal lachen ! So soll ein Buch sein!!!
Nicht nur Schmitz Katze
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Alle Katzen findet man in diesem göttlich komischen Buch wieder! Für alle die Personal für Ihre Katzen sind, ein absolutes MUß! Aber auch für Menschen ohne Haustiere ein tolles Buch.
Ich habe beim Lesen teilweise so gelacht, daß es mir im Tränenschleier nicht möglich war, weiter zu lesen. In mindestens 80% des Buches habe ich unsere Katze erkannt.
Ralf Schmitz ist es gelungen ein spitzen Buch zu schreiben.
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Produkt-Bild: Der Schwarm

Der Schwarm von Frank Schätzing

Broschiert von Fischer Taschenbuch Verlag GmbH
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 2,85

3,5 von 5 Punkten
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3596164532, Erscheinungsdatum: Oktober 2005, Auflage: 12., Aufl.
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Aus der Amazon.de-Redaktion


"Die Yrr haben die Welt für alle Zeiten verändert." Letzter Tagebucheintrag, nachdem die Welt haarscharf am Untergang entlanggeschrammt war. Alles hatte angefangen mit einem peruanischen Fischer. Das letzte was Ucañan in seinem Leben zu sehen bekam, war eine riesige silbrig glitzernde Fläche, die näher kam. Ein Schwarm Goldmakrelen, dachte er erfreut. Ucañan irrte. Was ihn das Leben kostete, sollte sich sehr bald zu einer unheimlichen und existenziellen Bedrohung für den gesamten Planeten auswachsen.
Unter der Meeresoberfläche brodelt es neuerdings gehörig. Im Nordwesten Amerikas verschwinden Wale spurlos, um bald darauf gar nicht mehr artgerecht wieder aufzutauchen. Australien gibt Quallenalarm. Vor Norwegens Küste entdecken Ölbohrfachleute eine unbekannte Wurmspezies, deren monströse Kauwerkzeuge einen halben Kontinent zum Einsturz bringen können. Dem Meeresbiologen und Schöngeist Sigur Johanson schwant Übles: Die gesamte Meeresfauna und -flora scheint sich ferngesteuert gegen die Menschheit zu wenden. Ein wissenschaftliches Dreamteam nimmt den Kampf auf.
Unglaubliche 1.000 Seiten (angeblich Verlagsrekord!), routiniert erzählt und -- so weit es sich überblicken lässt -- solide recherchiert (immerhin ging ein wissenschaftlicher Beraterstab von annähernder Heeresstärke dem Autor zur Hand). Die Ökothematik zerdehnt zwar die Story, aber so nebenbei erfährt man allerhand über die Ölgewinnung auf den riesigen Plattformen vor Norwegens Küste und wird mit dem weit gehend unerforschten Ökosystem Tiefsee vertraut gemacht.
Für den spannenden Plot hat Tausendsassa Schätzing (der Mann leitet eine Werbeagentur, ist Musikproduzent, sieht gut aus und hat eine mehr als bewegte Website), diverse Erfolgsrezepte zusammengerührt und mit Öko abgeschmeckt. Nicht unclever und präventiv erwähnt Schätzing im Roman das Quellgebiet, das er geistig angezapft hat. Michael Crichtons Œuvre, Independence Day, Contact mit Jodie Foster und ganz besonders James Camerons Erfolgsfilm Abyss, sie alle grüßen herzlich aus nicht allzu großer Ferne.
Im letzten Drittel wird kräftig (Methan-)Gas gegeben. Tsunamis schwappen, Gallertartiges triumphiert. Höllengleich mutieren Zellverbände zu formenreichen Glibberwesen voller Tentakel. Knietief jagt Schätzing uns durch den intelligenten Schleim, der die Menschheit vor ihre größte Herausforderung stellt. Beängstigender Ökothriller! Bitte sofort die Ölheizung abdrehen! --Ravi Unger

Hörbuch-Rezension


Ein Fabelrekord! Frank Schätzings infernalische Tiefseemär belegt nun schon seit Monaten die ersten Plätze der Bestsellerliste. Schon wird gemunkelt, Hollywood habe sein begehrliches Auge auf den atemberaubenden Ökothriller des Deutschen geworfen, sonst eher eine Domäne von Crichton & Co. Wir erinnern uns: Orcas greifen unvermittelt Menschen an, Quallen und Krabben blasen zum Angriff, Tiefseewürmer bringen ganze Kontinentalhänge zum Einstürzen, riesige Tsunamis schwappen über halb Europa. Der intelligente Plot um eine entfesselte Meeresfauna, gesteuert von einer geheimnisvollen tiefseeischen Intelligenz, ließ Abertausende von Leserhaaren förmlich zu Berge stehen!
Versteht sich, dass ein Multitalent und Kontrollfreak wie Schätzing auch seine Hörspielfassung generalstabsmäßig durchplante. Zu seinem Leidwesen mussten die sage und schreibe 1.000 Seiten des Buches gehörig eingedampft werden. Eine Straffung, die, so möchte man sagen, der Story gut getan hat. Die Sprecher stellen die Creme des Synchrongewerbes dar, allen voran der füchsische Edelmime Manfred Zapatka als Erzähler. Den Meeresbiologen Sigur Johanson spricht der knarzige Bass Joachim Kerzel, der bereits Jack Nicholsons, Dustin Hoffmans und Anthony Hopkins` deutsche Stimmbänder zum Schwingen bringt. Dauerquasselstrippe Ralph Morgenstern finden wir in einer überraschenden Nebenrolle und -- natürlich Schätzing selbst, der als CIA-Fiesling Jack Vanderbilt debütiert. Auch hier macht der Mann eine gute Figur.
Schätzing-Spezi Loy Wesselburg, Komponist diverser Tatorte, wie auch Dominik Grafs Die Sieger, zimmerte -- zusammen mit dem Autor, versteht sich -- einen Soundtrack, der Hollywood zur Ehre gereicht. Seine maritimen Soundeffekte verwandeln jedes heimische Wohnzimmer zum Zentrum eines furchterregenden Seebebens. Dem ohnehin edel designten Schuber fügte Schätzing noch einen ausführlichen „Werkstattbericht“ bei, versehen mit zahlreichen Schauspielerportraits und Foto-Dokumenten der Aufnahmesessions. Zwölf apokalyptische Tauchfahrtstunden zu den Yrr! Mehr kann man nicht verlangen. Die Sensation geht weiter!
Gekürzte Hörspielfassung, 10 CD im Schuber, Gesamtlaufzeit ca.726 min. --Ravi Unger
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5 Kundenrezensionen:

Spannend bis zur letzten Seite
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich fand das Buch klasse. Ein interessantes Thema, welches, mit reichlichen Informationen versehen, super umgesetzt wurde. Ähnlichkeiten zu div. Filmen kann ich da nicht feststellen, deswegen verstehe ich die Kritik diesbezüglich nicht. Ich habe das Buch jedenfalls verschlungen. Nur am Ende hätte ich mir noch ein paar Seiten mehr gewünscht - hier hätte man das Buch sogar noch weiter ausbauen können.
Intelligente Rache aus der Tiefe
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Unerklärliche Attacken von Walen auf Touristenboote und schwere Tanker, angriffslustige Tiefseekrabben und vergiftete Hummer, so wie neu entdeckte Würmer die sich in Methanhydrat fressen, nur um bald darauf zu verenden. Dies alles gibt den Wissenschaftlern in Schätzings Roman Der Schwarm Rätsel auf. Die Gleichung mit der großen Unbekannten scheint nicht lösbar, bis eine Hand voll Experten aus den verschiedensten Bereichen sich gemeinsam mit den Angst verbreitenden Phänomenen beschäftigt.
Die Antwort ist so verblüffend wie komplex: Yrr.

