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Wenn es dämmert: Roman von Zoë BeckTaschenbuch von Bastei Lübbe GmbH & Co.KG (Bastei Verlag)Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 2,89 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3404159004, Erscheinungsdatum: August 2008, Auflage: 1 |
5 Kundenrezensionen:Weniger ist manchmal mehr 2 von 5 PunktenMein Fazit von diesem Krimi: Viele Morde, viele Psychopathen und ein Kernthema, bei dem die Tiefgängigkeit fehlt und das für meinen Geschmack durch die "kranken" Protagonisten und den verkommenen Adel zu sehr in den Hintergrund gerückt wird. Die Autorin packt alles was niederträchtig und widerwärtig ist in die 300 Seiten - aus dem Stoff hätte man locker zwei Krimis schreiben können. So wird alles nur oberflächlich berührt und es wird mit allen Klischees gespielt. Man trifft auf korrupte Polizisten, ein Nachkriegsdrama, Menschenhandel, Prostitution, Erpressung und jede Menge psychische Abgründe. Mich hat das werk daher mehr gelangweilt als unterhalten. spannende Charaktere 5 von 5 PunktenDas Buch hat eine spezifische Qualität, die man selten findet: Die Handlung, jede Szene entwickelt sich organisch, ja zwangsläufig aus den Figuren, ihren Ängsten und Trieben. Es gibt Tote, Schießereien, brennende Häuser, missbrauchte Mädchen... Aber nicht weil Genre-Konventionen bedient werden, sondern weil echte, auf jeder Seite glaubwürdige Menschen die Geschichte in diese Abgründe steuern. Großartig! 5 von 5 PunktenDas perfekte Buch für Thrillersüchtige, die gerne an einem nebeligen Tag durch eine packende, spannende Geschichte rasen. Eine absolut gelungene Mischung aus menschlichen Abgründen aller Art- von der Zwangsneurose über Medikamentensucht zu sexueller Perversion- immer wohldosiert, nie zu dick aufgetragen und im Kontext passend und nachvollziehbar. Man kommt nicht umhin, eine gewisse Sympathie für die Hauptcharaktere zu entwickeln und ertappt sich sogar fast verschämt dabei, den Ur- Bösen der Story so ein ganz klein wenig verstehen zu können. Daß das Ganze dann auch noch im schönen Schottland spielt, lässt nur einen einzigen Wunsch offen: Zugabe, Fräulein Beck! Sehr spannend 5 von 5 PunktenEin Sohn aus reichem Hause mit Zwangsneurosen, eine medikamentensüchtige Polizistin, Menschenhandel, Prostitution, gesellschaftliche Probleme, kriminelle Machenschaften bei der Polizei. Zoe Beck lässt in ihrem Thriller so gut wie keinen menschlichen Abgrund aus, übertreibt dabei aber nicht, so dass die Geschichte immer in sich stimmig und glaubwürdig bleibt. Das Buch hat zwei Handlungsstränge: einen in der Vergangenheit spielenden in Berlin, der immer wieder in den in der Gegenwart handelnden in Schottland eingestreut wird. Viele "Seitenstränge" werden zum Teil erst am Ende verknüpft und ergeben ein rundes und gelungenes Ende. Elizabeth George oder Val McDermid - hier als zwei Beispiele für erfolgreiche Krimi-Autorinnen genannt - müssen sich warm anziehen. Während in deren Krimis meinem Geschmack nach oft unnötig langatmige Passagen enthalten sind, kommt Zoe Beck in ihrem atemberaubenden "Wenn es dämmert" schnell auf den Punkt. Sie verliert sich nicht in langatmigen Beschreibungen, bläht ihre Geschichte nicht künstlich auf, sondern sorgt für durchgehende Spannung. Von der ersten Seite an mitten im Geschehen mag man das Buch erst weglegen, wenn die letzte Seite gelesen ist. Lediglich die sehr kleine Schrift hat mein Lesevergnügen doch gemindert, selbst mit Lesebrille hatte ich Schwierigkeiten beim Lesen. Da darf der Verlag gerne beim nächsten Buch eine Schriftgröße zulegen. Zoe Beck ist für mich eine der Neuentdeckungen im Krimi/Thrillergenre dieses Jahres. Ich warte jetzt schon mit Spannung