|
| |
|
Der Seelenbrecher von Sebastian FitzekTaschenbuch von Droemer/KnaurPreis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 4,39 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3426637928, Erscheinungsdatum: Sept. 2008, Auflage: 1 |
Aus der Amazon.de-RedaktionEine psychiatrische Klinik, durch einen Wintersturm von der Außenwelt abgeschnitten, beunruhigende Meldungen über einen Mann, der Frauen innerlich bricht, ein Protagonist, der die Erinnerung an sich und seine Vergangenheit verloren hat. Das sind die Zutaten zu Sebastian Fitzeks packendem neuen Thriller, der einmal mehr nichts für schwache Nerven ist. Im Mittelpunkt des Romans steht "Caspar", ein junger Mann mit totaler Amnesie. Erst nach und nach lernt er sich selbst näher kennen. Dabei sind die Dinge, an die er sich erinnert, mindestens so unheimlich wie die Gegenwart, in der er nach einem Unfall in die einsam gelegene Klinik eingeliefert wird. Gibt es eine Verbindung zum "Seelenbrecher", und was eigentlich tut er seinen Opfern an, jungen Frauen, die über kurz oder lang nach der Begegnung sterben? Jahre nach den Ereignissen in der Klinik recherchieren Studenten in einer Krankenakte, die Klarheit bringen soll. Angeleitet werden sie dabei von einem Professor, den ein dunkles Geheimnis zu umgeben scheint. Es dauert nicht lange, und die Studenten geraten in den Sog der unheimlichen Schilderungen. In Rückblenden entfaltet Sebastian Fitzek seine Geschichte, die wie gemacht ist für eine filmische "Übersetzung". Dabei spielt er erneut seine Fähigkeiten aus, spannend zu erzählen und Fährten zu legen, denen der Leser vorsichtig folgt, um diese später wieder zu verwischen. Dabei zieht der Autor alle Register, die nötig sind für einen Psychoschocker der Extraklasse. Und in dem Moment, da alles klar zu sein scheint, setzt Fitzek zu einem furiosen Finale an... Sebastian Fitzek, noch immer als Jungstar des Psychothrillers gehandelt, hat mit Der Seelenbrecher bereits sein viertes Buch vorgelegt. Mit den Vorgängerbänden Die Therapie oder zuletzt Das Kind hat er sich längst eine treue Fangemeinde gesichert -- die mit seinem neuen Band weiter wachsen dürfte. --Mathias Voigt, Literaturtest 5 Kundenrezensionen:Hohe Erwartungen leider nicht erfüllt 3 von 5 Punkten"Der Seelenbrecher", ein Titel bei dem bei mir große Erwartungen geweckt wurden. Die leider nicht erfüllt wurden.... Als ich es endlich in Händen hielt, dachte ich, eines der besten Bücher zu lesen, das mir je untergekommen ist. Ich versprach mir vom Klappentext einen Thriller, der einem die Gänsehaut über den Rücken jagen kann. Ein Serientäter veschleppt Frauen, diewenige Tage später irgendwo wieder auftauchen. Sie sind nicht to, aber auch nicht lebendig. Sie sind in ihrem eigenen Körper gefangen. Und als dann auch noch ein Schneesturm aufkommt, merkt die Besatzung einer privaten Klinik nicht, dass der Seelenbrecher gemeinsa mit ihnen von der Außenwelt abgeschottet ist. Eine Nacht voller schrecklicher Ereignisse beginnt.... Das Buch erinnerte mich beim lesen eher an einen schlecht gemachten Psychofilm als an einen erstklassigen Thriller. Mir fehlte der Nervenkitzel und die Spannung war an einigen Stellen eher zum Einschlafen. Auch der Schluss war alles andere als überraschend oder "erschreckend". einfach nur entäuschend 2 von 5 PunktenIch kann auf keinen Fall die Bewertungen verstehen, die hier so viele Sterne verteilt haben. Das ist unverantwortlich den Lesern gegenüber, die auf der Suche nach einem guten Buch sind. Das Buch erzeugt weder Spannung noch hat es eine schöne Handlung. Es treffen einfach zu viele Zufälle aufeinander. Natürlich funktionieren keine Handys und die Festnetzverbindung wird durch einen Krankenwagen zerstört. Das alles passiert natürlich noch in einem riesen Schneesturm, der ja jedes Jahr in Berlin herrscht und das Praxis-eigene Schneemobil (in Berlin!!)funktioniert aufgrund von einer Manipulation auch nicht. Da dann aus Schutz die Sicherheitsanlage zugemacht wurde, kommt auch keiner mehr aus dem Gebäude und der Seelenbrecher ist drin (es hat natürlich auch keiner den Code zu der Anlage). So rennen alle von Raum zu Raum und es verschwindet eine Person nach der anderen. Im Endeffekt war die Story so schlecht konstruiert, dass auf den letzten Seiten alle Zusammenhänge erklärt werden mussten. Mein Fazit: einfach entäuschend und zäh Fitzek schreibt mit Schablone 3 von 5 PunktenBildliche und junge Sprache, sowie ein zackiger Erzählstil. Dies habe ich beim lesen von "Die Therapie" und "Das Amokspiel" bei Fitzek kennen und lieben gelernt, und fand das auch in "Der Seelenbrecher" wieder. Konnte "Die Therapie" noch mit Überraschungen und einer gut durchdacht wirkenden Handlung überzeugen, dachte sich der Leser beim Amokspiel bereits "Huch, einiges davon hatten wir aber schon!", störte sich aber noch wenig daran. Leider läuft jedoch auch "Der Seelenbrecher" nach Schema "F" wie "Fitzek" ab. Wir haben den besorgten und psychisch gestressten bzw. verwirrten Vater, ein paar unschuldige Randfiguren und um die drei Charaktere, die als Seelenbrecher in Frage kommen. Wie immer fehlt auch der obligatorische Hund nicht, der zwar keine Rolle spielt, aber in jedem Fitzek Roman einmal kurz ins Rampenlicht gedrängt wird. Dann drehen wir uns noch dreimal im Kreis, vermuten alle dreissig Seiten einen anderen Täter - und schon haben wir einen Fitzek- Roman. Erschwerend hinzu kommt in "Der Seelenbrecher", dass die Hinweise zu grob gestreut werden und - nachdem der Autor selbst uns in die Besonderheiten der Kommunikation des Musikers und Mitpatienten "Linus" eingeweiht hat - man nach dessen Aussage: "Sophilpatitöten" ohnehin schon längst bescheid weiß. Kombiniert wird das recht platte Motiv des Seelenbrechers, dass sogar für einen psychisch Gestörten zu überzogen scheint, noch mit einem sehr konstruierten Setting: Die Privatklinik, die zur Zeit nur mit drei Patienten belegt ist, fernab aller Handyverbindungen liegt und dessen einziger Telefonmast durch einen Schneesturm zerstört wurde - selbst mit viel Phantasie musste ich hier den Kopf schütteln. Fazit: Sicher nicht mein letztes Fitzek-Buch, aber eines, was den "Therapie" Bonus aufgebraucht hat. Der Schreibstil überzeugt dennoch, und lässt mich dem Autor eine weitere Chance geben. Schreiben kann Fitzek - er sollte sich jedoch von seiner Schablone beim Plot konstruieren verabschieden, und sich auf neue Wege wagen. MEGA 5 von 5 PunktenEin mega super klasse Buch! Besser gehts fast nimmer. Überraschend und genial geschrieben. Am Besten ist der Post-It Zettel im Inneren mit einer E-Mail Adresse. Einfach eine Mail an diese schicken und man bekommt ein Zugangskennwort, welches man für die Webseite des Autoren braucht. Danach kommt man zu einem Forum indem das Rätseln weitergeht.... Unglaublich fesselnd... 5 von 5 PunktenEs war mir nahezu unmöglich, dieses Buch aus der Hand zu legen. Einfach wahnsinnig fesselnd und spannend. Absolut empfehlenswert! |
