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Doch die Sünde ist scharlachrot: Ein Inspector-Lynley-Roman von Elizabeth GeorgeGebundene Ausgabe von BlanvaletPreis bei Amazon: EUR 24,95, Angebote ab EUR 16,99 ![]() 3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3764502428, Erscheinungsdatum: November 2008 |
5 Kundenrezensionen:Inspector Lynley ist zurück 4 von 5 PunktenDie gute Nachricht: Inspector Lynley ist zurück und er ermittelt wieder! Und das was Elizabeth George auf fast 800 Seiten abliefert ist wieder ein Roman so wie man ihn kennt. Die Charaktere werden genau beschrieben, es gibt wieder verschiedene Handlungsstränge die alle mit dem Mord zu tun haben und George schafft es auch wieder Spannung aufzubauen. Doch leider gelingt ihr dieses mal nicht alles so gut wie in den vorherigen Bänden. Mancher Handlungsstrang wird am Ende nicht aufgelösst sondern läuft ins leere und auch die Spannung bleibt an der einen oder anderen Stelle auf der Strecke. Auch hat man manchmal das Gefühl, das man die Handlung etwas straffen hätte können und so überblättert man manchmal leicht ein paar Seiten und es fällt gar nicht groß auf. Fazit: Elizabeth Georg legt einen guten Krimi vor, allerdings ist er eben nur gut und nicht sehr gut, dazu fehlt es an Spannung. Für Fans von Inspector Lynley ein absolutes muss, Krimifans können auch zugreifen, wenn sie nicht Wert auf einen spannungsgeladenen Krimi legen. Man darf gespannt sein wann das nächste Buch von Elizabeth Georg herauskommt nachdem sie jetzt innerhalb von zwei Jahren drei Bücher veröffentlich hat. Vielleicht wäre es ja gut, mit dem nächsten etwas zu warten und dann wieder einen Lynley-Roman zu bekommen so wie man ihn von früher kennt. Überraschend gut! 4 von 5 PunktenMir geht es eigentlich wie dem Großteil der Rezensenten hier: ich bin der Meinung, die Bücher von Elizabeth George wurden von Jahr zu Jahr schlechter. Allein beim letzten Buch habe ich mehr als nur ein Mal überlegt, das Buch zur Seite zu legen, ich fand es langweilig, absolut unspannend und einfach nur endlos in die Länge gezogen. Mit gemischten Gefühlen ging ich also an dieses Buch heran - und wurde wirklich positiv überrascht!!! Im Gegensatz zu ihren letzten Romanen war das Buch spannend geschrieben und wirklich interessant (auch wenn ich mich in der Surferszene kein Stück auskenne, wie ich ehrlich zugeben muss), die vielen Erzählstränge waren zwar anfangs noch etwas verwirrend (Okay, Tammy und ihren Großvater bzw. deren Probleme hätte sie meiner Meinung nach auch außen vor lassen können, denn das hatte ja nicht wirklich was mit der Story zu tun), haben aber alle zu interessanten Enden geführt. Ich bin nunmehr gespannt, ob sich E. G. nun wieder zu alten Höhepunkten und absoluten Spannungsgaranten schreibt oder ob dieses Buch nun eine Ausnahme war. Ich hoffe natürlich auf ersteres! Gelesen: 27.12.08 - 01.01.2009 Endlich: Ein Wiedersehen mit Lynley und Havers! 5 von 5 PunktenIn Elisabeth Georges aktuellen Roman werden mit der Farbe Rot aufregende, spekulative, mörderische und zweifelhafte Akzente gesetzt. Ein roter Farbfleck in der rauen Küstenlandschaft Cornwalls Anfang August fordert die Aufmerksamkeit eines dem Leser sehr bekannten Wanderers, der verzweifelt die Einsamkeit und den ewigen Dauerregen herausfordert: Es ist Detektive Superintendent Thomas Lynley, in der Trauer um seine geliebte Ehefrau gefangen. Doch ein zweiter Blick auf das ungewohnte Farbspiel eröffnet dem abgewrackten Wanderer die traurige Wahrheit: Es ist das Blut einer Leiche, die Lynley entdeckt hat und ihn zu dem zwingt, was er eigentlich hinter sich lassen wollte. Denn als die örtlichen Ermittler erst einmal feststellen, wer der erste Unfallzeuge ist, fordern sie den Polizisten und Detektive in ihm an und besonders die rothaarige Bea Hannaford kennt mit angeschlagenen adligen Mitarbeiter des New Scotland Yards keine Gnade. Diese Umstände bieten den Auftakt eines packenden Rätsels im Surferparadies, denn der abgestürzte junge Kletterer ist kein Unfallopfer, sondern ermordet worden, was die Sabotage an seiner Ausrüstung recht schnell nahe legt. Wer wollte, Santo Kernes Tod und warum? Verdacht erregt zunächst die Tierärztin Daidre Trahair, die Lynley nach Entdeckung der Leiche um Hilfe gebeten hat und die später offensichtlich die Polizei anlügt. Da Hannaford ein gewisses persönliches Interesse der Dame an dem ramponierten Inspektor festzustellen glaubt, setzt sie Lynley gleich mal darauf an, der unergründlichen Daidre auf den Zahn zu fühlen. Bea Hannaford ist in der Tat auf Ermittlungshilfe dringend angewiesen, vor allem da sie überzeugt ist, dass die Anstrengungen ihres Exmann zu ungenügend sind, um ein kompetentes Team zur Verfügung zu stellen. Lynley dagegen sieht sich etwas in seiner Objektivität eingeschränkt und fordert eine alte Bekannte aus London an: die unkonventionelle Ermittlerin Barbara Havers, die auch schon bald mit ihrem gefürchteten Notizblock mit den Eselsohren aufkreuzt. Ein ganz anderes Problem hat der junge Cadan. Er ist bei seinem Vater, der sowieso wenig von ihm hält, in Ungnade gefallen. Jetzt hat er sich ausgerechnet bei den Kernes einen Job besorgt, doch die Familie scheint durch den Todesfall ziemlich aus dem Ruder. Besonders Mutter Kerne scheint ziemlich durch den Wind zu sein. Die ältere Lady macht dem neuen Angestellten ziemlich offensichtlich ein unmoralisches Angebot und peinlicherweise werden die beiden auch noch von der Tochter Kerren überrascht. Dabei hätte Cadan wissen müssen, dass es bei den Kernes nur Ärger gibt. Schließlich hat die gescheiterte Beziehung zwischen Santo Kerne und seiner Schwester Madlyn eine deutliche Warnung sein müssen! Zum Glück ist da ja noch Jago Reeth, der alte Surfnomade, der seit längerer Zeit bei seinem Vater im Geschäft arbeitet und für Jung und Alt immer ein offenes Ohr hat. Bestimmt hat dieser wieder einen guten Rat auf Lager. Eine unwiderstehliche Kulisse und die Fähigkeit zahlreiche unterschiedliche Charaktere zu kreieren und sie in eine spannende und moderne Krimierzählung einzubinden, erklären die Faszination von Elisabeth Georges Roman. Natürlich hatte der eine oder andere Leser sich bereits an die eher klassischen Inspektor Lynley Romane gewöhnt und hätte nichts dagegen gehabt, Jahr für Jahr neue Fälle auf die bewährte Art vorgeführt und gelöst zu bekommen. Doch Frau George hat die Reihe immer mal wieder durchbrochen: Einmal war Havers bei ihren Ermittlungen auf sich selbst gestellt, dann hatten gute Freunde von Lynley einen höchst schmerzlichen Fall im Ausland zu lösen. Schließlich überraschte die Autorin noch mit einer kritischen Sozialstudie, in der sie den Umständen von Lynleys geliebter Frau auf den Grund ging. Auch mit dem vorliegenden Roman scheint sie nicht gewillt zu sein, sich auf die ursprünglichen Pfade zurückführen zu lassen. Ein wenig erinnert der Krimi an Wellenbrecher" von Minette Walters. Doch wie es der Leser von Elisabeth George gewöhnt ist, genügt es ihr nicht, nur menschliche Abgründe und gewisse Abartigkeiten zu beschreiben. Ihre fiktiven Persönlichkeiten haben sorgfältig ausgearbeitete Strukturen und vermitteln ein ausgesucht feines Bild eines zutiefst menschlichen Charakters. Sie stammen aus verschiedensten Gesellschaftsschichten und haben sehr konträre soziale Hintergründe. Dennoch hat jeder Charakter seinen festen Platz im Gesamtwerk, welches durch die bunte Mischung menschlicher Eigenheiten an Überzeugung gewinnt. Und schließlich gibt das letzte Kapitel doch Anlass zur Hoffnung, dass es wieder einmal einen Krimi mit einem offiziellen Ermittler namens Lynley geben wird. Auf jeden Fall ist die Chance dazu gegeben, solange Barbara Havers auf ihre gewohnt liebenswerte Art mitmischt! Also, auf ein baldiges Wiedersehen mit Lynley und Co. Verwirrend, wie Lynleys Zustand sein muss... 3 von 5 Punkten... so beginnt auch dieses Buch. So viele lose Handlungsfäden, die sich lange nicht zusammenfügen gab es wohl selten bis nie bei Elizabeth George. Anfangs sehr enttäuscht von diesem lange erwarteten Roman komme ich in der Nachbetrachtung zu folgendem Ergebnis: E. George wollte sicherlich die Zerrissenheit Lynleys nach dem gewaltsamen und unnötigen Tod Helens darstellen. Ob ihr dies mit diesem Buch gelungen ist, mag bezweifelt werden. Ihr stilistisches Mittel waren einzelne Fäden, kurze Dialoge von Menschen mit merkwürdigen Namen und letzen Endes ein ebenso verwirrter Leser. Sicher hätte es straffere und gewohnt prägnante Sätze gegeben, mit denen sich dieses Ziel eindringlicher hätte erreichen lassen. Vielleicht war aber E. George ebenso zerrissen was den weiteren Verlauf der Lynley-Serie betrifft. Sollte sie Thomas mit diesem Buch sterben lassen oder gibt es eine Zukunft für ihn bei Scotland Yard und damit weitere Bücher mit dem kongenialen Ermittler-Team Lynley/Heavers? Am Ende des Buches sind wir so schlau wie vorher: "Wir werden sehen..." Meiner Meinung nach beginnt das Buch erst interessant zu werden mit dem Auftauchen von Barbara Heavers. Aber das Buch und Thommy im Alleingang zu retten, vermag ihr leider nicht zu gelingen. Daher von mir nur drei Sterne. Bloß nicht kaufen! 1 von 5 PunktenDas ist der erste Roman von E. George, den ich nicht zu Ende gelesen habe. Die wenig ereignisreiche Handlung vermag auch nach über 150 Seiten nicht zu fesseln...immer wieder tauchen neue Personen auf, die in irgendeiner Weise mit dem Mord zu tun haben könnten und irgendwann ertappte ich mich während meiner Bemühungen, die einzelnen Figuren und ihre Geschichten auseinanderhalten zu wollen, bei dem Gedanken, dass es mir inzwischen ziemlich gleichgültig ist, wer nun den Mord verübt hat und wie dieser Roman wohl enden könnte. Wer das Buch für seine Sammlung haben möchte sollte getrost auf die günstigere Taschenbuchausgabe warten....bis dahin verpasst man wirklich nichts! |
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Wo kein Zeuge ist von Elizabeth GeorgeTaschenbuch von GoldmannPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 5,55 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3442468698, Erscheinungsdatum: November 2008, Auflage: 1. |
