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ArbeitsgesetzeTaschenbuch von Deutscher Taschenbuch VerlagPreis bei Amazon: EUR 8,90, Angebote ab EUR 2,50 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3423050063, Erscheinungsdatum: März 2010, Auflage: 76. Auflage |
5 Kundenrezensionen:Das Buch ist Spitze, jedoch die Klausur die dazugehört nicht... 5 von 5 PunktenJeder, der an der uni studiert, weiß dass diese Reihe von Gesetzbüchern gut ist und alles bietet was man brauch, wenn man rechtsklausuren schreibt. Ist wirklich zu empfehlen und. Wird meistens auch von Professoren empfohlen. Viel Erfolg und Spaß damit. Standardtextsammlung 5 von 5 PunktenDie Textsammlung "Arbeitsgesetze" enthält nahezu alle für das Arbeitsrecht wesentlichen Gesetze, zum Teil in Auszügen. Für alle, die sich mit arbeitsrechtlichen Fragen auseinandersetzen, denen aber umfangreichere Sammlungen wie der "Nipperdey" zu sperrud oder zu teuer sind, ist die Textsammlung zu empfehlen. Da das Arbeitsrecht ein sehr dynamisches Gebiet ist, sind aktuelle Gesetze unverzichtbar. Bei dem Preis dieser Textsammlung kann man sich das Buch problemlos z.B. einmal jährlich neu anschaffen. Ein kleiner Wermutstropfen ist die Tatsache, dass einige wichtige Verordnungen insbesondere zum Arbeitsschutzrecht, z.B. die ArbStättV nicht mit enthalten sin. Sehr hilfreich 5 von 5 PunktenIch habe die Arbeitsgesetze für's Studium bestellt und bin vollauf zufrieden. Alles ist leicht zu finden, übersichtlich und sinnvoll zusammengestellt. Gute Hilfe 5 von 5 PunktenDas Buch ist im beruflichen Alltag und bei Prüfungen zum Industriemeister oder Fachwirt eine echte Hilfe Sehr hilfreich bei der Personalarbeit oder auch für Privatpersonen 4 von 5 PunktenSehr zu empfehlen für alle interessierten Bürger und vor allem für alle Personaler ein Muss. |
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Risikogesellschaft. Auf dem Weg in eine andere Moderne von Ulrich BeckTaschenbuch von Suhrkamp VerlagPreis bei Amazon: EUR 12,50, Angebote ab EUR 6,44 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3518113658, Erscheinungsdatum: Sept. 1986, Auflage: 1. |
5 Kundenrezensionen:Eines der sozialwissenschaftlichen Must-Haves 5 von 5 PunktenEiner der ganz großen Klassiker für angehende Soziologen, Volkswirte und Politologen. Was hier ausgeführt wird, gilt im Grunde auch heute. Unverändert gut, sodass Becks' Anschlusswerke immer etwas repetitiv wirken. Mag. Raphael Salzmann, MBA 5020 Salzburg gut angefangen, aber immer schlechter geendet 3 von 5 PunktenAnlässig meines Soziologiestudiums habe ich mich mit Beck beschäftigen dürfen. Er gilt als mittlerweile als Klassiker und Mitbgründer der Postmoderne. Somit stellt die "Risikogesellschaft" auch ein obligatorisches Werk dar. Am Anfang geht er darauf ein, was denn die neue Risikogesellschaft ausmache und warum er eigentlich zum Schluss kommt, dass man sie als Risikogesellschaft bezeichnen könne. Beim Lesen kommt man aber nicht so schnell voran, da sich manche Themen ständig wiederholen und man denkt, dass man das schon einmal 10 Seiten vorher gelesen hätte. Nichtsdestotrotz regt diese Kapitel sehr zum Nachdenken an, da man an jedem Punkt automatisch Parallelen zu heutigen Diskussionen (Klimawandel) ziehen kann. Am meisten stört aber, dass Beck davon ausgeht, dass es dieses Risiko wirklich gibt. Er behandelt diesen Begriff mit einer Selbstverständlichkeit, sodass der Leser kaum hinterfragen kann, woher der Begriff eigentlich kommt. Hierzu würde ich empfehlen sich mit Castel und Ewald auseinander zu setzten, welche sich schon früh mit dem Begriff und der Konstruktion des Risikos beschäftigen. Im weiteren Verlauf folgt dann seine berühmte Idividualisierungsthese, welche einem im Studium oft über den Weg läuft. Dies war für mich das interessanteste Kapitel, da er hier auch auf Folgen diese Individualisierung eingeht- also Folgen für die Partnerschaft, Beruf, Lebenslauf, Ausbildung. Dieser Teil ist wirklich lesenswert. Danach beschäftigt er sich mit den Folgen für die Wissenschaft in der reflexive Moderne. Ist sicherlich auch ein interessantes Thema, aber ich musste mich ab diesem Zeitpunkt durch das Buch quälen. Letztendlich bleibt für mich festzuhalten, dass man das Buch schon empfehlen kann. Vorallem die Risikogesellschaft und die Individaulisierungsthese sind lesenswert. Aber außer Theorien wird man in diesem Werk nichts finden- aber manchmal reichen auch Theorien ohne empirische Belege um über ein Thema nachzudenken. Und zum Nachdenken regt dieses Buch nun wirklich an! Im Rückblick und .... 