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Konz 2008, 1000 ganz legale Steuertricks von Franz KonzBroschiert von Droemer/KnaurPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 5,50 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3426780496, Erscheinungsdatum: November 2007 |
Aus der Amazon.de-Redaktion"Der Konz", das ist in Sachen Steuer das, was der Duden in Sachen Sprache ist: der ultimative Ratgeber im jeweiligen Metier. "Die Nr. 1 der Steuerratgeber" steht denn auch auf dem Titel der aktuellen Ausgabe 2008, zusammengestellt für die Steuererklärung 2007. Es ist bereits die 24. Auflage dieses Steuerratgebers. Und sein Erscheinen ist längst zu einem Katz-und-Maus-Spiel mit dem Fiskus geworden. Denn die Steuerbehörden haben regelmäßig alle Hände voll zu tun, die Steuerschlupflöcher abzudichten, die der findige Steuerspezialist wieder aufgetan hat. Ja, richtig gelesen: Hinter dem Markennamen, zu dem "der Konz" längst geworden ist, steht immer noch ein Mensch aus Fleisch und Blut: Franz Konz. Und der hat neben aktuell 1.086 Steuertipps auf 729 Seiten plus gut 70 Seiten Steuertabellen und Register stets auch eine Meinung zur aktuellen Steuerpolitik zu bieten - und die fällt nicht weniger knackig aus als in den Jahren zuvor. Wortbruch wirft Konz dem Bundesfinanzminister vor, denn mit den versprochenen Steuererleichterungen sei es wieder mal nichts geworden: "Trotz ergiebig sprudelnder Steuerquellen macht der Bundesfinanzminister keinerlei Anstalten, ungerechte Steuernachteile bei denjenigen zu beseitigen, die ihm diesen Geldsegen beschert haben." Das ist zweifellos richtig. Problematisch wird es nur, wenn solche Kritik als Legitimation für Steuerspartricks dient - Motto: Der kleine Mann holt sich zurück, was ihm ohnehin zusteht. Und solche Tricks - wohlgemerkt: nicht Tipps - stehen im Mittelpunkt des Buches. Beispiel: "Schinde mit hochtrabenden Reisebeschreibungen Eindruck!" Und setze die private Uralusreise als Forschungsreise ab. Oder: "Lerne mit Hilfe einer Stellenbewerbung auf Staatskosten Spanisch oder Englisch!" Und freu' dich über die vom Finanzamt finanzierte Bildung doppelt. Solcher Art sind die Tricks, die Franz Konz auf vielen Seiten serviert. Das Ziel: Möglichst wenig Steuern zu bezahlen - und das Finanzamt zur Weißglut zu bringen, wie Konz empfiehlt. Die Steuergerechtigkeit ist dafür nur Vorwand. Denn die finge ja bei der eigenen Steuererklärung an. -- changeX 4 Kundenrezensionen:bitte erst richtig informieren... 5 von 5 Punkten... DANN rezensieren! Um einmal die Verwirrung aufzuklären, die nach der Lektüre einiger Rezensionen hier herrschen mag: Es gibt den sog. "Großen" Konz, der hauptsächlich für Einkünfte aus selbständiger Arbeit konzipiert ist, also für SELBSTSTÄNDIGE bzw. UNTERNEHMER; dieser Konz ist rot und heißt mittlerweile "Konz - 1000 ganz legale Steuertricks". Dann gibt es noch den sog. "Kleinen" Konz, der hauptsächlich für Einkünfte aus nicht selbständiger Arbeit konzipiert ist und sich somit vorwiegend an ARBEITNEHMER bzw. ANGESTELLTE richtet; dieser Konz ist gelb und heißt mittlerweile "Konz - Das Arbeitsbuch zur Steuererklärung". Wenn sich nun ein Arbeitnehmer mit normalem oder eher geringem Einkommen den "Großen" (und damit den falschen) Konz kauft, kann es wohl nicht verwundern, wenn er in diesem Buch kaum hilfreiche Tipps für seine Steuererklärung findet. Folgert er dann, dass dieses (für ihn falsche) Buch "nicht das Geld wert" ist, vermag eine solche "Rezension" nicht zu überzeugen. Die "Konz"-Bücher sind sicherlich ihr Geld wert - WENN man das richtige kauft. In diesem Sinne: eine sehr gute Investition, gerechnet auf das Geld, welches man bei der Steuererklärung durch Wissen sparen kann. Na ja.... 4 von 5 PunktenAlso, von meiner Seite ein unnützer Kauf!!!Vielleicht kann er helfen, ich hab mir mehr davon versprochen! Als Steuerhilfe top! 4 von 5 PunktenIch habe den Konz auf Empfehlung eines Kollegen gekauft und muss sagen, es hat sich gelohnt! Oder hätten Sie gewusst, dass man seine Autowäsche von der Steuer absetzen kann? Meine Steuererklärung mache ich seit mehreren Jahren mit der Software "WISO Mein Sparbuch" und sehe die Lektüre als wichtige, brauchbare und sinnvolle Ergänzung. In einer vorigen Rezension steht etwas vom nicht aktualisierten Schlagwortregister - das kann ich nicht nachvollziehen, es scheint für mich alles korrekt (Vorsicht! Die angegebenen Nummern sind keine Seitenzahlen sondern eine Art Kapitelnummern, wie in Gesetzbüchern üblich...). Einen Punkt Abzug gebe ich, da im Buch Werbung für ein Gesundheitsbuch eingebaut ist, wenn man z.B. Gastritis nachschlägt. Nicht das Geld wert 1 von 5 PunktenFranz Konz ist sicher einer der Experten auf dem Gebiet des Dt. Steuersystems. Für Normal - u. Wenigverdiener, oder besser dem heutigen Mittelstand, sind seine Tipps aber nahezu vollständig unbrauchbar. Ohne eigenen Immobilienbesitz, geschweige den von einer nicht selbst genutzten Wohnung, können Sie die angewandten Tricks bei sich an der Hand abzählen. Lustig geschrieben werden Sie aber auch mit 1000 ganz legalen Steuertricks noch weit von der Werbungskostengrenze entfernt sein |
