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Der Seelenbrecher von Sebastian FitzekTaschenbuch von Droemer/KnaurPreis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 4,39 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3426637928, Erscheinungsdatum: Sept. 2008, Auflage: 1 |
Aus der Amazon.de-RedaktionEine psychiatrische Klinik, durch einen Wintersturm von der Außenwelt abgeschnitten, beunruhigende Meldungen über einen Mann, der Frauen innerlich bricht, ein Protagonist, der die Erinnerung an sich und seine Vergangenheit verloren hat. Das sind die Zutaten zu Sebastian Fitzeks packendem neuen Thriller, der einmal mehr nichts für schwache Nerven ist. Im Mittelpunkt des Romans steht "Caspar", ein junger Mann mit totaler Amnesie. Erst nach und nach lernt er sich selbst näher kennen. Dabei sind die Dinge, an die er sich erinnert, mindestens so unheimlich wie die Gegenwart, in der er nach einem Unfall in die einsam gelegene Klinik eingeliefert wird. Gibt es eine Verbindung zum "Seelenbrecher", und was eigentlich tut er seinen Opfern an, jungen Frauen, die über kurz oder lang nach der Begegnung sterben? Jahre nach den Ereignissen in der Klinik recherchieren Studenten in einer Krankenakte, die Klarheit bringen soll. Angeleitet werden sie dabei von einem Professor, den ein dunkles Geheimnis zu umgeben scheint. Es dauert nicht lange, und die Studenten geraten in den Sog der unheimlichen Schilderungen. In Rückblenden entfaltet Sebastian Fitzek seine Geschichte, die wie gemacht ist für eine filmische "Übersetzung". Dabei spielt er erneut seine Fähigkeiten aus, spannend zu erzählen und Fährten zu legen, denen der Leser vorsichtig folgt, um diese später wieder zu verwischen. Dabei zieht der Autor alle Register, die nötig sind für einen Psychoschocker der Extraklasse. Und in dem Moment, da alles klar zu sein scheint, setzt Fitzek zu einem furiosen Finale an... Sebastian Fitzek, noch immer als Jungstar des Psychothrillers gehandelt, hat mit Der Seelenbrecher bereits sein viertes Buch vorgelegt. Mit den Vorgängerbänden Die Therapie oder zuletzt Das Kind hat er sich längst eine treue Fangemeinde gesichert -- die mit seinem neuen Band weiter wachsen dürfte. --Mathias Voigt, Literaturtest 5 Kundenrezensionen:Hohe Erwartungen leider nicht erfüllt 3 von 5 Punkten"Der Seelenbrecher", ein Titel bei dem bei mir große Erwartungen geweckt wurden. Die leider nicht erfüllt wurden.... Als ich es endlich in Händen hielt, dachte ich, eines der besten Bücher zu lesen, das mir je untergekommen ist. Ich versprach mir vom Klappentext einen Thriller, der einem die Gänsehaut über den Rücken jagen kann. Ein Serientäter veschleppt Frauen, diewenige Tage später irgendwo wieder auftauchen. Sie sind nicht to, aber auch nicht lebendig. Sie sind in ihrem eigenen Körper gefangen. Und als dann auch noch ein Schneesturm aufkommt, merkt die Besatzung einer privaten Klinik nicht, dass der Seelenbrecher gemeinsa mit ihnen von der Außenwelt abgeschottet ist. Eine Nacht voller schrecklicher Ereignisse beginnt.... Das Buch erinnerte mich beim lesen eher an einen schlecht gemachten Psychofilm als an einen erstklassigen Thriller. Mir fehlte der Nervenkitzel und die Spannung war an einigen Stellen eher zum Einschlafen. Auch der Schluss war alles andere als überraschend oder "erschreckend". einfach nur entäuschend 2 von 5 PunktenIch kann auf keinen Fall die Bewertungen verstehen, die hier so viele Sterne verteilt haben. Das ist unverantwortlich den Lesern gegenüber, die auf der Suche nach einem guten Buch sind. Das Buch erzeugt weder Spannung noch hat es eine schöne Handlung. Es treffen einfach zu viele Zufälle aufeinander. Natürlich funktionieren keine Handys und die Festnetzverbindung wird durch einen Krankenwagen zerstört. Das alles passiert natürlich noch in einem riesen Schneesturm, der ja jedes Jahr in Berlin herrscht und das Praxis-eigene Schneemobil (in Berlin!!)funktioniert aufgrund von einer Manipulation auch nicht. Da dann aus Schutz die Sicherheitsanlage zugemacht wurde, kommt auch keiner mehr aus dem Gebäude und der Seelenbrecher ist drin (es hat natürlich auch keiner den Code zu der Anlage). So rennen alle von Raum zu Raum und es verschwindet eine Person nach der anderen. Im Endeffekt war die Story so schlecht konstruiert, dass auf den letzten Seiten alle Zusammenhänge erklärt werden mussten. Mein Fazit: einfach entäuschend und zäh Fitzek schreibt mit Schablone 3 von 5 PunktenBildliche und junge Sprache, sowie ein zackiger Erzählstil. Dies habe ich beim lesen von "Die Therapie" und "Das Amokspiel" bei Fitzek kennen und lieben gelernt, und fand das auch in "Der Seelenbrecher" wieder. Konnte "Die Therapie" noch mit Überraschungen und einer gut durchdacht wirkenden Handlung überzeugen, dachte sich der Leser beim Amokspiel bereits "Huch, einiges davon hatten wir aber schon!", störte sich aber noch wenig daran. Leider läuft jedoch auch "Der Seelenbrecher" nach Schema "F" wie "Fitzek" ab. Wir haben den besorgten und psychisch gestressten bzw. verwirrten Vater, ein paar unschuldige Randfiguren und um die drei Charaktere, die als Seelenbrecher in Frage kommen. Wie immer fehlt auch der obligatorische Hund nicht, der zwar keine Rolle spielt, aber in jedem Fitzek Roman einmal kurz ins Rampenlicht gedrängt wird. Dann drehen wir uns noch dreimal im Kreis, vermuten alle dreissig Seiten einen anderen Täter - und schon haben wir einen Fitzek- Roman. Erschwerend hinzu kommt in "Der Seelenbrecher", dass die Hinweise zu grob gestreut werden und - nachdem der Autor selbst uns in die Besonderheiten der Kommunikation des Musikers und Mitpatienten "Linus" eingeweiht hat - man nach dessen Aussage: "Sophilpatitöten" ohnehin schon längst bescheid weiß. Kombiniert wird das recht platte Motiv des Seelenbrechers, dass sogar für einen psychisch Gestörten zu überzogen scheint, noch mit einem sehr konstruierten Setting: Die Privatklinik, die zur Zeit nur mit drei Patienten belegt ist, fernab aller Handyverbindungen liegt und dessen einziger Telefonmast durch einen Schneesturm zerstört wurde - selbst mit viel Phantasie musste ich hier den Kopf schütteln. Fazit: Sicher nicht mein letztes Fitzek-Buch, aber eines, was den "Therapie" Bonus aufgebraucht hat. Der Schreibstil überzeugt dennoch, und lässt mich dem Autor eine weitere Chance geben. Schreiben kann Fitzek - er sollte sich jedoch von seiner Schablone beim Plot konstruieren verabschieden, und sich auf neue Wege wagen. MEGA 5 von 5 PunktenEin mega super klasse Buch! Besser gehts fast nimmer. Überraschend und genial geschrieben. Am Besten ist der Post-It Zettel im Inneren mit einer E-Mail Adresse. Einfach eine Mail an diese schicken und man bekommt ein Zugangskennwort, welches man für die Webseite des Autoren braucht. Danach kommt man zu einem Forum indem das Rätseln weitergeht.... Unglaublich fesselnd... 5 von 5 PunktenEs war mir nahezu unmöglich, dieses Buch aus der Hand zu legen. Einfach wahnsinnig fesselnd und spannend. Absolut empfehlenswert! |
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Der perfekte Verführer: Wie Sie garantiert jede Frau erobern von Oliver KuhnBroschiert von Droemer/KnaurPreis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 5,90 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3426779870, Erscheinungsdatum: Mai 2007 |