|
|
Bis(s) zum Abendrot: Band 3 von Stephenie MeyerGebundene Ausgabe von Carlsen VerlagPreis bei Amazon: EUR 22,90, Angebote ab EUR 17,99 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3551581665, Erscheinungsdatum: Februar 2008, Auflage: 1 |
Aus der Amazon.de-RedaktionStephenie Meyers Vermischung mythischer Elemente mit jenen des Alltags berauschte von Beginn an unzählige Leser. Wie eine Bombe schlugen Bis(s) zum Morgengrauen sowie Bis(s) zur Mittagsstunde in die Welt der Jugendliteratur ein. Erschienen am Valentinstag, wurde Bis(s) zum Abendrot, der dritte Band ihrer Vampirsaga, heiß ersehnt und landete prompt auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste. Noch immer sieht sich Bella mit dem Problem konfrontiert, dass Edward, die Liebe ihres Lebens, und ihr bester Freund Jacob nur Verachtung füreinander empfinden. Doch weder möchte sie auf die kühle Schönheit des Vampirs verzichten, der sie immer wieder durch seine Selbstlosigkeit überrascht, noch sich von Jacob, dem emotionalen Werwolf, distanzieren, der plötzlich von Liebe auf den ersten Blick spricht. Und nach wie vor steht das Wort Heirat im Raum, Edwards Bedingung für Bellas Verwandlung in einen Vampir, welche er als unabdingbar für mehr Intimität ansieht. Denn zu groß ist Edwards Angst, sich durch körperliche Nähe zu verlieren und dabei seinem Verlangen nach ihrem Blut zu erliegen. Die Konsequenzen einer Verwandlung wären indes weitreichend: Bellas Zuneigung zu Jacob müsste erlöschen sowie alles, was ihr menschliches Dasein ausmacht. Und allein beim Gedanken an den Gang zum Traualtar sträuben sich Bella die Haare. Als wäre das nicht genug, schwört Victoria Rache wegen Edwards Mord an ihrem Geliebten James. Was für eine Genugtuung, Gleiches mit Gleichem zu vergelten und Bella zu töten. Geheimnisvolle Morde in Seattle lassen Victorias Plan erahnen: Ein ganzes Heer von neugeborenen wilden Vampiren setzt sie auf Bella und ihre Verteidiger an. Eine Schlacht scheint unvermeidlich, so dass Werwölfe und Vampire ihre Kräfte vereinen, um Victoria endgültig zu schlagen. Unglaubliche 39.568 Leser gaben bei der Biss-O-Meter-Frage des Carlsen Verlags, für wen sich Bella entscheiden sollte, ihre Stimme ab. Edward gewann haushoch. Diskussionen entfachte außerdem das für Jugendromane und heutige Maßstäbe altertümliche Thema Intimität - sprich Sex - vor der Ehe. Laut Meyer verleihe dies der Story gerade in einer Zeit der Tabulosigkeit einen romantischen Touch. Auf die Verfilmung des ersten Bandes darf man jedenfalls gespannt sein. Trotz ähnlicher Konstellationen, Vampir-Mensch-Werwolf, sicher eine vielversprechende Alternative zu Underworld. Eine Romanverfilmung wird den Lesegenuss jedoch kaum ersetzen können! . -- Fenja Wambold, Literaturanzeiger.de 5 Kundenrezensionen:Hat mich oft zum Lachen gebracht. 5 von 5 PunktenIch habe seit Weihnachten 08 alle Bände in Folge gelesen, und kann jedem Teil sehr viel abgewinnen. Band 1 war so richtig was fürs Herz, Band zwei zum heulen schön und Band 3 hat mich oft zum Lachen gebracht. Die Situation zwischen Edward und Jakob erinnerte mich manchmal an Legolas und Gimli in Herr der Ringe. Ich fands teilweise irre komisch. Als ich noch knapp 150 Seiten zu lesen hatte meinte meine Tochter (10): "Mama, du musst mal langsamer lesen! Die Bücher haben doch auch viel Geld gekostet und wenn du sie so schnell liest, hast du ja gar nichts davon." Ich hatte sehr viel davon und fand "Biss zum Abendrot" wie alle anderen Teile sehr schön, und freue mich auf Band 4. Es gibt Bücher, die sich fast von alleine lesen und die Biss Reihe von Stepahnie Meyer gehört für mich dazu. Ein gelungenes Buch- bis auf die letzten 100 Seiten 4 von 5 PunktenAls ich anfing die Buchreihe zu lesen, erhoffte ich mir nicht viel davon. Jedoch fesselte mich der erste Band so sehr, dass ich innerhalb von einer nacht diesen duchgelesen hatte und ich muss sagen dieser Band ist für mich wirklich gelungen! Zwar wird man etwas überrumpelt über die Geschwindigkeit, die sich Bellas und Edwards Beziehung entwickelt, jedoch sind die Stellen so schön, dass manch einer doch anfängt zu Träumen und sich wünscht an Bellas Seite zu sein. Auch den zweiten Teil fand ich dem ersten angemessen- man sah wie viel Wert diese Beziehung hatte und ich für meinen Teil litt die ersten seiten nach Edwards Trennung mit ihr. Der dritte Teil hat mich total aus der Bahn geworfen. In den ersten beiden Teilen wird einem die unzertrennliche Liebe von Bella und Edward demonstriert und etwa hundert Seiten vor dem Ende wird man durch Bellas Gedanken irritiert. Wie hatte sie im band zwei gelitten und nun am Ende des dritten Bandes ließ sie das alles für einen kurzen Moment für diesen Jcob fallen! auch aus dieser Bezeihung wurde ich nicht schlau.. im zweiten Teil benutzte sie ihn noch, um irgendwelche waghalsigen aktionen zu starten bzw. abgelenkt zu werden und im dritten Band verwies alles darauf, dass sich dies nicht geändert hatte.. Selbst als er mit ihr im Zelt im Schlafsack lag, fühlte sie sch nicht wohl. Und ich verstehe diese darauffolgende Entwicklung nicht. Auf einaml sprach sie von einer liebe zu jacob. Bitte wo hatte man das vorher real gemerkt? Ok er war ihr wichtig aber wie ein Bruder und nicht wie ein Geliebter .. Ich verstehe Stephenie meyer in diesem Punkt nicht: Zunächst serviert sie dem Leser eine perfekte Beziehung, die scheinbar alle Höhen und Tiefen übersteht und dann zweifelt ihre Hauptfigur plötzlich an dieser Liebe. Und dann urplötzlich entscheidet sie sich doch für diese Liebe und alles scheint so gut wie vergessen: Wo bitteschön ist die Tiefe, die wir in den vorherigen Romanen gesehen haben? Und wieso versucht sie dem Leser jacob Black näher zu bringen? Der Störenfried der Beziehung? Ich hoffe Band vier übertrifft meine Erwartungen und glättet nochmal das, was in band drei schiefging, sonst wäre ich sher enttäuscht... enttäuscht, aber dennoch brennt das feuer... 4 von 5 PunktenDen ersten Band habe ich verschlungen, wie noch nie ein Buch zuvor. Ich konnte es kaum abwarten den II.Band zu lesen und auch der war im Nu gelesen. Abende habe ich mit dem Lesen verbracht und auch den III.Band hatte ich in nicht mehr als 3 Tagen durch. Dennoch bin ich enttäuscht. Der Romeo und Julia Flair ist verflogen und erinnert wirklich eher an eine kitschige Teeniesoapopera. Der ganze Zauber um die Liebe von Edward und Bella wird durch Bellas Gefühlsdusseleien im Nu zerrissen und ist nicht länger glaubwürdig. Ich konnte es kaum ertragen weiter zu lesen, denn meiner Meinung nach hat Bella Edwards Liebe garnicht mehr verdient, so "bescheuert" sie sich verhält. Jedoch muss ich auch sagen, selbst dieser Teil hat seine Wirkung und Stärke. Wenn nicht, würde ich dann hier sitzen und mich der Verlauf der Geschichte so emotional mitnehmen? Wohl kaum...;) Als wahrer Fan gehört auch dieser Teil zur Geschichte dazu, selbst wenn es einem, wie mir, das Herz zerreist...es bleibt ja immer noch der vierte Teil! immer schwächer... 