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Die Kunst, mit meinem Geld auszukommen von Hedwig KellnerBroschiert von NymphenburgerPreis bei Amazon: EUR 12,90 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 348505044X, Erscheinungsdatum: Juli 2006, Auflage: 2., Aufl. |
5 Kundenrezensionen:Geld- und Zeitverschwendung 1 von 5 PunktenDieses Buch ist komlett umsonst. Ich habe mir das Buch wegen den guten Rezesionen gekauft. Allerdings kann ich mich den anderen guten Beurteilungen in keinster Weise anschliessen. Das Buch beinhaltet nichts aber auch gar nichts brauchbares. Nur schödes Gelaber über ihren Exmann und ihren jetzigen Mann welcher Araber ist usw. Weiter gehts zu ihren Freundinen, Bekannten und Verwanten. Wen interessiert denn sowas??? Null Punkte für die Geld- und auch Zeitverschwendung!!! Einfach gut 5 von 5 PunktenDie Autorin hat nicht nur einen sehr fesselnden und humorvollen Schreibstil, sie bringt die Sache mit dem "Sparen und Geld ausgeben" einfach auf den Punkt. Ein jeder kann sich dann selbst seine eigenen Gedanken zu seinem Leben machen. Einfach gut zu lesen, zu denken und dann zu handeln. gut 5 von 5 PunktenIch fand mich in diesen Beschreibungen vom Geld ausgeben selber wieder.Die Wege aus dieser Zwickmühle sind hier deutlich beschrieben .Weiteres über Erfolge(oder misserfolg) in einem Jahr . unglaublich schlecht geschrieben 1 von 5 PunktenMeine Kritik kann leider nicht so ausführlich ausfallen, da ich dass Buch vor lauter Schreck, als aversive Reaktion sozusagen, gleich wieder verkauft habe. So was passiert mir sonst nie. Aber es waren so banale Weisheiten und schlechte Formulierungen darin enthalten, dass ich mich regelrecht geschämt hätte, so ein Buch in mein Regal zu stellen. Es wurde bereits in einer vorherigen Rezension erwähnt. Die Autorin zieht das ganze Spektrum ihrer Bekannten und Verwandten heran, dass man sich insgeheim wundern muss, ob diese sie nicht allmählich wegen Verleudmung verklagen. Schließlich läßt sich ja schell feststellen, wer der Ex-Mann der Autorin ist oder gar ihr Schwager. Ansonsten wird eine platte Behauptung nach der anderen aneinander gereiht, nach dem Motto "Reichtum macht schön". Wenn man vom Kauf diese Buches absieht, hat man in der Tat bereits wieder gespart. Leider nichts Interessantes 2 von 5 PunktenIn diesem Buch habe ich leider nichts gefunden, das irgendeine neue Erkenntnis vermittelt hätte. Die vielen Geschichten von Freunden und Bekannten sind unterhaltsam, aber die vermittelten Inhalte so trivial, daß mir außer dem Unterhaltungswert nichts geboten wurde. Im Gegenteil, wenn ich nur den Tips dieses Buches folgen würde, würde sich meine finanielle Situation wahrscheinlich ziemlich verschlechtern. Erkenntnisse wie "um mit seinem Geld auszukommen muß man dafür sorgen, daß man weniger ausgiebt als man einnimmt" sind meiner Meinung nach Zeitverschwendung, denn es gibt sicherlich niemanden, dem das nicht schon vorher klar war. Vielleicht ist die Erkenntnis, daß man einen Überblick über seine Ausgaben und Einnahmen haben sollte (Haushaltsbuch) für manche Leute hilfreich, die sich absolut noch nicht mit Ihren eigenen Finanzen beschäftigt haben, daher 2 Sterne. Für mich eine Enttäuschung. Holgerwa |
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Das Geld reicht nie: Warum T-Shirts billig, Handys umsonst und Popstars reich sind. Ein Wirtschaftsbuch für Jugendliche von Winand von PetersdorffGebundene Ausgabe von Frankfurter Allgemeine BuchPreis bei Amazon: EUR 19,90, Angebote ab EUR 19,00 ISBN: 389981150X, Erscheinungsdatum: Oktober 2007, Auflage: 1 |
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Millionär durch das kleine Einmaleins der Börse und die drei besten Aktien-Strategien von Wolfgang RatgeberBroschiert von Books on DemandPreis bei Amazon: EUR 6,90, Angebote ab EUR 5,00 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3833470194, Erscheinungsdatum: April 2007, Auflage: 1 |
