|
| |
|
Uns gehört die Welt! Macht und Machenschaften der Multis von Klaus Werner LoboGebundene Ausgabe von Hanser BelletristikPreis bei Amazon: EUR 16,90 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3446231005, Erscheinungsdatum: Sept. 2008, Auflage: 1 |
4 Kundenrezensionen:Kinder sind begeistert! 5 von 5 PunktenDieses Buch erklärt Kindern (und Erwachsenen) in sehr klaren Worten, wie die Welt (leider) funktioniert, und was sie selber (zB als Konsumenten) tun können, um sich nicht (für dumm) verkaufen zu lassen. Im Anhang Vorschläge und Beispiele für Aktion, und der Start einer Web-Community auf der Kinder austauschen können, was sie für eine bessere Welt getan haben oder tun wollen. Meine Kinder (11/13) waren begeistert und sind jetzt politisch motiviert: "Wir wollen mitentscheiden wo das Geld hinkommt; statt dass Waffen gekauft werden, sollen Schulen in Afrika gebaut werden!" Richtiger Vorwurf, falsche Analyse 3 von 5 Punkten"Uns gehört die Welt!" ist ein weiteres Buch, das auf die Machenschaften der globalen Konzerne (den Multis) im Rahmen der Globalisierung aufmerksam macht. Mersch charakterisiert "Globalisierung" in Evolution, Zivilisation und Verschwendung: Über den Ursprung von Allem als den Prozess des Anwachsens von Konzernen zu globaler Größe. Waren Nationalstaaten noch vor wenigen Jahrzehnten in der Lage, ihre meist nationalen Konzerne (die oft nationale Namen wie "Deutsche Bank" oder "Volkswagen" besaßen) zu beherrschen, so haben sich nun die Machtverhältnisse umgekehrt: Nationalstaaten sind quasi erpressbar geworden. Allerdings ist es - anders als das Buch suggeriert - nicht richtig, dass globale Konzerne an einer globalen Verarmung interessiert sind. Unternehmen wie Microsoft, Intel, Coca Cola oder Nokia würden am liebsten ihre Produkte an jeden Erdenbürger verkaufen. Dafür müssen diese aber auch über ein ausreichendes Einkommen verfügen. Tatsache ist, dass sich Unternehmen oftmals genauso rational verhalten, wie wir das im kleinen Rahmen auch tun: Wir sind nicht daran interessiert, dass es keine Tante-Emma-Läden mehr gibt, aber wir sorgen dennoch für deren Verschwinden, und zwar weil wir beim Einkauf den günstigeren Supermarkt bevorzugen. Und aus genau den gleichen Gründen verlagern dann Unternehmen viele Arbeitsplätze dorthin, wo sie besonders günstig produzieren können oder man ihnen steuerlich besonders entgegen kommt. Wer dafür verantwortlich ist, sind nicht korrupte Unternehmenslenker, sondern der Marktmechanismus, der ein entsprechendes Verhalten ganz automatisch hervorbringt und auch belohnt. Natürlich kann es sinnvoll sein, Marken bewusst zu meiden, deren Produzenten sich bekanntermaßen besonders "unethisch" verhalten. Massenhaft ausgeübt, könnte ein solches Verhalten manch einen Hersteller in die richtige Richtung lenken. Ich bezweifele allerdings, dass der Erfolg sehr groß sein wird, zumal heute viele Menschen schon rein ökonomisch kaum Entscheidungsspielraum besitzen. Umso wichtiger dürfte es deshalb sein, endlich für die globalen Rahmenbedingungen zu sorgen, die die Multis wieder in ihre Schranken verweisen. Die Menschheit muss in dieser Hinsicht endlich aufwachen und auch kooperieren, denn ohne einschränkende Marktregeln wird sie von den Multis regiert, und nicht umgekehrt. Unabhängig davon scheint mir die Welt weder den Multis noch der Menschheit zu gehören. Machenschaften der Multis schonungslos offengelegt 4 von 5 PunktenDer Autor Klaus Werner-Lobo hat mit dem Schwarzbuch Markenfirmenn und dem "Neuen Schwarzbuch Markenfirmen" schon in den vergangenen Jahren für Aufsehen gesorgt, indem er die Machenschaften der Großkonzerne schonungslos offen legte. Mit dem Buch "Uns gehört die Welt" knüpft er daran an, geht aber viel mehr auf die Hintergründe und die Mechanismen in der Weltwirtschaft ein, die eben erst dazu führen, das die Ungleichverteilung in der Welt so groß ist und die Multis die Gelegenheit haben die Ärmsten noch weiter auszubeuten. Das Werk soll die breite Masse ansprechen, ist vom Schreibstil her leicht zu lesen und bringt die komplexen Zusammenhänge in der Weltwirtschaft sehr anschaulich rüber. Der Verfasser vermeidet zumeist trockene, theoretische Darstellung und fügt die einzelnen Kapitel zu einem flüssig lesbaren Text zusammen. Er bedient sich zuweilen selbst einer Sprache, die Großkonzerne für ihre Werbung benutzen und formt sie für seine Botschaften um (Geiz ist nicht geil) und schreckt auch nicht vor Provokationen zurück. Durch diesen Schreibstil gelingt es ihm ein breites Publikum zu erreichen. Er beginnt die einzelnen Kapitel mit einem durchaus treffenden Zitat und bringt auch persönliche Erfahrungen und Meinungen in seine Berichte ein und wirkt so sehr authentisch und glaubwürdig. Seine Ausführungen sind mit Graphiken und Tabellen ergänzt und werden am Ende eines jeden Kapitels noch mal stichpunktartig zusammengefasst. Zudem gibt er nach jedem Kapitel weiterführende Informationen im Internet an und gibt so dem interessierten Leser eine Grundlage für weitere Recherche. Des weiteren gibt er dem Leser konkrete Handlungsvorschläge an die Hand, sei es der Boykott bestimmter Produkte, die Unterzeichnung von Petitionen oder der gewaltlose Widerstand. Für Leser, die einen schnellen Überblick über die Thematik haben wollen, ist das Buch durchweg empfehlenswert. Für bereits fachkundige wird allerdings wenig wirklich neues gesagt. Das Werk besticht durch das Konzept der kurzen Kapitel und der Firmenportraits am Ende. Insgesamt ist Uns gehört die Welt sehr kurzweilig und gibt einen guten Überblick über die Machenschaften der Konzerne in der Welt. Die Welt gehört uns und es lohnt sich, dass wir uns einsetzen für mehr Gerechtigkeit 5 von 5 PunktenIn Zeiten der Globalisierung ist es für junge, engagierte Menschen, die wissen wollen, was los ist und warum die Welt so eingerichtet und aufgeteilt ist, wie sie ist, extrem schwierig geworden, die Zusammenhänge zu entdecken und zu begreifen. Noch