Frank Schätzing ist mit Hilfe von jahrelanger Recherche und verständlich erklärter Geowissenschaft ein Roman gelungen, der zum Nachdenken über unseren Umgang mit der Umwelt anregt, und uns ganz nebenbei den Thron um die Alleinherrschaft über die Erde verweigert.

Das einzige, was ich an Schätzing leider bemängeln muss, ist sein Schreibstil. Ein paar Dutzend Seiten weniger Wissenschaft, stattdessen mehr Tiefe der Charaktere und der Figurenentwicklung hätten dem Roman nicht geschadet. Aus diesem Grund nur 4 von 5 Sternen.
Sehr spannendes Hörbuch !
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Diese Rezension bezieht sich ausdrücklich auf das HÖRBUCH !
Durch die Kürzung des Originaltextes, den Einsatz der guten bis sehr guten Sprecher, und der Ausstattung mit tollen Soundeffekten und passender Musiken ist dieses Hörspiel von der ersten bis zur letzten CD spannend. Die Qualität der Produktion offenbart sich erst so richtig, wenn man das Ganze mit einem guten, geschlossenen Kopfhörer hört. Dann ist man förmlich mitten im Geschehen "live" dabei. Was die Spannung zusätzlich erhöht.
leider teilweise trivial
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Im Prinzip eine spannende Geschichte.
Leider fehlt es an literarischer/sprachlicher Qualität.
Die Dialoge sind teilweise auf Groschenroman-Niveau.
Wozu die immer wieder eingestreuten schmalzigen bis pseudo-erotischen Einlagen ?
Hinzu kommt , dass es leider einige Totalausfälle bei der Rollenbesetzung
gibt.
Einige Sprecher/Innen lesen wirklich amateurhaft aufgesetzt, was die schon erwähnten schwachen Dialoge noch verschlimmert.
Selbst so ein guter Sprecher wie J.Kerzel bleibt deutlich unter seinen
Möglichkeiten.
Warum also noch 3 Sterne ?
Der Plot der Geschichte ( in der Hörspielfassung ) ist durchaus spannend und bewegt zum "Dranbleiben".
Und dann gibt es da zum Glück noch M.Zapatka und M.Großmann, die sich mit ihrer Sprech-Leistung deutlich von allen anderen absetzen.
So muss es sein !
Eine Umsetzung als komplettes Hörbuch wäre die bessere Wahl gewesen.
Insgeamt kein Hörbuch-"Muss", aber noch empfehlenswert.
Spannend
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Während ich das Buch teilweise sehr langatmig fand und mich zwischendurch regelrecht durchquälen musste, überraschte mich die spannend aufgemachte Hörbuchversion, die mich auf lange Autofahrten begleitete und die Autofahrt regelrecht zu einem Hörkino machte. Habe selten so kurzweilige Autofahrten gehabt obwohl ich alleine unterwegs war. Die Mischung von klassisch vorgelesenem Hörbuch und Hörspielbestandteilen fand ich gut gelungen.
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Produkt-Bild: Das Leben, die Liebe und ein Jahr auf der Couch: Der Roman meines Lebens

Das Leben, die Liebe und ein Jahr auf der Couch: Der Roman meines Lebens von Lorna Martin

Broschiert von Fischer Taschenbuch Verlag GmbH
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 6,90

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3596179246, Erscheinungsdatum: Januar 2009, Auflage: 1
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Eine Kundenrezension:

Eindrucksvoll
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Der Roman von Lorna Martin beschäftigt sich mit der Auseinandersetzung eines in der westlichen Welt immer verbreiteteren Phänomens: Eigentlich hat man alles Wichtige im Leben: einen guten Job, Freunde, ein stabiles Umfeld und dennoch fühlt man sich deprimiert und verzweifelt.
Lorna Martin beschreibt den Weg durch eine Psychoanalyse zu ihrem Inneren, berührend, erheiternd und eindrucksvoll ehrlich auch die dunklen Seiten werden nicht ausgelassen. Man lacht und verzweifelt mit ihr ... eine Empfehlung wert!
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Produkt-Bild: Der Zauberberg. Roman.

Der Zauberberg. Roman. von Thomas Mann

Taschenbuch von Fischer Taschenbuch Verlag GmbH
Preis bei Amazon: EUR 12,90, Angebote ab EUR 7,55

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3596294339, Erscheinungsdatum: Oktober 2000, Auflage: N.-A.
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Aus der Amazon.de-Redaktion


Wenn irgendwann einmal ein Preis für den besten Buchtitel vergeben werden sollte, würde für mich Thomas Manns Zauberberg ganz oben auf die Liste gehören. Noch bevor ich das Buch gelesen hatte, weckte schon das Wort Neugier auf eine magische Welt. Nun, wer den Zauberberg kennt, weiß, daß dies kein Buch von fremden Feenwelten ist, und doch waltet hier eindeutig Magie.
Die erste magische Leistung besteht darin, eine Handlung, die in einem Satz zusammengefaßt werden kann, auf 1.000 Seiten zu packen: Der junge Hamburger Hans Castorp, Sproß einer Patrizierfamilie lebt bis zum Ausbruch des ersten Weltkriegs sieben Jahre in einem Schweizer Luxussanatorium für Lungenkranke, ohne selbst krank zu sein.
Die zweite magische Leistung ist Thomas Manns Sprache, die auch in tausend Jahren nichts von ihrer Kraft verloren haben wird.
Die dritte magische Leistung ist die Behandlung der Figuren, die alle mehr mehr sind als bloße Protagonisten. Sie sind Exponate ihrer Zeit, jede für sich repräsentiert einen Teil geistigen Lebens in einer Ära, deren Ende sich vollzog während Thomas Mann am Zauberberg saß und schrieb.
Die vierte magische Leistung schließlich, die zauberbergigste vielleicht, ist das Spiel mit dem Leser. Oder besser: das Spiel mit der Geschwindigkeit des Lesers. Thomas Mann erreicht, daß dem Leser zehn Minuten Lesen wie eine halbe Stunde Lesen vorkommen, und zwar genau dann, wenn Hans Castorp denkt, er habe eine halbe Stunde geträumt. Wie sich herausstellt, waren es zehn Minuten.
Elf Jahre hat Thomas Mann an dem Buch geschrieben, das doch eigentlich nur eine Weiterführung des Themas aus Tod in Venedig sein sollte. Es wurde einer der meist gelesenen deutschen Romane. Zu recht. --Bettina Albert
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5 Kundenrezensionen:

Kundenrezension Nr. 67
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Boah Ey, der größte Roman, wundervoll, unfaßbar undsoweiter undsoweiter.Lauter Überwältigungsvokabeln.
Aber ist es auch was für Sie? Man kann sich da herantesten.
Wenn Sie keinen Fernseher haben: Pluspunkt.Allein schon vom Zeitbudget her.
Mein Mathematiklehrer Professor Bruno Wittkowski hat einmal gesagt:
Kaufen Sie sich erst ein dünnes Buch, wenn Sie in ein Thema einsteigen wollen.Die dicken liest man meist doch nicht.
Testfrage Nr.2: Der Held ist Hans Castorp , aus bester Hamburger Familie.
Über ihn liest man dies (und wie finden Sie das?):

'Nur widerstrebend hätte er Butter gegessen, die ihm in einem Stück und nicht vielmehr in Form geriefelter Kügelchen vorgesetzt worden wäre'

Wenn Sie das goutieren und nicht etwa irgendwie irgendwo albern finden, dann könnte es sein ,daß Sie ein Zauberberg-Adept werden könnten.

