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Produkt-Bild: The Simpsons 2009 Spass Kalender. Wandkalender

The Simpsons 2009 Spass Kalender. Wandkalender von Matt Groening

Broschiert von Panini
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4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3833217200, Erscheinungsdatum: Juli 2008, Auflage: 1
Zoom ± Produkt-Bild: The Simpsons 2009 Spass Kalender. Wandkalender

5 Kundenrezensionen:

Mein erster Simpsons-Kalender !!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieser Kalender war mein erster Simpsons-kalender... Und ich sage nur eins, es wird nicht mein letzter sein !!!
Richtig lustige Bilder, die mich jeden Tag erfreuen.
Es klingt wohl ein bisschen komisch, aber ich lache immer wieder über das Bild an der Wand.
Anders wie bei normalen Kalendern gibt es auch noch ein 13. Bild, das bei mir schon 2008 an meiner Wand hing...
Ich freue mich schon auf den nächsten Kalender :D
LG
Kaleneder 2009
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
The Simpsons 2009 Spass Kalender. Wandkalender

Die Bilder sind in ok und in sehr guter Qualität, leider sind die Tagesfelder mit mehr oder weniger uninteressanten Sachen beschriftet.
Simpsonsfans sollten ihn jedoch kaufen.
Wieder einmal ein großes Lob an Amazon für den ultra schnellen Versand!!!
Schöne Bilder, aber ...
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Die Bilder sind klasse, die Datenblätter leider zu vollgeschrieben. Es ist kaum Platz für eigene Notizen. Und dafür sollte ein Kalender gemacht sein.
P.S.: Amazon sollte die Rezensionen, die älter als ein Jahr sind, entfernen. Ich denke nicht, dass es diesen Kalender schon 2004 gab ...
Leider im Laufe der Jahre immer liebloser und detailärmer
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Leider fällt auf, dass der Simpsons-Kalender im Laufe der Jahre immer liebloser kreiert wird.
Waren es bis zum Jahr 2005 bsplsw. ganz detailreiche, interessante und liebevoll gezeichnete Hintergründe zu den einzelnen Szenen, nahm dieser Eyecatcher, der jeden Monat zum Highlight machte, danach immer mehr ab.
Wer noch Simpsons-Kalender aus den vergangenen Jahren hat: Der Vergleich lohnt!
Diesjährig - 2008 - ist für mich der (negative) Höhepunkt erreicht. Großflächige Detailarmut jeden Monat - lieblos hingekritzelt (so scheint es).
Ich bin enttäuscht, und ich werde den Simpsons-Kalender künftig nicht mehr kaufen.
gut angekommen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieser Kalender war ein Weihnachtsgeschenk für einen 14-jährigen Simpsons-Fan. Er hat sich riesig darüber gefreut, fand die Motive gut und war voll zufrieden.
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Die Deutschen: Vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert

Die Deutschen: Vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert von Guido Knopp, Stefan Brauburger, Peter Arens

Gebundene Ausgabe von C. Bertelsmann Verlag
Preis bei Amazon: EUR 24,95, Angebote ab EUR 20,95

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3570009424, Erscheinungsdatum: November 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Die Deutschen: Vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert

3 Kundenrezensionen:

Zehn Epochen deutscher Geschichte - spannend und hochwertig verpackt
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Unter der Federführung von Professor Guido Knopp ist dieses aufwändig illustrierte und optisch sowie inhaltlich hochwertige Begleitbuch zum gleichnamigen aktuellen ZDF-Dokumentations-Mehrteiler "Die Deutschen" entstanden, was aber ohne Frage auch als ein eigenständiges Standardwerk angesehen werden kann.

Dabei hat sich das Autorentrio - neben Knopp noch Stefan Brauburger und Peter Arens - zehn historische Persönlichkeiten, die für ihre Zeit, deren Denken und die Entwicklung der deutschen Nation gewissermaßen repräsentativ waren, herausgegriffen, um den Bogen zu spannen über die über zehn Jahrhunderte reichende Geschichte der Deutschen. Was am Buch besonders erfreut, ist die angenehm leichte Lesbarkeit, die ihm zugrunde liegt - ohne auf vertiefende historische Darstellungen zu verzichten.
Hier bewahrheitet sich der Ausspruch, dass Geschichte niemals nur langweiliges, aneinander gereihtes Faktenwissen ist. Vielmehr ist ein abwechslungsreiches, vielfarbiges und ungemein faszinierendes Gesamtporträt dieser "verspäteten Nation" entstanden - ein Kaleidoskop, welches die wechselhafte und von allerlei tiefgreifenden politischen sowie sozialen Zerrüttungen und Konflikten geprägte Geschichte des "Täusche-Volks", wie die Deutschen einmal von ihrem eigenen Philosophen - Friedrich Nietzsche - umschrieben wurden, widerspiegelt und nachempfinden lässt.

Die Epochen im Einzelnen:

- Otto und das Reich
- Heinrich und der Papst
- Barbarossa und das Kaisertum
- Luther und die Nation
- Wallenstein und der Krieg
- Preußens Friedrich und die Kaiserin
- Napoleon und die Deutschen
- Robert Blum und die Revolution (Anm.: Mitglied der Paulskirchenversammlung 1848)
- Bismarck und das Deutsche Reich
- Wilhelm und die Welt [ergänzt wird der Band durch Knopps Abriss zur deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts: Die Deutschen im 20. Jahrhundert: Vom Ersten Weltkrieg bis zum Fall der Mauer]

Im Ganzen ist ein sehr, sehr schöner und zudem opulent ausgestatteter Geschichtsband herausgegeben worden, der dem breitgefächerten historischen Fundus der Deutschen gerecht wird und darüber hinaus Lust macht, die Geschichte der eigenen Nation zu entdecken. Ich kann dieses Buch jedem geschichtlich Interessierten nur wärmstens weiterempfehlen - vor allem auch als Geschenk eignet sich dieser Prachtband meiner Ansicht nach hervorragend! Von mir gibt es summa summarum die verdiente Höchstpunktzahl.
Tolles Buch zur Serie!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Mit "Die Deutschen" erscheint nun das Begleitbuch zur neuen ZDF-Serie. Unter der bewährten Federführung von Guido Knopp und Stefan Brauburger aus der ZDF-Redaktion Zeitgeschichte führt das Werk auf 448 Seiten in einer sehr schönen Ausstattung durch fast 1000 Jahre deutscher Geschichte.
Begleitet wird der Text durchgehend von einer Vielzahl erstklassiger Abbildungen.

Es handelt sich allerdings nicht um ein "klassisches" Geschichtsbuch. Vielmehr beschreiben die Autoren am Beispiel von 10 historischen Persönlichkeiten besonders interssante und prägende Abschnitte der deutschen Geschichte. Besonders befasst sich das Buch mit der Identitätsfindung der Deutschen.

Das Buch ist ideal zur Vertiefung der Inhalte aus der Fernsehserie geeignet. Schön auch für historisch Interessierte oder auch als ein perfektes Weihnachtsgeschenk für alle Bibliophilen.

Fazit: Ein tolles Buch zum Einstieg in die Geschichte "der Deutschen".
Klare Kaufempfehlung!
zum Nachlesen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das Buch bildet eine schöne Ergänzung zu den Fernsehfilmen, die im ZDF ausgestrahlt werden. Es ist aber auch ohne die Filme gesehen zu haben ein gutes Geschichtsbuch. Der Inhalt der 10 Filme wird hier nochmal ausführlicher vertieft, mit vielen Abbildungen und einigen Karten. In hervorgehobenen Kästen werden Themen kurz schwerpunktmäßig erklärt, z.B. die Fugger, die Königswahl usw. Für Schüler zu ausführlich, für Studenten zu knapp, aber für Lehrer und Geschichtsinteressierte eine reine Freude!
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Produkt-Bild: Die Erde von oben 2009.

Die Erde von oben 2009. von Yann Arthus-Bertrand

Kalender von Knesebeck
Preis bei Amazon: EUR 29,90

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3896605445, Erscheinungsdatum: Juni 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Die Erde von oben 2009.