schwieriger ist es, der Versuchung zu widerstehen, schnell, so wie die Autonomen, die sich ja hauptsächlich in dieser Altersklasse rekrutieren, nach der "Propaganda der Tat" zu rufen und Gewalt anzuwenden, sondern ruhig und besonnen, mit klarer Analyse nach anderen Möglichkeiten auch des eigenen Handelns und Lebens zu suchen. Es gibt dazu die Möglichkeiten, sagt Klaus Werner-Lobo. Es gilt über den Tellerrand des eigenen Lebens und Landes zu schauen und darüber nachzudenken, wie mein eigener Beitrag aussehen kann, dass das Zusammenleben und die Lebensumstände um mich herum ein wenig friedlicher, freundlicher und gerechter werden. Bevor er allerdings zu diesen eigenen Schritten ermutigt, hat auch Klaus Werner-Lobo auf Information und politisches Bewusstsein gesetzt. Er erläutert in einer auf jugendliche Leser zugeschnittenen Sprache die Machenschaften der Multis und gibt sowohl im laufenden Text als auch in einem ausführlichen Anhang viele Hinweise und weiterführende Informationen. Interessant ist dabei, dass er unter anderem Firmen beschreibt und die Vorwürfe an sie diskutiert und analysiert, deren Marken Jugendliche besonders goutieren, Nokia etwa, Coca-Cola, Hennes & Mauritz, Aldi und McDonalds. Die Welt gehört uns, so die überzeugende Antwort eines empfehlenswerten Buches auf die rhetorisch am Anfang des Buches gestellte Frage "Wem gehört die Welt?". Die Welt gehört uns und es lohnt sich , sich dafür einzusetzen, dass sie erhalten bleibt und dass es gerechter auf ihr zugeht für mehr Menschen als bisher. |
|
|
Von der Subprime-Krise zur Finanzkrise: Ursachen, Auswirkungen, Handlungsempfehlungen von Michael Bloss, Dietmar Ernst, Joachim Häcker, Nadine EilGebundene Ausgabe von OldenbourgPreis bei Amazon: EUR 29,80, Angebote ab EUR 24,99 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3486588737, Erscheinungsdatum: Oktober 2008 |
4 Kundenrezensionen:Das Buch ist rundum gelungen und sein Geld mehr als wert 5 von 5 PunktenVon der Subprime-Krise zur Finanzkrise ist das wohl beste deutschsprachige Buch, das zum Thema erschienen ist. Interessant geschrieben und vollgepackt mit Details ist das Werk eine sehr angenehme und lehrreiche Lektüre. Neben der Entstehung der Subprime- und Finanzkrise beleuchten die Autoren u. a. die Handlungsketten der involvierten Institutionen und Instanzen, als auch die von den Investmentbanken geschaffenen Produkte. Besonders gelungen sind die Analyse der Rollen der Ratingagenturen, sowie die Ausführungen zu den von der Krise besonders betroffenen Banken. Das absolute Highlight sind die am Ende des Buches zu findenden Handlungsempfehlungen. Packend wie John Grisham 5 von 5 PunktenJohn Grisham stellt in seinen Büchern Situationen aus dem Leben dar wie kein anderer. Durch die enorme Spannung und klare Veranschaulichung der Sachverhalte schafft er es die Leser zu begeistern - mit einem unvergleichlichen Erfolg. Den Autoren "Von der Subprime-Krise zur Finanzkrise" ist es ebenfalls perfekt gelungen, die aktuelle Situation auf dem weltweiten Finanzmarkt transparent zu machen und nachvollziehbar darzustellen. Es beleuchtet aus verschiedenen Perspektiven die Entstehung und Entwicklung der Krise und versucht eben nicht, naiv und einfach, einer "einzelnen Person" den schwarzen Peter zu zuschieben. Es ist ein Buch für "Jede/n" die/der sich für die aktuelle Situation am Finanzmarkt interessiert, fasziniert bzw. frustriert. John Grisham hätte es nicht besser schreiben können. Absolut empfehlenswert. Absolut zu empfehlen! 5 von 5 PunktenEs ließt sich wie ein Krimi und dennoch ist es absolute Realität! Den Autoren ist es gelungen, die Finanzkrise, deren Ursachen, Instrumente und wie es soweit kommen konnte einfach, präzise (sind ja alles Wirtschaftswissenschaftler) und dennoch für jeden verständlich darzustellen. Sie zeigen auf, wie aus einer Ursprünglich guten Idee "das Monster" werden konnte, welches heute fast gar nicht oder nur noch mit Mrd. Liquiditätsspritzen der Regierungen zu bändigen ist. Dabei beschreiben sie klar und deutlich beide Seiten der Medaille. Die der Banken als auch der Verbraucher. Sie zeigen einen Weg aus der Krise auf und wie es weiter gehen könnte, im großen Finanzkarussell, welches sich Börse nennt. Den Autoren ist es gelungen dies so packend darzustellen, dass das Buch super zu lesen ist und durch die vielen Grafiken einem auf einfache Art und Weise einweiht in die großen Hintergründe der Finanzkrise. Ein Buch, welches jedem ans Herz gelegt werden muss, welcher sich Gedanken über sein und unser aller Geld (und somit auch um unsere Welt) macht! Absolut lesenswert!!! Würde es einen 6. Stern geben, dieses Buch hätte diesen verdient! Das beste Buch zu diesem Thema! 5 von 5 PunktenVon der Subprime-Krise zur Finanzkrise zeigt dem Leser das komplette Ausmaß der größten Finanzkrise seit 1929 (und evtl. auch darüber hinaus) auf. Dabei beginnen die Autoren bei den Anfängen der Krise, erläutern die Strategien, Instrumente und Hintergründe, wie es soweit kommen konnte. Sie zeigen die Entwicklung für die einzelnen Banken und Finanzdienstleister auf sowie für den Gesamtmarkt. Besonders gut ist der direkte Vergleich der Länder untereinander und der einzelnen Banken gelungen. Ebenfalls herausragend sind die Kapitel wie die Subprime-Krise umgeschlagen als Finanzkrise auf die Aktienmärkte sich ausgewirkt hat und welche Rolle sowohl die Ratingagenturen als auch die Zentralbanken gespielt haben und spielen werden. Das Buch schließt mit Handlungsempfehlungen, welche einen Weg aus der Krise und den nach der Krise aufzeigen. Ein rundum gelungenes und sehr zu empfehlendes Buch! |
|
|
Der Grosse Crash 1929: Ursachen, Verlauf, Folgen. Mit einem Vorwort von Prof. Dr. Max Otte: Ursachen, Verlauf, Folgen von John Kenneth GalbraithGebundene Ausgabe von FinanzBuch VerlagPreis bei Amazon: EUR 14,90, Angebote ab EUR 10,90 ![]() 2,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3898794555, Erscheinungsdatum: Oktober 2008, Auflage: 4. |
