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Die souveräne Leserin von Alan BennettGebundene Ausgabe von WagenbachPreis bei Amazon: EUR 14,90, Angebote ab EUR 8,50 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3803112540, Erscheinungsdatum: August 2008 |
5 Kundenrezensionen:Ein wahrer Literatur Schatz... 5 von 5 PunktenDieses Büchlein ist ein wahres Lesevergnügen. Ich bin begeistert! Hinsetzten und verschlingen - traurig sein, dass es schon wieder zu Ende ist - nochmal lesen Gibt's was Besseres? Kaum ... 5 von 5 Punkten... denn das ist Britischer Humor vom Feinsten. Das ist eine eigene Kategorie, in die diese Buch gehört: erstklassig, auch die Dialoge. Ein wahres Lesevergnügen 5 von 5 PunktenDie Engländer sind doch um ihre Queen zu beneiden. Wie ließe sich in Deutschland die Entdeckung des Lesevergnügens einer herausgehobenen Persönlichkeit und die damit verbundenen Irritationen der Umgebung so treffend wie vergnüglich beschreiben wie in diesem Buch? Glücklicherweise haben wir Zugriff auf mit englischem Humor gewürzte Seiten, die leider allzu schnell gelesen sind. Die souveräne Leserin braucht trotz manch verstecktem hintersinnigen Passagen keinen souveränen Leser. In einer Bestenliste mit Kommentar fände sich wohl die Anmerkung "Leichte Lektüre". Die allerdings ist wie meine Tante Mieze sagen würde "schwer in Ordnung". Ein Buch für jede Tageszeit! Leidlich lustig 3 von 5 PunktenNachdem ich überschwängliche Kritiken über die souveräne Leserin gelesen hatte, hatte ich eigentlich mehr erwartet als diese leidlich amüsant vor sich hin plätschernde Novelle. Die Idee aus der englischen Königin eine passionierte Leserin zu machen ist zwar recht originell, reicht aber vom Ansatz her nicht, um die Grundfesten der Monarchie und damit vielleicht auch das Zwerchfell der Leser zu erschüttern (wie es z.B. Sue Townsend urkomisch und trotzdem würdevoll in "The Queen and I" gelungen ist). Man liest, man schmunzelt, aber im Gedächtnis bleibt einem die souveräne Leserin wahrscheinlich eher nicht. Am meisten aber hat mich gestört, dass ein richtiger Spannungsbogen nicht zu erkennen war. Die Monarchin findet zum Lesen, trifft auf wenig Verständnis in ihrer Umgebung, sie liest trotzdem weiter und erst im Schlusssatz wird der Stellenwert von Büchern für ihr Leben offenbar. Das war selbst für magere 120 Seiten etwas wenig Handlungsgeschehen, denn auch die Betrachtungen über das Lesen an sich fand ich nicht so originell, dass sie die Handlungslücken ausgeglichen hätten. Insgesamt ist die souveräne Leserin damit für mich ein netter Zeitvertreib für ein paar ruhige Stunden, aber man verpasst auch nichts Wesentliches, wenn man dieses Buch nicht liest. Langweilig, obflächig und unamüsant 1 von 5 PunktenJa, dieses Buch wurde in einer bekannten TV Sendung empffohlen und so hbae ich es mir gekauft. Ich kann die guten rezensionen nicht nachvollziehen. Ohne Einleitung fängt die Hauptperson das Lesen an - es wird wieder und wieder geschrieben, daß das ihr Leben verändert und es werden lange Listen mit Autorennamen genannt, ohne daß jedoch die Wirkung auch nur eines Buches auf die Leserin annähernd beschrieben worden wäre. Das Buch ist schlichtwag langweilig, denn das aufzählen der Lesefolge der Queen ist an sich weder erhellend noch bezaubernd und schon gar nicht amüsant. Ein völliger Fehlkauf. |
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Krabat von Otfried PreußlerBroschiert von Thienemann VerlagPreis bei Amazon: EUR 9,90, Angebote ab EUR 7,00 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 352218159X, Erscheinungsdatum: Sept. 2008, Auflage: Broschierte Sonderausgabe zum Kinofilm. |
5 Kundenrezensionen:Als Kinderbuch noch ok 3 von 5 PunktenHabe mir das Buch gekauft (aufgrund von guten Kritiken in Fernsehen und Zeitung)und war ein wenig enttäuscht. Was nun daran ein absoluter Bestseller sein soll, kann ich nicht sagen. Ich hatte immer ein wenig den Eindruck, dass es für den Schulunterricht geschrieben wurde, da so manche/r Ausdrucksweise/Ausdruck sehr an einen "Guten Lehrtext" erinnerte, indem man viele nicht mehr allzu gebräuchliche Ausdrücke kennenlernen soll. Davon abgesehen ist kaum eine richtig düstere Stimmung während des lesens aufgekommen. Preußler beschreibt zwar ausführlich Landschaft und Details, vergisst aber seine Geschichte so auszuschmücken, dass man gefesselt bleibt und sich fragt, was denn weiter passieren wird. Alles ist recht durchschaubar. Auch muss ich leider sagen, der Text hält sich lange mit vielem auf, lässt aber trotzdem einiges offen und endet dann sehr abrupt. Ob dieses Buch nun der richtige Lesestoff ist um das Lesen schmackhaft und interessant zu machen sei dahin gestellt, da ich sicherlich nicht mehr ganz in das eigentlich gewünschte Lesealter passe. Aus welchem Grund es nun ein Bestseller ist kann ich aber trotzdem nicht nachvollziehen. Wie ich zum Krabat "kam" und was ich von dem Buch halte... 5 von 5 PunktenAlso. Meine Vorgeschichte ganz kurz zusammengefaßt: Kinoplakate des Krabat-Films gesehen - zuerst gedacht "Ach. Nicht doch. Ein billiger, deutschsprachiger Abklatsch eines Hogwart-Schülers. Nicht noch eine Filmproduktion, die auf der Potter-Welle mitschwimmen möchte." Dann hatte ich eine Diskussion mit einem älteren Freund über den Film. Er meinte, er schaut ihn sich sicher an, weil das dem Film zu Grunde liegende Buch so toll ist." Wie bitte? Zum vermeintlich-oberflächlichen Film gibt es ein Buch? Eins von Ottfried Preußler? Naja - sicher eine Mischung aus der Räuber Hotzenplotz und das kleine Gespenst. Denkste sagte mein Freund. Eher eine Sage. Eher was für Erwachsene. Sehr düster, sehr dunkel. Sogar einem mit sehr moralischen Background. Mhm. Dieser Freund hat es doch glatt geschafft Zweifel an meinem Vorurteil zu wecken. Also ging ich in die nächste Buchhandlung und hab mir diese gebundene Ausgabe gekauft. Inzwischen sind gut 3 Wochen vergangen und vor knapp 3 Tagen hatte ich das Buch dann um 2 Uhr in der Früh durch. Ich bin ein langsamer Leser, aber wenn mich ein Buch fesselt, dann kann's schon sein, dass ich die Hälfte in einem Rutsch bis frühmorgends durchlese. So auch eben auch hier. Also - mein Resümee: Krabat ist wirklich, wirklich eine sehr mehrschichtige Erzählung, die es wahrlich schafft einen Erwachsenen wie mich zu fesseln. Der Kosselbruch, Schwarzkolm, die Mühle samt Meister, der Gevater, Krabat und seine elf Mitgesellen. Die schwarze Schule und diese unheilvolle Gefühl beim Lesen, weil man bis zum letzten Drittel des Buches über viele Sachen bewusst nicht aufgeklärt wird (was hat es mit den Bräuchen in der Osternacht auf sich? Wieso passten Krabat die Kleider schon perfekt bei der Ankunft in der Mühle? ...) Ich bin jedenfalls zutiefst beeindruckt vom Buch und der erzählten Geschichte. Den Film hab ich zwar noch immer nicht gesehen, aber sogar das werde ich jetzt nachholen. Es kann so schön sein, ein zu schnell angedachtes Vorurteil so intensiv zu entkräften. Darum fünf klare Sterne von mir. PS.: Für Kinder würde ich das Buch nicht gedankenlos empfehlen. Ich will jetzt nicht knausrig und oberlehrerhaft sein, aber Themen wie Selbstmord, sehr detailliert geschilderte Geschehnisse rund um die schwarze Magie usw. sind halt nicht gerade eine leichte Kost für Kinderohren, die gerade von Preußlers kleinem