5 Kundenrezensionen:

Pleite
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Hallo, wir bestellten diesen hochgelobten Kalender genau auf Grund der Bildauswahl, doch bekamen wir einen ganz anderen. ISBN-Nummer und Verlag stimmen überein, doch ziert ein Wald und Rosa-Schrift schon die erste Seite, kein Regenwald. Dieser ist eine totale Enttäuschung. Amazon liefert hier eine andere Auflage, aufgepasst. Der Artikel stimmt nicht mehr mit den Rezensionen überein.
Wirklich gute Fotos
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Auch ich bin von diesem Kalender begeistert, wirklich gute Aufnahmen in Hochglanz, aus einem nicht alltäglichen Blickwinkel.
Wirklich zu empfehlen dieser Kalender!
Noch schöner als die 2006'er Edition
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wunderschöne Aufnahmen von Yann Arthus-Bertrand, z.B.:
Monatsblatt Januar: Ross Schelfeis und Mount Erebus, McMurdo Sund, Antarktis
Monatsblatt Februar: Gran Prismatic Spring, Yellowstone National Park, Wyoming
Monatsblatt April: Markt in der Nähe des Xochimilco Viertels, Mexico City
Der Kalender ist hochwertig verarbeitet, hat eine stabile Rückwand und ist auf gutem Papier gedruckt.
Eindrucksvolle Fotografie
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Der Kalender entspricht den Erwartungen, die Fotos sind brillant und formatfüllend auf hochwertiges Papier gedruckt. ABER: der Kalender enthält nur 6 Blätter, da Vorder- und Rückseite bedruckt sind. Da das bei Kalendern nach meiner Kenntnis (noch) nicht allgemein üblich ist, sollte man das wissen!
Einer der schönsten Landschafts-Kalender überhaupt
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wie jedes Jahr wieder der grossformatige Yann Arthus-Bertrand Kalender.

Wer die Bilder von Yann Arthus-Bertrand grossformatig erleben möchte, dem sei dieser Kalender nur ans Herz gelegt. Die Bilder sind hochbrilliant und fast formatfüllend auf das sehr hochwertige Papier gebracht, der Kalenderaufdruck dezent am unteren Rand platziert. Erst in diesem Format erkennt man so richtig gegenüber den Büchern, wie klein der Mensch im Vergleich zur Natur und Landschaft ist und die Details sind einmalig.

Es ist erneut eine sehr ausgewogene Auswahl an beeindruckenden Bildern getroffen worden. Doch als jemand, der die Bücher bestens kennt, würde ich mich doch auch über ganz neue Bilder und Motive freuen.
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Produkt-Bild: Niveau ist keine Hautcreme: Gepflegte Sprüche für alle Lebenslagen

Niveau ist keine Hautcreme: Gepflegte Sprüche für alle Lebenslagen von Günther Willen

Broschiert von Ullstein Tb
Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 4,00

2,5 von 5 Punkten
2,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3548372260, Erscheinungsdatum: Mai 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Niveau ist keine Hautcreme: Gepflegte Sprüche für alle Lebenslagen

5 Kundenrezensionen:

toll als Geschenk geeignet
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich habe diese Buch meiner Schwester zu Weihnachten geschenkt. Sie fand es sehr witzig. Es ist super für die leichte Unterhaltung.
Manchmal wirft sie mir mit einem dicken Grinsen einen der Sprüche um die Ohren.
Natürlich ist es kein literarisches Meisterwerk. Dort wurde aber vieles zusammengetragen, was man noch garnicht kannte.
Es ist super sortiert und man findet sogar den passenden Spruch für sein Leben nach dem Tod.
in diesem Sinne:
"Schwitzen ist, wenn die Muskeln weinen" :D
Kein Niveau und nicht gepflegt
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Nach dem originellen Cover und dem Versprechen gepflegter Sprüche für alle Lebenslagen hätte ich mir wesentlich mehr erwartet. Aber je mehr ich las, desto enttäuschter war ich. Die dargebotenen Sprüche haben zum allergrößten Teil weder Niveau noch sind sie gepflegt. Ich jedenfalls halte es nicht für niveauvoll, jemanden mit "Hallöchen Popöchen" oder mit "Ach sieh mal einer Guck" zu begrüßen, oder jemanden "frohe Arschnachten, Ihr Weinlöcher zu wünschen", oder sich von jemandem mit "Bye-Bye, Arschgeweih" zu verabschieden. Floskeln wie:"Ich habe Schwierigkeiten mir Deinen Namen zu merken, darf ich dich einfach Holzkopf nennen", oder "Wie geht es deiner Frau und meinen Kindern", halte ich nicht für gepflegt sondern für geschmacklos. Man muss wirklich etwa 20 Seiten durchblättern um einmal auf einen einigermaßen originellen Spruch zu stoßen wie zum Beispiel: "Rot: Stehen bleiben! Grün: Fahren! Gelb: Schneller fahren!" (an der Verkehrsampel), oder "Meine Batterie braucht ein neues Auto" Im Großen und Ganzen würde ich niemendem raten, dieses Buch zu kaufen.
Leider nicht ganz so nett, wie erhofft.
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Ich habe mir dieses Buch gekauft, weil ich die Aufmachung und den Titel absolut nett fand und mich das Layout neugierig machte. Auch bin ich ein großer Fan von Wortwitzen, Sprüchen und Zitaten. Im Idealfall kann man den ein oder andern klugen Spruch dann auch im Alltag zum Besten geben. Erhofft hatte ich mir davon, ein wenig meinen Spruchhorizont zu erweitern.
Leider - finde ich - sind sehr viele dieser Sprüche absolut nicht "alltags-tauglich". Teilweise an der Grenze des Geschmacklosen, oder einfach nur langweilig. Viele der Sprüche haben mir nur ein müdes Lächeln entlockt.
Das Buch ist quasi eine simple Aneinanderreihung von Sprüchen. Tendenziell eher "flach" als geistreich.
warum nur...
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
...wollen die Leute alle nur niveaulose Trivialliteratur lesen, anstatt das Geld lieber in den Hut eines Bedüftigen zu werfen oder damit Lotto zu spielen? Beides wär sicher vernünftiger, als das Geld für dieses Machwerk auszugeben. Sprüche in Masse bekommt man doch kostenlos im Internet. Allein bei den hier vorgefundenen Rezensionen hat man schon das halbe Buch gelesen. Lustig ist es selten, Kalauer kommen umso mehr daher. An den Verkaufszahlen des Buches erkennt man traurigerweise, was die Leute wirklich lesen wollen, aber auf keinen Fall nachdenken. Hauptsache, man hat auf der nächsten Snob-Party die richtigen Sprüche parat und demonstriert gekonnt aufgeblasenes Halbwissen. Das Buch hat sicher nicht allzu viel Arbeit gemacht, dabei fehlen sogar noch die altbackenen Sprüche wie ZUM BLEISTIFT o.ä.
Nun ja, der Trend zeigt ja, wohin es gehen soll: Mit Büchern auf Teufel komm raus Geld verdienen; die Literatur selbst kann dabei getrost auf der Strecke bleiben. Dann doch lieber noch nicht mal selbst verfasste Beweihräucherungs-Biografien von Promis kaufen oder sich in Feuchtgebieten tümmeln. Na dann bleibt einem nur noch, im Niveau des rezensierten Buches zu bleiben: Bis baldrian! ...
Einfallsreich ist nur der Titel
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Niveau ist keine Hautcreme: Gepflegte Sprüche für alle Lebenslagen
Das einzige, was an diesem Buch gelungen ist, sind Titel und Covergestaltung. Man nimmt es gleich in die Hand, wenn man es liegen sieht. Mit Nivea verbindet jeder etwas. Nur leider hört schon gleich nach dem Cover das Niveau auf. Platte Sprüche nach Themen sortiert. Leider gar nicht mein Geschmack!
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Produkt-Bild: Motivation 2009

