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Die Bären-Strategie: In der Ruhe liegt die Kraft von Lothar SeiwertBroschiert von HeynePreis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 5,50 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3453610008, Erscheinungsdatum: Oktober 2008 |
Aus der Amazon.de-RedaktionAuf den ersten Blick anders erscheint das neue Buch des bekanntesten Experten Deutschlands zum Thema Zeit- und Selbstmanagement Lothar Seiwert: eine Fabel, noch dazu eine, in der die Bären die Hauptrolle spielen. Bären gelten schon immer als Verkörperung von Ruhe und Kraft und so hat Lothar Seiwert seine Lieblingstiere zum Thema gemacht und bringt auf diese Weise seinen Lesern nahe, wie sie ihre - wie könnte es anders sein! - Zeitnöte und damit ihr Leben in den Griff bekommen. In der unterhaltsamen wie lehrreichen Fabel übernehmen also die Bären den Lehrauftrag und bringen anderen Tieren bei, wie sie delegieren lernen, den Alltag besser strukturieren, sich Ziele setzen oder durch mehr Konzentration bessere Ergebnisse erzielen. Diesmal also nicht im Ratgebergewand, sondern als charmante Prosa bringt der Autor seine Leitsätze dem Leser näher, und die pflichtbewusste Eule, die emsige Biene, der hektische Hase und der bequeme Hirsch lernen, wie sie ihren Zeitdieben den Garaus machen. Mit vielen praktischen Bären-Tipps und einem Test zur Bestimmung des eigenen Arbeitstier-Verhaltens bietet Lothar Seiwert seinen Lesern in gewohnter Weise Nützliches für die Praxis. Besonders hervorzuheben, weil unaufdringlich und im Dienste der Sache, ist der Anhang, der kurz verschiedene Projekte und Einrichtungen zum Schutz der Bären vorstellt. Spätestens jetzt glaubt man dem Autor gerne, dass ihm die Bären wirklich am Herzen liegen. --Sandra-Kathrin Buck 5 Kundenrezensionen:Gut geschrieben, gibt aber bessere Alternativen 2 von 5 PunktenIm großen und ganzen beschreibt dieses Buch wie man Familie, sich selbst und das Berufsleben besser in den Griff bekommt. Was mich gestört hat waren die etwas kindliche Schreibweise (Zentraler Punkt des Buches ist eine Tiergemeinde im Wald) und das platzfüllende Vorgehen auf Kosten des Informationsgehaltes (und die Biene summte durch die gegend auf der suche nach etwas Nektar auf den schönen Blumen auf der Wiese von blablabla ;-) Fazit: Lässt sich sehr schnell lesen und vermittelt die richtigen Werte, allerdings gibt es bessere Alternativen (Stephan Covey "der Achte Weg" und "Die sieben Wege zur Effektivität" oder Talae Miedaner "Coach dich selbst sonst coacht dich keiner" Allerdings kann ich mir vorstellen, dass dieses Buch sehr gut für Kinder geeignet wäre da es eine gute Kombination aus Unterhaltungs- und Lehrliteratur darstellt. Danke Peter Geniales Hörbuch, mit Verknüpfungen, die man einfach verstehen muss;-) 5 von 5 PunktenLothar J. Seiwert ist ein Klasse Hörbuch gelungen. Es war nicht umsonst bei Spiegel als Buch auf Platz 1. Wie gut er die Geschichten verpackt hat, dazu noch den tollen Sprecher Illja Richter (Die Hitparde), mit den Charaktern der Tiere schreibt er geniale Synergien, die man im Alltag genauso trifft, und auch mit einbauen kann. Wie er mit allen Sinnen, wie im NLP, die Tiere aufleben lässt. Das Summen der Biene beim gesprochenen Wort, das Brummen der Bären in der Sprache, einfach ohne Worte "perfekt"! Für mich als Trainerkollege ist es ein Meilenstein, um das Leben wie ein Bär zu leben. Das kennen wir auch aus dem Dschungelbuch: "Probiers mal mit Gemütlichkeit"! Wie man wissen einfach und kindlich vermittelt, das ist bei diesem Hörbuch super gelungen. Da kann man dem Verlag Ariston auch nur ein Kompliment aussprechen, sehr professionelle Arbeit! In meiner Firma Powerskylearning wird die Bärenstrategie umgesetzt, Danke Lothar Märchenbüch 2 von 5 PunktenAlter Inhalt von Lothar Seiwert als nerviges Kinderhörbuch verpackt. Schwache Inhaltswiederholung als Fortsetzung verkauft ohne neue Erkenntnisse zu vermitteln. Fehlkauf ! Empfehlenswerte Fabel 5 von 5 PunktenVorab - das Buch ist super! Prima geschrieben, flüssig zu lesen, interessant und nachvollziehbar. Während des lesens entdeckt man sich immer wieder selbst. Zum Schluss gibt es auch einen Test um herauszufinden, was man eigentlich tendenziell für ein Tier ist und wie man dem entgegensteuern kann. Muss man eigentlich Angst haben, wenn man z. B. die Eule ist und die Ratschläge dementsprechend umsetzt, dass man dann zum Hirsch mutiert, wenn man den Test dann nochmal macht? Wann wird man denn zum Bären??? Nun - wahrscheinlich soll/kann man eigentlich nie allem gerecht werden bzw. nie annähernd perfekt sein. Meine Empfehlung: kaufen - lesen Fabelhaft und lehrreich 5 von 5 PunktenIch habe durch das Buch sehr hilfreiche, umsetzbare Ratschläge erhalten, die in eine Fabel mit den Charakteren Bär, Eule, Fuchs, Biene, Hase und Hirsch einwoben waren. Das Lesen hat wirklich Spaß gemacht und auch der Test am Ende des Buches, welcher hilft, die eigenen "Schwächen" herauszufinden und zu verbessern war für mich sehr aufschlußreich. Dieses Buch ist auch eine wunderbare Geschenkidee für Menschen, die man gerne hat und denen man mehr Zeit wünscht! |
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Der Crash kommt: Die neue Weltwirtschaftskrise und wie Sie sich darauf vorbereiten von Max OtteBroschiert von Ullstein TbPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 5,95 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3548369758, Erscheinungsdatum: April 2008, Auflage: aktualisierte Ausgabe. |
Aus der Amazon.de-RedaktionWas, wenn sich der Traum von der Steuerbarkeit der Wirtschaftsentwicklung als große Illusion entpuppt? Wenn der anhaltende globale Aufschwung der letzten Jahrzehnte in einem großen Crash zu Ende geht und in eine lange Ära der Depression mündet? Der bekannte Finanzprofessor und Buchautor Max Otte ist sich sicher: Der Crash kommt. So heißt das neue Buch des Wormser Ökonomieprofessors, der sich der Rolle des ökonomischen Ketzers zeigt. Sein Buch ist eine flammende Anklageschrift gegen die herrschende Lehrmeinung der ökonomischen Zunft. Und eine dringende Mahnung: Es ist wichtiger denn je, Vorsorge zu treffen -- bevor es zu spät und der Crash da ist. Ottes Anklage gilt dem Machbarkeitsglauben der Ökonomen, durch die Steuerung der Geldmenge die Inflation beeinflussen zu können. Genau das kann sie nicht!, proklamiert Otte. Denn der Geldsegen aus der Notenpresse fließe vor allem in immer spekulativere Investments. Und irgendwann werde die Masse der Schulden unter ihrem eigenen Gewicht zusammenbrechen, prophezeit der Autor: Nach allem, was mir meine Daten sagen, ist eine Weltwirtschaftskrise in den nächsten fünf Jahren sehr wahrscheinlich. Die Globalisierung selbst hat eine große Blase erzeugt, die über kurz oder lang entweder schnell platzen oder langsam in sich zusammensinken muss. Die Folge: Vermögen wird vernichtet. Die Wirtschaft schrumpft. Deflation regiert -- mit drastischen Auswirkungen: Staatsbankrott, Währungsreform. Das Gespenst von 1929, der letzten großen Weltwirtschaftkrise. Ottes Mahnung: Treffen Sie die notwendigen Vorbereitungen, seien Sie gelassen, und vermeiden Sie Verluste! Den Vorkehrungen gegen die kommende Krise ist der zweite Teil des Buches gewidmet. Otte verrät hier Anlagestrategien, die es ermöglichen sollen, eine Weltwirtschaftskrise zu überstehen. Seine Empfehlung: sich vorbereiten und seine Vermögensangelegenheiten in die eigenen Hände nehmen. Dabei kommen als antiquiert angesehene Formen der Wertanlage zu neuen Ehren: Bargeld und Gold sollen helfen, die Krise zu überdauern. Ottes Warnungen sind drastisch. Ob man ihnen Glauben schenkt oder nicht, ist letztlich wiederum eine Frage des Glaubens. Oder der theoretischen Vorentscheidung: Ist man ökonomischer Pessimist oder Optimist? Sieht man in der Krise einen normalen Begleitumstand des Wirtschaftens oder hält man sie für eine vermeidbare Panne? Ob man richtig lag, weiß man leider immer erst nachher.-- Winfried Kretschmer 5 Kundenrezensionen:Nach dem Crash ist vor dem Crash 4 von 5 PunktenVorneweg: wer sich von einem Buch eine detaillierte Strategie für die aktuelle Krise erwartet, wird natürlich enttäuscht, vor allem, wenn er Ottes Empfehlungen (aus 2006!) mit dem heutigen Wissen beurteilt. Wie jedes Buch, ist es vor allem gut, um eigenes Nachdenken zu fördern. Zum Glück habe ich dieses Buch schon vor 1 Jahr gelesen - auch wenn meine persönliche Investmentstrategie natürlich eigenem Nachdenken folgte, so lieferte Otte doch ein paar wichtige Informationen und Ansichten, die (im wahrsten Sinne des Wortes) Gold wert waren - wenn sich die Ausgaben für ein Buch jemals lohnten, dann diese. Natürlich sagte Prof. Otte nicht alles richtig voraus (wenn er das könnte, würde er wohl kaum seine Zeit mit Vorlesungen und Bücher schreiben verbringen). Z.B. ist seine Empfehlung für Immobilien auch beim Ausbleiben eines Immobiliencrashes in Deutschland (bis jetzt) inzwischen wohl überholt. Auch seine Empfehlungen für einzelne Aktien kann man im Nachhinein kritisch überdenken. Wichtig derzeit ist vor allem, was aus seinen Überlegungen für die Zukunft folgt: Otte hat, im Gegensatz zu den Aussagen vieler anderer, diese Krise als eine Krise der Verschuldung und übermäßigen Konsums vor allem in den angelsächsischen Ländern beschrieben - insofern ist die Finanzkrise nur eine Facette einer weitaus umfassenderen Krise. Er hat auch die jetzigen Gegenmaßnahmen in diesen Ländern vorausgesehen und beschreibt die (zum jetzigen Zeitpunkt, Neujahr 2009) noch vor uns liegenden Folgen: ein rapider Anstieg der Zinsen, Inflation und drohender Staatsbankrott in einigen Ländern. Deshalb lohnt sich die Lektüre auch jetzt noch, da der Crash schon eingetreten zu sein scheint, da ähnlich wie die Folgen der Dot.com Blase mit einer noch größeren Blase bekämpft wurden, so wird die aktuelle Krise mit Maßnahmen bekämpft, die eine weitere Verschärfung der wirtschaftlichen Probleme nach sich ziehen. Wichtig ist, daß der Leser dieses Buch als Anstoß begreift, selbst weiter kritisch nachzudenken, da der bisherige Verlauf der Krise zeigte, daß auch Prof. Otte, wie oben bemerkt, nicht alle Details richtig voraussagen