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Killing Game von Charlie Huston

Broschiert von Heyne
Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 4,95

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 345343353X, Erscheinungsdatum: Oktober 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Killing Game

3 Kundenrezensionen:

Durchschnittsware
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Mit seiner "Prügelknaben-Trilogie" um den sympathischen Looser Hank Thompson und nicht zuletzt den ersten Romanen seiner Vampir-Saga um den eigensinnigen Blutsauger Joe Pitt hat Charlie Huston bereits eindrucksvoll bewiesen, welch begnadeter Autor er ist. Sein Stil ist schnörkellos, verzichtet auf lange Erklärungen und legt meist ein Tempo vor, bei dem man ins Schwitzen kommen kann. Dementsprechend groß sind natürlich auch die Erwartungen bei "Killing Game", dem ersten Stand-alone-Roman. Und sie werden auch erfüllt - scheinbar. Denn nach dem rasanten und sehr spannenden Anfang gelingt es Huston nicht, den Schwung beizubehalten. Das Resultat sind diverse und meist doch sehr ärgerliche Längen, welche den Lesegenuss stark mindern. Auch das groß angelegte Ensemble ist da alles andere als förderlich. Besonders deutlich tritt dies im Mittelteil von "Killing Game" zutage, ehe das sehr düstere, sehr gewalttätige und reichlich nihilistisch getränkte Finale zumindest etwas entschädigt. Schade, schade. Vom Potenzial her hätte "Killing Game" nämlich das Zeug zu einem Monster gehabt. Stattdessen gibt es nur Durchschnittsware ...
Charlie Huston in Höchstform!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Fernab von der "Prügelknaben-Trilogie" oder der laufenden "Joe-Pitt-Serie", veröffentlicht Charlie Huston einen einzelnen Thriller, der den Leser in die 80er versetzt und dort Zeuge einer unglücklichen Verkettung mit gewaltätigem Ausgang wird.

Wer bereits ein Buch von Huston, einem der angesagtesten Thrillerautoren derzeit, gelesen und daran gefallen gefunden hat, ist mit "Killing Game" bestens bedient. Mit einem Kauf des Titels kann man dann nichts mehr falsch machen.

Hat man jedoch noch kein Buch von Huston gelesen, so wird man überrascht von der flotten und impulsiven Schreibweise, der unerwarteten Wendungen und Gewaltausbrüchen sowie einer dermaßen spannenden Geschichte, dass man das Buch gar nicht mehr weglegen möchte.

Die Erzählung dreht sich um ein paar Jungs im Teenageralter, die eigentlich nur Quatsch im Kopf haben. Mal klauen sie, prügeln sich oder machen andere Dinge, die sich nicht ganz mit dem rechten Weg vereinbaren lassen. Besonders die Mischung der Truppe macht den Kick aus. Es gibt einen Draufgänger, der den Anführer mimt, seinen Bruder, ein hochintelligentes Genie, den Quoten-Mexikaner sowie der stark gebeulte Halbwaise. Zusammen klauen sie aus einen zufällig entdeckten Drogenlabor Meth - eine gewinnbringende Droge - und der Besitzer will den Stoff natürlich zurückhaben. Dadurch eskalieren die Geschehnisse und bringen das ein oder andere überraschende Geheimnis ans Tageslicht.

Fazit:

Lassen sie sich von Charlie Huston in diesen spannenden Thriller entführen. Ein empfehlenswertes Buch.
Wie nicht anders zu erwarten..wieder ein super Buch!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das Buch ist einfach gut. Zum ersten mal schreibt Huston nicht aus der Ich-Perspektive, da es mehrere Hauptprotagonisten gibt. Diese Aufgabe löst er mit Bravour, denn auch wenn er zwischen den Prots. switcht verliert man nie den Überblick, schon nachdem ersten Satz wird einem klar wer gerade die Person ist um die es sich dreht. Kenne nicht viele die das so perfekt beherrschen wie Huston und das bei seinem ersten Buch das nicht aus der First-Person Perspektive spielt!
Zum Inhalt selbst gibt es nicht viel zu sagen, außer das Huston Fans wie immer begeistert sein werden von diesem Buch, da es ein typischer Huston ist. Hart, blutig, schnell!
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
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Blutrausch: Ein Joe-Pitt-Roman von Charlie Huston

Broschiert von Heyne
Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 3,95

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3453433300, Erscheinungsdatum: April 2008
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5 Kundenrezensionen:

Vampyrhorror vom feinsten,nix für schwache Nerven,Huston ist ein Genie
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Der zweite Teil aus der "Joe Pitt Reihe".Lang erwartet,wieder 100% begeisternd.
Stilistisch perfekt, einwandfrei ausgearbeitet,Beschreibung der (Kampf)Szenen hart und direkt,wie man es sich als Horror-Fan wünscht.KEIN "rumgeeiere", keine zuuu langen Erklärungen,bei denen man das Buch entnervt zur Seite legt (wer kennt es nicht,wenn mancher Autor meint,mit vielen Worten viel auszusagen,und man verliert die Lust am lesen?).
Charlie Huston hat dies nicht nötig= er hat einzigartige Roman-Ideen und setzt diese mit Joe Pitt so grandios in die Tat um,dass eigentlich der Vermerk "Vorsicht-Suchtgefahr!" auf den Büchern abgedruckt werden müsste.
Ich kann mich nur dem "Stern" mit der Aussage: "Der neue König der Blutsauger Literatur" anschliessen!
Hoffentlich müssen wir nicht all zu lang auf den nächsten Joe Pitt Roman warten...;-)
P.S. Für alle,die zweifeln,ob sie den zweiten Teil lesen sollen,obwohl sie den ersten noch nicht kennen;das ist nicht zwingend wichtig/relevant,Huston erklärt auch im zweiten Teil seiner J.P.Reihe die einzelnen Situationen und Personen.
Auch wer den ersten Teil NICHT gelesen hat (obwohls schade wär,der ist auch klasse,könnten aber auch umgekehrt gelesen werden)kann sich "so" an den zweiten wagen.Horror-Liebhaber werden sicher nicht entäuscht!
Hustons Joe Pitt Vampyr Romane=Trainspotting des Horror Genres.
Joe Pitt rockt !!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich machs kurz:
Wer den 1. Teil kennt und mag, möge losgehen und sich Blutrausch kaufen.
Wer den 1. Teil (Stadt aus Blut) nicht kennt, möge gehen und sich beide Bände holen.
Und übrigens, wer die Prügelknaben - Trilogie nicht kennt, kann sich diese Bücher gleich mitbestellen.
Cahrlie Huston schreibt so gut, dass der Film in deinem Kopf besser ist als alles was man auf Leinwand produzieren könnte!
Joe Pitt ist wieder da...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
In New York herrscht eine angespannte Situation zwischen den verschiedenen Vampirclans und mittendrin der unabhängige Schnüffler Joe Pitt. Vollkommen ausgebrannt und ohne nennenswerte Rücklagen in Form von Blut und Geld, schlägt er sich für die Society durch einen undurchsichtigen Auftrag. Dieser führt in Quer durch New York in eine brenzlige Situation. Dabei erfährt Pitt viele interessante Dinge über die politischen Machtverhältnisse zwischen den verfeindeten Clans. Eine spannende und actionreiche Geschichte ist vorprogrammiert.