Gespenst verwöhnt worden sind. Mut zum Innehalten, zur kraftvollen Ruhe... 5 von 5 PunktenMich überrascht es, daß "Krabat" heutzutage offensichtlich ein Schul-Literaturbuch ist. Das bezeugen hier ja etliche Schüler-Rezensionen. Donnerwetter! Denn gefällige Kinder- und Jugendbuchkost ist es nun weniger, sondern bei aller Erzählruhe sehr mystisch, tiefgründig, spirituell. Der Harry-Potter-Vergleich, den ich hier manchmal las, ist nicht ganz fair, da man in dem Falle Äpfel mit Birnen vergleicht. Bloß, weil Magie im Spiel ist, fallen für mich die beiden Werke nicht in einen Bereich. Potter ist ein reines Abenteuerbuch, Phantastische Kinder- und Jugendbuchliteratur, wo es viel um Kampf gegen das Böse, Spannung pur, Herzensweisheiten und Freude am Magischen gibt. Und DEN Helden und seine Freunde. "Krabat" hingegen basiert nicht auf einer bunten Autoren-Phantasie, sondern auf einer Sage. Ich habe mir das Buch spontan gekauft, weil mich (zugegeben) die Film-Besprechungen neugierig gemacht haben. Und ich wollte erst das Buch lesen, was mir in der deutschen Literatur-Fülle bisher nicht auffiel. Genauso, wie Preußler in meinem DDR-Kinderbuchschrank nicht vorkam. Selbst olle Hotzenplotz und die kleine Hexe waren nur Begriffe, mehr nicht. Also holte ich jetzt den verpaßten Klassiker nach und bin tief beeindruckt. Erst irritierte mich die Ruhe der Erzählweise, der zuweilen fast schon monotone Rhythmus. Da ist man heutzutage eben mehr "Action" und Bewegung gewohnt. Krabats Herkunft wird schmucklos und wortarm beschrieben: Daß die Eltern an einer schlimmen Krankheit starben und Krabat früh zum Waisen wurde, ist nahezu ein Nebensatz. Danach hätte er beim Pfarrer in geordneten Verhältnissen aufwachsen können, aber das hielt der Rauheits- und Schlichtheits-gewohnte, barfüßige Hirtensohn nicht aus. Er schloß sich Betteljungs an und ersang sich mit denen eben das täglich Brot. Bis eines Nachts im Traume Raben erscheinen und eine magisch-faszinierende Stimme Krabat in eine bestimmte Mühle befiehlt. Drei Mal träumt Krabat von diesem Ruf, dann folgt er ihm tatsächlich. Er findet sich mit elf anderen Müllerburschen als Lehrling eines unheimlichen Meisters wieder. Tagsüber wird tatsächlich hart gearbeitet und das Müller-Handwerk gelernt. Einmal wöchentlich aber erhalten die Jungs, in Rabengestalt, Unterricht in schwarzer und sonstiger Magie. Wobei es dem Meister egal zu sein scheint, ob seine Jungs hier etwas lernen. Jeder erhält den Unterricht, wird abgefragt (ohne Konsequenz bei Versagen) - und was jeder nun daraus macht, ist die Sache des Einzelnen. Manches ist unterschwellig-bedrohlich. So Träume Krabats, in denen er versucht, aus der Mühle zu fliehen - vergeblich. Oder die aufkeimende Beobachtung, daß einer der Jungs wohl als Spitzel für den Meister fungiert, der Ungehorsam hart bestraft. Allerdings unter Ausschluß der Öffentlichkeit. Der Leser erlebt nur einmal direkt eine Bestrafung Krabats mit, der - in ein Pferd verwandelt - vom Meister fast zuschanden geritten wird. - Oder der Bericht des Burschenältesten, Tonda, der sich Krabats annimmt und ihm erklärt, daß "Verlieben" für die Müllersjungs gefährlich ist: Sie brächten Mädchen kein Glück. Doch es bleibt über weite Strecken eben eine unterschwellige Bedrohung, auf die sich Preußler faszinierenderweise verläßt. Er hat die Ruhe, ausgiebig den Alltag, die Lehrzeit, die drei Jahre Krabats an der Mühle sich entwickeln zu lassen. Ohne "Knalleffekt". Dafür baut er die drei Lehrjahre an Fixpunkten wie Jahreszeiten, dadurch immer wiederkehrende Pflichten der Jungs und traditionellen Feiertagshandlungen auf, die mir mehr Gefühl für die Zeit, Entwicklungen gaben als viele Autoren-Inhaltserklärungen es hätten schaffen können. Ich entwickelte mich quasi mit Krabat mit, wenn ich, lesend, im zweiten und dritten Jahr die selben Abläufe "routiniert" wieder erlebte, die Krabat (mit mir zusammen) vorher als Neuling erfuhr. Nun kann Krabat erfahrener auf diese Alltagsmomente reagieren und seinerseits Neulinge so begleiten, wie Tonda einst ihn beglitt. Denn: Jedes Jahr an Silvester kommt einer der Burschen zu Tode und wird schnellstmöglich beerdigt. Und noch am selben Abend durch einen neuen Jungen ersetzt. Warum... darüber wird nicht geredet. Es ist eben so, und es ist besser, es nie zu thematisieren. Bei zwölf Kameraden ist die Chance recht groß, daß alljährlich der Kelch an einem vorbeigeht und einen Anderen trifft... Und da ist auch noch der nächtliche Besucher mit der Feuerfeder, vor dem der Meister Angst zu haben scheint und der in regelmäßigen Abständen nachts die Mühle mit seinem Auftrag beansprucht bis zum Morgengrauen. Krabat gerät so nach und nach in Bewährungssituationen: Es geht um Kameradschaft. Zusammenhalt. Aber auch Gehorsam. Der Meister ist ja nicht nur widerlich und gefährlich, sondern faszinierend. Und Krabat lernt viel, ist ehrgeizig, und Lob läßt ihn nicht kalt. Es wird spürbar, daß er durch seine innere Kraft und Neugier für den Meister sowohl zur Bedrohung als auch zur interessanten Figur mit Nachfolge-Qualitäten wird. Denn auch der Meister ist "nur" ein Mensch, der einst seinen Weg wählte und eine dunkle Macht entwickelte. Der eines Tages an einen Schüler übergeben und weiter hinaus will, als eine Mühle es ihm bieten kann. Willensstarke, begabte Schüler sind für ihn also sowohl Chance und auch Gefahr - je nachdem, wie sie sich entscheiden... Und für mich als Leserin wurde es gut fühlbar, daß es um mehr geht als um eine klassische Gut-Böse-Entscheidung. MACHT ist auch ein Elixier, begehrenswert, faszinierend. Wer verstünde es nicht, daß Wohlstand, Einfluß, Anerkennung verlockend klingen, wenn als Gegenangebot ein Leben im Elend droht? Belanglos, voller Leid, Hunger, Qual und Mühe... Natürlich verliebt sich Krabat. Natürlich hat er Angst um das Mädchen, dessen Namen er geheimhält und den auch der Leser nie erfährt. Er erkennt auch so nach und nach, daß es in der Gemeinschaft Kräfte gibt, die er lange ignorierte. Daß man sich bei aller Abhängigkeit vor so einem Meister auch schützen und emanzipieren kann. Nicht immer absolut, aber man muß auch nicht NUR ausgeliefert sein. Ich liebe auch das häufige Märchen-Erlösungs-Bild, wo ein Liebender den Geliebten aus einer Menge heraus erkennen muß. Chancenlos, eigentlich. In "Jorinde und Joringel" ist die Geliebte als Vogel unter anderen Vögeln zu ermitteln. In einem anderen Märchen sind die Mädchen bis aufs Haar gleich, und der Bewerber schafft es nur mit Hilfe von Tieren (Bienen), die erkennen, daß die Geliebte als Einzige zum Frühstück Honig aß. Dieses Motiv baut Preußler hier wunderbar ein... Ein Buch, das man wohl mehrfach lesen muß, von Zeit zu Zeit, ehe man es wirklich erfaßt hat in seiner ganzen Tiefe. Es gibt mir nichts vor, nimmt mir nichts ab. Ich muß innehalten und mich drauf einlassen. Ansonsten rauscht es, angeblich Höhepunktelos, an mir vorbei. Ich bin nun sehr gespannt auf den Film und weitere Preußler-Bücher! Und darauf, wie das Buch zu Weihnachten meinem Neffen gefällt, wie es also auf Kinder wirkt... Erfrischend zu lesen und auf keinen Fall überbewertet. 