2 Kundenrezensionen:Lesenswert 3 von 5 PunktenLesenswertes Buch, ist jedoch deutlich zu knapp gehalten. Humorvoller und informativer Schreibstil; das Buch basiert auf einem Briefwechsel. Es handelt sich eher um ein kleines Informationsheftchen, welches für Einsteiger bestens geeignet ist, aber selbst bei Anfängern mit sehr wenig Vorkenntnissen für Enttäuschung sorgt. Ein Buch, das sich zu lesen lohnt. 5 von 5 PunktenDieser Bestseller zeigt, wie man mit Hilfe der von den erfogreichsten Börsenspekulanten entwickelten besten Aktienstrategien ein großes Vermögen erwerben kann. Der Autor erläutert ferner, was man beim Kauf von festverzinslichen Wertpapieren beachten sollte, wo man Renten- und offene Immobilienfonds ohne Ausgabeaufschlag erhält und wie das Verhältnis von Rendite und Risiko verbessert werden kann, indem man eine Empfehlung des Nobelpreisträgers Harry Markowitz befolgt. Diese und weiter interessante Kapitalanlagetipps werden durch einige humorvolle Anekdoten aufgelockert. Da ich das Buch als Börseneinsteiger las, schätze ich besonders die leicht verständliche Sprache des Autors. Kurz gesagt: Ein empfehlenswerter,humorvoller und spannend geschriebener Ratgeber, den ich von der ersten bis zur letzten Seite nicht mehr aus der Hand legen konnte. Nachdem ich das Buch über die besten Aktienstrategien mit großem Gewinn gelesen habe, bin ich auf das nächste, bereits angekündigte Buch des Autors über die besten Steuerstrategien sehr gespannt. |
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Der Nebel um das Geld von Bernd SenfTaschenbuch von Gauke VerlagPreis bei Amazon: EUR 19,90 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3879984352, Erscheinungsdatum: Januar 2008, Auflage: 9., veränd. Aufl. |
5 Kundenrezensionen:Einführung in die Freiwirtschaftslehre 4 von 5 PunktenGeld. Was ist es? Woher kommt es? Wohin geht es und wie funktioniert es? Fragen, die sich wohl kaum jemand stellt. Aber warum eigtl? Warum denn auch? Wahrscheinlich hat man sich schon zu sehr daran gewöhnt. Wer denkt denn schon über Luft nach, oder über Wasser und woher es kommt? Aber würde man nur diesen Fragen nachgehen, wäre das Thema schnell abgehandelt und das Interessanteste hätte man wohl verpasst: Woher kommen Zinsen? Welche Auswirkungen haben Zinsen? Wie ist das mit dem Gold-Standard (gewesen)? Auch diesen und weiteren Fragen geht Bernd Senf auf den Grund und was sehr einfach in diesem Buch beginnt, wird zunehmend komplexer, ohne jedoch zu kompliziert zu werden. Das ist ein großer Verdienst, den man dem Autor anrechnen muss, da er es immer wieder versteht, durch kleine Grafiken oder kurze Beispiele die Thematik anschaulich zu halten. So wird auch mal - quasi nebenbei - die Außenhandelstheorie erklärt, ohne jedoch in überlange oder umständliche Erklärungen zu münden, wie es in anderen VWL-Büchern durchaus der Fall ist. Das werden gerade jene, die sich nicht mit dieser Thematik auskennen, sehr zu schätzen wissen, aber auch Fortgeschrittene können durchaus etwas dazulernen. Auffällig ist die von Anfang an vorhandene freiwirtschaftliche Sichtweise, die der Autor einem näher bringt. Das kann man gut oder schlecht finden, schlimm ist es keineswegs. Da ist es schon eher ärgerlich, dass der Autor in der ersten Hälfte des Buches ständig betont, dass die freiwirtschaftliche Sicht von Gesell nie in der Politik umgesetzt wurde(das Experiment von Wörgl mal ausgenommen) und die Ideen von Gesell nie breiter in den Wirtschaftswissenschaften diskutiert wurden. Das ist durchaus kritikwürdig, aber es muss nich so oft wiederholt werden, das es einer der bleibenden Eindrücke dieses Buches ist. Ein zweiter Negativpunkt sind einige Äußerungen zur Geschichte Deutschlands. So glaubt Herr Senf anscheinend, dass Deutschland Alleinschuldiger am 1.Weltkrieg ist. Das ist seine Meinung und die kann man teilen oder nicht. Falsch wird es spätestens dann, wenn er behauptet, dass durch die Investitionen in den Autobahnbau der NS-Aufschwung zustande kam und dadurch massiv Arbeitsplätze geschaffen wurden. Aber abgesehen davon haben mir seine historischen Ausführungen, speziell zu Bretton-Woods und den Folgen sehr gut gefallen. Alles in allem ein lesenswertes Buch, nach dessen Lektüre man erheblich schlauer ist und zumindest Teilbereiche der VWL ganz gut überblicken kann. Sollte zum Grundwissen für Jeden gehören 4 von 5 PunktenDie zwei wesentlichen Aussagen des Buches: Problematik des Zinssystems und das unser Geld nur auf Schuld basiert (Geld gelangt nur durch Aufnahme von Krediten - im wesentlichen bei der Zentralbank - überhaupt in den Kreislauf) sollte aus meiner Sicht zum grundlegenden Wissen gehören. Das Buch von Bernd Senf stellt dies wirklich sehr verständlich dar, wobei er diese zwei Dinge stärker betonen könnte. Mittels dieser Grundlagen fällt es leicht zu erkennen, woher ein Großteil der Probleme unserer Gesellschaft resultieren und wie wirkungslos viele Reaktionen seitens der Politik sind. Wie aktuell gerade das Sparen des Staates bei Rückgang des Wirtschaftswachstums - damit nimmt keiner mehr Kredit auf und die im Umlauf befindliche Geldmenge sinkt - ein Teufelskreis. Einen Punkt Abzug gibt es aus meiner Sicht wegen zwei Dingen. Einerseits ist es leider nicht mehr ganz aktuell: Eine Einarbeitung der aktuellen Europäischen Geldpolitik fehlt leider (Thema EZB). Und andererseits auf das meiner Meinung nach "zu weite" Abdriften auf internationale Währungsthemen im zweiten Teil des Buches. Wirtschaft ist von Natur aus spannend ... 