Motivation 2009

Kalender von Korsch
Preis bei Amazon: EUR 12,95, Angebote ab EUR 9,83

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3782736419, Erscheinungsdatum: April 2008, Auflage: 1
Zoom ± Produkt-Bild: Motivation 2009

4 Kundenrezensionen:

motivation 2008
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Seit 2001 darf dieser Kalender bei mir in meinem Büro nicht fehlen.
Atemberaubende Bilder mit knappen Sätzen die Motivieren und zum Nachdenken
anregen.
Das schenkt der Chef den Mitarbeitern die er wirklich mag.
Motivierend!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Bei uns hängt der Kalender 2006 im WC. Das soll keine Abwertung sein - im Gegenteil - bei jedem Toilettengang "darf" ich ein paar Minuten in Ruhe wunderbare Fotos mit tollen Gedanken betrachten und innehalten. Die Texte helfen, um für kurze Zeit aus dem Alltag auszusteigen, das eigene Leben zu reflektieren, geben Kraft und motivieren wirklich. Den Kalender 2007 habe ich bereits zerlegt, eingerahmt und im Treppenaufgang und Büro aufgehängt. Egal ob für private Ziele oder auch im Business-Leben: Dieser Kalender ist ein wunderbarer Begleiter!
Starke Sätze - für ein STARKES JAHR
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
12 spitzen Sätze, perfekt eingebunden in super Bild-Aufnahmen! Als wunderbare MOTIVATIONS-HILFE ist dieser Kalender jedem zu empfehlen, der ein schönes Plätzchen für den Kalender zur Verfügung hat.
Schöne Bilder untermauert mit einem motivierenden Satz, der zum Denken und HANDELN anregt. +SEHR ZU EMPFEHLEN+
brilliante Sätze zur Motivation mit stimmungsvollen Fotos
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Für jeden Monat ein Schlagwort mit einem motivierenden Spruch, wie auf dem Titelblatt "Ausdauer - Wer hohe Türme bauen will, muss lange beim Fundament verweilen."
Die Schlagwörter sind:
- Positives Denken
- Risiko
- Anstrengung
- Begeisterung
- Chancen
- Ziele
- Kreativität
- Leistung
- Vision
- Ausdauer
- Teamwork
- Wille
Nur zu empfehlen.
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Produkt-Bild: Die kleine House-Apotheke: Der Beipackzettel zur Kult-Serie

Die kleine House-Apotheke: Der Beipackzettel zur Kult-Serie von Michael Reufsteck, Jochen Stöckle

Broschiert von Egmont Vgs
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 3,99

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3802517547, Erscheinungsdatum: März 2008, Auflage: 1
Zoom ± Produkt-Bild: Die kleine House-Apotheke: Der Beipackzettel zur Kult-Serie

5 Kundenrezensionen:

Tolle Serie! Tolles Buch!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Also ich schaue Dr. House nun mehr seit 1-2 Jahren und bin von der Serie sehr begeistert.
Nun zu dem Buch: Ich habe das Buch innerhalb von 1 Woche (oder weniger??) komplett durchgelesen, ohne dabei die Staffeln zu schauen. Das Buch ist größtenteils so geschrieben, dass man es so runterlesen kann, ohne dass es langweilig wird. Nun kommt aber auch der einzige Kritikpunkt...an vereinzelten Stellen ist mir persönlich die Sprache ein wenig zu "plump", da hätte ich mir mehr feinen Wortwitz à la Dr. House gewünscht.
Aber sieht man von diesen Kleinigkeiten ab, bietet es alles was ein Dr. House Fan braucht. Angefangen von grundlegenden Einleitungen zu den Charakteren, sowie den Schauspielern, bis hin zum immer gleichen Aufbau der Folgenguide, der das Buch sehr einfach und verständlich macht ist alles dabei. Auch Hintergrundinformationen und kleine Anekdoten sind hier vertreten.
Am Ende gibt es sogar noch eine Anleitung für ein geselliges House-Spiel.
Zusammenfassen würde ich trotz des kleineren Mängels sagen, dass es ein gutes Buch ist, mit dem man viel Freunde haben kann. Ein MUSS für jeden Dr. House Fan!
wer House mag, kann mit diesem Buch nichts anfangen
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Zwei Punkte für die netten Wortspiele mit "house..." und den rein informativen Teil über die Schauspieler.
Ansonsten hat das Buch nicht viel zu bieten, wenn man die Serie kennt. Die Inhalte der einzelnen Folgen muss man sich doch nicht als Abendlektüre zu Gemüte führen... Und ich bin der Meinung, dass dieses Buch mit seinen Vorgaben über die Interpretation betimmter Geschehnisse, das "Housevergnügen" nur schmälert. Desweiteren ist es ein "nachgeplapper" von House}s Aussagen. Was, in anbetracht des von ihm so sehr geliebten Gebrauchs von Ironie und Sarkasmus, ziemlich dämlich ist!
Wer die Serie wie ich mit Begeisterung ansieht, braucht dieses Buch nicht! Und wer kein "Housefan" ist, der ja wohl auch nicht ;)
Beipackzettel mit der Garantie zum Grinsen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
"Wieso sind Sie hier? Bekomme ich ein Pony?" ist nur eins der vielen typischen Housezitate und |H|ouse-Bausteilen, die in dem Buch, dass

amüsant
informativ
gut aufgebaut
ein schnelles Nachschlagewerk zum Erinnern (auch für unterwegs gut geeignet, denn wer schleppt schon einen (tragbaren) DVD Player mit ;))
übersichtlich
witzig und
lesenswert ist, aufgegriffen werden.

... Dr. House eben.

mein |H|ouse-Rat: kaufen, dafür sorgen, dass für eine Weile kein |H|ouse-Gast stört, die |H|ouse - Aufgaben machen und lesen, denn für die |H|ouse-Nummer von 9,95 ¬ bekommt man eine Menge geboten und am Ende hat man ein paar Lachfältchen mehr + die Lust sich ein paar Folgen (nochmal) anzuschauen.
Für alle House MD Fans ein Muss und für alle Anderen eine gute Möglichkeit sich schnell über die ersten drei Staffeln zu informieren
Wirklich der Beipackzettel zur Kultserie
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Dieses Buch macht strenggenommen keinen Sinn, wenn man Kenner der Serie ist, da es die einzelnen Episoden eigentlich nur nacherzählt.
Da die Autoren allerdings immer wieder kleine, beißende Kommentare und viele Hintergrundinfos eingestreut haben wurde aus einem schlichten Episodenguide aber tatsächlich der "Beipackzettel zur Kultserie".

Angesichts des kleinen Preises die Anschaffung allemal wert.
Wird der Serie nicht gerecht!
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Das Buch wird dem Witz und derm Charme der Serie Dr. House nicht gerecht. Zum Aufbau wurde ja schon alles gesagt, an sich eine nette Idee, durch die Bild-Niveau pseudo-lustigen Kommentare der Verfasser leider vollkommen anspruchs- und anziehungslos.

Zu dem wird ständig zitiert, und das FALSCH! Ich weiss nicht, was die Autoren beim erstellen geraucht haben oder ob RTL vllt keine Lizenzen für richtige Zitate gegeben hat, aber dann soll mans doch bitte ganz lassen und nicht versuchen das gesagt in eigene Wort zufassen und als Zitat verkaufen...

Zudem wird House als zu einem Gott erhoben und während die, meiner Meinung nach sehr sympathischen Nebendarsteller oft sehr schlecht wegkommen.

Alles in allem, Hände weg! Gute Idee, schlechte Umsetzung. Schade...
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Produkt-Bild: Krabat: Roman Buch zum Film

Krabat: Roman Buch zum Film von Otfried Preußler

Broschiert von Dtv - großdruck
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 5,49

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3423252812, Erscheinungsdatum: April 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Krabat: Roman Buch zum Film

5 Kundenrezensionen:

schön... aber...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Mir hat Krabat sehr gut gefallen!! Trotzdem haben mir die anderen Bücher, wie "Die kleine Hexe" und "Das kleine Gespenst" einen Tick besser gefallen.
Aber die Geschichte ist sehr spannend erzählt und es war schön zu sehen, wie sich Krabat im Laufe der Zeit verändert.
Und es zeigt mir, dass man immer an sich selbst glauben soll!!! :)
Wozu die Aufregung?
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Also gut, da hab ich dieses Buch also auch gelesen, weil es plötzlich so viel "beschrieben" wird. Ich weiß nicht, was das Tamtam darumherum soll.