5 von 5 PunktenEinen Riesenspaß hatte ich beim Lesen von Krabat, ganz besonders im Kontrast zum hochgelobten, aber enttäuschenden Tintenherz von Cornelia Funke, das ich kurz zuvor gelesen hatte. Um wenigstens den kleinsten Teil dazu beizutragen, dass mehr Menschen Krabat lesen statt zB Tintenherz, schreibe ich nun diese Rezension. Zuerst einmal: Wie ungemein erfrischend es doch ist, einen Text mit kleinen regionalen Eigenheiten in der Sprache zu lesen! Statt des ewigen Einheitshochdeutschs findet man in Krabat eine Umgangssprache (regional und eventuell auch historisch eingefärbt?), die perfekt getroffen ist: Hier und da eigene Wörter und abgewandelte Wortbedeutungen, ohne jedoch das Lesen für den Unkundigen zu erschweren. Krabat und die meisten anderen Figuren sprechen Wendisch (Sorbisch), aus dem auf den Buchseiten das oben geschilderte Deutsch wird. Ein Weiteres, dass mir überaus positiv aufgefallen ist, ist die elegante Einbindung des Geschehens in den historischen Rahmen durch zufällige Begegnungen mit zB Armeerekrutierern für die sächsische Armee im Krieg gegen die Schweden, und den Ausflug des Meisters an den Hof des Kurfürsten, und schließlich seine Erzählung von Krieg gegen die Türken. Durch diese kleinen, den Erzählfluss in keinster Weise behindernden Episoden wird der Welt, in der Krabat lebt, eine Art lebendige Tapete als Hintergrund gegeben, auf der die Haupthandlung stimmig eingebettet ist: als ein Teil einer großen, atmenden Welt. Man vergleiche hierzu die weiße Fläche, auf der Tintenherz spielt - außerhalb der Geschichte gibt es dort gar nichts, was bei mir zu einer sehr sterilen Atmosphäre und Vorstellungswelt geführt hat. Darüber hinaus für gelungen halte ich die Anspielungen auf die Geheimnisse hinter der Geschichte, die zum Ende teilweise aufgeklärt werden. Aber nicht alles wird enthüllt - was nun jeden Neumond dort im toten Mahlgang gemahlen wird, es wird nicht aufgelöst. Auch nicht, was die Intentionen des Meisters beim Kurfürsten waren. Von diesem sehr guten Umgang mit Wissen, und wieviel davon dem Leser vorenthalten, enthüllt, und angedeutet wird, kann sich so mancher Autor etwas abkucken. Auch mit der Zauberei wird vortrefflich umgegangen. Es gibt keinen simplen Zauber, der Menschen tot umfallen lässt wie bei Harry Potter, und es gibt auch keine Feuerbälle und Explosionen. Die Zauberei in Krabat ist eher subtil, es sei denn, der Meister lässt es krachen. Krabat ist gut und zielstrebig geschrieben oder gut lektoriert, oder beides. Es finden sich keine Handlungsstränge, die von der Haupthandlung allzuweit und unnötig verzweigen, und jede Episode hat eine fassbare Bedeutung für das Gesamtbild. Bei sehr vielen Anekdoten und kleineren Geschehnissen bemerkt man eine Relevanz für die Haupthandlung. Der Aufbau von Vertrauen und Abneigung zwischen Krabat und den anderen Gesellen, die (wenn auch oft im Dunkel gelassenen) Aktivitäten des Meisters, alles führt mit viel Zug zum Ende der Geschichte - Preußler hat einen starken Zug zum Tor, würde man im Fußball sagen. Wie wir auch gleich beim Ende wären - ein anderer Rezensent sagte, das Ende käme ihm sehr kkurz und hingeklatscht vor. Als sich mir beim Lesen das Ende näherte, war auch ich erstaunt, dass nur noch so wenige Seiten übrig waren, die große Konfrontation dennoch ausstand. Und dennoch: Das Ende ist vorzüglich geschrieben. Kein großer Kampf, nach dessen Ende beim Ausröcheln der letzten Worte des Bösewichts alles in Flammen aufgeht und die Guten sich gerade noch retten können. Sondern: auf eine unaufdringliche, unpathetische Weise gewinnt das Gute die Überhand über die Tricks des Bösen, und ohne langes Zutun, ohne langes schmalziges Gerede, mit einem einzigen Satz aus dem Mund des Mädchens, das Krabats (und ihr eigenes) Leben rettet, endet die Geschichte, während der Meister seine unausweichliche Strafe auf den ungeschriebenen, ungedruckten Seiten trifft. Alles in allem: ein angenehm zielstrebiges, gut geschriebenes und unterhaltsames Buch, von dem ich froh bin, es gelesen zu haben. Mit 21 Jahren... 4 von 5 PunktenIch habe mir dieses Buch zugelegt, als der Hype um Otfried Preußlers »Krabat« durch die Kinoverfilmung angefacht wurde. Bis dahin war mir Otfried Preußler nur als Autor von Kinderbüchern, wie »Die kleine Hexe«, »Der Räuber Hotzenplotz« und »Das kleine Gespenst« bekannt. Obwohl Ich den »Krabat« im »hohen« Alter von 21 Jahren zur Hand nahm, vermochte mich dieses Buch zu fesseln. Der Sprachstil von »Krabat« ist zwar zugegebenermaßen sehr einfach gehalten. Trotzdem fesselt, wie Preußler Elemente alter Volkssagen miteinander verwebt. Die düsteren Elemente des »Krabat« schaffen zudem eine wunderbar dunkle Atmosphäre und es kommt reichlich Spannung auf. Der Anhang dieser »Schulausgabe« des »Krabat« umfasst zudem eine Urfassung der Erzählung, sowie einen kurzen Lebenslauf Preußlers und eine Reflexion des Autors. So wird dieser Jugenderzählung noch mehr Tiefe verliehen. Schade, dass Ich diese wunderbar düstere Jugenderzählung nicht ein paar Jahre früher für mich entdeckt habe, weil dann die Wirkung wohl noch um einiges stärker gewesen wäre. Trotzdem ein sehr lesenswertes Buch und für jüngere Leser wohl auch 5 Sterne wert. Ansonsten ist mir der Sprachstil und der Verlauf doch ein bisschen zu einfach. |
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Lügen, die von Herzen kommen von Kerstin GierTaschenbuch von Bastei LübbePreis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 4,99 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3404162366, Erscheinungsdatum: April 2008, Auflage: 8. Aufl. |
5 Kundenrezensionen:Abgedreht und witzig 5 von 5 PunktenIch muss mich den vorangegangenen Rezensionen anschiessen, dieses Buch war leicht zu lesen und so lustig dass ich manchmal laut auflachen musste. Es macht die Heldin sympathisch dass sie mit "ganz normalen Problemen" zu kämpfen hat wie jede andere Frau auch, man kann sich sehr gut mit ihr identifizieren. Für mich war die story von Anfang an total vorhersehbar, was mir aber keinesfalls den Lesespass geraubt hat. Süüüß!!! 5 von 5 PunktenKerstin Gier ist einfach großartig! Mit "Lügen die von Herzen kommen" schafft sie einen witzigen Roman, der einfach Spaß macht. Der neue Chefredakteur in Hannas Verlag kann schon ein ziemlicher Tyrann sein, aber dafür sieht er klasse aus. Von der Belegschaft gehasst, zwingt er seine Mitarbeiter, aus Recherche-Gründen in einem Chat nach dem "Traummann" zu fahnden. Dabei trifft Hanna tatsächlich jemanden. Boris68. Er scheint nicht nur sympathisch, sondern auch recht witzig zu sein und befreit Hanna aus dem öden Alltagsstress. Doch leider hat diese ein bisschen geflunkert, was ihre Figur angeht und will für ein Treffen unbedingt abnehmen. Aus dem Treffen wird leider nichts, doch statt Boris68 taucht plötzlich der werte Herr Chefredakteur im Restaurant auf... Okay, wer hier eine Mischung aus Anne Hertz und Eva Völler herausliest, hat definitiv recht. Wie die oben genannten Autorinnen, hat auch Kerstin Gier das Schreiben süßer Liebes-Komödien im Blut. Trotz einer Seitenanzahl von 280 Seiten (naja, eigentlich ist das ja eher nicht so viel) hatte ich das Buch in knapp drei Stunden durch. Nach jeder Seite wird man einfach süchtig auf die nächste. Einfach klasse ;) 5 von 5 PunktenIch habe das Buch eher durch Zufall entdeckt und muss sagen dieser Zufall hat sich auf jedenfall gelohnt. Das Buch hatte ich in kurzer Zeit verschlungen. Es hat mich sehr gefesselt und mich sehr sehr oft zum lachen gebracht.Habe mir nun auch andere Bücher von Kerstin Gier gekauft und bin mal gespannt wie diese sind. Klasse Buch - super unterhaltsam!!! 