Wieder einmal überzeugt das neuste Werk von Charlie Huston. Seine typische Art und Weise eine Geschichte zu erzählen, fesselt von der ersten bis zur letzten Seite. Der zweite von fünf Bänden aus der Joe Pitt Serie liest sich schnell und lässt auf eine grandiose Fortsetzung hoffen. Die Wartezeit zu überstehen wird schwierig.
Gelungene Fortsetzung
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Wie bereits erwähnt, hat sich auch im zweiten Band der auf fünf Teile angelegten Joe Pitt-Saga nicht besonders viel verändert - und das ist gut so. Noch immer ist Hustons kettenrauchender Antiheld den Protagonisten eines Raymond Chandler oder Dashiell Hammett näher als den dekadenten Blutsaugern der klassischen Schauerliteratur. Gleiches ist auch von seiner reichlich vulgären und keineswegs selten mit Gewalt einhergehenden Erscheinungsweise zu behaupten. Das ist Hardboiled in Reinkultur und wird nicht zuletzt dank Charlie Hustons grandiosem Schreibstil bis ins Mark zelebriert. Dementsprechend zynisch und illusionslos ist auch die Welt geworden, in der sich Pitt aufhält - doch ist dies gleichzeitig ein Ort, den wir nur allzu gut kennen und der gerade deshalb umso glaubwürdiger wirkt. Doch leider besitzt "Blutrausch" auch zwei erwähnenswerte Makel, die - vergleicht man das Werk mit dem Vorgänger - stellenweise sehr deutlich zutage treten. So wirken manche Passagen reichlich unübersichtlich, da Huston diesmal ein einfach zu umfangreiches Ensemble zusammengestellt hat. Dementsprechend - und dafür gibt es den zweiten Abstrich - leidet stellenweise auch das Tempo, das in "Stadt aus Blut" konstant die Handlung nach vorne getrieben hat, hier allerdings ein paar Mal ins Stocken gerät.

Summa summarum kann man aber dennoch von einer gelungenen Fortsetzung sprechen, die trotz einiger Ausrutscher grandios unterhält und gleichzeitig einen vagen Ausblick auf die Zukunft bereithält. Denn wie bereits erwähnt, zeichnen sich am Horizont die Vorzeichen eines Krieges ab ...
Joe Pitt schlägt wieder zu!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Eine gelungene Fortsetzung von "Stadt aus Blut". Ist natürlich wichtig, "Stadt aus Blut" zu kennen, weil fast alle
überlebenden Protagonisten aus Teil 1 dabei sind.
Charlie Huston dreht wieder gnadenlos an der Spannungsschraube und hat wieder ein paar grandiose Einfälle.
Seine Vampyrstories sind abgedreht und hoch aktuell gleichzeitig. Derzeit das Beste auf dem Gebiet. Ich dürste
schon richtig auf Teil 3 und die Abstinenz bringt einen fast um.
Haha: Kauft den Teil, ihr werdet es nicht bereuen, der Lesesucht zu verfallen!
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Produkt-Bild: Stadt aus Blut: Ein Joe-Pitt-Roman

Stadt aus Blut: Ein Joe-Pitt-Roman von Charlie Huston

Broschiert von Heyne
Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 2,10

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3453675274, Erscheinungsdatum: Oktober 2008
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5 Kundenrezensionen:

Genau so muss ein Vampirkrimi sein .... schnell, hart und blutig
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Mann o Mann, das war wirklich ein Buch nach meinem Geschmack und ich bin wirklich positiv überrascht.
Ich bin über Umwege dazu gekommen, angefangen hat es mit meiner Vorliebe für Lee Childs Jack Reacher Romane und mir wurde Charlie Hustons "Der Prügelknabe" empfohlen, gleichzeitig stach mir auch seine Joe Pitt Reihe ins Auge und so kaufte ich beide Bücher.
Ich begann mit "Der Prügelknabe" die Schreibweise gefiel mir, irgendwie mochte ich aber die Hauptfigur nicht. Mit wenig Enthusiasmus machte ich mich dann an "Stadt aus Blut", na ja das Buch hatte ich schon da und wenn es nichts ist, dann kann ich es schon irgendwie abstossen.

Das habe ich nicht getan, es steht, wie es sich für dieses Werk gehört, in meinem Bücherregal und wartet darauf noch mal von mir verschlungen zu werden (vielleicht wenn die Reihe voll ist ;-)).
Die Inhaltsangabe erspare ich mir, das kann man überall nachlesen.
Was ich an Vampirromanen nicht leiden kann ist das ewige rumgeheule, irgendeines armen, schönen, leidenschaftlichen Vampirs, der gar kein Vampir sein wollte und die böse, böse Welt ihn dazu gemacht hat (vielleicht sollte ich erwähnen, dass das vor Sarkasmus triefen sollte). Irgendeine holde Maid kommt daher und er kann sie nicht töten, beißen oder sonst was weil sie so schön und lieblich ist. Das wird uns leider sehr oft vorgesetzt, in einem Vampirroman hat meiner Meinung nach dieses kitschige Geschnulze nichts zu suchen, deswegen überlasse ich diese Romane gerne anderen.
Joe Pitt ist da anders, gut der Name ist echt bescheuert und eigentlich heißt er ja auch Simon aber er war jung und dumm als er sich den Namen aussuchte, das kann man verzeihen.
Mir gefällt wie der Vampirismus mit dem Vyrus erklärt wird (ist sicher nicht ganz logisch), wie das Vyrus in seinem Körper lebt und von ihm Blut verlangt. Wie sich die Vampyre in diverse Gruppen gespaltet haben, wie wir sie auch unter uns kennen. Wie sie versuchen nicht von den Menschen erkannt zu werden und wie sich die einzelnen Parteien um ihre Mitglieder kümmern. Ich mag Joe Pitts Einstellung zu dem ganzen und auch seine Ängste. Ich mag wie er eine Sache anpackt, sie durchzieht und auch nicht davor gefeit ist menschlich zu sein (und das meine ich nicht weil er ein Vampyr ist, nein ich sage das weil er der coole, harte Joe Pitt ist). Er hat eine verdammt grosse Klappe, viele Feinde und ein paar mächtige Freunde (wobei ich sie vielleicht als seine Freunde sehe, er wohl nicht) und er hat kein Problem damit sich die Hände schmutzig zu machen. Er ist unabhängig, gehört zu keiner Gruppe, arbeitet mal für die ganz Grossen und wohnt im Gebiet einer Gruppe, die ihm das gestattet. Jeder möchte ihn gerne auf seine Seite ziehen und selbst die Enklave, der man nicht beitreten kann, weil sie Dich aussuchen sagen, dass er zu ihnen gehört.
Viele Figuren in diesem Buch neben Joe Pitt sind sehr interessant, entsprechen keinem Vampirklischee und sind, wie ich finde, auch gut herausgearbeitet.