4 von 5 Punkten... zum Jahrestag von Tschernobyl eine interessante Wiederbelebung einer 20jährigen Theorie. Nur eben als Rückblick unter dem Vergleich, ob Theorie zur Wahrheit geworden ist, sei es eine nur wahre oder eine bittere Wahrheit. In der Tat gilt auch bei Paul Nolte's "Riskante Moderne" der Reaktorunfall im April 1986 als Teil eines Risikos, den die Gesellschaft eingeht (einging)und tragen muss. Aber viel mehr kommt die bittere Wahrheit zum Tragen, denn Beck hat in den Maße der zunehmenden Individualisierung bereits den Verlust der stabilen, sich selbst helfenden Gemeinschaft prognostiziert, die Schirrmacher in "Minimum" heute als wiederentdecktes Mittel zur Reanimation der deutschen Zukunftsfähigkeit definiert. Beck sah schwindendes Erkennen von Lebenszusammenhängen, zunehmend private Wahrnehmungsformen, die die Konvergenz von Historie und Gegenwart fördert bis zur Konzentration auf das den Augenblick bevorzugende Individuum, des Ichs (vgl. S. 216 ff). ?Riskante Freiheiten? nannte Beck später die Folge der Individualisierung und dieses Zurückgeworfensein auf sich selbst verhinderte das, was in einer immer globaler agierenden Welt eine notwendige Größe unabhängig von Herkunft und Nationalität darstellt: Respekt. Insbesondere ist westliche Meinungs- und Pressefreiheit im Westen nach wie vor gültig, in der gesamtpolitischen Sphäre jedoch auf Toleranz und Rücksichtsnahme gegenüber anderen Religionsgemeinschaften vor Ausübung zu prüfen. Lebendiges Beispiel dieser Freiheit mit Risikoaspekt zeigte der dänische Karrikaturwettbewerb, der letztendlich in daraus folgenden Auseinandersetzung Mord und Totschlag initiierte. Soweit zur Einholung der Zukunft aus historischer Betrachtung. Dieses Beispiel mag Anlass genug sein, sich aktuell nochmals Becks Risikogesellschaft anzunehmen. Denn die subjektive Auswirkung dieser Individualisierung wird sich auch in der nahen Zukunft verstärkt zeigen, sie wird spürbar werden, wo doch der Staat weg von der Versorgung auf immer mehr Eigenverantwortung setzt und trotz staatlichem Handeln im nationalem Gefüge wird die persönliche Biographie schon zur Weltgesellschaft geöffnet, mehr noch: damit wird die "Weltgesellschaft Teil der eigenen Biographie". Ein anregendes und lesenswertes Buch. Zustandsbericht des Jahres 2009/ 2010 5 von 5 PunktenDer Soziologe Ulrich Beck stellt nicht nur das Charakteristikum der Ausbildungsmodifizierung in seiner Publikation Risikogesellschaft. Auf dem Weg in eine andere Moderne deutlich heraus, diese liest sich eher wie ein Zustandsbericht des Jahres 2009/ 2010. Auch wenn Ulrich Beck in seiner Publikation noch nicht von der Brasilianisierung als solcher spricht, weisen seine Ausführungen konkret in diese Richtung. Seine Beobachtungen beziehen sich vornehmlich auf die Veränderungen am Arbeitsmarkt und den allgemeinen Gesellschaftswandel, der durch eine zunehmende soziale Ungleichheit charakterisiert ist. Beide Bereiche, also Arbeit und Gesellschaft, stehen für ihn in einer wechselseitigen Beziehung, weil das menschliche Leben sich durch Arbeit und Familie äußert und Entwicklungen der Arbeitswelt auch die Grundfesten des Lebens an sich betreffen. Schon vor zwanzig Jahren stellt Beck fest, dass die Moderne, so bezeichnet er seine damalige Gegenwart, durch plurale Unterbeschäftigung gekennzeichnet ist, die den Arbeitsmarkt zweiteilt. Greift man noch einmal den Gedanken auf, dass sich Veränderungen der Arbeit auch auf die Gesellschaft auswirken, so führt ein geteilter Arbeitsmarkt zwangsläufig auch zu einer geteilten Gesellschaft. Das Vollbeschäftigungssystem gilt heute nicht mehr. Aus dem von Beck beschriebenen signifikanten Wandel des gesamten Arbeitmarktes trat die Problemstellung der Brasilianisierung nun deutlich hervor. www.dianaachtzig.de Der Klassiker der 80-er, für unsere kurzatmige Zeit noch lesbar? 3 von 5 PunktenUlrich Beck war in den 80-er Jahren der Shooting Star nicht nur der Soziologie, sondern auch der Medien. Dieses Buch war dann in der breiten Öffentlichkeit der Durchbruch gewesen. Hier parliert der Franke über die Moderne und die heutigen, schwer fassbaren Risiken, die alle auch wieder gleich machen und in die gleiche "Risikogesellschaft" zurückzwingen. Formulierungen und rasche Wahrnehmung aktueller Strömungen, auch das ist Becks Stärke. In der Mitte der 80er gab es ja nicht nur Tschernobyl, sondern auch der Rüstungswahn und Umweltskandale wie ein chemieroter Rhein, die Versauerung der Wälder etc. So wurde die (ganz leicht) links und grün angehauchte Botschaft Becks als brauchbare Deutung begierig aufgegriffen. Ihn damals lesen? Ohne Frage. "Muss" man ihn heute lesen? "Muss": nein. Vieles ist bereits Zitierware geworden, einiges von anderen besser beschrieben, einiges womöglich bereits überholt. Sein kürzerer Artikel mit ähnlichen Thesen ist in den Rezensionen bereits erwähnt worden (der ist aber nicht ganz so leicht erhältlich, nebenbei). Doch wer sich die Zeit für ein sozialwissenschaftlich-lesbares Buch über unsere Gesellschaft und ihren Kitt nehmen möchte und kann, mag sich hierin vertiefen, und sei es wegen der Sprachmächtigkeit Ulrich Becks. |
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Beck 17 von Harold SakuishiBroschiert von TOKYOPOPPreis bei Amazon: EUR 6,50 ISBN: 3865800971, Erscheinungsdatum: Juli 2008, Auflage: 1 |