4 von 5 PunktenIch finde die Teile rund um Bella und Edward immer schwächer. Es passiert in Forks nichts neues, die alten Geschichten zB. mit Victoria werden wieder neu aufgewärmt. Außerdem könnte man die Geschichte auch in Bella und Jacob umbenennen, da er wesentlich öfter auftritt als Edward und auch wenn Edward da ist denkt Bella über Jacob nach. Als sich Bella am Ende auch noch in Jacob verliebt, hätte ich das Buch am liebsten aus der Hand gelegt, weil es meiner Meinung nach die ganze Geschichte mit Bella und Edward versaut. Bella hat für mich einiges an Glaubwürdigkeit verloren, was ihre Gefühle für Edward betrifft. Das Buch bekommt bei mir trotzem noch 4 Sterne, weil es im Vergleich mit anderen Büchern immer noch ein sehr gelungenes Buch ist, allerdings mit Abstrichen. Hin -und hergerissen... 4 von 5 PunktenGerade eben habe ich den dritten Band der "Bella und Edward"-Reihe zu Ende gelesen. Genau wie Bella in diesem Band zwischen Edward und Jacob schwankt, geht es mir bei der Rezension. Alles in allem finde ich die gesamte Reihe sehr gut geschrieben. Schon lange war ich von einer Story nicht mehr so fasziniert. Stephenie Meyers Bücher haben eine ganz eigene Atmosphäre, die mich sofort ansprach. Die Mischung aus Jugendbuch Lovestory und Gruselroman, gefällt mir sehr gut. Jedoch sind auch ein paar Kritikpunkte, zu nennen weshalb es von mir auch nur 4 Sterne gibt: 1. Bella Auf der einen Seite wirkt Bella für ihr Alter ziemlich reif. So kümmert sie sich nahezu allein um den Haushalt. Auf der anderen Seite finde ich ihr Verhalten sehr naiv bzw schwer nachvollziehbar. So ist es für sie zum Beispiel bedeutungslos neben der Familie Cullen (und Jacob) andere soziale Kontakte zu pflegen, was sicherlich nicht gesund sein kann. Sie hat keine einzige wirkliche Freundin und das Zusammensein mit Schulfreunden wirkt immer wie eine Pflichtübung bzw wie eine Notlösung, wenn Edward gerade mal keine Zeit hat. Weiterhin geht Bella mit dem Wunsch ein Vampir zu werden sehr unreif um. Zwar beginnt sie in diesem Buch doch ein wenig über die Konsequenzen ihrer Verwndlung nachzudenken, jedoch wirkt das alles mehr oder weniger wie einmal "kurz angedacht", wenn man berücksichtigt, dass ihre Entscheidung nicht mehr rückgängig zu machen ist. Es scheint in Bellas Leben nichts zugeben, was sie auch nur annähernd zögern lässt. Die Beziehung zu Edward macht auf mich auch immer mehr den Eindruck einer sehr ungesunden Abhängigkeit. Man sollte nicht mit jemanden zusammen sein, weil man ohne ihn nicht kann, sondern weil man es aus tiefstem Herzem und freiem Willen möchte. 2. Jacob und Edward Edward wird meiner Ansicht nach als zu perfekt und aalglatt dargestellt und auch die mantramäßige Wiederholung seiner überirdischen Schönheit und dass Bella beim bloßen Anblick von ihm auch jetzt noch das Atmen vergisst ist irgendwann ein wenig ausgelutscht und auch unglaubwürdig. Jacob hingegen empfinde ich als wunderbare Abwechslung. Er hat seine Fehker, weil er eben -nun ja- menschlich ist (im Gegensatz zu Edward). Auch zieht mich die Wärme und Heißblütigkeit mehr an als die Kühle und Bescherrtheit Edwards. Man könnte meinen, dass der Wunsch Bella auch körperlich nahe zu kommen ein bisschen mehr dominieren müsste. Hier stellt Jacob einen guten Gegenpart dar. Mit ihm kann Bella sogar in nur einem einzigen Kuss mehr Leidenschaft erfahren, als mit Edward in ihrer ganzen bisherigen gemeinsamen Zeit. Ich hätte es zudem auch als sehr unrealistisch empfunden, hätte Bella in ihrem ganzen Leben nicht einmal auch nur einen anderen Mann geküsst. Alles in allem aber wohlverdiente 4 Sterne! |
|
|
Der literarische Katzenkalender 2009: Zweifarbiger Wochenkalender von Julia Bachstein, Esther ScheideggerKalender von SchöfflingPreis bei Amazon: EUR 19,90, Angebote ab EUR 14,95 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3895617431, Erscheinungsdatum: Juni 2008 |
5 Kundenrezensionen:Die Entdeckung für Katzenliebhaber 5 von 5 Punkten...und zwar für solche, die nicht nur "süüüüüüß!!" schreien, sondern sich an der subtilen, durchsetzungskräftigen Wesensart ihrer Lieblinge erfreuen und ab und zu vielleicht auch ein Buch lesen. Ich fand die Texte meistens mehr als passend und habe auch mehr als einmal schallend gelacht. Eine wunderbare Mischung aus nicht immer niedlichen, aber typischen und schönen Schwarz-Weiß-Bildern, keine gewollt gestellten Bilder, sondern solche aus dem Leben. Kauf ich gerne wieder. Enttäuschend 1 von 5 PunktenAlso für mich als Katzenliebhaber mit dem Hobby Fotografie ist dieser Kalender mehr als enttäuschend. Die Bilder sind zum Teil eine Zumutung und viele Zitate haben mit Katzen gar nichts zu tun. Habe den Kalender 2009 geschenkt bekommen, werde ich aber mit Sicherheit nicht aufhängen. Schade um das Geld. Ein absolutes Muss für jeden Katzenbesitzer/Liebhaber 5 von 5 PunktenIch bin jedes Jahr von diesem Kalender begeistert und nicht ein Blatt wird weggeschmissen, ich tapeziere sämtliche Wände damit :-) Er ist einfach zur amüsant und köstlich und die Bilder "zucker".... Ich freue mich jede Woche auf ein neues Blatt. Wunderschön und tiefsinnig 5 von 5 PunktenIch habe diesen Kalender zum ersten mal gekauft. Er fiel mir sofort ins Auge, mir gefallen die Schwarz weiss Fotos sehr, sie sehen aus als hätte man sie per Schnappschuß gerade selbst fotographiert.Unheimlich natürlich und trotzdem sehr inspirierend.Manchmal ist weniger mehr! Durch sinnige Sprüche und Zitate wird der eigensinnige Charakter der Stuben und draußen Tiger sehr zutreffend umschrieben. Manchmal tiefsinnig und manchmal zum Schmunzeln. Auf jeden Fall gibt es ab Januar 2009 kein gelangweiltes umblättern 1 x im Monat sondern die Freude auf ein wöchentlich neues hinreißendes Kalenderblatt. Ich freue mich schon darauf das ein oder andere Blatt nach Ablauf der Woche zu Rahmen. Sehr empfehlenswert. Hervorzuheben ist auch die hochwertige Papierqualität. Der Preis ist gerechtfertigt. Kein Jahr ohne meinen Lieblingskalender 5 von 5 PunktenDer literarische Katzenkalender 2009: Zweifarbiger Wochenkalender AB August eines jeden Jahres fange ich an, nach dem nächsten Literarischen Katzenkalender Ausschau zu halten. Habe ihn jetzt kürzlich bekommen und freue mich jedes Mal wieder an den Bildern und den Sprüchen. Kaufe ihn seit ca. 2002 und möchte zukünftig in keinem Jahr darauf verzichten. Für Katzenliebhaber bestimmt ein Genuss, jeden Montag ein neues Wochenblatt aufzuschlagen. |