Mich hat das Buch gefesselt, es ist klasse in der Ich Form geschrieben und man bekommt alle Gedanken von Joe mit, die wirklich oft sehr (situationsbedingt) komisch sind, ich wurde fantastisch unterhalten und habe auch schon den Folgeroman gelesen, jetzt warte ich sehnsüchtig auf den 3. Teil.
Anfangs hatte ich Schwierigkeiten, dass die wörtliche Rede nicht ihn Anführungszeichen sondern nur mit einem Bindestrich angekündigt wurde, aber daran hatte ich mich schnell gewöhnt.
Ich kann jedem, der auf Action steht diese Bücher nur ans Herz legen.
Genial?
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Schnell-Brutal-Cool-Unterhaltsam-Spannend-Makaber-Trashig-kurzweilige, fast schon geniale Unterhaltung für mal so zwischendurch. Sehr gelungen und ich bin gespannt auf den 2ten Teil.
die etwas andere Detektivgeschichte
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Eines muss man den Leuten von Amazon schon lassen, sei destillieren ein recht passendes Profil ihrer Kunden aus deren bisherigen Kaufverhalten, so dass die daraus resultierenden Kaufvorschläge durchaus etwas für sich haben.
So fand ich auf der persönlichen Seite doch vor kurzen den Tipp, mal das Buch "Stadt aus Blut" von Charlie Huston zu lesen. Da ich eh auf der Suche nach neuem Lesestoff war und noch ein paar Euro zur magischen Versandfrei-Kostengrenze fehlten, habe ich das Buch auf Verdacht einfach mal mitbestellt. Da ich nach nur zwei Tagen mit dem Schmöker schon durch war, kann man sich denken, dass ich das Buch für recht gelungen halte.
Gut, es mag nicht zur ganz großen Literatur im Land der Dichter und Denker zählen aber ein gut geschriebener Krimi aus der Ich-Erzähler-Perspektive ist immer für ein paar unterhaltsame Stunden gut, wenn die Geschichte denn auch gut erzählt wird. Und das wird sie. Grob gesagt ist der Held der Erzählung eine Art Privatdetektiv, der versucht, sich in Manhattan durchs Leben zu schlagen und nirgendwo bei den Großen und Mächtigen besonders anzuecken, was im natürlich aufgrund seiner eher impulsiven Art doch ein wenig schwer fällt. In seinem neuesten Fall ist er auf der Suche nach einem entlaufenen Teenager der High - Society, wobei er von Mutter und Vater derselbigen getrennt beauftragt wird, da die beiden sich auf den Tod nicht ausstehen können und der eine dem anderen böse Absichten bezüglich des jüngsten Sprosses der Familie unterstellt. Soweit hat der Autor nichts zu bieten, was in unzähligen anderen Romanen dieser Art nicht auch schon irgendwie mal vorgekommen wäre, bis auf ein kleine Nebensächlichkeit: Unser Held ist ein Vampyr samt Blutdurst und heftiger Sonnenallergie. Nachdem dieser nicht unwichtige Bestandteil der Geschichte enthüllt wurde, sollte man als bisher potentiell interessierter zukünftiger Leser nicht die Hände über den Kopf zusammenschlagen und denken: Nicht schon wieder einer dieser tollen Vampirromane mit der üblicherweise düster-tragischen Gestalt in der Titelrolle, dessen pseudoböses Wesen im Normalfall die weiblichen Mitfiguren des Romans äußerst fasziniert und dann zu einer entsprechend schwülstigen Geschichte über die Abenteuer des Jägers der Nacht führt, der die Jahrhunderte durchlebt wie normale Leute ihren Jahresurlaub. In diesem Buch läuft das etwas anders: Vampyre sind einfach Menschen, die mit einem Virus infiziert und sind, dieser Virus benötigt wiederum Blut von normalen Menschen zum Überleben. Zu den Vorteilen des Infizierten gehört, dass er schneller und stärker als der durchschnittliche Homo Sapiens ist, zu den Nachteilen, dass er eine starke Sonnenallergie entwickelt und keine Reißzähne zum Beißen seiner Opfer hat, was zu beträchtlichen Schwierigkeiten bei der Blutbeschaffung führt. Der Mensch bleibt nämlich trotz Virus der Mensch, der er vor der Infektion schon war und der ganze pseudoreligiöse Kram mit der dämonischen Präsenz, den Kruzifixen, Weihwasser usw. entfällt komplett. Vampyrismus ist einfach eine Krankheit und bei einem Verhältnis von ca. viertausend Infizierten zu über acht Millionen normalen Menschen in Manhattan, muss der Vampyr wirklich gut aufpassen, um sich nicht verdammt viele Feinde zu machen. Kurz gesagt: Der Autor schafft es mit seiner flotten Erzählweise (Sätze, die über zwei Taschenbuchzeilen hinausgehen sind eher selten), eine wirklich gute Detektivgeschichte zu erzählen, die durch die vielen Beteiligten und Handlungswendungen sogar bis zum Finale nicht ganz durchschaubar ist. Das ganze krönt er mit der Problematik eines Blutjunkies, denn nichts anderes ist der Vampyr bei Charlie Huston, der versucht in unserer komplizierten Welt zu überleben und seiner Sucht nachzukommen ohne allzu sehr aufzufallen. Deshalb zieht er schon mal mit Kanüle und Gummischlauch bewaffnet durch die Obdachlosenviertel, um sich was für den Hunger zwischendurch abzuzapfen.
Wahnsinn!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Müßig also, den Protagonisten Joe Pitt als klassischen Helden zu bezeichnen, käme ein solcher Titel doch einer handfesten Beleidigung gleich. Nein, vom mutigen Heldendasein ist der abgehalfterte Detektiv mindestens ebenso weit entfernt wie von einer halbwegs normalen Existenz - immerhin ist Joe zudem noch ein Vampir. Was zählt, ist irgendwie über die Runden zu kommen. Wären da nicht die diversen Vampirklans, die New York unter sich aufteilen und sich untereinander alles andere als wohlgesonnen sind. Logisch, dass Joe, der mit den einzelnen Fraktionen nur geschäftlich etwas zu tun haben möchte, automatisch zwischen den Stühlen hockt. Doch Joes neuester Fall stellt sogar seine missliche Situation mit den Klans in den Schatten. Denn was sich zu Beginn noch wie reine Routine anhört - die verschwundene Tochter eines millionenschweren prominenten New Yorkers finden -, gestaltet sich sehr schnell zu einem Alptraum, gesellen sich zu dem verlorenen Mädchen noch gewaltbereite Untote und Lebende, ausgehungerte Zombies und ein mysteriöses Bakterium, hinter dem die führenden Köpfe der Vampirfraktionen her sind wie der Teufel hinter der Seele. Und die Zeit rinnt Joe davon. Ganz zu schweigen von seinen immer stärker werdenden Entzugserscheinungen, nachdem man ihm seinen Blutvorrat gestohlen hat. Welche Chancen hat Joe also, den Fall zu lösen - und sich gleichzeitig mit seiner Freundin zu versöhnen? Es sieht nicht gut aus für den einzigen vampirischen Schnüffler der Stadt ...