Wer nicht sicher ist ,kann auch erstmal zu den Erzählungen greifen.
Und, es ist auch erlaubt mal ein Kapitel zu überschlagen, meinetwegen die Naphta-Settembrini-Gespräche.Kann man sich eventuell für den zweiten Durchgang aufheben.Wird nicht bestraft.Gibt keine Punkte in Flensburg dafür.

Der Architekt Peter Eisenman schrieb einmal, daß er sich ständig in einem Prozeß sehnsüchtiger, schöpferischer Fehllektüre befände.
Könnte also gut sein, daß man das "Fehl" in diesem Fall glatt streichen kann.Es ist auch ein sehr humorvoller Roman.Aber der von der kultivierten Art.Sie wissen ja: Geriefelte Butterkügelchen.
Was für ein Buch!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Was für ein Mount Everest der deutschen Literatur!
Diese Sprachbehandlung ist phantastisch und sucht seines Gleichen.
Es ist wahr, man braucht einen sehr, seeehr langen Atem...doch die Mühe lohnt sich und wird belohnt.
Gewaltig! Berauschend! Phantastisch!
Leider nicht zu empfehlen
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Dicke Bücher sind normalerweise etwas ganz tolles. Aber "Der Zauberberg" verhext den Leser durch langwierige Passagen. Es war beinahe ein Zwang das Buch nach der Hälfte wieder in den Schrank zu stellen (was als Todsünde anzusehen ist). Vielleicht nehme ich es in zehn Jahren erneut zur Hand und hoffe darauf es zu Ende zu bringen...
Enttäuschend
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Nachdem ich die Buddenbrooks regelrecht verschlungen habe, konnte ich es gar nicht erwarten, als ich endlich den Zauberberg in den Händen hielt.

Der Anfang war auch noch recht gut und ich freute mich auf schöne Leseabende, aber leider war es nur eine Qual.

Die Geschichte ist schnell erzählt. Hans Castorp fährt in ein Sanatorium nach Davos um seinen Vetter für 3 Wochen zu besuchen. Aus den 3 Wochen werden 7 Jahre. Hans Castorp lernt viele interessante Menschen kennen, sieht viele Menschen sterben und er verliebt sich. Die restlichen ca. 900 Seiten sind gefüllt mit langatmigen Detailbeschreibungen und philosophischen Debatten.

Ich habe noch nie in einem Buch Seiten übersprungen, aber hier habe ich es zum ersten Mal getan. Nicht enden wollende philosophische Debatten, die den Nicht-Philosophen einfach nur zum Abschalten und Überblättern zwingen.

Zwei Sterne gibt es von mir dafür, dass es an einigen Stellen doch eine ganz gute Geschichte ist, die man aber durchaus um 800 Seiten hätte kürzen können.

SCHADE!
Genial, aber l a n g weilig
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Der Inhalt, sowie die Hintergründe dieses Buches sind einfach nur genial. Meine Bewertung dafür wäre eine glatte Eins. Thomas Mann wirft so viele interessante politisch-philosophische Fragen auf und bringt den Leser viel zum Nachdenken. Neben der Politik und Philosophie sind Liebe, Krankheit und Tod zentrale Themen des Werkes.
Die Essenz ist einfach fabelhaft-genial aber, Thomas Mann beschreibt alles bis ins kleinste Detail, das oft sehr sehr langweilig zu lesen ist und es macht das Buch sehr trocken und schwer zu lesen. Ich bin froh, dass es jetzt endlich durch ist, aber ich bereue es nicht das Buch gelesen zu haben. Trotzdem ist es leider das Langweiligste, das ich je gelesen habe, aber auch das Genialste.
Ich weis, dass sind zwei Widersprüche, aber so ist es. Lest selbst!
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Produkt-Bild: Das schmutzige Heilige und die reine Vernunft: Symptome der Gegenwartskultur

Das schmutzige Heilige und die reine Vernunft: Symptome der Gegenwartskultur von Robert Pfaller

Broschiert von Fischer Taschenbuch Verlag GmbH
Preis bei Amazon: EUR 12,95

ISBN: 3596177294, Erscheinungsdatum: Sept. 2008, Auflage: 1
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Produkt-Bild: Gestehe ein letztes Mal

Gestehe ein letztes Mal von Carlene Thompson

Broschiert von Fischer Taschenbuch Verlag GmbH
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 4,90

3 von 5 Punkten
3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 359617290X, Erscheinungsdatum: Dezember 2008, Auflage: 1
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3 Kundenrezensionen:

Das lange Warten...
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
hat sich nicht gelohnt. Vielleicht würde ich anders empfinden, wenn ich nicht wüsste, dass Frau Thompson auch "Sieh mich nicht an" und "Schwarz zur Erinnerung" verfasst hat- ich weiß es aber! Beim lesen bekam ich weder eine Gänsehaut, noch habe ich schlecht geschlafen. Brooke ist nett, mehr kann ich über sie nicht sagen. Und natürlich besitzt sie einen Hund! ;-) Vom "Bösewicht" war ich nicht überrascht und das Ende ist vorhersehbar. Nach ihren letzten durchschnittlichen Romanen wäre ein Knaller schön gewesen. Aber, ich gebe die Hoffnung nicht auf.
keine spannung
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
solange gewartet und wurde bitter enttäuscht. das buch ist vorhersehbar, (wenn man den schreibstill von C.T. kennt) und wirklich nicht besonders spannend aufgebaut. sehr viele fragen, die der leser hat, werden nicht beantwortet. es taten sich auch einige fragen auf, die nicht ganz in den verlauf passen.

mußte mich überwinden es fertig zu lesen.
sehr gut zu lesen, mittelmäßig spannend
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Ich hatte mich sehr auf ein neues Buch von C. Thompson gefreut.
Mein erstes war SCHWARZ ZUR ERINNERUNG, welches immer noch meine Nr. 1 von Ihr bleibt.
Dieses neue Buch fand ich auch recht gut, unterhaltsam, obwohl mein Verdacht, wer es denn nu war... direkt am Anfang des Buches, sich bestätigte.
Es ist kein besonders anspruchsvoller Psychokrimi, aber mir hat das Lesen trotzdem Spaß gemacht und ich fand es keineswegs langweilig.
Also,... Lesen lohnt sich !!!
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Produkt-Bild: Verborgene Universen. Eine Reise in den extradimensionalen Raum

Verborgene Universen. Eine Reise in den extradimensionalen Raum von Lisa Randall, Hartmut Schickert

Broschiert von Fischer Taschenbuch Verlag GmbH
Preis bei Amazon: EUR 10,95, Angebote ab EUR 7,20

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3596174384, Erscheinungsdatum: August 2008, Auflage: 1
Zoom ± Produkt-Bild: Verborgene Universen. Eine Reise in den extradimensionalen Raum