Das Buch ist als Jugendbuch sicherlich ganz in Ordnung. Der 14-jährige Krabat wird von einer dunklen Macht in eine Mühle gelockt und diese Macht wird ihn 3 Jahre seines Lebens beherrschen. Er lernt währenddesssen die Liebe, den Tod, Freundschaft, Enttäuschungen, Arbeit - kurzum das Leben kennen und muss sich am Ende auch noch entscheiden...

Nette Geschichte, für das Zielpublikum (eben Jugendliche um die 13, 14 Jahre) ganz ordentlich geschrieben. Als Erwachsener war mir das dann aber doch etwas zu wenig. Die Charaktere nur gestreift, das Ende mit Verlaub wie wir in Österreich sagen "sehr gehudelt" und mir persönlich hat die Spannung im Buch gefehlt. Da ist nichts, was mich wirklich gefesselt hätte. Vieles kratzt halt nur an der Oberfläche (auch die eher kreativeren, phantasievolleren Passagen).

Ein wenig überrascht bin ich, dass dieses Buch anscheinend jetzt in den Schulen verwendet wird. Es hat sich einiges geändert, seit ich die Schulbank gedrückt habe. Aber da ziehe ich dann doch einen "Faust" diesem Buch vor - könnte daran liegen, dass Goethe halt was "Handfesteres" ist. Aber zurück zur Schule: man kann bestimmt sehr viele Interpretationen und Analysen bzw. Schlüsse auf das Leben im Allgemeinen machen. So gesehen also doch was für den Deutschunterricht.

Begeistert hat es mich nicht, enttäuscht auch nicht. Ein wenig langatmig vielleicht und gewisse Fragen, die das Ganze vielleicht interessanter gemacht hätten, bleiben total unbeatwortet. Für Jugendliche ist es aber, so könnte ich mir vorstellen, bestimmt ein nettes Buch. Für Erwachsene: na ja.
Krabat, das Buch --- der Film
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
kann mich meinen Vorgängern nur anschließen,
das Buch ist großartig. Habe es als Kind verschlungen, damals vor 100 Jahren in jener Osternacht...
Noch ein Wort an: M. Böhland "kritischer Tester" *Der Herr Gevatter* - ist *Der mit der Hahnenfeder*, welche eine Flamme ist, die den Mühlen-Hof beleuchtet, wer Goethes Faust gelesen hat weiß wer das ist :-)
Jedenfalls ist das Buch 1000* BESSER als der Film.
Dort wurden viele Dinge weggelassen, andere hineingebaut, die im Buch nie so geschehen sind. im Buch spielt die Geschichte nicht während des 30 jährigen Kriegs, sonder zur Zeit August des Starken. Der Zusammenhalt der Gesellen ist im Buch größer, Tonda tut im Film Dinge die er im Buch nie getan hätte, der ganze Satanskult kommt im Buch auch nicht vor etc
Mut zum Innehalten, zur kraftvollen Ruhe...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Mich überrascht es, daß "Krabat" heutzutage offensichtlich ein Schul-Literaturbuch ist. Das bezeugen hier ja etliche Schüler-Rezensionen.
Donnerwetter! Denn gefällige Kinder- und Jugendbuchkost ist es nun weniger, sondern bei aller Erzählruhe sehr mystisch, tiefgründig, spirituell.
Der Harry-Potter-Vergleich, den ich hier manchmal las, ist nicht ganz fair, da man in dem Falle Äpfel mit Birnen vergleicht. Bloß, weil Magie im Spiel ist, fallen für mich die beiden Werke nicht in einen Bereich.
Potter ist ein reines Abenteuerbuch, Phantastische Kinder- und Jugendbuchliteratur, wo es viel um Kampf gegen das Böse, Spannung pur, Herzensweisheiten und Freude am Magischen gibt. Und DEN Helden und seine Freunde.

"Krabat" hingegen basiert nicht auf einer bunten Autoren-Phantasie, sondern auf einer Sage. Ich habe mir das Buch spontan gekauft, weil mich (zugegeben) die Film-Besprechungen neugierig gemacht haben. Und ich wollte erst das Buch lesen, was mir in der deutschen Literatur-Fülle bisher nicht auffiel. Genauso, wie Preußler in meinem DDR-Kinderbuchschrank nicht vorkam. Selbst olle Hotzenplotz und die kleine Hexe waren nur Begriffe, mehr nicht.

Also holte ich jetzt den verpaßten Klassiker nach und bin tief beeindruckt. Erst irritierte mich die Ruhe der Erzählweise, der zuweilen fast schon monotone Rhythmus. Da ist man heutzutage eben mehr "Action" und Bewegung gewohnt.

Krabats Herkunft wird schmucklos und wortarm beschrieben: Daß die Eltern an einer schlimmen Krankheit starben und Krabat früh zum Waisen wurde, ist nahezu ein Nebensatz. Danach hätte er beim Pfarrer in geordneten Verhältnissen aufwachsen können, aber das hielt der Rauheits- und Schlichtheits-gewohnte, barfüßige Hirtensohn nicht aus. Er schloß sich Betteljungs an und ersang sich mit denen eben das täglich Brot.

Bis eines Nachts im Traume Raben erscheinen und eine magisch-faszinierende Stimme Krabat in eine bestimmte Mühle befiehlt. Drei Mal träumt Krabat von diesem Ruf, dann folgt er ihm tatsächlich.

Er findet sich mit elf anderen Müllerburschen als Lehrling eines unheimlichen Meisters wieder. Tagsüber wird tatsächlich hart gearbeitet und das Müller-Handwerk gelernt. Einmal wöchentlich aber erhalten die Jungs, in Rabengestalt, Unterricht in schwarzer und sonstiger Magie. Wobei es dem Meister egal zu sein scheint, ob seine Jungs hier etwas lernen. Jeder erhält den Unterricht, wird abgefragt (ohne Konsequenz bei Versagen) - und was jeder nun daraus macht, ist die Sache des Einzelnen.

Manches ist unterschwellig-bedrohlich. So Träume Krabats, in denen er versucht, aus der Mühle zu fliehen - vergeblich. Oder die aufkeimende Beobachtung, daß einer der Jungs wohl als Spitzel für den Meister fungiert, der Ungehorsam hart bestraft. Allerdings unter Ausschluß der Öffentlichkeit. Der Leser erlebt nur einmal direkt eine Bestrafung Krabats mit, der - in ein Pferd verwandelt - vom Meister fast zuschanden geritten wird. - Oder der Bericht des Burschenältesten, Tonda, der sich Krabats annimmt und ihm erklärt, daß "Verlieben" für die Müllersjungs gefährlich ist: Sie brächten Mädchen kein Glück.
Doch es bleibt über weite Strecken eben eine unterschwellige Bedrohung, auf die sich Preußler faszinierenderweise verläßt. Er hat die Ruhe, ausgiebig den Alltag, die Lehrzeit, die drei Jahre Krabats an der Mühle sich entwickeln zu lassen. Ohne "Knalleffekt".

Dafür baut er die drei Lehrjahre an Fixpunkten wie Jahreszeiten, dadurch immer wiederkehrende Pflichten der Jungs und traditionellen Feiertagshandlungen auf, die mir mehr Gefühl für die Zeit, Entwicklungen gaben als viele Autoren-Inhaltserklärungen es hätten schaffen können. Ich entwickelte mich quasi mit Krabat mit, wenn ich, lesend, im zweiten und dritten Jahr die selben Abläufe "routiniert" wieder erlebte, die Krabat (mit mir zusammen) vorher als Neuling erfuhr.