Wahnsinn! Was Charlie Huston mit "Stadt aus Blut" abliefert, ist definitiv nichts für Zartbesaitete - oder Leser mit romantischen Vorstellungen. Die Welt, in die wir unversehens hineingeworfen werden, hat nichts mit den Fantasien einer Anne Rice oder Stephenie Meyer gemein; statt Dekadenz und Brokat herrschen Gewalt und Dreck - und vielleicht schmerzt dieser Blick gerade deshalb so sehr, weil wir darin auch uns selbst wiedererkennen. Höllisch rasant, extrem spannend und vor Düsternis überquillend legt Huston eine Mischung aus Film Noir, Quentin Tarantino und gnadenloser Gewalt vor, verpackt in einer clever-verschachtelten Story, die selbst so manch gestandenem Krimiautor die Schamesröte ins Gesicht treiben würde. Sehr passend dazu auch Hustons knappe, sehr dialogreiche Prosa, die jedoch keineswegs eindimensional wirkt. Auch vergisst Huston nicht, seinem Ensemble Leben einzuhauchen, indem er ihnen Charaktertiefe verleiht. Es ist jedenfalls stellenweise schon unheimlich, wie präzise der Autor seine Geschichte auf den Punkt bringt, ohne dabei Schiffbruch zu erleiden. Ein Auftakt, der definitiv süchtig macht nach mehr!
Brutal und spannend
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich habe mir das Buch aufgrund der überragenden kritiken angeschafft und war nicht enttäuscht. Huston greift hier das nicht ganz so bekannte, aber sehr unterhaltsame "Was wäre wenn Vampire in der heutigen zeit leben würden"-Szenario auf. Wer Frank Millers "Sin City" (egal, ob Comic ode Film) kennt, der weiss, was für eine Art von "Welt" ihn erwartet: Korrupte und skrupelose Geschäftsbosse, die beständig die Gesetze ignoieren; kappute, verzogene, dekandte und verwarloste Kinder der Reichen; brutale Killer, grausame Chefs und eine gehörige Portion Antihelden.

Dazu kommt noch das ungewöhnliche Szenario und fertig ist der erfrischend neue Mix aus Gewalt, Intriegen, Sex, Geld und Macht. Huston nimmt sich eindeutig Chandler zum Vorbild, zwar erreicht er leider nicht die sprachliche Brillianz des Altmeisters der Crime Noir, ist aber trotzdem sehr intersant zu lesen.

Allderdings sollte der Leser nicht beim ersten Toten rumjammern, denn Erstens werden noch Viele folgen und Zweitens sterben sie oft nicht gerade sanft, also "peng und weg", sondern eher vampirtypisch blutig. Egal, denn gerade von diesem herrlich unkonvetionellen und unzensierten Szenario lebt das Buch. Und ein "bisschen" Gewalt mögen wir doch Alle, oder?
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Produkt-Bild: Der Prügelknabe

Der Prügelknabe von Charlie Huston

Taschenbuch von Heyne
Preis bei Amazon: EUR 8,00, Angebote ab EUR 5,48

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3453877799, Erscheinungsdatum: Dezember 2006
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Aus der Amazon.de-Redaktion


Hank Thompson ist ein Prügelknabe, wie er im Buche steht. Der abgehalfterte Exbaseballspieler hält sich nach seiner gescheiterten Karriere als Barkeeper in der Lower East Side über Wasser. Als er eines Abends von ein paar Schlägern so übel vermöbelt wird, dass er ins Krankenhaus eingeliefert werden muss, scheint das nur ein weiterer Baustein im Puzzle seines verqueren Lebens zu sein. Aber dann kommen die Schläger wieder, und Hank begreift, dass er mitten in einer kriminellen Geschichte ist, in der der bei ihm geparkte Haustierkoffer seines Nachbarn Russ eine nicht unbedeutende Rolle spielt und die ihn als Verfolgten durch halb New York jagt.
Mit viel Drive und einer beizeiten etwas zu obszönen Sprache erzählt der US-amerikanische Drehbuchautor Charlie Huston in seinem Romandebüt Der Prügelknabe vom Leben eines nur mäßig sympathischen Loosers, der ganz unvermittelt in ein schmutziges Verbrechen hineingerät -- Gesetz antiker Tragödien ebenso wie der Krimis der schwarzen Serie. Das Grundgerüst des Plots von Der Prügelknabe ist also hinlänglich bekannt. Die schnoddrige Art und Weise, wie Huston ihn ausgestaltet, ist aber auf erfrischende Art und Weise anders und lohnt die Lektüre unbedingt.
Wie der Klappentext verrät, sind die Filmrechte von Der Prügelknabe längst an Hollywood verkauft. Vielleicht wird es ja ein guter Film. Die Sprache des Romans jedenfalls ist blendend geeignet für ein paar Stunden überaus spannendes Kino im Kopf. --Stefan Kellerer
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5 Kundenrezensionen:

Mehr Werbung als Spannung
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Ich bin aufgrund der Amazon-Empfehlung "über das Buch gestolpert". Die Story beginnt furios zieht sich dann aber über etliche Seite in die Länge und man wartet vergeblich auf einen Höhepunkt in der Spannung. Es ist kein wirklich gutes aber auch kein schlechtes Buch. Nichts desto trotz werde ich aber den zweiten Teil der Trilogoie lesen. Ideal, wenn man ein flüssig zu lesendes Buch für den Urlaub sucht. Das Hochjubeln in manchen Bewertungen kann ich aber nicht nachvollziehen.
Absolut Kult - jammernder Alki und Katze auf Horrortrip :-)
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich bin mittlerweile schwer für Krimis oder Thriller zu begeistern. Zu einfaltslos ist der Kommerzbrei, der mittlerweile in den Ladentheken aufgelegt wird, Psychothriller immer nach dem gleichen Muster und der mittlerweile 2000. Serienmörderroman.
Aber dieses Buch gehört zu den wenigen an die ich mich noch in 10 Jahren erinnere. Was Hank und Bud auf den knapp 360 Seiten durchleben, kann man sich erst vorstellen, wenn man das Buch gelesen hat.
Hart, brutal, trockene ironische Sprache und Nonstop Action die keineswegs platt daherkommt.
Das Buch soll verfilmt werden. Ich kann mir nur die Coens, Tarantino oder Rodriquez vorstellen. Der Stoff schreit förmlich danach. Bei diesem Buch kann man nichts verkehrt machen, greift zu unbedingt lesen. Dies ist eines der Bücher die jedem zu empfehlen sind.
Wenn Tarantino Romane schreiben würde...
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
...dann wären sie wahrscheinlich in etwa so wie "Der Prügelknabe".

Hank Thompson ist eine traurige Existenz. Einst ein hoffnungsvolles Baseballtalent, doch durch Verletzungen und persönliche Schicksale körperlich und mental zurückgeworfen, so dass er nun ein kümmerliches Leben, in einem schäbigen New Yorker Apartment führt, als Barkeeper arbeitet und Alkohol wie Wasser konsumiert. Wäre dass nicht schon schlimm genug, ist er auch noch ein herzensgutes Weichei, das täglich bei seiner Mutti anruft, um ihr zu sagen wie lieb er sie hat und die Katze des Nachbarn hütet, wenn dieser in den Urlaub fährt.

Hank hat sich daran gewöhnt, dass es das Leben nicht gut mit ihm meint. Als er aber aus nichtigem Anlass von finsteren Schlägertypen derart malträtiert wird, dass ihm eine Niere entnommen werden muss und kurz darauf andere, aber keineswegs freundlichere Gesellen vor seiner Tür stehen, findet er, dass es langsam nicht mehr mit rechten Dingen zugehen kann.

Was Hank zu dem Zeitpunkt noch nicht weiß, ist dass er sich inmitten einer Auseinandersetzung zwischen verfeindeten Gangstergruppen, der Russenmafia und korrupten Polizisten befindet. Alle sind auf der Suche nach einer großen Menge ergaunertem Geld. Hank hingegen hat keine Ahnung über was sie eigentlich reden und warum sie ausgerechnet ihn damit behelligen. Da ihm seine Unschuldsbeteuerungen niemand abnimmt, beginnt schon bald eine wilde Jagd durch New York mit wechselnden Allianzen, in deren Verlauf niemand lediglich mit einem blauen Auge davon kommt.

"Der Prügelknabe" ist auf den ersten Blick ein harter, teilweise brutaler Action-Krimi, bezieht seinen Reiz aber vor allem durch die lakonisch, zynische Hauptperson, die zu Anfang noch völlig überfordert mit der Situation ist, im Laufe der Geschichte, aber mit den Anforderungen wächst. Der Autor legt sein Hauptaugenmerk weniger auf die eigentlichen Geschehnissen, sondern die Entwicklung des Protagonisten und wie er die Abläufe erlebt. Als Leser fiebert man so intensiv mit Hank, dass es gar nicht so ins Gewicht fällt, dass das Ende sehr vorhersehbar und nicht jede Storywendung auf dem Weg dorthin überzeugend logisch ist.

"Der Prügelknabe" ist im Vergleich zu anderen Romanen dieses Genres ein deutlich überdurchschnittliches Buch. Gemessen daran, dass es ein Erstlingswerk des Autors ist, sogar ein kleiner Geniestreich. Es ist spannend, unterhaltsam und auf skurrile Art sogar komisch.
Genial!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieses Buch ist eines der besten Bücher, welches ich in letzter Zeit gelesen habe und ich brauchte dafür nur 1 Tag (lange Wartezeit am Flughafen und anschließend noch längerer Flug). Konnte es nicht mehr aus der Hand legen und dabei noch köstlich amüsiert. Hoffentlich wird dieses Buch mal verfilmt. Von Anfang bis Ende keine langweiligen Passagen und auch der Schluss gefällt. Klare Kaufempfehlung!
Hank und die tollste Katze der Welt...
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Eher durch Zufall stieß ich auf Der Prügelknabe. Der Klappentext weckte mein Interesse und erstes Seitenblättern versprach ein unkonventionelles Lesevergnügen...und so war es auch. Hank ist eigentlich ein sympathischer Kerl aber gleichzeitig ein Verlierer wie er im Buche steht. Dazu kommt noch, dass er mit dem Talent "gesegnet" ist, sich gezielt zur falschen Zeit am falschen Ort aufzuhalten. Die Art und Weise, wie Hank's Geschichte erzählt wird und wie er sich immer wieder aus ausweglosen Situationen heraus manövrieren muss, macht einfach Spaß zu lesen. Das Buch ist zügig zu lesen und macht ohne Zweifel Leselust auf mehr... "Der Gejagte" und "Ein gefährlicher Mann" liegen schon in meinem Einkaufskörbchen.
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Produkt-Bild: Ein gefährlicher Mann: Roman

Ein gefährlicher Mann: Roman von Charlie Huston

Broschiert von Heyne
Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 6,45

3,5 von 5 Punkten
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3453432053, Erscheinungsdatum: November 2006
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5 Kundenrezensionen:

Schwacher Abschluss der Trilogie
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Da ist es nun, das dritte Buch der Hank Thompson-Reihe. Nachdem ich die ersten beiden Bücher verschlungen habe, kam beim dritten Band die Ernüchterung.

Der erste Band wirkt noch ein wenig konfus und läßt den roten Faden verlieren, ist aber unendbehrlich, wenn man die gesamte Geschichte verstehen möchte. Der zweite Band ist dann das, was man sich unter einem ausgeklügelten Thriller vorstellt. Huston hat dazugelernt und die Fehler des ersten Bandes vermieden.

Im dritten Band wird die Geschichte von Hank zuende erzählt. Und genau diese Prämisse ist es, die dem Buch schadet. Huston mußte von vornherein das Buch so konzipieren, dass der Dreiteiler ein endgültiges Ende findet. Das führt zwangsläufig dazu, dass auf zuviele Neuerungen verzichtet wird. Nur noch wenige Elemente werden in die Story eingesponnen und das was sich in der Story findet wird im Vergleich zu den Vorgängern sehr opulent erzählt, um Umfang zu gewinnen.