4 Kundenrezensionen:Lesen sie warum das buch enttäuscht. 1 von 5 PunktenBin enttäuscht. Hätte mehr von dem Buch erwartet. Zu viele Rechtschreibfehler und wirklich schlecht geschrieben. Wer wirklich ein gutes Buch lesen will dem empfehle ich die strategien der börsenmillionäre oder das große buch der markttechnik. Beides super gute bücher zum thema börse und finanzen Billions - Millionen 1 von 5 PunktenZahlreiche Rechtschreibschwächen ärgern. Ausserdem ist es für ein Buch über Wirtschaftsgeschichte geradezu blamabel, wenn (wie häufig auf den Wirtschaftsseiten bedeutender deutscher Tageszeitungen)mal wieder Millionen und Billons reps. Milliarden durcheinander geraten; macht ja auch nur den Faktor 1.000 aus. Für den flüchtigen Leser oder den schneller Euro oberflächlich geschrieben und schlampig übersetzt. Schade, gerade in der jetzigen Krise wäre eine tiefgründigere Analyse angebracht. Neu Herausgegeben 5 von 5 PunktenWir haben den Titel jetzt neu herausgegeben. Damit dürfte die Grammatik deutlich besser sein (obwohl es nicht möglich war, in der kurzen Zeit alles auszubügeln). Auch die Fußnoten sind wieder drin. Die 5 Punkte beziehen sich natürlich auf Galbraith, nicht auf mein Vorwort. Inhalt 5 Punkte 3 von 5 PunktenDieses im englischen Original schon 1988 erschienen Buch ist - auch für Finanzweltlaien - äußerst lesenswert. Finanztechnische Sachverhalte werden anhand lebensnaher Beispiele erläutert. Die Zeitnähe der Erstauflage des Originals zum Börsencrash 1987 gibt den Einstieg in die Thematik vor. Galbraith zieht Vergleiche und versucht sich den ganzen Text hindurch an einer Analyse des großen Crash ohne jedoch voreilig mit Patentrezepten zur Hand zu sein. Während des Lesens trifft man immer wieder auf kleine Spitzen gegen etwa Milton Friedman und die so genannten "Chicago Boys". Der fein ironische Stil Galbraiths und die Tatsache, dass hier keine rein technische Analyse vorgenommen wird, sondern die äußeren Begleiterscheinungen der Massenhysterie vorm Crash mit in die Betrachtungen eingezogen werden, machen dieses Buch zu einem kurzweiligen und sehr informativen Vergüngen. Abzug - und nicht wenig - gibt es allerdings in der B-Note. Die redaktionelle Arbeit hat anscheinden ihren Segen nicht an diese Ausgabe verschwendet. Teilweise holperige Übersetzungen und sich häufende Wortstellungs-, Interpunktions - und sonstige vermeidbare Fehler sind ein echtes Ärgernis - zumal die hier angesprochene Qualität in so krassem Gegensatz zur inhaltlichen steht. |
|
|
Kauf eines gebrauchten Hauses: Besichtigung, Kaufvertrag, Übergabe von Günter Weizenhöfer, Peter BurkBroschiert von Stiftung WarentestPreis bei Amazon: EUR 9,90, Angebote ab EUR 4,90 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3938174943, Erscheinungsdatum: Januar 2008, Auflage: 4. Auflage. |
3 Kundenrezensionen:Hauskauf 4 von 5 PunktenDas Buch enthält viele Informationen die für ein Hauskauf wichtig sind. Einzig die langen Checklisten mit vielen Wiederholungen stören etwas. Es ist gut für einen Ersten Überblick. Absolut empfehlenswert 5 von 5 PunktenIch kann mich der Beurteilung meines Vorredners nur anschließen. Die Verbraucherzentrale liefert für kleines Geld einen hervorragenden Ratgeber für alle, die ein gebrauchtes Haus kaufen möchten. Besonders gelungen sind die ausführlichen Checklisten, die man sich aus dem Buch herauskopieren und vor Ort "abarbeiten" kann. So ist man sicher, nichts zu vergessen. Immerhin ist der Hauskauf eine erhebliche Investition und entsprechend hoch sind die finanziellen Risiken, falls man Baumängel etc. übersieht oder den Renovierungsbedarf unterschätzt. Fazit: kleines Buch, ganz großer Inhalt! Daher 5 Sterne. Riesig! Endlich profunde Tips, auf was zu achten ist! 5 von 5 PunktenEin sehr gutes Buch, das kompetente Tips gibt, auf was beim Hauskauf zu achten ist. Inhaltsverzeichnis: 1. Haussuche / Bedarfsermittlung 2. Baujahre und charakteristische Merkmale 3. Gesetzliche Bestimmungen zu Emission und Energiebedarf 4. Die Besichtigung des Hauses 5. Einschätzung des Sanierungs- und Modernisierungsbedarfs 6. Hilfen für die Beurteilung des Kaufpreises 7. Der Kaufvertrag Anhang mit wichtigen Adressen Anhand von ausführlichen Checklisten kann jeder, der sich mit der Thematik befasst, eine Immobilie ziemlich genau einschätzen. Diesen Ratgeber sollte man beim Hauskauf verwenden! |
|
|
Die Kunst über Geld nachzudenken von Andre KostolanyBroschiert von Ullstein TbPreis bei Amazon: EUR 9,95 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3548369286, Erscheinungsdatum: Sept. 2007, Auflage: Neuauflage. |
Aus der Amazon.de-RedaktionHätte jemals jemand in Deutschland den Titel "Mr. Aktie" verdient, dann André Kostolany, der im vergangenen September im Alter von 93 Jahren starb: Der Finanzberater, Journalist, Schriftsteller und Spekulant kämpfte Zeit seines Lebens für die Geldanlage in Unternehmenspapieren. Kostolany schafft etwas, was ein Heer von deutschen Bankprofis und Analysten nicht zuwege brachte, nämlich das rätselhafte Geschehen auf dem Börsenparkett als charmantes Entertainment erscheinen zu lassen. Der polyglotte Weltbürger versteht es, über Geld und dessen wundersame Vermehrung zu plaudern, zu scherzen und zu informieren. Zweimal sei er in seinem aufregenden Leben schon pleite gewesen, gesteht er in seiner unerschrockenen Neigung zur Selbstironie: "Hausse ist Champagner, Mercedes und schöne Frauen, Baisse ist U-Bahn, ein Glas Bier und Mama." Der "Partisan des Kapitalismus" war vor allem ein Philosoph des Alltags. Aus diesem Rohstoff formt er seine Börsenweisheiten -- verlässlich wie die Meteorologie. Und sie trafen, wie er behauptete, zu 51 Prozent zu, während 49 Prozent der Tipps daneben lagen. Von den zwei Prozent hat er glänzend gelebt. Grundsätzlich meint Kostolany, dass der Einfluss der Psychologie auf die Börse nicht überschätzt werden kann, glaubt sogar, dass 90 Prozent der Börse aus Psychologie bestehen. Folgerichtig