Aus der Amazon.de-RedaktionKimmo Thorne ist eine auffällige Erscheinung. Als der junge weiße Transvestit eines Tages seltsam zugerichtet und tot aufgefunden wird, wird der Polizei schnell klar, dass er das Opfer eines bisher unerkannten Serientäters wurde. Ein brisanter Fall, der Inspektor Lynley und Barbara Havers über ihre persönlichen Grenzen führen wird. Elizabeth George verbindet ausgefeilte psychologische Feinzeichnung mit permanent gehaltener Spannung zu einem ungewöhnlich dichten Kriminalroman. Obwohl dies bereits der 13. Fall des feinsinnigen Inspektors und seiner raubeinigen Assistentin ist, hat die Autorin nichts an Schreibfreude und Frische verloren, sondern scheint sich im Gegenteil immer noch zu steigern. Dabei bleibt den Protagonisten ebenso wenig erspart wie dem von der ersten Seite an vom Buch gefesselten Leser: Die grausamen Details des Mordes an Kimmo Thorne weisen die Spur zu drei weiteren ermordeten Jungen. Da diese afrikanischer Abstammung waren, hatte sich bisher allerdings noch niemand sonderlich für die Fälle interessiert. Die Morde waren als angebliche Streitigkeiten unter Kleinkriminellen jeweils schnell in den Akten verschwunden. Nun jedoch, da die perverse Handschrift des Täters endlich erkannt wurde, gilt es, den Wettlauf gegen die Zeit zu gewinnen, bevor er erneut zuschlägt. Die Presse bekommt Wind von den Versäumnissen der Polizei und giert nach weiteren Skandalen. Der Druck auf Inspektor Lynley und Barbara Havers steigt stündlich. Doch damit nicht genug, gerät schließlich auch das Privatleben der Ermittler in den Strudel der Ereignisse. Und wieder wird eine Leiche gefunden ... Die Kalifornierin Elizabeth George gilt zu Recht als zeitgenössische Meisterin des englischen Kriminalromans. Ihre sympathischen und facettenreichen Protagonisten überzeugen durch ungewöhnliche Lebendigkeit und Glaubwürdigkeit. George widmet den menschlichen Gefühlslandschaften dabei mindestens ebenso viel Aufmerksamkeit wie den äußeren Geschehnissen. So erscheinen die beiden Ermittler dem Leser schließlich so vertraut, dass am Ende des Buches schon fast so etwas wie Abschiedsstimmung aufkommt. Da bleibt nur die Vorfreude auf Fall 14. --Ulrike Künnecke, Literaturtest 5 Kundenrezensionen:Durch Nachfolgebuch und Rezensionen schon auf das Ende vorbereitet, dennoch spannend 4 von 5 PunktenIch habe das Buch jetzt erst gelesen, dann aber mich kaum trennen können. Obwohl auch mir schon relativ früh klar war, wer der Täter ist (es sind zu viele Hinweise gegeben worden, außerdem entspricht es E. George, wie sie ihn und andere Verdächtige beschreibt), war das Buch bis zum Ende spannend. Ich will jetzt nicht zu viel vom Inhalt verraten, denn die Rezensionen sind ja in erster Linie für Leute, die eine Kaufentscheidungshilfe benötigen. Es geht um einen Serienkiller, der nach drei schwarzen bzw. gemischtrassigen Jugendlichen einen weißen Jugendlichen ermordet, wodurch die Polizei erst aufgerüttelt wird. Die eigentliche Tätersuche konzentriert sich sehr schnell auf das Wesentliche, weshalb schon viel verraten wird, aber es bleibt zum einen immer spannend, wie lange es wohl dauern wird, bis der Täter gefunden und überführt ist, zum anderen sind die "Nebenschauplätze" super interessant. Sehr spannend fand ich das Verhältnis zwischen Linley, Nkata und Havers einerseits und Hillier und der Pressestelle andererseits. Hillier, der beweisen will, dass die Polizei keine Rassenunterschiede macht, befördert zunächst Nkata und "zwingt" ihn dann an allen Pressekonferenzen teilzunehmen. Die Beziehungen, die sich hierdurch wieder zwischen den beteiligten Ermittlern (neben den genannten auch noch Steward) ergeben, sind sehr interessant zu verfolgen. Daneben setzt Hillier auch noch ungefragt und sehr zum Ärger von Linley einen Profiler ein. Zum krönenden Abschluss lässt er dann sogar noch einen Reporter zum Team, was die Ermittler als großes Sicherheitsrisiko einstufen, welches Hillier völlig ignoriert. Was mich störte, sind folgende Punkte: - der zweite Täter (das war nur aufgesetzt und nicht nachvollziehbar - mehr will ich dazu gar nicht sagen) und sein Gehilfe + der Riesenzufall der Entdeckung. - die Geschichte um den Pflegevater eines der Opfer, der sich zurücksehnt nach seinen afrikanischen Wurzeln, die nicht zu Ende gebracht wird - die massive Häufung von Pädophilen, über die die Ermittler ständig (zufällig) stolpern - die übertrieben dargestellte Inkompetenz von Hillier - der Schluss mit der Befreiungsaktion (es handelt sich um Beamte von New Scotland Yard und nicht um irgendwelche Naivlinge, die ihre Handys vergessen, Fahrzeuge fahren, die nicht anspringen etc., andererseits aber genau zum richtigen Zeitpunkt zufällig am richtigen Ort sind, sich aber (wieder zufällig) auch noch nicht zu erkennen gegeben haben. Warum sollte der Täter eigentlich Barbara Havers nicht gesehen haben? Auf einem Krankenhausparkplatz muss doch nun wirklich jeder auch mit nächtlichen Besuchern rechnen. Mit einer der besten von Elizabeth George! 5 von 5 PunktenMich hat dieses Buch voll überzeugt. Die Spannung wurde stetig weiter aufgebaut, man konnte gut miträtseln, wer denn nun der Täter ist. Das macht meiner Meinung nach schon viel aus. Was etwas nervig war, ist die genaue Beschreibung der Straßen Londons, wo wer an welcher Kreuzung in eine Straße abbiegt usw. Meine Empfehlung: Lesen! der absolut Beste!!! 5 von 5 Punkten... selten hat mich ein Buch dermassen berührt! Trauer, Wut, Tränen ... Die ganze Palette der Emotionen ist aus mir gedrungen - unglaublich und verstörend. Ich habe 3 Tage gebraucht um nicht mehr an diesen Roman zu denken. Die negativen Rezensionen kann ich daher nicht nachvollziehen, aber es ist sicherlich Geschmacksache! Lynley als gebrochener Mann, Havers in Tränen aufgelöst und an der Schulter von Azhar weinend .... grandioser Schluss. Ich freue mich auf die Fortsetzung. Gratulation zu diesem Werk!!! Fast wie aus dem Fernseher 4 von 5 PunktenElizabeth George neuester Thriller "Wo kein Zeuge ist", ist im weiteren Sinne des Wortes, eine schwer verdauliche Kost. Ein Serienmörder, der sein Augenmerk auf naive junge Männer geworfen hat, muss unbedingt verhaftet werden. Das ist der Auftrag den Lynley, von seinem exzentrischen Chef, als leitender Inspektor zugeteilt bekommt. Seine degradierte Kollegin Barbara Havers (vom Aussehen anders beschrieben, als im Film), wird zwar nicht sofort wieder befördert, läuft aber, vielleicht nur deswegen, zu Bestleistung auf. Während ihr Chef des öffteren, der Presse und seinem Vorgesetzten Rechenschaft abgeben muss. Ferner kommt noch eine private Tragödie, die anders als im Fernsehen gezeigt wurde dazu. Die Polizeiarbeit, die übrigens sehr gut von der Autorin beschrieben wird, müssen vornehmlich Havers und ihre Kollegen verrichten. Sie bewegen sich im Strichermilieu, besuchen Vereine junger Männer und gehen noch so geringe Spuren nach, um letztendlich den Täter zu stellen. Mitfiebern hoch drei 5 von 5 PunktenDer 13. Fall von Inspector Lynley und seiner Kollegin Barbara Havers ist ein ganz besonderer: zum ersten Mal haben es die Ermittler mit einem Serienmörder zu tun, dem Jungen im jugendlichen Alter von 12, 13 Jahren zum Opfer fallen. Anfangs wird der Tod der dunkelhäutigen Jungen nicht besonders ernst genommen. Erst als ein 4. Opfer, diesmal ein weisser Junge names Kimmo Thorne gefunden wird, wird New Scotland Yard auf den Fall angesetzt und schnell stellt sich heraus, dass alle Morde Gemeinsamkeiten aufweisen, die sogar ein gewisses Ritual darzustellen scheinen. Nun sitzt den Ermittlern die Presse im Nacken und sie müssen sich des Verdachts des Rassismus erwehren. Dies führt zu allerlei merkwürdigem Aktionismus des Vorgesetzten Hillier, der zum einen einen Reporter an die Seite von Lynley und Havers stellt, der die Polizei wieder in einem guten Licht erscheinen lassen soll und auf der anderen Seite einen Profiler hinzuzieht, der anhand der Leichen und der Umstände des Auffindens seine Schlüsse über den möglichen Täter zieht. Dies passt unseren Ermittlern, zu denen auch der schwarze Beamte Nkata gehört, überhaupt nicht und sie versuchen, diesem ganzen zusätzlichen Trubel aus dem Weg zu gehen, jedoch ohne großen Erfolg. Im Gegenteil: die beiden ungeliebten Begleiter, der Reporter und der Profiler spielen für den Verlauf der Handlung eine nicht unerhebliche Rolle. Mehr soll dazu aber nicht verraten werden. Wie immer in den Romanen der Lynley-Reihe verfolgt auch "Wo kein Zeuge ist" die Lebensläufe der Protagonisten. So nähert sich Nkata auf umständliche Weise seiner Angebeteten Yas und Barbara Havers kommt ihrem Nachbarn Azhar näher, während Lynley ohne Vorwarnung in seine größte private Katastrophe schlittert. Wer den vorhergehenden Roman von Elizabeth George "Am Ende war die Tat", der nicht direkt in die Lynley-Reihe gehört, gelesen hat, weiß, wo auch dieses Buch endet. Wie immer hat mir auch dieser Roman sehr gefallen. Elizabeth George versteht es, den Leser zu fesseln, den Spannungsbogen immer größer werden zu lassen, um uns zum Schluss mit einer Trauer zurück zu lassen. Schade, daß das Werk zu Ende ist, ich freu mich schon auf das nächste, sobald es als Taschenbuch erscheint. |
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Gott schütze dieses Haus von Elizabeth GeorgeTaschenbuch von GoldmannPreis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 0,39 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3442099188, Erscheinungsdatum: Oktober 2008 |
5 Kundenrezensionen:Verblüffend guter Kriminalroman 5 von 5 PunktenDer erste Band um das Ermittler-Duo Thomas Linley und Barbara Havers, welcher den Grundstein für die später so erfolgreiche Reihe gelegt hat. Autorin Elizabeth George, selbst Amerikanerin, bedient sich in Gott schütze dieses Haus" bei den Elementen des typisch britischen Kriminal-Romans. Allerdings beginnt die Mordermittlung hier nicht auf der ersten Seite, wie das oftmals bei vergleichbaren Romanen der Fall ist. Stattdessen nimmt sich die Autorin Zeit, näher auf die einzelnen Figuren, besonders die beiden Hauptcharaktere, einzugehen. Dabei geben Thomas Linley, Frauenheld aus adliger Familie, und Barbara Havers, reizbare und verbitterte Polizistin, ein tolles Gespann ab, das nicht nur glaubwürdig herüberkommt, sondern auch den Zugang zu dem Plot erleichtert. Und dieser ist wirklich sehr spannend. Stück für Stück versuchen die Ermittler die Umstände des Mordes zu rekonstruieren und ein Motiv für die Tat zu finden. Hierbei stehen ihnen sowohl die verschlossenen, spleenigen Landbewohner, als auch persönliche Probleme bei der Lösung des Falls im Weg. Oftmals sind auch letztere derart interessant geschildert, dass zeitweise der eigentliche Mord zur Nebensache gerät. An Humor mangelt es der Story ebenfalls nicht. Trocken und bisweilen zum hinknien komisch, sind es unter anderem die geistigen Dialoge der tragischen Figur Havers, die dem Leser desöfteren das Lächeln ins Gesicht treiben. Die Auflösung gegen Ende ist schlüssig und bietet die ein oder andere Überraschung. Insgesamt ein verblüffend guter Kriminalroman, der fast auf ganzer Länge fesselt und besonders aufgrund der tollen Figuren richtig Lust auf mehr macht. Ein Muss für Fans der klassisch-britischen Kriminalliteratur. Doch wohl eher Familiendrama als Krimi! 