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Für jede Lösung ein Problem von Kerstin GierTaschenbuch von LübbePreis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 3,99 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3404156145, Erscheinungsdatum: Dezember 2006, Auflage: 13., Aufl. |
5 Kundenrezensionen:Einfach super gut! 5 von 5 PunktenIch habe das Buch zum Geburtstag geschenkt bekommen, es ist das erste von Kerstin Gier, wo ich habe. Gestern Abend angefangen zu lesen und heute Morgen um 04.30 Uhr fertig gelesen. Fand es total gut geschrieben, an einigen stellen musste ich total lachen und dachte hey... es ist mitten in der Nacht, wie kann man nur so lachen.... :-) Das Buch muss man einfach lesen. Viel Spaß dabei... Habe heute gleich ein weiteres Buch von Kerstin Gier gekauft, bin schon total gespannt darauf. Kurzweilige Lektüre 4 von 5 PunktenEin sehr lustiges Buch, das man "so weg" lesen kann... Sehr kurzweilig und viel zum Schmunzeln. SPITZE!!!! 5 von 5 PunktenDies war das 1. Buch was ich von Kerstin Gier gelesen habe und es ist echt SPITZE!Hammer Story,nicht so langweilig wie manche Bücher wo man gar keine Lust hat weiterzulesen... Nun bin ich beim 4.Buch von Kerstin Gier und werde mir auch noch alle anderen von ihren Büchern kaufen,weil sie echt klasse sind,immer interessante Storys und gut verständlich.Da macht es sogar einer 16-Jährigen viel Spass diese Bücher zu lesen ;-)...Bin schon ein richtiger Fan von diesen Büchern geworden und lesen ist schon zu einem "MUSS" geworden... Zum Schreien komisch :-) 5 von 5 PunktenIch habe Tränen gelacht und das Buch in nur 3 Tagen gelesen, weil man es einfach nicht weg legen kann. Beim lesen hat man einen rießen Spaß, ein Brüller nach dem anderen. Es ist eine sehr unterhaltsame und sarkastische Geschichte. Mein absolutes Lieblingsbuch!!! Wenn man einfach mal wieder Freude und was zum lachen braucht ist dieses Buch genau das richtige. kann nicht jedes buch ein brüller sein :o) 3 von 5 PunktenKerstin Gier hat mich lesemuffel süchtig gemach. leider ist dieses buch nicht so genial wie die anderen. klar liest man es auch bis zum schluss. aber es ist einfach anders. der anfang war schon komisch und das ende war mir ab mitte des buches schon klar. aber viel schlimmer fand ich, daß das buch zum ende sehr schnell zum ziel kam. als ob die autorin zeitdruck hatte oder einfach keine lusten mehr. Sehr schade! Aber werde trotzdem die anderen Bücher auch noch lesen ;o) |
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Die Welt ist nicht immer Freitag von Horst EversTaschenbuch von Rowohlt TB-V. Rnb.Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 5,99 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3499242516, Erscheinungsdatum: Juli 2006, Auflage: 2., Aufl. |
5 Kundenrezensionen:Der Charme des Kleinen Mannes! 4 von 5 PunktenDen bringt uns Horst Evers mit seiner Kurzgeschichtensammlung Die Welt ist nicht immer Freitag auf angenehm liebenswerte Art und Weise näher. Wenn ein Buch in der 9. Auflage verlegt wird, muss der Inhalt schon den ein oder anderen Leser begeistert haben. Die Geschichten aus der Welt des Horst Evers, geboren in Diepholz, lange Zeit in Berlin lebend, und immer mit einem Blick ins Herz des Kleinen Mannes unterwegs, sind dazu bestens geeignet. Wollten sie schon immer etwas über Sex in der Wahlkabine wissen? Oder wie abtörnend es für die Angebetete des beabsichtigten One Night Stands ist, wenn der Auserwählte auf dem Klo einschläft? Interessieren sie sich für das Berliner U-Bahn-Netz, vor allem für die Endhaltestellen, an denen man geweckt wird, wenn man mal wieder seine Station verschlafen hat? Oder sind sie eher der Typ, der sich für das Leben um die Jahrtausendwende erwärmen kann? Egal, was sie bewegt, Horst Evers kann ihnen da ganz sicher mit ein paar Tipps aus dem Leben eines würdevollen Verlierers zur Seite stehen. Kurz, knapp und bündig hat er selbst zu schwierigsten Themen etwas zu sagen. Und zwar so, dass wir alle das verstehen. Was will man mehr? Vielleicht ist Die Welt ist nicht immer Freitags nicht unbedingt der ganz tiefsinnige, wahnsinnig nachdenkliche Humor, der auf dem nächsten Humoristikfestival preisgekrönt wird, aber den will Evers vermutlich auch nicht abliefern. Dann schon lieber straight vom Magen in den Kopf, ein Witz für den Kleinen Mann. Das ist verdammt lustig, macht Spaß auf mehr und lässt sich gut lesen. Wie Horst Evers sagen würde: "Jetzt ist erst mal wieder Schluss mit Denken!" Muß man nicht gelesen haben 1 von 5 PunktenIch war von dem Buch wirklich enttäuscht. Aufgrund der Rezensionen freute ich mich auf eine lustige Urlaubslektüre, aber habe mich gelangweilt und geärgert dieses Buch überhaupt gelesen zu haben. War das erste Buch, daß ich nachdem Lesen sofort entsorgt habe. Horst Evers ist klasse 5 von 5 PunktenIch hab dieses Buch eigentlich nur wegen des schönen Covers gekauft (gestaltet von Bernd Pfarr) und war dann aber auch sofort vom Inhalt begeistert. Horst Evers schreibt ähnlich aber nicht so elegant und genial wie Max Goldt - aber nun gut - wer kann das schon? Horst Evers Geschichten sind trotz alledem lustig, nett, erheiternd und beschwingt. Und unbedingt empfehlenswert: Horst Evers Lesungen sind spitze!! Egal ob Fan oder absoluter Lese-Muffel - JEDER geht begeistert aus einer Horst Evers-Lesung! mhm, naja.. gelacht hab ich schon mal 3 von 5 Punkten.. wie gesagt, gelacht hab ich ein paar mal. allerdings fand ich es oft sehr (sorry) dämlich. irgendwie hatte ich mir be den vielen guten rezensionen mehr erhofft. also mein fall isses nicht Humor aus dem Alltag :) 4 von 5 Punkten"Die Welt ist nicht immer Freitag" ist eine Ansammlung von kleinen, leider eher zusammenhanglosen Geschichten, die jeden zum Lachen bringen werden. Der Autor erzählt von seiner Faulheit im Alltag, Wehleidigkeit bei Erkrankungen, seinen Frauengeschichten. |
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Eine Frau - Ein Buch von Heike Blümner, Jacqueline ThomaeGebundene Ausgabe von Süddeutsche Zeitung / BibliothekPreis bei Amazon: EUR 19,90, Angebote ab EUR 18,00 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3866156529, Erscheinungsdatum: Sept. 2008 |