3 Kundenrezensionen:Wie bloß wird man ein Alpha-Männchen? 5 von 5 PunktenDer Autor hat sich viele Gedanken darüber gemacht, wie man(n) die Aura eines Alpha-Männchens entwickeln kann und sich auf diese Weise die Grundvorraussetzung dafür erwirbt, an Frauen, dazu noch schönen ,anzudocken. Oliver Kuhn hat keine Kosten und Mühen gescheut, um sich zum perfekten Verführer ausbilden zu lassen, so wie andere die Fertigkeiten erwerben um Pilot eines Kampfflugzeuges zu werden oder dergleichen. Kein einfaches Unterfangen, offenbar! Da Männer, insbesondere jüngere, alle zweiundfünfzig Sekunden an Sex denken, müssen sie sich in der restlich verbleibenden Zeit schlaue Strategien überlegen, wie sie überhaupt zu Sex mit Frauen, - natürlich mit möglichst vielen bildhübschen-, kommen können. Männer sind generell polygam , wie alle Welt weiß! Frauen sind es nicht. Sie warten auf den weißen Ritter, gewissermaßen auf das beste aller Alpha-Männchen, um diesem dann, nach vollzogenem Beischlaf, mitzuteilen , dass es der tollste Liebhaber aller Zeiten ist, wohl wissend , dass dies ihrem Alpha-Männchen de luxe erneuten Auftrieb verleiht. Männer stecken in der Regel voller Ängste. Sie wagen sich nicht Frauen anzusprechen oder gar mit ihnen locker zu flirten. Den Jungs fehlt einfach der Mumm! Der gute Kuhn hilft Ihnen, meine Herren, Ihre Hasenherzigkeit in puncto Anmache zu überwinden. Er ist ganz auf Ihrer Seite. Nach der Lektüre dieses Buches werden Sie ein anderer sein, ein Mann von dem alle Frauen träumen und schweißgebadet aus einem solchen Traum ( nicht Albtraum, nein, nein) erwachen! Er lehrt sie die Körpersprache des Alphamannes nachzuahmen, Ihre Stimme und Ihr Aussehen zu optimieren, denn mittlerweile wissen Sie, dass Frauen sich wünschen, dass Männer freundlich, fürsorglich, warm, potent und dominant rüberkommen sollen. Ein Spagat ist also angesagt. Besagtes werden sie nach diesem Training locker hinlegen. Wenn von Geburt an Ihr Zeigefinger länger ist als ihr Ringfinger, dann haben sie gegenüber anderen Kuhn-Schülern einen Vorteil. Ihr Testoteronwert ist idealer. Ihnen ist es in die Wiege gelegt , dass sie weniger treu sind als andere polygame Männer. Sie sind gewissermaßen determinierter, damit auch exkulpierter als der Rest. Aber machen Sie sich jetzt bitte über diese Testo-Sondergeschichte keine großen Gedanken,das verunsichert bloß. Ihr Hauptaugenmerk muss- das ist jetzt wirklich oberwichtig!!!!- darauf liegen, wie sie Charisma entwickeln, denn dies ist das Ergebnis der vorbehaltlosen Wandlung zum Alphamännchen!!!! Wenn schwache Männer dann an Ihnen innere Ruhe, instinktive Zielstrebigkeit, Kompromislosigkeit, Eloquenz, Offenheit, Unnahbarkeit, Abenteuerlust und Widersprüchlichkeit ausloten( gemeint ist bei letzt genannter Eigenschaft sowohl gütig als auch grausam, sowohl zärtlich als auch brutal zu sein- genau das lieben Frauen nämlich wie wild-) ,dann können sie mit Ihrem eigentlichen Projekt beginnen. Von da an wird fokussiert! Kuhn lehrt sie , wie man Frauen anspricht. Erkärt Ihnen detailliert , was Sie sagen sollen und was besser nicht( das können sie dann ruhig auswendig lernen) und bauen auf diese Weise allmählich die Attraktivität auf, die die Mädels dazu bringt, emotional ja zu ihnen zu sagen und spätestens sieben Stunden später mit Ihnen das Laken zu teilen. Wirklich hochinteressant sind die Gesprächsinhalte, die der eloquente Kuhn seinen Schülern mit auf den Weg gibt. Ein Flirtforscher der Uni Wien hat herausgefunden, dass der häufigste Fehler von Männern, darin zu suchen ist, dass sie gar nicht mit Frauen reden. Der zweithäufigste besteht darin , dass sie pausenlos schwafeln. Frauen mögen es nicht, wenn Männer humorlos, banal und oberflächlich und unkonzentriert sind, sowie ständig nur über sich selbst reden. ( Das kann ich soweit bestätigen!) Männer, die hier nicht dazulernen ( das sagt Kuhn natürlich nicht) aber man meint es zwischen den Zeilen zu lesen, müssen sich auch zukünftig primär selbst befriedigen, wenn sie Sex haben wollen oder sich zur Askese zwingen. Wenn Sie erst mal eine schöne Frau dazu gebracht haben, diese wirklich zu erheitern , haben sie große Chancen von einer weniger schönen Frauen in deren Nähe als vermeintliches Alphamännchen ins Bett gezerrt zu werden. Dann aber müssen Sie sich entschieden weigern. Ein Alphamännchen bestimmt selbst, was mit ihm und seinen Körperteilen geschieht! Lassen Sie sich also nicht verführen, perfekte Verführer verführen selbst!!!! Ein tolles Buch. Ich bin wirklich beeindruckt! Unverzichtbar 5 von 5 PunktenWer sich schon immer gewundert hat, warum manche Männer scheinbar mühelos die Aufmerksamkeit der gesamten Frauenwelt auf sich lenkt und andere immer wieder leer ausgehen, der sollte sich dieses Buch zulegen. Denn hier wird genau gezeigt, wie der Flirt zwischen Mann und Frau funktioniert und worauf es dabei wirklich ankommt. Ein überaus unterhaltsamer und charmanter Ratgeber, das einem zahlreiche Anregungen und situationsbezogene Tipps gibt, ohne dabei wie ein Lehrbuch zu klingen. Hier geht es auch nicht um schnöde Aufreißertipps, sondern darum, ein Gespür dafür zu entwickeln, wie man in jeder einzelnen Phase des Flirts, das amüsante Spiel zwischen Mann und Frau auf sehr witzige und direkte Art auf die nächste Ebene lenken kann. Das verschafft Sicherheit im Umgang mit dem anderen Geschlecht und ist daher ungemein Erfolg versprechend. Gleichzeitig gelingt es der Autor, den Leser so zu motivieren, dass man das soeben Gelernte sofort in die Tat umsetzen möchte. Also auf in den Frühling. Ein Buch, das man zu Beginn der Flirtsaison unbedingt gelesen haben sollte. Endlich! 5 von 5 PunktenEs geht nicht darum, Frauen zu belügen, um sie ins Bett zu bekommen. Im Gegenteil, das Buch predigt Ehrlichkeit, vor allem auch zu sich selbst. Endlich wird auf den Punkt gebracht, worauf es beim Flirten wirklich ankommt: Einfühlsam, interessant und charmant zu kommunizieren, um eine echte Beziehung zum Gegenüber aufzubauen. Egal ob für 5 Minuten, eine Nacht oder ein Leben. Und das ist etwas, was die meisten Männer nicht können, dabei öffnet ein gutes Gespräch jede Türe, beruflich wie auch privat. Nicht nur die Türe zu den Herzen der Frauen! Ich kann das Buch jedem empfehlen, der sich wundert, warum er mit Sprüchen wie "auch hier?" oder "öfters hier?" nur Körbe kassiert. |
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Darkness: Wettlauf mit der Zeit. Ein neuer Fall für Special Agent Pendergast von Lincoln Child, Douglas PrestonGebundene Ausgabe von Droemer/KnaurPreis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 15,00 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3426198088, Erscheinungsdatum: Dezember 2008 |
5 Kundenrezensionen:Endlich ist Pendergast wieder da 5 von 5 PunktenLange mussten die Fans auf den neuen Roman warten - und jetzt habe ich ihn auch gleich nach vier Tagen schon wieder durch. Wie alle anderen Pendergast-Bücher zuvor, habe ich auch dieses schlichtweg verschlungen und kann es gar nicht abwarten das nächste Buch zu lesen. Darkness spielt unmittelbar nach den Ereignissen aus dem Buch "Maniac" und zieht den Leser gleich auf den ersten Seiten wieder in den Bann aus Spannung und Geheimnissen. Constance Green fällt in diesem Roman auch eine größere und aktivere Rolle zu als in den bisherigen Büchern. Preston und Child gelingt es einmal mehr durch Hintergrundwissen (hier zum Buddhismus), technischen Details und ausführlichen Beschreibungen des Schiffes ein großartiges Kopfkino beim Leser zu erschaffen. Durch viele kleine Nebengeschichten, die die Schicksale der Passagiere erzählen, schreitet die Geschichte immer weiter voran. Nach dem dramatischen Finale bleibt der Leser mit einem Lächeln auf dem Gesicht zurück. Typisch Pendergast. He is Back 4 von 5 PunktenAgent Pendergast ist zurück. Und wie !!! Preston /Child verstehen es den Leser zu fesseln und in ein Abenteuer zuerzählen das es süchtig macht. Ich war sehr überrascht das nach Manic/ Dark Secret erneut ein Pendergast Roman so klasse ist. Die story ist bis zum Ende gut in Szene gesetzt. Nur der Kampf Pendergast gegen den Dämon verlief nicht so ganz nachvollziehbar. Das ist ein leichtes manko, aber auf hoher Ebene. Ich habe die 20¬ nicht bereut.... Jetzt wird es mystisch 4 von 5 PunktenNach den doch erschöpfenden Erlebnissen im letzen Buch begeben sich Constanze Greene und Agent