2 von 5 PunktenIch bin total enttäuscht von diesem Buch. Anhand der vorigen Rezessionen und dem Ruf der E. George vorrauseilt, habe ich mich auf ein spannendes Buch im Stile Christies gefreut. Doch weit gefehlt. Weder kam zu irgendeinem Zeitpunkt Spannung auf, noch habe ich jegliches Anzeichen dafür vermisst. Für mich war das kein Krimi, sondern eher ein Familiendrama. Zudem hat mich die Personenkonstellation ziemlich verwirrt, bis dann wirklich am Ende einigermaßen aufgeklärt wurde. Ich gebe dennoch 2 Punkte weil das ende für mich überraschend war(in gewisser Weise), aber die letze Seite ist Kitsch pur. Mein 1. George und es bleibt garantiert NICHT der letzte 5 von 5 PunktenIch konnts gar nicht mehr aus der Hand legen. Habs in einem Stapel entdeckt, den ich mal von meiner Oma bekommen habe und wollte ihm erst gar keine Aufmerksamkeit schenken, bis mich eine Kollegin darauf aufmerksam machte. Absolute 5 verdiente Sterne. Eine Geschichte die unter die Haut geht. Zum Ende hin keine leichte Kost. Doch durch den flüssigen, teils schnellen Schreibstil gut zu verdauen. spannend und detailverliebt 4 von 5 PunktenElizabeth George ist eine Autorin, die spannend schreibt, gut recherchiert, und detailverliebt ihre Figuren zeichnet. Der Plot ist gut durchdacht, ein Mädchen, welches angeblich ihren Vater ermordet hat und zu dieser Tat steht. Die Beziehung des Ermittlerpaares Harvers - Lynley erscheint interessant bis problematisch und gibt der Geschichte die zusätzliche Würze. Einziges Manko ist die oft langatmige Beschreibung von Landschaften, Adelshäusern oder Personen, welche die Handlung nicht wirklich vorantreiben. Ansonsten ein gelungenes Buch das Lust auf mehr von dieser Autorin macht. tolles buch 5 von 5 Punktendas war mein erstes buch von elizabeth george und sicher nicht mein letztes. das buch kann ich nur weiter empfehlen. |
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Am Ende war die Tat von Elizabeth GeorgeGebundene Ausgabe von Blanvalet HCPreis bei Amazon: EUR 21,95, Angebote ab EUR 13,99 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3764501669, Erscheinungsdatum: Sept. 2007 |
Aus der Amazon.de-RedaktionDer unaufhaltsame Abstieg des zwölfjährigen Joe Campbell beginnt, als seine psychisch labile und bis dato alleinerziehende Mutter Glory ihn und seine Geschwister in die Obhut seiner Tante Kendra Osborne gibt. Denn die lebenslustige Kendra, die glaubt, ihren Alltag trotz des unverhofften (und ungewünschten) Kindersegens nicht umstellen zu müssen, ist mit der neuen Aufgabe hoffnungslos überfordert. Die Folgen sind schrecklich: Joels kleinerer Bruder gerät ins Visier einer Straßengang, seine ältere Schwester versinkt im Drogensumpf. Beim Versuch, sie zu retten, macht Joel einen verhängnisvollen Fehler: Er lässt sich ein auf den zwielichtigen Dealer The Blade, der ein grausames, mörderisches Spiel mit ihm spielt. Und als Joel die Gefahr erkennt, ist es bereits für alle zu spät. Am Ende war die Tat der US-amerikanischen Bestseller-Autorin Elizabeth George (Keiner werfe den ersten Stein., Wo kein Zeuge ist) ist ein ganz und gar ungewöhnlicher Roman des Krimi- oder Thriller-Genres. Denn sein Titel ist Programm. In Am Ende war die Tat steht das scheinbar unerklärliche Verbrechen -- der Mord an der schwangeren Frau von Chief Inspector Lynley, der Joel als vermeintlichen Täter letztlich jede Zukunft raubt -- nicht als kriminalistischer Appetithappen am Anfang des Romans, sondern als Konsequenz einer verfehlten Erziehung ganz am Schluss. Dem entsprechend setzt George diesmal alles daran, die Tat psychologisch zu erklären -- und schafft dabei ein erzählerisch dichtes Werk, das weniger durch seinen Thrill als vielmehr durch die fulminant beschriebene, ausweglose Geschichte der Campbell-Geschwister besticht. Wer Am Ende war die Tat liest, braucht diesmal also weniger starke Nerven als vielmehr ein emotional hartgesottenes Gemüt. -- Stefan Kellerer, Literaturanzeiger.de 5 Kundenrezensionen:Toller Roman einige Längen 4 von 5 PunktenAuch ich fand das Buch gut. Inspector Lynley und Havers werden hier tatsächlich nicht vermisst. Allerdings bin ich auch stellenweise enttäuscht. Wie bestimmt alle Leser, war ich total gespannt darauf, endlich zu erfahren, was überhaupt dahinter steckt, dass die Mutter von Ness, Joel und Toby in einer Psychatrischen Klinik untergebracht ist und was mit Ness so Schreckliches in ihrer Vergangenheit passiert ist, dass sie sich nicht unter Kontrolle hat. Überhaupt die Vergangenheit der Campbell-Kinder. Und stelle dann nach gut 3/4 des Romans fest, dass die Autorin sich wieder mal lieber in ellenlangen Umgebungsbeschreibungen ergangen hat, die ohnehin keiner nachvollziehen kann, der nicht gerade dort wohnt, und der Tragödien im Leben der Mutter und Kinder mal gerade 2 bis 3 Seiten gewidmet hat! Wen es nicht gestört hat, ok, aber ich fand das irgendwie unbefriedigend. Und was auch interessant gewesen wäre zu erfahren, wie es wirklich dazu kam, dass der Killer im Vorgängerroman "Wo kein Zeuge ist" anscheinend The Blade beauftragt hat Lady Helen ermorden zu lassen und dieser wiederum ganz bewusst die Aufgabe auf Cal und Joel übertragen hat. Wie konnte The Blade dieses perfide Spiel überhaupt mit den Campbell-Geschwistern spielen, wenn er so einen Auftrag ja gar nicht einkalkulieren konnte, warum hat er Joel zum ersten Mal aus den Klauen der Cops befreit? Und total unlogisch war für micht auch, warum The Blade eine solche Energie darauf verwendet hat, Ness und Joel fertig zu machen, auch wenn man weiß, wie intelligent er tatsächlich ist und wie sehr Ness und Joel ihn in seinen Augen beleidigt und bloßgestllt haben müssen! Das ergab für mich keinen sehr großen Sinn! Nichts desto trotz ein sehr gelungener Roman! Ich musste mich oft überwinden weiterzulesen, da es mir stellenweise nah gegangen ist (bin selbst Mutter von einem kleinen Sohn). Toby hat mir sehr of unendlich leid getan! Um das Buch mit drei Worten zu beschreiben: düster, hoffnungslos, trostlos! Bin sehr gespannt auf den neuen Roman! Der Zaunpfahl... 1 von 5 Punkten...winkt nicht in diesem neuesten George-Werk, nein, er donnert uns Lesern unbarmherzig um die Ohren, wieder und wieder, bis auch der Dümmste verstanden hat, was er verstehen soll. Die Figuren: Ein Vater, ehemals drogensüchtig, schließlich aber aus Liebe und Fürsorge zu seinen Kindern geläutert und genesen wird wahllos auf der Straße erschossen. Die dazugehörige Mutter vegetiert in der Klapsmühle und erkennt ihren jüngsten Sohn nicht, den sie dereinst um die Ecke bringen wollte, weil er ihre psychische Erkrankung geerbt haben könnte. Letzterer wiederum wirkt in seiner Psychose so putzig und anrührig wie ein kleines Kätzchen und ist so ein gefundenes Fressen für all die bösen und brutalen Jungs, die ihm und seiner Familie übel zusetzen. Dann ist da noch sein größerer Bruder Joel, der eigentliche Protagonist des Romans, der zum Mörder wird, um seinen kleinen Bruder und den Rest der Familie zu beschützen, der den ersten Preis in einem Gedichtwettbewerb gewinnt und seiner Mutter stets ihren Lieblingsschokoriegel mitbringt in die Irrenanstalt. Die dritte im Geschwisterbunde, Ness, 15 Jahre alt, ein frühreifes Luder, wurde seit dem zarten Mädchenalter von den Kumpels ihres Stiefgroßvaters missbraucht und lässt vom Drogenkonsum über Kaufhausdiebstahl bis hin zum versuchten Mord nichts aus. Ferner begegnet uns Tante Kendra, die überforderte Pflegeperson, bei der die drei Geschwister eines Tages abgeladen werden, die sich stur wie ein Brauereipferd gegen jedwede Hilfe von außen sträubt, sich dafür aber Nacht für Nacht geräuschevoll mit ihrem Liebhaber vergnügt, einem 23-jährigen Bodybuilder, der vom Titel als Mr. Universe und einer intakten Familie träumt und sich zeitweise als verständnisvoller Ersatzpapa versucht. Gewürzt ist das fade Stereotypengemisch mit den obligatorischen bösen Buben, die in ihrer absoluten Schlechtigkeit ebenso wenig komplex gestaltet sind wie ihre Opfer. Wenn sich für die gebeutelten Mitglieder des Londoner Präkariats einmal etwas wie ein Hoffnungsschimmer in ihrem trostlosen Dasein entwickelt, so wird dies von der Autorin nur dafür benutzt, um die anschließende Zerstörung besonders wirkungsvoll zu inszenieren. Dieses Werk will den Leser nicht über die beunruhigend brutale Wirklichkeit eines Lebens jenseits der Londoner Schickeria aufklären, sondern es benutzt seine bedauernswerten Figuren für eine billige Betroffenheitshascherei. Bei einem anspruchsvolleren literarischen Publikum dürfte es sich Mrs George mit diesem Roman ziemlich verscherzt haben. London von heute 5 von 5 PunktenErschreckend, wie Elizabeth George den Mord an Helen aufzeigt. Die Brutalität, mit der Einwandererkinder, in den Strassenangs Londons aufwachsen, ist beängstigend und bedrückend. Wie Joel und Ness immer mehr abgleiten, wird hier klar aufgelistet. Und E. George verdeutlicht mehr als anschaulich, dass die Kinder keine Chance haben, aus ihrem, allein durch ihre Herkunft bestimmten Leben auszubrechen. Im Verlauf des Buches wird immer deutlicher, wie die beiden immer weiter abgleiten, im Drogensumpf versacken, mit Vergewaltigung und Schlägen konfrontiert werden und kein Zuhause haben, in dem sie aufgegriffen werden. Auch wer meint, das ganze lese sich wie ein Klischee, der dürfte auch in einigen Städten Deutschlands ähnliche Verhältnisse vorfinden. Ich fand das Ganze sehr sehr bedrückend und habe immer wieder nur einen Teil lesen können, weil es so depremierend war, mitzubekommen, dass die Kinder ihrem Schicksal nicht entrinnen können. Eine sehr beeindruckende Milieustudie ist Mrs. George gelungen. In welchem Buch stirbt Helen denn nun? 3 von 5 PunktenSorry - bin etwas verwirrt. Da ich die beiden letzen Bücher der Lynley-Reihe "Wo kein Zeuge ist" und "Am Anfang war die Tat" noch nicht gelesen habe, kann ich es nicht wissen, aber in Rezensionen hier und bei krimicouch.de wird Helens Tod in beiden Büchern angekündigt. Was denn nun? Einer anderen Hauptfigur hat sich E. George ja - wenn ich mich richtig erinnere - bei "Wer die Wahrheit sucht" schon entledigt, wovon wieder in keiner Rezension zu lesen ist. Unglaublich gut! 5 von 5 PunktenIch kann nicht verstehen, dass es hier Leute gibt, die nur am "rumheulen" sind, weil Lynley und Havers in dem Buch nicht auftauchen. Das Buch gehört eindeutig zu den Besten, die ich je gelesen habe! Die Geschichte von Joel, Toby und Nessa ist sehr packend und ergreifend geschildert - die letzten Seiten war ich nur noch am heulen! Die Art und Weise, wie der erst 12 Jahre alte Joel die Verantwortung für seine Familie übernimmt ist natürlich falsch - aber wie soll ein Junge in diesem Alter das wissen? Er will nur das Beste, vor allem für Toby. Toby selbst ist mir einfach ans Herz gewachsen, ich will mir aber nicht vorstellen müssen, wie schwierig es in Wirklichkeit ist, mit einem solchen Bruder aufzuwachsen. Joel liebt seinen Bruder über alles, das ist ja der einzige Grund, warum alles so kommt, wie es kommen musste. Die Rolle von Cal finde ich sehr zwiespältig, denn obwohl er selbst abhängig von The Blade ist, schafft er es doch, Joel vor ihm zu warnen - leider ohne Erfolg. Alles in Allem finde ich das Buch einfach nur unglaublich packend und ergreifend und lobe E. George ganz ausdrücklich für dieses Meisterwerk! |