stellt er fest, "dass an der Börse alles möglich ist -- sogar das, was logisch ist", dass aber die Aktien-Kurse der Logik-AG dem Trend eher nicht folgen. Wenig lässt sich also vorhersagen, Theorien und Dogmen müssen an der Börsenrealität scheitern. Und dies trotz all der Versuche, die Börsengeschäfte zu systematisieren, zu digitalisieren und Computerprogrammen zu überlassen -- die ja auch nur auf der Basis von Indikatoren arbeiten, die von Menschenhand festgelegt und eingegeben wurden. An seinem 93. Geburtstag antwortete der große Kosto auf die Frage, wie er seinen Mitmenschen im Gedächtnis bleiben möchte: "Mit angenehmen Gedanken. Sie sollen mich für einen netten Menschen gehalten haben. Meine Bücher werden mich überleben, und wenn sie den nächsten Generationen nützen können, wäre ich zutiefst erfreut." --Dietrich Thieden 5 Kundenrezensionen:Kostolanys Klassiker 5 von 5 PunktenWer sich für Geld und Börse interessiert bei dem sollte dieser Kostolany Klassiker auf keinen Fall fehlen. Die besten Tips die man an der Börse brauchen kann findet man darin.Ein weiterer Geheimtipp von mir den ich ebenso nur empfehlen kann ist Die strategien der börsenmillionäre von richard goldman Angenehme Bettlektüre 4 von 5 PunktenWer fundamentales Wissen bzw. Know-How sucht, um seine Depots erfolgreicher zu gestalten wird mit diesem Buch nicht befriedigt. Vielmehr sollte man sich der Sache bewusst sein, dass Kostolany ein Erzähler ist. Und so vermittelt Kostolany in diesem Buch seine jahrelangen Erfahrungen, allerdings auch recht knapp. Es ist seine Geschichte, und sicherlich hilft es einem die eigene Einstellung zur Börse und zum Handel ein wenig zu lockern. Auf jeden Fall lesenswert, aber man sollte sich nicht zu viel versprechen, da das Buch kein Ratgeber im klassischen Sinn ist. Tolles Buch!!! 5 von 5 PunktenDieses Buch ist einfach das beste Buch von Kostolany!!! Ich habe insgesamt 5 Bücher von ihm gelesen und kann sagen, dass "Die Kunst über Geld nachzudenken" (sein letztes Buch) einfach am lehrreichsten ist!!Den zweiten Platz würde ich für das Buch "Kostolanys Börsenpsychologie" vergeben. Ich habe zwar noch 3 weitere Bücher von ihm gelesen, bin aber der Meinung,dass man außer den oben genanten beiden Büchern die anderen Bücher nicht zu lesen braucht, weil sie im Prinzip keine neuen Erkenntnisse enthalten. Die Kunst über Unsinn zu schreiben 1 von 5 PunktenMan muss den Titel schon mehrmals lesen bevor man merkt welchen Humbug er in sich birgt. Dass dies vielen Menschen bei einem so hinreißen reißerischen Titel schwer fällt ist zu verzeihen. Ganz im Sinne des Geldes verführt uns der Titel bereits in die kalte Welt des Geldes, das es immer versteht sich magisch neu aufzuputzen. Der alte Mann blickt uns erwürdig an. Wieder eines der Bücher, die uns das Geld als Seelenheil geschickt und amüsant präsentieren will. Wieder einmal wird - ja wirklich geraduzu kunstvoll - das Glücksspiel auf hohem Niveau fein herausgeputzt. Herrn Kostolany bleibt nur zu gratulieren, da er für alle, die sich der wahren Kunst nicht öffnen können oder diese ihnen auf ewig verschlossen bleibt - diesen armen Geistern, und sich selbst, ein wenig Trost aufgeschrieben zu haben. Und wer möchte einem alten Menschen diese Freude schon nehmen? Ich nehme mir jedoch die freche Freiheit heraus, Geld auszugeben, Kunst zu machen und das Leben schätzen und einfach glücklich sein. Geld zu Geld. Kunst zu Kunst. und Schund zu Schund. großartiges buch 5 von 5 Punktendie kunst über geld nachzudenken ist ein großartiges buch des verehrten altmeisters der börse andre kostolany, vor dem die junge generation der banker und broker nur in ehrfurcht und anerkennung das haupt neigt und in stille verharrt. er der alles in so eine absolute leichtigkeit setzt zeigt seine ganz persönliche sicht der börse sowie der ewigen kunst über geld nachzudenken auf. ein großes buch, welches als absolute pflichtlektüre für alle angehenden broker und banker anzuraten ist. denn wissen kann man an den universitäten und hochschulen erlernen, das absolute gefühl für die börse muss man jedoch selbst erleben und sich durch eigene erfahrungen aneignen. wie gut tut einem da doch oft der fast väterliche rat des großen börsenaltmeisters, welcher einen auf seine reise mitnimmt und einem getrost den weg zeigt. |
|
|
Das geheime Wissen der Goldanleger von Bruno BanduletGebundene Ausgabe von Kopp, RottenburgPreis bei Amazon: EUR 19,90, Angebote ab EUR 15,79 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3938516526, Erscheinungsdatum: August 2007 |
3 Kundenrezensionen:Ein wichtiger Ratgeber für Goldanleger 5 von 5 PunktenEin fundiertes Buch, dass das Thema Gold sehr umfassend und gründlich beschreibt. Der Autor gibt auch einen historischen Überblick und legt den ewigen Kampf Gold versurs Papiergeld gut dar. Ganz besonders interessant - und bisher nur in diesem Buch gelesen - fand ich die Erläuterung zum Euro mit dessen Sollbruchstelle und "gutes und schlechtes" Eurogeld in unseren Geldbörsen. Ein Muss für alle, die die grundlegenden Zusammenhänge des Geldes verstehen wollen und einen wertvolles Wissensbaustein dazufügen möchten. Unverzichtbare Lektüre für die eigene finanzielle Zukunft 5 von 5 PunktenEine Investition in Gold ist wieder modern und wird derzeit in sämtlichen Medien diskutiert. Dr. Bruno Bandulet zeigt in diesem Buch sein Profiwissen über die Finanzmärkte, deren Geschichte und die Rolle des gelben Edelmetalls in diesem Zusammenhang. Das Buch liest sich flüssig und gibt Hintergrundwissen, das ich bislang aus keiner anderen Quelle erhalten konnte. Zum Thema Gold bleibt keine Frage offen: Bandulet erörtert die jahrzehntelange Konkurrenz zwischen Papierwährungen und Gold; er diskutiert die Kaufkraftentwicklung und die Absicherungsmöglichkeiten in Krisenzeiten. Er blickt zurück auf die Zeit, als der Staat von Privatleuten das Gold einforderte und erörtert Gold als möglichen Inflationsschutz. Er versucht eine