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Gegensätze ziehen sich aus: Roman von Kerstin Gier

Broschiert von Lübbe
Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 4,00

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3404159063, Erscheinungsdatum: Sept. 2008, Auflage: 1
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Aus der Amazon.de-Redaktion


Eigentlich könnte Constanze glücklich sein. Sie ist mit dem Anwalt Anton liiert, der im Gegensatz zu ihrem Ex-Mann morgens nicht nach Komposthaufen riecht, sondern so frisch nach gebackenem Bot, dass man am liebsten in ihn hineinbeißen möchte. Sie ist das Oberhaupt einer fünf- bis sechsköpfigen Patchworkfamilie, in die sich eigentlich auch Antons sechsjährige Tochter Emily prima einfügt -- auch, wenn sie Constanze wie ihre Vorgängerinnen „wegmachen“ will und ihrem vierjährigem Sohn Julius weiszumachen sucht, dass er unter einer unheilbaren Krankheit leidet, die sein Hirn schrumpfen lässt. Und dann kommt ihre Freundin Trudi auch noch auf die glorreiche Idee, in ihrem Viertel einen Schuhladen namens „Pumps und Pomps“ aufzumachen. Denn nicht Männer, Schuhe machen laut Trudis Aussage Frauen glücklich. „Ich habe die Idee“, sagt Trudi. „Und du hast das Geld.“
Aber nur mit Schuhen und ganz ohne Männer kann man auch nicht glücklich werden in einem Leben, in dem sich viel um Krabbelgruppen, Mütterselbsthilfegruppen und resolute Frauen mit dem schrecklichen Namen Hittler dreht. Da kann man eigentlich nur in diverse Fettnäpfchen treten. Und dann hat Anton auch noch das Gefühl, dass es so mit Constanze und ihm nicht weitergehen kann und er nicht nur ihre Eltern kennen lernen will, sondern sie auch gleich gemeinsam ein eigenes Haus kaufen sollten. Droht jetzt Constanzes ganzer Lebensplan (welcher Lebensplan eigentlich?) in die Brüche zu gehen?
Gegensätze ziehen sich aus ist ein weiterer „Mütter-Mafia-Roman“ aus der Feder von Bestsellerautorin Kerstin Gier, und es ist vielleicht ihr bester. Jede Mutter jedenfalls wird sich in dem Alltagschaos, das der Heldin zwischen Kindern, Liebe und verhasstem Golf-Spiel wiederfährt, ein wenig wiederfinden. Davon lebt ja derlei Literatur: Dass man merkt, dass das Leben der anderen noch chaotischer ist als das eigene. Und dass man darüber hinaus lernt, über sich selbst zu lachen. Gegensätze ziehen sich aus jedenfalls ist witzig genug dazu. Vielleicht kein ganz großer Roman, aber beste Unterhaltung. -- Isa Gerck, Literaturanzeiger.de
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5 Kundenrezensionen:

Einfach nur suuper!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieses Buch habe ich in einem Zug durchgelesen. Total lustig und unterhaltsam geschrieben. Für mich hätte dieses Buch auch doppelt so dick sein können.
Da Frau Gier sich in ihrem Schlußwort als Amazon-Leserin geoutet hat:
Also ran an das nächste Buch! Ich kanns kaum erwarten.
Einfach super - So kennt man Kerstin Gier !
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Auch der dritte Teil zur Mütter-Mafia-Serie ist wieder mal ein Volltreffer! Kerstin Gier versteht es den Lesern höchst humorvoll zu unterhalten und sorgt somit für viele Lacher. Man erkennt sich selbst oft wieder, denn die Situationen sind wirklich aus dem Leben gegriffen. Ironie, Schlagfertigkeit und die Kunst die harte Wahrheit knadenlos an Tageslicht zu bringen machen die Bücher von Kerstin Gier lesenswert und einzigartig.
Ich hoffe, dass es bald wieder was neues von ihr in den Bücherläden zu finden gibt! Davon kann man einfach nicht genug bekommen....
Gegensätze ziehen sich aus
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Das Buch ist flüssig zu lesen und ein leichtes Lesevergnügen. Für fünf Sterne fehlte mir allerdings noch ein Tick mehr Wortgewandheit und Spritzigkeit bei der Geschichte. Den Schluss fand ich sehr schnell dahin geschrieben.
Ein wahres Kerstin Gier Buch!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Gekauft, weil es ein Kerstin Gier Buch ist. Überrascht, weil es der dritte Teil der Mütter-Mafia-Bücher war.

Ich glaube zum Inhalt muss man nicht viel sagen. Die Hauptdarstellerin ist wie auch bei den anderen Mütter-Mafia-Büchern Constanze Bauer.

Kerstin Gier erzählt mit viel Gefühl und noch mehr Humor über den Alltag der Mütter-Mafia. Hinzu kommt diesmal die Entstehung des Schuhladens, die Schwangerschaft von Trudi und Anne und Connys Hass für Golf.

Alles in allem wieder ein wundervolles Kerstin Gier Buch. Wie schafft die Frau es, dass man immer nach der nächsten Ausgabe lächtzt. Man muss sie einfach lieben.
Gegensaetze ziehen sich aus
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich liebe Kerstin Gier's Buecher. Dieses war mal wieder zum todlachen ich lese meistens im Zug oder im Bus und musste mir sehr hart verkneifen laut zu lachen. Wenn ich dann doch vor mich hin gluckste schauten mich alle ganz komisch an. Aber wie gesagt das Buch ist der absolute hit ich hoffe es kommt noch ein 4tes von der Muetter-Mafia!!!
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Produkt-Bild: Die Tore der Welt

Die Tore der Welt von Ken Follett

Gebundene Ausgabe von Luebbe Verlagsgruppe
Preis bei Amazon: EUR 24,95, Angebote ab EUR 17,00

3,5 von 5 Punkten
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3785723164, Erscheinungsdatum: Februar 2008, Auflage: 1
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Aus der Amazon.de-Redaktion


18 lange Jahre hat Ken Folletts nicht eben kleine Fan-Gemeinde auf eine Fortsetzung seines Bestsellers Die Säulen der Erde warten müssen. Lange hat sich der Autor geziert, bis er dem Bitten des Publikums und der Verlage endlich nachgab und sich für einen Vorschuss von immerhin 49 Millionen Euro an die Arbeit machte. Und schon nach ein paar der stattlichen 1.300 Seiten von Die Tore der Welt weiß man: Für die Verlage hat sich dieser Vertrauensbonus ebenso gelohnt wie für die Leser das Warten.
200 Jahre sind in im südenglischen Kingsbridge vergangen, wo Follett seine Geschichte auch diesmal angesiedelt hat. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen die Nachfahren der Helden von einst. Entlang ihrer Schicksale führt uns der Autor, der sich bei seinen Recherchen von gleich drei Historikern zuarbeiten ließ, ausgesprochen kundig durch die Welt des 14. Jahrhunderts: Durch Caris, die der Verbrennung als Hexe durch den Eintritt in ein Kloster entkommt, lernen wir Manches über die Pest und die mittelalterliche Medizin. Mit der Baukunst der Zeit macht uns der Architekt Merthin, Caris` Geliebter, vertraut. Auch den Gegensatz zwischen einem ebenso selbstsüchtigen wie hemmungslosen Adel auf der einen und der Masse der besitzlosen Leibeigenen auf der anderen Seite führt uns der Autor mit großer Souveränität in seiner gewohnt schnörkellos-direkten Sprache anhand persönlicher Schicksale vor Augen: ein Sog, dem man sich kaum entziehen kann...
Gewiss: In Wahrheit hat es wohl keine beinahe verbrannte Hexe zur Leiterin eines Nonnen- und erst recht keines Mönchsklosters bringen können. Und überhaupt muss man natürlich davor warnen, seine historische Bildung nur aus historischen Romanen zu beziehen: Dennoch: Die Tore der Welt ist eine nicht nur spannende, sondern sehr wohl auch historische lehrreiche Lektüre. -- Alexander Dohnberg, Literaturanzeiger.de
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5 Kundenrezensionen:

Super Buch
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich finde das Buch echt klasse. Ich bin jetzt bei Seite 900 und schon jetzt ziemlich frustriert, dass das Buch bald zu Ende ist :-(( Mir fällt es schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Die letzte Nächte waren schon sehr kurz. Gähn... Empfehlenswert!
Unglaublich spannend!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wie auch schon bei "Die Pfeiler der Macht" hat Ken Follet es wieder geschafft, den Leser an die Seiten zu fesseln. Unglaublich spannend, mit herovrragenden Charakteren.