Aus der Amazon.de-Redaktion


Sollten die Zeiten schwer verständlicher Fachbücher, geschrieben von selbstverliebten Professoren, etwa vorbei sein? Wer Verborgene Universen gelesen hat, könnte das vermuten. Die Physikerin Lisa Randall stößt darin in unbekannte Welten vor. Es sollen Welten sein, in denen es mehr als die drei für uns wahrnehmbaren Dimensionen gibt. Genauer: Es scheint sogar möglich, dass wir in einer solchen Welt leben -- in einem höherdimensionalen Raum.
Im Folgenden entwickelt Randall Ideen und Theorien in einer Virtuosität und Eleganz, die den Beruf des Physikers als den schönsten der Welt erscheinen lassen -- mindestens! Die Theorien sind spekulativ, "aber die Spekulation ist die einzige Möglichkeit, Fortschritte zu machen." (Randall). Und die Physikerin aus Harvard frohlockt: Die neuen Ideen seien nicht nur in theoretischer, sondern sogar schon in experimenteller Reichweite.
Warum es sich lohnt, über zusätzliche Dimensionen nachzudenken? Auch das erklärt Randall plastisch. Würde es sie geben, könnten einige der größten Rätsel unseres Universums gelöst werden. Bevor die Autorin jedoch Theorien -- ihre eigenen und auch die von Kollegen -- entfaltet, gibt sie einen profunden Überblick über das, was berühmte Kollegen in der Vergangenheit geleistet haben. Stichworte sind hier die Relativitätstheorie oder auch die Stringtheorie.
Auf die jedes Kapitel einleitenden Liedtexte, entliehen von den "Simple Minds" oder "REM", hätte Lisa Randall allerdings getrost verzichten können. Die gut zu lesende, dabei aber immer seriöse Entfaltung eines ganzen Kosmos von Ideen überzeugt auch so. Zumindest gilt dies für den interessierten Laien. Bleibt zu wünschen, dass auch die Professoren, die die Studenten mit neuen Lehrbüchern beglücken werden, bemerken, wie faszinierend Wissenschaft erklärt werden kann! --Mathias Voigt, Literaturtest
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5 Kundenrezensionen:

Hirnsex
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Lisa Randall scheint der Einstein unter den Lebenden Physikern zu sein, ebenso wie dieser, wenn nicht besser, versteht sie es, hochkomplizierte philosophische, mathematische und physikalische Zusammenhänge in spannender, nicht zu weit ausschweifender Sprache greifbar darzustellen. Dabei wird bei jedem Wort klar, daß sie zu den sehr wenigen Denkerinnen gehört, die die Theoreme der modernen Physik nicht nur zu verstehen in der Lage sind, sondern sie auch weiter entwickeln können. Ohne auf die Details der Nuklearphysik einzugehen: Für Wissenschaftsfreaks un Brainies die Droge schlechthin. Doch wie immer sei mit Frank Zappa derjenige gewarnt, welcher andere mit Lesefrüchten beglücken muss, und dies nicht nur, weil Randall gerne Pop zitiert: Don't never let her know you are smart - the universe is nowhere to start. In Randalls Buch geht es um die Struktur der kleinsten Materieteilchen, vielen von uns Laien noch als die Bohr'schen Kügelchen aus dem Chemiesaal bekannt. Es wird mittlerweile angenommen, daß diese kleinsten Elemente wiederum aus einer Myriade elementarster Energieschwingungen mit äußerst seltsamen Eigenschaften bestehen, die offenbar in ihrer "Ausdehnung" durch andere, höhere, ebenenreicherer Dimensionen "begrenzt" werden, und, daß vielleicht andere Welten auf uns unsichtbaren Dimensionen verborgen sind, zu denen wir niemals Zugang haben werden: ein Polyversum. Ein tolles Buch für Atheisten wie auch Gottessucher jenseits der etablierten Schriften. Diese Leser dürften auch Tipler, Hawking, Guitton und Breuer interessieren.
Die Physik und wir
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Bis in die zweite Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts wurden Fachbücher von Fachleuten für Fachleute geschrieben. Heute aber öffnet sich die Wissenschaft auch denen, die gar keine Fachleute werden wollen, sondern nur mal verstehen wollen, was denn Sache ist. Lisa Randall macht das meiner Meinung nach meisterhaft, verzichtet auf Mathematik in ihren Darstellungen, gibt aber weiterführende Literatur an (wenn auch etwas spärlich). Jedem Kapitel wird ein Motto vorangestellt (mit passendem Zitat aus Popsongs, finde ich originell). Obwohl die Kapitel aufeinander aufbauen, kann man trotzdem auch einfach ein Kapitel herausgreifen und es trotzdem gut lesen, denn was immer zum Verständnis wichtig ist, wird kurz wiederholt, um es ins Gedächtnis zurückzurufen.

Dies Buch gibt einen aktuellen Stand der Wissenschaft wieder, wirft die noch unbeantworteten Fragen auf und wie sie vielleicht beantwortet werden können. Man kann es sogar noch dann zur Hand nehmen, wenn man es schon mal gelesen hat. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm. Das Buch geht gut zusammen mit Michio Kaku "Im Paralleluniversum". Lisa RAndall - obwohl ohne Mathematik - verzichtet keineswegs darauf, die angebotenen Informationen systematisch und strukturiert darzulegen. Es finden sich hin und wieder grafische Darstellungen (einigen mag das zu wenig sein) und auch Tabellen, immer im Kontext und erläuternd zum Text.

Ich habe mich gefreut, dies Buch zu lesen. Alles in allem für mich eine gelungene Zusammenfassung eines sehr komplexen Themas. Weniger aufwändig ausgestattet als S. Hawkings Bücher aber mit mehr Tiefgang dem Nicht-Physiker dargeboten.
Sachbuch mit Substanz
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Gibt es eine Welt gleich nebenan? Vielleicht sogar unendlich viele? Und können wir mit denen da.... oder die mit uns.... in Verbindung treten? Solcherlei Fragen begegnen uns heute hauptsächlich in Science- Fiction- Filmen, nehmen wir den Hyperraum der Voyager im Star Trek oder die Wurmlöcher hinter dem Stargate. Was sagt die Physik dazu?
Dass sind Theorien, die nur wenige von uns 6 Milliarden Menschen verstehen, von einem sinnlichen Begreifen der Natur ganz zu schweigen. Dies auf die Alltagserfahrung des interssierten, aber mathematiklos aufgewachsenen Laien hinunterzubrechen können nur wenige Fachmänner / -frauen, ohne daß es in einem pseudo- philosophischem Geschwätz endet. Anders als das Standardmodell der Physik, welches bereits bekannte Phänomene erklären will (bottom- up Ansatz) ist hier eine Theorie, die ein umfassendes Modell darstellen soll (top- down Ansatz), in daß sich die bisher gewonnenen Erkenntnisse der Experimentalphysik als (einschränkende) Randbedingungen einordnen lassen, aber eben noch andere Aussagen gemacht werden, die zum Teil (noch) nicht überprüfbar sind, weil die dazu notwendigen Beschleuniger und Energien fehlen.
Ich meine, L. Randall versteht es, ihr Wissen ohne allzuviel Rückgriff auf die Sprache der math. Gleichungen, eben durch alltagsnahe, exemplarische Gleichnisse dem Leser nahezubringen. Und weil ein Gleichnis allein eben oft nicht exakt den Punkt trifft, genau deshalb gibt es hier auch mal 2 oder 3 Geschichten dazu, was als langweilige Wiederholung wirken mag. Wiederholung gehört aber nun einmal zum Erlernen jeder Sprache, auch der der Physik. Zu Anfang jedes Abschnitts findet sich ein den Leser motivierendes Zitat aus der Literatur, das kann auch mal ein Zitat aus einem Pop- Song sein (es ist halt ein amerikanisches Buch). Öfters im Textfluß steht eine illustrative Zeichnung. Vor allem findet man hier eine sehr klare Erläuterung der Fachbegriffe: Nein, es wird Ihnen beim Lesen nicht erspart bleiben zu hören was Eichbosomen, was Hadronen und Leptonen sind. ...und auch was das Standardmodell bedeuten soll erklärt die Autorin. Zu Ende des Kapitels steht wie in einem guten Lehrbuch eine Zusammenfassung.
Es bleibt dabei ein Sachbuch, aber eines mit Substanz. Es versucht, die Mathematik durch erläuternde Beispiele zu ersetzen. Dass es dafür nicht ganz so leicht zu lesen ist wie die Sonntagsbeilage ihrer Tageszeitung gehört dazu....
Das Layout des Umschlages ist gut!
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Aufmerksam geworden durch eine Rezension bei Spiegel Online begann ich mit hohen Erwartungen mit dem Lesen dieses Sachbuches - und wurde enttaeuscht. Jetzt im Nachhinein gefaellt mir nur noch der Umschlag.
Wie einige Vorgaenger bereits darlegten ist der Erzaehlstil langatmig, der Schreibstil zaeh und die Geschichte um Ike und Athena unnoetig. Haette man das Buch komprimiert, waere sicher nur 1/3 uebrig geblieben. Eine gute Idee ist die Zusammenfassungen am Ende der Kapitel, obwohl deren Inhalt manchmal auch substanzlos ist. Der Leser, selber promovierter Chemiker, sucht am Ende nach der - man erlaube mir den Ausdruck - "Take Home Message" und findet sie nicht. Ich moechte mal behaupten, dass es der Mehrheit der Leser aehnlich erging.
Dem geneigten Leser wuerde ich eher die Buecher von B. Greene oder M. Kaku empfehlen und schauen Sie mal ab und zu in die Sparte "Wissenschaft" bei Spiegel Online, dort gibt es, von der obigen Empfehlung einmal abgesehen, interessante Artikel, die auf die "Quantenphysik" neugierig machen.
Kommunikationsautist
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
... die Art und Weise wie das Buch geschrieben ist würde für mich zu einem Kommunikationsautisten passen. Frau Randall versucht witzig zu sein, nutzt populäre Stilmittel wie passende Zitate zu Beginn jedes Artikels etc.
Aber spätestens als sie erwähnt, dass sie als kleines Mädchen auf einem Summercamp für mathematisch begabte Kinde war, konnte ich ihr all dies nicht mehr übel nehmen :-)