neutrale Prognose der Kursentwicklung, die jedoch aufgrund externer Manipulationen schwer erscheint; desweiteren diskutiert er, ob es eine objektive Obergrenze für den Goldpreis geben könnte. Der Autor beschreibt die fatale Schuldensituation Deutschlands und entwickelt ein langfristiges Szenario. Alles in allem: Ein super Buch, das man lesen sollte, wenn man sich Gedanken über die eigene, finanzielle Zukunft macht. Pflichtlektüre für den Goldinvestor 5 von 5 PunktenWährend Charttechnik und Fundamentalanalyse für Dax, Dow und Co ausreichen, hat der Goldmarkt seine eigenen Regeln. Gold ist ein Politikum, eng verknüpft mit den Leitwährungen dieser Welt und menschlichen Emotionen. Bandulet erklärt die Hintergründe, teils historisch rückblickend, teils sachlich nüchtern, und auch anekdotisch. Das Buch ist flüssig zu lesen und versucht nicht, den Leser mit Handelsempfehlungen zu beeinflussen: Das nötige Hintergrundwissen gibt Ihnen dieses Buch; ob Sie Gold anschließend kaufen, verkaufen oder gar nicht handeln, müssen Sie selbst entscheiden. Was der kluge Investor ohnehin tut... |
|
|
Wall Street Panik - Banken außer Kontrolle: Wie Kredithaie die Weltkonjunktur ins Wanken bringen von Wolfgang KöhlerGebundene Ausgabe von MankauPreis bei Amazon: EUR 18,95, Angebote ab EUR 14,49 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3938396210, Erscheinungsdatum: Juli 2008, Auflage: 1 |
3 Kundenrezensionen:Ein packender Krimi 5 von 5 PunktenDieses Buch liest man ohne Pause an einem Nachmittag. Es ist packend wie ein Krimi, nein es ist ein Krimi! Dabei stellt Köhler schlicht und ergreifend die Fakten vor. Wie "Joe Mainstreet" ohne Einkommen und Sicherheiten von gewieften Bankern und Maklern zum Eigenheim überredet wurde. Wie die Banken den Markt der "Subprimes" als DAS Wachstumssegment entdeckten. Und wie der Glaube der Politik an die "Magie des Marktes" ein immer schneller rotierendes Rad in Bewegung setzte, das jetzt aus der Bahn fliegt. Man versteht, warum 700 Milliarden Dollar nötig sind, um das System zu stabilisieren. Man weiß aber auch, wo das Geld geblieben ist. Fazit: Pflichtlektüre! Hochfinanz für dich und mich 5 von 5 PunktenWie sagte mein Vater so schön, nachdem ich ihm Köhlers Meisterwerk zum Lesen gegeben hatte: "Einfach pfundig!" Der Autor hat es verstanden, die Hintergründe der derzeitigen weltweiten Finanzkrise leicht verständlich und dazu noch spannend darzustellen. Und hört man täglich die neuen Hiobsbotschaften vom Finanzmarkt, bleibt zu erwarten, dass dieses Buch noch lange aktuell bleiben wird. Ein schonungsloser Augenöffner 5 von 5 PunktenAuf fast jeder Seite dachte ich : "Oh mein Gott, ist das wirklich so?!" Wolfgang Köhler hat mit diesem Buch einen Blick in die "vatikanische Bibliothek der Banken" hingelegt. Brilliant recherchiert, exzellent geschlussfolgert. Doch ehrlich gesagt, fühle ich mich gerade wegen der Aufklärung über die Hintergründe der Finanzkrise etwas hilflos und ausgeliefert. Doch bitte mehr davon! |
|
|
Investieren statt sparen: Wie man mit Aktien ein Vermögen aufbaut von Max OtteBroschiert von Ullstein TbPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 7,00 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3548372244, Erscheinungsdatum: Juli 2008 |
Aus der Amazon.de-RedaktionSie haben eine Kapital-Lebensversicherung als Altersvorsorge abgeschlossen? Warum haben Sie eigentlich nicht in Aktien der Versicherungsgesellschaft investiert? Damit nämlich hätten Sie im Gegensatz zu den rund 7 Prozent Rendite einer Lebensversicherung (etwa bei der Allianz) in den letzten 40 Jahren im Durchschnitt 14 Prozent erzielt, so schreibt Max Otte, Professor an der Boston University. Das Buch von Otte öffnet dem Leser höchst interessante Langfrist-Anlage-Perspektiven, und es wird -- so ist zu vermuten -- gleichzeitig auch Widerspruch hervorrufen. Denn Otte versteht es meisterhaft, herkömmliche Geldanlagen und deren inhaltliche Gestaltung argumentativ zu zerpflücken und den Leser nach solchem "Brainwash" mit einer Fülle neuer Gedanken wieder in die Welt der Geldanlage zu entlassen. So gewinnt das Buch schon allein durch eine trennscharfe Analyse der Mechanismen herkömmlicher Geldanlagen, etwa der Spareinlagen, der Versicherungen, der Gold- und Edelmetallanlage oder der festverzinslichen Wertpapiere. Ottes Credo ist Wachstum um 15 Prozent; und dies ist durch geschickte Investition an Unternehmenseigentum (sprich: Aktien) eher zu erreichen als durch andere Geldanlageformen. So werden folgerichtig Investments in Aktien analysiert -- von Pennystocks bis zu Warentermingeschäften. Das große Plus dieses Buches liegt darin, dass Otte Mut macht und die Finanzsinne auch im Bezug auf Risiken schärft. Seine klare Aussage: In keinem Alter ist es zu spät, Vermögensbildung aktiv anzugehen und mit einem geschickten Portfolio-Mix aus Meister-, Königs- und revolutionären Werten, mit Nachdenken und vor allem mit Geduld gute Rendite zu erzielen. Positiv zudem und auch deutlich vom Autor herausgestellt: auch mit kleineren Beträgen lässt sich über die Jahre ein stattliches Vermögen anhäufen. Auch diesen Weg zeigt der Autor lesefreundlich und gut verständlich auf. Auch die rein technischen Fragen des "Wie" beantwortet Max Otte. Im Anhang finden sich Erläuterungen zu Finanzinformationen, zum Lesen einer Kurstabelle und zu guter Letzt auch noch informative Seitenadressen zu Analysten und Brokern aus dem Internet. Fazit: ein sehr durchdachtes, klar strukturiertes, nachvollziehbares und praktisches Buch, das zudem sehr gut lesbar ist. Bei der Lektüre stellt sich dann auch ein sehr seltenes Gefühl ein: "Warum nur... warum habe ich das Buch nicht schon vor Jahren in die Hand bekommen...?" --Horst-Joachim Hoffmann 5 Kundenrezensionen:Endlose Wiederholungen von Allgemeinplätzen über die Börse 2 von 5 PunktenDer Titel ist der beste Teil dieses Buches, je länger man liest umso belangloser werden die Informationen oder die gleiche Information wird immer wieder in anderer Form präsentiert. Einzig die "Kaufleute" - Strategie ist spannend, der Rest des Textes wirken wie Bestandteil von diversen Newslettern die wieder verwertet werden. Obwohl die Strategien erfolgreich in der Realität ausprobiert worden sind, fehlt der entscheidende Teil: Börsengewinne werden nicht realisiert. Über diesen Teil lässt sich der Autor nicht aus. Kann es sein, dass die vielen Verweise auf die eigene Webseite durchaus beabsichtigt sind? Da, können sie dann gegen Honorar Beratungen durchführen lassen. Schade um das Geld, diese Informationen wären wohl auch günstiger (Newsletter) zu haben gewesen. Sehr flüssig geschrieben - Toll für Anfänger! 5 von 5 PunktenDas Buch ist unglaublich gut und flüssig geschrieben. Es hat mich so sehr gefesselt das ich es in 3 Tagen durch hatte. Und ich muss wirklich zugeben das ich dabei sehr viel gelernt habe. Auch wenn ich z.B. nich daran glaube das Könige wirklich so sicher sind. Einziger Minuspunkt ist das Alter des Buches. Es ist nun schon stolze 5 Jahre her, dass das Buch gedruckt wurde. Analysen von Coca-Cola oder DaimlerChrysler sind also nicht mehr aktuell und eigentlich schon fast wertlos. Aber trotzdem für jeden der sich dafür interessiert uneingeschränkt empfehlenswert. Vermögensaufbau leichtgemacht! 5 von 5 PunktenDieses Buch ist eine wirklich wertvolle Investition in die Zukunft! Es eröffnet einen sehr guten und weitsichtigen Blick in das Geschehen an den Börsen, erklärt die verschiedenen Anlagemöglichkeiten detailliert (vom Optionsschein bis zum Warentermingeschäft) und lässt einen schnell verstehen warum es nur der clevere und instinktiv handelnde Investor auf Dauer zu Reichtum bringen kann. Hierbei geht Max Otte sehr genau auf die Entwicklung von Unternehmen und dessen Börsenwert ein. Er verdeutlicht dem Leser warum manche Unternehmen Global Player und Winner sind und warum man immer in solche Werte investieren kann. Denn auf Dauer kennt der Kurs von Weltunternehmen wie Coca Cola, Daimler Chrysler oder Microsoft nur einen Weg - nämlich nach oben! Desweiteren ist dieses Buch auch für den Einsteiger sehr interessant, denn es zeigt sehr deutlich wie an deutschen und internationalen Börsenplätzen gehandelt werden kann, welche Anlagen als sehr riskoreich und welche als eher interessant zu betrachten sind. Wenn man was über Vermögensaufbau lernen will, wissen will in welche Anlagen man vertrauen kann, und vor allen Dingen was es bedeutet finanzielle Freiheit zu erreichen dann ist diese Buch ein Muß! grundsätzliche Strategie gut - Ausführung fraglich 3 von 5 PunktenDas Buch richtet sich an Laien und führt recht gut in den Vermögensaufbau ein. Allerdings sollte man es sich dreimal überlegen, den Growth-Ansatz von Prof. Otte zu befolgen, denn nichts anderes ist die Königs-Strategie. Auch diese Könige haben an der Börse sehr bluten müssen. Auch die Beispiele wieviel ein Investments durch dauerhaftes Halten im Wert steigen, sind nicht zielführend, solange das Vermögen in einem Crash wieder vernichtet wird. Der Leser sollte unbedingt weiterführende Literatur zu Rate ziehen. Der Reiz des Einfachen ... 5 von 5 PunktenDas Buch besticht durch seine kurzweilige und aufschlußreiche Art, für jedermann leicht nachvollziehbar über wichtige Hintergründe des Börsengeschehens zu informieren. Zugleich macht Otte Lust auf die eigene, individuelle Anlagestrategie. Weit jenseits des Statuierens trockener Rechenexempel und langatmiger Erklärungen börsianischer Begriffe verbindet er kongenial die Darstellung spezifischen Fachwissens und die Beachtung verschiedenster Alters- und Finanzsituationen seiner Leser. Die bildhafte Einteilung der Unternehmen nach Ständen der Gesellschaft (Könige, Kaufleute, Meister, Revoluzzer ...) ist ganz besonders hilfreich. Dies macht das Buch zu einer lebensnahen, ja spannenden Lektüre, die jeden Neueinsteiger optimal auf den eigenen Börsengang vorbereitet und unnötige Schwellenängste abbaut. |
|
|
Souverän investieren mit Indexfonds, Indexzertifikaten und ETFs: Wie Privatanleger das Spiel gegen die Finanzbranche gewinnen von Gerd KommerBroschiert von Campus VerlagPreis bei Amazon: EUR 29,90, Angebote ab EUR 24,99 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3593383926, Erscheinungsdatum: Sept. 2007, Auflage: 2. aktualis. u. überarb. A. |
Aus der Amazon.de-Redaktion90 Prozent der Informationen über Wertpapiermärkte, die täglich in Tageszeitungen, Anlegermagazinen, Investment-Newslettern, Ratgeberbüchern, im Fernsehen und ganz besonders im Internet verbreitet werden, sind Investmentpornografie: Informationen, die nicht nur nutzlos, sondern schädlich sind -- bestens geeignet, die Nettorendite von Anlegerportfolios zu senken. Zu diesem vernichtenden Urteil gelangt der Autor in Souverän Investieren. Der Inhalt dieses Buches ist ein Abgesang, ja eine Beerdigung erster Klasse für die gesamte Finanzbranche und räumt mit vielen unter Wirtschaftsjournalisten und Privatanlegern verbreiteten Missverständnissen auf. Der Autor selbst singt das in Mode gekommene Hohelied des passiven Investierens mithilfe von Indexanlagen. Doch im Gegensatz zu ähnlichen Veröffentlichungen der jüngsten Zeit, bleibt der Verfasser den Beleg für die Überlegenheit dieser Strategie nicht schuldig. Ein wahres Trommelfeuer an Argumenten prasselt auf den von der logischen Beweisführung beeindruckten Leser nieder. Faktenreich und mit bissigem Charme nimmt der Autor in Souverän Investieren die populärsten aktiven Anlagestrategien unter die Lupe. Sein ernüchterndes Fazit: Diese Strategien weisen allesamt einen oder mehrere nicht haltbare Konstruktionsmängel auf. Das heißt, sie basieren auf erstaunlich unrealistischen, oft geradezu abenteuerlichen Annahmen. Weil diese Annahmen so wirklichkeitsfremd sind, können die darauf basierenden Strategien nur zufällig, aber nicht dauerhaft funktionieren. Warum, so muss man sich angesichts dieser katastrophalen Leistungsbilanz der aktiven Leistungsstrategien fragen, werden diese dann weiterhin von den Medien weltweit und tagtäglich neu propagiert? Antwort: Nicht deswegen, weil diese Strategien funktionieren, sondern weil diejenigen, die sie propagieren, von der Anwendung der Strategien durch Anleger profitieren. Die logische Schlussfolgerung in Souverän Investieren: Fast alles, was die bekannten Finanzzeitschriften, das Business-Fernsehen sowie praktisch das gesamte Internet laufend verkünden, müsste wie jede Zigarettenschachtel, einen Warnhinweis tragen: Achtung, die Verwendung dieser Empfehlungen gefährdet Ihre finanzielle Gesundheit. Gegen den Angriff auf die Finanzgesundheit wirkt dieses Buch jedoch immunisierend. --Gerald Eckel 5 Kundenrezensionen:Sechs Sterne! 5 von 5 PunktenEin Muss für jeden, der sich nicht mehr über die hahnebüchenen "Empfehlungen" von "Bankberatern" ärgern, sondern selbstbestimmt und informiert über seine Geldanlage entscheiden will. Das ist wesentlich einfacher, als ich vor Lesen dieses Buches dachte. Dazu ist das Buch auch noch gut geschrieben und bringt den anspruchsvollen Inhalt spannend und ohne Fachidiotie auf den Punkt. Aktiv vs. Passiv 4 von 5 PunktenMit einer Vielzahl von Beispielen überzeugte mich Gerd Kommer vom Unmöglichen: Aktienfonds, verwaltet von Managern mit Millionengehalt bringen weniger Rendite als passiv angelegte Fonds (genannt ETF). Gerd Kommer zeigt anhand von Studien auf, dass eine überdurchschnittliche Rendite bei Fonds eher als Zufall zu werten ist und das Währungsabsicherungen nur eine kostspielige Versicherung sind. Gegen die aktiven Fonds sprechen auch die hohen Gebühren, mit denen selbige Verbunden sind. Bis zu 2% Rendite p.a. kann der Anleger bei einem aktiv gemanegetem Fonds verlieren. Wie also gewinnt man das Spiel gegen die Finanzbranche und ihre Gebührenlast? Gerd Kommer`s Antwort sind Exchange Traded Funds (ETFs), also Fonds die nicht aktiv verwaltet werden. Stattdessen wird einfach ein Index wie der DAX oder der DOW JONES nachgebildet. Dank niedriger Gebühren von unter einem Prozent ist ein ETF in der Regel eine bessere Anlageform als ein aktiver Fonds. Das Buch ist zwar sehr überzeugend geschrieben hat aber auch Mängel. Es wird empfohlen auf den MSCI WORLD Value zu setzen. Hierzu gibt es in Deutschland (noch) kein Produkt. Aktuelle Problemthemen wie SWAP oder Abgeltungssteuer werden nicht behandelt, eine Homepage für frische Infos und ETF - Empfehlungen fehlt ebenso. Beeindruckend 5 von 5 Punkten- zumindest für einen Laien der sich erstmals mit diesem Thema beschäftigt. Eben noch wollte man einen aktiven Fonds kaufen, stößt dann aber selbst auf einige Ungereimtheiten und erkundigt sich und landet dann ziemlich schnell beim Kommer, kurz vor der A-Steuer wahrscheinlich ein Bestseller. Mittlerweile hat den offenbar jeder. Und ich kann ihn Einsteigern in die Thematik auch nur empfehlen. Besonders interessant sind die häufigen Zitate von Wissenschaftlern, Finanzprofis und Nobelpreisträgern. Hier und da könnte das Buch etwas logischer sein, etwas besser redigiert und evtl. auch einige Themen mehr abhandeln aber zumindest ich betrachte es dennoch als Bereicherung. Im hoffentlich wörtlichen Sinne :-). Prophetische Worte? 4 von 5 PunktenPassive Indexfonds schlagen langfristig 90% und mehr aller aktiv gemanagten Investmentfonds. Auf die Kernthese des Buches möchte ich nicht weiter eingehen; sie wurde bereits mehrfach gewürdigt. Auch nicht auf Kommers konkreten Vorschlag für ein "Indexing-Weltportfolio" (S. 230 ff.). Angesichts des stetig wachsenden Angebots an Indexfonds und ETFs, muss sich jeder sein eigenes Portfolio zusammenstellen. Die Grundlinien aber stimmen und man kann das Buch gerade angesichts der aktuellen Finanzkrise mit großem Nutzen lesen. Drei Punkte möchte ich hervorheben. 1) Indexzertifikate: "Aufgrund ihrer juristischen Struktur als Bankschuldverschreibungen unterliegen Indexzertifikate einem Bonitätsrisiko (dem Konkursrisiko der Emissionsbank) [Lehman Brothers !!; Anm. d. Verf.]. Dieses Risiko wird von vielen Zertifikatsanlegern leider unterschätzt [und von Bankberatern verschwiegen; Anm. d. Verf.]; es trifft insbesondere Anleger, die das Produkt für die langfristige Vermögensbildung/Altersvorsorge halten. Es empfiehlt sich daher, nicht mehr als 5 Prozent seines Gesamtvermögens in Zertifikate einer einzelnen Bank zu investieren und nicht mehr als 15 Prozent ... insgesamt." (S. 178) 2) Die bevorstehende Abgeltungssteuer: Dazu rät Kommer: "Zu überlegen wäre ..., ob man seine Aktienquote aus steuerlichen Gründen noch unmittelbar vor dem 1.1.2009 vorübergehend bis an die Grenze des persönlich Vertretbaren "hochfahren" sollte, denn die realisierten Kursgewinne dieser Aktien bleiben auch nach 2009 steuerfrei ... Jedem, der diesen Weg gehen möchte, muss jedoch bewusst sein, dass sein Gesamtportfoliorisiko damit eventuell für mehrere Jahre deutlich zunimmt." (S. 248) 3) Was tun im Crash? "Über die Zukunft weiß niemand etwas Genaues - aber zwei Dinge stehen fest: Erstens, der nächste Crash kommt bestimmt. Zweitens: Die meisten Anleger werden in diesem Crash Panikverkäufe vornehmen, die sie teuer zu stehen kommen. Vermeiden Sie es zu dieser bedauernswerten Gruppe zu gehören." (S. 266) Muss man dem Autor deshalb seherische Fähigkeiten attestieren? Natürlich nicht; dafür aber gesunden Menschenverstand. Ob ein diversifiziertes, "passives" Portfolio die Stürme der Finanzkrise gut übersteht, werden die nächsten Monate und Jahre zeigen - ich denke schon. Auf jeden Fall braucht man einen langen Atem. Kleinere Mankos sind die ungenügende Darstellung der steuerlichen Feinheiten - dies wurde bereits von einem Rezensenten bemängelt und die für mathematische Laien z.T. schwer verständlichen Ausführungen, obwohl Kommer in der Einleitung behauptet, "[m]athematische Vorkenntnisse jenseits der Grundrechenarten und einfacher Zinsrechnung" seien nicht notwendig. Deshalb "nur" vier Sterne. Das beste Investmentbuch für