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Buddenbrooks: Verfall einer Familie. Roman von Thomas Mann

Taschenbuch von Fischer (Tb.), Frankfurt
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 5,95

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3596294312, Erscheinungsdatum: November 1989, Auflage: 55., Aufl.
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5 Kundenrezensionen:

Die Mutter aller Familiensagas
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten

Liebe Deutsch-LK'ler, die ihr dieses Werk lesen "dürft": Ihr könnt euch wirklich glücklich schätzen!

Nein, das ist jetzt nicht das allerkleinste bisschen ironisch gemeint - meine eigene Oberstufenzeit liegt nunmehr zwanzig Jahre zurück, und bei mir standen die "Buddenbrooks" nicht auf dem Lektüreplan, und wer liest schon freiwillig so eine Pflichtlektüre.... ich habe es jedenfalls bis vor einer Woche nicht getan. Erst die neue Verfilmung, die ich mir gerne anschauen möchte, hat mich veranlasst, mir diesen deutschen Klassiker zu Gemüte zu führen.

Nach kurzen Anlaufschwierigkeiten hat mich die Geschichte über die Lübecker Kaufmannsfamilie ziemlich intensiv in ihren Bann gezogen.

Die Handlung ist klar in 11 Teile gegliedert und spielt in der Zeit von 1835 bis 1876. Sie setzt ein zu einer Zeit des wirtschaftlichen Aufschwungs, in der die Geschäfte gut gehen und die Familie Buddenbrook zu den angesehensten Familien der Stadt Lübeck gehört. Die einzelnen Familienmitglieder werden vorgestellt: Der alte, pragmatische Johann Buddenbrook, der zusammen mit seinem gottesfürchtigen und tüchtigen Sohn Johann ("Jean") junior die Firma leitet. Jean wiederum hat drei kleine Kinder: Den braven Thomas, der zukünftige Geschäftsführer, die verwöhnte Antonie ("Tony") und den übermütigen Christian.

Im Laufe der Handlung tritt die Entwicklung der Kinder in den Vordergrund. Tony muss auf ihre große, allerdings nicht standesgemäße Liebe verzichten und heiratet auf Wunsch ihres Vaters einen Hamburger Kaufmann. Diese Ehe endet in einem Desaster.
Nach Jeans frühem Tod übernimmt Thomas noch relativ jung die Geschäfte. Er ist allerdings durchaus erfolgreich und ehelicht eine Jugendfreundin seiner Schwester Tony. Nach einigen Jahren wird endlich der männliche Stammhalter der Familie geboren, Johann ("Hanno"). Hanno allerdings entwickelt sich zu einem sensiblen Musikliebhaber, der in beständiger Furcht vor seinem Vater lebt.
Thomas' und Tonys Bruder Christian entpuppt sich als ein hypochondrischer Tunichtsgut, der es im Leben zu nichts bringt, zur Schande der Familie eine Prostituierte heiratet und letztendlich im Irrenhaus landet.
Die verzogene Tony heiratet ein zweites Mal, aber auch diese Ehe geht gründlich schief und wird geschieden. Sie setzt letztlich alles daran, ihre Tochter Erika (aus ihrer ersten Ehe) standesgemäß zu verheiraten, was ihr zunächst auch zu gelingen scheint. Ihr Schwiegersohn, Direktor einer Versicherungsgesellschaft, wird jedoch wegen Betruges zu drei Jahren Gefängnis verurteilt. Der Schaden für das Ansehen der Familie ist entsprechend groß und Tony ist wieder einmal am Ende.
Nach Thomas' frühem Tod wird die Firma Buddenbrook aufgrund dessen testamentarischer Verfügung aufgelöst. Als zu guter Letzt auch noch sein Sohn Hanno nur 15-jährig an Typhus stirbt, ist es klar: Das ist das Ende der Familie Buddenbrook - es gibt keine weiteren männlichen Stammhalter, der Name wird unwiderruflich verlöschen.

In dieser ereignisreichen Familiensaga ist wirklich alles enthalten: Ehrgeiz, familiäre Spannungen und Rivalitäten, erfüllte und unerfüllte Liebesgeschichten, Ehebruch, Drama, Eifersucht, Erfolge und Niederlagen.... und dies alles vor dem realen historischen Hintergrund des 19. Jahrhunderts.

Thomas Manns Stärke ist die teilweise nahezu pedantische Beschreibung seiner Protagonisten (wie sehen sie aus, wie kleiden sie sich) und der dargestellten Situationen. Alles wirkt außerordentlich plastisch und echt, so dass man die einzelnen Szenen sehr lebensnah vor Augen hat. Diese realistische Darstellung, gepaart mit den aus dem Leben gegriffenen Charakteren (in der Tat war die Geschichte seiner eigenen Familie, inklusive der Protagonisten das Vorbild für Thomas Manns Werk), macht den ganz besonderen Reiz der Buddenbrooks aus.

Sicherlich - vieles ist aus heutiger Sicht nicht mehr so ganz nachvollziehbar, wie zum Beispiel der allgegenwärtige Standesdünkel, allerdings schafft es Mann durch seine anschauliche Darstellung auch über 100 Jahre nach dem ersten Erscheinen seines Romans, den Leser in die Welt des 19. Jahrhunderts eintauchen zu lassen und sich mit den Figuren zu identifizieren und ihr Denken und Handeln zu verstehen.

Auch wenn der Schreibstil naturgemäß etwas altertümlich anmutet und mit vielen französischen und plattdeutschen Wendungen versetzt ist, so lässt sich Thomas Mann auch heute gut und flüssig lesen. Die Angst vor endlos verschachtelten Bandwurmsätzen ist unbegründet.

Jedem, der die Buddenbrooks aus schulischen Gründen lesen muss, kann ich nur sagen: Super Lektüre, lass' dich drauf ein, tauche ein in diese Lübecker Kaufmannswelt des 19. Jahrhunderts, es wird dich bereichern.

Und jedem, der wie ich darüber nachsinnt, ob er sich diesen Klassiker nicht einmal antun sollte, kann ich auch nur raten: Ja, die Buddenbrooks sind wirklich ein Meisterwerk, ein absolutes Muss. Einer der Romane, wo ich nach der letzten Seite irgendwie eine unangenehme Leere verspüre, weil alles vorbei ist. Wo ich mich irgendwie ablenken muss, um auf andere Gedanken zu kommen, weil der "Nachklang" einfach zu groß ist, weil man irgendwie nicht mehr davon los kommt.

Buddenbrooks: Verfall einer Familie. Roman
Faszination und Verbeugung
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wie oft mag ich diesen außergewöhnlichen Roman, dieses Weltbuch, wohl gelesen haben? Ich weiß es nicht. Doch jedesmal war die Faszination wieder da - gespeist von der Geschichte, von der Komposition dieses umfangreichen Werkes, von der einfach unübertroffenen Sprache. Und bei jeder neuen Lektüre die gleiche Feststellung: Bei aller Bekanntheit dar Geschichte, der Personen, des Hintergrunds - ich lese gerade ein neues Buch. Und das kann man wirklich nur von wenigen Büchern behaupten.
Eine Erfahrung, jetzt wieder gemacht in der Vorbereitung auf den Breloer-Film. Aber auch bereits in der Vorahnung, das selbst die beste Verfilmung dem Buch nicht das Wasser reichen kann.
Das Buch ist oft genug beschrieben, rezensiert und kommentiert worden. Die Geschichte kennt wohl jeder, der etwas mit Literatur zu tun hat. Und so sollen diese paar Zeilen einfach nur - und zum wiederholten Mal - eine Verbeugung sein vor Thomas Mann und vor den "Buddenbrooks".
Klassiker der Weltliteratur
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wer kennt Thomas Mann nicht .... ?
Dieser 1875 geborene Lübecker verließ 1933 Deutschland und lebte in der Schweiz am Zürichsee und dann in den USA, wo er 1938 eine Professur an der Uni Princeton annahm. Danach lebte er in Kaliformien und wieder in der Schweiz, wo er am 12. August 1955 starb.

Die Buddenbrooks - die verschlüsselte Geschichte seiner eigenen Familie und ihrer Stellung in Lübeck -

Vielfach verfilmt und im Theater aufgeführt ist dieses Buch immer wieder ein Genuß.

Erstausgabe des Buches im S. Fischer Verlag: Berlin 1901

Ich finde diese Taschenbuchausgabe sehr ansprechend gestaltet.

Gliederung und Einteilung:
11 Teile

Thomas Mann selbst hat 1932 gesagt, dass er sich sicher ist, dass in Deutschland der Name Thomas Mann immer mit den Buddenbrooks in Verbindung gebracht wird.

kurze Inhaltszusammenfassung:
Die in Lübeck beheimatete Kaufmannsfamilie Buddenbrook wird über 3 Generationen verfolgt, die Höhen und Tiefen dieser Dynastie wird bildhaft und ausschweifend in die Mangel genommen.

Der Urgroßvater Johann Buddenbrook ist die erste Gestalt zu Beginn der Handlung, damals 70 Jahre ...

Konsul Johann Buddenbrook ist der Sohn von Johann, er hat 4 Kinder, davon ist eines der Thomas. Christian, Thony und Clara sind die anderen.

Es gäbe noch viel mehr zu berichten, aber ich kann ja nicht den gesamten Roman und deren handelnde Personen hier aufführen.

Thomas Mann kritisiert in seinem Roman sowohl die Menschen ansich, die für viele Situationen, so auch den Verfall dieser Familie im Zusammenhang mit dem Unternehmen, verantwortlich sind, er kritisiert aber auch die Gesellschaft und das schafft er auf vorzügliche Art und Weise. Der Leser wird in die Handlung involviert, man kann sich sehr gut in die einzelnen Personen und jeweiligen Zeitabschnitte hineinversetzen und durchlebt die Höhen und Tiefen, wobei es immer mehr Tiefen gibt, ständig mit, man leidet, liebt und freut sich mit den im Roman aufgeführten Personen. Das Großbürgertum wird in seiner ganzen Pracht auch wie es dem Untergang geweiht ist, dargestetllt.

Aber auch mit Witz ist dieses so beeindruckende Werk gesprickt, sodass es wirklich eine Freude ist, dieses Buch zu lesen, es ist trotz der doch recht vielen Seiten nie langweilig und der Leser fühlt ständig Spannung und möchte wissen, wie es mit dieser Familie weitergeht.

Leben pur - so könnte man diesen Roman umschreiben - das Leben von drei Generationen, die miteinander verwoben sind - die Zeit vom Beginn des Romans1835 bis zum Ende 1877 wird dargestellt.