Das Buch ist gut und wenn man Brian Green zuvor liest, dann ist es sogar eine interessante Ergänzung zum schon existierenden Halbwissen, weil es eine andere Perspektive auf die Forschung in der theoretischen Physik gibt.

Deshalb ja, es ist von der Sprache wirklich kein Genuss, aber ein interessantes Buch für alle, die am Thema weiter Wissen aufbauen wollen (und denen vielleicht die mathematischen Skills dazu fehlen) ...
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Die alltägliche Physik des Unglücks von Marisha Pessl

Broschiert von Fischer Taschenbuch Verlag GmbH
Preis bei Amazon: EUR 10,95, Angebote ab EUR 3,00

3 von 5 Punkten
3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3596170737, Erscheinungsdatum: Sept. 2008, Auflage: 1
Zoom ± Produkt-Bild: Die alltägliche Physik des Unglücks

Aus der Amazon.de-Redaktion


Marisha Pessl ist ein Phänomen. Gerade einmal dreißig Jahre ist die US-amerikanische Autorin alt -- und hat doch nach eigener Aussage nicht nur schon einige mehrere hundert Seiten starke unveröffentlichte Romane in der Schublade liegen, sondern mit Die alltägliche Physik des Unglücks auch ein 600-seitiges Romandebüt vorgelegt, das die „New York Times“ 2006 zu den zehn besten Büchern des Jahres wählte. Heldin ist die brillante 16-jährige Halbwaise Blue van Meer, die sich durch einen Ozean an Literatur- und Filmklassikern durchgelesen und -gesehen hat und mit ihrem geheimnisvollen Vater Gareth, einem Universitätsdozenten, durch die Lande reist. Während letzterer die Damenwelt in Verzweiflung stürzt, gerät Blue in den Bann der charismatischen Lehrerin Hannah Schneider und ihres erlesenen Schülerkreises. Doch bald wird Schneider bei einem Ausflug erhängt aufgefunden. Und bei ihren Recherchen nach möglichen Hintergründen wird Blue ein ums andere Mal erschüttert...
Die alltägliche Physik des Unglücks ist ein schwieriges Buch. Das hat nichts mit dem Umstand zu tun, dass es besonders schwer zu lesen wäre, im Gegenteil: Hier überrascht der Roman durch eine Machart, die für einen Erstling fast schon zu perfekt daherkommt. Schwierig sind vielmehr der ständige Rekurs der Autorin auf die Postmoderne und ihre überschäumende Zitierwut. Denn Die alltägliche Physik des Unglücks ist zu einem Gutteil aus Sätzen und Stimmungen anderer Autoren gebastelt, aus denen sich das Weltbild Blues zusammensetzt -- und deren Quellen dem Buch zudem noch in Klammern hinter den Sätzen beigegeben sind („siehe Unterwegs, Jack Kerouac, 1957“). Das hemmt beizeiten nicht nur den Lesefluss, sondern verselbstständigt sich als Strategie auch dermaßen, dass man als Leser selbst da nach Zitaten Ausschau hält, wo (vielleicht?) gar keine zu finden sind.
Aber vielleicht ist gerade das der Reiz von Pessls Debüt. Irgendwie hat man das Gefühl, als hätte man alles anderswo schon einmal gelesen. Und doch wirkt es zugleich erfrischend neu. -- Thomas Köster, Literaturanzeiger.de
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5 Kundenrezensionen:

Man muss dem Buch eine Chance geben ...
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
In diesem Buch geht es um die hochintelligente Blue van Meer und ihren Vater, einem angesehenen Universitätsprofessor. Die beiden bleiben immer nur ein Semester lang an einem Ort und ziehen dann weiter, kreuz und quer durch die USA.
In ihrem letzten Schuljahr begegnet Blue einer seltsamen Lehrerin namens Hannah Schneider und den "Bluebloods" - fünf gleichaltrige Schüler, die mit ebendieser Lehrerin befreundet sind. Blue wird durch Jade, Leulah, Nigel, Charles und Milton in ihr bis dahin fast unbekannt Welten wie Alkohol, Parties, Männer und Sex gezogen. Sie gehört aber trotzdem nie richtig zu dieser Gruppe, da sie immer noch anders ist und auch viel mehr nachdenkt und ihre Umgebung beobachtet als die anderen.
Als zwei Morde passieren, wobei der eine von der Polizei als Unfall und der andere als Selbstmord zu den Akten gelegt werden, versucht Blue erst mit den Bluebloods und dann allein diese Vorfälle zu lösen. Dabei wirbelt sie allerdings mehr Staub auf, als ihr lieb gewesen wäre - und bringt damit ihr Leben vollkommen aus dem Gleichgewicht.