kann - für einen solchen Leser ist das Buch von außerordentlichem Wert. Tausendsassa 3 von 5 PunktenInsgesamt ein sehr interessantes und lehrreiches Buch. Max Otte versteht es mit Erfolg Buecher zu schreiben. Er hat auf jeden Fall schon ueber ein halbes Dutzend interessante Buecher publiziert. Leider verstrickt er sich in letzter Zeit haeufiger in Widersprueche und gibt teilweise folgenschwere "Tipps". Kann er, denn die Verantwortung wird er nicht uebernehmen (koennen), genauso wenig wie die Konstrukteure der MBS and CDOs und wie Sie alle heissen moegen. Waren ihm vor ein paar Jahren 7% Rendite noch zu wenig - er hat auf jeden Fall ueber Leute, die so investieren gelacht - und "tolle" Optimierungs Tipps gegeben - so sieht es heute etwas anders aus. Weltwirtschaftskrise - Immobilien - Gold - Silber - Staatsanleihen - und auf jeden Fall weg mit den Dollars, aber nur den amerikanischen,... . Mehr als 7% Rendite? Altersrente soll sich nun in Luft aufloesen. Toll. Wird er dieses Mal richtig geraten haben? Oder ist es nur eine Entschuldung fuer seine in der Vergangenheit abgegebenen Ratschlaege. Herr Professor - wie viele Hedge Fonds managen Sie? Gibt es dies Mal einen Grund, dass Sie richtig liegen? Die Schulden reduzieren soll man - macht oekonomisch in einer inflationaeren Phase keinen grossen Sinn, Herr Professor Otte. Am besten in Anleihen aus der USA invesieren, das haetten Sie wohl am liebsten, Mister Boston. Es fehlen nur noch die Tipps wo ich meine Goldklumpen am sichersten vergraben kann - ahh - in den USA meinen Sie! Ohh Gold rush. Verkaufen Sie alle Dollars die Sie haben - es wird in Kuerze eine neue Waehrung geben. Danke fuer ihre Aufmerksamkeit. Das beste Buch zur Krise!-Fundierte Erklärungen, flüssiger Stil, passende Rezepte 5 von 5 PunktenWer die derzeitige Krise in ihrer Entstehung und ihrem Verlauf verstehen will und wer nicht weiß oder sich unsicher ist, mit welcher Anlagestrategie man am besten durch die Rezession kommt, der kommt an diesem Buch einfach nicht vorbei! Prof. Otte gelingt es, mit seinem flüssigen und lebendigen, gut lesbaren Stil ein breites Publikum anzusprechen. Ob Wirtschaftswissenschaftler oder Ingenieur, ob Briefträger oder Hausfrau, es dürfte jedem mit ein wenig Interesse für wirtschaftliche Zusammenhänge sehr leicht fallen, den Argumentationsmustern des Autors zu folgen. Schon im Jahre 2006 erkannte Otte die Frühwarnsignale eines Zusammenbruchs des amerikanischen Finanzsystems, er warnte vor der Subprime-Krise und deren Folgen für die reale Wirtschaft. Dabei geriert er sich nicht als der Prophet, der das ganze Übel schon immer kommen sah, sondern macht mit spitzer Feder auf die großen Risiken, die sich hinter (oder in) der Immobilienblase verbergen, aufmerksam. Er sammelt eine ganze Fülle von Indizien für eine lange Krise und präsentiert dabei die Daten erfreulich lebendig und sehr schlüssig. Er tritt gleichsam mit dem Leser in einen Dialog und nimmt die Sorgen und Ängste des imaginären Gesprächspartners sehr ernst. Dabei lässt sich mit Begeisterung feststellen, mit welch spielerischer Lockerheit und Einfachheit er dem Leser selbst hochkomplexe Zusammenhänge in der globalen Wirtschaft vermitteln kann. Ich habe vorher noch nie ein Wirtschaftsbuch verschlungen, bis Max Otte kam. So manch ein (deutscher) Wirtschaftsprofessor könnte sich hier eine Scheibe abschneiden!Insoweit hat dieses Buch jetzt schon das Zeug zum Klassiker. Max Otte belässt es aber nicht bei einer Analyse der Weltwirtschaft, sondern zeigt auf sehr pragmatische und nachvollziebare Weise, wie man als Kleinanleger der Krise begegnen kann. Dabei stehen eher strategische Überlegungen zur Gestaltung einer krisenfesten Vermögensstruktur im Vordergrund als konkrete Aktienempfehlungen. Für die selbstständige Aktienanalyse und Anlageentscheidung empfiehlt sich eher sein ebenfalls sehr gutes Buch [[ASIN:3548372244 Investieren statt sparen: Wie man mit Aktien ein Vermögen aufbaut]zur Lektüre. Mein Fazit: Wer die Hintergründe und möglichen Folgen der derzeitigen Krise verstehen will, und sich auf eine mögliche längere Durststrecke vorbereiten muss, dem sei dieses Buch wärmstens ans Herz gelegt. Mit großer Vorsicht zu genießen! 2 von 5 PunktenMax Otte - so hört man - ist derzeit ein gefragter Mann. Genau wie Al Gore in seinem CO2-Kreuzzug eilt Otte von Vortrag zu Vortrag, um dem gemeinen Volk zu erklären, wie es am besten durch die mittlerweile allgegenwärtige Krise kommt. Und für alle die Benachteiligten, die einen solchen Vortrag nicht besuchen können, hat er dieses Buch geschrieben. Ein edler Zug. Aber ist dieses Buch wirklich für "das gemeine Volk" geschrieben? Rein äußerlich ja, im Detail nein. Warum das so ist, läßt sich leicht erklären: Die wenigsten Otto-Normalos können mit Ottes Hilfestellung real etwas anfangen. Aber der Reihe nach... Das Buch ist in zwei Teile gegliedert. Teil 1 dreht sich um eine (nicht sooooo schlechte) Analyse der Situation und wie es dazu kommen konnte. Otte führt all die Grauslichkeiten auf, die sich da so ereignet haben: Spekulationsblasen, Hedge Fonds und Private Equity, und die allgegenwärtige Überschuldung von Staat und Privat. Er beleuchtet dabei die geschichtlichen Hergänge und betrachtet die verschiedenen Wirtschaftsräume im Detail (klar, daß Europa dabei am Schlechtesten wegkommt). Leider muß man sagen, hat Otte vieles selbst noch nicht verstanden. Zinsen sind für ihn kein Problem, und schon gar nicht Ursache des Problems. "Gesundes" Wirtschaftswachstum ist für ihn auch ein Dogma. Und er verliert keine Silbe darüber, wie es nach der Krise weitergehen soll. An dieser Stelle kann ich nur ein Zitat bringen:"Wer an unbegrenztes Wachstum in einem mit Grenzen vesehenen System glaubt, ist entweder wahnsinning oder Ökonom." Ich empfehle also jedem, der sich Ottes Analyse zu Gemüte führen will, dies nicht unrefektiert und unkritisch zu tun. Am besten, man ließt zuerst Bernd Senfs "Die blinden Flecken der Ökonomie", dann sieht man die Dinge klarer. Nun denn, all dies könnte man noch als Streit verschiedener Strömungen der VWL abtun. Aber so richtig dicke kommts dann im Teil 2 - Wie man durch die Krise kommt. Otte empfiehlt, daß ein 4-Kopf Haushalt 300.000¬ zur Seite legt und sicher anlegt. Hallo? Bei 30.000¬ Jahreseinkommen wären das volle 10 Jahresgehälter, die man in einem Zeitraum von 3-4 Jahren (seit Ersterscheinung des Buches bis zur Krise) zurücklegen sollte. Wer kann denn das? Selbst die Minimallösung von 100.000¬ ist für die wenigsten wirklich stemmbar. Daher Eingangs meine Kritik: Diese Tipps sind fürs gemeine Volk unbrauchbar, weil illusorisch. Und selbstredend. Wer 300.000¬ mal so zur Seite legen kann, wird das auch sicher tun. Auch die anderen Weißheiten wie "Schulden abbauen", "In sichere Anlagen gehen", "breit gestreutes Einkommen (Zinsen mal wieder)" usw... sind Hausverstands-Sachen, für die ich keinen Max Otte brauche. Fair wäre gewesen, offen darauf hinzuweisen, daß dieses Buch gewisse Grundvoraussetzungen verlangt, wie eben einen ausreichenden Kapitalstock. Dann könnte all diejenigen, die dies nicht haben, sich zumindest die 8¬ für dieses Buch sparen. Das schmälert zwar Ottes "breites Einkommen", aber um einen guten Freund von "Helikopter"-Ben Barnanke braucht man sich keine Sorgen deshalb machen. Der Crash kommt oder: der Crash ist da! Oder haben wir die berühmte Talsohle schon erreicht? 3 von 5 PunktenOb man Max Otte bescheinigen kann, dass er mit seinem schon früh erschienenen Buch zu einer neuen Weltwirtschaftskrise recht behalten würde oder ob er noch immer maßlos übertrieben hat, kann jeder beurteilen wie er mag. Jedenfalls hat schon Otte in seinem Buch aufgrund fauler Immobilienkredite und einem heillosen Haushaltsdefizit in den USA früh erkannt, dass die anhaltende Schuldenpolitik der USA zu einer größeren wirtschaftlichen Katastrophe führen muss. Und nachdem der FED-Chef Bernanke im Frühjahr 2008 vehement die Zinsen gesenkt hat, konnte es jedem offensichtlich sein, dass der Konjunktur-Auftrieb seit 2003 nicht mehr lange weitergehen kann. So stieß ja auch der DAX seit 2007 an seine obere Schmerzgrenze von über 8000 Punkte. Und so konnte es nicht mehr lange dauern, außer irgendeine Branche hätte einen echten Innovationsschub in Wirtschaft und Konsum erzeugt, und dann musste das Schmerzensszenario für Bullen Realität werden. Dort sind wir jetzt angekommen oder an der Schwelle davon und wir müssen uns möglicherweise warm anziehen im nächsten Jahr, z.B. auch bezüglich der Sicherheit von Arbeitsplätzen. Ich habe Ottes Buch im Frühsommer diesen Jahres gelesen und war fasziniert von seinen Analysen und Vorhersagen. Mir schienen seine Prognosen als zutreffend. Und so kann ich sein Buch wirklich nur empfehlen. Es wappnet einen zumindest davor, in Fragen von Geld und Anlagen, eigenem Haushalten und Konsum in richtiger Weise vorsichtiger zu werden und die Zeichen der Zeit richtig zu erkennen. Insofern ist dieses Buch zur Zeit einfach ein Muss. Meine Bewertung generell lautet: 5 Sterne = absolut herausragend (Weltliteratur oder Tendenz zu Weltliteratur); 4 Sterne = sehr gut, sehr zu empfehlen; 3 Sterne = wirklich gut, zu empfehlen; 2 Sterne = lesenswert, aber nicht ganz überzeugend; 1 Stern = abzuraten. |
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Der schwarze Schwan. Die Macht höchst unwahrscheinlicher Ereignisse von Nassim Nicholas TalebGebundene Ausgabe von Hanser WirtschaftPreis bei Amazon: EUR 24,90, Angebote ab EUR 21,00 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3446415688, Erscheinungsdatum: Oktober 2008 |
