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Der Gefangene von John GrishamBroschiert von Heyne TBPreis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 2,99 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3453811747, Erscheinungsdatum: März 2008 |
Aus der Amazon.de-RedaktionHalt! Bevor Sie Ihren neuen Grisham bestellen, haben wir eine wichtige Nachricht für Sie: Das ist kein Grisham, wie Sie ihn kennen! Denn Der Gefangene ist das erste Sachbuch des Bestsellerautors. Doch das ist natürlich kein Grund, dieses Buch nicht zu kaufen -- ganz im Gegenteil! Mehr als 20 Jahre liegt der bestialische Mord an einer jungen Frau zurück. Tatort ist eine Kleinstadt im beschaulichen Oklahoma, wo Recht und Ordnung noch etwas gelten. Im Zentrum der Ermittlungen findet sich ein junger Mann wieder, der einst die Hoffnung des örtlichen Baseballteams gewesen ist. Psychische Probleme und seine Alkoholsucht verhindern allerdings, dass Ron Williamson zum Stolz der Kleinstadt wird. In einer haarsträubenden Herleitung und durch unglaubliche Versäumnisse von Ermittlern, Staatsanwälten und Richtern wird Ron des Mordes "überführt". Zusammen mit einem alten Freund wird er zum Tode verurteilt und sitzt zuletzt in der "Death Row", der Todeszelle. Mit viel Glück gelingt eine Wiederaufnahme des Verfahrens. Und der -- neu eingeführte -- DNA-Test beweist: Ron und sein "Komplize" sind unschuldig! Mit Ron Williamson stellt Grisham einen Menschen in den Mittelpunkt, der wie er in einer Kleinstadt aufgewachsen ist und Baseballstar werden wollte. Das hatte Grisham fasziniert, als er zum ersten Mal von dem Fall hörte. Er, selbst Anwalt, hat sich einen Fall vorgenommen, der die Schwächen des amerikanischen Justizsystems zeigt. Schwächen, die tödliche Folgen haben können für unschuldig Verdächtigte .... Der Gefangene berichtet von ohnmächtigen Einwohnern einer Kleinstadt, die mit einem brutalen Mord klarkommen müssen. Das Buch porträtiert sowohl die Angehörigen des Opfers, die die Schwere des Verbrechens fast erdrückt, als auch die der "Täter", die mit der vermeintlichen Schuld kaum leben können. Es stellt zynische Polizisten vor, die einen "Fahndungserfolg" erzwingen wollen. Es erzählt von Richtern, die Unschuldige zu "Tätern" machen. John Grishams Buch beweist, dass die Wirklichkeit bisweilen schlimmer sein kann als die Fantasie. Der Gefangene ist ein beklemmendes Buch. Es ist spannend zu lesen und öffnet einem die Augen. Ob das Buch in Amerika selbst etwas bewegen kann, bleibt abzuwarten. Der Leitende Richter, der für die Verurteilung von Ron Williamson verantwortlich ist, ist jedenfalls noch im Amt. --Mathias Voigt, Literaturtest 5 Kundenrezensionen:eine WAHRE Geschichte FASSUNGLOS !!!! 5 von 5 PunktenTrotz der vielen negativen Rezenionen habe ich " Der Gefangene " ohne große erwartungen gekauft. Ich bin begeistert. Ein tolles Buch. In der Tat muss man sich ersteinmal " warm " Lesen doch ist das ersteinmal geschafft steht einem spannenden Leseerlebnis nichts mehr im Wege. Man sollt das Buch immer mit dem Hintergedanken lesen, das dies eine WAHRE Geschichte ist ! Die Geschichte hat mich zutiefst bewegt.Würde ich nicht wissen das die Story in echt passiert ist, hätte ich das Buch als total absurd und unrealsitisch abgestempelt. Ich kann das Buch wärmstens Empfehelen. Die 9.95 Euro sind es auf alleFälle wert. Freue mich schon auf die Verfilmung des Buches :) Grisham auf neuen Wegen - aber wirklich lesenswert. 4 von 5 PunktenAuf den Inhalt möchte ich gar nicht weiter eingehen, der ist von anderen bereits genug beschrieben. Ich habe den Fehler gemacht und den Klappentext vorher nicht gelesen, weil ich dachte: "John Grisham - kann ich in jedem Fall lesen." Mir kam das Buch daher etwas langatmig vor mit viel drum herum und langen Historien der Darsteller. Als ich hinterher feststellte, dass die Story auf einer wahren Begebenheit beruht, habe ich meine Meinung deutlich revidiert. Das Buch ist wirklich gut und benötigt auch diese Hintergrundinformationen um glaubwürdig und seriös zu sein. Fazit: Mal was anderes als der übliche Grisham, aber durchaus lesenswert. Hervorragend recherchierte Dokumentation - brillant geschrieben! 5 von 5 PunktenDie Geschichte ist sehr emotional, mitreißend und fesselnd weil wahr und meiner Meinung nach deshalb auch sehr spannend, auch wenn man den Ausgang des Buches schon kennt und der Schreibstil nicht auf Spannung ausgelegt ist. Die Erzählung ist als Historie eines Kriminalfalles angelegt und weniger als ein Thriller. Aber trotzdem kann ich das Buch jedem mitfühlendem, menschlich und politisch interessiertem Leser nur wärmstens empfehlen. In der englischen Ausgabe befinden sich im Mittelteil Bilder von vielen Beteiligten (u. a. Ronnie Williamson, seine Schwestern Annette und Renee und ihren Eltern, Dennis Fritz, U.S. District Court Judge Frank H. Seay, Barry Scheck, Mark Barrett, Greg Wilhoit, Tommy Ward und Karl Fontenot und Debbie Carter und Denice Haraway), was geholfen hat, sich besser in die Personen hineinzuversetzen und mit ihnen mitzufühlen. Falls die Fotos in der deutschen Ausgabe nicht vorhanden sind, kann man sicher einige Bilder über das Internet finden. Da alle Ereignisse noch nicht allzu lange zurück liegen und sich für einige Personen (Ward und Fontenot) noch dramatisch bis in die heute Zeit fortsetzen, hat das Buch an Brisanz und Aktualität nichts eingebüßt. Es ist ein Buch, welches einen tiefen Einblick in das bewegende Leben eines zu unrecht verurteilten Menschen gibt, der vom Schicksal mehrfach hart getroffen wurde - der zerplatzte Traum einer Baseballkarriere, Alkoholismus, Drogen, Frauen, Schizophrenie und schließlich die Verurteilung zur Todesstrafe. Es ist ein erschütternder Tatsachenbericht einer menschlichen Tragödie aus vielen stichhaltigen Puzzelteilen zusammengesetzt - keine Seite zu langatmig und keine Information zu viel. Bis dieses Buch von John Grisham geschrieben wurde, wurden über das Innocence Project 180 Gefangene in den USA durch DNA-Tests entlastet und frei gesprochen. Seite 84 1 von 5 PunktenNach 84 Seiten langweiliger Aufzählungen habe ich beschlossen, mal den PC anzuknipsen und zu schauen, ob ich die einzige bin, die an das Buch nicht herankommt. Hätte ich das mal eher getan, hätte ich mir 9,95¬ sparen können. Ich hatte mich auf einen spannenden Lesenachmittag mit einem Grisham gefreut, wie sich herausstellte, leider zu früh gefreut. Absoluter Fehlkauf! Achtung Sachbuch und kein Roman !!! 3 von 5 PunktenBei diesem Buch handelt es sich um ein Sachbuch und um keinen Roman. Das Buch ist sehr interessant beschrieben. Mal aus dem Blickwinkel eines unschuldigen. Obwohl man in den Medien immer nur von den Opfern spricht ist es ganz interessant mal auch die andere Seite zu sehen. Das Thema ist sicherlich interessant, allerdings zieht sich das Buch doch ganz schon in die länge. Grisham sollte doch lieber bei seinen Romanen bleiben. |
