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Der Energie-Irrtum: Warum Erdgas und Erdöl unerschöpflich sind von Hans-Joachim Zillmer

Zoom Produkt-Bild: Der Energie-Irrtum: Warum Erdgas und Erdöl unerschöpflich sind
Gebundene Ausgabe von Herbig
Preis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 14,95

3 Punkte. 3 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3776626089, Erscheinungsdatum: Juli 2009, Auflage: 1
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5 Kundenrezensionen:

Wie weit kann man der Wissenschaft trauen?
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Das Buch verlangt naturwissenschaftliche Grund- und Spezialkenntnisse, sodass ich als Laie den Ausführungen nicht immer folgen konnte. Trotzdem war es für mich geradezu spannend, wie der Autor zahlreiche interessante Forschungsergebnisse aus aller Welt zu einer neuen Sicht des Planeten Erde zusammengefügt und sich dabei nicht gescheut hat, wissenschaftliche Größen wie Darwin anzuzweifeln.

Bemerkenswerte Folgerung: Was jahrzehntelang als unantastbare wissenschaftliche "Wahrheit" gegolten hat, ist in Wirklichkeit fragwürdig oder eindeutig widerlegbar und darum falsch. Das Klima kann von Menschen gar nicht so stark beeinflusst werden, wie uns viele Wissenschaftler (und in ihrem Gefolge allerlei Leute, denen es nützt) weismachen wollen.

Am Schluss hätte ich genauere persönliche Ausblicke des Autors erwartet, wie es mit der Erde wahrscheinlich weitergehen wird und was man deshalb als Einzelner unbedingt tun oder unterlassen sollte. Trotzdem war das Buch für mich ein Denkanstoß: Man muss sogenannten Experten nicht blind glauben. Sie könnten - und manche tun es - nach dem Muster vorgehen: Was nicht zu meiner Theorie passt, lasse ich weg. Wissenschaft ist etwas Menschliches und darum genau so fehlbar, wie es Menschen eben sind.
... der eine Stern tut weh!
1 Punkte 1 von 5 Punkten
Dieses Buch gehört zum schlechtesten, was ich ich jemals gelesen habe.

Der Autor scheint nicht die geringste Ahnung von der komplexen Materie zu haben. Was die Motivation eines Bauingenieur ist (der sich gern mit falschen Auszeichnungen schmückt, siehe Website esowwatch), sich als Sachbuchautor zu versuchen, wird immer sein Geheminis bleiben.

Auf den Inhalt des Buches einzugehen, erspare ich Ihnen - und mir. Nur ganz kurz: Das ganze ist ein wirrer Brei aus neu aufgewärmten, deshalb aber nicht originelleren, und falschen Thesen und hat keinerlei nachprüfbare Connection zur Realität.

Wie ein Autor dieser Güteklasse es schafft, einen Verlag zu finden, keine Ahnung. Bestechung? Erpressung?
warum zwingt mich amazon zu einem stern?
1 Punkte 1 von 5 Punkten
zu diesem "buch" kann kein mensch eine rezension schreiben ohne anschließend zum beichten gehen zu müssen. (ich gestehe, dass ich wertvolle lebenszeit sinnlos vergeudet habe, pater)
Energiephönix
3 Punkte 3 von 5 Punkten
In seinem Buch greift Dr. Zillmer die immer wieder einmal (zuletzt von dem Österreicher Dr. Emanuel Tischler) aufgebrachte These vom schier unerschöpflichen Energievorrat der Erde auf. Sein neues Werk allerdings bedarf einer gewissen Vorbildung über die Haupt-/Volksschule hinaus. Man benötigt schon einen gewissen Überblick über die Aktionen und Reaktionen von Chemie und Physik. Dänikanern sei gleich gesagt, dass in diesem Buch keine Raumfahrer vorkommen.
Zillmer ist Naturwissenschaftler und er weiß, wovon er spricht. Andererseits kamen mir beim Lesen immer wieder folgende Gedanken hoch: Wenn das so ist, wie geschildert, mit all den Möglichkeiten, die sich selbst erneuernde Gase, oder besser, sich selbst erneuernde Vorräte an Gasen, bietet, warum ist davon nichts bekannt geworden? Warum werden Milliarden in Bohrinseln etc. gesteckt, nur um die schwindenden Vorräte zu strecken? Sind alle Wissenschaftler blöde? Gegen schier unerschöpfliche Vorräte ist die Fee mit den drei Wünschen ein alter, langweiliger Hut.
Trotzdem empfehle ich dieses brillant geschriebene Buch als ideales Geschenk oder natürlich als sehr fesselnde Lektüre.
Hätte ich die Möglickeit, würde ich Dr. Zillmer nach der Herkunft des ostpreußischen Bernsteins fragen. Schon die Pharaonen wussten ihn zu schätzen. Und dieser seit 6.000 Jahren abgebaute Schmuck soll von Baumharz stammen? Und wenn, warum nur von jenem ostpreußischen Urwald?
Lesenswert!
4 Punkte 4 von 5 Punkten
Herr Zillmer hat das niedergeschrieben, was ich ihm in etwas anderer Form bereits vor 4 Jahren mitgeteilt hatte, er leider unkommentiert ließ. Heute weiß ich warum. Aber es sei ihm gegönnt, dass er die Ideen anderer recht erfolgreich weiterentwickeln konnte.
Ich hatte damals vorgeschlagen, die Erde als Hohlkörper mit Gasfüllung zu betrachten, vorzugsweise Kohlendioxid und Kohlenmonoxid und hier auch elektrische Prozesse zwischen Sonne und Planeteninnerm anzunehmen. Er sieht die Erde als tiefgefrorenen Körper mit metallischem Wasserstoff angereichert. Zugegeben ist es die bessere Füllung, vor allem in Sachen Elektromagnetismus. Die Schwerkraft nach Newton komplett als Folge elektrischer Wechselwirkungen zu betrachten, wie von mir vorgeschlagen, traute sich Herr Zillmer in diesem Buch noch nicht konsequent, geht den moderaten Weg und betrachtet diese als viel zu geringwertig im Vergleich mit den Coulomb- Kräften, verweist auf Widersprüche, die sich aus der herkömmlichen Schwerkraft- Definition bei Betrachtung des Weltalls ergeben. Wiederum ein anderer Autor, welcher sich mit freier Energie beschäftigte, war von einer mit Methan gefüllten Hohlkugel ausgegangen, nur seine Schwerkraft- Interpretation ging von einer Expansionsrate des gesamten Weltalls aus.