5 Kundenrezensionen:Ein Buch für die Finanzkrise und alle Krisen die noch kommen werden 5 von 5 PunktenIch musste bei diesem Buch erst einmal nachschauen, wann es geschrieben wurde, denn es liest sich so, als beschreibe es die aktuelle Finanzkrise (Stand Dez. 2008) aus einer geschichtlichen Warte! Das Unwahrscheinlichste ist eingetreten und keiner hat es kommen sehen (auch wenn im Nachhinein jetzt etwas anderes behauptet werden wird). Hätte ich das Buch doch nur ein Jahr früher gelesen ;-) Es hat mir sehr viele Aspekte zum Thema Wahrscheinlichkeiten / Statistik / Vorhersagen eröffnet, die ich in meinem Studium zwar gelernt habe, mich dabei aber meist ein komisches Gefühl begleitet hat. Die Widmung an Benoit B. Mandelbrot (von dem mich das Buch: "Fraktale und Finanzen: Märkte zwischen Risiko, Rendite und Ruin" begeistert hat) war für mich übrigens der Kaufgrund. Und ich wurde nicht enttäuscht! Zusammengefasst: Die Möglichkeit, dass Dinge passieren, die wir (unsere Finanzberater und wer auch immer Dinge über die Zukunft verfasst) überhaupt nicht auf der Naht haben, ist viel eher gegeben als wir denken. In vielen (nicht allen) Bereichen des Lebens gibt es kein gemitteltes Risiko das berechnet werden kann, sondern nur hop oder top. Stellen Sie sich darauf ein. Wir wiegen uns in Sicherheit von mathematischen Modellen, die dem Außergewöhnlichen und dem Extremen viel zu wenig Platz einräumen und wundern uns dann, dass es in die Hose geht. Der Schreibstil ist - gelinde gesagt - aggressiv, aber das macht es nur amüsanter zu lesen. Randnotiz: Einige Kommentatoren empfinden das Buch als zu banal - richtig, naja vielleicht! Aber lieber banal und "im Großen und Ganzen richtig" als "Genau falsch". Ein außerordentlich wichtiges Buch mit mannigfaltigen philosophischen und auch theologischen Implikationen 5 von 5 PunktenMan kann dieses außergewöhnliche Buch lesen als ein Wirtschaftsfachbuch. Jedenfalls kann man es allen Ökonomen und Wirtschaftspolitikern nur dringend zur Lektüre empfehlen. Man kann es aber auch lesen als ein philosophisches Werk, ein Buch, das sich ausführlich befasst mit Phänomen, die unvorhergesehen geschehen, die niemand voraussagen kann und deren nachträgliche Erklärung auch nicht wirklich befriedigt. Nassim Nicholas Taleb war über zwei Jahrzehnte Börsenhändler an der New York Stock Exchange. Aus dieser Tätigkeit hauptsächlich mit Derivaten hat er auch eine Vielzahl seiner in diesem Buch dokumentierten Erkenntnisse gewonnen. Er gilt heute als "Hauptdissident der Wall Street" und will der Öffentlichkeit die Augen öffnen über das, was eigentlich nie passieren dürfte - und was dann doch ständig geschieht. Der Titel des Buches spielt auf die Überzeugung der Europäer an, die bis ins 17. Jahrhundert dachten, es gäbe nur weiße Schwäne, bis nach der Entdeckung Australiens dort schwarze Schwäne entdeckt wurden. Talebs Frage ist folgende: Kann es eine Theorie der Katastrophe geben, mit der sich der Mensch und die Gesellschaft, in der er lebt, vor dem finanziellen, persönlichen und politischen Desaster schützen können ? In seinem schon 2003 in den USA erschienenen Buch, das jetzt auf Deutsch vorliegt, hat er die Finanzkrise, die 2008 aus heiterem Himmel zu kommen schien schon vorhergesagt. Vor allem hat er beschrieben, warum sie kommen wird, - und er hat recht behalten. Von den vielen anderen Katastrophikern aller Couleur unterscheidet Taleb aber sein weiter Ansatz, der sich eben nicht nur auf die Finanzkrise beschränkt, sondern der, so sagt er, auf die Politik, auf Menschheitsfragen und auch auf das persönliche Leben übertragbar ist. Ein Treppenwitz ist es dabei allerdings, dass dieser Mann derzeit als der großer Prophet gefeiert wird, wo er doch in seinem Buch genau beschreibt, dass gerade die Tendenz, Entwicklungen zu berechnen und vorhersagen zu wollen, eine der Ursachen darstellt dafür, dass Wirtschaft und Gesellschaft dann von Katastrophen so hilflos überrascht werden. Taleb sagt, die Menschen sind blind gegenüber dem Zufall und blind gegenüber dem Risiko, gerade da, wo Experten irrtümlich glauben, die Risiken berechnen zu können. Meistens klammern Entscheidungen, die in die Zukunft gerichtet sind, konsequent die Möglichkeit aus, dass es dabei zu einer unerwarteten Katastrophe kommen könnte, zu einem sogenannten "Schwarzen Schwan". Einem Ereignis also, das ein absoluter Ausreißer ist, und außerhalb regulärer Erwartungen liegt. Zweitens hat dieses Ereignis enorme Auswirkungen und es werden im Nachhinein die unmöglichsten Erklärungen dafür konstruiert. Er nennt viele Beispiele für "Schwarze Schwäne", die nicht alle restlos überzeugen: die derzeitige Finanzkrise, die Anschläge des 11. September, ein Tsunami wie der vor einigen Jahren, die Auslösekette für den Ersten Weltkrieg, die militärische Hilfe der USA für die Islamisten in Afghanistan gegen die sowjetische Besatzung... Aber es gibt auch positive Schwarze Schwäne. Er nennt als ein historisches Beispiel dafür die zufällige Verunreinigung einer Laborprobe mit Penizillinschimmel, die zu einer völlig neuen Form der Infektionsbekämpfung führte. Natürlich hat man einen solchen Mann oft gefragt ( er ist in Talkshows und Interviews ein willkommener Gast), wie der Mensch solche Katastrophen verhindern kann. Taleb stellt die Fähigkeit des Menschen dazu grundsätzlich in Frage und empfiehlt stattdessen, nicht zu versuchen, die Wahrscheinlichkeit bestimmter Katastrophen vorherzusagen, sondern sich einfach auf die Tatsache vorzubereiten, dass es eine Katastrophe geben wird. Das heißt schlicht und einfach, Bereiche zu meiden, die im weitesten Sinn katastrophenträchtig sein könnten. Aktien zum Beispiel, das Bauen in einer Erdbebenregion wie Los Angeles u.v.a. Während Taleb immer wieder in seinem lesenswerten Buch in der Tradition anderer großer Denker und Philosophen Zurückhaltung fordert, lernt der Leser viel über die großen Philosophen und über die Geschichte der Ökonomie, ohne es richtig zu merken. Auch wenn es manchmal in der Fülle der Beispiele den Überblick verliert, zieht einen das Buch mit vielen interessanten Überlegungen und Geschichten in seinen bezaubernden Bann. Am Ende dieser Lektüre ist der Leser nicht nur schlauer, sondern auch um Vieles skeptischer, was Prognosen angeht. Wir können uns nicht absichern; wer das behauptet, ist ein Scharlatan. Menschen müssten lernen, so denkt der Rezensent, der immer auch mal wieder über die theologische Bedeutung von Vorgängen nachdenkt, mehr auf sich selbst zu vertrauen und zu lernen, dass alles endlich ist, auch ihr Leben, ihr Wohlstand , ihre Gesundheit, ihr Glück. Jeden Tag neu dankbar das Leben annehmen und leben, anstatt wie der Reiseesel Mallorca bei Janosch immer nur in der Ferne zu leben, weil doch dort angeblich das Glück wohne... (vgl. Janosch, Komm, wir finden einen Schatz!), darauf kommt es an. Die Sucht nach Vorhersagen, die Illusionen, die sich Menschen und Politiker dabei hingeben, das ist das eigentliche Opium, das sie konsumieren und mit dem sie ihr Leben glauben zu bewältigen, und nicht, wie viele Kritiker in letzter Zeit wieder verstärkt meinen, die aufgeklärte Religion. (vgl. hierzu: Alexander Kissler, Der aufgeklärte Gott, Pattloch 2008). Heiterer Glaubenskrieger 4 von 5 PunktenDie Wahrscheinlichkeit ist groß, ein interessantes Buch in den Händen zu haben, wenn neben Fünfsternbewertungen auch solche mit nur einem zu finden sind. Denn dies deutet meist darauf hin, dass es sich um Angriffe auf Glaubensmodelle handelt, deren Infragestellung Verhaltensmuster ebenso erschüttern wie Institutionen und Bildungsstätten. Entsprechend harsch reagieren denn auch viele Leser. Ein Meisterwerk, wie der Chefredaktor von Wired, Chris Anderson, das Buch von Nassim Nicholas Taleb bezeichnet, ist es zwar nicht. Aber zur Lektüre kann ich es allemal empfehlen. Selbst wenn mich die Übersetzung wenig überzeugt und der Autor allzu sehr dazu neigt, gesprochene mit geschriebener Sprache zu verwechselt. Mir gefiel dieser essayistische Rundschlag gegen Wahrsager, Kurventechniker und Planungsfritzen. Zumal sie ihre Lehren noch immer ohne großen Widerspruch und meist gut bezahlt weitergeben. Ironie des Schicksal ist es, dass Talebs Buch selber ein schwarzer Schwan ist und Auflagen erreicht, die sich zwar jeder Autor wünscht, aber kaum beeinflussen kann. Der ehemalige Trader mit libanesischen Wurzeln schrieb wie viele andere Autoren nichts Neues, hatte jedoch das Glück, dass seine Version Aufmerksamkeit erregte und sich ausbreitete. Und da sich sein Schreibstil auch von allem unterscheidet, was in Creativ Writing-Seminaren oder Fernkursen für künftige Erfolgsautoren gelehrt wird, weckt ein solcher Erfolg noch mehr Neid. Nassim Nicholas Taleb füllt die Seiten aber bestimmt nicht mit Banalitäten, wie ihm einige Rezensenten unterstellen. Denn wäre dem tatsächlich so, würde die Welt anders aussehen. Obwohl ich kein diplomierten Statistiker oder versierter Mathematiker bin, waren mir die unzähligen Gaußschen Normalverteilungen mit ihren Glockenkurven schon in jungen Jahren suspekt. Und als ich mich dann später für die Funktionsweise des menschlichen Gehirns zu interessieren begann, wurde mir auch klar, woher diese Abneigung stammt. Das Alltagsleben kümmert sich herzlich wenig um Theorien, die mit der Praxis wenig zu tun haben. Komplexe Systeme lassen sich weder mit schönen Kurven, noch mit verdünnter Quantenphysik festhalten oder beschreiben. Der Stil des Autors mag für viele Leser gewöhnungsbedürftig sein. Doch im Zweifelsfall ziehe ich gehobenen Smalltalk einem abgehoben Wissenschaftsreferat vor. Und dass sich ein Autor das Recht nimmt, seine Weltanschauungen mit biografischen Elementen zu garnieren, stört mich offenbar sehr viel weniger als andere Leser. Allerdings fand auch ich, der Autor wiederhole sich allzu oft und habe den roten Faden öfters aus den Augen verloren. Zudem mag ich es nicht besonders, wenn sich ein Autor profiliert, indem er andere mit dem billigen Trick ausgewählter Zitate niedermacht, ohne diese in einen größeren Zusammenhang zu stellen. Aber mehr als einen Stern Abzug sind mir diese Verfehlungen nicht wert. Denn schließlich geht es um die Verbreitung einer Botschaft, die Beachtung verdient. Und die heißt in extremer Verkürzung: Selbst wenn wir für unser Seelenheil nach stimmigen Geschichten dürsten, bleibt die Wirklichkeit unberechenbar und überraschend. Mein Fazit: Die Paradoxien komplexer Systeme, wie das Leben nun einmal eines ist, lassen sich schlecht in den gängigen Formen beschreiben. Nassim Nicholas Taleb, früher selber ein Vertreter der planenden Zunft, konfrontiert seine Leser auf unterhaltsame Weise mit Problemen, die für einige offenbar banal sind, aber für die meisten trotzdem zu alltäglichen Hindernissen werden. Für Leser, die nicht