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Tintentod. Tintenwelt 03 von Cornelia FunkeGebundene Ausgabe von TintentodPreis bei Amazon: EUR 22,90, Angebote ab EUR 19,75 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3791504762, Erscheinungsdatum: Sept. 2007, Auflage: 1 |
Produktbeschreibungab 12 Jahre Aus der Amazon.de-RedaktionMit einem fantastischen Paukenschlag beschließt Cornelia Funke die "Tintenwelt"-Trilogie - ein grandioser Schlusspunkt der Abenteuer von Mo, Resa, Meggie und den zahllosen Fabelwesen. Die bekennende Büchersüchtige Cornelia Funke wird auch mit diesem Band Leseratten, Bibliophile, kleine und große Abenteurer fesseln. Elinor ist tieftraurig: Schließlich sind diesmal mit dem Buchbinder Mo, Resa und ihrer Tochter Meggie gleich alle ihre Lieben in die Tintenwelt verschwunden. Die Tintenwelt, das ist jene Zauberwelt, die aus Buchstaben geschaffen wurde. Fenoglio, der fantastische Schreiber, hat sie niedergeschrieben, und einige wenige äußerst begabte Vorleser, wie Mo und Meggie, können sich auf seinen Worten "hinlesen" in diese sagenhafte Welt. Und dann beginnt das Abenteuer... Wer Tintenherz und Tintenblut kennt, der wird sich schnell wieder heimisch fühlen bei Feuerelfen, Spielleuten und Glasmännern, im weglosen Wald und auf der Burg Ombra. Wer die beiden Vorgängerromane noch nicht kennt, irrt erst einmal wie in einem riesigen Labyrinth durch unbekannte Orte und Gestalten in Cornelia Funkes großartig sprachgewaltigem Abschluss der Trilogie. Doch schnell entfaltet die Geschichte auch für den Unkundigen ihren ganz eigenen unwiderstehlichen Sog, getragen von den Bildern, die die Autorin hier mit Worten malt. Die schöne Tintenwelt, in der Mo, auch "Zauberzunge" genannt, seine stumme Frau Resa und ihre Tochter Meggie nun leben, wird beherrscht vom grausamen Natternkopf. Dessen Schwager, der Hänfling, regiert die Stadt Ombra, in der es inzwischen fast nur noch Frauen und Kinder gibt, die meisten Männer wurden bereits getötet. So bricht Mo jede Nacht im Schutz der Dunkelheit auf, um als "Eichelhäher" gemeinsam mit dem schwarzen Prinzen gegen die fremden Soldaten zu kämpfen und Ombra aus seiner Knechtschaft zu befreien. Doch eines Tages begibt er sich leichtsinnig in noch größere Gefahr: Mo möchte die atemberaubenden Illustrationen von Balbulus, dem besten Buchmaler der Welt, sehen. Und dieser wohnt direkt in der Höhle des Löwen, der Burg von Ombra. Cornelia Funke schreibt, ähnlich wie ihre angelsächsische Kollegin Joanne K. Rowling, Kinderbücher, denen auch Erwachsene rettungslos verfallen. Einmal in die Tintenwelt eingetaucht, fällt es schwer, diese mystische Welt und ihre vielen liebenswerten Bewohner wieder zu verlassen. Denn wie im Märchen, oder besser gesagt: wie im richtigen Leben, geht es auch hier um die ganz großen Dinge: Liebe und Schmerz, Freundschaft und Verrat, Angst und Tod; und den immerwährenden Kampf darum, das Gute siegen zu lassen. Umso schöner, dass Cornelia Funke dem spannungsgebeutelten Leser nach fast 750 prall gefüllten Seiten ein Zeichen der Hoffnung schenkt: Mo und Resa bekommen einen Sohn. Und der kann nachts sogar manchmal fliegen. Oder träumt er das nur? -- Ulrike Künnecke, Literaturtest 5 Kundenrezensionen:gelungenes finale 5 von 5 Punktendieser letzte band der triologie war für mich ein gelungenes finale. ich habe jede seite bis zum schluss genießen und es am ende nur schwer aus der hand legen können.tagelang hat die gesamte geschichte noch nach gewirkt, so dass sich fast das gefühl eingeschlichen hatte, ich müsste selbst wieder hinausgelesen werden;-)die geschichte ist schlüssig und klar.dieses buch bot spannung, grusel,düsternis im steten gleichgewicht zu liebe und hoffnung. cornelia funke ist eine fantastische geschichtenerzählerin.toll! Wirklich sehr schade 1 von 5 PunktenTintenherz habe ich verschlungen, Tintenblut war dann schon zäh und Tintentod habe ich nicht zu Ende geschafft, bzw. einen Großteil quergelesen, weil ich es nicht mehr ertragen konte. Das Buch macht einen depressiv. Es wird nur gejammert, ist hoffnungslos und brutal. Wirklich sehr schade, da die Idee hinter der Tintenwelt wirklich genial ist. Heul... Stöhn... Warum...(Was? Oh tut mir Leid ich war im Buch versunken... 1 von 5 PunktenGenau wie es schon einige gesagt haben: Der erste Teil war spitze! Der zweite Teil hatte es auch noch in sich, aber der Dritte, ich hab das Gefühl dieser Teil hat alle Spannung und gute Story gegen ewig nerviges "Warum betrügt mich Farid... heul" und "Oh mein Gott, ich bin schwanger hoffentlich merkt es Mo nicht..." oder " Ach Staubfinger hat das Feuer viel höher gespien als dieser Betrüger... heul..." ausgetauscht. Das ist vor allem für Leute wie mich, die die ersten Bücher geliebt haben ein echter Alptraum! Also Frau Funke: WARUM TUST DU MIR DAS AN?????????? KONNTEST DU NICHT EIN HALBWEGS IDEENREICHES UND SPANNENDES BUCH SCHREIBEN?? so eine Enttäuschung 1 von 5 PunktenIch habe die beiden ersten Bücher in einem Stück gelesen, geliebt und weiterempfohlen. Hätte ich es nur dabei belassen! Im dritten Buch bleibt Frau Funke weit unter ihren Möglichkeiten, das Ende ist eine Enttäuschung. Wie bereits in anderen Rezensionen erwähnt, ist Tintentod langweilig, zäh und unnötig brutal. Schade, da wäre so viel mehr drin gewesen! Es war einmal ein Kinderbuch... 3 von 5 PunktenNachdem mir Tintenherz und besonders Tintenblut so gut gefallen haben, musste ich natürlich Teil 3 auch noch lesen und wissen, wie es zu ende geht. Tja, das hätte ich lieber mal gelassen. Die Stimmung das ganze Buch hindurch ist durchweg düster und weltuntergangsähnlich. Aller Zauber und Magie sind irgendwie verflogen. Ich habe es in 2 Tagen gelesen, jedoch viel überblättert um es endlich durch zu haben. Das Buch würde ich keinem 12jährigen Kind mehr geben, es war einfach zu blutig, grausam und düster. Viele Charaktere (Meggie, Elinor etc.) sind kaum noch Randfiguren und haben eher wenig zur Geschichte beizutragen. Auch das Ende war eine Enttäuschung: ein kurzes Geplänkel das alles gut ist und das wars. Teil 3 hätte wirklich nicht mehr sein müssen, es kam alles sehr gezwungen rüber. Das einzig positive: manche Charaktere entwickeln sich weiter oder machen eine Veränderung durch (Staubfinger wurde dieses mal noch interessanter^^) und lockern damit etwas auf. Fazit: wer das Ende unbedingt wissen will, Augen zu und durch. Ansonsten: schwelgt in den schönen ersten 2 Büchern, in der die Tintenwelt noch in Ordnung ist. |
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Kalte Asche von Simon BeckettTaschenbuch von Rowohlt Tb.Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 5,00 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3499241951, Erscheinungsdatum: August 2008, Auflage: 5., Aufl. |