Als ich die ersten Seiten gelesen hatte, dachte ich nur: O
o? :D
Das Buch ist aus Blues Sicht geschrieben und Blue (IQ von 176) wirft dabei mit Zitaten von realen und fiktiven Personen sowie Quellenangaben realer und fiktiver Bücher nebst Seitenzahlen um sich. Damit muss man erst einmal klar kommen, genauso wie mit den teilweise extrem langen und verschachtelten Sätzen und seltsamen Bezeichnungen wie z.B. für die Frauen, die sich für ihren Vater interessieren und diesen umschwirren wie ein paar Insekten("Junikäfer").
Der Anfang war etwas langweilig, aber spätestens ab der Hälfte wir es interessant.
Und als ich gestern den Schluss gelesen hatte, habe ich fast fünf Minuten gebraucht um zu realisieren: Nein, da fehlt nicht wirklich noch ein Kapitel und Nein, das Buch ist hier wirklich zu Ende. Schade, ich hätte nun doch gern konkrekt gesagt bekommen, wer der/die Mörder war/en. ¬.¬
Andeutungen werden genug gemacht und es gibt einen Haufen Verdächtiger, aber richtig gesagt wird es nie...
Aber trotzdem:
Es ist ein tolles Buch, sobald man mit der Art und Weise, wie die Autorin schreibt, zurechtkommt ^^
Einen Stern Abzug gibt es für den doch ziemlich lahmen Start und das ein wenig zu abrupte Ende.
Viel Blah um Nichts
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Wenn ich es mir nicht zum Prinzip gemacht hätte, jedes Buch das ich anfange auch zu Ende zu lesen, dann wäre "Die alltägliche Physik des Unglücks" schon Recht bald in der Ecke gelandet. Aber man kann ja nie wissen, vielleicht wird es noch spannend - und tatsächlich, nach 400 Seiten kommt für ungefähr 20, 30 Seiten so etwas wie Spannung auf. Sich dafür durch den gesamten Schinken zu quälen, ist allerdings absolut nicht lohnenswert. Zumal der Rest und Schluß mich schlichtweg gelangweilt und unbefriedigt zurücklies.

Die Protagonistin Blue van Meer blieb mir mehr oder wenig gleichgültig, ebenso wie die anderen Charaktere. Pessl beschreibt zwar alle und alles detailiert, aber es gelingt ihr dabei nicht einem die Personen wirklich näher zu bringen. Leise Symphatie kam bei mir nur für Gareth van Meer auf.

Das ständige Einwerfen von Zitaten ging mir nach ca. 50 Seiten ziemlich auf die Nerven und gab mir ständig das Gefühl, die Autorin wolle unter Beweis stellen wie ach so belesen und schlau sie doch ist.

Die Handlung selbst hätte man gut und gerne auf 100 Seiten verkürzen können, der Rest des Buches analysiert die Geschehnisse mit einer Überdosis an Methapern zu Tode. Viele - viel zu viele - Worte also (dabei mag ich Wörter im Grunde sehr!), wenig dahinter. Eine echte Mogelpackung quasi.

Eine "hinreissende literarische Entdeckung" würde ich Pessl daher nicht nennen. Zumindest ich konnte nichts Hinreißendes erkennen.
Weniger wär' mehr
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Herausragendes literarisches Debüt oder überbewertete amerikanische Gegenwartsliteratur? Eine außerordentliche Vater-Tochter Beziehung oder überzüchtete US amerikanische Jugend mit überspanntem Vater? Atemberaubende Spannung oder doch langwieriges Unterfangen mit Anfang, Höhepunkt und Schluss?
Die Meinung über Pessl's "Alltägliche Physik des Unglücks" ist geteilt.

Die Auswahl der Charaktere bietet Vielfalt, wenn diese auch kategorisiert ist: die Bluebloods - Clique um die Hauptdarstellerin Blue van Meer, die Junikäfer (?) - vorübergehende, hysterische und austauschbare Gespielinnen des Vaters Gareth van Meer und die Außergewöhnlichen, die Herausragenden, die Bestechenden - Blue, Gareth und die wundersame Lehrerin Hannah Schneider.

Der Start des Romans, der in einer Reihe von Situationen das Leben, die laufend wechselnden Lebensmittelpunkte und die verhinderte Kindheit Blues sehr gut darstellt, bindet den Leser in die Geschichte ein, macht ihn gefügig. Die Erlebnisse des letzten Schuljahrs, die Erfahrungen und Gespräche aller Protagonisten sind ein Wechselspiel aus Nervenkitzel und öder Langeweile (mehrmals bietet sich die Gelegenheit, den Wälzer unbeendet zur Seite zu legen). Am Ende entwickeln sich Handlungen und Motive (und diese sind bis zum Ende undurchschaubar - gut gelungen) sehr rasant. Die Blue-typische (Internet-) Recherche nimmt dieser Entwicklung allerdings wieder Wind aus den Segeln. Und das Ende ist dann doch etwas konservativ und vorhersehbar!

Pessl's blumig, verspielte Sprache und nicht immer recherchierten Zitate (ist schließlich Fiktion) haben mir sehr gut gefallen. Auch der Blickwinkel einer hochbegabten 16-jährigen, die sich selbst in der Gruppe zu stark unterscheidet ist authentisch und fesselt den Leser. Nicht zuletzt die Geschichte besticht durch Hintergrund und Motivation - Sie hätte auf "halber Distanz" nicht an Charme verloren!!!
Viel zu erzählen, aber nichts zu sagen!
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Erzählt wir hier die Geschichte der jungen und sehr intelligenten Blue. Ihr Vater ist Dozent für Politikwissenschaften, bleibt an keiner Uni länger als ein Semester und reist mit Ihr quer durch das Land. Den größten Teil des Buches nimmt Blues letztes Highschool-Jahr ein. Dort lernt sie die vermeintlich charismatische Lehrerin Hannah Schneider kennen und trifft sich regelmäßig bei dieser mit einer Gruppe arroganter, anscheinend dekadenter Jugendlicher derselben Schule. Irgendwann geschieht ein mysteriöser (Selbst (?))Mord, den Blue nicht auf sich beruhen lassen will. Dabei gerät so einiges aus den Fugen.
Am liebsten wäre es mir, wenn ich 2 1/2 Sterne verteilen könnte, dann wäre ich genau in der Mitte, denn genau da gehört dieses Buch (höchstens) hin. Den Lobeshymnen, die man der deutschen, wie auch der internationalen Presse entnehmen konnte, wird dieses Werk so gut wie gar nicht gerecht. Der Plot ist sehr dünn, das Wichtigste habe ich im ersten Abschnitt versucht zusammen zu fassen, und wird, wenn man es positiv sehen will, frühestens ca. 170 - 200 Seiten vor dem Ende etwas dicker. Die Figuren sind alle blass gezeichnet, zumindest habe ich mit niemandem etwas anfangen können, weder Sympathie noch großartig Antipathie hat sich eingestellt. Meiner Meinung nach hat Marisha Pessl hier mit aller Kraft versucht eine kleine Begebenheit, und zwar den bereits erwähnten Todesfall, über 600 Seiten zu tragen. Doch das klappt eben nicht. Auch nicht, und jetzt komme ich schon zu dem positiven Aspekt, wenn man sehr schön erzählen kann. Das Buch besticht über weite Strecken sehr durch seine bunte, metaphernreiche Sprache, so dass auch die größte Banalität doch noch an Schönheit gewinnt. Obwohl es auch hier zu einigen Fehlgriffen kommt: "Mein Herz fühlte sich an, als würde es in meinen Hals gequetscht, wie Zahncreme aus der Tube" (vgl S. 386). Oder wenn sie etwas später ein Polizeirevier mit der Primaten-Abteilung in einem Zoo vergleicht. Das wirkt mir alles oft zu gequält. Und allen Skeptikern sei jetzt gesagt, dass es nicht an der Übersetzung liegt, denn ich habe hauptsächlich das Original gelesen und nur teilweise auf das deutsche Buch zurückgegriffen, da mein Englisch leider etwas eingerostet ist. Jedenfalls reicht eine tolle Sprache gepaart mit lauter Anspielungen an große Werke der Literatur für mich nicht, um einen 600-Seiten-Brocken zu veröffentlichen. Wenn nichts in der Geschichte passiert, was größtenteils der Fall ist, dann verfällt die Autorin eben, wie so oft, in ihre Zitierwut und erzählt zum Beispiel was über Goldfische oder das Lächeln ist so wie auf dem Bild, über das Problem hat der und der schon 1912 geschrieben, ich kam mir vor wie in dem Klassiker so und so usw. Immer und immer wieder kommt dann ein kleiner Wink zu dem Autor oder zu dem Film. Natürlich alles, wie in einer wissenschaftlichen Arbeit mit Autor, Titel und Erscheinungsjahr am Satzende. Irgendwann merkt man einfach, dass Marisha Pessl zwar viel zu erzählen, aber nichts zu sagen hat. Das Buch ist leer, fast kalt und steril. Die wichtigen Dinge hier sind in wenigen Sätzen nacherzählt. Trotzdem 3 Sterne, weil man es recht leicht und schnell durchlesen kann und es eben so "unaufgeregt" ist, dass man sich auch nicht drüber ärgern kann bzw. braucht. Es eckt nirgendwo an, weder im positiven, noch im negativen Sinne. Aber lesen muss man es definitv nicht. Es ist wie ein sehr schön verpacktes Geschenk (das ist jetzt mein metaphorischer Vergleich, denn damit meine ich die Sprache, nicht dieses hochgradig kitschige Umschlagbild) ohne Inhalt. Die Inhaltsangaben auf dem Buchrücken und auch innen, wecken ein wenig falsche Hoffnungen, wie ich finde. Dass man der Hauptfigur "zu Füßen liege" und sie sich "ins pralle Leben" stürzt habe ich hier eben so wenige heraus gelesen, wie die Ankündigung, dass sie "keine Wodkaflasche an sich vorbeiziehen" lässt. Aber das werden Sie ja gegebenenfalls selbst herausfinden.
Verblüffender Erstlingsroman
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich habe meiner Buchhänderlerin glücklicherweise vertraut, dass ich trotz des haarsträubenden Covers dieses Buch gekauft habe. Mit den kitschigen Rosen auf dem Cover hätte man eine Art Pilcher-Roman erwarten können-glücklicherweise nicht! Nach ersten Anfangsschwierigkeiten, da die Autorin Unmengen von Zitaten und Filmverweisen einfließen läßt, konnte ich mich dem Sorg dieses Buches nicht mehr entziehen. Sprache und Wortwitz, als auch spannenden Charakterstudien lassen einem nicht aus dem Drang weiterzulesen. Letztendlich nimmt das Buch im letzend Drittel nochmals so Fahrt auf, dass man versucht ist die ganze Nacht bis zum Ende durchlesen.
Das Ende des Buches haut einen auf jeden Fall um, ich war erst einmal sprachlos.. Mit eines der erstaunlichsten Bücher, die ich dieses Jahr verschlungen habe
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Produkt-Bild: Das gefrorene Licht