jedes Wort und jede Argumentation auf die Goldwaage legen, ist die Lektüre dieses verbalen Rundschlags sicher ein Gewinn. Trotz holperiger Übersetzung, unnötigen Längen und einem verblassten roten Faden. Eine Ode an das selbständige Denken 5 von 5 PunktenDer Empiriker befasst sich damit, daß es unmöglich ist aufgrund der Vergangenheit Prognosen für die Zukunft zu treffen und erklärt warum man Experten, Statistikern usw. nicht so einfach glauben sollte, vor allem in wirtschaftlichen Belangen. Macht aber glaubhaft, daß Kaffee trinken weiterhin sicher ist, da die Billionen Elementarteilchen aus denen der Becher besteht nicht mehrmals hintereinander in die gleiche Richtung springen werden damit dieser von selbst umfällt. Er schreibt von der Angewohnheit vieler Menschen nur die Infos zu akzeptieren, die in ihr Weltbild passen, wie sie sich dadurch selbst behindern, daß durch welche Kontrollzwänge psychische Krankheiten entstehen und aus welchen Gründen in der Religion halt gesucht wird. Davon daß viele glauben mehr zu wissen als sie es tatsächlich tun und der umgekehrte Fall eine wahre Rarität ist. Daß wenn wir den Erwartungen von anderen nicht entsprechen es nur wehtut wenn wir diese selbst hegen. Ein wirklich tolles, interressantes, intelligentes und witziges Buch, das motiviert, zum nachdenken anregt und lehrreich ist. Geeignet für alle, die sich dafür interressieren, warum die Welt ist wie sie ist. In diesem Sinne: immer schön neugierig und skeptisch bleiben !! Vorsicht, nichts für fanatischer Statistiker 5 von 5 PunktenTaleb beschreibt auf hervorragende, allerdings sehr eigensinnige und gewöhnungsbedürftige Weise ein Phänomen, das uns alle betrifft, ob wir das nun wollen oder nicht. Interessant auch das Timing seines Buches, das just zu einem Zeitpunkt erscheint, an dem seinem beispielhaften Truthahn, der bis jetzt nur gefüttert wurde, und der deshalb so falsche Schlüsse über das Wesen der Welt gezogen hat, unvermittelt der Hals umgedreht wird. Einer von Talebs Lieblingsfeinden sind dabei quantitative statistische Methoden zur Einschätzung wirtschaftlicher Risiken und dabei insbesondere Normalverteilungen. Dabei grenzt er zwischen Fällen ab, in denen diese statistischen Methoden zulässig sind, dem so genannten "Mediokristan" und denen, in denen sie katastrophal versagen, dem so genannten "Extremistan". Leider rutscht der Autor stellenweise in esoterisches Geschwafel ab, etwa wenn er über fraktale Symmetrien in der Natur fantasiert. Leider versäumt er es auch, und das ist sein größtes Problem, darauf hinzuweisen, dass Normalverteilungen beileibe nicht das einzige statistische Instrument sind, eine Tatsache, an der viele Kritiker, unter anderem in hier veröffentlichten Rezensionen, ansetzen. Diese Kritik erinnert jedoch eher an picklige StarTrek-Fans, die über die Form von Warpkernen diskutieren, anstatt sich darüber klar zu sein, dass es gar keine Warpkerne gibt. Wer jedoch im Gegensatz zu einigen dieser Kritiker zwischen den Zeilen lesen kann, genügend Intelligenz besitzt, die angesponnenen Gedankenfäden fortzusetzen, und begreift, dass das Leben kein Schachspiel ist, wird erkennen, dass sich Talebs Kritik auch auf andere mathematische Methoden erweitern lässt. Es geht in diesem Buch daher letztendlich um die Wahnvorstellung, alles und jedes im Leben ließe sich quantifizieren und statistisch schematisieren. Nehmen wir das Buch als Anregung zu eigenen Gedanken. |
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Das Frustjobkillerbuch: Warum es egal ist, für wen Sie arbeiten von Volker Kitz, Manuel TuschBroschiert von Campus VerlagPreis bei Amazon: EUR 19,90, Angebote ab EUR 16,63 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3593386666, Erscheinungsdatum: November 2008, Auflage: 1 |
5 Kundenrezensionen:Erwartungen weit übertroffen! 5 von 5 PunktenAm Frustjobkillerbuch führte ja offenbar kein Weg vorbei - seit Wochen vorne auf den Bestsellerlisten, Fernsehen, Presse, Radio überschlagen sich vor Lob. Als selbst das sonst eher kritische manager magazin das Buch als innovativ empfahl, griff auch ich zu. Entsprechend hoch waren bei DEN Vorschusslorbeeren aber die Erwartungen! Und was soll ich sagen? Das Buch hat meine Erwartungen mehr als erfüllt. Es liest sich spannend und unterhaltsam von vorne bis hinten, allein das ist ja schon mehr, als man von den meisten Büchern erwarten darf. Und siehe da: In das Lesevergnügen sind "nebenbei" auch jede Menge wichtiger Erkenntnisse eingestreut. Vieles davon sind Dinge, die man eigentlich instinktiv "weiß". Die aber, wie das halt so ist, im Alltag gern in Vergessenehit geraten. Ob man eine Botschaft behält und im Alltag beherzigt, hängt ja sehr davon ab, wie sie einem dargeboten wird. Die Botschaften des Buches sind so eingängig wie genial, weshalb sie sich bestens einprägen und umsetzen lassen. Es ist kein Buch, in dem jedes Kapitel mit "zehn PUnkten", "zwölf Tipps" und anderem Schnickschnack gespickt ist, den man sofort wieder vergisst, sobald man es zugeschlagen hat. Es ist ein Buch, das zum Nachdenken über das eigene Leben anregt - einer Tätigkeit, für die wir normalerweise "keine Zeit" haben. Dabei ist sie wichtiger als alles andere. Ich jedenfalls gehe seit der Lektüre jeden Tag mit einer neuen Gelassenheit ins Büro. Und mit einem Schmunzeln. wenig hilfreich 1 von 5 Punktenständige Wiederholungen, eher oberflächlich, die versprochenen Lösungsansätze sind weder neu noch originell noch hilfreich, nach einem Kampf durch 160 Seiten folgt das AHA-Erlebnis, dass man sich die restlichen 80 auch ersparen hätte können Unglaublich, aber wahr! 5 von 5 PunktenDiese Lektüre kommt für mich persönlich genau zum richtigen Zeitpunkt und siehe da... auf einmal ist man (bin ich!) in der Lage, eine andere Sichtweise der Dinge anzunehmen. Sehr amüsant und gleichzeitig lehrreich, ohne belehrend zu sein! 100% empfehlenswert !!! Ganz nett, aber absolut nichts Neues! 2 von 5 PunktenIch bin von dem Buch eher enttäuscht und hatte eigentlich etwas mehr erwartet. Im ersten Teil wird wortreich und mit zahlreichen Redundanzen geschildert, dass niemand jemals zufrieden mit seinem Job ist, egal wie viel er verdient und wie hoch sein Sozialprestige ist. Um das zu verdeutlichen, zitieren die Autoren unter anderem das Märchen vom Fischer und seiner Frau (ach, das kannten Sie schon?). Okay, selbst wenn wir das schon wussten, freuen wir uns auf eine Antwort auf die Frage: was tun wir denn dagegen? Diese Antwort bietet der zweite Teil des Buches ... leider auch nicht. Obwohl auf dem Cover vollmundig "keine platten Positiv-Denken-Formeln" versprochen werden, werden genau diese zitiert. All das was die beiden Autoren da als Wunderübungen preisen, kennt man bereits aus zahlreichen anderen Ratgebern dieser Art: Progressive Muskelentspannung, positive Affirmationen, diverse NLP-Übungen, bis hin zu "schreien Sie doch mal richtig rum!". Anleitung zum Umdenken 4 von 5 PunktenEgal, ob sie gerade dabei sind innerlich zu kündigen,an eine Kündigung denken, gekündigt haben, eine neue Herausforderung annehmen, gerade dabei sind in den üblichen Alltagstrott (Hamsterrad) zu kippen, dabei sind Frustration aufzubauen oder die Schuld an ihrer Lage Mitarbeitern, dem Unternehmen oder Ihrem Chef in die Schuhe zu schieben- dieses Buch ist für jeden ein "Muss". Allein deswegen, weil es einem anregt ein gewisses Umdenken an den Tag zu legen. Kritisieren sie weniger, nehmen sie ihr Schicksal mal selbst in die Hand und hören sie auf nach dem Negativen regelrecht zu suchen. Wie schon Goethe von Paul Watzlawick zitiert wurde: "Nichts ist schwerer zu ertragen als eine Reihe von guten Tagen." ist der Mensch dazu angehalten das Positive als selbstverständlich zu sehen und an dem (vermeindlich) Negativen krampfhaft festzuhalten. Nebenbei ist es sehr amüsant zu lesen, da die Autoren Volker Kitz / Manuel Tusch den knallharten Alltag und die Denkweisen der arbeitenden Bevölkerung mit viel Schuss Humor in dieses Buch einfliessen lassen. Christoph Stadler |
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Die 4-Stunden-Woche: Mehr Zeit, mehr Geld, mehr Leben von Timothy FerrissBroschiert von EconPreis bei Amazon: EUR 16,90, Angebote ab EUR 15,00 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3430200512, Erscheinungsdatum: März 2008 |
5 Kundenrezensionen:Interessante Ideen mit Auswirkungen 4 von 5 PunktenDie 4-Stunden-Woche ist etwas aufreißend gemacht - allein schon der Titel - allerdings steckt dahinter ein interessantes Motiv. Es geht darum, sein Berufs- und Lebensziel zu entdecken. Auf dem Weg dahin beschreibt Timothy seine Erfahrungen und regt dazu an, selbst diesen Weg zu gehen. Fazit: interessante Inputs, die verändern können. Viele alte Hüte 3 von 5 PunktenDer Autor hat auf ganz nette Weise viele Methoden und Prinzipien zusammengetragen und mit seinen eigenen Erfahrungen garniert. Wenn man allerdings vorher schon mal "über den Tellerrand" geschaut hat, findet man wenig Neues. Wenige der Vorschläge sind wirklich brauchbar, vor allem weil Ferriss von sich auf viel zu viele andere schließt. Dem Buch hätte es auch sehr gut getan als 4-Stunden-Version zu erscheinen. Man muss sehr viel "Füllmaterial" lesen, um an die entscheidenden Stellen zu geraten. Jedenfalls dürfte Ferriss seit dem Erfolg des Buches wirklich eine 4-Stunden-Woche genießen. bezieht sich auf die englische ausgabe... 