5 von 5 Punkten... es sei denn sie wird unlogisch/ nebelhaft erklärt. Aber dieses Buch enthält so viele Themen und macht schwierige Zusammenhänge verständlich. Was ist die Zentralbank, welche Instrumente hat sie zur Verfügung, wie gut funktionieren diese Instrumente, wie ist das mit der Geldschöpfung der Geschäftsbanken? Ein weiterer hochinteressanter Themenkomplex sind die Währungssysteme des 20. Jahrhunderts, Kriegsfinanzierungen, das Bretton-Woods-Abkommen und schließlich Ronald Reagens Weg in die totale Verschuldung Amerikas. Das Buch ist spannend, klar und alternativ - ohne "hysterisch" zu sein. Wie trockene Materie Spass machen kann und man viel lernt 5 von 5 PunktenBernd Senf ist ausgewiesener Fachmann und für einen Akademkiker mit Professoerentitel schafft er es, komplexe Sachverhalte nicht nur spannend sondern auch sehr anschaulich zu beschreiben und zu erklären. Dabei baut er seine Argumentation sehr genau Punkt für Punkt auf, so dass ein logischer Strang sich durch sein Buch und seine Argumentation zieht. Ich habe das Buch in kurzer Zeit gelesen und kaum aus der Hand legen wollen, weil es mich unheimlich fasziniert hat. Leider ist es von der Tpografie etwas schwierig zu lesen, was den Lesespass etwas trübt. Aber der Inhalt entschädigt für die Anstrengung der Augen. Wichtiges Grundwissen! 5 von 5 PunktenDas Geld und seine Zusammenhänge sind ein wichtiger Teil unseres Lebens. Wenn man die Vorgänge in Politik und Wirtschaft verstehen will, sollte man dieses Buch gelesen haben. Hinterher sieht man vieles klarer. Sehr zu empfehlen! Durch den Einstieg ganz unten in das Thema Geld und Geldkreislauf ist dieses Buch ideal für Neueinsteiger auf diesem Gebiet. Man erfährt, wie Geld geschöpft wird- in Form eines Kredites durch die Zentralbanken- und auf welchen Wert das Bargeld aufgebaut ist. Von der vollständig durch Gold gedeckten Goldwährung über die teilweise durch Gold gedeckte Goldkernwährung bis zur völligen Abkoppelung vom Gold, wo nur die Menge des umlaufenden Geldes die Stabilität der Währung bestimmt. Sehr erhellend ist die Behandlung des Zinses und sein zerstörerisches Wesen: da das Geld als Kredit in Umlauf gebracht wird, und nur im Umlauf befindliches Geld zurückgezahlt werden kann, können die Zinsen nur durch weiteres Geld gedeckt werden, das wieder verzinst in den Geldkreislauf einfließt. Daraus ergibt sich ein umabwendbarer Zwang zur Verschuldung, der irgendwann zum Zusammenbruch führen muß. Senf teilt die Menschheit in zehn Einkommens-Klassen ein, und erläutert, daß erst die neunte (also zweithöchste) Einkommensstufe durch das Zinssystem weder gewinnt noch verliert. Und erst die zehnte und reichste Klasse zieht Gewinn aus diesem System. Alle anderen zahlen drauf. Auch wenn man persönlich keine Schulden hat und keine direkten Zinsen bezahlt, entrichtet man regelmäßig seinen Tribut: etwa ein Drittel aller Verkaufspreise inkl. Strom und Wasser bestehen aus Zinsen, die das entsprechende Unternehmen abzuzahlen hat. Ein weiteres sehr interessantes Kapitel befaßt sich mit dem Bretton-Woods-Abkommen, daß die USA im Krieg (1944) erdacht und Teilen der übrigen Welt aufgenötigt haben. Die Telnehmerstaaten, darunter besonders Deutschland, waren verpflichtet, übermäßig gedruckte Dollars zu kaufen, um den Dollar konstant bei 4 Mark zu halten. So wurde beispielsweise im Vietnamkrieg einfach gedruckt, was das Zeug hielt, um die Kosten zu tragen, die Bundesbank kaufte an manchen Tagen 60 Milliarden wertlose ungedeckte Dollar auf. Die so erworbenen D-Mark wuden dann gegen Realwerte in Deutschland eingetauscht. So bezahlte der deutsche Steuerzahler den Vietnamkrieg. Die persönliche politische Einstellung des Autors kann man angesichts des Informationswertes dieses Buches großzügig überlesen, wenn sie einem nicht paßt- empfehlenswert ist dieses Buch allemal! |
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Deflation. Die verheimlichte Gefahr: So sichern Sie sich ab und nutzen Chancen von Günter HannichTaschenbuch von G. HannichPreis bei Amazon: EUR 15,90, Angebote ab EUR 12,00 ![]() 3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3980852237, Erscheinungsdatum: November 2008, Auflage: 6., völlig überarbeitete Auflage. |