|
|
Gegensätze ziehen sich aus: Roman von Kerstin GierBroschiert von LübbePreis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 4,00 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3404159063, Erscheinungsdatum: Sept. 2008, Auflage: 1 |
Aus der Amazon.de-RedaktionEigentlich könnte Constanze glücklich sein. Sie ist mit dem Anwalt Anton liiert, der im Gegensatz zu ihrem Ex-Mann morgens nicht nach Komposthaufen riecht, sondern so frisch nach gebackenem Bot, dass man am liebsten in ihn hineinbeißen möchte. Sie ist das Oberhaupt einer fünf- bis sechsköpfigen Patchworkfamilie, in die sich eigentlich auch Antons sechsjährige Tochter Emily prima einfügt -- auch, wenn sie Constanze wie ihre Vorgängerinnen wegmachen will und ihrem vierjährigem Sohn Julius weiszumachen sucht, dass er unter einer unheilbaren Krankheit leidet, die sein Hirn schrumpfen lässt. Und dann kommt ihre Freundin Trudi auch noch auf die glorreiche Idee, in ihrem Viertel einen Schuhladen namens Pumps und Pomps aufzumachen. Denn nicht Männer, Schuhe machen laut Trudis Aussage Frauen glücklich. Ich habe die Idee, sagt Trudi. Und du hast das Geld. Aber nur mit Schuhen und ganz ohne Männer kann man auch nicht glücklich werden in einem Leben, in dem sich viel um Krabbelgruppen, Mütterselbsthilfegruppen und resolute Frauen mit dem schrecklichen Namen Hittler dreht. Da kann man eigentlich nur in diverse Fettnäpfchen treten. Und dann hat Anton auch noch das Gefühl, dass es so mit Constanze und ihm nicht weitergehen kann und er nicht nur ihre Eltern kennen lernen will, sondern sie auch gleich gemeinsam ein eigenes Haus kaufen sollten. Droht jetzt Constanzes ganzer Lebensplan (welcher Lebensplan eigentlich?) in die Brüche zu gehen? Gegensätze ziehen sich aus ist ein weiterer Mütter-Mafia-Roman aus der Feder von Bestsellerautorin Kerstin Gier, und es ist vielleicht ihr bester. Jede Mutter jedenfalls wird sich in dem Alltagschaos, das der Heldin zwischen Kindern, Liebe und verhasstem Golf-Spiel wiederfährt, ein wenig wiederfinden. Davon lebt ja derlei Literatur: Dass man merkt, dass das Leben der anderen noch chaotischer ist als das eigene. Und dass man darüber hinaus lernt, über sich selbst zu lachen. Gegensätze ziehen sich aus jedenfalls ist witzig genug dazu. Vielleicht kein ganz großer Roman, aber beste Unterhaltung. -- Isa Gerck, Literaturanzeiger.de 5 Kundenrezensionen:Einfach nur suuper! 5 von 5 PunktenDieses Buch habe ich in einem Zug durchgelesen. Total lustig und unterhaltsam geschrieben. Für mich hätte dieses Buch auch doppelt so dick sein können. Da Frau Gier sich in ihrem Schlußwort als Amazon-Leserin geoutet hat: Also ran an das nächste Buch! Ich kanns kaum erwarten. Einfach super - So kennt man Kerstin Gier ! 5 von 5 PunktenAuch der dritte Teil zur Mütter-Mafia-Serie ist wieder mal ein Volltreffer! Kerstin Gier versteht es den Lesern höchst humorvoll zu unterhalten und sorgt somit für viele Lacher. Man erkennt sich selbst oft wieder, denn die Situationen sind wirklich aus dem Leben gegriffen. Ironie, Schlagfertigkeit und die Kunst die harte Wahrheit knadenlos an Tageslicht zu bringen machen die Bücher von Kerstin Gier lesenswert und einzigartig. Ich hoffe, dass es bald wieder was neues von ihr in den Bücherläden zu finden gibt! Davon kann man einfach nicht genug bekommen.... Gegensätze ziehen sich aus 4 von 5 PunktenDas Buch ist flüssig zu lesen und ein leichtes Lesevergnügen. Für fünf Sterne fehlte mir allerdings noch ein Tick mehr Wortgewandheit und Spritzigkeit bei der Geschichte. Den Schluss fand ich sehr schnell dahin geschrieben. Ein wahres Kerstin Gier Buch! 5 von 5 PunktenGekauft, weil es ein Kerstin Gier Buch ist. Überrascht, weil es der dritte Teil der Mütter-Mafia-Bücher war. Ich glaube zum Inhalt muss man nicht viel sagen. Die Hauptdarstellerin ist wie auch bei den anderen Mütter-Mafia-Büchern Constanze Bauer. Kerstin Gier erzählt mit viel Gefühl und noch mehr Humor über den Alltag der Mütter-Mafia. Hinzu kommt diesmal die Entstehung des Schuhladens, die Schwangerschaft von Trudi und Anne und Connys Hass für Golf. Alles in allem wieder ein wundervolles Kerstin Gier Buch. Wie schafft die Frau es, dass man immer nach der nächsten Ausgabe lächtzt. Man muss sie einfach lieben. Gegensaetze ziehen sich aus 5 von 5 PunktenIch liebe Kerstin Gier's Buecher. Dieses war mal wieder zum todlachen ich lese meistens im Zug oder im Bus und musste mir sehr hart verkneifen laut zu lachen. Wenn ich dann doch vor mich hin gluckste schauten mich alle ganz komisch an. Aber wie gesagt das Buch ist der absolute hit ich hoffe es kommt noch ein 4tes von der Muetter-Mafia!!! |
|
|
Die Tore der Welt von Ken FollettGebundene Ausgabe von Luebbe VerlagsgruppePreis bei Amazon: EUR 24,95, Angebote ab EUR 19,00 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3785723164, Erscheinungsdatum: Februar 2008, Auflage: 1 |
Aus der Amazon.de-Redaktion18 lange Jahre hat Ken Folletts nicht eben kleine Fan-Gemeinde auf eine Fortsetzung seines Bestsellers Die Säulen der Erde warten müssen. Lange hat sich der Autor geziert, bis er dem Bitten des Publikums und der Verlage endlich nachgab und sich für einen Vorschuss von immerhin 49 Millionen Euro an die Arbeit machte. Und schon nach ein paar der stattlichen 1.300 Seiten von Die Tore der Welt weiß man: Für die Verlage hat sich dieser Vertrauensbonus ebenso gelohnt wie für die Leser das Warten. 200 Jahre sind in im südenglischen Kingsbridge vergangen, wo Follett seine Geschichte auch diesmal angesiedelt hat. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen die Nachfahren der Helden von einst. Entlang ihrer Schicksale führt uns der Autor, der sich bei seinen Recherchen von gleich drei Historikern zuarbeiten ließ, ausgesprochen kundig durch die Welt des 14. Jahrhunderts: Durch Caris, die der Verbrennung als Hexe durch den Eintritt in ein Kloster entkommt, lernen wir Manches über die Pest und die mittelalterliche Medizin. Mit der Baukunst der Zeit macht uns der Architekt Merthin, Caris` Geliebter, vertraut. Auch den Gegensatz zwischen einem ebenso selbstsüchtigen wie hemmungslosen Adel auf der einen und der Masse der besitzlosen Leibeigenen auf der anderen Seite führt uns der Autor mit großer Souveränität in seiner gewohnt schnörkellos-direkten Sprache anhand persönlicher Schicksale vor Augen: ein Sog, dem man sich kaum entziehen kann... Gewiss: In Wahrheit hat es wohl keine beinahe verbrannte Hexe zur Leiterin eines Nonnen- und erst recht keines Mönchsklosters bringen können. Und überhaupt muss man natürlich davor warnen, seine historische Bildung nur aus historischen Romanen zu beziehen: Dennoch: Die Tore der Welt ist eine nicht nur spannende, sondern sehr wohl auch historische lehrreiche Lektüre. -- Alexander Dohnberg, Literaturanzeiger.de 5 Kundenrezensionen:Super Buch 5 von 5 PunktenIch finde das Buch echt klasse. Ich bin jetzt bei Seite 900 und schon jetzt ziemlich frustriert, dass das Buch bald zu Ende ist :-(( Mir fällt es schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Die letzte Nächte waren schon sehr kurz. Gähn... Empfehlenswert! Unglaublich spannend! 