Glück und Unglück liegen im realen Leben so nah beeinander und auch hier im Leben der Familie Buddenbrook wird dies klar deutlich und zum Ausdruck gebracht, wie schnell man vom Sieger zum Verlierer werden kann. Wie viele Faktoren da mit reinspielen und wie es auch schon zu damaligen Zeiten Aufstieg und Untergang einer Familie und ihres Geschäftest - ihres Daseins gab, wie schnell das auch heute der Fall sein kann, wird dem Leser auch hier immer wieder deutlich. Daher finde ich - hat diese Geschichte, dieser Roman wohl schon immer Richtigkeit gehabt und ist auch gerade in heutigen Zeiten noch immer von hohem Stellenwert.

Thomas Manns Buddenbrooks werden wohl nie in Vergessenheit geraten und das ist gut so.

Ich habe das Buch bisher dreimal gelesen und immer wieder erkenne ich neue Details und Kleinigkeiten, die mir vorher nicht aufgefallen sind, wie Thomas Mann einzelne Geschehnisse verarbeitet, wie er Personen charakterisiert, sodass man sie direkt bildhaft vor Augen hat, wie er die Lübecker Dynastien in das Geschehen einbindet und die Zeit wieder aufleben lässt, in der sich die Handlung abspielt.

TOP LESEEMPFEHLUNG für diesen Klassiker der Weltliteratur !!!
Unaufregend, anstrengend
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
MICHAEL: Das Problem an diesem Buch ist, dass sich der Autor in endlosen, unnötigen Beschreibungen verliert. Deswegen ist das Buch auch so dick.
Alles wird beschrieben, Einrichtunsgegenstände, das genau Aussehen eines jeden Charakters, Kleidung, unrelevante, uninteressante Anektoden über Gott und die Welt usw.
Genau das erzeugt eine Langatmigkeit und man schwelgt beim Lesen in seine Träume ab.
Ich stelle die Frage, wieso schreibt man Bücher?
Um aufzurütteln?
Um zu berühren?
Vielleicht zu unterhalten?

Leider empfinde ich das Buch als Qual und lese lieber Bücher, durch die man fließender kommt und auf mehr Text trifft, der seinen Sinn für den Fortlauf der Geschichte erfüllt.
Denn weniger ist oft mehr.
Ein Roman für Fantasielose!
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Qualität:
Die 56. Auflage dieses Buches besticht durch ihren Mangel an Qualität des Papiers. Nicht nur, dass man die nächste Seite durch das Papier sieht, oder Unterstreichen von Textstellen dadurch unmöglich gemacht wird, dass man den Strich auch 2-3 Seiten weiter sehen kann, nein: Man kann sogar über ungeliebte Textstellen reiben und nach kurzer Zeit diese Passage von der Seite entfernen, so schlecht ist der Druck.

Inhalt:

Schachteln:
Die Verwendung von Nebensätzen bereichert ganz bestimmt viele Texte, dennoch sollte man einen Satz nicht immer wieder verschachteln. Manchmal muss man eine ganze Seite von vorne lesen, weil man vergessen hat, wie der Satz begonnen hat. Das ist extrem nervig.

Totbeschrieben:
Die Figuren werden so genau beschrieben, dass man sich kein eigenes Bild von ihnen machen kann und durch die ewig langen Beschreibungen verliert man viel Lesespaß, es sei denn, es interessiert einen, ob die Figur das Wort "furchtbar" eher wie "förchtbar" ausspricht.

Wiederholungen:
Selbst wenn dies einen Interessiert, verliert sogar dieser Interessent den Spaß am Buch, da solche Tatsachen nicht nur einmal oder zweimal, nein: jedesmal, wenn die Figur das Wort verwendet, erwähnt werden!
Auch werden ständig die Geschehnisse von vor 100 Seiten (oder mehreren Jahren in der Geschichte) wiederholt, weil sich die Personen entweder selbst bemittleiden, oder andere Figuren darüber lachen. Wenn dies mal vorkommt, ist das ja in Ordnung, aber bitte nicht vor jeder Aussage, die die Figur trifft (auch solche die nichts mit vergangenen Geschehnissen zu tun haben).

Stillstand:
Es kommt öfter auch vor, dass streckenweise nichts passiert. Kein Verfall, wie der Untertitel verspricht, nein besser wäre der Untertitel "Die Speisegewohnheiten einer Familie". Oft wird einfach eine Mahlzeit beschrieben, ohne, dass was passiert.

Dialekt:
Ja, er kann Erzählungen authentisch gestalten, oder, wie in diesem Fall: für viele Leser unverständlich machen!

Wertefreiheit:
Thomas Mann versteht es, einen Todesfall genausso wenig bewegend zu beschreiben, wie die Aussprache einzelner Wörter. Dieses Buch enthält wenig Erzählung, viel mehr Beschreibung (aber diese ist sehr umfassend!).

Schlechter Start:
Schon die ersten Seiten verwirren den Leser, da sehr viele Personen der Familie Buddenbrook sehr umfangreich beschrieben werden. Diese Informationsüberflutung würde ja schon reichen, um die Situation kompliziert zu machen, aber zudem werden noch sehr viele Nebensätze verwendet, welche teilweise in andere Sätze geworfen werden und erst nach mehrfachem lesen einen Sinn geben! Verständnisprobleme sind Vorprogrammiert!

Unter einem Haufen Dreck:
Es befinden sich viele gute Philosophische Ansätze in diesem Werk. Aber sie sind durch die übertrieben genauen Beschreibungen und die langweilige Handlung verdeckt. Das Motiv : TOD, das den Autor immer beschäftigt findet sich allerdings auch in anderen - kürzeren - Werken von ihm.

Sprachliche Schönheit:
Wer Nebensätze und Dialekt mag...

Lesemotivation:
Besteht für alle Leute, die Bücher nicht lesen, um sich darin einleben zu können. Für diese Leute ist kein Platz in der vollbeschriebenen Welt!

Spannung:
In jedem Teil gibt es eine kurze Passage, die spannend ist. Allerdings sind sie sehr selten.

Fazit:
Bei mir herrscht unverständnis, weshalb so eine Geschichte überhaupt noch gedruckt wird und weshalb sowas den Nobelpreis bekommt - Neben Hesse ist Thomas Mann ein Witz.
Lasst dieses Buch, nach Möglichkeit, dort, wo es jetzt ist.
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Hinter verzauberten Fenstern: Eine geheimnisvolle Adventsgeschichte

Taschenbuch von Fischer (Tb.), Frankfurt
Preis bei Amazon: EUR 5,95, Angebote ab EUR 1,39

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3596800641, Erscheinungsdatum: November 1995, Auflage: 22
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Aus der Amazon.de-Redaktion


Gleich hinter dem ersten Türchen lauert eine Riesenenttäuschung, zumindest auf den ersten Blick. Eigentlich hat sich Julia das ja ohnehin schon gedacht, als Mama für ihren kleinen, schleimigen Bruder Olli den wunderschönen Adventskalender mit Schokoladenfiguren aus der Tasche zog und ihr, nur weil sie mit neun Jahren angeblich zu alt für Schokoladengeschenke ist, nur ein lächerlicher Kalender aus Papier mit einem glitzernden Haus vorne drauf übrig bleibt. Und dann verbirgt sich hinter dem ersten Türchen auch tatsächlich ein alberner Dachboden voller Gerümpel! Aber trotzdem: Irgend etwas ist besonderes an dem Geschenk der Mutter. Und wirklich entdeckt Julia, dass ihr Adventskalenderhaus voller Leben und voller Geschichten mit Königen, Lügnern, Zwergen und verlorenen Geheimnissen steckt, in die sie selbst eintauchen und hineinspazieren kann. Und das wird auch für Leser zu einem echten, kunterbunten Vorweihnachts-Vergnügen.
Richtig bekannt wurde die 47-jährige Illustratorin Cornelia Funke erst, als sie vom Zeichenstift an die Computer-Tastatur überwechselte und phantastische Kinderbücher für Kinder und Erwachsene schrieb. Drachenreiter, Herr der Diebe, Tintenblut und Tintenherz legen hiervon beredtes Zeugnis ab. Hinter verzauberten Fenstern hat im Vergleich zu diesen Mega-Sellern vielleicht die kleinere, stillere Geschichte, ist aber nicht weniger phantasievoll als diese. Und auch hier kommt zum Tragen, dass Funke als Zeichnerin angefangen hat: denn sie zeichnet ihre literarischen Bilder derart lebendig und warm, dass man ihr selbst die größte Fiktion dankbar glauben will. Hinter verzauberten Fenstern ist ein wundervoll leises, märchenhaftes Buch, bei dem sich dem Leser hinter jeder Seite eine neue Welt eröffnet. Wie bei einem guten Adventskalender eben -- und vor allem bei solchen, die nicht aus Schokolade sind und auf den ersten Blick etwas enttäuschend wirken. Schade ist da nur, dass es statt 24 nur 16 Kapitel gibt. Ab 8 Jahren. --Stefan Kellerer
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5 Kundenrezensionen:

Ein tolles Buch, man wird selbst wieder Kind!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Eine super Geschichte, die selbst mich fesselte. Allerdings ist die gebundene Ausgabe gerade für kleine Kinder schöner, da diese doch immer gerne bunte Bilder ansehen! Dieses Buch wird mit Sicherheit jetzt jedes Jahr in der Adventzeit gelesen!
sehr schönes adventsbuch!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
eine wirklich schöne geschichte um die kleine julia, die sich eigentlich einen schokoladenkalender gewünscht hatte, jedoch einen papierkalender mit bildern bekommt.
anfangs ist sie sehr enttäuscht, weil ihr kleiner nerviger bruder olli einen schokokalender hat, stellt aber bald fest, dass ihr eigener kalender viel schöner und vor allem "seltener" ist...
durch zufall findet sie nämlich heraus, dass sie die zimmer hinter den türchen "betreten" kann und lernt nach und nach viele tolle figuren kennen.
schließlich wird in der adventskalenderwelt der prinz entführt und julia muss ihren kleinen bruder noch noch in ihr geheimnis einweihen, damit der prinz gerettet werden kann.