4 Kundenrezensionen:Nicht zu empfehlen 1 von 5 PunktenIn dem Buch wird anhand historischer Beispiele beschrieben, welche Auswirkungen eine Deflationen haben kann. Allerdings war bei vergangenen Deflationen, mit Ausnahme von Japan auf das kaum eingegangen wird, die Geldmenge durch die Golddeckung begrenzt. Im Vergleich zu den heutigen Geldsystemen werden also Äpfel mit Birnen verglichen. Aus diesem Grund ist das Buch eine einzige Enttäuschung! Leider recht oberflächlich 2 von 5 PunktenDas positive Vorweg, Deflation stellt für eine Volkswirtschaft tatsächlich eine große Gefahr dar. Wer aber eine fundierte wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema erwartet, wird bitter enttäuscht. Der Autor bleibt durchgängig oberflächlich und mahlt polemisch Horrorszenarien an die Wand. Teilweise widerspricht sich der Autor selbst und stellt umstrittenen Behauptungen als Fakten hin. Auf den Umstand, dass wir im Gegensatz zu der Vergangenheit derzeit in einem deckungslosem Papiergeldsystem leben in denen die Notenbank die Geldmengen beliebig ausweiten kann und gemeinsam mit dem Staat auch die öffentlichen Ausgaben (Konjunkturprogramme) keine fiskalischen Grenzen kennen, wird praktisch nicht eingegangen. Eine Deflation kann dadurch sicherlich stark abgemildert und verkürzt werden. Ob, welche bzw. in welchem Umfang wir durch solche Maßnahmen andere (negative) Folgen tragen müssen, bleibt die spannende Frage die wir demnächst erleben werden. Die Aussage, dass es sich um bei der 6. Auflage um eine völlig überarbeitete handelt, ist schlicht falsch. So wird beispielsweise immer noch von der Existenz des neuen Marktes (NEMAX) ausgegangen und von der Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe, welche bekanntlich bereits 2005 zur SGB II Leistung (Hartz IV) zusammengefasst wurde. Die Tipps und Ratschläge sind zwar nicht vollkommen falsch, beschränken sich aber auf oberflächliche Aussagen wie: man sollte sparen, differenzieren und genügend Bargeld halten. Fazit: Ein Buch zu einem interessantem Thema welches (leider) keine neuen Erkenntnisse liefert. Einfach klasse - diese amazon-asse 5 von 5 PunktenWissenschaftlich fundiert und auf höchstem Niveau zeigt der Autor: die Deflation muss kommen. Aber nicht nur das. Er gibt auch sehr wichtige Vermögensschutz-Hinweise. Da staunt der Politiker und Banker: Hier ist ein echter Spezialist, der sagt, wie es wirklich kommen wird. Nobelpreis-verdächtig! Nachtrag an die amazon-asse: Die Veröffentlichung dieser satirisch überspitzten Rezension gegenüber der systematischen Unterdrückung kritischer Rezensionen zeigt, in welch hohem Maße bei amazon nur aus Profitgründen zensiert wird. Es öffnet die Augen für die aktuelle Situation 4 von 5 PunktenNun ja, man will es irgwendwie nicht wahr haben, was dort in diesem Buch steht. Aber es ist leider so, dass es unausweichlich wieder so kommen wird, wie 1930. Wer mit offenen Augen und absolut neutral an dieses Buch herangeht, wird den wahren Wert erkennen und die für alle Menschen gefährlich Situation erkennen. In einfach und für jeden verständlichen Worten schaft es der Auto, die aktuelle Situation zu beschreiben. Leider fehlt mir in diesem Buch ein konkreter Hinweis (ein Kapital würde reichen) auf Silvio Gesell, der Begründer der Freiwirtschaft bzw. der Natürlichen Wirtschaftsordnung - das einzig mögliche Wirtschaftssystem für die Menschheit um die Natur zu schützen, Kriege zu verhindern und den Wohlstand zu sichern. Denn so ist es nur eine Anlageempfehlung für diese Kriesenzeit der Deflation. Und nach dem kommenden Währungsschnitt wird die Menschheit ein weiteres Mal das Zinssystem wählen und erneut in diese Falle laufen. Zum Wohle der Menschheit für eine bessere Zukunft trägt dieses Buch somit nicht bei! Daher fehlt leider der 5 Stern von mir! |
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Die Euro-Münzen 2009: Katalog der Umlauf- und Sondermünzensowie der Kursmünzensätze und Banknoten aller Euro-Staaten: Katalog der Umlauf- und Sondermünzen ... und Banknoten aller Euro-Staaten von Kurt Fischer, Helmut Kahnt, Hans-Ludwig GrabowskiBroschiert von GietlPreis bei Amazon: EUR 17,50 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3866465165, Erscheinungsdatum: Oktober 2008, Auflage: 8. überarb. und erw. Aufl. |
4 Kundenrezensionen:Bestes Buch über Euro-Münzen 5 von 5 PunktenFür mich ist dies der beste Katalog zum Thema Euro-Münzen auf dem deutschen Markt. Auf nunmehr 1100 Seiten beinhaltet das Buch sämtliche Umlauf- und Gedenkmünzen der Euro-Länder von Beginn bis 2008, auch einige für 2009 geplante Münzen sind schon dabei. Abgebildet sind nicht nur die Münzen selbst mit Vorder- und Rückseite sondern größtenteils auch die Verpackungen in original Kursmünzensätzen, Schatullen u.