5 von 5 PunktenWie auch schon bei "Die Pfeiler der Macht" hat Ken Follet es wieder geschafft, den Leser an die Seiten zu fesseln. Unglaublich spannend, mit herovrragenden Charakteren. Sehr zu empfehlen!!! Man sollte 'Die Säulen der Erde' nicht so abqualifzieren. 1 von 5 PunktenEs wurden ja schon viele Rezensionen geschrieben, drum kann ich mich kurz fassen. Schade, dass man überhaupt einen Stern vergeben muss. Das Buch wird seinen Ansprüchen in keiner Hinsicht gerecht. Die Handlung plätschert hin und her, es fehlt die treibende Kraft. Man darf fehlende Handlung nicht einen komplexen Plot verwechseln. Bei letzterem hat die Handlung ein Ziel. In diesem Buch plätschert die Handlung so vor sich hin, die Personen und die Handlung entwickeln sich nicht. Hier genügt es eigentlich die ersten und die letzten hundert Seiten zu lesen. Auch die Übersetzung ist nicht sehr sorgfältig, die Wortwahl oft vulgär, zum teil umgangssprachlich (z.B. das schwäbische "aufheben" für "aufbewahren"). Eine Fortsetzung von 'Die Säulen der Erde' ist es nicht, eher ein Abklatsch. Man sollte 'Die Säulen der Erde' nicht so abqualifzieren. Naja 1 von 5 Punktenes wurde schon in den vorangegangenen Rezensionen ausführlich auf das Buch eingegangen, daher möchte ich mich darauf beschränken zu sagen, dass ich es schlicht langweilig und stellenweise auch sehr geschmack- und niveaulos fand... FAST so gut wie Teil 1 5 von 5 PunktenIch habe die Säulen der Erde nun mehrfach verschlungen und hohe Erwartungen in diese Fortsetzung gehabt, sie wurden nur minimal enttäuscht! Die Säulen der Erde ist für mich das bessere Buch, aber diese Fortsetzung hat mich genauso gefesselt! Ein tolles Werk! Ich hätte mir lediglich gewünscht, dass etwas mehr auf die Vorgeschichte eingegangen wird, so wird zum Beispiel klar, das eine ganze Sippe der Tochter von Tom Builder, Martha entsprungen ist, nur war diese in die Säulen der Erde stets "Single". Was mich interessiert hätte - was wurde aus Martha, wie kam sie dann doch noch an Familie?!? Es gibt noch weitere Beispiele, aber auch viele positive! Das Leben in Kingsbridge wurde interessant weiter ausgeführt und man fühlte sich "wie zu Hause". Ein wirklich gutes Buch, ich werde es sicher nochmal lesen! |
|
|
Verdammnis von Stieg LarssonBroschiert von Heyne VerlagPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 6,50 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3453433173, Erscheinungsdatum: August 2008 |
5 Kundenrezensionen:ABSOLUT GENIAL!!! 5 von 5 PunktenHabe über Weihnachten den ersten Band dieser Trilogie gelesen und konnte es kaum erwarten, dass endlich dieser zweite Band geliefert wurde. Mittlerweile hänge ich am dritten Band. Die Geschichte ist raffiniert konstruiert und ästelt sich in viele interessante Nebenarme auf. Spannung pur und vor allem eine höchst ungewöhnliche Hauptakteurin, mit der man zittert und leidet und hofft. Ich bin restlos begeistert! das beste!!! 5 von 5 Punktenobwohl die ganze trilogie ein reines vergnügen ist, so ist doch der zweite teil das beste buch! interessante charaktere, sehr gute thematik und fliessend zu lesen. ein fantastischer schriftsteller der den spagat schafft, ein über die grenzen hinaus spannendes buch zu schreiben, ohne sich der üblichen mittel zum spannungsaufbau zu bedienen! diese trilogie muss einen in seinen bann ziehen!!! Tolle Fortsetzung 5 von 5 PunktenLeider gibt es den dritten Teil noch nicht als Taschenbuch. Dieses Buch ist eine gute Fortsetzung des ersten Bandes und uneingeschränkt lesenswert. Trotz sprachlicher Mängel und Übertreibung... 4 von 5 PunktenDie ersten 300 Seiten tat ich mir schwer... mehr oder weniger plätscher, plätscher aber mit Lisbeth eine interessante Figur. Wenn ich mir auch manchmal an den Kopf gelangt habe ob der unglaublichen Fähigkeiten dieser Frau. Gepaart mit überflüssigen, teilweise sogar lächerlichen Details in der Handlungsbeschreibung nervt das! Sinngemäß: "Sie öffnete ihr PowerBook mit 1GB RAM und einem 2GHz Prozessor und doppelklickte auf das Icon Asphyxia 1.3 auf ihrem Desktop" Dazu kommen ständige Wiederholungen von Beschreibungen, die Seiten zuvor in der gleichen Weise schon mal gegeben wurden. Da kommt man sich manchmal echt veräppelt vor. Meine Lieblingsformulierung: "Er/Sie beschrieb einen Halbkreis..." Was für ein Satz! Und dann gleich 5x innerhalb von 20 Seiten. ABER die Geschichte ist einfach gut aufgebaut, schön vertrackt und sehr spannend. Die Charaktere sind extrem aber nachvollziehbar und liebenswert. Ab Seite 300 hat mich das Buch nicht mehr losgelassen! Auf den letzen 100 Seiten Showdown geht es dann nochmal so richtig zur Sache... mit "überraschenden" bis unglaublichen Wendepunkten. Brillant! 5 von 5 PunktenIch bin durch Zufall auf "Verdammnis" gestoßen, der bereits der zweite Band von Stieg Larssons "Millennium-Trilogie" ist, und habe diesen in Unkenntnis eines existierenden ersten Bandes zuerst gelesen. Da die Bände in sich abgeschlossen sind, kann man auch als "Quereinsteiger" sehr gut in die Geschichte hinein finden. Da in "Verdammnis" immer wieder auf zurückliegende Ereignisse aus "Verblendung" angespielt wurde, war ich unheimlich neugierig auf diesen ersten Band (den dritten gab es zu diesem Zeitpunkt noch nicht) und hatte beim Lesen ungemein viele "Aha"-Erlebnisse. Im zweiten Teil setzt Stieg Larsson auf brillante Art und Weise fort, was in "Verblendung" begonnen wurde. Mikael Blomkvist, Journalist beim Wirschaftsmagazin "Millennium", recherchiert in einem besonders brisanten Fall von Mädchenhandel, der sich bis in höhere Regierungsämter zu ziehen scheint. Blomkvists Partnerin aus dem ersten Buch, die geniale Hackerin Lisbeth Salander, bekommt Wind von der Geschichte und schaltet sich über Blomkvists Computer in die Ermittlungen ein, da ihr gesetzlich bestellter Betreuer Nils Bjurman in den Fall verwickelt zu sein scheint. Als Blomkvists Informant sowie dessen Freundin und später auch Nils Bjurman tot aufgefunden werden, fällt der Verdacht auf Lisbeth Salander, die daraufhin flüchtet. Nur Blomkvist glaubt an ihre Unschuld und beginnt auf eigene Faust Ermittlungen anzustellen, deren Lösung in der Vergangenheit von Lisbeth Salander begründet ist. Die sympatischen Hauptakteure Mikael "Kalle" Blomkvist und Lisbeth Salander sind dem Leser gleich zu Beginn wieder vertraut. Das Hauptaugenmerk des Autors liegt diesmal auf der scharfsinnigen Computervirtuosin Salander, die im ersten Buch bereits sehr rätselhaft und geheimnisumwittert dargestellt wurde. Die Wahrheit um ihre Person, die erschreckende Ausmaße annimmt, wird schrittweise ans Tageslicht gebracht. Stieg Larsson ist mit diesem virtuos und brillant geschriebenen Buch ein weiterer Geniestreich gelungen und ich konnte es kaum erwarten, endlich den dritten und (leider) letzten Band in den Händen zu halten. Volle Punktzahl! |