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Wer die Wahrheit sucht: Ein Inspector-Lynley-Roman von Elizabeth GeorgeBroschiert von GoldmannPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 2,55 ![]() 2,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3442462983, Erscheinungsdatum: Oktober 2008 |
Aus der Amazon.de-RedaktionDas Dutzend ist voll: Mit dem vorliegenden Roman bringt es die Krimiserie von Elizabeth George, der Kalifornierin mit dem britischen Herzen, auf eine runde Zahl. Im Mittelpunkt der Handlung stehen dieses Mal endlich wieder Deborah St. James und ihr Gatte Simon, die in den letzten Bänden -- meines Erachtens -- etwas zu kurz gekommen sind. Auf der Kanalinsel Guernsey sollen sie in einem diffizilen Mordfall ermitteln. Der mehrfache Millionär Guy Brouard ist einem Täter mit unbekanntem Motiv zum Opfer gefallen, und zu allem Übel enthält sein Testament auch keinen Hinweis auf das große Vermögen, das er für ein ganz besonderes Projekt beiseite gelegt hatte. Guy Brouard und seine Schwester Ruth hatten als einzige Angehörige einer jüdischen Familie die Besetzung der Insel durch die Nazis überlebt. Seit dem zweiten Weltkrieg residierten sie auf Guernsey -- Ruth in stiller Ergebenheit ihrem Bruder gegenüber, Guy in Gesellschaft einer stetig jünger werdenden Abfolge von Frauen. Sein letzter Wille war es, ein Museum zur Erinnerung an den Holocaust zu finanzieren. Und ausgerechnet die junge China River, die gemeinsam mit ihrem Bruder Pläne für dieses Museum nach Guernsey gebracht hat, wird nun des Mordes an dem alten Millionär verdächtigt ... Mit großer erzählerischer Souveränität gelingt es Elizabeth George, die Waage zu halten zwischen einer atemlos spannenden Geschichte und in gebührender Ausführlichkeit gezeichneten Figuren. Ihre Protagonisten haben nicht einfach nur "Macken" die sie interessant machen sollen, sondern sind mit ihren ungewöhnlichen Eigenschaften auch handlungsbestimmend. Gerade die gemeinsame Vergangenheit von Deborah und China, von der Simon erst gar nichts ahnt, trägt zur unheimlichen Atmosphäre des Romans bei. Auch weiß die Autorin, angemessen mit aktuellen Themen wie dem Kunstraub im Dritten Reich umzugehen. Und in guter britischer Krimitradition werden am Schluss alle offenen Fragen beantwortet und alle Fäden aufgedröselt. Wer die Wahrheit sucht ist trotz seiner über 700 Seiten ein weiterer Schmöker von Elizabeth George, der keine Längen aufweist. --Felix Darwin 5 Kundenrezensionen:Ein Agatha-Christie-Schattengefecht mit Eigen-K.O. der Herausforderin 2 von 5 PunktenIrgendwann während meiner Lektüre dieses Krimis las ich mal neugierig in den Amazon-Rezensionen und war verwirrt ob der vielen schlechten Besprechungen. Mittendrin, wie ich gerade war, fand ich die Geschichte doch recht spannend und unterhaltend geschrieben... Die Verrisse schrieb ich dann all den verärgerten Lynley-Fans zu, die sich zu Recht durch den Ein-Inspector-Lynley-Roman-Aufdruck getäuscht fühlten, denn dieser Herr fällt in der Fülle der auftauchenden Figuren gar nicht auf. So selten, wie er mal vorkommt... - Aber ich habe bisher kaum was von Frau George gelesen, somit trug ich die fast durchweg stattfindende Abwesenheit Lynleys mit Fassung und begegnete dem ermittelnden Ehepaar Deborah-St. James mit unparteiischem Wohlwollen. Doch nach der Hälfte des Krimi-Romans (und das sind immerhin mehr als 350 Seiten) konnte ich auch bei mir Verschleißerscheinungen bis hin zur Verärgerung feststellen. Ich begriff es einfach nicht, wieso Frau George die spannende Grundhandlung immer mehr aufweichte, auswalzte, seitenlang an unwichtigen Gemeinplätzen rumpsychologisieren mußte und sich - himmelhilf, so unsäglich oft! - wiederholte. Also, es beginnt recht spannend, wenn auch etwas zu wortreich: Eine junge Fotographin, China, recht selbstbewußt wirkend und eine komplizierte Wochenendbeziehung zu einem Filmemacher führend, wird von ihrem haltlosen Hippie-Bruder aufgefordert, mit ihm eine Europareise zu unternehmen: Er habe einen tollen Kurier-Job bekommen. Architektenpläne sollen auf eine Insel zu einem Millionär gebracht werden, und dieser Dienst ist dem Auftraggeber zwei Flugtickets und ein hohes Honorar wert. Nur sollte es dringend ein Ehepaar sein, welches den Job ausführt. Da wäre die Schwester mit dem gleichen Namen ideal... China ist clever genug, diesem Auftrag sehr mißtrauisch gegenüber zu stehen. In einer Zeit von Internet und Profi-Kurierdienst wirkt das so wie Drogen- oder Waffenschmuggel für arglose Deppen. China nimmt das weltfremde Brüderchen auseinander, und er revanchiert sich, indem er seiner Schwester aufs Brot streicht, ihr Lover hätte vor 13 Jahren das erste Date beim Bruder erkauft - für 50 Dollar und ein Surfbrett. Die schwer gekränkte China schmeißt den Bruder raus. Der verblüffte Leser erfährt kurz darauf, daß dieser Europa-Trip dann doch statt fand: Der Bruder taucht in England völlig verwirrt im Hause Deborahs und St. James}auf. Deborah war mal WG-Gefährtin und beste Freundin Chinas. - Also, China habe mit ihrem langjährigen Freund Schluß gemacht und sei dann zwecks Ablenkung mit ihrem Bruder auf diesen Kurierdienst gefahren. Merkwürdigerweise fand die Übergabe aber nicht auf dem Flughafen statt, sondern auf dem Landsitz des auftraggebenden Millionärs. Dort habe es der architekturbegeisterten China so gut gefallen, daß sie samt Bruder gleich mal dort bleiben durfte, zum fotographieren. Der krönende Abschluß war dann eine rauschende Party, bei der der Millionär die Baupläne für ein neues Museumsprojekt feierlich vorstellte. Ab Folgetag reisten China und Bruder früh ab. Doch beide wurden schon bald verhaftet: Guy, besagter Millionär, ist am Abreisemorgen ermordet worden. Die Fremden, die Amerikaner, standen schnell im Verdacht. Deborah und ihr Polizistengatte lassen sich überreden, mit dem Bruder auf diese Insel zu fliegen und zu ermitteln. Immerhin handelt es sich doch um die wichtigste Vertraute, wenn auch ehemalige, im Leben Deborahs. Und der einheimische Inspector ist ein bequemer Sack, dem es reicht, eine Verdächtige zu haben. Haare und ein Fußabdruck und zwei fragwürdige Zeugenaussagen reichen. Es geht nun eigentlich immer noch recht spannend weiter, denn so ein ermorderter Millionär hat natürlich auch seine bewegte Vita und nicht nur Freunde. Zumal die Testamentseröffnung alle überrascht: Das Vermögen ist erheblich kleiner, als gedacht. Ergo hat er seinen riesigen Besitz wohl schon früh auf seine mit ihm lebende Schwester überschrieben, um ihn nicht an irgendwelche mal gezeugten Gören zu verlieren. Es erben nun zur Hälfte seine drei Ableger, und zur anderen Hälfte zwei Teenies der Gemeinde. Sehr zum Ärger seiner ersten geldgierigen Exgattin Margaret, die für den gemeinsamen Sohn ein Wahnsinnsvermögen erwartet hatte. Auch andere Hinterbliebene sind, gelinde gesagt, enttäuscht: Für das Museum war nichts hinterlassen worden, und das bringt nun die bisherigen Mitstreiter und Handwerkstreibende in Not, die sich auf diesen Auftrag fest verlassen hatten. Ganz zu Schweigen von etlichen Damen, die mal die Gunst des Herren genossen und sich so eine Art Lebensunterhalt davon versprochen hatten. Nun ja, böses Blut allüberall. Dennoch gelten China und ihr Bruder als absolut verdächtig. Obwohl die Ermordungsart (Guy wurde mit einem Glücksstein erstickt) denn doch etwas ... sagen wir mal... ungewöhnlich ist. Der Orts-Inspector hat da eine fragwürdige Theorie: Eine Frau könnte so einen Stein in der Backentasche verstecken und ihn beim Küssen dem Manne so in den Rachen stoßen, daß er voller Überraschung erstickt... Auch St. James findet diese Idee fragwürdig. Doch wie so manches Fragwürdige wird sowas einfach mal so stehen gelassen im Roman: Bei allen erdenklichen Mordmöglichkeiten, duch alle möglichen Motive inspiriert - ich denke da mal an erschlagen, erstechen, erwürgen, mit Stoff ersticken, ertränken (der Kerl war beim Schwimmen und wurde mit seinem eigenen Thermoskannentee erstmal betäubt) gewinnt also: Stein in den Rachen stoßen. Nun ja. Merkwürdigerweise wird auch die Kurier-Methode des Millionärs zwar als ungewöhnlich bezeichnet, nie aber als absolut bescheuert. Millionäre sind meines Erachtens genau deswegen Millionäre, weil sie nie Geld für Unsinniges ausgeben. Die Erklärungen, wieso Guy via Uni-Aushang auf diese Weise für teures Geld zwei Fremde beauftragte, sind hanebüchen. Und wieso China ihren Bruder, von dem sie nach der Date-Verschacherung damals zu Recht enttäuscht und angewidert sein müßte, auf eine von ihr als fragwürdig empfundene Reise begleitet, ist erst Recht nicht verstehbar. Sie erklärt es zwar irgendwann, aber auch diese Erklärung ist absolut nicht nachvollziehbar. Zumal ich es nicht verstehe, wieso so eine Teenager-Date-Versteigerung unter Kumpels letztlich zu einer 13jährigen unehrlichen Sex-Beziehung führen soll. China ist kein unbedarftes Häslein, und einen Kerl, dem es nur um das Eine geht, hätte sie nach dem dritten Date durchschauen können, egal, ob der eigene Bruder da Tipps gegeben hat. Aber in einem späten Frustausbruch steht der Bruder fast wie ein Lude da. Nach 13 Jahren. Obwohl der langjährige Partner China nicht vergewaltigt hat und sie letztlich freiwillig so lange mitgemacht hat. Das macht die gute China sehr fragwürdig und läßt auch das Georgsche Frauenbild merkwürdig erscheinen... Doch anstatt nun die Geschichte zu verdichten und den Spannungsbogen konsequenz zu ziehen, verliert sich E. George in etliche Handlungsstränge und allzuviele Personen. Dabei nimmt sie stets einen Faden auf, spinnt ihn eine Weile weiter, um ihn dann wieder fallen zu lassen und was ganz anderes weiter zu erzählen. So verliert