4 von 5 PunktenWieder mal ein Lob an Kerstin Gier! Ich habe das Buch "Lügen, die von Herzen kommen" regelrecht verschlungen! Es ist flüssig geschrieben und handelt von Alltagssituationen, die sicherlich jeder von uns kennt! Diese Situationen sind humorvoll und komisch beschrieben und man kann gar nicht anders, als herzhaft loszulachen! Am Ende kommt alles - was man recht schnell erahnen kann - ins Reine und man denkt sich dann: toll! schon aus? Dieser Roman ist genau das Richtige, um einfach mal ein bisschen abzuschalten! Es lohnt sich auf alle Fälle, sich dieses Taschenbuch anzuschaffen! Danke Frau Gier! ;-) super Unterhaltung 5 von 5 PunktenIch habe das Buch in 2 Tagen verschlungen. Man kann irgendwie nicht aufhören. Es ist so schön geschrieben, dass man in der Geschichte lebt. Die Personen sind wie Bekannte - und manchmal ertappt man sich dabei, Realität und Buchgeschichte durcheinanderzubringen. Ich werde auf alle Fälle mehr von Kerstin Gier lesen. Das ist jetzt schon das 2. Buch, bei dem ich ständig in mich hineinlächeln musste, weil es einfach zauberhaft beschrieben ist. |
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Die Bibel nach Biff: Die wilden Jugendjahre von Jesus, erzählt von seinem besten Freund von Christopher MooreTaschenbuch von GoldmannPreis bei Amazon: EUR 10,90, Angebote ab EUR 6,09 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3442541824, Erscheinungsdatum: Oktober 2008 |
5 Kundenrezensionen:Selten so gelacht 5 von 5 PunktenDieses Buch ist einfach eine reine Witzbombe. Ich habe noch nie bei einem Buch so gelacht wie bei "Die Bibel nach Biff", auf jeder Seite muss man lächeln oder sogar laut auflachen. Dabei ist die Schreibweise fließend und dem Thema angepasst. Man wünscht sich das, dass Buch noch mehr Seiten hat und man das Ende hinauszögern kann. In nur vier Tagen hatte ich das Buch durchgelesen. Fazit: Wer lachen möchte und einfach nur gute Laune brauch ist bei diesem Buch richtig. Witzig nur für engstirnige Menschen 1 von 5 PunktenIch fand das Buch nur mäßig witzig. Es möchte "unanständig" daherkommen, indem es sich über Jesus lustig macht. Echte Freidenker werden von diesem Konzept nicht unterhalten sondern nur gelangweilt. Es ist wohl eher was für fromme Menschen, die "etwas frivoles" lesen möchten. Dazu passt der platte Humor. Macht den Messias menschlich 4 von 5 PunktenGeschichtliche Fakten mit erfundenen Elementen gekoppelt - und das auch noch gut! Mr. Moore hat es geschafft, den Menschen hinter dem Messias zu zeigen und - das war für mich ein sehr schöner Gedankenansatz - wie er zu seiner Religion gekommen ist. Was er erlebt und gelernt hat, BEVOR er anderen predigte. Er gibt dem Christen Jesus etwas Weltoffenes - eine wundervolle Idee! Auch wenn er damit einfach nur ein lustiges Buch schreiben wollte; er hatte offenbar die Befürchtung, damit eventuelle fundamentalistische Christen zu verärgern. Ich seh das umgekehrt - mir als Freizeit-Christ hat er ein Stück Glaube gegeben! Biff - der seine Version der Geschichte damals erzählt - schreibt einfach so, wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Vor allem 1. Teil des Buches kann sich die zwei jungen Burschen gut vorstellen, wie sie mit ihren Lockenköpchen barfuß durch das Dorf laufen. Natürlich kann man bei diesem Schreiberling ein hochliterarisches Werk erwarten - war er doch gelernter Steinmetz und sein ganzes Leben lang hauptberuflich Bester Freund des Messias. *g* Das Ende ist sehr überraschend - so garantiert es bis zum Schluß auch ein bisschen Spannung (auch wenn man die "Story Jesu" ja eigentlich kennt). Noch nie bei einem Buch so gelacht 5 von 5 PunktenDieses Buch ist einfach eine reine Witzbombe. Ich habe noch nie bei einem Buch so gelacht wie bei "Die Bibel nach Biff", auf jeder Seite muss man lächeln oder sogar lauf auflachen. Dabei ist die schreibweise fließend und dem Thema angepsst. Man wünscht sich das, dass Buch noch mehr Seiten hat und man das Ende hinauszögern kann. In nur vier Tagen hatte ich das Buch durchgelesen. Fazit: Wer lachen möchte und einfach nur gute Laune brauch ist bei diesem Buch richtig. Und jetzt Mut beweisen 2 von 5 PunktenOk. Ganz lustig. Wenn Mr. Moore jetzt auch noch ein Buch schreibt: "Der Koran nach Biff Die wilden Jugendjahre von Mohammed", dann hätte ich echt Respekt. |
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Kennen wir uns nicht? von Sophie KinsellaBroschiert von GoldmannPreis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 3,45 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3442466555, Erscheinungsdatum: Oktober 2008 |
Aus der Amazon.de-RedaktionNoch glaubt Lexi Smart allen Ernstes, dass dies „der beschissenste Abend meines ganzen scheißbeschissenen Lebens“ ist. Mit Freundinnen ist sie in einen angesagten Karaoke-Club im Südwestens Londons gefahren; jetzt steht sie durchnässt im strömenden Regen und wartet vergeblich auf ein Taxi. Während ihre Freundinnen gut gelaunt „It’s raining men“ schmettern oder irgendwelchen Zufallsbekanntschaften ihre Zunge in den Hals rammen, hat sie ihr Freund trotz aller Versprechungen nicht abgeholt -- ein Autoverkäufer zudem, der meint, er sähe aus wie Bruce Willis in Pulp Fiction, in Wirklichkeit aber den Spitznamen Loser Dave trägt. Der Tod ihres Vaters trübt Lexi Smart ebenso die Sinne wie der tropfende Regen, und so ist es kein Wunder, dass sie mit ihren Billigschuhen aus dem Ausverkauf auf der Treppe ausrutscht und das Bewusstsein verliert... Aber: Ist sie überhaupt auf einer Treppe ausgerutscht? Hat sie tatsächlich (immer noch) einen Knallkopf namens Loser Dave zum Freund? Und: Trägt sie wirklich No-Name-Klamotten oder doch eher Designerkleidung inklusive einer Tasche von Louis Vuitton? Die Tasche jedenfalls findet sich im Schrank ihres Krankenhauszimmers. Da, wo sonst zerkaute Nägel waren, blinkt jetzt fein Manikürtes in hellem Rosa. Und auch ihre eigene Biografie, die ihr das Krankenhauspersonal auftischt, klingt fast zu fremd, um wahr zu sein. Demnach hat Lexi einen schwerreichen Ehemann und führt ein Leben in Saus und Braus. Die Erinnerung ihres Treppensturzes, sagt man ihr, liegt drei Jahre zurück. Lexi Smart versteht die Welt -- und sich -- nicht mehr. Und dann platzt da auch noch ein Mann in ihr Leben, der sie noch mehr verwirrt. Mit Romanen wie Die Schnäppchenjägerin oder Prada, Pumps und Babypuder avancierte die britische Autorin Sophie Kinsella zur ungekrönten Königin der romantischen Komödie. Mit Kennen wir uns nicht?, das die Cinderella-Thematik in die Gegenwart transportiert (und originell weiterspinnt), wird sie dieser Rolle einmal mehr gerecht. Beste Unterhaltung. -- Isa Gerck, Literaturanzeiger.de 5 Kundenrezensionen:Klasse Buch und einfach zu lesen 5 von 5 PunktenIch habe mir das Buch "Kennen wir uns nicht?" vor Weihnachten zugelegt, weil es gut klang. Ich habe nun am 1. Weihnachtsfeiertag begonnen zu lesen und konnte gar nicht mehr aufhören. Innerhalb von zwei Tagen war ich durch. Das Buch ist wirklich gut. Wobei es ein typisches Frauenbuch ist. Also wer so was nicht mag für den ist das nichts. Aber wer genau das mag - dann kann ich nur sagen - Kaufen. Es liest sich gut und die Story ist auch gut. Inhaltlich mag ich allerdings nichts verraten. Viel Spaß beim lesen. gutes Buch, aber die üblichen Stellen zum Lachen fehlen 4 von 5 PunktenBuch ist wirklicht gut und auch flüssig zu lesen, ganz wie die übrigen Bücher von Sophie Kinesella. Allerdings fehlt hier der Witz die Komödie ansich ist auf der Strecke geblieben. Schade! Einfach wieder nur Genial!! 