auf ihr nächstes Buch! Zor Beck: Wenn es dämmert 5 von 5 PunktenLeider bin ich ja jetzt erst zu diesem Werk von Zoe Beck gekommen, obwohl es schon seit letztem Jahr auf dem Markt ist. Ich lese ja meist Krimis von deutschen/deutschsprachigen Autoren und nur mal hin und wieder was anderes...... aber man kommt voll auf seine kriminalistischen Kosten. Die Handlung (etwas verschrobene Protagonisten), die Gegend (Schottland lässt grüßen) und die Spannung passt von der ersten bis zur letzten Seite. Ich hatte zwar am Anfang etwas leserische Probleme mit den Namen der Personen und Orte (weil für uns doch etwas fremd), aber nach ein paar Seiten findet man sich damit auch gut zurecht. Die eine oder andere der ganzen "Nebengeschichten" wird auch im Laufe der Handlung immer wichtiger und zum Schluss fügt sich das Puzzle" zusammen . Kann sein, daß ich mich täusche, aber ich hatte den Eindruck, daß Mina (einer der Hauptpersonen) auch ein Teil der Autorin Beck ist und vielleicht auch ein wenig Vergangenheit von ihr "verarbeitet" worden ist. Ich freue mich schon auf den nächsten von der Zoe Beck im August (ja ich werd wieder "Fremdleser" und mich verschlägts auf die Inseln). Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen, der viel Wert auf einen guten, spannenden Krimi legt, er wird in verschlingen............................. |
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Beck'sches Formularbuch Zivil-, Wirtschafts- und Unternehmensrecht. Deutsch-Englisch von WalzGebundene Ausgabe von Beck Juristischer VerlagPreis bei Amazon: EUR 126,00, Angebote ab EUR 122,00 ISBN: 3406602061, Erscheinungsdatum: August 2010, Auflage: 2. Auflage. |
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Auf Schreckenstein gibt's täglich Spaß von Oliver HassencampAudio CD von Dhv der HörverlagPreis bei Amazon: EUR 12,95 ISBN: 3867176418, Erscheinungsdatum: Sept. 2010 |
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Harry Potter 6 und der Halbblutprinz: Gelesen von Rufus Beck von Joanne K. RowlingAudio CD von Dhv der HörverlagPreis bei Amazon: EUR 29,95 ISBN: 3867176566, Erscheinungsdatum: Oktober 2010 |
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Das Rätsel von Burg Schreckenstein von Oliver HassencampAudio CD von Dhv der HörverlagPreis bei Amazon: EUR 12,95 ISBN: 3867176434, Erscheinungsdatum: Sept. 2010 |
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Der aktuelle Bußgeldkatalog: 15. Auflage 2010 von Wolf-Dieter Beck, Markus SchäpeSondereinband von Travel House MediaPreis bei Amazon: EUR 6,95 ISBN: 3899058615, Erscheinungsdatum: November 2010, Auflage: 15. Auflage. |
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Die Tote im Götakanal: Ein Kommissar-Beck-Roman von Maj Sjöwall, Per WahlööTaschenbuch von rororoPreis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 2,98 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3499244411, Erscheinungsdatum: Oktober 2008, Auflage: 3 |
5 Kundenrezensionen:Die Großmeister des modernen Krimi - Bd. 1 vom 10 5 von 5 PunktenMaj Sjöwall und ihr Partner Per Wahlöö haben mit ihrem weltberühmten zehnbändigen Beck-Zyklus den modernen Kriminalroman nicht nur revolutioniert und die Blaupause für all die heute bekannten skandinavischen Krimis geliefert, sie haben gleichsam ein Monument errichtet, das seine Fundamente, die Chandlers, die Mc Baines und Hammetts dieser Welt, würdig tragen lässt, was sie selbst hinzugegeben haben: Herzblut, Klugheit und Einfühlungsvermögen. Die sozialkritische Abrechnung mit dem viel gelobten schwedischen Kapitalismus der 60er und 70er Jahre des 20. Jahrhunderts zeigt uns ein Milieugemälde, das detaillierter und kunstfertiger nie mehr zu Papier gebracht wurde. Mord und Totschlag sind bei dem Schwedenpaar kein Selbstzweck, keine bloße Effekthascherei, mit denen man Schüleraufsätze millionenfach verkaufen kann, oder die Gelegenheit hat, Leichen bis in die Molekularebene zu sezieren, damit vom Leben getötete Likör-Hausfrauen und sterbensgelangweilte Manager nicht vollends beim Heimatroman landen. 