der Leser eine oder mehrere Figuren und deren Handlungsabläufe oftmals über gar hunderte von Seiten aus den Augen. Und auch der Autorin entgleiten manche Fäden dann völlig. Die erst so intensiv aufgebaute Letzt-Geliebte, die sich verzweifelt mit Schönheits-OPs für eine Ehe qualifizieren wollte und letztlich samt ihrer Kinder leer ausging, wird gar nicht mehr thematisiert. Das geschändete junge Mädchen und deren verbitterter Vater verlieren sich auch in der Seitenflut. Und war da nun auch Knabenerotik oder war da keine... Dafür, daß ein bei der Ortspolizei nicht abgegebener, am Tatort von Deborah und Gatten gefundener Ring dermaßen wichtig wird für die Hauptakteure, bis hin zur drohenden Ehe-Entfremdung, befremden die mal so aufgebauschten und dann völlig vernachlässigten Verdachtsmomente von sexuellem Mißbrauch, Betrug und Unterschlagung. Richtig nervig wird dann auch der unglaublich immense Raum, der unwichtigen Personen wie der besagten gierigen Erst-Gattin gewährt wird: Der Leser hat es irgendwann begriffen, daß es dieser ignoranten Furie nur ums Geld geht und sie außer ihren eigenen Interessen nichts kennt. Selbst über den Sohn brettert sie immer wieder hinweg. Dennoch werden etliche Seiten mit immer wiederkehrenden Beschreibungen gefüllt, wie sie "vor Wut kocht", ihren Sohn als "enterbt" erlebt, ihren Ex haßt, alle Anderen verachtet und dem Sohn ja "nur das ihm Zustehende" organisiereren will. Das langweilt schnell. Oder der Bruder des Teenies Paul: Allzuoft darf der rumrotzen und gewalttätig sein, Pauli als "Schwuchtel" und "Wichser" bezeichnen. Ohne wirklichen Sinn für die Geschichte. Wurde E. George hier nach Seiten bezahlt...? Dann kommen wieder Geschichten aus dem zweiten Weltkrieg, Nazi-Erinnerungen, Verrat, Holocoust (der Millionär hatte damals seine Familie verloren...) Und zwischendurch quälen sich der nüchterne St. James und die temperamentvolle Fotographin Deborah durch ihren Beziehungsstreß. Um wen gings nochmal? Ach ja, Freundin China sitzt im Knast... Und Deborah verübelt ihrem Gatten, daß er so ist, wie er ist und daß er China und den Bruder nicht per se für Unschuldig erachtet. Die Dialoge werden zerrig-schmollend-entnervend. Unzählige Male heißt es:"Das darfst du nicht glauben!" - "Das mußt du glauben!" - "Ich weiß es, daß er/ sie es nicht war!" Liebesbeziehungen sind bleischwer, voller Zweifel. Und selbst, wenns brennt, beäugt ein jeder sein Ego. - Ich liebe ja psychologische Miteinander-Betrachtungen wie wild und verrückt, aber hier langt es!!! Auf Seite 694 des Paperbackes, endlich, verrät sich Frau George, wieso sie so gnadenlos Themen und Seelen-Innereien bis zum Tode ihres Krimis wälzt: Ihre Ermittlerfiguren Deborah und St. James... "Sie waren keine Witzblattpärchen à la Tommy und Tuppence, die nach G. gekommen waren, um sich mit Schlagfertigkeit und Witz zwischen Chaos, Mord und Anachie hindurchzulavieren." Du meine Güte! - Tommy und Tuppence sind Figuren von Agatha Christie, die als Geheimagenten in Unterhaltungskrimis gefällig-spannend irgendwelche Fälle lösen. In Georges Augen also ein Witzblattpärchen. - Sicher von Christie nicht erfunden, um die Welt psychologisch und historisch zu verändern. Sondern für nette Krimi-Leseabende. Ist das der Grund für diesen elend überlandenen und bemüht-ausgewalzten Krimi? Futterneid einer Queen of Crime gegenüber der bekannteren, die auch mit keiner großen Literatur Erfolge feierte? Georges Figuren haben ihre unglaublichen Abgründe, trotz aller Liebe, während Christie nur oberflächlich Vertrautheit witzig voraussetzte und sich auf den jeweiligen Fall konzentrierte...? Das erklärt es für mich... und es tut weh. Wer die Wahrheit sucht, findet sie manchmal auch im Banalen. Schade um das Schreibtalent der George, das sie ja hat. Ich las den Krimi streckenweise gern. Aber nun weiß ich, worin die Qual bestand: Sie wollte besser, tiefgründiger, ausführlicher sein als die Christie. Und sie wurde leider nur... länger. Über 700 Seiten verschenkte Ideen. Wie gut hätte dieser Krimi werden können... Doch im Schreiben sollte man es tun, um es zu tun. Und nicht, um zu siegen. Richtig gut 4 von 5 PunktenIch kann mich den schlechten Kritiken nicht anschließen, ich fand das Buch ausgesprochen gut geschrieben, auch wenn es nicht so super spannend war und ziemlich viele Seiten zu bewältigen waren. Die einzelnen Charaktere sind hervorragend rausgearbeitet und hatten alle ihre eigene Geschichte und auch jeweils ein Motiv für den Mord. Das ist meiner Meinung nach ja das Interessante an einem Krimi, dass man nicht nur eine Leiche, einen Ermittler und zwei Verdächtige hat und um die dreht sich dann das ganze Buch. Es ist sicherlich nicht George stärkstes Buch, auch weil der Schluss mir jetzt nicht so gut gefallen hat. Auch haben mir Havers und Lynley gefehlt, trotzdem hat mich dieses Buch sehr gefesselt und ich habe es nicht bereut, es zu lesen. Mir gefällt es! 5 von 5 Punkten"Wer die Wahrheit sucht" ist der 13. Krimi von Elizabeth George und ich gebe zu, der Untertitel "Ein Inspector-Lynley-Roman" ist falsch und weckt bei vielen Lesern vielleicht eine andere Erwartungshaltung. Denn anders kann ich mir die vielen schlechten Kritiken, die es hier gehagelt hat, nicht erklären, da der vorliegende Krimi nichts an Qualität gegenüber seinen Vorgängern eingebüßt hat. Guy Brouard, ein Multimillionär, wir auf der Kanalinsel Guernsey ermordet. Er wurde mit Hilfe eines Feensteines erstickt. Der Tat verdächtigt wir die Amerikanerin China River, eine Freundin von Deborah St. James. Cherokee, der Bruder der Verdächtigten, bittet die frühere Freundin und dessen Ehemann Simon St. James um Hilfe. Als die beiden die Ermittlungen aufnehmen, stellt sich schnell heraus, dass im Leben des Guy einiges im Argen lag. Angefangen von enttäuschten Geschäftsleuten und Freunden bis hin zu einer trauernden 17-jährigen Geliebten. Was für mich den Reiz der Elizabeth-George-Krimis und auch bei diesem ausmacht, sind die Charakterstudien und das detailierte Einstreuen von Informationen, deren Bedeutung sich der Leser manchmal erst hundert Seiten weiter gewahr wird. Ebenfalls widmet sich die Autorin immer ungewöhnlicher Themen. Ich möchte ein immer wiederkehrendes Motiv hier herausgreifen: Eltern-Kind-Beziehungen. E. George durchleuchtet dieses Thema anhand aller vorkommenden Personen. Guy und Ruth Brouard sind Kinder von jüdischen Eltern, die während des 2. Weltkrieges ermordet wurden.Dies erklärt die ausergewöhnlich bedingungslose Beziehung der Geschwister. Deborahs Mutter starb als diese erst 7 Jahre alt war. Der Vater war Angestellter bei denn St. James' und so lernte sie Simon schon als Kind kennen. Das hat Auswirkungen bis in ihre heutige Ehe hinein. Paul Fielder ist ein Sohn von ELtern aus der unteren Gesellschafts-schicht, Eltern, die sich aufreiben, um Geld zu verdienen, es darüber aber versäumen (müssen) sich um ihre Kinder ausreichend zu kümmern.So wendet sich Paul mit ganzhem Herzen Guy zu. Cynthia ist ebenfalls früh Halbweise geworden. Ihr Vater gibt sich alle erdenkliche Mühe, die fehlende Mutter zu ersetzen und kommt beinahe um bei dem Gedanken, dass sein Freund und Arbeitgeber Guy und seine Tochter ein Verhältnis hatten. Frank und Graham Ouselys Vater-Sohn-Beziehung ist geprägt von dem Sammeln von Kriegshinterlassenschaften. Der große Traum, ein eigenes Museum zu gründen, damit niemand die Greueltaten der Nazis vergisst, schweißt die beiden 50 Jahr zusammen. Als Frank entdeckt, dass sein Vater ihn jahrelang betrogen hat, stürzt er sein Denkmal vom Sockel. Nobby, der inselansässige Architekt, ist ein rührender Vater von kleinen Kindern. Ermutigt von Guy gibt er eine sichere Stellung auf und macht sich mit einer eigenen Firma selbständig. Er steckt seine Frau an, auch ihren Lebenstraum zu verwirklichen. Doch beide Projekte stürzen die Familie in finanzielle Probleme. China und Cherokee sind Kinder einer Hippie-Mutter, die nicht erwachsen genug war, um ihren Kindern eine Mutter zu sein. Sie ließ sich mit wechselnden und teils auch kriminellen Männern ein. China ist verbittert und fühlt sich ungerecht behandelt. Sie kompensiert diese Erfahrung und kümmert sich wie eine Mutter um ihren Bruder. Um so enttäuschter ist sie von seinem Verrat an den Freund Matt, worin auch das Tatmotiv begründet liegt. Für mich ist dieses Thema der rote Faden, der sich durch das vorliegende Buch zieht. Wie weitreichend diese Kindheitserlebnisse sein können und sogar bis zu Mord gehen können, zeigt Goerge brilliant auf. So ist es auch ersichtlich, dass diesmal St. James und Deborah im Vordergrund stehen, passt dieses Thema doch zu ihnen. Man erfährt zusätzlich einige Details aus Deborahs Vergangenheit. Alle Themen hat E. George genaustens recherchiert und ich habe ihr Buch mit Genuss, Hochspannung und Lesefieber verschlungen. Selten beim Lesen so gelangweilt 1 von 5 PunktenElizabeth Georges Lynley-Krimis werden stets mit zunehmender Länge schwächer. Das vorliegende Buch ist nun mit Abstand ihre bislang schlechteste Leistung. Es ist, wie schon einige seiner Vorgänger, definitiv zu lang geraten und hat viel zu viele Handlungsstränge. Die meisten dieser Nebenhandlungen sind verzichtbar, sie sind inhaltsleer und bringen die Haupthandlung nicht voran. Sie dienen lediglich dazu, den Umfang des Buches aufzublähen. Es wirkt so, als ob verschiedene Schreiber an jeweils einer der Handlungen gearbeitet und diese dann zersägt und versatzstückartig wieder aneinander gefügt haben. Der Kriminalfall ist sehr wert hergeholt und überkonstruiert. Die Charaktere einiger Nebenfiguren sind unglaubwürdig und dürftig. Deborah und St. James, in früheren Büchern Sympathieträger, bleiben extrem platt, schwach und dümmlich. Der Text lässt keinerlei Leerstellen. Selbst allzu Offensichtliches wird wiederholt in hohlen Dialogen ausgesprochen, die dämlich und unrealistisch sind, Entweder hält E. George ihre Leser für sehr dumm, oder sie wird nach Anschlägen bezahlt. Das ist Heftchen-Roman-Niveau auf unterster Schiene. Es tut mir leid, dass ich diesem Buch gar nichts Positives abgewinnen kann. Alle anderen Lynley-Krimis habe ich mehr oder weniger gerne gelesen. Ich habe auch diesen ausgehalten. Leider ist er so langweilig, dass ich mir wünsche, Elizabeth George möge die Lynley-Reihe einstellen und lieber etwas Neues versuchen. Glücklicherweise hat man als Leser die Wahl. Langweiliger geht es kaum 1 von 5 PunktenIch habe dieses Buch u.a. gekauft, weil es mit einem Aufkleber als Platz 1 der Spiegel Bestsellerliste deklariert war. Seit dem ist dieser Aufkleber kein Qualitätsmerkmal mehr für mich. Ich habe das Buch nach dem ertsen Drittel zur Seite gelegt. Endlose Beschreibungen der Charactere, wenig aussagekräftige Dialoge über Unwichtigkeiten bis zum Abwinken. Und von aufkommender Spannung kann nicht einmal ansatzweise die Rede sein. 734 Seiten(!!) die offensichtlich nur irgendwie gefüllt werden mussten. |