Aus der Amazon.de-RedaktionMerkwürdig sieht die verbrannte Leiche aus, die der forensische Anthropologe David Hunter auf der abgelegenen Hebriden-Insel Runa zu Gesicht bekommt. Durch die unglaubliche Hitze des Feuers ist sie fast gänzlich zu Asche zerfallen -- bis auf Beine und Füße, die fast unversehrt in den Raum ragen. Auch in der Umgebung des unmittelbaren Tatorts hat das Feuer kaum Schaden angerichtet: anders als wenig später, als das Gemeindehaus der Insel, ein Wohnwagen mitsamt des darin wachenden Polizisten und ein Boot inklusive einer allzu neugierigen Reporterin in Flammen aufgehen. Denn auf Runa treibt ein unheimlicher Mörder sein Unwesen, der im Schatten des Rauchs seine dunkle Vergangenheit verbergen will. Bei der Suche nach der Wahrheit sind David Hunter, der Dorfpolizist und sein pensionierter Kollege ganz auf sich allein gestellt. Nach einem Sturm ist Runa von der Außenwelt abgeschnitten... Konzentriere dich auf das Rätsel! lautet ein Motto Hunters. Simon Beckett, der mit dem Bestseller Die Chemie des Todes einen sensationellen Durchbruch erlebte, hält sich in Kalte Asche nicht an diese Devise. Viel Zeit braucht er, bis seine Geschichte in die Gänge kommt. Und viel Zeit braucht er auch, um seine Figuren zu entwickeln: So lange, bis sie dem Leser -- ebenso wie Hunter -- sympathisch oder eben unsympathisch geworden sind. Diese Taktik erweist sich im Verlauf der Handlung als geschickter Schachzug. Denn auf diese Weise kann man quasi hautnah miterleben, wie schwer dem Forensiker, der schon in Die Chemie des Todes der Hauptheld war, diesmal die Ermittlungen fallen. Denn die Leichen sind eben keine bloßen Leichen mehr, die er auf den Seziertisch bekommt, sondern sie waren einmal, wenn auch entfernte, Bekannte. So raubt die Geschichte, die Elemente des Kammerspiels und des Schauerromans mit einbezieht, bis zum dramatischen Ende ihren Lesern doch das ein oder andere Mal den Atem. Kalt jedenfalls lässt der spannende Roman einen nicht. -- Thomas Köster, Literaturanzeiger.de 5 Kundenrezensionen:Kalte Asche von Simon Beckett 4 von 5 PunktenDem eigentlichen Inhalt will ich Nichts vorwegnehmen. Die Krimifreude sei ungebremst. Überraschend durchlebt man in dem Buch die weitere tragische Entwicklung des Helden "David Hunter". Beckett skizziert hier weiter das Persönlichkeitsprofil seines Romanhelden. Einem ständigen Feilen gleich gewinnt unser bekannter Held an Profil. Zunehmendend versteht man die menschlichen Seiten des aus dem Buch "Chemie des Todes" bekannten anthropologischen Forensikers. Stimmungsmäßig ist der auf der Insel anhaltende Sturm praktisch spürbar und kriecht einem ständig, einem anhaltendem Schauder gleichend, unter die Haut. Zieht Euch warm an und legt das Regenzeug nicht ab, denn die überraschenden Wendungen im Krimiverlauf kommen ebenso plötzlich wie ein im Sturm in Ärmel und Kragen schlagender Regenguss. Interessant sind auch die präzisen Beschreibungen der Folgen eines Feuertodes. Stimmungsvoll steigern sich die Elemente Sturm und Feuer gegenseitig bis zum flammenden Finale. Man hat aber nicht nur den Eindruck das das Feuer menschliches Leben verzehrt und Spuren von Verbrechen verwischen soll, nein vielmehr brennen in diesem Roman auch die Seelen unserer Helden. Lasst Euch anstecken und viel Spass beim Lesen. Sehr spannend, tolle Sprache 5 von 5 PunktenIch habe gerade "Kalte Asche" zu Ende gelesen und bin noch total im Bann des Buches gefangen. Nach "Chemie des Todes" war ich bezüglich der Folgestory zurückhaltend neugierig und skeptisch. Aber sofort nach den ersten Zeilen bin ich vollständig in der spannenden und atmosphärisch sehr dichten Geschichte versunken. In der Story regnet es ständig, ich spürte förmlich die feuchte Kälte, so wunderbar anschaulich und bildhaft sind die Beschreibungen. Auch die Charaktäre sind sehr "spürbar" dargestellt. Fazit: Fantastische und spannende Story in einer sehr düsteren, grauen Atmosphäre mit vielen Überraschungen. Ich freue mich auf die Nummer drei!! Kleine Startschwierigkeiten, aber dann hervorragend! 4 von 5 PunktenIch hatte anfangs einige Schwierigkeiten ins das Buch reinzukommen, bzw. kontinuierlich zu lesen. Woran das genau liegt, kann ich gar nicht sagen, aber ich fand die ersten 80 Seiten nicht wirklich spannend geschrieben gerade im Vergleich mit Chemie des Todes. Trotzdem wollte ich nicht aufgeben und auf den folgenden Seiten hat sich der Spannungsbogen doch erheblich erhöht. Getoppt wurde das ganze vom letzten Drittel des Buches. Dort haben sich die Ereignisse förmlich überschlagen und ein Ereignis jagt das andere. Zu diesem Zeitpunkt lässt einen das Buch nicht mehr los und man kann es nicht aus der Hand legen. Und auch wenn man denkt nun hat man das Rätsel gelöst, wird man (mehrfach) eines besseren belehrt. Guter Schmöker zum Gruseln, aber kein "Page turner" 4 von 5 PunktenNachdem ich "Die Chemie des Todes" nahezu am Stück verschlungen habe, hatte ich mich sehr auf "Asche zu Asche" gefreut und bin ein ganz klein wenig enttäuscht. Der zweite Teil um Dr. Hunter ist zwar ein spannender Thriller mit unerwartetem Ausgang, aber er kommt nicht an die Klasse des ersten Bandes heran (deshalb 4 Sterne). Dennoch kann ich auch diesen Band allen Krimi-Fans der "Madenfraktion" empfehlen. Es ist ein sehr spannend gemachtes Buch, dass auf die klassisch englische einfache und klare Weise Atmosphären so beschreiben kann, dass der Leser sich sehr gut in die Akteure hineinversetzen und mitzittern kann. Besonders schätze ich an Simon Becket, dass er auf die oft nervigen Stilmittel seiner amerikanischen Kollegen verzichtet. Starker Beginn, wirres Ende 4 von 5 Punkten"Kalte Asche" ist der zweite Fall des forensischen Anthropologen David Hunter aus der Feder von Simon Beckett. Dieses Mal wird Hunter von der Polizei gebeten, eine fast bis zur Unkenntlichkeit verbrannte Frauenleiche in einem Cottage auf einer einsamen Insel der äußersten Hebriden zu untersuchen. Schnell stellt sich heraus, dass es Mord war. Doch noch ehe Hunter das Festland um Unterstützung bitten kann, fallen aufgrund eines Sturms alle Kommunikationsmittel aus. Zusammen mit einem auf der Insel im Ruhestand lebenden Expolizisten und einem mit Hunter angereisten Sergeant muss er sich an die Lösung des Falles machen, denn der Mörder ruht nicht und schlägt immer wieder zu... Wohl kein zweiter schafft es derzeit wie Beckett, die Atmosphäre der Handlungsorte sowie die Ängste der Romanfiguren auf den Leser zu übertragen. Wie bei dem ähnlich aufgebauten Vorgängerroman "Die Chemie des Todes" zieht ihn der Beckettsche Schreibstil mit einer Mischung aus sachlichen, beinahe klinisch nüchternen Beschreibungen sowie hochemotionalen Passagen in den Bann. Leider ist die Auflösung des Falles am Ende nicht vollends gelungen. Zwar in sich schlüssig, wirkt sie etwas überzogen und arg konstruiert. Dennoch ist "Kalte Asche" allen Liebhabern von Thrillern absolut zu empfehlen. |
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Hinter verzauberten Fenstern: Eine geheimnisvolle AdventsgeschichteTaschenbuch von Fischer (Tb.), FrankfurtPreis bei Amazon: EUR 5,95, Angebote ab EUR 1,38 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3596800641, Erscheinungsdatum: November 1995, Auflage: 22 |
Aus der Amazon.de-RedaktionGleich hinter dem ersten Türchen lauert eine Riesenenttäuschung, zumindest auf den ersten Blick. Eigentlich hat sich Julia das ja ohnehin schon gedacht, als Mama für ihren kleinen, schleimigen Bruder Olli den wunderschönen Adventskalender mit Schokoladenfiguren aus der Tasche zog und ihr, nur weil sie mit neun Jahren angeblich zu alt für Schokoladengeschenke ist, nur ein lächerlicher Kalender aus Papier mit einem glitzernden Haus vorne drauf übrig bleibt. Und dann verbirgt sich hinter dem ersten Türchen auch tatsächlich ein alberner Dachboden voller Gerümpel! Aber trotzdem: Irgend etwas ist besonderes an dem Geschenk der Mutter. Und wirklich entdeckt Julia, dass ihr Adventskalenderhaus voller Leben und voller Geschichten mit Königen, Lügnern, Zwergen und verlorenen Geheimnissen steckt, in die sie selbst eintauchen und hineinspazieren kann. Und das wird auch für Leser zu einem echten, kunterbunten Vorweihnachts-Vergnügen. Richtig bekannt wurde die 47-jährige Illustratorin Cornelia Funke erst, als sie vom Zeichenstift an die Computer-Tastatur überwechselte und phantastische Kinderbücher für Kinder und Erwachsene schrieb. Drachenreiter, Herr der Diebe, Tintenblut und Tintenherz legen hiervon beredtes Zeugnis ab. Hinter verzauberten Fenstern hat im Vergleich zu diesen Mega-Sellern vielleicht die kleinere, stillere Geschichte, ist aber nicht weniger phantasievoll als diese. Und auch hier kommt zum Tragen, dass Funke als Zeichnerin angefangen hat: denn sie zeichnet ihre literarischen Bilder derart lebendig und warm, dass man ihr selbst die größte Fiktion dankbar glauben will. Hinter verzauberten Fenstern ist ein wundervoll leises, märchenhaftes Buch, bei dem sich dem Leser hinter jeder Seite eine neue Welt eröffnet. Wie bei einem guten Adventskalender eben -- und vor allem bei solchen, die nicht aus Schokolade sind und auf den ersten Blick etwas enttäuschend wirken. Schade ist da nur, dass es statt 24 nur 16 Kapitel gibt. Ab 8 Jahren. --Stefan Kellerer5 Kundenrezensionen:sehr schönes adventsbuch! 