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Steuergesetze (ohne Fortsetzungsnotierung). Inkl. 162. ErgänzungslieferungSpiralbindung von C.H. Beck VerlagPreis bei Amazon: EUR 35,00, Angebote ab EUR 30,00 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 340650082X, Erscheinungsdatum: Juli 2010, Auflage: Ohne Fortsetzungsnotierung |
Eine Kundenrezension:Sehr übersichtlich und detailiert 5 von 5 PunktenLoseblatt-Textsammlung mit Verweisungen und Sachverzeichnis Einkommen- und Lohnsteuer, Körperschaftsteuer, Bewertung, Vermögensteuer, Erbschaftsteuer, Realsteuern, Umsatzsteuer, sonstige Verkehrsteuern, Förderungsgesetze, Abgabenordnung, Finanzverwaltungsvorschriften, Kirchensteuer |
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Das alte Kind: Thriller von Zoë BeckTaschenbuch von Bastei Lübbe GmbH & Co.KG (Bastei Verlag)Preis bei Amazon: EUR 7,99, Angebote ab EUR 3,90 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3404164431, Erscheinungsdatum: Mai 2010, Auflage: 2 |
5 Kundenrezensionen:Zwei spannende Geschichten... 4 von 5 Punkten... die doch am Ende EINE ergibt, aber keine runde Sache. Der Schreibstil von Zoe Beck ist sehr angenehm zu lesen. An einigen Stellen läuft es etwas schleppend, an anderen dafür wieder etwas flüssiger. Die beiden Geschichten, die augenscheinlich überhaupt nichts miteinander zu tun haben, fügen sich am Ende (wer hätte das gedacht) passend zusammen, jedoch wurde ich das Gefühl nicht los, dass es hier und dort noch einige Fragen zu beantworten galt. Z.B. warum haben die Ärzte versucht zu vertuschen, dass es....oder verrate ich hier schon zu viel?;-) Doch so wie ich gerade gelesen habe, werden die Fragen wohl in einem Nachfolgeroman beantwortet. Punktabzug gibt es für die ein oder andere langweilige Passage und für die am Ende etwas undurchsichtige Mitmischung eines Familienmitgliedes. Alles in allem ist es ein spannender Thriller, der jedoch nicht das Prädikat: " In 3 Stunden durchgelesen!" verdient....aber sagen wir mal: in einer Woche. Klasse 5 von 5 PunktenZwei Geschichten, die zu unterschiedlichen Zeiten spielen, werden spannend und geschickt zusammengeführt. Äußerst interessante Figuren, sich entwickelnde Handlungsstränge und perfekt eingebaute Überraschungsmomente sorgen dafür, daß zu keinem Zeitpunkt Langeweile aufkommt. Dieser Thriller ist mehr als ein Krimi. Er wirft zum einen Fragen und Probleme auf, die realitätsbezogen sind und nie an Aktualität verlieren werden, zum anderen zeigt er menschliche Verhaltensweisen und Phänomene, die den Leser weit über die Lektüre hinaus beschäftigen können. Kurzum: Ein Buch, das mich von Anfang an in seinen Bann zog und das ich sehr gerne weiterempfehlen werde! es geht 3 von 5 PunktenEin Roman über den Tausch zweier Säuglinge und die Folgen auf das Leben aller Beteiligten. Solider Thriller ohne besondere Höhepunkte. Ob das wohl 3 von 5 Punktendoch eine "Alterserscheinung" ist? Natürlich, je älter ich werde, desto weniger "Neues" gibt es an und in Büchern und Handlungen - und desto weniger bin ich zu begeistern - meist betrifft das auch Bücher, von denen alle Welt spricht und jeder sich in guten Beurteilungen und Lobeshymen überschlägt. So ging es mir leider auch hier mit "dem alten Kind". Die Handlung beginnt und ist durchaus spannend. Hier Fiona, die in ihrer Badewanne aufwacht in Wasser, das sich allmählich von ihrem Blut rotfärbt . Alles sieht aus wie Selbstmord, aber Fiona behauptet, dass jemand sie umbringen wollte - nur: niemand glaubt ihr. Dort Carla, 30 Jahre früher, die nur wenige Tage im Krankenhaus, getrennt von ihrem Kind, verbringt und als sie es dann endlich bekommt, sagt "das ist nicht mein Kind". Aber: niemand glaubt ihr. Imgrunde ist es hier bereits klar, um was es geht und mehr verrate ich auch nicht von der Handlung. Was es mir dem "alten Kind" auf sich hat, mag jeder Leser dann selbst sehen. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut und wie sie die Stimmung, die Emotionen der beiden Frauen einfängt, das ist gelungen. Genauso wie in jedem Kapitel die Schrift sich unterscheidet, also optisch darauf aufmerksam gemacht wird, in welcher Zeit, bei welcher Frau sich der Leser jetzt gerade befindet - das ist gut gemacht. Aber - sie versucht meiner Meinung nach, viel zu viel in diesem Roman unterzubringen; Dinge, die einfach unrealistisch sind, Spuren, die nicht weiterverfolgt werden und letztendlich auch im Sand verlaufen. Dass die Autorin auf "Mord und Totschlag "und blutrünstige Szenen verzichtet, ist positiv - dass allerdings die psychologischen Elemente u.a. darin bestehen, dass die Protagonisten entweder von etwas abhängig sind oder werden oder sonst an Profilneurosen leiden, das gefiel mir weniger gut. Ich kann also dieses Buch durchaus empfehlen; es ist ein solides Stück - ja ich würde sagen, eher Krimi. Denn die atemberaubende Spannung, die einen Thriller ausmacht,gibt es so doch nicht... Aber