ä. Seit der 7. Auflage sind auch die speziell zu Münzbörsen und -messen erschienenen KMS mit dabei. Zu jeder Münze findet sich das Ausgabejahr, Prägequalität und -anzahl, aber auch Angaben zu Material, Maßen und Gewicht und einer kurzen Beschreibung des Motivs. Das ganze ist übersichtlich geordnet und durchgehend farbig bebildert, allein dadurch hebt sich das Buch von einigen anderen zum selben Thema ab. Nicht mitbekommen haben die Autoren die Änderung des Themas beim 2. finnischen KMS 2008, allerdings war dieser bei Drucklegung auch noch nicht erschienen. Alles drin, alles dran 5 von 5 PunktenDer Euro ist ja jetzt auch schon ein paar Jahre alt und irgendwie war von Anfang an klar, dass er sich auch als Sammelobjekt etablieren würde - hat doch jedes Land andere Motive und spezifische Eigenheiten, wie sich mittlerweile auch schon herumgesprochen haben dürfte ;) Davon allein ist dieses Buch allerdings nicht so dick geworden, denn es gibt auch noch eine unglaubliche Fülle an Sondermünzen und Gedenktalern, die oftmals nicht wirklich als Zahlungsmittel gelten (zumindest ausserhalb der Grenzen ihres Heimatlandes). Dieser Katalog enthält vermutlich alle Münzen, sowie Kursmünzensätze in abstrusen bunten Schachteln, vermutlich staatliche Geschenke oder Sammlereditionen. Irres Zeug dabei. Manche dieser Münzen zeichnen sich durch eine unglaubliche (sorry) Hässlichkeit aus, Z.B. die französischen Sondermünzen zum Märchen "Hänsel und Gretel" (1 1/2 und 20 Euro) Es gibt sogar Hello-Kitty- Gedenkmünzen (zu 50 EURO) mit farbigem Aufdruck - da lobe ich mir doch die alten 10-Mark-Olympia-Münzen aus Opas Nachlass - zwar auch nix großes wert, sehen aber irgendwie edel aus - wie dem auch sei: Für Sammler dürfte dieser Katalog das A und O sein, vollständig mit guten Bildern und graphisch wie textlich ansprechend und übersichtlich gemacht - aber auch was für Teilzeit-Numisatiker, die gerne mal ein bisschen schmökern wollen. Was es nicht alles gibt, und was manche Münzen und Scheine unter Sammlern angeblich so wert sind... sehr interessant. Ein Muß für den Euro Sammler 5 von 5 PunktenIch kenne einige Euro Bewertungskataloge,aber dieser ist mit Abstand der beste,was die realistischen Martpreise betrifft.Auch was die Aktuallisierung betrifft kann ich die volle Punktzahl vergeben.Die letzte Ausgabe von Österreich(100 Euro in Gold,Ausgabe am 7.11.2007)ist bereits mit Abbildung enthalten.Ich werde mich sicher wieder für diesen Katalog entscheiden,wenn ich in 2-3 Jahren wieder eine Neuauflage kaufe. Sehr guter Überblick über Umlauf- und Sondermünzen 5 von 5 PunktenDieses Buch bietet alles was sich ein Euromünzensammler wünscht: Im ersten Kapitel werden die Euroländer, der Aufbau und die Gestaltung der Euro-Umlaufmünzen sowie gesetzliche Bestimmungen zu den Euro-Sondermünzen dargestellt. Danach folgt das eigentliche Herzstück des Buches: Alle Kurs- und Umlaufmünzen, Kursmünzsätze, Ländersätze sowie Sondermünzen sind genauest beschrieben und in Farbe abgebildet. Die Beschreibung umfasst Material, Größe, Durchmesser, Künstler, Abbildungen der Vorder- und Rückseite, den Jahrgang, Auflagenhöhe, Prägestätte, Prägeausführung und die Bewertung, welche als Durchschnittspreis im Münzhandel zu verstehen ist. Abgerundet wird das ganze durch die Übernahme der internationalen Autokennung, durch welche jede Münze eindeutig identifizierbar ist. Dieses Buch hat meine Erwartungen voll erfüllt und kann aus meiner Sicht nur weiterempfohlen werden. |
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VOB 2006 - Teil A - DIN 1960, Teil B - DIN 1961, Teil C - ATVen: Vergabe- und Vertragsordnung für BauleistungenGebundene Ausgabe von BeuthPreis bei Amazon: EUR 36,00, Angebote ab EUR 34,99 ISBN: 3410611673, Erscheinungsdatum: Oktober 2006, Auflage: Gesamtausgabe. |
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Der Dollar Crash von Ellen Hodgson Brown, Ellen Hodgson BrownGebundene Ausgabe von Kopp, RottenburgPreis bei Amazon: EUR 24,95, Angebote ab EUR 19,99 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3938516690, Erscheinungsdatum: Juli 2008 |
Eine Kundenrezension:Ein lehrreiches und interessantes Buch 5 von 5 PunktenEin tolles Buch! Jedem zu empfehlen, der die Geldmaschinerie verstehen will. Der Autorin gelingt es, teilweise spannend und unterhaltend dieses trockene Thema anschaulich auf ca. 580 Seiten zu erklären. Das Buch erscheint am Anfang recht dick, es lohnt sich aber zu lesen. Die geschichtliche Entwicklung des heutigen Zustandes wird bezogen auf die USA erklärt, aber auch Europa kommt nicht zu kurz. Dabei nimmt sie immer bezug auf das amerikanische Märchen "Der Zauberer von Oz", das vor dem Hintergrund des Kampfes um das Recht des Gelddruckens geschrieben wurde (oz=Unze). Die Regierungen haben das Geldmonopol an (Privat)Banken übertragen und müssen sich das Geld dort leihen, das per Computer geschöpft wird und Zinsen dafür zahlen. Sie erwähnt auch die wahren Hintermänner und deren Machenschaften und wie eine Änderung aussehen müsste. Mir hat das Lesen dieses Buches viel Freude bereitet und Erkenntnisse vermittelt, die mir so nicht bekannt und bewusst waren. Es bleibt nur zu wünschen, dass möglichst viele Menschen von den dort beschriebenen Tatsachen Kenntnis erlangen. |
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Besiege den Crash! Wie man eine Deflationskrise übersteht und dabei sogar gewinnt von Robert R. PrechterGebundene Ausgabe von Boersenmedien AGPreis bei Amazon: EUR 29,90, Angebote ab EUR 26,99 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3938350407, Erscheinungsdatum: Februar 2007, Auflage: 3. |
5 Kundenrezensionen:Achtung 5 von 5 PunktenSollte man unbedingt gelesen haben als Börsianer. Kann es nur empfehlen. Was jeder auch mal gelesen haben sollte ist: Die Strategien der Börsenmillionäre: Wie man an der Börse die erste Million macht - Bestseller Auch für den Mann und die Frau von der Straße verständlich 5 von 5 PunktenIch habe das Buch heute erhalten und nach knapp 2 Stunden fast aufgefressen (ausgelesen). Im Rahmen der sich momentan abspielenden Vorgänge in der Weltwirtschaft und den daraus resultierenden Ängsten die mich zugegebenermaßen befallen haben, wollte ich eine "Anleitung" für die vor uns allen stehenden Probleme auf dem Nachttisch liegen haben. Und ich muß sagen das ich auch aufgrund der vorigen Rezensionen gerade dieses Buch ausgewählt habe und wirklich sehr erstaunt darüber bin, dass es anscheinend doch Leute gibt die Finanz-und Volkswirtschaft anschaulich und einfach verständlich erklären können. Das ist hier wirklich ausgesprochen gut gelungen. In allen vom Autor verfaßten Erklärungen kann man eindeutig und in jedem Detail das momentane Abgleiten der Weltwirtschaft in eine Depression erkennen. Sollte es wirklich soweit kommen, wie der Autor diesen aktuellen Crash beschreibt ( er hat ihn ja eigentlich nur vorausgesagt und dies auch belegt), dann wird das ein Crash wie es ihn seit 200 Jahren nicht mehr gegeben hat. Aber er bietet natürlich auch Chancen mit einem Vermögen aus der Sache rauszukommen, wenn man denn Geduld hat und jetzt das Richtige tut. Und was man tun sollte ist sehr fein skizziert und auch warum man es tun sollte. Ich mache morgen schon die Kündigungen für meine Lebensversicherungen fertig....... Absolut empfehlenswertes Buch und es öffnet einem wirklich die Augen, wie es dazu kommen konnte und vor allem wie weit es diesmal kommen wird. Denn davon kann man heute eigentlich nur träumen; wenn man dieses Buch nicht gelesen hat. Wer denkt schon an einen Stand des Dow-Jones-Index von unter 1.000 Punkten ?! Ernsthaft doch niemand..... 5 Sterne dafür ! Pflichtlektüre für alle Börsianer 5 von 5 PunktenBörsenguru Robert R. Prechter ist mit seinem neuen Buch „Conquer the Crash", das nun unter dem Titel „Besiege den Crash" auch in Deutsch erschienen ist, ein kleines Meisterwerk gelungen. Ein Werk, das sich so gar nicht in die Reihe der üblichen Börsenliteratur einfügen will, weil es von einer Entwicklung berichtet, die die meisten Menschen für unmöglich halten. Wenn Robert R. Prechter Recht hat, dann steht uns nämlich die schwerste Wirtschaftsdepression der Weltgeschichte bevor. Nach dieser Krise wird alles anders sein als zuvor, und wenn ein Anleger nicht aufgepasst hat, wird er sein ganzes Vermögen verloren haben. Doch wieso soll es zu einer Wirtschaftsdepression kommen? Prechters Antwort lautet: Weil die amerikanische Wirtschaft einem „Kreditkarten-Haus" gleicht, das jeden Moment einzustürzen droht. So wuchs die US-Staatsverschuldung seit 1975 bis zur Jahrtausendwende von 172 auf 269 Prozent. Der Bullenmarkt der vergangenen 20 Jahre steht somit nicht nur auf wackligen Beinen, er ist eine einzige große Lüge. Die viel beschworene New Economy hat es nach Prechters Ansicht nie gegeben. Ganz im Gegenteil, das „Wirtschaftswachstum war in der letzten Phase, die von 1974 bis 1990 gedauert hat, merklich schwächer als in der vorhergehenden Aufschwungsphase, die von 1942 bis 1966 gedauert hat". Aus dieser Erkenntnis heraus kommt Prechter zu der Überzeugung, dass die Börse den größten Teil des Zusammenbruches noch vor sich hat. Ganz gleich, ob es sich dabei um den deutschen Aktienindex Dax oder um den amerikanischen Leitindex Dow Jones handelt: in einigen Jahren werden sie deutlich unter dem aktuellen Niveau notieren. Der Dow Jones, so Prechter, wird aus dem vierstelligen Bereich, in dem er sich heute befindet, in den dreistelligen Bereich fallen; das ist eine nie dagewesene Differenz, mit fatalen Folgen für die Gesamtwirtschaft und für die Depots der Privatanleger. Doch was kann ein Privatanleger tun, um sich auf diesen Zusammenbruch vorzubereiten? Während Prechter im ersten Teil seines Buches die aktuelle Wirtschafts- und Börsensituation analysiert und seine Ergebnisse anhand zahlreicher Grafiken und Tabellen belegt, entwickelt er im zweiten Teil eine Strategie, mit der Anleger den Niedergang der Börse überleben können. Ausführlich widmet er sich der Frage, was man am besten mit seinen Aktienbeständen machen sollte und ob Gold, Anleihen oder Immobilien eine geeignete Alternative darstellen. Robert R. Prechters neues Werk ist Pflichtlektüre