Mir fehlte die Abwechslung des zweiten Teils, das Einbringen vieler neuer Aspekte, die Quirrligkeit des Hauptakteuers, der im dritten Teil wirklich nur noch ein Schatten seinerselbst ist. Bereits am Anfang des dritten Teils merkt man, dass Huston mit seiner Hauptfigur abgeschlossen hat. Keine gute Bedingung, um darauf noch ein überragendes Buch zu erstellen.

Der "gefährliche Mann" ist die Komplettierung der Serie und nur als solches zu betrachten. Wer die ersten beiden Teile nicht gelesen hat, wird am dritten Teil keinerlei Freuden haben. Wer bereits die Vorgeschichte kennt, wird den dritten Teil unweigerlich mit den Vorgängern vergleichen. Da kann der "gefährliche Mann" nur schlechter abschneiden.

Fazit:

Der Vollständigkeit wegen unbedingt lesen. Als Einzelwerk nicht wirklich zu empfehlen.
geht gut weiter
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Es hat keinen Zweck, diesen Roman zu lesen ohne seine Vorgänger zu kennen.
Mir hat es wieder Spass gemacht. Es ist eigentlich nicht viel Neues...aber viel ist anders. Nach Band drei ist's aber jetzt auch gut!
Insgesamt eine spannende und gelungene Trilogie. Ein schönes Geschenk für Krimileser!
Einfach genial!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Nachdem ich bereits die ersten beiden Teile der Trilogie um Hank Thompson mit Begeisterung verschlungen habe, hat mich auch der Abschlussband vollends überzeugt. Mit seiner Mischung aus knallhartem Thriller und menschlicher Tragödie hat Charlie Huston ein einzigartiges Werk geschaffen, wie ich es in dieser Form noch nicht gelesen habe. Das hat was von den Pulp-Romanen der alten Klassiker, ist aber so rasant und modern geschrieben, dass man gleichzeitig an Tarantino denken muss, wobei der ja auch schon lange nichts Großes mehr zustande gebracht hat. Vielleicht sollte er sich mal an die Verfilmung von Hustons Trilogie machen. Den Dialogwitz kann er gleich 1:1 übernehmen, knapp und auf den Punkt, das kriegen nur die wenigsten so hin wie Mr. Huston. Schade, dass die Trilogie jetzt abgeschlossen ist, aber bald kommt ja auf deutsch der Auftakt einer neuen Serie um einen gewissen Joe Pitt, der in New York Vampire jagt. Übrigens kann ich nur die Website des Autors empfehlen (www.pulpnoir.com). Übrigens sollte man die Trilogie möglichst in der richtigen Reihenfolge lesen: Erst "Der Prügelknabe", dann "Der Gejagte" und zum Schluss "Ein gefährlicher Mann", sonst hat man nur den halben Spaß.
Wie kann das passieren?
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Da schreibt der Mann zwei herausragende Romane und man kann es garnicht erwarten, bis der dritte veröfentlicht wird - und das Ding ist absolut enttäuschend.

Schon im ersten Band 'Der Prügelknabe' ist der Anfang sehr langatmig - Mann bekommt eine auf die Nuss, weil er sich mit den falschen Leuten einläßt ... und noch eine ... und noch eine ... und - aber dann geht es los, und so wie im amerikanischen Naturalismus wird der Held beinahe ohne eigenes Zutun zum Killer.

Band Zwei 'Der Gejagte' ist absolute Spitze - spannend, schnell, man fiebert mit dem Protagonisten mit.

Und dann das. Der Mann wirft Pillen zu Hauf ein. Der Mann kann nicht töten. Er muß aber, wegen Mama und Papa. Und wieder ist er eigentlich ungewollt böse und furchterregend. Aber leider zündet das ganze nicht.

Lesen muß man es trotzdem, denn man will ja wissen wie es ausgeht. Oder dann eigentlich doch nicht.

Mensch, Charlie, was war denn da los? Schreibkrampf?
Tolle Sache
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Wunderbar. Wie soll ich was schreiben, was noch nicht geschrieben wurde? Vielleicht so: Die Hauptperson ist ein unheimlich brutaler Mensch, umso unheimlicher als er seine Morde nicht aus einer Geisteskrankheit begeht sondern völlig beiläufig, beinahe nebenbei, im Allgemeinen bei vollem Bewusstsein. Dennoch mag man ihn von der ersten Sekunde im Prügelknaben bis zur letzten im gefährlichen Mann, und man wünscht ihm unheimlich, aus den ausweglosen Situationen, in die er manchmal gerät, herauszukommen. Wie Hank Thompson (so heisst er) gegen Ende aufgibt und sein Leben für das seiner Eltern herzugeben bereit ist, das ist zu Tränen rührend.

Das ist Filmstoff. Ich bin überzeugt, das wird dereinst verfilmt. Wenn Bruce Willis jünger wäre, wäre auch der Hauptdarsteller schon gegeben.

Nur 4 Sterne, weil ich mich schäme, einen so brutalen Thriller mit fünfen auszustatten...
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Der Gejagte von Charlie Huston

Taschenbuch von Heyne
Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 3,49

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3453431006, Erscheinungsdatum: Sept. 2005
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5 Kundenrezensionen:

Der zweite Teil hält, was der erste verspricht
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Nachdem ich Teil 1 zwar recht flüssig zu lesen fand, aber das Buch nicht unbedingt als Top-Empfehlung eingestuft habe, überzeugt mich der Folgeroman doch sehr.

Hank, der symphatische Verlierer, hat sich einen Strandbungalow in Mexico gebaut. Unter diesem hat er den größten Teil der gestohlenen 4,5 Millionen Dollar vergraben und er will nur das Leben in der von ihm finanzierten Strandbar geniessen. Als dann ein junger Russe auftaucht und sein Geld haben will, nimmt (nachdem der Russe von Hank auf einer Opfertreppe in einem Tempel umgbracht wurde) seine Flucht bis nach Las Vegas einen rasanten Verlauf. Gefallen hat mir hier besonders, dass die Ereignisse dieses Mal "sinnvoll" aufeinander aufbauen und nicht wie in Teil 1 willkürlich in die Geschichte einschlagen.

Der erste Teil war einfach nur atemberaubend schnell in der Handlung, dieses Mal baut sich aber ein guter Spannungsbogen beim Weg von Hank durch den amerikanischen Südwesten auf.

Auch wenn der Autor immer wieder Fragmente von Teil 1 zum besseren Verständnis in die Story einfliessen läst, ist die klare Empfehlung, zunächst Teil 1 zu lesen.

Ich werde mich jezt sehr schnell dem dritten Teil zuwenden, weil "Der Gejagte" ein recht offenes Ende hat. Dieses Ende lässt aber für den dritten Teil wieder auf eine ebenbürtige Story hoffen.