für mich persönlich fehlt eben doch einiges zu einer sehr guten Beurteilung. Zwar habe ich das Buch in einem Zug ausgelesen - es hat mich allerdings nicht in der Art und Weise beeindruckt, dass ich nun darüber "grübeln" müsste und vor allem: fragt mich in ein, zwei Wochen - - und ich werde wohl kaum mehr groß davon etwas wissen - - - was bei anderen Krimis/Thrillern durchaus anders ist..... Das ist nicht mein Kind!.... 4 von 5 PunktenFiona wacht in Ihrer Badewanne mit aufgeschnittenen Pulsadern auf und ohne Erinnerungen. Doch niemand glaubt Ihr, dass es kein Selbstmordversuch sondern ein Mordversuch war Als Carla nach einigen Tagen Isolation wegen Gürtelrose Ihr Kind wiederbekommt ist Sie entsetzt Das ist nicht meine Tochter! Doch auch Ihr glaubt niemand und ein langer Leidensweg beginnt Die beiden Erzählstränge, die durch unterschiedliche Schriftarten gut zu trennen sind, sind sehr spannend man glaub, man kann des Ende oder die Lösung vorhersehen, ist aber zum Schluss doch noch überrascht. Mal nichts Blutrünstiges sondern ein spannender Krimi, auch wenn manchmal die einzelnen Figuren etwas zu kurz kamen. |
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Wenn es dämmert: Roman von Zoe BeckTaschenbuch von Bastei Lübbe GmbH & Co.KG (Bastei Verlag)Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 4,10 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3404159004, Erscheinungsdatum: August 2008, Auflage: 1 |
5 Kundenrezensionen:Weniger ist manchmal mehr 2 von 5 PunktenMein Fazit von diesem Krimi: Viele Morde, viele Psychopathen und ein Kernthema, bei dem die Tiefgängigkeit fehlt und das für meinen Geschmack durch die "kranken" Protagonisten und den verkommenen Adel zu sehr in den Hintergrund gerückt wird. Die Autorin packt alles was niederträchtig und widerwärtig ist in die 300 Seiten - aus dem Stoff hätte man locker zwei Krimis schreiben können. So wird alles nur oberflächlich berührt und es wird mit allen Klischees gespielt. Man trifft auf korrupte Polizisten, ein Nachkriegsdrama, Menschenhandel, Prostitution, Erpressung und jede Menge psychische Abgründe. Mich hat das werk daher mehr gelangweilt als unterhalten. spannende Charaktere 5 von 5 PunktenDas Buch hat eine spezifische Qualität, die man selten findet: Die Handlung, jede Szene entwickelt sich organisch, ja zwangsläufig aus den Figuren, ihren Ängsten und Trieben. Es gibt Tote, Schießereien, brennende Häuser, missbrauchte Mädchen... Aber nicht weil Genre-Konventionen bedient werden, sondern weil echte, auf jeder Seite glaubwürdige Menschen die Geschichte in diese Abgründe steuern. Großartig! 5 von 5 PunktenDas perfekte Buch für Thrillersüchtige, die gerne an einem nebeligen Tag durch eine packende, spannende Geschichte rasen. Eine absolut gelungene Mischung aus menschlichen Abgründen aller Art- von der Zwangsneurose über Medikamentensucht zu sexueller Perversion- immer wohldosiert, nie zu dick aufgetragen und im Kontext passend und nachvollziehbar. Man kommt nicht umhin, eine gewisse Sympathie für die Hauptcharaktere zu entwickeln und ertappt sich sogar fast verschämt dabei, den Ur- Bösen der Story so ein ganz klein wenig verstehen zu können. Daß das Ganze dann auch noch im schönen Schottland spielt, lässt nur einen einzigen Wunsch offen: Zugabe, Fräulein Beck! Sehr spannend 5 von 5 PunktenEin Sohn aus reichem Hause mit Zwangsneurosen, eine medikamentensüchtige Polizistin, Menschenhandel, Prostitution, gesellschaftliche Probleme, kriminelle Machenschaften bei der Polizei. Zoe Beck lässt in ihrem Thriller so gut wie keinen menschlichen Abgrund aus, übertreibt dabei aber nicht, so dass die Geschichte immer in sich stimmig und glaubwürdig bleibt. Das Buch hat zwei Handlungsstränge: einen in der Vergangenheit spielenden in Berlin, der immer wieder in den in der Gegenwart handelnden in Schottland eingestreut wird. Viele "Seitenstränge" werden zum Teil erst am Ende verknüpft und ergeben ein rundes und gelungenes Ende. Elizabeth George oder Val McDermid - hier als zwei Beispiele für erfolgreiche Krimi-Autorinnen genannt - müssen sich warm anziehen. Während in deren Krimis meinem Geschmack nach oft unnötig langatmige Passagen enthalten sind, kommt Zoe Beck in ihrem atemberaubenden "Wenn es dämmert" schnell auf den Punkt. Sie verliert sich nicht in langatmigen Beschreibungen, bläht ihre Geschichte nicht künstlich auf, sondern sorgt für durchgehende Spannung. Von der ersten Seite an mitten im Geschehen mag man das Buch erst weglegen, wenn die letzte Seite gelesen ist. Lediglich die sehr kleine Schrift hat mein Lesevergnügen doch gemindert, selbst mit Lesebrille hatte ich Schwierigkeiten beim Lesen. Da darf der Verlag gerne beim nächsten Buch eine Schriftgröße zulegen. Zoe Beck ist für mich eine der Neuentdeckungen im Krimi/Thrillergenre dieses Jahres. Ich warte jetzt schon mit Spannung auf ihr nächstes Buch! Zor Beck: Wenn es dämmert 5 von 5 PunktenLeider bin ich ja jetzt erst