Aus der Amazon.de-RedaktionEin Buch für wirklich alle femininen Lebenslagen: wie heule ich auf Kommando, wie kriegt man einen Ring wieder vom Finger, wie trinkt frau stilvoll und international Tee, wie liest man richtig vom Teleprompter ab, Fragen über Fragen und es gibt wirklich auf alles eine Antwort. Wie konnten wir Frauen nur ohne dieses hinreißende Kompendium überleben? Endlich mal kein nervtötender, verbissener Geschlechterkampf, keine hohlen und hirnlosen Klischees. Keine Schubladen, als Kapitel verkleidet. Diesem Buch ist es egal, ob Sie blond oder schwarzhaarig sind, einparken können oder nicht. Es richtet sich nicht an spezielle Frauen, „aber an eine besondere.“ Sie natürlich! Und was immer Ihnen fehlt, Sie wissen wollen, an Rat brauchen oder Hilfestellung suchen, hier werden Sie fündig. Das fängt bei selbstgemachter Möbelpolitur an und hört bei der richtigen Abfassung eines Letzten Willens auf. Anleitung und Aufklärung, Beratung und Belehrung, aber auf eine höchst angenehme und charmante Art und Weise: dieses lebendig formulierte, unterhaltsam gestaltete Buch mit Pointen und viel Lebensklugheit erspart Google und den Anruf bei der Schwiegermutter, schüchternes Fragen im Baumarkt oder unsicheres Auftreten auf gesellschaftlichem Parkett. Von niveauloser oder alltäglicher Quasselei sind die gut 400 Seiten weit entfernt, acht Seiten mit Danksagungen an bekannte Adressen verraten eine fundierte Vorarbeit und Recherche. Zwei Autorinnen, die sich mehr als Mühe gemacht haben und von ihrer Recherche selbst angetan sind: nach einem Gespräch mit dem Leiter der Wirtschaftsredaktion von N24 „will man nur noch eins: Aktien kaufen.“ Dies, so sei garantiert, lag sicher nicht (nur) am Aussehen des Interviewten, sondern an fundierter und sachlicher Erklärung. Durch sie zeichnet sich das Buch von vorne bis hinten in 12 Kapiteln und 120 Stichworten aus.--Barbara Wegmann 5 Kundenrezensionen:GRAUSAM!!! 1 von 5 Punktenwer sein gehirn noch nicht durch die nötige menge an wasserstoffperoxid in verbindung mit botox so resistent gegen jede eigene meinungsbildung gemacht hat, sollte dringend einen enormen bogen um dieses buch machen. ich selbst war begeistert vom männlichen pendant "ein mann - ein buch" und war extrem erfreut, als ich es heute zu weihnachten geschenkt bekam. auch ein erster blick in das inhaltsverzeichnis war noch recht euphorisch: überschriften wie "einen lkw einparken" oder "kunst kaufen" verdeckten die erniedrigenden titel wie: "ein loch stopfen", "die nägel polieren", "einen knopf annähen" .. um nur einmal ein paar zu nennen. jedoch stellen sich die interessanten titel als hintergründig noch schlmmer dar als die offensichtlichen, denn laut buch soll frau sich einen lkw zulegen, um der situation des parkens komplett aus dem weg zu gehen (denn das laufe ja sowieso immer schlecht sobald ein männliches wesen auf dem beifahrersitz platz genommen hat), da diesr nur im weiträumigen gewerbegebiet abgestellt werden darf. auch "brilliant" zum kapitel "kunst kaufen": der vergleich eines guten kunstwerkes mit einer jeans aus der lieblingsboutique und der satz "neonlicht beleuchtet oft kunst, macht den teint aber fahl". ich möchte nicht beschrieben bekommen was "schön" ist (so beginnt wohlbemerkt das kapitel "eine lampe anbringen", ich hatte da eher wörter wie lüsterklemme oder zumindest geerdet erwartet). das sollte immer noch das ergebnis aus der erfahrung jedes einzelnen sein. ganz ehrlich fehlen mir, um das buch noch "perfekt" abscheulich zu machen kapitel wie: "wie werfe ich mich dem erstbesten souverän um den hals während er eine boing 747 landet?" und "wie verwandle ich meine wohnung in ein rosa-glitzerndes barbie-schloss?" Auch Frauen sollten eher das Männerbuch lesen!! 1 von 5 PunktenDas Frauenbuch ist nicht nur schlecht, sondern auch oberflächlich recherchiert und hält Frauen offenbar für dumm, Stil und anspruchslos! Das Niveau dieses Buches befindet sich auf dem der unzähligen Frauenmagazine, die Frauen mit eine gewissen Niveau und Bildung ohnehin nicht lesen! Im Gegensatz zu dem Männerbuch das man auch und vor allem, Frauen nur empfehlen kann, wird Frauen hier kein Stil vermittelt oder auch keine gewisse, eigentlich selbstverständlche Allgemeinbildung, die Frauen offenbar nach diesem Frauenbuch nicht benötigen!! Eine gute, detailliert und ausführlich beschriebene "Gebrauchanweisung" mit weltmännischem Anspruch und Niveau, die auch funktioniert - wie bei dem Männerbuch für alle Lebenslagen - ist das Frauenbuch nicht! Im Gegenteil! Bedauerlich, daß es offenbar keine Autorin gibt, die über so viel Know How und cosmopolitischem Niveau verfügt, um das Männerbuchs zu toppen! Ein Armutszeugnis für Frauen!! Bis dahin, sollten Frauen lieber das Männerbuch lesen!! Unterhaltsam aber wenig nützlich 3 von 5 PunktenEinen Stern gibt es für Humor und Witz, einen zweiten fürs Ernstnehmen von Frauen und den dritten dafür, dass einige Tipps tatsächlich weiterhelfen. Die meisten Erklärungen aber halten nicht, was die Überschriften versprechen. Sie bleiben an der Oberfläche und geben allzu oft Handlungsempfehlungen bei denen ein Fragezeichen bleibt: "Schön und gut, der Tipp - aber wie mache ich das denn nun konkret..."? Wenn Sie das Buch kaufen oder verschenken wollen, erwarten Sie nicht zu viel. Es ist ein netter Zeitvertreib. Viel mehr nicht. Frailty, thy name is woman 3 von 5 PunktenDarf ich mir als Kerl gestatten, diesen Lebensratgeber für das schöne Geschlecht zu bewerten? Da ich nun schon mit der Rezension begonnen habe, möchte ich diese Frage überspringen. Ich war sehr begeistert von dem Vorgänger Ein Mann ein Buch, und hatte keine Zweifel, dass auch die Frauenvariante von hoher Qualität sein würde, und sich ideal als Geschenk für eine Bekannte eignen würde. Ich schlug das Buch im Laden auf, um zu sehen, was sich die Autoren für die Damenwelt hatten einfallen lassen, und um es kurz zu machen: Mein Enthusiasmus rauschte in wenigen Sekunden in den Keller. Und aus dem Geburtstagsgeschenk ist nun schlussendlich nichts geworden. Man mag mir vorwerfen, dass mir zusammen mit dem zweiten X-Chromosom gleichfalls der Bezug zu den meisten Ratschlägen und Vergnügungen fehlt, die dieses Buch als essentiell für die Damen anpreist ebenso wie die meisten Frauen sich wohl auch nichts aus Eigenheimreparatur, Bäumepflanzen oder Jagdausflügen machen, allesamt Einträge aus dem Ratgeber für Männer. Ich war trotzdem von der Belanglosigkeit des Materials überrascht. Steckte hinter dem Männerbuch noch echter Rechercheaufwand, bei denen sich das Autorenteam u.a. Systeme wie das Gefängnis, die Fremdenlegion oder sogar die Papstwahl erklären ließen, hat man hier zunehmend den Eindruck, die beiden Autorinnen hätten sich bei ihren Nachforschungen in erster Linie auf die Brigitte gestützt: Die Themenwahl dieses Buches umfasst in erster Linie Schminktipps, Hinweise zur Mischung des Badewassers für die optimale Hautpflege, schnelle Rezepte und natürlich den Gegenstand, der alle Frauenherzen höher Schlagen lässt: Schuhe. Wenn dies tatsächlich die Themen sind, bei der die weibliche Psyche in Wallung gerät, dann fühle ich mich an die Tirade des alten Frauenhassers Schopenhauer zurückerinnert, der schrieb, Frauen eignen sich eigentlich nur zur Kinderaufzucht, da sie selbst "kindisch, läppisch und kurzsichtig sind; quasi eine Mittelstufe zwischen Kind und Mann, welcher der eigentliche Mensch ist." Scherz beiseite - trotzdem liegt der Gedanke nicht fern, dass wenn hinter so einem Buch ein männliches Autorenteam stünde, die EMMA-Reaktion in Windeseile die Sexismus-Keule ausgepackt hätte. Natürlich finden sich vereinzelt Themen, von der eine moderne Frau auch profitieren kann (diese betreffen in erster Linie Karrieretipps, Hinweise zur schonenden Ablehnung eines Heiratsantrages, und einen sehr nützlichen kulturellen Leitfaden für die Reise in den Iran), aber im Großen und Ganzen halte ich dieses Buch für überflüssig. Der vorangegangene Männer-Ratgeber war eine originelle Idee, flott geschrieben und informativ, so dass man (der politischen Korrektheit willen) noch eine halbherzige Version für die Damenwelt hinterhergeschoben hat. Da die Ratschläge hier ja einen geringen Informationsgehalt haben (wenn man nun tatsächlich einmal hautpflegendes Badewasser mischen will), gebe ich die neutrale Wertung von drei Sternen - die geneigte Leserin, die aber bereits eine Frauenzeitschrift abonniert hat, kann sich die 20 Euro guten Gewissens sparen. Allerdings lohnt sich vielleicht gerade für den Herrn im Haus ein flüchtiger Blick, denn seit man(n) nun, dank diesem Buch, weiß, dass die meisten Frauen auf Knopfdruck losheulen können, hat man von jetzt an, einen guten Grund, auch in Zukunft über all ihre Gefühlsausbrüche hinwegzugehen, wenn man mal Fußball sehen will. Schlau und lustig 5 von 5 PunktenEine Frau - ein Buch habe ich als sehr unterhaltsames Sachbuch und nicht als klassischen Ratgeber gelesen. Neben Witz und Eigenironie besticht es vor allem durch ein absolut modernes Frauenbild: Schlau, selbstbewußt, untussig, aber trotzdem weiblich und teilweise sogar albern und verspielt. Aber auch ernsthaftere Themen wie zum Beispiel "In den Iran reisen", "Soldat werden" oder "Selbstverteidigung" werden mit einer Leichtigkeit abgehandelt, die nie oberflächlich ist. Man merkt beim Lesen, dass die Autorinnen sich viel Zeit genommen haben, das Wissen von Experten zu nutzen - und gepaart mit der umwerfenden Schreibe macht es das Buch zu einer würdigen Partnerin des Männerbuches. Selbstredend steht es auch für sich alleine wunderbar da. |
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simplify your day 2009: Einfacher und glücklicher lebenKalender von Campus VerlagPreis bei Amazon: EUR 6,90 ![]() 3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3593385287, Erscheinungsdatum: Juli 2008, Auflage: 1 |
5 Kundenrezensionen:Einfacher und Glücklicher Leben - schau mer mal 3 von 5 PunktenEinen Abreisskalender kaufe ich mir jedes Jahr. 2008 ist es dieser geworden. Auf jedem Kalenderblatt ist im oberen Teil der Spruch oder Tipp des Tages mit einer Zeichnung von Küstenmacher in bewährter Manier. Unten links der aktuelle Monatskalender. Unten in der Mitte das aktuelle Datum mit Tagesangabe und unten ganz rechts das Simplify-Logo und manchmal ein Hinweis auf einen Todestag oder Geburtstag einer Berühmtheit Die Tipps sind bunt gemischt. Z.B. Abnehmen mit Kaffee, Ehegeheimnis: Zuwendung statt Abwendung, Leeren Sie Ihre Taschen aus; Nie wieder Messie..... Auf die einzelnen Tips für 365 Tage bin ich gespannt, obwohl das nicht ganz richtig ist Samstag und Sonntag sind immer zusammen. Ansonsten bin ich etwas enttäuscht. Für 12,95 könnte man mehr Info auf ein Blatt bringen, z.B. das Logo auf jeder Seite hätte man sich sparen können. Kurze Happen 4 von 5 PunktenDie Kalenderblätter behandeln jedes Thema nur kurz. Das ist ja klar, man erwartet bei einem Kalender auch nicht, daß er sich langatmig mit Problemlösungen befasst. Aber einiges ist in der Kürze sicherlich wert zu beachten und sofort anzuwenden. Insbesondere meine größeren schulpflichtigen Kinder lieben die Tipps und mögen die "kurzen Happen" gerne lesen. Amüsant! 4 von 5 PunktenIch persönlich finde diesen Kalender wirklich sehr amüsant: er bringt mich seit einigen Tagen entweder zum Schmunzeln oder auch zum Nachdenken - Leute jedoch, die die philosophische Erfahrung Ihres Lebens darin suchen, werden möglicherweise entäuscht sein. Für alle anderen jedoch, die einen Kalender mit ein wenig Tiefgang bevorzugen, ist er für mein Verständnis doch eine gute Wahl. Ich persönlich kann diesen netten Kalender wirklich empfehlen. wirklich brauchbare TIPPS 4 von 5 PunktenEin sehr schöner Kalender mit überwiegend guten Ratschlägen, die Körper und Seele gut tuen. Altbekanntes, aber auch viel Neues. Manche Dinge muss man auch erst immer wieder hören bzw. lesen bevor man sie wirklich endlich verinnerlicht - daher tut auch das Altbekannte immer wieder gut. Auch der tägliche Hinweis auf besondere Ereignisse, Geburtstage etc. ist toll! Werde mir den Kalender wohl auch nächstes Jahr wieder holen. unbrauchbar 1 von 5 Punktenzum großen Teil Selbstverständlichkeiten. Wer diese nicht schon bisher beherzigte, wird sie ganz sicher auch nach dem Lesen dieser Kalenderblätter nie anwenden! Zum Teil auch blanker Unsinn: z.B.: 26.Februar 2007(Thema Keller-Ordnung): "...sehr effizient...ein 500-Watt-Halogenfluter....stellen Sie ihn so auf, dass Sie nicht direkt in die Lampe schauen können". Als ob ihn irgend jemand als Gegenlicht aufstellen würde??? Und egal wie man ihn sonst aufstellt, es entstehen immer starke Schlagschatten, und da sich die Augen an die Helligkeit gewöhnen, sieht man am Ende viel weniger als bei einem schwächeren Licht. Ich blätterte den Kalender durch und warf ihn anschließend zum Altpapier. Schade um das Geld! |
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Blutmale von Tess GerritsenBroschiert von BlanvaletPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 8,50 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3442371384, Erscheinungsdatum: Dezember 2008 |
Aus der Amazon.de-RedaktionHeiligabend in Boston. Eine ermordete und verstümmelte Frau wird in ihrer Wohnung aufgefunden. Die Spuren am Tatort deuten auf einen Ritualmord hin. Pathologin Maura Isles und Detective Jane Rizzoli müssen in Tess Gerritsens nervenaufreibendem Thriller bald erkennen, dass sie es nicht mit einem einzelnen Mordfall zu tun haben. Die Blutmale häufen sich. Schwarze Kerzen, umgekehrte Kreuze und das lateinische Wort Peccavi (ich habe gesündigt) an der Wand bilden den makabren Rahmen für die übel zugerichtete Leiche der jungen Lori-Ann Tucker, der zudem der Kopf und die linke Hand abgetrennt wurden. Zu ihrem Entsetzen erkennt Maura Isles während der Obduktion, dass die Hand nicht zum Mordopfer gehört. Wo also befindet sich Tuckers Hand wirklich und wessen Hand liegt auf dem Obduktionstisch? Bei ihren Ermittlungen stößt Rizzoli auf eine geheimnisvolle Gruppierung mit dem Namen Mephisto und mehr als einmal stehen ihr nun ihre unverrückbaren Vorurteile im Weg. So kann sie auch den nächsten Mord nicht verhindern. Gerritsen startet ihre Geschichte mit einer Rückblende aus der Perspektive des späteren Mörders, zeigt dessen Weg ins Verbrechen, ohne uns jedoch Klarheit über seine Identität zu liefern. Wir sind diesen unklaren Informationen ausgeliefert, glauben uns Gerritsens Romanhelden einen Schritt voraus zu sein, sind es in Wirklichkeit jedoch nie. Und so sind wir atemlos wie Isles und Rizzoli auf die in Blut, jenem so symbolischen und geheimnisvollen Stoff, geschriebenen Spuren angewiesen, deren richtige Deutung die Lösung bringen würde. Aber was heißt schon richtig? Wir bewegen uns wie die Ermittler auf diversen Holzwegen einen großartigen Spannungsbogen entlang, den Gerritsen mit gewohnter Bravour entwirft und inszeniert. Ein atemberaubender Showdown enthüllt die Antwort auf dieses grausige Rätsel. Nur so konnte es gehen - warum sind wir nicht sofort darauf gekommen? Ulrich Deurer 5 Kundenrezensionen:Rizzolli VI. - ... und Absturz 3 von 5 PunktenNach den beiden außerordentlich guten Büchern "Schwesternmord" und "Scheintod" hatte ich nicht erwartet, dass sie die Bücher wieder schlecht werden. - Nur leider ist genau das passiert. Zugegeben, es war trotzdem (sehr) spannend, aber der Gesamteindruck hat nicht gepasst. Angefangen hat es mit einem leichten Gefühl des "Genervt-seins", als O'Donnel aufgetreten ist, denn mich nervt diese ständige Bezugnahme auf den Chirurgen ungemein. Aber dann wurde es besser und zwischendurch richtig spannend. Allerdings hat es am Ende dann wieder sehr nachgelassen.... die Erklärungen am Ende waren meiner Meinung nach alles andere als schlüssig. - Ich hoffe also sehr, dass der nächste Teil wieder besser wird. Schlechter geht's kaum noch 1 von 5 PunktenDas ist immer das Problem, wenn man von einem Autor ein gutes Buch gelesen hat: man nimmt an, dass es so weiter geht. Weit gefehlt. Trivial, seicht, vorhersehbar und nicht im geringsten spannend. Dafür wird kein Klischee ausgelassen... Verkauft sich das Übernatürliche besser? 3 von 5 PunktenTess Gerritsen hat bisher Krimis im Hier und Jetzt geschrieben. Mit "Blutmale/The Mephisto Club" verlassen jedoch Jane Rizzoli und Maura Isles die gut getrampelten Pfade dieser Welt und begeben sich auf die Suche nach Übersinnlichem. Der Mephisto Club ist ein weltweiter Geheimbund, der sich mit nichts geringerem als der Bekämpfung des biblisch-archetypischen BÖSEN beschäftigt, und Jane und Maura ermitteln im Zusammenhang mit mehreren Mordfällen, die sich im Umfeld des Clubs ereignen... Nicht jeder Gerritsen-Krimi konnte an die Qualität von "Die Chirurgin" und "Der Meister" anschließen; im Gegenteil. In "Blutmale" ist die Erzählkraft eindeutig wieder von besserer Qualität, doch dass Gerritsen allen Ernstes das biblische Böse mit ihrem altgedienten, bodenständigen Ermittlerteam kombiniert, fand ich unverständlich, unglaubwürdig und auch ärgerlich. Vielleicht verkauft sich das Übernatürliche und Biblische seit dem Da Vinci Code besser?? Gnadenhalber 3 Sterne, weil das Buch spannend geschrieben ist. Gerritsen in Topform 5 von 5 PunktenUnd wieder gelingt es der Autorin sich zu steigern. Ich bin begeistert. Auch Band 6 der Jane Rizzoli und Maura Isles-Reihe ist einfach klasse. Spannend geschrieben, eine Geschichte, die einen nicht mehr loslässt und auch die Nebengeschichten machen ein richtig gutes Buch daraus! Ein Thriller der Meisterklasse, sehr zu empfehlen! The Mephisto Club (Original-Titel) 5 von 5 PunktenAm Bösewicht, Schuft, Unhold, Mörder, Übeltäter oder Schurken entscheidet sich die Qualität eines Thrillers. Wenn das Böse übermächtig und unbesiegbar erscheint... Wenn das Gute keine Aussicht auf Erfolg hat... Ja, dann hat ein Thriller das Format eines Gänsehaut-Schmöker. Der Killer, den Detective Jane Rizzoli und die Pathologin Maura Isles, jagen ist ein besonders mieser, perverser, grausamer Vertreter des Bösen. Auf satanische Weise verstümmelt er seine Opfer. Die Autorin Tess Geritsen schafft eine düstere, grauenvolle Atmosphäre. Bedrückend, bis auf das kleinste Detail werden Autopsien und Verstümmlungen der Opfer beschrieben. Gespenstisch! Als Erholungsphasen für das strapazierte Nervenkostüm, sind die Eheprobleme der Eltern von Rizzoli und die Dornenvögel-Affäre von Isles eingewoben. Amerikanische Moralvorstellungen werden dabei auf den Kopf gestellt. Wunderbar! Fazit: Die sechste Folge der Rizzoli/Isles-Reihe hinterlässt einem mit einen Todsünden-Gefühl: GIER! Gierig warte ich auf die Fortsetzung........ |
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Die Henkerstochter von Oliver PötzschBroschiert von Ullstein TbPreis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 4,85 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3548268528, Erscheinungsdatum: April 2008 |
5 Kundenrezensionen:Nicht das, was ich mir versprochen hatte 2 von 5 PunktenIch war durch die vielen positiven Rezensionen neugierig geworden, und ich hatte mich durch sie auf einen spannenden wie auch lehrreichen historischen Roman eingestellt. Leider wurden meine Erwartungen sehr enttäuscht: Die Handlung ist relativ vorhersehbar, wirkliche Überraschungen gibt es nicht, der eigentliche Plot der Handlung wird bereits früh vorweg genommen, und bei den vorgestellten Charakteren fehlt es meinem Geschmack zufolge deutlich an Profil. Das Buch enthält viele Längen, durch die ich mich regelrecht durchgequält habe, dann wieder wird innerhalb weniger Zeilen die Handlung so schnell voran getrieben, dass erst garkeine rechte Spannung aufkommen kann. Zwei Sterne bekommt das Buch von mir alleine aus dem Grund der offenbar guten Recherche über die Hintergründe der Hexenverfolgung. Schwer aus der Hand zu legen 5 von 5 PunktenDie Geschichte ist super recherchiert und gibt interessante Einblicke in das Leben im Mittelalter. Das Leben eines Henkers und seiner Familie, der Alltag und Aberglaube der Leute, wie schnell eine rechtschaffene Hebamme in den Verdacht der Hexerei kommt und vieles mehr. Fesselnd geschrieben, tolle Hauptpersonen (selbst der Henker kommt einem sympatisch rüber) schwer aus der Hand zu legen. Ich freue mich schon auf den Fortsetzungsroman, der im Mai rauskommt. Warum gibt es nicht mehr Romane dieser Güteklasse? 5 von 5 Punkten"Die Henkerstocher" ist für mich eines der besten neuen Bücher des Jahres. Ein Ort in Bayern im 17. Jahrhundert, mehrere Morde an Kindern, ein Henker, ein Arzt, eine Hebamme, die als Hexe angeklagt wird, Politik und Handel, das alles verwebt Oliver Pötzsch zu einer ungemein dichten Handlung, ohne den Spannungsbogen absetzen zu müssen. Die Charaktere sind großartig beschrieben, die Detailfülle ist perfekt, nicht überbordend, so daß sie die Handlung stören würde, aber ausreichend, um sich in Zeit und Handlung hineinversetzen zu können. Ein großes Dankeschön für diese Buch, daß den Kritikern (hoffentlich) zeigt, dass auch in Deutschland großartige Romane geschrieben werden. Ich finde "Die Henkerstochter" um Klassen besser als z.B. "Die Kathedrale des Meeres". Ganz nett, aber nicht begeisternd! 3 von 5 PunktenNach längerer Zeit, mal wieder einen historischen Krimi, den ich gelesen habe. Er konnte mit interessanten Einblicken der damaligen Zeit, besonders das Leben eines Henkers überzeugen. Der Autor schafft es die Gefühle eines Henkers glaubwürdig hervorzuheben und zeigt, dass es diesen auch nicht immer leicht fällt seinen Beruf auszuüben und das auch er darunter zu leiden hat. Nicht nur die brutale Art der Folter und der Hinrichtung wird erwähnt, sondern auch welche Probleme diese Familien damit haben. Einen Henker auch mal zu verstehen und zu mögen hat bisher nur Titus Müller mit "Die Todgeweihte" bei mir erreicht und jetzt auch Oliver Pötzsch mit diesem Roman. Oftmals wird die Hexenverfolgung nach dem dreißig-jährigen Krieg im 17. Jahrhundert als Vorlage für einen Roman gewählt und ich habe schon einige Bücher dazu gelesen, aber jeder Autor erzählt ja seine eigene Geschichte. Wie leicht damals die Hexen verfolgt und verurteilt wurden, erschreckt mich dabei aber immer wieder aufs neue. Das Schicksal der Verurteilten Martha Stechlin in diesem Roman, war zwar traurig geschildert, vermochte mich aber nicht sonderlich zu berühren. Das war zu sehr vorhersehbar und deswegen auch nicht spannend. Auch sonst waren die Charaktere zwar waren ganz nett gezeichnet, besonders mochte ich den Henker Kuisl, aber sonst konnte mich keiner richtig begeistern, mit dem ich mitgefiebert hätte. Warum eine Nebenfigur den Anspruch des Titels verdient, kann ich auch nicht ganz nachvollziehen, ist mir aber in Grunde genommen auch egal. Trotzdem passte der Name des Titels überhaupt nicht zur Handlung. Ich glaube aber nicht, dass deswegen falsche Erwartungen geweckt werden. Der Autor Oliver Pötzsch erzählt in diesem Roman die Geschichte seiner Vorfahren. Er selbst stammt nämlich aus der hier erzählten Henkersfamilie des Jakob Kuisl. Der Schreibstil war meiner Meinung nach nur Mittelmaß. Oftmals werden sich bayrische Sätze bei den Dialogen bedient, was wohl zur Geschichte passte, mir persönlich aber nicht sonderlich gefiel. Der Dialekt war dabei zwar verständlich, störte aber ein wenig den Lesefluss. Da diese Art auch nur gelegentlich benutzt wird, konnte ich mich mit diesen paar Sätzen auch nicht anfreunden, oder mich daran gewöhnen. Für mich ist dies ein eher mittelmäßiger Roman, der mich zwar gut unterhalten konnte, aber zu vorhersehbar und eintönig war. Deswegen kann ich "Die Henkerstochter" nur beschränkt weiter empfehlen. Als beruflicher Henker kann ich bestätigen, dass 4 von 5 Punkten... alle diesbezüglichen Angaben richtig sind. Drum-Herum hat der Autor eine nette Liebesgeschichte und einen spannenden Krimi geschrieben. Was mir nicht so gefiel: -kein richtiges Happy-End der Liebesgeschichte. Wurden die Beiden jetzt ein Paar und wie konnte der Medicus-Sohn die Henkerstochter ehelichen? -der Übeltäter wurde verschont, er wurde nicht seiner gerechten Strafe zugeführt. Ansonsten hat mich der Roman berührt und über Stunden gefesselt. |
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Drachenläufer von Khaled HosseiniTaschenbuch von Bvt Berliner Taschenbuch VerlagPreis bei Amazon: EUR 10,50, Angebote ab EUR 5,55 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 383330149X, Erscheinungsdatum: Sept. 2007, Auflage: N.-A. |
5 Kundenrezensionen:Kulturell sehr interessant, leider etwas vorhersebar 4 von 5 PunktenIch habe das Buch "Drachenläufer" in Anschluss an Siba Shakibs "Nach Afghanistan kommt Gott nur noch zum Weinen" gelesen und gehofft in diesem Buch mehr über die Schicksale von Afghanen zu erfahren. Eben die Dinge, die nicht in Geschichtsbüchern stehen und nicht in den Zeitungen veröffentlicht werden. Während Siba Shakibs Buch durch die unspektakuläre aber realistisch wirkende Handlung überzeugt, in der sich alles um die Bewältigung des Alltags in kriegerischen Zeiten dreht, wirkt Khaled Hosseinis Buch, als hätte die Hauptfigur die Handlung stets durch eine dicke Glasscheibe hindurch beobachtet - und zwar bis zum Schluss. Dies äußert sich insbesondere durch die heldenhaften Handlungen der einzelnen Hauptcharaktere, die oftmals vorhersehbar und dadurch künstlich wirken. Die Authentizität, die Siba Shakibs Buch durch die präzise Beschreibung der Charaktere in den unterschiedlichen Situationen erzeugt, fehlt dagegen bei Khaled Hosseini. Aber auch wenn das Buch stellenweise etwas amerikanisch-künstlich wirkt, ist es definitiv lesenswert, da es auf kurzweilige Art interessante Einblicke in die Kultur und Geschichte des Landes erlaubt. Auch wenn der große Erzählstrang vorhersehbar ist, ist die Handlung durch die kulturellen Details immer wieder faszinierend und macht neugierig auf mehr...Drachenläufer Eindrucksvoll 5 von 5 Punkten"Drachenläufer" ist ein Buch, das ich in einem Rutsch durchlesen musste - das Buch in die Ecke zu legen, war mir nicht möglich. Die Handlung ist hier schon vielfach beschrieben worden: Erzählt wird die Freundschaft von Amir und Hassan vor dem Hintergrund eines Afghanistans der 70er Jahre. Es gibt in dieser Freundschaft jedoch ein Ungleichgewicht, da die beiden Jungen unterschiedlichen gesellschaftlichen Klassen angehören - Gefühle wie Neid, Ergebenheit und unabdingbare Treue spielen eine Rolle und sind die Grundlage für die bevorstehenden tragischen Ereignisse. Am Tag des großen Drachenflugwettbewerbs kommt es zum Verrat an dieser Freundschaft und erst nach langer Zeit und seiner Emigration in die USA soll Amir eine Möglichkeit zur Wiedergutmachung erhalten... Das Buch ist jedoch viel mehr als die Beschreibung einer ungleichen Freundschaft zweier Jungen, es erweckt das Land Afghanistan mit seinen Traditionen und politischen Veränderungen zum Leben. Der Leser erhält während der Lektüre Einblicke in ein Land, welches tiefgreifende politische Umbrüche durchmachen musste. Diese Veränderungen werden plastisch und in schonungsloser Brutalität geschildert und beschäftigten mich auch nach dem Lesen weiter. Im Verlauf der Handlung werden Kultur und Gesellschaft Afghanistans lebendig, Menschlichkeit und Stolz der beschriebenen Menschen sehr plastisch und mitreißend beschrieben. Diese Verknüpfung von persönlichen Schicksalen der Handelnden sowie der sachlichen Beschreibung Afghanistans ist es, die "Drachenläufer" so besonders und eindrucksvoll machen. Schrecklich und doch gut 5 von 5 PunktenDieses Buch habe ich sozusagen mit offenem Mund gelesen. Zugegeben habe ich mich bisher nicht mit Afghanistan beschäftigt und wusste fast garnichts über dieses Land und seine Geschichte. Aber ich kam aus dem Staunen nicht mehr raus und werde mir auf jeden Fall noch weitere Informationen ergoogeln. Die Geschichte war gut aber nicht gut zu vekraften. Da ich Ungerechtigkeiten nur schwer ertragen kann, war ich mehrere Male kurz davor das Buch wegzulegen. Doch die Neugier hat gesiegt, schliesslich wollte bzw musste ich wissen wie es mit den Protagonisten weitergeht. Es gab zwar kein Friede-Freude-Eierkuchen Happy End, doch das hätte auch nicht zu der Geschichte gepasst. Das Buch ist mir ans Herz gewachsen und ich werde es sicher nicht zum letzten Mal gelesen haben. Warum Khaled Hosseini (am Ende doch nicht) Karl May ist. 4 von 5 PunktenWie bei Karl May, diesmal nicht durch Kurdistan, sondern durchs wilde Afghanistan: die reichlich eingestreuten, kursiv gedruckten Begriffe in der Landessprache sind hier in Farsi. Der bedingungslos ergebene und im Herzen reine orientalische Freund heißt hier nicht Hadschi Halef Omar, sondern Hassaf. Das an allen Wendepunkten der Geschichte auftauchende Böse mutiert hier vom "Schut" zum faschistoiden Taliban "Assef". Und der bisweilen schwer geprügelte, aber immer sieg- und erfolgreiche Kara Ben Nemis führt hier als "Aga Amir" durch eine Handlung, die von Volte zu Volte, von Cliffhanger zu Cliffhanger zischt. Warum ich dieses Buch atemlos verschlungen habe und es zutiefst mag: Weil es am Ende doch nicht Karl May ist: 1. Der Autor erzählt authentisch: Er kennt das Land und vermittelt ein anschauliches Bild eines (elitären) Ausschnittes des Afghanistans vor der Sowjet-Invasion 1979. 2. Der Autor erzählt herzvoll und klug: Bei allem Spielen mit Klischees ist Hosseini zu einer ungemein plastischen Zeichnung von Figuren fähig. Jene des Hassan ist eine der berührendsten, die mir in der Literatur begegnet ist. 3. Der Autor erzählt sorgfältig und unwiderstehlich: Der Plot dieses Romans scheint am Reißbrett ausgetüftelt. Alte Ereignisse spiegeln sich 20 Jahre später in neuen wieder, Figuren der Vergangenheit in jenen der Gegenwart. Manche davon kommt effekthascherisch daher, vieles aber gründlich reflektiert - und mit einem genauen Blick auf Leben und Menschen. Resümee: Vier Sterne. Oder doch noch den fünften ...? Bewegende Geschichte, die einen prägt! 5 von 5 PunktenDies ist ein großartiger Roman, der berührend, faszienierend und erschreckend zugleich ist. Es ist eine Geschichte über Afghanistan, die in der Ich-Form vom Hauptprotagonisten Amir erzählt wird. In Rückblenden erzählt er von seinem Leben, beginnend in den 70er Jahren, als er 12 Jahre alt ist. Die Geschichte erstreckt sich dann bis ins Jahr 2001, ohne auf die Terroranschläge einzugehen. Der Anfang geht sehr harmonisch los, ich lernte Afghanistan aus einer völlig anderen Sicht kennen, als ich es aus den Medien kenne. Natürlich hat dieses Land durch die politischen Ereignisse und die Kriege, die dort seit Jahren herrschen einen Eindruck hinterlassen, was erschreckend auf einen wirkt. Umso schöner war es zu erfahren, wie es vor den ganzen schrecklichen politischen Einflüssen dort gewesen ist. Nämlich eigentlich ganz normal. Die Hauptprotagoniosten sind die beiden 12-jährigen Jungen Amir und Hassan, die eine ungleiche und manchmal auch einseitige Freunschaft führen. Zu verschieden ist ihre Herkunft. Amir ist der Sohn eines wohlhabenden Paschtunen, die in luxuriösen Verhältnissen eines westlich orientierten Haushalts in Kabul leben. Hassan ist der Sohn des Dieners im Hauhalt von Amirs Vater, außerdem ist er ist Hazara, die einer ethnischen Minderheit in Afghanistan angehören. Trotzdem verbringen sie sehr viel Zeit miteinander, bis ein schlimmer Verrat ihre Freunschaft auf eine harte, nicht überwindbare Probe stellt. Und ab da beginnt die Handlung, die den größten Part der Geschichte einnimmt: mit Schuld und Sühne zurecht zu kommen. Dies hat Hosseini einfühlsam und berühend geschildert. Das ganze Buch über begleitet uns das Thema, ohne langweilig zu wirken. Der zweite für mich sehr interessante Part ist natürlich, die Geschichte um Afghanistan. Der Einmarsch der Sowjettruppen und der Machtübernahme durch die Taliban mit den politischen Hintergründen war realistisch erzählt. Aber auch alltägliche Dinge sind sehr gut in die Geschichte eingebunden. So wird der Vater-Sohn Konklikt zwischen Amir und seinem Vater, oder die Beschreibungen des Drachensteigens in keinster Weise langweilig, sondern der Autor konnte auch dafür meine Begeisterung wecken. Auch das Leben nach der Flucht von Amir und seinem Vater in die USA zeigt dem Leser, dass dies ohne große Probleme möglich war. Wie sie da gelebt haben, auch eigentlich ganz alltäglich, war trotzdem schön zu lesen. Das Ende weist dann noch viele unerwartete Wendungen auf, die aber schlüssig beschrieben werden. Ein geniales Buch, welches eigentlich jeder lesen sollte. Mich hat es jedenfalls geprägt und ich werde die Geschichte wohl nicht so schnell vergessen. Unbedingt zu empfehlen. |
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Schmitz' Katze: Hunde haben Herrchen, Katzen haben Personal von Ralf SchmitzAudio CD von Argon Verlag GmbHPreis bei Amazon: EUR 14,47, Angebote ab EUR 11,90 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3866105673, Erscheinungsdatum: Sept. 2008, Auflage: 1 |
Aus der Amazon.de-RedaktionHunde haben Herrchen, Katzen haben Personal, so der treffende Untertitel des Buches. Und jeder Katzenbesitzer weiß genau, wovon die Rede ist. Ralf Schmitz, der als Comedian mit der preisgekrönten "Schillerstraße" deutschlandweit populär wurde, hat mit Schmitz' Katze seinen WG-Alltag mit Katze Minka dokumentiert. Länger als so manche Ehe hält diese Beziehung inzwischen und gab bzw. gibt offensichtlich haufenweise Anlass für Anekdoten und Geschichten rund um die Katz'. Wenn das interessiert? Katzenfans und Schmitz-Fans, und davon gibt es ziemlich viele. Erfreulicherweise wird das Buch auch beiden Fangemeinden mehr als gerecht. Auch auf dem Papier entfaltet Autor Schmitz' Wort und Witz, dass einem die Tränen kommen vor Gelächter und Katze Minka ist in ihrer Rolle als Hauptdarstellerin oskarverdächtig. Bei Ralf Schmitz lebt eine Katze, die nicht nur jedem Katzenklischee entspricht, sondern auch jede Gelegenheit für absurde Situationen und unerklärliches Verhalten sofort zu nutzen weiß. Der Leser wird darüber informiert, was zu tun ist, wen die Katze auf's Klo muss, sich den Magen verrenkt hat, in die Pubertät kommt oder das eigene Liebesleben empfindlich stört. Weil das Thema Katze allein textlich aufbereitet zu viel Potenzial verschenkt, läuft Minka dem Leser immer wieder in Illustration oder Foto über den Weg. Manchmal sagen Bilder einfach mehr als tausend Worte... Daneben unterhalten Fakten, die niemand wirklich braucht: Z.B., dass sich die Lebenserwartung von Katzen seit 1930 von acht auf sechzehn Jahre verdoppelt hat. Oder dass es in England Kontaktlinsen für Katzen gibt. Oder dass eine Katze ein Drittel ihrer aktiven Zeit mit Putzen verbringt. Aha. Katzenbesitzer, Katzenfreunde und Katzenmenschen jeglicher Couleur werden es trotzdem lieben, das Katzenbuch von Ralf Schmitz und es sei ihnen und ihren Katzen wärmstens empfohlen. Sandra-Kathrin Buck 5 Kundenrezensionen:Katzen würden "Schmitz' Katz' " kaufen 5 von 5 PunktenVon der ersten bis zur letzten Seite ein Brüller. Ich habe selbst 2 Katzen und kann jedem Satz - was sage ich, jedem WORT - von Ralf Schmitz lebhaft beipflichten. Dieses Buch brauchen Sie mehrfach: ein paar zum Verschenken und eins zum selber lesen. =^o^= Von führenden Dosenöffnern empfohlen! Klasse 5 von 5 PunktenKlasse oder nein Weltklasse!! Ich fühle mich wie Er selbst !! Meine Katze ist genau so und deshalb ist es so unterhaltsam!Musste ein paar mal lachen ! So soll ein Buch sein!!! Für zwischendurch! 4 von 5 PunktenFand das Buch recht amüsant und habe teilweise sogar gut gelacht. Wer viel Anspruch suchst, wird hier weiter suchen aber für zwischendurch oder eine Zugfahrt ist es gut geeignet! Viel Spaß. Nicht nur Schmitz Katze 5 von 5 PunktenAlle Katzen findet man in diesem göttlich komischen Buch wieder! Für alle die Personal für Ihre Katzen sind, ein absolutes MUß! Aber auch für Menschen ohne Haustiere ein tolles Buch. Ich habe beim Lesen teilweise so gelacht, daß es mir im Tränenschleier nicht möglich war, weiter zu lesen. In mindestens 80% des Buches habe ich unsere Katze erkannt. Ralf Schmitz ist es gelungen ein spitzen Buch zu schreiben. Enttäuschend! 2 von 5 PunktenIch habe dieses Buch aufgrund der begeisterten Rezensionen gekauft - Katzen und was zu lachen, immer eine prima Kombi! Aber meine Erwartungen wurden leider nicht im entferntesten erfüllt. Was Schmitz beschreibt, sind Situationen die jeder, aber auch wirklich jeder, Katzenbesitzer kennt. Nun ist es durchaus komisch, wenn mein Kater vorm Fenster sitzt und einen 30 Meter entfernten Vogel beschwörend anmurmelt, oder wenn er seine fünf Minuten bekommt und wie ein Rocker durch die Wohnung tobt, aber.... das Original ist bei weitem komischer als es nochmal 1:1 aufgeschrieben zu lesen! Wer gern über die vielen, wirklich unzähligen, seltsamen Macken von Katzen lacht, der sollte gehen und sich eine anschaffen. Jeder Katzbesitzer der im Umgang mit der Katze hauptsächlich mit Humor reagiert ist auf der sicheren Seite! Und der hat dann eine unglaublich komische, niedliche, gelegentlich sehr vorwurfsvolle One Cat Show (ok, oder auch mehr) zu Hause, die jeden Tag stattfindet und einen immer wieder aufs neue überrascht. Und ausserdem - jeder Mensch mit genügend Humor um die Katze nicht tragisch zu nehmen hat spätestens ein Jahr später genügend Erfahrung mit kätzischem Benehmen, um dieses Buch ganz genauso zu schreiben... Leser auf der Suche nach komischen Katzenbüchern empfehle ich "Die Katze mit den blauen Augen", das Buch ist schuld daran dass ich Katzen besitze - und nach 20 Jahren kann ich immer noch drüber lachen. |
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Doch die Sünde ist scharlachrot: Ein Inspector-Lynley-Roman von Elizabeth GeorgeGebundene Ausgabe von BlanvaletPreis bei Amazon: EUR 24,95, Angebote ab EUR 16,45 ![]() 3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3764502428, Erscheinungsdatum: November 2008 |
5 Kundenrezensionen:Inspector Lynley ist zurück 4 von 5 PunktenDie gute Nachricht: Inspector Lynley ist zurück und er ermittelt wieder! Und das was Elizabeth George auf fast 800 Seiten abliefert ist wieder ein Roman so wie man ihn kennt. Die Charaktere werden genau beschrieben, es gibt wieder verschiedene Handlungsstränge die alle mit dem Mord zu tun haben und George schafft es auch wieder Spannung aufzubauen. Doch leider gelingt ihr dieses mal nicht alles so gut wie in den vorherigen Bänden. Mancher Handlungsstrang wird am Ende nicht aufgelösst sondern läuft ins leere und auch die Spannung bleibt an der einen oder anderen Stelle auf der Strecke. Auch hat man manchmal das Gefühl, das man die Handlung etwas straffen hätte können und so überblättert man manchmal leicht ein paar Seiten und es fällt gar nicht groß auf. Fazit: Elizabeth Georg legt einen guten Krimi vor, allerdings ist er eben nur gut und nicht sehr gut, dazu fehlt es an Spannung. Für Fans von Inspector Lynley ein absolutes muss, Krimifans können auch zugreifen, wenn sie nicht Wert auf einen spannungsgeladenen Krimi legen. Man darf gespannt sein wann das nächste Buch von Elizabeth Georg herauskommt nachdem sie jetzt innerhalb von zwei Jahren drei Bücher veröffentlich hat. Vielleicht wäre es ja gut, mit dem nächsten etwas zu warten und dann wieder einen Lynley-Roman zu bekommen so wie man ihn von früher kennt. Überraschend gut! 4 von 5 PunktenMir geht es eigentlich wie dem Großteil der Rezensenten hier: ich bin der Meinung, die Bücher von Elizabeth George wurden von Jahr zu Jahr schlechter. Allein beim letzten Buch habe ich mehr als nur ein Mal überlegt, das Buch zur Seite zu legen, ich fand es langweilig, absolut unspannend und einfach nur endlos in die Länge gezogen. Mit gemischten Gefühlen ging ich also an dieses Buch heran - und wurde wirklich positiv überrascht!!! Im Gegensatz zu ihren letzten Romanen war das Buch spannend geschrieben und wirklich interessant (auch wenn ich mich in der Surferszene kein Stück auskenne, wie ich ehrlich zugeben muss), die vielen Erzählstränge waren zwar anfangs noch etwas verwirrend (Okay, Tammy und ihren Großvater bzw. deren Probleme hätte sie meiner Meinung nach auch außen vor lassen können, denn das hatte ja nicht wirklich was mit der Story zu tun), haben aber alle zu interessanten Enden geführt. Ich bin nunmehr gespannt, ob sich E. G. nun wieder zu alten Höhepunkten und absoluten Spannungsgaranten schreibt oder ob dieses Buch nun eine Ausnahme war. Ich hoffe natürlich auf ersteres! Gelesen: 27.12.08 - 01.01.2009 Endlich: Ein Wiedersehen mit Lynley und Havers! 5 von 5 PunktenIn Elisabeth Georges aktuellen Roman werden mit der Farbe Rot aufregende, spekulative, mörderische und zweifelhafte Akzente gesetzt. Ein roter Farbfleck in der rauen Küstenlandschaft Cornwalls Anfang August fordert die Aufmerksamkeit eines dem Leser sehr bekannten Wanderers, der verzweifelt die Einsamkeit und den ewigen Dauerregen herausfordert: Es ist Detektive Superintendent Thomas Lynley, in der Trauer um seine geliebte Ehefrau gefangen. Doch ein zweiter Blick auf das ungewohnte Farbspiel eröffnet dem abgewrackten Wanderer die traurige Wahrheit: Es ist das Blut einer Leiche, die Lynley entdeckt hat und ihn zu dem zwingt, was er eigentlich hinter sich lassen wollte. Denn als die örtlichen Ermittler erst einmal feststellen, wer der erste Unfallzeuge ist, fordern sie den Polizisten und Detektive in ihm an und besonders die rothaarige Bea Hannaford kennt mit angeschlagenen adligen Mitarbeiter des New Scotland Yards keine Gnade. Diese Umstände bieten den Auftakt eines packenden Rätsels im Surferparadies, denn der abgestürzte junge Kletterer ist kein Unfallopfer, sondern ermordet worden, was die Sabotage an seiner Ausrüstung recht schnell nahe legt. Wer wollte, Santo Kernes Tod und warum? Verdacht erregt zunächst die Tierärztin Daidre Trahair, die Lynley nach Entdeckung der Leiche um Hilfe gebeten hat und die später offensichtlich die Polizei anlügt. Da Hannaford ein gewisses persönliches Interesse der Dame an dem ramponierten Inspektor festzustellen glaubt, setzt sie Lynley gleich mal darauf an, der unergründlichen Daidre auf den Zahn zu fühlen. Bea Hannaford ist in der Tat auf Ermittlungshilfe dringend angewiesen, vor allem da sie überzeugt ist, dass die Anstrengungen ihres Exmann zu ungenügend sind, um ein kompetentes Team zur Verfügung zu stellen. Lynley dagegen sieht sich etwas in seiner Objektivität eingeschränkt und fordert eine alte Bekannte aus London an: die unkonventionelle Ermittlerin Barbara Havers, die auch schon bald mit ihrem gefürchteten Notizblock mit den Eselsohren aufkreuzt. Ein ganz anderes Problem hat der junge Cadan. Er ist bei seinem Vater, der sowieso wenig von ihm hält, in Ungnade gefallen. Jetzt hat er sich ausgerechnet bei den Kernes einen Job besorgt, doch die Familie scheint durch den Todesfall ziemlich aus dem Ruder. Besonders Mutter Kerne scheint ziemlich durch den Wind zu sein. Die ältere Lady macht dem neuen Angestellten ziemlich offensichtlich ein unmoralisches Angebot und peinlicherweise werden die beiden auch noch von der Tochter Kerren überrascht. Dabei hätte Cadan wissen müssen, dass es bei den Kernes nur Ärger gibt. Schließlich hat die gescheiterte Beziehung zwischen Santo Kerne und seiner Schwester Madlyn eine deutliche Warnung sein müssen! Zum Glück ist da ja noch Jago Reeth, der alte Surfnomade, der seit längerer Zeit bei seinem Vater im Geschäft arbeitet und für Jung und Alt immer ein offenes Ohr hat. Bestimmt hat dieser wieder einen guten Rat auf Lager. Eine unwiderstehliche Kulisse und die Fähigkeit zahlreiche unterschiedliche Charaktere zu kreieren und sie in eine spannende und moderne Krimierzählung einzubinden, erklären die Faszination von Elisabeth Georges Roman. Natürlich hatte der eine oder andere Leser sich bereits an die eher klassischen Inspektor Lynley Romane gewöhnt und hätte nichts dagegen gehabt, Jahr für Jahr neue Fälle auf die bewährte Art vorgeführt und gelöst zu bekommen. Doch Frau George hat die Reihe immer mal wieder durchbrochen: Einmal war Havers bei ihren Ermittlungen auf sich selbst gestellt, dann hatten gute Freunde von Lynley einen höchst schmerzlichen Fall im Ausland zu lösen. Schließlich überraschte die Autorin noch mit einer kritischen Sozialstudie, in der sie den Umständen von Lynleys geliebter Frau auf den Grund ging. Auch mit dem vorliegenden Roman scheint sie nicht gewillt zu sein, sich auf die ursprünglichen Pfade zurückführen zu lassen. Ein wenig erinnert der Krimi an Wellenbrecher" von Minette Walters. Doch wie es der Leser von Elisabeth George gewöhnt ist, genügt es ihr nicht, nur menschliche Abgründe und gewisse Abartigkeiten zu beschreiben. Ihre fiktiven Persönlichkeiten haben sorgfältig ausgearbeitete Strukturen und vermitteln ein ausgesucht feines Bild eines zutiefst menschlichen Charakters. Sie stammen aus verschiedensten Gesellschaftsschichten und haben sehr konträre soziale Hintergründe. Dennoch hat jeder Charakter seinen festen Platz im Gesamtwerk, welches durch die bunte Mischung menschlicher Eigenheiten an Überzeugung gewinnt. Und schließlich gibt das letzte Kapitel doch Anlass zur Hoffnung, dass es wieder einmal einen Krimi mit einem offiziellen Ermittler namens Lynley geben wird. Auf jeden Fall ist die Chance dazu gegeben, solange Barbara Havers auf ihre gewohnt liebenswerte Art mitmischt! Also, auf ein baldiges Wiedersehen mit Lynley und Co. Verwirrend, wie Lynleys Zustand sein muss... 3 von 5 Punkten... so beginnt auch dieses Buch. So viele lose Handlungsfäden, die sich lange nicht zusammenfügen gab es wohl selten bis nie bei Elizabeth George. Anfangs sehr enttäuscht von diesem lange erwarteten Roman komme ich in der Nachbetrachtung zu folgendem Ergebnis: E. George wollte sicherlich die Zerrissenheit Lynleys nach dem gewaltsamen und unnötigen Tod Helens darstellen. Ob ihr dies mit diesem Buch gelungen ist, mag bezweifelt werden. Ihr stilistisches Mittel waren einzelne Fäden, kurze Dialoge von Menschen mit merkwürdigen Namen und letzen Endes ein ebenso verwirrter Leser. Sicher hätte es straffere und gewohnt prägnante Sätze gegeben, mit denen sich dieses Ziel eindringlicher hätte erreichen lassen. Vielleicht war aber E. George ebenso zerrissen was den weiteren Verlauf der Lynley-Serie betrifft. Sollte sie Thomas mit diesem Buch sterben lassen oder gibt es eine Zukunft für ihn bei Scotland Yard und damit weitere Bücher mit dem kongenialen Ermittler-Team Lynley/Heavers? Am Ende des Buches sind wir so schlau wie vorher: "Wir werden sehen..." Meiner Meinung nach beginnt das Buch erst interessant zu werden mit dem Auftauchen von Barbara Heavers. Aber das Buch und Thommy im Alleingang zu retten, vermag ihr leider nicht zu gelingen. Daher von mir nur drei Sterne. Bloß nicht kaufen! 1 von 5 PunktenDas ist der erste Roman von E. George, den ich nicht zu Ende gelesen habe. Die wenig ereignisreiche Handlung vermag auch nach über 150 Seiten nicht zu fesseln...immer wieder tauchen neue Personen auf, die in irgendeiner Weise mit dem Mord zu tun haben könnten und irgendwann ertappte ich mich während meiner Bemühungen, die einzelnen Figuren und ihre Geschichten auseinanderhalten zu wollen, bei dem Gedanken, dass es mir inzwischen ziemlich gleichgültig ist, wer nun den Mord verübt hat und wie dieser Roman wohl enden könnte. Wer das Buch für seine Sammlung haben möchte sollte getrost auf die günstigere Taschenbuchausgabe warten....bis dahin verpasst man wirklich nichts! |
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Leichenblässe von Simon BeckettGebundene Ausgabe von WUNDERLICH VLG.Preis bei Amazon: EUR 19,90 ISBN: 3805208669, Erscheinungsdatum: Januar 2009 |
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