|
|
Denken Sie selbst! Sonst tun es andere für Sie von Vince EbertBroschiert von Rowohlt Tb.Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 7,50 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3499623862, Erscheinungsdatum: Oktober 2008, Auflage: 3., Aufl. |
5 Kundenrezensionen:Thema verfehlt 1 von 5 PunktenEbert möchte mit seinem Buch das eigene Denken des Lesers anregen - und scheitert damit grandios. "Denken Sie nicht selbst - ich denke für Sie" wäre ein besserer Titel. Auf 200 Seiten ist eine Ansammlung von Comedy-Texten gebündelt, notdürftig zum Thema "Denken" strukturiert. Eine Anregung zum eigenen Denken gibt es nicht, vielmehr gibt Eberts lediglich seine eigene Meinung wieder, die - da er als Physiker Wissenschaftler ist - automatisch richtig ist. Gespickt sind die Ausführungen dann mit witzigen Sprüchen, oder waren zuerst die witzigen Sprüche da, die dann mit Text verbunden wurden? Auf jeden Fall werden die Witze langweilig, da sie meist nach dem gleichen Schema aufgebaut sind: Der Mensch an sich sollte intelligent sein, aber er kennt jemand, der es nicht ist. Wer einfach ein Comedy-Buch sucht, ist damit eventuell zufrieden, seinen eigenen Anspruch erfüllt das Buch jedoch bei weitem nicht. Denken bitte abschalten - Ein Kalauer-Handbuch 1 von 5 PunktenAlso nein. Wie konnte diese Ansammlung von Plattheiten so viele Sterne bei den Bewertungen sammeln? Ich bin sehr enttäuscht, nicht nur weil ich mir doch wesentlich mehr Wissensvermittlung und weniger eine Aufbereitung von Kalauern erhofft hatte, sondern auch weil der Humor von Vince Ebert offenkundig bei sehr sehr Vielen ankommt. Das Denken kann man beim Lesen des Buches getrost einstellen. Es ist weder anregend, inspirierend, überraschend noch vermittelt es Wissen, wie es der Titel ja durchaus suggeriert. Wer Witze z.B. über Polen, Roberto Blanco oder über einen fiktiven "Kumpel Jörg" mag oder wer Frau-Mann-Beziehungskisten a la Mario Barth und Albernheiten im Generellen schätzt, der möge zu diesem Buch greifen. Kleines Beispiel: "Deswegen heißt Solarenergie auch so. Weil sie so lala funktioniert". Ein echter Brüller, gel? Derlei Schenkelklopfer gibt es reichlich in der sicherlich sehr schön aufbereiteten Lektüre. Dafür, und für die Richtigstellung des Begriffs "Quantensprung" erhält das Buch von mir einen Stern. Comedyprogramm wiederverwurstet 3 von 5 PunktenHier ist das Skript zum Bühnenauftritt; an den passenden Stellen ist im Buch ein bißchen Platz, wo der Lacher hingehört. Inhaltlich sind es Kommentare zur 'Vermischtes' Seite der BILD (Die Wissenschaft hat festgestellt) und Beschreibungen altbewährter Komedy-Charaktere (Der Lehrer als Autofahrer, der Pauschaltourist, der Esoteriker und so weiter). Das kommt einem mehr oder weniger lustig vor, je nach dem, wie oft man es schon gehört hat. Der Titel verspricht eine Umerziehung zum denkenden Menschen, geliefert wird übliches Unterhaltungsprogramm. Leichte Kost, gut für die Wartezeit beim Frisör. Gute Comedy mit einer Agenda 5 von 5 PunktenZunächst: es handelt sich hier um Comedy-Buch. Diejenigen Rezensenten, welche der Ansicht waren, es handele sich um ein Sachbuch, haben wohl vor dem Kauf nicht aufgepasst. Vince Ebert schreibt hier auf sehr amüsante Art und Weise über häufige Denkfehler, falsche Annahmen und ungünstige Verhaltensweisen. Und Vince Ebert hat eine Meinung, die er klar vertritt. Das wird nicht jedem Leser gefallen, denn Ebert ist antiesoterisch, antireligiös und klar prowissenschaftlich. Lesern von "Esotera", der Bibel oder anderer metaphysischer Schriften wird daher besonders zur Lektüre dieses Buches geraten. mittelwitzig 3 von 5 PunktenNa ja, sooo lustig und witzig und intelligent ist das Büchlein Vince Eberts auch wieder nicht. Es ist ganz nett und hat als Nachtkästchenlektüre gewiß seine Berechtigung. Aber der Überbrüller ist es nicht, und Aufklärung, die zu umsetzbarer neuer Erkenntnis führte, ist es auch nicht. Vince Ebert muß als Autor noch genausoviel lernen wie als Bühnenakteur, bei beidem fehlt noch einiges an Substanz. Und er muß aufpassen, dass er nicht zum Hanswurst wird auf der Ebene von Elton oder Stefan Raab, in deren Gesellschaft und auf deren unlustigem Comedy-Niveau er sich zuviel tummelt. |
|
|
Die Mütter-Mafia von Kerstin GierTaschenbuch von LübbePreis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 3,70 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3404152964, Erscheinungsdatum: März 2005, Auflage: 12., Aufl. |
5 Kundenrezensionen:Ganz große klasse 5 von 5 PunktenMütter Mafia war das erste Buch, welches ich von Kersten Gier gelesen habe und ich muss sagen, ich bin seither absoluter Fan von ihr! Das Buch ist witzig und total sympathisch geschrieben. Warnen Sie also Ihre Umwelt vor plötzlichen Lachattacken vor :-) Es ist für jeden einen Charakter dabei, indem man sich ein bisschen wieder erkennt. Sehr zu empfehlen ist danach "Die Patin" und "Gegensätze ziehen sich aus" zu lesen, da diese sozusagen Fortsetzungen der Mütter Mafia sind. Doch auch wenn man die Bücher nicht in dieser Reihenfolge liest, hat man kein Problem die Handlung zu verstehen. Die Bücher von Kerstin Gier sind absolut zu empfehlen und meine Sammlung ihrer Werke wächst stetig nach. Ein sehr schönes Buch 5 von 5 PunktenEigentlich bin ich trader und lese so bücher wie die strategien der börsenmillionäre oder das große buch der markttechnik. So war es einmal eine ganz andere Welt in die mich dieses Buch entführt hat. Ich kann es nur empfehlen. Ich habe mich köstlich amüsiert und selten so gelacht wie bei diesem tollen Buch. Kann es nur weiterempfehlen Auch mal ein Buch für Mütter, die gern anspruchsvolles lesen 5 von 5 PunktenAuf dieses Buch bin ich durch Zufall gekommen. Auf der Suche nach - nichttypischer Frauenliteratur - geriet mir dieses doch eher Typisch wirkende Buch in die Hände.... und ich hab es gelesen.... mein Mann etwas irritiert durch die Auswahl, fragte dann irgendwann warum ich so lache und ob ich das Buch auch noch aus der Hand legen kann... ich habe verneint, denn ich muss sagen es ist ein heiteres lustiges Buch für "Nichtsupermamis" man findet sich einfach irgendwie wieder.... und was ich besonders gut fand...... verlernt auch ein wenig dieses schlechte Gewissen zu haben - keine Supermami zu sein ;-) Werde nun den zweiten Teil lesen, bin gespannt... Gut - aber nicht der Beste Kerstin Gier! 4 von 5 PunktenEin typischer Kerstin