zu diesem Werk von Zoe Beck gekommen, obwohl es schon seit letztem Jahr auf dem Markt ist. Ich lese ja meist Krimis von deutschen/deutschsprachigen Autoren und nur mal hin und wieder was anderes...... aber man kommt voll auf seine kriminalistischen Kosten. Die Handlung (etwas verschrobene Protagonisten), die Gegend (Schottland lässt grüßen) und die Spannung passt von der ersten bis zur letzten Seite. Ich hatte zwar am Anfang etwas leserische Probleme mit den Namen der Personen und Orte (weil für uns doch etwas fremd), aber nach ein paar Seiten findet man sich damit auch gut zurecht. Die eine oder andere der ganzen "Nebengeschichten" wird auch im Laufe der Handlung immer wichtiger und zum Schluss fügt sich das Puzzle" zusammen . Kann sein, daß ich mich täusche, aber ich hatte den Eindruck, daß Mina (einer der Hauptpersonen) auch ein Teil der Autorin Beck ist und vielleicht auch ein wenig Vergangenheit von ihr "verarbeitet" worden ist. Ich freue mich schon auf den nächsten von der Zoe Beck im August (ja ich werd wieder "Fremdleser" und mich verschlägts auf die Inseln). Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen, der viel Wert auf einen guten, spannenden Krimi legt, er wird in verschlingen............................. |
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Harry Potter 2 und die Kammer des Schreckens von Joanne K. RowlingAudio CD von Dhv der HörverlagPreis bei Amazon: EUR 19,95 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3867176523, Erscheinungsdatum: Oktober 2010 |
Aus der Amazon.de-RedaktionHarry Potters zweites Schuljahr auf der Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei beginnt bereits mit Hindernissen. Erst verpassen Harry und sein Busenfreund Ron auf Gleis 9 3/4 den Hogwartsexpress und dann werden sie beinahe noch wegen unerlaubten Fliegens mit einem Muggel-Auto von der Schule geworfen. Doch das ist nur der Anfang. Rassistische Umtriebe versetzten die Zauberschüler in Angst und Schrecken. Ein Monster hat es auf alle muggelstämmigen Mitschüler abgesehen. Harrys beste Freundin Hermine ist bereits versteinert worden und Gilderoy Lockhart, der neue Lehrer für den Kampf gegen die dunklen Mächte ist eine einzige Niete. Elf Stunden braucht Harry Potter, um den Fall zu lösen. Ausgerechnet die maulende Myrthe, das wehleidige Gespenst von der Mädchentoilette, sitzt buchstäblich auf der Lösung. Rufus Beck brilliert hier zum zweiten Mal in einer Harry-Potter-Lesung die eigentlich gar keine ist. Pure Schauspielerei wird geboten, Rufus Beck springt zwischen zwei Dutzend Rollen mühelos hin und her und wirklich jede Rolle erhält ihren eigenen, unverwechselbaren Charakter. Der mediengeile Zauberer Lockhart, der mit seiner Harry-Wijnvoord-Stimme allen auf die Nerven geht, ist ein kommödiantisches Highlight und den quietschigen Hauselfen Dobby werden Ihre Kinder sicher im Handumdrehen ins Herz geschlossen haben. Nur die Rolle des Harry Potter, mit dem sich die kleinen Hörer ja identifizieren sollen, bleibt bewusst zurückgenommen. Rufus Beck hat seine Lesung übrigens einer gestrengen Prüfung unterworfen. Die Kinder des Schauspielers waren die ersten Zuhörer der "Kammer des Schreckens" und haben Papis Interpretation für gut befunden, wie er Amazon im Interview verraten hat. Recht so Kinder! --Cornelia Eulitz 5 Kundenrezensionen:Sehr gut 5 von 5 PunktenIch habe den Artikel "Harry Potter und die Kammer des Schreckens. Bd. 2. 10 Audio-CDs. [Audiobook] (Audio CD)" am 1. März 2007 erworben. Das zweite Harry Potter-Abenteuer möchte ich an dieser Stelle nicht differenziert beurteilen; ich finde es sehr gut. Das vorliegende Hörbuch gelesen von Rufus Beck überzeugt auf ganzer Linie. Herrn Beck gelingt es, das Buch lebendig werden zu lassen. Dazu bedient sich Herr Beck verschiedener Stimmen, was den besonderen Reiz der Hörbuchreihe der Harry Potter-Bücher ausmacht. Zusammenfassung: +Inhalt +sehr schön gelesen +Emotionen werden deutlich +verschiedene Stimmen zur Unterscheidung 5 von 5 Sternen Super, mit einem Schönheitsfehler 4 von 5 PunktenEin wunderbares Buch, wundervoll gesprochen. Nur haben manche Figuren einen überflüssigen Akzent, z.B. Mr. Weasley (einen ostfriesischen), oder die Krankenschwester Poppy Pomfrey (französisch)... usw. auch wenn es zur unterstützung der unterschiedlichen Personen benötigt wird (was ich vermute) hätte man sich einem anderen Hilfsmittel bedienen sollen, wie z. B. weitere Sprecher... Ansonsten ist es, besonders für Kinder, ein unterhaltsames Medium. Aber auch Erwachsene sollten sich nicht schäuen. Besonders für lange und eintönige Autofahrten sehr gut geeignet. Ein neues fantastisches Jahr in Hogwarts 5 von 5 PunktenDie Handlung des Hörbuches kommt gut wie sein Vorgänger gut in Fahrt. Es kann vom Niveau gut mit dem ersten Teil mithalten. Es stecken viele neue Ideen dahinter. So erhält man Hörgenuss bis zur letzten Minute und es endet mit einem packenden Finale. erneut 5 von 5 PunktenRufus Beck schafft es erneut jeder Figur eine unverwechselbare Stimme zu geben.Auf MP3 ist dieses Hörbuch leicht zu verstauen und für Unterwegs perfekt. Wichtig: vollständige Lesung! Sagenhaft!!!! 5 von 5 PunktenAlso dieses Hörbuch ist uneingeschränkt zu empfehlen. Rufus Beck entführt uns in die Zauberwelt von Hogwarts. Man kann nur staunen, wie vielen "Persönlichkeiten" dieser Mann in dem Hörbuch Leben einhaucht. Das muß man einfach gehört haben. Ich kann nur sagen, danke Rufus, dass Du so toll lesen kannst. |