4 von 5 Punkteneine wirklich schöne geschichte um die kleine julia, die sich eigentlich einen schokoladenkalender gewünscht hatte, jedoch einen papierkalender mit bildern bekommt. anfangs ist sie sehr enttäuscht, weil ihr kleiner nerviger bruder olli einen schokokalender hat, stellt aber bald fest, dass ihr eigener kalender viel schöner und vor allem "seltener" ist... durch zufall findet sie nämlich heraus, dass sie die zimmer hinter den türchen "betreten" kann und lernt nach und nach viele tolle figuren kennen. schließlich wird in der adventskalenderwelt der prinz entführt und julia muss ihren kleinen bruder noch noch in ihr geheimnis einweihen, damit der prinz gerettet werden kann. eine tolle geschichte, die kindern garantiert gefällt. 5 sterne hätte es gegeben, wenn es tatsächlich so aufgebaut worden wäre, dass man jeden tag eine geschichte liest, wie in einem adventskalender. Faszinierend!!! 5 von 5 PunktenDieses Buch eignet sich ideal als Vorleselektüre in der Adventszeit! Ich habe es bereits mehrmals einer Schulklasse vorgelesen und die Schüler waren fasziniert und konnten es kaum erwarten weiter zu lesen. Gerade dies sollten Bücher bei Kindern erreichen können und dieses Buch schafft es!!! Eine TOLLE Geschichte!!! Nicht nur für Kinder! Verzaubert nicht nur Kinder 5 von 5 PunktenIch habe das Buch für mein Patenkind gekauft. Wollte mal reinlesen - und konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Ein wirklich zauberhaftes Buch! Alle Jahre wieder 5 von 5 PunktenDas Buch besitze ich seit 4 Jahren und lese es jedes Jahr zu Weihnachten wieder. Es ist zum einen ein Plädoyer für den "einfachen" Papier-Weihnachtskalender, zum anderen aber auch so wunderbar geschrieben, dass man immer wieder das Gefühl hat, dabei zu sein. Ich habe das Alter der eigentlichen "Zielgruppe" zwar schon weit überschritten, doch dieses Buch ist auch etwas für ältere Kinder oder junggebliebene Ältere... Fantasia im Adventskalender 4 von 5 PunktenGleich vorweg: Für den Einfall bekommt Funke 5 Sterne! Ein Mädchen bekommt einen Adventskalender von ihrer Mutter geschenkt. Als sie das erste Fenster öffnet, stellt sie fest, dass sich das Bild im Laufe des Tages verändert. Als sie das zweite Fenster öffnet und sehr intensiv studiert, fällt sie in das Bild hinein, in das "Adventskalenderhaus". Dort wird sie mit großem Jubel von den Bewohnern empfangen, denn sie ist die erste kindliche Besucherin seit Jahren. Da die Kinder immer seltener Bilderkalender haben und immer öfter Schokokalender, werden die Kalenderhäuser im Fantasiereich nach und nach verlassen und sie verfallen, ein trauriger Anblick. Dagegen werden immer mehr Schokohäuser gebaut, die gar keine Bewohner, ja nicht mal richtige Zimmer haben. Das Fantasiereich verödet. Das Mädchen muss einen entführten Prinzen retten, um das Kalenderreich vor dem Untergang zu bewahren Und hier nun verliert die Geschichte etwas an ihrer Ausrichtung. Letztlich geht es doch wie bei der unendlichen Geschichten von Michael Ende um den Verlust, wenn sich die Kinder von der Fantasie weg zu materiellen Genuss bewegen. Doch während Bastian in der unendlichen Geschichte eben seine Fantasie anstrengen muss, braucht Julia nur eine Verschwörung aufzudecken, um das Kalenderreich zu retten. Heißt das, die Kinder von heute sind alle nur Opfer einer Verschwörung? Sie haben sich nicht selber für quietschbunte Schokokalender entschieden? Zur Belohnung für ihre Heldentat erhält Julia die Erlaubnis, immer und nicht nur im Advent das Kalenderreich besuchen zu dürfen. Schade, dass Funke den Kindern keinen Abschied, keine zeitliche Beschränkung, eben keinerlei Mangel zumutet. Genau das ist es, was übrigens das Kalenderreich zerstört und langsam zu einer Schokohaus-Neustadt verkommen lässt. Ein Punkt Abzug. Trotzdem, toller Ansatz! |
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Sheepworld, Postkartenkalender 2009 von Steff, Stefanie RölzKalender von SheepworldPreis bei Amazon: EUR 2,90 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3831841667, Erscheinungsdatum: März 2008 |
4 Kundenrezensionen:Ein supersüßer Kalender 4 von 5 PunktenDer Kalender 2008 ist bereits mein zweiter seiner Art und ich freu mich schon total aufs Jahr 2009. Schade nur, dass die Postkartenmotive nicht immer neu sind. Wer bereits ein wenig mit Sheepworldkarten ausgestattet ist, wird einige der Motive schon kennen. Naja, aber die kann man dann ja an liebe Menschen verschicken. Wundervoll lieber,süßer und zum lächeln-bringender kalender! 5 von 5 PunktenHabe diesen kalender zu weihnachten von meinem freund gekriegt und ungelogen schon beim "januar" bild musste ich lachen was daran lag das es die "anleitung zum lachen" ist..wirklich einfach nur wundervoll lieb und wunderschön..kann ihn nur empfehlen für alle die einem lieben menschen ein lächeln aufs gesicht zaubern möchten! Lg Tina Der netteste süße Kalender, der im Glücksfall zu dir zurück kommt! 5 von 5 PunktenMit diesem Aufstellkalender beschenkt man am besten jemanden, der die knuddligen Schafe von Stefanie Rölz in sein Herz geschlossen hat. Als kleine Aufmerksamkeit, oder weil man jemanden sagen mag: "Hey, ich denke öfter an dich, als ich es dir mitteilen kann!" Am Jahresende natürlich genau richtig für Weihnachten. Auf jeden Fall genau richtig für die kleine Schwester, die weit weg wohnt. Die beste Freundin, die grad weggezogen ist. Den Kumpel, den man vermisst, weil er in einer anderen Stadt studiert. Den Mann, der beruflich für ein Jahr *unerreichbar weit weg* ist ... Auf diesem stabilen und sogar praktikabel gestaltetem Aufstellkalender finden sich 12 (für mich zumindest) neue Motive mit den süß-knuddligen-Struwwel-Schafen. Jeder Monat ein quadratische Blatt, aus stabilem Karton. Das Motiv lässt sich abtrennen (also mit Schere abschneiden) und tatsächlich als Postkarte versenden. -- Na, vielleicht kommt die eine oder andere Karte ja im Lauf des Jahres zurück? ;-) Die Kalender-Funktion ist von nicht so großer Bedeutung - ein netter Nebeneffekt, wenn überhaupt notwendig. Seit die "Ohne Dich ist alles doof!" Karikatur -- für mich übrigens die treffendste aller "Ich vermiss-Dich-so!"-Bekundungen für Fernbeziehungs-geschädigte Paare -- mich verzaubert hat, ist es mir stets ein Vergnügen mich und meine Lieben mit den süßen kleinen schwarz-weißen Schafen zu beglücken. Puzzle, Geburtstagskalender, Ansichtskarten ... Taschentücher, Tassen. Bisher bin die der Struwwel-Schafe noch nicht überdrüssig geworden, das halte ich für bemerkenswert. Wenn man im Buchladen darauf stößt ist es so oder schwer dran vorbeizugehen. Die kleinen Schafe haben einen eingebauten "Aufmerksamkeits-auf-sich-zieh-Magnet" der i m m e r funktioniert. Außerdem besitzen sie die Gabe einen immer Dinge sagen zu lassen wie: "Meine Güte, sind die sssü ü ü ü ü ü ü ü ü üssssssss!" Im Gegensatz zu Diddl-Zeugs, das ich als übertrieben überflüssig kitschig bezeichne, sind Rölz' Schafe in einer Art und Weise *süüüüüüüüüüüüß* über die man kaum etwas Negatives sagen kann. Erwachsenen-tauglich sind sie auch. Wer auf diese Weise einen kommerziellen Erfolgsweg beschreitet erntet mein Vertrauen. Dieses Jahr verschenke ich gleich zwei von diesen Kalendern. Witzig 4 von 5 PunktenIch habe mir den Kalender für eine Freundin gekauft weil sie ein totaler Schaafefan ist =) War heute einkaufen und habe nach einem geschenk gesucht und der Kalender ist mir direkt ins Auge gestochen. Für 4€ nicht so teuer und genau das richtige. Also habe ich ihn gekauft. Die Bilder bzw. Sprüche sind sehr witzig auch wenn ich einige schon kannte. Was ich nicht so toll finde, ist das statt Januar, Februar, März etc immer nur 1, 2 und 3 daraufsteht. Er ist wirklich rundum gelungen =) Also liebe Schaffans... sofort kaufen =) Liebe Grüße Christina |
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Die Leber wächst mit ihren Aufgaben von Eckart von HirschhausenAudio CD von Eichborn.LidoPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 6,50 ![]() 3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3821863056, Erscheinungsdatum: Oktober 2008, Auflage: 1 |
4 Kundenrezensionen:Kommt nicht ans Buch ran, ... 3 von 5 Punkten... aber dennoch einen guten Unterhaltungswert. Allerdings ein bissle kurz fürs Geld ;) Hatte mir erhofft das gesamte Buch in der Audioversion wiederzufinden, daher bin ich etwas enttäuscht, empfehle jedem aber das Buch. nicht wirklich empfehlenswert.... 2 von 5 PunktenHier hat anscheinend die Marketingabteilung des Verlages hervorragende Arbeit geleistet. Die Ausdrucksweise ist sehr selbstverliebt und der Inhalt ist nicht wirklich spannend oder fesselnd. Mit pseudointellektuellen Charme wird versucht dem Hörer ein Lächeln abzuringen. Der Unterhaltunswert ist mässig und man bekommt nicht wirklich Lust sich das Werk nochmals anzuhören. Es kommt einfach keine (vielleicht auch durch die Stimme) angenehme Stimmung in einem auf. Sorry, nicht meins.... Schnarch 1 von 5 PunktenFinde Hirschhausen eigentlich gut, aber die CD ist unglaublich langweilig. Dassselbe Problem wie bei Bastian Sick. Der Vortrag ist dermaßen selbstgefällig und uninspiriert, dass man irgendwann wegknackt. Die Stimme bringt es nicht, er hat kein Tempo und die Geschichten sind, naja, höchstens zum Schmunzeln. Hey, bin ich krank oder was 5 von 5 PunktenHirschausen hat mir sehr gut gefallen, sein augenzwinkertem Humor und die medizinischen Kenntnisse die dahinter stehen. Mir haben vor allem die Kapitel gefallen: -Essen -Krankheit -Ärzte -Alternativmedizin -Seele und Geist Der Arzt und Kabarettist Dr. Eckart von Hirschhausen entdeckt mit diagnostischen Blick, das Komische in der Medizin und Alltag und kommt zu erstaunlichen Ergebnissen: Man muss Kindern z.B. Gemüse verbieten, usw. Einfach eine CD wo man sich entspannt zurücklehnen und schmunzeln kann. |
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Buddenbrooks: Verfall einer Familie. Roman von Thomas MannTaschenbuch von Fischer (Tb.), FrankfurtPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 5,50 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3596294312, Erscheinungsdatum: November 1989, Auflage: 55., Aufl. |
5 Kundenrezensionen:Die Mutter aller Familiensagas 5 von 5 PunktenLiebe Deutsch-LK'ler, die ihr dieses Werk lesen "dürft": Ihr könnt euch wirklich glücklich schätzen! Nein, das ist jetzt nicht das allerkleinste bisschen ironisch gemeint - meine eigene Oberstufenzeit liegt nunmehr zwanzig Jahre zurück, und bei mir standen die "Buddenbrooks" nicht auf dem Lektüreplan, und wer liest schon freiwillig so eine Pflichtlektüre.... ich habe es jedenfalls bis vor einer Woche nicht getan. Erst die neue Verfilmung, die ich mir gerne anschauen möchte, hat mich veranlasst, mir diesen deutschen Klassiker zu Gemüte zu führen. Nach kurzen Anlaufschwierigkeiten hat mich die Geschichte über die Lübecker Kaufmannsfamilie ziemlich intensiv in ihren Bann gezogen. Die Handlung ist klar in 11 Teile gegliedert und spielt in der Zeit von 1835 bis 1876. Sie setzt ein zu einer Zeit des wirtschaftlichen Aufschwungs, in der die Geschäfte gut gehen und die Familie Buddenbrook zu den angesehensten Familien der Stadt Lübeck gehört. Die einzelnen Familienmitglieder werden vorgestellt: Der alte, pragmatische Johann Buddenbrook, der zusammen mit seinem gottesfürchtigen und tüchtigen Sohn Johann ("Jean") junior die Firma leitet. Jean wiederum hat drei kleine Kinder: Den braven Thomas, der zukünftige Geschäftsführer, die verwöhnte Antonie ("Tony") und den übermütigen Christian. Im Laufe der Handlung tritt die Entwicklung der Kinder in den Vordergrund. Tony muss auf ihre große, allerdings nicht standesgemäße Liebe verzichten und heiratet auf Wunsch ihres Vaters einen Hamburger Kaufmann. Diese Ehe endet in einem Desaster. Nach Jeans frühem Tod übernimmt Thomas noch relativ jung die Geschäfte. Er ist allerdings durchaus erfolgreich und ehelicht eine Jugendfreundin seiner Schwester Tony. Nach einigen Jahren wird endlich der männliche Stammhalter der Familie geboren, Johann ("Hanno"). Hanno allerdings entwickelt sich zu einem sensiblen Musikliebhaber, der in beständiger Furcht vor seinem Vater lebt. Thomas' und Tonys Bruder Christian entpuppt sich als ein hypochondrischer Tunichtsgut, der es im Leben zu nichts bringt, zur Schande der Familie eine Prostituierte heiratet und letztendlich im Irrenhaus landet. Die verzogene Tony heiratet ein zweites Mal, aber auch diese Ehe geht gründlich schief und wird geschieden. Sie setzt letztlich alles daran, ihre Tochter Erika (aus ihrer ersten Ehe) standesgemäß zu verheiraten, was ihr zunächst auch zu gelingen scheint. Ihr Schwiegersohn, Direktor einer Versicherungsgesellschaft, wird jedoch wegen Betruges zu drei Jahren Gefängnis verurteilt. Der Schaden für das Ansehen der Familie ist entsprechend groß und Tony ist wieder einmal am Ende. Nach Thomas' frühem Tod wird die Firma Buddenbrook aufgrund dessen testamentarischer Verfügung aufgelöst. Als zu guter Letzt auch noch sein Sohn Hanno nur 15-jährig an Typhus stirbt, ist es klar: Das ist das Ende der Familie Buddenbrook - es gibt keine weiteren männlichen Stammhalter, der Name wird unwiderruflich verlöschen. In dieser ereignisreichen Familiensaga ist wirklich alles enthalten: Ehrgeiz, familiäre Spannungen und Rivalitäten, erfüllte und unerfüllte Liebesgeschichten, Ehebruch, Drama, Eifersucht, Erfolge und Niederlagen.... und dies alles vor dem realen historischen Hintergrund des 19. Jahrhunderts. Thomas Manns Stärke ist die teilweise nahezu pedantische Beschreibung seiner Protagonisten (wie sehen sie aus, wie kleiden sie sich) und der dargestellten Situationen. Alles wirkt außerordentlich plastisch und echt, so dass man die einzelnen Szenen sehr lebensnah vor Augen hat. Diese realistische Darstellung, gepaart mit den aus dem Leben gegriffenen Charakteren (in der Tat war die Geschichte seiner eigenen Familie, inklusive der Protagonisten das Vorbild für Thomas Manns Werk), macht den ganz besonderen Reiz der Buddenbrooks aus. Sicherlich - vieles ist aus heutiger Sicht nicht mehr so ganz nachvollziehbar, wie zum Beispiel der allgegenwärtige Standesdünkel, allerdings schafft es Mann durch seine anschauliche Darstellung auch über 100 Jahre nach dem ersten Erscheinen seines Romans, den Leser in die Welt des 19. Jahrhunderts eintauchen zu lassen und sich mit den Figuren zu identifizieren und ihr Denken und Handeln zu verstehen. Auch wenn der Schreibstil naturgemäß etwas altertümlich anmutet und mit vielen französischen und plattdeutschen Wendungen versetzt ist, so lässt sich Thomas Mann auch heute gut und flüssig lesen. Die Angst vor endlos verschachtelten Bandwurmsätzen ist unbegründet. Jedem, der die Buddenbrooks aus schulischen Gründen lesen muss, kann ich nur sagen: Super Lektüre, lass' dich drauf ein, tauche ein in diese Lübecker Kaufmannswelt des 19. Jahrhunderts, es wird dich bereichern. Und jedem, der wie ich darüber nachsinnt, ob er sich diesen Klassiker nicht