Das gefrorene Licht von Yrsa Sigurðardóttir

Broschiert von Fischer Taschenbuch Verlag GmbH
Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 3,78

3,5 von 5 Punkten
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3596175992, Erscheinungsdatum: Dezember 2007, Auflage: 1
Zoom ± Produkt-Bild: Das gefrorene Licht

5 Kundenrezensionen:

Relativ enttäuschend
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Ich bin ein großer Fan der Nordischen und Isländischen Krimiautoren und war erfreut in einer Buchhandlung eine neue Autorin für mich entdeckt zu haben.
Leider war ich nach dem ersten Buch "Das letzte Ritual" bereits enttäuscht und es setzte sich bei dem "gefrorenem Licht" weiter.

Die Autorin schafft es nicht die Spannung aufrecht zu erhalten. Ich glaube auch nicht, dass es an der Übersetzung liegt. Gerade im gefrorenem Licht ist es eklatant ersichtlich. Das erste Kapitel über das Schicksal von Kristin ist so erzählt, dass eine Gänsehaut einen überkommt. Doch diese erschlafft relativ schnell, da die ganze Geschichte so hinplätschert. Weiterhin wird man durch unheimlich viele Stammbäume geführt, die nicht wirklich etwas mit der Geschichte zu tun haben, sondern nur die Seiten füllen sollen. Mir fehlen noch 60 Seiten zum Lesen, aber die werden mir schwer fallen.
Mein Fazit:
Islandkrimis sind OK, aber die von Yrsa werden zukünftig in meiner Sammlung fehlen.
Große Klasse
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich habe das Buch angefangen zu lesen und konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen, weil es so spannend ist und man unbedingt herausfinden möchte was in dem kleinen Örtchen auf der Halbinsel Snaefellsnes vorgeht.
"Das gefrorene Licht" ist nicht nur ein einfacher Krimi, sondern bringt auch Übernatürliches mit ins Spiel, was die ganze Sache viel spannender macht und man fragt sich, wer oder besser WAS die Morde begangen hat. Doch die Lösung wird bis zum Schluss herausgezögert.
Ich finde das Buch ist sehr gut geschrieben. In der Mitte des Buches wird es kurzzeitig etwas langatmig, doch man liest weiter, weil es so spannend ist. Auch die Einflüsse von Geistern und Übernatürlichem finde ich sehr spannend und gut dargestellt. Auch die Stimmung in Island wird gut rübergbracht, Nebel und Kälte, und man fühlt sich wie in Island.
Ich empfehle jedem dieses Buch, der nicht nur auf normale "Serienmördergeschichten" steht, sondern auch auf Krimis, die eine Handlung haben, die weit in die Vergangenheit zurückgeht und Morde, die aus Verzweiflung und Habgier geschehen.
5 Sterne!!!!!
Mit der beste isländische Krimie
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Als begeisterter Islandurlauber und Leser sämtlicher isländischer Autoren habe ich meine Liebe zum Krimi entdeckt. Dieses Buch ist eines der besten Krimis überhaupt, so spannend, dass man es nicht weglegen konnte und super gut recherchiert, bringt auch sehr gut die derzeitige Stimmung der Landbevölkerung gegenüber den Rekjavíkianern zum Ausdruck. Ganz ganz toll!
Das Gefrorene Licht
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Ich bin ein großer Fan skandinavischer Krimis, und versuchte mich auch hier! Ein unglaublich banales Buch mit einer konstruierten Handlung und einfachster Dialogführung!Ich habe mich selten so gelangweilt und möchte Lesern,welche sonst Indridason lesen,dringend davor bewahren!!
Miss Marple erobert Island
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
"Nicht noch ein Skandinavien-Krimi" war meine erste Reaktion, als ich "Das gefrorene Licht" geschenkt bekommen habe, doch damit habe ich Yrsa Sigurðardóttir Unrecht getan, denn sie schreibt anders als ihre nordischen Krimikollegen und hebt sich somit positiv von der Einheitsmasse ab.

Das vorliegende Buch ist bereits der zweite Krimi, in dem Dóra Guðmundsdóttir ermittelt. Dieses Mal eilt die Anwältin ihrem Mandanten Jonas zu Hilfe, der ein Esoterikhotel eröffnet hat, in dem es nun spukt und in dem daher die Gäste ausbleiben. Nun will er den Grundstücksverkäufer verklagen und bittet Dóra um Hilfe. Kaum hat diese eingecheckt, taucht die erste Leiche auf. Die Architektin wurde brutal vergewaltigt, erschlagen und ermordet. Ihr Geliebter findet sie von Algen bedeckt am Strand und ist sofort einer der Verdächtigen. Doch auch Jonas rückt schnell ins Zentrum der Ermittlungen, da eie verdächtige SMS in seinem Handy zu finden ist. Die Ereignisse überschlagen sich fast, denn lange dauert es nicht bis zum nächsten Leichenfund: So findet kurz darauf der gleiche Bauer einen toten Mann im Pferdestall - vom Pferd tot getrampelt und mit einem toten Fuchs "verziert".