5 von 5 Punktenhallo erstmal, ich habe dieses buch gefressen! amerikanisch, schnell, einfach, praktisch und so angelegt, daß man die schritte in den kapiteln nachmachen kann. viel hilfreiche links im www (auch wenn es mit etwas recherche bessere gibt - aber es ist ein anhaltspunkt und funktioniert) wäre auch interessante lektüre für so einige chefs! wir sind im 21. jahrhundert und die arbeitsrituale aus dem vergangenen jahrhundert sind einfach nicht mehr zeitgerecht - warum surfen so viele menschen während der arbeitszeit im www - weil sie ihre zeit im büro absitzen müssen. muss ich heut zu tage noch im büro arbeiten? kann nicht die selbe arbeit mit laptop, internet und rufumleitung auch von zu hause aus bewältigt werden??? denken sie mal nach liebe chefs! und geben sie ihren angestellten eine faire chance! sie werden es ihnen mit produktivität danken!!! Nichts Neues, Herr Besserwisser 1 von 5 PunktenWarum sich das Buch so gut verkauft erklärt sich von selbst, wenn man es liest. Nicht, weil der Inhalt so gut und weltbewegend neu ist, sondern weil Herr Ferriss gerissene Methoden vermittelt, wie man Zeug verkauft, das eigentlich gar keiner braucht. Anfangs beschreibt er seine fast schon peinliche Desorganisation und Unprofessionalität, bis sich dann aufgrund der Lektüre des Pareto-Prinzips sein Leben radikal ändert. Ist das etwas Neues? Ein Mensch, den diese Erkenntnis trifft, ist deswegen noch lange kein Held! Und stellt noch lange kein neues Ideal für Unternehmer da, denn wenn jeder nach den Methoden von Herrn Ferriss Geld verdienen wollte, gäbe es bald keine unterbezahlten Dritte-Welt-Länder-Angestellten mehr, die es für sein vorgestelltes Modell braucht und auf dem er seine ganze Idee aufbaut. Sein "outsourcing für den kleinen Mann" Modell ist jetzt schon überholt, denn die grossen Firmen mussten auch draufkommen, dass es langfristig nicht klappt. Wozu brauche ich einen Inder, der meinem Partner Liebesbriefe schreibt - wo bleibt hier die gewonnene Lebensqualität, von der er hier so schreibt? Ein paar gängige Marketingtipps hier und da, einseitige Tipps um sich ein Leben in Saus und Braus mittels eines online portals zu schaffen. Vielleicht für 2% der Leser brauchbar und interessant, aber nichts, was ein Heer von NR (new riches im Fachjargon des Autors) generieren könnte. Ein fast nicht enden wollendes Aufzählen von amerikanischen website links, die für einen Europäer nutzlos sind, ebenso die auf die persönliche und sehr amerikanische beschränkte Weltsicht des Autors. Er versucht, ganz, ganz persönliche Erfolgserlebnisse global und universell zu predigen und merkt dabei nicht, dass sich seine Methoden noch keine 3 Jahre bewährt haben. Seine Methoden sind teilweise sogar abstossend, rücksichtslos und unfair. Alles andere als nachhaltig. Das einzige, worin ich mit ihm übereinstimme ist die Tatsache, dass die heutige Gesellschaft zu sehr am 9-5 Modell hängt und die tatsächlichen Arbeitszeiten wesentlich effizienter und kürzer ausfallen könnten. Jedoch wird das "Ferriss-Modell" nicht die Welt verändern, sondern nur sein ganz persönliches, denn er lebt ja ganz gut davon. Ein zweites Mal würd ich das Buch nicht mehr kaufen. Es ist möglich mit wenig Arbeit viel Geld zu verdienen... 5 von 5 Punkten...wie bereits in dem esoterischen Ratgeber "Das Spiegel-Phänomen" beschrieben, hängt die eigene Lebensqualität von der inneren Einstellung ab. Wenn man an diese These mit großen Zweifeln herangeht, manifestiert sich diese innere Haltung und man muss weiter das tun, woran man im Grunde glaubt: Viel arbeiten für wenig Geld. Viel Spaß dabei. |
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Führen Fördern Coachen. So entwickeln Sie die Potentiale Ihrer Mitarbeiter. von Elisabeth Deistler, Elisabeth Haberleitner, Robert UngvariTaschenbuch von PiperPreis bei Amazon: EUR 10,00, Angebote ab EUR 9,90 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3492239315, Erscheinungsdatum: Dezember 2008, Auflage: 11., Aufl. |
Aus der Amazon.de-RedaktionPersonalentwicklung oder Human-Ressources-Management (HR) basieren heutzutage auf einer beiderseitigen Gewinnbeziehung. Vorbei sind die Zeiten, wo der Angestellte in Demutshaltung seine Anweisungen entgegennahm. Arbeitgeber und Mitarbeiter können vielmehr voneinander profitieren, wenn sie sich gegenseitig helfen. Wie das funktioniert, haben drei Berater am Coaching Institut für Führungskräfte in Wien nun in einem überaus lesenswerten Buch zusammengetragen. Voneinander profitieren hat zwei Voraussetzungen: Zum einen geht es um das Finden von Vereinbarungen, bei denen die Mitarbeiter, die sich binden wollen, besser entwickelt werden -- und andererseits geht es darum, dass sich die Mitarbeiter, die entwickelt werden, eher und stärker zu einer loyalen Grundhaltung dem Unternehmen gegenüber verpflichten. Wer sich gut gecoacht und gefördert sieht, zahlt mit Loyalität zurück. Dies heißt konkret: Eine Führungskraft ist dann ein klasse Coach, wenn sie dem Mitarbeiter bei dessen Aufgaben- und Problemstellung behilflich ist. "Durch Coaching wird eine Entwicklung der Person in Gang gesetzt, die sowohl an der Aufgabenreife (Fähigkeiten, Fertigkeiten) als auch an der psychologischen Reife (Selbstvertrauen, Mut, Motivation, Sinn des Tuns, Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung) in Bezug auf den jeweiligen Arbeitsplatz ansetzt." Die Devise: Einander verstehen statt hierarchische Befehlskultur! Vorgesetzte und Mitarbeiter werden so zu echten Partnern. Coaching bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die Führungskraft nicht mehr allwissend durch die Etagen streift, sondern Fragen stellt. Nicht im Sinne von Abfragen, sondern als Experte, der dem Mitarbeiter behilflich ist. "Ziel der Fragen ist es, beim Mitarbeiter selbst Denkprozesse in Gang zu setzen und ihn anzuregen, seine Landkarte zu erforschen. Damit werden neue Verknüpfungen, andere Sichtweisen möglich und der momentane Denkhorizont kann sich erweitern." Der Schwerpunkt des Buches liegt denn auch darin, die geeigneten Fragen für bestimmte Situationen zu stellen. Fazit: Ein erstklassiger Leitfaden für Praktiker! Man kann es sowohl als praktisches Arbeitsbuch im Sinne hilfreicher und alltagstauglicher Tipps nutzen als auch grundlegend die Bedingungen modernen Coachings kennenn lernen. Denn Coaching ist erlernbar. --Peter Felixberger 5 Kundenrezensionen:guter erster Überblick 5 von 5 Punktenüber das "Coaching". Es werden verschiedene Herrangehensweisen und Beispiele aufgezeigt, die einem einen sehr guten Einblick in die Materie ermöglichen. Mit diesem einen Buch ist es aber definitiv nicht geschafft. Das Buch ist sehr gut geschrieben, gegliedert und motivierend. Wer sich mit der Materie befassen will macht mit dem Buch definitiv einen sehr guten Anfang. Ein Überblick - aber nicht mehr 3 von 5 PunktenNun ja, die AutorInnen bemühen sich, das Thema von verschiedenen Seiten anzugehen und bieten einen Überblick ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Doch das ist auch die Schwäche dieses Buches - ein Sammelsurium ohne für mich wirklich erkennbare Linie. Eher als Appetitanreger geeignet - so richtig satt wird man davon nicht werden. Erste Sahne! 5 von 5 PunktenLeider sind über das Thema "Coaching" schon ein paar schreckliche Bücher erschienen - Bücher, in denen das Thema aus wissenschaftlicher Sicht und fern der Praxis behandelt wird. Dieses Werk ist anders! Die Autoren kommen aus der Praxis, sind Berater am Coaching Institut für Führungskräfte in Wien. Und sie zeigen eindrucksvoll, wie die Führungskraft der Zukunft mit ihren Mitarbeitern umzugehen hat: nicht mehr als jemand, der befiehlt, sondern als jemand, der unterstützt. Mit Recht weisen die Autoren immer wieder darauf hin, dass die Loyalität der Mitarbeiter nicht zu erzwingen ist, nicht mit Verträgen und schon gar nicht mit Drohungen. Nur wer seinen Mitarbeitern den Rücken stärkt, wird in Zukunft erfolgreich sein: wer ihnen Fragen stellt, statt Befehler zu bellen, wer ihren Fortbildungen anbietet, statt ihr Unwissen zu beklagen. Das Konzept der "dienenden Führungskraft", das etliche US-Autoren schon propagiert haben, wird hier im positiven Sinne aufgegriffen und auch praktisch erklärt. Für meinen Alltag als Führungskraft ist dieses Buch eine große Hilfe. Als Ergänzungslektüre kann ich "Klärungshilfe" von Thomann und Schulz von Thun empfehlen. Dieses Werk fällt noch etwas hintergründiger aus, kann aber helfen, ein schon gestörtes Verhältnis wieder ins Reine zu bringen. Ein Ratgeber aus der Praxis für die Praxis 5 von 5 PunktenEndlich mal ein Ratgeber, der auch sofort einsetz- und umsetzbar ist und dem heutigen Führungsanspruch gerecht wird! Denn dieser ist extrem hoch. Maslow und Co ist zwar nett aber nützt, bei der stetig steigenden unternehmerischen Verantwortung für die Führungskräfte, nicht viel. Das Buch enthält neben sehr überschaulichen Grafiken eine Vielzahl von Praxisbeispielen, die sehr verständlich und sofort anwendbar sind. Wenn Sie wollen, müssen Sie auch nicht unbedingt chronologisch vorgehen und lesen. Jedes Haupthema kann auch allein durchgearbeitet werden, ohne das der Zusammenhang unterbrochen ist. "Arbeiten" ist hier die richtige Bezeichnung! Sie können erarbeiten aber auch an sich selbst arbeiten durch die Möglichkeit, die vielen Angebote zur Selbstreflexion zu nutzen. Als Managementtrainerin mit langjähriger Führungserfahrung hat dieses Buch auch mir einige Male die Augen (auch über mich selbst) geöffnet. Sehr empfehlenswert! NLP in der Praxis 5 von 5 PunktenIch habe dieses Buch regelrecht verschlungen. Es zeigt auf eine hervorragende Art und Weise, wie die Elemente des NLP in der Praxis Anwendung finden. Für jeden verständlich und eindrucksvoll geschrieben, ist dieses Buch für Führungskräfte mit oder ohne NLP-Kenntnisse eine Pflichtlektüre. Als Ergänzung und zum besseren Verständnis für die Sache kann ich zudem NLP empfehlen! |
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Simplify your Life: Einfacher und glücklicher leben von Werner Tiki Küstenmacher, Lothar J. SeiwertBroschiert von Droemer/KnaurPreis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 3,70 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3426780429, Erscheinungsdatum: Januar 2008, Auflage: 1 |