Sehr zu empfehlen!!!
Man sollte 'Die Säulen der Erde' nicht so abqualifzieren.
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Es wurden ja schon viele Rezensionen geschrieben, drum kann ich mich kurz fassen.

Schade, dass man überhaupt einen Stern vergeben muss. Das Buch wird seinen Ansprüchen in keiner Hinsicht gerecht. Die Handlung plätschert hin und her, es fehlt die treibende Kraft. Man darf fehlende Handlung nicht einen komplexen Plot verwechseln. Bei letzterem hat die Handlung ein Ziel. In diesem Buch plätschert die Handlung so vor sich hin, die Personen und die Handlung entwickeln sich nicht. Hier genügt es eigentlich die ersten und die letzten hundert Seiten zu lesen.

Auch die Übersetzung ist nicht sehr sorgfältig, die Wortwahl oft vulgär, zum teil umgangssprachlich (z.B. das schwäbische "aufheben" für "aufbewahren").

Eine Fortsetzung von 'Die Säulen der Erde' ist es nicht, eher ein Abklatsch. Man sollte 'Die Säulen der Erde' nicht so abqualifzieren.
Naja
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
es wurde schon in den vorangegangenen Rezensionen ausführlich auf das Buch eingegangen, daher möchte ich mich darauf beschränken zu sagen, dass ich es schlicht langweilig und stellenweise auch sehr geschmack- und niveaulos fand...
FAST so gut wie Teil 1
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich habe die Säulen der Erde nun mehrfach verschlungen und hohe Erwartungen in diese Fortsetzung gehabt, sie wurden nur minimal enttäuscht!
Die Säulen der Erde ist für mich das bessere Buch, aber diese Fortsetzung hat mich genauso gefesselt! Ein tolles Werk! Ich hätte mir lediglich gewünscht, dass etwas mehr auf die Vorgeschichte eingegangen wird, so wird zum Beispiel klar, das eine ganze Sippe der Tochter von Tom Builder, Martha entsprungen ist, nur war diese in die Säulen der Erde stets "Single". Was mich interessiert hätte - was wurde aus Martha, wie kam sie dann doch noch an Familie?!? Es gibt noch weitere Beispiele, aber auch viele positive! Das Leben in Kingsbridge wurde interessant weiter ausgeführt und man fühlte sich "wie zu Hause". Ein wirklich gutes Buch, ich werde es sicher nochmal lesen!
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Produkt-Bild: Die Mütter-Mafia

Die Mütter-Mafia von Kerstin Gier

Taschenbuch von Lübbe
Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 3,70

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3404152964, Erscheinungsdatum: März 2005, Auflage: 12., Aufl.
Zoom ± Produkt-Bild: Die Mütter-Mafia

5 Kundenrezensionen:

Ganz große klasse
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Mütter Mafia war das erste Buch, welches ich von Kersten Gier gelesen habe und ich muss sagen, ich bin seither absoluter Fan von ihr!
Das Buch ist witzig und total sympathisch geschrieben. Warnen Sie also Ihre Umwelt vor plötzlichen Lachattacken vor :-)
Es ist für jeden einen Charakter dabei, indem man sich ein bisschen wieder erkennt.

Sehr zu empfehlen ist danach "Die Patin" und "Gegensätze ziehen sich aus" zu lesen, da diese sozusagen Fortsetzungen der Mütter Mafia sind. Doch auch wenn man die Bücher nicht in dieser Reihenfolge liest, hat man kein Problem die Handlung zu verstehen.

Die Bücher von Kerstin Gier sind absolut zu empfehlen und meine Sammlung ihrer Werke wächst stetig nach.
Ein sehr schönes Buch
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Eigentlich bin ich trader und lese so bücher wie die strategien der börsenmillionäre oder das große buch der markttechnik.
So war es einmal eine ganz andere Welt in die mich dieses Buch entführt hat. Ich kann es nur empfehlen. Ich habe mich köstlich amüsiert und selten so gelacht wie bei diesem tollen Buch. Kann es nur weiterempfehlen
Auch mal ein Buch für Mütter, die gern anspruchsvolles lesen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Auf dieses Buch bin ich durch Zufall gekommen. Auf der Suche nach - nichttypischer Frauenliteratur - geriet mir dieses doch eher Typisch wirkende Buch in die Hände.... und ich hab es gelesen.... mein Mann etwas irritiert durch die Auswahl, fragte dann irgendwann warum ich so lache und ob ich das Buch auch noch aus der Hand legen kann... ich habe verneint, denn ich muss sagen es ist ein heiteres lustiges Buch für "Nichtsupermamis" man findet sich einfach irgendwie wieder.... und was ich besonders gut fand...... verlernt auch ein wenig dieses schlechte Gewissen zu haben - keine Supermami zu sein ;-)
Werde nun den zweiten Teil lesen, bin gespannt...
Gut - aber nicht der Beste Kerstin Gier!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Ein typischer Kerstin Gier Roman: Hauptdarstellerin Constanze befindet sich in verzweifelter Lage (Trennung, zwei Kinder, keine Zukunftsperspektive) und kommt durch charmant durchgeknallte Typen wieder auf die Füße. Leider fiel die Liebesgeschichte hier sehr kurz aus - aber dafür kommt ja mit Die Patin die Fortsetzung. Und die Idee, die Übermuttis als totale Erziehungsversagerinnen und zickige Intrigantinnen darzustellen ist einfach Balsam für die Seele von uns ganz normalen Mamas ;-) Insgesamt ein sehr unterhaltsames Buch mit netten Hauptfiguren und absolut hassenswerten Gegenspielern; jedoch nicht so witzig wie "Ein unmoralisches Sonderangebot" oder "Für jede Lösung ein Problem". Ein schöner Roman - nicht nur für Mütter.
für alle mamis und nicht-mamis *g*
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Als ich die ersten paar Seiten sah, im Forum-Schreib-Stil der Mütter-Society, dachte ich, oje, das kann ja was werden.
Und dann begann das 1. Kapitel in der Ich-Version. Das ist bei mir immer so ein Problem, diese Erzählversion liegt mir nicht immer und der Autor muss den Erzählstil auch gut rüberbringen. Aber kaum hatte ich ein paar Seiten gelesen, war ich schon hin und weg von der tollen Geschichte.

Es geht um eine Frau, die von jetzt auf nachher eine Scheidung über sich ergehen lassen muss und in das Haus ihrer verstorbenen Schwiegermami abgeschoben wird.
In der Insektensiedlung, wie der Vorstadtteil heißt lernt sie schnell neue Freundinnen kennen und die selbsternannten perfekten Ober-Mamis, die meinen sie wären das non plus ultra.
Bald stellt sich heraus wer dieser mysteriöse Jaguarmann ist und überhaupt hat das Buch immer wieder etwas Neues Interessantes zu bieten, über das man lachen kann. (Kurz zur Erklärung, der Jaguarmann ist ein Mann, den sie im Kindergarten ihres Sohnes immer wieder trifft und es fast jedes Mal in einem Fiasko endet *g*)

Also ich bin restlos von dem Roman begeistert :) Hatte es in 3 Tagen durch und würde am liebsten weiterlesen. Musste mich regelrecht zu Pausen zwingen, sonst hätte ich es wohl an einem Tag geschafft... *g*
Die Autorin schreibt witzig und frisch. Das richtige Buch für zwischendurch oder wenn man eine Aufmunterung braucht.
Das Buch bekommt von mir 5 von 5 Sternen.

Achtung! Suchtgefahr!

Der nächste Teil Die Patin werde ich mir selbstverständlich auch holen ;)
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Produkt-Bild: Denken Sie selbst! Sonst tun es andere für Sie

Denken Sie selbst! Sonst tun es andere für Sie von Vince Ebert

Broschiert von Rowohlt Tb.
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 7,50

3,5 von 5 Punkten
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3499623862, Erscheinungsdatum: Oktober 2008, Auflage: 3., Aufl.
Zoom ± Produkt-Bild: Denken Sie selbst! Sonst tun es andere für Sie

5 Kundenrezensionen:

Thema verfehlt
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Ebert möchte mit seinem Buch das eigene Denken des Lesers anregen - und scheitert damit grandios. "Denken Sie nicht selbst - ich denke für Sie" wäre ein besserer Titel. Auf 200 Seiten ist eine Ansammlung von Comedy-Texten gebündelt, notdürftig zum Thema "Denken" strukturiert.
Eine Anregung zum eigenen Denken gibt es nicht, vielmehr gibt Eberts lediglich seine eigene Meinung wieder, die - da er als Physiker Wissenschaftler ist - automatisch richtig ist.
Gespickt sind die Ausführungen dann mit witzigen Sprüchen, oder waren zuerst die witzigen Sprüche da, die dann mit Text verbunden wurden?
Auf jeden Fall werden die Witze langweilig, da sie meist nach dem gleichen Schema aufgebaut sind: Der Mensch an sich sollte intelligent sein, aber er kennt jemand, der es nicht ist.