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Mein ist die Rache von Elizabeth GeorgeTaschenbuch von GoldmannPreis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 0,39 ![]() 3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3442427983, Erscheinungsdatum: Oktober 2008 |
5 Kundenrezensionen:Kein Krimi!! Gut, dass es nicht so dick war! 1 von 5 PunktenDas war kein Krimi! Lynley hängt sich in den Mord so gut wie gar nicht rein. Er kümmert sich lieber um sein Privatleben. Der Schwerpunkt der Ermittlungen trägt in diesem Buch sein Freund St. James. Und der hat auch genug mit seiner Fast-Beziehung zu Lynleys Verlobten zu tun! Spannung = 0, Täter = früh erkannt, Fazit = langweilig Meine Empfehlung: Das Buch kann man sich schenken und seine Zeit lieber mit interessanteren Krimis verbringen! Mit Derrick in der Lindenstraße 1 von 5 PunktenDa ich nicht gerade der typische Krimileser bin, war ich schon gespannt, wie ich meinen ersten Roman von Elizabeth George finden würde, denn die Dame hat viele Anhänger. Um es vorweg zu nehmen: Meine Reaktion auf das Werk ging von "Überraschung" bis zu "Enttäuschung". Erwartet hatte ich einen Kriminalroman zu lesen, in dem im Prinzip ein Verbrechen geschieht, welches der Detektiv und seine Helfer aufklären. Ein Schuß Spannung kann auch nie schaden, obwohl mir schon klar war, dass George keine Thriller schreibt. Gefunden habe ich eine Soap-Opera Situation in der alle Protagonisten irgendwie mit den Opfern und Tätern bekannt sind und verkehren! Da ich bisher noch keinen der Lynley-Romane gelesen hatte, ist mir erst später das Licht aufgegangen, dass selbst der interessante Prolog, in dem sich scheinbar eine Prostituierte für die Arbeit fertig macht, für erfahrende George-Leser ganz anders darstellt und wenig überraschend sein dürfte. Denn auch hier tauchen schon bekannte Darsteller auf. 70% der Geschichte beschäftigt sich auch mit der Rahmenhandlung. Im Detail wäre das Frau Georges Idee vom Leben und den Sorgen in einer englischen adligen Familie, den Lynleys. Hier kommt alles vor, von der ehebrecherischen Mutter, die ihren Lover nicht heiraten kann, über den Sohn, der genau das verhindert, aber dauernd ein schlechtes Gewissen hat, bis zu dessen koksenden Bruder, der einfach nicht auf der Eliteuni bleiben will. Auch der loyale Hausverwalter mit seiner Tochter, die sich von einem Hallodri ein Kind machen läßt, damit der sie dann heiraten muss dürfen nicht fehlen. Selbstverständlich gibt es dann noch den bürgerlichen Bekanntenkreis, der keine unerhebliche Rolle spielt, denn Inspector Lynley gehört zwar zum Landadel, lebt und arbeitet aber in der Großstadt London. Ach ja, einen Kriminalfall gibt es dann wirklich noch. Das Mordopfer wird sogar ziehmlich böse zugerichtet, denn ihm sind im wahrsten Sinn des Wortes die Eier abgeschnitten worden. Ich brauche wohl nicht extra zu erwähnen, dass es ein ständiges Mitglied des Ensembles ist, welches den Toten findet. Aus dem Pool der festen Darsteller kommen dann auch die Verdächtigen, die Ermittler, die um die Toten trauernden und selbst der Mörder. Alle kennen sich untereinander und sind trotzdem immer wieder überrascht voneinander. Die Geschehnisse und Wendungen, die sich nun wirklich nicht mehr natürlich mit den Protagonisten verbinden lassen kommen dann halt zufällig: Lynleys Freundin kommt nach einem längeren Aufenthalt in den USA nach London zurück, um ausgerechnet die Wohnung neben der o.g. Prostituierten zu beziehen, die selbstverständlich eine entscheidende Rolle im Mordfall spielt. Ja ja, die Welt...Verzeihung...London ist halt ein Dorf. Immerhin, das Lindenstraßenfeeling ist perfekt literarisch aufgearbeitet. Das muss mir nicht gefallen, denn offensichtlich gefällt das vielen anderen. Man kann es George nicht zum Vorwurf machen, dass sie ihren Fans gibt, was diese wollen und erwarten. Wenn ausschließlich die subjektive Sicht des Rezensenten der Maßstab für eine Bewertung des Buches wäre, dann hätte ich mich auch zum Kompromiss von drei Sternen durchgerungen. Doch leider spielen auch objektive Aspekte bei einer Buchbesprechung eine Rolle und da haben wir das Problem, denn dieser Roman hat literarisch qualitativ einfach nichts zu bieten. 1. Es gibt keinen Spannungsbogen. Zu keiner Zeit ist man wirklich daran interessiert, wer denn nun der Mörder ist, d.h. für alle die nicht an der royalen Rahmenhandlung gefallen finden, ist es schlicht langweilig. 2. Eine deutliche Spur führt zu einem pharmazeutischen Unternehmen, aber zu keiner Zeit, taucht die Polizei dort auf, um ein paar Fragen zu stellen. Nicht mal unser Held Inspector Lynley kommt auf die Idee, sondern sein Freund Simon St. James, der dann auch als Nichtpolizist dort ermittelnd tätig wird (wie jetzt?). Ihm wird selbstredend Einlass gewährt und Rede und Antwort gestanden. Genau genommen ist es St. James der im Alleingang den Fall löst, oder anders ausgedrückt, hier tut Harri mehr als nur den Wagen holen:-)...Dies ist nur ein krasses Beispiel für die Unglaubwürdigkeit, die das ganze Werk durchzieht. 3. Glaubt man anderen Rezensenten, so recherchiert Elizabeth George viel, um möglichst detailreich ihre Kriminalfälle zu schildern. Davon habe ich nichts bemerkt. Sicher, es muss nicht jeder Krimiautor ein kleiner Arthur Conan Doyle und nicht jeder Ermittler ein Sherlock Holmes sein, aber ein wenig CSI-Geist sollte in einem modernen Kriminalroman schon herrschen. 4. Elizabeth George erzählt ungeheuer adjektivreich, damit auch der abgestumpfteste Leser jederzeit genau weiss, was die Protagonisten nun genau empfinden. An vielen Stellen wirkt dieses Stilmittel nur lächerlich, besonders wenn die Empfindungen so gar nicht zu der handelnden Figur passen. 5. Man merkt deutlich, dass Elizabeth George selbst Amerikanerin ist und offensichtlich fleißig die einschlägige Regenbogenpresse durcharbeitet, damit sie ihre Vision der Bronx in ihre Version einer englischen Adelfamilie assimilieren kann. Schon gut: Widerstand ist zwecklos! 6. Der ganze Roman liest sich sehr holprig. Das kann entweder an Georges Feder liegen oder aber an der Übersetzerin Mechthild Sandberg-Ciletti. Ich vermute eher letzteres. Es kommt also nicht mal sprachlich eine Art von Genuss zustande und das gibt dem Werk wirklich den Rest. Alles in allem kann ich einfach kein gutes Haar an diesem Roman lassen. Kaum Fisch und zu wenig Fleisch. Schade um die verschwendete Lebenszeit. Mir fällt auch niemand ein, dem ich diese Lektüre guten Gewissens empfehlen kann. Am ehesten wohl noch Leser von Barbara Cartland, die mal einen besonderen Thrill brauchen. aber man weiss es nicht... So langsam werde ich begeisterter Fan!! 5 von 5 PunktenDer zweite Roman von Elizabeth George, den ich gelesen habe, und zunehmend hat mich Schreibstil, Erzählweise und Inhalt begeistert! Am Anfang etwas verwirrend, da zahllose Personen mit zum Teil ähnlichen Namen vorkommen, aber trotzdem eine spannende Geschichte, dramatisch gut geschrieben. Und dann noch eine Liebesgeschichte eingebaut - klasse!! Freue mich auf das nächste Buch!!! Super Buch 5 von 5 PunktenIch hab den chronologisch ersten Teil als 6. oder 7. Buch von Elizabeth George gelesen. Ich lese gerne Krimis und bin so auch zu ihr gekommen, aber ich genieße, dass sie auch auf die Charaktere eingeht und deren Probleme und Krisen schildert. Es gibt wenige Bücher, wo ich so mitfühlen kann, und außerdem nicht nur einen Krimi, quasi als Abwechlslung und Kontrast zu den Charakteren, sondern auch die Gefühle eines Menschen so gut hervorkommen. Ich würde jedem raten ihre Bücher zu lesen, doch bin ich auch der Meinung, sie nicht chornologisch zu lesen. Viel Spaß Klappentext 5 von 5 PunktenWas als fröhliches Verlobungswochenende von Lynley und der Fotografin Deborah auf Howenstow, dem feudalen Stammsitz der Ashertons, geplant war, entpuppt sich nach und nach als Alptraum. Im nahegelegenen Dorf wird ein junger Journalist bestialisch ermordet- und alle Spuren führen nach Howenstow, zum gräflichen Verwalter, zu Lynleys Gästen, ja sogar zu seinem eigenen Bruder. Auf der Suche nach dem Täter verfangen sich Lynley und St. James mit jedem Schritt mehr in einem schmerzhaften Netz aus lange unterdrückten Feindseligkeiten, nicht eingestandenen Schuldgefühlen und scheinheiliger Moral. Zwei weitere Menschen müssen sterben: die Beteiligten werden so unwillentlich zu Zeugen eines grausamen Falls von Selbstjustiz. Für jeden entwickeln sich die Ereignisse zum Prüfstein für das eigene Selbstbewußtsein sowie seine familiären und gesellschaftlichen Bindungen. Täter und Opfer sind alle, die vornehmen Damen Herren ebenso wie die Menschen, die ihnen seit Generationes dienen. |
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Asche zu Asche von Elizabeth GeorgeTaschenbuch von GoldmannPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 1,80 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3442437717, Erscheinungsdatum: Sept. 2008 |