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Harry Potter 1 und der Stein der Weisen: Gelesen von Rufus Beck von Joanne K. RowlingAudio CD von Dhv der HörverlagPreis bei Amazon: EUR 19,95 ISBN: 3867176515, Erscheinungsdatum: Oktober 2010 |
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Der Mann, der sich in Luft auflöste: Ein Kommissar-Beck-Roman von Per Wahlöö, Maj SjöwallTaschenbuch von rororoPreis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 2,97 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 349924442X, Erscheinungsdatum: Oktober 2008, Auflage: 2 |
3 Kundenrezensionen:Von den schwedischen Großmeistern - Band 2 von 10 5 von 5 PunktenMaj Sjöwall und ihr Partner Per Wahlöö haben mit ihrem weltberühmten zehnbändigen Beck-Zyklus den modernen Kriminalroman nicht nur revolutioniert und die Blaupause für all die heute bekannten skandinavischen Krimis geliefert, sie haben gleichsam ein Monument errichtet, das seine Fundamente, die Chandlers, die Mc Baines und Hammetts dieser Welt, würdig tragen lässt, was sie selbst hinzugegeben haben: Herzblut, Klugheit und Einfühlungsvermögen. Die sozialkritische Abrechnung mit dem viel gelobten schwedischen Kapitalismus der 60er und 70er Jahre des 20. Jahrhunderts zeigt uns ein Milieugemälde, das detaillierter und kunstfertiger nie mehr zu Papier gebracht wurde. Mord und Totschlag sind bei dem Schwedenpaar kein Selbstzweck, keine bloße Effekthascherei, mit denen man Schüleraufsätze millionenfach verkaufen kann, oder die Gelegenheit hat, Leichen bis in die Molekularebene zu sezieren, damit vom Leben getötete Likör-Hausfrauen und sterbensgelangweilte Manager nicht vollends beim Heimatroman landen. 1985 fragte man Maj Sjöwall, wie sie die Lage der Kriminalliteratur einschätze? Die zehn Bände, die sie mit ihrem Mann Per geschrieben hatte, erschienen zwischen 1965 und 1975. Sie meinte: "Man muss etwas dafür tun, damit das Genre anerkannt wird." Heute ist klar: Sjöwall und Wahlöö haben etwas getan. Sie haben den Rahmen des Genres gesprengt und es gleichsam als ernste Literaturgattung neu begründet. Fazit: Die Nachfolge ist bis heute offen. So etwas von offen... Der zweite Roman der Krimiserie mit Kommissar Martin Beck 5 von 5 PunktenNach "Die Tote im Götakanal" ist "Der Mann, der sich in Luft auflöste" der zweite Roman aus der Krimi-Serie mit dem schwedischen Kommissar Martin Beck von Maj Sjöwall und Per Wahlöö, der - wie auch die anderen Martin Beck-Romane - als Neuauflage vorliegt. Kommissar Beck wird vom schwedischen Außenministerium beauftragt, einen verschwundenen Reporter zu finden. Dieser - Alf Matsson - ist nach Budapest geflogen und unter Zurücklassung seines Gepäcks und seines Reisepasses verschwunden: die ungarische Polizei hat keine unbekannte männliche Leiche gefunden und in keinem Krankenhaus liegt ein bewußtloser Ausländer - mehr ist sie nicht bereit zu tun. In den wenigen Hinweisen, die ihm zur Verfügung stehen, beginnt Beck - ohne Erfolg - zu recherchieren. Doch dann wird er nächstens überfallen. Er überlebt dank der Budapester Polizei und die Täter können gefaßt werden. Es kommt heraus, warum Alf Matsson neben seiner Reportertätigkeit des öfteren nach Budapest und andere osteuropäische Städte gekommen ist. Doch Alf Matsson bleibt verschwunden. Und Beck kommt zum Schluß, daß die Lösung in Schweden zu suchen ist. Dort kommt es dann zum Abschluß des Falles. Man versteht, warum die Beck-Reihe neu aufgelegt wurde. Stockholm -- Budapest oder: Ein Krimi der besonderen Art 5 von 5 PunktenKaum hat sein Urlaub begonnen, da wird Martin Beck nach Stockholm zurückbeordert, in delikater Mission, wie man im Außenministerium sagt: Der schwedische Journalist Alf Matsson, der sich auf Reportagen aus den Warschauer-Pakt-Staaten spezialisiert hat, scheint spurlos in Ungarn verschwunden. Im Jahre 1966 ist das eine knifflige Sache, die diplomatischen Aufruhr verursachen kann; schließlich sind die Erinnerungen an das Verschwinden des schwedischen Diplomaten Raoul Wallenberg 1945 in Budapest noch wach. Matssons Boulevard-Zeitung wartet nur darauf, den Skandal zu veröffentlichen, und das will die schwedische Regierung natürlich vermeiden. Dieser Matsson muss also schleunigst wiedergefunden werden. Martin Beck wird also zur absoluten Geheimhaltung verdonnert und nach Budapest geschickt, um die Stecknadel im Heuhaufen zu finden. Nach einigen ereignisreichen Tagen und Nächten