Wer einfach ein Comedy-Buch sucht, ist damit eventuell zufrieden, seinen eigenen Anspruch erfüllt das Buch jedoch bei weitem nicht.
Denken bitte abschalten - Ein Kalauer-Handbuch
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Also nein. Wie konnte diese Ansammlung von Plattheiten so viele Sterne bei den Bewertungen sammeln? Ich bin sehr enttäuscht, nicht nur weil ich mir doch wesentlich mehr Wissensvermittlung und weniger eine Aufbereitung von Kalauern erhofft hatte, sondern auch weil der Humor von Vince Ebert offenkundig bei sehr sehr Vielen ankommt. Das Denken kann man beim Lesen des Buches getrost einstellen. Es ist weder anregend, inspirierend, überraschend noch vermittelt es Wissen, wie es der Titel ja durchaus suggeriert. Wer Witze z.B. über Polen, Roberto Blanco oder über einen fiktiven "Kumpel Jörg" mag oder wer Frau-Mann-Beziehungskisten a la Mario Barth und Albernheiten im Generellen schätzt, der möge zu diesem Buch greifen. Kleines Beispiel: "Deswegen heißt Solarenergie auch so. Weil sie so lala funktioniert". Ein echter Brüller, gel? Derlei Schenkelklopfer gibt es reichlich in der sicherlich sehr schön aufbereiteten Lektüre. Dafür, und für die Richtigstellung des Begriffs "Quantensprung" erhält das Buch von mir einen Stern.
Comedyprogramm wiederverwurstet
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Hier ist das Skript zum Bühnenauftritt; an den passenden Stellen ist im Buch ein bißchen Platz, wo der Lacher hingehört. Inhaltlich sind es Kommentare zur 'Vermischtes' Seite der BILD (Die Wissenschaft hat festgestellt) und Beschreibungen altbewährter Komedy-Charaktere (Der Lehrer als Autofahrer, der Pauschaltourist, der Esoteriker und so weiter). Das kommt einem mehr oder weniger lustig vor, je nach dem, wie oft man es schon gehört hat. Der Titel verspricht eine Umerziehung zum denkenden Menschen, geliefert wird übliches Unterhaltungsprogramm. Leichte Kost, gut für die Wartezeit beim Frisör.
Gute Comedy mit einer Agenda
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Zunächst: es handelt sich hier um Comedy-Buch. Diejenigen Rezensenten, welche der Ansicht waren, es handele sich um ein Sachbuch, haben wohl vor dem Kauf nicht aufgepasst.

Vince Ebert schreibt hier auf sehr amüsante Art und Weise über häufige Denkfehler, falsche Annahmen und ungünstige Verhaltensweisen.

Und Vince Ebert hat eine Meinung, die er klar vertritt. Das wird nicht jedem Leser gefallen, denn Ebert ist antiesoterisch, antireligiös und klar prowissenschaftlich.

Lesern von "Esotera", der Bibel oder anderer metaphysischer Schriften wird daher besonders zur Lektüre dieses Buches geraten.
mittelwitzig
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Na ja, sooo lustig und witzig und intelligent ist das Büchlein Vince Eberts auch wieder nicht. Es ist ganz nett und hat als Nachtkästchenlektüre gewiß seine Berechtigung. Aber der Überbrüller ist es nicht, und Aufklärung, die zu umsetzbarer neuer Erkenntnis führte, ist es auch nicht. Vince Ebert muß als Autor noch genausoviel lernen wie als Bühnenakteur, bei beidem fehlt noch einiges an Substanz. Und er muß aufpassen, dass er nicht zum Hanswurst wird auf der Ebene von Elton oder Stefan Raab, in deren Gesellschaft und auf deren unlustigem Comedy-Niveau er sich zuviel tummelt.
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Produkt-Bild: Schwertgesang

Schwertgesang von Bernard Cornwell

Broschiert von Rowohlt Tb.
Preis bei Amazon: EUR 9,95

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3499248026, Erscheinungsdatum: Dezember 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Schwertgesang

5 Kundenrezensionen:

Toll - Geschichte pur
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das Buch "Schwertgesang" von Bernard Cornwell war von mir sehnsüchtig erwartet worde. Es ist das vierte einer Reihe, die bisher klasse war.Der Krieger Uhtred zieht durch das frühmittelalterliche England und erlebt Geschichte im Umfeld Alfred des Großen. Cornwell bleibt sich treu und liefert beste Unterhaltung. Er hat nicht die übliche Sex&Crime Sauce nötig die die üblichen Verfasser historischer Romane brauchen um ihre Bücher in die Regale der Buchhandlungen zu drücken. Er stellt das tägliche Leben naturgetreu nach. Hier wird nichts aufgeplustert oder verherrlicht. Das Buch setzt die Reihe gut fort und macht Freude. Gut so!
Konnte mich wieder voll und ganz begeistern!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Lang ersehntes Warten hat sich gelohnt, denn der vierte Teil der Serie "The Saxon Stories" ist dem Autor Berard Cornwell wieder hervorragend gelungen. Für alle, die sich schon von den ersten drei Teilen "Das letzte Königreich", "Der weiße Reiter" und "Die Herren des Nordens" überzeugen konnten, wird es ohne Frage ein absolutes Muss sein, nun auch "Schwertgesang" zu lesen. Fand ich das Cornwell sich immer weiter steigerte und mit jedem Buch besser wurde, empfand ich das diesmal nicht. Aber er bleibt gleichbleibend gut, ohne irgentwas einzubüßen.

Die Geschichte um Uhtred basiert in diesem Teil zwar mehr auf Fiktion, als seine Vorgänger, enthält aber immer noch einen großen Teil historischer Ereignisse, die weiterhin interessant und spannend bleiben. Cornwell hat ein Gespür beides zu verbinden, damit es unterhaltsam und informativ beim Leser ankommt. Auch sonst bleibt er seinem Stil treu, indem er die Geschichte in der Ich-Form aus Uhtreds Sicht erzählt, sprachlich unverblümt und die Handlung fesselnd. Außerdem bekommt man ein gutes Bild von den Engländern und den Dänen, denn weiterhin werden beide Seiten gleichermaßen mit eingebunden.

Uhtred konnte mich hier wieder am meisten begeistern, denn durch seinen vielfältigen, eigenwilligen und keinesfalls perkekten Charakter, ist er mir nun richtig ans Herz gewachsen. Aber auch Pater Pylig bringt neben Uthred besonders viel Witz mit in die Geschichte und ich habe mich über ein Wiedersehen mit ihm gefreut. Genauso wie über Uhtreds Schwurmänner Finan, Cerdic, Sihtric, Rypere und Clapa. Auch Steapa, Beocca und diesmal auch zwei weibliche Charaktere, nämlich Gisela und Æthelflead waren sympathisch und liebenswürdig. Alfred, der zwar nach dem ersten Teil immer sympathischer dargestellt wurde, hat sich seid dem letzten Teil diesmal nicht verändert. Der Norweger Erik zeigt, dass Cornwell auf schwarz-weiß Malerei verzichtet, da er als Gegner Uhtreds trotzdem ein toller Charakter ist.

Die Handlung in diesem Roman ist die Eroberung Lundene (London), die Uhtred für Alfred einnehmen soll. Dies geschieht natürlich nicht, ohne viel Blut zu vergießen. Genauso kennen wir diese Geschichte und es wird auch in diesem Teil nicht langweilig.

Abwechslungsreiche, spannende und unvorhersehbare Wendungen haben mich wieder ins England, diesmal im Jahre 885 (Die Jahrezahl auf dem Buchrücken, die mit 855 angegeben wird, stimmt nicht, käme auch mit den Vorgängern nicht hin, weswegen ich im Internet mach der richtigen Jahreszahl gesucht und auch gefunden habe) eintauchen und mitfiebern lassen. Wieder einmal kann ich dieses Buch nur weiter empfehlen und freue mich auf eine weitere Fortsetzung, die es noch geben wird.
Uhtred reitet wieder!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
In "Schwertgesang" läßt Autor Bernard Cornwell nun bereits zum vierten Male den Krieger Uhtred durch das frühmittelalterliche England ziehen.
Auf 479 Seiten begleitet der Leser den Helden auf seinen Reisen, bei seinen Kämpfen um London und teilt seine Erlebnisse. Prägend ist wieder Uhtreds gespaltenes Verhältnis zu Alfred dem Großen und zur christlichen Kirche.