ProduktbeschreibungVon Werner Tiki Küstenmacher und Lothar J. Seiwert. Einfacher und glücklicher leben. Zahlreiche Cartoons, erschienen 03. 2004. ArtNrHersteller: 3-593-37441-2 Marke: Libri Ausführung: 360 Seiten Aus der Amazon.de-RedaktionWer würde nicht gerne sein Leben einfacher und überschaubarer gestalten? Die Welt ist schließlich komplex genug. Simplify your life hält, was der Titel verspricht: Werner Tiki Küstenmacher und Zeitmanagement-Guru Lothar Seiwert haben eine Fülle von konkreten Tipps parat und verzichten dabei auf Platitüden. Alles ist sofort umsetzbar, bis hin zu den Tipps zum Umgang mit der Informationsflut. Die Botschaft: Unordentlich zu sein, ist kein Schicksal, sondern vergleichbar mit einer leichten Sucht. Wer sich ändern möchte, kann es schaffen. Aufgebaut ist das Buch nach dem Schema einer "Lebenspyramide": Erste Aufgabe und damit quasi der Sockel der Pyramide ist, seinen Arbeitsplatz zu entwirren und seine Umgebung zu entrümpeln. Küstenmacher begleitet seine Leser buchstäblich durch jeden Raum der Wohnung. Sein Rezept: Vieles, was man besitzt, benutzt man längst nicht mehr und braucht man auch nicht; es ist Ballast, der einen buchstäblich belastet. Weniger Sachen bedeuten mehr Geld und mehr Wahlfreiheit. Also wird aussortiert, wenn nötig radikal. Der nächste Schritt sind die Finanzen. Hat man sich erfolgreich entschuldet, vom Lotto-Traum verabschiedet und den "inneren Kontostand" auf einen positiven Wert gesetzt, heißt es, in seinem Leben eine Zeitschneise frei zu schlagen. "Entperfektionieren" lautet die Devise. Da der Druck oft genug von außen kommt, liefert der Autor gleich "Sieben Wege, das Nein beziehungsorientiert zu verkaufen" mit. Nicht leugnen lässt sich, dass auch Beziehungen und Partnerschaft das Leben deutlich komplizierter machen. Küstenmacher leitet dazu an, seine Familienbande zu entwirren, Gespräche zu entdramatisieren und das Verhältnis von Beruf und Privatleben zu entkrampfen. Wie ausführlich die Ratschläge sind, zeigt sich an einzelnen Skurrilitäten wie der Simplify-Idee Nr. 22: "Entkrampfen Sie Ihre Beerdigung." Der wirklich gut organisierte Mensch macht sogar seinen Nachkommen das Leben leichter. Von den einzelnen Bereichen geht es zum großen Ganzen: Die Spitze der Pyramide bilden Tipps, wie man sich selbst vereinfacht, indem man sein Lebensziel entdeckt, seine Stärken entwickelt und sich selbst enträtselt. Denn eine chaotische Wohnung, anstrengende Beziehungen und ein Konto, das ständig in den Miesen ist, sind nicht selten Ausdruck einer Persönlichkeit, die nicht im inneren Einklang ist. --Sylvia Englert 5 Kundenrezensionen:Habe mehr erwartet 3 von 5 PunktenIch finde, das Buch liest sich echt zäh. Wie Kaugummi. Ich habe mich durch die Seiten geschleppt - hin und wieder mal ein interessantes Kapitel aber so wirklich nützliche Tipps habe ich nicht gefunden. Und mal ehrlich: ich kann meinem Vorgesetzten noch so oft auf die nette Art sagen, dass er diese und jene Sache erst später bekommt - aber was nützt das, wenn er sie eben HEUTE benötigt??? Der Druck im Job wird letztlich immer größer und das hat nun wirklich nichts mit meiner Unordnung am Schreibtisch zu tun. Die Anmerkungen über Gesundheit und das sogenannte "Wunsch- bzw. Normalgewicht" fand ich umsetzbar und werde auch versuchen, diesen Ratschlägen zu folgen. Ansonsten hätte ich wirklich mehr von dem "tollen Bestseller" erwartet... Enttäuschend 2 von 5 PunktenDieses Buch überzeugt leider nicht. Hatte wirklich mehr erwartet. Viele der Tricks und Kniffe kennt man schon, es lassen sich auch längst nicht alle auf den Alltag anwenden. Küstenmacher orientiert sich nämlich hauptsächlich an Menschen, die viel auf Reisen sind oder in einem Büro arbeiten. Zudem kommt das Buch zuweilen arrogant-esoterisch und hochnäsig daher. Was ich gelernt habe: Gebrauchsanweisungen direkt unter dem entsprechenden Gerät lagern - dann erspart man sich die nervige Sucherei in irgendwelchen Schubladen. Und: Was man nicht braucht (und auch nicht mehr brauchen wird) entsorgen oder verschenken: Also auch dieses Buch! Ganz schön kompliziert, um zu vereinfachen 4 von 5 PunktenKlar verkauft sich ein Buch mit dem Autor Lothar J. Seiwert von selbst, egal was drin steht. In diesem Fall ist alles, was drin steht gut und wichtig - nur leider zu kompliziert, um die Message "simplify your life" glauben zu können. Jeder der das Buch liest und es umsetzt, wird ein einfacheres Leben und vor allem Business haben. Ich hätte mir eine kurze und knackige Checkliste mit den wichtigsten Background-Informationen (Psychologie, Technik, Zeit-Management, etc.) gewünscht, um schneller ans Ziel zu kommen. Sehr lesenswert!!! 5 von 5 PunktenIch habe dieses Buch zum Geburtstag bekommen und bin wirklich sehr begeistert davon! Anfangs war ich noch recht skeptisch, aber es liest sich wirklich sehr gut und man kommt schnell voran. Es ist zwar teilweise etwas "spirituell" angehaucht, aber dennoch sehr hilfreich. Das Buch enthält eine Menge Tipps und Ratschläge, wie man sein Leben einfacher gestalten kann. Und das gute daran: Es sind Tipps, die jeder umsetzen kann! Was ich diesem Buch auch noch sehr zu Gute halten muss: Es motiviert einen, tatsächlich etwas zu tun! Oft ist es ja so, dass man sich zwar vornimmt dies oder das zu erledigen, aber im Endeffekt siegt doch der innere Schweinehund und man zögert Aufgaben immer weiter hinaus, bis man sie teilweise ganz aus den Augen verliert. Aber ich habe bei mir persönlich festgestellt, dass ich schon allein durch das Lesen dieses Buches enorm motiviert wurde und mir so viele Aufgaben viel einfacher von der Hand gehen und ich es teilweise gar nicht abwarten konnte verschiedene Aufgaben endlich anzupacken! Also aus meiner Sicht ist das Buch nur zu empfehlen!!! "Alles wird einfacher, Sie müssen nur Ihr komplettes Leben umkrempeln!" 2 von 5 PunktenDas Buch enthält ein paar gute Tipps, welche allerdings meist auch sehr pauschal gehalten sind. (Bsp.: schmeißen Sie alle Kleidung weg, die sie so und so lange nicht anhatten - sie werden diese auch in der Zukunft nicht tragen...). Leider wird das Buch den im Vorwort gemachten großen Versprechungen nicht gerecht. Im Vorwort steht sinngemäß, vereinfachen Sie Ihr Leben, in dem Sie ein paar Kleinigkeiten anders machen und der Rest kommt quasi von allein: mehr Freizeit, bessere Gesundheit, mehr Zufriedenheit, besseres Körpergewicht, Fitness, innere Ruhe, mehr Geld, mehr Erfolg... Anschließend beschreibt der Autor die dafür notwendigen Schritte und: Auf das meiste wäre man auch selber gekommen, wie z.b. Aufräumen, entrümpeln, Essgewohnheiten ändern, Sport treiben ...! Um die gewünschten Effekte erreichen zu können, muss man sich leider zu einer Art Idealmensch verändern, der alles sofort wegräumt, komplett organisiert ist, den halben Hausstand entsorgt hat etc. Ist das realistisch? Wo bleibt die Individualität? Sind das die kleinen Änderungen? Ich hatte mir von diesem Buch einfach ein paar praktische Tipps zu dem einen oder anderen Thema erwartet. Eher wie eine Stoffsammlung strukturiert und nicht als Lebensphilosophie. Mir ist dieses Buch zu dogmatisch (kaufen Sie sich Hängeregister von Fa. Leitz oder Herlitz) und zu wenig praxisnah. Nutzen des Buchs war für mich bei ca. 1%. - Schade, nach den Ankündigungen einfach enttäuschend! |
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Wenn du Es Eilig Hast,Gehe Langsam: Mehr Zeit in einer beschleunigten Welt von Lothar J. SeiwertAudio CD von Campus VerlagPreis bei Amazon: EUR 13,47, Angebote ab EUR 9,20 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3593376946, Erscheinungsdatum: Februar 2008, Auflage: 4., Aufl. |
Aus der Amazon.de-RedaktionBestsellerautor Lothar J. Seiwert (Das 1x1 des Zeitmanagements, Mehr Zeit für das Wesentliche) hat einen neuen, vielversprechenden Ratgeber verfaßt. Der Titel Wenn du es eilig hast, gehe langsam klingt wie ein Lebensmotto. In sieben Schritten soll mehr Zeitsouveränität gewonnen werden. Die beschleunigten Kommunikationsprozesse infolge der elektronischen Medien fordern häufig ein rasantes Arbeitstempo, mit dem viele nicht mehr Schritt halten können. Zeitmanagement tut mehr denn je Not, um hektische Fehlentscheidungen zu vermeiden. Seiwert hat einen Ansatz entwickelt, der auf die unterschiedlichen Arbeitstypen zugeschnitten ist. Er unterscheidet in seinem Buch zwischen rechtshirnigen und linkshirnigen Menschen. Eine rechtshirnig orientierte Person ist eher chaotisch, arbeitet aber unter Zeitdruck sehr gut. Der Autor nennt solche Mitarbeiter auch divergent oder polychronisch. Wer eher linkshirnig ausgerichtet ist, der ist ordnungsliebend und setzt Prioritäten. So jemanden klassifiziert der Experte als konvergent, monochronisch. In einer Firma können sich beide Typen sehr gut ergänzen, wenngleich es etwas problematisch sein kann, wenn der eine der Chef und der andere der Angestellte ist. Die meisten Strategien, die in Seminaren gelehrt werden, sind auf die ordnungsliebenden, monochronischen Personen und Führungskräfte zugeschnitten. Seiwert, der sich selbst eher als rechtshirnig orientiert bezeichnet, bietet ein erstaunliches Lösungsmodell für "Chaoten" an. Die wichtigsten Aufgaben werden auf farbige Post-it-Notes geschrieben und auf eine Pinnwand geklebt. Die Parolen für diesen verspielten, kreativen Typus lauten: einfach halten, viel visualisieren, flexibel bleiben und Spaß daran haben. Seiwert, der auch Seminare für Führungskräfte anbietet, gibt somit Hoffnungen für all jene, die als "hoffnungslose Chaoten" abgekanzelt wurden und sich in ein für sie falsches Modell hineinpressen sollten.--Corinna S. Heyn Amazon.de Hörbuch-RezensionLothar J. Seiwert ist ein Kenner in Sachen progressiven Zeitmanagements. Seine Ratgeber wurden Bestseller, weil er mit anderen Regeln als bisherige Experten aufwartet. Das Hörbuch, das auf dem Bestseller Wenn du es eilig hast, gehe langsam basiert, ist durch die sonoren und klaren Stimmen der Sprecher Olaf Bison, Matthias Ponnier und Susanne Grawe sehr angenehm. Die Tempi sind nicht zu schnell, sodass ausreichend Zeit zum Mitschreiben bleibt. Das ist auch gut so, denn die Fachausdrücke wie extrensisch, intrinsisch, monochronisch oder polychron werden nicht jedem sofort in ihrer Bedeutung in Fleisch und Blut übergehen. Hinzu kommt, dass viele praktische Ratschläge gegeben werden, wie das Aufmalen von Visionen und Zielen. Es ist folglich sinnvoll, ab und zu auf die Pausetaste zu drücken und sich vor Beginn Papier und Stift bereit zu legen. Positiv ist, dass jeder Track einzeln angesteuert werden kann. Eine durch und durch gelungene Adaption der Buchvolage, die gekürzt und dramaturgisch gekonnt bearbeitet wurde. --Corinna S. Heyn Hörbuch-Seminar, gekürzte und berabeitete Buchfassung, 2 CDs, Spieldauer ca. 115 Minuten. 5 Kundenrezensionen:Der Klassiker unter den Zeitplanbüchern 4 von 5 PunktenDer Klassiker unter den Zeitplanbüchern. Zu Recht, denn es geht nicht darum, die Zeit besser zu verplanen und noch mehr zu erreichen. Vielmehr geht es vor allem darum, zu erkennen, was die eigenen Prioritäten im leben sind und was im eigenen Leben wichtig und was unwichtig ist. Und sich dann genau entsprechend dieser Prioritäten zu verhalten und das eigene Leben zu planen. Seiwerts Buch ist jedem zu empfehlen, der beginnt sich mit der eigenen Lebensplanung zu beschäftigen und der herausfinden will, was die eigenen Ziele tatsächlich sind. Hierzu gibt es wertvolle Anregungen und nützliche Tools. Nicht konsequent sind m.E. seine praktischen Empfehlungen zur Lebensplanung. Nach einer Langfristplanung über 15 20 Jahr gleich auf eine Wochen- und eine Tagesplanung zu gehen, führt m.E. nicht zum Ziel. Zusätzlich bedarf es zwischenzeitlicher Zeithorizonte, m.E. einer Sieben-Jahresplanung, einer Jahrsplanung und einer Monatsplanung. Dennoch: Seiwert gibt viele gute Tipps und Anregungen. Die einzelnen Themenbereiche sind plakativ illustriert und es gibt zusätzlich nachdenkenswerte Geschichten und Zitate. Für den Einstige in eine Lebensplanung gut, für Fortgeschrittene wohl nicht hinreichend. Ein viele gute Denkanstöße 5 von 5 PunktenLothar J. Seiwert gibt hier sehr gute Tipps zum Zeitmanagement und hilft durch viele praktische Beispiele diese Tipps auch zu verinnerlichen. Schneller ist halt nicht immer besser. Das Buch wird in einem angenehmen Tempo vorgelesen. Wer sich für das Thema interessiert dem wird das Hörbuch sehr gefalen Effektive Hilfe zur Selbsthilfe 5 von 5 PunktenEin inspirierendes Buch, das alle modernen Aspekte des Zeit- und Lebensmanagements auf den Punkt bringt. Angereichert mit zahlreichen Arbeitshilfen und Übungsblättern hat es mir geholfen, meine eigene Zeitproblematik und Lebenssituation zu überdenken und Schritte zur Veränderung einzuleiten. Dazu sehr handlich und überall hin mitzunehmen. Work-Life Balance für gestresste - aber kein Zeitmanagement für den Alltag 1 von 5 PunktenDas ganze dreht sich lediglich um "Wo willst Du hin?" und "Was willst Du in Deinem Leben erreichen" und "richte Deine Termine nur demnach aus". "Trenne dringlich von wichtig" und "sei Eigensinnig und mache nur was Dir persölich wichtig ist". We auf der Suche nach Techniken für effektive Nutzung seiner Zeit im Berufsalltag ist, wird hier enttäuscht. Ich werde die CD wieder verkaufen. Weit mehr als nur ein Buch ueber Zeitmanagement 5 von 5 PunktenWas Lothar Seiwert hier geschrieben hat, ist wohl weit mehr als ein herkoemmliches Buch ueber Zeitmanagement. Besonders im ersten Teil des Buches geht er sehr analytisch auf die Fragen ein, warum manche Menschen ganz bestimmte Probleme mit ihrem Zeitmanagement haben. Diese Zusammenschau der Dinge unter Hinweis auf den unterschiedlichen Einsatz unserer Hirnhaelften (Links/Rechts-orientierte Menschen), auf unterschiedliche Motivationslagen (intrinsische/extrinsische) und den unterschiedlichen Umgang mit Zeit (monochronisch/polychronisch)machen in dem Buch zwei Dinge sehr klar: Erstens die Ursachen, warum manche Menschen eher notorische Zuspaetkommer sind, dafuer aber viel mehr Empathiefaehigkeit haben als die immer Puenktlichen, die aber dafuer oft Probleme mit vielen parallen Vorgaengen haben aufgrund ihrer monoschronischen Zeitorientierung. Und Zweitens macht Seiwert sehr gut deutlich, dass Zeitmanagement nicht etwas ist, das man quasi als Kochrezept nachmachen kann. Man muss es sich erarbeiten. Eben wiederum genau aus dem eingangs erwaehnten Grund: Menschen sind verschieden. Der eine kann eben mit To-Do-Listen umgehen, fuer den anderen verschlimmern sie die Situation nur noch mehr. Neben vielen sehr praktischen Checklisten und Anleitungen fuer sein persoenliches Zeitmanagement bietet das Buch aber auch viele Einsichten in Konflikte von Arbeitsteams, die aus diesem unterschiedlichen Umgang mit der Zeit resultieren. Und es finden sich in Teams meistens Menschen mit sehr unterschiedlichen Eigenschaften (auch im Hinblick auf ihren Umgang mit der Zeit) zusammen. Einige dieser Hilfen - sowohl die analytischen alsauch die praktisch fuer sich selbst anwendbaren - konnte ich ausprobieren und ich kann das Buch daher nur bestens empfehlen. Es ist ein sehr ganzheitlicher Ansatz, den Seiwert da bietet, in dem Work-Life Balance eine besondere Rolle spielt und bei dem vor allem die Frage nicht zu kurz kommt: Zeitmanagement WOFUER? Naemlich mit dem Hinweis darauf, das am Anfang allen Zeitmanagements die Entwicklung seiner eigenen Lebensvision stehen muss. Dem Zeitmanagement, das Seiwert hier empfiehlt, gehte es darum, dieses jaehrliche/monatliche/woechentliche/taegliche Zeitmanagement stets im Einklang mit seinem eigenen, ganz persoenlichen "Mission/Vision" Statement zu bringen. Ganz abgesehen davon, dass es durch die wie immer exzellenten Zeichnungen von Werner Tiki Kuestenmacher auch sehr witzig zu lesen ist. |
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Die 7 Wege zur Effektivität: Prinzipien für persönlichen und beruflichen Erfolg von Stephen R. CoveyGebundene Ausgabe von GabalPreis bei Amazon: EUR 24,90, Angebote ab EUR 21,00 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3897495732, Erscheinungsdatum: 2005, Auflage: 12., erw. u. überarb. Neuausg. |
5 Kundenrezensionen:Unbedingt lesen 5 von 5 PunktenCovey empfiehlt in seinem bereits 1989 erschienenen Millionenseller "Die sieben Wege zur Effektivität" einen für Jeden, der sein Leben bewusst und erfolgreich leben möchte, systematisch gangbaren Weg, bestehend aus sieben Schritten. Diese sind: Proaktiv sein Schon am Anfang das Ende im Sinn haben Das Wichtigste zuerst tun Gewinn/Gewinn denken und handeln erst zuhören und verstehen, dann verstanden werden Synergien schaffen Als siebter Weg, der quasi die Basis für die übrigen sechs Wege darstellt, empfiehlt er, nachhaltig dafür zu sorgen, dass es uns physisch, mental, sozial/emotional sowie spirituell wirklich gut geht. Ich würde dieses Buch als so etwas wie die Basisanleitung für ein erfolgreiches Leben bezeichnen. Insofern sollte dieses Buch eine fundamentale Lektüre für jeden Erwachsenen sein, unabhängig davon, ob er einer bezahlten Beschäftigung nachgeht, angestellt ist oder aber, wie meine Klienten, Unternehmer ist. Sicherlich wäre es eine gute Idee, dieses Buch auch zur Pflichtlektüre für Studenten in den ersten Semestern ihres Studiums zu machen. Diesen Klassiker der Erfolgsliteratur möchte ich jedem ans Herz legen, der persönlich, beruflich oder unternehmerisch mehr erreichen möchte. Trotz seiner etwa 350 Seiten liest sich das Buch flüssig und schnell, viele Beispiele veranschaulichen die Überlegungen und Gedanken plastisch. Sie sollten dieses Buch unbedingt lesen. Schluss mit der Schuld 4 von 5 PunktenHerr Covey packt ein Grundproblem an der Wurzel: die alten Zeitmanagement-Ansätze erzeugen systematisch Schuldgefühle für nicht erledigte Aufgaben. Alle, die bereits vor 20 Jahren mit Zeitmanagement und der damit ausgelösten Zeitplanbucheritis konfrontiert wurden, konnten plötzlich aufatmen. Es gab einen Ausweg aus dem ständigen Prioritäten setzen im Beruf und Familie und der hiess frei nach Covey und Viktor Frankl: Du hast immer die Chance, zwischen Reiz und Reaktion etwas anderes zu tun. Als kreativen Menschen spricht mich diese Botschaft direkt an. Sei pro-aktiv und mache am Ende Deiner Woche einen Rückblick. Dann weißt Du auch wo Deine Zeit geblieben ist. Auch im Hinblick auf Ethik und Lebensqualität hat Covey einiges zu bieten. Doch empfehle ich allen Betroffenen "Wissen ist machbar- 50 Basics für einen klaren Kopf" von Kai Romhardt, denn er hilft mit einfachen Wahrnehmungsübungen, schnell selbst in der Hektik des Tagesgeschäfts zur Mitte zurückzufinden. Und wer nicht nur effektiv sein will sondern dabei auch noch Spaß haben möchte, dem empfehle ich ein schönes Buch zur Entwicklung der eigenen schöpferischen Kräfte: Einfälle für alle Fälle, von Foster/Corby. Das eignet sich auch hervorragend als Weihnachtsgeschenk. fundiert, streitbar, zukunftsweisend 4 von 5 PunktenHallo, dieses Buch ist ein Meilenstein in Sachen Managementliteratur. - Ein ausgezeichneter, fundierter Ratgeber für alle, die weg von "Selbst-" und "Fremdmanipulation", hin zu "intrinsischer Motivation", zu Qualität und Inhalt möchten. - Das beste Buch, oder sagen wir: eines der besten, das derzeit zu diesem Thema existiert. Es beschreibt den natürlichen Weg - den wir alle prinzipiell schon kennen, ohne jemals ein oder dieses Buch gelesen zu haben: doch viele wünschen sich ja doch eine schnellere, einfachere, kürzere "Route" - eine Abkürzung. - Aber Stephen Covey zeigt uns auf: der Fahrplan lautet "von innen nach außen" und nicht "nur außen ohne innen" oder so. Also, es geht nicht darum, schlicht "neue Techniken" zu lernen, sondern aus einer "inneren Motivation" heraus zu agieren. Covey beschreibt den Weg einer Entwicklung: von Dependenz über Independenz zu Interdependenz: die Entwicklungsstufen zu einem synergetischen Lebensstil in sieben Schritten. Dabei unterteilt er die ersten drei - den privaten Erfolg - in: Pinzipien der persönlichen Vision, Prinzipien der persönlichen Führung und Prinzipien des persönlichen Managements, dann die Schritte 4 bis 6 - den öffentlichen Erfolg - in: Prinzipien der zwischenmenschlichen Führung, Prinzipien der einfühlenden Kommunikation, bis zu den Prinzipien der kreativen Kooperation. Der dann folgende letzte Weg / Schritt 7 befaßt sich damit, dass wir nur wirklich effektiv sind, wenn wir uns pflegen, schützen, erholen, um uns dauerhaft und insgesamt ausschließlich nach den von ihm zusammengefaßten natürlichen Prinzipien zu verhalten. Soweit ein sehr schönes, grundlegendes Werk - mit vielen Beispielen und überwiegend einleuchtenden Argumenten. Nun zur "Rückseite der Medaille". Allgemein wirken die von Stephen Covey gelehrten Prinzipien in der Anwendung hier und da etwas "technisch", d.h. ziemlich rational dominiert, und es stellt sich die Frage, ob das überall auch so umsetzbar ist, bzw. ob man das so praktizieren muß. Ein Beispiel: Herr Covey hat mit einem seiner Söhne eine Abmachung getroffen, damit dieser lernt, Verantwortung zu übernehmen: Ziel: der Garten soll immer sauber sein. - Nach einigen Anfangsschwierigkeiten funktioniert es dann auch. - Aber das Ganze wirkt doch etwas "gestelzt": es mutet an, als ob "Management" und "Effektivität" so etwas wie "göttliche" Ideale wären, an denen kein Weg vorbeiführt. - Wie wenn es nur "einen Weg nach Rom" gäbe. - Insofern gehen "Die 7 Wege zur Effektivität" mit einer gewissen Einseitigkeit einher. - Ein weiterer Punkt: obwohl sich das Buch klar abhebt, nämlich als "Charakterethik": von innen nach außen, im Gegensatz zur "Persönlichkeitsethik": von außen nach innen, muten ein paar Punkte doch wiederum stark nach "Personlichkeitsethik" an, wie manche der Anwendungsvorschläge, z.B. am Ende des 1. Weges, z.B. der 30-Tage-Test. Aber diese zwei Punkte sind noch im Rahmen einer 5-Sterne-Bewertung - sie trüben diese nicht. Was jedoch für den Abzug des einen Sterns sorgt, ist - im Rahmen des ersten Weges - die Darbietung der von Viktor Frankl übernommenen Ansicht, zwischen Reiz und Reaktion sei ein Entscheidungszwischenraum, in dem wir bewußt intervenieren und die Situation verändern, d.h. zunächst eben unsere Reaktion bestimmen, könnten. Die Kritik hat zwei Richtungen: zunächst einmal ist die Darlegung Herrn Coveys hier ziemlich platt, wenig tiefgehend und schwach erklärend. - Und zweitens scheint sie auch inhaltlich fraglich, d.h. sie ist zu undifferenziert. - Sie kommt daher, als ob man "mal schnell" ein paar Änderungen vornehmen, und dann - wie von Zauberhand - alles managen könnte. - Leider geht er auf diesen Punkt vertiefend erst im Anhang ein, sodaß zumindest ein etwas besseres Bild entsteht. Aber im Kapitel "1. Weg" fehlt einiges an Erklärendem. Wie schon angesprochen: zwischen Reiz und Reaktion sei ein Zwischenraum, in dem mittels Selbstwahrnehmung, Vorstellungskraft, Gewissen und Freiem Willen eine geänderte - als gewohnt - Reaktion herbeigeführt werden könne. Covey unterscheidet hier zwischen Pro-Aktivität versus Reaktivität: reaktive Menschen seien von ihrer Umwelt, von Gefühlen, Umständen, den äußerlichen Bedingungen usw. bestimmt, während der pro-aktive dies alles seinen Werten unterordnet und darum auf einen Reiz selbstgesteuert reagiert. - Das wirkt sehr "geistig" und ziemlich abgehoben, denn so einfach ist es dann nun doch nicht, - nämlich sich einfach "selbst zu befreien" und dann diesen Weg zu gehen. - Die Illusion, die dahinter steckt, ist wohl die, dass wir Menschen nicht merken, was uns alles beeinflusst und diesen Zustand dann für "Freiheit" halten. - Natürlich gibt es Menschen, die diese Beeinflussungen stärker erleben und insofern davon abhängiger sind (oder scheinen) / deren Wirkungen intensiver erfahren. Diesen wird die hier dargebotene Erkenntnis als "Weg zur Freiheit" verkauft, so sie sie überhaupt nachvollziehen können. - Doch, es ist anders: in diesem Bereich eine Änderung herbeizuführen, bedarf eines - häufig - sehr langwierigen (bis zu jahrelangen) - Erkenntnisprozesses, in dem man jedoch nicht die "Freiheit zwischen Reiz und Reaktion" erlangen muß (die es vielleicht gar nicht gibt), sondern in welchem man lernt, destruktiv bestimmende Faktoren anderen - als wichtiger erkannten - Prioritäten unterzuordnen. - Und der darauf folgende erste Schritt kann dann zwar eine Frage einer rationalen Entscheidung sein, aber dann kommt es vor allem auf den Willen, oder im Idealfall, eine intrinsische Motivation an. Allgemein mutet diese "Reiz-Reaktions-Theorie" wie eine selbstverliebte Kopfgeburt an. - Allein schon der Gedanke, alles "frei" von seiner Umwelt (allen Bedingungen einschließlich seiner Vergangenheit) entscheiden, bzw. alles bewußt steuernd beeinflussen zu können, klingt danach, als ob die Erde doch eine Scheibe ist. Das Kapitel "1. Weg" ist zweigeteilt: zum einen geht es um den "Raum zwischen Reiz und Reaktion", der die Grundlage für den zweiten Teil sein soll, nämlich die "Pro-aktivität". - Aber wenn man es genau nimmt, muß Pro-Aktivität gar nichts mit der vorgenannten "Freiheit" zu tun haben. Man könnte sich also grundsätzlich fragen, warum Stephen Covey diesen Punkt überhaupt mit aufgenommen / eingebaut hat. Erklärend folgt im weiteren Verlauf des Buches, dass es sich bei dieser Erkenntnis Viktor Frankls sozusagen um Coveys "Initialzündung" gehandelt hat, aufgrund derer er sich aufmachte, um nach neuen und besseren Wegen zu suchen. - Sicher: man mag ihm seine "Freiheit" zugestehen: dem einen seine "Freiheit", dem anderen seine "erkenntnisbasierte Entwicklungsstufe". - DAS Störende an Herrn Coveys Ausführungen ist der unreflektierte "Traum von der Freiheit", der hier mit einer "Tiefenerkenntnis" eines großen Psychologen - Viktor Frankl - untermauert wird. - Wer würde diesem schon zu widersprechen wagen? Fazit: wie schon eingangs geschrieben: dieses Buch ist in weiten Teilen ein tiefes Erlebnis und bietet jedem an - technischer - Entwicklung (im Sinne von Erkenntnis und Management) Interessierten sehr viel - auch sehr persönlichen - Input. - Abgesehen von dem streitbaren Thema "Reiz und Reaktion" innerhalb des ersten Weges - auf welches im Laufe des Buches - leider - - immer wieder zurückgegriffen wird, kann man von diesem Werk sehr viel lernen. Meine Empfehlung: kaufen, immer wieder lesen und - nach der jeweiligen Entwicklungszeit - umsetzen. - Denn ohne Entwicklungszeit ist es nämlich wieder nur Persönlichkeitsethik! Es verändert deine Sichtweise zum Leben 5 von 5 PunktenIch war schon vom zweiten Teil "der 8. Weg" hellauf begeistert welches ich glücklicherweise von meinem damaligen Boss geschenkt bekam, deshalb hab ich mir auch "Die 7 Wege zur Effektivität" gekauft. Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen, da es wirklich dazu Anstoss gibt über seine "bisherige" Lebensweise nachzudenken und einem viele neue Anregungen gibt wie man ALLES besser in den Griff bekommen kann. Oft bestätigt es einen auch stark darin (weiterhin)das richtige zu tun, auch wenn es oft hart ist sich von der breiten Masse der Mitläufer, Egoisten und Ignoranten abzuheben und man mit viel Widerstand rechnen muss. Fazit: Diese Buch hat gemeinsam mit dem 8. Weg meine Lebenssichtweise und mein Leben generell stark zum positiven geprägt (mehr Gelassenheit, Konzentration auf das wirklich wichtige, bessere Kommunikation, diplomatischeres Wesen, Streben nach den besten Lösungen/Synergien die man immer findet wenn man will) Ich hätte wirklich nie gedacht, dass ein Buch so stark beeinflussen kann. Aber meiner Meinung nach ist der Weg von Stephan Covey DER Weg wie man wirklich dauerhaft glücklich werden könnte. Danke Peter Simpel und doch tiefgründig! 5 von 5 PunktenEs war ein wahres Vergnügen Die 7 Wege zur Effektivität: Prinzipien für persönlichen und beruflichen Erfolg von Stephen R. Covey zu lesen. Covey beginnt mit der Prämisse, dass jeder mit diesen Eigenschaften geboren wird und einer diese praktizieren und kultivieren muss. Mein liebstes Kapitel ist Gewinn/Gewinn. Coveys Prämisse, es gäbe 6 Musterbeispiele von menschlichen Interaktionen und das Gewinn/Gewinn keine Technik sei, sondern eine Philosophie von menschlichen Interaktionen. Beziehungen können beiderseitig von Vorteil sein, jeder gewinnt dabei! Es ist nicht mein Weg, oder dein Weg, es ist ein besserer Weg, ein höherer Weg. Dieses Kapitel erinnert mich an die Goldene Regel (tue mit anderen nur das, was du dir auch wünschen würdest, das sie es mit dir tun), die ich als Kind beigebracht bekommen habe. Ein weiteres Buch, welches mir sehr gut gefallen hat, war Beeing HERE: Modern Day Tales of Enlightment* von den mit Preisen ausgezeichneten Autoren Ariel & Shya Kane. Dies ist ein wundervolles Buch mit Kurzgeschichten zu dem Thema in den Augenblick zu gelangen und dadurch ein zufriedenes und erfülltes Leben zu führen. (*Z.Zt. nur in englischer Sprache erhältlich) |
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Gewaltfreie Kommunikation: Eine Sprache des Lebens. von Marshall B. RosenbergTaschenbuch von JunfermannPreis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 15,00 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3873874547, Erscheinungsdatum: Februar 2007, Auflage: 6., veränd. Aufl. |
Aus der Amazon.de-RedaktionWenn uns jemand mit Worten angreift, neigen wir dazu, uns zu verteidigen und zurückzuschlagen. Das so entstehende Wortgefecht bringt meistens keine Seite ihrem Ziel näher, sondern belastet oder zerstört sogar die Beziehung der Gesprächspartner, die plötzlich zu Gesprächsgegnern geworden sind. Bei der gewaltfreien Kommunikation (GFK) verzichtet man auf Angriffe und konzentriert sich auf die Gefühle und Bedürfnisse, die den oft unbedachten Äußerungen zu Grunde liegen. Einfühlsames Zuhören hat als wirksame therapeutische Verhaltensweise ihren festen Platz in der von Carl Rogers begründeten klient-zentrierten Gesprächstherapie. Bei den Danksagungen erwähnt Marshall B. Rosenberg seinen Lehrer Carl Rogers auch an erster Stelle und verweist darauf, dass sich die GFK auf Forschungen stützt, die im Zusammenhang mit der Gesprächstherapie durchgeführt wurden. Allerdings geht die GFK weit über den therapeutischen Rahmen hinaus. Es ist eine wirklich als genial zu bezeichnende Gesprächsmethode, die für alle Menschen geeignet ist und konfliktgeladene Auseinandersetzungen in friedliche Gespräche verwandelt. "Die GFK fördert intensives Zuhören, Respekt und Empathie und erzeugt den beiderseitigen Wunsch, von Herzen zu geben." In jedem Gespräch sollen vier Komponenten, nämlich Beobachtungen, Gefühle, Bedürfnisse und Bitten klar ausgesprochen und verstanden werden. Dabei ist es wichtig, Beobachtungen nicht mit Bewertungen zu vermischen, in Kontakt zu den Gefühlen zu kommen, Bedürfnisse zu erkennen und Bitten mit treffenden Worten zu äußern. Die Beispiele des Autors zur Veranschaulichung seiner Methode wirken sehr überzeugend und stammen aus unterschiedlichen Gebieten, wie Politik, Wirtschaft, Schulen, Familien und Paarbeziehungen. Dieses Buch bietet eine gut verständliche Darstellung der GFK (Zeichnungen, Beispiele, Übungen) und beeindruckt durch hohe Effizienz und warmherzige Menschlichkeit. --Stephan Schmidt 5 Kundenr | |
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