einmal antun sollte, kann ich auch nur raten: Ja, die Buddenbrooks sind wirklich ein Meisterwerk, ein absolutes Muss. Einer der Romane, wo ich nach der letzten Seite irgendwie eine unangenehme Leere verspüre, weil alles vorbei ist. Wo ich mich irgendwie ablenken muss, um auf andere Gedanken zu kommen, weil der "Nachklang" einfach zu groß ist, weil man irgendwie nicht mehr davon los kommt. Buddenbrooks: Verfall einer Familie. Roman Faszination und Verbeugung 5 von 5 PunktenWie oft mag ich diesen außergewöhnlichen Roman, dieses Weltbuch, wohl gelesen haben? Ich weiß es nicht. Doch jedesmal war die Faszination wieder da - gespeist von der Geschichte, von der Komposition dieses umfangreichen Werkes, von der einfach unübertroffenen Sprache. Und bei jeder neuen Lektüre die gleiche Feststellung: Bei aller Bekanntheit dar Geschichte, der Personen, des Hintergrunds - ich lese gerade ein neues Buch. Und das kann man wirklich nur von wenigen Büchern behaupten. Eine Erfahrung, jetzt wieder gemacht in der Vorbereitung auf den Breloer-Film. Aber auch bereits in der Vorahnung, das selbst die beste Verfilmung dem Buch nicht das Wasser reichen kann. Das Buch ist oft genug beschrieben, rezensiert und kommentiert worden. Die Geschichte kennt wohl jeder, der etwas mit Literatur zu tun hat. Und so sollen diese paar Zeilen einfach nur - und zum wiederholten Mal - eine Verbeugung sein vor Thomas Mann und vor den "Buddenbrooks". Klassiker der Weltliteratur 5 von 5 PunktenWer kennt Thomas Mann nicht .... ? Dieser 1875 geborene Lübecker verließ 1933 Deutschland und lebte in der Schweiz am Zürichsee und dann in den USA, wo er 1938 eine Professur an der Uni Princeton annahm. Danach lebte er in Kaliformien und wieder in der Schweiz, wo er am 12. August 1955 starb. Die Buddenbrooks - die verschlüsselte Geschichte seiner eigenen Familie und ihrer Stellung in Lübeck - Vielfach verfilmt und im Theater aufgeführt ist dieses Buch immer wieder ein Genuß. Erstausgabe des Buches im S. Fischer Verlag: Berlin 1901 Ich finde diese Taschenbuchausgabe sehr ansprechend gestaltet. Gliederung und Einteilung: 11 Teile Thomas Mann selbst hat 1932 gesagt, dass er sich sicher ist, dass in Deutschland der Name Thomas Mann immer mit den Buddenbrooks in Verbindung gebracht wird. kurze Inhaltszusammenfassung: Die in Lübeck beheimatete Kaufmannsfamilie Buddenbrook wird über 3 Generationen verfolgt, die Höhen und Tiefen dieser Dynastie wird bildhaft und ausschweifend in die Mangel genommen. Der Urgroßvater Johann Buddenbrook ist die erste Gestalt zu Beginn der Handlung, damals 70 Jahre ... Konsul Johann Buddenbrook ist der Sohn von Johann, er hat 4 Kinder, davon ist eines der Thomas. Christian, Thony und Clara sind die anderen. Es gäbe noch viel mehr zu berichten, aber ich kann ja nicht den gesamten Roman und deren handelnde Personen hier aufführen. Thomas Mann kritisiert in seinem Roman sowohl die Menschen ansich, die für viele Situationen, so auch den Verfall dieser Familie im Zusammenhang mit dem Unternehmen, verantwortlich sind, er kritisiert aber auch die Gesellschaft und das schafft er auf vorzügliche Art und Weise. Der Leser wird in die Handlung involviert, man kann sich sehr gut in die einzelnen Personen und jeweiligen Zeitabschnitte hineinversetzen und durchlebt die Höhen und Tiefen, wobei es immer mehr Tiefen gibt, ständig mit, man leidet, liebt und freut sich mit den im Roman aufgeführten Personen. Das Großbürgertum wird in seiner ganzen Pracht auch wie es dem Untergang geweiht ist, dargestetllt. Aber auch mit Witz ist dieses so beeindruckende Werk gesprickt, sodass es wirklich eine Freude ist, dieses Buch zu lesen, es ist trotz der doch recht vielen Seiten nie langweilig und der Leser fühlt ständig Spannung und möchte wissen, wie es mit dieser Familie weitergeht. Leben pur - so könnte man diesen Roman umschreiben - das Leben von drei Generationen, die miteinander verwoben sind - die Zeit vom Beginn des Romans1835 bis zum Ende 1877 wird dargestellt. Glück und Unglück liegen im realen Leben so nah beeinander und auch hier im Leben der Familie Buddenbrook wird dies klar deutlich und zum Ausdruck gebracht, wie schnell man vom Sieger zum Verlierer werden kann. Wie viele Faktoren da mit reinspielen und wie es auch schon zu damaligen Zeiten Aufstieg und Untergang einer Familie und ihres Geschäftest - ihres Daseins gab, wie schnell das auch heute der Fall sein kann, wird dem Leser auch hier immer wieder deutlich. Daher finde ich - hat diese Geschichte, dieser Roman wohl schon immer Richtigkeit gehabt und ist auch gerade in heutigen Zeiten noch immer von hohem Stellenwert. Thomas Manns Buddenbrooks werden wohl nie in Vergessenheit geraten und das ist gut so. Ich habe das Buch bisher dreimal gelesen und immer wieder erkenne ich neue Details und Kleinigkeiten, die mir vorher nicht aufgefallen sind, wie Thomas Mann einzelne Geschehnisse verarbeitet, wie er Personen charakterisiert, sodass man sie direkt bildhaft vor Augen hat, wie er die Lübecker Dynastien in das Geschehen einbindet und die Zeit wieder aufleben lässt, in der sich die Handlung abspielt. TOP LESEEMPFEHLUNG für diesen Klassiker der Weltliteratur !!! Unaufregend, anstrengend 1 von 5 PunktenMICHAEL: Das Problem an diesem Buch ist, dass sich der Autor in endlosen, unnötigen Beschreibungen verliert. Deswegen ist das Buch auch so dick. Alles wird beschrieben, Einrichtunsgegenstände, das genau Aussehen eines jeden Charakters, Kleidung, unrelevante, uninteressante Anektoden über Gott und die Welt usw. Genau das erzeugt eine Langatmigkeit und man schwelgt beim Lesen in seine Träume ab. Ich stelle die Frage, wieso schreibt man Bücher? Um aufzurütteln? Um zu berühren? Vielleicht zu unterhalten? Leider empfinde ich das Buch als Qual und lese lieber Bücher, durch die man fließender kommt und auf mehr Text trifft, der seinen Sinn für den Fortlauf der Geschichte erfüllt. Denn weniger ist oft mehr. Ein Roman für Fantasielose! 1 von 5 PunktenQualität: Die 56. Auflage dieses Buches besticht durch ihren Mangel an Qualität des Papiers. Nicht nur, dass man die nächste Seite durch das Papier sieht, oder Unterstreichen von Textstellen dadurch unmöglich gemacht wird, dass man den Strich auch 2-3 Seiten weiter sehen kann, nein: Man kann sogar über ungeliebte Textstellen reiben und nach kurzer Zeit diese Passage von der Seite entfernen, so schlecht ist der Druck. Inhalt: Schachteln: Die Verwendung von Nebensätzen bereichert ganz bestimmt viele Texte, dennoch sollte man einen Satz nicht immer wieder verschachteln. Manchmal muss man eine ganze Seite von vorne lesen, weil man vergessen hat, wie der Satz begonnen hat. Das ist extrem nervig. Totbeschrieben: Die Figuren werden so genau beschrieben, dass man sich kein eigenes Bild von ihnen machen kann und durch die ewig langen Beschreibungen verliert man viel Lesespaß, es sei denn, es interessiert einen, ob die Figur das Wort "furchtbar" eher wie "förchtbar" ausspricht. Wiederholungen: Selbst wenn dies einen Interessiert, verliert sogar dieser Interessent den Spaß am Buch, da solche Tatsachen nicht nur einmal oder zweimal, nein: jedesmal, wenn die Figur das Wort verwendet, erwähnt werden! Auch werden ständig die Geschehnisse von vor 100 Seiten (oder mehreren Jahren in der Geschichte) wiederholt, weil sich die Personen entweder selbst bemittleiden, oder andere Figuren darüber lachen. Wenn dies mal vorkommt, ist das ja in Ordnung, aber bitte nicht vor jeder Aussage, die die Figur trifft (auch solche die nichts mit vergangenen Geschehnissen zu tun haben). Stillstand: Es kommt öfter auch vor, dass streckenweise nichts passiert. Kein Verfall, wie der Untertitel verspricht, nein besser wäre der Untertitel "Die Speisegewohnheiten einer Familie". Oft wird einfach