Fazit: Ein Buch für jeden/jede, der/die Actionfilme mag. Genauso liest sich dieses Buch!
Der Prügelknabe wird erwachsen - Huston ist gereift
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Na endlich. Geht doch. Huston ist über sich und sein Debut "Der Prügelknabe" hinausgewachsen und hat die Story um "Hank" gekonnt ausgebaut, ohne dabei die Schwächen des Vorgängers einfliessen zu lassen.

Dort wo die Handlung bei "Prügelknaben" noch etwas holprig und unbeholfen anmutete, zeigt Huston in "Der Gejagte" dass er einen entscheidenen Reifeprozess als Schriftsteller hinter sich gebracht hat. Der Roman ist flüssig geschrieben. Die Story ist absolut schlüssig und an keiner Stelle holprig. Die Ereignisse fallen nicht mehr so rapide "vom Himmel" wie im Debut sondern ergeben ein lineares und nachvollziehbares Bild.

Dieses Buch ist das, was "Der Prügelknabe" sein wollte.

Huston läßt in die Geschichte die markanten Ereignisse aus dem Debut kurz und knackig Revue passieren. Neulinge können somit die Handlung nachvollziehen, ohne den "Prügelknaben" gelesen zu haben. Für alle Anderen dienen die Erklärungen als Gedächtnisstütze.

Ich empfehle im Vorfeld dennoch das Lesen des Vorgängers, weil die Charakterentwicklung vom Hauptcharakter "Hank" im ersten Teil besser erkennbar ist. In "Der Gejagte" hat die Wandlung von Hank bereits stattgefunden und der Charakter wird keiner weiteren wesentlichen "Entwicklung" unterzogen.

Um bei einigen Lesern eine mögliche Enttäuschung vorzubeugen: Dieser Roman ist zwar inhaltlich stärker als das Debut, stellt aber nur das Sprungbrett zum dritten Teil dar. Dieses wird gerade durch das offene Ende klar, mit dem sich Huston die Möglichkeit eines direkten Anknüpfens durch das nächste Buch ermöglicht.
Gut!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Wie der Vorgängerroman hat "Der Gejagte" ein ordentlich hohes Tempo in einem lakonischen Sprachstil. Die Geschichte ist nicht superneu geworden, aber Husten gelingt es, den Charakter des Protagonisten etwas weiter zu entwickeln. Für mich ein kurzweiliges Lesevergnügen in der Frühlingssonne!
Die Jagd geht weiter...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Da dachte Henry Thompson, dass er endlich seine Ruhe hat und die Ereignisse von New York vergessen kann, als die Jagd auf ein neues beginnt. Urplötzlich muss der Mann, der zur falschen Zeit am falschen Ort die falsche Katze sittete, sein Exil in Mexiko fluchtartig verlassen. Seine Verfolger jagen das ehemalige Baseballtalent bis nach Las Vegas und beide Seiten hinterlassen eine blutige Spur der Gewalt um an das große Geld zu kommen.

Wer den Vorgänger "Der Prügelknabe" gelesen hat, wird dem zweiten Teil sicherlich nicht abgeneigt sein. Autor Charlie Huston schafft es den zweiten Teil genauso gut werden zu lassen, wie sei grandioses Erstlingswerk. Der Autor wächst mir immer mehr ans Herz.
Noch besser als "Der Prügelknabe"!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Hank Thompson wird wieder gejagt. Es war ihm wohl zu beschaulich, 3 Jahre
in Mexiko, also muss er einen Russen von einer Pyramide in Yucatan schmeissen
und ist wieder auf der Flucht. Zum Glück kann er Bud (die Katze aus Teil 1)
zurücklassen, sonst müssten wir uns wirklich Sorge machen, aber leider wird
irgendwann mal auch ein Hund abgeknallt, der zwar Hitler heisst, aber erst
auf den Befehl "Hitler, Auschwitz!" Menschen zu Tode beisst, also kein
Faschohund, sondern ein guter Hund.Zur Rache erzogen. Tja, und Hank kommt anfänglich noch
mit einer Gehirnerschütterung durch und wird erst gegen Ende wieder ernst-
hafter verletzt und verbrannt und, ein Prügelknabe halt, hat diesmal zum
Glück stärkere Medis dabei, so dass sich auch das Lesen der ihm zugefügten
Schmerzen erträglich liest. Sex ist leider auch wieder Fehlanzeige bzw. er
lässt zwei Superchancen aus und was wir das erste Mal über Baseball lernten, lernen wir nun über American Football, aber eben Charlie Huston
kann schreiben, knapp, präzis und interessant und diesmal lernen wir sogar
Hanks Eltern kennen, das erübrigt die langweiligen Telefons aus dem 1. Teil
und daher ist "Der Gejagte" noch besser und wir freuen uns auf Teil 3, obwohl ich vermute, dass Hank dort draufgeht, denn Charlie Huston hat mit
einer Vampirserie über einen Joe Pitt angefangen. Tja, its a pity life,
isn't it?
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Produkt-Bild: Das Blut von Brooklyn: Ein Joe-Pitt-Roman

Das Blut von Brooklyn: Ein Joe-Pitt-Roman von Charlie Huston

Broschiert von Heyne
Preis bei Amazon: EUR 8,95

ISBN: 3453434188, Erscheinungsdatum: Mai 2009
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Produkt-Bild: Der Prügelknabe.

Der Prügelknabe. von Charlie Huston

Broschiert von Heyne
Angebote ab EUR 2,95

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3453721624, Erscheinungsdatum: Oktober 2007
Zoom ± Produkt-Bild: Der Prügelknabe.