1985 fragte man Maj Sjöwall, wie sie die Lage der Kriminalliteratur einschätze? Die zehn Bände, die sie mit ihrem Mann Per geschrieben hatte, erschienen zwischen 1965 und 1975. Sie meinte: "Man muss etwas dafür tun, damit das Genre anerkannt wird." Heute ist klar: Sjöwall und Wahlöö haben etwas getan. Sie haben den Rahmen des Genres gesprengt und es gleichsam als ernste Literaturgattung neu begründet. Fazit: Die Nachfolge ist bis heute offen. So etwas von offen... Solide Krimikost 3 von 5 PunktenIn dieser Ausgabe der Krimireihe um Kommissar Martin Beck sind zwei Fälle enthalten. Das Autorenpaar Sjöwall/Wahlöö handelt diese in einer einfachen Sprache und recht spröden Erzählweise der 60er Jahre ab. Hochspannung, wie wir es heute von den "Queens and Kings of Crime" wie z. B. Henning Mankell kennen, sind diese Romane weit entfernt. Solide Krimihandlung für ein paar entspannte Lesestunden bieten sie aber allemal. Worum geht es im ersten Band - "Die Tote im Götakanal": Wie der Titel schon verrät wird die Leiche einer Frau im Wasser gefunden. Offensichtlich wurde sie ermordet, doch weiß man lange nicht, wer sie ist. Keine der vermissten Frauen scheint die Tote zu sein. Nach mehreren Monaten kommt die Identität der Frau über Umwege doch noch ans Licht - sie ist Amerikanerin und auf einer Reise in Europa. Zuletzt gesehen wurde sie auf einem Ausflugsschiff. Von dort existieren zahlreiche Fotos der Toten, die ihre Mitreisenden gemacht haben, einige hatten sich mit ihr unterhalten, aber ihr Verschwinden wurde offenbar von niemandem bemerkt. Ins Visier der Ermittler gerät erst einmal ein wegen Pädophilie vorbestrafter Matrose, aber schnell wird klar, er kann es nicht gewesen sein. Viele weitere Indizien werden zusammengetragen und Beck hat schon bald einen konkreten Verdacht. Nur beweisen kann er es dem Täter nicht. Um dies doch noch zu erreichen wird eine Kollegin beauftragt Lockvogel zu spielen und der Täter beißt tatsächlich an... Im zweiten Band "Der Mann, der sich in Luft auflöste" geht es um einen verschwundenen Journalisten, der dienstlich nach Ungarn gereist ist und dort aber seine Kontaktpersonen nie aufgesucht hat. Auch in diesem Fall ist Martin Beck lange ratlos. Er reist Alf Matson hinterher, hat allerdings keine Anhaltspunkte, wo sich dieser nach seinem Verschwinden aufhalten könnte, bis ein Kollege von Beck ihm einen Hinweis auf eine Sportlerin namens Ari Boeck. Erst scheint es, daß es doch keinen Zusammenhang zu Alf Matson gibt. Ari Boeck behauptet sehr überzeugend, daß sie diesen nicht kennt, jedoch ist sie der Schlüssel zu diesem Fall, der mit Rauschgiftschmuggel und Eifersucht zu tun hat. Beide Romane sind sehr unterhaltsam, die Fäden werden fein gesponnen und lange versteht man die Zusammenhänge nicht und doch fügt sich zum Schluss alles zum Ganzen. Sjöwall und Wahlöö sind sicher keine Vertreter der hohen literarischen Kunst, aber unterhaltsam sind die Bücher doch zu lesen. Konventioneller Auftakt für Martin Beck 3 von 5 PunktenBei Baggerarbeiten an einer Schleuse des Götakanals wird eine nackte Frauenleiche gefunden, die dort noch nicht lange gelegen haben kann. Fest steht: die Frau wurde ermordet und in den Götakanal geworfen. Bevor der Mord geklärt werden kann, muss aber erst einmal die Ermordete identifiziert werden, und das scheint zunächst unmöglich: Es gibt keine Hinweise auf ihre Identität, auch