"Schwertgesang" ist, wie auch seine drei Vorgänger, beste Unterhaltung. Cornwell hat mit dieser Reihe für das Genre des historischen Romans eindeutige und hohe Maßstäbe gesetzt. Dies gilt besonders für die authentische Darstellung des täglichen Lebens. Hier wird nichts glorifiziert. Man hat jederzeit den Eindruck, ja, so könnte es gewesen sein.
Sicher gibt es die eine oder andere kleine Abweichung bei den historisch verbürgten Ereignissen. Dieses hat Cornwell jedoch nie bestritten (oft weist er sogar darauf hin) und es ist auch eindeutig das Recht des Romanciers. Es tut auch dem Gesamteindruck keinerlei Abbruch. Insgesamt liegt der Informationsgehalt des Buches auf hohem Niveau.

Aufgrund der gelungenen Mischung aus Unterhaltung und historischen Fakten sowie der bestechenden Erzählkunst Cornwells, bewerte ich das Buch mit fünf Sternen. Allerdings ist "Schwertgesang" eindeutig schwächer als seine Vorgänger.

Fazit: "Schertgesang" bietet kurzweilige Lesefreude und spannende Unterhaltung. Eine klare Kaufempfehlung!

P.S.: Neueinsteiger in die Welt Uhtreds sollten besser mit "Das letzte Königreich" beginnen.
Spannend..... Hoffentlich geht es bald weiter!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Sicherlich eine ganze Menge fiktiver Geschehnisse, aber äußerst spannend und unterhaltsam. Ich finde es einfach toll, dass der Autor nichts beschönigt und als "schrecklich romatisch" verkauft. Teilweise ziemlich brutal, aber so wird es wohl auch gewesen sein. Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht, es werden ja immer wieder, wenn Uther als alter Mann erzählt, kleine Hinweise auf zukünftige Geschehnisse eingestreut, was das Ganze nochmal etwas spannender macht. Ich freue mich sehr auf den nächsten Teil!
vierter Teil
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
der Serie um Uthred von Bebbanburgh und dessen schwieriges Verhältnis zu "seinem König" Alfred (der Große) von Wessex.
Erzählt wird die Geschichte eines Kriegers von sächsischem Adel, der von den einfallenden Dänen aufgezogen wurde und obwohl selber Heide für den frömmelnden Sachsenkönig Alfred kämpft.

Die Serie besteht bisher aus vier Bänden:

- Das letzte Königreich
- Der weiße Reiter
- Die Herren des Nordens
- Schwertgesang

Charakteristisch für die Serie, ist dass es keine schwarz weiss Malerei gibt, also die heidnischen Dänen sind nicht die Bösen, sondern die - manchmal hochgeachteten - Feinde. Weiterhin werden die Kämpfe und Schlachten sehr detailiert beschrieben, was keinem Autor dermaßen mitreißend gelingt wie Bernard Cornwell.

Die Bücher sind das was man früher alls "Jungensromane" bezeichnet hätte vom tapferen Held der den Kampf liebt, dabei sind sie sehr gut in die damalige Zeit eingebettet. Wobei der Autor zugibt sich die ein oder andere schriftstellerische Freiheit genommen zu haben.

Im vierten Band "Schwertgesang" soll Uthred anfangs die Themse, im Namen von Alfred von Wessex, vor einfallenden Dänen schützen. Durch die Inszenierung mit einem "sprechenden Toten" gelingt es den Nordmännern fast Uthred davon zu überzeugen, dass es sein Schicksal ist seinen Eid an Alfred zu brechen und selber die Krone von Mercien anzustreben.

Er erobert, nach hartem Kampf, London für Wessex und bekommt letztendlich den Auftrag die von Dänen gefangene Tochter König Alfreds gegen ein Lösegeld auszutauschen.
Ihm gelingt es zwar Verhandlungen mit den Nordmännern aufzunehmen, doch will die zu Errettende gar nicht gerettet werden...

Fazit: Wer die ersten drei Bände gelesen hat wird auch den vierten mit inbrunst verschlingen. Cornwell hat einen Epos geschaffen, der sich am ehesten noch mit Frans Bengtssons "Die Abenteuer des Röde Orm" vergleichen läßt. Es ist einfach mitreissend und das Beste ist: es geht weiter!
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Produkt-Bild: Tintentod. Tintenwelt 03

Tintentod. Tintenwelt 03 von Cornelia Funke

Gebundene Ausgabe von Tintentod
Preis bei Amazon: EUR 22,90, Angebote ab EUR 19,75

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3791504762, Erscheinungsdatum: Sept. 2007, Auflage: 1
Zoom ± Produkt-Bild: Tintentod. Tintenwelt 03

Produktbeschreibung


ab 12 Jahre

Aus der Amazon.de-Redaktion


Mit einem fantastischen Paukenschlag beschließt Cornelia Funke die "Tintenwelt"-Trilogie - ein grandioser Schlusspunkt der Abenteuer von Mo, Resa, Meggie und den zahllosen Fabelwesen. Die bekennende Büchersüchtige Cornelia Funke wird auch mit diesem Band Leseratten, Bibliophile, kleine und große Abenteurer fesseln.
Elinor ist tieftraurig: Schließlich sind diesmal mit dem Buchbinder Mo, Resa und ihrer Tochter Meggie gleich alle ihre Lieben in die Tintenwelt verschwunden. Die Tintenwelt, das ist jene Zauberwelt, die aus Buchstaben geschaffen wurde. Fenoglio, der fantastische Schreiber, hat sie niedergeschrieben, und einige wenige äußerst begabte Vorleser, wie Mo und Meggie, können sich auf seinen Worten "hinlesen" in diese sagenhafte Welt. Und dann beginnt das Abenteuer...
Wer Tintenherz und Tintenblut kennt, der wird sich schnell wieder heimisch fühlen bei Feuerelfen, Spielleuten und Glasmännern, im weglosen Wald und auf der Burg Ombra. Wer die beiden Vorgängerromane noch nicht kennt, irrt erst einmal wie in einem riesigen Labyrinth durch unbekannte Orte und Gestalten in Cornelia Funkes großartig sprachgewaltigem Abschluss der Trilogie. Doch schnell entfaltet die Geschichte auch für den Unkundigen ihren ganz eigenen unwiderstehlichen Sog, getragen von den Bildern, die die Autorin hier mit Worten malt.
Die schöne Tintenwelt, in der Mo, auch "Zauberzunge" genannt, seine stumme Frau Resa und ihre Tochter Meggie nun leben, wird beherrscht vom grausamen Natternkopf. Dessen Schwager, der Hänfling, regiert die Stadt Ombra, in der es inzwischen fast nur noch Frauen und Kinder gibt, die meisten Männer wurden bereits getötet. So bricht Mo jede Nacht im Schutz der Dunkelheit auf, um als "Eichelhäher" gemeinsam mit dem schwarzen Prinzen gegen die fremden Soldaten zu kämpfen und Ombra aus seiner Knechtschaft zu befreien. Doch eines Tages begibt er sich leichtsinnig in noch größere Gefahr: Mo möchte die atemberaubenden Illustrationen von Balbulus, dem besten Buchmaler der Welt, sehen. Und dieser wohnt direkt in der Höhle des Löwen, der Burg von Ombra. Cornelia Funke schreibt, ähnlich wie ihre angelsächsische Kollegin Joanne K. Rowling, Kinderbücher, denen auch Erwachsene rettungslos verfallen. Einmal in die Tintenwelt eingetaucht, fällt es schwer, diese mystische Welt und ihre vielen liebenswerten Bewohner wieder zu verlassen. Denn wie im Märchen, oder besser gesagt: wie im richtigen Leben, geht es auch hier um die ganz großen Dinge: Liebe und Schmerz, Freundschaft und Verrat, Angst und Tod; und den immerwährenden Kampf darum, das Gute siegen zu lassen. Umso schöner, dass Cornelia Funke dem spannungsgebeutelten Leser nach fast 750 prall gefüllten Seiten ein Zeichen der Hoffnung schenkt: Mo und Resa bekommen einen Sohn. Und der kann nachts sogar manchmal fliegen. Oder träumt er das nur? -- Ulrike Künnecke, Literaturtest
© 1998-2009 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