in bekannte und weniger bekannte Budapester Winkel fördern Beck und sein Budapester Kollege Szluka (so genau nimmt Beck das mit der Geheimhaltung nicht) allerhand zutage, das sie sich nicht hätten träumen lassen; auch die ungarische Polizei ist nun sehr daran interessiert, Matsson zu fassen. Aber keine Spur von ihm in Budapest -- kein Wunder! Man hat nämlich vor lauter Bäumen den Wald nicht erkannt... "Der Mann, der sich in Luft auflöste" ist der zweite Band der insgesamt zehnbändigen Krimiserie um Martin Beck, und meiner Meinung nach einer der besten. Im Gegensatz zu den späteren Bänden steht hier zwar noch eine weitgehend konventionelle Krimihandlung im Vordergrund; deutlich gesellschaftskritische Momente sind relativ selten, aber unübersehbar. Man liest eine intelligente, genau durchdachte Geschichte in stimmiger Atmosphäre und mit überraschendem, aber völlig plausiblem Schluss. Und doch ist "Der Mann, der sich in Luft auflöste" mehr als ein konventioneller Krimi. Man erkennt bereits eines der charakteristischen Elemente, die den Reiz der Martin-Beck-Serie ausmachen: Die Hauptpersonen sind keine unfehlbaren Masterminds, und -- 1966 ein absolutes Novum -- sie haben ein Privatleben! Ihre Vorlieben und Abneigungen gehen weit über die Marotten der bis dato bekannten Detektive hinaus, und vor allem: Die Handlung wird von ihnen mitgeprägt. Was wären die Krimis von Maj Sjöwall und Per Wahlöö beispielsweise ohne Fredrik Melander, das "lebende Lochkartenregister"! (gestandenen Lesern besser bekannt als "unsre lebende Verbrecherkartei") Diese Charakterköpfe mit Fehl und Tadel sowie die stilsichere Einbettung des genius loci in die Krimihandlung sind ganz einfach gelungen; gewisse Krimi-AdeptInnen möchten sich bitte eine dicke Scheibe davon abschneiden: Schlechtere Autoren hätten der Versuchung nachgegeben, eine Art erzählenden Budapest-Reiseführer mit viel Kulturschwafelei und ein paar lieblosen Krimi-Beilagen zu servieren. Aber bei "Der Mann, der sich in Luft auflöste" trifft man nirgends auf diese literarische Unart. Ohne das Budapest von 1966 wäre der Plot nämlich schlicht unmöglich, und obwohl man zusammen mit Martin Beck ausgiebig durch die Stadt streift, bleibt doch der Krimi die Hauptsache. Hedwig Binders Neuübersetzung liest sich flüssiger als die altbekannte und mitunter stilblütenumrankte (in der drohte bereits der zweite Satz mit einer Art syntaktischem Eisernem Vorhang und hatte zahlreiche Nachfolger), und wo die alte Ausgabe sich wacker durch ihren eigenen Nebensatzdschungel den Weg bahnen musste, wirkt die Neufassung beinahe durchweg stilistisch sauber. Freilich ist die Übersetzung nicht perfekt (gibt es so etwas überhaupt?), hinterlässt aber insgesamt einen soliden Eindruck. Den Lesern wurde noch eine weitere kleine Aufmerksamkeit spendiert, nämlich ein Vorwort von einem Autoren-Duo der Gegenwart: Anders Roslund und Börge Hellström bekennen sich pflichtschuldigst zu den "Paten" des Schweden-Krimis. Sollte also die liebgewordene alte Ausgabe allmählich auseinanderfallen, so lohnt es sich, sie durch diese neue Übersetzung zu ersetzen. Und Neulinge in Sachen Martin Beck sollten gleich zu dieser Übersetzung greifen. Jetzt fragt man sich natürlich, wieso ein Krimi von 1966 nicht nur neu aufgelegt wurde, sondern sogar neu übersetzt. Die Antwort ist einfach: Die zehnbändige Krimiserie über Kommissar Martin Beck und seine Charakterkopf-Kollegen ist trotz oder auch gerade wegen ihrer Kritik und Bestandsaufnahme der schwedischen Gesellschaft mittlerweile ein Klassiker des Genres. Im Gegensatz zu ihren vielen mehr oder minder befähigten Epigonen ist es Sjöwall und Wahlöö nämlich gelungen, ihre Figuren nicht nur farbig zu charakterisieren und ihnen Leben einzuhauchen, und die Atmosphäre stimmig wiederzugeben. Hier stimmt vor allem auch der Aufbau der Handlung. Langeweile hat hier keine Chance: Dieser Krimi ist straff erzählt, driftet niemals in ermüdende Geschwätzigkeit ab, und erlaubt tiefe Einblicke ins Dasein der Figuren, ob nun Ermittler, Täter oder Opfer -- mal tragisch, mal komisch. "Der Mann, der sich in Luft auflöste" war vor vielen Jahren der erste Sjöwall/Wahlöö-Krimi, den ich zu lesen bekam. Kein Wunder, dass er nicht der einzige blieb... |
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Becks letzter Sommer von Benedict WellsBroschiert von DiogenesPreis bei Amazon: EUR 10,90, Angebote ab EUR 4,93 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3257240228, Erscheinungsdatum: November 2009, Auflage: 1 |