Aber es scheint, als hätte sich Herr Zillmer auch bei weiteren Autoren Anreize geholt, z.B. bei Matthias Härtel, der mit Bezug auf Kaul und Schauberger von einer eiskalten und dunklen Sonne überzeugt war.

Genau diese Aussagen, werden in diesem Buch leicht abgewandelt, dafür technisch-physikalisch konkreter behandelt.

Es wird auch viel über Evolution eingewoben und das Prinzip der "Selbstorganisation" von der unbelebten zur belebten Materie erläutert.
Demnach sind alle Lebewesen letzterdings aus Graphit entstanden. Wir sind also alle miteinander "nur" Rußmännchen, die das Glück hatten, in einem dynamischen geolelelektrischen Spannungsfeld mit gerade den richtigen Elementen kombininiert worden zu sein.

Allerdings leuchtet mir noch nicht ein, wie das Problem der Enzyme gelöst wurde.
Heutzutage ist es noch immer rätselhaft, wie identische Reduplikation erstmals funktionierte, ohne dass die erforderlichen Enzyme vorhanden waren.Was war zuerst da, das Huhn oder das Ei? :o)
Ja, Graphit hat ähnliche Atomabstände wie die DNS, aber die DNS ist ohne das Heer von Enzymen, welchers benötigt wird, um Enzyme zu produzieren vollkommen sinnlos wie eine Schallplatte ohne Plattenspieler.

Neben diesem Problem liegt der größte Erklärungsmangel in der Molekulargenetik, dass man die Strukturinformation für das fertige Lebewesen nicht aus den Transkriptionsmechanismen herleiten kann.
Es ist quasi nur ein Bauplan für Eiweiße vorhanden, aber die Endgestaltung ist sehr fragwürdig, das Problem der Differentiation der Zellen und vieles mehr.

Der Buchtitel selbst ist m. E. nur Nebensache. Herr Zillmer weist darauf hin, dass sich permanent Kohlenwasserstoffe in der Erdkruste bilden und daher Energieerzeugung niemals problematisch werden wird. Die Klimahysterie wird als unbegründet bewiesen, denn offenbar ist allein die Sonne mit ihrer Emission an geladenen Teilchen für das Wetter verantwortlich. CO2 und Methan, die beiden Treibhausgase sind in der Mehrheit anorganischen Ursprungs, werden permanent freigesetzt, was man beim Blick in das Sonnensystem nachweisen kann. Dort bestehen die Atmosphären mehrer tiefstgefrorener Planeten zu einem erheblichen Anteil aus Methan und CO2 und es gibt dort keinerlei auf Photosynthese basierendes Leben, wie auch bei bis zu hundert Grad Celsius unter Null?

Der Mensch kann das Klima nur in einem bescheidenen Umfang manipulieren(z.B. durch Wolkenimpfung, möglicherweise auch durch Hochfrequenz- Atmosphärenaufheizung wie im Falle HAARP), doch der Löwenanteil geht auf solare und geoelektrische Prozesse zurück.

Wie geschrieben, ein absolut lesenswertes Buch!
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