eine tolle geschichte, die kindern garantiert gefällt. 5 sterne hätte es gegeben, wenn es tatsächlich so aufgebaut worden wäre, dass man jeden tag eine geschichte liest, wie in einem adventskalender.
Fantasia im Adventskalender
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Gleich vorweg: Für den Einfall bekommt Funke 5 Sterne!
Ein Mädchen bekommt einen Adventskalender von ihrer Mutter geschenkt. Als sie das erste Fenster öffnet, stellt sie fest, dass sich das Bild im Laufe des Tages verändert. Als sie das zweite Fenster öffnet und sehr intensiv studiert, fällt sie in das Bild hinein, in das "Adventskalenderhaus". Dort wird sie mit großem Jubel von den Bewohnern empfangen, denn sie ist die erste kindliche Besucherin seit Jahren. Da die Kinder immer seltener Bilderkalender haben und immer öfter Schokokalender, werden die Kalenderhäuser im Fantasiereich nach und nach verlassen und sie verfallen, ein trauriger Anblick. Dagegen werden immer mehr Schokohäuser gebaut, die gar keine Bewohner, ja nicht mal richtige Zimmer haben.
Das Fantasiereich verödet. Das Mädchen muss einen entführten Prinzen retten, um das Kalenderreich vor dem Untergang zu bewahren
Und hier nun verliert die Geschichte etwas an ihrer Ausrichtung.
Letztlich geht es doch wie bei der unendlichen Geschichten von Michael Ende um den Verlust, wenn sich die Kinder von der Fantasie weg zu materiellen Genuss bewegen.
Doch während Bastian in der unendlichen Geschichte eben seine Fantasie anstrengen muss, braucht Julia nur eine Verschwörung aufzudecken, um das Kalenderreich zu retten.
Heißt das, die Kinder von heute sind alle nur Opfer einer Verschwörung?
Sie haben sich nicht selber für quietschbunte Schokokalender entschieden?
Zur Belohnung für ihre Heldentat erhält Julia die Erlaubnis, immer und nicht nur im Advent das Kalenderreich besuchen zu dürfen.
Schade, dass Funke den Kindern keinen Abschied, keine zeitliche Beschränkung, eben keinerlei Mangel zumutet.
Genau das ist es, was übrigens das Kalenderreich zerstört und langsam zu einer Schokohaus-Neustadt verkommen lässt.
Ein Punkt Abzug.
Trotzdem, toller Ansatz!
Faszinierend!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieses Buch eignet sich ideal als Vorleselektüre in der Adventszeit!
Ich habe es bereits mehrmals einer Schulklasse vorgelesen und die Schüler waren fasziniert und konnten es kaum erwarten weiter zu lesen. Gerade dies sollten Bücher bei Kindern erreichen können und dieses Buch schafft es!!!
Eine TOLLE Geschichte!!! Nicht nur für Kinder!
Alle Jahre wieder
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das Buch besitze ich seit 4 Jahren und lese es jedes Jahr zu Weihnachten wieder. Es ist zum einen ein Plädoyer für den "einfachen" Papier-Weihnachtskalender, zum anderen aber auch so wunderbar geschrieben, dass man immer wieder das Gefühl hat, dabei zu sein. Ich habe das Alter der eigentlichen "Zielgruppe" zwar schon weit überschritten, doch dieses Buch ist auch etwas für ältere Kinder oder junggebliebene Ältere...
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Produkt-Bild: Bilden Sie mal einen Satz mit ...: Ein Dichterwettstreit

Bilden Sie mal einen Satz mit ...: Ein Dichterwettstreit

Gebundene Ausgabe von Fischer (Tb.), Frankfurt
Preis bei Amazon: EUR 8,00

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3596174376, Erscheinungsdatum: April 2007, Auflage: 3
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3 Kundenrezensionen:

Autsch, das tut gut!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
ein herrlich dumpfer Schlag in das Gefühlsbeet der deutschen Sprache. Bei mancher Konstruktion bleibt einem Spucke und Luft weg. Eigentlich man mag laut aufschreien. Es tut wirklich weh. Aber das tut gut. Es ist ein herrlicher Spaß der deutschen Sprache böses zu tun, Logik brechen, Betonungen biegen und Inhalte quetschen.
555 Gedichte auf höchstem Kalauer-Niveau.

Ein 555tel:
Ulla Schmidt
Nach Paprika riecht die Kombüse,
denn heut' gibt's G Ulla Schmidt Gemüse.

schön auch, dass sich die Autoren bei der Zusammenstellung so viel Mühe gegeben haben, diese einzelnen Gedichte sogar in eine sinnvolle Reihenfolge zu bringen. Auch ein paar längere Texte gibt's.

Eine herrliche Fundgrube, an der ich noch lange meinen Spaß haben werde. Schwer zu bekommender Artikel, aber die Mühe absolut Wert!
Ich will einen sechsten Stern geben dürfen! Kalauer-Reime vom Allerfeinsten!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ja, _sofort kaufen, so die Rezensionsempfehlung: ein herrlich flacher Kalauer jagt den anderen. Robert Gernhardt, genialer Poet und Otto-Waalkes-Texter selig, ist nur einer von vielen Reimschmieden. 555-mal liest man kurzzeilige und kurzweilige Gedichte wie über, beliebig herausgegriffen, ... Claudia ...
"Das Auto hier ist meins,/ Claudia doch selber eins".

Für Kalauerfreunde ist der Abend gerettet.
Wer's Gernhardt, wenn Zehrer mitm starren Sprachkorsett gibt
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Gernhardt-Fans kennen den berühmten Satz mit "pervers" (Ja, meine Reime sind recht teuer: / per Vers bekomm' ich tausend Eier). Das Prinzip ist einfach aber genial und regt zu Nachahmung und kalauerndem Ideenklau an ("Was sagt ein Sachse, der in New York einen Weihnachtsbaum kauft?"), und in gereimter Form macht's einfach noch mehr Spaß. In seinem wie erwartet geistreichen und gewitzten Nachwort erklärt Gernhardt denn auch, warum es so einen Heidenspaß macht, "diese unsere Sprache auf Schwachstellen hin abzuklopfen, Worte vorsätzlich mißzuverstehen bzw. rabiat umzudeuten": Es ist der "Drang, es dem Ordnungssystem Sprache einmal ordentlich heimzuzahlen". So isses.
Das bewährte Herausgeberteam Robert Gernhardt und Klaus C. Zehrer ("Hell und schnell") hat insgesamt 555 Sprachfexe nicht nur aus der Dichterzunft mit der Aufforderung überfallen, mal einen Satz mit ... zu bilden -- und an der Stelle der drei Pünktchen nannten sie 555 mehr oder minder harmlose Begriffe, die nicht wussten, wie ihnen geschah, so z.B. das Wort "Fiesta": "Der Bauer schreit: 'Hurra! Hurra! / Die Kuh, sie kalbt, das Fiesta!'" Spätestens nach dem zweiten lauten Lesen geht das Kichern los.
Wer schon immer die etwas anderen Bedeutungen von, sagmermal, "Mundharmonika", "Kamasutra", "Almanach", "Gouache", "Brad Pitt" oder "Gemeinderat" kennenlernen wollte, wer gern mal dem scheinbar in der Erden festgemauerten Regelsystem "Sprache" ein Bein stellt, und wer sich von den Tücken der Sprache schonmal mit Genuss aus dem Hinterhalt überfallen lässt, sollte sein Zwerchfell auf 555 unwiderstehliche Attacken vorbereiten.
... Ach so, ja: Der Sachse mit dem Weihnachtsbaum sagt natürlich "Attention please!". Aber das gehört strenggenommen nicht hierher.
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Produkt-Bild: P.S. Ich liebe Dich

P.S. Ich liebe Dich von Cecelia Ahern

Broschiert von Fischer (Tb.), Frankfurt
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 2,95

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3596161339, Erscheinungsdatum: März 2005, Auflage: 19., Aufl.
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Aus der Amazon.de-Redaktion


Einmal drückt sich Holly den blauen Baumwollpullover ihres Mannes Gerry ins Gesicht und spürt seinen vertrauten Geruch in die Nase steigen. Das ist wie ein Schlag in die Magengrube -- ein Schlag, nach dem sie sich sofort übergeben muss. Denn Gerry ist tot, und nun beginnt die härteste Zeit in Hollys Leben.
Aber Gerry hat sich einen Trick ausgedacht, mit dem er Holly auch nach seinem Tod noch trösten kann. Denn er hat ihr Briefe hinterlassen, in denen Aufgaben stehen, die seine Frau erfüllen soll. Einfache Dinge sind das zumeist: sich endlich eine neue Nachttischlampe kaufen etwa. Oder Karaoke singen. Und am Ende hat es der tote Gerry geschafft, Holly wieder zum Leben zu erwecken.
Eigentlich hätte man bei der Verfasserin von P.S. Ich liebe Dich skeptisch sein müssen. Denn die zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Romans erst 23-jährige Autorin Cecilia Ahern ist die Tochter des irischen Ministerpräsidenten. Allein dies wird ihr die Tore großer Verlagshäuser bereits geöffnet haben. Glücklicherweise aber erfährt man das erst nach der Lektüre, hinten im Buch. Dann hat man den wundervollen Erstling Aherns bereits gelesen und weiß: P.S. Ich liebe Dich hätte es auch verdient gedruckt zu werden, wenn Ahern keinen so bekannten Vater hätte. Denn P.S. Ich liebe Dich ist ein herrlich schöner, raffinierter, im besten Sinn des Wortes sentimentaler und anrührender Roman. Unbedingt lesen. --Isa Gerck
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5 Kundenrezensionen:

Super
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Also normal bin ich kein grosser Leser! Eigentlich nur im Winter da hab ich die Zeit dafür!! Das Buch ist Fantastisch!! Ich habe es in 2 Tagen durchgelesen und war wie gefesselt!!! Super
Ganz gut
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Ich habe das Buch einmal gelesen und am Anfang ist es sehr ergreifend aber nach den ersten 50 Seiten verliert es den Reiz. Irgentwann habe ich einfach 100 Seiten übersprungen weil sich alle Abläufe wiederholt haben.
Aber im großen und ganzen ist es ein ganz "nettes" Buch. Zeitweise auch ziemlich interessant und zum Lachen oder auch zum Weinen aber ein zweites Mal würde ich es nicht lesen.
gutes Buch
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Hallo,
ich fand das buch einfach nur schön, es lässt sich sehr schön lesen. Die Geschicht von der Frau die ihren Mann verliert und versucht sich von ihm zu trennen mit diesen Briefchen einfach eine Tolle Geschichte! Ein Buch zum LAchen und Weinen. Genial

Leider fand ich den Film nicht gerade so toll, aber das ist ja meisten so!
ich fand das buch wunderschön
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
ich will hier keine lange rezension schreiben, sondern nur sagen, dass mir persönlich das buch sehr gut gefallen hat und ich dadurch meine eigene beziehung wieder mehr zu schätzen gelernt habe, da diese situation schließlich jeden treffen kann. es war eines der wenigen Bücher bei denen ich laut lachen, aber auch weinen konnte. Für mich zeigt das buch, dass man nach einem schicksalsschlag nicht in selbstmitleid zerfliessen darf, sondern dass es immer weiter geht im leben.
ganz nett
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Nachdem jeder das Buch gelesen hat, wollte ich es dann doch auch mal lesen. Es plätschert so vor sich hin, ist sicherlich traurig, aber nicht so, dass man das Buch nur weinend lesen kann. Holly sonnt sich schon sehr in ihrem Witwendasein und will, dass jeder mit ihr die Trauer teilt. Nach einer Zeit wollen das ihre Freundinnen nicht mehr und dann wird sie doch richtig böse mit ihnen. Ich denke, man muß dieses Buch nicht unbedingt gelesen haben!
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Produkt-Bild: Für immer vielleicht