trifft seltsamerweise keine Vermisstenmeldung auf sie zu. Monate vergehen. Erst ein Telegramm von Kafka (Elmar, nicht Franz!) macht aus der Leiche eine Person; es handelt sich um eine amerikanische Touristin namens Roseanna McGraw. Viel weiter bringt diese Information die Ermittler aber nicht. Es folgen akribische Ermittlungen in aller Herren Länder, denn Roseanna hatte zuletzt eine Rundfahrt auf dem Götakanal gebucht, auf einem Touristendampfer. Schritt für Schritt werden Roseannas letzte Tage rekonstruiert, hunderte Fotos und Schmalfilme betrachtet, Schiffsbesatzungen unter die Lupe genommen. Es kommen viele Details ans Licht, aber der generelle Nebel bleibt. Wie schließlich Martin Beck, Gunnar Ahlberg, Lennart Kollberg und Frederik Melander doch noch den Täter finden, soll natürlich nicht verraten werden; allerdings hilft Kommissar Zufall doch am Ende tüchtig mit. Beim ersten Band ihres von Anfang an auf zehn Bände angelegten Krimizyklus "Roman über ein Verbrechen" gehen Sjöwall und Wahlöö noch recht konventionell vor; "Die Tote im Götakanal" ist insgesamt ein typischer Whodunnit. Die gesellschaftskritischen Unter- und Obertöne, die die Serie berühmt machen sollten, sucht man hier noch vergebens. Manches hat im Laufe der Jahrzehnte ein wenig Staub angesetzt, und wenn es 1965 noch so neu gewesen sein mag. Allerdings finden sich bereits hier die kleinen Slapstick-Einlagen, die für die Serie charakteristisch sind (auch wenn die legendären Trottel vom Dienst Kristiansson und Kvant noch nicht auf den Plan treten): das "Telegramm von Kafka" etwa, oder die eigenartigen bis skurrilen Zeugenaussagen und Vernehmungsprotokolle der Mitreisenden aus dem Ausland, schließlich Martin Becks Telefonate mit Lieutenant Kafka aus Lincoln (Nebraska) mit ihren Orgien absurder Missverständnisse, und natürlich Kollbergs spitze Zunge. Die markanten Charakterzüge der Ermittler sind bereits angelegt, die sich im Laufe der weiteren Bände immer deutlicher entwickeln werden -- 1965, als der Roman erstmals erschien, ein Novum, auch wenn sich heutige Leser darüber nicht mehr wundern. "Die Tote im Götakanal" ist bei alledem ein konventioneller Krimi; viele spezifische Merkmale der Martin-Beck-Krimis sind hier noch nicht ausgeprägt. Was wegen seiner Unbefangenheit mit sexuellen Themen vor 40 Jahren noch schockierend fürs damals typische Krimi-Publikum war, lässt heute keine Pulsfrequenz mehr in die Höhe schnellen. Hedwig Binders Neuübersetzung liest sich flüssiger als die altbekannte und mitunter stilblütenumrankte (der martialische "Besoldungsgrad" etwa heißt nun friedlich-zivil "Gehaltsstufe", und blutleeren Wendungen wie "Die Schaufel [des Baggers] hatte gerade wieder ein Maul voll Schlamm aufgenommen" hat die stilistische Transfusion gutgetan; der Beispielssatz lautet jetzt: "Der Greifer [des Baggers] hatte sich gerade wieder ein Maulvoll Bodenschlamm aus dem Boden einverleibt" ), und wo die alte Ausgabe sich wacker durch ihren eigenen Nebensatzdschungel den Weg bahnen musste, wirkt die Neufassung beinahe durchweg stilistisch sauber und klarer, souveräner auch. Wieder die Baggerszene: Wo sich der frühere Übersetzer zaghaft am Originaltext entlanghangelte -- "Dieser Bagger hieß Gripen, der Greifer, wurde aber natürlich Grisen (das Schwein) genannt" -- heißt es nun lapidar "Dieser Schlammbagger, von allen nur Schlammkacker genannt". Da hat sich die Übersetzerin was überlegt, und auch wenn ihr Mut nicht immer mit stilistischem Glück belohnt wurde, hinterlässt ihre Übersetzung dennoch insgesamt einen soliden Eindruck. Sollte also die liebgewordene alte Ausgabe drohen auseinanderzufallen, so lohnt es sich, sie durch diese neue Übersetzung zu ersetzen. Und Neulinge in