Eine Rahmengeschichte rundet die Handlung im Spukhotel ab: So scheinen zur Zeit des Nationalsozialismus die Nazis auch Island erobert zu haben, wie einige Fotos und Gegenstände, die Dóra bei ihren Ermittlungen findet, vermuten lassen. Auch ein kleines Mädchen ist damals verschwunden. Wie die historischen Ereignisse mit den aktuellen Todesfällen zusammen hängen, fragt sich dabei nicht nur die penetrante Ermittlerin Dóra.

Yrsa Sigurðardóttir hat einen gut konstruierten Kriminalroman vorgelegt, der getragen wird von ihrer Hauptfigur. Dóra erinnert auf den ersten Blick an Miss Marple, da sie ähnlich penetrant vorgeht, jeden möglicherweise Verdächtigen befragt und auch sämtliche unangenehmen Fragen stellt - um schließlich dann auch auf diese eine Antwort zu erhalten. Begleitet wird sie von ihrem deutschen Freund Matthias, der zwar aufgrund der Sprachprobleme keine große Hilfe ist, sie aber doch seelisch-moralisch unterstützt. Denn das hat Dóra nötig, da auch die Kinder ihr Sorgen bereiten. Mit all ihren Ecken und Kanten wächst Dóra einem sofort ans Herz. Sie geht Probleme konsequent an, lässt sich durch nichts beirren und sorgt somit dafür, dass sie am Ende natürlich die Nase vorn - vor der Polizei - hat.

Aber auch der Spannungsbogen überzeugt. Die Autorin entwickelt ihre Geschichte anhand zweier Erzählungen weiter. Zunächst werden wir Zeuge, wie ein Mann ein kleines Mädchen in eine Falle schickt, in der sie zwangsläufig umkommen muss. Wer die beiden sind und was sie mit dem Spukhotel zu tun haben, bleibt vorerst unklar. Die eigentliche Geschichte spielt allerdings in der Gegenwart. Und da werden zwei mysteriöse Morde verübt, für die Dóra nach und nach immer mehr Verdächtige findet. Sie befragt sämtliche Hotelangestellten und -gäste - wie gut, dass es am Anfang des Buches ein hilfreiches Personenregister gibt - und jeder macht sich auf irgendeine Art verdächtig. Der Kreis der Verdächtigen wird somit zunächst größer und größer, um sich erst ganz zum Schluss hin auf einen kleinen Kreis von Menschen einzuengen - gelungen!

Auch sprachlich gefiel mir das vorliegende Buch sehr gut, das gefrorene Licht" liest sich praktisch von alleine. Zu bemängeln hab ich eigentlich nur eine Kleinigkeit, und zwar das Buchende. So löst Dóra noch vor der Polizei die Morde auf, um dann allerdings kurz darauf nochmals alles über den Haufen zu werfen und eine neue tatverdächtige Person aus dem Ärmel zu fischen, diese eine finale Wendung hätte nicht sein müssen, aber ansonsten macht das Buch definitiv Lust auf mehr!
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Produkt-Bild: Unschlagbar - Das Buch, das dich gegen Gewalt stark macht

Unschlagbar - Das Buch, das dich gegen Gewalt stark macht von Anne Bischoff, Andreas Schick, Elisabeth Zöller

Gebundene Ausgabe von Fischer Taschenbuch Verlag GmbH
Preis bei Amazon: EUR 12,90, Angebote ab EUR 8,00

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3596853206, Erscheinungsdatum: Oktober 2008, Auflage: 1
Zoom ± Produkt-Bild: Unschlagbar - Das Buch, das dich gegen Gewalt stark macht

2 Kundenrezensionen:

unschlagbar gut
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
ein Buch, das gut und leicht zu lesen ist, nahe an der Realität und mit vielen praktischen Tipps. Es eignet sich sowohl zum " einfach in Ruhe " lesen und sich selber stark machen als auch für Projektarbeit mit Gruppen oder Einzelnen. Gerade für " Nichtexperten" gut, die im Moment selber betroffen sind und aktiv nach Auswegen suchen.
Vom Opfer und Täter zum Experten gegen Gewalt!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Sachbücher für Kinder und Jungendliche gibt es viele. Damit können Kinder problemlos zu Experten werden in Sachen Autos, Sterne, Energie, Piraten oder Dinosaurier - ergänzend zu dem, was sie sowieso alles in der Schule lernen. Doch was nützt ihnen das, wenn sie sich am liebsten in ihrem Zimmer einschließen würden, weil sie Angst haben nach draußen und vor allem in die Schule zu gehen. Angst vor Mobbing mit Ärgern, Beschimpfungen und Beleidigungen, vor Drangsalierung, Hänseln und körperlicher Gewalt. Und diese Angst wird immer mehr zur Regel als zur Ausnahme. Über die Hälfte der Schülerinnen und Schüler gab in einer großen Online-Befragung des Zentrums für empirische Sozialforschung der Universität Landau an, von direktem Mobbing betroffen zu sein.

Klar, dass unter diesen Bedingungen Projekte wie "Buddy", "Bus-Engel" oder "FAUSTLOS" dringend notwendig sind. Mit dem vorliegenden Buch "Unschlagbar" bekommen diese Projekte nun eine wichtige Ergänzung: Ein Sach- und Fachbuch für Kinder, geschrieben nicht über sie, sondern für sie. Geschrieben in einer klaren, verständlichen, unterhaltsamen aber nicht "reißerischen" Sprache. Der Untertitel "Das Buch, das dich gegen Gewalt stark macht" verdeutlicht das Ziel des Autorenteams: Schritt für Schritt, gut gegliedert, mit zahlreichen Fallgeschichten (blau gedruckt), Tipps & Tricks sowie ausführlichen Erklärungen (inkl. Glossar) bis hin zu konkreten Handlungsvorschlägen werden die jungen Leserinnen und Leser selbst zu Experten gegen Gewalt (Kapitel 1), Experten ihrer Gefühle inklusive Selbstvertrauen, Problemlösen und Kommunikation (Kapitel 2) und schließlich Experten, sich zur Wehr zu setzen, Hilfe zu suchen und gemeinsam mit anderen Schülern, Eltern und Lehrern aus der Opfer- und Täterrolle herauszukommen (Kapitel 3). Dabei erweist sich das Autorenteam mit renommierter Kinderbuchautorin, präventionserfahrenem Psychologen, Kinderärztin und Illustratorin als ideale Kombination, dem selbstgesetzten hohen Anspruch gerecht zu werden. Nicht nur Kinder werden Spaß beim Schmökern in diesem Buch haben. Fachwissen zur Sozialpsychologie der Gewalt, zur Emotions- und Kommunikationspsychologie kommt hier so unterhaltsam, klar und essentiell daher, dass sich manch ein Fachbuch für die "großen" Experten davon eine Scheibe abschneiden könnte. Mit "Unschlagbar" ist es gelungen, Kindern und Jugendlichen eine Anleitung an die Hand zu geben, Experten für sich selbst zu werden. Denn erst, wenn sie das geschafft haben, können sie sich offen, frei und ohne Angst Dinosaurier, Sternen und dem Rest der Welt zuwenden.
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