Pendergast in ein tibetanisches Kloster um durch Meditation und Rückzug aus der Welt ihr inneres Gleichgewicht wieder aufzubauen. Doch schon bald schlägt auch in diesem abgelegenen Teil der Welt das Verbrechen zu und Agent Pendergast muss sich wieder in die Welt hinaus begeben um ein Objekt aufzuspüren, dass uralt ist und nach der Legende das Ende der Menschheit bedeuten könnte. Nach einer kurzen heißen Verfolgungsphase befindet sich der FBI-Mann zusammen mit seinem Mündel an Bord eines Linienschiffs auf seiner Jungfernfahrt von London nach New York - ein Schiff, dass sich schnell in ein Boot des Graunes verwandelt und diesen Roamn zu einem sehr großräumigen "Closed-Room-Murder-Mystery" macht. Der Mystizismus, der in diesem neuen Roman eine große Rolle spielt, war bisher in den Pendergastromanen noch nicht so stark ausgeprägt gewesen. Dies ist ein neue Stoßrichtung - zumindest in dieser Intensität - die wohl auch noch den Folgeband beeinflussen wird. So fällt auch eine abschließenede Beurteilung dieses Romans ein wenig schwer, da die Geschichte in einigen wichtigen Aspekten nicht ganz abgeschlossen ist. Soweit ist es aber eine interessante Fortsetzung der Reihe. Hochspannender Mystery-Thriller für Serienliebhaber 4 von 5 PunktenDas für Thriller und Spannungsromane bekannte Autoren-Team Preston & Child legt einen weiteren Roman um die aus früheren Erscheinungen bekannten Protagonisten 'Constanze Greene' und 'Aloysius Pendergast' nach und präsentiert einen furiosen, spannungsgeladenen und äußerst unterhaltsamen Mystery-Thriller, der in den vergangenen Tagen scheinbar nicht nur für mein Schlafdefizit verantwortlich war: Greene und FBI-Agent Pendergast suchen in der Abgeschiedenheit eines Klosters in Tibet nach Kraft und Ruhe, werden kurz darauf hin von den Mönchen gebeten, ein aus dem innersten Kloster gestohlenes und mächtiges Artefakt zurück zu beschaffen. Die Spur führt schnell zu einem Gast auf der Britannia, dem größten Kreuzfahrtschiff auf seiner Jungernfahrt von London nach New York. Pendergast und Greene stossen auf dem Schiff auf zahlreiche, merkwürdige Verdächtige und noch vor Ankunft am Zielhafen geschehen nicht nur mehrere Morde, auch scheint es auf dem Schiff nun auch zu spuken... Wäre "Darkness" ein Drehbuch für einen Hollywood-Streifen, könnte man den Autoren ein Plagiat vorwerfen, nämlich eine deutliche Mischung aus neuzeitlicher Titanic mit Ocean's 13, Casino-Tricks der Marke '21' und Spionage-Fragmenten frühzeitlicher James Bond-Klassiker, gewürzt mit einer Prise unheimlicher Geister- und Spuk-Geschichten etwa im Stile der 'Mumie'. Diese Mischung verspricht Hochspannung und viele, unterhaltsame Stunden mit sehr hohem Tempo. Jedoch: da ich bislang noch keinen Roman um die Agenten Pendergast und Green gelesen hatte, sind viele Aspekte für mich unerklärlich und die Protagonisten wirken auf mich sehr oberflächlich. Zahlreiche Autoren von 'Serienhelden' weben geschickt essentielle Informationen über die Handlungsträger in jeden Roman mit ein, um auch 'Quereinsteigern' die Figuren näher zu erläutern. Leider nicht jedoch so Preston & Child: man erfährt hier absolut nichts über die Vergangenheit des Agenten, über sein scheinbar unerschöpfliches Vermögen, warum er über schauspielerisches Talent verfügt, warum er ein Mündel hat, auf das er aufpassen müsste, warum er als FBI-Agent sich auch als Privatdetektiv betätigt und woher er all diese erstaunlichen Fähigkeiten eines 'Super-Agenten' besitzt, die er hier demonstriert. Damit wirken viele Szenen auf mich unschlüssig und unvollständig, bis hin sogar zu unerklärlich und fragwürdig. Nicht zuletzt darum bieten wohl die Autoren als Schlußwort eine Liste der bisherigen Veröffentlichungen an und erläutern die Frage, in welcher Reihenfolge man die bisherigen Romane hätte lesen sollen. Ich habe nun wirklich Lust darauf bekommen, einige frühere Schmöker rund um den Agenten Pendergast nun zu lesen, um einerseits meine Neugierde und die offenen Fragen zu stillen, andererseits war trotz der vielen Oberflächlichkeiten 'Darkness' ein extrem spannendes und sehr, sehr kurzweiliges Lesevergnügen. Dahingehend auch mein Tipp: wenn auch Sie noch nie Bekanntschaft mit dem Agenten Pendergast geschlossen hatten, fangen Sie besser mit einem früheren Roman an, um so viele Ungereimtheiten, die in 'Darkness' sonst auftreten, gar nicht entstehen zu lassen. Dass selbst mit Vorkenntnissen der Mystery-Faktor bisweilen hier arg schräg und skuril und fragwürdig wirkt, lässt sich aufgrund des hohen Unterhaltungswerts aber sehr leicht verschmerzen. Mystische Möderjagd - Special Agent Pendergast ist zurück! 5 von 5 PunktenNach ihren Ausflügen als Solo-Autoren hat das bewährte Autorenteam Preston/Child wieder gemeinsam zugeschlagen und einen neuen furiosen Thriller mit dem aus einigen Vorgängerromanen bekannten und fast Kultstatus erlangten Special Agent Pendergast. Nach dem furiosen Showdown in "Maniac - Fluch der Vergangenheit" ziehen sich Pendergast und sein Mündel Constanze Green in "Darkness - Wettlauf mit der Zeit" in ein abgeschiedenes buddhistisches Kloster ins tibetanische Hochland zurück. Doch dort holt sie sehr schnell der mystische Alltag ein, denn aus einem streng geheimen Teil des Klosters wurde eine wichtige und überaus gefährliche Reliquie, das Agozyen gestohlen. Die Mönchen bitten Pendergast, das Agozyen zurück zu holen, lassen ihn aber über Form und mystische Kraft des gestohlenen Gegenstands im Unklaren. Während sich Pendergast auf die Suche nach dem Dieb macht, versucht Constanze mehr über die Reliquie herauszufinden. Als sie von einem Mönch erfährt, dass derjenige, der die Reliquie in Händen hat, über das Schicksal der gesamten Menschheit richten kann, folgt sie Pendergast, der mittlerweile herausgefunden hat, dass sich der gesuchte Gegenstand in den Händen eines unbekannten Passagiers des zur Jungfahrtfahrt aufbrechenden Luxus Liners Brittania befindet. Im letzten Moment gelangen Pendergast und sein Mündel auf das Schiff und versuchen in alt bewährter Sherlock Homes Manier, den Unbekannten unter den über 2000 Reisenden zu identifizieren. Doch die Zeit wird knapp, denn schon bald verschwinden oder sterben die ersten Menschen auf grauenvolle Art und Weise. Wie Preston/Child die Story aufbauen und ganz langsam aus einem anfänglichen Kriminalroman einen hoch spannenden und unheimlichen Mystery-Thriller werden lassen, hat allergrößte Klasse. Ihnen gelingt der Spagat, neben der nervenzerfetzenden Mördersuche auch viele interessante und fundierte Hintergründe zur Mystik des Buddhismus, zur Technik eines modernen Hochseeriesen und sogar zur Vorgehensweise von Trickdieben in der Black Jack Szene einzuflechten, die den Spannungsverlauf nicht im geringsten stören. Als Pendergast und Green dann den Mörder gefunden haben, ist jedoch die Story noch lange nicht vorbei, sondern steuert in ein tempo- und actionreiches Finale, bei dem die Grenzen zwischen Realität und Mystik entgültig verschwinden, das Leben der aller Passagiere auf dem Spiel steht und selbst Special Agent Pendergast in allerhöchste Gefahr gerät und droht, die Kontrolle zu verlieren. Wenn ein Buch den Titel "Pageturner" verdient hat, so ist es "Darkness - Wettlauf mit der Zeit". Ähnlich wie einer meiner Vorrezensenten habe auch ich das sehnlichst erwartete Buch innerhalb von knapp 2 Tagen verschlungen und bin schlichweg fasziniert und begeistert. Wer Wert auf atemberaubende Spannung legt, sein Faible durchaus auch im Fantasy-Genre hat, auf den wartet Lesevergnügen von allerbester Güte und Spannung. Dieses Buch hat 5 Sterne absolut verdient und als einziges Manko verbleibt die Zeit, die man auf den nächsten Roman von Preston/Child mit Pendergast und Green warten muss. |