5 von 5 PunktenSophie Kinsella schafft es wieder einen zu fesseln. Konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Es war so spannend zu erfahren, was mit Lexy geschehen war. Einfach nur genial! Würde es am liebsten direkt ein zweites mal lesen! ;o) Tolle Unterhaltung! 5 von 5 PunktenWer von uns hat nicht schon einmal davon geträumt, aufzuwachen und etliche Kleidergrößen schlanker zu sein, eine Platin-Kreditkarte in einer Designerhandtasche zu haben und mit einem umwerfend attraktiven, smarten, millionenschweren Ehemann in einem eleganten Loft im besten Viertel der Stadt zu wohnen? Lexi Smart ergeht es so. In einem Moment die um ihre Weihnachtsprämie geprellte Assistentin des Abteilungsleiters für Bodenbeläge, im nächsten erfolgreiches Vorstandsmitglied der Firma und knallharte Karrierefrau. Und schuld daran ist ein Gedächtnisverlust, der drei Jahre aus ihrem Leben radiert. Nur langsam entdeckt sie, was in diesen drei Jahren alles passiert ist, und dass sie mehr verloren als gewonnen hat. Sophie Kinsella erzählt die Geschichten von Lexi Smart und ihrem chaotischen, bizzarren Leben auf gewohnt witzige Weise, und dennoch so spannend, dass man das Buch nicht weglegen kann. Der Schluss kommt vielleicht etwas abrupt, aber schließlich wünscht man der guten Lexi ja ein Happy End Jenseits von Bloomwood 5 von 5 PunktenIch weiß,ich werde mir Prügel einhandeln, aber ich bin froh, daß Sophie Kinsella den Mut hatte, ihrer zuletzt doch arg heruntergekommenden Kult - Heldin Becky Bloomwood eine Pause zu gönnen und neue Hauptpersonen ins Rennen zuschicken. Und Lexy Smart fand ich persönlcih sehr erfrischend, auch wenn es Becky - Fans verstören mag, daß nicht dauernd geshoppt wird. Lexy hat ganz andere, aber auch sehr unterhaltsam beschriebene Probleme und wer Aschenputtel - Stories mag, wird hier gut bedient. Man blättert und liest und träumt sich selbst ein Leben zurecht, wie Lexy es erlebt, nachdem sie aus der Amnesie erwacht:Über Nacht ist ein graues o8/15 - Dasein in ein Märchen verwandelt worden und Lexy hat, ohne zu wissen, wie und wodurch alles, wovon sie je träumte und noch mehr. Es ist Sophie Kinsella hoch anzurechnen, daßß sie ihrer Heldin den Raum für Anstand und Charakter beläßt und sie nicht blindlings drauflos jetsetten lässt, so einladend das sein mag. Das macht uns die verletzliche Person Lexy nach wie vor greifbar, verständlich und wir haben nicht so eienn abgedrehten Paris Hilton- Klon mit Hündchen in der Handtasche vor dem inneren Auge. Und Sophie Kinsella beweist viel Gespür für die Nebenrollen,die großartig besetzt wurden, außerdem hat sie mit ungewohnt feiner Feder eine geradezu atemberaubend romantische Stimmung beschworen, der man sich kaum entziehen kann. Ich sage nur: Sonnenblumen!!! Das ist für mich große Kunst. Ich lese viel und leider auch viel Mieses, Enttäuschendes, nur selten stockt mir noch der Atem, aber es gibt Szenen in "Kennen wir uns nicht?", die so liebevoll und warmherzig, so intensiv und lebensnah, so rührend und ergreifend ohne Kitsch geschrieben sind, daß Sophie Kinsella mit diesem Buch meiner Meinung nach ihr Meisterwerk abgeliefert hat. Für einen leichten Frauenroman ein großer Griff! Schön, romantisch, weihnachtlich, lesenswert!!! |
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Alles Glück kommt nie von Anna GavaldaGebundene Ausgabe von Hanser BelletristikPreis bei Amazon: EUR 24,90, Angebote ab EUR 16,90 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3446230572, Erscheinungsdatum: November 2008 |
Aus der Amazon.de-RedaktionWarum um alles in der Welt heißt Alles Glück kommt nie „Alles Glück kommt nie“? Immerhin lässt sich das Original, La Consolante, ganz salopp mit „Die Tröstende“ übersetzen. Aber das Problem gab es ja schon bei Anna Gavaldas deutschem Überraschungs-Bestseller Zusammen ist man weniger allein. Auch da gab es für den eher knappen, und gerade in seiner Knappheit gelungenen Titel (Ensemble, c’est tout, also „Zusammen, das ist alles“) keine logische, in der Übersetzung gelungene Entsprechung “Die Tröstende” - das wäre wohl der bessere Titel gewesen. Denn in Galvanas Buch geht es, was den Plot betrifft, äußerst eher einfach zu. Held ist der 46-jährige Pariser Architekt Charles, der vor lauter Arbeit fast zu leben vergisst. In die Midlife-Crisis gekommen, wird Charles aus der Bahn geworfen, als er die Nachricht vom Tod einer gewissen Anouk erhält. Da er einmal in die weitaus ältere Frau verliebt gewesen ist, sucht Charles nach Spuren der faszinierenden Frau. Was er findet, ist die Spur von Anouks Sohn Alexis, der einmal sein bester Freund gewesen ist. Und er macht Bekanntschaft mit Kate, der Immigrantin, die ihm nicht nur ihre Vergangenheit offenbart, sondern ihm auch zeigt, was wahre Liebe - und wahres Glück - bedeuten kann… In Frankreich wird Anna Gavalda inzwischen fast schon wie ein Popstar verehrt. In Deutschland ist es bisher nicht ganz so schlimm, auch wenn man es der Autorin durchaus gönnen könnte. Denn Galvada hebt die Unterscheidung zwischen U- und E-Literatur auf eine Art und Weise aus, die bezaubert. Da ist sicher nicht jeder Satz ganz schmalzfrei. Aber Alles Glück kommt nie ist - trotz des umständlichen Titels - alles andere als misslungen. Beste Unterhaltung. -- Stefan Kellerer, Literaturanzeiger.de 5 Kundenrezensionen:Was bedeutet Glück? 5 von 5 PunktenSehnsüchtig hatte ich den neuen Roman von Anna Gavalda erwartet! Groß waren meine Erwartungen! Der Einstieg war dann erstmal eine kleine Enttäuschung! Das war nicht der gewohnte Stil von Anna Gavalda, die Geschichte verwirrte am Anfang und ließ mich noch ziemlich kalt. Aber das Dranbleiben lohnte sich! Spätestens bei der Geschichte über Anouk und Nounou war ich sehr gerührt und bei der tragischen Entfremdung zweier ehemals bester Freunde, liefen bei mir die Tränen. Der zweite Teil des Buches dann, die Geschichte von Kathy, liest man mit einem warmen Lächeln mit und stellt sich den Hof mit allem Drum und Dran vor und meint förmlich, die Wärme des Sommers zu spüren oder das Gelächter der Kinder hören zu können. Teilweise hätte das Buch vielleicht ein wenig kürzer gefasst werden können, aber alles in allem bin ich doch wieder sehr zufrieden mit Anna Gavalda und erwarte nun das nächste Buch sehnsuchtsvoll! Kitsch und Klischees 2 von 5 PunktenWas ich bisher an Anna Gavalda so mochte, war ihre Kunst, den menschlichen Schwächen und Problemen versöhnliche Perspektiven gegenüberzustellen - aber eben keine unrealistischen und schmalztriefenden Happy-Ends zu liefern. Bei "Alles Glück kommt nie" ist das leider anders. Die Grenze zum Kitsch wird zu oft überschritten, und die Versuche der Autorin, das Niveau des Ganzen mit ausgefallenen Stilmitteln anzuheben, wirken eher unpassend. Der erste Teil (das aktuelle Leben der Hauptperson als Architekt und seine Kindheitserinnerungen an Anouk und Alexis) und der zweite Teil (die Idylle auf dem Land) stehen ziemlich unverbunden nebeneinander, auch