Für immer vielleicht von Cecelia Ahern, Christine Strüh

Broschiert von Fischer (Tb.), Frankfurt
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 2,99

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3596161347, Erscheinungsdatum: März 2006, Auflage: 8., Aufl.
Zoom ± Produkt-Bild: Für immer vielleicht

Aus der Amazon.de-Redaktion


Ein wunderbarer Liebesroman der jungen Bestsellerautorin Cecilia Ahern: romantisch, witzig, spannend und voller Gefühle. Lesen Sie einen Textauszug (pdf)!
Gegen Alex und Rosie sind Harry und Sally Waisenknaben. Denn die beiden Verliebten kennen sich seit ihrem sechsten Lebensjahr -- und können doch, so scheint es, wie die Königskinder nicht zueinander finden. Zuerst siedelt Alex mit seinen Eltern von der grünen Insel nach Amerika über, dann verhindert die Schwangerschaft von Rosie, dass sie ihm folgt. Dann heiratet Alex, und als er wieder frei ist für die große Liebe, ist Rosie verheiratet. So bleiben ihnen eigentlich nur Emails, Chats und SMS-Nachrichten, um das zarte Band der Liebe nicht zerreißen zu lassen. Und dann steht plötzlich ein Mann vor Rosies Tür. „Und nun, als die magische Stille sie nach so vielen Jahren erneut einhüllte, konnten sie nichts weiter tun als einander anschauen“, heißt es in Cecilia Aherns Roman Für immer vielleicht: „Und sie lächelten.“
Für immer vielleicht ist das erste Buch nach Cecilia Aherns Überraschungserfolg P.S. Ich liebe Dich, einer wundervoll einfühlsamen Geschichte über eine traurige Frau und ihren toten Mann, der mit ihr durch hinterlassene Briefe quasi zeitversetzt aus dem Jenseits sprechen kann. Und damit man das auch merkt, hat sich der Krüger Verlag bei der Gestaltung des Covers zum verwechseln stark an das Vorgängerbuch angelehnt. Eigentlich wäre das so gar nicht nötig gewesen. Denn schon nach den ersten Seiten merkt man, dass Ahern wieder diesen unverwechselbaren Ton aus Melancholie und Heiterkeit getroffen hat, der die Leser schon bei P.S. Ich liebe Dich verzaubert hat. Hier wie dort geht es um zwei Menschen, die über Briefe kommunizieren, aber irgendwie nicht zusammen kommen können (oder doch?). Aber Für immer vielleicht ist dann doch wieder etwas anders und überraschend neu. Beste Unterhaltungsliteratur mit Überraschungen. --Isa Gerck

Hörbuch-Rezension


Als Brief-, Mail- und Chatroman beschreibt die junge irische Autorin Cecilia Ahern die Geschichte von zwei besten Freunden. Die beiden, Rosie und Alex, waren schon in der Schule dicke Freunde, und sollen es bleiben… Der Kontakt der beiden reißt nie ab: Auch nicht, als Alex nach Boston geht, und Rosie ungewollt schwanger wird. Beide heiraten, beide sind die jeweiligen Trauzeugen des anderen, beide werden nicht glücklich. Die originelle, sehr zeitgemäße Form der Kommunikation in der Freundschaft ist als Basis ideal für ein Hörspiel. Serotonin hat mit überzeugenden Stimmen und passender musikalischer Untermalung eine interessante ,Entwicklungsgeschichte' mit ganz und gar nicht kitschigen Liebesroman-Anleihen inszeniert.
Ohne spektakuläre Effekte -- das scheint sich zum Markenzeichen des Berliner Duos Mari-Luise Goerke und Matthias Pusch zu entwickeln -- hat Serotonin das Auf und ab von zwei Menschen in Szene gesetzt, die sich lange umkreisen, verfehlen und sich schließlich mit 50 dann doch finden. Rosies und Alexs E-Mails und Chats werden immer von der gleichen Musik begeleitet. Auch ohne dieses Leitmotiv wären die beiden Sprecher -- Simone Kabst als Rosie und Andreas Petri als Alex -- so gut, dass man die Geschichten der beiden mit echter Spannung verfolgt. Obwohl es sich natürlich nicht um ,echte' Dialoge handelt, werden die Parts dennoch überzeugend und lebhaft gesprochen! Überhaupt sind die Sprecher sehr gut gewählt. Absolut brillant auch: Franziska Roloff als Ruby.
Cecilia Ahern, Tochter des irischen Ministerpräsidenten, schrieb schon als Kind. Mit ihrem ersten Roman P.S. Ich liebe dich erzielte sie sofort einen Treffer. Der zweite Für immer vielleicht, die deutsche Ausgabe erschien im Februar 2005, knüpft schon jetzt an diesen Erfolg an.
Fazit: Zettel, Briefe, E-Mails und Notizen erzählen Geschichten. Diese berichtet von zwei Freunden, die lange etwas blind sind…Die Frage, wo Freundschaft aufhört und Liebe anfängt, stellt der Roman nicht expressis verbis, in dem ansprechendem Hörspiel wird sie aber subtil herausgearbeitet. Toll gemacht!
Hörspiel, Spieldauer: ca. 149 Minuten, 1 CD. -- culture.text
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5 Kundenrezensionen:

Einfach schön gemacht...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich finde dieses Buch ganz außergewöhnlich. Es besteht durchgehend aus E-mails, Briefen und SMSen und es ist echt interessant. Die Geschichte ist natürlich herzzerreißend und es gibt zum Glück ein Happy-End. Man fiebert von der ersten bis zur letzten Seite mit. Konnte das Buch gar nicht aus der Hand legen und bin einfach in das Leben von Alex und Rosie miteingetaucht. Super schön! Mehr davon...
So süss ...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Und mal wieder was fürs Herz.
Nachdem ich von P.S. Ich liebe dich" so beigeistert war, musste das nächste Buch der Autorin her, um zu testen, ob dort auch die gewünschten Emotionen übermittelt werden.
Auch eine Empfehlung meiner Kollegin und ich werde ab sofort immer ihrem Geschmack vertrauen.
Diese Autorin schreibt wirklich süß", aber dazu später mehr.

*~*~*Die Autorin*~*~*
Cecelia Ahern, geboren 1981, ist die Tochter des irischen Ministerpräsidenten.
Sie studiert Film in Dublin und schrieb schon als Kind Geschichten.
Ihr erste Roman P.S. Ich liebe dich" begeistert international und erschien weltweit gleich in 15 Sprachen.
(Angaben aus dem Buch)

*~*~*Inhalt*~*~*
Zwei süße, freche kleine Kinder, Alex und Rosie, werden im Alter von 5 Jahren zu besten Freunden.
Sie verbringen jeden Tag miteinander und nutzen jede Minute um zu kommunizieren.
In der Schule beginnen sie sich immer Zettelchen zu schicken und erleichtern sich so den Schulalltag.
Doch nicht ihren Eltern, denn die werden regelmäßig in die Schule gerufen, um sich das Gejammer der Lehrer über ihre kleinen Racker zu ertragen.
Als die beiden zehn sind beginnen die ersten Konflikte, die es so zwischen Jungen und Mädchen gibt.
Alex will Rosie nicht zu seinem Geburtstag einladen, denn das würden die anderen Jungs bestimmt doof finden, denkt er.
Dennoch verbringen die beiden mehr oder weniger ihre Zeit gemeinsam bis zum Abi.
Gespickt mit Höhen und Tiefen und kleinen Reibereien.
Kurz vor dem Abi muss Alex mit seinen Eltern nach Irland ziehen.
Rosie ist zutiefst enttäuscht, sieht aber bald wieder Licht, als sie einen Studienplatz für Hotelmanagement in der Nähe von Alex bekommt.
Die beiden müssen sich also nicht trennen.
Doch es kommt immer anders.
Rosie geht zum Abschlussball und begeht einen Fehler.
Das Ergebnis: Sie wird schwanger von Brian, einem Kerl den beide nie leiden konnten.
Der Studienplatz und der Umzug zu Alex lösen sich somit in Luft auf und für Rosie bricht eine Welt zusammen.
Während Alex in Boston sein Medizinstudium immer erfolgreicher absolviert, spielt Rosie in Dublin die fürsorgliche Mutter und vegetiert mehr oder weniger vor sich hin, ohne ihre Träume zu verwirklichen.
Über all die Jahren halten die beiden aber immer Kontakt per Email, Brief und Chat und sehen sich auch regelmäßig.
Und dann der Schock für Rosie: Alex heiratet und Rosie passt das gar nicht.
Aber warum?
Und auch als Rosie später vorm Traualtar steht ist Alex vor Ort und weiß seine Gefühle nicht zuzuordnen.
Beide befinden sich in einer Ehe, sind noch immer beste Freunde, aber irgendetwas ist anders.

Werden beide glücklich?
Wird Rosie ihren Traum der Hotelmanagerin verwirklichen?
Finde beide doch noch zusammen und aus Freundschaft wird mehr?
Oder gibt es doch normale Freundschaften zwischen Männern und Frauen?
Lest selbst ...

*~*~*Leseprobe*~*~*
Liebe Rosie,
du hast es also gewagt und deinen Dingsbums geheiratet.
Du warst wunderschön, Rosie, ich war stolz, an deinem Ehrentag neben dir am Altar stehen zu dürfen.
Aber genau wie du es bei meiner Hochzeit gesagt hast - ich war an diesem Tag nicht der wichtigste Mann in deinem Leben.
Das war dein Dingsbums.
Ihr habt toll ausgesehen zusammen, echt ein schönes Paar.
Es war ein ziemlich seltsames Gefühl, als du dich von mir weggedreht hast und mit Greg den Mittelgang der Kirche hinuntermarschiert bist.
Ich glaube, ich war eifersüchtig.
Ist das normal?
Hattest du an meinem Hochzeitstag auch so ein Gefühl, oder tick ich einfach nicht mehr richtig?
Ständig ging mir der Satz im Kopf herum: Jetzt wird alles anders, jetzt wird alles ganz anders."
Greg ist dein Mann, jetzt erzählst du IHM all deine Geheimnisse.
Und wo bleib ich?
Ich hab mich nicht getraut, mit irgendjemandem darüber zu reden, schon gar nicht mit Sally, weil es Wasser auf ihre Mühlen wäre - sie ist überzeugt, dass Männer und Frauen nicht einfach nur befreundet sein können.
Ich war ja gar nicht deshalb eifersüchtig, weil ich dich heiraten wollte, es war nur ... ach, ich weiß auch nicht, wie ich das erklären soll."