Nun kann Krabat erfahrener auf diese Alltagsmomente reagieren und seinerseits Neulinge so begleiten, wie Tonda einst ihn beglitt.
Denn: Jedes Jahr an Silvester kommt einer der Burschen zu Tode und wird schnellstmöglich beerdigt. Und noch am selben Abend durch einen neuen Jungen ersetzt.

Warum... darüber wird nicht geredet. Es ist eben so, und es ist besser, es nie zu thematisieren. Bei zwölf Kameraden ist die Chance recht groß, daß alljährlich der Kelch an einem vorbeigeht und einen Anderen trifft...

Und da ist auch noch der nächtliche Besucher mit der Feuerfeder, vor dem der Meister Angst zu haben scheint und der in regelmäßigen Abständen nachts die Mühle mit seinem Auftrag beansprucht bis zum Morgengrauen.

Krabat gerät so nach und nach in Bewährungssituationen: Es geht um Kameradschaft. Zusammenhalt. Aber auch Gehorsam. Der Meister ist ja nicht nur widerlich und gefährlich, sondern faszinierend. Und Krabat lernt viel, ist ehrgeizig, und Lob läßt ihn nicht kalt.
Es wird spürbar, daß er durch seine innere Kraft und Neugier für den Meister sowohl zur Bedrohung als auch zur interessanten Figur mit Nachfolge-Qualitäten wird. Denn auch der Meister ist "nur" ein Mensch, der einst seinen Weg wählte und eine dunkle Macht entwickelte. Der eines Tages an einen Schüler übergeben und weiter hinaus will, als eine Mühle es ihm bieten kann. Willensstarke, begabte Schüler sind für ihn also sowohl Chance und auch Gefahr - je nachdem, wie sie sich entscheiden...

Und für mich als Leserin wurde es gut fühlbar, daß es um mehr geht als um eine klassische Gut-Böse-Entscheidung. MACHT ist auch ein Elixier, begehrenswert, faszinierend. Wer verstünde es nicht, daß Wohlstand, Einfluß, Anerkennung verlockend klingen, wenn als Gegenangebot ein Leben im Elend droht? Belanglos, voller Leid, Hunger, Qual und Mühe...

Natürlich verliebt sich Krabat. Natürlich hat er Angst um das Mädchen, dessen Namen er geheimhält und den auch der Leser nie erfährt.
Er erkennt auch so nach und nach, daß es in der Gemeinschaft Kräfte gibt, die er lange ignorierte. Daß man sich bei aller Abhängigkeit vor so einem Meister auch schützen und emanzipieren kann. Nicht immer absolut, aber man muß auch nicht NUR ausgeliefert sein.

Ich liebe auch das häufige Märchen-Erlösungs-Bild, wo ein Liebender den Geliebten aus einer Menge heraus erkennen muß. Chancenlos, eigentlich. In "Jorinde und Joringel" ist die Geliebte als Vogel unter anderen Vögeln zu ermitteln. In einem anderen Märchen sind die Mädchen bis aufs Haar gleich, und der Bewerber schafft es nur mit Hilfe von Tieren (Bienen), die erkennen, daß die Geliebte als Einzige zum Frühstück Honig aß.

Dieses Motiv baut Preußler hier wunderbar ein...

Ein Buch, das man wohl mehrfach lesen muß, von Zeit zu Zeit, ehe man es wirklich erfaßt hat in seiner ganzen Tiefe. Es gibt mir nichts vor, nimmt mir nichts ab. Ich muß innehalten und mich drauf einlassen. Ansonsten rauscht es, angeblich Höhepunktelos, an mir vorbei.

Ich bin nun sehr gespannt auf den Film und weitere Preußler-Bücher! Und darauf, wie das Buch zu Weihnachten meinem Neffen gefällt, wie es also auf Kinder wirkt...
Unterm Strich durchaus empfehlenswert
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Und das meint die Klasse 7c des Kreisgymnasiums Bad Krozingen, die den Roman kurz vor dem Filmstart 2008 gelesen hat:

In unserer Klasse gab es teilweise übereinstimmende, aber auch sehr unterschiedliche Meinungen zu Otfried Preußlers Roman, positive wie negative. Hier eine Zusammenfassung des Ganzen:
Manche haben das Buch als sehr spannend empfunden, andere als etwas langweilig. Durch die zurückgehaltenen Informationen, die überall in der Geschichte eingebaut sind, wirkt das Geschehen sehr geheimnisvoll. Da der Roman vor allem von schwarzer Magie" handelt, herrscht insgesamt eine relativ dunkle oder düstere Atmosphäre vor. Otfried Preußler hätte vielleicht noch etwas mehr weiße Magie" einfließen lassen können, wie er das ja teilweise tut.
Das Leben Krabats und der anderen Müllerburschen in der Mühle hat der Autor sehr treffend beschrieben, leider wurde aber viel wiederholt, was die Geschichte für einige von uns etwas langatmig und eintönig erscheinen ließ. Auch weil der Ablauf des zweiten Jahres dem Ablauf des ersten Jahres sehr glich.
Der Roman enthält viele fantastische Motive, zum Beispiel eine fliegende Kutsche, ein Zauberbuch -Koraktor" genannt-, dessen Blätter schwarz sind, dessen Schrift aber weiß ist, die elf Raben, die schließlich wieder zwölf sind, das Mädchen Kantorka mit ihrer anderen Art" von Magie und den Herrn Gevatter, der eine Umschreibung dessen ist, was sich manche Menschen vielleicht als den Tod oder den Teufel vorstellen. Nur um mal einige Beispiele zu nennen.
Andererseits ist das Buch aber auch realistisch geschrieben. Mit Dörfern, Städten,Gegenden und Landschaften, die es auch in der Wirklichkeit gibt. Oder den verschiedenen Bräuchen und dem Tagesablauf der Müllerburschen auf der Mühle. So kann man sich ganz gut vorstellen, wie das Leben vor etwa 300 Jahren im Wendland ausgesehen hat.
Schade ist, wie schon erwähnt, die hohe Anzahl an lückenhaften Informationen. Der Schluss war vielen zu ungenau, und es blieben viele Fragen offen:
- Wieso mussten die Müllerburschen Knochen und Zähne mahlen?
- Was passiert am Ende mit den Müllerburschen?
- Welcher Art war die Verbindung zwischen dem Herrn Gevatter und dem Meister? Und wieso hat diese Verbindung überhaupt existiert?
Die Antworten auf diese Fragen fehlen. Vielleicht wollte Otfried Preußler, dass der Leser sich die Antwort selbst ausdenkt. Oder aber er wollte sich nicht festlegen und alles erklären.

Noch mehr wollen wir euch jetzt aber nicht verraten. Falls einige den Eindruck bekommen haben sollten, dass es sich nicht lohnt, diesen Roman zu lesen, müssen wir widersprechen: Alles in allem haben wir dieses Buch gerne gelesen und können es nur weiterempfehlen !!!!!
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Produkt-Bild: Erzähl doch mal von früher: Loki Schmidt im Gespräch mit Reinhold Beckmann

Erzähl doch mal von früher: Loki Schmidt im Gespräch mit Reinhold Beckmann von Loki Schmidt

Gebundene Ausgabe von Hoffmann und Campe
Preis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 10,55

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3455500943, Erscheinungsdatum: November 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Erzähl doch mal von früher: Loki Schmidt im Gespräch mit Reinhold Beckmann

2 Kundenrezensionen:

Faszinierende Frau mit bewegtem Leben
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich habe das Buch gekauft und sofort durchgelesen. Es ist als Interview aufgeschrieben, deshalb wirkt es sehr lebendig und nah. Reinhold Beckmann und Loki Schmidt mögen sich, das wird deutlich. Der geübte Interviewer führt die ehemalige First Lady Deutschlands durch verschiedene Lebensabschnitte und fragt gezielt nach, so dass sich ein buntes, bewegtes Bild ergibt. Als Leser hat man das Gefühl, man sei hautnah dabei. Auch die vielen Fotos gewähren Einblicke in die jeweilige Zeit, die gerade beschrieben wird.
Auch private Dinge kommen zur Sprache, etwa wie es für Loki war, als Helmut Schmidt das Mißtrauensvotum ausgesprochen wurde, wie sie andere Politiker dieser Zeit privat erlebt hat, wie sie die Beziehung zu ihrem Mann all diese Jahre so liebevoll erhalten hat und viele andere...
Ein ganz persönliches Gespräch mit einer faszinierenden starken Frau...Danke Herr Beckmann!

