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Killing Game von Charlie Huston
Preis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 4,95 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 345343353X, Erscheinungsdatum: Oktober 2008
3 Kundenrezensionen:Durchschnittsware 3 von 5 PunktenMit seiner "Prügelknaben-Trilogie" um den sympathischen Looser Hank Thompson und nicht zuletzt den ersten Romanen seiner Vampir-Saga um den eigensinnigen Blutsauger Joe Pitt hat Charlie Huston bereits eindrucksvoll bewiesen, welch begnadeter Autor er ist. Sein Stil ist schnörkellos, verzichtet auf lange Erklärungen und legt meist ein Tempo vor, bei dem man ins Schwitzen kommen kann. Dementsprechend groß sind natürlich auch die Erwartungen bei "Killing Game", dem ersten Stand-alone-Roman. Und sie werden auch erfüllt - scheinbar. Denn nach dem rasanten und sehr spannenden Anfang gelingt es Huston nicht, den Schwung beizubehalten. Das Resultat sind diverse und meist doch sehr ärgerliche Längen, welche den Lesegenuss stark mindern. Auch das groß angelegte Ensemble ist da alles andere als förderlich. Besonders deutlich tritt dies im Mittelteil von "Killing Game" zutage, ehe das sehr düstere, sehr gewalttätige und reichlich nihilistisch getränkte Finale zumindest etwas entschädigt. Schade, schade. Vom Potenzial her hätte "Killing Game" nämlich das Zeug zu einem Monster gehabt. Stattdessen gibt es nur Durchschnittsware ... Charlie Huston in Höchstform! 5 von 5 PunktenFernab von der "Prügelknaben-Trilogie" oder der laufenden "Joe-Pitt-Serie", veröffentlicht Charlie Huston einen einzelnen Thriller, der den Leser in die 80er versetzt und dort Zeuge einer unglücklichen Verkettung mit gewaltätigem Ausgang wird. Wer bereits ein Buch von Huston, einem der angesagtesten Thrillerautoren derzeit, gelesen und daran gefallen gefunden hat, ist mit "Killing Game" bestens bedient. Mit einem Kauf des Titels kann man dann nichts mehr falsch machen. Hat man jedoch noch kein Buch von Huston gelesen, so wird man überrascht von der flotten und impulsiven Schreibweise, der unerwarteten Wendungen und Gewaltausbrüchen sowie einer dermaßen spannenden Geschichte, dass man das Buch gar nicht mehr weglegen möchte. Die Erzählung dreht sich um ein paar Jungs im Teenageralter, die eigentlich nur Quatsch im Kopf haben. Mal klauen sie, prügeln sich oder machen andere Dinge, die sich nicht ganz mit dem rechten Weg vereinbaren lassen. Besonders die Mischung der Truppe macht den Kick aus. Es gibt einen Draufgänger, der den Anführer mimt, seinen Bruder, ein hochintelligentes Genie, den Quoten-Mexikaner sowie der stark gebeulte Halbwaise. Zusammen klauen sie aus einen zufällig entdeckten Drogenlabor Meth - eine gewinnbringende Droge - und der Besitzer will den Stoff natürlich zurückhaben. Dadurch eskalieren die Geschehnisse und bringen das ein oder andere überraschende Geheimnis ans Tageslicht. Fazit: Lassen sie sich von Charlie Huston in diesen spannenden Thriller entführen. Ein empfehlenswertes Buch. Wie nicht anders zu erwarten..wieder ein super Buch! 5 von 5 PunktenDas Buch ist einfach gut. Zum ersten mal schreibt Huston nicht aus der Ich-Perspektive, da es mehrere Hauptprotagonisten gibt. Diese Aufgabe löst er mit Bravour, denn auch wenn er zwischen den Prots. switcht verliert man nie den Überblick, schon nachdem ersten Satz wird einem klar wer gerade die Person ist um die es sich dreht. Kenne nicht viele die das so perfekt beherrschen wie Huston und das bei seinem ersten Buch das nicht aus der First-Person Perspektive spielt! Zum Inhalt selbst gibt es nicht viel zu sagen, außer das Huston Fans wie immer begeistert sein werden von diesem Buch, da es ein typischer Huston ist. Hart, blutig, schnell! |
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