*~*~*Mein Fazit*~*~*
Wie schööööööööön.
Das ist mal wieder eine klasse Abwechslung zwischen den ganzen Thrillern und Schauergeschichten der letzten Zeit.
Das erste Werk von Cecilia Ahern hat mich ja schon überzeugt, aber das hier ist genauso klasse.
Aber anders.
Ich habe glaube ich noch nie so ein Buch gelesen.
Auf den ersten Seiten sind die ganzen Zettelchen, die Alex und Rosie sich in der Schule schreiben.
Sogar mit den Fehlern, die man in dem Alter noch macht.
Und das geht immer weiter so.
Dann hab ich mal ein paar Seiten weitergeblättert und war überrascht.
Das ganze Buch besteht nur aus Briefchen, Chats, SMS, Karten, ...
So was hab ich echt noch nie gesehen, aber das ist so klasse zu lesen.
Dadurch, dass es keinen Erzähler gibt, bekommt man alles von den entsprechenden Personen selber und deren Ansichten zu hören.
Die Story ist wirklich super.
Die Sache" zwischen Alex und Rosie beginnt als Kinderfreundschaft und entwickelt sich super süß immer weiter.
Die Teenietzeit, Rosies Schwangerschaft, die erste Ehe der beiden, Höhen und Tiefen im Job,...
Und alles teilen die beiden miteinander.
Da wird man beim Lesen richtig neidisch und wünscht sich auch eine Freundschaft, die ein komplettes Leben so intensiv hält, obwohl beide auf unterschiedlichen Kontinenten wohnen.
Doch die häufigen Besuche und unterschiedlichen Kommunikationsmittel halten den Kontakt der beiden.
Es ist klasse die Entwicklungen zu verfolgen und mitzufiebern, aber es ist wirklich ein hoch und runter ohne Ende, doch das macht die ganze Sache interessant.
Das ist mal wieder ein Buch, welches man nicht aus der Hand legen möchte, weil es einfach sooo schöööön ist.
Aber nicht nur das, man ist die ganze Zeit am schmunzeln und auch lachen, denn es ist wirklich goldig.
Und da sind wir bei meinem süß" vom Beginn des Berichtes.
C. Ahern versteht es wirklich goldig zu schreiben und einen damit zu faszinieren.
Ihr Schreibstil ist einfach super und fesselt.
Aber noch wichtiger: Sie vermittelt Emotionen auf eine total charmante Art und Weise.
Daher spreche ich euch meine Empfehlung aus und vergebe mal wieder volle Punktzahl, denn das hat dieses Buch einfach verdient.
Die Herren der Schöpfung werden das Buch nicht unbedingt gerne lesen, aber allen anderen lege ich das Werk nur allzu gern ans Herz.
das beste Buch aller Zeiten
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich habe das Buch an einem Tag veschlungen... Man muss das Genre mögen, aber wenn man das tut, dann ist dieses Buch der Wahnsinn. Ich kann zwar nur für mich sprechen, aber ich finde es ist eines der besten Bücher...
Absolut empfehlenswert!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Ich habe dieses Buch förmlich verschlungen, konnte es nicht weglegen, habe gelesen bis die Augen brannten. Es hat sich wirklich gelohnt. Die Charaktere bestechen mit ganz eigenem Charme und die ungewöhnliche Schreibform (alles in Brief-,Email-,Chat-,Kartenform) verleitet einen dazu, das Buch nicht mehr aus den Händen zu legen!
ganz ok...
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Ich finde das Buch ganz ok. Die Geschichte von Alex und Rosie ist zeitweise sehr traurig. Wie sie sich wegen diversen Ereignissen wie Rosies Schwangerschaft nicht näher kommen könne hat Cecelia Ahern gut beschrieben. Das Buch ist im Schreibstil etwas ungewöhnlich, da es wie E-Mail, SMS oder Briefe geschrieben wurde. Die Geschichte könnte im täglichen Leben jedem passieren. Schön ist vor allem das Happyend. Zwar ist keine wirkliche Spannung im Buch vorhanden, dafür aber jede Menge Romantik. Wirklich ein Buch zum weinen!
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Zusammen ist man weniger allein von Anna Gavalda

Taschenbuch von Fischer (Tb.), Frankfurt
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 1,50

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3596173035, Erscheinungsdatum: Sept. 2006, Auflage: 13., Aufl.
Zoom ± Produkt-Bild: Zusammen ist man weniger allein

Aus der Amazon.de-Redaktion


Anna Gavalda ist eine Art literarische Fachfrau fürs Verlassen und Verlassenwerden, für missglückte Leben und Lieben -- Lieben, in denen sich nicht zuletzt die Dinge selbst gegen zwischenmenschliche Beziehungen verschwören. In ihrem Überraschungserfolg Ich wünsche mir, daß irgendwo jemand auf mich wartet waren es unter anderem ein Handy, ein Sportwagen und ein IKEA-Bett, die das Zusammenleben zwischen Mann und Frau auf recht unterschiedliche Arten und Weisen zumindest im Wege standen. Und in dem Nachfolgeband Ich habe sie geliebt muss die Protagonistin erfahren, dass sie sich mit ihrem Mann (wegen eines knarrenden Bettgestells) wohl allzu diskret geliebt hat, um ihr gegenseitiges Begehren über die Jahre zu retten. In Gavaldas -- im Übrigen wieder einmal wundervoll einfühlsam von Ina Kronenberger ins Deutsche übertragenen -- Roman Zusammen ist man weniger allein nun geht es einmal mehr um die Sehnsucht nach Liebe und Geborgenheit: an Hand von Menschen, die in einer Pariser Wohngemeinschaft eher zufällig zusammengekommen sind.
Da ist der schüchterne Philibert, von Geburt her von Adel, aber im Verhältnis zu Frauen eher ein Kretin: ganz im Gegensatz zu Franck, einem gutmütigen Koch, der seine geliebte, schon etwas sehr altersschwache Großmutter Paulette durchs Leben bringt. Und da ist natürlich noch Camille, die den Gaumenfreuden Francks krankhaft widersteht -- und im Alltag zwar als Putzfrau arbeiten muss, eigentlich aber eine künstlerische Karriere verdient hätte. Eine verrückte Vierergruppe, die das Leben zusammengespült hat.
Zusammen ist man weniger allein ist eine Art moderner Variante von Goethes Wahlverwandtschaften, wobei nie so ganz sicher ist, ob die Chemie zwischen den Figuren stimmt, und eigentlich auch ohne Wahl. Aber es ist nicht nur dicker, sondern auch etwas fröhlicher und glücklicher als Gavaldas frühere Bücher. Und das tut der Geschichte keinen Abbruch -- ganz im Gegenteil. Überaus vergnüglich, witzig, und nur manchmal traurig. --Stefan Kellerer
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5 Kundenrezensionen:

so schön zu lesen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Hier ist bestimmt schon alles gesagt bzw. geschrieben worden.

Ich habe zuerst die Verfilmung des Romans gesehen und wurden dann neugierig auf das Buch. Und ja, es ist zu zu schön, richtig sehr gemüdlich. Die Autorin gibt jeder Figur ihre eigenen Sprache, man fühlt förmlich unterschiedliche Personen miteinander umgehen, sich langsam kennenlernen und sich dann näher kommen. Ich hätte den Figuren noch stundenlang folgen mögen beim Leben, leider war das Buch irgendwann zuende.

Mir hat schon lange kein Buch vom Schreibstil und der geschaffenen Atmosphäre her so sehr gefallen wie dieses. Ich war wirklich traurig, wie es zuende war und ich werde es sicherlich nochmal lesen.
Mit dem Herzen sehen....
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
In diesem Buch findet man einfach alles was man von einem guten Buch erwartet. Ich hatte das Buch schon lange zu Hause aber ich konnte mich die ganze Zeit nie dazu aufraffen, es auch zu lesen. Und dann das!!!!! "Zusammen ist man weniger allein" ist ein Buch, das man einfach nicht mehr aus der Hand legen kann und mit jedem Satz zaubert es einem ein Lächeln ins Gesicht.

Vier grundverschiedene Menschen würfelt der Zufall eines Tages zusammen, und ohne dass sie es merken, stützen und lenken sie sich gegenseitig. Es ist ein Genuss zu lesen, wie sich diese Menschen finden und sich gegenseitig helfen und das in einer Zeit, wo Nächstenliebe (leider)nicht mehr an der Tagesordnung steht....

Ich weiß eine gute Rezension besteht aus einer genauen Beschreibung u. einer (eigenen) Meinung, doch ist schon alles gesagt, denn ab jetzt steht einem wunderbaren, liebevollen u. witzigen Lesevergnügen nichts mehr im Wege.
Zusammen ist man weniger allein - Langweilig
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Ich find das Buch richtig langweilig, es regt nicht die Phantasie an und es hat mich mit der "Spannung" nicht gehalten, sondern mich ermutigt ein anderes Buch zu lesen. Ich würde es keinem empfehlen.
Camille, ich werde Dich niemals lieben
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Paris. Eine 300 m² große Wohnung. Sie gehört Philibert Marquet de la Durbellière, der sich selbst als "homo degeneraris" bezeichnet, d.h. als ein Wesen, das für das Leben in einer Gesellschaft völlig ungeeignet, deplaziert, skurril und vollkommen anachronistisch ist. Er wohnt zusammen mit Franck Lestafier, einem ungehobelten jungen Mann, der als Koch in einem Feinschmeckerrestaurant schuftet. Als die magersüchtige Camille auch noch in die Wohnung einzieht, ist Franck alles andere, als hellauf begeistert. Bisher klappte die Männerwirtschaft doch wunderbar, was wollte ein Weib, und noch dazu so ein dürres, in dieser Enklave männlicher Unverdorbenheit?

Camille ist äußerst widersprüchlich. Aus ihr werden weder Philibert, noch Franck schlau; sie scheint Übles mitgemacht zu haben, doch sie ist störrisch und verschlossen, wie ein Maulesel. Sie liebt Sempé, Edouard Vuillard und Albrecht Dürer und arbeitet als Putzfrau, wie passt das zusammen? Und dann ist da noch Francks Oma Paulette, eine ganz liebe, die aber keinen Bock auf Altenheim hat ...

Es ist das erste Buch, das ich von Anna Gavalda lese und ich kann die über 200 sehr positiven Rezensionen auf dieses Buch wirklich nachvollziehen. Außerdem bin ich absolut begeistert davon, wie die Autorin Bilder und Zeichnungen von Camille in Worte fasst - es kommt mir so vor, als könnte ich diese vor meinem inneren Auge wirklich sehen. Es macht viel Spaß, den Roman zu lesen und er ist scharfsinnig, schelmisch und mit einem feinen Humor geschrieben, den ich sehr liebe. Eine kleine Kostprobe:

"Ich will versuchen, früher zu kommen, und ich werde dir Faschingscrêpes machen, wie du sie noch nie in deinem Leben gegessen hast."
"Ah! Ich hab' schon Angst gekriegt! Ich dachte, du hättest dir den Tag ausgesucht, um mich zu vernaschen!"
"Ich mach dir Crêpes, und hinterher vernasch ich dich."
"Perfekt."