Meine Eltern werden das Buch sicherlich auch gerne lesen, da sie Loki Schmidt schon immer gerne hatten.
Faszinierende Persönlichkeit
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Mit "Erzähl doch mal von früher° sind nun Loki Schmidts Lebenserinnerungen erschienen. Das Buch ist im Stile eines Interviews geschrieben, was zunächst etwas befremdlich wirkt, mit zunehmender Lesedauer aber seinen eigenen Reiz entwickelt.

Die Erlebnisse dieser absolut faszinierenden Frau, die auch heute noch für viele Menschen Vorbildcharakter besitzt, ziehen den Leser schnell in ihren Bann. Hanseatisch, aufrecht und oft herrlich unangepaßt geht Loki Schmidt durch das Leben. Besonders die erste Buchhälfte, von der Kindheit in den zwanziger Jahren bis zur frühen Nachkriegszeit, vermag zu fesseln.

Danach kommt es leider immer wieder zu Abschnitten, denen man mangelden Tiefgang bescheinigen muß. Dieses zeigt sich besonders deutlich in den Berichten über Willy Brandt, Herbert Wehner und Franz Josef Strauß.
Hier hapert es auch an den Fragestellungen des Gesprächspartners Reinhold Beckmann. Mäßig einfühlsam werden die Fragen abgespult. Besonders an kniffligen Stellen, wird Beckmann zu plump und Loki Schmidt blockt ab. Schade, hier wäre mehr möglich gewesen.

Ein weiterer Minuspunkt, der erwähnt werden muß, ist das m.E. schlechte Preis-Leistungs-Verhältnis. Besonders, wenn man die dürftige Papierqualität betrachtet und den Geruch nach billigem Leim, der einen beim Öffnen des Buches entgegenschlägt.

Fazit: Trotz der nicht unwesentlichen Minuspunkte bereitet das Buch kurzweilige Lesefreude. Eine Taschenbuchausgabe hätte es aber auch getan.
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Produkt-Bild: Bushido Biografie

Bushido Biografie von Bushido, Lars Amend

Gebundene Ausgabe von riva
Preis bei Amazon: EUR 19,90, Angebote ab EUR 14,95

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3936994889, Erscheinungsdatum: Sept. 2008, Auflage: 1
Zoom ± Produkt-Bild: Bushido Biografie

Aus der Amazon.de-Redaktion


Edles Profil, abgelichtet in stilvollen Schwarz-und Grautönen. Ausgezehrtes, stoppelbärtiges Boxergesicht. Der Blick nach innen gerichtet, in sich ruhend. Und doch brandgefährlich. Jederzeitige Ausbruchsgefahr möglich. Darunter der Namenszug in fettestem Gold. Die prollige Seite. Suggeriert wird: „Ich habs gepackt, ihr Opfer!“ Ein Lieblingsausdruck für all jene, die es in ihrem Leben nicht an die Spitze geschafft haben. Und so lernen wir recht bald: „Auch wenn in Afrika Menschen verhungern, baumeln Brillanten für 230.000 Euro an meinem Handgelenk“. Der Klappentext bellt dazu unmissverständlich: „Wer die Wahrheit nicht verträgt, soll mir nicht meine Zeit stehlen“. Ziehen wir uns also warm an, wenn Bushido, Deutschlands Rapper No. 1, mit seiner Version der Wahrheit über uns kommt!
Am allerwenigsten, so der zunehmende Leseeindruck, wird man in diesem Lebensbericht eines Musikers mit Musik behelligt. Fast scheint es, als würde der Deutsch-Tunesier Anis Ferchichi zusehends zu einer Art One-Man-Freakshow der krassen Tabubrüche verkommen. Und der Boulevard bedient sich scheinheilig und hemmungslos. Talkmaster vergießen seinetwegen literweise Angstschweiß, nicht ohne nach der Quote zu schielen. Sprengt er nun ihre Sendung mit seinen ständigen F…Wörtern, den abseitigen Gewaltfantasien, krassen Schwulen- und Frauenbildern, die eine Alice Schwarzer in den Suizid treiben könnten? Seit Wochen schon verkündigt BILD das Erscheinen des Buches und seiner heißen Themen wie die Niederkunft eines dunklen Messias. Was ist mit dem verhassten Vater? Wie lief das mit der Mafia? Und dem Puff? Keine Sorge, Bushido liebt die „klare Ansage“. Hier kriegt jeder sein Fett weg.
Lauschen wir also dem, der als Erster „diesen asozialen Gangster-Lifestyle an eine breite Öffentlichkeit herangetragen hat“. Bereits die ersten Lebensstationen schienen dafür zu prädestinieren. Zwei prügelnde Väter, die je ein Kind hinterließen und sich dann verdrückten (das Wiedersehen mit dem krebskranken tunesischen Vater war in letzter Zeit ja regelrecht Gegenstand nationalen Interesses). Die über alles geliebte Mama, die große Lebensmeisterin. Bushidos jüngerer Halbbruder, für den er Vaterersatz war. Frühe Karrierestationen als Ladendieb und Drugdealer. Gangsterauftrieb am heimischen Herd. Jugendgericht. Was moderne Soziologen als „Prekariat“ identifizieren würden, gilt in Bushidos Wertewelt als prägende, starkmachende Erfahrung fürs Leben. Auffällig, wie große Gefühle regelrecht weggebissen werden. Tritt die junge Selina in Bushidos Leben, wird diese erste große Liebe als eher verstörende Empfindung wahrgenommen. Nachdem Selina ihn verlassen hat (eine erste schlimme Erfahrung), beginnt der große Rachefeldzug am weiblichen Geschlecht.
Ein merkwürdiges Buch, ein merkwürdiger Mensch. So anziehend wie abstoßend. Mal spielt Bushido den urbanen Robin Hood, dann wieder tritt er als talibanhafter Erzreaktionär auf, unfähig zu Toleranz und differenzierteren Sichtweisen. Oder sehen wir uns einem Schlitzohr ausgesetzt, das die Medienklaviatur einfach perfekt beherrscht? Einem düster rappenden Joker, der uns Opfern genüsslich und gnadenlos seine 6.000 EURO teure Breitling-Uhr unter die Nase reibt. -Ravi Unger
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5 Kundenrezensionen:

Erst lesen, dann urteilen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
An einigen der Rezensionen kann man gut erkennen, dass die meisten über Bushido urteilen, ohne sich auch nur einmal mit ihm auseinander gesetzt zu haben.
Ich bin auch nicht begeistert, wenn mein Kind durch die Gegend läuft und Wörter wie ****** oder ******** benutzt, aber ich habe lieber ein fluchendes Kind á la Bushido, dass seine Eltern und sein Leben zu schätzen weiß, als eines dieser gestriegelten Streberkinder, die keine Ahnung vom Leben haben.
Wer sagt, die Texte seien Drogen.- und Gewaltverherrlichend, sollte nochmal genauer hinhören bzw. das Buch auch lesen bevor man eine Rezension zum Besten gibt.
Ich habe gelacht und war schockiert zugleich von diesem Buch und wenn man über die vielen Schimpfwörter und (meines Erachtens nach) frauenfeindlichen Kapitel hinwegsieht, ist es ein durchaus gelungenes Buch.
Nichts weiter als ein langer Liebesbrief an sich selbst
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Ein komplettes Buch - verfasst in Hauptsätzen, mit "coolen" Bildern als Namen- bzw. Schimpfwortersatz - in dem sogar "hehe" ausgeschrieben steht.
Das Ganze ist einfach lachhaft und geschrieben anscheinend für eine Klientel die nicht über - 3.Klasse Schreiben - herauskam...
sehr unterhaltsam und amüsierend
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ab und an ein Lied von Bushido hören, mehr interssierte ich mich eigentlich nicht für ihn. Aber dann hörte ich Heavy-Metal-Payback hoch und runter und war neugierig auf die Aggro-Berlin-Story. Buch bestellt-Buch "gefressen". Selbst für Nicht-Fans interessant.
Man merkt schnell, dass Bushido eigentlich ein "ganz normaler" mensch ist, der sich durchaus bewusst ist,welch großes Glück er hat, das zu tun, was er tut. Sympathisch macht, dass es durchaus Stellen gibt, an denen deutlich wird, dass er nicht der große "Obermacker" ist, an anderen Stellen widerrum denkt man sich "jaaaa, na klar" ;-b ... und an manch anderer Stelle, möchte man gern beschämt zur Seite gucken ;-) ... alles in allem sehr gelungen, unterhaltsam und amüsant.
super geschrieben von Lars Amend
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich habe die 432 Seiten in einem Rutsch durchgelesen und war gefesselt von den hoch spannenden Geschichten des Rappers. Lars Amend gibt Bushido in dem Buch eine Stimme, die einen vom ersten Wort in den Bann zieht. Beim Lesen läuft parallel ein Abenteuerfilm im Kopf ab und das hat man selten beim Lesen einer Biografie. Ein prima Weihnachtsgeschenk auch für Nicht-Bushido-Fans. Top! 5 Sterne!
MEISTERWERK !
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
ich finde dieses buch spannend, traurig, realistisch und vor allem:
wahr! der wahre bushido, so wie wir ihn bisher nicht kannten. der junge, der mann genug ist, sein leben mit all seinen fehlern und problemen zu erzählen. sehr mutig! der junge, der wie ein löwe kämpfen musste, um der zu sein, der er jetzt ist. der junge, der seine mutter über alles liebt, alles für sie tun würde. denn ersguterjunge!!! gigantisch!

mir fällt zum buch nur ein begriff ein:
MEISTERWERK!
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Produkt-Bild: Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod: Ein Wegweiser durch den Irrgarten der deutschen Sprache. Die Zwiebelfisch-Kolumnen Folge 1-3 in einem Band

Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod: Ein Wegweiser durch den Irrgarten der deutschen Sprache. Die Zwiebelfisch-Kolumnen Folge 1-3 in einem Band von Bastian Sick

Taschenbuch von Kiepenheuer & Witsch Verlag
Preis bei Amazon: EUR 10,00, Angebote ab EUR 8,11

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3462040537, Erscheinungsdatum: August 2008, Auflage: 1
Zoom ± Produkt-Bild: Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod: Ein Wegweiser durch den Irrgarten der deutschen Sprache. Die Zwiebelfisch-Kolumnen Folge 1-3 in einem Band

4 Kundenrezensionen:

Das lustigste Deutschbuch für Profis
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ob gewollt oder nicht, über Rechtschreibung und Stil schließen Leser auf den Bildungsgrad des Autors zurück - und stellen womöglich dessen ganze Idee infrage. Eine saubere Sprache ist wie eine schöne Verpackung, und wie jeder aus der Werbung weiß, ist diese oft wirksamer als der Inhalt. Nun ist niemand frei von Fehlern, auch Bastian Sick nimmt sich da nicht aus, doch wenn heute selbst Abiturienten und höhere Manager nach vielen Jahren des Studiums schreiben wie die Hauptschüler, fragt man sich schon, wo denn die Untergrenze des Niveaus sein soll. Wer weiß, wie viele grandiose Ideen es nicht weit geschafft haben, weil sie einfach schlecht formuliert waren.

Bastian Sick arbeitet als Sprachpfleger beim "Spiegel" an der Obergrenze der deutschen Sprache, und sein Buch kann in einigen Kapiteln als Haarspalterei anmuten. Ich selbst habe aus Furcht davor das Lesen seiner Bücher lange vor mir hergeschoben, aber nun hat es mich eingeholt. Gleich alle 3 Bände auf einmal brachte mir jemand nach Barcelona mit.

Zunächst einmal habe ich viel gelacht, weil Sick einen ungeheuren Sprachwitz hat und die trockene Grammatik in witzige Geschichten packt. Besonders der erste Band ist ein erstklassiges Leseerlebnis. Da machen sich Schneewittchen und die sieben Zwerge über "als" und "wie" Gedanken oder Fräulein Rottenmeier erklärt der Heidi den Unterschied zwischen "herein" und "hinein". Auch Vater und Sohn im Sprachzoo sind süß, wo sie den kleinen traurigen Konjunktiv im Käfig betrachten. Es gilt also zunächst mal: Wer gutes Deutsch lernen muss, zum Beispiel aus beruflichen Gründen, der wird mit Bastian Sick 100 Mal mehr Spaß haben als mit den Standardwerken Duden und Wahrig. Ich habe alle drei Bände gern gelesen, vielleicht deshalb, weil mich als Rezensent ständig mit der Thematik beschäftige (Sick lästert zwar in Band 3 über die Amazon-Rezensenten, aber ich bin da mal großzügig. Die bezahlten Kritiker der Systemmedien ärgern sich halt schwarz über die unabhängige und erfolgreiche Konkurrenz aus dem Netz). Der erste Band ist sicher am lustigsten, der zweite eine Reaktion auf Leserbriefe, und der dritte ähnelt in der Aufmachung wieder Band 1, wobei er in einigen Kapiteln Themen wiederholt. Ich fand alles lesenswert.

Es wird nicht jeder jeden von Sicks Vorschlägen übernehmen wollen, und man muss auch nicht. Sick gibt Anhaltspunkte. Im Prinzip hält sich Sick an den Duden oder leitet Vorschläge mit Logik ab, aber er gibt nicht überall Quellen an. Oft beschreibt er auch nur einen Zustand ohne zu werten, zeigt aber die Widersprüche auf. Ich konnte seiner Logik durchweg folgen, auch wenn ich etwa feine Abgrenzungen wie "scheinbar" gegenüber "anscheinend" sicher auch in Zukunft nicht konsequent anwenden werde. Aber die Abgrenzung "bergen" zu "retten" beispielsweise fand ich schon aufschlussreich und auch wichtig, wenn da bei der einen Option das Opfer schon tot ist und bei dem anderen noch lebt. Unsere Sprache ist voller solcher Details. Mit Sicks beiden größten Kritikpunkten stimme ich ebenfalls überein. Der eine ist die inflationäre Verwendung von Anglizismen, die bis zur Unverständlichkeit von Aussagen führt, und der andere ist die Reform der Reform der Rechtsschreibreform, die insbesondere beim Getrenntschreiben das totale Chaos verursacht hat. Das tat den Verantwortlichen erst leid, dann Leid, und jetzt wieder leid, was will man davon halten?

