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Produkt-Bild: Lebensweisheit

Lebensweisheit von Johann Wolfgang von Goethe, Alfred Huhnhäuser

Gebundene Ausgabe von Wolff
Angebote ab EUR 13,00

ISBN: , Erscheinungsdatum: 1949
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Produkt-Bild: Erfolg kommt nicht von ungefähr. Psychokybernetik

Erfolg kommt nicht von ungefähr. Psychokybernetik von Maxwell Maltz

Gebundene Ausgabe von Econ, München
Angebote ab EUR 3,87

ISBN: 3430162904, Erscheinungsdatum: 1970, Auflage: 9. A.
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Produkt-Bild: Der Seelenbräu

Der Seelenbräu von Carl Zuckmayer

Gebundene Ausgabe von Rowohlt Verlag GmbH
Angebote ab EUR 0,39

2 von 5 Punkten
2 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3498098888, Erscheinungsdatum: 1967
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Eine Kundenrezension:

Wichtiger Hinweis
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Bei der Klett-Ausgabe von Carl Zuckmayers "Seelenbräu" (ISBN 3-12-55571-0-0) handelt es sich um eine gekürzte und vereinfachte Fassung im Rahmen von "Easy Readers". D.h.: Der Wortschatz dieser Ausgabe umfasst nur die gebräuchlichsten deutschen Wörter (allerdings immerhin 2.400!) und ist den Ansprüchen des Deutschlernenden "auf einer frühen Stufe" angepasst. Wortwahl und Satzbau richten sich nach dem Gebrauchswert für den Leser.
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Produkt-Bild: Muhmes Rehkitz

Muhmes Rehkitz von Anna Fazekas

Gebundene Ausgabe von Zettner
Angebote ab EUR 12,95

ISBN: , Erscheinungsdatum: 1962
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Produkt-Bild: Meine ersten Gitarrenstücke. Heft 1: Meister der Klassik

Meine ersten Gitarrenstücke. Heft 1: Meister der Klassik

Broschiert von Ricordi
Preis bei Amazon: EUR 7,20

ISBN: 3931788318, Erscheinungsdatum: 1971, Auflage: 1
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Produkt-Bild: Verteidigung oder Vergeltung

Verteidigung oder Vergeltung von Helmut Schmidt

Broschiert von Seewald
Der Artikel ist derzeit nicht verfügbar, kann jedoch vorbestellt werden.

ISBN: , Erscheinungsdatum: 1965
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Produkt-Bild: Die Grenzen des Wachstums. Club of Rome. Bericht des Club of Rome zur Lage der Menschheit.

Die Grenzen des Wachstums. Club of Rome. Bericht des Club of Rome zur Lage der Menschheit. von Dennis L. Meadows, Donella H. Meadows, Erich. Zahn

Broschiert von Rowohlt TB-V., Rnb.
Angebote ab EUR 10,00

3,5 von 5 Punkten
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3499168251, Erscheinungsdatum: November 1983
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2 Kundenrezensionen:

Falsche Zielgruppe
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Es ist schade, dass dieser Klassiker so ist, wie er ist. Nichts an seiner Aussage ist falsch oder unwichtig. Wir wissen, dass wir die Welt zugrunde richten. Und wir wissen mit diesem Buch, dass es der Club of Rome schon 1972 gewußt hat. Das ist nicht das Problem. Das Problem ist, dass dieses Buch so unanständig wissenschaftlich verfasst ist, dass es eben nur Wissenschaftler verstehen können. Wenn man mit diesem Buch hätte etwas erreichen wollen, hätte man es populärwissenschaftlicher verfassen müssen. Man hätte für das gleiche Geld einen Film produzieren müssen; hätte ...
Das Buch hat es nicht. Was es sicher getan hat, ist eine Lawine an Sekundär-Literatuur loszutreten und sich so in die Gedanken der Wissenschaftler, Schriftsateller und Kommentatoren einzugraben, dass das Thema seit den siebziger Jahren präsent ist. Was es nicht getan hat, ist eine Beitrag zu leisten, etwas zu ändern. Es sei denn man ist bereit, die Entstehung grüner Parteien in ganz Europa dem Club of Rome als Verdient zuzurechnen. Und wieviel Prozent der Wähler honorieren das? Das Buch ist so leider ungeeignet, die Massen im Herzen zu erreichen.
Ein zum Nachdenken und Handeln anregendes Buch
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
"Unkontrolliertes Wachstum hat die Menschheit in die Krise geführt. Sie steht an der Grenze ihrer irdischen Existenzmöglichkeiten. Es fehlt eine Welt-Konjunkturpolitik, die neue Gestaltungsmöglichkeiten im wirtschaftlichen, politischen und sozialem Bereich bietet. Noch hat die Menschheit die Chance, durch ein auf die Zukunft bezogenes gemeinsames Handeln aller Nationen die Lebensqualität zu erhalten und eine Gesellschaft im weltweiten Gleichgewicht zu schaffen, die Bestand für Generationen hat." Dennis Meadows beschreibt in seinem Buch "Die Grenzen des Wachstums" einen Bericht des Club of Rome zur Lage der Menschheit und stellt in unzähligen Grafiken,Tabellen und Diagrammen die komplexen Zusammenhänge dar.Auch die Gesamtdarstellung des Weltmodells mit seinen 99 Einflußgrößen fehlt hier nicht.Meadows macht in seinem Buch deutlich, welche Auswirkungen exponentieller Wachstum der Weltbevölkerung und der Weltwirtschaft bereits hatten und wie gravierend der daraus enstehende Schaden sein kann, ändert man beispielsweise nichts am Verbrauch von sich nicht regenderierenden Rohstoffen.Aber dies ist nur ein Beispiel von vielen, die der Autor in seinem besorgniserregendem Buch darstellt.In fünf Kapiteln werden die Auswirkungen und Prognosen erläutert: 1.Die Gefahr exponentiellen Wachstums, 2.Die Grenzen exponentiellen Wachstums, 3.Wachstum im Weltsystem, 4.Technologie und die Grenzen des achstums und 5. Der Zustand weltweiten Gleichgewichts. Desweiteren ist eine kritische Würdigung durch den Club of Rome zu finden, sowie ein Anhang mit Literatur- und Quellennachweisen. Knapp 180 Seiten besorgniserregende Informationsfülle, die den Leser schockiert und nachdenklich zurückläßt. Bisweilen ist Meadows Buch zwar anstrengend zu lesen und man braucht seine Zeit, um sich in die tabellarisch oder grafisch dargestellten Sachverhalte einzufinden, doch letztendlich ist es eine Lektüre der wesentlich mehr Beachtung gezollt werden sollte. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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Produkt-Bild: Nicht nur zur Weihnachtszeit. (7044 739). Satiren.

Nicht nur zur Weihnachtszeit. (7044 739). Satiren. von Heinrich Böll

Broschiert von DTV Deutscher Taschenbuch
Preis bei Amazon: EUR 8,00, Angebote ab EUR 0,01

3,5 von 5 Punkten
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3423003502, Erscheinungsdatum: 1966, Auflage: N.-A.
Zoom ± Produkt-Bild: Nicht nur zur Weihnachtszeit. (7044 739). Satiren.

Aus der Amazon.de-Redaktion


Bölls "Weltkrieg-Zwo-Weihnachtsalbtraum", seiner Satiresammlung Doktor Murkes gesammeltes Schweigen entnommen, ist auch heute noch ein Krippen-Spiel der schrägsten Art.
Vorfestliche Erregung im gut betuchten, großbürgerlichen Heim von Tante Milla, die das Schmücken des Baumes überwacht, dem Hauptakteur dieser Weihnachtsgroteske und Millas ein und alles. Gläserne Zwerglein dürfen in den Zweigen nun wieder mit winzigen Korkhämmerchen auf noch winzigere Glöckchen eindreschen. Hoch droben auf der Tannenspitze krächzt ein mechanisches Engelsmonstrum in regelmäßigen Abständen das Wörtchen "Frieden" in die Stube, frohe Kunde unerschütterlicher Krippenseligkeit in deutschen Wohnzimmern. Ringsum schlagen derweil die Bomben ein, der Erste Weltkrieg hat begonnen! Die Erschütterungen der nächtlichen Bombenangriffe bringen die putzigen Scheußlichkeiten so oft zu Fall, dass Onkel Franz beschließt, Weihnachten während der Kriegsjahre künftig baumlos zu verbringen ("fremdländische Ballistiker löschten seine Existenz vorübergehend aus"). Leider damit auch Tante Millas Lebenswillen.
Eine bessere Wahl, als den sperrigen Kölner Ex-Regierungspräsidenten und heutigen Talkmaster Franz-Josef Antwerpes zum Erzähler -- dem Neffen der Tante -- zu machen, konnte man gar nicht treffen. Sein stoisch rheinischer Singsang entbehrt zwar jeglicher Sprecherprofessionalität, ist aber von einer schlitzohrigen Treuherzigkeit, die dieser Geschichte den echt kölschen Böll-Sound verleiht.
In Millas Heim beginnt die eigentliche Katastrophe erst nach dem Krieg: Weihnachten 1945, der Baum steht wieder. Kaum aber schickt sich Onkel Franz am Dreikönigstag an, das Nadelgehölz zu entsorgen, verfällt Tante Milla angesichts des neuerlichen jähen Baumverlustes in einen wochenlang andauernden Schreikrampf. Neurologen werden bemüht, sogar einen Exorzisten zieht man in Erwägung, bis Onkel Franz schließlich die erlösende Idee hat. Tante Milla ist zufrieden, die Familie aber treibt unaufhaltsam Zerfall und Wahnsinn entgegen. Und ewig hämmern die Zwerge. Eine CD, Spieldauer: 63 Minuten. --Ravi Unger
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5 Kundenrezensionen:

"Ach wenn doch jeden Tag Weihnachten wär'...."
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
sprach Evelyn Harmann in ihrer Rolle als Mutter Hoppenstedt in dem berühmten Loriot-Sketch; die alptraumhaften Folgen dieses Wunsches zeigt Heinrich Bölls Satire Nicht nur Zur Weihnachtszeit: Die seelisch instabile Tante Milla einer Großfamilie in Köln erhält nach einem Bombenangriff zur Weihnachtszeit einen Nervenschock und fällt in ein Wachkoma. Nachdem eine Vielzahl gescheiterter Therapien schlägt der Arzt vor, zur psychischen Stabilisierung der Patientin einfach die Situation wiederherzustellen, in der das Trauma geschah: Den Weihnachtsabend. Trotz der wirtschaftlich kritischen Situation des Nachkriegsdeutschlands besorgt man auf dem florierenden Schwarzmarkt flugs einen Tannenbaum und einige weihnachtliche Dekorationsartikel und versammelt sich im festlichen Wohnzimmer - und siehe da, Tante Milla ist wie ausgewechselt und so fidel und fröhlich wie eh und je. Schon glaubt die Familie, die Episode sei ausgestanden, doch als man den Baum wieder wegräumen, und zur Tagesordnung übergehen will, fällt auch die Tante wieder in ihren umnachteten Zustand zurück. Die einzige Lösung? Den Heiligen Abend von nun an auf das ganze Jahr ausdehnen. Von nun an versammelt sich die Familie Abend für Abend, im Festagssaufzug im Wohnzimmer, im Sommer wie im Winter. Anfangs hält man das ganze noch für eine unangenehme aber notwendige Maßnahme um ein Familienmitglied vor dem Irrsinn zu bewahren, aber bald beginnt die tägliche Diät aus Marzipankartoffeln und Spekulatius, das ewige Liedersingen und die gekünstelte Atmosphäre auch bei den einzelnen Familienmitgliedern ihre Spuren zu hinterlassen, die wenig später nicht viel weniger verrückt sind, als die Tante, für die sie all dies veranstalten.

Die Erzählung entstand 1951, kurz bevor Heinrich Böll eine etablierte Größe in der Deutschen Literaturlandschaft wurde. Tatsächlich hatte er hier seinen Stil noch nicht ganz gefunden: Von der ersten bis zur letzten Zeile rollen die Sätze in einem ironisch-gravitätischen Stil auf den Leser zu, der fast schon als Stilimitation von Thomas Mann durchgehen könnte. Der Vorleser Franz-Josef Antwerpes fängt diese Mischung aus groteskem Ernst und distanzierter Satire jedoch perfekt ein, so dass die rund 70 Minuten Laufzeit wie im Flug vergehen. Ein unterhaltsames und kurzweiliges Plädoyer, gegen die Kommerzialisierung und Verkitschung des Weihnachtsfests, die überzeugender rüberkommt, als zwanzig bierernste Feuilleton-Artikel.
Antwerpes Stimme ist unerträglich!
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Endlich mal ein Hörbuch mit Erzählungen von Heinrich Böll (warum gibts seine Erzählungen und Romane eigentlich ansonsten nicht "vertont"?).
Und dann das: Franz Josef Antwerpes. Ich konnte keine 10 Minuten zuhören!
Böll hat so etwas nicht verdient!!
Best of Böll
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Ich gestehe: Im allgemeinen mag ich Bölls Werke nicht besonders; er ist das Paradebeispiel dafür, dass ein mittelmäßiger Autor ein hochanständiger Mensch sein kann.
Aber ein Buch von Böll liebe ich (eigentlich zwei: Das "irische Tagebuch" ist auch sehr schön): Das sind seine frühen Erzählungen, deren hier vorliegende Auswahl (enthalten sind 16 Erzählungen und Kurzgeschichten aus den Jahren 1951 bis 1961) nicht ganz zu Unrecht den Untertitel "Satiren" trägt. Es ist ihnen allen ein mehr oder weniger deutlicher satirischer Zug eigen, von melancholisch bis gallenbitter, und die besten Erzählungen spiegeln ohne jeden ideologischen Bombast den zeitgenössischen Hintergrund wider.
Vor allem aber glänzen sie durch eine lakonische Sprache, die tiefe Gefühle hinter spröden Worten erahnen lässt: Da lebt z.B. ein tierlieber Hundefänger, der nicht behördlich angemeldete Hunde aufspüren soll, in dem Dilemma, dass er für seinen eigenen Hund keine Hundesteuer bezahlt; er würde gern, aber es geht nicht, aus ganz verqueren Gründen. Der Mann leidet, keine Frage... Spektakulär hingegen ist Onkel Freds Aufstieg vom Schwarzmarkt-Schieber zum angesehenen Herrn über viele Filialen. Wieder ganz anders gestrickt ist das "Schicksal einer henkellosen Tasse", deren eigenes Schicksal mit dem ihrer Besitzer verflochten ist. Sie steht vergessen und ramponiert draußen in der Kälte, fürchtet angesichts herumflatternder Vögel um ihr Leben und lässt das Leben Revue passieren; immerhin hat sie das für Tassen beachtliche Alter von 25 Jahren erreicht, war zweimal verheiratet, hat manche Demütigung erlebt und einiges gesehen -- ein gleichzeitig witziger und melancholischer Rückblick auf die Jugend des Tassenbesitzers und ganz nebenbei auch auf die Anfänge der Bundesrepublik. Härter zur Sache geht es in der vermutlich berühmtesten Erzählung dieses Bandes, "Dr. Murkes gesammeltes Schweigen"; hier liest man eine ätzende Bestandsaufnahme der nimmermüden Kulturschaffenden und ihres omnipräsenten Aktionismus: Dr. Murke schneidet aus allen erreichbaren Tonaufnahmen die Momente der Stille heraus und montiert sie aneinander... eine geniale Idee von Böll, der hier ein vernichtendes Urteil über die allgegenwärtige hohle Geschäftigkeit abgibt.
Mein persönlicher Favorit ist allerdings die Titelgeschichte: Tante Milla weigert sich zur Kenntnis zu nehmen, dass die Weihnachtszeit vorbei ist, und um ihr einen Schock zu ersparen, spielt die Familie anfangs noch gutwillig weiter Weihnachten, in der Hoffnung, dass sich das bald legen werde. Es legt sich aber nicht, und Tante Millas zunächst harmlos scheinender Spleen treibt ihre Lieben dazu, mit immer verzweifelteren Manövern eine der Tante genehme Wirklichkeit zu inszenieren, eine Wirklichkeit, an der im Laufe der Zeit immer weniger wirklich ist...
Wer den Schriftsteller Böll kennenlernen will, dem empfehle ich diesen Band; besser war er nie wieder!
Antwerpes meets Böll - wunderbar!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich muss meiner Vor-Rezensentin auf's Entschiedenste widersprechen:
Denn ich finde, dass Franz-Josef Antwerpes' Stimme genial zu Heinrich Bölls legendärer Weihnachtssatire passt! Rheinischer Sing-Sang ist perfekt für diese bitterböse Abrechnung mit den Traditionswächtern rheinisch-bürgerlicher Provenienz!

Tante Milla hat vom zweiten Weltkrieg nicht allzu viel mitbekommen. Der Familie geht es gut und ihr Mann - der herzensgute Onkel Franz - hat alles getan, ihr die Wirklichkeit des Krieges vom Leib zu halten. Einzig der Verzicht auf den Tannenbaum, dem Herzstück der weihnachtlichen Zeit, empfindet die alte Dame als schmerzlich. Umso ehrgeiziger feiert sie nach Kriegsende mit sämtlichen alten Traditionen ihr Lieblingsfest. Doch jede Weihnachtszeit hat einmal ein Ende, nur Tante Milla kann sich nicht damit abfinden. Sie schreit unablässig und kein Arzt kann helfen. Bis Onkel Franz - der Herzensgute - auf die "Tannenbaumtherapie" verfällt, die den Zustand Tante Millas schnell wieder bessert. Nun beginnt ein Alptraum für die ganze Familie, denn nun wird jeden Abend Weihnachten gefeiert, ob Ostern oder Karneval, Sommer oder Erntedank -- Tante Milla ist nur glücklich, wenn der Engel an der Christbaumspitze "Frieden" flüstert. Der Verfall der Familie schreitet jedoch unaufhaltsam voran...

Heinrich Bölls Geschichte ist nicht nur ein Muss für alle Freunde der Satire und für Weihnachtskritiker. Sie spiegelt auch ein Stück Nachkriegsliteratur, die heute schon so gut wie vergessen ist. Heinrich Böll hat hier alle seine schriftstellerischen Fähigkeiten gebündelt und ist so ironisch-ketzerisch, dass man auch fünfzig Jahre später seine helle Freude an dieser kurzen, von Franz-Josef Antwerpes so authentisch vorgetragenen, Geschichte hat!
Habent sua fata libelli
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Und diese Geschichte ereilte ihr Schicksal, als es mit dieser schrecklichen,
emtionlosen Stimme vorgelesen wurde.Keine fünf Minuten konnte ich dieser Stimme lauschen, ohne schon fast körperlich, eine große Abneigung gegen diese Stimme zu bekommen.Wohlgemerkt, ich liebe dieses Stück von Böll und habe noch tagelang darüber gelacht,und ich kenne auch den Vorträger nicht, aber daß.... ist kein Hörgenuss.
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Produkt-Bild: Sorge dich nicht, lebe!

Sorge dich nicht, lebe! von Dale Carnegie, Magda H. Larsen

Gebundene Ausgabe von Scherz
Angebote ab EUR 2,85

ISBN: , Erscheinungsdatum: 1949
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Produkt-Bild: Die Mutter und ihr erstes Kind

Die Mutter und ihr erstes Kind von Johanna Haarer

Gebundene Ausgabe von Gerber
Der Artikel ist derzeit nicht verfügbar, kann jedoch vorbestellt werden.

1 von 5 Punkten
1 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: , Erscheinungsdatum: 1964
Zoom ± Produkt-Bild: Die Mutter und ihr erstes Kind

Eine Kundenrezension:

Standardwerk faschistischer Erziehung in Neuauflage
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Die (bearbeitete) Neuauflage des 1934 erstmals erschienenen Ratgebers "Die deutsche Mutter und ihr erstes Kind", der den Nazis super ins Konzept passte. Er lieferte die Anleitung dafür, wie bereits ein Neugeborenes gegen jegliche Natur Disziplin, Zucht und (Unter-)Ordnung lernt. Egal mit welchen Folgen z. B. für die künftige Bindungsfähigkeit des Kindes. Genauer hierzu Sigrid Chamberlain in ihrem Buch "Adolf Hitler, die deutsche Mutter und ihr erstes Kind".
Gottseidank mittlerweile nur noch gebraucht erhältlich. Für die geschichtswissenschaftliche Forschung als Primärquelle sicher noch interessant.
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