5 Kundenrezensionen:Gott schütze uns vor solchen Krimis 1 von 5 PunktenBisher dachte ich, Elizabeth George schreibt Krimis, zwar dicke Schmöker mit viel englischen Lokalkollorit (oder zumindest das, was sich eine Amerikanerin darunter vorstellt), aber immer spannend. Ja, das dachte ich bisher. Selten habe ich mich bei einem Krimi so gelangweilt! Da werden über 750 Seiten Familien- und Beziehungsgeschichten ausgewalzt, so langatmig wie unwahrscheinlich. Ja klar gibt es auch eine Leiche und Inspector Lynley will auch immer noch seine Freundin heiraten, aber das ist doch kein Krimi! Das reicht ja nichtmal zu einem Gesellschaftsroman a là Rosamund Pilcher! Und über keinen der Protagonisten darf der Leser von Anfang an die Wahrheit wissen, egal, ob dies der Geschichte dient oder nicht. Warum zum Beispiel durfte ich nicht gleich von den Aktivitäten von Chris wissen? Oder an welcher Krankheit Olivia leidet? Ich habe keine Ahnung. Dabei lässt der Titel auch im Original ein ganz anderes Thema erwarten: ein Krimi zum Thema Cricket und der damit verbundenen Rivalität zwischen Australien und England. Das wäre doch mal etwas anderes gewesen. Aber den einzigen Cricket-Bezug liefert das Opfer - und das stirbt eben recht früh. Um einen anderen George-Titel zu missbrauchen: Gott schütze uns vor solchen Krimis! perfekte Darstellung einer fiktiven Geschichte 5 von 5 PunktenE.George beherrscht die Kunst, den berühmten roten Faden durch die ganze Geschichte zu führen und ihn dabei soweit zu dehnen, ohne ihn zerreissen zu lassen. E.George erzählt geschickt zwei Geschichten gleichzeitig, ohne daß dem Leser klar ist, daß beide zusammengehören. Erst im letzten Drittel verschnürt E. George beide Geschichten geschickt miteinander. Auch in diesem Roman baut die Autorin die Geschichte auf die detailgenaue Beschreibung der einzelnen Personen auf und liefert gleichzeitig auch ein bißchen Hintergrundwissen zum Thema Tierschutz und dem Cricket mit. Ein beeindruckender Roman, der nach Fortsetzung schreit. Brandstiftung und eine Leiche. 4 von 5 PunktenDie Kriminalgeschichten von der Autorin Elizabeth George sind weit mehr als die Handlungsbeschreibung zwischen einem Mordfall und dessen Aufklärung durch den Ermittler. In dieser Geschichte geht es um den mysteriösen Tod eines bekannten. Cricket-Champions. Das soziale Umfeld des Opfers wird vom ermittelnden Inspektor Lynley und seiner Helferin Barabra Heavers haarklein aufgedeckt. So wie man den Teppich hochhebt und schaut was seit Jahren darunter gekehrt wurde. So geht es in einer der vielen Nebenschauplätze um Tierversuche und eine Gruppe von „Befreiern" dieser armen Tiere. Personen, die quasi in unserer Gesellschaft gestrandet und auf einem Hausboot leben. Hier zeigt die Autorin ihr wahres Können, gut recherchiertes aktuelles Material in eine spannende Kriminalgeschichte einzubinden. Das ermittelnden Team wird dem Leser auch transparent und mit allen Schwächen und Stärken geschildert. Und dies mit dem vorliegenden Roman bereits über sieben Geschichten. Kein Wunder, das der treue Stammleser die liebgewonnenen Buchfiguren und deren Entwicklung mit gleichem Interesse verfolgt, wie die eigentliche Kriminalgeschichte. Zu einen möchte man wissen wie es mit dem adligen Junggesellen Lynley weitergeht; wird er endlich Helen einen Heiratsantrag machen? Ungleich gelungener, tiefer und feinfühliger ist die Geschichte um Heavers Mutter, eine an Alterdemenz leidende Frau, die jetzt unter privater Betreuung lebt. Zudem findet Barbara eine neues Zuhause, kauft sich einen gebrauchten Kühlschrank und kommt zu einer neuen Freundin. Bin begeistert 5 von 5 PunktenIch habe dieses Buch als erstes der Lynley-Reihe gelesen und später mehrfach verschlungen,obwohl ich die Lösung schon kannte.Insbesondere die persönlichen Hintergründe von Inspektor Lynley und Barbara Havers geben den Büchern ihr spezielles Flair.Ich bin durch dieses Buch zum Lynley-Havers-Fan geworden und besitze auch alle Bücher der Reihe in gebundenem Format. Ich wünsche allen auch so viel gute Unterhaltung mit diesen Büchern! Enttäuschend! 2 von 5 PunktenDieses war das erste Buch von Elizabeth George, bei dem ich einige Seiten nicht gelesen, sondern nur flüchtig überflogen habe. Es handelte sich dabei um die total uninteressante Lebensgeschichte von Olivia, die in der Ich-Form erzählt wird und meiner Ansicht nach nur von den Ermittlungen im Mordfall Flemming ablenken. Diese Geschichte hätte man auf jeden Fall kürzer erzählen können und somit die hohe Seitenzahl des Buches vermindert.Erst zum Schluß begreift man, welche entscheidende Olivia in diesem Fall spielt. Den Mordfall an sich und die anderen Personen, die darin verwickelt sind (die Gattin des Kricketspielers, seine Kinder und seine mütterliche Freundin) sind dagegen interessant und scheinen alle ein gutes Alibi zu haben. Die Auflösung ist dann auch sehr überraschend und spannend geschrieben. Aber man kann nur hoffen, daß das nächste Buch von Elizabeth George nicht so langatmig wird! |
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Keiner werfe den ersten Stein von Elizabeth GeorgeTaschenbuch von GoldmannPreis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 1,25 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3442422035, Erscheinungsdatum: Oktober 2008 |
5 Kundenrezensionen:Entschuldigung, das ist ein Schmarrn! 2 von 5 PunktenMan merkt dem Opus die umfangreiche Recherche an; das kann aber nicht verhindern, dass die ganze Geschichte konstruiert wirkt; der Handlungsbogen ist lang und flach, die anfänglichen Konflikte entwickeln sich nicht und werden auf 445 Seiten zerredet. Die beiden offensichtlich falschen Täterspuren sind nicht überzeugend und spätestens 70-80 Seiten vor dem unspannenden Ende weiß man zwangsläufig, wer der Täter ist: er wurde zu sorgsam ignoriert. Die Motive der handelnden Figuren sind oft mehr als fragwürdig und überzogen, konstruiert eben. Darüber legt sich ein ekelhafter Schleier von Prüderie, wenn eheliche Treulosigkeit mehrmals und unwidersprochen als überzeugendes Mordmotiv dargestellt wird. Und das Ende kann nicht blöder sein: eine Frau, die nach 445 Seiten stiller Liebe zu einem Mann ihn dann doch nicht heiraten kann, weil sie sich immer noch nicht selbst gefunden hat. Was hat sie all die ganzen Seiten lang gemacht? Fazit: Endlich durch! Nicht schlecht, aber... 4 von 5 PunktenKeine Frage, Elisabeth George ist eine begnadete Autorin. Dennoch, dieses Buch war mir ein bisschen zu schwülstig, und überdies kommen für meinen Geschmack ein bisschen zu viele Akteure vor, die das Ganze ein bisschen mühsam zu lesen machen. Aber immerhin, die typische englische Atmosphäre, ein bisschen Krimi und verwunschene Schlösser und einsame Landschaften, insgesamt also kein schlechter Tipp für George-Fans. guter, aber zäher englischer Krimi 4 von 5 PunktenEs beginnt wie einem typisch englischen Whodunnit: In einem Schloß, in dem eine Theatergruppe ihr neues Stück probt, wird die Autorin ermordet. Das inzwischen bekannte Ermittlerduo Thmoas Lynley und Barbara Havers bekommen die Aufgabe, den Mord aufzuklären. Diplomatische Vorgehen ist geboten, denn der Schloßbesitzer enstammt der englischen Adelsschicht. Noch während die beiden ermitteln, geschieht ein zweiter Mord. Da Lynley recht früh einen Täter im Visier hat, muß er irgednwann alle anderen potentiell Verdächtigen gehen lassen. Doch Havers hat ihre eigene Theorie, sie ist davon überzeugt, daß Lynley voreingenommen ermittelt, indem er den Adel von den Verdächtigen ausschließt. Sie ermittelt auf eigene Faust und stellt fest, daß der Fall schon viele Jahre alt ist. Erst, nachdem Licht in einem fünfzehn Jahre alten Fall gebracht werden kann, können sich Havers und Lynley zusammenreimen, was geschehen ist. Ich persönlich fand die Geschichte recht unübersichtlich, da sehr schnell sehr viele Personen eingeführt werden. Zwar wird deren Charakter einigermaßen herausgearbeitet, doch die Handlung im Mittelteil ist zu zäh, um sich das alles merken zu können. Erst auf den letzten 100 Seiten kommt Spannung auf und die einzelnen Fäden werden zusammengeführt. Dies ist recht gut gelungen, wirkt aber teilweise zu konstruiert. Für den Krimi-Fan sicehrlich ein hervoragendes Buch, aber wer mehr auf Handlung steht, dürfte sich etwas langweilen. Der hat mich aber so richtig gepackt 4 von 5 PunktenIch muss zugeben, während die ersten beiden Bänder der Reihe zwar interessiert haben (gut, der erste weniger, der zweite mehr), war es bei diesem Band fast gar nicht mehr möglich das Buch aus der Hand zu legen. Und musste ich es tun, so konnte ich es nicht erwarten, endlich weiter zu lesen. Die Geschichte ist wohl inzwischen bekannt: In einer geschlossen Gesellschaft werden zwei Morde begangen, wobei der zweite absolut sinnlos erscheint und Lynley und Havers werden nach Schottland geschickt um herauszufinden was geschehen ist, bzw. wer der Mörder ist. Dabei taucht ein alter Fall auf, der scheinbar mit dem Mord an der Theaterautorin nichts zu tun hat. Wenn man es so will, ist an sich die Geschichte nicht unbedingt der Reißer. Denn diese Konstellation hat man schon zu genüge in anderen Romanen oder auch Filmen gelesen/gesehen. Und so sehr hat sich bei mir persönlich die Geschichte auch nicht in meine Gehirnwindungen eingebrannt, wie es bei vielen anderen Büchern eher der Fall war. Was mich wohl eher fasziniert hat, waren die ganzen persönlichen Beziehungen, die untereinander existieren, die aufgebaut wurden und ausgebaut. Da kann man sagen was man will, George ist schon in diesem Punkt eine Meisterin. Und es stimmt, Charaktere formen letztendlich das Buch. Auch die weiteren Handlungsstränge, die scheinbar auf dem ersten Blick nichts mit dem Hauptfall zu tun haben, fesselten mich persönlich total und ich wollte immer wissen, wie geht es weiter, was geschieht nun und wie geht es aus. Was ich hingegen nicht so toll fand, war die emotionale Geschichte zwischen Lynley/Clyde bzw. Lynley/Deborah St. James. War Lynley noch im letzten Band im Geiste permanent bei Deborah St. James, wechselte hier seine Herzensdame zu Helen Clyde. An sich nicht verwunderlich, hätte ich mir aber doch gewünscht, dass George, wo sie doch gerne Beschreibungen einbaut, kurz erklärte wann eben Lynley für Helen mehr empfindet als eben nur Freundschaft. Gut, 15 Monate sind seit dem letzten Band vergangen, trotzdem hätte ich mich gefreut, wenn hier auf die Geschichte mehr geachtet worden wäre. Daher auch der eine Stern Abzug, denn so etwas mag ich persönlich nicht. Fazit: Vielleicht ist die Geschichte, wie geschrieben, der Reißer. Zumal ich in diesem Bereich schon viel interessantere Geschichten gelesen habe. Trotzdem wurde es in meinen Augen völlig spannend geschrieben, so dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Daher kann ich das Buch nur empfehlen, auch wenn vielleicht die Nachfolgebänder besser sind. Und das Buch hat mich neugierig auf das nächste Band gemacht um zu sehen, wie es mit Lynley/Havers sowie Lynley/Clyde weitergeht. Licht im privaten Umfeld 5 von 5 Punkten"Keiner werfe den ersten Stein" ist der 2. Lynley-Havers-Krimi von Elizabeth George, der dritte mit Inspector Lynley. In einem schottischen Anwesen probt eine Theatergruppe ein neues Stück. Am nächsten Morgen wird die Autorin des Stückes, Joy Sinclair, ermordet aufgefunden. Inspector Lynley und Barbara Havers werden mit den Ermittlungen betraut. Dieses ist ein brisanter Fall für beide, denn Lynley ermittelt nur zäh, zu sehr scheint er in die Strukturen des adeligen Verdächtigenkreises verstrickt zu sein. Zudem erfährt er noch, dass seine Angebetete Helen Clyde die Nacht neben dem Mordopfer verbracht hat- und das nicht allein, sondern mit dem Regisseur der Truppe. Lynley reagiert menschlich: Eifersüchtig versucht er mit allen Mitteln seinen Nebenbuhler der Tat zu überführen. Doch auch die anderen Anwesenden scheinen ein Mordmotiv gehabt zu haben. Ein Verwirrspiel beginnt... Die Stärke dieses Krimis liegt weniger in der sehr klassischen Ausgangssituation eines Mordes "in geschlossener Gesellschaft", sondern höchst interessant ist das innere Dilemma Inspector Lynleys, das Elizabeth George in diesem Fall aufzeigt. Geblendet von seiner Liebe zu Helen begeht er nämlich einen verhängnisvollen Ermittlungsfehler und schafft es nur mit Hilfe von Havers, den Fall zu lösen. Dieses Buch ist die Basis für alle weiteren Lynly-Romane. Der Leser erhält Einblicke und Verständnis für die unterschiedlichsten Beziehungsgeflechte, weniger der Mordopfer und Täter, sondern der emittelnden Personen. Ein sehr gutes Buch für alle Lynley-Fans, wenigerinteressant für alle, die die Reihe nicht gut kennen. |
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Nie sollst du vergessen von Elizabeth GeorgeTaschenbuch von GoldmannPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 1,90 ![]() 3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3442456118, Erscheinungsdatum: Oktober 2008 |
Aus der Amazon.de-RedaktionFamilien können grausam sein, und ihre Geheimnisse lebensgefährlich. Davon wissen Thomas Lynley und Barbara Havers, Kriminalbeamte von New Scotland Yard, ein Liedchen zu singen. Zuerst sind die Zwei ein wenig überrascht, als die Polizei in Hampstead ihre Hilfe bei der Untersuchung des Mordes an Eugenie Davies anfordert -- bis sie herausbekommen, dass einer ihrer eigenen Vorgesetzten die Tote einmal gut gekannt hatte. Sehr gut sogar. Die Hintergründe des Mordes an Eugenie Davies scheinen allerdings eng mit deren Kinder verstrickt zu sein: Gideon, ein berühmter Geiger, der sich heute wegen seiner plötzlichen Unfähigkeit zu spielen in psychologischer Behandlung befindet; und die schon lange verstorbene Sonia, das behinderte Baby, die unter mysteriösen Umständen ertrunken war, was damals von der Presse als der berüchtigte "Kindermädchen-Mord" ausgeschlachtet wurde. Besagtes Kindermädchen, Katja Wolff, wurde erst kürzlich aus dem Gefängnis entlassen, ohne jemals von der Nacht, in der Sonia ertrank, gesprochen zu haben. Lynley, Havers und ihr Kollege Winston Nkata sind sich sicher, dass welches Geheimnis Katja Wolff auch hüten mag, es im Zusammenhang mit Eugenie Davies' Tod stehen muss. Aber bevor sie das herausfinden, passiert ein weiterer (beabsichtigter) Autounfall mit Fahrerflucht in ihrem eigenen Hinterhof. Verdächtige gibt es viele: Wolff, Eugenies letzter Liebhaber, ihr nichtsnutziger Bruder, Gideons langjähriger Mentor (der den Kontakt zu Eugenie aufrechterhielt, nachdem sie Mann und Sohn verließ) sowie ein Herr mit vielerlei Namen, der zurzeit des Todes von Sonia bei der Familie in Untermiete wohnte. Sogar Richard Davies, der Exmann der Toten, steht unter Verdacht. Es ist aber Gideons' Suche nach der Vergangenheit seiner Familie, die die Ereignisse dieser Geschichte in Gang setzt. Seine eigene Lebensbeschreibung verläuft parallel, jedoch zeitversetzt, zur Erzählerstimme der Autorin. So entdeckt der Leser nach und nach, was passiert, wenn die Wahrheit verdeckt und die natürlichen Instinkte eines Kindes sublimiert werden. Nie sollst du vergessen ist gewaltig (ca. 740 Seiten), und der Leser wird in dieser komplexen Handlung unschwer einige Fehler entdecken. Die parallelen Erzählerstimmen zwingen einen dazu, besonders langsam zu lesen; das Motiv hinter dem Mord und zwei Beinah-Morden wird unerklärlicherweise übertüncht; und viele hartnäckige Lynley/Havers-Fans werden sich am Ende immer noch fragen, was denn nun tatsächlich in Sonias Badezimmer passiert ist. Elizabeth George dirigiert das Familiengeheimnis-Thema dennoch wie ein Maestro, und mindestens eine der zweitrangigen Figuren -- Katja Wolffs schöne Liebhaberin Yasmine Edwards -- könnte zu einem neuen Star der Serie aufsteigen. Fans der Autorin werden diesem elften Beitrag zur Serie zweifellos stürmischen Beifall zollen. --Barrie Trinkle 5 Kundenrezensionen:Verwirrend, zu viele Personen, zu lang.... 2 von 5 PunktenNormalerweise mag ich die Bücher von E. George extrem gerne, weil sie häufig sehr viele Seiten haben, man jedoch keine missen möchte. In diesem Buch ist das leider anders. Eine der Protagonisten, Barbara Havers, bemerkt irgendwann, dass der Fall schwierig sei, da alle 25 Minuten das Telefon klingle und das Blatt sich komplett wendet. Genau darin liegt das Problem des Buches, man weiß irgendwann selbst nicht mehr, was und wem man glauben soll und es sind für meinen Geschmack zu viel Personen in den Fall verwickelt, die z.T. dann auf einmal keine Rolle mehr spielen, so dass man sich fragt, wieso sie überhaupt im Roman aufgetaucht sind. Weiterhin gefallen mir die Zeitsprünge nicht. Zum einen wird die eigentliche Handlung verfolgt und zum anderen bestehen große Teile des Buches aus den Tagebucheinträgen einer der Figuren. Diese Einträge spielen zunächst zeitlich einige Monate vor dem eigentlichen Geschehen, irgendwann holen sie die Ereignisse jedoch ein. Ebenfalls nicht gefallen hat mir das zum Teil offene Ende, viele Fragen bleiben im Roman leider ungeklärt. Ich hoffe, ich konnte meine Probleme mit diesem Buch halbwegs verständlich aufschreiben aber so sieht man schon, dass sich bei der Lektüre viele Fragezeichen auf der Stirn des Lesers bilden werden. Zusammengefasst lässt sich leider sagen, dass ich das Buch nicht einmal Krimifans empfehlen kann, Fans der Autorin werden das Buch schon aufgrund der wie immer hervorragend agierenden Hauptcharaktere Lynley und Havers lesen, jedoch nicht unbedingt mögen. Ich für meinen Teil hoffe, dass der Nachfolger des Romans besser ist. Immer wieder gern!!! 5 von 5 PunktenIch fand das Buch sehr spannend und hätte es am liebsten ab weniger als der Hälfte der Geschichte nicht mehr weggelegt. Es fasziniert mich immer wieder aufs Neue, wie E. George es schafft die Abgründe des menschlichen Charakters zu beschreiben. Wozu ist ein Mensch fähig? Und vor allem, wie wirkt sich das auf das Leben der Beteiligten aus? Wie viele Leben werden durch sein Handeln zerstört? Immer wieder sieht man, dass die Menschen sich und andere nicht nur durch Lügen ins Unglück stürzen, sondern vor allem durch Schweigen. Sie müssen eine Entscheidung treffen und es erweist sich als der falsche Weg. Ich stimme dem zu, dass es sich eher um ein Familiendrama handelt, als um einen Krimi, aber gerade das macht die Bücher der Autorin so besonders. Ich bin jedes Mal tief beeindruckt wie sich die Teile der Geschichte zusammenfügen. Das Ende fand ich allerdings etwas aufgesetzt bzw. noch einen draufgesetzt, obwohl das gar nicht mehr nötig war, außer es soll eine Botschaft enthalten: wie der Vater so der Sohn z.B. oder will uns die Autorin vielleicht einen Hinweis darauf geben, wer vor 20 Jahren wirklich gemordet hat, denn der Schluss lässt trotzdem Raum zur eigenen Interprätation und davor heißt es doch: wir sind, wer wir sind. Wir sind nicht das, was wir tun. ????? Einfach ein gutes Buch! 5 von 5 PunktenIch bewerte eigendlich keine Bücher aber ich lese die Bewertungen gerne.Ich lese gerade das zu beprechende Buch und da ich total begeistert bin wollte ich wissen wie andere Leser daüber denken .Ja und nun bin ich total erstaunt.Ein totaler Verriss für so ein gutes Buch .Wer die seichten Bücher von Elizabeth George mag ist mit Sicherheit etwas überfordert aber wer gute Geschichten mit etwas Tiefgang mag wird begeistert sein. Ungewöhnlich ! 4 von 5 PunktenIch finde " Nie sollst du vergessen " ist ein ziemlich ungewöhnlicher George . Die Gesichte wird fast alleine durch den psychologischen Pfeiler getragen . Zusätzlichen Kitzel wie bei anderen Fällen gibt es kaum . Die Hauptfigur Gideon durchforstet seine Familiengesichte und der Leser erlebt sie hautnah mit . Ich finde es beeindruckend mit welchen Können Elizabeth George die menschliche Psyche aufs Papier bringt . Leider muss ich aber doch sagen das beim lesen an einigen Stellen ein leichter Spannungsabbruch eintritt. Das Buch ist auch deutlich dicker als die Vorgänger . Trotzdem ist " Nie sollst du vergessen " ein lesenswertes Buch , das vom hohen schriftstellerischen Wert ist . Für George und Psychologiefans ein Muss! einer der besten george-romane 5 von 5 Punktenich kann mich annalouise nur anschließen. ein wirklich beeindruckendes buch mit tiefgang. keine seite zuviel - im gegenteil... die geschichte, insbesondere die gideons (der mir unendlich leid tut) läßt nicht wieder los. lesen, es lohnt |
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Denn bitter ist der Tod von Elizabeth GeorgeTaschenbuch von GoldmannPreis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 8,00 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3442059364, Erscheinungsdatum: Juni 2007 |
5 Kundenrezensionen:Georges schwächstes Buch 3 von 5 PunktenSeit ich das erste Buch von EG gelesen habe, nehme ich mir jedes Jahr zwei vor und lese sie nun chronologisch. Auf diese Weise kann ich mit bestem Gewissen sagen, dass dies mit Abstand das schwächste Werk der Autorin ist. Die Hauptfiguren Lynley und Havers sind zwar gewohnt gekonnt inszeniert und die Beschreibung des Schauplatzes (die Universität Cambridge) ist wieder einmal gelungen aber es will keine so rechte Spannung aufkommen. Das Ende musste ich zweimal lesen, da ich dachte etwas überlesen zu haben. Doch auch beim zweiten Durchgang wirkt es krampfhaft konstruiert und nicht logisch. Einer meiner Vorgänger hat angemerkt dass George versucht Sayers "Aufruhr in Oxford" zu kopieren. Da ich dieses Buch auch gelesen habe, kann ich dem nur zustimmen, denn schließlich wird George häufig die neue Dororhy Sayers genannt und fühlte sich vielleicht dazu berufen eine Art Nachfolger von "Aufruhr in Oxford" zu schreiben, was leider nicht gelungen ist. Aber hier ein Aufruf an alle, die von dem Buch enttäuscht sind: Elisabeth George hat noch viele andere Romane geschrieben, die wirklich sensationell sind, also bitte nicht abschrecken lassen. sehr gelungen 4 von 5 PunktenDies war mein zweites Buch von Elizabeth George und hat mich wieder überzeugt, noch mehr von der Autorin zu lesen. Etwas verwirrend sind anfangs immer die vielen Personen, die einem sozusagen vorgestellt werden, das ist manchmal fast zu viel des Guten bei George. Sehr gut gefällt mir das Detective-Gespann, das es irgendwie schafft miteinander auszukommen und von dem man auch aus dem Privatleben einiges erfährt. Die Story fand ich recht interessant, vor allem die Verstrickung der einzelnen Personen in den Fall und das es das Opfer insgesamt doch auch faustdick hinter den Ohren hatte. Für mich war der Täter bis zur Auflösung nicht ersichtlich, so war di | |
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