wenn die zweite Hälfte des Buches nett zu lesen ist und echte "Page-Turner"-Qualitäten hat. Doch gleichzeitig werden reichlich Klischees bedient: Hier der kalte Großstadtkonsum, dort das ländliche Paradies voller Kinder und Tiere; hier die edle Designer-Küche mit leerem Kühlschrank, dort der gemütliche alte Ofen, in dem andauernd Schokoladenkuchen gebacken wird; hier die kapriziöse Laurence, dort die herzliche Kate. Die ganze Geschichte arbeitet mit ziemlich schlichten Gegensatzpaaren, die in einem platten Happy-End münden. Bleibt zu hoffen, dass Gavalda in Zukunft zu alter Form zurückfindet und nicht endgültig in den Mainstream abdriftet. Schrecklich 1 von 5 PunktenDas schlechteste Buch seit langem. Ich mochte "Zusammen ist man weniger allein" sehr, darum habe ich mich auf dieses Buch gefreut. Leider eine herbe Enttäuschung. Die vielen Halbsätze nerven extrem, nach einer Lesepause kommt man nur schwer wieder in die Geschichte hinein - alles in allem nicht empfehlenswert. Sorry, Frau Gavalda, da bin ich besseres von Ihnen gewohnt. Eine fast alltägliche Geschichte 4 von 5 PunktenEine fast alltägliche Geschichte. Erfolgreicher Architekt in der Mitte seiner Jahre gerät in die Midlife-Crisis. Längst dümpelt die Gemeinschaft mit seiner Lebenspartnerin nur noch mehr oder weniger freudlos vor sich hin. Und das Verhältnis zu seiner halbwüchsigen Stieftochter ist lediglich bestimmt von finanziellen Zuwendungen. Natürlich landete "Alles Glück kommt nie" wie vorauszusehen auf den Bestsellerlisten. Verdientermaßen? Zumindest zu Beginn wird sich der Leser etwas schwer tun. Die verknappten Sätze, teils mit bedeutungsschweren Auslassungen, stören und verstören. Was salopp klingen soll, ermüdet. Der Rest ist dann Gavalda, wie sie der geneigte Leser aus den früheren Romanen kennt. Eine Menge Herz-Schmerz-Prosa um Liebe und Lust, um Verlust und Leid. Und damit das nicht zu flach und kitschig wirkt, gibt es ein wenig Ironie. "Was jetzt folgt, nennt sich Glück, und Glück ist eher peinlich. Lässt sich nicht erzählen. Sagt man...Glück ist platt,abgeschmackt... Glück langweilt den Leser." Nun - ganz so schlimm ist es auch wieder nicht. Dafür ist die Gavalda eine viel zu gute und routinierte Erzählerin. So kommt in das Leben unseres "Helden" Charles Bewegung - durch die lapidare Nachricht "Anouk ist tot". Plötzlich denkt er nur noch an diese Frau, die Mutter seines besten Freundes, Krankenschwester mit Herz, in die der Jüngling einst furchtbar verliebt war. Erinnerungsarbeit setzt ein und das Verlangen, mehr über Anouk, ihr Leben und ihr Sterben zu erfahren. In dieser Geschichte, die auch die Geschichte seines Freundes Alexis ist, verliert - und findet er sich selber. Trost und wenn man so will Erlösung kommt ihm durch Kate. Sie eine frühere Freundin von Anouk, eine verrückte Engländerin, ist eine Art Gegenentwurf. Von der "Welt" zurückgezogen lebt sie auf einem verwilderten Landgut mit fünf Kindern und zehn Katzen, mit Hunden, Vögeln und einem Lama zusammen. "Ihr Herz und ihr Plastikbecher waren gleichermaßen zerknautscht...Sie war fertig mit der Welt". Für Charles aber ist sie die neue Anouk. Und schließlich auch einen neues Leben und ein neues Glück. "Die wahre Familie findet man unterwegs", so Charles. Und die Liebe auch.. Mit Kate ist Anna Gavalda ein beeindruckendes und brillantes Porträt gelungen. Allein diese Geschichte lohnt es, den ganzen Roman zu lesen. Und so legt der Leser dann doch trotz einiger Bedenken das Buch "getröstet" und gut unterhalten aus der Hand. Eine gut erzählte männliche Midlife-Crisis 5 von 5 PunktenDie Geschichte eines 46-jährigen Workaholic Architekten mit ausgeprägtem Schlafdefizit, der seine Lebensgefährtin und deren Tochter vernachlässigt. Bei einer Familienfeier liest er die Todesanzeige der Mutter seines Kindheitsfreundes. Dessen Mutter war für ihn eine Art Ersatzmutter. Er erinnert sich daran, was sie ihm vermittelte und gestaltet sich anlässlich des Besuchs bei dem Kindheitsfreund neu, indem er eine alleinerziehende Mutter mit drei Kindern freit. Diese betreut die drei Kinder ihrer bei einem Autounfall verstorbenen Schwester und hat sich noch ein paar Pflegekinder dazugeholt. Der männliche Hauptdarsteller erkennt einen Daseinssinn und suhlt sich fortan glücklich in Großfamilie. Was ein Vorrezensent schon sagte, stimmt leider. Die ersten 250 Seiten des Buches sind zäh. Ein paar gut wiedergegebene Episoden. Aber das war es. Der wechselnde Erzählstil, mal "Ich-Perspektive", mal "Dritte-Person-Einzahl" erleichtert nicht unbedingt den Lesefluss. Auch muss ich Bedenken anmelden hinsichtlich Geschichten, in denen Frauen aus der Männerperspektive erzählen. Männer denken immer an das eine und weniger an die anderen Dinge, die Frauen wichtig sind. Männer sind im besten Fall doch eher konzeptionell oder einzelfallbezogen zielorientiert und weniger gefühlsorientiert. Zugegeben seine Hilflosigkeit ist gut wiedergegeben. Sie treibt es mit dem Dorfschmied und er kümmert sich um die Kinder und schmachtet sie an. Und ab Seite 300 kommt Anna Gavalda endlich auch in das Fahrwasser, das man von ihr kennt. Die Geschichte bekommt Schwung und Handlung und da ist er dann, dieser ihr eigene Ton, der das Lesen ihrer Bücher zum zugegebenermaßen schwer erklärbaren Hochgenuss macht. Zu Ende gelesen, schlug ich das Buch, so etwas komisch unbestimmt, jedoch irgendwie glücklich und irgendwie auch erstarkt und gestärkt zu. |
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Abendstern von Nora RobertsBroschiert von BlanvaletPreis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 2,50 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3442369398, Erscheinungsdatum: November 2008 |
5 Kundenrezensionen:Gut, für Liebhaber von Liebesgeschichten und Übersinnlichem 4 von 5 PunktenGelungener Auftakt einer neuen dreiteiligen Serie von Nora Roberts. In diesem Buch ist Caleb Hawkins die Hauptfigur. Er ist einer von drei Männern die seit ihrer Kindheit Freunde sind. Zufällig wurden sie am gleichen Tag im gleichen Jahr geboren. An ihrem 10. Geburtstag zelten die drei verbotener Weise an einem verwunschenen Ort im Wald und lösen damit eine Serie von Unglücken aus, die sie alle sieben Jahre wiederholen. Die Journalisten Quinn Black ist dem Phänomen des Städtchen Hawkins Hollow auf der Spur und will ergründen, was es mit den Vorkommnissen auf sich hat. Dabei trifft sie auf Caleb und verliebt sich in ihn. Weitere Hauptpersonen in diesem Buch sind die Freunde von Caleb Fox und Gage. Dazu kommt Quinns Freundin Cybil und Layla. Alle sechs sehen und spüren die Vorboten der kommenden Ereignisse in dem Städtchen und das schweißt sie zusammen. Dabei fragen sie sich, ob es ihnen gemeinsam gelingen wird, den Fluch zu brechen, der seit Jahrzehnten über der Stadt liegt. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Nora Roberts schreibt in den jüngsten Romanen gerne über Zauberei, Dämonen und Hexen. So auch in diesem Buch. Es stört mich in diesem Buch nicht, ich hoffe, dennoch auf weitere Werke der Autorin, ohne Übersinnlichem. Softhorror 3 von 5 PunktenDieses Buch ist unkomplizert zu lesen. Der Inhalt und die Ausdrucksweise typisch amerikanisch. Ich fand es manchmal derart kitschig, daß ich mich überwinden mußte weiterzulesen. Am nervigsten fand ich die ständigen Beschreibungen der Ernährungsumstellung der Journalistin Qinn. Was sie gerne essen würde, aber sich für eine bessere Figur nicht erlaubt! Richtig ätzend wurde mir bei Begriffen wie "Handtaschenneid" zumute. So ein Blödsinn! Wenn nicht die paar schönen, spannenden, unerklärlichen Horrorereignisse gewesen wären, hätte ich es weggelegt. Die Mysterie der Story an sich war eine gute, kreative Sache, nur ich ertrage zu schmalzige, triefende Beimischungen einfach nicht. War meine erste Nora Roberts und ich brauche das nicht nochmal. Phantastisch ! 5 von 5 Punktenin jeder Hinsicht. Nora Roberts wird immer besser. Diese neue Abend-Trilogie wird zu den Lieblingsbüchern von ihr zählen. Nicht die Klischees und der Kitsch wie schon oft, sondern eine wundervolle Geschichte. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Sehr viel Magie (nichts für nüchterne sachliche Menschen), viel Humor und viel Familie und die gewohnten Dreier-Teams (diesmal Freunde und Freundinnen). Und natürlich Liebe, mit weniger pikanten Details als in früheren Werken, so daß noch etwas für die Phantasie übrig bleibt. Den Inhalt kann man ausführlich in anderen Rezensionen nachlesen. Ich sage nur: Robert-Fans: unbedingt kaufen ! 1.Teil der Nacht-Trilogie 5 von 5 PunktenHawkins Hallow wurde schon von den Indianern, vor der Besiedlung durch die Weißen, als ein magischer Ort bezeichnet. Dort fand am 7.7.1652 ein Kampf zwischen Gut und Böse statt. Doch der weiße Magier, der den Dämon schon seit hunderten von Jahren jagt, konnte diesen nicht endgültig töten, sondern nur dort, am Heidenstein wie er seitdem genannt wird, gefangen halten. Durch ein Ritual, in dem Blut eine große Rolle spielt, gab der Magier seine Macht an seine Nachfahren weiter, die dazu bestimmt sind seine Aufgabe zu vollenden. Diese sind Caleb, Fox und Gage, drei Freunde, die alle am selben Tag, nämlich am 7.7.1977(deshalb auch im Orginal die Trilogie "im Zeichen der 7"), geboren sind und von ihrem Schicksal noch nichts wissen. Dieses offenbart sich ihnen an ihrem 10.Geburtstag, den sie mit einem Übernachtungs-Pickknick am Heidenstein feiern wollen. Als sie beschließen Blutsbrüderschaft zu schließen und bei dem Ritual einige Tropfen ihres Blutes auf den Boden fallen, befreien sie die dort gefangenen guten, wie auch bösen Mächte. Sie bekommen zwar die Kräfte ihres Vorfahren (sie sind so gut wie unverwundbar und haben die Gabe des Hellsehens), aber der befreite Dämon wütet in den darauffolgenden 7 Tagen in ihrer Stadt, in der es von Gewalt, Mord und Totschlag nur so herrscht. Das wiederholt sich alle 7 Jahre, immer am 7.7., und wird von Mal zu Mal schlimmer. Nun, nach fast 21 Jahren, steht das vierte Mal bevor, und Caleb und seine Freunde sind immer noch ratlos wie am Anfang, da sie nicht wissen um was es wirklich geht und wie sie dagegen vorgehen können. Da taucht die Autorin Quinn Black auf, die Bücher über paranormale Phänomene schreibt und auch eins über Hawkins Hallow schreiben will. Sie ist eine taffe Frau, die vor fast garnichts Angst hat und selber auch über seherische Fähigkeiten verfügt. Ihre Recherchen führen sie natürlich auch zu Caleb und seinen Freunden, die ihr nur widerwillig Auskunft geben. Zwischen ihr und Caleb funkt es natürlich gleich, und nach und nach kommt auch heraus, dass sie mehr mit der Dämonengeschichte zu tun hat, als am Anfang vermutet. Ganz deutlich wird das, als noch Layla und Cybil auftauchen. Layla ist eine Frau, die von Albträumen und Visionen geplagt, dem "Ruf" von Hawkins Hallow nicht widerstehen kann und ohne es recht zu wissen wie, plötzlich dort auftaucht. Cybil ist Quinns beste Freundin und hat Zigeunerblut in ihren Adern, also somit auch seherische Gaben. Gemeinsam machen sich die drei Paare auf, das Rätsel um die "Sieben" zu lösen und den Dämon zu vernichten... Also, ich war von dem Buch wirklich begeistert und kann es kaum erwarten, bis die nächsten Teile erscheinen, weil ich natürlich wissen will, wie es weitergeht. Denn wenn es auch in diesem Teil um Caleb und Quinn ging, also die Liebesgeschichte sozusagen abgeschlossen war, und es in den anderen Teilen um die zwei anderen Paare geht, so ist die Geschichte mit dem Dämon noch nicht abgeschlossen!! Sie gehen zwar am Ende, in einem kleinen Kampf gegen ihn, als Sieger hervor, aber er ist noch nicht vernichtet! Und auf die anderen Paare freue ich mich auch schon, da es ja zwischen denen in diesem Teil auch schon geknistert hat! Fazit: N.R. hat es mal wieder geschafft, eine wunderschöne romantische Liebesgeschichte mit einem spannenden übersinnlichen Hintergrund zu schreiben! Nacht-Trilogie(Sign of Seven-Trilogy): 1.Blood Brothers = Abendstern (Caleb & Quinn) 2.The Hallow = Nachtflamme (Fox & Layla) erscheint Jun.09 3.The Pagan Stone= ? (Gage & Cybil) einfach klasse! 5 von 5 PunktenWieder ein super klasse Buch von Nora Roberts. Die Charaktere und die Geschichte ist echt gut dargestellt und zieht einen von der ersten Seite in den Bann und läßt einen so schnell nicht mehr los und am Ende wartet man sehnsüchtig auf die zwei folgenden Bänder von Roberts "Nacht-Triologie". Ich habe das Buch in eins durchgelesen und nur die Arbeit und der benötigte schlaf haben mich dazu bringen können das Buch aus der Hand zulegen. Trotzdem sollte man beachten das die Geschichte stark mit übersinlichen zu tun hat und sich dementsprechend darauf einstellen. |
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Schweigeminute von Siegfried LenzGebundene Ausgabe von Hoffmann und CampePreis bei Amazon: EUR 15,95, Angebote ab EUR 8,90 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3455042848, Erscheinungsdatum: Mai 2008 |
5 Kundenrezensionen:Wir haben zu danken 5 von 5 PunktenWir haben Siegfried Lenz für ein poetisches Buch zu danken. Vielleicht ist es sein schönstes. Dieser Satz von Marcel Reich-Ranicki im Feuilleton der F.A.Z. veranlasste mich, das Buch auf meine Wunschliste zu setzten. Der Weihnachtsmann hatte ein Einsehen und ich fand es am 24. Dezember fein verpackt neben dem Christbaum. Die Schweigeminute zum Andenken der jüngst verstorbenen Stella Petersen füllt 128 Seiten. Keine davon ist zu viel. Fast hätte ich gesagt, das Buch dürfe ruhig länger sein, aber nein. Es ist richtig so, wie es ist. Ein Roman wäre zu viel gewesen, als Novelle passt der Stoff perfekt. Als ich mit der Lektüre fertig war, empfahl ich sie der besten aller Ehefrauen mit dem Hinweis: Schön traurig. Wunder- wunderschön traurig. Tot ist eine Englischlehrerin, das weiß der Leser sofort, Stella war voller Lebensfreude, liebte ihren Beruf und - nun ja. Beschrieben wird die Schweigeminute von ihrem Schüler Christian, und der hat diese Lehrerin geliebt. Das geht natürlich nicht. Oder doch? Siegfried Lenz gelingt es durch einen sprachlichen Trick ganz ausgezeichnet, die Zerrissenheit der Beziehung zu vermitteln. Er wechselt beim Erzählen zwischen der zweite und dritten Person Singular, mitten im Satz, zwischen zwei Sätzen... - ein Kunstgriff, um den man Lenz beneiden muss: Wir lagen nebeneinander, nur mit Badeanzügen bekleidet, ich streichelte deinen Rücken. Ich wollte wissen, warum sie am Wettschwimmen nicht teilnehmen wollte... Du und sie - es ist immer Stella. Überhaupt ist die Sprache in dieser Novelle sehr reichhaltig und von bester Qualität, ganz dem Thema gewidmet: Es ist ein Buch vom Erwachsenwerden, ein Buch über die Liebe, die nicht sein darf und doch ist. Eine großartige Novelle. Mein Fazit: Wieder einmal hatte Marcel Reich-Ranicki recht. Wir haben für dieses Buch zu danken. Ob es das schönste Buch von Siegfried Lenz ist, vermag ich nicht zu sagen, da ich längst nicht alle gelesen habe. Aber es ist eine unbedingt lohnende Lektüre. Für mich: unerträglich! 