gelungenes finale
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
dieser letzte band der triologie war für mich ein gelungenes finale. ich habe jede seite bis zum schluss genießen und es am ende nur schwer aus der hand legen können.tagelang hat die gesamte geschichte noch nach gewirkt, so dass sich fast das gefühl eingeschlichen hatte, ich müsste selbst wieder hinausgelesen werden;-)die geschichte ist schlüssig und klar.dieses buch bot spannung, grusel,düsternis im steten gleichgewicht zu liebe und hoffnung.
cornelia funke ist eine fantastische geschichtenerzählerin.toll!
Wirklich sehr schade
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Tintenherz habe ich verschlungen, Tintenblut war dann schon zäh und Tintentod habe ich nicht zu Ende geschafft, bzw. einen Großteil quergelesen, weil ich es nicht mehr ertragen konte. Das Buch macht einen depressiv. Es wird nur gejammert, ist hoffnungslos und brutal. Wirklich sehr schade, da die Idee hinter der Tintenwelt wirklich genial ist.
Heul... Stöhn... Warum...(Was? Oh tut mir Leid ich war im Buch versunken...
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Genau wie es schon einige gesagt haben:
Der erste Teil war spitze! Der zweite Teil hatte es auch noch in sich,
aber der Dritte, ich hab das Gefühl dieser Teil hat alle Spannung und gute Story gegen ewig nerviges "Warum betrügt mich Farid... heul" und "Oh mein Gott, ich bin schwanger hoffentlich merkt es Mo nicht..." oder " Ach Staubfinger hat das Feuer viel höher gespien als dieser Betrüger... heul..."
ausgetauscht.

Das ist vor allem für Leute wie mich, die die ersten Bücher geliebt haben ein echter Alptraum!
Also Frau Funke:
WARUM TUST DU MIR DAS AN??????????
KONNTEST DU NICHT EIN HALBWEGS IDEENREICHES UND SPANNENDES BUCH SCHREIBEN??
so eine Enttäuschung
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Ich habe die beiden ersten Bücher in einem Stück gelesen, geliebt und weiterempfohlen. Hätte ich es nur dabei belassen! Im dritten Buch bleibt Frau Funke weit unter ihren Möglichkeiten, das Ende ist eine Enttäuschung. Wie bereits in anderen Rezensionen erwähnt, ist Tintentod langweilig, zäh und unnötig brutal. Schade, da wäre so viel mehr drin gewesen!
Es war einmal ein Kinderbuch...
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Nachdem mir Tintenherz und besonders Tintenblut so gut gefallen haben, musste ich natürlich Teil 3 auch noch lesen und wissen, wie es zu ende geht. Tja, das hätte ich lieber mal gelassen. Die Stimmung das ganze Buch hindurch ist durchweg düster und weltuntergangsähnlich. Aller Zauber und Magie sind irgendwie verflogen. Ich habe es in 2 Tagen gelesen, jedoch viel überblättert um es endlich durch zu haben. Das Buch würde ich keinem 12jährigen Kind mehr geben, es war einfach zu blutig, grausam und düster. Viele Charaktere (Meggie, Elinor etc.) sind kaum noch Randfiguren und haben eher wenig zur Geschichte beizutragen. Auch das Ende war eine Enttäuschung: ein kurzes Geplänkel das alles gut ist und das wars. Teil 3 hätte wirklich nicht mehr sein müssen, es kam alles sehr gezwungen rüber. Das einzig positive: manche Charaktere entwickeln sich weiter oder machen eine Veränderung durch (Staubfinger wurde dieses mal noch interessanter^^) und lockern damit etwas auf. Fazit: wer das Ende unbedingt wissen will, Augen zu und durch. Ansonsten: schwelgt in den schönen ersten 2 Büchern, in der die Tintenwelt noch in Ordnung ist.
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Produkt-Bild: Die Welt ist nicht immer Freitag

Die Welt ist nicht immer Freitag von Horst Evers

Taschenbuch von Rowohlt TB-V. Rnb.
Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 5,99

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3499242516, Erscheinungsdatum: Juli 2006, Auflage: 2., Aufl.
Zoom ± Produkt-Bild: Die Welt ist nicht immer Freitag

5 Kundenrezensionen:

Der Charme des Kleinen Mannes!
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Den bringt uns Horst Evers mit seiner Kurzgeschichtensammlung Die Welt ist nicht immer Freitag auf angenehm liebenswerte Art und Weise näher. Wenn ein Buch in der 9. Auflage verlegt wird, muss der Inhalt schon den ein oder anderen Leser begeistert haben. Die Geschichten aus der Welt des Horst Evers, geboren in Diepholz, lange Zeit in Berlin lebend, und immer mit einem Blick ins Herz des Kleinen Mannes unterwegs, sind dazu bestens geeignet.

Wollten sie schon immer etwas über Sex in der Wahlkabine wissen? Oder wie abtörnend es für die Angebetete des beabsichtigten One Night Stands ist, wenn der Auserwählte auf dem Klo einschläft? Interessieren sie sich für das Berliner U-Bahn-Netz, vor allem für die Endhaltestellen, an denen man geweckt wird, wenn man mal wieder seine Station verschlafen hat? Oder sind sie eher der Typ, der sich für das Leben um die Jahrtausendwende erwärmen kann? Egal, was sie bewegt, Horst Evers kann ihnen da ganz sicher mit ein paar Tipps aus dem Leben eines würdevollen Verlierers zur Seite stehen. Kurz, knapp und bündig hat er selbst zu schwierigsten Themen etwas zu sagen. Und zwar so, dass wir alle das verstehen. Was will man mehr?

Vielleicht ist Die Welt ist nicht immer Freitags nicht unbedingt der ganz tiefsinnige, wahnsinnig nachdenkliche Humor, der auf dem nächsten Humoristikfestival preisgekrönt wird, aber den will Evers vermutlich auch nicht abliefern. Dann schon lieber straight vom Magen in den Kopf, ein Witz für den Kleinen Mann. Das ist verdammt lustig, macht Spaß auf mehr und lässt sich gut lesen. Wie Horst Evers sagen würde: "Jetzt ist erst mal wieder Schluss mit Denken!"
Muß man nicht gelesen haben
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Ich war von dem Buch wirklich enttäuscht. Aufgrund der Rezensionen freute ich mich auf eine lustige Urlaubslektüre, aber habe mich gelangweilt und geärgert dieses Buch überhaupt gelesen zu haben. War das erste Buch, daß ich nachdem Lesen sofort entsorgt habe.
Horst Evers ist klasse
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich hab dieses Buch eigentlich nur wegen des schönen Covers gekauft (gestaltet von Bernd Pfarr) und war dann aber auch sofort vom Inhalt begeistert. Horst Evers schreibt ähnlich aber nicht so elegant und genial wie Max Goldt - aber nun gut - wer kann das schon? Horst Evers Geschichten sind trotz alledem lustig, nett, erheiternd und beschwingt.

Und unbedingt empfehlenswert: Horst Evers Lesungen sind spitze!! Egal ob Fan oder absoluter Lese-Muffel - JEDER geht begeistert aus einer Horst Evers-Lesung!
mhm, naja.. gelacht hab ich schon mal
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
.. wie gesagt, gelacht hab ich ein paar mal. allerdings fand ich es oft sehr (sorry) dämlich. irgendwie hatte ich mir be den vielen guten rezensionen mehr erhofft.
also mein fall isses nicht
Humor aus dem Alltag :)
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
"Die Welt ist nicht immer Freitag" ist eine Ansammlung von kleinen, leider eher zusammenhanglosen Geschichten, die jeden zum Lachen bringen werden.
Der Autor erzählt von seiner Faulheit im Alltag, Wehleidigkeit bei Erkrankungen, seinen Frauengeschichten.
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Produkt-Bild: Buddenbrooks: Verfall einer Familie. Roman

Buddenbrooks: Verfall einer Familie. Roman von Thomas Mann

Taschenbuch von Fischer (Tb.), Frankfurt
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 4,90

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3596294312, Erscheinungsdatum: November 1989, Auflage: 55., Aufl.
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5 Kundenrezensionen:

Die Mutter aller Familiensagas
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten

Liebe Deutsch-LK'ler, die ihr dieses Werk lesen "dürft": Ihr könnt euch wirklich glücklich schätzen!