für alle Anleger, die den üblichen Versprechungen aus der Finanzbranche nicht mehr unhinterfragt Glauben schenken wollen. Es zeigt Aspekte auf, die bisher so den meisten Menschen nicht bewusst waren, gerade deswegen aber umso besorgniserregender sind. Ausgezeichnete Informationen & konstruktive Anlagestrategien 5 von 5 PunktenEigentlich hatte ich ja nicht vor noch eine Rezension zu diesem Buch zu schreiben. Christian von Montfort und Olaf Hordenbach haben schon alles gesagt, was wichtig ist. Ja, dieses Buch ist mit das Beste, das man zur derzeitigen Wirtschafts- und Börsensituation lesen kann. Es gliedert sich in zwei Teile: zum einen werden Argumente für einen Crash und eine Depression bzw. Information zur Deflation dargestellt. Im zweiten Teil erläutert Prechter detailliert Anlagestrategien, Vorbereitungen, Maßnahmen und welche Investitionsmöglichkeiten es gibt: Anleihen, Immobilien, Bargeld, Aktien, Rohstoffe, Edelmetalle und mehr. Darüber hinaus erklärt er wie man eine sichere Bank findet, was zuverlässige Quellen für Finanzwarnungen sind, etc. Alles sehr fundiert. Es fällt auf, dass Prechter sehr konservativ, sehr vorsichtsorientiert denkt. Er hat eine Schwäche für die SafeWealth Group, ein Unternehmen aus der Schweiz, welches er mehrfach erwähnt. Die auf Seite 176 abgedruckte Adresse der Safewealth Group kann ich aber nicht bestätigen. Man findet die neue Adresse im Internet auf der Firmen-Webseite (pdf-Datei): es ist Montreux, nicht mehr Lausanne. Außerdem erläutert er ausführlich, warum er die Schweiz sowie Singapur als die Länder mit dem solidesten Finanzsystem sieht (S. 175). Prechter weist aber explizit darauf hin, dass man in einen Schweizer Kanton investieren möge, der selber nur gering verschuldet ist "und der in der Vergangenheit selbst in schweren Zeiten einen ausgeglichenen Haushalt hatte." Damals beim Lesen habe ich mich gefragt, wo ich diese Informationen erhalte. Zufälligerweise habe ich am Wochenende die Antwort gefunden: ein Zeitungsartikel der SCHAFFHAUSER NACHRICHTEN (Ausgabe vom 18.10.2008 Seite 21 - auf der Frontseite ist eine kleine Zusammenfassung). "Gute Noten in der Finanzpolitik. Der neueste Vergleich unter den 13 größten Kantonshauptorten stellt der Stadt Schaffhausen ein gutes Zeugnis aus. Bei der finanziellen Verfassung liegt sie schweizweit an zweiter Stelle." Basis ist ein Vergleich des Hochschulinstituts für Öffentliche Verwaltung in Lausanne (IDHEAP), welches 26 Kantone und die 13 größten Hauptorte untersucht hat. Schaffhausen hat übrigens in diversen Vergleichen Höchstnoten erzielt: z.B. bei der Selbstfinanzierung der Investitionen, bei der Nettoverpflichtung, bei der Nettozinsbelastung. Für mehr Infos hierzu siehe Schaffhauser Nachrichten. So, damit sind die zwei Punkte erwähnt, von denen ich berichten wollte. Für alles weitere siehe die vorherigen Rezensionen. Wie gesagt, ein hervorragendes Buch, sehr empfehlenswert! Spitze. Eines der besten Bücher zum Thema Crash 5 von 5 PunktenPrechter, ein ausgewiesener Finanzexperte, analysiert primär den US-Markt mit so genannten Elliott-Wellen und mit einer Reihe von weiteren Schlüsselindikatoren, und er sagt damit einen Finanzcrash voraus, der 1929 in den Schatten stellen soll. Im zweiten Teil gibt er Tipps zur Vorsorge. Das Buch ist zu Recht ein absoluter Bestseller geworden. Prechters großer Vorteil ist zunächst einmal, dass er sehr lange Zeiträume betrachtet. Die meisten Statistiken starten 1915, einige sogar 1700. Anhand dieser langen Zeiträume zeigt er über Indikatoren wie der Verschuldungsrate, KGV, Kurs-Buchwert-Verhältnis oder Geldmenge die historische extreme Überbewertung der Kurse auf. Man soll zwar keiner fremden Statistik trauen, und einige sind sicher gezielt zurecht gemacht, und doch argumentiert Prechter überzeugend. Sein zweites großes Argument, dass er im Buch an den Anfang gesetzt hat, sind die so genannte Elliott-Wellen. Das ist eine Theorie von kurz-, mittel- und langfristigen Wellen (letztere über Jahrhunderte), die seine Crash-Warnung ebenfalls unterstützen. Allerdings handelt es sich dabei um eine rein theoretische Chart-Analyse nach dem Prinzip "Was hoch geht, muss auch wieder runter kommen". Es wirkt sehr schön, aber ob man nun wirklich den derzeitigen Peak als Gegenpol eines Tiefs um 1780 oder 1929 sehen will, muss jeder selbst entscheiden. Alles in Allem ergibt sich ein sehr alarmierendes Bild (Dow Jones unter 1000), dass nur dadurch getrübt wird, dass das Buch schon von 2002 ist und der Crash noch aussteht. Wer an einen Crash glaubt, kann sofort zum zweiten Teil übergehen. Hier wird jede gängige Anlageform auf ihre Eignung untersucht, und hier zeigt sich der Profi. Diese Tipps sind mit Abstand das Beste, was ich bislang zu dem Thema gelesen habe. |
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