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Die Entscheidung der Hebamme von Sabine EbertBroschiert von Droemer/KnaurPreis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 4,89 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3426638355, Erscheinungsdatum: Oktober 2008, Auflage: 1 |
Aus der Amazon.de-Redaktion“Etwas lag in der Luft…Verrat oder Krieg”, schnell springt man mitten in diesen Historienroman, wird Teil der Zeit um 1180, als Kaiser Barbarossa und Heinrich der Löwe sich unversöhnlich gegenüber stehen. Auch der Friede in Christiansdorf scheint in Gefahr, und mit ihm das Glück von Marthe und Christian. So ist das mit Romanen, die sich weit in die Historie begeben: das Personenregister ist lang und ausführlich. Da muss man sich erst reinfinden, hat allerdings weitaus weniger Schwierigkeiten, wenn man bereits Teil I und II der spannenden Geschichte um eine bemerkenswerte Frau gelesen hat- inhaltlich ist dies aber keine Vorbedingung. Hier nun der dritte Band- und sicher nicht der letzte- um Marthe, die „über die Gabe des zweiten Gesichts“ verfügt, nicht ungefährlich in jenen Tagen. 660 Seiten, was für eine enorme Fleiß- und Recherche- Arbeit. Die Vermengung historischer Fakten mit fiktivem Geschehen, die Aufarbeitung geschichtlicher Daten vor einer anrührenden Liebesgeschichte. Gespickt mit Eifersüchteleien, Intrigen, Verrat und mancherlei Rivalitätskämpfen, die gute alte Zeit des Rittertums. Für Fans historischer Romane wahrhaftig ein Genuss, der auf weitere Bände hoffen lässt. Marthe, diese Frauenfigur, sie ist Sabine Ebert tatsächlich gut gelungen, eine starke, kluge und umsichtige Frau und Partnerin für Christian, weitsichtig im doppelten Sinne. Bevor sie ihn kennen lernte war sie „eine mittellose Hebamme und Heilkundige, blutjung, frisch verwitwet nach einer erzwungenen, unglücklichen Ehe, geflohen aus ihrem Dorf, wo man sie als Hexe hatte töten wollen.“ Eine Figur, die lebendig den Roman trägt, was man nicht unbedingt von allen sagen kann. Der große Reiz historischer Romane offenbart sich ein weiteres Mal auch hier: einerseits auf fesselnde Spurensuche gehen, andererseits auf der Zeitreise Station machen in einem abenteuerlich anmutenden Gesellschaftsumfeld voller mittelalterlichem Flair. Wenn dann noch das Erzähltalent einer versierten Autorin hinzu kommt, sind diverse Stunden Lesevergnügen garantiert!--Barbara Wegmann 5 Kundenrezensionen:Der dritte Teil eben ... 3 von 5 PunktenAls ich den ersten Teil der "Hebamme" gelesen hatte, freute ich mich auf das zweite Buch. Bei diesem war ich dann aber schon etwas enttäuscht. Da ich aber selten Bücher beiseite lege, so nahm ich mir dann doch noch den dritten Teil vor und bin ziemlich enttäuscht ... Diese ständigen Wiederholungen diverser Handlungen aus Buch 1 und 2, diese ellenlangen Beschreibungen der geschichtlichen Abläufe, sicher müssen die sein, aber so ausführlich? Dann dieser ungewohnte, aber auch abruppte Ausgang ... Ich bin froh, dass Buch endlich durch zu haben und brauch erstmal eine "Hebammen-freie Zeit", d.h. ich muss etwas anderes lesen. Ob ich mir dann irgendwann noch Teil 4 und 5 antue, kann ich heute noch nicht sagen. Was soll noch kommen, als erneute Wiederholungen ... Bloße Kopie... 1 von 5 PunktenLeider hat mir dieser 3. Band - wie schon der 2. - überhaupt nicht gefallen! Nachdem der 1. Band noch richtig gut war, und mit auch gut gefallen hat, sind die beiden folgenden einfach nur langweilig, weil nicht sehr viel Neues passiert. Der "Bösewicht" heißt anders, hat aber die gleiche Position und genau den gleichen Charakter. Das Ganze wirkt auf mich einfach nur wie eine Kopie von der SPUR DER HEBAMME, und das war eine Kopie des Buches DAS GEHEIMNIS DER HEBAMME.... Sehr, sehr schade! (und diesmal noch nicht einmal gut vorgelesen!) das schönste Band der drei Bände 5 von 5 Punkten"Die Entscheidung der Hebamme" ist der beste, spannenste und traurigste Band der drei Bücher!!!Ich konnte das Buch nicht aus den Händen legen und kann es nur jeden weiterempfelen es zu lesen!!!Wer die zwei Bücher zuvor gelesen hat wird dieses Buch lieben!!!Und am Ende dieses Bandes Rotz und Wasser heulen, jedoch sich schon rießig auf eine Fordsetzung freuen!!! Besser als die Rezensionen hier vermuten lassen 4 von 5 PunktenFast wollte ich das Buch schon gar nicht lesen, nachdem ich mir hier die Rezensionen angesehen hatte. Aber ich konnte gar nicht anders, ich musste wissen wie es weitergeht und wurde nicht enttäuscht. Natürlich gibt es viele Rückblicke (wie in jeder Reihe ), aber es war flüssig zu lesen, keinesfalls musste ich mich durchkämpfen. Kann mir gut vorstellen das es noch einen Band gibt, vielleicht auch einen indem Marthes Tochter die Hauptrolle übernimmt. 3. Teil und nicht minder spannend 5 von 5 PunktenDies ist nun der 3.Teil des Zyklus rund um Marthe und Christiansdorf. Wieder hat es Sabine Ebert geschafft, mich weit in der Zeit zurückzuversetzen. Das Buch ist wieder flüssig und super geschrieben. Der Schluss trieb mir die Tränen in die Augen und das schaffen nur ganz wenige Bücher. Ich freue mich schon auf die nächsten beiden Bände, welche Sabine Ebert im Schlusswort ankündigt. |
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Denken hilft zwar, nützt aber nichts: Warum wir immer wieder unvernünftige Entscheidungen treffen von Dan ArielyGebundene Ausgabe von Droemer/KnaurPreis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 15,49 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3426274299, Erscheinungsdatum: Sept. 2008 |
5 Kundenrezensionen:Keine wirklich neuen Erkentnisse 3 von 5 PunktenDieses Buch versucht meiner Meinung nach lediglich Erkentnisse, die einem Menschen mit ein bisschen Hausverstand onedies bereits klar sein dürften, in Form zahlreicher empirischer Experimente zu bestätigen und in einer wirtschaftswissenschaftlich entsprechenden Form aufzubereiten. Im Großen und Ganzen kein wirklicher Knüller! interessante Laborexperimente aus dem MIT 3 von 5 Punkten"vorhersehbar unvernünftig" als Titel, wäre wohl treffender gewesen. Denn ist es nicht gerade die Absicht des Autors, uns zu zeigen, daß das reflektierte Nachdenken über unsere Handlungen, sehr wohl nützt. Würden die Versuchspersonen,nachdem sie die Experimente kennen, dieselben Fehler wieder machen? ... Die intelligent und kreativ angelegten Experimente spiegeln die Unvernunft einiger unserer Entscheidungen, die wir im täglichen Leben treffen, recht gut wieder. Wer sich jedoch bewußt ist, daß der homo öconomicus nie real existiert hat und sich nur ein wenig mit Psychologie und Verhaltensforschung beschäftigt, für den sind dann die Ergebnisse dieser Experimente nicht mehr so ungewöhnlich. Da die positiven Aspekte des Buches (denen ich zustimme) vielerorts dargebracht wurden, sollen hier auch einige kritische Anmerkungen gestattet sein. Jene Experimente, bei denen Fragebögen die Grundlage bilden, scheinen mir nur bedingt aussagekräftig. Lässt sich das Verhalten von Menschen anhand von Fragebögen vorherbestimmen ? Man stelle sich vor, die Milgram-Experimente wären anhand von Fragebögen durchgeführt worden, z.B. wie: Eine Autoitätsperson befiehlt ihnen, einem Menschen einen Stromschlag von 250V zu geben. Führen sie diesen Befehl aus ? ja - nein. Welche Aussagekraft hätte das gehabt ? Sind die Versuchspersonen repräsentativ ? Anfang 20, soziales Umfeld USA, unerfahren im täglichen Leben, überdurchschnittlich intelligent und ehrgeizig,...