Sachen Martin Beck sollten gleich zu dieser Übersetzung greifen. Den Lesern wurde noch eine weitere kleine Aufmerksamkeit spendiert, nämlich ein Vorwort von Henning Mankell, der seinen eigenen Erinnerungsschatz weidlich plündert, ein wenig in die ganze Krimi-Serie einführt und die großartigen Altvorderen des Schwedenkrimis würdigt. Jetzt fragt man sich natürlich, wieso ein Krimi von 1965 nicht nur neu aufgelegt wurde, sondern sogar neu übersetzt. Die Antwort ist einfach: Die zehnbändige Krimiserie über Kommissar Martin Beck und seine Charakterkopf-Kollegen ist trotz oder auch gerade wegen ihrer Kritik und Bestandsaufnahme der schwedischen Gesellschaft mittlerweile ein Klassiker des Genres. Im Gegensatz zu ihren vielen mehr oder minder geglückten Epigonen ist es Maj Sjöwall und Per Wahlöö nämlich gelungen, ihre Figuren nicht nur farbig zu charakterisieren und ihnen Leben einzuhauchen, und die Atmosphäre stimmig wiederzugeben. Hier stimmt auch der Aufbau der Handlung. Egal ob die Ermittler monatelang im Dunkeln tappen, oder ob die Polizisten atemlos befürchten müssen, zu spät zu kommen: Es wird nicht langweilig, denn diese Krimis sind alle straff erzählt, werden niemals geschwätzig. Dialoge dienen entweder dem Aufbau weiterer Spannung, oder aber sie erlauben tiefe Einblicke ins Dasein der Figuren, ob nun Ermittler, Täter oder Opfer -- mal tragisch, mal komisch. Obendrein lässt bereits "Die Tote im Götakanal " den ausgeprägten Sinn der Autoren für Slapstick-Einlagen erkennen, die sie nahtlos in die Handlung einfügen -- den Roman leitet beispielsweise ein Exposé über den Amtsschimmel des Schiffahrtsamtes ein, das wunderbar an den "Buchbinder Wanninger" erinnert. Auch wenn man die Martin-Beck-Krimis generell in der ursprünglichen Reihenfolge lesen sollte -- ein echter Köder für Neueinsteiger ist "Die Tote im Götakanal" eigentlich nicht. Wem die Serie noch unbekannt ist, dem empfehle ich zum Einstieg vielleicht "Der Mann, der sich in Luft auflöste" oder "Endstation für neun", und dann, schon des Überblicks wegen, diesen Band. Dann allerdings ist unbedingt mit Wiederholungstätern, pardon, -lesern zu rechnen. Guter Start für eine tolle Reihe! 4 von 5 PunktenIch habe die ersten drei Bände der Krimireihe um Martin Beck geschenkt bekommen. Grund dafür war meine Leidenschaft für Mankells Wallander-Romane und Henning Mankell hat innerhalb dieser Neuauflage für den ersten Teil das Vorwort geschrieben. Dennoch war ich zu Beginn etwas skeptisch, vor allem als ich mitbekam wie "alt" die Reihe eigentlich ist. Doch was Mankell im Vorwort an hohen Erwartungen aufbaut (denn er ist voll des Lobes), wird nicht enttäuscht. Die Figuren sind interessant herausgearbeitet, man baut schnell Sympathien für Beck und seine Kollegen (Kollberg und Melander) auf und auch die Themen haben nichts an Brisanz oder Aktualität verloren. Die Geschichten könnten genauso gut im Hier und Jetzt spielen, wenn man nicht doch ab und zu mal über fehlende Handys, Internetrecherche und ähnliches stolpern würde. Auch die Idee mit dem Vorwort für jeden enzelnen Band ist toll. Ich fand es wahnsinnig interessant zu erfahren, wie andere (bekannte) Schriftsteller dieses Buch erlebt haben, was es für sie und ihre Karierre eventuell bedeutet hat und welchen Einfluss sie dem Buch in Bezug auf das gesamte Genre der Kriminalliteratur beimessen. Vier Sterne gebe ich, weil ich wie einer meiner Vorredner der Meinung bin, dass es nicht das stärkste Buch der Reihe ist. Dennoch spannend, anspruchsvoll und unterhaltsam. Absolut empfehlenswert! Der erste Band der Krimiserie mit Kommissar Martin Beck 5 von 5 PunktenMit "Die Tote im Götakanal" begann die berühmte Krimi-Serie mit dem schwedischen Kommissar