Gier Roman: Hauptdarstellerin Constanze befindet sich in verzweifelter Lage (Trennung, zwei Kinder, keine Zukunftsperspektive) und kommt durch charmant durchgeknallte Typen wieder auf die Füße. Leider fiel die Liebesgeschichte hier sehr kurz aus - aber dafür kommt ja mit Die Patin die Fortsetzung. Und die Idee, die Übermuttis als totale Erziehungsversagerinnen und zickige Intrigantinnen darzustellen ist einfach Balsam für die Seele von uns ganz normalen Mamas ;-) Insgesamt ein sehr unterhaltsames Buch mit netten Hauptfiguren und absolut hassenswerten Gegenspielern; jedoch nicht so witzig wie "Ein unmoralisches Sonderangebot" oder "Für jede Lösung ein Problem". Ein schöner Roman - nicht nur für Mütter. für alle mamis und nicht-mamis *g* 5 von 5 PunktenAls ich die ersten paar Seiten sah, im Forum-Schreib-Stil der Mütter-Society, dachte ich, oje, das kann ja was werden. Und dann begann das 1. Kapitel in der Ich-Version. Das ist bei mir immer so ein Problem, diese Erzählversion liegt mir nicht immer und der Autor muss den Erzählstil auch gut rüberbringen. Aber kaum hatte ich ein paar Seiten gelesen, war ich schon hin und weg von der tollen Geschichte. Es geht um eine Frau, die von jetzt auf nachher eine Scheidung über sich ergehen lassen muss und in das Haus ihrer verstorbenen Schwiegermami abgeschoben wird. In der Insektensiedlung, wie der Vorstadtteil heißt lernt sie schnell neue Freundinnen kennen und die selbsternannten perfekten Ober-Mamis, die meinen sie wären das non plus ultra. Bald stellt sich heraus wer dieser mysteriöse Jaguarmann ist und überhaupt hat das Buch immer wieder etwas Neues Interessantes zu bieten, über das man lachen kann. (Kurz zur Erklärung, der Jaguarmann ist ein Mann, den sie im Kindergarten ihres Sohnes immer wieder trifft und es fast jedes Mal in einem Fiasko endet *g*) Also ich bin restlos von dem Roman begeistert :) Hatte es in 3 Tagen durch und würde am liebsten weiterlesen. Musste mich regelrecht zu Pausen zwingen, sonst hätte ich es wohl an einem Tag geschafft... *g* Die Autorin schreibt witzig und frisch. Das richtige Buch für zwischendurch oder wenn man eine Aufmunterung braucht. Das Buch bekommt von mir 5 von 5 Sternen. Achtung! Suchtgefahr! Der nächste Teil Die Patin werde ich mir selbstverständlich auch holen ;) |
|
|
Schwertgesang von Bernard CornwellBroschiert von Rowohlt Tb.Preis bei Amazon: EUR 9,95 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3499248026, Erscheinungsdatum: Dezember 2008 |
5 Kundenrezensionen:Toll - Geschichte pur 5 von 5 PunktenDas Buch "Schwertgesang" von Bernard Cornwell war von mir sehnsüchtig erwartet worde. Es ist das vierte einer Reihe, die bisher klasse war.Der Krieger Uhtred zieht durch das frühmittelalterliche England und erlebt Geschichte im Umfeld Alfred des Großen. Cornwell bleibt sich treu und liefert beste Unterhaltung. Er hat nicht die übliche Sex&Crime Sauce nötig die die üblichen Verfasser historischer Romane brauchen um ihre Bücher in die Regale der Buchhandlungen zu drücken. Er stellt das tägliche Leben naturgetreu nach. Hier wird nichts aufgeplustert oder verherrlicht. Das Buch setzt die Reihe gut fort und macht Freude. Gut so! Konnte mich wieder voll und ganz begeistern! 5 von 5 PunktenLang ersehntes Warten hat sich gelohnt, denn der vierte Teil der Serie "The Saxon Stories" ist dem Autor Berard Cornwell wieder hervorragend gelungen. Für alle, die sich schon von den ersten drei Teilen "Das letzte Königreich", "Der weiße Reiter" und "Die Herren des Nordens" überzeugen konnten, wird es ohne Frage ein absolutes Muss sein, nun auch "Schwertgesang" zu lesen. Fand ich das Cornwell sich immer weiter steigerte und mit jedem Buch besser wurde, empfand ich das diesmal nicht. Aber er bleibt gleichbleibend gut, ohne irgentwas einzubüßen. Die Geschichte um Uhtred basiert in diesem Teil zwar mehr auf Fiktion, als seine Vorgänger, enthält aber immer noch einen großen Teil historischer Ereignisse, die weiterhin interessant und spannend bleiben. Cornwell hat ein Gespür beides zu verbinden, damit es unterhaltsam und informativ beim Leser ankommt. Auch sonst bleibt er seinem Stil treu, indem er die Geschichte in der Ich-Form aus Uhtreds Sicht erzählt, sprachlich unverblümt und die Handlung fesselnd. Außerdem bekommt man ein gutes Bild von den Engländern und den Dänen, denn weiterhin werden beide Seiten gleichermaßen mit eingebunden. Uhtred konnte mich hier wieder am meisten begeistern, denn durch seinen vielfältigen, eigenwilligen und keinesfalls perkekten Charakter, ist er mir nun richtig ans Herz gewachsen. Aber auch Pater Pylig bringt neben Uthred besonders viel Witz mit in die Geschichte und ich habe mich über ein Wiedersehen mit ihm gefreut. Genauso wie über Uhtreds Schwurmänner Finan, Cerdic, Sihtric, Rypere und Clapa. Auch Steapa, Beocca und diesmal auch zwei weibliche Charaktere, nämlich Gisela und Æthelflead waren sympathisch und liebenswürdig. Alfred, der zwar nach dem ersten Teil immer sympathischer dargestellt wurde, hat sich seid dem letzten Teil diesmal nicht verändert. Der Norweger Erik zeigt, dass Cornwell auf schwarz-weiß Malerei verzichtet, da er als Gegner Uhtreds trotzdem ein toller Charakter ist. Die Handlung in diesem Roman ist die Eroberung Lundene (London), die Uhtred für Alfred einnehmen soll. Dies geschieht natürlich nicht, ohne viel Blut zu vergießen. Genauso kennen wir diese Geschichte und es wird auch in diesem Teil nicht langweilig. Abwechslungsreiche, spannende und unvorhersehbare Wendungen haben mich wieder ins England, diesmal im Jahre 885 (Die Jahrezahl auf dem Buchrücken, die mit 855 angegeben wird, stimmt nicht, käme auch mit den Vorgängern nicht hin, weswegen ich im Internet mach der richtigen Jahreszahl gesucht und auch gefunden habe) eintauchen und mitfiebern lassen. Wieder einmal kann ich dieses Buch nur weiter empfehlen und freue mich auf eine weitere Fortsetzung, die es noch geben wird. Uhtred reitet wieder! 5 von 5 PunktenIn "Schwertgesang" läßt Autor Bernard Cornwell nun bereits zum vierten Male den Krieger Uhtred durch das frühmittelalterliche England ziehen. Auf 479 Seiten begleitet der Leser den Helden auf seinen Reisen, bei seinen Kämpfen um London und teilt seine Erlebnisse. Prägend ist wieder Uhtreds gespaltenes Verhältnis zu Alfred dem Großen und zur christlichen Kirche. "Schwertgesang" ist, wie auch seine drei Vorgänger, beste Unterhaltung. Cornwell hat mit dieser Reihe für das Genre des historischen Romans eindeutige und hohe Maßstäbe gesetzt. Dies gilt besonders für die authentische Darstellung des täglichen Lebens. Hier wird nichts glorifiziert. Man hat jederzeit den Eindruck, ja, so könnte es gewesen sein. Sicher gibt es die eine oder andere kleine Abweichung bei den historisch verbürgten Ereignissen. Dieses hat Cornwell jedoch nie bestritten (oft weist er sogar darauf hin) und es ist auch eindeutig das Recht des Romanciers. Es tut auch dem Gesamteindruck keinerlei Abbruch. Insgesamt liegt der Informationsgehalt des Buches auf hohem Niveau. Aufgrund der gelungenen Mischung aus Unterhaltung und historischen Fakten sowie der bestechenden Erzählkunst Cornwells, bewerte ich das Buch mit fünf Sternen. Allerdings ist "Schwertgesang" eindeutig schwächer als seine Vorgänger. Fazit: "Schertgesang" bietet kurzweilige Lesefreude und spannende Unterhaltung. Eine klare Kaufempfehlung! P.S.: Neueinsteiger in die Welt Uhtreds sollten besser mit "Das letzte Königreich" beginnen. Spannend..... Hoffentlich geht es bald weiter! 