1 von 5 PunktenIch kann all die positiven Rezensionen überhaupt nicht nachvollziehen. Mir hat das Buch ganz und gar nicht gefallen. Der Schreibstil hat mich furchtbar genervt und die Seichtigkeit der Geschichte war nur schwer zu ertragen. Wahrscheinlich hat das Buch schlichtweg nicht meinen Geschmack getroffen - mir sind Erzählungen mit gewissem Tiefgang einfach lieber. Die Grammatik des Abschieds 5 von 5 PunktenMit einer Gedenkstunde beginnt diese Novelle: es gilt Abschied zu nehmen von Stella Petersen, der allzeit fröhlichen Englischlehrerin aus dem Lessing-Gymnasium. Unter den trauernden Schülern ist Christian, 18 Jahre jung und Klassensprecher seiner Klasse. Wahrscheinlich niemand weiß es, mancher ahnt es: die Beziehung zwischen Christian und Stella ging über eine Lehrerin-Schüler-Beziehung weit hinaus - tatsächlich waren sie ein Liebespaar. Wie diese Beziehung sich anbahnt, sich entwickelt, zur Leidenschaft wird, für Christian (und für Stella?) eine Zukunftsperspektive hat, dann aber alles so grausam endet: all dies schildert Siegfried Lenz in diesem großartigen Alterswerk auf faszinierende Art und Weise. Auch der formale Rahmen passt; die unaufgeregte, sachliche Sprache von Siegfried Lenz ist sowieso jedem seiner Leser vertraut. "Schweigeminute" zeigt, wie unheimlich schön, traurig, aber zugleich beglückend Literatur sein kann! Nordisch und tiefsinnig 5 von 5 PunktenNorddeutsch und knapp, einfühlsam und doch herb wie die norddeutsche Landschaft. Mich hat diese Liebesgeschichte von Lenz ausgesprochen angerührt. Sie macht nicht viele Worte, aber die Sprache ist herrlich poetisch. Die Gefühle entstehen über die Bilder. Für mich war das Lesen wie das Blättern in einem Fotoalbum vergangener Jugendsommer. Eine ganz zarte, tiefe und doch einfache Liebesgeschichte, die das Zeug zum Klassiker hat. Ich bin beeindruckt und kann dieses Büchlein von Liebe, Glück und Trauer nur empfehlen. Traurif und wunderschön 5 von 5 PunktenDer Erzählstill und die Beschreibungen des Autors sind wunderbar. Was gut gelungen ist, sind, meiner Meinung nach, wunderschöne Beschreibungens, die das Gefühl geben dabei zu sein. Das Buch ist wunderschön geschrieben, toller still, voller Gefühle, so unglaublich optimistisch und traurig zugleich. Eine wunderschöne Novelle, die man natürlich nicht lesen muss (man kann ja auch nichts lesen), aber trotzdem lesen sollte. Ich würde es jedem empfehlen. |
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Die Gegenpäpstin von Martina AndréAudio CD von Technisat/Radioropa HörbuchPreis bei Amazon: EUR 8,97, Angebote ab EUR 5,39 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3836800918, Erscheinungsdatum: Juli 2007, Auflage: 3., Aufl. |
5 Kundenrezensionen:Die Gegenpäpstin 5 von 5 PunktenIch kann mich kurz fassen..... Wer auch immer sich auf dieses Hörbuch einlässt wird es NICHT bereuen. Tolles Hörbuch, super spannend gelesen! 5 von 5 PunktenDie Gegenpäpstin ... ... eine Geschichte, die verschiedenste Komponenten vereint Historie, Archäologie, aber auch topaktuelle Themen wie Genforschung und die nicht neue Forderung, Frauen in sämtlichen Kirchenämtern und somit letztendlich auch auf dem Heiligen Stuhl zuzulassen. ... eine Geschichte, flüssig, bildreich und extrem spannend erzählt und mit so fein gezeichneten Charakteren ausgestattet, dass es dem geneigten Leser nicht schwer fällt, emotionale Bindungen (welcher Art auch immer) zu den handelnden Figuren aufzubauen. Die Erzähltechnik in zwei Zeitebenen gibt einen zusätzlichen Reiz, da diese beiden Stränge in einem ausgewogenen Verhältnis zu einander stehen und am Ende wie von selbst zueinander fließen. ... eine Geschichte, aufwendig und sorgfältig recherchiert, so dass man am Ende leicht den Eindruck bekommen kann, dass alles genau so stattgefunden haben könnte. Alles in allem ein fesselnder Roman, der sich in keine Schublade stecken lässt und durch die gelungene Mischung von Kirchenthriller, Krimi und Liebesgeschichte sehr gut in einem Schwung zu lesen ist. Allerdings sollte man grundsätzlich den angesprochenen Themen offen gegenüber stehen. Schließlich hat auch eine Telenovela für viele Menschen durchaus Ihren Reiz (die Einschaltquoten sprechen eine eigene Sprache) und bevor man ein schriftstellerisches Werk verreißt, sollte man vielleicht selber einmal versuchen, über das Niveau einer äußerst unfairen Amazon-Rezension hinauszukommen. Ich für meinen Teil sage noch einmal: Hut ab vor diesem Debut! ...Vorsicht kein Thriller 4 von 5 PunktenEin wirklich gelungener Roman. Im der Kurzbeschreibung ist schon viel geschrieben. Was den Roman von anderen allerdings interessant macht, ist die wirlich gelungene Polizeiarbeit im Detail und sehr gut recherchiert. Alle Personen bekommen ein Gesicht und Charakter. Frau André macht wirklich keine Fehler. Sehr sauber und wie am Schnürchen geschrieben. Aber dennoch, genau das ist hier das Problem. Es scheint, Frau André bekommt am Schluss ein schlechtes Gewissen und versucht den Roman noch zum Thriller zu machen. Leider gelingt Ihr das nicht ganz. Aber trotzdem, wirlich sehr empfehlenswert. Sprecherin Frau Bilabel ist zwar nicht ein Herr Kerzel aber dennoch, finde passt hervorragend zur Story. Ein sehr gutes Hörbuch mit besten Preis- Leistungsverhältnis. Wem`s gefällt.... 2 von 5 PunktenAuch wenn man mich jetzt für ungeduldig oder uninteressiert halten mag, aber ich war enttäuscht von dem Hörbuch. Ich bewundere die Menschen, die sich die Geschichte bis zum Schluß angehört haben. In mir kam Langeweile auf, je länger ich der Frau Bibel zugehört habe. Die ewigen Sprünge ins ältere Jahrhundert haben verwirrt, wenn man mal einen Moment unachtsam war. Eine einzige Enttäuschung 1 von 5 PunktenIch kann mich den begeisterten Rezensionen leider ganz und gar nicht anschließen. Dieses Buch ist entsetzlich langweilig und ich habe mich wirklich bis zum Schluss durchgequält, in der Hoffnung, es kommt noch eine spannende Wendung. Aber die Handlung blieb vorhersehbar und eintönig. Die Flashbacks ins Jahr 62 n.Chr. sind nervig und dienen einzig dazu, die ohnehin schon viel zu lange Geschichte noch länger zu gestalten. Die ganzen Verschwörungstheorien um Maria Magdalena und Jesus sind doch mittlerweile wirklich total verbraucht. Gegen Ende hin wird das schnulzige Liebesgeseier echt unerträglich. Und die beschriebenen Sexszenen sind so lächerlich, dass es schon wieder komisch ist. "Und dann trug es sie auf's Meer hinaus"... also übersetzt, ihr ist es gerade gekommen... Gelesen ist dieses Hörbuch allerdings wirklich gut... trotzdem... Lasst die Finger davon!!! |
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Tintenherz. Sonderausgabe mit Filmbildern von Cornelia FunkeGebundene Ausgabe von Dressler VerlagPreis bei Amazon: EUR 22,00, Angebote ab EUR 16,50 ISBN: 3791504754, Erscheinungsdatum: Oktober 2008, Auflage: Sonderausgabe. |
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