Nein, das ist jetzt nicht das allerkleinste bisschen ironisch gemeint - meine eigene Oberstufenzeit liegt nunmehr zwanzig Jahre zurück, und bei mir standen die "Buddenbrooks" nicht auf dem Lektüreplan, und wer liest schon freiwillig so eine Pflichtlektüre.... ich habe es jedenfalls bis vor einer Woche nicht getan. Erst die neue Verfilmung, die ich mir gerne anschauen möchte, hat mich veranlasst, mir diesen deutschen Klassiker zu Gemüte zu führen.

Nach kurzen Anlaufschwierigkeiten hat mich die Geschichte über die Lübecker Kaufmannsfamilie ziemlich intensiv in ihren Bann gezogen.

Die Handlung ist klar in 11 Teile gegliedert und spielt in der Zeit von 1835 bis 1876. Sie setzt ein zu einer Zeit des wirtschaftlichen Aufschwungs, in der die Geschäfte gut gehen und die Familie Buddenbrook zu den angesehensten Familien der Stadt Lübeck gehört. Die einzelnen Familienmitglieder werden vorgestellt: Der alte, pragmatische Johann Buddenbrook, der zusammen mit seinem gottesfürchtigen und tüchtigen Sohn Johann ("Jean") junior die Firma leitet. Jean wiederum hat drei kleine Kinder: Den braven Thomas, der zukünftige Geschäftsführer, die verwöhnte Antonie ("Tony") und den übermütigen Christian.

Im Laufe der Handlung tritt die Entwicklung der Kinder in den Vordergrund. Tony muss auf ihre große, allerdings nicht standesgemäße Liebe verzichten und heiratet auf Wunsch ihres Vaters einen Hamburger Kaufmann. Diese Ehe endet in einem Desaster.
Nach Jeans frühem Tod übernimmt Thomas noch relativ jung die Geschäfte. Er ist allerdings durchaus erfolgreich und ehelicht eine Jugendfreundin seiner Schwester Tony. Nach einigen Jahren wird endlich der männliche Stammhalter der Familie geboren, Johann ("Hanno"). Hanno allerdings entwickelt sich zu einem sensiblen Musikliebhaber, der in beständiger Furcht vor seinem Vater lebt.
Thomas' und Tonys Bruder Christian entpuppt sich als ein hypochondrischer Tunichtsgut, der es im Leben zu nichts bringt, zur Schande der Familie eine Prostituierte heiratet und letztendlich im Irrenhaus landet.
Die verzogene Tony heiratet ein zweites Mal, aber auch diese Ehe geht gründlich schief und wird geschieden. Sie setzt letztlich alles daran, ihre Tochter Erika (aus ihrer ersten Ehe) standesgemäß zu verheiraten, was ihr zunächst auch zu gelingen scheint. Ihr Schwiegersohn, Direktor einer Versicherungsgesellschaft, wird jedoch wegen Betruges zu drei Jahren Gefängnis verurteilt. Der Schaden für das Ansehen der Familie ist entsprechend groß und Tony ist wieder einmal am Ende.
Nach Thomas' frühem Tod wird die Firma Buddenbrook aufgrund dessen testamentarischer Verfügung aufgelöst. Als zu guter Letzt auch noch sein Sohn Hanno nur 15-jährig an Typhus stirbt, ist es klar: Das ist das Ende der Familie Buddenbrook - es gibt keine weiteren männlichen Stammhalter, der Name wird unwiderruflich verlöschen.

In dieser ereignisreichen Familiensaga ist wirklich alles enthalten: Ehrgeiz, familiäre Spannungen und Rivalitäten, erfüllte und unerfüllte Liebesgeschichten, Ehebruch, Drama, Eifersucht, Erfolge und Niederlagen.... und dies alles vor dem realen historischen Hintergrund des 19. Jahrhunderts.

Thomas Manns Stärke ist die teilweise nahezu pedantische Beschreibung seiner Protagonisten (wie sehen sie aus, wie kleiden sie sich) und der dargestellten Situationen. Alles wirkt außerordentlich plastisch und echt, so dass man die einzelnen Szenen sehr lebensnah vor Augen hat. Diese realistische Darstellung, gepaart mit den aus dem Leben gegriffenen Charakteren (in der Tat war die Geschichte seiner eigenen Familie, inklusive der Protagonisten das Vorbild für Thomas Manns Werk), macht den ganz besonderen Reiz der Buddenbrooks aus.

Sicherlich - vieles ist aus heutiger Sicht nicht mehr so ganz nachvollziehbar, wie zum Beispiel der allgegenwärtige Standesdünkel, allerdings schafft es Mann durch seine anschauliche Darstellung auch über 100 Jahre nach dem ersten Erscheinen seines Romans, den Leser in die Welt des 19. Jahrhunderts eintauchen zu lassen und sich mit den Figuren zu identifizieren und ihr Denken und Handeln zu verstehen.

Auch wenn der Schreibstil naturgemäß etwas altertümlich anmutet und mit vielen französischen und plattdeutschen Wendungen versetzt ist, so lässt sich Thomas Mann auch heute gut und flüssig lesen. Die Angst vor endlos verschachtelten Bandwurmsätzen ist unbegründet.

Jedem, der die Buddenbrooks aus schulischen Gründen lesen muss, kann ich nur sagen: Super Lektüre, lass' dich drauf ein, tauche ein in diese Lübecker Kaufmannswelt des 19. Jahrhunderts, es wird dich bereichern.

Und jedem, der wie ich darüber nachsinnt, ob er sich diesen Klassiker nicht einmal antun sollte, kann ich auch nur raten: Ja, die Buddenbrooks sind wirklich ein Meisterwerk, ein absolutes Muss. Einer der Romane, wo ich nach der letzten Seite irgendwie eine unangenehme Leere verspüre, weil alles vorbei ist. Wo ich mich irgendwie ablenken muss, um auf andere Gedanken zu kommen, weil der "Nachklang" einfach zu groß ist, weil man irgendwie nicht mehr davon los kommt.

Buddenbrooks: Verfall einer Familie. Roman
Faszination und Verbeugung
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wie oft mag ich diesen außergewöhnlichen Roman, dieses Weltbuch, wohl gelesen haben? Ich weiß es nicht. Doch jedesmal war die Faszination wieder da - gespeist von der Geschichte, von der Komposition dieses umfangreichen Werkes, von der einfach unübertroffenen Sprache. Und bei jeder neuen Lektüre die gleiche Feststellung: Bei aller Bekanntheit dar Geschichte, der Personen, des Hintergrunds - ich lese gerade ein neues Buch. Und das kann man wirklich nur von wenigen Büchern behaupten.
Eine Erfahrung, jetzt wieder gemacht in der Vorbereitung auf den Breloer-Film. Aber auch bereits in der Vorahnung, das selbst die beste Verfilmung dem Buch nicht das Wasser reichen kann.
Das Buch ist oft genug beschrieben, rezensiert und kommentiert worden. Die Geschichte kennt wohl jeder, der etwas mit Literatur zu tun hat. Und so sollen diese paar Zeilen einfach nur - und zum wiederholten Mal - eine Verbeugung sein vor Thomas Mann und vor den "Buddenbrooks".
Klassiker der Weltliteratur
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wer kennt Thomas Mann nicht .... ?
Dieser 1875 geborene Lübecker verließ 1933 Deutschland und lebte in der Schweiz am Zürichsee und dann in den USA, wo er 1938 eine Professur an der Uni Princeton annahm. Danach lebte er in Kaliformien und wieder in der Schweiz, wo er am 12. August 1955 starb.

Die Buddenbrooks - die verschlüsselte Geschichte seiner eigenen Familie und ihrer Stellung in Lübeck -

Vielfach verfilmt und im Theater aufgeführt ist dieses Buch immer wieder ein Genuß.

Erstausgabe des Buches im S. Fischer Verlag: Berlin 1901

Ich finde diese Taschenbuchausgabe sehr ansprechend gestaltet.

Gliederung und Einteilung:
11 Teile

Thomas Mann selbst hat 1932 gesagt, dass er sich sicher ist, dass in Deutschland der Name Thomas Mann immer mit den Buddenbrooks in Verbindung gebracht wird.

kurze Inhaltszusammenfassung:
Die in Lübeck beheimatete Kaufmannsfamilie Buddenbrook wird über 3 Generationen verfolgt, die Höhen und Tiefen dieser Dynastie wird bildhaft und ausschweifend in die Mangel genommen.

Der Urgroßvater Johann Buddenbrook ist die erste Gestalt zu Beginn der Handlung, damals 70 Jahre ...

Konsul Johann Buddenbrook ist der Sohn von Johann, er hat 4 Kinder, davon ist eines der Thomas. Christian, Thony und Clara sind die anderen.

Es gäbe noch viel mehr zu berichten, aber ich kann ja nicht den gesamten Roman und deren handelnde Personen hier aufführen.

Thomas Mann kritisiert in seinem Roman sowohl die Menschen ansich, die für viele Situationen, so auch den Verfall dieser Familie im Zusammenhang mit dem Unternehmen, verantwortlich sind, er kritisiert aber auch die Gesellschaft und das schafft er auf vorzügliche Art und Weise. Der Leser wird in die Handlung involviert, man kann sich sehr gut in die einzelnen Personen und jeweiligen Zeitabschnitte hineinversetzen und durchlebt die Höhen und Tiefen, wobei es immer mehr Tiefen gibt, ständig mit, man leidet, liebt und freut sich mit den im Roman aufgeführten Personen. Das Großbürgertum wird in seiner ganzen Pracht auch wie es dem Untergang geweiht ist, dargestetllt.

Aber auch mit Witz ist dieses so beeindruckende Werk gesprickt, sodass es wirklich eine Freude ist, dieses Buch zu lesen, es ist trotz der doch recht vielen Seiten nie langweilig und der Leser fühlt ständig Spannung und möchte wissen, wie es mit dieser Familie weitergeht.

Leben pur - so könnte man diesen Roman umschreiben - das Leben von drei Generationen, die miteinander verwoben sind - die Zeit vom Beginn des Romans1835 bis zum Ende 1877 wird dargestellt.

Glück und Unglück liegen im realen Leben so nah beeinander und auch hier im Leben der Familie Buddenbrook wird dies klar deutlich und zum Ausdruck gebracht, wie schnell man vom Sieger zum Verlierer werden kann. Wie viele Faktoren da mit reinspielen und wie es auch schon zu damaligen Zeiten Aufstieg und Untergang einer Familie und ihres Geschäftest - ihres Daseins gab, wie schnell das auch heute der Fall sein kann, wird dem Leser auch hier immer wieder deutlich. Daher finde ich - hat diese Geschichte, dieser Roman wohl schon immer Richtigkeit gehabt und ist auch gerade in heutigen Zeiten noch immer von hohem Stellenwert.

Thomas Manns Buddenbrooks werden wohl nie in Vergessenheit geraten und das ist gut so.

Ich habe das Buch bisher dreimal gelesen und immer wieder erkenne ich neue Details und Kleinigkeiten, die mir vorher nicht aufgefallen sind, wie Thomas Mann einzelne Geschehnisse verarbeitet, wie er Personen charakterisiert, sodass man sie direkt bildhaft vor Augen hat, wie er die Lübecker Dynastien in das Geschehen einbindet und die Zeit wieder aufleben lässt, in der sich die Handlung abspielt.

TOP LESEEMPFEHLUNG für diesen Klassiker der Weltliteratur !!!
Unaufregend, anstrengend
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
MICHAEL: Das Problem an diesem Buch ist, dass sich der Autor in endlosen, unnötigen Beschreibungen verliert. Deswegen ist das Buch auch so dick.
Alles wird beschrieben, Einrichtunsgegenstände, das genau Aussehen eines jeden Charakters, Kleidung, unrelevante, uninteressante Anektoden über Gott und die Welt usw.
Genau das erzeugt eine Langatmigkeit und man schwelgt beim Lesen in seine Träume ab.
Ich stelle die Frage, wieso schreibt man Bücher?
Um aufzurütteln?
Um zu berühren?
Vielleicht zu unterhalten?

Leider empfinde ich das Buch als Qual und lese lieber Bücher, durch die man fließender kommt und auf mehr Text trifft, der seinen Sinn für den Fortlauf der Geschichte erfüllt.
Denn weniger ist oft mehr.
Ein Roman für Fantasielose!
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Qualität:
Die 56. Auflage dieses Buches besticht durch ihren Mangel an Qualität des Papiers. Nicht nur, dass man die nächste Seite durch das Papier sieht, oder Unterstreichen von Textstellen dadurch unmöglich gemacht wird, dass man den Strich auch 2-3 Seiten weiter sehen kann, nein: Man kann sogar über ungeliebte Textstellen reiben und nach kurzer Zeit diese Passage von der Seite entfernen, so schlecht ist der Druck.

Inhalt:

Schachteln:
Die Verwendung von Nebensätzen bereichert ganz bestimmt viele Texte, dennoch sollte man einen Satz nicht immer wieder verschachteln. Manchmal muss man eine ganze Seite von vorne lesen, weil man vergessen hat, wie der Satz begonnen hat. Das ist extrem nervig.

Totbeschrieben:
Die Figuren werden so genau beschrieben, dass man sich kein eigenes Bild von ihnen machen kann und durch die ewig langen Beschreibungen verliert man viel Lesespaß, es sei denn, es interessiert einen, ob die Figur das Wort "furchtbar" eher wie "förchtbar" ausspricht.

Wiederholungen:
Selbst wenn dies einen Interessiert, verliert sogar dieser Interessent den Spaß am Buch, da solche Tatsachen nicht nur einmal oder zweimal, nein: jedesmal, wenn die Figur das Wort verwendet, erwähnt werden!
Auch werden ständig die Geschehnisse von vor 100 Seiten (oder mehreren Jahren in der Geschichte) wiederholt, weil sich die Personen entweder selbst bemittleiden, oder andere Figuren darüber lachen. Wenn dies mal vorkommt, ist das ja in Ordnung, aber bitte nicht vor jeder Aussage, die die Figur trifft (auch solche die nichts mit vergangenen Geschehnissen zu tun haben).

Stillstand:
Es kommt öfter auch vor, dass streckenweise nichts passiert. Kein Verfall, wie der Untertitel verspricht, nein besser wäre der Untertitel "Die Speisegewohnheiten einer Familie". Oft wird einfach eine Mahlzeit beschrieben, ohne, dass was passiert.

Dialekt:
Ja, er kann Erzählungen authentisch gestalten, oder, wie in diesem Fall: für viele Leser unverständlich machen!

Wertefreiheit:
Thomas Mann versteht es, einen Todesfall genausso wenig bewegend zu beschreiben, wie die Aussprache einzelner Wörter. Dieses Buch enthält wenig Erzählung, viel mehr Beschreibung (aber diese ist sehr umfassend!).

Schlechter Start:
Schon die ersten Seiten verwirren den Leser, da sehr viele Personen der Familie Buddenbrook sehr umfangreich beschrieben werden. Diese Informationsüberflutung würde ja schon reichen, um die Situation kompliziert zu machen, aber zudem werden noch sehr viele Nebensätze verwendet, welche teilweise in andere Sätze geworfen werden und erst nach mehrfachem lesen einen Sinn geben! Verständnisprobleme sind Vorprogrammiert!

Unter einem Haufen Dreck:
Es befinden sich viele gute Philosophische Ansätze in diesem Werk. Aber sie sind durch die übertrieben genauen Beschreibungen und die langweilige Handlung verdeckt. Das Motiv : TOD, das den Autor immer beschäftigt findet sich allerdings auch in anderen - kürzeren - Werken von ihm.

Sprachliche Schönheit:
Wer Nebensätze und Dialekt mag...

Lesemotivation:
Besteht für alle Leute, die Bücher nicht lesen, um sich darin einleben zu können. Für diese Leute ist kein Platz in der vollbeschriebenen Welt!

Spannung:
In jedem Teil gibt es eine kurze Passage, die spannend ist. Allerdings sind sie sehr selten.

Fazit:
Bei mir herrscht unverständnis, weshalb so eine Geschichte überhaupt noch gedruckt wird und weshalb sowas den Nobelpreis bekommt - Neben Hesse ist Thomas Mann ein Witz.
Lasst dieses Buch, nach Möglichkeit, dort, wo es jetzt ist.
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Produkt-Bild: Die Henkerstochter

Die Henkerstochter von Oliver Pötzsch

Broschiert von Ullstein Tb
Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 4,85

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3548268528, Erscheinungsdatum: April 2008
Zoom ± Produkt-Bild: Die Henkerstochter

5 Kundenrezensionen:

Nicht das, was ich mir versprochen hatte
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Ich war durch die vielen positiven Rezensionen neugierig geworden, und ich hatte mich durch sie auf einen spannenden wie auch lehrreichen historischen Roman eingestellt. Leider wurden meine Erwartungen sehr enttäuscht: Die Handlung ist relativ vorhersehbar, wirkliche Überraschungen gibt es nicht, der eigentliche Plot der Handlung wird bereits früh vorweg genommen, und bei den vorgestellten Charakteren fehlt es meinem Geschmack zufolge deutlich an Profil. Das Buch enthält viele Längen, durch die ich mich regelrecht durchgequält habe, dann wieder wird innerhalb weniger Zeilen die Handlung so schnell voran getrieben, dass erst garkeine rechte Spannung aufkommen kann. Zwei Sterne bekommt das Buch von mir alleine aus dem Grund der offenbar guten Recherche über die Hintergründe der Hexenverfolgung.
Schwer aus der Hand zu legen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Die Geschichte ist super recherchiert und gibt interessante Einblicke in das Leben im Mittelalter. Das Leben eines Henkers und seiner Familie, der Alltag und Aberglaube der Leute, wie schnell eine rechtschaffene Hebamme in den Verdacht der Hexerei kommt und vieles mehr. Fesselnd geschrieben, tolle Hauptpersonen (selbst der Henker kommt einem sympatisch rüber) schwer aus der Hand zu legen. Ich freue mich schon auf den Fortsetzungsroman, der im Mai rauskommt.
Warum gibt es nicht mehr Romane dieser Güteklasse?
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
"Die Henkerstocher" ist für mich eines der besten neuen Bücher des Jahres. Ein Ort in Bayern im 17. Jahrhundert, mehrere Morde an Kindern, ein Henker, ein Arzt, eine Hebamme, die als Hexe angeklagt wird, Politik und Handel, das alles verwebt Oliver Pötzsch zu einer ungemein dichten Handlung, ohne den Spannungsbogen absetzen zu müssen. Die Charaktere sind großartig beschrieben, die Detailfülle ist perfekt, nicht überbordend, so daß sie die Handlung stören würde, aber ausreichend, um sich in Zeit und Handlung hineinversetzen zu können.
Ein großes Dankeschön für diese Buch, daß den Kritikern (hoffentlich) zeigt, dass auch in Deutschland großartige Romane geschrieben werden.
Ich finde "Die Henkerstochter" um Klassen besser als z.B. "Die Kathedrale des Meeres".
Ganz nett, aber nicht begeisternd!
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Nach längerer Zeit, mal wieder einen historischen Krimi, den ich gelesen habe. Er konnte mit interessanten Einblicken der damaligen Zeit, besonders das Leben eines Henkers überzeugen. Der Autor schafft es die Gefühle eines Henkers glaubwürdig hervorzuheben und zeigt, dass es diesen auch nicht immer leicht fällt seinen Beruf auszuüben und das auch er darunter zu leiden hat. Nicht nur die brutale Art der Folter und der Hinrichtung wird erwähnt, sondern auch welche Probleme diese Familien damit haben. Einen Henker auch mal zu verstehen und zu mögen hat bisher nur Titus Müller mit "Die Todgeweihte" bei mir erreicht und jetzt auch Oliver Pötzsch mit diesem Roman.

Oftmals wird die Hexenverfolgung nach dem dreißig-jährigen Krieg im 17. Jahrhundert als Vorlage für einen Roman gewählt und ich habe schon einige Bücher dazu gelesen, aber jeder Autor erzählt ja seine eigene Geschichte. Wie leicht damals die Hexen verfolgt und verurteilt wurden, erschreckt mich dabei aber immer wieder aufs neue. Das Schicksal der Verurteilten Martha Stechlin in diesem Roman, war zwar traurig geschildert, vermochte mich aber nicht sonderlich zu berühren. Das war zu sehr vorhersehbar und deswegen auch nicht spannend.

Auch sonst waren die Charaktere zwar waren ganz nett gezeichnet, besonders mochte ich den Henker Kuisl, aber sonst konnte mich keiner richtig begeistern, mit dem ich mitgefiebert hätte.

Warum eine Nebenfigur den Anspruch des Titels verdient, kann ich auch nicht ganz nachvollziehen, ist mir aber in Grunde genommen auch egal. Trotzdem passte der Name des Titels überhaupt nicht zur Handlung. Ich glaube aber nicht, dass deswegen falsche Erwartungen geweckt werden.

Der Autor Oliver Pötzsch erzählt in diesem Roman die Geschichte seiner Vorfahren. Er selbst stammt nämlich aus der hier erzählten Henkersfamilie des Jakob Kuisl. Der Schreibstil war meiner Meinung nach nur Mittelmaß. Oftmals werden sich bayrische Sätze bei den Dialogen bedient, was wohl zur Geschichte passte, mir persönlich aber nicht sonderlich gefiel. Der Dialekt war dabei zwar verständlich, störte aber ein wenig den Lesefluss. Da diese Art auch nur gelegentlich benutzt wird, konnte ich mich mit diesen paar Sätzen auch nicht anfreunden, oder mich daran gewöhnen.

Für mich ist dies ein eher mittelmäßiger Roman, der mich zwar gut unterhalten konnte, aber zu vorhersehbar und eintönig war. Deswegen kann ich "Die Henkerstochter" nur beschränkt weiter empfehlen.
Als beruflicher Henker kann ich bestätigen, dass
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
... alle diesbezüglichen Angaben richtig sind.
Drum-Herum hat der Autor eine nette Liebesgeschichte und einen spannenden Krimi geschrieben. Was mir nicht so gefiel:
-kein richtiges Happy-End der Liebesgeschichte. Wurden die Beiden jetzt ein Paar und wie konnte der Medicus-Sohn die Henkerstochter ehelichen?
-der Übeltäter wurde verschont, er wurde nicht seiner gerechten Strafe zugeführt.
Ansonsten hat mich der Roman berührt und über Stunden gefesselt.
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Für jede Lösung ein Problem von Kerstin Gier

Taschenbuch von Lübbe
Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 3,99

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3404156145, Erscheinungsdatum: Dezember 2006, Auflage: 13., Aufl.
Zoom ± Produkt-Bild: Für jede Lösung ein Problem

5 Kundenrezensionen:

Einfach super gut!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich habe das Buch zum Geburtstag geschenkt bekommen, es ist das erste von Kerstin Gier, wo ich habe. Gestern Abend angefangen zu lesen und heute Morgen um 04.30 Uhr fertig gelesen. Fand es total gut geschrieben, an einigen stellen musste ich total lachen und dachte hey... es ist mitten in der Nacht, wie kann man nur so lachen.... :-) Das Buch muss man einfach lesen. Viel Spaß dabei... Habe heute gleich ein weiteres Buch von Kerstin Gier gekauft, bin schon total gespannt darauf.
Kurzweilige Lektüre
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Ein sehr lustiges Buch, das man "so weg" lesen kann... Sehr kurzweilig und viel zum Schmunzeln.
SPITZE!!!!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dies war das 1. Buch was ich von Kerstin Gier gelesen habe und es ist echt SPITZE!Hammer Story,nicht so langweilig wie manche Bücher wo man gar keine Lust hat weiterzulesen...
Nun bin ich beim 4.Buch von Kerstin Gier und werde mir auch noch alle anderen von ihren Büchern kaufen,weil sie echt klasse sind,immer interessante Storys und gut verständlich.Da macht es sogar einer 16-Jährigen viel Spass diese Bücher zu lesen ;-)...Bin schon ein richtiger Fan von diesen Büchern geworden und lesen ist schon zu einem "MUSS" geworden...
Zum Schreien komisch :-)
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich habe Tränen gelacht und das Buch in nur 3 Tagen gelesen, weil man es einfach nicht weg legen kann. Beim lesen hat man einen rießen Spaß, ein Brüller nach dem anderen. Es ist eine sehr unterhaltsame und sarkastische Geschichte. Mein absolutes Lieblingsbuch!!! Wenn man einfach mal wieder Freude und was zum lachen braucht ist dieses Buch genau das richtige.
kann nicht jedes buch ein brüller sein :o)
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Kerstin Gier hat mich lesemuffel süchtig gemach. leider ist dieses buch nicht so genial wie die anderen. klar liest man es auch bis zum schluss. aber es ist einfach anders. der anfang war schon komisch und das ende war mir ab mitte des buches schon klar. aber viel schlimmer fand ich, daß das buch zum ende sehr schnell zum ziel kam. als ob die autorin zeitdruck hatte oder einfach keine lusten mehr. Sehr schade! Aber werde trotzdem die anderen Bücher auch noch lesen ;o)
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