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Ritter Rost und die Hexe Verstexe. Buch und CD: Musical für Kinder von Jörg HilbertGebundene Ausgabe von TerzioPreis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 18,00 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3898357023, Erscheinungsdatum: Januar 2000, Auflage: 9., Aufl. |
5 Kundenrezensionen:Unsere Meistgehörte 5 von 5 PunktenDies ist mit Abstand die meistgehörte CD meines 4-jährigen Sohnes. Ich finde zu recht. Die Lieder sind sehr einfallsreich getextet, komponiert und vorgetragen und die Welt des Ritter Rost strotzt vor Fantasie. Inzwischen können wir einige Lieder nahezu auswendig und singen sie gemeinsam am Frühstückstisch. Hexen hexen! 5 von 5 PunktenDies ist momentan unser Lieblings Ritter Rost und allen Kindern ab drei zu empfehlen, die keine Lust auf die üblichen Kinderlieder und -bücher haben. Denn langweilige Illustrationen und Geschichten waren gestern. Dafür gibts fetzige Musik, ein klasse Bilderbuch zum Vorlesen, Anschauen und Mitsingen und eine CD zum Anhören. Dieser Band erzählt die Geschichte, wie der Feuerdrache Koks von der eisernen Burg wegläuft, allein durch den Fabelwesenwald geht - weil er nicht zur Hexe Verstexe möchte. Denn die Hexe braucht den Feuerdrachen um ihre Stinkensockensuppe herzustellen. Und da der Ritter Rost sich nicht auf einen Deal mit der Hexe einlässt, wird er kurzerhand in eine aufziehbare Kröte verzaubert. Auf seinem Weg begegnen dem Feuerdrachen Koks Räuber und Piraten, die aber nur eins wollen: Ihn kurzerhand an die Hexe Verstexe verscherbeln. Koks entkommt zwar Räubern, Piraten und sogar Haien, landet aber am Ende doch bei der Hexe. In der Zwischenzeit hat die Burgfrau Bö die Suche nach dem Feuerdrachen Koks aufgenommen. Wird es der Burgfrau Bö gelingen die Hexe Verstexe zu besiegen? Wird aus der aufziehbaren Kröte wieder ein Ritter? Ritter Rost gehört zu den Büchern, die selbst nach dem zwanzigsten Mal anhören noch Freude bereiten. Klasse für Kinder und Erwachsene 5 von 5 PunktenNachdem wir auf einer längeren Autofahrt die CD mehrfach vorwärts und rückwärts gehört haben, bestehen bei allen Beteiligten leichte Suchterscheinungen. Die Kinder finden es ohnehin super, deshalb hier die Elternsicht. Die Musik würde man sich glatt alleine im Radio anhören, so aktuell, abwechslungsreich und frisch klingt das ganze. Noch besser sind aber tlw. die Texte. Wir haben mehrfach lauthals gelacht (Favorit: "Auf nach China"). Gesamturteil: super !!! Witzig, geistreich und herrlich frech 5 von 5 PunktenEin herrlicher Spaß, nicht nur für Kinder. Auch Erwachsene können sich köstlich über die sprachlich durchweg - bis auf kleine Ausnahmen - hervorragend gestalteten Texte, perfekt passende Musik vom Rap bis zum Reaggae dazu: Das ist was für Kinder unserer Zeit, die aufgeweckt genug sind, um die ironischen Stellen zu orten und genauso darüber zu lachen wie die Erwachsenen. Lediglich das letzte Lied fällt leider gegen das gesamte Werk etwas ab. Ein großer Spaß 5 von 5 PunktenAuf jeden Fall können Kinder ab 3-4 Jahren eine Menge Spaß damit haben und auch für Erwachsene ist Ritter Rost auf langen Autofahrten durch den Einfallsreichtum und die Abwechslung in den musikalischen Stilrichtungen (Samba, Arien, Rap, Rock, Balladen) sehr viel erträglicher als z.B. Rolf Zuchowski u.ä. Dieses Musical macht aber auch kleineren Kindern Spaß, meine Tochter ist seit dem zarten Alter von 2 1/2 ein treuer Fan und singt begeistert mit. Zusammen mit dem ersten Band und "Ritter Rost und das Gespenst" ist dieses Musical ein Highlight aus dieser Serie. |
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Das Meerwasseraquarium: Von der Planung bis zur erfolgreichen Pflege von Dieter BrockmannGebundene Ausgabe von Natur und Tier-VerlagPreis bei Amazon: EUR 19,80 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 386659058X, Erscheinungsdatum: Mai 2008, Auflage: Erstauflage |
Eine Kundenrezension:Das Einsteigerbuch 5 von 5 PunktenWer sich in der Welt Riffaquaristik nicht auskennt, aber mit dem Gedanken spielt sich ein Meerwasseraquarium anzuschaffen, ist mit diesem Buch wirklich bestens bedient. Ich habe ebenfalls Knops hochgelobtes, "Riffaquaristik für Einsteiger" gelesen und muss sagen, dass es nicht genug Informationen für einen Einsteiger bietet. Ich war nach dem Buch nur ein kleines Stückchen weiter. Nachdem ich das Werk von "Dieter Brockmann" gelesen habe, konnte ich mich mit den technischen Geräten, der Beleuchtung, dem Abschäumer, der Wasserchemie, wesentlich besser auseinandersetzen. Deren Funktionsweise wird wesentlich ausfürlicher und genauer erläutert, allerdings an einen Einsteiger gerichtet. Aus meiner Sicht das beste Buch um in das salzige Nass einzutauchen. Kann ich nur empfehlen. |
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Hohle Köpfe: Ein Scheibenwelt-Roman von Terry PratchettTaschenbuch von GoldmannPreis bei Amazon: EUR 8,00, Angebote ab EUR 5,39 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3442453984, Erscheinungsdatum: Sept. 2008 |
5 Kundenrezensionen:Ein gelungener Vertreter der Stadtwachenreihe 5 von 5 PunktenWer die anderen Stadtwachenromane mag, wird auch diesen lieben. Mehr muss man eigentlich nicht sagen. Einer der besten Scheibenwelt-Romane 5 von 5 PunktenUrsprünglich gehören zu den Top 10 meiner Lieblingsbücher keine Scheibenwelt Romane. Ich liebe zwar die Geschichten aus dieser Welt (vielleicht mal abgesehen von den Hexen-Geschichten, denen ich nicht viel abgewinnen kann), aber dennoch fällt es schwer, Geschichten aus Pratchetts phantastischem Universum in eine Reihe mit "Der alte Mann und das Meer", "Die Nackten und die Toten" oder "Rum Diary" zu stellen. Terry Pratchett hat mit "Hohle Köpfe" ein Werk geschaffen, daß es tatsächlich geschafft hat, als zweite Ausnahme neben "Einfach Göttlich" in die Welt der großen Bücher zu finden. Dieser Roman strotzt vor philosophischen Elementen und Parallelen zur Geschichte der Rundwelt. Pratchett behandelt die Maschinenstürmer-Thematik, das Problem des Rassismus ("Zwerge sind eine minderwertige Rasse") und sogar die sozialistische Frage, warum der Mensch keine Freiheit möchte auf unvergleichlich humorvolle Weise. Für den prächtigen Erzählstil und die gelungene Handlung, ein Wachen-typischer Krimi, gibt es einen weiteren Zusatzpunkt. "Hohle Köpfe" ist ein so intelligentes wie fesselndes Buch - witzig, spannend, hochgradig philosophisch und soeben dafür verantwortlich, daß ich mit der Abgabe einer Hausarbeit an der Uni kläglich in Verzug geraten bin. Ton von meinem Ton... 5 von 5 PunktenIn Ankh-Morpork werden zwei alte Männer ermordet, die ein zurückgezogenes und stilles Leben geführt haben. Gestohlen wird nichts. Als kurz darauf der Patrizier der Stadt, Lord Vetinari, vergiftet wird, übernimmt Sam Mumm den Fall und ermittelt. Noch lebt der Patrizier, doch sein Zustand verschlechtert sich zusehends, da die Quelle des Giftes nicht gefunden werden kann. Essen wird vorgekostet, Bettwäsche ausgetauscht, die Zimmer ausgeräumt, vergebens. Sam Mumm muss sich beeilen, sonst geht es mit Lord Vetinari zu ende. Parallel hat Hauptmann Karotte die Ermittlungen in den sonderbaren Mordfällen übernommen. Zusammen mir Angua folgt er den Spuren, die sie immer tiefer in die Welt der Golems führt. Golems sind trollartige Wesen, die aus Ton geformt werden, um den Menschen zu dienen. Einen eigenen Willen haben sie nicht - das sollen sie auch gar nicht - denn ihre Aufgabe ist es Befehlen zu folgen. Es gibt sie überall in Ankh-Morpork, wo sie teils unter haarsträubenden Umständen Tag und Nacht arbeiten müssen. Während der Spurensuche stellt sich heraus, dass die Morde an den beiden Männern und der Giftanschlag auf den Patrizier in einem Zusammenhang stehen. Spätestens als unter einem Fingernagel eines der Mordopfer Spuren von Arsen gefunden werden, wird allen Beteiligten klar, dass es einen gemeinsamen Hintergrund gibt. Während die Wache rund um die Uhr ermittelt, sucht sich die Oberschicht von Ankh-Morpork bereits einen neuen Regenten, denn Lord Vetinari haben die Herrschaften längst abgeschrieben. Nun stellt sich die Frage, ob sie etwas mit dem Anschlag zu tun haben, denn sie gehen recht zielstrebig vor. Und was haben die Golems damit zu tun, die nun auch noch damit beginnen, sich selbst zu zerstören? Und wo zum Henker kommt das Gift her, dass dem Patrizier täglich in kleinen Dosen verabreicht wird? Fragen über Fragen und täglich kommen neue dazu! Als wäre das alles nicht schon genug, schmuggelt ein ganz Schlauer belastendes Beweismaterial in das Büro des Kommandeurs, um den Verdacht auf ihn zu lenken und ihn somit von weiteren Ermittlungen abzuhalten. Du meine Güte, war das wieder ein Stress in der Wache! Ich habe mir aufs neue sämtliche Nächte um die Ohren geschlagen, um endlich zu erfahren worin das elende Gift denn nun versteckt war. Ich kann versprechen, dass es ziemlich spannend wird. Die Geschichte ist überhaupt ausgesprochen aufregend, mit dem unerreichten Terry Pratchett Humor, der sich wie ein roter Faden durch das ganze Buch zieht. Der Autor setzt sich in diesem Wachen-Roman mit dem Thema 'Menschlichkeit' und 'soziale Verantwortung' auseinander. Die Golems werden wie Maschinen behandelt, eine Sache oder auch wie Sklaven, eine Tatsache an der niemand Anstoss nimmt, auch nicht die Wächter. Einzig Karotte akzeptiert diesen Zustand nicht und kümmert sich um einen Golem, den er freikauft und die Freiheit schenkt. Immer wieder taucht die Frage auf, was macht einen Menschen aus, wann darf man sich Mensch nennen (immerhin muss Korporal Nobbs eine Bescheinigung mit sich tragen, die ihn als Mensch ausweist) und was ist überhaupt menschlich? Terry Pratchett ist hier erneut ein ganz wundervoller Roman gelungen, mit hintergründigem Humor, viel Witz und einer richtig guten Kriminalgeschichte, die mich bis zum Schluss in Atem gehalten hat. Ein Hoch auf die Scheibenwelt!! 5 von 5 PunktenIch muss es wohl gestehen: Ich bin ein Terry Pratchett-Junkie. Das ist aber eine durchaus angenehme Sucht und ich möchte davon nie loskommen! Es gibt fast nix vom Meister, was ich nicht schon verschlungen habe und momentan bin ich dabei, mir teilweise im 2. oder auch schon 3. Durchlauf seine alten Werke erneut einzuverleiben. Ich brauche diesen Stoff, und es gibt für mich fast nix Schöneres, als mir immer wieder einen Timeout aus meinem Reallife (wo ich mich mit echten Süchtigen rumschlagen darf) zu nehmen und in eine fantastische Welt, die Scheibenwelt, einzutauchen und mit mannigfaltigen Charakteren der wunderlichsten Art Abenteuer der schrägsten Art zu erleben. Pratchetts Geschichten sind so dicht geschrieben, die Pointenquote so hoch, die Aktionen und Protagonisten so skurril und schrill, dass die Scheibenwelt förmlich dazu einlädt, sie immer und immer wieder zu durchwandern mit der Garantie, dass jede erneute Wanderung etwas anders verläuft und Langeweile in dieser Dimension schlichtweg nicht existiert. Pratchett ist ein begnadeter Schriftsteller, der seine Figuren mit unendlich vielen Facetten verziert. Ich liebe die Geschichten der Stadtwache und ihre Protagonisten - Samuel Mumm, Karotte, Fred Colon, Nobby Nobs und wie sie alle heissen.In "Hohle Köpfe" kriegt Cecil Wormsborough St John Nobbs, meistens eben nur Nobby Nobs genannt, endlich mal ein bisschen mehr Platz eingeräumt und zu welchen Höhen (bzw. Tiefen) dieser Charakter auflaufen (bzw. absinken) darf, füllt schon ein Buch für sich. Es sprengt den Rahmen, auf alle Figuren eingehen zu wollen, aber Grinsi Kleinpo sollte doch noch ein wenig Platz eingeräumt werden. Da er ja ein Zwerg ist sollte das (infolge mangelnder Körpergrösse) auch kein Problem sein ;-). Wunderbar, wie sein Geheimnis langsam gelüftet wird und aus einem Grinsi zuerst zögerlich, dann aber immer selbstsicherer eine Gertie wird. Merke: Nicht hinter jedem Bart versteckt sich zwangsläufig ein männliches Wesen - bei den Zwergen ist das alles ein bisschen.... anders! Ach ja, Golems (sie leben!!) gibt es hier natürlich auch und die haben hier einen grossen (und auch rührenden) Auftritt. Und Trolle gibt es (He, Detritus! Schutthaufen, alter! STRRRRAMMMMGESTANDEN!!!:-)!!!!). Und Werwölfe. Und Vampire. Und Untote. Und den Stinkenden Alten Ron, in einem kurzen, aber dafür umso geruchsintensiveren Auftritt - ich sage nur "Jahrtausendhand und Krevetten. Ich hab's ihnen gesagt. Mist und verflucht!". Und dann gibt es noch den Kleinen Irren Arthur, den Rattentod und ungeklärte Todesfälle, Arsen, wabernde Nebel, Schatten und Näherinnen, hochnäsiges Adelspack, sowie den.. und die.... undundund..... Ach, wisst Ihr was, lest "Hohle Köpfe" gefälligst selbst, dann wisst Ihr, wovon ich rede! :-) Verglichen mit den meisten Humoristen der Gegenwart kommt mir nur ein passendes Bild in den Sinn: Die strampeln mit dem Fahrrad durch die Gegend, während Pratchett im Formel 1-Rennwagen an denen vorbeidüst und sie um Lichtjahre hinter sich lässt! Pratchetts Geschichten sind für mich wie Ferien - und Ferien tun gut, machen Spass und sind immer willkommen! Die Wache in Bestform! 5 von 5 PunktenHier der dritte Wachen-Roman von der verrückten Scheibenwelt. Auch dieses Buch spielt in der größten Stadt der Scheibenwelt, in der merkwürdigerweise einfach jeder wohnen will. Denn neben Menschen aus allen Völkern, Berufszweigen und Gilden, haben sich inzwischen auch Zwerge, Trolle, allerlei Untote, Kobolde usw. in der Stadt eingefunden. Die Stadtwache, inzwischen auf eine stattliche Anzahl von Wächtern angewachsen, entdeckt beinahe gleichzeitig eine ganze Anzahl von Merkwürdigkeiten und Verbrechen; so wird der Patrizier Lord Vetinari vergiftet, ein alter Priester ermordet und ein Zwergenbrotbäcker erschlagen. Scheinbar scheinen all diese Vorkommnisse miteinander in Verbindung zu stehen, aber wie? Kommandeur Mumm, der sich nach seiner Heirat mit der steinreichen Sybill Käsedick noch dazu um ein eigenes Wappen kümmern und nebenbei noch einen ultrareligiösen Mitwächter, der ihn nur zu gerne bekehren möchte, abwimmeln muss, steht vor einem Rätsel. Was hat den Patrizier so krank gemacht und wie kann man eine Verschlechterung seines Zustandes verhindern? Was haben die unheimlichen Golems, scheinbar seelenlose Maschinen aus Ton, mit den unerklärlichen Morden zu tun? Gemeinsam mit den bereits bekannten Wächtern Colon, Nobbs, Karotte, Detrius und Angua und mit einigen Neuzugängen, nimmt Mumm die Ermittlungen auf. Meiner Meinung nach, der beste Wachen-Roman. Hier werden die verschiedensten Themen von Pratchett aufgegriffen - sei es die Frage nach Seele, eigenem Willen, Religion, Toleranz, Fremdenfeindlichkeit oder Kapitalismus...hier bekommt man nicht nur die volle Ladung Humor, sondern auch einiges zum Nachdenken. Schön auch, dass inzwischen ein großes Spektrum von Charakteren und Völkern in der Stadtwache vertreten sind, so besitzt sie inzwischen nämlich CSI-tauglich einen Alchimisten, Wasserspeier-Beobachter auf den Dächern der Stadt, einen Werwolf mit messerscharfer Nase und allen voran Mumm, der mit messerscharfem Verstand versucht, dem Rätsel auf die Spur zu kommen. Der Golem-Aspekt bringt hier eine ernste Note mit ein, trotzdem darf immer noch schallend und laut gelacht werden. Besondere Highlights sind Grinsi Kleinpo und "sein" schweres Problem, Kommandeur Mumms gewohnt zynische Sprüche, der kleine, irre Arthur und noch vieles mehr. Ein spannender Krimi, eine Gesellschaftssatire, ein Fantasy-Roman...einfach alles in einem! Toll! |
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Cocktails: Klassiker und brandneue Rezepte mit und ohne Alkohol von Alessandra RediesGebundene Ausgabe von Gräfe & UnzerPreis bei Amazon: EUR 9,90, Angebote ab EUR 4,95 ![]() 5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3833806877, Erscheinungsdatum: Mai 2008, Auflage: 2., Aufl. |
5 Kundenrezensionen:Optimale Anleitung! 5 von 5 PunktenAls ich im Buchhandel durch verschiedene Cocktailbücher blätterte, fiel mir dieses hier besonders auf. Abgesehen vom frischen Design und der schönen Aufmachung (tolle, helle Bilder, etc.), ist es gut aufgebaut und toll strukturiert. Es geht los im Inhaltsverzeichnis: Die Cocktails sind nicht nur von fruchtig bis smoothig unterteilt, sondern in diesen einzelnen Sparten auch noch nach Grundinhalten (Sekt, Wodka, Rum, Tequila...) sortiert, was es einem leicht macht, den optimalen Cocktail herauszufinden. (Der einzige Mängel ist, dass alkoholfreie Cocktails keine eigene Kategorie haben, trotzdem sind sie so super im Inhaltsverzeichnis zu finden!) Das Buch bietet nicht nur tolle Rezepte (sowohl Klassiker als auch aufregende neue Kreationen), sondern für Laien wie mich auch nützliche andere Infomationen: Welches Equipment man braucht, Erklärungen zu den verschiedenen Sorten von Alkohol und sogar Anleitungen zum Selbermachen von Sirup (Zuckersirup, Grenadine, Orange, Ingwer, Pfefferminz) - das spart Geld! Für Fortgeschrittene die nach Neuem suchen, ist das Buch wahrscheinlich nicht geeignet, aber für Anfänger ist es einfach optimal! Auf dieser Grundlage wird das Cocktailmixen sicher klappen. Lecker, einfach und sehr umfangreich! 5 von 5 PunktenIch kann mich hier nur anschließen: Dieses Buch gefällt uns sehr gut! Es ist auch sehr gut für Anfänger geeignet, da es ddas Handwerkszeug, die möglichen Zutaten und viele Tips genau beschreibt. Die Rezepte sind sehr zahlreich, leicht zu mixen, da gut erklärt und einfach lecker! Dieses Buch kann ich nur empfehlen! Bunt und lecker! 5 von 5 PunktenGenial! Einfach nur genial! Selten ist mir ein so gut strukturiertes, einfach erklärtes, sehr schön beschriebenes und bunt bebildertes Cocktailbuch in die Hände gekommen! Nicht nur, dass auf den knapp 130 Seiten alle gängigen Klassiker oder extravagante Geheimtipps in einer abwechslungsreichen Weise zusammengestellt wurden, auch die "Extras" - die "Bonusseiten" - haben mich schwer beeindruckt: Jetzt weiß ich endlich, welche Farbe welcher Alkohol besitzt, welche Geräte ich mir noch anschaffen muss(te) und - weitaus wichtiger! - wie die verschiedenen Gläser heißen und welchen Cocktail ich darin serviere...! Und wer es schafft - die nötigen Utensilien vorausgesetzt - mehrere Rezepte an einem Abend in die Tat umzusetzen und auszutesten, der wird sich über die "Katertipps" auf Seite 18 freuen... ;-) Feine Auswahl an Cocktails und mehr.... 5 von 5 PunktenDas Buch ist sowohl für Einsteiger, als auch fortgeschrittene Mixer sehr gut geeignet. Es enthält eine gut sortierte, übersichtliche Auswahl an Cocktails, die außerdem sehr gut schmecken (Was für Cocktailbücher nicht immer selbstverständlich ist). Die Cocktailauswahl ist vielseitig. So sind in dem Buch sowohl beliebte Klassiker (Long Island Icetea) als auch Low-alcohol-drinks, sowie No-alcohol-dinks enthalten. Interessant sind auch die extravaganten Rezepte mit Tee, Sprudelwasser, Sekt und Champagner. Zudem enthält das Buch praktische Dekorationtipps und einfache Snackrezepte. Für Einsteiger sehr praktisch sind die vielen Erklärungen der Fachbegriffe, Auswahl der richtigen Gläser, Tipps und Tricks beim Mixen der Cocktails, die Erläuterungen der Liköre, Schnäpse etc. und die Anti-Kater-Tipps für diejenigen, die zu tef ins Glas geschaut haben. Der Anschaffungspreis von knapp 10¬ ist angesichts des umfassenden und vielfältigen Angebots éin kleines Schnäppchen. Cheers! Bunt und lecker! 5 von 5 PunktenGenial! Einfach nur genial! Selten ist mir ein so gut strukturiertes, einfach erklärtes, sehr schön beschriebenes und bunt bebildertes Cocktailbuch in die Hände gekommen! Nicht nur, dass auf den knapp 130 Seiten alle gängigen Klassiker oder extravagante Geheimtipps in einer abwechslungsreichen Weise zusammengestellt wurden, auch die "Extras" - die "Bonusseiten" - haben mich schwer beeindruckt: Jetzt weiß ich endlich, welche Farbe welcher Alkohol besitzt, welche Geräte ich mir noch anschaffen muss(te) und - weitaus wichtiger! - wie die verschiedenen Gläser heißen und welchen Cocktail ich darin serviere...! Und wer es schafft - die nötigen Utensilien vorausgesetzt - mehrere Rezepte an einem Abend in die Tat umzusetzen und auszutesten, der wird sich über die "Katertipps" auf Seite 18 freuen... ;-) |
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Mein Schwangerschaftstagebuch: Die 266 Tage vor der Geburt des Kindes von A. Christine HarrisTaschenbuch von Rowohlt Tb.Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 3,50 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3499607506, Erscheinungsdatum: Januar 2005, Auflage: 8., Aufl. |
5 Kundenrezensionen:Bessere Wahl 5 von 5 PunktenWar bisher zweimal schwanger - in der ersten Schwangerschaft war mein Begleiter das "Mein Schwangerschaftstagebuch: Die 266 Tage vor der Geburt des Kindes" von A. C. Harris und in der 2. Schwangerschaft das "Schwangerschaftskalender" von Annette Nolden. Das hier rezensierte Schwangerschaftstagebuch von A. C. Harris ist meiner Meinung nach die besser Wahl! Tagtäglich Infos zur momentanen Entwicklung des Babys und zur Veränderung des eigenen Körpers durch die SS. Dazu wechselnd Infos bzw. Tipps zur Gesundheit, zur Ernährung, vorbereitend zum täglichen Leben mit dem Baby ... alles präzise und kurz, eben auf den Punkt gebracht. Dazu kann regelmäßig Gewicht und Taillenumfang eingetragen, sowie Appetit und allg. Stimmung dokumentiert werden. Außerdem natürlich genug Platz für persönliche Gedanken. Insgesamt wirklich informativ, gerade wenn man das erste Kind erwartet. Die Schwangerschaftsbibel 5 von 5 PunktenFür meinen Mann und mich war dieses Buch die "Schwangerschaftsbibel". Morgens haben wir drin gelesen, was sich wohl heute entwickelt und abends haben wir nochmal reingeschaut. Einfach ein tolles Gefühl, wenn man so ganz bewußt bei seinem Krümel sein kann. Ich verschenke es auch immer wieder an Freundinnen. Hübscher Begleiter mit leichten Schwächen 4 von 5 PunktenEs ist ein sehr schönes Buch, dass leicht verständlich (meist jedenfalls) beschreibt, was gerade so im Bauch vor sich geht. Leider ist mir der Platz für persönliche Eintragungen etwas spärlich gesäht. Vor allem in einer Zeit, in der man sicher etwas mehr im Kopf hat, was man gerne aufschreiben möchte ist es schon blöd, dass an manchen Tagen gar kein Platz für persönliche Notizen ist. Da muss man dann an die Seiten und in die kleinen Zwischenräume kritzeln, was sicher zu verbessern wäre. Begleitung Tag für Tag, super! 5 von 5 PunktenJeden Tag kann man mit Hilfe von "Mein Schwangerschaftstagebuch" nachvollziehen, was in und mit einem geschieht. Die Informationen empfinde ich als eine tolle Begleitung. Interessant sind auch immer wieder die Ausführung, wie die Geburt in anderen Kulturen erlebt wird. Ich bin sehr zufrieden damit und froh, dass ich es habe. :-) Sehr informatives und schönes Buch 5 von 5 PunktenIch kann mich einigen Rezensenten hier nicht anschließen, daß das Buch zu wenig Tage enthält. Begründung: In Deutschland wird von einer Schwangerschaftsdauer von 280 Tagen ausgegangen, da immer vom ersten Tag der letzten Periode aus gerechnet wird. Aber das Kind wurde in Wirklichkeit erst etwa 14 Tage später gezeugt, also zum Zeitpunkt es Eisprungs. In Wirklichkeit beträgt die Schwangerschaftsdauer also etwa 266 Tage, genau wie hier in diesem schönen Buch. Zum Inhalt kann ich sagen, daß das Buch sehr informativ ist und auch Platz für persönliche Eintragungen läßt. Man erfährt eine Menge über das Wachstum des Embyos/Fötus und über die Veränderungen im Körper der Schwangeren. Außerdem gibt es jede Menge Tips zu Ernährung, Bewegung und zum geborenen Kind. Ich würde es jeder Zeit weiterempfehlen! |
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Wer länger lebt, ist später tot: Operation Zombie von Max BrooksBroschiert von Goldmann TBPreis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 5,77 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3442465397, Erscheinungsdatum: November 2007 |
5 Kundenrezensionen:Groteske Basis - Facettenreich erzählt 4 von 5 PunktenDieses Buch besteht aus Episoden und Interviews mit Veteranen etc. des großen Zombie-Krieges, alles erzählt aus der Retrospektive. Perfekt erzählt sind die vielen Facetten, die Max Brooks findet und schlüssig und spannend erzählt. Gut, die große Logische Lücke ist die Energiebilanz der Zombies. Sieht man darüber hinweg, kann man sich an den unzähligen Blickwinkeln der großen Bedrohung erfreuen. Diese Buch ist kein Vergleich zum Zombie-Survival-Guide, der durch seine endlosen Wiederholungen doch ermüdend zu lesen ist. Genialer Zombie-Horror als Erweiterung zum Zombie Survival Guide 5 von 5 PunktenDer Meister der Zombiefiction hat erneut ein sehr unterhaltsames Buch geschaffen, das...ach, lassen wir dieses geplänkel. Brooks malt sich hier das Szenario einer weltweiten Zombie-Epidemie aus, beschrieben vom Anfang bis zum Ende durch Augenzeugenberichte aus verschiedenen Ländern der ganzen Welt. Dies ist gut und schlecht zugleich, macht es zum Einen das Buch sehr realistisch, zum Andern jedoch die Geschichten der einzelnen Personen schwer verfolgbar, da sie oftmals getrennt sind. Zu bemangeln sind einzig ein paar wenige und höchstens, wenn überhaupt, leicht irritierende Logikfehler, die entstehen, wenn man "Operation Zombie (OZ)" mit dem Zombie Survival Guide (ZSG) vergleicht. So heißt es beispielsweise im ZSG, nie hätte jemand einen Zombie springen gesehen, in OZ sagt jemand, ein Zombie wäre auf ihn zugesprungen; oder der ZSG besagt, in Japan hätte es keine großen Epidemien gegeben, in OZ wird Japan jedoch fast völlig überrannt. Wie schon gesagt, diese kleinen Fehler machen dem Lesespaß keinen Abbruch, nur wer diese Werke sehr ernst nimmt (und somit den Sinn der Bücher verfehlt hat), könnte sich darüber aufregen. Fazit: 5 Sterne Das Buch ist der Hammer ! 5 von 5 PunktenBin ein großer Fan von Filmen wie 28 Days Later, Dawn of the Dead und Resident Evil. Mit Zombie Büchern habe ich mich bisher überhaupt nicht beschäftigt. Auf das Buch bin ich durch den interessanten Klappentext und die positiven Rezensionen hier gestossen. Ich kann mich meinen Vorredner nur anschließen ! Die Interview Form die sich durch das Buch zieht ist mal was ganz neues. Die kleinen Geschichten verbinden sich zu einer komplexen Geschichte, die ausserordentlich gut und realistisch dargestellt wird. Ich kann das Buch nur wärmstes empfehlen ! Wer schneller liest, ist früher froh 3 von 5 PunktenDieses Buch, von den meisten Kritikern hoch gelobt, war für mich eher enttäuschend. Das Buch ist an sich überzeugend, wirkt sehr gut durchdacht und stimmig in allen Punkten. Allerdings fehlt für mich ein entscheidender Faktor: die Spannung. Für eine Kurzgeschichte oder einen Zeitungsbericht wäre das sicher der Knuller schlechthin gewesen. Diese Story in dieser Länge alelrdings etwas langweilend. Gleich von Anfang an ist die Katze aus dem Sack. Die Zombies sind da, sie verbreiten sich und es gibt scheinbar kein Aufhalten mehr. Schnell ist das Pulver verschossen, und weiter gehts mit vielen verschiedenen Personen, aus vielen verschiedenen Ländern, mit vielen verschiedenen Erlebnissen, aber immer dem gleichen, trockenen Erzählstil. Man kriegt viele Fakten, viel Story, viele Personen, allerdings keine Verbindung zu diesen. Man fiebert nicht mit, macht sich Gedanken um die einzelnen Personen, sondern liest einfach Abschnitt für Abschnitt und denkt sich "Aha, okay!". Das Buch war interessant, quasi wie ein überlanger Zeitungsartikel, aber kein mitreißender Pageturner. Schade... sehr ungewöhnlich und sehr gut 5 von 5 PunktenEin Roman in einem sehr ungewöhnlichen Stil. Interviews mit Menschen auf der ganzen Welt werden scheinbar wahllos aneinandergereiht. Keines davon ist mehr als vier Seiten lang, bei einem Roman von über 400 Seiten. Dadurch wird die Geschichte aber noch eindrücklicher und plastischer, als wenn man sie im Kino sehen würde. Es wirkt geradezu unheimlich realistisch. Ein Glück, dass das Thema nicht wahr sein kann. (oder?) Es beginnt damit, dass die industrielle Verseuchung der Gewässer des chinesischen Drei-Schluchten-Stausees eine Seuche verursacht, die enorme Ähnlichkeit mit George Romeros Zombie Filmen hat. Und die Seuche ist weltweit sehr sehr ansteckend. Zumal viele lieber daran verdienen wollen anstatt sie zu heilen. Wegen des Klappentextes verdient die deutsche Softcover-Version aus dem Hause Goldmann fast einen Stern Abzug in der Wertung. Das ist kein ironisches und sehr unterhaltsames Lesevergnügen, wie da steht. Auch wenn Max Brooks der Sohn von Mel Brooks ist und eigentlich eher im Comedy-Fach zu Hause ist. Dieses Buch ist eine frappierend realistische Parabel über Ignoranz, Geschäftemacherei, Verdrängung, Lüge, ... und harter harter Arbeit vieler Menschen um den Schaden wieder hinzukriegen. |
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Drei Minuten mit der Wirklichkeit von Wolfram FleischhauerTaschenbuch von Droemer KnaurPreis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 3,49 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3426622564, Erscheinungsdatum: November 2002 |
Aus der Amazon.de-RedaktionDer Tango, "das ist ein trauriger Gedanke, den man tanzen kann", so meinte einmal Enrique Santos Discépolo, neben dem Sänger Carlos Gardel wohl der berühmteste Tango-Poet Argentiniens. Entstanden ist der südamerikanische Tanz im 19. Jahrhundert in den Kaschemmen und Bordellen von La Boca, dem Hafenviertel von Buenos Aires. Ähnlich dem Jazz als eine Vermischung unterschiedlichster kultureller Einflüsse und Traditionen, war auch der Tango Ausdruck des Lebensgefühls der Armen, der Minderheiten und der Unterdrückten, der sich im Laufe seiner Geschichte zu einer komplexen Kunstform entwickelte. Was den meisten Europäern als mysteriöse Mischung aus Erotik und Melancholie erscheint, ist tatsächlich eine Art Sprache, ein intimer Dialog zwischen Mann und Frau, in deren Umarmung, el abrazo, eine Geschichte erzählt wird -- mit meist tragischem Inhalt. Guiletta Battin ist neunzehn, frische Hospitantin am Ballett der Deutschen Staatsoper und kurz davor, ihr erstes Engagement zu erhalten. In einem kleinen Berliner Hinterhoftheater trifft sie auf Damián Alsina, einem jungen Argentinier, der mit seiner Tangogruppe dort gerade sein neues Stück einstudiert. Guilietta ist von der mysteriösen Energie des Tanzes ebenso fasziniert wie von Damián selbst und gegen ihren eigenen Willen verliebt sie sich schon bald in den geheimnisvollen Künstler. Ihre Liebe wird von Damián leidenschaftlich erwidert, doch der Traum der beiden Tänzer währt nur kurz. Nachdem Damián die Premiere seines eigenen Stücks vor ausverkauftem Haus sabotiert und das ganze Ensemble im Chaos zurücklässt, verschwindet er nach einer gewalttätigen Auseinandersetzung mit Giulettas Vater spurlos nach Argentinien. Als die verzweifelte Giuletta ihm dorthin folgt, um ihren Geliebten in den Milongas und Tangobars von Buenos Aires zu suchen, stößt sie auf ein undurchdringliches Netz von Intrigen und Geheimnissen, die sie selbst bald in große Gefahr bringen. Wolfram Fleischhauers Roman beginnt wie eine melodramatische Liebesgeschichte, um schon bald zu einer spannenden Detektivgeschichte zu werden, die ihre Leser mühelos in ihren Bann zieht. Das liegt jedoch weniger an den Figuren, die mitunter ein wenig eindimensional wirken, sondern vielmehr an Fleischhauers beindruckendem Geschick, fast schon philosophische Betrachtungen zum Tanz -- vom klassischen Ballett bis zum Tango und seiner Kultur -- zu verbinden mit einer Auseinandersetzung über die langen Schatten der argentinischen und deutschen Geschichte -- und die unselige Verstrickung zwischen beiden bis in die jüngste Vergangenheit. Wie schon in Die Purpurlinie und Die Frau mit den Regenhänden erweist sich Fleischhauer als ebenso intelligenter wie spannender Erzähler, der nicht nur durch den Reichtum an Fakten, sondern vor allem durch das mitreißende Engagement für seine Sujets überzeugen kann. Drei Minuten mit der Wirklichkeit zeigt so nicht nur die Begeisterung, die der Tango auszulösen vermag, sondern vor allem auch den Respekt vor dem Geheimnis seiner Schönheit, seiner Geschichten, seiner Trauer. --Peter Schneck 5 Kundenrezensionen:Ein Krimi 5 von 5 PunktenDiese Buch wurde mir von Bekannten empfohlen. Ich habe den Kauf nicht bereut und den Krimi nahezu verschlungen. unbedingt lesen - 5 Sterne zu wenig 5 von 5 PunktenIch bin erst jetzt auf den Schriftsteller aufmerksam geworden, weil ich das Buch geschenkt gekommen habe. Ich wollte erst gar nicht ran, weil es ein so dickes Taschenbuch ist - aber dann ---- die Geschichte hat mich so gefesselt, das ich das Buch regelrecht verschlungen habe. TOP --- p.S. zum Inhalt haben andere schon geschrieben - LESEN!!!! Genial 5 von 5 PunktenDer Prolog weckt die Neugier bei dem Leser, sodass man das Buch nicht mehr aus den Händen legen kann. Je mehr man liest, desto mehr möchte man über die Personen wissen und umso spannender wird der Roman. Wolfram Fleischhauer beschreibt diese Tanzart sehr ausführlich, was mich auch neugierig auf den Tango gemacht hat. Der Inhalt fesselte mich so sehr, dass ich das Buch innerhalb von 14 Stunden durchgelesen hatte. Ich muss sagen, dass Wolfram Fleischhauer den Inhalt, verknüpft mit Tango, Politik und einer Liebesgeschichte wirklich toll beschrieben hat und dieser Roman wirklich lesenswert ist! Ich kann ihn nur empfehlen, auch wenn man sich mit Tango und Politik nicht so auskennt. Ich habe den Roman schon dreimal gelesen und er ist einer meiner Lieblingsromane. Tango, Liebe, Politik 5 von 5 PunktenDrei Minuten mit der Wirklichkeit. So lautet der Titel eines Tangostückes. Und mit der Wirklichkeit konfrontiert wird die wohlbehütete Giulietta Battin tatsächlich. Aufgewachsen in besseren Verhältnissen, ihr Vater Sicherheitsbeamter, ihre Mutter Ärztin, wendet Giulietta sich schon früh dem Ballett zu. Mit 19 ist sie fertig mit der Ausbildung, nur ein Engagement fehlt ihr. Da lernt sie den 23-jährigen Argentinier Damian kennen. Er kam nach Berlin für ein Tango-Engagement an der Oper. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Herrscht beim Ballett eher das Leichtfüßige, Schwerelose vor, fasziniert Giulietta an Damians Tango das Schwermütige, Erdige, Traurige. Die Wut, und die Gewalt. Aber wer ist Damian überhaupt? Kann sie ihm trauen? Er scheint eine Rechnung mit ihrem Vater offen zu haben. Als Giulietta eines Abends nichtsahnend in ihre Wohnung kommt, sitzt ihr Vater dort gefesselt und geknebelt auf einem Stuhl. Gefesselt von Damian, von dem seitdem jede Spur fehlt. Giulietta ist mehr als verstört. Hat sie sich so in Damian getäuscht? Ihr Vater will sich nicht äußern, will ihr nicht den Grund für diesen Gewaltakt von Damian sagen. Giulietta reist Hals über Kopf nach Argentinien. Sie muß Damian finden und ihn zur Rede stellen. Doch was sich ihr dort in Argentinien offenbart, sprengt alles, was sie in ihrer kleinen Welt bislang erlebt hat. Nicht nur ist Damian nicht der, der sie glaubte, auch ihr Vater ist das nicht. Sie erfährt einiges über das Verhältnis zwischen Deutschland und Argentinien, über die Militärdiktatur in Argentinien, und die Folgen bis heute. Ein Buch, das wütend macht. Die politische und menschliche Tragödie, die sich hier entfaltet und leider auf Fakten beruht, ist schwer zu verkraften. Aber das Buch ist nicht nur ein Politthriller. Es ist gleichzeitig eine Liebesgeschichte, ein Künstlerroman und zudem so spannungsgeladen, daß man die letzten hundert Seiten auch nachts um Drei noch zu Ende liest. Wolfram Fleischhauer schreibt atmosphärisch sehr dicht. Jede Handbewegung erhält ihre eigene Sinnlichkeit. Gleichzeitig merkt man: Hier hat jemand sehr umfangreich recherchiert. Das Buch ist nicht nur im Detail ein Genuß, auch in der Gesamtkonstruktion. Immer neue Ungeheuerlichkeiten entfalten sich, als Giulietta durch Buenos Aires irrt. Am Ende ist ihr Leben nicht mehr wie es war. Sie hat eine Person verloren, aber sie hat in sich etwas dazu gewonnen, das sich auch in ihrem Tanz ausdrückt. Tanguera 5 von 5 PunktenHabe das Buch schon vor langer Zeit wärmstens empfohlen bekommen und es nun endlich mal geschafft zu lesen! Ich wurde nicht enttäuscht und meine Erwartungen wurden sogar übertroffen! Anfangs scheint die Geschichte schon fast ein wenig schmalzig zu werden (die Liebesbeziehung). Aber spätens ab der Ankunft in Buenos Aires ist man gefangen und fühlt sich förmlich hineinversetzt in die geheimnisvolle Welt des Tangos und dieser faszinierenden aber auch unheimlichen Stadt. Es eröffnen sich völlig neue Blickwinkel auf die Art des Tango Tanzes, seiner Magie und wirklichen Bedeutung. Besonders eindrucksvoll fand ich die Beschreibung der "Blicke-Zeremonie", wenn das nicht mal eine Kunst ist!! Die Spannung steigt stetig und man kann sich im weiteren Verlauf kaum noch vom Buch lösen! Die Story saugt einen immer tiefer hinein in die dunklen Abgründe und man ahnt schnell, dass es ein furchtbares Geheimnis gibt. Sehr erschreckend fand ich auch die Darstellung des grausamen Terrors in den vergangen Jahrzehnten in Argentinien, der mir nie so bewusst war. Ein Buch das aufrüttelt, erschreckt, fasziniert und mit einer tollen Liebesgeschichte und Erotik gewürzt ist! Super!! |
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Weltengänger von Sergej LukianenkoBroschiert von Heyne TBPreis bei Amazon: EUR 15,00, Angebote ab EUR 9,80 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3453523490, Erscheinungsdatum: November 2007 |
Aus der Amazon.de-RedaktionNach dem überragenden Erfolg von Wächter der Nacht und Spektrum erscheint nun schon der sechste Roman des rührigen russischen Science-Fiction-Autors Sergej Lukianenko auf Deutsch. Weltengänger ist der erste Band eines Zweiteilers und erzählt die ebenso absurde wie phantastische Geschichte eines Mannes, der zwischen den Welten gefangen ist. Als Kirill Maximow eines Tages von der Arbeit nach Hause kommt, findet er eine ihm unbekannte Frau in seiner Wohnung vor, die steif und fest behauptet, sie wohne dort schon seit drei Jahren. Einigermaßen empört ruft Kirill die Miliz, doch siehe da, die Fremde besitzt tatsächlich Papiere, die sie als Eigentümerin der Wohnung ausweisen. Was zunächst wie gewöhnlicher Diebstahl aussieht, wird zunehmend mysteriöser, als Kirill feststellen muss, dass ihn Arbeitskollegen und Freunde nicht mehr erkennen und die Schrift in seinem Ausweis zunehmend verblasst. Innerhalb eines Tages wird Kirill zu einem Fremden in seiner Welt, durch den die Kassiererin im Supermarkt hindurchsieht, und dessen Eltern sich nicht einmal mehr an seine Existenz erinnern können. Ein rätselhafter Anruf führt Kirill zu einem alten Wasserturm in einem Moskauer Vorort, in dem sich zahlreiche Türen befinden, die in andere Welten zu führen scheinen. Kirill wird zu einem Weltengänger, auf der Suche nach dem Geheimnis, das ihn aus seiner einstigen Existenz herausgerissen hat. Mit dem ihm eigenen hintergründigen Humor entwirft Lukianenko ein phantastisches Szenario, das seinen Ausgang im modernen Russland des einundzwanzigsten Jahrhunderts zwischen Tradition und Globalisierung hat. Zugleich stellt der Roman aber auch eine Verbeugung vor den Größen der russischen Science Fiction wie etwa den Strugatzki-Brüdern dar. Die groteske Ausgangssituation, der frische und unterhaltsame Stil und die humorvollen Dialoge fesseln den Leser an die Seiten und sorgen dafür, dass man am Ende eines Kapitels kaum schnell genug weiterblättern kann. -- Ein spannendes Abenteuer von einem der großen Meister der modernen russischen Phantastik! -- Steffi Pritzens 5 Kundenrezensionen:Sauspannend! 5 von 5 PunktenEigentlich war das Buch ein Frustkauf, denn das ist garnicht "mein" Genre. Aber der Klappentext hat mich fasziniert und ich bin angenehm überrascht. Ich hatte den dicken Wälzer in Nullkommanix ausgelesen und habe mich auf der Arbeit nach der Mittagspause gesehnt, damit ich endlich weiterlesen kann. Ich kann nicht nachvollziehen, wie man das Buch schlecht geschrieben finden kann. Ich finde die Übersetzung genial, denn sie gibt perfekt den russischen Stil wider. Es liest sich flüssig, die Story ist super und spannend. Das Ende fand ich ein bisschen zu schnell; da hätte man nochmal 100 Seiten dranhängen können und ein bisschen ausbauen sollen aber ein Grund mehr, den Nachfolger "Weltenträumer" zu lesen. Dies ist ein absolut lesenswerter Roman, der mich keine Sekunde gelangweilt hat oder mir zu lang geworden ist und der extrem neugierig auf den Rest von Lukianenko gemacht hat. Die Wächter- Trilogie steht schon im Regal... Weltengänger 4 von 5 PunktenIn dem Buch "Weltengänger" von Sergej Lukianenko geht es um einen jungen Mann namens Kirill, der aus seinem Leben "herausfällt". Plötzlich beginnen alle, ihn zu vergessen. Zuerst seine Bekannten und Arbeitskollegen, dann seine Freunde und schließlich seine Eltern. In seinem Haus wohnt auf einmal eine Frau, die stur behauptet, sie wohne da seit Jahren. Kirill hat keine Beweise, dass es seine Wohnung ist, denn all seine Papiere verschwinden ebenfalls... also bleibt ihm nichts anderes übrig, als sich auf die Suche nach Antworten zu machen. Und er findet sie. Eine interessante Geschichte, die uns in verschiedene Welten entführt, indem Kirill als "Zöllner" unter den Funktionalen in seinem Turm Türen zu diesen Welten öffnet. Das Buch ist ganz angenehm zu lesen, da es locker geschrieben ist und auch der Protagonist wirkt sympathisch. Was mir allerdings ein wenig gefehlt hat, ist die Spannung. Es gibt in dieser Geschichte zwar Andeutungen auf Höhepunkte, aber diese bleiben am Ende doch aus. Interessantes und empfehlenswertes Buch für Zwischendurch, aber nichts für diejenigen, die Spannung und Action erwarten. Klasse Science-Fiction-Roman 5 von 5 PunktenEines Abends kommt Kirill von der Arbeit nach Hause und in seiner Wohnung findet sich eine fremde Frau, seine Wohnung sieht komplett anders aus und sein Hund erkennt ihn nicht mehr. Die herbeigerufene Polizei bittet ihn zu gehen, da Kirill keinerlei Beweise vorweisen kann. Kirill findet Unterschlupf in der Wohnung seiner Eltern, die momentan im Urlaub sind und klagt sein Leid seinem Freund Kotja. Am nächsten morgen ist Kirill bei seinem Arbeitgeber nicht mehr bekannt und auch sonst sind alle Beweise für seine Existenz nicht mehr vorhanden. Auch Kotja beginnt ihn zu vergessen, hat aber im Computer alles gespeichert und erinnert sich darum wieder an Kirill. Schließlich erhält Kirill eine geheimnisvolle Nachricht, die ihn zu einem verlassenen Turm führt. Zunächst ist das eine eher schäbige Behausung, jedoch verändert sich der Turm über Nacht. Außerdem gibt es 5 verschiedene Türen wovon sich erst eine andere öffnen lässt, die in ein unbekanntes winterliches Land führt. Kirill bittet Kotja zu sich und zusammen betreten sie die unbekannte winterliche Welt. Der Science-Fiction-Roman ist einfallsreich, teilweise witzig und sehr spannend. Mir hat die Geschichte um Kirill und die verschiedenen Welten sehr gut gefallen. Toll. 5 von 5 PunktenTolles Buch von einem tollen Autor. Ich habe fast alles gelesen, was von Lukianenko in Deutsch verfügbar ist und es ist wohl an der Zeit, Russisch zu lernen. Ich mochte den Protagonisten dieses Buches sofort. Ein Moskauer, der etwas fatalistisch durch die Welt (oder besser Welten) geht, manchmal aufbraust, aber immer ein gutes Herz hat und regelmäßig einen Wodka zuviel nimmt. Der Mann ist das reine Klischee und ja, ich gestehe - ich mag es sehr. Nobelpreisverdächtig ist das Buch sicherlich nicht, aber es ist ein wunderbarer SciFi mit einer sympathischen zentralen Figur und einer spannenden Story. Der zweite Teil ist - wie so oft - schlechter. nicht schlecht,aber.. 4 von 5 PunktenVielleicht habe ich es ja falsch gemacht und zuerst die Wächterromane gelesen. Alle Bücher des Autors danach werden daran gemessen, so jedenfalls von mir. Dieser Roman lag lange auf meinem Nachttisch angelesen herum, ein drittel des Buches war mehr als langweilig und langatmig. Erst eine Erkrankung die mich ins Bett zwang hat dazu geführt das ich weiterlas. Ab mitte wird das Buch interessant obwohl man hätte mehr aus dem Stoff machen können wenn ich an die Wächterromane denke. Wirkliche spannung konnte der Roman nicht aufbauen zu kurz war das Vergnügen als er nach Ankar kam und man wer weiß was erhoffte aber hier bitter enttäuscht wurde. Das Ende wiederum kam viel zu schnell und zu einfach. Für mich sehr enttäuschend, trotzdem 4 Sterne der Idee wegen.... |
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Leuchttürme, Format 69 x 28,5 cm 2009Kalender von KorschPreis bei Amazon: EUR 11,40 ISBN: 3782734270, Erscheinungsdatum: April 2008, Auflage: 1 |
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