Wer ein Faible für feine Ironie und lebensnahe Figuren hat und noch nicht ganz vertrocknet ist, wird viel Freude an diesem sehr gelungenen zweiten Werk von Anna Gavalda haben. Es wurde 2007 mit Audrey Tautou in der Hauptrolle verfilmt.
einmal in die Hand genommen und nicht wieder weggelegt
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieses Buch macht süchtig - man taucht in die Welt von Anna Gavalda ein und wird nicht wieder losgelassen. Die Autorin beschreibt mit wundervollen Worten das Leben von vier Menschen deren Wege sich kreuzen. Ein Leben in Paris. Worte werden zu bunten Bildern. Ein Buch das ein Lächeln zaubert, das verzaubert - ein Buch das gute Laune verbreitet. Nach Ende der 550 Seiten wünschte man sich noch mehr zu lesen, wie es im Leben von Philou - Franck und Camille weitergeht.

Vorschlag: Klingel abstellen, Sofakissen zurecht rücken, ein Schlückchen guten Wein, etwas französischen Käse und ein Teil der WG werden!
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Produkt-Bild: Millionär: Der Roman

Millionär: Der Roman von Tommy Jaud

Broschiert von Fischer (Tb.), Frankfurt
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 5,50

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3596174759, Erscheinungsdatum: November 2008, Auflage: 1
Zoom ± Produkt-Bild: Millionär: Der Roman

Aus der Amazon.de-Redaktion


Tommy Jaud kann keine gängigen Romane schreiben. Das mag daran liegen, dass der „Headwriter für die Sat.1-Wochenshow und Creative Producer der Kultsendung Ladykracher“ (Klappentext) vor allem als Headwriter und Creative Producer eben solcher Sendungen tätig ist. Jauds Romane sind Feuerwerke an Gags, die von einer Handlung spärlich zusammen gehalten werden. Ihr Witz liegt oft in der sprachlichen Nuance. Sprich: Jauds Romane muss man hören, denn sie sind literarisierte Comedy.
Deshalb können Leser für die Hörbücher zu Jauds Bestsellern wie Vollidiot oder Resturlaub rund um den nervigen, aber auch mal schreiend, mal peinlich komischen Simon nur dankbar sein. Das gilt vor allem auch für Millionär, in dem der medienerprobte Simon arbeitslos geworden ist -- wenn man den Umstand, dass er immer wieder mal in einem zum „Büro“ umfunktionierten Kölner Internetcafé verschwindet, um Beschwerdebriefe an Pringels und Lever Sunlicht zu schreiben (um so an Gratisprodukte, aber auch an menschlichen Kontakt zu kommen). Diesmal kämpft er gegen unerträgliche Kirchturmglocken und ebenso unerträgliche Übermieterinnentussies, für deren Vertreibung er auf die Schnelle eine Million Euro benötigt. Also braucht Simon eine umwerfende Geschäftsidee...
Das Beste an Millionär aber ist, dass Christoph Maria Herbst, der Held von Stromberg, Jauds Comedy-Roman-Hörbuch liest (in dem, wie durch Zufall, Stromberg zu Simons Lieblingsserien gehört). Denn er weiß, was Jaud akustisch meinte, als er es niederschrieb. So ist Millionär ein umwerfend komisches (und nur selten albernes) Hörerlebnis über den alltäglichen Wahnsinn unserer Medienwirklichkeit. Lieber hören als lesen! -- Thomas Köster, Literaturanzeiger.de
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5 Kundenrezensionen:

Sensationell!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Habe mir das Buch am Frankfurter Flughafen gekauft und hatte es bis zur Ankunft zu Hause ausgelesen (laaange Wartezeit am Flughafen!).
Ich muss sagen, ich habe selten soviel gelacht wie bei der Lektüre dieses Buches. Der Hauptdarsteller ist fies und sympathisch zugleich, die Aktionen die er anstellt um an Gratisprodukte ranzukommen sind einfach der Hammer! Wer will kann sogar einen leicht gesellschaftskritischen Unterton rauslesen, muss aber nicht sein, das Buch ist einfach zum Brüllen komisch! Ein Muss für alle Freunde von schrägem Humor!
Millionär...EINFACH GENIAL
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich bin bekennenter Vielleser!Ich lese pro Woche minimum 1 Buch.Als mir gestern "Millionär" zufällig in die Hände gekommen ist konnte ich es einfach nicht mehr weglegen.Ich habe dieses Buch "verschlungen" wie ein Buch selten zuvor.Mein Tagesablauf war komplett von "Millionär" bestimmt!Super das Buch!
Das Beste, was mir je passiert ist.....
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich kann nur sagen, dass es das beste Hörbuch ist, was ich gehört habe. Ich bin begeistert von der Art, wie Christoph M. Herbst sich in die Rolle vertieft. Eigentlich warte ich schon wieder darauf, dass ein weiteres Buch bzw. Hörbuch erscheint. Tommy Jaud in Verbindung mit CMH ist die Garantie für Unterhaltung, die man bei langen Autofahrten oder gemäßigter Stimmung einfach braucht. Es führt einen auf so unterhaltsame und witzige Weise durch den Alltag und hängt einem manchmal sogar den Spiegel vor die Nase. Diese Art von Humor ist einfach genial.
Wo er doch den Erfolg verdient hat...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich fand ja schon "Vollidiot" richtig gut, weil vor allem mal eine willkommene Abwechslung auf dem Sektor Humor, aber mit "Millionär" ist es Tommy Jaud gelungen, noch eine ordentliche Schippe draufzulegen.
Zieht sich die Geschichte auf den ersten dreißig oder vierzig Seiten noch ein wenig, geht es dann so richtig ab. Unglaubig die Kreativität und vor allem die Treffsicherheit, mit der Tommy Jaud den guten Simon Peters durchs sein Versagerdasein stolpern lässt, kaum eine Seite ohne gute Pointe, und dazu viele, viele neue Ideen (Zum Kringeln der "Beschwerde-und-was-weiß-ich-noch-alles-Adair"; oder der Therapeut mit seiner Anrede in der dritten Person, die dann immer wieder an den richtigen Stellen reaktiviert wird: "Wo er doch seine Ruhe braucht"; oder die Tussi im neuen Penthouse, "echt Welt"; das Vortäuschen eines aktiven Sexlebens mit Hilfe eines Pornos; all die Beschwerden an alle und über alles Mögliche und und und...)
Völlig zu Recht ein Bestseller, und ich bin schon neugierig, was Tommy Jaud zur Fortsetzung einfallen wird.
Urkomisch, schrill, inspirativ - und das zum Thema HartzIV
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Eine herrliche Komödie über einen bitterarmen schrulligen Außenseiter und seinen wundergleichen kometenhaften Aufstieg. Jaud ist kein Frauenversteher und versucht erst gar nicht in das Fahrwasser dieser umsatzgarantierenden Literaturbranche ein zu scheren. Daher würde ich dieses Buch für Frauen nur eingeschränkt empfehlen: Die kleine, reingestrickte Liebesgeschichte mit vorhersehbarem Ausgang ist dem Verlag und Lektor zu verdanken, der euch nicht außen vor lassen möchte. In diesem Zusammenhang: Wie müsste "Hänsel und Gretel" heute geschrieben werden? Oder "Die Schatzinsel"? "Moby Dick": Käp'tn Ahab liebt heimlich seinen Steuermann und leidet unter dieser homoerotischen Neigung so sehr, dass er in einem tiefenpsychologischen Brummseminar auf Bali eine deutsche Sozilpädagogin kennen lernt, die ihm einen "Rettet die Wahle"-Aufkleber schenkt und er wird dann bei Greenpeace .... usw. (Verlagserfolg garantiert! Achtung: Die Rechte liegen bei mir - ich glaube ich fange gleich zu tippen an...)
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Produkt-Bild: Die schönsten Erstlesegeschichten von Cornelia Funke

Die schönsten Erstlesegeschichten von Cornelia Funke

Taschenbuch von Fischer (Tb.), Frankfurt
Preis bei Amazon: EUR 7,00, Angebote ab EUR 6,90

3 von 5 Punkten
3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3596803926, Erscheinungsdatum: Mai 2002, Auflage: 8., Aufl.
Zoom ± Produkt-Bild: Die schönsten Erstlesegeschichten von Cornelia Funke

5 Kundenrezensionen:

Einfach wunderbar skuril
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Meine Tochter ist 8 Jahre und sie hat dieses Buch verschlungen. Es hat ihre Fantasie enorm angeregt und sie dazu inspiriert, selbst auch Geschichten zu schreiben, die ruhig mal etwas skuriler sein dürfen. Das Leseverständnis von meiner Tochter hat sich durch dieses Buch stark verbessert. Für Lesemuffel ist das Buch bestens geeignet, da die Geschichten schön kurz gehalten sind. Cornelia Funke - immer wieder gern!
unsinnige Geschichten, erschrecken Kinder
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Cornelia Funke ist bekannt durch ihre "Tintenherz"-Geschichten. Ich finde ihr Buch "Herr der Diebe" hervorragend.
Allerdings muss ich bei diesem Buch mit Erstlesegeschichten anmerken, dass schon mal der Titel falsch gewählt ist. Was an diesen Geschichten schön sein soll, weiß ich nicht. Es gibt Monstergeschichten. Die Autorin beweist, dass sie große und erschreckende Monster malen kann - und deswegen würde ich keinem Kind das Buch kurz vor dem Schlafengehen zum Lesen geben. Die "Monsterbilder" setzen sich in den Rittergeschichten fort - die Monster- und Rittergeschichten gefallen mir nicht. Einigermaßen schön sind die Tiergeschichten, damit kann ein Kind was anfangen. Also, ich hätte den Titel "Die abenteuerlichsten Erstlesegeschichten" oder "Die aufregendsten Erstlesegeschichten" vergeben, diese Titel treffen den Inhalt eher. Unter einem schönen Kinderbuch stelle ich mir etwas anderes vor - dieses Buch gehört garantiert nicht dazu.
Geschichten von Cornelia Funke
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Cornelia Funke hat einen erfrischenden und unterhaltsamen Schreibstil. Bücher wie "Der Herr der Diebe" und "Tintenherz" sind zwar wunderschön geschrieben, aber noch nichts für die Kleinen. Diese werden ihren Spaß mit den kurzen Geschichten haben und sich ans Lesen gewöhnen. Ich finde die Geschichten super!
Absolut unsinnige Geschichten
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Also ich habe selten so ein unsinniges Kinderbuch gelesen! Gleich nach der ersten Geschichte, die von einem menschenfressenden (!) Monster handelt, das eine ganze Schulklasse mitsamt Bus verspeist, habe ich mich schon gewundert. In der Hoffnung, dass diese Geschichte nicht auf das ganze Buch schliessen lässt, hab ich trotzdem weiter gelesen. Doch es ist tatsächlich nicht eine wirklich nette Geschichte mit Inhalt darin. Wer seine Kinder seichtes, oberflächliches Geplapper lesen lassen möchte, ist hier an der richtigen Stelle. Wer etwas mit Aussage, Witz, Spannung oder gar Tiefsinn sucht, sollte die Hände von diesem Buch lassen!
Sehr fantasievoll und lustig
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Ein sehr schönes Vorlesebuch. Habe es meinen beiden Jungs vorgelesen und wir haben, gleich bei der ersten Geschichte herzhaft gelacht. Das Buch hat hat uns viel Spaß gemacht. Die Geschichten sind kurzweilig und sehr fantasievoll. Sehr zu empfehlen!!!!!!!!!!
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Produkt-Bild: Gesund durch Meditation: Das große Buch der Selbstheilung

Gesund durch Meditation: Das große Buch der Selbstheilung von Jon Kabat-Zinn

Broschiert von Fischer (Tb.), Frankfurt
Preis bei Amazon: EUR 10,00, Angebote ab EUR 6,00

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3596171245, Erscheinungsdatum: Sept. 2006, Auflage: 5., Aufl.
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5 Kundenrezensionen:

Achtsame Lebensführung
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Eine gute Freundin, welche in New Mexico eine anspruchsvolle Position an einem College innehat, schenkte mir dieses Buch mit dem Hinweis, dass sie nun seit Jahren 5 mal die Woche jeweils morgens während ca. 15 Minuten einige der im Buch aufgezeichneten Yoga Uebungen mache. So habe sie sich von ihren Rückenbeschwerden befreien können, ausserdem stärke es ihren Körper ganz allgemein.
Ich selber bestellte mir sofort auch die beiden CD's von Jon Kabat-Zinn, allerdings in deutscher Sprache, mit dem Bodyscan und den verschiedenen anderen Achtsamkeits-/Meditationsübungen.
Diese CD's und der Inhalt des Buches sind nun seit bald 3 Jahren treue Begleiter, ich bin nicht mehr so schnell gestresst und lebe je länger je mehr ein viel achtsameres Leben in jeder Hinsicht. Für mich heisst das: mehr Lebensqualität!
www.feel-good-look-good.ch
Praxisnah, lebensoffen und sehr nützlich
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Es war eine Empfehlung in Reddemanns Buch "Imagination als heilsame Kraft" und nachdem ich das Buch sehr nützlich fand, wollte ich mich auch der Achtsamkeit näher widmen. Zugegeben etwas skeptisch, denn der Titel wirkt etwas spirituell abgehoben auf mich.
Das Buch selbst ist sehr praxisnah geschrieben: Achtsamkeit im Alltag integrieren, in dem man beispielsweise eine Tasse Tee sehr bewusst trinkt. Den Körper bewusst erleben durch Body-Scan; Yoga; Atemmediation. Vom Einsteiger zum Profi hilfreich abgestuft. Ich bin da Einsteigerin und es war/ist für mich gut nachvollziehbar.
Kein Buch zum Einmallesen und dann weglegen, sondern immer wieder nachlesen. Ergänzendes Seminar sicher hilfreich, um manches noch mehr zu vertiefen.
Ein gutes Buch über Achtsamkeit und Meditation
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ein Buch das einen guten Blick auf das Thema Meditation verschafft.
Es bleibt dabei so wissenschaftlich wie möglich, aber dabei wird die Wichtigkeit der Praxis wird betont und wie man Achtsamkeit im Alltag umsetzt.
Dabei werden mehrere Möglichkeiten der Meditation aufgezeigt: Sitzmeditation, Body-Scan und Hatha-Yoga.
Dazu werden noch andere Techniken gezeigt die helfen können Probleme zu lösen, so wie das Reframing aus der Psychologie.
Ein Buch das mich wirklich motiviert hat noch mehr zu meditieren und ganz nebenbei den Horizont erweitert hat.
Kann ich wirklich empfehlen und Respekt an Herrn Jon Kabat-Zinn.
Unglaublich gut
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieses ist das Beste, was mir an Büchern je passiert ist. Ich hatte beim Lesen ständig den "AHA-Effekt," obwohl es so augenscheinlich so einfache Dinge sind, auf die der Autor hinweist, z.B. dass die eigene Gedankenwelt nicht unbedingt der Realität entspricht.
Ich habe mich dazu entschieden, die Übungen zu machen und habe bereits kleine Erfolge.
Es seien aber alle gewarnt, die denken, dass hier ein "Wunderbuch" geschrieben wurde, das schlagartig alle Probleme löst. Einzig das Lesen des Buches wird nicht helfen und um Besserung zu erfahren, muss man sich auf das Achtsamkeitstraining einlassen. Das Buch ist das beste Hilfsmittel, das ich je hatte, aber letztendlich muss eben doch jeder selbst etwas für seinen Seelenfrieden tun. Wer dazu bereit ist, für den sollte dieses Buch zur Pflichtlektüre werden.
Verständlich, nützlich und preiswert
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Endlich mal ein Meditationsbuch, das ohne irgendeinen esoterischen Schnickschnack das Wesentliche erklärt. Der Autor ist Arzt und weiß, wovon er spricht. Er schildert glaubhaft die heilsame Wirkung der Meditation, ohne zu übertreien und stützt sich dabei auf Ergebnisse, die wissenschaftlich und klinisch belegt sind.
Gerade die Einfachheit macht dieses Buch so wertvoll, dessen Preis-Leistungsverhältnis voll überzeugt. Durch viele Anregungen ermuntert es den Leser zum Selbstversuch.
Ausprobieren!
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Produkt-Bild: Zwischen Himmel und Liebe

Zwischen Himmel und Liebe von Cecelia Ahern

Broschiert von Fischer (Tb.), Frankfurt
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 2,88

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3596167345, Erscheinungsdatum: April 2007, Auflage: 5., Aufl.
Zoom ± Produkt-Bild: Zwischen Himmel und Liebe

Aus der Amazon.de-Redaktion


Cecelia Ahern gilt mit ihren gerade einmal 24 Jahren als die Königin der träumerischen Romanze, 2005 wurde sie mit dem Corine-Leserpreis ausgezeichnet. In ihrem Roman Zwischen Himmel und Liebe geht es nun irisch-magisch zu ...
P.S. Ich liebe Dich und Für immer vielleicht hießen Aherns Weltbestseller, mit denen das Genre Liebesroman endgültig im Internetzeitalter angekommen ist. Es sind Collagen aus E-Mails, Erzählstrecken und leichten Dialogen. Ahern schreibt nicht ganz so bissig wie mitunter Gaby Hauptmann und ist nicht ganz so sehr mit Body-Mass-Index und anderen Problemen der "Thirtysomething" beschäftigt wie Ildiko von Kürthy.
Aherns dritter Roman führt uns in ein verschlafenes Dorf, in dem das magische Irland weiterzuleben scheint. Elizabeth ist inzwischen 35 und lebt zusammen mit Luke, dem 6-jährigen Neffen ihrer alkoholkranken Schwester. Streng zu sich selbst und ihrer Umwelt, versucht sie, das tägliche Leben zu meistern und die Vergangenheit zu vergessen -- die Kindheit, die keine war, die Mutter, die die Familie verließ, und den Vater, der noch immer darauf wartet, dass sie zurückkehrt. Als Kind wurde sie zur Mutter für ihre kleine Schwester: Lachen, Spielen und Kindsein waren schnell verlernt. Doch dann kommt der Tag, an dem der stille und zurückgezogene Luke einen neuen Freund bekommt: Ivan, zunächst unsichtbar für die anderen, scheint nicht von dieser Welt und ganz damit beschäftigt, Spaß und Lebensfreude bei all denjenigen zu verbreiten, die viel zu wenig davon haben.
Irgendwann kann sich auch Elizabeth seinem Charme nicht mehr entziehen -- und auch für sie wird er sichtbar. Durch ihn lernt sie wieder, dass man albern sein, verrückte Sachen machen und Spaß am Leben haben kann. Und auch Ivan entdeckt etwas Neues: dass er mehr als bloße Zuneigung für einen Menschen empfinden kann.
Bei deutschen Lesern mit romantischer Neigung stehen Irland-Romane hoch im Kurs -- nicht nur der Erfolg einer Maeve Binchy steht dafür. Neu ist an diesem Roman das Magische, das der Liebesgeschichte einen anderen Charakter gibt und gerade Irlandfans begeistern dürfte. Erfreulicherweise hat damit auch die E-Mail- und SMS-Dichte im Vergleich zu den Vorgängerbänden rapide abgenommen. Ahern gelingt wieder ein starkes Stück Gefühlsliteratur, das einen charmanten Weg zeigt, wie die Versöhnung mit der eigenen Vergangenheit und ein echter Neubeginn gelingen können. --Henrik Flor, Literaturtest
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5 Kundenrezensionen:

Zauberhaftes Buch
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
"Zwischen Himmel und Liebe" - Cecilia Aherns Titel hält, was er verspricht- eine zauberhafte Geschichte über zwischenmenschliche Beziehungen.
Elizabeth ist eine taffe Karrierefrau, deren Alltag bis ins Detail strukturiert ist. Nebenbei kümmert sie sich noch um ihre alkoholkranke Schwester und zieht deren Sohn Luke groß. Dem Kind gegenüber kann sie kaum Gefühle zeigen und so leben Luke und Elizabeth nebeneinander her.
Bis eines Tages Ivan auftaucht und sich mit dem Jungen anfreundet. Schnell stellt sich heraus, dass Ivan nur für Luke sichtbar ist. Elizabeth ragiert verärgert, ist in ihrem durchgestylten Alltag kein Platz für Fantasie. Dorch irgendwann schleicht sich Ivan auch in ihr Leben... und nichts ist mehr, wie es einmal war!
Cecilia Ahern ist wieder einmal ein tolles Buch voller Fantasie und Gefühl gelungen. Ich finde, es kann mit seinen Vorgängern nicht verglichen werden, da es eine ganz andere Thematik hat und das Scheitern der Liebe zwischen Ivan und Elizabeth von vorneherein klar ist.
Es ist ein Plädoyer dafür, das Leben zu genießen und sich nicht vom Alltag aufsaugen zu lassen. Vor allem aber auch, seine persönlichen Beziehungen zu leben, im Hier und Jetzt.
Ich kann dieses Buch voll und ganz empfehlen.
Cecelias Bücher werden leider immer schlechter.
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Vor 3-4 Jahren hab ich mir ihr erstes Buch "Ps: ich liebe dich" gekauft und war begeistert! Wie einfühlsam und glaubhaft sie dieses Buch geschrieben hat, ich war einfach hin und weg. Danach hab ich "Für immer vielleicht" geschenkt bekommen. Sehr lustig und schön aufgebaut, da es nur aus Briefen besteht. Nun habe ich mir " Ich hab dich im Gefühl" gekauft, muss aber leider sagen, dass es überhaupt nicht meinen Vorstellungen entsprach. Die Geschichte war einfach vorraus zu sehen, man wusste das Ende schon ab der Mitte. Nach dieser Enttäuschung dachte ich mir vielleicht ist "Zwischen Himmel und Liebe" besser, aber das ist es leider überhaupt nicht. Es tut mir leid dass sagen zu müssen, aber Cecelia Ahern schreibt leider immer weniger wie am Anfang. Die Geschichte ist unrealistisch und kindisch, zudem auch irgendwie unlogisch und einfach langweillig. Ich hab das Buch bis zur Hälfte gelesen und dann mit voller Enttäuschung weg gestellt.
na ja. nict wirklich spannend...
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Das Buch ist wohl das langweiligste von Cecelia Ahern. Elizabeth hat einen Neffen und ihr Designbüro. Ihr Neffe Luke hat eines Tages plötzlich einen unsichtbaren Freund, Ivan. Doch dieser Freund ist bald auch Elizabeths Freund und hilft ihr, mit ihrem leben Fertig zu werden.
Meiner Meinung nach ist dieser Roman Cecelia Ahern nicht besonders gut gelungen. Keine Spannung und auch eine sehr verwirrende Handlung können den Leser schnell langweilen. Teilweisse hat man beim Lesen das Gefühl, dass Elizabeth psychisch Krank ist und sich Ivan nur einbildet. Ausserdem ist Ivan zwar bei ihr, um ihr zu Helfen, wieso wird aber nicht ganz klar. Fazit: Ein Buch das nach einmaligem Lesen im Bücherregal verstaubt.
Süss, wie immer
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Und mal wieder was fürs Herz.
Nachdem ich von P.S. Ich liebe dich" und Für immer vielleicht" so beigeistert war, musste das nächste Buch der Autorin her, um zu testen, ob dort auch die gewünschten Emotionen übermittelt werden.

*~*~*Die Autorin*~*~*
Cecelia Ahern, geboren 1981, ist die Tochter des irischen Ministerpräsidenten.
Sie studiert Film in Dublin und schrieb schon als Kind Geschichten.
Ihr erste Roman P.S. Ich liebe dich" begeistert international und erschien weltweit gleich in 15 Sprachen.
(Angaben aus dem Buch)

*~*~*Inhalt*~*~*
Elizabeth hätte so ein perfektes Leben haben können.
Sie hat ein eigenes Designbüro und ist in der ganzen Umgebung für ihre Arbeit bekannt und sehr erfolgreich.
Sie steht fest im Leben und hat auch im privaten Bereich mehr oder weniger alles unter Kontrolle.
Doch gerade da gibt es viele schwarze Flecken.
Als Elizabeth noch ein kleines Mädchen war, verschwand ihre Mutter von heute auf morgen spurlos, und der überforderte Vater überließ die Erziehung der kleinen Schwester Elizabeth.
Das war keine leichte Zeit für das Mädchen, zumal ihr Vater in Elizabeth immer die verschollene Frau gesehen hat, wodurch er bis heute auf Abstand zu seiner Tochter ging.
Auch als Elizabeth die heimische Farm verlässt und sich ihr eigenes Leben aufbauen möchte lässt sie die Familie nicht los.
Ihre Schwester fällt immer negativer auf und wird dann mit 16 auch noch schwanger.
Doch das ändert nichts an ihrer Lebensweise.
Elizabeth muss ihr eigenes Privatleben aufgeben und adoptiert ihren kleinen Neffen Luke, während ihre Schwester im Alkohol-Sumpf versinkt und von der großen Schwester immer rausgezogen werden muss.
Elizabeth kümmert sich gut um Luke, aber sie kann keine herzliche Beziehung zu ihm aufbauen.
Eines Tages beginnt Luke sich zu verändern.
Er lacht mehr und hat Spaß und Freude.
Ivan ist in sein Leben getreten und verbringt sehr viel Zeit mit dem kleinen Jungen.
Ivan ist aber eher im Alter von Elizabeth und nur Luke kann ihn sehen und hören.
Es handelt sich um einen imaginären Freund, dessen Aufgabe es ist bester Freund zu sein für Kinder, die einen solchen brauchen.
Elizabeth erklärt Luke für verrückt, da er z.B. von ihr verlangt für Ivan beim Essen mitzudecken.
Sie ist ziemlich genervt und hofft, dass die Phase des Kindes schnell verschwindet.
Doch dann tritt Ivan auch in ihr Leben.
Er stellt sich von Anfang an als bester Freund vor, doch Elizabeth erkennt die Zusammenhänge nicht und hält Ivan für den Vater eines Freundes von Luke.
Auch sie verbringt nach und nach immer mehr Zeit mit Ivan und lernt zu Leben.
Sie hat Spaß mit Luke und ihr Verhältnis zu ihm wird immer besser.
Doch sie merkt nicht, dass außer ihr und Luke niemand Kontakt zu Ivan hat.

Und auch Ivan ist verwirrt.
Warum kann Elizabeth ihn sehen und warum fühlt er sich so hingezogen zu ihr?
Erkennt Elizabeth die Wahrheit?
Kann Ivan bleiben?
Lest selbst ...

*~*~*Leseprobe*~*~*
Kikeriki!
Elizabeth öffnete verwirrt ein Auge.
Im Zimmer war es hell.
Langsam machte sie auch das andere Auge auf und sah, dass die Sonne zurückgekehrt war und niedrig am strahlend blauen Himmel stand.
Allerdings tanzten die Bäume noch immer, als veranstalteten sie im Garten eine Disco.
Kikeriki!
Da war es schon wieder, dieses seltsame Geräusch.
Schläfrig und benommen schleppte sie sich aus dem Bett und hinüber zum Fenster.
Draußen auf der Wiese stand Ivan, hatte die Hände trichterförmig an den Mund gelegt und schmetterte aus voller Kehle: Kikeriki!"
Elizabeth lachte und schob das Fenster auf.
Der Wind fegte herein.
Ivan was machen Sie denn da?"
Das war ihr Weckruf!", antwortete er und der Wind stahl die Endungen seiner Worte und trug sie nach Norden.
Sie sind verrückt", rief sie lachend.
In diesem Augenblick erschien Luke an der Schlafzimmertür.
Er sah besorgt aus.
Was ist denn los?", wollte er wissen.
Elizabeth winkte ihm zu, zu ihr ans Fenster zu kommen, und als er sah, wer draußen stand, entspannte er sich sofort.
Hi, Ivan!", rief er.
Ivan blickte zum ihm empor und nahm einen Moment die Hand von seiner Mütze, um Luke zuzuwinken.
Sofort wurde sie von einem heftigen Windstoß ergriffen und ihm vom Kopf gerissen.
Luke und Elizabeth beobachteten lachend, wie er sie durch den Garten jagte, vom Wind ständig in eine andere Richtung gelockt.
Schließlich musste er die Kappe mit einem abgebrochenen Ast von einem Baum angeln, wo sie sich verfangen hatte.
Ivan, was machst du denn da draußen", schrie Luke.
Heute ist Jinny-Joe-Tag!", verkündete Ivan und breitete die Arme aus."
(Kapitel 20, S. 206/207)

*~*~*Mein Fazit*~*~*
Mal wieder so typisch für Cecilia Ahern.
Sie schafft es einfach immer wieder einen in eine moderne Märchenwelt zu entführen.
Auch dieses Buch verleitet einen wieder richtig zum Träumen, bleibt aber dennoch dabei Am Boden.

Das Buch behandelt ein Thema, das viele von Kindern her kennen, denn imaginäre Freunde sind auch heute noch gerade bei Kleinkindern nicht unbekannt.
Cecilia Ahern arbeitet dieses Thema so geschickt in eine herzliche Geschichte, dass man sich wirklich darüber Gedanken macht, ob es so beste Freunde" wie Ivan nicht wirklich geben kann. Die Story selber ist wirklich super.
Die recht kühle und erfolgreiche Elizabeth lernt durch Ivan zu leben und zu lieben.
Sie lernt zu lachen und den Alltag und ihre Umgebung mit anderen Augen zu sehen.
Aber sie macht sich auch sehr schnell abhängig von Ivan und sieht nicht die Grenzen zwischen Fantasie und Realität.
Aber es tut ihr gut, und das ist das Wichtigste.
Geschrieben ist die Geschichte zum Teil aus der Sicht von einem neutralen Erzähler und zum anderen Teil aus der Sicht von Ivan selber, was das Ganze sehr schön gestaltet.
Dennoch arten gerade die Sichtweise von Ivan für meinen Geschmack ein wenig langatmig aus.
Es gibt Stellen, wo ich wirklich diagonal lesen musste, da es mir zu langweilig wurde.
Das hat die an sich schöne Geschichte leider etwas runtergezogen.
Dennoch ist das mal wieder ein Buch, welches man nicht aus der Hand legen möchte, weil es einfach sooo schöööön ist.
Aber nicht nur das, man ist die ganze Zeit am schmunzeln und auch lachen, denn es ist wirklich goldig.
Und da sind wir bei meinem süß" vom Beginn des Berichtes.
C. Ahern versteht es wirklich goldig zu schreiben und einen damit zu faszinieren.
Ihr Schreibstil ist einfach super und fesselt.
Aber noch wichtiger: Sie vermittelt Emotionen auf eine total charmante Art und Weise.

Daher spreche ich euch meine Empfehlung aus, vergebe aber diesmal nur 4 Punkte, denn es ist wie gesagt manchmal etwas zu langatmig.
Die Herren der Schöpfung werden das Buch nicht unbedingt gerne lesen, aber allen anderen lege ich das Werk nur allzu gern ans Herz.
mehr erwartet
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Nachdem ich das Buch "PS: Ich liebe dich" von Cecelia Ahern gelesen habe und total begeistert war, muss ich leider sagen, dass ich von "Zwischen Himmel und Liebe" doch eher enttäuscht war. Ich hab mir mehr erwartet. Habe mir wahnsinnig schwer getan, das Buch zu Ende zu lesen. Hab es doch öfter aus der Hand gelegt und da lag es dann nun... Für mich persönlich gehört dieses Buch eher zur Rubrik Fantasy-Roman. Ab und zu gab es zwar ein paar Stellen zum Schmunzeln, doch diese waren eher rar gesät. Ich werde dieses Buch höchstwahrscheinlich kein weiteres Mal lesen.
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