5 von 5 PunktenSicherlich eine ganze Menge fiktiver Geschehnisse, aber äußerst spannend und unterhaltsam. Ich finde es einfach toll, dass der Autor nichts beschönigt und als "schrecklich romatisch" verkauft. Teilweise ziemlich brutal, aber so wird es wohl auch gewesen sein. Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht, es werden ja immer wieder, wenn Uther als alter Mann erzählt, kleine Hinweise auf zukünftige Geschehnisse eingestreut, was das Ganze nochmal etwas spannender macht. Ich freue mich sehr auf den nächsten Teil! vierter Teil 5 von 5 Punktender Serie um Uthred von Bebbanburgh und dessen schwieriges Verhältnis zu "seinem König" Alfred (der Große) von Wessex. Erzählt wird die Geschichte eines Kriegers von sächsischem Adel, der von den einfallenden Dänen aufgezogen wurde und obwohl selber Heide für den frömmelnden Sachsenkönig Alfred kämpft. Die Serie besteht bisher aus vier Bänden: - Das letzte Königreich - Der weiße Reiter - Die Herren des Nordens - Schwertgesang Charakteristisch für die Serie, ist dass es keine schwarz weiss Malerei gibt, also die heidnischen Dänen sind nicht die Bösen, sondern die - manchmal hochgeachteten - Feinde. Weiterhin werden die Kämpfe und Schlachten sehr detailiert beschrieben, was keinem Autor dermaßen mitreißend gelingt wie Bernard Cornwell. Die Bücher sind das was man früher alls "Jungensromane" bezeichnet hätte vom tapferen Held der den Kampf liebt, dabei sind sie sehr gut in die damalige Zeit eingebettet. Wobei der Autor zugibt sich die ein oder andere schriftstellerische Freiheit genommen zu haben. Im vierten Band "Schwertgesang" soll Uthred anfangs die Themse, im Namen von Alfred von Wessex, vor einfallenden Dänen schützen. Durch die Inszenierung mit einem "sprechenden Toten" gelingt es den Nordmännern fast Uthred davon zu überzeugen, dass es sein Schicksal ist seinen Eid an Alfred zu brechen und selber die Krone von Mercien anzustreben. Er erobert, nach hartem Kampf, London für Wessex und bekommt letztendlich den Auftrag die von Dänen gefangene Tochter König Alfreds gegen ein Lösegeld auszutauschen. Ihm gelingt es zwar Verhandlungen mit den Nordmännern aufzunehmen, doch will die zu Errettende gar nicht gerettet werden... Fazit: Wer die ersten drei Bände gelesen hat wird auch den vierten mit inbrunst verschlingen. Cornwell hat einen Epos geschaffen, der sich am ehesten noch mit Frans Bengtssons "Die Abenteuer des Röde Orm" vergleichen läßt. Es ist einfach mitreissend und das Beste ist: es geht weiter! |
|
|
Die Chemie des Todes. 6 CDs von Simon BeckettAudio CD von AUDIOBUCHPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 7,49 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3899641965, Erscheinungsdatum: Juni 2006, Auflage: Gekürzte Lesung. |
5 Kundenrezensionen:kennen wir schon 3 von 5 Punktenleider kennen wir das schon von vielen anderen krimis. erster mord, zweiter mord, die üblichen verdächtigen, dann dreht die geschichte und zum schluß das happy end. insgesamt gut geschrieben, aber irgendwie wie ein in die länge gezogener tatort sonntag abends. packender Krimi 4 von 5 PunktenDieses Hörbuch ist ein packender Krimi, der mit fundiertem Wissen der Anatomie und forensischer Medizin gespickt ist. Absolut Genial!!! ein bisschen eklig aber dafür sehr Detailgetreu... 5 von 5 PunktenIch habe dieses Höhrbuch ohne jegliche Vorahnung was mich erwartet, bestellt. Ich war davon total begeistert. Es ist jedoch nicht für Leute zu empfehlen, die sich leicht (auch vor Beschreibungen) ekeln, da einige Stellen über Leichen, die schon etwas älter sind, sehr auf gerichtsmedizinischer, sachlicher Ebene beschrieben ist, was ich jedoch an diesem Buch sehr gut gelungen und sehr spannend finde. Auch die Story ist genial aufgebaut und hat einige überaschende Wendungen und meiner Meinung nach keine langweiligen Stellen, die sich lang hinziehen. Meine Empfehlung ist daher: Wenn man sich für Gerichtsmedizin oder auch nur für eklige Beschreibungen begeistern lässt, und gleichzeitig das ganze in einer genialen Story verpackt haben möchte, sollte sich unbedingt dieses (Höhr)buch zulegen. Fesselnt! Spannend! Es entstehen Bilder im Kopf! 5 von 5 PunktenEigentlich war ich nicht so angetan, als ich laß, dass die Hauptperson im Buch ein Gerichtmediziner ist. Nachdem man im Fernseh davon überrannt wird, war ich skeptisch ob mir das Hör buch gefallen wird. Aber ich muss sagen: Klasse! Ich konnte nicht aufhören zu hören, ich wartete sogar solange im Auto (vor meiner Garage) bis das jeweilige Kapitel beendet war und konnte es nicht abwarten, wieder ins Auto zu steigen um weiter hören zu können (ich bin beruflich lange im Auto unterwegs). Die Beschreibungen der Verwesungen sind gewöhnungsbedürftig, aber nehmen in der Gesamtstory auch nur einen kleinen Platz ein. Mein Fazit: Absolut hörenswert, kurzweilig, spannend und super vorgelesen. Extrem spannender Forensik-Thriller! 5 von 5 PunktenAls erstes hat mich der Titel dieses Hörbuches angesprochen. Wie ich erwartet habe, hat mich dieser spannende Thriller, auf Basis der forensischen Anthropologie, sehr schnell in seinen Bann gezogen. Die Geschichte ist interessant aufgebaut, die Spannung steigert sich stetig und das Ende ist für mich mehr als überraschend. Der Ex-Rechtsmediziner David Hunter war eine Koryphäe auf seinem Gebiet. Nachdem er seine Frau und Tochter verloren hat, hängte seinen Beruf an den Nagel. In einem kleinen Dorf praktiziert er als Landarzt und genießt seine Ruhe. Als eines Tages eine Frauenleiche entdeckt wird, holt ihn seine Vergangenheit ein. Und noch schlimmer, er geriet unter Mordverdacht. Die Stimme des Erzählers Johannes Steck ist angenehm, sympathisch und lässt die Charaktere aus der Sicht Ich-Erzählers lebendig wirken. Die medizinischen Details sind sehr interessant, sehr genau und farbenfroh erzählt, so dass ich zu der Ansicht kam, dass das Hörbuch zu sehr nervenaufreibend ist und für die zart besaiteten Nerven womöglich nicht gut wäre. Allerdings, wen seine blühende Fantasie nicht im Schlaf verfolgt, für den ist das Hörbuch genau richtig. |
|
...