eine Mahlzeit beschrieben, ohne, dass was passiert. Dialekt: Ja, er kann Erzählungen authentisch gestalten, oder, wie in diesem Fall: für viele Leser unverständlich machen! Wertefreiheit: Thomas Mann versteht es, einen Todesfall genausso wenig bewegend zu beschreiben, wie die Aussprache einzelner Wörter. Dieses Buch enthält wenig Erzählung, viel mehr Beschreibung (aber diese ist sehr umfassend!). Schlechter Start: Schon die ersten Seiten verwirren den Leser, da sehr viele Personen der Familie Buddenbrook sehr umfangreich beschrieben werden. Diese Informationsüberflutung würde ja schon reichen, um die Situation kompliziert zu machen, aber zudem werden noch sehr viele Nebensätze verwendet, welche teilweise in andere Sätze geworfen werden und erst nach mehrfachem lesen einen Sinn geben! Verständnisprobleme sind Vorprogrammiert! Unter einem Haufen Dreck: Es befinden sich viele gute Philosophische Ansätze in diesem Werk. Aber sie sind durch die übertrieben genauen Beschreibungen und die langweilige Handlung verdeckt. Das Motiv : TOD, das den Autor immer beschäftigt findet sich allerdings auch in anderen - kürzeren - Werken von ihm. Sprachliche Schönheit: Wer Nebensätze und Dialekt mag... Lesemotivation: Besteht für alle Leute, die Bücher nicht lesen, um sich darin einleben zu können. Für diese Leute ist kein Platz in der vollbeschriebenen Welt! Spannung: In jedem Teil gibt es eine kurze Passage, die spannend ist. Allerdings sind sie sehr selten. Fazit: Bei mir herrscht unverständnis, weshalb so eine Geschichte überhaupt noch gedruckt wird und weshalb sowas den Nobelpreis bekommt - Neben Hesse ist Thomas Mann ein Witz. Lasst dieses Buch, nach Möglichkeit, dort, wo es jetzt ist. |
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Der Kinder Brockhaus Kalender für clevere Kids 2009: Mit Brockhaus clever durchs Jahr! von Elke Hesse, Regina Jooß, Katja ZieglerBroschiert von Bibliographisches Institut & F. A. BrockhausPreis bei Amazon: EUR 5,40 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3411800062, Erscheinungsdatum: April 2008, Auflage: 11., Aufl. |
5 Kundenrezensionen:Spannend und Interessant 5 von 5 PunktenMeinem Sohn (9) ist der Kalender ein liebgewonnenes tägliches "Morgen-Utensil" geworden und auch ich finde die Breite der Informationen die sehr gut erklärt sind und die gute Aufmachung sehr gut - 2009 folgt sicher. Gelungen, nicht gezwungen 5 von 5 PunktenDieser Kalender ist Klasse! Unsere Tochter reißt allerdings immer eine Woche auf einmal ab, weil sie so begeistert von den Zetteln ist, dann hat sie sie auf dem Nachttisch liegen und schaut sie gelgentlich wieder an. Der Mix der Themen macht es hier, er ist sehr gelungen. Einiges weiß man natürlich schon, auch als Achtjährige, aber trotzdem lernt man Häppchen für Häppchen eine Menge dazu, und Spaß macht es auch noch. Wissensvermittlung einmal auf sehr gelungene und nicht gezwungene Art. Super. Lesen, lernen - liebgewinnen! 4 von 5 PunktenEs ist ja nicht immer ganz einfach, die Neugier jüngerer Kinder im Grundschulalter für Wissengebiete jenseits kindlicher Kerngebiete wie Yugi-oh, Harry Potter und anderen zu wecken. Mit dem Brockhaus-Kalender gelingt das durch den Trick mit dem Abreißen: Jeden Tag das aktuelle Datum über dem Schreibtisch als Einstimmung in die Hausaufgaben. Dann die Neugier, die das Lesenlernen fördert: ist die heutige Frage vielleicht doch interessant? Schließlich das Vorlesenlassen der Antwort durch Mutter oder Vater samt gemeinsamem Durchsprechen - nicht schlecht für die familiäre Kommunikation. Passend auch die Auswahl der Themen: gerade war man mit dem Filius Schlittschuh laufen und schon wird erklärt, warum die Dinger denn überhaupt über das Eis gleiten. Hm, hat auch der Papa nicht so genau gewusst... Macht Spaß, so ein kleiner Wissenstrainer - auch wenn vielleicht die Auflösung zum Bermudadreieck ein wenig unbefriedigend bleibt (der Mythos lebt weiter). Wieder alles neu! 5 von 5 PunktenNun ist also der Kalle-Klever-Kalender für das nächste Jahr erschienen - und wieder habe ich ihn gleich in mehreren Exemplaren zum Verschenken gekauft. Ich lese den Kalender seit Langem - auch als Erwachsene - und er bereitet nicht nur mir jeden Tag fünf Minuten Freude. Meine Kollegen lachen schon immer, wenn ich ihnen etwas erkläre, was sie nicht wissen. ich sage dann immer, dass es im Brockhaus Kinderkalender gestanden hat. Seitdem wurde mein Kalender vom Bürotisch entfernt und steht für alle lesbar auf der Kaffeemaschine im Pausenraum. Wir sind eben ein schlaues Büro ;-) Die Texte sind für Kinder so um die Zehn interessant und wissenswert. Es werden viele Erkenntnisse erklärt, die so neu sind, dass sie noch in keinem Schulbuch auftauchen. Es geht um Naturwissenschaften, Leben in anderen Ländern, Tierschutz, Redensarten, seltene Berufe. In den letzten Jahren war ich ein bisschen enttäuscht gewesen, denn offenbar gingen Herrn Dr. Würmli die Ideen aus. Manche Tage war ich mir sicher, den Text schon irgendwann gelesen zu haben. Doch den neuen Kalender für 2007 habe ich durchgeblättert - und ich bin mir fast sicher: Diesmal ist alles neu. ich freu mich auf ein neues Jahr mit Kalle Clever und Maja, den zwei netten Figuren, die durch den Kalender führen. Weckt den Wissensdurst 5 von 5 PunktenMeinem Sohn (9) habe ich diesen Kalender für 2006 gekauft und er freut sich jeden Tag schon auf das neue Blatt (und liest manchmal heimlich im voraus). Die Themen sind immer wieder sehr abwechslungsreich und spannend und er lernt sehr viel dazu. So oft habe ich dieses Jahr gehört 'das habe ich in meinem Kalender gelesen'. Auch Themen die bisher nicht seine Interessen waren. Seine Allgemeinbildung hat sich sehr erweitert. Der Kalender für 2007 muss unter den Weihnachtsbaum! |
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Ich bin dann mal weg. 6 CDs: Meine Reise auf dem JakobswegAudio CD von Roof MusicPreis bei Amazon: EUR 16,95, Angebote ab EUR 12,50 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3938781378, Erscheinungsdatum: Juli 2006 |
ProduktbeschreibungRoof Music Kerkeling | Ich bin dann mal weg (6 CDs), VÃ-Datum: 15.07.06 Aus der Amazon.de-RedaktionHape Kerkeling, aus der Kirche ausgetretener Komiker, Königin-Beatrix- und Horst-Schlämmer-Parodist, Schauspieler und (Let's Dance)-Moderator, und der Jakobsweg, einer der wichtigsten Pilgerpfade überhaupt -- passt das zusammen? Auf den ersten Blick nicht wirklich. Kerkeling hat selbst seine Zweifel, als er sich in den Pyrenäen mit seinem elf Kilo schweren Rucksack Kehre für Kehre in Richtung fernes Saniago de Compostela dahinschleppt. Doch im Lauf der rund 800 Kilometer langen Tour schwinden die Zweifel, sowohl beim Autor als auch beim Leser. Die beiden passen, und wie. Der Jakobsweg ist seit knapp tausend Jahren Gegenstand unzähliger Aufzeichnungen und Bücher, gerade in den vergangenen Jahren gab es eine wahre Flut zu diesem Thema. Und doch ist Ich bin dann mal weg erfrischend anders, was an der ganz und gar typisch Kerkeling'schen Art und Weise liegt, seine rund sechs Wochen lange Tour amüsant und beschwingt, aber dennoch ergreifend und sehr persönlich wiederzugeben. Seine ungekünstelten Tagebucheinträge machen Mut, dass auch ausgewiesene Couch Potatos die durchaus vorhandenen Strapazen der Wanderung zu meistern. Strapazen lauern übrigens auch in Gestalt wenig komfortabler Unterkünfte, manch ungenießbar scheinender Mahlzeit und aufdringlicher Weggefährten. Kerkeling nimmt alle Hürden und dabei kein Blatt vor den Mund. Er beschreibt die Dinge und Menschen, wie sie sind. Demzufolge fungiert das 320 Seiten starke und mit einigen netten Fotos angereicherte Buch als ausgezeichneter und sehr detaillierter Reiseführer -- wenngleich sich im Vergleich zum Jahr 2001, in dem dieser