Martin Beck von Maj Sjöwall und ihrem - 1975 verstorbenen - Mann Per Wahlöö. Dieser Roman liegt nun - wie auch die anderen neun Martin Beck-Romane - als Neuauflage vor. In einem Schleusenbecken des Götakanals wird eine Tote gefunden. Auf alle Fragen zu diesem Mord gibt es keine Antworten. Wer war die Tote? Niemand kennt sie, niemand vermißt sie. Wo wurde die Tat verübt? Es gibt keine Hinweise, ob an Land, auf See oder im Schleusenbereich. Warum wurde sie ermordet? Kein Motiv greift. Und wer ist ihr Mörder? Es gibt keinen Verdachtsmoment und keine Spur. Der Fall ist aufgabereif. Doch Kommissar Beck und Inspektor Ahlberg geben nicht auf. Und nach sechseinhalb Monaten haben sie den Mörder gefaßt. Wie ihnen dies gelungen ist, steht in diesem ungemein spannenden und dennoch unspektakulären Kriminalroman, der zeigt, wie der Täter Schritt für Schritt mit Routine und Kreativität ermittelt wird. Nicht ohne Grund wurde die Beck-Reihe neu aufgelegt. |
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Wer denken will, muss fühlen: Mit Herz und Verstand zu einem besseren Umgang mit Hunden von Elisabeth BeckGebundene Ausgabe von KynosPreis bei Amazon: EUR 19,90, Angebote ab EUR 15,94 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 394233500X, Erscheinungsdatum: Juni 2010, Auflage: 1., 1. Auflage 2010 |
4 Kundenrezensionen:Weg mit den alten Zöpfen 5 von 5 PunktenIch habe dieses Buch geschenkt bekommen und sehe es als eines der Bücher an, die sich jeder Neuhundehalter aber auch langjährige Hundehalter zulegen sollte, bevor er womöglich von einer Trainingsmethode "überrollt" wurde (weil sie eben im Verein oder in der Hundeschule angewandt wird). Auch für Trainer halte ich das Buch auf jeden Fall für anschaffenswert. Auch wenn "Canis-Vera" in ihrer Rezension schreibt, ihr ist vieles nicht fremd vorgekommen und viele Trainer haben bereits die richtige Einstellung zum Training/Trainingsaufbau etc., so mag das bei ihr und in ihrem Umfeld so sein (was ich toll finde), doch leider ist dies beileibe noch nicht an der Tagesordnung. Ziemlich am Anfang steht folgender Satz: ".... Nicht der Hund und sein Verhalten stehen hier im Mittelpunkt, sondern die Beziehung zum Hund als wichtigste Grundlage des Trainings ..." Dies ist ein sehr schöner Einstieg in dieses Buch gewesen. Dass man Hunde z.B. mit seiner "Dominanz- und Alphatheorie" auch erziehen kann, ist sicher möglich, ob man damit seinem Hund jedoch etwas gutes tut und ihm und seinem gelebeten Leben gerecht wird, bezweifle ich stark. Und eben hier sind viele der alten Zöpfe verankert, die man kappen sollte. Dies beschreibt Elisabeth Beck ebenfalls. Die Autorin schreibt in ihrem Buch aber auch Zitat: "... Ein wirklich guter Weg, mit Hunden zu trainieren ist daher, aus den vielen existierenden Trainingstechniken jene auszuwählen, zu denen Kopf und Herz ja sagen können, sie bei Bedarf zu variieren und weiterzuentwickeln ..." und später "..... Halten Sie sich ruhig "Ihre" Methode - aber nicht sklavisch. Überprüfen Sie die einzelnen Techniken der Methode und wählen jene aus, die Ihnen gefühlsmäßig entsprechen und die mit dem aktuellen Wissen über Tiere vereinbar sind ....". EBEN, dem aktuellen Wissen über Tiere! Sprich (auch meine These): Es gibt nicht nur einen Weg, den man bei jedem Hund wählen kann, darf, sollte, sondern ggf. auch mehrere. In diesem Sinne: Viel Spaß beim Lesen und ein schönes Miteinander mit dem eigenen oder "Kunden"-Hund Viel Theorie 3 von 5 PunktenIch muß zustimmen, ein gutes Buch. Allerdings kommt mir vieles bekannt vor. Nach über 20 Jahren Tätigkeit in der Psychiatrie als Therapeut, habe ich vieles schon auf Weiterbildungen gehört, nur das da stand "Patient" oder "Therapeut", jetzt steht