Privatanleger 5 von 5 PunktenGerd Kommers Buch über Indexanlagen vermittelt zunächst eine Kapitalmarkttheorie, die unmittelbar einsichtig ist. Anschließend werden die Finanzdienstleistungsindustrie, die Fachpresse, und all die vielen "Börsenexperten" mit schlüssigen Beweisen entzaubert. Konsequenz: Für den Privatanleger lohnt langfristig nur ein gut diversifiziertes Portfolio aus Indexanlagen. Alle diese Ausführungen sind gut geschrieben und in sich schlüssig. Jeder Privatanleger sollte dieses Buch unbedingt gelesen haben, da es ihn vor vielen Fehlern bewahren kann - ausserdem spart man schon allein dadurch eine Menge Geld, daß man nach der Lektüre dieses Buches keine Fachzeitschriften und Fschbücher mehr braucht. Einzige Ausnahme: Vor Gerd Kommers Buch könnte man die "Neuroökonomie" von Jason Zweig lesen. Einziger Kritikpunkt: Bei keiner einzigen Bank lässt sich im Moment die im Buch beschriebene Strategie 100%ig umsetzen, da es zwar nicht an geeigneten ETF's, aber an (günstigen!!!) ETF-Sparplänen fehlt. Und nur wenige Privatanleger dürften eine ausreichend große Geldsumme haben, die sie für 20 - 30 Jahre entbehren und auf der Bank arbeiten lassen können. (Von dem Rest der Summe kaufen sich diese Anleger spätestens beim nächsten Börsencrash dann doch lieber einen Porsche oder machen eine Weltreise - nachdem sie am Tiefpunkt der Krise ängstlich geworden sind, und ihre private Altersvorsorge zu Butterbrotpreisen verhökert haben...) Kurz - die Strategie ist für private Anleger realistisch nur mit günstigen ETF-Sparplänen wirklich umsetzbar, die es aber im Moment noch nicht gibt. |
|
|
Wichtige Steuerrichtlinien: Richtlinien in Auszügen zur Abgabenordnung, Einkommensteuer, Lohnsteuer, Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer, UmsatzsteuerBroschiert von Nwb VerlagPreis bei Amazon: EUR 8,80, Angebote ab EUR 4,00 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3482528551, Erscheinungsdatum: Juni 2008, Auflage: 25., Auflage. |
Aus der Amazon.de-RedaktionOb in der Ausbildung oder im Alltag des Steuerberaters: Wichtige Steuerrichtlinien zur Hand zu haben, kann einem manche Recherche ersparen. Das häusliche Arbeitszimmer ist und bleibt ein Dauerthema. Allein neun Seiten sind in den hier abgedruckten Richtlinien der Arbeitsstätte in den eigenen vier Wänden gewidmet -- die in den Augen des Finanzamtes oft keine ist. Der alte Grundsatz gilt weiter: Steuerpflichtige, bei denen das häusliche Arbeitszimmer den Mittelpunkt der betrieblichen und beruflichen Betätigung bildet, dürfen die Aufwendungen unbegrenzt als Betriebsausgaben oder Werbungskosten abziehen. Und dann wird sehr detailliert und begreifbar beschrieben, wo die engen Grenzen der Abzugsfähigkeit liegen. Das gilt auch für die Ausstattung. Wer sein Arbeitszimmer mit Kunst schmücken möchte, kann das gerne tun, die Finanzbehörden sehen darin aber keine Werbungskosten. Das Beispiel zeigt, wie hilfreich die Textausgabe für die Ausbildung und praktische Arbeit im Steuer beratenden Beruf ist. Dokumentiert werden der Anwendungserlass zur Abgabenordnung sowie Auszüge der Richtlinien zur Einkommen-, Lohn-, Körperschafts-, Gewerbe- und Umsatzsteuer. Anwendungen, Zweifel und Fragen klären Erlass/Richtlinien des Bundesfinanzministers. Sie sind bindend für die Entscheidungen der Finanzverwaltungen. Ein Nachsatz: Die Suche mit dem Stichwortverzeichnis ist leider ein mühseliges Geschäft. Wer z.B. nach dem Abschnitt "Abfindung" fahndet, wird auf L 9 verwiesen. Das ist die Lohnsteuerrichtlinie, Ziffer 9 bezeichnet den Abschnitt, in dem man dann über das Inhaltsverzeichnis suchen kann... Die Angabe der Seitenzahlen wäre hier das probate Mittel. --Hans Jürgensen 5 Kundenrezensionen:Für Steuervertiefung leider ungenügend!! 3 von 5 PunktenMan sollte sich nicht täuschen lassen... Es ist tatsächlich nur eine Auswahl der wichtigsten Richtlininen bzw. derjenigen, die die Herausgeber dafür gehalten haben enthalten. Mit anderen Worten: Insbesondere Richtlininen mit Bezug auf außensteuerlich relevante Paragraphen sind nicht enthalten und deshalb nicht für jeden zu empfehlen. Für Grundlegendes zu EStR und KStR ist dieses Buch gut geeignet, aber für das vertiefende Studium fehlen leider entscheidende Richtlinien. Ich persönlich werde dann wohl doch wieder auf die, leider ziemlich teuren, Loseblatt-Werke zurückgreifen dürfen. SCHADE!! gut, aber nicht vollständig 4 von 5 PunktenDie Richtlinien selbst sind sehr gut erklärt, doch an manch einer Stelle fehlen einige wichtigen Richtlinien, die ich in der kopierten Form dem Buch beifügen musste. Für alle die, die Steuern nicht schwerpunktmäßig machen reicht es aber völlig aus. Unvollständig 2 von 5 PunktenZur Ausbildung in steuerlichen und/oder buchhalterischen Berufen ist dieses Buch nicht geeignet. Zu viele (durchaus wichtige) Richtlinien fehlen oder sind zu lückenhaft dokumentiert. Besonders im Bereich Umsatz- und Einkommensteuer sowie Abgabenordnung. Als Ergänzung zum Werk "Wichtige Steuergesetze", das recht gut ist, sollten Taschenbücher aus dem Beck-dtv-Verlag verwendet werden. Diese Beurteilung resultiert aus einer Fortbildung zum Bilanzbuchhalter und der Ausbildung als Finanzbeamter. wichtige Erklärungen 4 von 5 PunktenDieses Buch enthält wichtige Steuerrichtlinien. Der Nachteil ist, daß diese zum Teil gekürzt wiedergegeben werden. Das Buch eignet sich für Studenten, die die Materie nicht vertiefen. das wichtigste zum kleinen Preis ... 5 von 5 PunktenDer Ergänzungsband "Wichtige Steuerrichtlinien" ist eine gelunge Zusammenstellung von Steuerrichtlinien, Hinweisen und Hilfestellungen für das praktische Berufsleben. Es bietet kann in diesem kleinen Umfang natürlich nicht alles bieten, was ein Steuerberater im täglichen Leben so benötigt. Aber für den Ausendienst oder einfach nur mal so zum Nachschlagen reicht dieses Werk aus dem NWB-Verlag vollkommen aus. Für Auszubildene und Steuerfachangestellte ein gutes und sehr preiswertes Werk. |
|
...