Trip stattfand, sicherlich einiges geändert haben dürfte. Wichtiger noch ist aber die Funktion als vom Jakobsweg losgelöster spiritueller Ratgeber. Das Gute daran: Das Buch will gar kein spiritueller Ratgeber sein. Missionarischer Eifer, arrogante Besserwisserei, nervige Erleuchtungseskapaden? Fehlanzeige. Und doch geht es viel um Gott, Religion, Wiedergeburt (ein Thema, dass die Boulevardpresse dankbar aufgriff) und die zentrale Frage Wer bin ich? Seine Gedanken bringt Kerkeling in den so genannten Erkenntnissen des Tages auf den Punkt. Kostprobe vom 3. Juli: Manchmal ist es das Vernünftigste, einfach herrlich verrückt zu sein! Zum Beispiel, als untrainierter Wanderer sechs Wochen lang zu wandern. -- Christian Haas 5 Kundenrezensionen:Tolles Hörbuch über eine sehr spannende Reise 5 von 5 PunktenEigentlich bin ich für Hörbücher nicht zu begeistern. Dieses hat mich aber absolut überzeugt. Wer könnte die Geschichte besser rüberbringen als Hape Kerkeling selbst?! Er liest spannend und trotzdem bedacht, sein Lesetempo passt einfach perfekt. Scheint, als würde er beim Lesen alles nocheinmal erleben und uns auf diese Reise mitnehmen. Die Mischung machts: Er schafft es Landschaftbeschreibungen, Begegnungen mit anderen Pilgern, Erkenntnisse auf dem Weg und bisherige Erfahrungen seines Lebens (beispielsweise seine ersten Auftritte als Komiker)wunderbar zu kombinieren. Kann ich nur weiterempfehlen! Inspirierend 5 von 5 PunktenZugegeben, Marcel wird bestimmt keine Freude an diesem Buch haben. Mir hat es aber ganz ausserordentlich gefallen! Besonders erstaunlich war für mich die Tatsache, dass ich bisher weder Kerkeling noch Wandern und schon garnicht Religion ganz besonders gut mag. Offensichtlich gibt's aber auch Darstellungs- und Sichtweisen, die all das ganz besonders sympatisch und spannend erscheinen lassen. Auf jeden Fall hat das Buch bei mir einen ganz komischen Virus implantiert; Wenn das der HP kann... Wer Hape mag, wird dieses Buch lieben. 5 von 5 PunktenHape ist und bleibt wie er ist, selbst wenn er sich auf dem Weg der Erleuchtung befindet. Er ist kein Pilger der sich geißelt, sondern einer der selbst auf dem Jakobsweg noch nach Comfort sucht. Er ist eben so! Die ehrliche und offene Art gefällt mir an diesem Buch besonders gut. Der Schreibstil ist witzig und extrem unterhaltsam. Ein sehr gutes, kurzwiliges Buch, das Lust macht selbst einmal nach Santiago di Compostela zu wandern. Nicht unbedingt um Gott zu begegnen, sondern um, wie Hape, auf dem Weg zu erfahren, was man will und wer man eigentlich ist. Angewidert zur Seite gelegt 5 von 5 Punktenhaben dieses Buch schon etliche konservative Kleingeister. Wenn dir solche Leute auf die Nerven gehn, dann liegst du mit diesem Buch richtig. Der erfreulich undeutsche Hape Kerkeling kennt nämlich noch den Unterschied zwischen Bildung und Verschulung, weiß um den Wert des Freidenkens und der Bedeutung der Einfachheit der Sprache für den gegenseitigen Respekt. Wer auch bei Helge Schneider und Max Goldt dogmatisch gedankenlos an den falschen Stellen lacht, kommt hier sicher zu kurz. Auch wer Paul Panzer oder die Bibel für wahrhaftig hält, sollte erst noch ein bißchen üben und vielleicht einen Hollandurlaub einschieben, bevor er sich auf den Jakobsweg macht. Eine Anleitung für ausgetretene Pfade ist nicht der Weg zum Ziel. Wenn du nicht weißt, was dieser Text bedeuten soll, dann kauf dir dieses Buch. Wenn du es weißt, dann wirst du es eh tun. Mein Lieblingshörbuch 5 von 5 PunktenEinfach genial! Habe vorher nur Krimi und Thriller gehört, auch mal ein Fantasyroman. Aber dieses Buch hat mich überzeugt. Der Hape hats einfach drauf, die Mischung aus sachlichem und Humor hat er gut getroffen. Ich war erstaunt was er alles für Sprachen kann, überhaupt ist er sehr intelligent, bin ab diesem Hörbuch begeisteter Hape - Fan. Als ich das Hörbuch fertig gehört habe, beschloss ich auch den Jakobsweg zu laufen, da bekommt man richtig Lust. |
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Die Chemie des Todes von Simon BeckettTaschenbuch von RowohltPreis bei Amazon: EUR 9,90, Angebote ab EUR 3,70 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3499241978, Erscheinungsdatum: August 2007, Auflage: 9. Auflage |
Aus der Amazon.de-RedaktionDavid Hunter war einst Englands berühmtester Rechtsmediziner. Nach dem Unfalltod seiner Frau und der gemeinsamen Tochter hat er London den Rücken gekehrt und sich in Manham, einem kleinen Dorf in der Grafschaft Devon, als einfacher Allgemeinmediziner niedergelassen. Weder sein Arbeitgeber, der alte Dr. Maitland, noch die Dorfbewohner wissen etwas von seiner Vergangenheit. Drei Jahre sind seitdem vergangen, als von zwei Jungen die Leiche der ortsansässigen Schriftstellerin Sally Palmer entdeckt wird. Die Ermordete wurde mit zwei angesteckten Schwanenflügeln aufgefunden. Auf Drängen des örtlichen Chief Inspector Mackenzie obduziert Hunter den Leichnam. Währenddessen verschwindet eine zweite Bewohnerin des Dorfes. Die Verdächtigungen der Einheimischen richten sich zuallererst gegen David Hunter, den in ihren Augen immer noch Fremden ... Die Chemie des Todes erzeugt Spannung durch gewohnte, aber gelungen zusammen gestellte Zutaten. Ein überschaubarer Kreis von möglichen Tätern, Dorfbewohner, die sich gegenseitig verdächtigen sowie mehrere falsche Fährten, die der Autor geschickt auslegt. Das gerichtsmedizinische Moment ist interessant beschrieben, ohne jedoch zu sehr ins Detail zu gehen. Stark auch die Darstellung der zunehmenden Hysterie im Ort, die durch einen zur Selbstjustiz aufrufenden Pfarrer noch geschürt wird. Lobend zu erwähnen ist auch die sprachlich einfühlsame Übersetzung von Andree Hesse. Aber es gibt auch eine deutliche Schwäche in dem Erstlingswerk des britischen Autoren. Sehr schade ist, dass Simon Beckett unnötigerweise so ziemlich alle bekannten Klischees des in den letzten Jahren so erfolgreichen Psychopathen-Genres benutzt. Durch diese Anhäufung verlieren die Handlung an Glaubwürdigkeit und der Roman an Qualität. Fazit: Die Chemie stimmt nicht ganz in Die Chemie des Todes. --Christian Koch 5 Kundenrezensionen:Spannung pur 5 von 5 PunktenSelten hat mir ein Buch so gefesselt wie die Chemie des Todes. Das Buch ist genau das was mir gefällt. Simon Beckett schafft es wirklich die Spannung von der ersten Seite bis zur letzten aufrechtzuhalten. Ein wirrwar von Spannung und Verdächtigungen. Sehr gutes Buch!!! Lese gerade das 2te Buch "Kalte Asche", warte aber scohn gespannt auf den dritten Teil Empfehlung ! 5 von 5 PunktenKurz gesagt: Tolles Buch, sehr spannend ! Lese wenig, dieses Buch hat mich begeistert und so habe ich es an 2 Tagen durchgelesen. Die meisten Bücher sind bei mir ansonsten eher 2 Monate im Gebrauch. Das sagt schon alles :) 5 Sterne für einen tollen Thriller 5 von 5 PunktenEigentlich bin ich nicht so ein krimi oder Thriller Fan, aber da ich nur Positives gehört habe so wurde das Buch billig gekauft. Nun, ich bin nicht enttäuscht, das Buch liest sich aus der Ich Form zum anfang ein bisschen gewöhnungsbedürtig aber daran gewöhnt man sich sehr schnell. Eine gute Story, tolle Charaktere und ein mitrate spiel das einfach spass macht. Chemie des Todes sollte jeder Krimifreund Lesen. 