da Hund. Den Hund nicht mehr nur als Tier zu sehen, das uns gehorchen muß ist den meisten mittlerweile klar geworden, Spätestens nachdem zum Beispiel reinrassige Jagdhunde von Nichtjägern mitten in der Stadt gehalten werden. Kurzum, ein Buch das psychologisches Wissen, Kommunikationsansätze aufzeigt, die für den einzelnen Hundebesitzer mit Sicherheit nützlich sind. Aber für die Praxis, als Trainer mit Hundegruppen sollten diese Denkweisen usus sein. Hilfe zum besseren Training habe ich keine gefunden. Was mir noch fehlt sind ein paar Fotos, das macht Fachbücher über Hunde- und Trainingsverhalten menschlicher, auch wenn wir hunde wirklich nicht vermenschlichen sollten. 3 Sterne sollen nicht abwertend sein, sonder zeigen nur, dass das Buch für Berufstrainer keine wirkliche Hilfe darstellt. für Hundebesitzer eine schöne Lektüre um hund besser zu verstehen. Toll, toll, toll 5 von 5 PunktenEin tolles Buch, super leicht zu lesen und trotz viel Wissenschaft über Dominanztheorie und Behaviorismus sehr amüsant. Für mich ein Muß wenn man sich weiterentwickeln und alte Zöpfe abschneiden möchte, auch oder gerade für Hundetrainer, obwohl es keine eigene Methode anpreist. Ein wunderbares Buch 5 von 5 PunktenIch habe schon sehr ,sehr viele Bücher über Hundeerziehung gelesen,von bekannten und weniger bekannten Autoren. Dieses Buch ist einfach nur wundervoll.Es verbindet Fachwissen,mit Humor und Liebe zum Hund.Dem Leser wird niemals langweilig.Sehr empfehlenswert. |
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Becks letzter Sommer von Benedict WellsBroschiert von DiogenesPreis bei Amazon: EUR 10,90, Angebote ab EUR 2,88 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3257240228, Erscheinungsdatum: November 2009, Auflage: 1 |
5 Kundenrezensionen:Und plötzlich ist Wells mittendrin 4 von 5 PunktenKurzweiliger Roman eines jungen Autors. Nett geschrieben, wenngleich es mir weniger gefällt, dass sich der Autor plötzlich selbst in der Geschichte wiederfindet. Ich frage mich natürlich, wen Wells da im Sinn hatte, als er den litauischen Wundergitarristen, der zum Drogenwrack wird, erfand. Pete Doherty? Kann man lesen, man wird sich nicht ärgern, es gelesen zu haben. Die Welt geht aber auch nicht unter, wenn man es sein lässt. Für Musik-Fans 4 von 5 PunktenDas Buch war ein Geburtstagsgeschenk, über das ich mich sehr gefreut habe. Benedict Wells Debütroman Becks letzter Sommer wurde von der Literaturkritik sehr wohlwollend aufgenommen. Herr Beck, im Buch wie im folgenden nur noch Becks genannt, ist Lehrer. Nicht aus leidenschaft, sondern weil sein Vater es wollte. Trotzdem ist er recht erfolgreich in seinem Beruf. An einem Münchner Gymnasium unterrichtet er Deutsch und Musik. Und Musik ist das, worum sich eigentlich alles in seinem Leben dreht - oder drehen sollte. Doch irgendwie kam ihm das Leben dazwischen. Seit Jahren langweilt er sich in seinem Beruf und wünscht sich die guten alten Zeiten mit seiner Band zurück. Dann entdeckt Becks, dass einer seiner Schüler ein wahres Musik-Talent ist. Rauli, ein Junge aus Litauen, kann nicht gut Deutsch, aber umso besser spielt er auf der Gitarre. Und in diesem Jungen glaubt Becks seine Chance zu sehen. Die Geschichte dreht sich vortan um Musik, Musik, die verschmähte und die unverhoffte Liebe, Musik, eine merkwürdige Reise nach Istanbul und um noch mehr Musik. Highlight ist der Aufbau des Romans. Es gibt 2 Teile, die mit A- und B-Seite betitelt sind. Die Kapitel heißen Tracks und sind als Unterüberschrift immer mit einem Song verbunden. Eigentlich müsste man dieses Buch also mit dem dazugehörigen Soundtrack lesen. Grandios! Fazit: Tolles Buch über einen alternden Lehrer, dessen Leben die Musik ist. Daher könnte