Aus der Amazon.de-Redaktion


Hank Thompson ist ein Prügelknabe, wie er im Buche steht. Der abgehalfterte Exbaseballspieler hält sich nach seiner gescheiterten Karriere als Barkeeper in der Lower East Side über Wasser. Als er eines Abends von ein paar Schlägern so übel vermöbelt wird, dass er ins Krankenhaus eingeliefert werden muss, scheint das nur ein weiterer Baustein im Puzzle seines verqueren Lebens zu sein. Aber dann kommen die Schläger wieder, und Hank begreift, dass er mitten in einer kriminellen Geschichte ist, in der der bei ihm geparkte Haustierkoffer seines Nachbarn Russ eine nicht unbedeutende Rolle spielt und die ihn als Verfolgten durch halb New York jagt.
Mit viel Drive und einer beizeiten etwas zu obszönen Sprache erzählt der US-amerikanische Drehbuchautor Charlie Huston in seinem Romandebüt Der Prügelknabe vom Leben eines nur mäßig sympathischen Loosers, der ganz unvermittelt in ein schmutziges Verbrechen hineingerät -- Gesetz antiker Tragödien ebenso wie der Krimis der schwarzen Serie. Das Grundgerüst des Plots von Der Prügelknabe ist also hinlänglich bekannt. Die schnoddrige Art und Weise, wie Huston ihn ausgestaltet, ist aber auf erfrischende Art und Weise anders und lohnt die Lektüre unbedingt.
Wie der Klappentext verrät, sind die Filmrechte von Der Prügelknabe längst an Hollywood verkauft. Vielleicht wird es ja ein guter Film. Die Sprache des Romans jedenfalls ist blendend geeignet für ein paar Stunden überaus spannendes Kino im Kopf. --Stefan Kellerer
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5 Kundenrezensionen:

Mehr Werbung als Spannung
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Ich bin aufgrund der Amazon-Empfehlung "über das Buch gestolpert". Die Story beginnt furios zieht sich dann aber über etliche Seite in die Länge und man wartet vergeblich auf einen Höhepunkt in der Spannung. Es ist kein wirklich gutes aber auch kein schlechtes Buch. Nichts desto trotz werde ich aber den zweiten Teil der Trilogoie lesen. Ideal, wenn man ein flüssig zu lesendes Buch für den Urlaub sucht. Das Hochjubeln in manchen Bewertungen kann ich aber nicht nachvollziehen.
Absolut Kult - jammernder Alki und Katze auf Horrortrip :-)
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich bin mittlerweile schwer für Krimis oder Thriller zu begeistern. Zu einfaltslos ist der Kommerzbrei, der mittlerweile in den Ladentheken aufgelegt wird, Psychothriller immer nach dem gleichen Muster und der mittlerweile 2000. Serienmörderroman.
Aber dieses Buch gehört zu den wenigen an die ich mich noch in 10 Jahren erinnere. Was Hank und Bud auf den knapp 360 Seiten durchleben, kann man sich erst vorstellen, wenn man das Buch gelesen hat.
Hart, brutal, trockene ironische Sprache und Nonstop Action die keineswegs platt daherkommt.
Das Buch soll verfilmt werden. Ich kann mir nur die Coens, Tarantino oder Rodriquez vorstellen. Der Stoff schreit förmlich danach. Bei diesem Buch kann man nichts verkehrt machen, greift zu unbedingt lesen. Dies ist eines der Bücher die jedem zu empfehlen sind.
Wenn Tarantino Romane schreiben würde...
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
...dann wären sie wahrscheinlich in etwa so wie "Der Prügelknabe".

Hank Thompson ist eine traurige Existenz. Einst ein hoffnungsvolles Baseballtalent, doch durch Verletzungen und persönliche Schicksale körperlich und mental zurückgeworfen, so dass er nun ein kümmerliches Leben, in einem schäbigen New Yorker Apartment führt, als Barkeeper arbeitet und Alkohol wie Wasser konsumiert. Wäre dass nicht schon schlimm genug, ist er auch noch ein herzensgutes Weichei, das täglich bei seiner Mutti anruft, um ihr zu sagen wie lieb er sie hat und die Katze des Nachbarn hütet, wenn dieser in den Urlaub fährt.

Hank hat sich daran gewöhnt, dass es das Leben nicht gut mit ihm meint. Als er aber aus nichtigem Anlass von finsteren Schlägertypen derart malträtiert wird, dass ihm eine Niere entnommen werden muss und kurz darauf andere, aber keineswegs freundlichere Gesellen vor seiner Tür stehen, findet er, dass es langsam nicht mehr mit rechten Dingen zugehen kann.

Was Hank zu dem Zeitpunkt noch nicht weiß, ist dass er sich inmitten einer Auseinandersetzung zwischen verfeindeten Gangstergruppen, der Russenmafia und korrupten Polizisten befindet. Alle sind auf der Suche nach einer großen Menge ergaunertem Geld. Hank hingegen hat keine Ahnung über was sie eigentlich reden und warum sie ausgerechnet ihn damit behelligen. Da ihm seine Unschuldsbeteuerungen niemand abnimmt, beginnt schon bald eine wilde Jagd durch New York mit wechselnden Allianzen, in deren Verlauf niemand lediglich mit einem blauen Auge davon kommt.

"Der Prügelknabe" ist auf den ersten Blick ein harter, teilweise brutaler Action-Krimi, bezieht seinen Reiz aber vor allem durch die lakonisch, zynische Hauptperson, die zu Anfang noch völlig überfordert mit der Situation ist, im Laufe der Geschichte, aber mit den Anforderungen wächst. Der Autor legt sein Hauptaugenmerk weniger auf die eigentlichen Geschehnissen, sondern die Entwicklung des Protagonisten und wie er die Abläufe erlebt. Als Leser fiebert man so intensiv mit Hank, dass es gar nicht so ins Gewicht fällt, dass das Ende sehr vorhersehbar und nicht jede Storywendung auf dem Weg dorthin überzeugend logisch ist.

"Der Prügelknabe" ist im Vergleich zu anderen Romanen dieses Genres ein deutlich überdurchschnittliches Buch. Gemessen daran, dass es ein Erstlingswerk des Autors ist, sogar ein kleiner Geniestreich. Es ist spannend, unterhaltsam und auf skurrile Art sogar komisch.
Genial!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieses Buch ist eines der besten Bücher, welches ich in letzter Zeit gelesen habe und ich brauchte dafür nur 1 Tag (lange Wartezeit am Flughafen und anschließend noch längerer Flug). Konnte es nicht mehr aus der Hand legen und dabei noch köstlich amüsiert. Hoffentlich wird dieses Buch mal verfilmt. Von Anfang bis Ende keine langweiligen Passagen und auch der Schluss gefällt. Klare Kaufempfehlung!
Hank und die tollste Katze der Welt...
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Eher durch Zufall stieß ich auf Der Prügelknabe. Der Klappentext weckte mein Interesse und erstes Seitenblättern versprach ein unkonventionelles Lesevergnügen...und so war es auch. Hank ist eigentlich ein sympathischer Kerl aber gleichzeitig ein Verlierer wie er im Buche steht. Dazu kommt noch, dass er mit dem Talent "gesegnet" ist, sich gezielt zur falschen Zeit am falschen Ort aufzuhalten. Die Art und Weise, wie Hank's Geschichte erzählt wird und wie er sich immer wieder aus ausweglosen Situationen heraus manövrieren muss, macht einfach Spaß zu lesen. Das Buch ist zügig zu lesen und macht ohne Zweifel Leselust auf mehr... "Der Gejagte" und "Ein gefährlicher Mann" liegen schon in meinem Einkaufskörbchen.
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