5 Sterne sind verdient und ich hoffe das der 2te teil genauso gut ist. mfg Zum Nicht-mehr-aus-der-Hand-legen 5 von 5 PunktenMeine erste Rezension - denn das musste ich einfach loswerden: Simon Beckett schafft es, den Leser von der ersten Seite an in den Bann zu ziehen. Was in manch anderem Thriller das Lesevergnügen trübt, macht er in "Die Chemie des Todes" einfach grandios richtig: Die Hauptfigur wird intensiv und mit allzu menschlichen Motiven dargestellt, ohne überhöht zu werden. Nebenfiguren und -handlungen werden als Subjekte modelliert, und nicht nur als Objekte einer zwangsläufig sich vollziehenden Handlung. Und vor allem: Die Spannung und das unbehagliche Gefühl kommen nicht erst auf den letzten Seiten - man muss einfach sofort dran bleiben. Kurz zur Geschichte: David Hunter, ein forensischer Anthropologe (also eine Art Profiler für Leichen), hat nach dem Tod seiner Frau und Tochter genug von seinem bisherigen Leben. Er geht als Landarzt in ein kleines englisches Provinzkaff; und hier beginnt die Geschichte: Denn als eine entstellte Frauenleiche auftaucht, holt ihn seine Vergangenheit unweigerlich ein. Top 3 Thriller 5 von 5 PunktenIch habe mittlerweile um die 150 Thriller in meinem Leben gelesen, selten war ich so gefesselt von einem Buch. Die Geschichte eines Arztes der in ein kleines Dorf geht, weil er die Vergangenheit hinter sich lassen will, um dort nach Jahren eben von dieser eingeholt zu werden, ist weder neu noch innovativ. Was aber macht den Reiz des Buches aus? 1. Simon Beckett erschafft eine unheimlich Atmosphere, da der Arzt der sich nach Jahren nicht wirklich in das Dorf integriert hat, dort den Serienmörder der Einwohner dieser Dorfgemeinschaft zu sein scheint, dann den Prediger der es alles kommen sah und der die Morde als Strafe Gottes sieht. Kurz, man wird in die Abgründe hineingezogen in einer Gemeinde, wo immer alles in Ordnung zu sein scheint. 2. Ich Form des Hauptcharakters! Sehr ungewöhnlich einmal den Hauptcharakter die Geschichte aus der Ich-Form erzählen zu lassen. Dadurch gehen gewisse Handlungsstränge des Buches einem noch näher. 3. Der Plot an sich, der weder vorhersehbar noch sonst irgendwie langatmig ist. Außerdem super konstruiert und auch bis zum Ende ist die Chemie des Buches auf pures Adrenalin ausgelegt. 4. Die Sprache ist sehr vielfältig und farbenreich und hält sich mit technischen Details (z.B Obduktion) nicht länger auf als notwendig und auch die Brutalität ist nicht übertrieben im Sinne einer "Effekthascherei" Wer Karin Slaughter mag, wird Simon Beckett lieben. Kurz ein Serienkillerroman in der Atmosphere eines Dorfes vom Feinsten! |
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Die letzte Spur von Charlotte LinkBroschiert von Goldmann TBPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 3,40 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3442464587, Erscheinungsdatum: März 2008 |
5 Kundenrezensionen:Eins der Besten!! 5 von 5 PunktenWie immer hat Charlotte Link mich wieder total in die Spannung mit rein gerissen. Habe das Buch im Urlaub gelesen und konnte gar nicht mehr aufhören. Am Abend bin ich immer viel zu spät ins Bett (hätte am liebsten die ganze Nacht durchgelesen!) Und morgens immer ganz früh auf, um weiterzulesen!! Werde das Büch jetzt auch meiner Schwägerin zu Weihnachten kaufen, da es einfach genial ist!! Die letzte Spur ist wirklich für jeden geeignet, der Spannung áb der ersten Seite braucht!!! Mehr will ich nicht veraten ;o) gute psychologischen Verwicklungen 3 von 5 PunktenIn diesem Roman von Charlotte Link geht es um eine Journalistin, die hartnäckig versucht etwas über das Verschwinden ihrer Bekannten aus der Jugendzeit heraus zu bekommen. Dabei wird dieser Journalistin bewusst, wie unglücklich sie selbst mit ihrem eigenem Leben ist und nebenbei wird ein seit Jahren unaufgeklärter Serienmord aufgeklärt. Auf dem Einband von der 5. Auflage Ausgabe April 2008 steht, dass die Journalisten Rosanna Hamilton durch ihre Suche selbst in Lebensgefahr schweben würde - auf diesen Moment habe ich lange gewartet und es kam eigentlich nie wirklich zu einer Lebensgefahr von Rosanna Hamilton. Es ist psychologisch sehr raffiniert geschrieben, man wird öfters auf eine falsche Spur gelotst. Die Charaktere, Umgebungen und Empfindungen werden gekonnt und mitfühlend beschrieben. Sehr schön zu lesende aussagekräftige und eindruckvolle Sätze. Die Autorin versteht es die deutsche Sprache gekonnt anzuwenden. Mein persönliches Fazit: Ich habe 636 Seiten gelesen, teilweise mit Lust teilweise mit etwas Frust, aber es hat trotzdem Spaß gemacht sich durch die psychologischen Verwicklungen und die Geschehnisse zu lesen. Das Ende war überraschend, unerwartet und hat mich in erster Linie verärgert und enttäuscht. Zum einem weil ich mich jetzt schon in einem Buch von einem Menschen getäuscht habe und zum andern weil ich es nicht habe kommen sehen und das macht das Ende tragischerweise so realistisch. Empfehlen kann ich diesen ROMAN den Lesern, welche gerne, viel und öfter lesen. Es ist zwar nicht so schwer, fordert aber stellenweise sehr viel Geduld zum lesen. Charlotte Link - Einmalig!!! 5 von 5 PunktenIch kann dieses Buch nur jedem der gerne spannende Bücher mag ans Herz legen. Die einmalige Art von Charlotte Link Spannung aufzubauen und die Handlungsstränge anspruchsvoll miteinander zu verbinden. Außerdem regt die Handlung auch zum nachdenken an. Spurensuche in England 5 von 5 PunktenDieser Kriminalroman spielt in der heutigen Zeit. Rosanna, die Hauptperson dieser Geschichte, geht auf eine journalistische Entdeckungsreise in ihre alte Heimat England. Es sollen Morde aufgeklärt werden, die in einem Zusammenhang untereinander und auch mit ihr in Verbindung stehen. Rosanna läßt die Lesenden an ihren Gedanken und Vermutungen teilhaben und beleuchtet Hintergründe. Der Inhalt ist spannend aufgebaut, aber nicht fortlaufend geschrieben. Orte, Personen und Handlungen wechseln einander ab. Man erfährt etwas, will mehr wissen und schon kommt eine neue Szene. Ähnlich wie im Film - mit großen Sprüngen und Schnitten. Letztendlich fügt sich alles zusammen. Charlotte Link hat einen spannenden Kriminalroman geschrieben, der unterhaltsam und gut konstruiert ist. Dieses Buch ist wie (fast) alle Bücher von Charlotte Link empfehlenswert. "Psychologischer Spannungsroman"? Pustekuchen... 1 von 5 PunktenDer Klappentext verspricht vieles, aber ich persönlich konnte mich noch nicht einmal dazu bewegen dieses Buch bis zum Schluss durchzulesen. Und daran sind noch nicht einmal die teils etwas holprigen Formulierungen Schuld. Nein, Charlotte Link schafft es fast alle Ihre Charaktere blutleer und unglaubwürdig darzustellen, überall hockt das Klischee in der Ecke. Der Psychopat ist ein stumpfer Sadist, die mutige, intelligente "Heldin" ist hin und hergerissen zwischen Job, (Patchwork-)Familie und Romanze. Hätten die Charaktere eine Dimension mehr, dann wäre das ganze geschwulste vielleicht erträglich gewesen, so war bei mir der Ofen nach immerhin 300 Seiten aus. Auch dieses Buch hat ja anscheinend seine Zielgruppe, aber für mich ist jeglicher Reiz den es haben könnte einfach kalt ermordet worden. |
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Richtig bekannt wurde die 47-jährige Illustratorin Cornelia Funke erst, als sie vom Zeichenstift an die Computer-Tastatur überwechselte und phantastische Kinderbücher für Kinder und Erwachsene schrieb. Drachenreiter, Herr der Diebe, Tintenblut und Tintenherz legen hiervon beredtes Zeugnis ab. Hinter verzauberten Fenstern hat im Vergleich zu diesen Mega-Sellern vielleicht die kleinere, stillere Geschichte, ist aber nicht weniger phantasievoll als diese. Und auch hier kommt zum Tragen, dass Funke als Zeichnerin angefangen hat: denn sie zeichnet ihre literarischen Bilder derart lebendig und warm, dass man ihr selbst die größte Fiktion dankbar glauben will. Hinter verzauberten Fenstern ist ein wundervoll leises, märchenhaftes Buch, bei dem sich dem Leser hinter jeder Seite eine neue Welt eröffnet. Wie bei einem guten Adventskalender eben -- und vor allem bei solchen, die nicht aus Schokolade sind und auf den ersten Blick etwas enttäuschend wirken. Schade ist da nur, dass es statt 24 nur 16 Kapitel gibt. Ab 8 Jahren. --Stefan Kellerer