Gewünscht hätte ich mir hier in der Gesamtausgabe eine übersichtlichere Struktur der Kapitel nach Zusammengehörigkeit, nicht nach Erscheinungsdatum der Kolumnen. Kapitel etwa zu Anglizismen, dem Wörtchen "wo", oder der richtigen Verwendung von Pronomina sind über die drei Bände verteilt. Wer nach Stichwörtern sucht, wird Schwierigkeiten haben, die passenden Kapitel zu finden. Ich hatte jedenfalls immens viel Spaß beim Lesen und deshalb gibt's von mir auch für die Gesamtausgabe klare 5 Sterne.
Der Wegweiser
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Nachdem die Bücher von Bastian Sick schon länger in aller Munde waren und man sowohl Gutes als auch Schlechtes von ihm hörte, wollte ich mir selbst ein Bild seiner Schreibkunst machen. Dass es da seine drei Bücher zu "Der Dativ ist dem Genititv sein Tod" in einem Band gab, kam mir genau recht.
Der erste Teil hat mir eigentlich sehr gut gefallen. Einige Stellen waren sehr witzig geschrieben, Sicks trockener Stil, die Dinge zu erzählen, gefielen mir und machten Lust auf mehr.
Der zweite Teil hob sich vom ersten etwas ab, Sick brachte Leserbriefe mit hinein, in denen er Fragen gestellt bekam und seine Antwort quasi im Buch veröffentrlichte. An Witz verlor er nur wenig.
Dem dritten Teil des Wegweisers durch die deutsche Sprache fehlte es allerdings etwas an Würze und Originalität, viele Anekdoten und Themengebite wurde aus dem zweiten Teil aufgegriffen und zum Teil wiederholt.
Die Seiten lesen sich gut weg, man kann zwischendurch mal lachen und über die eine oder andere Änderung, die die Sprache im Laufe der Jahre durchgenmacht hat, herrlich schmunzeln. Aber in manchen Situationen musste ich muss zusammenreisen um nicht lauthals zu sagen: "Herr Sick, seien sie mal nicht so kleinkariert!" Vieles wurde einfach zu sehr auf die Goldwaage gelegt und durchgekaut, obwohl es sich schon viel zu sehr in die deutsche Sprache integriert hatte. Welche Sachen das sind? Nun, lesen sie selbst!

PS: Ja, Herr Sick, auch Laien können Rezensionen schreiben. Besser vielleicht, als sie denken!
die Antwort...
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Nur eine kurze Anmerkung:

Wer an Sicks Büchern Gefallen gefunden hat, dem sei auf jeden Fall auch die "Gegenantwort" von Meinunger Sick of Sick? Ein Streifzug durch die Sprache als Antwort auf den »Zwiebelfisch« ans Herz gelegt.

So werden am Ende einige unflexible Sichtweisen vielleicht doch noch was aufgelockert, was sicher nur sinnvoll ist...
Der Zwiebelfisch: Ein Wegweiser im Irrgarten der deutschen Sprache
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Zwiebelfisch nennt man im Zeitungs- und Buchdruck, einzelne Buchstaben oder Wortteile, die irrtümlich in einer anderen Schrift oder Formatierung gesetzt wurden. Zwiebelfisch nennt sich aber auch die seit Mai 2003 im Spiegel Online und seit Februar 2005 in der monatlichen Kulturbeilage des gedruckten Spiegel erscheinende Kolumnenserie des Autors Bastian Sick, die aus dessen Tätigkeit als Dokumentar und Korrektor in der Online-Redaktion des Spiegels hervorgegangen ist, als er humorvolle Memos zu häufigen Fehlerquellen an die Redakteure verfasste. Um der wachsenden Leserschaft der Kolumne, welche die Möglichkeit der Mitarbeit durch Einsendung von Fotos, Bildern und Leserbriefen über eigene Erlebnisse angeregt nutzte, entgegenzukommen, wurde versucht die besten Artikel der Kolumne unter dem Titel "Der Dativ ist dem Genetiv sein Tod" jährlich zusammenzufassen. Bis dato sind aus diesen Versuchen drei Bände hervorgegangen und wurden nun endlich in einem preisgünstigen Sammelband zusammengefasst. Doch "Der Dativ ist dem Genetiv sein Tod" ist genauso wie der Name Bastian Sick längst zu einer Marke geworden, die geschickt vermarkt ein eigenes Merchandising aus Büchern, Hörbüchern und Spielen umfasst. Für die einen ist Sick einer der bedeutendsten Sprachkritiker und -pfleger unserer Zeit, für andere hingegen ein normativer Oberlehrer.

Fakt ist, die drei nun zusammengefassten Bände sind von unterschiedlicher Qualität, so ist der hervorragende erste Band eine gelungene Edition der Zwiebelfisch-Kolumne, während Bastian Sick im zweiten Band eher auf seine Leserbriefe reagiert und im dritten, bisher letzten Teil der Reihe überwiegen vor allem Anekdoten und irgendwie erfunden wirkende Geschichten. Obwohl die Idee sein Gesamtwerk in einem Band zusammenzufassen interessant klingen mag, wurde Bastian Sicks Happy Aua jedoch ausgelassen. Das schmale Büchlein, welches ausschließlich Fotoeinsendungen zum Thema "Schreib- und Druckfehler im Alltag" enthält hätte etwa Sicks Ausführungen zu Der Dativ ist dem Genetiv sein Tod 3 perfekt ergänzt.

In lustigen Anekdoten aus Alltag, Politik und Journalismus deckt Bastian Sick so manche Irrwege der deutschen Sprache auf und schafft ein bisschen mehr Klarheit darüber, dass selbst jene Leute deren Geschäft es ist sich durch Sprache auszudrücken in viele jener Fettnäpfchen hineintreten, die bei der Rechtschreibreform entstanden sind. Falschübersetzungen, Modesprache, mutwillige Fehler, all das beeinflusst unser Sprachgefühl und lässt uns für den ein oder anderen Fehler schlicht blind werden. Besonders geißelt Sick in diesem Zusammenhang die eigentümliche Werbesprache, die mit ihrer mutwilligen Ignorranz von Rechtschreibregeln und Grammatik mehr zum "Verfall" der deutschen Sprache beiträgt, als alles andere. Beim Aufspüren von stillschweigend meist hingenommenen Fehlern ist Sick sehr spitzfindig und pedantisch, wobei er im Grunde für gewöhnlich Recht behält, denn was heute gesprochen wird ist oft weit von "gutem" Deutsch entfernt. Sicks Talent ist seine Fähigkeit Geschichten amüsant und detailreich zu erzählen.

Dieses Konzept auf dem die Buchform der Zwiebelfisch-Kolumne beruht, ist lobenswert und war in "Der Dativ ist dem Genetiv sein Tod" noch neu und kreativ, doch bereits im darauffolgenden Band erfolgte ein Schwenk in Richtung Reaktion auf Leserressonanz. Nach dem eher allgemeinen Band 1 befasste sich Sick im zweiten vorzugsweise mit modernen Kommunikationsmitteln und jenen stilistischen Unsitten, die meist in E-Mails auftauchen. Für Teil von "Der Dativ ist dem Genetiv sein Tod" schienen brauchbare Leserbriefe und Artikel der ersten Garnitur bereits verbraucht gewesen zu sein. Nachdem sich Sick mit Reaktionen ind Band 2 gut über Wasser halten konnte und weniger aus Eingeninitiative aufs Tapet brachte, war er mit Band 3 gezwungen wieder selbst Geschichten einzubringen. Jetzt erst recht - ging Sick SMS und E-Mail, sowie den Stilblüten des Web 2.0 an den Kragen. Dazu sagte er auch den Anglizismen versteckt den Kampf an, sowie Dialekten, verkörpert durch Sicks Nachbarin Frau Jackmann. Wenn ein mittlerer Milchkaffee zum "tollen Latte to go" wird darf Sick wie gewohnt gerne erklären wie das möglich ist und was daran so toll bzw. tall ist. Dabei ist das Deutsche nicht die einzige Sprache, die Fremdwörter übernimmt und so gibt es gleichbedeutend einen Kindergarten als solchen auch im Englischen.

Fazit:
Wer Bastian Sick und seine Buchtrilogie "Der Dativ ist dem Genetiv sein Tod" noch nicht kennt, bekommt mit diesem Sammelband der ersten 3 Bände eine sehr günstige Chance. So günstig, dass es preislich kaum einen Unterschied macht ob man sich jetzt den ersten Band oder gleich alle 3 in dieser Edition kauft und das sollte selbst Zweifler überzeugen, die sich überlegen ob ein 750 Seiten Wälzer nicht doch eine Fehlinvestition sein könnte, wenn man so unterschiedliche Dinge über den Autor hört. Überzeugen Sie sich selbst, greifen Sie zu und bilden Sie sich eine eigene Meinung. Selbst im schlimmsten Fall haben Sie am Ende nur Zeit und wenig Geld verloren.
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften