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Das Fjordland. Elfenritter 03. von Bernhard HennenTaschenbuch von HeynePreis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 4,79 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3453523431, Erscheinungsdatum: November 2008 |
Aus der Amazon.de-RedaktionLängst ist Bernhard Hennen eine unanfechtbare Größe innerhalb der deutschsprachigen Fantasy. Mit den Büchern seiner Elfen-Reihe ist ihm nun endlich auch der wohlverdiente Erfolg beim Publikum beschieden. Unerschöpflicher Ideenreichtum, fesselnde Handlungsstränge und überzeugende Figuren sind sein Markenzeichen, und dazu besitzt er genug Sprachmacht, um die phantastischen Orte und Geschehnisse seiner Romane facettenreich zu schildern und seine Geschöpfe Leben einzuhauchen. Ausgehend vom Untergang Vahan Calyds - den wir in variierter Form auch schon seinerzeit zu Beginn von Elfenwinter hatten - beschreibt der dritte Band der Elfenritter-Trilogie die Ereignisse, die zur großen Endschlacht führen, die den Bogen zum Ende von Die Elfen schließt. Dementsprechend tummeln sich hier auch wieder etliche Figuren, die aus anderen Bänden bekannt sind. Dramatisch überhöht wird der Tjured-Kult dargestellt, der die Albenmark mit seiner fanatischen Hetze und Kriegstreiberei ins Verderben zu stürzen droht. Und nach wie vor geht es um Luc und Gishild, die nicht nur getrennt sind, sondern mittlerweile verschiedenen Lagern in dem unbarmherzigen Konflikt angehören. In einem wahren Overkill an Handlungssträngen und Figuren führt Hennen seine verschlungene Geschichte routiniert weiter. Doch in all den Schlachten und Abenteuern gehen Luc und Gishild zuweilen etwas unter. Und obwohl sich Hennen viel mehr Raum genommen hat, als ursprünglich geplant - der Roman hat über siebenhundert Seiten! -, stolpert er regelrecht ins Finale. Der deus ex machina ist ein Waisenknabe gegen die Abkürzung, mit der der Autor hier die Handlung vom absoluten Spannungshöhepunkt innerhalb von drei Seiten zum seichten und nur wenig befriedigenden Happy End manövriert. Nichtsdestotrotz vermag dieses Manko dem Spaß, den Hennen uns mit den Elfen-Büchern bereitet, keinen Abbruch zu tun. Schließlich ist auch mit diesem Finale noch nicht das Ende der Elfenreihe geschrieben. Kein Grund also, bei diesem Band nicht beherzt zuzugreifen und sich auch auf kommende Titel zu freuen. -- Solveig Zweigle 5 Kundenrezensionen:Ein würdiger Abschluss der Triologie 5 von 5 PunktenAuch für mich hat sich die lange Wartezeit auf dieses Buch gelohnt. Ich konnte es gar nicht erwarten, die spannende Geschichte um Gishild und Luc weiterzuverfolgen. Der Autor büßt weder seine Genialität und seinen bildhaften Schreibstil ein. Die Handlung ist diesmal etwas verwirrend, weil viele Täuschungsmanöver z.B. Lucs Ermordung durch Emerelle eingebaut sind. Auch die Kriegsszenen sind ein wenig durcheinander. Man kann mitunter nur an den Namen erkennen, wer auf wessen Seite steht.- Dennoch ein gelungendes Buch, welche ich empfehle. 80% des Buches Note: 1 / 20 % des Buches Note: 4 4 von 5 PunktenMein Fazit zu diesem Buch: 80 % des Buches sind wirklich erstklassig! Da werden die Fäden sehr überlegt gesponnen und vieles, was aus den Elfen ja bekannt war, ergibt jetzt richtig Sinn, bzw. man findet sich ein zweites mal quasi in der gleichen Geschichte wieder. Dann allerdings wird der Faden etwas verloren. Wenn da ca. 100 Seiten mehr gewesen wären, hätte der Stil bis zum Ende so weitergeführt werden können und es wäre ein atemberaubender Abschluss der Story gewesen. - Doch am Ende an der Shalyn-Falah z.B. findet die Sicht der Tjuredkrieger leider gar nicht mehr statt - Auch den Auftritt Mandreds, der Zwege und die damit verbundene letzte Schlacht, hätte zumdindest "etwas" detaillierter aufgegriffen werden können. Klar, hatten wir das in den Elfen bereits, doch gerade das mach dieses Deja-vú erst so richtig vollkommen. Man kann nochmals mitfiebern und irgendwie fühlt man sich "heimisch" in dieser bekannten Story - Ollowains Tod war recht erbärmlich und derart kurz, dass es dem Buch nicht würdig war - Emerelle und viele andere treten gar nicht mehr in Erscheinung - Nuramon und Farodin hätten auf jeden Fall ein paar Szenen mehr haben MÜSSEN (!!) Nur so hätte sich der Kreis so richtig geschlossen. Aber ich fürchte, der Termindruck oder die Seitenzahl- begrenzung hatte dies leider verhindert. Darunter hat die Qualität der letzten 20 % des Buches eindeutig gelitten. Schade, alles in allem aber ein sehr gutes Buch und eine excellente Trilogie, die perfekt in die Elfen-Saga passt und viele Dinge im zweiten Anlauf aufklärt. Super! trostloses Ende einer packenden Geschichte 1 von 5 PunktenAlso ich habe sämtliche Bände von "Die Elfen" und die ersten beiden bände von Elfen Ritter verschlungen. Eine durchweg packende Story, in der ich vor allem die Fjordländer liebte. Nun ist jeder Author natürlich frei in seinen Erzählungen, jedoch trifft Bernhard Hennen im dritten Band weder vom verlauf der Geschichte meinen Geschmack, noch mit der art und weise wie dieses Ende erzählt wurde. Während mir der 1. Teil des Buches noch sehr zusagte, wurde im 2. Teil des Buches nur noch auf biegen und brechen auf ein Ende hingearbeitet. Es wurde einfach zu sprung- und zwanghaft versucht, jeden teil der umfassenden Geschichte abzuschließen ohne wie zuvor in den jeweiligen abschnitten genügend in die Tiefe zu gehen. Ich für meinen Teil male mir nun in meiner Fantasie den 2. Teil des Buches und somit das Ende des Glaubenkrieges selbst aus und vergesse ganz schnell was ich gelesen hab. Faden verloren 2 von 5 PunktenLeider ist der dritte Band kein würdiger Abschluss der Trilogie. Offenbar hat sich Hennen so in verschiedenen Erzählsträngen verstrickt, dass er selbst nicht mehr weiß, wie er alles stimming auflösen kann. Das Ende ist einfach nur enttäuschend, lieblos zusammengehauen. Zeitdruck durch den Verlag? Gelungener Abschluss der Trilogie 5 von 5 PunktenManch einer mag sich über das - zurecht - sehr kurz gehaltene Ende beklagen, aber ein Ende zu schreiben das allen zusagt ist vielleicht das schwierigste daran, ein Buch zu schreiben. Aber selbst mit dem "gestauchten" Ende von dem ich mir sicher bin das es irgendwann in einem weiteren Buch nachgereicht wird, ist der dritte Band der Elfenritter-Trilogie fesselnd und einen Kauf wert. |
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Die Ordensburg. Elfenritter 01. von Bernhard HennenBroschiert von HeynePreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 6,58 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3453523334, Erscheinungsdatum: November 2007, Auflage: 2 |
Aus der Amazon.de-RedaktionBernhard Hennen ist Fantasy-Lesern längst ein Begriff -- mit der erfolgreichen Elfen-Trilogie hat er sich einen Ruf als erzählmächtiger deutscher Fantasy-Autor geschaffen. In Die Ordensburg, dem ersten Band seiner neuen Trilogie, kehrt Hennen in die beliebte Welt der Elfen zurück und erzählt die Geschichte des Fjordlandes. Das Fjordland wird von den Ordensrittern bedroht. Unter der Führung der Ritterin Lilianne de Droy und dem Priester Pater Charles rückt das Heer der Tjuredkirche immer weiter vor, um die letzten Enklaven heidnischer Religion zu vernichten. Nach einem erbitterten Kampf haben sie bereits den Südwesten des Landes Drusna erobert, doch die an das Fjordland angrenzenden Fürstentümer leisten weiterhin Widerstand. Der König des Fjordlands, Gunnar Eichenarm, sammelt seine Verbündeten um sich -- die letzten freien Bojaren Drusnas und die Elfen --, um den Ordensrittern entgegenzutreten. Nach dem tragischen Tod ihres jüngeren Bruders ist das Mädchen Gishild nun das einzige Kind von König Gunnar und soll einmal als Kriegerkönigin die Geschicke des Fjordlandes lenken. Von Elfen ausgebildet, hat sich Gishild bereits in jungen Jahren mit dieser großen Verantwortung abgefunden. Kurz darauf wird sie jedoch von den Ordensrittern entführt, die auf diese Weise ihren Vater zur Kapitulation zwingen wollen. In der Gefangenschaft lernt Gishild den jungen Luc kennen, einen Waisenjungen, der auf der Ordensburg von Valloncour zum Ritter ausgebildet werden soll, und beide fühlen sich schon bald zueinander hingezogen. Hennen ist ein Meister der atmosphärischen Schilderungen. Seine Elfen sind ätherische und geheimnisvolle Wesen, die im Hintergrund die Geschicke der Menschen lenken. Zugleich erzählt die Trilogie auch die Geschichte einer Welt in Aufruhr -- die Religion der Tjuredkirche droht die alten Völker und damit auch die Elfen zu verdrängen. Ein interessanter Konflikt, gepaart mit lebensecht wirkenden Figuren -- das war das Geheimnis des Erfolges von Hennens erster Elfen-Trilogie. In Die Ordensburg gelingt es ihm, an dieses Erfolgsrezept anzuschließen und den Leser wie gewohnt von der ersten Seite an in seinen Bann zu ziehen. -- Großartige Unterhaltung mit dem beliebtesten aller Fantasy-Völker! -- Gerhard Schildmann 5 Kundenrezensionen:Eine aufregende Reise ins Elfenreich 5 von 5 PunktenNachdem ich bereits die Triologie über "Die Elfen" gelesen habe, war ich auf die Reihe "Die Elfenritter" sehr neugierig. Und ich wurde nicht enttäuscht. Auch wenn der Autor seinen teilweise etwas komplizierten und von langen Beschreibungen geprägten Schreibstil beibehält, so fehlt es dem Buch nicht an Spannung. Auch der Glaubenskrieg zwischen Elfen und Menschen ist sehr glaubhaft, wenn auch tragisch, dargestellt. Der erste Teil endet allerdings so abprubt, das man Lust auf mehr bekommt. Also am besten gleich alle Teile kaufen ;) Ein gelungenes Comeback mit kleinen Mängeln 4 von 5 PunktenNachdem ich von "Elfenlicht" etwas enttäuscht gewesen bin, da Hennen dort in meinen Augen den roten Faden verloren und unter Zeitdruck geschrieben hat, war ich etwas skeptisch, als ich mich an Teil I der Elfenritter-Trilogie wagte. Doch ich wurde positiv überrascht: Nachdem mein Lieblingsautor im Fantasy-Genre dieses Mal anscheinend genügend Zeit hatte, sämtliche Elemente genau zu durchdenken, ist ein wirklich gutes Buch entstanden. Natürlich reicht es nicht ganz an seine hervorragenden ersten beiden Elfenromane heran, doch im Vergleich zu deren Nachfolger hat er sich mit seinem nunmehr vierten Buch erfreulicherweise wieder gefangen und eine durchdachte und stimmige Geschichte vorgelegt, der er mit seinem virtuosen Schreibstil einmal mehr Lebendigkeit und Tiefe eingehaucht hat. Von Anfang an hat mir gefallen, dass Hennen aus jeder Perspektive beschreibt, was in diesem Buch ganz besonders gut umgesetzt wurde. Man erfährt mehr über das Denken der Tjuredanbeter, man kann sich viel besser in die Köpfe der vermeintlich "Bösen" hineinversetzen und fiebert so sogar mit seinen Gegner mit. Da der erste Band allerdinds eher die Weichen für die ganze Trilogie stellen soll, habe ich an der einen oder anderen Stelle die Spannung vermisst. Vieles musste so kommen, wie es kam, damit es weitergehen kann, und vieles konnte man sich auch denken, da man in der Regel durch "Die Elfen" das Ende bereits kennt. Gerade deshalb kann ich nicht behaupten, dass die Handlung vorhersehbar ist - das ist eben das Problem, wenn ein einziges Buch einen Zeitraum von einem Jahrtausend einnimmt. Wenn man das Ende kennt, weiß man, worauf es hinausläuft und wird nicht mehr so leicht überrascht. Dennoch hat Hennen genau das gut hinbekommen. Nur an der einen oder anderen Stelle wäre etwas mehr Action in meinen Augen nicht verkehrt gewesen, um der Sache von Anfang an nicht den Anschein eines reinen Vorgeplänkels zu geben. Daher kann ich leider nicht, auch wenn ich wollte, fünf Sterne vergeben. Viel hätte in meinen Augen allerdings nicht gefehlt. Nicht ganz so stark wie erste Triologie, aber gut 4 von 5 PunktenWie in der Überschrift erwähnt ist der erste Teil dieser Triologie nicht ganz so stark wie die ersten beiden absolut genialen Teile der ersten Triologie mit "Elfen" & "Elfenwinter". Allerdings ist eine klare Steigerung zum eher schwachen letzten Teil der ersten Triologie "Elfenlicht" zu erkennen und Bernahrd Hennen scheint wieder zur alten Form zu finden. Die drei parallel verlaufenden Handlungsstrenge sind wieder gut abgestimmt und der "In den Bann gezogen" Charakter des Buches ist zum Glück wieder zu neuem Leben erwacht. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil :) Auch ich habe es weggelegt 1 von 5 PunktenIch schließe mich den vorherigen Kritikern an. Die Story dreht sich leider nicht wirklich um Elfen, sondern um die Menschen und den Tjured-Konflikt. All die elfische Mystik und das lange Leben der Elfen, was die anderen Elfen-Bücher interessant gemacht hat, ist futsch. Es werden von Anfang an eine langweilige und vorhersehbare Story und genauso langweilige bzw. bekannte Charaktäre geboten. Schade, aber Bücher die so langweilig sind, dass ich sie weglege, bekommen bei mir nur einen Stern. Ich habe es weggelegt 2 von 5 PunktenSehr schade, aber Hennen zieht das ewige Schlachtfeld zwischen Albenmark, Tjured-Priesetrschaft und dem Fjordland immer weiter. Ich konnte es ja in der ersten Trilogie noch verschmerzen, dass die eigentliche Geschichte nicht weiter ging, sondern Hennen die Zeit zwischen Mandreds Aufbruch und dem Einzug der Fjordländer in die Albenmark in die Länge zog. Aber jetzt schon wieder und dann auch noch völlig voraussehbar! Nachdem ich nach der Hälfte des Buches schon ahnte wie es weiter geht, habe ich kurz geblättert und mich bestätigt gefunden. Das hatte zur Folge, dass ich das Buch weggelegt habe. Ich werde auch die nächsten beiden nicht mehr lesen. Ich hoffe noch immer, dass Herr Hennen sich entschließt zu erzählen, was mit Nuramon in der Menschenwelt passiert oder wie es in Albenmark weitergeht nachdem die Reiche magisch getrennt wurden. Bis dahin werde ich die Elfen erst einmal nicht mehr besuchen.Die Ordensburg. Elfenritter 01. |
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Die Albenmark. Elfenritter 02. von Bernhard HennenBroschiert von HeynePreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 6,00 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3453523423, Erscheinungsdatum: März 2008, Auflage: 2 |
5 Kundenrezensionen:Die Geschichte nimmt ihren Lauf 5 von 5 PunktenMit "Die Albenmark" legt der Autor Bernhard Hennen nun seinen zweiten Band der Elfenritter-Triogie vor. An seinem Schreibstil hat sich nicht viel geändert; etwas schwer, aber trotzdem gut und spannend. Auch fällt diesmal, das weniger Chronikeinträge verwendet werden als beim ersten Band. Die Geschichte nimmt ihren Lauf und wird zunehmend tragischer, aber auch romantischer, denn Gishilds Entscheidung für oder gegen die Fjordland rückt immer näher. Ihre nun aufflammende Liebe zu dem Novizen Luc bringt ihr bisheriges Weltbild ins Wanken, zumal diese ion gleichem Maße erwidert wird. Kriege und Intrigen stören das Liebesglück und eine Entführung Gishilds durch die Elfen mündet in einen blutigen Kampf. Ich empfehle dieses Buch jedem Fantasyleser Wie erwartet. 5 von 5 PunktenNachdem Band I nur den Auftakt zu einer neuen Elfensaga darstellen sollte und als solcher nur - wenn auch auf gelungene Art und Weise - die Weichen gestellt hat, habe ich erwartet, dass es im zweiten Band richtig zur Sache gehen würde, und ich wurde nicht enntäuscht. In "Die Albenmark" zeigt Bernhard Hennen erneut sein ganzes schreiberisches können, gleichsam sprachvirtuos wie bildgewaltig, bewegend wie auch durch eine durchdachte und spannende Handlung, in der sich die Ereignisse überschlagen. Man fiebert mit den Personen mit, beginnt die Protagonisten abzulehnen und die Antagonisten zu schätzen. Hennen setzt die Zerrissenheit der Handlung gekonnt um, verwischt allzu krasse Kontraste und erschafft eine Handlung, die den Leser durch ihre Vielschichtigkeit packt. Er bezieht den Leser erneut auf ideale Weise in die Handlung mit ein und versteht es, oft widerstreitende Gefühle in ihm zu wecken. Einziger Makel: Zwei Situationen erschienen mir gestelzt, nicht vollend durchdacht. Zum einen Skangas Besuch an Emerelles Hof, zum anderen Tiranus Ausbruch an Sentimentalität in der Höhle der Trollschamanin. Als er sich darüber aufregte, nicht in die Schar der Elfenritter aufgenommen worden zu sein, erschien er mir eher wie ein beleidigtes Kleinkind und nicht wie der unnahbare, sadistische Elfenfürst, als den man ihn sonst kennt. Doch dieser Makel kann den Gesamteindruck nicht mindern. Das Buch ist durchweg gelungen und setzt gekonnt das um, was im Vorgänger zu kurz gekommen ist. Super Fortsetzung 5 von 5 PunktenDieser zweite Band der "Elfenritter" gefällt mir genauso wie der Erste. Die Geschichte geht so ziemlich da weiter, wo sie auch im ersten Buch aufgehört hat. Also keine nervigen kleinen Zusammenfassungen von bereits durchlaufenen Handlungen und kurze Charakterbeschreibungen, die schon bekannt sind (so etwas übertreiben Autoren ja gerne mal in mehrteiligen Bänden). Auch hier wird in den einzelnen Kapiteln immer wieder aus der Sichtweise verschiedener Personen geschrieben. Luc und Gishild stehen zwar als Hauptcharaktere weiterhin im Vordergrund, aber zusätzlich haben andere hier mehr Anteile als in "Die Ordensburg". Zum Beispiel kommen die Elfen öfters vor, vor allem Ollowain und Tiranu. Die Elfenritter treten erstamls endlich mal richtig auf in der Trilogie! Besonders gefiel mir Gishilds Entwicklung, wie ihre Abwehr gegen die Ordensritter und ihre Lehren immer schwächer wird, da sie schon so lange unter ihnen lebt. Die Liebesgeschichte zwischen ihr und Luc erscheint selten ein wenig schmalzig, aber ich mochte sie trotzdem sehr, äußerst hingebungsvoll. Mehr zur Story will ich nicht verlieren, ist ja schon genug rezensiert worden (und selber lesen ist ohnehin schöner). Auch ist es immer wieder spannend, wie manchen Charaktere aus Schwierigkeiten herauskommen. Wer "Die Elfen" schon gelesen hat, weiß ja bereits um das Schicksal einiger Personen, z.B. Ollowain, aber es ist immer wieder spannend zu erleben, wie sie ihrem vorläufigen Schicksal entgehen. Mehr "Zeitsprünge" als der erste Band beinhaltet dieser, Gishild und Luc werden sehr schnell älter, ohne dass sehr viel über die Jahre dazwischen gesagt wird. Aber das hat mich nicht sehr gestört. Die Sprache ist einfach, aber dabei nicht anspruchs- und niveaulos, es liest sich also schnell und bereietet Freude. Leider ist die Wartezeit auf das Finale nun noch so lang! Ich hoffe irgendwie ja noch, dass das Ende aus "Die Elfen" mit der Schlacht um Albenmark aus einer anderen Perspektive erzählt wird und wer weiß, vielleicht begegnet einer der "Elfenritter"-Charaktere ja noch Farodin, Nuramon und Mandred. Das wäre interessant. Ich bin schon sehr gespannt und werde auf jeden Fall an der Trilogie dranbleiben, was ich auch jedem anderen nur empfehlen kann! leider zu wenig Elfen 3 von 5 PunktenIch finde das Buch wie alle anderen Schreiber auch, sehr gelungen und super geschrieben.Spannung paßt und es ist super flüssig zu lesen. Leider kommen mir viel zu wenig Elfen vor, und noch schmerzhafter ist es zu sehen, daß alle lieb gewonnenen Charaktere sterben müssen, obwohl sie doch die Besseren Kämpfer sind. Schade um die "Elfen-Sory" Ein Kritikpunkt bleibt wie bei allen Fortsetzungen: offenes Ende, womit man sicher als Fan gezwungen ist den Rest der Trilogie zu kaufen.... Das Bester Buch der Hennen Reihe ist sicher "Die Elfen". Einfach ein Klasse Buch mit kompakter Story und einen Ende. 5 Sterne ?, 1 Stern ? Ich bin unentschlossen, lesen sie warum: 1 von 5 PunktenVorab, ich habe alle 5 bisher erschienenen "Elfenbücher" von Bernhard Hennen gelesen und sie gehören meiner Meinung nach mit zum Besten, das es auf dem Fatasygebiet zu lesen gibt. Sehr spannend, gut durchdacht, realistisch, innovativ, mit lebendigen Beschreibungen und charismatischen Charakteren ist die Geschichte, insbesondere auch für die "älteren" und anspruchsvolleren Leser, geeignet, denen ein seichtes "Schwert und Bogen" Gemetzel nicht reicht. Soweit kann ich mich den bisherigen Rezensenten anschließen. 5 Sterne, ausgezeichnet, warum dann doch nur einer? Deswegen: Das mit Sicherheit beste Buch der Reihe ist das Erste: "Die Elfen". Es umreißt die komplette Rahmenhandlung, vom zeitlichen Anfang bis zum Endpunkt. Dabei hat die Geschichte kein gutes Ende und alle anderen Bücher spielen dann dazwischen(!!). Sie erzählen also in aller Länge (und wie gesagt spannend) wie es schrittweise zum Untergang kommt,... Inhaltlich geht es im Gegensatz zu den Titeln und mit Fortschreiten der Reihe immer weniger um Elfen und was für Freunde der Spitzohren viel schlimmer ist, quasi alle Elfen werden über eine Strecke von ca. 2000 Seiten langsam abgeschlachtet. Es muss nicht immer ein Happy End sein, aber in einer "Elfensaga" in der alle Wunder Albenmarks liebevoll beschrieben werden - von der Landschaft und den kunstfertigen Gebäuden über die dort wohnenden Fabelkreaturen - erwartet man einfach nicht, dass diese jede Schlacht verlieren, bluten und sterben bis Nichts mehr übrig ist! Ich habe bisher kaum ein Buch gelesen, Fantasy oder nicht, in dem die liebgewonnenen Protagonisten so systematisch und oft grausam der Reihe nach hingerichtet werden. Nicht nur, dass eigentlich alle wichtigen Charaktere sterben, viele werden einfach zu Tode gefoltert oder verrecken an einem Querschläger in der Wildnis. Ein tolles Buch für Elfenhasser, Sadisten und allenfalls Leute die gern in melancholischer Stimmung schwelgen. Wie gesagt, die Bücher sind toll geschrieben und einmal mitten drinn kann man selbst bei allen Qualen nicht aufhören. Zusammengefaßt: Alle Elfen, Trolle, Kobolde usw. werden qualvoll gemordet, Ihre Freunde sind tod, Ihre Verwandten sind tod und Ihre Welt wird in jahrhundertelangen Kriegen ausgezehrt und schließlich von fanatischen Gotteskrieger - die von einem Dämon benutzt werden - schrittweise und unwiederbringlich zerstört. |
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Elfenlied. von Bernhard HennenBroschiert von Heyne VerlagPreis bei Amazon: EUR 8,95 ISBN: 3453524225, Erscheinungsdatum: Januar 2009 |
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Die Elfen. von Bernhard Hennen, James SullivanTaschenbuch von HeynePreis bei Amazon: EUR 14,00, Angebote ab EUR 7,77 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3453530012, Erscheinungsdatum: Januar 2008, Auflage: 10 |
Aus der Amazon.de-RedaktionNachdem sich Markus Heitz und Stan Nichols schon mit großem Erfolg der Zwerge und der Orks angenommen haben, widmen sich Bernhard Hennen und James Sullivan nun einer dritten Spezies, die nicht aus der Fantasy wegzudenken ist: den Elfen. Von allen Wesen, die herkömmliche Fantasywelten bevölkern, sind die Elfen die geheimnisvollsten und unnahbarsten. Sie scheinen dem Traum des Menschen nach ewiger Jugend und Schönheit entsprungen zu sein. Doch haftet ihnen auch ein Hauch von Tragik und Vergänglichkeit an. Diese Elemente nutzen Hennen und Sullivan für ihren 900-Seiten-Schmöker Die Elfen, der den Leser unterhaltsam durch ein Universum bekannter Klischees und neuer Einfälle führt. Die Elfenwelt wird von einem Dämon bedroht. Die beiden Elfen Nuramon und Farodin, denen sich der Nordländer Mandred aus der Menschenwelt anschließt, ziehen gegen das Ungeheuer zu Felde. Doch vor allen Dingen suchen sie nach einem Weg, ihre gemeinsame Geliebte, die Zauberin Noroelle, zu befreien, die Opfer des Dämons geworden ist und auf ewig in eine triste Parallelwelt verbannt wurde. Verzweifelt stürzen sie sich ins Abenteuer und versuchen, sie zurückzuholen. Dabei wird so manches Geheimnis gelüftet, eine Schlacht geschlagen und das Schicksal der Elfenwelt besiegelt. Die Elfen ist weder die definitive Geschichte zum Thema Elfen -- wie der Klappentext verspricht --, noch ein Werk mit besonders viel Tiefgang. Aber es ist erstklassige, temporeiche Unterhaltung, die die Atmosphäre unterschiedlicher Feen- und Elfenmärchen geschickt aufzunehmen weiß. Action und Abenteuer vermisst man ebenso wenig wie Humor und große Gefühle. Die Darstellung der Jahrhunderte währenden Liebe der Elfen ist herzwärmender Edelkitsch. Besonders schön ist der Einfall, Zitate aus fiktiven Legenden einzuflechten, in denen die Romanhandlung aus der Sicht der Nachwelt erzählt wird. So rückt das ganze Geschehen immer wieder in eine ferne Sagenwelt, in die man sich an grauen Herbsttagen durch die Lektüre von Die Elfen nur allzu gerne entführen lässt. --Simon Weinert 5 Kundenrezensionen:Tolkien war gestern 5 von 5 PunktenBevor ich eine Rezension schreibe, lese ich ja gerne mal die Rezensionen der anderen Leser. Man ist immer wieder überrascht! Was der Eine für absolut fantastisch hält, findet der Nächste grauenhaft. So wohl auch bei diesem Roman. Da zur Geschichte schon viel gesagt wurde und man den Rest sowieso besser selber liest, versuche ich mal, den Stil etwas einzufangen: Ich hatte beim Lesen das Gefühl, als ob eine geballte Ladung Geschichte innerhalb kürzester Zeit geschähe. Nicht wie in anderen Büchern, wo man hastig die Zeilen überfliegt, weil die Handlung so rasant ist - irgendwie viel ruhiger, aber doch eine Masse an Lesestoff bzw. Geschichte auf 100 Seiten. Und das Buch hat 900 Seiten... Immer wenn man meint, eine Figur sei jetzt der Schlüssel zu etwas "Endgültigem" am Ende des Buches, ist die Figur 15 Seiten später auch schon wieder verschwunden. Ich habe Tolkiens "Herr der Ringe" direkt vor diesem Roman gelesen und kann mich ehrlich gesagt der Meinung vieler Leser hier NICHT anschliessen. Ich finde den Schreibstil von Hennen viel, viel flüssiger, wenn auch nicht überragend. Abgesehen davon, dass ich eh nicht weiss, warum der gute Mann (Tolkien) für seinen "ach so aussergewöhnlich komplizierten Schreibstil" gelobt wird. Ich find den ganz und gar nicht aufregend. Eher langweilig, einlullend. Habe nichtmal das erste Buch zu Ende gelesen, so fade fand ich den Stil, obwohl die story durchaus gut war. Hennen jedenfalls beschreibt seiner Charaktere wesentlich ausführlicher. Naja, ist wohl Geschmackssache. Achso, und wer eine neunhundertseitige Orts- oder Kulturbeschreibung über die Elfenwelt erwartet: Fehlanzeige. Dies ist ein Fantasyroman mit einer Geschichte und kein Bilderatlas/Bilderlexikon. Fazit: Von mir eine klare Kaufempfehlung. 5 Sterne Guter Durchschnitt 3 von 5 PunktenZwei Elfen und ein Barbarenhäuptling ziehen gemeinsam in den Kampf gegen eine dunkle Bedrohung. Eine Bedrohung, die erst durch die unsterbliche Liebe zu einer Elfe Tod und Verderben über die Welt der Menschen brachte und das Schicksal aller Beteiligten für immer verändern wird. Nachdem die Herr der Ringe Filme offenbar Fantasy massentauglich gemacht haben, schwappte ein regelrechter Tsunami an Büchern über Orks, Zwerge, Elfen und Konsorten über uns herüber. Ganz unbefangen habe ich einiges davon gelesen und das meiste war auch recht kurzweilig. Jetzt also Die Elfen. Vorab: Der Autor hat soviel zu erzählen, andere hätten damit 3-5 Bände gefüllt. Dadurch kommen manche Entwicklungen und Geschichten zu kurz. Im Prinzip handelt das Buch von 2 Elfen die versuchen Ihre große (gemeinsame Liebe) zu befreien. Die beiden werden von einem Nordländer begleitet, den sie zuvor durch verschiedene Umstände kennen und schätzen gelernt haben. Die Geschichte wird über mehrere hundert Jahre erzählt (hier werden Elfen wirklich sehr alt) und nebenbei versucht der Autor die Geschichte der Elfen mit einzuflechten, was auch gut gelingt. Immer wieder habe ich das Gefühl in einem Fantasy-Rollenspiel zu stecken, weil wirklich Kapitel für Kapitel Verschiedene aufgaben gelöst werden die nur durch die Suche nach der verbannten Elfe zusammengehalten werden. So kommen zunächst Dämonen als Gegner in Frage, dann Menschen, dann Trolle. Menschen, Zentauren und Zwerge werden der Reihe nach auch als Verbündete vorgestellt. Alles in allem kommen viele gute Ideen in dem Buch vor, einige leider zu kurz, vieles ist bekannt und vorhersehbar, aber insgesamt macht das Lesen des Buches viel Spaß, ist nie langweilig nur manchmal etwas zu schnell und kurz. Wer die Bücher von Tolkien liebt, wird hier vermutlich unterfordert sein, wer aber gerne z.B. Drachenlanze oder auch mal Holhbein mag, der wird auch Die Elfen mögen Die Elfen, ein Buch jenseits aller Vorstellungen 5 von 5 PunktenDieses Buch ist das Beste, was ich jemals gelesen habe. Die stimmigen Beschreibungen von Mandred und den Elfen, ließen diese mir ans Hertz wachsen. Manche werden denken:" Was für ein dickes Buch. Das dauert lange zu lesen." Aber genau diese Länge lässt jemanden mit den Figuren fühlen. Die Ideen (obwohl zum Teil aus historischer Geschichte übernommen, was mich aber nicht stört) sprießen vor Erfindergeist und Kreativität. Also, Daumen hoch für dieses Buch. Nettes Märchen 3 von 5 PunktenDieses Hörbuch erzählt die Geschichte von einer langen Liebe, Freundschaft und einer unbekannten Magischen Welt. Die im Beiheft mitgelieferten Erläuterungen der Namen und 'Fachbegriffe' ist absolut notwendig, da man ansonsten viele Dinge wieder vergisst oder Personen nicht zuordnen kann. Die Geschichte ist liebevoll geschrieben und man kann auch in die Welt der Elfen und Albenkinder eintauchen. (Aber leider konnte ich mich nicht gänzlich darin verlieren.) Der Leser spricht den Text zwar recht gut, aber leider an einigen Stellen sehr monoton, desweiteren sind zwischen den Kapiteln Lautstärkeschwankungen vorhanden und die Lesart ändert sich zum Teil von 'leicht rauchiger Stimme' zu 'klarer und offener Stimme', was ich als teilweise störend empfunden habe. Auch die Kürzungen, die bei dem Hörbuch vorgenommen wurden, sind manchmal etwas hastig zusammengefasst und reißen einen aus dem Geschehen heraus. Deshalb würde ich jedem Fantasyfan empfehlen lieber das Buch zu lesen, denn die Geschichte ist wirklich toll und lohnt sich gelesen zu haben. Deshalb vergebe ich 3 Sterne. Kein neues Mittelerde 3 von 5 PunktenZuerst einmal muss ich Bezug nehmen auf einige all zu negative Rezensionen, die bisher hier gepostet wurden. Dem Autoren-Duo vorzuwerfen die Kampfszenen seine unglaubwürdig und die Schreiber hätten keine Ahnung vom Kampfsport ist geradezu lächerlich. Ich entsinne mich nicht, das auch nur einer der großen Fantasy Autoren (Tolkien, Donaldson, Williams) über einen ähnlichen gelagerten Background verfügen und bei "Die Elfen" sind die Kämpfe annähernd gleich "realistisch" angesetzt, wie bei den oben genannten Großen des Genres. Ebenso ist es doch sehr vermessen "Die Elfen" mit HdR gleichzusetzen, nur weil der Verlag diesen Vergleich aus Marketing Zwecken auf den Umschlag druckt. Es gibt nur einen Herr der Ringe. Und das ist auch gut so. Sich auf das Werturteil eines Herrn Hohlbein zu berufen halte ich ebenfalls für sehr gewagt. Schließlich ist der guten Mann nicht gerade für seine hoch geistige phantastische Literatur bekannt. Hier sollte der "mündige" Leser schon filtern können. Aber lieber zu dem Buch als solches. Warum nur drei Sterne? Auch wenn die Charaktere gut ausgearbeitet und stimmig in ihr Umfeld eingesetzt worden sind, bleiben sie dennoch plakativ und agieren leider ein wenig am Thema vorbei. Während die Elfen sich eher wie gebildete Menschen mit Magiekünsten benehmen, hat der menschliche Hauptdarsteller eher Anleihen an einen Ork oder Troll. Primitiv, versoffen und gewaltätig. Die gesamte Relation stimmt zwar, aber etwas mehr elfisches und weniger gewöhnliches Verhalten hätte den Buch gut getan. Dazu sucht man einen Handlungsstrang vergebens. Klar, man ist auf der Suche nach der Elfen-Liebsten, die in die Verbannung geschickt wurde. Aber die Kapitel wirken oft einfach nur aneinander gehängt und wenn man einmal keine Lust hatte mehr zu schreiben, wird einfach ein Zeitraffer Kapitel eingefügt. Schade. So bleibt vieles Stückwerk und der (bestimmt gewollte) epische Aspekt geht gänzlich verloren. Fakt ist, bei "Die Elfen" erhält man solide Fantasy Kost ohne viel Tiefgang. Was ja auch seinen Reiz hat. Meine Kaufempfehlung gilt daher allen jungen oder Fantasy unerfahrenen Leser. Drei Sterne |
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Elfenwinter von Bernhard HennenBroschiert von HeynePreis bei Amazon: EUR 14,00, Angebote ab EUR 7,00 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3453521374, Erscheinungsdatum: März 2008 |
Aus der Amazon.de-RedaktionSpätestens seit seinem Roman Die Elfen gilt Bernhard Hennen als einer der erfolgreichsten deutschen Fantasy-Autoren. Nun legt er einen Nachfolger zu seinem Bestseller über das geheimnisvollste Volk der Fantasyliteratur vor: Elfenwinter. Dabei handelt es sich nicht um eine Fortsetzung, sondern um eine separate Geschichte, die während der Ereignisse des Vorgängerbandes spielt. Die bekannten Hauptpersonen tauchen darin nur am Rande auf. Doch das ist kein Grund zur Enttäuschung, denn Hennen weiß die neuen Figuren genauso faszinierend zum Leben zu erwecken wie die alten. Beim Fest der Lichter trachten Attentäter nach dem Leben der Elfenkönigin Emerelle. Die Elfenfürsten sind zerstritten und intrigant, und der Leibwächter Ollowain hat alle Hände voll zu tun, das Leben seiner Herrscherin zu schützen. Niemand ahnt jedoch, dass die eigentliche Gefahr von dem Volk der Trolle ausgeht, das die Elfen überfällt und ihr Reich ins Chaos stürzt. Ein brutaler Krieg nimmt seinen Anfang, und Ollowain flieht mit der verwundeten Königin und einer Schar zweifelhafter Verbündeter. Doch der Feind ist ihnen auf den Fersen ... Hennens Ideenreichtum, sein Geschick, Details so in die Geschichte einfließen zu lassen, dass sie faszinieren ohne die Handlung zu bremsen, sein Timing, seine treffende Charakterdarstellung, das alles kann man getrost als virtuos bezeichnen. Ihm gelingt mit Elfenwinter erneut ein fantastischer Abenteuerroman, in dem er -- anders als im Vorgänger -- weniger auf Atmosphäre und Romantik setzt, sondern auf turbulente Action. Doch trotz des gleich zu Beginn angeschlagenen hohen Tempos, werden die Figuren glaubwürdig dargestellt und in spannungsreichen Konstellationen vorgeführt. Hennen spart nicht mit Überraschungen, und die brutalen Trolle erscheinen zuweilen sympathischer als die arroganten Elfen. Dennoch ist klar, zu wessen Gunsten das überhastete Happy End ausfällt, denn schließlich erwartet man nach diesem fulminanten Abenteuer einen weiteren, dritten Ausflug in die zauberhafte Welt der Elfen. --Simon Weinert 5 Kundenrezensionen:Hennen übertrifft sich selbst 4 von 5 PunktenOft merkt man ja an Nachfolgern von Büchern oder Filmen, dass ein Ziel gesetzt, doch nie erreicht wurde und dadurch die meisten zweiten Teile grottenschlecht werden. Doch bei Bernhard Hennens ,,Elfenwinter" kann ich nur gutes berichten. Nie habe ich einen 800 Seiten Roman so schnell durchgelesen. Hennen weiß, wie man einen Leser in den Bann ziehen kann. Selbstverständlich braucht man Vorstellungsvermögen und Fantasie, um ganz in diese Welt abzutauchen, doch Hennen macht es seinen Lesern schon extrem einfach, da er einfach detailliert und anmutig schreibt. Manchmal wirken die Sätze etwas zu knapp und stockend, doch nach einer Weile gewöhnt man sich daran. Manche Situationen hätte er in diesem Roman zwar noch etwas ausschmücken können, doch alles in allem ist ,,Elfenwinter" ein wirklich gelungerner Nachfolger von ,,Die Elfen". Er knüpft ein wenig seltsam an und man muss erstmal nachdenken, wo genau er fortgesetzt wurde bzw. mit wem und wann die Geschichte spielt. Es wird auch nie langweilig; Hennen wechselt in den Kapiteln immer zwischen den Charakteren, sodass man Spannung aufbaut und schon in einem neuen Kapitel nachgrübelt, wie es weitergehen wird. Ich würde ,,Elfenwinter" jedem empfehlen, der mit ,,Die Elfen" zufrieden war und anderen, die die Trilogie noch gar nicht kennen, sollten ,,Die Elfen" und dann ,,Elfenwinter" lesen; es lohnt sich. Es gibt kaum solch gute Romane; oder ich kenne sie einfach nicht! Doch dieser hier lässt einen vollkommen in eine andere Welt abtauchen. Eine überraschend deutliche Steigerung zum 1. Teil 4 von 5 PunktenIch habe dem Autor nach dem ersten Teil "Die Elfen" unterstellt, dass er sich alles viel zu einfach macht, komplizierte Konfilkte einfach offen lässt oder völlig irrational löst. Zwar bin ich nach wie vor der Meinung, dass er einen Hang dazu hat, sich nur mäßig aus mancher Affäre zu ziehen, aber das kam für mich hier kaum noch zum Tragen. Eine straffe, knackige Geschichte mit oft konsequenten und harten Szenen wartet. Obwohl eine klare Verteilung der Attribute "Gut" und "Böse" zu erwarten ist, scheint es Absicht zu sein, dass man sich dieser nie wirklich sicher sein kann. Die Charaktere haben wesentlich interessantere und schlüssigere Charakterzüge als das noch in "Die Elfen" zu beobachten war. Ich möchte von der Geschichte nichts vorweg nehmen, aber es hat mich sehr gefreut, dass der Autor dieses mal auf Zeitsprünge, nicht nachvollziehbare Nebenhandlungen und der Magie als Lösung jeder nicht mehr zu rettenden Situation verzichtet hat. Die Trolle nehmen einen großartigen Posten ein und werden mit viel Tiefe versehen. Einzig schade fand ich, dass viele Dinge noch "zu liebenswürdig" waren und es dem Autor an Mut fehlte, den Leser auch mal mit einem dicken Kloß im Hals allein zu lassen. Elfenwinter. 5 von 5 PunktenWer an diese Buch herangeht und ein Fortsetzung der Geschichte von Nuramon, Farodin und Mandred erwartet wird entäuscht. Vielmehr spielt es in der Mitte des ersten Buches. Es geht um die Zeit Von Mandreds Sohn und dessen Ziehvater Ollowain. Trotz allem es ein gelungenes Buch. Wenn man die Elfen gelesen hat sollte man dieses hier nicht verpassen. tolles Schlachten-Epos-Fantasy 5 von 5 Punkten"Elfenwinter" beginnt mit der Vorbereitung des Fests der Lichter, welches die Albenkinder alle 28 Jahre feiern. Ollowain ist um das Wohl der Elfenkönigin Emerelle besorgt, da er einen Anschlag auf die Patriarchin vermutet. So beginnt der Roman direkt in den Vorbereitungen des Festes. Einerseits setzt sofort Spannung ein, da das Wohl der Königin von einer unbekannten Bedrohung gefährdet scheint, andererseits ist die Elfenstadt und das Lichterfest unglaublich atmosphärisch, detailliert und liebevoll beschrieben. "Elfenwinter" hatte also nach den ersten Seiten die Favoritenrolle für meinen Lieblingsfantasyroman erobert. Und auch mit Bravor über mehrere Hundert Seiten verteidigt. Denn von den ersten Seiten an reist der Spannungsbogen nie ab, und die lebhafte erzählweise tut ihr Übriges. Beim Fest der Lichter kömmt es zu einem Angriff der Trolle auf die Hafenstatt, und die Königin und ihre engsten Vertrauten müssen aus der brennenden Stadt fliehen... Wenn ich in der Filmindustrie wäre, würde ich mir sofort die Rechte an diesem Werk sichern! Das Ergebnis hätte sicher Potential, "Lord of The Rings" zu toppen! Grandiose Fortsetzung des ersten Teils 5 von 5 PunktenHach was war ich traurig als ich das erste Buch ausgelesen hatte. Und gleichzeitig plagte mich diese Sorge, dass die Fortsetzungen wie so oft schwächer ausfallen werden, ABER dem ist nicht so. Bernhard Hennen bleibt sich und seinem Schreibstil genau so treu, wie diese faszinierende Art den Leser zu fesseln. Keine andere Geschichte mag meinen Elfenfable so lebendige Farben einzuhauchen wie diese. Ein weiteres Meisterwerk !!! |
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Nebenan: Roman von Bernhard HennenBroschiert von PiperPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 3,00 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3492266495, Erscheinungsdatum: Dezember 2007, Auflage: 2 |
Aus der Amazon.de-RedaktionWer Bernhard Hennen nur als Autor von Romanen aus der Welt des Schwarzen Auges kennt, wird hier sein blaues Wunder erleben: Nebenan spielt keineswegs im fernen Aventurien oder einer vergleichbaren Fantasy-Welt, sondern in Köln. Der Altgermanistik-Student Till Küster ist wirklich ein Pechvogel. Sechs Jahre hat er in sein Studium investiert, seinen Eltern auf der Tasche gelegen, und jetzt wirft ihn sein Professor samt seiner Magisterarbeit über Oswald von Wolkenstein aus dem Büro. Dabei fühlt sich Till dem mittelalterlichen Ritter und Dichter ausgesprochen seelenverwandt. Doch ach, der starrköpfige Professor sieht das anders. Voller trüber Gedanken macht sich Till auf zum Samhaim-Fest, in der Hoffnung, seine schlechte Laune in diversen Krügen Met zu ertränken. Beschließen möchten er und seine Freunde den Abend mit einem altehrwürdigen Ritual: mit einer Geisterbeschwörung. Als die angerufenen Fabelwesen dann tatsächlich auftauchen, ist buchstäblich der Teufel los. Und Till hat plötzlich ganz andere Sorgen als eine missratene Magisterarbeit. "Nebenan", das ist unsere Welt, aus der Sicht der "Dunklen" betrachtet. Diese "Dunklen" -- das sind Graf Cagliostro, der Erlkönig und ein geistig etwas minderbemittelter Werwolf. Sie wollen unsere Welt zurückerobern, aus der sie, zusammen mit der ganzen höllischen Heerschar, in alter Zeit von den Zwergen verjagt worden waren. Bernhard Hennen, der im Bücherherbst 2002 mit seinem Roman Die Wahrträumer Furore gemacht hat, erzählt hier mit viel Sprachwitz und Liebe zum Detail ein etwas anderes Fantasy-Märchen. Till beispielsweise wird von einer bezaubernden Dryade unterstützt, die sich in ihn verliebt hat, und von Heinzelmännchen, die alles andere als altmodisch sind: Sie können mit Computern und Handys umgehen, und wenn es darum geht, die Welt zu retten, sind sie um einiges ausgefuchster als ihre menschlichen Verbündeten. Gerade das macht Nebenan zu einem ausgesprochen vergnüglichen Leseerlebnis -- einer der ganz wenigen deutschsprachigen Fantasy-Romane, die sich vor der angloamerikanischen Konkurrenz nicht zu verstecken brauchen! --Hannes Riffel 5 Kundenrezensionen:Bitte ein Ticket nach Nebenan! 5 von 5 PunktenErst war ich ein wenig skeptisch, weil das Buch zwar mit Fantasy zu tun hat, aber im 21. Jahrhundert in Deutschland spielt. Dabei kommt man ohne zu lachen schon gar nicht über die eigenwilligen Charakterbeschreibungen am Anfang des Buches hinweg und im Rest des Buches wird es nicht besser ;). Immer wieder verwickeln sich die abstrusen Charaktere in noch abstrusere Situationen. Der Erlkönig stellt ein Kernkraftwerk auf den Kopf, der Kölner Dom lässt nicht jeden Besucher rein und der Begriff "Geisterfahrer" wird neu definiert. Nicht zuletzt könnten hier einige Waffen auch gut auf dem Nachspeisenteller auftauchen. "Nebenan" ist für alle Bernhard Hennen Fans ein Muß und eine sehr schöne Abwechslung zur "Standard-Fantasy". Nachdem man das Buch gelesen hat, wird man wohl ein bisschen öfter aufpassen, wohin man gerade tritt. Nicht das dort ein Heinzelmännchen steht ;). Nebenan - klasse 5 von 5 PunktenDas ist das erste Buch welches ich von B. Hennen gelesen habe; und ich muss sagen es hat mir sehr gut gefallen. Man musste immer etwas schmunzeln, weil es so pfiffig geschrieben wurde. Vor allem hat mir die Interpretation vom Werwolf gefallen. Die übrigen Charaktere hatten alle etwas für sich und die Geschichte war auch interessant zu lesen. Für mich ein gutes Buch für jede Stunde. Einfach fantastisch! 5 von 5 PunktenIch habe das Buch zufällig in einer Buchhandlung gesehen. Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, musste ich das Buch einfach kaufen. Und ich hatte mich nicht getäuscht! Eine wunderbare Geschichte, die in eine phantasievolle Märchenwelt entführt und mit detaillierten Charakteren punktet!Einfach fantastisch!!! Einzigartig 5 von 5 PunktenIch wurde zufällig beim Stöbern in der Buchhandlung auf dieses Buch aufmerksam. Der Autor Bernhard Hennen war mir bereits bekannt, allerdings durch "Schwarze Auge"-Romane und "Die Elfen". Ein wenig überrascht war ich, ein Werk der lustigen Art aus seiner Feder zu finden. Skeptisch begann ich zu lesen und wurde nicht enttäuscht. Die Story ist echt schräg und die komischsten Elemente ergeben sich 1. durch Situationskomik 2. durch einige sarkastische Seitenhiebe auf Polizisten, Politiker, Bodyguards und Kirchenvertreter 3. dadurch dass einige Märchen- und Sagenfiguren in der Geschichte mitspielen, deren Verhalten man eigentlich "anders" kennt u.a. die Hexe aus Hänsel und Gretel, der Erlkönig und Rübezahl, die einem mehr als nur das eine oder andere Schmunzeln entlocken. Dem Autor gelingt es aber auch trotz der Komik eine spannende Handlung zu kreieren. Die Verbindung unserer Welt mit der Welt "Nebenan" über Portale, die von Heinzelmännern bewacht werden ist gelungen beschrieben. Die einzelnen Charaktere sind auf eine Art gezeichnet, dass es einem nur schwer fällt, sie nicht zu mögen. Ich war ein bisschen traurig, als das Buch vorbei war, da ich den einen oder anderen der Charaktere sicherlich vermissen werde. Ich habe bis jetzt noch kein Buch in dieser Art auf dem deutschsprachigen Fantasymarkt gefunden. Träumer sollten das Buch mit Vorsicht genießen. Das Buch könnte Sehnsüchte wecken, die in der Realität nicht zu erfüllen sind. Oder gerade doch...? Leichte Kost für schnellen Genuss. 4 von 5 PunktenIn diesem Buch hat Bernhard Hennen einmal zu einem gewaltigen Rundumschlag ausgeholt und alles getroffen, was dabei im Weg stand. Bekannte Sagen, Märchen, Polizei, Politik, Kirche, die Brüder Grimm und auch der "Kölsche Klüngel". Dieses Buch zeichnet sich durch die lineare Storyentwicklung, den Wortwitz, durch die sympathischen Charaktere (von einem Politiker sowie ein bis zwei Zwergen einmal abgesehen) und die leichte, eingängige Schreibweise aus. Schnell kristallisieren sich für den Leser einige Lieblingsfiguren heraus, deren wirken und handeln man dann weiterverfolgt. Die verschiedenen Handlungsstränge wechseln sich in ihrer Chronologie hervorragend ab und lassen so den Leser auch die Szenen weniger geliebter Charaktere erleben, bevor der eigene Favorit wieder in den Vordergrund tritt. Niemand sollte natürlich ein Buch erwarten, in dem die Protagonisten nur so vor Charaktertiefe strotzen, aber alle sind durch die Bank sehr liebevoll gestaltet. Eingängige Orts- und Situationsbeschreibungen sorgen für die entsprechende Atmosphäre und bieten dem Leser so einen Rahmen für seine eigenen Bilder. Kurzum: Tolles Buch, schnell gelesen, viel gelacht und - ganz wichtig - ich würde es wieder kaufen. |
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Elfenlicht. von Bernhard HennenBroschiert von HeynePreis bei Amazon: EUR 14,00, Angebote ab EUR 7,00 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3453522184, Erscheinungsdatum: Dezember 2006, Auflage: 2 |
Aus der Amazon.de-RedaktionDie Trolle sind los. Eigentlich hatte Schwertmeister Ollawain schon gehofft, sie seien endgültig geschlagen. Aber dann sammeln die verschlagenen Wesen mit ihren tollkühnen Helden Skanga und Orgrim ihre Kräfte wieder, um die Elfen, Kentauren und Kobolde vernichtend zu besiegen und aus der Welt von Albenmark entgültig zu tilgen. Da treibt die Angst vor ihrer Macht die wundervolle Elfenkönigin Emerelle zu einer Verzweiflungstat, die das Kriegsgeschick negativ zu beeinflussen könnte. Denn sie zerstört einen wichtigen Albenpfad, um die Angreifer zurückzuhalten -- und löst damit eine Kettenreaktion aus, die den Frieden in Albenmark nachhaltig zu stören droht... Das Reich der Fantasy-Literatur ist ein Phänomen. Eigentlich scheint nach J.R.R. Tolkiens Romantrilogie Der Herr der Ringe alles über deren Bewohner gesagt. Aber dann treten doch immer wieder Autoren ins Rampenlicht, die den Gnomen, Zauberern, Hobbits und Orks neue Aspekte abzugewinnen wissen. Bernhard Hennen ist so ein Autor. Seine Fantasy-Romane Die Elfen und Elfenwinter über die wohl bezauberndsten und verlockendsten Wesen des phantastischen Reichs jenseits der Menschenwelt sind mit annähernd 300.000 verkauften Exemplaren längst zu Klassikern des Genres geworden und haben sich bereits eine stetig wachsende Fangemeinde erobert, die gar nicht genug von seinen Geschichten bekommen kann. An diesen Erfolg -- und ganz konkret an die Geschichte von Elfenwinter -- knüpft Elfenlicht an. Nahtlos, möchte man sagen. Denn wem die beiden Vorgängerbände, von denen Hennen den ersten gemeinsam mit James Sullivan verfasst hat, gefallen haben, der muss eigentlich auch von Elfenlicht angetan sein: auch wenn Hennen im Erzählen seiner Fortsetzungsstory inzwischen eine gewisse Routine erworben hat und die episch breiten Schlachtszenen vielleicht nicht jedermanns Sache sind. --Stefan Kellerer 5 Kundenrezensionen:Empfehlung 4 von 5 PunktenBernhard Hennen hat in meinen Augen mit der Elfenreihe Maßstäbe gesetzt für die deutsche Fantasy-Literatur. Mit nahezu unglaublicher Wortkreativität lässt er seine Leser in eine fantastische Welt eintauchen, die plastisch vor dem Betrachter ausgebreitet wird. Das einzig Ärgerliche an "Elfenlicht" ist, daß man das Gefühl hat (wie ich es schon einmal bei einer anderen Fantasy-Reihe hatte), daß das Buch am Ende zusammengeschustert wurde, damit jeder Handlungsstrang sein Ende findet. Circa 40 Seiten vor Schulss war mir das eigentlich schon klar, weil kaum ein Strang "abgearbeitet" war. Die Vermutung geht dahin, daß er in eine gewisse Seitenzahl gepresst wurde, denn 100 Seiten vor dem Ende war das Buch noch flüssig und mitten in der Geschichte. Fortsetzung mit Schwächen 3 von 5 PunktenNach den ersten beiden Teilen der Triologie "Die Elfen" und "Elfenwinter" welche schlichtweg genial waren, war ich von dem dritten Teil "Elfenlicht" ein wenig enttäuscht. Es werden immer wieder entscheidene Schlachten übersprungen und im sehr knappen Erzählstil meist auf nur ein zwei Seiten erläutert, was den Wissensdurst nach Details der davor lange aufgebaut wurde lange nicht stillt. Ebenfalls ein wenig ungelungen ist die Tatsache, dass auch sehr spät im Buch noch neue Charaktere dazu kommen. Das macht es dem Leser nicht leicht, denn stellenweise sind es 6 verschiedene Handlungsstränge die parallel verlaufen, womit ein wenig die "In den Bann gezogen" Wirkung zerhackt wird und sich nicht voll entfalten kann. Deutlich wurde das anhand meiner Lesegeschwindigkeit, denn brauchte ich für den ersten und zweiten Teil knapp 1-2 Wochen und konnte die Bücher einfach nicht mehr aus der Hand legen bin ich mit diesem Teil erst nach geschlagenen 3 Monaten fertig geworden. Die dritte Schwäche stellt das Ende dar, welches in knapp 10 Seiten wieder viel zu schnell abgehackt wird und in einer Wende im letzten Satz gipfelt, die viele Fragen offen lässt. Eigentlich bin ich ein Freund von überraschenden Enden, aber hier, am Ende einer Triologie nach über 2500 Seiten gänzlich fehl am Platze. Ansonsten hat das Buch natürlich Spaß gemacht. Schön, dass Charaktere aus den ersten beiden Teilen so große Rollen in der Handlung spielen oder immer wieder erwähnt werden. Alles in allem muss man das Buch natürlich gelesen haben, wenn man die zwei Teile davor gelesen hat, allerdings sollte man nicht so viel erwarten wie von den beiden ersten Teilen, denn die waren einfach um ein, zwei Klassen besser. Genial 5 von 5 Punktendie komplette elfenreihe ist wirklich genial! der beste ist der 1. teil, aber die anderen beiden sind auch spitze. absolut lesenswert! Durch Kürzungen völlig verpfuscht 1 von 5 PunktenIch habe das Buch nicht gelesen, sondern wollte die Geschichte allein durch das Hörbuch zuende verfolgen.Man darf wohl getrost davon ausgehen, dass das - auf Papier gedruckte - Buch ein würdiger Abschluss der Elfentrilogie war. Von diesem Hörbuch kann man das bestimmt nicht behaupten. Ich habe mehrfach nachgeschaut, ob bei meinem CD-Spieler irgendwie die "Shuffle-Funktion" aktiviert war - die Geschichte hat überhaupt keinen Sinn ergeben! Natürlich ist es ein Stilmittel des Autors, nach Cliffhangern am Ende eines Abschnitts zu anderen Handlungssträngen zu springen, aber hier wurden immer wieder ganze Zwischenabschnitte einfach übersprungen. Von den Verantwortlichen hat sich wohl niemand das Hörbuch mit Verstand angehört, ohne das Buch vorher zu kennen, weil man so einen verkürtzten Quark sonst sicher nicht veröffentlicht hätte. Das tut mir sehr leid für den Autor, dessen Buch in dieser Hörfassung jedenfalls niemandem empfohlen werden kann. Kein Licht am Ende des Tunnels... 4 von 5 PunktenIch wundere mich bei der Elfentrilogie immer wieder an einer und derselben Sache: Hennen baut die Spannung am Anfang des Buches auf, aber in der Mitte des Buches verflacht sie immer! Warum? Ich persönlich finde das immer sehr schade, da so a) die schöne Geschichte rund um Albenmark vollkommen (und vor allem unnötig) in die Länge gezogen wird und b) der Lesespaß mächtig drunter leidet. Das Buch besteht wieder aus drei "Büchern", die jedoch alle miteinander zusammen hängen. Nachdem ich jedoch mit dem ersten Teil fertig war und die Geschichte weiter ging, hat es mich zum ersten Mal richtig geschockt, wie viel ich noch vor mir habe. Später ist das Gefühl dann wieder verflogen. Mir ist aufgefallen, dass Hennen eine Spannungskurve zwar aufbauen kann, aber wenn es um das Thema halten geht, ist er meiner Meinung nach nicht der Beste. Man kann es mit der Börse und den Aktien vergleichen - ein ständiges Auf und Ab. Das muss nicht sein... Mag sein, dass es vor allem daran liegt, dass Hennen sehr viele Ideen hat und diese möglichst alle in einem Buch verpacken möchte. So hat man viele schöne Anfänge, jedoch bleibt es oberflächlich. Aber jetzt genug gemeckert :-)! Das Buch ist schön beschrieben, auch wenn ich mir wünschen würde, wenn mal andere Handlungsorte erwähnt werden würden (Die geheime Bibliothek scheint eine Art moderne Suchmaschine zu sein). Immer wenn man Fragen hat, dann lautet das Motto: "Auf zur Bibliothek - Einloggen über einen Albenpfad, Frage stellen und 3... 2... 1... gefunden". So geht das nicht, da gibt es auch schönere Möglichkeiten ein Geheimnis zu verpacken. Okay Spaß beiseite (Ich habe schon wieder was ausgesetzt >.<). Das Buch empfehle ich jedem, der die ersten beiden Teile bereits gelesen hat. Hennen liefert wieder einmal eine gute solide Leistung ab (bis auf ein paar Kleinigkeiten) und man kann nur hoffen, dass der 4. Teil ebenfalls ein ordentliches Stück Fantasy bietet. (Ich verteile 3,5 Punkte für dieses Buch - Runde aber auf 4 auf) |
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Die Elfen. Lesung. 6 CDs von Bernhard Hennen, James SullivanAudio CD von Dhv der HörverlagPreis bei Amazon: EUR 24,95, Angebote ab EUR 19,00 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3899409736, Erscheinungsdatum: Oktober 2006, Auflage: Gekürzte Lesung. |
Aus der Amazon.de-RedaktionNachdem sich Markus Heitz und Stan Nichols schon mit großem Erfolg der Zwerge und der Orks angenommen haben, widmen sich Bernhard Hennen und James Sullivan nun einer dritten Spezies, die nicht aus der Fantasy wegzudenken ist: den Elfen. Von allen Wesen, die herkömmliche Fantasywelten bevölkern, sind die Elfen die geheimnisvollsten und unnahbarsten. Sie scheinen dem Traum des Menschen nach ewiger Jugend und Schönheit entsprungen zu sein. Doch haftet ihnen auch ein Hauch von Tragik und Vergänglichkeit an. Diese Elemente nutzen Hennen und Sullivan für ihren 900-Seiten-Schmöker Die Elfen, der den Leser unterhaltsam durch ein Universum bekannter Klischees und neuer Einfälle führt. Die Elfenwelt wird von einem Dämon bedroht. Die beiden Elfen Nuramon und Farodin, denen sich der Nordländer Mandred aus der Menschenwelt anschließt, ziehen gegen das Ungeheuer zu Felde. Doch vor allen Dingen suchen sie nach einem Weg, ihre gemeinsame Geliebte, die Zauberin Noroelle, zu befreien, die Opfer des Dämons geworden ist und auf ewig in eine triste Parallelwelt verbannt wurde. Verzweifelt stürzen sie sich ins Abenteuer und versuchen, sie zurückzuholen. Dabei wird so manches Geheimnis gelüftet, eine Schlacht geschlagen und das Schicksal der Elfenwelt besiegelt. Die Elfen ist weder die definitive Geschichte zum Thema Elfen -- wie der Klappentext verspricht --, noch ein Werk mit besonders viel Tiefgang. Aber es ist erstklassige, temporeiche Unterhaltung, die die Atmosphäre unterschiedlicher Feen- und Elfenmärchen geschickt aufzunehmen weiß. Action und Abenteuer vermisst man ebenso wenig wie Humor und große Gefühle. Die Darstellung der Jahrhunderte währenden Liebe der Elfen ist herzwärmender Edelkitsch. Besonders schön ist der Einfall, Zitate aus fiktiven Legenden einzuflechten, in denen die Romanhandlung aus der Sicht der Nachwelt erzählt wird. So rückt das ganze Geschehen immer wieder in eine ferne Sagenwelt, in die man sich an grauen Herbsttagen durch die Lektüre von Die Elfen nur allzu gerne entführen lässt. --Simon Weinert 5 Kundenrezensionen:Tolkien war gestern 5 von 5 PunktenBevor ich eine Rezension schreibe, lese ich ja gerne mal die Rezensionen der anderen Leser. Man ist immer wieder überrascht! Was der Eine für absolut fantastisch hält, findet der Nächste grauenhaft. So wohl auch bei diesem Roman. Da zur Geschichte schon viel gesagt wurde und man den Rest sowieso besser selber liest, versuche ich mal, den Stil etwas einzufangen: Ich hatte beim Lesen das Gefühl, als ob eine geballte Ladung Geschichte innerhalb kürzester Zeit geschähe. Nicht wie in anderen Büchern, wo man hastig die Zeilen überfliegt, weil die Handlung so rasant ist - irgendwie viel ruhiger, aber doch eine Masse an Lesestoff bzw. Geschichte auf 100 Seiten. Und das Buch hat 900 Seiten... Immer wenn man meint, eine Figur sei jetzt der Schlüssel zu etwas "Endgültigem" am Ende des Buches, ist die Figur 15 Seiten später auch schon wieder verschwunden. Ich habe Tolkiens "Herr der Ringe" direkt vor diesem Roman gelesen und kann mich ehrlich gesagt der Meinung vieler Leser hier NICHT anschliessen. Ich finde den Schreibstil von Hennen viel, viel flüssiger, wenn auch nicht überragend. Abgesehen davon, dass ich eh nicht weiss, warum der gute Mann (Tolkien) für seinen "ach so aussergewöhnlich komplizierten Schreibstil" gelobt wird. Ich find den ganz und gar nicht aufregend. Eher langweilig, einlullend. Habe nichtmal das erste Buch zu Ende gelesen, so fade fand ich den Stil, obwohl die story durchaus gut war. Hennen jedenfalls beschreibt seiner Charaktere wesentlich ausführlicher. Naja, ist wohl Geschmackssache. Achso, und wer eine neunhundertseitige Orts- oder Kulturbeschreibung über die Elfenwelt erwartet: Fehlanzeige. Dies ist ein Fantasyroman mit einer Geschichte und kein Bilderatlas/Bilderlexikon. Fazit: Von mir eine klare Kaufempfehlung. 5 Sterne Guter Durchschnitt 3 von 5 PunktenZwei Elfen und ein Barbarenhäuptling ziehen gemeinsam in den Kampf gegen eine dunkle Bedrohung. Eine Bedrohung, die erst durch die unsterbliche Liebe zu einer Elfe Tod und Verderben über die Welt der Menschen brachte und das Schicksal aller Beteiligten für immer verändern wird. Nachdem die Herr der Ringe Filme offenbar Fantasy massentauglich gemacht haben, schwappte ein regelrechter Tsunami an Büchern über Orks, Zwerge, Elfen und Konsorten über uns herüber. Ganz unbefangen habe ich einiges davon gelesen und das meiste war auch recht kurzweilig. Jetzt also Die Elfen. Vorab: Der Autor hat soviel zu erzählen, andere hätten damit 3-5 Bände gefüllt. Dadurch kommen manche Entwicklungen und Geschichten zu kurz. Im Prinzip handelt das Buch von 2 Elfen die versuchen Ihre große (gemeinsame Liebe) zu befreien. Die beiden werden von einem Nordländer begleitet, den sie zuvor durch verschiedene Umstände kennen und schätzen gelernt haben. Die Geschichte wird über mehrere hundert Jahre erzählt (hier werden Elfen wirklich sehr alt) und nebenbei versucht der Autor die Geschichte der Elfen mit einzuflechten, was auch gut gelingt. Immer wieder habe ich das Gefühl in einem Fantasy-Rollenspiel zu stecken, weil wirklich Kapitel für Kapitel Verschiedene aufgaben gelöst werden die nur durch die Suche nach der verbannten Elfe zusammengehalten werden. So kommen zunächst Dämonen als Gegner in Frage, dann Menschen, dann Trolle. Menschen, Zentauren und Zwerge werden der Reihe nach auch als Verbündete vorgestellt. Alles in allem kommen viele gute Ideen in dem Buch vor, einige leider zu kurz, vieles ist bekannt und vorhersehbar, aber insgesamt macht das Lesen des Buches viel Spaß, ist nie langweilig nur manchmal etwas zu schnell und kurz. Wer die Bücher von Tolkien liebt, wird hier vermutlich unterfordert sein, wer aber gerne z.B. Drachenlanze oder auch mal Holhbein mag, der wird auch Die Elfen mögen Die Elfen, ein Buch jenseits aller Vorstellungen 5 von 5 PunktenDieses Buch ist das Beste, was ich jemals gelesen habe. Die stimmigen Beschreibungen von Mandred und den Elfen, ließen diese mir ans Hertz wachsen. Manche werden denken:" Was für ein dickes Buch. Das dauert lange zu lesen." Aber genau diese Länge lässt jemanden mit den Figuren fühlen. Die Ideen (obwohl zum Teil aus historischer Geschichte übernommen, was mich aber nicht stört) sprießen vor Erfindergeist und Kreativität. Also, Daumen hoch für dieses Buch. Nettes Märchen 3 von 5 PunktenDieses Hörbuch erzählt die Geschichte von einer langen Liebe, Freundschaft und einer unbekannten Magischen Welt. Die im Beiheft mitgelieferten Erläuterungen der Namen und 'Fachbegriffe' ist absolut notwendig, da man ansonsten viele Dinge wieder vergisst oder Personen nicht zuordnen kann. Die Geschichte ist liebevoll geschrieben und man kann auch in die Welt der Elfen und Albenkinder eintauchen. (Aber leider konnte ich mich nicht gänzlich darin verlieren.) Der Leser spricht den Text zwar recht gut, aber leider an einigen Stellen sehr monoton, desweiteren sind zwischen den Kapiteln Lautstärkeschwankungen vorhanden und die Lesart ändert sich zum Teil von 'leicht rauchiger Stimme' zu 'klarer und offener Stimme', was ich als teilweise störend empfunden habe. Auch die Kürzungen, die bei dem Hörbuch vorgenommen wurden, sind manchmal etwas hastig zusammengefasst und reißen einen aus dem Geschehen heraus. Deshalb würde ich jedem Fantasyfan empfehlen lieber das Buch zu lesen, denn die Geschichte ist wirklich toll und lohnt sich gelesen zu haben. Deshalb vergebe ich 3 Sterne. Kein neues Mittelerde 3 von 5 PunktenZuerst einmal muss ich Bezug nehmen auf einige all zu negative Rezensionen, die bisher hier gepostet wurden. Dem Autoren-Duo vorzuwerfen die Kampfszenen seine unglaubwürdig und die Schreiber hätten keine Ahnung vom Kampfsport ist geradezu lächerlich. Ich entsinne mich nicht, das auch nur einer der großen Fantasy Autoren (Tolkien, Donaldson, Williams) über einen ähnlichen gelagerten Background verfügen und bei "Die Elfen" sind die Kämpfe annähernd gleich "realistisch" angesetzt, wie bei den oben genannten Großen des Genres. Ebenso ist es doch sehr vermessen "Die Elfen" mit HdR gleichzusetzen, nur weil der Verlag diesen Vergleich aus Marketing Zwecken auf den Umschlag druckt. Es gibt nur einen Herr der Ringe. Und das ist auch gut so. Sich auf das Werturteil eines Herrn Hohlbein zu berufen halte ich ebenfalls für sehr gewagt. Schließlich ist der guten Mann nicht gerade für seine hoch geistige phantastische Literatur bekannt. Hier sollte der "mündige" Leser schon filtern können. Aber lieber zu dem Buch als solches. Warum nur drei Sterne? Auch wenn die Charaktere gut ausgearbeitet und stimmig in ihr Umfeld eingesetzt worden sind, bleiben sie dennoch plakativ und agieren leider ein wenig am Thema vorbei. Während die Elfen sich eher wie gebildete Menschen mit Magiekünsten benehmen, hat der menschliche Hauptdarsteller eher Anleihen an einen Ork oder Troll. Primitiv, versoffen und gewaltätig. Die gesamte Relation stimmt zwar, aber etwas mehr elfisches und weniger gewöhnliches Verhalten hätte den Buch gut getan. Dazu sucht man einen Handlungsstrang vergebens. Klar, man ist auf der Suche nach der Elfen-Liebsten, die in die Verbannung geschickt wurde. Aber die Kapitel wirken oft einfach nur aneinander gehängt und wenn man einmal keine Lust hatte mehr zu schreiben, wird einfach ein Zeitraffer Kapitel eingefügt. Schade. So bleibt vieles Stückwerk und der (bestimmt gewollte) epische Aspekt geht gänzlich verloren. Fakt ist, bei "Die Elfen" erhält man solide Fantasy Kost ohne viel Tiefgang. Was ja auch seinen Reiz hat. Meine Kaufempfehlung gilt daher allen jungen oder Fantasy unerfahrenen Leser. Drei Sterne |
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Das Jahr des Greifen: Der Sturm / Die Entdeckung / Die Amazone von Wolfgang Hohlbein, Bernhard HennenTaschenbuch von Bastei-LübbePreis bei Amazon: EUR 9,00, Angebote ab EUR 3,80 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3404146123, Erscheinungsdatum: Sept. 2001, Auflage: 3., Aufl. |
5 Kundenrezensionen:Spannende Belagerung mit Höhen und Tiefen 4 von 5 Punkten"Das Jahr des Greifen" ist als großes Epos angelegt, das auch eben durch seine inhaltliche Fülle glänzt. Der Leser hat stets das Gefühl, dass hier etwas weitreichendes, quasi welt- (bzw. dere)bewegendes geschieht. Zahlreiche und tiefgründige Handlungsstränge verzweigen und verdichten sich immer wieder auf eindrucksvolle Art und Weise. Besonders Pro- und Antagonist Marcian bzw. Zerwas werden mit Liebe zum Detail beschrieben und wahrlich zum Leben erweckt. Aber auch die Nebencharaktere haben zumeist ihren sinnvollen Platz in der Geschichte, die bis auf wenige Mängel durchgehend spannend ist und fesselt. Was habe ich konkret zu bemängeln? Das weite inhaltliche Abschweifen in die Feenwelt wirkte auf mich deplatziert; die Voraussehbarkeit einiger Ereignisse (das hin und her der Belagerung sowie das Ende) nahm für mich Fahrt aus den Segeln; einige schon oft gesehene Stereotype (der Schmied Darrag, Oberst von Blautann) waren zwar allesamt gut und stimmig entwickelt, allerdings könnte man hier von einem Mangel an Kreativität sprechen. Ebenfalls Unbehagen ausgelöst haben bei mir das nicht zufriedenstellende, überstürzte Ende sowie die nicht wenigen Handlungsstränge, die anscheinend mittendrin einfach fallen gelassen worden sind: Was ist mit der Feenwelt oder was sollte ihr Auftritt im Buch? Was passiert nun mit dem orkischen Streitkolben? Und was genau hatte die Jägerin überhaupt noch im weiteren Verlauf der Geschichte zu suchen? Meines Erachtens haben sich die Autoren hier zu viel vorgenommen, wollten viel und konnten nicht alles verwirklichen und haben einiges daher nur halbherzig geschrieben. Unglücklich ist gerade für DSA-Fans, dass es einfach viel zu viele sowohl inhaltliche als auch plump rechtschreibliche Fehler gibt. So ist Greifenfurt niemals die größte Stadt Aventuriens gewesen und Xorlosch ist auch nicht das Heerlager des Prinzen Brin (Klappentexte der Nikol-Ausgaben; noch verzeihliche Fehler im Verleich zu denen im Innenleben des Buches). Diese Tatsache trübt leider den Lesefluss erheblich. Dennoch macht das Lesen des Buches Spaß, was doch die Hauptsache sein sollte. Freunde epischer Schlachten und Ereignisse kommen vollkommen auf ihre Kosten. Es gibt Orks, Oger, Zauberer, Krieger, Zwerge, Elfen, Feen, Dämonen, Vampire; es gibt Kämpfe, Götterwunder und wütendes Feuer; es gibt Schiffe, Belagerungswaffen, Armeen und eine zertrümmerte Stadt: also alles, was das Fantasy- und Kriegerherz eigentlich begehrt. Ein zweites Mal werde ich es allerdings wohl nicht lesen. Denn auch hier wieder ein Vergleich zu Drei Nächte in Fasar: Diesen Roman kann man getrost zwei oder dreimal lesen, ohne dass es seinen Zauber verliert. "Das Jahr des Greifen" dagegen kann keinen derartigen Zauber versprühen. Es wirkt eher wie ein überladener Klotz im Vergleich zur geschmeidigen Kugel, um es pointiert zu formulieren. Mittelmäßiges Gemeinschaftsprojekt 3 von 5 PunktenDas Jahr des Greifen ist ein Sammelband aus der DSA-Reihe und enthält folgende Geschichten: Der Sturm, Die Entdeckung, Die Amazone. Alle Teile hängen aber direkt zusammen und bilden eine Handlung, die sich im Mittelreich Aventuriens abspielt. Der Roman im Ganzen hat mich bisher am wenigsten bewegt. Es geht von Anfang an, wo es noch recht amüsant war, weil es gleich mit einen blutigen Auftakt beginnt, bis Ende, welches eigentlich absehbar ist und auch sonst nichts bietet, fast nur um die Belagerung der Stadt namens Greifenfurt. Höchstens die Anspannung auf die endliche Befreiung der Stadt und ein paar Nebenhandlungen machen es spannend. Auch gut ist, dass es viele verschiedene Charaktere gibt, wobei mir aber keiner richtig sympathisch war. Zum Beispiel der Inquisitor, um den es hauptsächlich geht, zeigt zwar äußerlich keine Schwächen aber für den Leser, der allwissend ist, erscheint er durch die vielen Probleme und Gewissenskonflikte, die er nicht lösen kann (er entflieht ihnen dann auch, indem er sich hemmungslos in den Krieg stürzt, um den Tod zu finden), sehr zerbrechlich. Der Vampir und seine Geschichte (höchstwahrscheinlich war das Hohlbeins Aufgabe) bot mir die beste Unterhaltung. Die Zwerge waren auch noch in Ordnung. Die Orks, welche eher unpassend beschrieben werden, machen, wie sich später komischerweise rausstellt, nur wegen einer überirdischen Reliquie ihres Gottes diese Belagerung und nicht um die Stadt einzunehmen und einen Krieg zu gewinnen. Weil die Geschichte meiner Meinung nach etwas pfad und monoton ist und nur ein paar gute Stellen hat, bekommt das Buch nur drei Sterne. Top Spannung 5 von 5 PunktenKlasse Charaktere, irre Spannung, bis zum Ende offen wie es ausgeht. Kurz, wenn diese Buch in Englischer Sprache verfasst worden wäre, hätte es beste Chancen von Hollywood verfilmt zu werden. Erste Geschichte WOW, der Rest durchwachsen. 3 von 5 PunktenZugegeben ich ging mit sehr hohen Erwartungen an das Buch, denn ich habe bereits viele sehr gute Fantasy Bücher gelesen. So verschlang ich die Zwergentrilogie nach der Elfentrilogie und auch viele Wolfgangs Hohlbeins Grusel Geschichten verpasste ich nicht. Durch die vielen guten Bewertungen bin ich dann auf das Buch aufmerksam geworden. Die Erste Geschichte hat mich einfach nur begeistert, ausgewogene und für Genre untypische Characktere, die viel tiefe haben, gleichstarke Gegner, interessante und nachvollziehbare Kriegsführungselemente mit überraschenden Wendungen. Doch bereits das Ende vom Ersten Buch scheint nicht zu dem Verlauf zu passen, alles endet zu abrupt und phantasielos. Trotzdem würde ich dem ersten Buch 4.5 Sterne geben. Die Zweite Geschichte steht dagegen im starken Kontrast zu der ersten, hier scheint die Quantität an der Stelle der Qualität zu treten. So verlaufen mehrere Entwicklungsstränge parallel, weisen jedoch keine Wirkliche Tiefe auf, teilweise wiederholen sich die Helden sogar wörtlich in ihrer Ausdrucksweise, ohne dass sie sich wirklich verändern. Statt dem aus dem Ersten teil überwältigenden eklektischen Kunstwerk, wird nun alles durcheinander gewürfelt. Die Geschichte kriegt immer mehr typisierende Elemente und teilweise Überflüssige genretypischen und monotonen Passagen. So ist auch der dritte Teil, einfach nur nicht der Autoren würdig. Die Schwächen vom zweiten werden weiter ausgebaut, es kommen keine wirklichen Neuerungen dazu und man ließt nur weiter, weil man wissen will wie die Geschichte endet und nicht wie die Story weitergeht. Fazit: Erster Teil ist unglaublich interessant bis auf das Ende, ein lohnendes Buch. 4,5 von 5 Sternen Zweiter Teil ist nicht schlecht, aber kann mit dem Ersten nicht mithalten. Guter Genre Durchschnitt 3.5 von 5. Dritter Teil verstärkt die Schwächen des Zweiten, nämlich die Teilweise phantasievollen aber langen genretypischen Passagen mit typischer Happy End story. Daher 2.5 von 5. Insgesamt eher 3 Sterne, weil nicht destotrotz der Erste Teil und einige Passagen im zweiten viele Genreneuerungen enthalten und erfolgreich Versuchen Tiefe in die sonst eher unspektakuläre Geschichte zu bringen. Durchschnittlich 3 von 5 PunktenBernhard Hennen und Wolfgang Hohlbein gelten ja weithin als die besten Fantasyautoren Deutschlands und beide sind eigentlich ein Garant für Bestseller, dies war auch der eigentliche Grund weshalb ich mich mir dieses Buch gekauft habe. Das Buch ist in drei Teilbereiche gegliedert:Der Sturm, Die Entdeckung und Die Amazone. Am besten sticht hierbei das erste Buch heraus, da es zusätzlich zu der Geschichte des Inquisitors Marician auch die Geschichte des Henkers Zerwas erzählt. Besonders die letzte Figur ist es meiner Meinung nach die der Geschichte etwas besonderes verleit,da es sich hier eigenltich um einen Vampir der Nacht handelt, der aber entgegen seiner Kameraden sich auch im Licht bewegen kann, etc. Das erste Buch beinhaltet die Rivalitat der oben genannten Personen, was durchaus spannend und interessant ist. Aber auch die Hauptgeschichte nämlich die Verteidigung der Stadt Greifenfurt bilden den Kern der Handlung die über die gesamten Bücher behandelt wird. Und dies ist meiner Ansicht nach der eindeutige Schwachpunkt der Geschichte, 700 Seiten über die Verteidung der Stadt ziehen sich in die Länge, wobei das Ende doch sehr bald erahnt werden kann.Hierzu trägt bei das die böse Seite natürlich eine wichtige Rolle einnimmt, der es aber an - na ja, sagen wir mal- an richtiger Durchschlagskraft fehlt. So wird immer wieder von internen Problemen der Orks berichtet. Während das 2. Buch noch guter durchschnitt ist, ist das 3. Buch schon deutlich schlechter. Die Autoren bemühen sich in keinen Fall die Geschichte prägnanter zu erzählen. Dies ist sehr nervetötend, wenn man ja eh schon 500 Seiten nur über dieses Thema gelesen hat. Am Ende lässt sich sagen, dass das Buch sicher mehrere gute Ideen beinhaltet, aber auch mit 200 Seiten weniger ausgekommen wäre. Vielleicht ist es besser, wenn die Autoren alleine Fantasy schreiben und nicht den eigenen Stil vermischen lassen. |
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