das Buch für Leute, die nicht wissen wer Jimi Hendrix und Bob Dylan ist, nicht ganz so geeignet sein. Für alle anderen: Auch wenn der Mittelteil etwas lang ist: Es lohnt sich! hoffnungsvoller Anfang 3 von 5 PunktenInsgesamt ein gelungenes Debut,das Buch interessiert einen und das ist letzlich das entscheidende Kriterium. Dennoch einige Anmerkungen: -warum muß auf ungefähr jeder dritten Seite eines der Wörter stehen, die entweder mit f... v... oder sch... anfangen? -warum trennen sich Lara und Robert? Die Geschichte zwischen den beiden hört ohne jeden erkennbaren Grund auf, was sehr unbefriedigend ist-weil sie für drei Monate nach Rom geht? Das glaubt ja wohl kaum einer. -die Art und Weise von Charlies Tod ist zu dick aufgetragen und somit unglaubwürdig -warum lässt sich Robert nach seiner Kündigung ausgerechnet in Raito nieder, wohin ihn in glücklichen Zeiten Lara "entführt" hat? Der zweite Teil des Buches erinnert ziemlich stark an den Film "Im Juli" von Fatih Akin, hier wie dort eine Fahrt in einer alten Klapperkiste nach Istanbul über Wien, Budapest,Bukarest,Bestechung am Zoll,kiffen, eine Verfolgungsjagd im Auto und noch so einiges... Es bleibt auch die Frage, wozu wir Verlage und Lektoren brauchen, wenn diese nicht in der Lage sind, Ungereimtheiten im Buch zu erkennen und den Autor darauf hinweisen. Auch der Satz im Klappentext, wonach sich Lara gegen ihre aufkommenden Gefühle wehrt, ist einfach falsch.Sie wehrt sich nicht, sondern wartet erst mal ab und geht macht nicht gleich, was angeblich die meisten als erstes machen. Trotz allem, ein zu weiterer Hoffnung Anlass gebendes Buch. Sehr zu empfehlen 5 von 5 PunktenEin liebeskranker Lehrer, ein ausgeflippter Deutschafrikaner und ein musikalisches Wunderkind aus Litauen auf dem Trip ihres Lebens - hier müsste jetzt eigentlich der Klappentext enden, denn es ist wirklich die Reise ihres Lebens, aber es geht weiter mit- von München durch Osteuropa nach Istanbul.Man wartet ständig auf den Beginn der Reise...irgendwie. Obwohl das Buch überhaupt nie, an keiner Stelle langweilig oder langatmig wird. Stellenweise erinnert einen das Buch vom Humor und der Art zu schreiben ein wenig an Neue Vahr Süd oder Herr Lehmann. Aber es ist viel tiefgründiger und für einen 25-jährigen, der das Leben eines 37-jährigen Lehrers beschreibt, der total unzufrieden mit sich und seinem Leben und irgendwie "altersschwach" geworden ist, ist es super genial geschrieben. Bei jedem Buch denk ich immer: ich weiß eh wie`s ausgeht!! Das dachte ich hier auch.Aber ich wurde eines besseren belehrt.Nicht das klassische Happy End, dafür ganz viel Gänsehautfeeling, aber nicht wegen einer Liebesgeschichte sondern wegen einer Lebensgeschichte. Das Buch hat mich sehr berührt.Zum Lachen gebracht, zum Weinen,zum Schmunzeln und zum Mitfühlen. Dazu kommt dass es toll aufgebaut ist.Als eine Art Cd, die Kapitel als Tracks und es gibt eine A- und eine B-Seite, und die Kapitel sind alle nach Bob Dylan Songs benannt, der in dem Roman indirekt eine große Rolle spielt. Großartiges Erstlingswerk! 5 von 5 PunktenWenn ich anfangs etwas Probleme mit einem nicht vorhanden Spannungsbogen hatte, so war ich spätestens beim letzten drittel des Buches überzeugt und konnte es nicht mehr aus der Hand legen! So ein wunderbares Ende hab ich lange nicht gelesen! Von mir bekommt es 5 Punkte!!! |
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Beck'sches Notar-Handbuch von Günter Brambring, Hans-Ulrich JerschkeGebundene Ausgabe von Beck Juristischer VerlagPreis bei Amazon: EUR 98,00, Angebote ab EUR 9,70 ISBN: 3406525903, Erscheinungsdatum: November 2005, Auflage: 4., völlig überarb. u. erw. A. |
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