(das nehme ich jedenfalls von MIT- und Harvard Studenten an). Kann man aus Versuchen, bei denen es um 50ct und einzelne Dollar geht, Rückschlüsse auf die Ehrlichkeit der Mitwirkenden im täglichen Leben ziehen?. Ich zweifle die unmittelbaren Ergebnisse der Versuche in keiner Weise an, die Schlüsse die daraus gezogen werden, muten jedoch recht eindimensional an. Bedenklich wird es, wenn man die Bürger der USA, sozusagen als "Big Brother" vor ihrer eigenen Unvernunft schützen will (Verkehrssicherheit, Pensionsvorsorge, Krankenversicherung, usw.).Es währe eher die Frage angebracht: Wer schützt die Bürger vor der Unvernunft der Regierung? Die zentrale Frage: WARUM HANDELN WIR SO IRRATIONAL ? wird im Buch nicht nicht ausgesprochen. Warum nicht ? Vermutlich,weil dem Verlag ein Drittel der potentiellen Leserschaft wegbrechen würde, jene die die Evolutionstheorie ablehnen. Die Antwort für unser "unvernünftiges" Handeln, liegt großteils in unserer Entwicklungsgeschichte, was dem Autor sicherlich bewußt ist (er zitiert sogar Konrad Lorenz im Zusammenhang mit der "Prägung"). Wenn man unsere evolutionsbiologische Herkunft akzeptiert, kann man viele Handlungen, die uns aus heutiger Sicht irrational erscheinen, erklären. Zu anderen Zeiten waren sie rational uns sicherten den Fortbestand der Art. Schade, daß dieser erhellende Aspekt im Buch gar nicht angesprochen wurde. Die Marketingmaschinerie, die wohl kaum einer besser versteht, als der Autor selbst, hat jedenfalls perfekt funktioniert. Meine hochgesteckten Erwartungen, die ich von diesenm Buch hatte, wurden leider nicht erfüllt. Für mich ist es nur von eingeschränktem Nutzen und Erkenntnisgewinn. Dämlicher Titel, hervorragendes Buch 5 von 5 PunktenIm Droemer-Knaur-Verlag muss jemand sitzen, der darauf spezialisiert ist, dämliche Buchtitel zu vergeben. Oder ist es ein Zufall, dass im gleichen Verlag das Buch "Angst darfst du haben, fürchten musst du dich nicht" erschienen ist? Das ist aber auch schon alles, was ich zu meckern habe. Sonst ist dieses Buch mit dem etwas intelligenteren Original-Titel "Predictably irrational" (Warum eigentlich nicht "berechenbar irrational", liebe Droemer-Lektoren?) sowohl inhaltlich wie auch von der Übersetzung her sensationell. Schade, dass im Untertitel nicht klarer wird, wie wichtig dieses Buch in Sachen Preisgestaltung für jeden Unternehmer ist. Damit verzichtet der Droemer-Verlag auf ein grosses Kundensegment. Ziemlich irrational! Ein Muss 5 von 5 PunktenDieses Buch macht sie schlauer. Der Wert dieses Buch ist enorm. Sie können aus diesem Buch sehr viel über ihre eigenes Verhalten und über das Verhalten des Mensch generell lernen.Und es ist wertvoll sein eigenes Verhalten und das Verhalten seiner Mitmenschen besser zu verstehen. Man kann dadurch effizienter werden, Leute im eigenen Interesse beeinflussen(für Verkäufer ein Muss!!!) Dieses Buch ist ein Vermögenswerte. Richtig das ist es. Es enthält ziemlich exklusives ausgesprochen wertvolles, nützliches Wissen. Die wichtigste Botschaft aus diesem Buch ist: Ohne Druck von Authoritäten(oder Gruppendruck) gibt es keine ausreichende Selbstdisziplin. Wenn sie mit sich ins Reine kommen können sie diese Wahrheit auch nutzen und sich als stolzer Mann und stolze Frau diesen Druck verschaffen. Ohne sich deswegen schlecht zu fühlen, dass man es nicht ohne die Hilfe, bzw. den Druck von Außen schafft. Man muss sich erst mal wirklich auf sich selbst klarkommen um die Kernbotschaften leben zu können. Und wenn sie das schon sind umso besser! EDIT: Schande ich sollte demnächst nüchtern rezensieren. Freier Wille? 5 von 5 PunktenDan Arielys Buch lässt sich außerordentlich leicht und flüssig lesen. Dies ist vor allem seinem angenehmen Stil geschuldet, er erklärt einfach und verständlich und ohne viele Fachtermini, worum es ihm geht. Die Versuche und Experimente, die er durchführt, sind immer sehr einfallsreich und nicht wenige werden sich wünschen, auch einen so kreativen Professor zu haben. Die Studenten am MIT, dem Massachusetts Institute of Technology, sind wirklich zu beneiden. Diese Experimente sind stets aus dem Leben gegriffen, so dass der Leser sich automatisch selbst testet und sich fragt, wie er selbst reagiert hätte. So wird jedem klar, dass es mit der Rationalität doch nicht so weit her ist. Ariely schafft es, komplizierte Sachverhalte mit einfachen Vergleichen zu erklären, ohne dass der Leser sich vorkommt, als würde er nicht ernst genommen werden. Das Buch kann bestimmt dem einen oder anderen helfen, sich in Zukunft klüger und geschickter zu entscheiden, ohne sich von angelernten Verhaltensmustern und -fehlern leiten zu lassen. Aber auch, wenn man es nicht schafft, sein Verhalten zu ändern, das Buch macht dennoch nachdenklich - ist unser Wille wirklich so frei, wie wir immer vermuten? |
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Die Wanderhure von Iny LorentzTaschenbuch von Droemer/KnaurPreis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 3,98 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3426629348, Erscheinungsdatum: April 2005 |
Aus der Amazon.de-RedaktionEigentlich kann Wina stolz sein auf Marie. Als Maries Mutter im Kindbett starb, hatte sich die Haushälterin des Säuglings angenommen: Nach einer kurzen Sturm- und Drangphase ist das Mädchen nun zu einer "gehorsamen und gottesfürchtigen Jungfer" geworden. Seit Marie aber weiß, dass sie an Graf Ruppert verheiratet werden soll, schleicht sie sich immer öfter verstohlen aus der Küche fort. Wo "andere Mädchen jubelten, wenn sie erfuhren, dass ein Mann aus angesehener Familie um sie warb", macht das Kind von Meister Matthis ein miesepetriges Gesicht. Es war schon ein unfreies Leben in Konstanz zu Anfang des 15. Jahrhunderts -- und unfrei soll es für Marie auch in der Folge weitergehen. Denn der Graf entpuppt sich als intriganter, krimineller Mitgiftjäger, der es nur auf das Geld des Vaters abgesehen hat. Schließlich bleibt Marie nur die Alternative zwischen Selbstmord und einem Dasein als Wanderhure, die zum Vergnügen der Männer unstet durch die Lande zieht. Marie wählt letztere Variante -- auch und gerade, um sich an jenem Menschen rächen zu können, der sie auf diese Lebensbahn gestoßen hat. Im Hauptberuf ist die Münchner Autorin Iny Lorenz Programmiererin bei einer Versicherung, und ein wenig programmiert auf möglichen Erfolg wirkt auch Die Wanderhure hin und wieder. Das aber tut der genüsslichen Lektüre keinen Abbruch. Wer historische Schmöker liebt, der ist bei Lorenz bestens aufgehoben. Denn hübsch und spannend geschrieben ist die Geschichte der "Hübschlerin" allemal. --Isa Gerck 5 Kundenrezensionen:Genial! 5 von 5 PunktenIch liebe dieses Buch! Mehr muss ich nicht sagen! Unbedingt lesen, auch wenn die Seitenzahl abschreckt. Sind schneller gelesen, als anfangs vermutet! Es fesselt unglaublich! Eins der schlechtesten Bücher, die ich je gelesen habe, leider hatte ich nichts anderes und musste bis zum Schluss durchhalten. 1 von 5 PunktenDie Handlung vorhersehbar - Bürgerstochter gerät an falschen Ehemann, der ihr Leben ruiniert, späte Rache gelingt, dazwischen ein Leben als Wanderhure - der Stil sehr einfach...ufff...zum Zeit totschlagen gerade noch geeignet. 5 Sterne sind zu wenig! 5 von 5 PunktenNachdem ich die Kurzbeschreibung gelesen habe, war für mich klar, dass ich dieses Buch lesen muss. Doch es hat meine Erwartungen noch bei weitem übertroffen. Die Handlung des Buches spielt zu Anfang des 15.Jahrhunderts. Mutterlos, aber wohlbehütet, wächst die Hauptprotagonistin Marie, im Hause ihres Vaters auf. Was ursprünglich wie ein Märchen beginnt, erweist sich im Verlauf der Geschichte als bittere Realität. Von Umständen gezwungen, geht Marie einen anderen Weg, als zuerst für sie vorgesehen war. Niemand begehrte sie mehr, und wie zahlreiche andere Unglückliche trieb sie sich zwischen Exkrementen und Abfällen herum. So hatte alles begonnen. Das andere Leben in dem sie ihren Lebensunterhalt, als umherreisende Wanderhure, verdienen muss ... Geplagt von den Erinnerungen an die Vergewaltigung und den Mann, der für ihr Unglück verantwortlich war, für ihre Schande, für ihren Schmerz, schwört sie Rache. Resümee: Die flüssige und interessante Schreibweise der Autorin lässt das lesen wirklich zum Genuss werden und es fällt einem sehr schwer das Buch aus der Hand zu legen. Absoluter Lesetipp! Ein gelungener Frauenroman, den auch Männer lesen können ... 