5 Kundenrezensionen:Und plötzlich ist Wells mittendrin 4 von 5 PunktenKurzweiliger Roman eines jungen Autors. Nett geschrieben, wenngleich es mir weniger gefällt, dass sich der Autor plötzlich selbst in der Geschichte wiederfindet. Ich frage mich natürlich, wen Wells da im Sinn hatte, als er den litauischen Wundergitarristen, der zum Drogenwrack wird, erfand. Pete Doherty? Kann man lesen, man wird sich nicht ärgern, es gelesen zu haben. Die Welt geht aber auch nicht unter, wenn man es sein lässt. Für Musik-Fans 4 von 5 PunktenDas Buch war ein Geburtstagsgeschenk, über das ich mich sehr gefreut habe. Benedict Wells Debütroman Becks letzter Sommer wurde von der Literaturkritik sehr wohlwollend aufgenommen. Herr Beck, im Buch wie im folgenden nur noch Becks genannt, ist Lehrer. Nicht aus leidenschaft, sondern weil sein Vater es wollte. Trotzdem ist er recht erfolgreich in seinem Beruf. An einem Münchner Gymnasium unterrichtet er Deutsch und Musik. Und Musik ist das, worum sich eigentlich alles in seinem Leben dreht - oder drehen sollte. Doch irgendwie kam ihm das Leben dazwischen. Seit Jahren langweilt er sich in seinem Beruf und wünscht sich die guten alten Zeiten mit seiner Band zurück. Dann entdeckt Becks, dass einer seiner Schüler ein wahres Musik-Talent ist. Rauli, ein Junge aus Litauen, kann nicht gut Deutsch, aber umso besser spielt er auf der Gitarre. Und in diesem Jungen glaubt Becks seine Chance zu sehen. Die Geschichte dreht sich vortan um Musik, Musik, die verschmähte und die unverhoffte Liebe, Musik, eine merkwürdige Reise nach Istanbul und um noch mehr Musik. Highlight ist der Aufbau des Romans. Es gibt 2 Teile, die mit A- und B-Seite betitelt sind. Die Kapitel heißen Tracks und sind als Unterüberschrift immer mit einem Song verbunden. Eigentlich müsste man dieses Buch also mit dem dazugehörigen Soundtrack lesen. Grandios! Fazit: Tolles Buch über einen alternden Lehrer, dessen Leben die Musik ist. Daher könnte das Buch für Leute, die nicht wissen wer Jimi Hendrix und Bob Dylan ist, nicht ganz so geeignet sein. Für alle anderen: Auch wenn der Mittelteil etwas lang ist: Es lohnt sich! hoffnungsvoller Anfang 3 von 5 PunktenInsgesamt ein gelungenes Debut,das Buch interessiert einen und das ist letzlich das entscheidende Kriterium. Dennoch einige Anmerkungen: -warum muß auf ungefähr jeder dritten Seite eines der Wörter stehen, die entweder mit f... v... oder sch... anfangen? -warum trennen sich Lara und Robert? Die Geschichte zwischen den beiden hört ohne jeden erkennbaren Grund auf, was sehr unbefriedigend ist-weil sie für drei Monate nach Rom geht? Das glaubt ja wohl kaum einer. -die Art und Weise von Charlies Tod ist zu dick aufgetragen und somit unglaubwürdig -warum lässt sich Robert nach seiner Kündigung ausgerechnet in Raito nieder, wohin ihn in glücklichen Zeiten Lara "entführt" hat? Der zweite Teil des Buches erinnert ziemlich stark an den Film "Im Juli" von Fatih Akin, hier wie dort eine Fahrt in einer alten Klapperkiste nach Istanbul über Wien, Budapest,Bukarest,Bestechung am Zoll,kiffen, eine Verfolgungsjagd im Auto und noch so einiges... Es bleibt auch die Frage, wozu wir Verlage und Lektoren brauchen, wenn diese nicht in der Lage sind, Ungereimtheiten im Buch zu erkennen und den Autor darauf hinweisen. Auch der Satz im Klappentext, wonach sich Lara gegen ihre aufkommenden Gefühle wehrt, ist einfach falsch.Sie wehrt sich nicht, sondern wartet erst mal ab und geht macht nicht gleich, was angeblich die meisten als erstes machen. Trotz allem, ein zu weiterer Hoffnung Anlass gebendes Buch. Sehr zu empfehlen 5 von 5 PunktenEin liebeskranker Lehrer, ein ausgeflippter Deutschafrikaner und ein musikalisches Wunderkind aus Litauen auf dem Trip ihres Lebens - hier müsste jetzt eigentlich der Klappentext enden, denn es ist wirklich die Reise ihres Lebens, aber es geht weiter mit- von München durch Osteuropa nach Istanbul.Man wartet ständig auf den Beginn der Reise...irgendwie. Obwohl das Buch überhaupt nie, an keiner Stelle langweilig oder langatmig wird. Stellenweise erinnert einen das Buch vom Humor und der Art zu schreiben ein wenig an Neue Vahr Süd oder Herr Lehmann. Aber es ist viel tiefgründiger und für einen 25-jährigen, der das Leben eines 37-jährigen Lehrers beschreibt, der total unzufrieden mit sich und seinem Leben und irgendwie "altersschwach" geworden ist, ist es super genial geschrieben. Bei jedem Buch denk ich immer: ich weiß eh wie`s ausgeht!! Das dachte ich hier auch.Aber ich wurde eines besseren belehrt.Nicht das klassische Happy End, dafür ganz viel Gänsehautfeeling, aber nicht wegen einer Liebesgeschichte sondern wegen einer Lebensgeschichte. Das Buch hat mich sehr berührt.Zum Lachen gebracht, zum Weinen,zum Schmunzeln und zum Mitfühlen. Dazu kommt dass es toll aufgebaut ist.Als eine Art Cd, die Kapitel als Tracks und es gibt eine A- und eine B-Seite, und die Kapitel sind alle nach Bob Dylan Songs benannt, der in dem Roman indirekt eine große Rolle spielt. Großartiges Erstlingswerk! 5 von 5 PunktenWenn ich anfangs etwas Probleme mit einem nicht vorhanden Spannungsbogen hatte, so war ich spätestens beim letzten drittel des Buches überzeugt und konnte es nicht mehr aus der Hand legen! So ein wunderbares Ende hab ich lange nicht gelesen! Von mir bekommt es 5 Punkte!!! |
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