5 von 5 PunktenHedwig, eine Wanderhure, begegnete einer jungen Frau, die wie sie einst im Unrat stocherte. Sie war verwahrlost, aber hübsch. Niemand gab auf sie acht. Marie verstand ihre Welt nicht mehr. Sie war doch immer gehorsame, gottesfürchtige Tochter ihres Vaters gewesen, der ihr auch nicht mehr helfen konnte. Beide wurden Opfer einer gemeiner Intrige. Ihr künftiger Gemahl entpuppte sich als intriganter Mitgiftjäger. Sie war so jung und schon zur Verderbnis verdammt. Aber sie war Hedwig unendlich dankbar, dass sie von ihr aufgelesen und gesund gepflegt wurde. Eines Tages wird sie zurückkehren - an den Ort, wo sie einst ... Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es war schön zu lesen. Die Charaktere wurden von der Autorin sehr lebendig dargestellt. Man konnte sich gut in sie hineinversetzen und mit ihnen mitfühlen. Maries Schicksal fand ich depremierend und grausam. Ein Teil der Geschichte war nur frustrierend, deshalb verstand ich Marie um so besser, warum sie dem Mann, der für ihr Unglück verantwortlich war, eines Tages zurückzahlen wollte. Iny Lorentz erzählt Maries Geschichte fesselnd, einfühlsam, spannungsreich und sehr unterhaltend. Durch sie erhielt ich Einblick in eine historische Welt, die ich bisher nicht so gut kannte. Ein Frauenroman für Männer! Wanderhure 4 von 5 PunktenIch finde dass das Buch sehr gut geschrieben ist.Es entführt einen in eine vergangene Zeit. Man kann sich sehr gut vorstellen wie schwer das Leben zu dieser Zeit hauptsächlich für Frauen war.Es ist zudem spannend bis zum letzten Moment. |
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Schleichendes Gift von Val McDermidBroschiert von Droemer/KnaurPreis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 6,95 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3426500728, Erscheinungsdatum: Oktober 2008 |
4 Kundenrezensionen:Val Mc Dermid ist die Beste! 5 von 5 PunktenWelche Freude ein neuer Thriller von einer meiner Lieblingsautorinnen, Val McDermid, mit Dr. Tony Hill. Und wie immer die Autorin hält, was der Klappentext verspricht (Das ist ja nicht bei allen Schriftstellern so!) Tony Hill kriegt erst mal eins ab und zwar gewaltig. Ein Irrer schlägt mit dem Beil auf ihn ein. Und das alles nur, weil Tony Hill Schlimmeres verhüten wollte. Nun liegt er im Krankenhaus und kann Carol Jordan nicht so richtig beistehen. Die muss sich inzwischen mit seltsamen Vergiftungsfällen herumplagen und es dauert eine Weile, bis der Polizei klar wird, dass diese zusammenhängen. Wie üblich super geschrieben, die Spannung hält an, die Taten sind grauslich und Tony Hill gibt uns tiefe Einblicke in psychische Details. Bitte schnell das nächste Buch schreiben! Kein Knaller 3 von 5 PunktenIch bin ein begeisterter Leser der Hill/Jordan Reihe. Dieser Teil gehört aber meiner Meinung nach eher zu den schwächeren der Serie. Tony Hill liegt nach einem Angriff verletzt im Krankenhaus und ist nicht voll einsatzfähig, die Beziehung zwischen ihm und Carol Jordan ist weiterhin angespannt. Gleich zwei Fälle beschäftigen das Team, ein Vergiftungsfall an einem bekannten Fussballprofi und außerdem ein scheinbarer Terrorangriff. Viele Irrungen, Wirrungen und auch durchaus spannende Entwicklungen. Aber insgesamt bewerte ich die Story als nur mäßig. Der Roman lässt dich gut weglesen, und ist für Fans der Reihe durchaus empfehlenswert. Es bleibt abzuwarten ob auch diese Reihe, wie bei vielen anderen Krimireihen auch, weiter abschwächt und man sich dann doch auf Dauer anderen zuwenden muss. mäßig spannend 3 von 5 PunktenDas Ermittlerteam um Inspector Carol Jordan und Profiler Tony Hill hat diesmal mit einem besonders verzwickten Fall zu tun: die Opfer werden ganz altmodisch und eher unauffällig vergiftet! Doch welche Verbindung gibt es zwischen einem Fußballspieler, einem Eisenbahnfan und einem Polizisten im Ruhestand? Gleichzeitig geht im Fußballstadion eine Bombe hoch, und das eher plumpe Anti-terrorteam rückt an und behindert die Ermittlungen. Die Ermittlungen kommen eher schwer in Gang, und darunter leidet auch das Buch. Lange steht im Mittelpunkt eher das persönliche Schicksal des Profilers Hill, ohne das dies jedoch besonders packend geschildert wird. Statt Spannung/Spannungen zwischen dem Team Jordan und Hill aufkommen zu lassen, ergeht sich die Autorin hier ganz ungewohnt eher in nüchternen Schilderungen. Es passiert einfach zu lange überhaupt nichts. Zugegeben, die Idee mit dem Giftmord ist originell und rätselhaft - aber auch erst als nach ungefähr der Hälfte des Buches langsam der Verdacht eines Serientäters aufkommt (womit der Profiler mindestens 200 Seiten lang völlig überflüssig ist, aber na gut). Parallel breitet sich in dieser ersten Hälfte auch die Vorbereitung des Bombenlegers aus, ohne allzuweit in die Gedankenwelt des Attentäters einzusteigen. Das Ganze nervt eher ein bißchen, denn es wirkt wie ein gezwungener Versuch, besonders aktuell zu sein. Zugegeben, das Buch wird in der zweiten Hälfte deutlich spannender und es ergeben sich ungewohnte Wendungen. Sogar die leidige Terrorismus-Story gewinnt an Fahrt, auch wenn die Auflösung hier etwas unwahrscheinlich wirkt. Dennoch kann das Ganze den extrem zähen Anfang nicht ganz wieder wettmachen. Als krimi ok und sicher besser als der Durchschnitt - für die Autorin aber ungewohnt schwach! Sie kann es besser 4 von 5 PunktenGleich mit zwei Fällen haben es Carol Jordan und Tony Hill im neusten Buch von Val McDermid zu tun. Während der Ermittlungen zu einem Giftmord an Bradfords beliebtesten Fußballspieler explodiert im Stadion eine Bombe, die viele Menschen mit in den Tod reißt. So ermitteln die beiden gemeinsam an den zwei völlig verschiedenen Fällen und ihr verqueres Verhältnis zueienander macht die Ermittlungen nicht immer leicht. Drei Jahre habe ich sehnsüchtig auf das neue Buch um die beiden Ermittler gewartet, vor allem auch weil ich wissen wollte, wie sich die Beziehung zwischen beiden entwickelt. Nun, hier wurde ich enttäuscht, denn dieser Aspekt, der in den vorigen Büchern immer einen wichtigen Raum einnahm, tritt hier in diesem Buch eher in den Hintergrund, denn beide benehmen sich weiterhin wie die Königskinder. Dafür lernen wir Tony Hills dominante Mutter kennen und ahnen, warum Tony zu dem verschlossenen und gestörten Menschen wurde, der er ist. Er ist auch derjenige, der in diesem Buch eindeutig im Fokus steht, nachdem die letzten beiden Bücher sich mehr auf Carol Jordan konzentriert haben. Die beiden Kriminal-Fälle sind durchaus interessant und zumindest die Auflösung des Bombenanschlages bietet ein überraschendes Ende, mit dem man nicht gerechnet hat, während die Auflösung des Giftmord-Falles den Leser eher unbefriedigt zurücklässt. Die beiden Handlungsstränge und der damit ständige Wechsel der Handlungsorte und Ermittlungen tragen dazu bei, den Spannungsbogen konstant aufrecht zu erhalten, sodass beim Lesen nie Langeweile oder Durchhänger entstehen. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und schnörkellos und leicht zu lesen. Alles in allem ein guter Krimi, auch wenn ich die atmosphärische Dichte und psychologische Tiefe der Vorgänger vermisst habe. Ich hoffe, dass ich nicht wieder drei Jahre auf den nächsten Band um Tony und Carol warten muss und wünsche mir, dass Val McDermid sich dann wieder mehr ihren beiden Ermittlern widmet als sie es diesmal getan hat. |
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Die Spur der Hebamme von Sabine EbertBroschiert von Droemer/KnaurPreis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 2,79 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3426636956, Erscheinungsdatum: November 2007 |
5 Kundenrezensionen:Man hätte nach dem ersten Teil aufhören sollen!!! 1 von 5 PunktenAlso ich muss leider sagen, daß dieses Buch wirklich zu den schlechtesten historischen Romanen gehört, die ich je gelesen habe (und das waren wirklich viele). Die Geschichte zieht sich von Anfang bis Ende wie Kaugummi. Habe Seite für Seite gehofft, dass doch noch etwas von der Güte des ersten Teils (der ja wirklich gut war) kommt. Leider fehl anzeige!! Man muß einfach sagen, daß die gesamte Geschichte sehr voraus zu sehen war und dadurch auch auf 100 statt der über 600 Seiten hätte erzählt werden können. Mir segelte die gesamte Zeit im Hinterkopf umher, daß dieses Buch nur schnell hinterher geschickt wurde, weil der erste Band so ein großer Erfolg war. Naja also für mich steht schon jetzt fest, daß ich mir den dritten Band nicht mehr kaufen werde. Super spannend! 5 von 5 PunktenWenn man die ersten beiden Romane gelesen hat, ist dieser keineswegs langweilig. Vielmehr erfährt man vom täglichen Leben noch mehr. Die Spannung kann über das ganze Buch gehalten werden, da der Leser bis zum Schluss im Ungewissen bleibt. Ein super Buch! Erika - Harz 4 von 5 PunktenNach dem ich nun zwei Teile der Hebamme gelesen habe, bin ich schon auf den dritten Teil gespannt. Wer historische Romane gern liest, wird diese Bücher von Sabine Ebert lieben. mmmhh.... 3 von 5 Punkten... es gibt definitiv bessere MÖglichkeiten, sich die Zeit zu vertreiben, als dieses Buch zu lesen. Der erste Teil war ja nicht schlecht, und leider ist man bei Buchreihen fast verpflichtet, die Fortsetzungen zu lesen, doch leider wird die Geschichte nicht besser. Ein dritter Teil steht seit kurzem in den Buchläden und ich weiß leider noch nicht, ob ich diesen lesen werde. Die Geschichte um Marthe und Christian, um Ekkehard, der auf einmal zärtliche Gefühle für sein Opfer entwickelt und der spontane Tot sämtlicher Erzfeinde macht die Sache leider nicht glaubwürdig bzw. wirkt sehr spontan inszeniert. Fazit: Wer etwas über die sächsische Geschichte bzw. die Anfänge lernen möchte, ist hier gut beraten, für einen aktiven Roman reicht es leider nicht ganz. Flache Geschichte 1 von 5 PunktenÜber drei Hörbücher hinweg begleitet mich Marthe, etwas blässlich, vorhersehbar. Beim Hören spannend und entspannend. Etwas für verregnete müde Tage. Seelisch entspannend. Warum nur musste ihr Ritter zum Ende hin sterben? Endlose Plattitüden der Schilderung ihrer Innerlichkeit. Keine Entwicklung einer Persönlichkeit. Keine Auseinanadersetzung mit ihrer visionären Kraft. Was passierte eigentlich interessantes in diesem Jahrhundert? Wie lebten die Menschen? Wie war das Rechtssystem? Was steckt hinter dem kirchlichen Verbot der Tuniere? Einer Weisheit folgt sie aber bis zum guten Schluss. Die miesen bösen Bösen finden ihr Ende durch ihre Bosheit. Der alte Burgvogt stirbt. Gut. Damit hätte die Geschichte ein Ende finden können. Und: wie nur kam die Autorin auf ihre Buchtitel? Zum Ende des dritten Buches nervt das Zuhören und die Lust steigt, wieder ein schwieriges Buch zu lesen. Leider regnet es noch immmer und wann kommt der nächste Band? Ich schlage vor: Das Erbe der Hebmamme oder Die Tochter der Hebmamme. Oder: Die letzte Stunde der Hebamme. Das Lied der Hebmamme. |
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Das Vermächtnis der Wanderhure von Iny LorentzBroschiert von Droemer/KnaurPreis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 4,80 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3426635054, Erscheinungsdatum: April 2007, Auflage: 1 |
Aus der Amazon.de-RedaktionDas Vermächtnis der Wanderhure beginnt fulminant: mit einer grausamen Schlacht der Hussiten gegen die Deutschen. Bereits hier wird deutlich: Man sollte nicht allzu zart besaitet sein, wenn man in Iny Lorentz' historischen Roman eintauchen möchte .... ... auch wenn sich herausstellt, dass die Anfangsschlacht nur geträumt ist; von Marie nämlich, die erst vor kurzer Zeit dem ihr aufgezwungenen Schicksal als Wanderhure entronnen ist und nun mit ihrer Familie glücklich über das Lehen Kiebitzstein gebietet. In dem Traum entführt Maries Erzfeind Falko von Hettenheim ihre kleine Tochter Trudi. Falko ist längst tot, trotzdem deutet Marie den Traum als schlechtes Omen. Sie soll Recht behalten. Falkos Witwe Hulda entführt die schwangere Marie auf einer Reise und tauscht Maries neugeborenen Sohn gegen ihre eigene Tochter aus -- aus Rache und weil sie dringend einen männlichen Erben benötigt. Sie täuscht Maries Tod vor und lässt sie auf einem Sklavenschiff nach Russland verschleppen. Auf der Reise findet Marie in der Afrikanerin Alika eine Freundin, und gemeinsam gelingt es den beiden, die schrecklichen Qualen und Erniedrigungen der Sklaverei zu überleben. Dank ihrer Kenntnisse in Kräuterheilkunde gewinnt Marie das Vertrauen ihrer griechischstämmigen Herrin. Und als diese durch politische Umwälzungen selbst in Ungnade fällt, gelingt den Frauen die Flucht über Konstantinopel zurück nach Deutschland, auf Maries Lehen Kiebitzstein. Schließlich kommt es zu einer letzten dramatischen Schlacht, in der Maries Mann Michel bei dem Versuch, seinen und Maries Sohn aus Huldas Gewalt zu befreien, buchstäblich durchs Feuer geht. Das europäische Mittelalter in Das Vermächtnis der Wanderhure ist roh, Güte eine seltene Tugend. Besonders Frauen sind die Leidtragenden der allgegenwärtigen Brutalität. Vergewaltigungen, unter denen besonders Alika zu leiden hat, sind an der Tagesordnung. Wahrlich kein leichter Stoff, aber ausgesprochen spannend zu lesen. --Astrid Vogelpohl, Literaturtest 5 Kundenrezensionen:Interessante Darstellung der Frauen in der Vergangenheit 4 von 5 PunktenFrauen hatten es seit dem Anfang sehr schwer um sich zu behaupten. Siehe...Eva stammte aus Adam's Rippe. Die Frau hat seither immer nur die zweite Geige gespielt.Es wird so langsam Zeit , dass man sich dieser Problematik bewusst wird. Dieses Buch ist ein Schritt in die richtige Richtung. Ein toller 3. Teil, der hervorragend in die Reihe passt 5 von 5 PunktenWie auch die ersten beiden Teile des Wanderhurenquarttets, ist dieses Buch sehr spannend und man kann nicht mehr aufhören zu lesen, wenn man erst einmal angefangen hat. Marie passieren furchtbare Dinge und man leidet regelrecht mit ihr. Das Buch ist so mitreißend verfasst, dass man einfach nur mitfiebern kann. Ich bin absolut begeistert. Wie alle anderen Bücher von Iny Lorentz ist es einfach sehr lesenswert und ich empfehle auch die vorangegegangen Bücher dieser Reihe. "Die Wanderhure" und "Die Kastellanin" sind ebenfalls sehr spannend und man muss sie einfach mal gelesen haben. Ende einer Triologie 2 von 5 PunktenMeiner Meinung nach ist dies der schlechteste Teil der Bücher dieser Reihe. Die Handlung zieht sich für mich oft, obwohl man ja sowieso ahnt, dass alles irgendwie gut werden wird. Natürlich schlägt sich Marie, die Feministin des Mittelalters, tapfer als Sklavin durch die Lande und schafft es auch hier wieder aus dem allem Schlechtem was Gutes zu machen. Was mich bei diesem Roman besonders nervt - und ich weiß nicht, ob mir das bei den anderen Büchern nur nicht so aufgefallen ist - ist dass die Charaktere extrem schwarz weiss gezeichnet werden - entweder sie sind gut oder eben schlecht, sehr eindimensional. An manchen Stellen musste ich mich wirklich überwinden weiterzulesen, weil ich mir vorkam wie in einem historischem Groschenroman. Die Sprache ist größtenteils sehr einfach gehalten, was schon in Ordnung ist, aber manchmal auch übel aufstösst, wenn Marie mit ihrer Freundin über böse Männer "kichert", empfand ich das irgendwie unpassend - im Mittelalter kichert man meines Empfindens nach nicht. So richtig Spannung mochte bei mir auch nicht aufkommen, oftmals hab ich die Seiten einfach quer gelesen - eine komische Vorrausahnung, hat mich sowieso das Ende wissen lassen. Zwei Sterne gibt es dafür, da ich das Buch trotzdem zu Ende gelesen habe und ich stellenweise auch gefesselt war, leider überwiegen die negativen Gedanken bezüglich des Romans. jeder darf schreiben, nicht jeder sollte veröffentlicht werden... 1 von 5 PunktenIch gehe davon aus, dass die Bücher nicht Korrektur gelesen worden sind, da mir sonst unverständlich erscheint wie es zu Sätzen wie : "...sie würde die Kleine hinter Klostermauern würde stillen müssen" kommen konnte. Vielleicht würde ein Lektor Frau Lorentz darauf aufmerksam machen, dass Ausdrücke wie "eilig davoneilen" kein Zeugniss einer soliden Schreiberwerkstatt sind. Jeder Leser, dem solche Mängel auffallen, wird nur stockend durch die "Wanderhuren" Trilogie durchkommen, denn solche Fehler scheinen Markenzeichen der Autorin zu sein. Wen dieses nicht stört, und wen die endlosen Vergewaltigungen (im speziellen) und blutige Morde (im allgemeinen) nicht abschrecken, wird vielleicht bei der Geschichte ankommen in der manche Charaktere sogar sympathisch werden könnten, hätte man sie nicht so einfach und dämmlich gestrickt ! Sollte jemandem das Hintergrundwissen zu der Geschichte fehlen kurze ich es schnell ab: die (ach!) so hübsche Marie wurde (ach!) so ungerecht beschuldigt und (ach!) fast gestorben und weil sie doch nicht starb musste sie (ach!) so schlimme Zeit als Hure erleben. Und während dieser (ach!) so schlimmen Zeit hat sie sich aber auch zu einem ganz schönen, rachesüchtigen Miststück entwickelt, das mit Kräutermittelchen die Frau ihres Feindes ins Unglück stürzte. Wäre sie ein braves Weib ihres Mannes geworden und zu Hause sitzen geblieben statt sich an Ritter Falko zu rächen und ihm zu zwei weiteren Töchter vehelfen, hätten wir das glorreiche Buch nie erlebt. Gott sei Dank wurde die Witwe von Ritter Falko sauer und beschloss sich wiederum an Marie zu rächen und schon haben wir paar neue hundert Seiten Morde, Vergewaltigungen, Auspeitschungen und sonstiges Gewalt vor uns. Hurra... Ein Sprichwort besagt, dass eine Geschichte sich wiederholt. Frau Lorentz sorgt auch fleißig dafür, dass es stimmt. Und übrigens - früher oder später wird auch Trudi zur Hure. Ich habe gehört im nächsten Roman soll sie sich am Mörder ihres Vater rächen wollen - klar, und dessen Nachkommen rächen sich an Trudi und eher wir uns umsehen liegt im Buchhandel das neunte Wanderhuren Buch mit einem Aufkleber "Bestseller" drauf. Es gibt scheinbar viele Anbeter schlechter Schreibkultur und ich schäme mich zuzugeben, dass ich mich dazu hinreissen lassen habe zwei der Bücher zu lesen... Ein farbiger historischer Schmöker 5 von 5 PunktenEin bitteres Kapitel des 15.Jahrhunderts war die Sklaverei. Da nach dem Willen der Kirche keine Christen zu Sklaven gemacht werden dürfen, hielt man eifrig nach Heiden Ausschau, die man unterwerfen könnte. Das von der Kirche ausgesprochene, aber niemals konsequent eingehaltene Verbot, Christen an Sklavenhändler zu verkaufen, ließ sich zudem in vieler Hinsicht umgehen. Ketzer galten nicht als Christen, sondern konnten bedenkenlos umgebracht oder versklavt werden. In jener Zeit genügte der geringste Verdacht oder fadenscheinigste Vorwand um jemanden der Ketzerei zu beschuldigen. Das bekommt auch Marie zu spüren, die jedoch im Kampf um ihr persönliches Glück in der grausamen Welt des Mittelalters, unter dem Einsatz ihres Lebens alles versucht den Intrigen ihrer Rivalin zu entgehen. Marie ist eine glaubwürdige und charmante Heldin. Ihre Geschichte zieht den Leser von Beginn an in ihren Bann und hält den Spannungsbogen bis zum Schluss aufrecht. Die historischen Hintergründe sind gut recherchiert. Die Ereignisse sind manchmal grausam, aber authentisch gezeichnet. Das Buch ist im Großen und Ganzen ein farbiger historischer Schmöker, mit tollen Charakteren und einer fesselnden Geschichte. So muss ein Buch sein. |
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Das Geheimnis der Hebamme von Sabine EbertBroschiert von Droemer/KnaurPreis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 3,19 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3426634120, Erscheinungsdatum: November 2006 |
5 Kundenrezensionen:ausgezeichnete Lektüre 5 von 5 PunktenHabe das Buch zu Weihnachten bekommen und innerhalb kurzer Zeit durchgelesen. Es war sehr fesseld und echt gut geschrieben. Sehr schöne, kurzweilige Lektüre. Vor allem interessant wenn man in der Gegend wohnt wo die Geschichte spielt. Sehr zu empfehlen. Schneekugel Mittelalter 4 von 5 PunktenGleich vornweg: Der Roman hat mich unterhalten, dafür wurde er geschrieben und das hat er erfüllt. Wenn man eine schöne Geschichte und ein Buch für lange Abende sucht, ist man hier bombenrichtig. Wirklichen Tiefgang hat das ganze nicht. Die Story ist schnell erzählt, Marthe (Hebamme und angehende weise Frau) mus aus ihrem Dorf fliehen schließt sich Siedlern an und verliebt sich in Ritter Christian. Darauf folgen jede Menge Probleme, die natürlich durch die heldenhaften Helden gelöst werden und das unvermeidliche Happy End. Soweit so gut. Warum dann aber keine fünf sondern nur vier Sterne? Wie ich bereits erwähnte soll der Roman unterhalten, tut er ja auch, ABER: Irgendwann ist es zuviel. - Dieses ganze Gequatsche von einem Dorf in dem Frieden und Einheit herrschen (im Mittelalter...) - Ritter Christian der heldenhafte Superheld, der IMMER nur edel, stark, mutig, gutaussehnd ist. Ihm gegenüber steht Randolf der IMMER böse, schurkisch und gemein ist. Und er ist so schurkisch, dass er meiner Meinung nach irgendwann nicht mehr wirklich überzeugend ist. - Was ich schade fand war die Befreiungsaktion. Da finde ich hat es sich die Autorin sehr einfach gemacht. Es gibt im Buch mehrere Handlungsstränge (Marthe, Christian, Lukas, Randolf) Jeder wird irgendwann beleuchtet wie er die Situation empfindet. Aber dann bei der wohl entscheidensten spannendsten Szene erleben wir LEIDER NUR Marthe die draußen vor der Burg im Gras sitzt und auf die Rückkehr der Ritter wartet und ihre Salben sortiert anstatt zu erleben wie Raimund und die Anderen versuchen Christian aus der Gewalt von Randolf zu befreien. SCHADE! - Zu Marthes Heilkünsten und Fähigkeiten: Sie ist gut, manchmal auch einfach zu gut. Ich persönlich hätte die Geschichte auch ohne heilende Hände und Visionen gut gefunden. Das war dann doch Stellenweise etwas zuviel des Guten. - Der Schluss am Ende war für mich ein wenig zu viel Zuckerguss... Von diesen kleinen Kritikpunkten einmal abgesehen, gutes Buch, mittel spannend aber unterhaltend. Spannend und Mitreißend 5 von 5 PunktenDas ist mal wieder seit langem ein Buch, wo man einfach nicht aufhören kann zu lesen. Mann will immer einfach wissen wie es weiter geht... An dem Buch finde ich ganz besonders toll, dass es von der ersten Seite an spannend ist und richtig "losgeht". Es ist zwar nicht die tiefste Kost aber super schön zu lesen und jetzt für kalte Herbsttage einfach perfekt. Ich kann das Buch nur jedem empfehlen! Sehr viel besser als Iny Lorentz 5 von 5 PunktenDAS GEHEIMNIS DER HEBAMME ist mir von Vielen empfohlen worden, und zu Recht! Die Geschichte ist spannend, gut umgesetzt und auch sprachlich sehr gut les- bzw. hörbar. Manchmal ist die Handlung ein wenig vorhersehbar, aber vielleicht muß das bei einem historischen Roman auch so sein. Ich freu mich jedenfalls schon auf die Fortsetzung! absolut lesenswert und fazinierend 5 von 5 PunktenIch bin eigentlich nicht so ein grosser Freund von historischen Romanen und habe diesen mehr zufällig in die Finger bekommen und damit waren meine Nächte sehr kurz, denn ich konnte dieses Buch nicht aus der Hand legen. Von der ersten Seite an hatte ich das Gefühl neben Marthe zu stehen und alles "hautnah" mitzuerleben. Wenn auch das Thema nicht neu ist und es vielleicht zu einseitig (gut und böse) ist, so lässt es sich einfach prima lesen und ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend. Ich freue mich schon auf die Fortsetzungen. |
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